Wittenberge

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Geschrieben von goldorak 22/03/2009 @ 14:09

Tags : wittenberge, brandenburg, deutschland

Neueste Nachrichten
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Der Pritzwalker SV ist dem ESV Wittenberge dicht auf den Fersen - Märkische Allgemeine
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Internationale Vergleichswettkämpfe - Märkische Allgemeine
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Ehrgeizige Prignitz-Auswahl fordert Zweitligist heraus - Norddeutsche Neueste Nachrichten
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LEICHTATHLETIK: Topleistungen im Kreisfinale - Märkische Allgemeine
WITTENBERGE - Bei herrlichem Wetter trafen sich am Mittwoch 260 Schüler im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion zum Kreisfinale „Jugend trainiert für Olympia“ und dem Grundschulsportfest. Im Kreisfinale maßen die Jungen und Mädchen ihre Kräfte im...
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Fritsch läuft Stadionrekord - Norddeutsche Neueste Nachrichten
WITTENBERGE - Rund 260 Schüler trafen sich im Ernst-Thälmann-Stadion zum Kreisfinale "Jugend trainiert für Olympia" sowie dem Grundschulsportfest. Die hervorragenden äußeren Bedingungen und die tolle Leichtathletik-Anlage wirkten fördernd auf das...

Wittenberge

Wappen der Stadt Wittenberge

Wittenberge ist eine amtsfreie Stadt im Nordwesten Brandenburgs und der größte Ort in der Prignitz.

Wittenberge liegt im nordwestlichen Brandenburg in der Prignitz, ca. 11 km südwestlich der Kreisstadt Perleberg. Dort liegt sie am nördlichen Ufer der Elbe direkt an der Einmündung der Stepenitz und der Karthane in diesen Strom. Die Stadt liegt ungefähr auf der Hälfte der Strecken Berlin-Hamburg und Rostock-Magdeburg.

Zu Wittenberge gehören außerdem die Ortsteile Bentwisch, Garsedow, Hinzdorf, Lindenberg, Lütjenheide, Schadebeuster und Zwischendeich.

Wittenberge soll 1226 in einer Urkunde, die nur als Transsumpt in einer Originalurkunde des Markgrafen Friedrich d. J. von Brandenburg vom 15. Februar 1463 vorliegt, erstmals urkundlich erwähnt worden sein. In der besagten Urkunde verfügten die Markgrafen Johann und Otto von Brandenburg, dass niemand eine Schiffsfähre auf der Elbe zwischen der Stadt Werben (Elbe) und „Wittemberge“ unterhalten darf. Hermann Krabbo bezeichnete 1910 die Urkunde von 1226 als Fälschung, was durch Forschungen im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt im Januar 2006 bekräftigt wurde. Eine weitere urkundliche Erwähnung findet sich am 29. Oktober 1239. Damals unterschrieb ein Zeuge eine Urkunde mit „prepositus de uittenberge“. Ferner wurde Wittemberg am 22. Juli 1300 urkundlich erwähnt, als der Stadtherr Otto I. Gans die Rechte Wittenberges als Stadt bestätigt.

Die Stadt fiel 1686 und 1757 verheerenden Bränden und 1709 und 1761 Elbdeichbrüchen zum Opfer. 1820 legte das erste Dampfschiff der Berlin-Hamburg Passagierlinie im Hafen von Wittenberge an. Der industrielle Aufschwung der Stadt wurde 1823 durch den Bau einer Ölmühle (1823 – 1935: Herzsche Ölmühle, 1942 – 1946: Märkische Ölwerke Wittenberge AG, 1946 – 1990: VEB Märkische Ölwerke Wittenberge) durch den Kaufmann Salomon Herz begründet. Die Fertigstellung des Elbhafens im Jahre 1835 und der Anschluss an die Eisenbahnlinie Berlin-Hamburg am 15. Oktober 1846 sowie die Fertigstellung der Anschlussstrecken nach Magdeburg zwischen 1847 und dem 25. Oktober 1851, Lüneburg (1874) und Salzwedel (1879) waren ebenfalls entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Der Ölmühle folgten 1846 eine Seifenfabrik, 1849 eine chemische Fabrik und 1875 ein Eisenbahn-Ausbesserungswerk, das bis heute besteht.

1903 wurde durch die in New York City ansässige Firma Singer Manufacturing Company eine Nähmaschinenfabrik errichtet, die bis in die 1920er Jahre weitere Ausbauten erfuhr, u. a. durch die größte freistehende Turmuhr auf dem europäischen Kontinent. In dieser Nähmaschinenfabrik wurden bis zum 3. Mai 1945 die „Singer“-Nähmaschinen hergestellt. Während der DDR-Zeit wurde die Nähmaschinenproduktion erfolgreich weitergeführt. Die Nähmaschinen aus Wittenberge hießen jetzt „VERITAS“ und „Naumann“ und wurden ein Weltprodukt. In den 1980er-Jahren avancierte der VEB Nähmaschinenwerk Wittenberge zur modernsten Nähmaschinenfabrik der Welt.

