Worbis

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Geschrieben von tron 20/04/2009 @ 01:08

Tags : worbis, thüringen, deutschland

Neueste Nachrichten
Sehn - Stadtspaziergänge - Kyffhäuser Nachrichten
Aus je zwei Doppelseiten werden die Städte Bad Frankenhausen, Bad Langensalza, Heilbad Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis, Mühlhausen, Nordhausen und Sondershausen vorgestellt. Dabei werden in einem Spaziergang die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (im Bild...
Stiftung ruft zum Gedenken an getötete Bären auf - News Adhoc
Nicht nur an den vor genau drei Jahren erschossenen «Problembären» Bruno solle an diesem Tag erinnert werden, teilte der Geschäftsführer der Stiftung, Rüdiger Schmiedel, am Mittwoch in Worbis mit. Auch viele seiner Artgenossen seien seither in Italien,...
Kaum Sonderangebote - Thüringische Landeszeitung
Im Alternativen Bärenpark Worbis erwartet man in den Ferien zwar einen größeren Besucheransturm, lockt aber nicht mit Sonderangeboten. Auch zum Biene-Maja-Tag am 19. Juli und zum Indianerfest am 16. August können die Gäste nicht auf Vergünstigungen in...
Noch etliches zu tun - Thüringische Landeszeitung
Das Pflasten wollen sich Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Leinefelde-Worbis vornehmen. Die hatten bei einem Besuch prompt gesagt: Das machen wir. "Von unserem Heim waren sie sehr angetan", freut sich die Vorsitzende. Jedes der nötigen Vorhaben aber...
Achtung: Baustellen in Thüringen - MDR
Die Bauarbeiten an der A 38 zwischen Leinefelde und Breitenworbis bedeuten vor allem für Worbis Verkehrsstaus pur. Die Fahrbahn soll von Grund auf erneuert werden, weil die Fahrbahnschäden eklatant sind. Nach Informationen von MDR 1 RADIO THÜRINGEN...
Dr. Althaus neuer Leiter des Schulamtes Worbis - PresseEcho.de (Pressemitteilung)
(pressebox) Erfurt, 02.06.2009 - Heute wurde Dr. Bernd Uwe Althaus als neuer Leiter des Staatlichen Schulamtes Worbis in sein Amt eingeführt. Der 46-jährige Diplomlehrer für Mathematik und Physik war zuvor fast vier Jahre Direktor des Thüringer...
Zum Ersten, zum Zweiten... - Thüringische Landeszeitung
Allesamt Fundstücke, die in der Zeit von September 2006 bis August 2008 im Fundbüro der Stadt Leinefelde-Worbis abgegeben wurden. In der öffentlichen Versteigerung am Donnerstag im Rathaus Wasserturm in Leinefelde wird versucht, sie an die Frau oder...
Große Begeisterung überall - Thüringische Landeszeitung
Leinefelde-Worbis. (tlz/jmr) Begeistert waren gestern Vormittag alle im weiten Rund des modernisierten Leinefelder Stadions. Die knapp 1200 Mädchen und Jungen von elf Grundschulen aus dem Altkreis Worbis, die Veranstalter vom Kreissportbund (KSB)...
Untere Klassen seit einem Jahr ohne Sport - Thüringer Allgemeine
Deshalb wandte sie sich wegen des fehlendes Lehrers im März an das Schulamt in Worbis. Von dort bekam sie trotz einer Mahnung vor vier Wochen keine Antwort. Schulleiter Jörg Lorenz wundert sich, dass sich die Mutter nicht an ihn gewandt hatte,...
Auf Jugend ist Verlass - Thüringische Landeszeitung
Leinefelde-Worbis. (tlz) In frei gewähltem Stil schwimmen und unterwegs durch Gymnastikreifen tauchen, schwimmen mit Flossen und dabei im Wechsel ohne Armeinsatz, kraulend oder im Rückenschwimmen, Transport von "Rettlingen", dh zu rettende Personen,...

