YouTube

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Geschrieben von goldorak 29/03/2009 @ 15:09

Tags : youtube, internet, high-tech

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YouTube

Das offizielle YouTube-Logo

YouTube ist ein am 15. Februar 2005 von den drei ehemaligen PayPal-Mitarbeitern Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim gegründetes Internet-Videoportal mit Sitz in San Bruno, Kalifornien, auf dem die Benutzer kostenlos Video-Clips ansehen und hochladen können. Am 9. Oktober 2006 gab Google die Übernahme von YouTube bekannt.

Auf der Internetpräsenz befinden sich Film- und Fernsehausschnitte, Musikvideos sowie selbstgedrehte Filme. Sogenannte „Video-Feeds“ können in Blogs gepostet, oder auch einfach auf Webseiten über eine Programmierschnittstelle (API) eingebunden werden. Eine aktuelle Studie (März 2008) des Marktforschungsinstituts Hitwise ordnet YouTube 73% aller Besuche von US-Videoportal-Seiten zu. Das eigene Videoangebot der Muttergesellschaft Google kommt in dieser Zeit auf 8,4 Prozent.

Der Begriffsteil „Tube“ (eigentlich: Röhre) bezeichnet umgangssprachlich einen Fernseher, abgeleitet von der darin traditionell verwendeten „cathode ray tube“ (dt. Kathodenstrahlröhre). Der Name im Ganzen (wörtlich: DuRöhre) lässt sich auf Deutsch mit „Du sendest“ wiedergeben.

Am 9. Oktober 2006 wurde YouTube vom Suchmaschinenbetreiber Google für umgerechnet 1,31 Milliarden Euro (in Aktien) gekauft. Die Marke YouTube soll bestehen bleiben; der Betrieb mit 67 Mitarbeitern – darunter die Gründer Chad Hurley und Steve Chen – wird die Geschäfte vorerst unabhängig weiterführen.

YouTube verwendet als Webserver Apache, für Bilder und andere statische Inhalte wird eine modifizierte Version von Lighttpd mit verbesserter Lastverteilung genutzt. Zum Speichern der publizierten Videofilme kommt das Flash-Video-Format (Dateinamenserweiterung .flv) zum Einsatz. Später begann das Unternehmen allerdings, seine Videos auch in das H.264-Format zu konvertieren, welches auch Apple nutzt, um auf dem iPhone YouTube-Videos abspielen zu können. Die entsprechenden Video-Versionen können über einen Link unterhalb der normalen Version oder durch Anhängen des Parameters &fmt=18 an die Video-URL aufgerufen werden. Seit dem 25. November 2008 werden geeignete Videos zudem im 16:9-Breitbildformat angezeigt.

Die Videos lassen sich online als Stream im Webbrowser betrachten. Hierfür ist die Installation des für alle gängigen Browser kostenlos verfügbaren Adobe-Flash-Plugins erforderlich.

Das dauerhafte Speichern der Videos hatte YouTube weder vorgesehen noch implementiert. Jedoch können zum lokalen Speichern client-basierte Lösungen wie Bookmarklets und Greasemonkey-Skripte oder server-basierte Dienste verwendet werden. Auch einfaches Sichern der Videos durch das Kopieren temporärer Dateien ist möglich.

Beispiele für Flash-Video-kompatible Media Player unter Windows sind der Media Player Classic (mit FFDShow Filter), der VLC media player, der MPlayer und der ausschließlich für .flv-Dateien ausgelegte FLV-Media Player. Durch Installation von speziellen Codecs ist die Wiedergabe auch mit den weit verbreiteten Programmen Windows Media Player und Winamp möglich.

Videos können zu YouTube in verschiedenen Formaten (wie beispielsweise AVI, MPEG, WMV oder Quicktime) hochgeladen werden. Empfohlen wird eine Videoauflösung von 480×360 Pixeln oder höher. Die Videos werden bei der Konvertierung in das Flash-Video-Format (320×240 Pixel) bzw. das H.264-Format (352×244 Pixel) überführt. Die Skalierung eliminiert eventuelle Qualitätsverluste, die durch eine verlustbehaftete Formatkonvertierung entstehen können.

