World Team Cup

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Geschrieben von tron 27/03/2009 @ 21:09

Tags : world team cup, tennis, sport

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World Team Cup

Rochusclub in Düsseldorf, Center Court I

Der World Team Cup ist die Tennis-Mannschafts-Weltmeisterschaft der ATP (Herren). Er wird seit 1978 jährlich vom Düsseldorfer Rochusclub ausgerichtet und ist mit 2,1 Mio. Euro Preisgeld (2004) dotiert.

Der World Team Cup wird zwischen acht Nationen ausgespielt. Sieben Teams qualifizieren sich über die Tennis-Weltrangliste, indem die Positionen der beiden jeweiligen Spitzenspieler addiert werden. Die achte Nation nimmt über eine Wildcard teil.

Der World Team Cup gehört zu den wichtigsten sportlichen Ereignissen im Raum Düsseldorf, mit jährlich etwa 75.000 Zuschauern und Fernsehübertragungen in über 160 Ländern.

Das Ereignis wird zur Zeit durch die deutsche ARAG (Allgemeine Rechtsschutz- Versicherung-AG) hauptgesponsert und trägt deshalb den Namen „ARAG WORLD TEAM CUP“.

Eine Mannschaft in diesem Turnier besteht normalerweise aus vier bis fünf Spielern, deren Position innerhalb der Mannschaft durch ihre Weltranglistenposition bestimmt wird. Gespielt werden zwei Einzel, in welchen jeweils die aktuell erst- und zweitplazierten der beiden Mannschaften gegeneinander antreten. Welches Einzel davon zuerst gespielt wird, wird zufällig ermittelt. Im Doppel, welches nach den Einzeln stattfindet, bleibt die Aufstellung dem Team selbst überlassen.

Es wird Round Robin in zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften gespielt. Die beiden Gruppenersten bestreiten das Finale.

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Bernd Karbacher

Bernd Karbacher (* 3. April 1968 in München) ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler.

Er gewann in seiner Laufbahn zwei Einzelturniere, 1992 das Turnier in Köln und 1994 die Swedish Open in Båstad. Seine höchste Weltranglistenposition war Platz 22 im Jahr 1995. Er gehörte dem siegreichen deutschen Davis Cup-Team um Michael Stich im Jahre 1993 als Ersatzmann an. In den Folgejahren stand er in zwei Davis Cup-Partien für Deutschland im Einzel auf dem Platz (Match-Bilanz 1:2). Darüber hinaus wurde Karbacher im Jahre 1994 als zweiter Einzelspieler neben Michael Stich, gemeinsam mit Patrik Kühnen und Karsten Braasch Mannschafts-Weltmeister beim World Team Cup in Düsseldorf.

Seine größten Erfolge waren jedoch zwei Viertelfinalteilnahmen bei Grand Slam-Turnieren. So erreichte er 1994 nach einem Sieg gegen Ivan Lendl bei den US Open und bei den French Open 1996 nach einem Erfolg gegen Goran Ivanisevic jeweils die Runde der letzten 8. Aufsehen erregte er zudem durch seine Finalteilnahme beim ATP-Turnier in Indianapolis 1995, als er in der Vorschlussrunde Pete Sampras bezwang.

2000 beendete er seine Laufbahn als Tennisprofi. Seit 2007 ist er Präsident der deutschen Spielerorganisation "Tennis Germany".

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Rochusclub

Vereinsemblem fehlt

Der Rochusclub ist ein Düsseldorfer Sportverein und im Stadtteil Ludenberg beheimatet. Es handelt sich dabei um einen reinen Tennisclub, dessen vereinseigene Anlage am Fuße des Grafenberger Waldes liegt. Auf dem dortigen Center Court trägt die Herrenmannschaft in der Tennis-Bundesliga, sowie die weiteren Mannschaften des Vereins ihre Heimspiele aus. Seit 1978 ist der Rochusclub zudem alljährlich Gastgeber der im Mai ausgetragenen Mannschaftsweltmeisterschaft im Tennis.

