Zack Snyder
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- 300: The Complete Experience Deluxe Blu-ray Book (July 21) - DVDTOWN.com
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Zack Snyder
Zack Snyder (* 1. März 1966 in Green Bay, Wisconsin, USA) ist ein US-amerikanischer Regisseur.
Zack Snyder machte sich zunächst als Regisseur und Kameramann für Werbespots und Musikclips (u.a. für Shawn Colvin, Soul Asylum, Morrissey und Heather Nova) einen Namen. Darüber hinaus drehte er Porträts über berühmte Sportler, wie Michael Jordan und Martina Navratilova.
Mit seinem Spielfilmdebüt, dem Remake des Zombieklassikers „Dawn of the Dead“ von George A. Romero, gelang Snyder 2004 ein großer Erfolg. Sein zweiter Kinofilm, die Comicverfilmung „300“ wurde ebenfalls weltweit ein großer Erfolg und spielte 400 Millionen US-Dollar ein.
Snyder führt derzeit bei der Verfilmung von Alan Moores Comic „Watchmen“ Regie. Angeblich hat der Film ein Budget von 150 Millionen US-Dollar. Der Kinostart in Deutschland ist für den 5. März geplant, in den USA startet der Film einen Tag später.
300 (Comic)
300 ist eine Graphic-Novel-Miniserie, gezeichnet und geschrieben von Frank Miller, coloriert von seiner damaligen Frau Lynn Varley. Sie ist bei Dark Horse Comics erschienen.
Die Serie behandelt die Schlacht bei den Thermopylen, in der laut der Historien des antiken Chronisten Herodot der Spartanerkönig Leonidas mit dreihundert weiteren Spartiaten und fast 4000 weiteren Griechen eine gewaltige Übermacht der Perser zwei Tage aufhalten konnte.
480 v. Chr. marschiert ein kleines Heer von Spartiaten durch das Kallidromos-Gebirge in Richtung der Thermopylen; in jenem Engpass wollen sie die zehntausende zählende Armee der Perser aufhalten, die gekommen ist, Griechenland zu erobern. Beim abendlichen Feldlager erzählt der Barde Dilios die Geschichte eines jungen Spartaners, der in einer kalten Winternacht auf einen riesigen Wolf traf und diesen trotz seiner Schwäche und Unterlegenheit mit einem Trick und viel Mut töten konnte. Dieser Junge war König Leonidas I., der nun seine Männer voller Kampfeslust anführt.
Der König erinnert sich: ein Jahr zuvor war ein Abgesandter des persischen Gottkönigs Xerxes nach Sparta gekommen, um die Unterwerfung der stolzen Stadt zu fordern. Leonidas lehnte dies nicht nur ab, sondern tötete auch den Abgesandten und seine gesamte Leibwache. Monate später besuchte er die Ephoren, die abgeschottete Beamtenkaste Spartas, um sie um Unterstützung für einen Angriff gegen die Perser zu bitten. Die korrupten Priester lehnten jedoch ab, da ein anderer persischer Abgesandter sie bestochen hatte. Also blieb dem König nichts übrig, als mit einer dreihundertköpfigen Leibgarde loszuziehen. Seine geliebte Frau, die genau wusste, dass sie ihn nicht lebend wiedersehen würde, ließ er ohne ein Wort der Zärtlichkeit zurück, denn in Sparta ist kein Platz für Gefühle und Schwäche.
Nachdem sie sich mit einem viel größeren, aber nicht annähernd so gut ausgebildeten Heer der Arkadier vereint haben, ziehen die Spartiaten weiter. Erneut stellt sich ihnen ein Abgesandter der Perser in den Weg, der diese Begegnung jedoch mit dem Verlust eines Armes bezahlt. Anschließend tritt Ephialtes auf den Plan, ein verkrüppelter und verstoßener Sohn Spartas, der Leonidas bittet, im Austausch für wichtige Informationen über einen Seitenpass im Gebirge in den Reihen der Spartiaten kämpfen zu dürfen. Leonidas erkennt seinen Mut an, erklärt ihm jedoch, dass er aufgrund seiner Missbildung nie seinen Schild hoch genug heben könnte, um Teil einer spartanischen Phalanx zu sein. Verbittert stürzt Ephialtes daraufhin seinen Schild von einer Klippe.
Kurz darauf beginnt der erste Großangriff der Perser, den die Spartiaten mit Mut und überlegener Kampfkunst gewinnen können. Leonidas wird im Anschluss zu einer Audienz bei König Xerxes gebeten, der versucht, ihn mit Argumenten der Vernunft dazu zu bewegen, den Kampf aufzugeben. Leonidas lehnt ab und kann auch die nächste Angriffswelle, diesmal von Xerxes’ Leibwache, zurückschlagen. Eine persische Angriffswelle nach der anderen wird von den Spartiaten zerschlagen. Ephialtes führt, vom Hass zerfressen, die Perser über den versteckten Gebirgskamm um den spartanischen Abwehrriegel zu umgehen. Leonidas, von allen Seiten eingeschlossen, schickt seinen Barden Dilios aus, um allen Griechen zu berichten, was an diesem Tag geschah. Er selbst bleibt mit seinen Männern zurück, die ihrem König in einen blutigen Opfertod folgen.
Ein Jahr später berichtet Dilios, mittlerweile Hauptmann einer Armee von 40.000 Griechen, von der Schlacht in den Thermopylen und wie Xerxes’ Flotte wenig später vor Salamis vernichtet wurde. Nun zieht Griechenland vereint in den Kampf, getrieben und ermutigt von der Erinnerung an Leonidas und seine Dreihundert.
Leonidas, der Protagonist von 300, ist einer jener düsteren, markanten und fatalistischen Charaktere, die Frank Miller so berühmt gemacht haben. Selten jedoch hat er eine Figur mit einer solchen Endgültigkeit und Wucht geschaffen. Auf den Krieg, in den Leonidas seine Getreuen führt, hat der kriegerische König seit seiner Geburt gewartet. Furcht oder Zögern sind ihm fremd. Sein Leben ist eine Idee, eine gerade Linie, die von äußeren Einflüssen unabhängig ist.
Eine Idee im Sinne einer bestimmten Vorstellung war es auch, die Miller von Leonidas, Sparta und den Thermopylen hatte. Die Symbolik, die in 300 den Kämpfen der Spartaner gegen die Perser zugrunde liegt, ist jedoch nicht so geradlinig wie Leonidas Handeln. Während die Soldaten Spartas im Comic einer menschenverachtenden Kultur voller Zwänge und Strenge entspringen und sich bedingungslos einer Autorität unterordnen, die sie ohne Augenzwinkern in den Tod schickt, werden sie durch Leonidas von einer bestimmten Idee geführt, in diesem Fall dem Kampf für Freiheit und Vernunft. Dieser offensichtliche Widerspruch erschließt sich dem Leser jedoch nicht durch einen neutralen Erzähler.