Die Clips dürfen eine Größe von 1 GB und eine Länge von 10 Minuten nicht überschreiten. Mit einem Director-Account war es möglich, längere Videos zu publizieren, diese Regelung wurde allerdings aufgehoben. Nur noch Alt-Director-Accounts und Premium Partner können längere Videos hochladen.

Seit Dezember 2008 ist es möglich, Video in HD hochzuladen und anzusehen. Diese werden in der Auflösung 1280x720 Pixel wiedergegeben, also 720p.

Die Popularität von YouTube lässt sich aus der großen Gemeinschaft erklären, die Video-Dateien hochladen, bewerten und kommentieren kann.

YouTube ist seit seiner Gründung rasant zum führenden Videoportal im Internet aufgestiegen. Derzeit (März 2008) geht man von einem Marktanteil in den USA von etwa 73 Prozent aus.

Nach dem Erfolg von YouTube versuchen in Deutschland die privaten Fernsehsender, auf den Zug aufzuspringen. Im August 2006 bekannte sich RTL als Initiator der Video-Community Clipfish, nur wenige Wochen später beteiligte sich ProSiebenSat.1 Media mit 30 Prozent am Konkurrenten MyVideo. Dennoch ist YouTube auch in Deutschland weiterhin Marktführer.

Das Interface von YouTube ist in zwölf verschiedenen Sprachversionen verfügbar: Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Italienisch, Tschechisch und Spanisch.

YouTube arbeitet mit nationalen Partnern zusammen, die Material für das Portal bereitstellen. Wer z. B. die deutsche Version von YouTube ansteuert (de.youtube.com), dem wird auf der Startseite in der Kategorie „Promotete Videos“ Filmmaterial von Partnern wie dem Sender ZDF, dem Fußballverein FC Bayern München oder der Zeitung Financial Times Deutschland angeboten.

Täglich werden etwa 65.000 neue Videos hochgeladen und 100 Millionen Clips angesehen (Stand: Oktober 2006). Von Nutzern beanstandete oder als anstößig gemeldete Videos werden von YouTube-Mitarbeitern überprüft und gegebenenfalls gelöscht.

Nach Berechnungen des US-Unternehmens Ellacoya Networks ist YouTube verantwortlich für 10 Prozent des gesamten Internet-Datenverkehrs und 20 Prozent des HTTP-Aufkommens.

Im November 2005 erhielt YouTube 3,5 Millionen US-Dollar vom Silicon-Valley-Risikokapitalgeber Sequoia Capital, der auch Google bei der Anfangsfinanzierung geholfen hatte. Im April 2006 bekam die junge Firma weitere 8 Millionen US-Dollar von Sequoia.

Die Bewertung von YouTube stieg von 600 Millionen US-Dollar im Frühjahr 2006 auf 1,5 Milliarden US-Dollar bereits im Herbst desselben Jahres. Laut einem Bericht der Zeitung New York Post waren Gesellschaften wie Viacom, Disney, AOL, eBay und Rupert Murdochs News Corp. – die Muttergesellschaft der New York Post – an einem Kauf von YouTube interessiert. Murdochs Medienimperium hat im Jahre 2005 durch den Kauf des Portals MySpace für 580 Millionen US-Dollar einen neuen Internet-Kaufrausch eingeläutet.

Nach anfänglicher Zurückhaltung begann YouTube im August 2007 mit Werbeeinblendungen bei Videos ausgewählter Partner. Videos, die von Privatpersonen hochgeladen wurden, sollen vorerst nicht mit Werbung gekoppelt werden.

Das Partnerprogramm ist mittlerweile neben den USA auch in Kanada, Großbritannien, Japan, Australien oder Irland verfügbar. Die Voraussetzungen für eine Teilnahme am Partnerprogramm sind das regelmäßige Hochladen von Originalvideos über deren Rechte man komplett verfügt. Außerdem müssen die Videos laut YouTube von Tausenden Benutzern geschaut werden.

Am 26. Juni 2008 gab Google Germany bekannt, dass das Partnerprogramm nun auch in Frankreich und Deutschland verfügbar ist.