1912 erhielt das Baubüro Gropius den Auftrag, im Norden der Stadt die Projekt- und Bauleitung einer großen Arbeitersiedlung zu übernehmen. Um 1914 entstanden auf diese Weise drei Typen von Siedlungshäusern, in denen sich erstmals Gropius' Konzept rationell errichteter Bauten umsetzen ließ. Die Stadt Wittenberge unterließ es, die Bauten unter Denkmalschutz zu stellen, so dass durch die jahrzehntelange Nutzung sowie private Um- und Anbauten der ursprüngliche Zustand verloren ist.

Bereits 1912 war ein Teil des Friedhofs als Begräbnisstätte für die Juden der Stadt eingerichtet worden. Die 1923 gegründete Jüdische Gemeinde, die keine eigene Synagoge besaß, bestattete hier ihre verstorbenen Mitglieder. Während der NS-Zeit in Deutschland beseitigten die Nationalsozialisten den Friedhof. Außerdem befand sich ab 1942 auf dem Gelände der 1937 gegründeten Zellstoff- und Zellwollefabrik ein Außenlager des KZ Neuengamme. Die etwa 3000 Häftlinge wurden unter unmenschlichen Bedingungen zur Zwangsarbeit verpflichtet. Hunderte überlebten nicht, weil sie an Hunger oder Krankheiten starben oder ermordet wurden. Im Jahre 1962 wurden Grabsteine restauriert und aufgestellt, dazu ein Gedenkstein.

Durch die Ölmühle, Singer und das Bahnwerk sowie den Bau weiterer Fabriken wie 1935 die Norddeutsche Maschinenfabrik und 1937 die Zellstoff- und Zellwollefabrik wurde Wittenberge die wichtigste Industriestadt der Region. Durch den industriellen und damit wirtschaftlichen Aufschwung stieg die Einwohnerzahl schnell an. Dies führte zur Ausbreitung des Stadtgebietes. Besonders zwischen der Altstadt und dem ca. 1 km nordöstlich davon errichteten Bahnhof entstanden in mehreren Phasen Wohnungen für Arbeiter. Darunter sind auch etliche Gebäude der Gründerzeit, die nach und nach saniert werden. Besonderes Augenmerk verdient auch das „Haus der Vier Jahreszeiten“ mit seiner Fassade im Jugendstil.

In den Jahren 1912 – 1914 wurde das Wittenberger Rathaus (Turmhöhe 51 m) errichtet, das in seiner monumentalen Ausführung deutlich den Anspruch der aufstrebenden Industriestadt symbolisiert.

Wittenberge hatte nach 1816 dem Kreis Westprignitz in der preußischen Provinz Brandenburg (Regierungsbezirk Potsdam) angehört. Am 1. August 1922 schied die Stadt Wittenberge aus dem Kreis Westprignitz aus und bildete fortan einen eigenen Stadtkreis.

Die Wiedervereinigung Deutschlands 1990 brachte für die Prignitz und Wittenberge erhebliche wirtschaftliche Veränderungen. Neben dem Nähmaschinenwerk (1991) wurden auch das Zellstoffwerk (1990) und die 1990 in Märkische Ölwerke GmbH Wittenberge umbenannte Ölmühle (18. Januar 1991) geschlossen. Von den großen Betrieben blieb nur das Reichsbahnausbesserungswerk Wittenberge (RAW) als jetziges Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn AG erhalten. Aufgrund des damit verbundenen Wegfalls von Arbeitsplätzen kam es zu einer Abwanderung von Einwohnern in erheblichem Ausmaß, deren Ende nicht absehbar ist.

Seit dem Jahre 2000, der 700-Jahrfeier der Stadt, ist Wittenberge der jährliche Austragungsort der überregional bekannten Elblandfestspiele Wittenberge (EFS), dem internationalen Festival der Operette und heiteren Bühnenkunst in Deutschland. Es ist damit das bedeutendste Musikfestival dieses musikalischen Genres in Deutschland. Ideengeber, Gründer und langjähriger erster Intendant der Festspiele war Opernsänger Heiko Reissig, selbst ein gebürtiger Wittenberger. Gemeinsam mit dem damaligen Kulturdezernenten der Stadt, Andreas Schön, wurden die Festspiele entwickelt und der Festspielverein (e.V.) als heutiger Träger gegründet. Seit 2001 bestehen eine Koproduktion mit dem Rbb-Fernsehen Berlin-Brandenburg und regelmäßige TV-Ausstrahlungen in den dritten Programmen der ARD. Gleichzeitig ist Wittenberge Austragungsort des jährlich stattfindenden „Internationalen Gesangswettbewerbes für Operette – Paul Lincke“.