Landkreis Worbis

Der preußisch-deutsche Landkreis Worbis bestand in der Zeit zwischen 1816 und 1945.

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress wurde zum 1. April 1816 der neue Kreis Untereichsfeld im Regierungsbezirk Erfurt in der preußischen Provinz Sachsen eingerichtet. Sein Name wurde später in Kreis Worbis abgeändert.

Das Landratsamt wechselte zunächst von Großbodungen nach Hainrode, um dann endgültig in Worbis zu verbleiben.

Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich.

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Worbis entsprechend der Entwicklung im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Zum 1. Oktober 1932 wurde die Landgemeinde Epschenrode – ein Gebietsausschluß – aus dem Kreis Worbis in den Kreis Grafschaft Hohenstein umgegliedert.

Zum 1. Januar 1939 führte der Kreis Worbis entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Nach Auflösung der Provinz Sachsen zum 1. Juli 1944 gehörte der Kreis zwar weiter zum Land Preußen, war aber nunmehr – in Angleichung an die Reichsverteidigungsbezirke – unterstellt der Verwaltung des Reichsstatthalters für Thüringen in Weimar.

Im April 1945 wurde das Kreisgebiet zunächst durch die amerikanischen Alliierten Streitkräfte besetzt. Am 6. Juli 1945 folgten die sowjetischen Besatzer.

Am 8. August 1945 wurden die Kreise Worbis und Heiligenstadt zum Kreis Eichsfeld (mit Sitz in Heiligenstadt) zusammengelegt. Am 29. August 1946 erfolgte die Umbenennung in Kreis Worbis, Sitz Heiligenstadt.

Am 29. August 1952 wurde der Kreis Worbis in die beiden Kreise Worbis und Heiligenstadt aufgeteilt. Der neue Kreis Worbis wurde gleichzeitig um 22 Gemeinden aus dem Kreis Nordhausen vergrößert.

Im Rahmen der kommunalen Neuordnung wurden 1994 die Kreise Worbis und Heiligenstadt zum Landkreis Eichsfeld zusammengeschlossen. Sitz der Verwaltung wird Heiligenstadt. Worbis verliert seinen Status als Kreisstadt, behält aber einige kreisliche Ämter.

Die Landkreis Worbis gliederte sich in eine Stadtgemeinde, in Landgemeinden und – bis zu deren vollständiger Auflösung – in selbstständige Gutsbezirke.

Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 sowie der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 wurde zum 1. April 1935 das Führerprinzip auf Gemeindeebene durchgesetzt. Die bisherige Stadtgemeinde Worbis führte ab 1. Januar 1934 die Bezeichnung Stadt.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881.

Die eingeführten Ortsnamen wurden bis heute durchweg beibehalten.

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Bundestagswahlkreis Nordhausen – Worbis – Heiligenstadt

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Der Bundestagswahlkreis Eichsfeld – Nordhausen – Unstrut-Hainich-Kreis I (Wahlkreis 189) ist ein Wahlkreis in Thüringen. Er umfasst die Landkreise Nordhausen und Eichsfeld sowie vom Unstrut-Hainich-Kreis die Gemeinden Mühlhausen, Anrode, Dünwald und Unstruttal sowie die Verwaltungsgemeinschaft Hildebrandshausen/Lengenfeld unterm Stein. Bei der Bundestagswahl 2005 waren 208.484 Einwohner wahlberechtigt. Die Vorgängerwahlkreise mit ähnlichem Territorium waren die Wahlkreise Nordhausen – Worbis – Heiligenstadt und Eichsfeld – Nordhausen.

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Bernterode (bei Worbis)

Wappen der Gemeinde Bernterode (bei Worbis)

Bernterode (bei Worbis) ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Eichsfeld-Wipperaue. Bernterode gliedert sich in die zwei Ortsteile Bernterode-Ort und Bernterode-Schacht.

1174 wird Bernterode erstmals als Bernesrout urkundlich erwähnt und gehört somit zu den ältesten Dörfern im Eichsfeld. Es gehörte bis zur Säkularisation 1802 zu Kurmainz. In den Jahren 1591, 1592 und 1601 werden die noch heute existierenden Gebäude Schwerdtsche Mühle, Templer-Haus und Baderscher Hof errichtet.

