IChat

3.3719153936744 (1702)
Geschrieben von bishop 28/04/2009 @ 16:14

Tags : ichat, instant messaging, internet, high-tech

Neueste Nachrichten
Viele Verbesserungen im Detail: Apple gibt neue Einblicke in OS X 10.6 - maclife.de
Auch in iChat wurde eher im Getriebe als an der Karosserie geschraubt. Weniger neue Funktionen, dafür jedoch die Möglichkeit Verbindungsprobleme automatisch zu lösen. Ist eine Videoverbindung hergestellt, soll iChat nun in der Lage sein, Dokumente im...
Screen Sharing über iChat wird nach 10 Sekunden getrennt., Warum? - Games4Mac · Alles über Mac Spiele
Wenn ich auf den Rechner eines anderen per iChat zugreifen will, wird das Screen Sharing nach ein paar Sekunden mit dem Hinweis beendet, daß seit 10 Sekunden kein Datentransfer mehr stattfand. Hat jemand einen Tip? Habe auch mal auf beiden Seiten die...
Bluetooth-Webcam BT-1 wird ausgeliefert - MacGadget
Der Akku der Kamera hält nach Herstellerangaben maximal vier Stunden. Er wird mittels eines USB-Kabels aufgeladen. Die BT-1 setzt Mac OS X 10.5.x und einen Mac, der Bluetooth 2.0+EDR unterstützt, voraus. Die Kompatibilität mit iChat, Skype und anderen...
Mac OS X Snow Leopard: Das kann das neue Betriebssystem - netzwelt.de
Der Dateibrowser Finder wurde in der Entwicklungsumgebung Cocoa komplett neu geschrieben und erhält nun genau wie Mail, iCal, iChat und Safari erstmals 64-Bit-Unterstützung. Das Programm soll dadurch deutlich reaktionsschneller arbeiten....
iChat-Add-On neu aufgelegt: Chax auf Version 2.2.1 aktualisiert - maclife.de
iChat und Chax sind schon lange ein gutes Team. Das Zubehörteil aus der Feder von Kent Sutherland bietet eine Growl-Integration und viele weitere nützliche Extras für Apples Messenger. Die neue Version 2.2.1 beseitigt jetzt ein paar Fehler und führt...
iPhone 4 GB: Plant Apple eine Billigversion für 99 Dollar? - AreaMobile
Darüber hinaus soll der Kunde mit dem iPhone 4 GB Video-Telefonate via iChat führen können. Sollten auch die Gerüchte über ein Modell mit 8, 16 und 32 Gigabyte Speicher stimmen, wird Apple mit der Präsentation der neuen iPhone-Generation auf der...
Verbesserte MacBook (Pro) teilweise verbilligt - Notebookcheck
... Sicherung aller Daten auf dem Mac; Spaces, um Programme in Gruppen zusammenzufassen, zwischen denen sich schnell wech-seln lässt; Mail, mit einfachem Setup und eleganten, individuellen Vorlagen sowie iChat, der exzellenten Video-Chat-Anwendung....
Neues iPhone mit iChat? - Engadget German
Ob sich hier der Kollege Photoshop mal wieder was ausgedacht hat, oder ob das das wirklich Feature des neuen iPhones wird ... heute Abend wissen wir es. Bitte geben Sie nur passende Blog-Kommentare zum Thema ab. Ihre Email-Adresse wird niemals...
Apples neues iPhone 3G S ab 19. Juni erhältlich - electrobeans
... wäre nice gewesen, einmal einen testanruf über ichat mit video zu machen, das wär es dann aber auch gewesen, also für mich ein reines luxusfeature. daher: geldsäckchen auf und her mit dem teil, erstzt mir jetzt auch definitiv mit 32gb den ipod....
Macintosh, Mac OS X 10.3, Mac OS X 10.2 - ZDNet.de
StatusQuo allows you to set your iChat status either by prompting you to select one of your favorites or by setting it automatically. This can be done at login, wake from sleep, idle start or end or when a HotKey is pressed. A great way to ensure your...

IChat

Die Videofunktionen der AV-Version setzen eine Kamera (iSight oder DV-Kamera werden unterstützt) voraus, es ist aber auch ein einseitiger Audio- und Videochat möglich, so dass nur eine Person ein Mikrofon bzw. eine Kamera benötigt. Apple hat mit der neuen iChat-Version eine eigene Webcam, die iSight, vorgestellt. Die Audiokommunikation ohne Videosignal ist ebenfalls möglich.

Ab Mac OS X 10.5 ist auch ein Video-Chat mit maximal vier Benutzern möglich. Dazu muss allerdings zumindest ein leistungsfähiger Hostrechner als Grundlage für die Verbindung vorhanden sein. Es ist nicht möglich, mit alten Geräten (zum Beispiel mit Rechnern aus der G3-Reihe) eine solche Verbindung zu starten. Seitdem AOL die Version Triton seines hauseigenen Messengers herausgebracht hat, ist kein Video-Chat mehr möglich. Apple weigert sich, die Werbung, die normalerweise im AIM-Triton erscheint, anzuzeigen. Text-Chat ist jedoch weiterhin mit AIM-Nutzern möglich.

Zum Seitenanfang



Google Talk

Google Talk ist ein Instant-Messaging-System sowie der dazugehörige Software-Client, den Google Inc. entwickelt.

Gmail-Benutzer können damit in Echtzeit durch Textnachrichten oder Sprache kommunizieren. Google Talk basiert auf dem XMPP-Protokoll, das von der XMPP Standards Foundation als offenes Instant-Messaging-Protokoll entwickelt wurde und von Google um die VoIP-Funktionalität unter dem Namen Jingle erweitert wurde. Daher ist es möglich, den Dienst neben dem offiziellen Client-Programm auch mit einem beliebigen anderen Jabber-Client zu nutzen (jedoch muss die Jingle-Funktion bei diesen erst noch Verbreitung finden).

Seit dem 17. Januar 2006 wurde Google Talk um die Möglichkeit der Verbindung zu anderen Jabber-Servern erweitert und erlaubt nun Kommunikation zwischen Jabber- und Google-Talk-Nutzern. Daher ist außerdem die Kommunikation mit Nutzern der Anbieter EarthLink, Gizmo5, Tiscali, Netease, Chikka, MediaRing möglich, oder an ihrer Unterstützung wird gearbeitet. Auch plant Google die Implementierung der netzübergreifenden Kommunikation mit Usern externer Messaging-Dienste in ihre Clients, vorerst wird sich das aber auf AIM beschränken.

Seit dem 16. Mai 2006 gibt es eine deutsche Version der Software.

Der Einführung des Google-Talk-Dienstes gingen einige Gerüchte und Spekulationen voraus; so warb Google im Januar 2005 um die Stelle eines VoIP-Experten und kurz vor der Einführung des Dienstes am 24. August 2005 wurde in vielen Internetforen darüber berichtet, dass ein Jabber-Server auf talk.google.com und dem Jabber-Standardport 5222 mit einer Jabber-typischen Verweigerung auf Anmeldeversuche antwortete.

Neben der Zusammenschaltung mit anderen Netzen ist unter anderem die Implementierung des SIP-Protokolls geplant, außerdem wurde vor kurzem eine Dokumentation von Googles XMPP-Umsetzung bzw. der Jingle-Erweiterung veröffentlicht.

Es existiert eine Google-Talk-Software für Blackberrys, in Nokias Internet Tablets, für das iPhone via Truphone, sowie für das Sony Mylo.

Auch iChat 4.0 (Bestandteil von Mac OS X Leopard) unterstützt Google Talk.

Google und Skype wollen die Interoperabilität zwischen Google Talk und Skype prüfen, um über offene Standards Textchats und Online-Präsenzen zu ermöglichen.