Eine Gruppe Düsseldorfer Familien ließ an der Rochusstraße/Ecke Düsselthaler Straße zwei Tennisplätze anlegen, um dem gemeinsamen Hobby nachgehen zu können. Diese wurden später als Spielplätze im Norden bezeichnet und unter diesem Namen erstmals 1904 im Jahrbuch des Deutschen Lawn-Tennis-Bundes erwähnt. Die Nähe zur Rochuskirche dürfte einer der Gründe gewesen sein, warum der Volksmund dem Verein den Namen Rochusclub gab. 1904 gab sich der Verein den Namen Düsseldorfer Lawn-Tennis-Club, heute hat sich der Rochusclub auch im Vereinsnamen verewigt.

Ab 1907 übernahm Ernst Poensgen den Vorsitz des Vereins. Sein Name ist fester Bestandteil der Düsseldorfer Sportgeschichte. Der spätere Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Stahlwerke AG prägte die Entwicklung des Rochusclubs mit der Anstellung des ersten Tennislehrers und der Erstellung erster fester Regelungen zum Spielbetrieb. In seine Amtszeit fielen auch die Erweiterungspläne des Grundstückseigentümers des Vereinsgeländes, welcher mit seinem Betrieb direkt anschließender Nachbar war. Dieser wollte vom bestehenden Mietvertrag zurücktreten und das Grundstück selber nutzen. Der Rochusclub war damit gezwungen, sich eine neue Heimat zu suchen.

Diese neue Heimat fand er am Rand des Zoologischen Gartens. Hier stellte die Stadt Düsseldorf ein Grundstück für acht Plätze und ein Vereinsheim zur Verfügung. Die Plätze wurden vom Verein angelegt und bereits im Mai 1909 begann man mit dem Spielbetrieb. Ende des Jahres gab es einen Zusammenschluss mit dem ebenfalls am Zoo beheimateten Tennisclub im Zoologischen Garten.

Die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg war man nun nicht mehr Herr im eigenen Haus. Franzosen und Belgier besetzten von 1921 bis 1925 das Rheinland und beschlagnahmten einen Teil der Tennisplätze am Zoo. Nach deren Rückzug begann man wieder mit dem geregelten Vereinsleben und der Ausrichtung des Allgemeinen Internationalen Turniers. Neue Plätze wurden gebaut und im Oktober 1927 konnte man nach langen Verhandlungen mit der Stadt auch eine Spielstätte für den Winter beziehen. Eine ehemalige Maschinenhalle an der Schäferstraße wurde vom Verein umgebaut und erhielt sechs Plätze für den Spielbetrieb im Winter. Von der dort vorhandenen Galerie konnte eine große Anzahl an Zuschauern die Spiele verfolgen.

Bereits 1926 wurde der Rochusclub vom Direktor des Zoologischen Gartens über dessen Erweiterungspläne in Kenntnis gesetzt. Die Zukunft des Vereins brachte also eine abermalige Suche nach einem neuen Standort. Bevor man jedoch diesen fand, benannte man sich auf der Jahreshauptversammlung am 4. April 1928 in Düsseldorfer Tennis-Club (Rochusclub) um.

Nachdem man sich fast für ein Grundstück in Mörsenbroich in direkter Nachbarschaft zum Düsseldorfer Hockey Club 1905 e. V. entschieden hätte, fand der Rochusclub seine neue und bis heute noch bestehende Heimat am Grafenberger Wald. Im Mai des Jahres 1929 konnte die neue Anlage eröffnet werden. 17 Aschenplätze wurden errichtet, zwei davon erhielten 5000 bzw. 1000 Zuschauerplätze. Erreicht wurde dies, indem man die Tennisplätze absenkte. Das Clubhaus wurde etwas erhöht errichtet und bot so einen guten Überblick über die gesamte Clubanlage.

Der bisherige Vorsitzende Ernst Poensgen übergab 1937 sein Amt an Dr. Jost Henkel, welcher nach dem Zweiten Weltkrieg auch Präsident des Deutschen Tennis Bundes wurde. Ein letztes großes Ereignis war die Eröffnung eines Schwimmbades auf dem Vereinsgelände. Damit erfüllte sich der Club einen schon länger gehegten Traum. Die Zeit während des Weltkrieges war geprägt von der Gleichschaltung des deutschen Sports, des Stillstandes des Vereinslebens und der Zerstörung des Vereinsgeländes durch Bombenangriffe.