Während Frank Miller seine Spartaner als barbarisch und abstoßend charakterisiert und seine Distanz zu ihrer martialischen Kultur betont , wählte er für die Geschichte des Comics die Perspektive eines in die Dynamik der Spartaner eingebundenen Erzählers (Dilios), der das Vorgehen und den Glauben seiner Waffenbrüder bedingungslos teilt. Diese Perspektive weckt auf der einen Seite eine, wie Zack Snyder es nennt, grenzverschiebende Schaulust und eine düster-faszinierende, ambivalente Anziehungskraft. Diese Perspektive ist aber vor allem ein hervorragender Boden für Millers Hang zur visuellen Doppelbödigkeit. Die ausgeprägten Licht-und-Schatten-Spiele und die zahlreichen Metaphern zeugen von dem Zwiespalt, der Tragik und der Diabolik der spartanischen Ideologie.
Miller ist zwar durchaus davon überzeugt, dass die historischen Spartaner in einer Welt voller Aberglaube und Chaos für Vernunft und Freiheit stritten, worüber sich trefflich streiten lässt. Zweifel am Spartanismus sind im Comic jedoch allgegenwärtig. Offenbar wird dies am Protagonisten Leonidas, denn sein Antrieb bleibt im Verborgenen, Düsteren. Ist es die Absicht, die Freiheit zu verteidigen oder seine offenbare Todessehnsucht? Ist sein Werk das Bewahren, das Schaffen oder nur das Zerstören? Diese unausgesprochenen Motive, die angedeuteten Ziele und Abgründe, die Leonidas ohne sie preiszugeben in sich vereint, geben dem Charakter die Tiefe und Undurchsichtigkeit, die Miller so sehr auszeichnen.
Die Kontroversen, die die bewusst unreflektierte Darstellung der spartanischen Kultur und der geschichtlichen Vorgänge an den Thermopylen entfacht hat, können nicht mit Sicherheit als Teil von Millers Intentionen gewertet werden, die er verfolgte, als er 300 zeichnete. Gelungen ist Miller aber ganz zweifellos ein weiteres Mal, zu demonstrieren, wie sehr konsequent in Szene gesetzte Antihelden noch immer faszinieren und gleichzeitig abschrecken können.
Autor Frank Miller führt seine Begeisterung für das Thema auf den 1962 erschienenen Spielfilm „Der Löwe von Sparta“ zurück, den er als Kind im Kino sah, der ihn „nachhaltig beeindruckte“ und zu einer „lebenslangen Faszination für das antike Griechenland“ führte.
In Kapitel 5 von The Big Fat Kill, dem dritten Band des preisgekrönten und 2005 verfilmten Comics Sin City, baute Miller Teile der '300'-Thematik ein, um „sicherzugehen, dass sich kein anderer des Themas annimmt“. Die Planungen für '300' liefen damals bereits auf Hochtouren.
Im deutschsprachigen Raum erschien die Serie 1999 zunächst im Verlag Schreiber & Leser und wurde im Juni 2006 vom Cross-Cult-Verlag neu aufgelegt.
Die Geschichte erhielt verschiedene Preise, darunter 1999 den Will Eisner Award für „Beste Mini-Serie“, „Bester Zeichner“, „Bester Texter“ und „Beste Colorierung“. Auch erhielt die Serie den Harvey Award für „Beste Miniserie“ und „Beste Colorierung“.
Animal Logic (Australien)
Animal Logic ist eine australische Firma, die 1991 gegründet wurde und visuelle Effekte für Filme, Fernsehproduktionen, Musikvideos, Computerspiele und Werbespots designt und produziert.
Begonnen hat die Firma mit Effektdesign für TV-Sendungen und Werbespots, was lange Zeit das Kerngeschäft des Unternehmens war.
Seit 1997 gehört Animal Logic zu den Fox Studios.
In den letzten Jahren begann die Firma, immer mehr Aufträge für große kommerzielle Filmprojekte anzunehmen, Beispiele hierfür sind die Filme Matrix Reloaded, House of Flying Daggers, World Trade Center, Moulin Rouge, Harry Potter und der Feuerkelch und Stealth – Unter dem Radar. Auch produzierten sie mehr Werbespots für große Unternehmen wie Nike, Adidas, Toyota und die Umweltschutzorganisation Greenpeace.
Im Jahre 2002 begann die Arbeit am ersten computeranimierten Zeichentrickfilm Happy Feet für den Regisseur George Miller und Warner Bros.. Animal Logic wurden für die realistischen Effekte und Szenarien herangezogen. Der in den USA am 17. November 2006 erschienene Film sorgte für eine signifikante Expansion des Unternehmens auf 300 Künstler und Techniker auch außerhalb Australiens. Happy Feet war der erste digital animierte Hauptfilm, der in Australien produziert wurde. Der Film bekam 2007 einen Oscar in der Kategorie Bester animierter Spielfilm.
Der letzte Film, an dem Animal Logic arbeiteten, war der US-amerikanische Actionfilm 300 von Zack Snyder und Warner Bros.. Animal Logic erstellten die Effekte und die gesamte achtminütige Schlacht der Spartaner gegen die Perser. Der Film kam am 9. März 2007 in die US-amerikanischen Kinos.
Watchmen – Die Wächter
Watchmen – Die Wächter ist ein auf den gleichnamigen Comics von Alan Moore und Dave Gibbons basierender Superhelden-Film. Regie führte Zack Snyder, der bereits für die erfolgreiche Comicverfilmung 300 verantwortlich war. Der Film wird seit dem 5. März 2009 in den deutschsprachigen Kinos gezeigt.
Der Film spielt in einem Alternativen Zeitverlauf im Jahre 1985. Im Intro wird dabei auf verschiedene veränderte Geschichtliche Ereignisse hingewiesen von der Ära der ersten Superhelden in den 1940ern, das Ende des 2 Weltkrieg. Über die blutigen Niederschlagung der Studentenunruhen. Ein Militärparade auf dem Roten Platz wo ICBM dem Anwesenden Fidel Castro vorgeführt werdem. Dem Kennedy Attentat. Wahlplakate für die dritte Amtszeit von Richard Nixon. Dem Sieg der USA im Vietnamkrieg durch Dr. Manhattan.
Edward „The Comedian“ Blake, ein 67-jähriger Superheld der ersten Stunde, lebt in seinem Apartment in New York, als er von einem Unbekannten überfallen und aus dem Fenster geworfen wird. Die Polizei geht von einem Raubüberfall aus, doch Rorschach, einer von lediglich zwei noch aktiven maskierten Helden, schaut sich den Tatort später genauer an und vermutet einen gezielten Mord. Er geht seinem Verdacht nach und führt darüber Tagebuch. Er warnt die übrigen Mitglieder der Watchmen, Nite Owl II, Ozymandias sowie Dr. Manhattan und Silk Spectre II, die zusammen in einem Forschungslabor der Armee leben. Dr. Manhattan forscht an einem Fusionsreaktor, der auf die gleiche Weise funktioniert wie sein Körper. Er hofft zusammen mit Adrian Veidt (Ozymandias), der als einer von zwei Watchmen der Öffentlichkeit seine Identität preisgegeben hat, damit Kriege zu beenden, da der Kampf um Energie entfällt. Veidt verdient sein Geld unter anderem mit dem Merchandising von Watchmen-Fanartikeln.
