Xerox

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Geschrieben von robby 07/04/2009 @ 15:13

Tags : xerox, drucker, computer, high-tech, scanner

Inhaltsverzeichnis
  1. Xerox
  2. Xerox Star
  3. Xerox Alto
  4. Xerox PARC
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Xerox

Logo der Xerox Corporation

Die Xerox Corporation ist ein Technologie- und Dienstleistungsunternehmen im Dokumenten-Management-Bereich. Der Firmenname leitet sich von der Xerografie ab, der Drucktechnologie, die in den 1930er Jahren vom Physiker und Patentanwalt Chester F. Carlson erfunden wurde. Das Wort Xerographie stammt von den griechischen Wörtern xeros für "trocken" und graphein für "schreiben".

Der Konzern befindet sich 2007 auf Platz 145 der Liste Fortune Global 500, der weltweit erfolgreichsten Unternehmen. Im Jahr 2007 erwirtschaftete Xerox einen Umsatz von 17,2 Mrd. US-$ und beschäftigte rund 57.400 Mitarbeiter weltweit. Die Aktie des Unternehmens wird seit 1961 an der New Yorker Börse (NYSE) gehandelt.

Am 18. April 1906 wird die spätere Xerox Corporation als „Haloid Company“ gegründet, um Fotopapier herzustellen und zu verkaufen. 1938 gelingt Chester Carlson die erste Kopie einer Schriftvorlage mittels der Xerografie (auch bekannt als Elektrofotografie); 1942 erhält er ein Patent für diese Technologie, die die Welt der Bilddarstellung revolutionierte. Er verkauft die Lizenz für das xerografische Verfahren 1947 an Haloid. 1949 wird der erste Fotokopierer der Welt – Model A – vorgestellt.

In Europa entsteht 1956 als Joint Venture aus der Haloid Company und der Rank Organisation plc. die Rank Xerox Ltd.. Zwei Jahre später wird aus der Haloid Company die Haloid Xerox Inc. Auch in Deutschland ist Xerox seit 1959 vertreten, die Rank Xerox GmbH wird gegründet. Im gleichen Jahr geht der erste automatische Kopierer, der Xerox 914, in Serienproduktion.

1965 eröffnet Rank Xerox in Venray (Niederlande) eine Produktionsanlage, vier Jahre zuvor wurde am 18. April aus der Haloid Company Inc. die Xerox Corporation.

1970 wird das Palo Alto Research Center (PARC) in Kalifornien eröffnet, in dem drei Jahre später der weltweit erste PC mit WYSIWYG-Texteditor, Maus und grafischer Benutzeroberfläche (GUI), der 8010 Star, entwickelt wurde. Im gleichen Jahr wurde auch der weltweit erste Farbdrucker, der Xerox 6500 vorgestellt. Bereits 1977 zeigte Xerox den ersten Laserdrucker der Welt, mit 120 Seiten/Minute der bis dahin schnellste Drucker: den Xerox 9700.

Xerox entwickelte 1979 das Ethernet, das erste schnelle Local Area Network (LAN). 1983 wurde der erste Großformatfarbdrucker auf den Markt gebracht. 1990 wurde das erste System für Digital Publishing mit 135 Seiten/Minute, die DocuTech 135, veröffentlicht. Print on Demand entstand.

1993 ging Xerox eine Partnerschaft mit Microsoft ein, mit dem Ziel PCs und dokumentenverarbeitende Geräte miteinander zu verbinden. Zwei Jahre später, 1995, wurde das Document Center System 20/35 eingeführt, das erste Multifunktionsgerät mit Druck / Kopie / Scan / Fax. 1996 wurde der, mit 40 Seiten/Minute Vollfarbe, schnellste Farbdrucker, die DocuColor 40 auf den Markt gebracht. 1997 wurde die Rank Xerox Ltd. in Europa von der Xerox Corp. aufgekauft und heißt fortan Xerox Ltd.