Wie auch beim vergleichbaren Portal Google Video wird die meist geringe Qualität der Filme von Kritikern bemängelt, die unter anderem durch die maximale Dateigröße (1 GB) hervorgerufen wird. Mittlerweile ist es jedoch bei einigen Videos möglich, auf eine höhere Bildqualität umzuschalten.

Obwohl es laut den Nutzungsbedingungen von YouTube nicht erlaubt ist, Videos mit rassistischem und/oder hetzerischem Inhalt hochzuladen, werden diese Clips, nachdem sie von Zuschauern als unangebracht deklariert wurden, bisweilen nicht gelöscht, sondern lediglich nur noch für registrierte Nutzer zugänglich gemacht. Dies ist jedoch nicht immer der Fall, denn zum Beispiel gelten obige Maßnahmen für Aufzeichnungen von Reden und Ansprachen Adolf Hitlers nicht: Trotz dieses sogenannten Flaggen werden diese Inhalte weder gesondert behandelt, noch, was das deutsche Recht und auch die Nutzungsbedingungen von YouTube fordern, gelöscht.

Da bei einer Registrierung keine Altersverifizierung durchgeführt wird, stößt YouTube vor allem bei Jugendschützern und deutschen Medien auf Kritik.

Ein Beitrag von Report Mainz im August 2007 berichtete, dass bei YouTube diverse rassistische und volksverhetzende Videoclips verfügbar seien, die trotz mehrerer Hinweise seitens des Reporterteams und der Jugendmedienschutz-Einrichtung jugendschutz.net nicht gelöscht wurden. Daraufhin kündigte der Zentralrat der Juden strafrechtliches Vorgehen gegen YouTube an.

Ein weiterer Kritikpunkt liegt darin, dass die Nutzer beim Hochladen von Videos vielfach das Urheberrecht verletzen. Viele schätzen YouTube jedoch genau aus dem Grund, da sie so an urheberrechtlich geschütztes Material kommen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Nach der geltenden amerikanischen Rechtsprechung muss YouTube urheberrechtlich geschützte Inhalte erst nach einer Abmahnung durch die Rechteinhaber löschen (Opt-Out-Verfahren).

Am 14. Juli 2006 verklagte US-Journalist Robert Tur YouTube auf 150.000 US-Dollar, weil ein von ihm aufgezeichnetes Video ohne seine Zustimmung veröffentlicht wurde. Im Dezember 2006 forderte ein Konsortium der japanischen Unterhaltungsindustrie das Videoportal auf, durch japanisches Copyright geschütztes Bild- und Filmmaterial von der Seite zu entfernen. Im März 2007 kündigte der US-amerikanische Medienkonzern Viacom eine Schadensersatzklage gegen Google wegen Urheberrechtsverletzungen auf YouTube an. Es gehe dabei um eine Schadenersatzsumme von einer Milliarde US-Dollar. Zuvor hatte Viacom, zu dem Fernsehsender wie MTV oder Comedy Central gehören, gefordert, dass mehr als 100.000 Videos von den YouTube-Seiten entfernt werden.

Die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA hat sich laut einer Pressemitteilung vom 9. November 2007 mit YouTube LLC auf eine Vereinbarung geeinigt, die zur Nutzung des Weltrepertoires musikalischer Werke auf der YouTube Plattform berechtige. Laut dieser Mitteilung ermögliche diese Einigung die Musiknutzung sowohl in Musikvideos als auch in den von Nutzern erstellten Videos.

Ende Dezember 2008 hat die Warner Music Group YouTube aufgefordert, alle illegal hochgeladenen Videos zu löschen. Begründet wird diese Forderung damit, dass man sich mit Youtube nicht über ein Lizenzabkommen habe einigen können. Einige Songs von Warner-Künstlern wurden daraufhin zunächst von der Seite zurückgezogen.

In den Geschäftsbedingungen behält sich YouTube vor, hochgeladene Inhalte (Videos) weiterzuverkaufen oder zu lizenzieren, ohne den Autor vorher fragen zu müssen.

Ebenso wie andere Online-Dienste mit Social-Networking-Charakter wird YouTube zunehmend als Plattform für Guerilla-Marketing genutzt. Die Authentizität von Inhalten ist häufig nur schwierig zu beurteilen.