Rorschach findet heraus, dass ein Erzfeind (Edgar „Moloch“ Jacobi) des Comedian zu dessen Beerdigung anwesend war, woraufhin er diesen aufsucht. Dieser erzählt ihm, dass ihn The Comedian eine Woche vor seinem Tod betrunken „besucht“ und verwirrt Geschichten erzählt hat. Gleichzeitig ist Laurie Jupiter (Silk Spectre II) mit ihrer Beziehung zu Jon (Dr. Manhattan) unzufrieden, da er sich immer mehr entfremdet und von zwischenmenschlichen Beziehungen abwendet. Sie fühlt sich durch seine zunehmende Vergeistigung und die dauerhafte Vertiefung in seine Arbeit vernachlässigt. Nachdem er während des Geschlechtsaktes mit ihr den Reaktor fertig stellt, um ihn anschließend zu Adrian Veidt in die Antarktis zu teleportieren, verlässt sie ihn und sucht die Nähe von Daniel Dreiberg (Nite Owl II).
Als auf Adrian Veidt ein Attentat verübt wird, kann dieser den Attentäter überwältigen, jedoch stirbt dieser durch eine Giftkapsel. Rorschach findet dabei heraus, dass der Attentäter für eine Firma arbeitet, von der auch Edgar Jacobi eine Rente erhält. Als er Jacobi aufsucht, ist dieser bereits erschossen und Rorschach in eine Falle gelaufen, woraufhin er verhaftet und verhört wird. Seiner Maske entledigt, enthüllt sich das Geheimnis um seine Identität, die er stets zu schützen versucht hat. Im Gefängnis wird der als Walter Kovacs enttarnte Rorschach angegriffen, woraufhin er den Angreifer schwer verletzt und dieser später stirbt. Er sagt daraufhin, dass nicht er mit den Gefangenen, sondern diese mit ihm eingesperrt sind. In seiner Zelle wird er von den Verbrechern bedroht, die er in dieses Gefängnis gebracht hat.
Dan und Laurie beginnen eine Affäre, da Jon verschwunden ist. Als er entdeckt, dass das Superheldendasein seiner Libido förderlich ist, entwickelt er mit Laurie den Plan, Rorschach zu befreien. Jedoch bricht ein Aufstand im Gefängnis aus, woraufhin Rorschach getötet werden soll. Dieser kann sich aber seiner Angreifer erwehren und flieht mit Dan und Laurie. Als diese im Versteck von Dan ankommen, wartet Jon auf Laurie und teleportiert sich mit ihr auf den Mars, um mit ihr zu reden. Dabei erfährt sie, dass ihr Vater The Comedian ist und dass dieser versucht hat, ihre Mutter, die erste Silk Spectre, zu vergewaltigen. Später zeugten beide jedoch einvernehmlich Laurie. Diese bittet Jon, die Erde vor dem nuklearen Holocaust zu beschützen. Währenddessen haben Dan und Rorschach herausgefunden, dass die Firma, die The Comedian hat umbringen lassen, eine von Adrian Veidts Firmen ist. Sie fliegen daraufhin zu seinem Versteck in der Antarktis, wo dieser ihnen seinen Plan erzählt, dass der nukleare Krieg zwischen der Sowjetunion und den USA nur verhindert werden kann, indem man einen Grund für eine Annäherung schafft. Er zündet daraufhin Fusionsbomben, die der Energiesignatur von Dr. Manhattan entsprechen und tötet dadurch Millionen von Menschen in verschiedenen Großstädten der Welt. Dieser begreift die Dimension von Adrians Handeln und ist sich der Genialität des Planes bewusst. Beide sind sich darüber einig, dass die Einigung der beiden Supermächte auf der Angst vor weiteren vermeintlichen Angriffen durch Dr. Manhattan basiert. Doch Rorschach ist aufgebracht, da er nicht mit dieser Lüge leben will und verlässt das Versteck, um die Welt über die wahre Ursache der Angriffe zu informieren. Dr. Manhattan hält ihn auf und tötet ihn auf dessen Verlangen. Jon verlässt anschließend die Erde, um auf einem anderen Planeten neues Leben zu schaffen und Laurie und Dan gehen eine feste Beziehung ein.
In der letzten Szene vor dem Abspann wird gezeigt, wie ein Zeitungsredakteur Rorschachs Tagebuch, in dem er die gesamten Ergebnisse seiner Ermittlungen festgehalten hat, in der Post findet.
Im Verlauf des Filmes werden durch viele Rückblenden diverse Hintergründe der Watchmen erzählt, etwa die Alkoholabhängigkeit von Sally Jupiter, der ersten Silk Spectre oder der Tod von Silhouette.
Rorschach ist ein kostümierter Held, bürgerlich Walter Kovacs. Er verfügt über keine übermenschlichen Fähigkeiten oder ungewöhnlichen Technologien, ist aber ein versierter Nahkämpfer und guter Detektiv. Er hat sich der Superhelden-Verordnung entzogen und sich weder zur Ruhe gesetzt noch arbeitet er für die Regierung. Er wird als ungepflegt und dickköpfig dargestellt. Außerdem zeichnet er sich durch seine starre Schwarz-Weiß-Sicht auf das Leben aus. Neben einem Trenchcoat und Hut besteht sein Kostüm aus einer weißen Maske, auf der schwarze Flecken wie bei einem Rorschachtest abgebildet sind, diese Flecken wandern ständig und spiegeln seine Stimmung wider. Im Film wurden die Muster auf der Maske mittels Computereffekten nachträglich eingefügt.
The Comedian bürgerlich Edward Blake. Der tote Held. Seine Ermordung bringt die Geschehnisse in „Watchmen“ in Gang. Er gehört zu den Superhelden der ersten Generation und bekämpfte schon in den Vierziger Jahren, gerade mal 17 Jahre alt, das Verbrechen. Als 1970 maskierte Helden verboten werden, tritt er bis zu seiner Pension in den Dienst der Regierung ein und kämpft unter anderem in Vietnam. Dort kann der brutale Zyniker seinen Gewalttrieb ausleben und Menschen abschlachten.
Für die Rolle des Dr. Manhatten war bereits Arnold Schwarzenegger im Gespräch.
Paddy Considine sollte eigentlich die Rolle des Rorschach in der Comicverfilmung mimen, bevor letztlich Jackie Earle Haley für diese Rolle in Betracht gezogen wurde.
Der Film weicht in einem Punkt vom Comic erheblich ab: Die Explosionen, die Dr. Manhattan in den Augen der Öffentlichkeit zum Superschurken machen sollen, haben im Comic mit ihm nichts zu tun: Im Original lenkt Veidt den Verdacht auf Außerirdische. Bei der Entführung und Ermordung eines kleinen Mädchens, einem Fall, der Rorschach zum Extremismus hin prägte, kettet Rorschach den Täter mit Handschellen an einen Ofen. Im Original gibt er ihm eine Säge, zündet das Haus an und empfiehlt ihm, sich zur Rettung den Arm abzusägen, weil das im Gegensatz zum Durchsägen der Handschellen als einzige Methode schnell genug funktionieren würde, um ihn vor dem Feuertod zu retten. Im Original wartet Rorschach eine Stunde vor dem brennenden Haus, stellt sich voll Genugtuung vor, wie der Täter verbrennt. Im Film erschlägt Rorschach den Täter schlicht und schnell mit einem Fleischerbeil. Auch gab der Täter im Film seine Tat zu, während der Comic die Möglichkeit offenließ, dass Rorschach einen Unschuldigen getötet haben könnte.