Nach dem Krieg machte man sich daran, das Vereinsgelände wiederherzurichten und das Vereinsleben wiederzubeleben. Das Spielen in der Halle auf eigenem Gelände wurde 1963 erreicht, als man eine Traglufthalle errichten ließ. 1983 konnte man eine dauerhafte Halle einweihen. Davor gab der Club sich 1974 seinen heutigen Namen Rochusclub Düsseldorfer Tennisclub e. V..

Die Herren-Mannschaft des Rochusclub spielte bereits 1975 und 1977 in der 1. Tennis-Bundesliga. Seit 1991 gehört sie der Liga nun ununterbrochen an. Dabei konnte man sich 1997 und 1998 in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft spielen. 2004 blieb in einer erfolgreichen Saison nur der Vizemeistertitel.

Die Tradition eines großen Turniers begann 1905. Das sogenannte Allgemeine Turnier wurde auf den Plätzen des Rochusclubs – damals noch an der Rochuskirche – ausgetragen. Mit den Jahren entwickelte es sich zu einem im gesamten Tennissport beachteten Turnier. Davon zeugen die Namen der Teilnehmer unter denen sich u. a. Cilly Aussem, Jean Borotra sowie Gottfried von Cramm befanden. Unterbrochen wurde die Tradition dieses Turniers wie viele andere auch von den beiden Weltkriegen. In den 1970er Jahren war das Turnier auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit, da der Verein den rechtzeitigen Einstieg in die Grand-Prix-Serie verpasste und damit im internationalen Turnierkalender nur noch einen wenig attraktiven Platz erhielt.

Im Mai 1978 begann eine neue Tradition. Der World Team Cup wurde zum ersten Mal, damals noch unter dem Namen Nations-Cup, ausgetragen. Der erste Sieger der Mannschafts-Weltmeisterschaft wurde Spanien. Das Zuschauerinteresse an dieser Veranstaltung ist bis heute groß geblieben, jährlich werden um die 75.000 Eintrittskarten verkauft. Die Spiele werden alle auf den Anlagen des Rochusclubs ausgetragen, bei schlechtem Wetter zieht man kurzfristig in das Eisstadion an der Brehmstraße um.

Der Vertrag zwischen dem Rochusclub und der ATP ist bis 2007 datiert. Eine Vertragsverlängerung steht noch aus.

Neben diesen vom Rochusclub veranstalteten Turnieren gab es auch mehrere internationale Spiele des Davis Cups, mit deren Ausrichtung der Rochusclub betraut wurde. Insgesamt waren es bis zum bislang letzten Spiel Deutschland – Thailand vom 22.–24. September 2006 13 Begegnungen, die in Düsseldorf ausgetragen wurden. Nicht alle Begegnungen fanden jedoch im Rochusclub statt. Im Spätsommer 1970 wurde die Baustelle des Rheinstadions zum Austragungsort. Zu diesem Zweck wurde ein Asphaltplatz vor einer bereits fertiggestellten Tribüne errichtet. Deutschland gewann diese Begegnung gegen Spanien mit 4:1 und zog in das Finale des Davis-Cups ein, welches jedoch gegen die USA mit 0:5 verlorenging.

In den Jahren des Bestehens des Rochusclubs gingen verschiedene Mitglieder ihren Neigungen entsprechend immer wieder neue Wege, die Zeit im Verein ohne die Sportart Tennis zu gestalten. So entstanden sowohl in den Sportrichtungen als auch in der Zeit ihrer Existenz völlig verschiedene größere wie auch kleinere Unterabteilungen des Vereins.

Die tennislose Zeit im Winter wurde von den Mitglieder des Rochusclubs erstmals im Winter 1904/1905 durch den Bau einer Eisbahn auf dem Vereinsgelände überbrückt. Die Begeisterung für den Eissport führte dazu, dass am 25. November 1905 die gegründete Unterabteilung Düsseldorfer Eislaufverein Mitglied im Deutschen Eissport-Verband wurde. Das alljährliche Anlegen der Eisbahnen wurde jedoch von Jahr zu Jahr durch die immer milder werdenden Winter erschwert. So wurde diese Unterabteilung nach einigen Jahren wieder aufgelöst. 1935 wurde jedoch das Eisstadion an der Brehmstraße fertiggestellt und die Düsseldorfer Eislaufgemeinschaft gegründet, deren erster Vorsitzender der Rochusclub-Präsident Ernst Poensgen wurde.