Besondere Aufmerksamkeit erregten in der Vergangenheit unter anderem ein politisches Video, das sich kritisch mit dem ehemaligen US-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Al Gore und seinem Engagement für eine Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen beschäftigte, sowie die tagebuchartigen Veröffentlichungen einer Videobloggerin mit Pseudonym lonelygirl15, welche den vermeintlichen Alltag eines vorgeblich streng religiös erzogenen 16-jährigen US-Teenagers namens „Bree“ zum Inhalt hatten.

In beiden Fällen wurden Videos gezielt von Medienagenturen produziert, jedoch mit dem Anschein verbreitet, von Privatpersonen hergestellt und veröffentlicht worden zu sein. Kritische Stimmen, die bereits frühzeitig die Glaubhaftigkeit und den Ursprung der Videos in Frage stellten, hatten zunächst keinen negativen Einfluss auf die große Aufmerksamkeit und Beliebtheit, die die Veröffentlichungen jeweils erlangten.

Im Falle des Al-Gore-Videos konnten Beziehungen der produzierenden Werbeagentur zum Mineralölkonzern Exxon und zum Automobilhersteller General Motors aufgezeigt werden. Im Falle lonelygirl15 handelte es sich nach Auskunft der Produzenten um ein Experiment im Geschichtenerzählen („an experiment in storytelling“). Die Rolle der „Bree“ wurde von der neuseeländischen Schauspielerin Jessica Lee Rose gespielt.

Auch ein im deutschsprachigen Raum bekanntes Video eines Beifahrers, der WM-Karten auf der Autobahn verliert, war gestellt. Solche Videos werden im Netzjargon als Fake oder auch Hoax bezeichnet.

2007 wurden die Gründer Steve Chen und Chad Hurley von der International Academy of Digital Arts and Sciences bei der 11. Verleihung des Webby Awards als Personen des Jahres mit einem Preis ausgezeichnet.

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Fred (YouTube)

Fred ist der Name eines englischsprachigen Kanals auf dem Videoportal YouTube. Es ist mit über 900.000 Abonnements der meist abonnierte Kanal auf YouTube. Dort werden kurze, Zwei- bis Vierminütige Clips gesendet, die von einem fiktiven sechsjährigen Jungen mit ADS handeln. Autor, Regisseur und Schauspieler ist der 15-jährige Lucas Cruikshank.

Die Clips ähneln gängigen Videoblogs, bedeutet dass Fred direkt mit dem Publikum spricht. Dort spricht er über Ereignisse in seinem Leben. Meist ist nur Fred zu sehen, selten jedoch auch seine Mutter. Hingegen kommt es öfters vor, dass weitere Charaktere zu hören sind. Die Videos zeichnen sich dadurch aus, dass Fred sehr schnell spricht. Die Stimme von Fred wird künstlich erhöht. Sie ähnelt sehr der Stimme der Chipmunks aus der Sendung Alvin und die Chipmunks.

Die Handlung spielt in den USA. Fred ist sechs Jahre alt und geht in den Kindergarten. Er nimmt Medikamente, da er ADS hat. Seine Mutter hat eine sehr männliche Stimme und kommandiert Fred oft herum. Sie ist außerdem Alkoholikerin. Es wird deutlich, dass sie ihren Sohn nicht gut erzieht. Fred darf eigentlich gar nicht die Videokamera benutzen, um Videos auf YouTube raufzuladen. Deshalb muss Fred dies heimlich tun. Über Freds Vater ist wenig bekannt. Jedoch weiß man, dass er in der Todeszelle sitzt. Im Kindergarten ist Fred Außenseiter und wird oft gemobbt. Er steht auf Judy, welche ebenfalls in den Kindergarten geht. Diese scheint Fred jedoch zu hassen und ist stattdessen mit Kevin zusammen. Kevin ist somit der Feind von Fred. Einzige Freundin Freds ist Bertha. Sie ist eine beliebte Zweitklässlerin seiner Schule.