1999 verlor die Xerox-Aktie innerhalb weniger Monate zwei Drittel an Wert. Im gleichen Jahr wurden im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen weltweit 9000 Arbeitsplätze abgebaut, was einer Reduktion von ca. 10% der Mitarbeiter gleichkommt. 2000 ist der Börsenkurs von Xerox in einem Zeitraum von nur einem Jahr um 90% eingebrochen. Drastische Maßnahmen wurden eingeleitet – die Ausgaben wurden um 1,2 Mrd. US-$ gekürzt und Aktien im Wert von 2,4 Mrd. US-$ verkauft. Von über 93.000 Mitarbeitern im Jahr 1999 verblieben im Jahr 2003 nur noch 61.100. Auch Deutschland beschloss 2001/02 einen Sozialplan, auf dessen Basis ca. 500 Mitarbeiter in den darauf folgenden drei Jahren ihren Arbeitsplatz verloren.

Anne M. Mulcahy wurde 2001 zum CEO benannt, ein Jahr später zum Chairman. Die finanzielle Lage von Xerox stabilisierte sich und es wurde wieder ein Gewinn erwirtschaftet. Diese positive Nachricht wurde jedoch von einem Finanzskandal überschattet: Im April 2002 leitete die amerikanische Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission) eine Untersuchung gegen Xerox ein, bei der sich zeigte, dass zwischen 1997 und 1999 die Bilanzen erheblich gefälscht und in diesen drei Jahren nahezu 1,6 Mrd. US-$ Gewinn zuviel ausgewiesen worden waren. Daraufhin einigten sich Xerox und die Revisionsstelle KPMG auf die Zahlung eines Bußgeldes in zweistelliger Millionenhöhe. Die Bilanzen der vergangenen Jahre mussten erheblich korrigiert werden.

Innerhalb von nur einem Jahr wurden 17 neue Produkte eingeführt, unter anderem die iGen3, einen Hochleistungsdrucker mit einer Geschwindigkeit von 110 Farbseiten/Minute. Bereits ein Jahr nach Einführung feierte Xerox den Verkauf der einhundertsten iGen3.

2004 wurden zwei wegweisende Systeme eingeführt: die Nuvera 100/120, ein digitales Schwarzweiß-Produktionssystem mit offsetähnlicher Druckqualität und der Phaser 8400. Im gleichen Jahr änderte Xerox seinen weltweiten Firmennamen und Slogan: aus „The Document Company Xerox“ wird „Xerox. Technology. Document Management. Consulting Services.“.

2005 wurde aufgrund Empfehlungen des US-amerikanischen Geheimdienstes der umstrittene Einsatz so genannter ID-Codes bei Laserdruckern als Wasserzeichen zur Bekämpfung illegalen Falschgelddrucks integriert. In diesem Jahr wurde auch die DocuColor 7000 eingeführt.

Die Produkte von Xerox konzentrieren sich auf drei zentrale Bereiche: Büroumgebungen, Unternehmen aus der Umgebung des Produktionsdrucks sowie der Druck- und Publishingindustrie und Services, die Beratungsdienstleistungen, Systemdesign und -management sowie Dokumentenoutsourcing beinhalten.

Die digitalen Systeme der Office Group beinhalten Einzelplatz- sowie netzwerkfähige Farb- und Schwarzweißdrucker auf Laser- oder Solid-Ink-Basis, Multifunktionsgeräte, Kopierer und Faxgeräte. Das Portfolio der Production Systems Group umfasst u.a. Publishing-Systeme, digitale Produktionsdrucker und „Book Factories“. Die Angebote von Xerox Global Services beinhalten Dienstleistungen für das Outsourcing dokumentenbezogener Prozesse. Diese enthalten beispielsweise den Aufbau von Dokumenten-Management-Archiven oder die Analyse effizienter Methoden für eine gemeinsame Nutzung von Dokumenten und Informationen im Büro. Ein weiteres Arbeitsfeld des Dienstleistungsbereichs ist der Betrieb von Druckzentren und Poststellen im Auftrag der Kunden sowie der Aufbau webbasierter Geschäftsprozesse für personalisierte Direktmailings, Rechnungen oder Broschüren. Darüber hinaus bietet Xerox mit seinem eigenständigen Geschäftsbereich Papier & Zubehör eine Reihe von Software-Werkzeugen, Support-Leistungen und Verbrauchsmaterialien wie Toner, Papier und Tinte an.

Xerox Europe unterhält Produktionsstätten und Logistikdienste in Irland, Großbritannien und den Niederlanden sowie ein Forschungslabor (Xerox Research Centre Europe) in Grenoble, Frankreich. In Deutschland besteht Xerox seit 1959. Sitz des Unternehmens ist Neuss in Nordrhein-Westfalen.