Der Düsseldorfer Hockey Club 1905 e. V. ist besser unter seiner Kurzform DHC bekannt. Seine Geschichte begann 1905 als Unterabteilung des damaligen Düsseldorfer-Lawn-Tennis-Clubs. Auf dessen Vereinsgelände standen sieben Plätze zur Verfügung. In den folgenden Jahren wurde außerdem in Oberkassel, auf den Wiesen nahe dem Ausflugslokal Rheinlust und später im Kaiser-Wilhelm-Park (heute Rheinpark) gespielt.

Die Vereinsgeschichte wurde jedoch vom Ersten Weltkrieg unterbrochen. 1924 gab es für den DHC einen Neuanfang als eigenständiger Verein im Stadtteil Mörsenbroich.

Die Generalversammlung des Vereins beschloss am 26. März 1930 die Gründung einer Golfabteilung. Noch im selben Jahr wurde eine kleine Golfanlage auf dem Vereinsgelände errichtet. Darunter muss man sich jedoch eher eine Art Miniaturgolfanlage vorstellen. Der geringe Zuspruch führte bereits nach kurzer Zeit zur Schließung dieser Unterabteilung.

Nach dem Umzug zum Grafenberger Wald engagierte der Verein einen Sportlehrer, welcher fortan das Angebot machte, sich in den Bereichen Leichtathletik und Turnen zu betätigen. Seine Übungen fanden großen Zulauf bei den weiblichen Mitgliedern im Verein. Unterbrochen vom Zweiten Weltkrieg setzte sich diese Begeisterung bis zu seinem Abschied aus dem Rochusclub in den 1950er Jahren fort. Nun organisierten sich die Frauen selbst in der sogenannten Harmonie. Die sportlichen Betätigungen fanden des Öfteren ihr Ende in einem gemütlichem Beisammensein. Heute beschränkt sich die Aktivität der Harmonie auf eben dieses ohne vorherige körperliche Betätigung.

Im Jahr 1973 wurde von einigen männlichen Vereinsmitgliedern eine Hobby-Fußballmannschaft ins Leben gerufen. Sie gaben sich den Namen Rochus-Kicker. Nach einer recht großen Begeisterung zu Beginn ebbte das Interesse nach einigen Jahren jedoch wieder ab, so dass es diese Abteilung heute nicht mehr gibt.

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1946 die Tischtennis-Abteilung gegründet. Auch hier gab es zu Beginn eine große Euphorie bis hin zu mehreren Spielen in der Bezirksklasse. Mitte der 1950er Jahre zog sich die Herrenmannschaft jedoch aus dem Spielbetrieb zurück, die Damen folgten 1958.

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Marc Rosset

Marc Rosset (* 7. November 1970 in Genf) ist ein ehemaliger Schweizer Tennisspieler und war bis Juli 2005 Kapitän der Schweizer Davis Cup-Mannschaft.

Rosset war von 1988 bis 2005 Profi auf der ATP-Tour. Bei den Olympischen Spielen in Barcelona 1992 besiegte er im Endspiel des Herreneinzels den Spanier Jordi Arrese in fünf Sätzen und wurde überraschend Olympiasieger. Er gewann damals als einziger Schweizer eine olympische Medaille.

Rosset ist ungewöhnlich gross (2,01 m) für einen Tennisspieler, war dadurch aber einer der gefürchtetsten Aufschläger auf der Tour. Lange Jahre hielt er mit 215 km/h die Bestmarke für den schnellsten gemessenen Aufschlag.

Marc Rosset war schon als Jugendlicher erfolgreich und stand auf Rang 4 der Junioren-Weltrangliste. 1989 gewann er in Genf auf Sand im Endspiel gegen den Argentinier Guillermo Pérez-Roldán sein erstes Profiturnier. Insgesamt gelangen ihm 15 Turniersiege im Einzel auf allen Belägen. Sein größter Erfolg in einem Grand-Slam-Turnier war das Erreichen des Halbfinals bei den French Open 1996. Auch im Doppel war Rosset erfolgreich, ihm gelangen acht Doppeltitel. Sein langjähriger Doppelpartner war sein Landsmann Jakob Hlasek, mit dem er 1992 die French Open im Doppel gewann.

