Wirtschaftsministerium

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Geschrieben von daneel 10/03/2009 @ 06:14

Tags : wirtschaftsministerium, bundesregierung, politik

Neueste Nachrichten
Wirtschaft entdeckt den Deutschlandfonds - Financial Times Deutschland
Das Wirtschaftsministerium meldet Anträge im Umfang von rund 10 Mrd. Euro - und will den Fonds noch bekannter machen. Das Bürgschaftsprogramm der Bundesregierung für Unternehmen stößt nach Angaben des Wirtschaftsministeriums auf wachsendes Interesse....
Schöner Brief von Wirtschaftsminister Ernst Pfister - Morgenweb
Mit großer Freude hat die Landtagsabgeordnete Rosa Grünstein (SPD) reagiert, als nun offensichtlich auf ihre Intervention hin, nun eine erfreuliche Nachricht aus dem baden-württembergischen Wirtschaftsministerium auf den Tisch kam, dass zwei Gemeinden...
Kippt die Kirche den Sonntagseinkauf? - Ostsee Zeitung
Schwerin/Rostock (OZ/dpa) Die Ladenöffnung an Sonntagen bleibt ein Streitthema zwischen Kirchen und Wirtschaftsministerium. Die beiden evangelischen Landeskirchen kündigten gestern eine Klage vor dem Oberverwaltungsgericht gegen die neue Bäderregelung...
Geldspritze für den Mittelstand - Mitteldeutsche Zeitung
Das Wirtschaftsministerium will den Zugang zu Fördermitteln für klein- und mittelständische Unternehmen deutlich erleichtern und so die Folgen der Wirtschaftskrise mildern. Nach einer der MZ vorliegenden Kabinettsvorlage sollen "Fördervoraussetzungen...
Staatsbanken sollen Opel retten Angst vor GM-Pleite - sueddeutsche.de
Das Wirtschaftsministerium hat indessen den Firmen, die an einem Opel-Kauf interessiert sind, eine Frist bis nächste Woche gesetzt. "Am 20. Mai läuft die Frist ab", sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person der FTD....
Wirtschaftsministerium will Mädchen für technische Berufe gewinnen ... - Proplanta - Das Informationszentrum für die Landwirtschaft
Das Projekt wird von der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart (eva) im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg realisiert und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion...
Treuhandlösung für Opel birgt hohe Risiken - tagesschau.de
Dabei ist das Wirtschaftsministerium gegenwärtig noch extrem vorsichtig mit Informationen darüber, welcher Weg dahin vorstellbar wäre. Schon bei der einfachen Frage, was eigentlich gemeint sei, wenn für Opel eine Treuhandlösung gesucht werde,...
Neuer Kurpark samt Kurhaus in Bad Liebenstein eröffnet - Südthüringer Zeitung
Die Kosten belaufen sich auf 6,4 Millionen Euro, teilte das Wirtschaftsministerium in Erfurt mit. Im Kurhaus sollen künftig Bäder, Massagen und Gesundheitskurse angeboten werden. Der Kurpark entstand auf dem Gelände des ehemaligen DDR-Leuchtstoffwerkes...
«Patentfibel» soll unternehmerischen Forschungsgeist wecken - Ad-Hoc-News (Pressemitteilung)
Mit einer «Patentfibel» will das Wirtschaftsministerium künftig die Forschungstätigkeit von Unternehmen fördern. Der neue Leitfaden rund um gewerbliche Schutzrechte unterstütze Erfinder von der Ideenfindung über die Patentierung bis hin zur Verwertung...

Wirtschaftsministerium

Als Wirtschaftsministerium oder Handelsministerium wird in der Alltagssprache jenes Ministerium einer Regierung bezeichnet, das die Agenden der Wirtschaftspolitik wahrnimmt. Wegen der Vielfalt der Kompetenzen, zu denen je nach Regierungsvereinbarung auch Agenden für Arbeit, für Technik oder für Angewandte Forschung kommen können, hat das Ressort oft den Ruf und das Gewicht eines „Superministeriums“.

Der offizielle Name des Ministeriums ist im Regelfall länger (siehe nächster Abschnitt) und hängt wesentlich von der Ressortverteilung ab. Daher ändert er sich oft im Zuge von Regierungsverhandlungen, wenn Kompetenzen zwischen Ministerien verschoben werden.

Zur Wirtschaftspolitik zählen vor allem die Bereiche von Industrie, Gewerbe und Handel, ferner der Bergbau, die Strukturpolitik und die Marktordnung, meist auch das Energiewesen, wenn es nicht ein eigenes Verkehrsministerium gibt.

Die Agenden der Technik umfassen u. a. Bauwesen (mit Wohnungs- und Siedlungswesen), Technisches Versuchswesen, die Ziviltechniker, die Landesvermessung, das Eich- und das Normenwesen, während die technischen Schulen meist zum Bildungsministerium ressortieren und das Verkehrswesen zum Infrastruktur- oder Verkehrsministerium.