Das Unternehmen unterhält Forschungslaboratorien in den USA, Kanada und Europa und gibt jährlich rund 1 Mrd. US$ für Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten aus. Kernbereiche der Forschung sind Themen wie Farbwissenschaft, digitale Bebilderungsverfahren, Arbeitsmethoden, elektromechanische Systeme, Materialforschung sowie andere Disziplinen, die in Verbindung mit Druck- und Dokumentenmanagement stehen. Das 1970 gegründete Palo Alto Research Center (Xerox PARC) war das erste Xerox-Forschungslabor. 2007 erhält Xerox die National Medal of Technology.

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Xerox Star

Der Xerox Star war ein von der Xerox Systems Development Division entwickelter früher Personal Computer mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI).

Viele verwendete Techniken stammten aus dem Forschungszentrum Xerox PARC. Nach dem 1973 für die Forschung entwickelten Xerox Alto wurde in dem 1981 herausgebrachten Star die anwenderfreundliche Benutzerschnittstelle erstmals in einem kommerziellen Computer angewandt. Es gab bereits einen per Maus bedienbaren Desktop mit Menüs und Fenstern. Neben einer Ethernet-Schnittstelle unterstützte das System die WYSIWYG-Darstellung.

Häufig wird dem Star nachgesagt, er sei Vorbild für die Entwicklung des Apple Macintosh. In der Tat war es jedoch der Xerox Alto, der Steve Jobs 1979 (und damit zwei Jahre vor Erscheinen des Star) bei einem Besuch von Xerox PARC zum Bau der Apple Lisa (1983) inspirierte. Der Apple Macintosh basierte 1984 auf der Apple Lisa.

Am Xerox PARC wurde auch eine Lisp-Maschine mit dem Namen Xerox Dandelion auf Basis des Star entwickelt.

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Xerox Alto

Xerox Alto

Der Xerox Alto wurde 1973 am Forschungszentrum Xerox PARC entwickelt und war der erste Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche (GUI).

Die ersten Entwürfe entstanden 1972 unter dem Entwickler Butler Lampson. Weitere beteiligte Entwickler waren Ed McCreight, Charles P. Thacker, Bob Sproull und Dave Boggs. Der Hauptspeicher betrug 64 kB und konnte auf 256 kB erweitert werden. Die Wechselfestplatte fasste 2,5 MB. Das Gehäuse des Rechners hatte in etwa die Ausmaße einer kleinen Gefriertruhe. Der Computer wurde häufig als erster Personal Computer oder als erste Workstation bezeichnet. Er hatte bereits eine Drei-Tasten-Maus, nutzte Rastergrafik, Fenster, Menüs und Icons. Über das Ethernet-Protokoll konnte er mit anderen Rechnern verbunden werden.

Der Computer wurde hauptsächlich in der Forschung eingesetzt. Die erste kommerzielle Verwendung einer GUI erfolgte 1981 im Xerox Star. Viele der Innovationen im Alto wurden später von Steve Jobs für die Apple-Computer übernommen bzw. kopiert.

Das besondere an der verwendeten WYSIWYG-Oberfläche ist, dass der Monitor ein US-Letter-Blatt 1:1 im Hochformat darstellt. Auf einer verbesserten Hardware des Alto basierend wurde auch eine Lisp-Maschine mit dem Namen Dolphin am PARC entwickelt.

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Xerox PARC

Xerox Alto, der am PARC entwickelte erste Computer mit grafischer Benutzeroberfläche

Das Xerox Palo Alto Research Center (Xerox PARC) wurde 1970 auf Anregung des Xerox-Chefwissenschaftlers Jack Goldman gegründet. Xerox verlor zu dieser Zeit den Patentschutz für die Xerographie und fürchtete, Marktanteile an japanische Kopiererhersteller zu verlieren. Um dem entgegenzuwirken sollte PARC neue Technologien für Xerox entwickeln, damit die Firma auch weiterhin die marktbeherrschende Stellung im Bereich der Bürotechnologie beibehalten könne.