Das Publikum ist überwiegend jung. So ist die größte Altersgruppe der Zuschauer zwischen 13 und 17. Zu beachten ist dabei allerdings, dass man mindestens 13 Jahre alt sein muss, um ein Konto auf YouTube zu eröffnen, sodass es sehr gut sein kann, dass auch deutlich jüngere zum Publikum gehören. Ebenfalls beachtlich ist, dass sich mehr der Gruppe der 35- bis 44-Jährige die Videos ansehen, als die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen. Grund könnte sein, dass die Eltern kontrollieren möchten, was ihre Kinder sich anschauen. Weiter ist mit 67% das Publikum überwiegend weiblich.

Seit dem 30. April 2008 hat Lucas Cruikshank 37 Episoden hochgeladen. Innerhalb von zwei Monaten nach seinem ersten Video erhielt der Kanal über 250.000 Abonnements, was ihm damals zum viert meist abonniertesten Kanal machte. Seit dem 16. Oktober 2008 führt der Kanal die Bestenliste der Abonnements an. Insgesamt wurde der Kanal über 26.000.000 Mal besucht. Die Videos wurden insgesamt über 178.263.000 Mal angeguckt. Lucas Cruikshank baut in die Handlung seiner Videos öfters das SMS-Gerät Zipit ein. Außerdem erschien er in einem Werbespot für das gleiche Gerät. Zudem wurde er von Walden Media engagiert, um für den Film City of Ember in seinen Clips zu werben, wofür er einen „gefälschten“ Trailer erstellte. Fred spielt auch in einer Folge von iCarly mit. Außerdem betreibt Cruikshank Merchandise, indem er T-Shirts, Mützen und Sticker verkauft. Insgesamt soll Cruishank eine sechsstellige Dollarzahl eingenommen haben.

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Angry Video Game Nerd

Der Angry Video Game Nerd (abgekürzt als AVGN, manchmal auch einfach auf The Nerd verkürzt; früher der Angry Nintendo Nerd) ist der Titelcharakter und Name einer satirischen Internetvideo-Reihe über Retro-Videospiele von James Rolfe, die auf der GameTrailers-Website gezeigt wird. Inhalt der Show sind ältere, und vor allem qualitativ niedere Videospiele (meist für das NES), die von James Rolfe als Nerd gespielt und mit derben Kommentaren rezensiert werden. Die Serie begann auf YouTube, wurde später bei ScrewAttack Entertainment eingeführt und wurde dann exklusiv für GameTrailers verpflichtet. Der Theme-Song der Serie wurde von Kyle Justin geschrieben, der Text von Kyle Justin und James Rolfe zusammen.

Der titelgebende Nerd ist ein immer schlecht gelaunter Videospiel-Freak, der nie ein Blatt vor den Mund nimmt. Er zeichnet sich durch seinen lauten New-Jersey-Dialekt, sein übergroßes, aber kreatives Lästermaul und seinem übermäßigen Bierkonsum (meistens der Marken „Rolling Rock“ und „Yuengling“) aus. Letzteres um den „Schmerz zu mildern“, den ihm die schlechten Spiele antun.

Die Serie begann im März 2004 mit kurzen Rezensionen zweier NES-Spiele auf seiner eigenen Website Cinemassacre.com. 2006 stellte James Rolfe die Videos in YouTube unter dem Namen Angry Nintendo Nerd ein. Später änderte er den Namen auf Angry Video Game Nerd, um rechtlichen Problemen aus dem Weg zu gehen. Passend zur Namensänderung rezensierte der Nerd nicht mehr nur NES-Spiele, sondern auch Spiele für Atari 2600, SNES, Sega Master System, Sega Genesis und PlayStation. Zusätzlich kamen noch andere videospielverwandte Themen auf, wie der Power Glove, der Atari 5200, Philips CD-i, Sega Mega CD, Sega 32X, Virtual Boy, sowie eine Filmrezension zu Teenage Mutant Ninja Turtles III und einem Tribut an das „Nintendo Power“-Magazin.

Rolfe erzählt auf seiner Website, dass die ersten Videos aus reiner Lust heraus entstanden und nur für seine Freunde gedacht waren. Er habe damals nicht daran gedacht, sie einem breitem Publikum zu zeigen. Rolfe stellte, auf einen Vorschlag eines Freundes hin, die Videos ins Internet, wo sie sich seitdem einer immer größeren Beliebtheit erfreuen und ihm eine stetig wachsende Fan-Gemeinschaft beschert haben. Seine Videos wurden länger und mauserten sich zu einer ausgewachsenen Serie, komplett mit Titelcovern zu den einzelnen Videos, einem Theme-Song und sogar offiziellem Merchandise.