Nach der Veröffentlichung der ersten Watchmen-Comics 1986 planten die Produzenten Lawrence Gordon und Lloyd Levin die Umsetzung und liessen sich dabei von 20th Century Fox Studios unterstützen. Man versuchte Alan Moore für das Drehbuch zu engagieren, scheiterte jedoch an seiner Auffassung, dass die Geschichte nicht zur Verfilmung geeignet sei: „Wir haben hier Stilmittel angewandt, die nur im Medium Comic funktionieren, aber eben nicht als Roman oder Film.“ Daraufhin wurde Sam Hamm (Batman) für die Umsetzung gewonnen, der auch am 9 September 1988 eine erste Fassung des Drehbuchs abliefern konnte. Doch das hohe kalkulierte Budget von 120 Millionen Dollar war Grund dafür, dass Fox sich von dem Projekt abwendete. Warner Bros erkannte ihre Chance und erwarb nun die Rechte an der Verfilmung. Tery Gilliam machte sich jetzt daran, dass Drehbuch von Hamm zu überarbeiten und Joel Silver sorgte mit einer Budgetzusage von 40 Millionen Dollar anfangs für genügend Motivation. Doch da das vorherige Werk von Gilliam, Baron Münchhausen, an den Kinokassen floppte, zog Silver seine Finanzierungszusage zurück. Und nicht zuletzt aus diesen finanziellen Rückschlägen, auch wegen der komplexen Geschichte mit ihren unzähligen Handlungssträngen und den aufwendigen Bildern galt der Film deshalb für die nächsten Jahre als nicht realisierbar.
Ende 2001 konnten Gordon und Loyd Universal Studios für die Umsetzung gewinnen. David Hayter war jetzt für das Drehbuch und Regie verantwortlich und konnte Juli 2003 seine Adaption des Comics vorlegen. Im Oktober 2003 war scheiterte jedoch die Zusammenarbeit mit Universal Studios und die Produzenten wechselten mit Hayter und dem fertigen Drehbuch zu den Revolution Studios, die sie im Juli 2004 wieder verliessen.
Nun lagen die Rechte bei Paramount Pictures und Darren Aronofsky wurde als Regisseur ausgewählt. Da dieser aber aufgrund Verpflichtungen für seinen damals aktuellen Film „The Fountain“ indisponiert war, engagiert man Paul Greengras. Doch im Juni 2005, Greengras war bereits mit den Vorbereitungen für die Produktion in London beschäftigt, sollte das Projekt auch von Paramount Pictures aus finanziellen Gründen gestrichen werden. Gordon und Levin, als Produzent immer noch an einer Umsetzung interessiert, versuchten dann erneut den Film bei 20th Century Fox unterzubringen, scheiterte jedoch und fanden schließlich mit Warner Bros. Ende 2005 ein Studio, dass die Unterstützung zusagte. Paramount gab die Rechte jedoch nicht komplett ab, sondern sicherte sich einen Anteil von 25%. Diesmal gewann man Zack Snyder für den Regieauftrag, der sich bereits mit der Verfilmung von 300 einen Namen gemacht hatte.
Alan Moore
Alan Moore (* 18. November 1953) ist ein einflussreicher britischer Autor und Co-Autor von Comics. Er lebt in seiner Geburtsstadt Northampton.
Die Biografie Alan Moore: Portrait of an Extraordinary Gentleman erschien in seinem fünfzigsten Lebensjahr. Alle Einnahmen aus dem Verkauf sollen wohltätigen Zwecken zugeführt werden.
Ein Auge und ein Ohr des Autors sind geschädigt. Seit dem 12. Mai 2007 ist Moore mit Melinda Gebbie verheiratet. Sie waren sich bei der jahrelangen gemeinsamen Arbeit an Lost Girls nähergekommen. Für sein Lebenswerk wurde Moore 2008 mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet.
Moore ist Anarchist und hat nur einmal in seinem Leben gewählt.
Zu Beginn seiner Karriere zeichnete Moore kurze Comicstrips für Zeitschriften. Später schuf er einflussreiche Comics, wie Marvelman (in den USA als Miracleman bekannt), V wie Vendetta, Watchmen - Die Wächter, From Hell und The League of Extraordinary Gentlemen .
Nachdem er sich mit seiner Arbeit in britischen Comic-Magazinen einen Namen gemacht hatte, wurde er 1983 von DC Comics engagiert, um an der Comicheftserie Saga of the Swamp Thing zu arbeiten. Dabei legte er den Grundstein für die Welt der späteren Vertigo-Comics und erdachte Constantine, den Hauptcharakter der späteren Serie Hellblazer. Alan Moores The Killing Joke gilt vielen neben Frank Millers The Dark Knight Returns als die beste Batman-Folge aller Zeiten, wenngleich er sie selbst als Werk ohne Tiefgang einstuft. Seinen Ruf als Schöpfer bahnbrechender Comics errang er mit der Superhelden-Miniserie Watchmen (illustriert von Dave Gibbons), die zusammen mit den bereits erwähnten von ihm selbst und Miller geschaffenen Werken das Genre des Superhelden-Comic neu definierte und auf das Niveau der Graphic Novel hob. Watchmen gilt als die erste Comicserie, die in dieser geschlossenen Form veröffentlicht wurde, und wurde mit zahlreichen Preisen bedacht.
Moores Stil bereicherte das Medium Comic. Seine Geschichten enthalten oft Themen oder beschäftigen sich mit Dingen, die vorher nie in Mainstream-Comics angerissen wurden. Z. B. enthält die neunte Ausgabe des Miracleman die Darstellung einer natürlichen Geburt, etwas das bis dahin in Comics Tabu war. Er experimentierte mit Symbolen anstelle von Texten, legte mehr Wert auf Hintergrund und Details, während er „Toneffekte“, Sprechblasen und Unterschriften minimierte oder ganz wegließ. Seine Skripte sind stark beeinflusst von Techniken der modernen Cinematographie und Literatur.
Moore bemühte sich, die Grenzen des Mediums zu erweitern und so indirekt auch die Qualität der von ihm äußerst kritisch gesehenen Mainstream-Comics zu erhöhen. Die Leser sollten mehr erleben als endlose Wiederholungen von Kämpfen zwischen kostümierten Superhelden. So begann er mit Projekten wie Lost Girls (einem anspruchsvollen erotischen Comic, mit Charakteren aus der Jugendliteratur der Viktorianischen Ära), From Hell (eine detailgenau recherchierte Geschichte über Jack the Ripper) und Big Numbers. Er verbrachte die frühen 90er Jahre damit, diese Projekte abzuschließen: From Hell wurde 1999 veröffentlicht, der dritte und letzte Band von Lost Girls erschien 2006 (dt. 2008), Big Numbers jedoch hat inzwischen zwei Zeichner verschlissen und wurde auf Eis gelegt.
In den späten 90ern kehrte sich Moore wieder den Superhelden-Comics zu und schuf neben The League of Extraordinary Gentlemen, worin sich zahllose Gestalten der viktorianischen Literatur begegnen, Promethea, einen vom magischen Denken beeinflussten Comic, Tom Strong, Tomorrow Stories und Top 10.