Ist auch das Arbeitsressort integriert, kommt u. a. hinzu: das Arbeitsrecht (soweit nicht im Justizressort), der Arbeitnehmerschutz, die Betriebsverfassung und allenfalls die Verstaatlichte Industrie; Angelegenheiten von Arbeitsmarkt und Arbeitslosen (sofern nicht im Sozialministerium).

Der offizielle Name des „Wirtschaftsministeriums“ hat sich in Deutschland und in Österreich schon mehrfach geändert, in der Schweiz (mit nur 7 „Bundesräten“ hingegen seltener). Zu Ressort- und Namensänderungen kommt es vor allem bei geänderter Regierungsform oder einem umfassenden Wechsel der Regierungsparteien.

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Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, kurz WM, ist eines von zehn Ministerien in der Landesverwaltung des Bundeslandes Baden-Württemberg. Von 1952 bis 1976 hieß es „Ministerium für Wirtschaft“, anschließend „Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr“ und seit 1984 trägt es seine heutige Bezeichnung.

Die Behörde hat ihren Sitz in Stuttgart. Amtsleiter des Wirtschaftsministeriums ist der Wirtschaftsminister, dem ein Staatssekretär zur Seite steht.

Nach dem Tod des Baden-Württembergischen Wirtschaftsministers Dr. Rudolf Eberle wurde der Wirtschaftspreis zu seinen Ehren benannt.

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Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Österreich)

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Die seit 2000 als Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (kurz "BMWA" oder "Wirtschaftsministerium") bezeichnete österreichische Verwaltungseinrichtung des Bundes ist vor allem zuständig für Wirtschaftspolitik, Gewerbe und Industrie sowie Arbeit (Arbeitsrecht).

Nach Inkrafttreten der Änderungen im Bundesministeriengesetz (BMG), die üblicherweise wenige Monate nach Regierungsantritt erfolgen, wird das Ministerium die neue Bezeichnung Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend tragen und die dieser Bezeichnung entsprechenden Agenden führen.

In der derzeitig amtierenden Bundesregierung des Bundeskanzlers Faymann ist Reinhold Mitterlehner (ÖVP) Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend. Staatssekretärin für Familie und Jugend ist Christine Marek (ÖVP).

Der Bereich des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend umfasst zur Zeit ca. 110 Bundesgesetze, 625 Verordnungen und zahlreiche Kundmachungen sowie bilaterale und multilaterale Abkommen, die im Bundesgesetzblatt kundgemacht sind.

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Horst Mehrländer

Horst Mehrländer (* 12. September 1939 in Breslau) ist ein deutscher Politiker (FDP). Er war von 1996 bis 2006 Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. Mehrländer ist verheiratet.

Mehrländer legte 1959 das Abitur ab. Anschließend war er bei der Bundeswehr, die er 1960 als Leutnant d.R. verließ. Dann studierte er bis 1965 Volkswirtschaft an den Universitäten Göttingen und Bonn. Sein Studium schloss er als Diplom-Volkswirt ab. 1968 promovierte er zum Dr. rer. pol. an der Universität Bonn.

Dann war er zunächst bis 1977 beim Bundesministerium für Wirtschaft, anschließend in der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag tätig. 1985 leitete er für drei Jahre ein Referat in der Abteilung „Europapolitik“ des Bundesministeriums für Wirtschaft. 1989 wurde er Leiter des Ministerbüros von Bundeswirtschaftsminister Dr. Helmut Haussmann und ab 1991 war er Leiter einer Unterabteilung im gleichen Ministerium.

Im Juni 1996 berief ihn der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel in sein Kabinett und übertrug ihm die Aufgaben eines Staatssekretärs im Wirtschaftsministerium. Dieses Amt übte er bis Juni 2006 aus.

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Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), auch in der Kurzbezeichnung „Fraunhofer IPA“ genannt, ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (FhG) und hat seinen Sitz in Stuttgart. Seine Aktivitäten sind der angewandten Forschung und Entwicklung in den Fächern Ingenieurwissenschaften, Informatik, Naturwissenschaften und Strukturwissenschaften zuzuordnen.

Das heutige Fraunhofer IPA geht auf ein Privatinstitut von Prof. Carl Martin Dolezalek zurück, der 1955 das Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart gründete.

Im Dezember 1958 nahm Dolezalek auf Anregung aus dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Kontakt mit der Fraunhofer-Gesellschaft in München auf, um die universitäre Forschung praxisnaher gestalten und gleichzeitig stärker mit der Industrie zusammenarbeiten zu können. Die Kooperation mit der Münchener Gesellschaft für angewandte Forschung begann am 1. Juli 1959. Dieser Tag wird als Gründungsdatum des Fraunhofer IPA angesehen.