Nach seinem vierten Review auf YouTube trat er ScrewAttack bei und wurde bei MTV Networks’ angestellt. Seitdem liegen die Rechte für die Videos exklusiv bei GameTrailers.

Während Episoden mit voller Laufzeit nicht mehr bei YouTube hochgeladen werden (die letzte auf YouTube war das „Bible Games“-Review von Dezember 2006), werden Trailer zu neuen Videos nach wie vor dort gezeigt. Jeder Trailer hat einen Link zur kompletten Episode auf GameTrailers. James Rolfe benutzt seinen YouTube-Account außerdem immer noch, um Videos hochzuladen, die nichts mit dem AVGN-Charakter zu tun haben. Sein Account lautet JamesNintendoNerd, ein Überbleibsel aus der Angry-Nintendo-Nerd-Zeit.

James Rolfe benutzt in seinen Videos einen für Videospielereviews gänzlich untypischen Stil: Er filmt sich selbst, meist vor dem Fernseher sitzend, und spielt. Dieses simple Prinzip wird durch zahlreiche Flüche, Animationen, gespielte Wut über das schlechte Spiel (darum "angry" Video Game Nerd) und teilweise durch Gastauftritte seiner Freunde ergänzt. In der Geschichte der Videorezensionen von Spielen steht diesmal also nicht das Spiel oder die Plattform im Vordergrund, sondern der Spieler selbst.

In einem Onlineinterview verriet er, dass seine Videobeiträge das erwachsene Publikum als Zielgruppe haben; er nimmt in seinen Videos dann auch dementsprechend kein Blatt vor den Mund. Dabei bemüht sich James ständig, das Klischee des verärgerten Nerds zu erfüllen und zeigt während des Spielens übertriebene Emotionen, obwohl oft eigentlich gar nichts passiert ist.

Der Angry Video Game Nerd hält sich beständig in den Top 20 der am meisten abonnierten Kanäle auf YouTube.

Seit dem 25. Juli 2008 werden regelmäßig ältere AVGN-Episoden, die bis dato Gametrailers.com-exklusiv waren, wieder auf James Rolfe's YouTube-Kanal hochgeladen.

Am 8. August 2007 gewannen Rolfes Darstellungen in hohem Maße an Aufmerksamkeit, als seine Videos in der Opie and Anthony Radio Show (eine sehr beliebte Radioshow in den USA) Gesprächsthema waren. Seitdem werden gelegentlich Einspieler der Videos in der Show gebracht. Am 9. Januar 2008 wurde James Rolfe sogar von Opie und Anthony interviewt.

Der Angry Video Game Nerd war Bestandteil eines Reviews über ScrewAttack.com in Spike TV’s Game Head in der Woche vom 25. November 2007. Der Spot beinhaltete Clips seiner bisherigen Reviews, wie zum Beispiel das über Die Hard.

Am 12. Dezember 2007 sendete CNN einen kurzen Beitrag über James Rolfes „You Know What’s Bullshit“-Serie in News To Me.

Während sich James Rolfe durch seine Arbeit mit dem Angry Video Game Nerd besonders in den Vereinigten Staaten großer Beliebtheit erfreuen kann, ist er in der restlichen Welt eher unbekannt und gilt als eine Art Geheimtipp.

Am 28. November 2008 erschien auf Spiegel Online jedoch ein Artikel über den AVGN.

Das erste auf den Angry Video Game Nerd basierende Computerspiel erschien am 25. Februar 2008 unter dem Titel The Angry Video Game. Das Jump ’n’ Run-Spiel wurde von Eric Ruth entwickelt und mit Samples von James Rolfe, die mitten im Spiel ertönen, unterlegt.

Ein zweites Spiel names AVGN in Pixel Land Blast wurde von Kevin Berryman entwickelt. Das Spiel ist ein klassischer Side Scrolling Shooter, in dem der Nerd mithilfe der NES Zapper Gun Cartridges zerstört. Wie im Angry Video Game wurden auch hier Soundeffekte aus der Show ins Spiel integriert.