Obwohl Alan Moore als einer der Begründer und Hauptvertreter der anspruchsvollen Graphic Novel gilt, hält er diesen Begriff hauptsächlich für ein Marketinginstrument und bezeichnet sein Medium selbst als „Comics“.
Er hat auch in anderen Medien gearbeitet und unter anderem einen in Northampton angesiedelten und etliche tausend Jahre umspannenden, experimentellen Roman mit dem Titel Voice of Fire veröffentlicht.
From Hell (mit Johnny Depp) und The League of Extraordinary Gentlemen (mit Sean Connery) wurden in den USA verfilmt, V wie Vendetta (mit Natalie Portman und Hugo Weaving) wurde in London, UK und in Potsdam in den Babelsberg Filmstudios gedreht.
Nach seinen Erlebnissen mit der im Vergleich zur Vorlage stark verzerrten Verfilmung der League of Extraordinary Gentlemen hatte sich der Autor von der Verfilmung von V wie Vendetta so weit wie nur möglich distanziert und die Produktionsfirma gebeten, seinen Namen auf keinen Fall mit dem fertigen Film in Verbindung zu bringen; im Gegenzug erklärte er sich bereit, auf jegliche Beteiligung an den Einnahmen zu verzichten.
Auffällig ist, dass in beiden Verfilmungen die jeweiligen Passagen, in denen Hauptcharaktere Erfahrungen mit Drogen machen, komplett entfernt wurden. Da diese Handlungselemente für den Autor offensichtlich von großer Relevanz waren, wundert es nicht, dass ihr Fehlen für ihn nicht akzeptabel war.
Die neueste Moore-Verfilmung Watchmen wird nun nach mehrmaligen vergeblichen Anläufen 2009 in die Kinos kommen und unter der Regie von Zack Snyder abgedreht.
300 (Film)
300 ist eine US-amerikanische Verfilmung des gleichnamigen Comicromans von Frank Miller aus dem Jahr 1998. Der Film startete am 9. März 2007 in den US-amerikanischen, am 5. April 2007 in den deutschsprachigen Kinos (Deutschland, Österreich und Schweiz). Als Weltpremiere war 300 schon im Februar 2007 im Wettbewerb der Berlinale 2007 außer Konkurrenz zu sehen.
Der Film erzählt eine Episode aus den Perserkriegen, nämlich die Geschichte der Schlacht bei den Thermopylen. Ebenso wie seine Comic-Vorlage orientiert sich auch der Film an den Historien des antiken Historikers Herodot. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 445 Mio. US-Dollar ist er einer der erfolgreichsten Filme 2007.
Erzählt wird aus der Sicht von Dilios, einem Soldaten aus Sparta. Die Spartaner werden als ein Volk von gnadenlosen Kriegern gezeigt, die missgebildete und schwächliche Säuglinge gleich nach der Geburt töten und ihre Söhne mit äußerster Härte erziehen, dies wird Agoge genannt. Des Weiteren berichtet der Erzähler von der Legende eines 15-jährigen Jungen, der in einem Initiationsritual alleine in die Wildnis geschickt wird und dort gegen einen wilden Wolf besteht. 25 Jahre später ist dieser Junge König Leonidas I. von Sparta.
480 v. Chr. marschiert Großkönig Xerxes von Persien mit einer riesigen Armee nach Griechenland. Er schickt einen Boten nach Sparta, um Leonidas eine kampflose Annexion Spartas anzubieten. Dieser empfindet das Angebot als Beleidigung und wirft den Unterhändler samt seiner Begleitung in einen Brunnen. Bevor Leonidas in den Krieg zieht, um Sparta zu verteidigen, befragt er nach altem Gesetz das Orakel zu seinem Kriegsplan. Das Orakel ist jedoch von Xerxes bestochen worden und verweigert ihm den Segen unter dem Vorwand des Karneiafestes, welches neun Tage lang jegliche Kampfhandlung verbietet.
Im Rat wird Leonidas für seine Kriegspläne stark kritisiert – wegen des Orakelspruchs, vor allem aber wegen der Aussichtslosigkeit eines Kampfes gegen die zahlenmäßig weit überlegene persische Streitmacht. Trotzdem zieht Leonidas mit 300 Spartiaten, all denen, die bereits einen männlichen Stammhalter gezeugt haben, „auf Wanderschaft“. Sein Ziel ist es, die Perser an einem schmalen Pass, den Thermopylen, aufzuhalten.
Auf dem Weg dahin schließen sich die Arkadier den Spartiaten an. Damit die Perser gezwungen sind, den Pfad über die Thermopylen zu benutzen, errichten die Griechen eine Mauer aus Steinen und aus getöteten persischen Spähern. Ein körperbehinderter Exil-Spartaner namens Ephialtes warnt Leonidas vor einem verborgenen Pfad, über den die Perser die Griechen einkesseln könnten. Zugleich bittet er Leonidas, mit den Spartiaten gegen die Perser kämpfen zu dürfen. So will er den Namen seines Vaters reinwaschen, der mit ihm gleich nach seiner Geburt aus Sparta geflohen war, um die Tötung des Sohnes zu verhindern. Leonidas weist ihn zurück, da Ephialtes mit seiner Behinderung zwar einen Speer führen, sein schwacher Schildarm aber die Phalanx der Griechen schwächen könnte. Er bietet Ephialtes die Aufgabe an, statt dessen verwundete oder gefallene Krieger bzw. die Pferde zu betreuen was dieser verletzt von sich weist.
Bevor die Angriffe beginnen, geben die Perser den Griechen Gelegenheit, die Waffen niederzulegen, doch Leonidas entgegnet nur: „Kommt und holt sie euch“. Die Griechen wehren die ersten Angriffe der Perser ab. Daraufhin bittet Xerxes Leonidas zu einer Audienz und versucht, ihn zur Aufgabe zu bewegen. Leonidas lehnt jedoch ab und schlägt mit seinen Männern auch die nächste Angriffswelle zurück.
In der Zwischenzeit versucht die Gattin von Leonidas, Königin Gorgo, den Senat zu überzeugen, ihren Mann mit der Armee zu unterstützen und für die Freiheit Spartas zu kämpfen. Senator Theron nutzt die durch sein Geschlecht gegebene Vormachtstellung aus und erpresst die Königin. Er wird ihr im Senat nicht widersprechen, dafür muss sie Theron zu Willen sein. Um ihren Mann zu retten, geht die Königin auf das Angebot ein. Theron bricht jedoch sein Wort und beschuldigt sie im Senat, sich ihm und anderen angeboten zu haben. Daraufhin ersticht ihn die Königin, und aus seiner Tasche fallen persische Münzen – so erkennt der Senat Theron als Verräter.
Währenddessen wird bekannt, dass Ephialtes den geheimen Pfad an die Perser verraten hat. Die Lage der Griechen ist damit aussichtslos, denn ohne die strategisch günstige Stellung am Thermopylen-Pass sind sie den zahlenmäßig weit überlegenen Persern nicht gewachsen. Die Arkadier ziehen sich deswegen zurück. Der verwundete Dilios wird von Leonidas nach Sparta geschickt, um von dem tapferen Kampf gegen die Perser zu berichten. Sein einziger Wille ist es, dass sich das Volk der Griechen an seine Tat erinnere. Dilios schließt sich den Arkadiern an und begibt sich auf die Reise nach Sparta.