1992 erreichte Rosset mit dem Schweizer Davis Cup-Team das Finale, dort unterlagen sie allerdings den USA mit 1:3. Von 2002 bis 2005 war er Kapitän der Schweizer Davis-Cup-Mannschaft. 1996 gewann er mit der Schweizer Mannschaft den World Team Cup in Düsseldorf, die inoffizielle Team-Weltmeisterschaft im Männertennis.

Im September 1998 entging Rosset nur knapp dem Absturz des Swissair-Flug 111 über Neuschottland. Nach dem Ausscheiden bei den US-Open hatte er kurzfristig umgebucht.

Seine höchste Weltranglisten-Platzierung im Einzel war im September 1995 auf Platz 9. Insgesamt erspielte Rosset ein Preisgeld von mehr als 6,8 Mio US-Dollar.

Rosset beendete im Jahr 2005 seine Aktivkarriere. Im Oktober absolvierte er beim ATP-Turnier in Basel in der Doppel-Konkurrenz seinen letzten Einsatz auf der Profitour. Rosset spielte in Basel an der Seite von Stanislas Wawrinka/SUI (Niederlage in der Startrunde). Die letzte Einzelpartie hatte er im Februar 2005 am ATP-Challenger in Lübeck bestritten.

Neben seinem Olympiasieg ist die Person Marc Rossets mit seinem folgenreichen Wutausbruch verbunden. Im Finale des Hopman Cup 1996 führte er gemeinsam mit Martina Hingis im entscheidenden dritten Satz gegen das Doppel Goran Ivanisevic/Iva Majoli. Aus Verärgerung über vier vergebene Matchbälle schlug er mit der Faust heftig gegen eine Bande. Verletzungsbedingt musste er deswegen aufgeben. Später wurde ein Haarriß in der Hand festgestellt.

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Sergio Casal

Sergio Casal (* 8. September 1962 in Barcelona) ist ein ehemaliger spanischer Tennisspieler.

Während seiner Karriere gewann er drei Grand-Slam-Turniere im Doppel und zusammen mit Emilio Sánchez die Silbermedaille im Doppel bei den Olympischen Spielen 1988.

Casal wurde 1981 Profitennisspieler. Er gewann seinen ersten Doppeltitel 1983. Insgesamt siegte er bei 47 Doppelturnieren, meistens mit seinem Landsmann Emilio Sánchez. 1988 gewannen die Beiden die US Open und 1990 die French Open. Mit Raffaella Reggi gewann Casal 1986 den Mixedwettbewerb bei den US Open. Seine höchste Platzierung als Doppelspieler war Platz 3 auf der Tennisweltrangliste.

Im Einzel konnte er lediglich ein Turnier gewinnen. Auf der Tennisweltrangliste im Einzel war seine höchste Position Platz 31. Im Jahr 1992 gewann er mit dem spanischem Team den World Team Cup in Düsseldorf.

In den Jahren 1985 sowie 1987 konnte er Boris Becker in den Davis-Cup-Begegnungen von Deutschland und Spanien im jeweiligen Einzel bezwingen. Er schlug also einmal den im März 1985 noch nahezu unbekannten Boris Becker und dann im März 1987 den amtierenden zweifachen Wimbledonsieger Boris Becker.

1995 beendete Sergio Casal seine Tennislaufbahn.

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Peter Fleming (Tennisspieler)

Peter Fleming (* 21. Januar 1955 in Chatham, New Jersey, USA) ist ein US-amerikanischer ehemaliger Tennisspieler.

In den 1980er Jahren dominierte er zusammen mit seinem Partner John McEnroe das Doppel im Herrentennis. Sie gewann zusammen 57 Doppeltitel, darunter viermal Wimbledon (1979, 1981, 1983 und 1984) und dreimal die US Open (1979, 1981 und 1983).

Er gewann mit der amerikanischen Mannschaft dreimal den Davis Cup (1979, 1981 und 1982) und zweimal den World Team Cup (1984, 1985).

Seine höchste Platzierung in der Weltrangliste im Einzel war Platz 8 im Jahr 1980. Die Doppelweltrangliste führte er im Jahr 1984 an.

In seiner Karriere gewann er insgesamt drei Einzeltitel und 60 Titel im Doppel.

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Source : Wikipedia