Zum Zeitpunkt der Gründung wurde George Pake zum leitenden Direktor von PARC ernannt. Wird im Kontext der Informatik über PARC gesprochen, dann ist meist das Computer Science Laboratory gemeint, welches aber nur einen Teil von PARC bildete. Dieses Labor stand ursprünglich offiziell unter der Leitung von Jerome I. Elkind, wurde insgeheim aber von Robert W. Taylor geführt, der zuvor bereits bei DARPA am Internet-Projekt beteiligt war.

Auf PARC gehen viele der Errungenschaften moderner Computertechnologie zurück: Hier wurde der Laserdrucker erfunden, VLSI perfektioniert, Ethernet erfunden, eine eigene Serie von Lisp-Maschinen entworfen, mit SuperPaint die erste computergestützte Videobearbeitung erfunden, mit Spacewar eines der ersten Computerspiele entwickelt, die Programmiersprache Smalltalk, Vorbild vieler moderner objektorientierter Programmiersprachen entwickelt, das Konzept des Laptops entwickelt (Alan Kays Dynabook), die erste grafische Benutzeroberfläche entwickelt und im Xerox Alto-Rechner eingesetzt, WYSIWYG (What you see is what you get) erfunden und umgesetzt und der Vorläufer von PostScript entwickelt.

Mit Ausnahme des Laserdruckers, der von Xerox erfolgreich in Form des Laserkopierers vermarktet wurde, hat es Xerox nicht geschafft, diese Erfindungen erfolgreich auf den Markt zu bringen. Das Xerox-Management war so sehr auf Fotokopierer fixiert, dass es das Potential der erarbeiteten Entwicklungen nicht erkannte. Mit dem Xerox Star wurde erfolglos versucht, ein graphisches Textverarbeitungssystem auf den Markt zu bringen - allerdings zu früh und zu teuer.

Der Erfolg blieb anderen Firmen vorbehalten, zum einen Apple und Microsoft, die Betriebssysteme mit graphischer Benutzeroberfläche auf den Markt brachten, zum anderen einer großen Reihe von Abgängern aus PARC selbst, die eigene Firmen gründeten, um ihre Erfindungen zu vermarkten. Die prominentesten Beispiele dürften Robert Metcalfe sein, der 3Com gründete, um Ethernet vermarkten zu können, und John Warnock, der PARC verließ um Adobe zu gründen und damit seine Erfindung InterPress fortan unter dem Namen PostScript zu vermarkten.

In der Tat wurden Konkurrenten sogar in die Entwicklungsabteilungen eingelassen. Darunter unter anderem Steve Jobs und Bill Gates, die sich dort den Xerox Alto ansehen konnten und das dort gewonnene Wissen für eigene Produkte einsetzten. Jahre später reklamierte Jobs die Erfindung der GUI für Apple, darauf antwortete Bill Gates: „No, Steve, I think it's more like we both have this rich neighbour called Xerox, and you broke in to steal the TV set, found I'd been there first, and said: ‚No fair, I wanted to steal the TV set.‘“ („Nein, Steve, ich denke es war eher so, dass wir beide einen reichen Nachbarn mit dem Namen Xerox hatten und Du eingebrochen bist, um den Fernseher zu stehlen doch feststellen musstest, dass ich schon vor Dir da war und du sagtest: ‚Das ist nicht fair, ich wollte den Fernseher stehlen‘“).

Parc ist heutzutage auch ein Inkubator für Startups wie SolFocus (Konzentratorsolarzellen) oder kooperiert mit Powerset, einer Suchmaschine, die Beziehungen in der natürlichen Sprache versteht.

Mark Weiser, der den Begriff Ubiquitous Computing geprägt hat, war leitender Wissenschaftler am Xerox Palo Alto Research Center. Weitere bekannte Forscher am Xerox PARC waren Lynn Conway (VLSI), Adele Goldberg (Smalltalk), Neil J. Gunther (PARCbench), Daniel P. Huttenlocher (JBIG2), Butler Lampson (Alto, Laserdrucker, Ethernet, Bravo, Mesa), Calvin Quate, Eric Schmidt, Charles Simonyi (Bravo) und Charles P. Thacker (Alto, Ethernet, Laserdrucker). Im Rahmen von Studentenprogrammen besuchten u.a. Andreas von Bechtolsheim, John Haugeland, Dana Scott und Niklaus Wirth Xerox PARC.

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Source : Wikipedia