Zum Seitenanfang



Apple

Apple I Computer

Apple Inc. (früher Apple Computer Inc.) ist ein Unternehmen mit Hauptsitz in Cupertino, Kalifornien (Vereinigte Staaten), das Computer und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware herstellt. Apple gehörte in den 1970er-Jahren zu den ersten Herstellern von Personal Computern und trug zu ihrer Verbreitung bei. Bei der kommerziellen Einführung der grafischen Benutzeroberfläche und der Maus in den 1980er-Jahren nahm Apple eine Vorreiterrolle ein. Mit dem Erscheinen des iPods 2001 und des iPhones 2007 weitete Apple sein Geschäft nach und nach auf andere Gebiete aus. Laut der Marktforschungsgruppe Millward Brown liegt Apple mit einem Wert von rund 55,2 Milliarden US-Dollar (34,7 Milliarden Euro) auf Platz sieben der teuersten Marken der Welt.

Apple wurde am 1. April 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gegründet. Das Startkapital von 1750 US-Dollar kam aus dem Verkauf von Jobs' VW-Bus und dem Hewlett-Packard-Taschenrechner von Wozniak.

Stephan Gary Wozniak entwarf die ersten Rechner in Los Altos, die Jobs und er in der Garage zusammenbauten. Dort entstand 1976 auch der Apple I, der für 666,66 US-Dollar bei der Computerkette Byte Shop verkauft wurde. Der Werbespruch lautete Byte into an Apple. Einige hundert Exemplare des Apple I wurden verkauft. Anfang 1977 wurde Apple Computer in eine Gesellschaft umgewandelt und die Partnerschaft der beiden Unternehmensgründer Steve Jobs und Steve Wozniak mit Ron Wayne aufgelöst.

Nach dem verhältnismäßig geringen Erfolg des Apple I folgte der Apple II, dessen Entwicklung aus den Verkaufserlösen finanziert wurde. Dieser verkaufte sich bis 1985 knapp zwei Millionen Mal und gilt als einer der erfolgreichsten Personal-Computer seiner Zeit. Im Gegensatz zur heute bekannten Apple-Benutzeroberfläche waren der Apple I und II noch kommandozeilenorientiert, und die Portierung auf den Apple IIgs fiel der Marktausrichtung auf die Macintosh-Produktlinie zum Opfer, obgleich der Apple IIgs noch viele Jahre nach dessen Produktionsende und Verkauf bis in das Jahr 1993 bezüglich seiner Audiofähigkeiten ein leistungsfähiger PC blieb. Der Apple II war ein offenes System, in das auch Fremdhardware eingebaut werden konnte.

Die von Rank Xerox im Xerox PARC entwickelte grafische Benutzeroberfläche (GUI = Graphical User Interface) inspirierte Apple diese mit Lisa (1983) und der Sparausgabe der Lisa, dem Macintosh (1984) auf dem PC-Massenmarkt einzuführen. Das Management von Rank Xerox verpasste diese Chance.

Bill Atkinson, ein ehemaliger Softwareentwickler Apples, motivierte Steve Jobs auf Drängen Jef Raskins hin, das Xerox Palo Alto Research Center (PARC) zu besuchen. Dort wurde Jobs vor allem der Prototyp eines Mesa-Entwicklungssystems gezeigt. Xerox hatte bereits mit dem ALTO (1973) und dem Star (1981) erste Rechner mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Xerox allerdings keine Verwendung mehr für diese Technik. Nach einer Präsentation für seine Entwickler sicherte sich Steve Jobs die Rechte von PARC an der grundlegenden Idee des GUI, da PARC sich vor allem als Forschungszentrum verstand und kein weiteres Interesse an eigenem Verkauf und Vermarktung hatte. Apple entwickelte aus dieser Idee dann das erste kommerzielle Betriebssystem mit GUI.

Die meisten Merkmale und Prinzipien jeder modernen grafischen Benutzeroberfläche für Computer, wie sie heute gebräuchlich sind, sind Apple-Entwicklungen (Pull-Down-Menüs, die Schreibtischmetapher, Drag and Drop, Doppelklick, der Papierkorb). Die Behauptung, Apple habe seine GUI der von Xerox nachgeahmt, ist ein ständiger Streitpunkt; es existieren jedoch gravierende Unterschiede zwischen einem Alto von Xerox und dem Macintosh. Apple hat das GUI zum Human Interface für die einfache Bedienung eines Computers entwickelt und für alle Programmierer, die Anwendungen für Apple-Rechner entwickeln, erstmals die Human Interface Guideline als Vorgabe für die Gestaltung von Benutzeroberflächen definiert. So wurde sichergestellt, dass alle Anwendungen über ein konsistentes Aussehen und eine gleichartige Bedienung (Menüstruktur) verfügen (Look & Feel).

Mitte der 1990er-Jahre steckte Apple in einer tiefen Krise – das Unternehmen stand kurz vor dem Ruin oder einer feindlichen Übernahme. Ein dringliches Problem war dabei, dass Apples Betriebssystem als veraltet betrachtet wurde, so dass sich Apple nach Alternativen umzusehen begann. Nach dem Scheitern von Pink und der Ausgliederung an Taligent scheiterte auch der zweite Anlauf für ein modernes Betriebssystem mit dem Codenamen Copland. Auch das 1992 begonnene Projekt Star Trek, die Portierung von Mac OS auf x86-Prozessoren, wurde eingestellt. Nun sah sich Apple gezwungen, Ausschau nach einem für die eigenen Zwecke verwendungsfähigen Nachfolger für das eigene Betriebssystem zu halten, denn auch das Nachfolgeprojekt Gershwin kam nicht über die Konzeptionsphase hinaus. Apple verhandelte über den Kauf des Unternehmens Be Incorporated, mit der auch das auf Macs lauffähige Betriebssystem BeOS zu übernehmen gewesen wäre. Die Übernahme scheiterte jedoch im November 1996, da der frühere Apple-Manager und Chef von Be, Jean-Louis Gassée, im Falle einer Übernahme 300 Mio. US-Dollar und einen Sitz im Vorstand verlangte. Da Geschäftsführer Gil Amelio versprochen hatte, bis zur MacWorld im Januar 1997 die zukünftige Strategie in Bezug auf das Mac OS zu verkünden, musste schnell eine Alternative gefunden werden. Überraschend übernahm Apple dann noch im Dezember 1996 das Unternehmen NeXT des Apple-Gründers Steve Jobs und deren Betriebssystem NeXTStep/OPENSTEP für 400 Millionen US-Dollar. Dieses sollte die Grundlage für die nachfolgende Generation des Apple-Betriebssystems werden.

Um die Basis des neuen Systems schneller und günstiger entwickeln zu können, wurde die Entwicklung dieser unter eine quelloffene Lizenz gestellt, welche allerdings erst in der späteren Version 2.0 als Lizenz freier Software von der Free Software Foundation anerkannt wurde. Um eine Veröffentlichung unter einer quelloffenen Lizenz auf legalem Wege zu ermöglichen, musste das System von allen Original-UNIX-Codezeilen gereinigt werden, da der damalige Besitzer sämtlicher Rechte an AT&T UNIX keine Veröffentlichung des UNIX-Quellcodes mehr gestattete. Da diese Aufgabe einige Jahre zuvor auch bei der Distribution BSD vollzogen worden war, bot es sich an, die ursprünglich aus 4.4BSD stammenden Daemons und Server gegen ihre Nachfolger aus 4.4BSDlite (vollkommen von UNIX-Code bereinigte Neuveröffentlichung von BSD, auf der alle modernen BSD-Derivate basieren) oder dessen mittlerweile erschienenen Derivaten NetBSD und FreeBSD auszutauschen. Der Kernel wurde gegenüber NeXTStep umfassend überarbeitet. Während NeXTStep noch auf einem reinen Mach-Microkernel basierte, setzt das neue Apple-Betriebssystem auf einen sogenannten Hybridkernel, dabei werden wieder einige Funktionen in den Kernel integriert, allerdings nicht so viele wie bei einem monolithischen Kernel. Als Basis für den XNU getauften Kernel wurde weiterhin Mach verwendet und mit Teilen des monolithischen FreeBSD-Kernels ergänzt. Dieses Basis-System trägt den Projektnamen Darwin.