Nach Dolezaleks Emeritierung übernahm im Januar 1971 Prof. Hans-Jürgen Warnecke die Leitung des Fraunhofer IPA und des IFF. Warnecke baute das Institut in den 1970er Jahren zum bedeutendsten und größten Einzelinstitut der Fraunhofer-Gesellschaft aus. In den Folgejahren entstanden durch Ausgliederungen einzelner Abteilungen weitere Fraunhofer-Institute. Aus der 1976 gegründeten Berliner Abteilung des IPA entstand 1978 das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK).

Eine zunehmende Anzahl von Projekten mit Hardwarecharakter führte 1980 zur Gründung der Fraunhofer-Technologie-Entwicklungsgruppe (TEG) in Stuttgart. Ein Jahr später, 1981, entstand aus der Abteilung für Arbeitswirtschaft des IPA das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

Organisatorische und technologische Aufgabenstellungen aus dem Produktionsbereich von Industrieunternehmen bilden die Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Fraunhofer IPA.

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sind in verschiedene Forschungsschwerpunkte aufgeteilt, die interdisziplinär bearbeitet werden.

Das im Jahr 2000 aus der damaligen Projektgruppe Rostock entstandene Anwendungszentrum AGP ist als überregionale Forschungseinrichtung auf die nationale und regionale maritime Industrie sowie deren Dienstleister spezialisiert. Daneben spielen aber auch der Fahrzeug- und Flugzeugbau sowie spezifische Aufgaben im Rahmen regionaler Forschungsdienstleistungen eine Rolle.

Diese Projektgruppe wurde im Jahr 2006 an der Universität Bayreuth aufbaut. Sie wird vom Bayerischen Wirtschaftsministerium mit einer Anschubfinanzierung von 3,4 Millionen Euro gefördert und soll von Bayreuth aus auf 11 Mitarbeiter anwachsen. Mit der Projektgruppe soll der Region Oberfranken und Ostbayern das produktionstechnische Know-how des Fraunhofer IPA, insbesondere auch den kleinen und mittleren Unternehmen, zur Verfügung gestellt werden.

Die Projektgruppe mit rund 15 Mitarbeitern in Wien wurde im Herbst 2004 als Außenstelle des Fraunhofer IPA gegründet und kooperiert eng mit der Technischen Universität Wien. Inhaltlicher Schwerpunkt der PPL ist die Gestaltung und Optimierung von Produktionsnetzwerken – das Zusammenspiel von Produktionsstandorten und deren logistischer Prozesse.

Mit dem Ziel, lokale Beziehungen zu den Märkten in Osteuropa im Bereich Produktionstechnik und Automatisierung aufzubauen wurde die Außenstelle Slowakei mit der Projektgruppe Žilina eingerichtet. Diese Gruppe arbeitet eng mit den slowakischen und tschechischen Universitäten zusammen.

Das Fraunhofer IPA ist federführendes Mitglied im Fraunhofer-Verbund Produktion. In diesem Verbund haben sich acht Fraunhofer-Institute mit dem Ziel zusammengeschlossen, produktionsorientierte Forschung und Entwicklung gemeinsam zu betreiben. Unter dem strategischen Leitbild „Integrative Produktion“ konzentriert sich der Verbund in den Themenfeldern „Produktentwicklung“, „Entwicklung von Fertigungstechnologien, Systemen und Produktionsprozessen“, „Organisation der Produktion“ sowie „Güterverteilung und Rückführung“.

Im universitären Bereich bestehen zwei Kooperationen mit der Universität Stuttgart, mit dem Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) und dem Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW), die den Grundlagenforschungsbedarf des Fraunhofer IPA abdecken und durch die Doppelfunktion der Institutsleiter (zugleich Leiter der Uni-Institute) begünstigt wird.

Die Außenstelle des Fraunhofer IPA in Rostock, Anwendungszentrum Großstrukturen in der Produktionstechnik, kooperiert mit dem Lehrstuhl Fertigungstechnik der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock.

Der Betriebshaushalt des Fraunhofer IPA lag im Geschäftsjahr 2006 bei 27,0 Millionen Euro. Etwa 30 % hiervon kamen aus der Grundfinanzierung, welche zu 90 % aus Bundesmitteln und zu 10 % aus Landesmitteln finanziert wird. Rund 50 % des Betriebshaushalts waren Erträge aus der Auftragsforschung der Wirtschaft, die restlichen Mittel stammen aus zweckgebundenen öffentlichen Zuwendungen und aus sonstigen Erträgen.

Das Fraunhofer IPA wird gemeinsam von Prof. Dr.-Ing. Engelbert Westkämper (Sprecher) und von Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl geleitet.

Westkämper, der der Leitung des Fraunhofer IPA seit September 1995 angehört, ist Lehrstuhlinhaber sowie Direktor des Instituts für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart. Verl, seit März 2007 zur Leitung des Fraunhofer IPA gehörend, ist zugleich auch Lehrstuhlinhaber sowie Direktor des Instituts für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stuttgart.

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Source : Wikipedia