Die katholische Kirche St. Martin wurde 1605 erbaut, jedoch ist von dieser ursprünglichen Kirche nur der Turm erhalten, da 1866 das Kirchenschiff neu errichtet wurde. 1635/1636 forderte die Pest viele Todesopfer und in den darauffolgenden Jahren litt die Gemeinde unter dem Dreißigjährigem Krieg und den damit verbundenen Truppendurchmärschen und Einquartierungen.

1802 wurde das Eichsfeld mit Bernterode an Preußen übergeben und kam dann zum Königreich Westphalen. Ab 1815 war Bernterode Teil der preußischen Provinz Sachsen. 1822/1823 wird die heutige B 80 und 1867 die Eisenbahn (Haltestelle erst 1897) gebaut. 1905/1906 beginnt die Förderung des Schachtes Preußen und der Verwaltungssitz der Deutschen Kaliwerke AG wird nach Bernterode verlegt. 1907 wird eine Chlorkaliumfabrik in Betrieb genommen und 1911 die Haltestelle an der Halle-Kasseler Eisenbahn zum Bahnhof ausgebaut, von dem eine Anschlussbahn zum Schacht ausging. Im Ersten Weltkrieg fallen 52 Bernteröder. 1925 erhalten auch die evangelischen Bernteröder ein Gotteshaus auf dem Schacht.

Nachdem 1931 die Kalischächte und die Chlorkaliumfabrik geschlossen wurden, begann man 1936] den Bau einer Heeresmunitionsanstalt und produzierte ab 1938 Munition. Auf dem Werksgelände an der B 80 wurde ein durch Stacheldraht umzäuntes Lager mit fünf Baracken errichtet, in denen seit 1943 200 Franzosen, dazu später Zwangsarbeiter aus der Ukraine und Russland sowie 50 italienische Militärinternierte untergebracht wurden, die schwerste Zwangsarbeit leisten mussten. Mit der schlechten Kriegslage an allen Fronten und aufgrund des stetigen Rückzuges der deutschen Streitkräfte beschloss man im März 1945 die Särge Paul von Hindenburgs, dessen Frau, sowie der Könige Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II. von Preußen im Schacht einzumauern. Später kamen Fahnen und Standarten des kaiserlichen Heeres von 1914–18, Akten des Auswärtigen Amtes, des Katasteramtes Kassel, die Preußische Staatsgalerie, die Bibliothek von Sanssouci, der Hohenzollern-Kronschatz, wertvolles Porzellan und 271 Gemälde hinzu.

1945 bis 1949 gehörte der Ort zur sowjetischen Besatzungszone und wurde ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Bernterode von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.

Das Wappen wurde am 29. März 1996 verliehen. Die Axt symbolisiert die Rodung des Orts, die Spindel die traditionelle Textilindustrie seit dem Mittelalter, die Wellen den Fluss Wipper.

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Alternativer Bärenpark Worbis

Braunbär im Bärenpark

Der Alternative Bärenpark Worbis ist eine am Ortsrand von Leinefelde-Worbis im thüringischen Eichsfeld liegende Freianlage, in der Bären und verschiedene andere Tierarten leben. Der Park entstand 1997 durch die Initiative der „Aktion Bärenhilfswerk“ auf dem Gelände des ehemaligen kommunalen Tierparks. Der Alternative Bärenpark in Worbis versteht sich selbst als Tier-, Natur- und Artenschutzprojekt. Oberste Ziele sind es, Tiere wildlebender Arten naturgemäß zu halten und seltene Haustierrassen zu erhalten.