Darüber hinaus wurde die API von OpenStep weiterentwickelt und wird durch Cocoa umgesetzt. Mit Carbon wurde eine Programmbibliothek integriert, die unter dem neuen System und Mac OS 8/9 die gleichen Programmierschnittstellen zur Verfügung stellt und es somit ermöglicht, Programme zu schreiben, die in beiden Versionen lauffähig sind. Das Desktop Environment Aqua wurde neu entworfen und gilt mit dem Konzept von Sheets and Drawers, der Darstellung von Bildschirminhalten durch Quartz bzw. seit der 2002 erschienenen Systemversion 10.2 der hardwarebeschleunigten Darstellung von Bildschirminhalten durch Quartz Extreme im Jahr 2006 als fortschrittlichste Benutzeroberfläche. Diese unter proprietären Lizenzen veröffentlichten Systemteile bilden zusammen mit dem als freie Software veröffentlichten Darwin das neue Mac OS, das in der Tradition anderer UNIX-Derivate, die häufig auf X enden, Mac OS X getauft wurde.

Mit der Übernahme von NeXT zog bei Apple auch eine neue Unternehmenskultur ein. Steve Jobs, in den 1980ern nach zahlreichen Beschwerden und unternehmensinternen Reibereien von dem von ihm mitgegründeten Unternehmen vergrault, nun Chief Executive Officer (CEO) von NeXT, wurde 1997 wieder Unternehmenschef von Apple. Avie Tevanian, auch ein NeXT-Mitarbeiter, übernahm die Entwicklungsabteilung. Jobs beendete die Lizenzierung des Betriebssystems an andere Hersteller (z. B. Power Computing) und stellte die Produktion des Newton ein. Mit der Einführung des Einsteigerrechners iMac führte Apple 1998 eine neue Gestaltung seiner Rechner ein: Sie waren fortan transparent und farbenfroh. Jonathan Ive, der Gestalter des iMac, wurde Chef der Gestaltungsabteilung bei Apple.

Nachdem vorher die Rechner der Performa-Produktreihe als günstige oder Einsteiger-Macs vermarktet worden waren, wurde nun eine neue Produktlinienstrategie eingesetzt: Künftig sollte es zwei Rechnerlinien geben, eine für Heimanwender und eine für Profis und in jeder Rechnerlinie je ein Gerät für den mobilen und eines für den stationären Einsatz, also insgesamt vier Rechnertypen. Diese vier Produktlinien sind das MacBook (der Nachfolger des iBook) und der iMac für die Heimanwender sowie das MacBook Pro (der Nachfolger des PowerBook) und der Mac Pro (früher PowerMac) für Profis. Um die Differenz zwischen steigenden Anforderungen im Heimbereich und der Nachfrage nach preiswerten Rechnern für das Bildungssegment auszugleichen, wurde von 2002 bis 2006 der eMac angeboten. Dieser wurde 2006 von einer neuen Variante des iMac abgelöst.

2005 erweiterte Apple die Produktreihe mit dem Mac mini in den unteren Preisbereich. Er zielt unter anderem auch auf Nutzer von Intel-kompatiblen Computern, die den Kaufentscheid vor allem anhand des Preises treffen.

Am 6. Juni 2005 gab Steve Jobs bekannt, dass Apple die Macintosh-Produktlinie in den Jahren 2006 und 2007 nach und nach auf Prozessoren von Intel umstellen wolle. Bislang hatte Apple PowerPC-Prozessoren eingesetzt, die von IBM und Freescale (vorher Motorola) gefertigt wurden. Im Januar 2006 schließlich führte Apple mit dem MacBook Pro als Nachfolger des PowerBook ein Profi-Notebook sowie einen neuen iMac mit Intel-Core-Duo-Prozessoren ein. Kurze Zeit später folgte der Mac mini, in dem neben dem Intel Core Solo auch Intel-Core-Duo-Prozessoren verbaut werden. Mitte Mai kam der iBook-Nachfolger MacBook auf den Markt. Mit der Einführung des Mac Pro am 7. August 2006 wurde der Wechsel zu Intel-Prozessoren abgeschlossen.

Am 9. Januar 2007 verkündete Apple im Rahmen der Macworld San Francisco einen tiefgreifenden Wechsel der Unternehmenspolitik. Im Zuge der Veröffentlichung des Apple TV und des iPhone im März bzw. Juni 2007 begann Apple wesentlich mehr im Bereich der Unterhaltungselektronik zu avancieren. Aus diesem Grund wurde der Name des Unternehmens von ehemals Apple Computer Inc. auf Apple Inc. umfirmiert. Das iPhone bedeutet nach der vorherigen Entwicklung der erfolgreichen Entwicklung des iTunes-Medienangebotes eine weitere Basis Apples abseits des Mac-Geschäftes.

Apples Verkauf des iPods und der Betrieb des iTunes Store sorgte für gerichtliche Auseinandersetzungen mit dem Beatles-Label Apple. Die beiden Unternehmen hatten eine Vereinbarung unterschrieben, wonach sich Apple Computer nicht in der Musikindustrie betätigen würde. Durch diese Vereinbarung konnte Apple damals einen Prozess um den Namen vermeiden. Das Musiklabel sieht diese Vereinbarung nun gebrochen und hat gegen Apple Computer geklagt. Das zuständige Gericht entschied zugunsten von Apple Computer, da deren Apfellogo in erster Linie mit dem Computer-System verbunden werde und nicht mit Musik. Apple Records kündigte bereits an, dass man gegen dieses Urteil Berufung einlegen wolle. 1999 verlor Apple Computer hingegen einen Prozess gegen das Plattenunternehmen Apple Records der Beatles und musste 26 Mio. US-Dollar Strafe zahlen wegen Bruch eines Vertrages von 1981, in dem festgelegt wurde, dass von Apple Computer keine Musikprodukte auf den Markt kommen dürfen, die in Zusammenhang mit dem kreativen Aspekt von Musik stehen.

Im Februar 2007 übernahm Apple die Rechte am Namen Apple und den Apfel-Logos von Apple Records, welches diese Warenzeichen zukünftig von Apple lizenziert. Die Apple Inc. ist dem Vergleich zufolge Eigentümerin aller Markenrechte, die mit dem Namen Apple zu tun haben, und wird bestimmte Rechte an das Beatles-Unternehmen lizenzieren. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Bereits im Zuge der Präsentation von Apples markenrechtlich ebenfalls umstrittenen iPhone auf der Macworld Conference & Expo 2007 zeichnete sich ab, dass mit Apple Records zumindest Verhandlungen geführt wurden, da u. a. in Verbindung mit dem Mobiltelefon das Schallplattencover Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band der Beatles dargestellt wurde, deren Musik bislang nicht über den wettbewerbsrechtlich umstrittenen iTunes-Store zu beziehen gewesen war. Spekulationen, dass am 4. Februar 2007 im Rahmen der Super Bowl eine dem legendären Macintosh-Werbefilm von 1984 vergleichbare Ausstrahlung geplant würde, konnten sich dagegen nicht bestätigen. Dem Präsidenten der Apple Corps Ltd. Neil Aspinall zufolge sollen alle 13 Alben der Beatles, die 1987 auf CD veröffentlicht wurden, zum gleichen Zeitpunkt bei allen Internetdiensten heruntergeladen werden können. Damit ist die Kompilation aus dem Jahre 1969 von Hey Jude weiterhin nur als Vinyl-Version verfügbar.

Das erste Logo war eine Zeichnung im Stile eines barocken Kupferstichs, das Isaac Newton unter einem Apfelbaum sitzend zeigte; eine Anspielung auf die Entdeckung der Schwerkraft mithilfe eines Apfels. Dieser Entwurf stammte von Ron Wayne. Man stellte jedoch schnell fest, dass sich dieses Logo nur schlecht reproduzieren ließ, da es viel zu kleinteilig war, und so wurde es wieder verworfen.