Ein weiteres Jump ’n’ Run namens AVGN: Game Over wurde von Gavin MacLean entwickelt.

Alle Spiele sind inoffizielle Fanprojekte und werden daher gratis im Internet angeboten.

Die Musik zum Theme-Song des Nerds wurde, wie eingangs erwähnt, vom Independent-Musiker Kyle Justin geschrieben, der Text stammt von ihm und James Rolfe.

Die ursprüngliche Version des Liedes, die den Titelhelden „Angry Nintendo Nerd“ nennt, wurde nur mit einer akustischen Gitarre gespielt. Die zweite Aufnahme ist dem Original ähnlich, wurde aber aufwendiger umgesetzt und mit einem zusätzlichen Textsegment versehen („The Angry Video Game Nerd“). Diese Version wurde allerdings nur im Rocky-Review verwendet, da sie danach schnell von einer dritten Version abgelöst wurde. Allerdings wurde sie wieder im Texas-Chainsaw-Massacre-Review verwendet. Die dritte Version, die im Atari-5200-Video ihr Debüt fand, wurde mit einer E-Gitarre und einem Schlagzeug aufgenommen. Diese Version besinnt sich größtenteils auf die Ur-Version zurück. Normalerweise wird jedoch eine der zweiten ähnliche Version verwendet. Die volle Länge davon ist nur im Sega-CD-Review auf der DVD enthalten.

Der Theme-Song wurde mehrmals von Fans gecovert; der Stil variiert dabei von Heavy Metal bis Chiptune-Musik. Rolfe spielt manchmal statt der Kyle-Justin-Version ein Cover im In- oder Outro eines Videos ein.

Abgesehen davon gibt es immer wieder Parodien auf bestehende Lieder. Im „Bible Games“-Video wird das Weihnachtslied Santa Claus is coming to Town umgetextet, im Spider-Man-Review der dazu passende Theme-Song und in Fester’s Quest das der Addams Family und im Batman-Review wurde der echte Theme-Song aus der alten Fernsehserie benutzt. Der Tribut an das Nintendo Power Magazin wird mit einem Cover der Musik von der Fernsehwerbung aufgewertet. Alle Lieder sind von Kyle Justin gespielt und gesungen.

Ab und zu treten in den Videos besondere Gäste auf: Bugs Bunny, Freddy Krueger, Jason Voorhees, Spider-Man, Leatherface, Michael Myers und Shit Pickle (Erfindung von James Rolfe und Mike Matei). Meistens haben diese Aufeinandertreffen ein unglückliches Ende.

Meistens werden die Special Guests von Mike Matei gespielt, der auch die Titelcover zu den einzelnen Episoden zeichnet. Er spielte Jason Voorhees, Bugs Bunny, Leatherface, den „verrückten Fan“ (eigentlich „Chop Top“, Leatherfaces Bruder) und Michael Myers. Freddy Krueger wurde von James Rolfe selbst gespielt, wenn der Nerd und Freddy beide im Bild waren spielte Mike Matei die Rolle des bösen Streifenpulliträgers. Spider-Man wurde von Kyle Justin gespielt, der, wie bereits erwähnt, die dazu passende Parodie des Spider-Man-Themes sang. Als Justin im „Fester’s Quest“-Video das Addams-Family-Lied spielte, war er als Onkel Ed („Cousin Itt“ im englischen Original) verkleidet.

Manche Episoden sind storytechnisch aufgebaut wie das Spiel, oder der Film, der rezensiert wird. In solchen Episoden spielen Gäste die handlungsrelevanten Charaktere. Im Halloween-Review tragen Michael Mulvey und der kleine Liam Mulvey Optimus-Prime- und Das-Ding-aus-dem-Sumpf-Kostüme und spielen die Nachbarskinder, die auf Süßes-oder-Saures-Beutezug sind. Nicole Mulvey spielt die Nachbarin. Im Texas-Chainsaw-Massacre-Review spielt Jimmy Jim Slugg den Hillbilly (Hinterwäldler).