Der König bleibt mit seinen verbliebenen Kämpfern zurück, um sich dem letzten Gefecht zu stellen. Ein letztes Mal schlägt er ein Kapitulationsangebot aus, da er lieber als freier Grieche sterben will, anstatt als Kriegsherr der Griechen unter Xerxes weiterzuleben. So kämpfen er und seine Männer bis zum Tod gegen die weit überlegenen Perser, erreichen aber dadurch das nach ihrer Vorstellung höchste Lebensziel: Im Krieg für Sparta als freier Mann zu fallen. Und bei diesem letzten Kampf widerlegt Leonidas die Behauptung des persischen Großkönigs, eine Gottheit und damit unverwundbar zu sein, indem er den persischen Großkönig mit einem geschleuderten Speer im Gesicht verletzt.
Ein Jahr später ist Dilios selbst Anführer der Armee der Griechen und stellt sich nun den Persern bei Plataiai mit 10.000 Spartiaten, die ein Heer von 30.000 Griechen anführen. Da die persische Streitmacht diesmal nur um ein „lächerliches“ Dreifaches größer ist, gäbe es – so Dilios – „gute Aussichten für jeden Griechen“.
Derartige Vorwürfe gegen Tyler Bates sind nicht neu in der amerikanischen Filmkomponistengemeinde: Kritik an Bates wurde geübt, da er verschiedene bereits vorher existierende Filmmusiken anderer Komponisten ohne große Änderungen für die Musik von 300 verwendete. Hervorgehoben wurde insbesondere das Plagiat der Hauptthemen des Films Titus: die Filmmusik-Cues „Returns a King“ und „Come and get them“ sind zwei in Tonart, Harmoniefolge, Tempo, Rhythmus, Orchestrierung, Melodie und Chorarrangement nahezu identische Kopien des Cues „Victorious Titus“ von Elliot Goldenthal. Die Finalmusik von 300 („Remember us“) basiert vollständig auf dem „Finale“ des Titus-Soundtracks. Weitere Plagiatsvorwürfe beziehen sich u. a. auf die widerrechtliche Verwendung von Musik aus den zwei Troja- Soundtracks – sowohl des offiziellen von James Horner als auch des nicht verwendeten von Gabriel Yared – sowie aus dem Film Black Hawk Down (Musik: Hans Zimmer).
Dennoch erklärt Bates auf seiner eigenen Webseite in Bezug auf den Film 300, dass seine Musik ein „eigenständiges Timbre besitzt“ und eine orchestrale „Klangpalette“ umfasst, die für diese Art von Filmen bislang unbekannt war.
Vergleicht man den Comic von Frank Miller mit dem von Zack Snyder adaptierten Drehbuch, so ist vor allem die visuelle Umsetzung eine authentische Wiedergabe der Farbpalette und der Stimmung der Vorlage. Die Storyführung hingegen wurde durch verschiedene Handlungsstränge und Figuren ergänzt, die im Comic nicht vorkommen. Auffälligste Änderung ist die Auseinandersetzung von Leonidas' Frau, Königin Gorgo, mit dem spartanischen Senat bzw. dem korrupten Senator Theron. Die Königin ist im Comic eine eher grobschlächtige Person mit einem einzigen, kurzen Auftritt. Im Film wird sie zu einer ausgesprochen attraktiven und schlagfertigen Frau. Die Figuren des Senators Theron sowie des Sohnes von Leonidas kommen im Comic gar nicht vor. Gekürzt wurde im Film die Rolle des Krüppels Ephialtes. Dessen Auftritte nehmen in der Comic-Vorlage mehr Raum ein; die mehrdeutige Beziehung zwischen Ephialtes und Leonidas ist im Comic auch visuell stärker herausgestrichen. Die Darstellung von Protagonist Leonidas ist im Comic deutlich düsterer und negativer als im Film. Vor allem die in den Film eingebaute, liebevolle Beziehung zu Frau und Kind gibt Leonidas eine menschliche Facette, die es im Comic nicht gibt.
Frank Miller äußerte sich zu Fragen, ob er die Verfilmung seines Comics für gelungen halte, entsprechend ambivalent. Einerseites erklärte er, von der visuellen Umsetzung begeistert zu sein. 300 sei bei Snyder in dieser Hinsicht "in guten Händen". Andererseits äußerte er sich kryptisch in Bezug auf die inhaltlichen Änderungen. Es sei ihm klar gewesen, dass die Film-Adaption des Comics einige Änderungen nötig gemacht habe. Er habe sich als Berater zur Verfügung gestellt, habe sich aber letztendlich im Hintergrund gehalten. Angesprochen auf die Zusammenarbeit mit Zack Snyder erklärte Miller, diese habe kaum stattgefunden. Man habe das ein- oder andere besprochen, letztendlich sei es aber Snyders Film, nicht seiner. Auch betonte er, er werde in Zukunft seine Werke nur noch selbst adaptieren und verfilmen. Bei der Verfilmung seines Comics Sin City wirkte Miller als Co-Regisseur mit.
Der dem Film zugrundeliegende gleichnamige Comic erscheint bei Cross Cult, ebenso wie die Dokumentation der Filmentstehung 300: The Art of the Film, ISBN 978-3-936480-29-0.
Rund um die Premiere auf der Berlinale 2007 konfrontierten Journalisten den Regisseur und Drehbuch-Autoren von 300, Zack Snyder, mit zahlreichen Fragen bezüglich der oben genannten Kritikpunkte. Diese „überraschten und amüsierten“ den US-Amerikaner, der damit nach eigenen Worten nicht gerechnet habe (in den USA wurde der Film in weniger starkem Umfang kritisiert als in Europa). Den Vorwurf, Handlung und Charakter des Films entsprüngen einer faschistischen Gedankenwelt, bestritt Snyder dahingehend, dass er ausdrücklich betonte, dass diese Gedankenwelt nicht die seine sei. „Es ist schlecht, unbeabsichtigt einen faschistischen Film zu machen“, scherzte er.
Snyder will den Film als Geschichte verstanden wissen, „die sich eine Gruppe unmoralischer Menschen“ erzählen würde. An anderer Stelle erklärte er, die Story sei so, als wenn sie „ein Spartaner einem anderen Spartaner am Lagerfeuer erzählen würde“. Bei dieser Gelegenheit würde natürlicherweise übertrieben und idealisiert. Die unreflektierte Position, aus der heraus die Stereotypen der Überhelden auf der einen und der Untermenschen auf der anderen Seite entstünden, mache den besonderen Reiz der Geschichte aus. Dieser Reiz wiederum bestehe aus der „grenzverschiebenden Schaulust“, die diese Form der Darstellung wecke.