Das heute bekannte Logo einer Apfelsilhouette mit Biss wurde von Regis McKenna 1976 entworfen. Zusätzlich zu der ironischen Konnotation (natürlicher Apfel und künstliche Computer) bot das Design ein subtiles Wortspiel: Beißen heißt im Englischen to bite, was wiederum klingt wie Byte. Die farbigen Streifen waren zudem grafisch eine Anspielung auf das IBM-Logo von Paul Rand. Bei der Wortmarke kam die Schrift Motter Tektura von Othmar Motter zum Einsatz, erschienen bei Letraset Ltd. in Großbritannien.

Eine andere Erklärung lautet, dass der angebissene Apfel eine Anspielung auf den Selbstmord des Mathematikers Alan Turing sei, an dessen Totenbett sich ein angebissener, von ihm selbst vergifteter Apfel befunden hatte. Turing, zu dessen Lieblingsfilmen Disneys Schneewittchen zählte, gilt als einer der Väter des Computers.

Mit der Einführung des Apple II und dessen Fähigkeit, Farben darzustellen, wurde das vorher schwarze Logo bunt in Querstreifen eingefärbt.

Mit Einführung des ersten iMac in bondi-blue (blaugrün) 1998 und den blau-weißen Power Macintosh G3 1999 (also seit den ersten Produkten, die der zurückgekehrte Steve Jobs wieder verantwortete) wird das Logo wieder einfarbig dargestellt, jedoch in wechselnden Farben und teilweise mit Oberflächenstrukturen, je nach umgebendem Design.

Im siebenköpfigen Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft Apple sind neben CEO Steve Jobs noch Bill Campbell (Vorsitzender und ehemaliger CEO Intuit Corp.), Millard Drexler (Vorsitzender und ehemaliger CEO J. Crew), Albert Gore Jr. (ehemaliger Vizepräsident der USA), Arthur D. Levinson, Ph. D. (Vorsitzender CEO Genentech), Eric Schmidt (CEO von Google Inc.), und Jerry York (ehemaliger Finanzchef von IBM und jetziger Präsident und CEO Harwinton Capital) vertreten.

Wichtige Mitarbeiter von Apple im Zusammenhang mit der Entwicklung von Lisa und Macintosh waren u. a. Jef Raskin (Usability-Spezialist), Andy Hertzfeld, Bill Atkinson und Susan Kare (entwarf unter anderem zahlreiche Icons für das Macintosh-System).

Bekannte Mitarbeiter in der Führungsriege von Apple sind Tim Cook, Jon Rubinstein, Avie Tevanian, Jonathan Ive und Ron Johnson. Timothy E. Wasko war früher bereits Mitarbeiter von NeXT und entwickelte für Apple u. a. die Fotoblendenfreischaltung für die CD- und DVD-Brennfunktion und die Benutzeroberfläche des iPod. Der derzeitige CEO ist Steve Jobs. Senior Vice President of Worldwide Product Marketing ist Phil Schiller. Am 14. Januar 2009 erklärte Jobs in einer Rundmail an die Mitarbeiter Apples, dass er aus gesundheitlichen Gründen bis Ende Juni 2009 eine Auszeit nähme. Seine Aufgaben übernähme in dieser Zeit Apples COO Tim Cook.

Apple beschäftigte Ende September 2008 rund 32.000 Mitarbeiter (gezählt in Vollzeit-Äquivalenten) sowie 3.100 als vorübergehende Beschäftigte und Subunternehmer. Etwa 15.900 Angestellte sind im Retail-Sektor angesiedelt.

Der ehemalige Slogan von Apple, Think Different, ist eine Anspielung auf die Kampagne von IBM mit dem Slogan Think. Aktuell hat Apple keinen Slogan mehr.

Geschäftsjahre von Apple laufen jeweils vom 1. Oktober bis zum 30. September, sodass beispielsweise das erste Quartal des Apple-Geschäftsjahres dem vierten Quartal des Kalenderjahres entspricht (Q1/2009 Apple = Q4/2008 Kalender).

Das erste Quartal 2008 ist das bisher erfolgreichste Quartal in der Geschichte des Konzerns. Sowohl der Gewinn und der Umsatz, als auch der Absatz von iPods (22,1 Mio. Stück) und Macs (2,32 Mio. Stück) erreichten neue Rekordstände. Auf einer Analystenkonferenz am 21. Juli 2008 kündigte Apple an, die Gewinnmargen in der Zukunft deutlich zu senken, um aggressiv Marktanteile hinzu zugewinnen.

Im letzten Quartal 2008 konnte Apple zum ersten Mal mehr als 10 Milliarden US-Dollar Umsatz in einem Geschäftsquartal erzielen: Der Umsatz stieg um 5,9 % auf 10,17 Milliarden US-Dollar.

Bislang betreibt Apple 250 Apple Retail Stores in den USA, in Kanada, Großbritannien, Italien, in der Schweiz, in China, Japan, in Deutschland und Australien. Daraus erwirtschaftete Apple im Geschäftsjahr 2008 im Retail-Sektor einen Gewinn von insgesamt 1,3 Milliarden Dollar (920 Millionen Euro).

Nach langen Verhandlungen kam es mit der Eröffnung des ersten deutschen Apple Stores im Dezember 2008 in München zu einem Einstieg in den deutschen Einzelhandel. Dem Store in München sollen bald weitere folgen.

Apple entwirft sowohl Software als auch Hardware, und lässt diese dann von Vertragspartnern wie z. B. von ASUS fertigen. Die Produkte werden oft als innovativ angesehen und besitzen meist ein durchdachtes, funktionales Design aus Cupertino. Ein Hauptaugenmerk wird außerdem auf einfache Benutzbarkeit gelegt.

Apples erste Betriebssysteme waren befehlszeilenorientiert, wie damals (Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre) üblich. 1983 stellt Apple mit dem Lisa OS eines der ersten kommerziell erhältlichen Betriebssysteme vor, das vollständig über eine grafische Oberfläche bedient wurde. 1984 wurde mit dem Betriebssystem des Macintosh (später „Mac OS“ genannt) das erste grafische Betriebssystem auf den Markt gebracht, das sich in großem Umfang verkaufte.

Für eine komplette Übersicht der Apple-Familie, siehe Apple II-Modelle, für die Geräte der Mac-Familie, siehe Macintosh-Modelle. Die Zeitleiste aller produzierten Macintosh-Modelle in der englischen Wikipedia: Timeline of Apple Macintosh models.

Apple bietet eine Vielzahl verschiedenster Programme an. Dazu zählen die kostenlosen Standardanwendungen wie die Desktopsuchmaschine Spotlight, die Multimedia-Architektur QuickTime (kostenpflichtige Pro Version verfügbar), das Musikverwaltungsprogramm iTunes, der Webbrowser Safari, das Mailprogramm Mail, der Instant Messenger iChat (mit Audio- und Videokonferenzen), der Kalender iCal und Boot Camp (ermöglicht es, Microsoft Windows auf einem Intel Mac parallel zu Mac OS X zu installieren). Ein großer Teil ist beim Kauf eines neuen Macs bereits vorinstalliert, andere können bei Bedarf von der Homepage von Apple heruntergeladen und installiert werden.

Im kostenpflichtigen iLife-Paket ist unter anderem das Musikverwaltungsprogramm iTunes, das Photoverwaltungsprogramm iPhoto, das Videoschnittprogramm iMovie und das Musikprogramm GarageBand und im iWork-Paket das Textverarbeitungsprogramm Pages, das Präsentationsprogramm Keynote und seit August 2007 das Tabellenkalkulationsprogramm Numbers enthalten. 2009 wurde iWork´09 ausgeliefert mit neuen Versionen von Pages, Numbers und Keynote. Dazu wurde eine Beta von iWorks.com ins Netz gestellt, um Dateien anderen Benutzern zur Verfügung zu stellen.