Die Wurzeln des Tierparks liegen in einer Tierstation, die 1955 in Kallmerode eröffnet wurde. Zweck der Station war die Aufnahme verletzter und gefundener elternlose Wildtiere. Mit der Zeit entstand durch die Anschaffung weiterer Tiere ein kleiner Tierpark. Wegen ungünstiger Lage des Parks wurde der Tierbestand 1959 an die nahegelegene damals noch selbständige Kreisstadt Worbis übergeben. Von 1964 bis 1990 nahm der Tierpark weitere Arten auf, unter anderem auch Wölfe und Bären. Mit den Bären wurde auch Zucht betrieben, da man mit den Bärenbabys einen Besuchermagnet schaffen konnte. Auf Grund der beengten Verhältnisse wurden die Tiere in kleinen Zwingern gehalten und verschiedentlich auch Bären für den menschlichen Verzehr geschlachtet.

Mit der Grenzöffnung 1989 nahm das Besucherinteresse ab. Seit 1990 verringerten sich die Einnahmen aus Eintrittsgeldern und die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Worbis. Aus diesen Gründen entschied sich die Stadt 1995, den Tierpark öffentlich auszuschreiben, um einen neuen Träger zu finden. Da der damalige Tierbestand aus wirtschaftlichen Gründen dezimiert werden sollte, schaltete sich zu diesem Zeitpunkt das Deutsche Tierhilfswerk ein und schickte Rüdiger Schmiedel, den damaligen Koordinator für Tierschutz und heutigen Leiter des Bärenparks, nach Worbis. Zu diesem Zeitpunkt war das Deutsche Tierhilfswerk schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Areal, um die Idee eines Bärenparks für in Not geratene Braunbären in die Tat umsetzen zu können. Der vorhandene Tierpark schien hierfür geeignet, so dass Gespräche mit der Stadt aufgenommen wurden. Der Stadtrat Worbis entschied sich 1996 den Tierpark an einen neuen Träger zur Errichtung eines alternativen Bärenparks zu übergeben. Um Träger des künftigen Projekts werden zu können, wurde nur wenige Wochen nach diesem Beschluss der Verein „Aktion Bärenhilfswerk e. V.“ gegründet.

Nach der Errichtung der ersten Bärenfreianlage wurde der „Alternative Bärenpark Worbis“ am 31. Mai 1997 offiziell eröffnet.

Im Jahre 2004 ist für den weiteren Betrieb des Bärenparks die „Stiftung für Bären“ gegründet worden. Diese plant in der Zukunft ein ähnliches Projekt im Schwarzwald in Bad Rippoldsau-Schapbach zu errichten.

Kern des Parks ist das vier Hektar große Freigelände, in dem sich die Bären und ein Wolfsrudel aufhalten. Das Gelände ist mit Buchenwald bestanden und enthält neben zwei Teichen eine kleine Wiese. Ein kleiner Teil des Geheges ist nur für die Wölfe zugänglich, damit sie dort von den Bären unbehelligt gefüttert werden können. Mitten durch das Gelände geht ein Drahttunnel für die Besucher. Bis 2020 soll das Gelände um weitere 40 Hektar erweitert werden. Die im Freigelände lebenden Bären und Wölfe stammen aus vormals oft tierquälerischen Haltungen. So finden sich Bären, die früher in zu kleinen Zwingern lebten oder in Zirkussen nicht artgerecht gehalten wurden.

Ein kleineres Gehege von etwa 1000 m² wird von Waschbären bewohnt.

Auf einem kleinen nachgebauten Bauernhof werden neben Kleintieren die vom Aussterben bedrohten Haustierarten Thüringer Waldziege und Leineschaf gehalten. Für Schulklassen kann hier ein Erlebnisunterricht veranstaltet werden, der auch Tätigkeiten wie Füttern oder Stall ausmisten beinhaltet.

In einer 250 m² großen Voliere können die Besucher durch Schwärme von Rosenköpfchen, Nymphensittichen und Wellensittichen wandeln.

Auf einem Bärenlehrpfad kann sich der Besucher über die Lebensweise, aber auch über die Missbräuche von Bären weltweit informieren.

Ein Service- und Informationszentrum in Form eines Panorama-Pavillons wurde 2008 fertig gestellt.

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Source : Wikipedia