Während Snyder den faschistoiden Charakter der Darstellung also gar nicht abstritt, wehrte er sich energisch gegen den Vorwurf, der Film sei faschistische Propaganda. In zahlreichen Szenen des Films werde die „Distanz“ und die „Doppelbödigkeit“ zu der Moral der Protagonisten deutlich. Dem Zuschauer werde durch Ironie und vor allem durch die erkennbar übertriebene Inszenierung deutlich gemacht, dass die Protagonisten „moralisch bankrott“ und deshalb keine Vorbilder sein könnten.
In puncto exzessiver Gewaltdarstellung outete sich Snyder in den Interviews als Fan der „Ästhetik der Gewalt“ und liebe „detaillierte Actionszenen“. Warum das so sei, darüber denke er „nicht wirklich nach“. Auf die Frage nach der (homo-)erotischen Komponente von 300 antwortete Snyder, dass es anscheinend nicht möglich sei, „nackte Männerkörper zu inszenieren, ohne notwendig als schwul konnotiert zu werden.“ Dass er - anders als in der Comic-Vorlage - auf die Darstellung vollständig nackter Männer verzichtet hat, begründete Snyder mit der damit einhergehenden zusätzlichen Verschärfung der Filmfreigabe-Problematik in den USA.
Der Film versucht, den Comic von Frank Miller ästhetisch genau für das Medium Film umzusetzen. Ein Versuch, historische Genauigkeit zu erzielen, hätte diese Grundidee zerstört, da sich Frank Miller selbst nicht sonderlich um historische Genauigkeit bemühte, sondern vor allem ästhetische Maßstäbe anlegte. Dementsprechend ist es müßig, einen Abgleich des Films mit den Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft, Historiographie und Archäologie zu versuchen - am deutlichsten lässt sich dies im Auftreten von phantasievollen Monstern auf der Seite der persischen Armee erkennen.
Aufgrund der negativen Darstellung der Perser hat sich der Iran, dessen Einwohner sich als Nachfahren dieses Großreiches sehen, auch bei den Vereinten Nationen über den Film beklagt, mit der Begründung, er sei ein Propagandafilm, der auf die aktuelle Situation im Nahen und Mittleren Osten anspiele und gleichzeitig die Perser als einfältige, grausame Barbaren darstelle. Mit dem Sandalenfilm über die Schlacht zwischen Persern und Spartanern am Thermopylen-Pass hätten die USA „eine neue Front im Krieg gegen den Iran“ eröffnet, hieß es im iranischen Fernsehen. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna, sagte der iranische Kulturminister Hussein Safar Harand, dass die Filmemacher sich an den iranischen Menschen rächen wollten und ihre glorreiche Geschichte und ihren Ruf in Frage stellen. Der kulturpolitische Berater von Präsident Mahmud Ahmadinedschad, Javad Schamgari, warf den USA vor, sein Land erniedrigen zu wollen. In den USA, wo der Film ein Kassenschlager ist, sind manche iranischstämmige Amerikaner erbost darüber, dass sich Perserkönig Xerxes als rachsüchtiger und launischer Tyrann gebärdet. Davon sei in der Geschichtsschreibung nichts überliefert. Die Spartaner, so die Kritiker, würden andererseits viel fortschrittlicher dargestellt als sie in Wirklichkeit gewesen seien. Auch der Kritiker des „New Yorker“ zeigte Verständnis für die empörten Iraner: Man könne ihnen nicht vorwerfen, dass sie kein Verständnis für amerikanische Popkultur hätten.
In den Vereinigten Staaten erhielt der Film wegen seiner drastischen Gewaltdarstellung in den Kampfszenen und einiger Darstellungen von Sexualität sowie Nacktheit von der MPAA ein R-Rating, welches unter 17-jährigen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder eines anderen Erwachsenen Eintritt zur Vorstellung gewährt. In Deutschland erhielt der Film die Freigabe FSK 16.
Dawn of the Dead (2004)
Dawn of the Dead (dt. Erwachen bzw. Dämmerung der Toten) ist ein Horrorfilm-Remake des US-amerikanischen Regisseurs Zack Snyder aus dem Jahr 2004. Er basiert auf dem gleichnamigen Film von George A. Romero aus dem Jahr 1978, der in Deutschland unter dem Titel Zombie veröffentlicht wurde.
Die Krankenschwester Ana erwacht eines Morgens dadurch, dass die aggressiv gewordene Nachbarstochter ihrem Mann durch einen Biss den Hals zerfetzt. Er verblutet sofort, steht jedoch zu ihrem Entsetzen wieder auf und versucht, aggressiv geworden, seinerseits Ana zu beißen.
Ana flieht mit dem Auto durch ihren vormals beschaulichen Wohnort, in dem das Chaos ausgebrochen ist: Ein Teil der Bewohner ist zu Zombies geworden, welche Jagd auf die Lebenden machen. Wer von einem Zombie gebissen wird, stirbt und wird selbst zum Zombie. Auf der Flucht trifft Ana den Polizisten Kenneth und weitere Flüchtlinge, den zurückhaltenden Michael, den Kleinkriminellen Andre und dessen hochschwangere Verlobte Luda, die ihrerseits die letzten Überlebenden einer achtköpfigen Gruppe sind. Die Gruppe hatte ursprünglich vor sich zu einem Fort, das als Sammelpunkt für Überlebende dienen soll, durchzuschlagen, allerdings sind die Straßen dorthin bereits von den Zombies blockiert.
Gemeinsam beschließt man sich in einem Einkaufszentrum zu verbarrikadieren und auf Hilfe zu warten. Dort müssen sie sich notgedrungen mit einigen militanten Wachmännern verbünden, das Gebäude von Zombies säubern und sichern. Dabei wird Luda von einem Zombie gebissen, was sie und Andre aber verheimlichen. Als die Neuankömmlinge anfangs noch von den Wachmännern inhaftiert sind, kommt es außerdem zu einem Gespräch zwischen Kenneth und Andre, in dem deutlich wird, dass Andre sich Gedanken über ein Leben nach dem Tod macht und Kenneth im Gegensatz zu ihm bereits an einen Gott glaubt.
Während die Gruppe Hilfebotschaften auf das Dach des Einkaufszentrums malt, bemerken sie einen weiteren Überlebenden, Andy, der sich einige hundert Meter entfernt in seinem Waffenladen verbarrikadiert hat, und selbst ein guter Schütze ist. Sie können ihn jedoch nicht zu sich herüber holen, da mittlerweile tausende von Zombies das Einkaufszentrum belagern.
Ein Hubschrauber überfliegt das Einkaufszentrum. Trotz Winken und großflächig gemalter Hilferufe erfolgt aber keine Reaktion und keine Rettung.
Später kommen weitere Flüchtlinge in einem LKW. Die Wachmänner wollen die Neuankömmlinge nicht hereinlassen, da sie ein Einschleppen der Krankheit befürchten, aber Anas Gruppe überwältigt die Wachmänner, sperrt sie ein und holt die Flüchtlinge ins Einkaufszentrum. Die Neuankömmlinge berichten, dass der von den Behörden eingerichtete Sammelpunkt von den Untoten überrannt wurde, was Kenneth, der dort einen Bruder hat, sehr erschüttert. Über das Fernsehen erfahren die Verbarrikadierten, dass die ganze Erde von Zombies gestürmt wird und diese sich rasend schnell verbreiten. Schließlich schalten alle Fernsehsender der Welt ihr Programm ab.