Für professionelle Photobearbeitung und Videoschnitt bietet Apple Inc. Aperture und Final Cut Pro bzw. Final Cut Studio an. Für ambitionierte Amateure, denen Final Cut Pro zu teuer ist, gibt es Final Cut Express. Das Compositingtool Shake wird von Apple nicht mehr weiterentwickelt, ist aber noch erhältlich.

Für die professionelle und semiprofessionelle Audiobearbeitung und Sequencing hat Apple 2002 die Hauptbestandteile und Entwickler des deutschen Unternehmens Emagic gekauft und vertreibt diese nun als Logic und Logic Pro unter dem Logo von Apple. Seit Kauf sind mehrere neue Updates und Erweiterungen erschienen. Die Grundstrucktur des Logic arbeitet unter der Oberfläche von Garage Band.

Apple benutzt sowohl offene als auch proprietäre Standards in seinem Betriebssystem. Offene Standards werden vor allem im Betriebssystemkern Darwin eingesetzt, der unter einer Open-Source-Lizenz steht.

Die Elektronik- und PC-Industrie insgesamt steht im Ruf, bei der Auftragsfertigung die arbeitsrechtlichen und gesundheitlichen Belange der Belegschaft sowie Belange des Umweltschutzes nicht hinreichend zu berücksichtigen.

Apple lässt seine Produkte vorwiegend in Asien fertigen. Die Auftragsfertigung hat Apple der taiwanesischen Aktiengesellschaft Foxconn übertragen, die in der chinesischen Sonderwirtschaftszone in Shenzhen nahe Hongkong produzieren lässt. Shenzhen wird mit der größten Elektronikfabrik der Welt auch als iPod-City bezeichnet. Foxconn ist im Jahr 2006 in den Medien aufgrund unmenschlicher Arbeitsbedingungen kritisiert worden. Der Auftraggeber Apple hat zwischenzeitlich Defizite eingeräumt und zugleich auf den herstellereigenen Apple Supplier Code of Conduct verwiesen. Nach Apples eigenen Untersuchungen seien keine Verstöße gegen den Verhaltenskodex festgestellt worden, jedoch fanden sich bei Foxconn Verletzungen gegen den Supplier Code of Conduct. Die Mitarbeiter bei Foxconn hätten den Medienberichten zufolge monatlich jeweils rund 80 Überstunden geleistet und teilweise mit knapp 50 Euro pro Monat weniger als im Mindestlohn-Gesetz vorgeschrieben verdient. Foxconn hatte zunächst wegen der Vorwürfe Schadenersatzforderungen gegen zwei Journalisten in China geltend gemacht, diese letztlich aber wieder zurückgezogen.Apple hat nach eigenem Bekunden Verité verpflichtet, für die Einhaltung sicherer, fairer und legaler Arbeitsplatzbedingungen Sorge zu tragen. Außerdem hat sich Apple der Electronic Industry Code of Conduct (EICC) Implementation Group angeschlossen, die bereits Standards für die Industrie erarbeitet hat und Quellen zur Evaluierung der Auftragsfertiger anbietet.

Im Bereich des Umweltschutzes sieht sich Apple Vorwürfen z. B. von Greenpeace und der Silicon Valley Toxics Coalition (SVTC) ausgesetzt. Nicht alle diese Vorwürfe scheinen gerechtfertigt zu sein. Insoweit sie substantiiert sind, betreffen sie mehr die gesamte Industrie als das Unternehmen Apple allein. Kritiker weisen zudem auf methodische Mängel des vergleichenden Rankings von Greenpeace hin, bei dem z. B. die durchschnittliche Nutzungsdauer der Produkte nicht berücksichtigt wird. Steve Jobs hat als Reaktion auf die Vorwürfe von Greenpeace im Mai 2007 angekündigt, Apple führend im Bereich des Umweltschutzes machen zu wollen. In seinem Text A Greener Apple führt Jobs bereits erreichte Erfolge auf und kündigt weitere Maßnahmen für den Umweltschutz an.

Apple fängt an, sein Versprechen in die Tat umzusetzen. Das im Januar 2008 vorgestellte MacBook Air ist das erste Produkt, das konsequent die Verwendung von giftigen Materialien drastisch reduziert. Weitere Apple-Produkte sollen im Laufe des Jahres diesem Beispiel folgen. 2009 erschien zur MacWorld Expo in San Francisco das 17 Zoll MacBook Pro mit einer besseren Batterielaufzeit. Die gesamte MacBook Familie erfüllt die Energy Star 4.0-Umweltauflagen, enthält keine bromhaltigen Flammschutzmittel und verwendet nur PVC-freie Kabel und Komponenten. Die Batterie des MacBook Pro 17 Zoll liefert noch einen zusätzlichen Beitrag zur Umweltverträglichkeit wegen ihres verlängerten Lebenszyklus, der in weniger verbrauchten Akkus und somit weniger Abfall resultiert. Eine verbrauchte Batterie kann für 179 Euro inkl. MwSt. ausgetauscht werden. Dies beinhaltet ebenfalls die Installation sowie die umweltfreundliche Entsorgung der alten Batterie.

Apple steht im Verdacht, Aktienoptionen im Wert von 20 Millionen US-Dollar an Apple-Chef Steve Jobs im Geschäftsjahr 2001 rückdatiert zu haben. Bereits im August hatte Apple Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung von Aktienoptionen bekannt gegeben, die alle seit dem 29. September 2002 veröffentlichten Finanzberichte betreffen könnten. Apple stellte fest, dass Jobs von der Rückdatierung von Aktienoptionen zwar gewusst, aber geglaubt habe, nicht selbst von dieser Praxis der Datierung zu profitieren. Dem Manager seien auch die Folgen für die Bilanzen nicht klar gewesen. Fraglich ist jedoch, ob CEO Steve Jobs tatsächlich von der Rückdatierung und deren Folgen keine Kenntnis hatte. Zwischenzeitlich ist bekannt geworden, dass Apple auch im Juni 2006 weitere Optionen im Wert von nunmehr insgesamt 84 Millionen US-Dollar rückdatierte, worauf die Bilanzen für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 erneut geändert werden mussten.

Apple ist in den letzten Jahren wiederholt gegen nichtautorisierte Berichterstattungen über deren Produkte gerichtlich vorgegangen. Betroffen waren hiervon in der Vergangenheit insbesondere Blogger von Apple Insider, PowerPage und Think Secret, die im Internet über geplante Produkteinführungen, über technische Neuerungen sowie Funktionsweisen von Appleprodukten berichteten. Apple vermutete hinter den Berichterstattern zum Teil eigene Angestellte die Unternehmensinterna preisgäben. Zuletzt mahnte Apple Blogger ab, die über das markenrechtlich umstrittene iPhone von Apple berichteten und Abbildungen des Mobiltelefons veröffentlichten sowie Hinweise auf Programme gaben, die erlaubten, Wallpaper und Icons auf andere Mobiltelefone als das iPhone von Apple aufzuspielen. Apple hat u. a. Paul O’Brien, den Gründer der Mobilfunk-Website MoDaCo, abgemahnt, da dieser neben Abbildungen von Apples iPhone auch ein Programm verlinkt hatte, welches ermöglichte, das Betriebssystem PalmOS der Treolinie mit Icons von Apples iPhone zu ergänzen. U. a. hatte SimToGo ein solches Programm unter dem Namen iPhony 0.1 bzw. 0.2 angeboten. In den bisherigen gerichtlichen Verfahren gegen die Autoren der Berichte hatte Apple teilweise keinen Erfolg. Erst im Jahr 2006 hatte ein kalifornisches Gericht festgestellt, dass Blogger und Online-Journalisten denselben verfassungsgemäßen Schutz der Pressefreiheit genießen wie Vertreter der traditionellen Presse. Außerdem musste Apple auch die Electronic Frontier Foundation mit einer Zahlung von 700.000 US-Dollar für die Übernahme der Verteidigung- und Gerichtskosten entschädigen.