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Wittenberge besteht aus 28 Stadtverordneten und dem jeweiligen hauptamtlichen Bürgermeister.

Bürgermeister der Stadt ist Oliver Hermann (SPD). Er wurde am 9. März 2008 gewählt und trat die achtjährige Amtsperiode am 1. Juli 2008 an.

Der Bahnhof Wittenberge liegt an der Schnellfahrstrecke Berlin-Hamburg und ist die wichtigste Station zwischen den beiden Städten. Er ist außerdem Ausgangspunkt der Bahnstrecken nach Wittstock (Dosse) und Stendal.

Wittenberge wird im Fernverkehr von einzelnen Intercity-Express-Zügen der Linie (Kopenhagen / Aarhus –) HamburgBerlin (– Leipzig – München) und von weiteren Intercity- bzw. Eurocity-Zügen auf der Strecke (Westerland (Sylt) –) Hamburg – Berlin – Dresden (– PragBratislava bzw. Wien) angefahren. Einmal täglich verkehrt zusätzlich ein Intercity RostockSchwerin – Stendal – Magdeburg – Leipzig.

Im Regionalverkehr halten hier Regional-Express-Züge auf der Strecke (Wismar – Schwerin –) Wittenberge – Berlin – Ludwigsfelde im Stunden-Takt (zwischen Wittenberge und Wismar im Zwei-Stunden-Takt). Einmal stündlich fahren eine Regionalbahn nach Stendal – Wolmirstedt – Magdeburg – Schönebeck (Elbe) und ein Regional-Express nach Perleberg – Pritzwalk – Wittstock (Dosse) – Neuruppin – Berlin-Spandau. Die Bahnlinie nach Arendsee – Salzwedel ist mittlerweile ohne Personenverkehr.

Zuvor verkehrten hier ab 1870 auch die Züge der Bahnstrecke Wittenberge–Lüneburg der Berlin-Hamburger Bahn, die bei Dömitz über die Elbe und über Dannenberg und Lüneburg nach Buchholz führte. Sie sollte ursprünglich der direkten Verbindung Berlin-Bremen dienen, was aber nicht zustande kam. Während der Zeit der DDR war der Bahnhof Wittenberge einer der wichtigsten Bahnhöfe im nordwestlichen Bereich des Netzes der Deutschen Reichsbahn und, von den Grenzbahnhöfen Schwanheide und Griebnitzsee bzw. Staaken abgesehen, einzige Haltestelle der Interzonenzüge zwischen Hamburg und Berlin. Das frühere Reichsbahnausbesserungswerk wurde von der Deutschen Bahn übernommen und besteht noch heute.

Mit der geschichtlichen Aufbereitung Wittenberger Eisenbahngeschichte beschäftigt sich der Verein Historischer Lokschuppen Wittenberge e. V.

Wittenberge liegt an der Bundesstraße 189, über die Stendal, Magdeburg, Perleberg und Pritzwalk sowie Autobahnanschlussstellen an den Autobahnen 2, 24 und 19 erreicht werden können. Von der B189 zweigt hier die B 195 nach Boizenburg/Elbe und Zarrentin am Schaalsee ab. Über Landstraßen ist u. a. Havelberg über Bad Wilsnack erreichbar.

Die Elbbrücke an der B 189 bei Wittenberge ist die einzige Straßenbrücke zwischen den Brücken der B 191 bei Dömitz (ca. 50 km flussabwärts) und der B 188 bei Tangermünde (ca. 60 km flussaufwärts). Dazwischen kann die Elbe nur mit Hilfe von Fähren überquert werden.

Die nächsten Autobahnanschlussstellen sind Suckow und Meyenburg an der A24 Hamburg–Berlin und Wittstock/Dosse an der A 19 nach Rostock. Mit der bis 2015 geplanten Verlängerung der A 14 wird Wittenberge einen direkten Autobahnanschluss erhalten.

Die Stadt erhielt mit den Jahren zwei Identifikationsnamen, den ersten wegen des Nähmaschinenwerkes - „Wittenberge Stadt der Nähmaschinen“ und den zweiten, da die meisten Arbeiter des Nähmaschinen- und des Zellwollwerks, aber auch die der Ölmühle ihren Arbeitsweg mit dem Fahrrad bestritten, „Fahrradstadt Wittenberge“, und seit 2000 zunehmend „Festspielstadt Wittenberge“.