Zwei der Neuankömmlinge sind, wie befürchtet, infiziert. Eine Frau wird zum Zombie und kann von Ana endgültig getötet werden (Zombies sterben endgültig durch einen Kopfschuss), Kenneth schließt sich mit dem zweiten ein, einem Mann namens Frank, der zusammen mit seiner Tochter Nicole mit dem LKW angekommen war, und erschießt ihn, als dieser sich verwandelt.
Danach folgt ein Bruch in der Handlung. Die Überlebenden richten sich häuslich ein und schwelgen im Luxus. Aus lauter Langeweile spielen sie sogar ein Spiel mit Andy, bei dem es darum geht Zombies, die wie Prominente aussehen, in der Menge zu finden und zu erschießen. CJ, der Oberwachmann, der zusammen mit einem Kollegen immer noch eingesperrt ist, überdenkt seine Haltung und sieht ein, dass alle zusammenarbeiten müssen um zu überleben.
Als der Strom ausfällt werden die Wachmänner aus der Zelle gelassen, da sie sich bereit erklären beim Einschalten des Generators zu helfen. In der Tiefgarage, in der der Generator steht, halten sich Zombies versteckt, die einen der Wachmänner töten. Die anderen können die Zombies abwehren und die Notstromversorgung einschalten.
Währenddessen bahnt sich eine Tragödie an: Luda wird zum Zombie und Andre, der mittlerweile den Verstand verloren hat, bringt das Zombie-Baby zur Welt. Diese Szene entdeckt die resolute Norma, die daraufhin Luda erschießt. Danach erschießen sie und Andre sich gegenseitig. Die anderen sehen was passiert ist und erschießen entsetzt und angewidert das infizierte Baby.
Nach diesem schrecklichen Ereignis erkennen die Bewohner des Einkaufszentrums, dass es besser wäre einen riskanten Ausbruchsversuch aus dem Einkaufszentrum zu unternehmen, als in ihrem goldenen Käfig auf das Ende zu warten.
Man beschließt zwei Shuttlebusse aus der Tiefgarage des Einkaufszentrums aufzurüsten und mit ihnen zum Hafen zu fahren, wo der reiche und arrogante Steve eine Yacht liegen hat. Mit dieser Yacht möchten sie dann eine einsame Insel erreichen, da sie hoffen, dort ein Leben abseits der Zombieplage leben zu können.
Während die Busse hergerichtet werden, verschlechtert sich Andys Zustand zusehends, da er am verhungern ist. Kenneth hat eine Idee: Die Zombies ignorieren Tiere - so schickt man einen Hund mit Vorräten und einem Walkie-Talkie hinüber. Als Andy den Hund einlässt, kommen aber auch die Zombies in den Laden. Über das Walkie Talkie bekommt Kenneth mit, dass Andy gebissen wurde. Aus Sorge um ihren Hund Chips fährt Nicole entgegen jeder Vernunft zu Andys Laden. Wiederum über das Walkie-Talkie bekommen die anderen mit, dass Andy Nicole angreift, die sich frühzeitig in einem Schrank verstecken kann.
Eine Gruppe macht sich durch die Kanalisation auf zu Andys Laden um Nicole zu retten und um Waffen und Munition zu besorgen. Sie erschießen Andy, retten Nicole und fliehen, verfolgt von den Zombies ins Einkaufszentrum. Tucker fällt hierbei in den Kanalschacht durch den die Gruppe zu Andys Waffenladen gelangt ist. Er verletzt sich am Fuß, so dass CJ ihn hinterher ziehen muss, wobei Tucker aber beidhändig schießen und ihren Rückzug decken kann. Die Zombies können Tucker jedoch an den Beinen ergreifen und ziehen ihn zu sich. Tucker fleht CJ an ihn zu töten, um ihn vor dem Schicksal einer der Zombies zu werden zu bewahren, und CJ erschießt ihn.
Da die Zombies über die Kanalisation in das Einkaufszentrum eingedrungen sind, brechen die letzten Überlebenden mit den Bussen auf. Auf der Fahrt zum Hafen kommen Monica und der schwule Organist Glen bei einem Unfall mit einer Motorsäge ums Leben. Steve lässt die Gruppe im Stich und wird von einem Zombie angefallen. Als Ana ihm gegenübersteht, erledigt sie ihn und erfüllt ihm damit seinen eigenen Wunsch, dass, sollte er jemals eines dieser „Dinger“ werden, sie ihm eine Kugel in den Kopf jagen solle.
Am Hafen opfert sich CJ, indem er sich den Zombies stellt. Kurz bevor sie ihn endgültig überwältigen sprengt er sich selbst mitsamt dem letzten Bus in die Luft. Ein Teil des Steges ist zerstört und die anderen können unbehelligt das Boot klarmachen.
Michael wurde von einem Zombie gebissen und will die anderen nicht begleiten. Schweren Herzens nimmt Ana von ihm Abschied. Er sieht der davonfahrenden Yacht im Morgengrauen nach und zieht seine Pistole aus dem Hosenbund. Im Off hört man einen Schuss.
Während des Abspanns sieht man einige Szenen, die während der Schifffahrt mit einer Videokamera gemacht wurden: Die Überlebenden finden zwar eine Insel, allerdings gibt es auch dort Zombies von denen sie sofort angegriffen werden. Die letzten Bilder der Videokamera zeigen nur noch Zombies.
Die Kritiker reagierten gespalten auf den Film: Einige äußerten sich äußerst wohlwollend, wie etwa Fritz Göttler in der Süddeutschen Zeitung, der insbesondere Regisseur Snyder lobt , Roger Ebert, der ihn zwar trotz besserer schauspielerischer Leistungen schwächer fand als das Original, ihm aber attestierte, zu funktionieren und das zu liefern, was man erwarte , und der Kritiker der Zeitschrift Cinema, der (umgerechnet) 4 von 5 Punkten vergab und folgendes Fazit zog: Knallharter Schocker, der (fast) pausenlose Action und makaberen Witz serviert.
Mike Clark nannte ihn andererseits in USA Today „seelenlos“, und Michael Wilmington urteilte für die Chicago Tribune, dass der Film trotz hohen Budgets, handwerklichem Gespür und einem guten Schauspielensemble ein „verdammtes (blutiges) Durcheinander“ sei.
Der Film spielte allein durch die Kinoauswertung weltweit über 100 Millionen US-Dollar ein. Das Budget betrug 26 Millionen US-Dollar.
Am 15. April 2004 kam der Film in die deutschen Kinos und lockte hier fast 400.000 Zuschauer in die Vorstellungen. Mitte August 2004 erschien der Film dann auf DVD, allerdings in einer ca. neun Minuten längeren Version, dem so genannten Director's Cut. Diese Fassung wurde um einige Szenen ergänzt, die mehr Charaktervertiefung, aber auch mehr Gewalt zeigen. Erst danach wurde beschlossen, die mit der Kinofassung von 2004 identische Version im Februar 2005 ebenfalls auf DVD zu veröffentlichen.
Im Jahre 2004 erschien mit dem britischem Film Shaun of the Dead von Regisseur Edgar Wright und mit Simon Pegg in der Hauptrolle als Shaun eine respektvolle Hommage an Zombie.