John Lilly, Chef der Mozilla Corporation, die mit Firefox um die Marktanteile auf dem Browsermarkt mit Apple konkurriert, kritisiert Apples Praxis, Safari gleichzeitig mit iTunes-Aktualisierungen zur Installation anzubieten.

Zum Seitenanfang



Brian De Palma

Brian De Palma in Venedig, 2007

Brian De Palma (* 11. September 1940 in Newark, New Jersey als James Giacinto De Palma jr.) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur.

Brian De Palma, dessen Wurzeln italienisch-Katholisch sind, wuchs in Philadelphia, Pennsylvania und New Hampshire auf, deren Schulen protestantisch geprägt sind. Er begann an der Columbia Universität ein Studium der Physik, wechselte aber als einer der ersten männlichen Studenten an das Sarah Lawrence College im Staate New York, das einen Schwerpunkt in der Darstellenden Kunst hat.

Brian De Palma war drei Mal verheiratet. Seine erste Ehefrau war die Schauspielerin Nancy Allen, mit der er von 1979 bis 1983 verheiratet war. Danach folgte die Ehe mit Gale Anne Hurd, mit welcher er ein gemeinsames Kind hat. Von 1995 bis 1997 war De Palma mit Darnell Gregorio-De Palma verheiratet; auch aus dieser Beziehung ging ein Kind hervor.

In seinen Filmen geht De Palma Themen wie Spannung, Mord, Besessenheit und psychologischen Störungen nach. Immer wiederkehrende Themen und Motive in seinen Filmen sind Voyeurismus und Überwachung, Doppelgänger, multiple Persönlichkeiten und Gewalt.

De Palma bezieht sich in sehr vielen seiner Filme auf Alfred Hitchcock. So orientiert sich de Palma in seinen Thrillern an Grundthemen und Motiven von Hitchcock-Filmen, zitiert Szenen und greift auf viele Strategien der filmischen Erzählung wie Plansequenzen und Nahaufnahmen in ähnlicher Weise wie Hitchcock zurück. Die Zitierung wird besonders in de Palmas Thrillern wie Schwarzer Engel (1976), Dressed to Kill (1980) und Der Tod kommt zweimal deutlich, in denen er nicht nur die Grunderzählung und Filmstruktur von Filmen Hitchcocks übernimmt (in Reihenfolge: Vertigo – Aus dem Reich der Toten (1958), Psycho (1960), Das Fenster zum Hof (1954)) sondern auch Filmszenen dieser und weiterer Filme deutlich zitiert. Eine Verbindung zwischen den Filmen von de Palma und seinem selbsterklärten Vorbild Hitchcock wird in fast jeder Filmkritik zu de Palmas Filmen aufgegriffen. Negative Kritiken beziehen sich dabei oft auf den häufig vorgebrachten Vorwurf des „Hitchcock-Epigonen“. Positive Kritiken bescheinigen de Palmas Filmen dagegen oftmals eine ebenbürtige filmische Qualität und stellen de Palmas Bezüge zu Hitchcock als positiv dar: So schrieb Roger Ebert in seiner Filmkritik zu Femme Fatale, dass „es nicht nur so ist, dass de Palma bisweilen im Stil Hitchcocks arbeitet, er hat auch den Mut dazu.“.

Filmtechnisch ist De Palma vor allem durch den ausgiebigen Einsatz der Steadicam bekannt. Der sog. „Establishing Shot“ in Spiel auf Zeit, Fegefeuer der Eitelkeiten und Mission to Mars führt beispielsweise mit nur einer, sehr elaborierten Kamerafahrt das gesamte Ensemble der Akteure ein. Eine ähnlich lange Kamerafahrt sieht man auch in seinem Film Mein Bruder Kain. Ferner hat De Palma als Erster den Split Screen als spannungserzeugendes filmtechnisches Mittel konsequent benutzt und auf diese Technik immer wieder zurückgegriffen (vgl. z.B. Sisters und Femme Fatale).

Seinen ersten großen Erfolg feierte de Palma 1976 mit dem Horrorthriller Carrie – Des Satans jüngste Tochter. In den folgenden Jahren drehte er eine Reihe von weiteren Thrillern. Große Erfolge bei Kritik und Publikum feierte er vor allem mit den zwei Gangsterfilmen Scarface und The Untouchables – Die Unbestechlichen Mitte der 1980er Jahre. De Palma wurde zwischen 1981 und 2001 allerdings auch fünfmal für die Goldene Himbeere als schlechtester Regisseur des Jahres nominiert. Nach der Verfilmung des James-Ellroy-Romans The Black Dahlia (2006), machte De Palma mit Redacted (2007) wieder auf sich aufmerksam. Die Geschichte vom Alltag eines amerikanischen Grenzpostens im Irak, der mit der Vergewaltigung und Ermordung eines irakischen Mädchens und dessen Familie konfrontiert wird, füllte der Filmemacher mit Material aus Videobildern, Überwachungskameras und Material aus YouTube und iChat auf. Redacted feierte seine Welturaufführung auf den 64. Filmfestspiele von Venedig, wo er im Wettbewerb um den Goldenen Löwen vertreten war und als Mitfavorit gehandelt wurde. Zwar ging der Hauptpreis an Ang Lee (Gefahr und Begierde), doch wurde De Palma mit dem Silbernen Löwen für die Beste Regie bedacht.

Zum Seitenanfang



Mac OS X Server

OS X-Logo.svg

Mac OS X Server ist die Server-Variante von Mac OS X. Sie basiert auf dem BSD Unix-ähnlichen Betriebssystem OPENSTEP, das Apple Computer bei der Übernahme von NeXT Computer erworben hat. Dies bildet die gemeinsame Basis für Mac OS X.

Bevor Mac OS X auf den Markt kam, stellte Apple Serverdienste in Form von AppleShare für Mac OS zur Verfügung, die Datei- und Druckdienste anboten.

Die erste Version von Mac OS X Server war ein Hybrid von OPENSTEP aus dem Haus NeXT Computer und Mac OS 8.5.1. Die grafische Benutzeroberfläche war eher an OPENSTEP angelehnt, für ältere Programme wurde eine Emulation eingesetzt, um Programme von Mac OS 8.5.1 laufen lassen zu können. Ab Mac OS X Server 1.0-2 wurden auch Programme für Mac OS 8.6 unterstützt. WebObjects war in dem Paket inbegriffen.

Am 21. Mai 2001 veröffentlichte Apple eine neue Version des Server-Betriebssystems auf Basis von Mac OS X v10.0. Die Server-Variante ist nahezu identisch mit dem normalen System. Der Hauptunterschied besteht darin, dass beim Server Software mitgeliefert wird, die vor allem Administration und Bedienung von Diensten wie Web und E-Mail vereinfachen. Die meisten Dienste von Mac OS X Server basieren auf erprobten Tools von BSD, zum Beispiel der Apache Webserver. In Mac OS X Server gibt es jedoch für jedes dieser Programme eine grafische Benutzeroberfläche. Einige der Dienste basieren jedoch auch auf Benutzerdiensten von NetInfo der Firma NeXT.

Der auf Version 10.3 aufbauende Server bietet ein ausgewachsenes und gut ausgestattetes Serversystem. Benutzer- und Dateimanagement werden via Open Directory zur Verfügung gestellt, das LDAP-kompatibel ist. Viele alltägliche Netzwerkdienste wie zum Beispiel NTP, SNMP, Web Server, Mail Server, LDAP, AppleTalk und Printserver sind ebenfalls abrufbar. Da Samba in Version 3 in das System integriert ist, können Mac OS X-Server auch mit Windows-Netzwerken zusammenarbeiten. Die Datenbank MySQL und die Skriptsprachen Perl und PHP sind ebenfalls im System enthalten.

Die Version 10.4 integriert weitere Dienstprogramme, die von Open Source-Projekten abgeleitet wurden. Bei der Version 10.4 wird nun auch ACL unterstützt.