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CM Veritas Wittenberge

Logo von CM Veritas Wittenberge

Der FSV CM Veritas Wittenberge ist ein deutscher Fußballverein aus Wittenberge im Landkreis Prignitz. Heimstätte ist das Ernst-Thälmann-Stadion, welches 5000 Zuschauern Platz bietet.

Veritas Wittenberge entstand 1948 aus einer Fusion der neu gebildeten Nachkriegsvereine Süd Wittenberge und Nord Wittenberge, und spielte fortan als ZSG Wittenberge. Bereits vor 1945 existierten in Wittenberge mehrere Fußballvereine, der bekannteste war die Werkself von Singer Wittenberge. In der Folgezeit standen den Brandenburgern mehrere Umbenennungen und Fusionen bevor.

1949 erfolgten Namensänderungen in BSG Industrie Wittenberge und ab 1950 in Mechanik sowie Motor Wittenberge. Am 3. Juni 1960 fusionierte Motor Wittenberge mit dem damaligen Drittligisten Chemie Wittenberge, und übernahm dessen Platz in der II. DDR-Liga als BSG Chemie/Motor Veritas Wittenberge. Lokalrivale Chemie war bereits seit 1958 in der dritthöchsten ostdeutschen Klasse aktiv gewesen, Nachfolger Veritas Wittenberge gelang dies bis zur Auflösung der Liga nach der Spielzeit 1962/63.

Nach der Saison 1970/71 erreichten die Brandenburger als Zweiter der Bezirksliga Schwerin den Aufstieg in die DDR-Liga. Sie profitierten dabei von der Erweiterung der Liga von zwei in der Saison 1970/71 auf fünf Staffeln in 1971/72. Die nächsten sechs Spielzeiten konnte sich Wittenberge in der zweithöchsten Spielklasse der DDR etablieren. 1977 musste Veritas gemeinsam mit Lok Halberstadt und Lok Stendal die Liga wieder verlassen. In der Folgezeit gelang Wittenberge 1978, 1980 und 1982 der erneute Aufstieg, die Elf musste aber im Stile einer Fahrstuhlmannschaft jeweils den sofortigen Wiederabstieg hinnehmen.

Nach der Wende fanden wieder mehrere Umbenennungen statt. 1990 in SV Veritas Wittenberge sowie ab 1991 mit dem Aussteigen des Trägerbetriebes kurzzeitig in Grün-Rot Wittenberge. Nach einer erneuten Namensänderung in Alemannia Wittenberge wurde auf einer Mitgliederversammlung im Jahr 1996 wieder der historische Name CM Veritas Wittenberge hergestellt. Sportlich verschwand der Verein aus dem höherklassigen Fußball recht schnell. Nach einem zwischenzeitlichen Aufenthalt in der Verbandsliga Brandenburg agiert Wittenberge derzeit in der Landesliga Brandenburg. Am 9. Juni 2008 fusionierte der FSV CM Veritas Wittenberge mit der SG Breese 1951 zum FSV Veritas Wittenberge/Breese.

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Elblandfestspiele Wittenberge

Die Elblandfestspiele Wittenberge sind die bedeutendsten und größten Freilicht-Festspiele der musikalischen Genres Operette und Filmmusik in Deutschland.

Die Gründung erfolgte in der Elbestadt Wittenberge im Jahre 1998 durch den Initiator und langjährigen Festspielintendanten, dem Opernsänger Heiko Reissig in Zusammenarbeit mit dem damaligen Kulturdezernenten der Stadt Wittenberge Andreas Schön. (Zwischen Berlin und Hamburg, Region Prignitz im Nordwesten des Bundesland Brandenburg). Aufführungsort ist das großräumige Festspielgelände der historischen Industriebaukulisse „Alte Ölmühle zu Wittenberge“ mit der 2007 neuerbauten „Elblandbühne“ (bis 3.500 Sitzplätze).

Die Festspiele finden jährlich im Juli direkt am Ufer der Elbe statt. Es gibt eine enge Kooperation mit dem Fernsehen Berlin-Brandenburg (rbb) und dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Außerdem erfolgen jährliche Ausstrahlungen der Fernsehgalas der Operette in den dritten Programmen der ARD. Im Rahmen der Festspiele findet der „Internationale Gesangswettbewerbes für Operette - Paul Lincke“ zur Sichtung und gezielten Förderung des künstlerischen Nachwuchses auf dem Gebiet der Operette statt.

Offizieller Träger ist der Festspielverein „Gesellschaft Elblandfestspiele e.V.“, Vorsitzender des Kuratoriums: S.K.H. Dr. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, Präsident der Gesellschaft ist der Komponist und Produzent Michael Hansen.

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Source : Wikipedia