Im Christmas-Carol-Video spielen Stuttering Craig und Handsome Tom, Mitgründer von ScrewAttack, den Geist der vergangenen, beziehungsweise den Geist der gegenwärtigen Weihnacht. Ein Dracula-Sprite aus Castlevania II: Simon’s Quest stellt den Geist der zukünftigen Weihnacht dar.

Am 18. November 2007 wurde das erste AVGN-DVD-Set veröffentlicht. Es beinhaltet alle Episoden bis hinzu des „Bible Games“-Videos. Ein paar Videos, wie die zu Back to the Future und Rocky wurden entfernt um Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden und durch neues Material ersetzt. Die DVD beinhaltet erweiterte Versionen von den Wally Bear and the NO Gang!- und Rocky-Videos, sowie Dokumentationen und nicht verwendete Aufnahmen. Die Spielzeit des Sets beträgt ungefähr drei Stunden.

Laut Rolfe war die DVD in weniger als einer Woche ausverkauft.

Am 15. November 2008 wurde das drei Disc starke zweite DVD-Set veröffentlicht. Darauf vorhanden sind die GameTrailers.com-Episoden ab dem Atari 5200-Review bis An Angry Nerd Christmas Carol, Outtakes, die auf YouTube geposteten Review-Trailer und Kommentare.

James Rolfe produzierte im Sommer 2007 vier Episoden für ScrewAttacks Video Game Movie Quote of the Week als sein Nerd-Alter-Ego.

You know what’s Bullshit ist eine Serie von kurzen Videos, in denen Rolfe sich über Alltäglichkeiten beschwert. Diese Serie ist dem Stil des Nerds ziemlich ähnlich. Die bisherigen Themen waren Schnürsenkel, Filme über Pinguine, Kleingeld, Sicherheitsaufkleber auf DVD-Hüllen, zahlungspflichtige öffentliche Toiletten, zu wenig Kugelschreiber in Postämtern, die Temperatur, Drucker, Weihnachtsdekoration im Januar und Fernseher in Hotels.

Shit Pickle ist eine von Mike Matei und James Rolfe erfundene Comicfigur, die im Video Wizard of Oz 3: Dorothy Goes to Hell - eine Parodie des Zauberer-von-Oz-Films - ihr Debüt feiert. In diesem Kurzfilm von Rolfe wird Shit Pickles Entstehung gezeigt. Seitdem hat es die Figur zu einem Gastauftritt im „Master Chu and the Drunkard Hu“-Video des Nerds gebracht, sowie zu einer (noch) kleinen Serie auf YouTube. Obwohl (oder gerade weil) die Figur eine simple Essiggurke darstellt, die einen Kothaufen auf dem Kopf und einen extrem beschränkten Wortschatz hat, ist die Figur bei Rolfes Fans äußerst beliebt.

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Evolution of Dance

Evolution of Dance ist eines der erfolgreichsten Videos auf dem Internet Videoportal YouTube aller Zeiten. Es wird von dem US-Amerikaner Judson Laipply performt. In dem Video tanzt Laipply zu Ausschnitten von bekannten Musikstücken der letzten Jahrzehnte. Das Video erhielt mittlerweile über 115.000.000 Views. Zwei Jahre lang war es das weltweit insgesamt meistgesehene Video auf YouTube bis es von Avril Lavignes Musikvideo Girlfriend überholt wurde. Das Video führt die Bestenliste der weltweit insgesamt beliebtesten Videos an. Außerdem ist es das siebt meistdiskutierte Video aller Zeiten, nachdem es zeitweise sogar auf Platz drei der Rangliste war.

Während der ersten Erfolgswelle des Videos, in der das Video 10.000.000 binnen zwei Wochen gesehen wurde, gab es ein großen Medienecho. So berichteten über das Video unter anderem CNN, MSN, E!, USA Today, Good Morning America, NBC und AOL. Laipply hat mittlerweile einen Onlineshop, wo er unter anderem T-Shirts verkauft. Außerdem schrieb er das Buch Might As Well Dance.

Am 9. Januar 2009 veröffentlichte Laipply das Video Evolution of Dance 2. Es wurde bis heute über 3.000.000 angeklickt.

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Source : Wikipedia