Nach der Einführung von Intel-Mac im Jahr 2006 kam Mac OS X Server 10.4.7 als Universal-Version heraus. Es handelt sich um die erste Version von Mac OS X, die von derselben Installation sowohl auf PPC-Macs als auch auf Intel-Macs starten kann.

In der Version 10.5 sind neu hinzugekommen der Spotlight Server, Podcast Producer, iCal Server, Wiki Server. Außerdem wurden viele andere Dienste auf aktuellen Stand gebracht: Apache 2.2, MySQL 5, Apache Tomcat 6, QuickTime Streaming Server 6, iChat Server 2, Xgrid 2 und OpenDirectory 4.

Zum Seitenanfang



GarageBand

Screenshot von Garageband

GarageBand ist ein Programm der Firma Apple zur Produktion von Musik. Es ist Bestandteil der iLife-Programmpalette. Wie alle iLife-Programme ist es nicht für den Profibereich, sondern für die Anwendung zu Hause gedacht.

Das Programm ermöglicht es dem Benutzer, schnell und einfach eigene Stücke zu produzieren. Dazu stehen dem Benutzer im wesentlichen drei verschiedene Komponenten zur Verfügung: Von Apple wird bereits eine große Sammlung von fertigen Audio- und MIDI-Loops mitgeliefert. Mit Hilfe eines Audio-Interfaces können echte Instrumente (z. B. E-Gitarre oder Bass) oder Gesang aufgenommen werden. Teilweise sind hier noch Vorverstärker erforderlich. Schließlich können mit Hilfe eines MIDI-Keyboards auch MIDI-Daten eingespielt werden, die von Software-Instrumenten in Klang umgesetzt werden. Dabei können sowohl die mitgelieferten Instrumente als auch auf dem Computer installierte Audio Units verwendet werden.

Vorgestellt wurde GarageBand erstmals am 6. Januar 2004 auf der Macworld Conference & Expo. Die Entwicklung von GarageBand wurde durch den Kauf der deutschen Firma Emagic durch Apple im Jahr 2002 ermöglicht, da Apple dadurch auf die Technologien in Emagics Audio-Software Logic zurückgreifen konnte.

Ein Jahr später wurde Version 2 von GarageBand veröffentlicht. Wichtigste Neuerung in GarageBand 2 ist, dass man nun mehrere Audiospuren gleichzeitig aufnehmen kann, vereinfacht wurde die Takt- und Tonhöhenanpassung von Audio-Dateien. Außerdem können eingespielte Keyboard-Noten als Noten am Bildschirm ausgegeben werden.

Am 10. Januar 2006 wurde GarageBand 3 offiziell vorgestellt. In dieser Version steht das Thema Podcast im Vordergrund. Mit Hilfe des Podcast-Aufnahmestudios kann man unter Verwendung von typischen Radio-Jingles qualitativ hochwertige Podcasts erstellen. Ferner kann man das Rauschen in Audiospuren reduzieren und sogar Interviews mit iChat führen und aufnehmen.

Am 7. August 2007 wurde GarageBand 4 vorgestellt. Neben neuen Funktionen wie Multi-take-Aufnahmen, Arrangements, Visual-EQ und Unterstützung von 24-bit Audio wird auch Magic GarageBand eingeführt. Der Anwender kann aus neun Musikgenres auswählen und auf einer virtuellen Bühne Vorgaben für die Besetzung machen. Dabei gibt Magic GarageBand die etwa tausend möglichen Songkombinationen direkt wieder. So wird ein neues Projekt erstellt, das bereits eine Begleitung enthält, ohne dass der Anwender diese erst einzuspielen braucht. In GarageBand 4 kann nun auch das Tempo innerhalb des Songs wechseln, und die Notationsansicht kann gedruckt werden.

Am 6. Januar 2009 wurde Garageband 09 vorgestellt. Wichtigste Neuerung ist die Möglichkeit mit Garageband ein Instrument zu lernen. Man kann außerdem verschiedene "lessons" von berühmten Künstler, wie z. B. Sting, käuflich erwerben. Außerdem wurde ein neuer Gitarrensimulator eingebaut. Die Optik von GarageBand hat sich nur leicht verändert.

Für GarageBand gibt es von Apple sogenannte Jam Packs, die weitere Loops und Voreinstellungen für Audio- und Software-Instrumente beinhalten.

Zum Seitenanfang



Worldwide Developers Conference

WWDC '06

Die Worldwide Developers Conference, oft abgekürzt als WWDC, ist eine jährlich in Kalifornien stattfindende Konferenz, die von Apple Inc. veranstaltet wird. Apple nutzt die Konferenz hauptsächlich, um neue Software und Technologien vorzustellen. Die WWDC richtet sich in erster Linie an Software-Entwickler. Im Gegensatz dazu zielt die Macworld auf Endverbraucher ab.

Die Konferenz beginnt, wie auch die Macworld, mit einer Keynote, die seit 1998 von Apples CEO Steve Jobs gehalten wird. Daher ist die Veranstaltung auch als „Stevenote“ bekannt. Die erste WWDC fand 1983 in Monterey statt. Mittlerweile findet sie im Moscone Center in San Francisco statt. Alle Teilnehmer müssen eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA - „Non Disclosure Agreement“) unterzeichnen. Das galt bisher auch für die Keynote, die Apple allerdings in manchen Jahren auch live im Web übertragen hat und inzwischen auch einige Stunden später auf seiner Homepage als Livestream zur Verfügung stellt. Bisher wurde auf der WWDC nur neue Software vorgestellt, mit 2002 (Xserve), 2003 (iSight) und 2006 (Mac Pro und intelbasierter Xserve) als Ausnahmen. 2005 wurde der Wechsel von PowerPC- auf Intel-Prozessoren bekanntgegeben.

2563 Besucher.

Etwa 3600 Besucher.

Über 4000 Besucher. Lederjacken mit einem großen blauen „X“ auf der Rückseite wurden zur Einführung von Mac OS X an die Entwickler verteilt.

Etwa 2990 Besucher. Einführung des Power Mac G5 und Vorschau auf OS X 10.3 „Panther“. Die Besucher bekamen eine iSight-Webcam geschenkt.

Jobs bemerkte, dass 3500 Entwickler kamen und dass dies eine Erhöhung um 17% gegenüber 2003 war. Es wurden neue Cinema Displays in 20"-, 23"- und 30"-Widescreen vorgestellt. Es gab eine Vorschau auf Mac OS X 10.4 „Tiger“. Alle Besucher bekamen eine Entwicklerversion von Tiger, ein einfaches T-Shirt mit dem Apple-Logo auf der Vorder- und „WWDC 2004“ auf der Rückseite, einen Rucksack, in den ein 17"-Powerbook passt, und ein Exemplar von Apple Remote Desktop 2.0.

3800 Entwickler aus 45 Ländern besuchten die Veranstaltung. Es gab 110 „lab sessions“, 95 „presentation sessions“ und mehr als 500 Apple-Ingenieure vor Ort.

Bezüglich des iPod-Geschäfts wurde ein Marktanteil von 76% und eine Verkaufszahl von 16 Millionen Geräten bekanntgegeben. 430 Millionen Titel sind über iTunes heruntergeladen worden und es wurde ebenfalls von 8000 über iTunes verfügbaren Podcasts berichtet. Eine Vorführung von Podcasting und iTunes-Integration folgte diesen Bekanntgaben.

Bezüglich des Mac-Geschäfts wurden Zahlen bekanntgegeben, die ein dreimal so hohes Wachstum wie das bei PCs anzeigten. OS X „Tiger“ wurde als das „großartigste Betriebssystem, das es jemals gab“ hervorgehoben, mit zwei Millionen Exemplaren, die in sechs Wochen verkauft wurden und mit Entwicklern, die 40 Spotlight-Erweiterungen, 400 Dashboard-Widgets und 550 Automator-Aktionen herausbrachten.

Der größte Teil der Veranstaltung beschäftigte sich mit Apples Umstieg auf Intel-Prozessoren und die x86-Plattform. Es kamen mehrere Entwickler auf die Bühne, die ihre Erfahrungen mit der Umstellung ihrer Software schilderten oder die Erweiterung ihrer Programme um Intel-Kompatibilität ankündigten. Unter den Sprechern war auch Paul Otellini, CEO von Intel.

4200 Entwickler aus 48 Ländern besuchten die Veranstaltung, was sie zur damals größten WWDC in der Geschichte machte. Es gab 140 „sessions“ und 100 „hands-on labs“ für Entwickler. Über 1000 Apple-Ingenieure waren vor Ort.

Bezüglich der Apple Stores wurde von 17 Millionen Besuchern berichtet. Von den 1,33 Millionen Macs, die im vergangenen Quartal verkauft wurden, waren 50% Mac-Einsteiger. Es wurde Drittanbietersoftware im Umfang von 500 Millionen US-Dollar verkauft. Es wurde für Macs von einer größeren Wachstumsrate als auf dem PC-Markt berichtet, und Apples Marktanteil bei Notebooks hatte sich von 6 % auf 12 % verdoppelt, was auf die Einführung des MacBooks zurückgeführt wurde.

Wie erwartet wurde der Mac Pro als Ersatz für den Power Mac G5 angekündigt, der zuvor Apples Produkt für professionelle Anwender und der letzte verbleibende PowerPC-basierte Mac war. Die Standardkonfiguration des Mac Pro wurde mit zwei 2 GHz Dual Core Xeon (Codename „Woodcrest“), 1 GB RAM, 160 GB Festplatte, und einer 256 MB-Grafikkarte angegeben. Es wurden auch neue Xserves angekündigt, ebenfalls basiert auf zwei 2 GHz Dual Core Xeons. Redundante Stromversorgung und „Lights Out Management“ waren zusätzliche Verbesserungen an Apples Server-Produkten.

Während bestimmte Verbesserungen an Mac OS X noch geheim gehalten wurden, wurden zehn neue Features für die neue Version 10.5, Codename „Leopard“, demonstriert. Dazu gehören: vollständige 64-bit-Unterstützung, die Backup-Software „Time Machine“, neue mitgelieferte Software wie Boot Camp, Front Row, und Photo Booth, die virtuelle-Desktop-Lösung „Spaces“, Erweiterungen für Spotlight, die Multimedia-Schnittstelle „Core Animation“, Erweiterungen der Bedienungshilfen für Behinderte, Erweiterungen für Mail, Erweiterungen für Dashboard inkl. „Dashcode“ und „Webclip“ und Erweiterungen für iChat inkl. „Backdrops“. Leopard wurde für Frühling 2007 angekündigt.

Zusätzlich zu den neuen Leopard-Features wurde eine größere Neuauflage des Mac OS X Server-Produkts angekündigt. Einige der neuen Features: ein vereinfachter Installationsprozess, „iCal Server“ (basiert auf dem CalDAV-Standard), „Apple Teams“, eine Sammlung webbasierter zusammenarbeitender Dienste, Spotlight Server und Podcast Producer.

Im Vorfeld gab es Gerüchte über neue Hardware, wie einen neuen iMac im Metalldesign, ein ultraportables Notebook mit Touchscreen sowie iWork '07. Diese Gerüchte bestätigten sich jedoch nicht. Es wurde auch vermutet, dass Steve Jobs Unterstützung für das Dateisystem ZFS in Mac OS X 10.5 „Leopard“ bekanntgeben würde, da es in jüngeren Entwicklerversionen bereits integriert war und auch ZFS-Entwickler Sun Microsystems dieses Feature im Vorhinein bestätigte. Die Funktion wurde jedoch bei der Keynote nicht erwähnt, und es wurde später bekanntgegeben, dass Leopard ZFS zumindest nur lesend unterstützen würde.

Die WWDC 2007 war mit mehr als 5000 Besuchern die größte in Apples Geschichte. Die Mitgliederzahl der Apple Developer Connection stieg im Vergleich zum letzten Jahr um etwa 200.000 auf mehr als 950.000. Es gab 159 Sessions, 95 Hands-on-labs, und es waren 1200 Apple-Ingenieure vor Ort.

Jobs überreichte Intels CEO Paul Otellini einen von Jonathan Ive designten Preis aus poliertem, rostfreiem Stahl für die gute Zusammenarbeit bei Apples Umstieg auf Intel-Prozessoren.

Zunächst wurden neue Spiele von Electronic Arts sowie eine neue Spieleentwicklungstechnologie von id Software für die Mac-Plattform angekündigt. Nach der Keynote wurde bekannt, dass die Spiele von EA auf dem DirectX-Emulator bzw. -Übersetzer Cider von TransGaming Technologies aufsetzen und daher nur auf Intel-Macs laufen werden. TransGaming entwickelt mit Cedega bereits eine ähnliche Software für Linux, die aber im Gegensatz zu Cider für den Endbenutzer und nicht für den Spielehersteller gedacht ist.

Alle Entwickler bekamen, wie im Vorfeld bekanntgegeben, eine kostenlose Kopie der neuen Beta-Version ausgehändigt.

Als scherzhafte Anspielung auf Windows Vista kündigte Jobs fünf verschiedene Versionen von Leopard mit unterschiedlichem Funktionsumfang an: Basic, Premium, Business, Enterprise und Ultimate, die alle 129 US-$ kosten sollten. Tatsächlich sollte es nur eine einzige, vollständige Version zu diesem Preis geben.

Als „One more thing...“ gab Steve Jobs bekannt, dass die neue Version 3.0 von Apples Webbrowser Safari auf Windows portiert wird. Eine Beta-Version für Mac OS X, Windows XP und Windows Vista stand wenig später zum Herunterladen bereit.

Als „One last thing...“ wurde eine im Vorfeld diskutierte Möglichkeit vorgestellt, wie Entwickler eigene Software für das am 29. Juni in den USA erscheinende iPhone entwickeln können. Diese Anwendungen sollten als Webapplikationen mit standardisierten Techniken wie Ajax geschrieben werden und sich nahtlos mit den iPhone-Funktionen integrieren. Scott Forstall zeigte einige Demoapplikationen.

Die Apple WWDC 2008 fand vom 9. bis 13 Juni im Moscone Center in San Francisco statt. Die Keynote mit Steve Jobs begann am 9. Juni um 19 Uhr (MESZ).

Zum ersten Mal in der Geschichte der WWDC war diese WWDC bereits im Vorfeld "ausverkauft".

Auf der Keynote zur WWDC 2008 wurde neben dem iPhone mit 3G-Unterstützung, der Firmware in der Version 2.0, sowie dem SDK zur Entwicklung von Software für das iPhone auch der Dienst MobileMe vorgestellt. Er wird den .Mac-Service ersetzen.

Am Mittag des 9. Juni 2008 folgte ein Vortrag über Mac OS X 10.6 „Snow Leopard“.

Zum Seitenanfang



Photo Booth

Photo Booth ist eine Software, die Apple zusammen mit dem iMac G5 am 12. Oktober 2005 vorstellte und als Bestandteil dieses Rechners kostenlos mitliefert. Da dieser neu überarbeitete iMac eine integrierte iSight-Webcam besitzt, kann man mit Photo Booth schnell Schnappschüsse aufnehmen, die mit verschiedenen visuellen Effekten wie zum Beispiel Pop-Art, oder Fischauge versehen werden können. Die Aufnahmen können mit einem Klick per E-Mail versendet, in iPhoto verwendet oder als Icon in iChat und dem Apple Adressbuch genutzt werden.

Photo Booth lässt sich ebenfalls mit externen iSight-Kameras verwenden.

Um während der Aufnahme für entsprechende Lichtverhältnisse zu sorgen, wird der Bildschirm als Blitzlichtersatz für die Aufnahme auf reines Weiß geschaltet.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia