Weiterbildung

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Geschrieben von bishop 27/02/2009 @ 17:04

Tags : weiterbildung, bildung, gesellschaft

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Weiterbildung an der Ostseeküste - Pharmazeutische Zeitung online
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Erwachsenen- und Weiterbildung

Volkshochschule Hietzing

Erwachsenenbildung wird als eine Methode und Fachsozialarbeit Sozialer Arbeit neben u. a. der klassischen Triade sozialer Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit und Einzelfallhilfe betrachtet, die sowohl einen klientenbezogene Eingrenzung besitzt, als auch eine aufgabenbezogen Zielrichtung des Handelns. Adressaten sind hierbei Erwachsene, im Gegensatz zur Jugendbildung, die Kinder und Jugendliche im Blick hat. Erwachsenenbildung umfasst und zielt auf Inklusion besonderer Erwachsenengruppen und -individuen wie Behinderte, Arbeitslose, Frauen, Senioren. Sie unterscheidet sich zur Fort- und Weiterbildung, dass diese auch für Jugendliche geschieht und ausschließlich im betrieblichen Bereich. Ihr Schnittbereich ist dadurch die betriebliche Erwachsenenbildung, die sich selbst als Weiterbildung, begreift und dazu synonym verwandt wird.

Der Deutsche Bildungsrat hatte im Jahr 1970 Erwachsenenbildung (Weiterbildung) noch definiert als „Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer unterschiedlich ausgedehnten ersten Bildungsphase“. Davon kommt die neuere Sozialarbeitsforschung zunehmend ab. Lebenswege gestalten sich heute nicht mehr so, dass es nur eine erste Bildungsphase gibt oder diese mit dem Eintritt des Erwachsenenalter abgeschlossen ist. Erwachsenenbildung findet allerdings auch neben eines Berufsprozesses in außerbetrieblichen ja organisatorischen Rahmen bei freien, privaten und öffentlichen Wohlfahrtsträgern statt.

Diese Einteilung gibt aber nur einen durch die Interessen des Wissenschaftsministeriums getrübten Blick auf Teilbereiche der Erwachsenbildung wieder.

Für die Erwachsenenbildung/Weiterbildung wurden eigene theoretische Grundlagen und ganzheitliche Methoden entwickelt oder adaptiert.

Hierbei wird nur auf die betriebliche Weiterbildung als betriebliche Erwachsenenbildung der Augenmerk gelegt. Die Erwachsenenbildung als ganzes erfasst das Wissenschaftsministerium dabei nicht. Außerdem wird ein deutscher Blick auf die Materie genommen, ein interkultureller und internationaler Vergleich findet nicht statt. Migrations- und Exklusionsaspekte kommen auch nicht zum Tragen. Bildungsferne, wie sie Tilly Miller in ihrem Grundlagenbuch in den Blick nimmt, sind gar nicht erfasst.

Erste Ansätze der Erwachsenenbildung zeigen sich im Zuge der Aufklärung bereits im 18. Jahrhundert etwa bei der Gründung der Königlichen Dänischen Ackerakademie zu Glücksburg durch den Agrarreformer Philipp Ernst Lüders.

Weitere Ursprünge der Erwachsenenbildung gehen zurück auf Bemühungen u. a. der Arbeiterbildungsvereine im 19. Jahrhundert, die anfänglich deutlich emanzipatorische Ziele postulierten. Hier gründen auch die ersten gewerkschaftlichen und sozialistischen Weiterbildungsinitiativen. Die Praxis der gegenwärtigen Erwachsenenbildung in Deutschland dagegen sieht sich eher in der Tradition des bürgerlichen Bildungsideals.

Lese- und Literaturgesellschaften boten im Bürgertum des 18. Jahrhunderts erste Ansätze. Neben den Bemühungen um ihre gegenseitige Bildung versuchten die Bürger als nützlich erachtete Kenntnisse an Handwerker und Bauern zu vermitteln. Auf dem Lande wurde die Predigt der Pfarrer zur "Pflegstätte moderner Volksbildung".

1871 wurde von bürgerlichen Kreisen die Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung gegründet.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Bewegung der Arbeiterbildung, die sich in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit fortsetzt. Unabhängig davon entstanden in Deutschland die ersten Volkshochschulen. Einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Volkshochschulen in Deutschland hatte die dänische Heimvolkshochschule Grundtvigscher Prägung. Nikolai Frederik Severin Grundtvig gilt als der Begründer der ersten Volkshochschule überhaupt im Jahre 1844.

In den USA entstanden Ende des 19. Jahrhunderts Chautauquas als erste Veranstaltungen zur Massenweiterbildung. An den öffentlichen Bibliotheken in den USA orientierte sich die Bücherhallenbewegung, die mit Volksbibliotheken einen Beitrag zur Volksbildung leisten wollte.

Im zwanzigsten Jahrhundert verfolgte Paulo Freire mit der Verbindung von Alphabetisierung und emanzipatorischer Bewusstseinsbildung einen innovativen Weg in der Erwachsenenbildung, an den in den angelsächsischen Ländern die Critical Pedagogy anknüpft.

Das Konzept des lebenslangen Lernens wurde von internationalen Organisationen wie der UNESCO und der OECD verstärkt seit den 70er Jahren propagiert. In den 70er Jahren wurde aber auch bereits radikale Kritik an diesem Konzept geübt.

Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit ist in verschiedenen Codices auf nationaler und internationaler Ebene festgeschrieben. Daraus ergibt sich auch eine staatliche Pflicht zur Förderung von Erwachsenenbildung. In Deutschland sind die unterschiedlichen Landesgesetze Grundlage der Förderung, die dementsprechend unterschiedlich gestaltet ist. Zumeist wird ein kooperativer Pluralismus von Anbietern (öffentliche, kirchliche, gewerkschaftliche usw.) gefördert, aber auch subsidiär staatliche Erwachsenenbildung betrieben.

Seit den 70er Jahren ist zu diesem institutionellen Ausbau der Versuch getreten, die individuelle Teilnahmemöglichkeit durch Bildungsurlaubs- oder Bildungsfreistellungsgesetz (Bildungsurlaub) zu verbessern: Beschäftigte haben das Recht, in der Regel fünf Tage jährlich für Zwecke der beruflichen und politischen Bildung (auch hier differieren die Ländergesetze) freigestellt zu werden. Nur eine Minderheit von etwa ein bis zwei Prozent der Berechtigten macht aber von diesem Recht Gebrauch.

Insbesondere im Bereich der Umschulung hatte die Erwachsenenbildung in den letzten Jahren aufgrund der real restriktiven Sozialgesetzgebung Teilnahmerückgänge zu verzeichnen. In Folge von Hartz IV ist der Zugang zu Bildungsgutscheinen für Arbeitslose sehr erschwert worden. Aufgabe der Erwachsenenbildung ist es auch in diesem Bereich Partizipation in die Gesellschaft zu befördern.

Träger und Anbieter privater, öffentlicher und freier Erwachsenenbildung sind u. a. die Familienbildungsstätten, Telekolleg, Heimvolkshochschulen und Volkshochschulen, gewerkschaftliche und kirchliche Einrichtungen, gemeinnützige Bildungsvereine, Akademien, Bildungszentren der Kammern (z.B. Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer), private Bildungseinrichtungen, Betriebe (innerbetrieblich und innen+außerbetrieblich). Volksbildung gehört neben Lehre und Forschung auch zu den gesetzlichen Aufgaben der Hochschulen (Wissenschaftliche Weiterbildung). In diesem Falle ist von Erwachsenbildung als Methode zu sprechen. Doch nicht jede Erwachsenbildung ist volksbildend.

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung beschäftigt sich mit der Entwicklung im Feld der Erwachsenenbildung. Auch mit Bürgeruniversitäten und Seniorenakademien engagieren sich einzelne Universitäten im Erwachsenenbildungsbereich.

Weiterhin gibt es Einrichtungen und Initiativen, die Erwachsenenbildung ausschließlich über das Internet als E-Learning betreiben.

Erwachsenenbildung kann an zahlreichen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen als Studienrichtung der Erziehungswissenschaft oder Sozialen Arbeit im Rahmen eines Diplom- oder BA/MA Studiums studiert werden. Die Erwachsenenbildung ist in der Regel in Lehrstühlen und Professuren realisiert, an einigen Universitäten gibt es mehrere Professuren oder ganze Institute (etwa in Bremen oder Duisburg-Essen).

Seit 2007 bietet die Donau-Universität Krems in Österreich, als einzige staatliche Hochschule in Europa die sich auf postgraduale Weiterbildung spezialisiert hat, den Studiengang "Professional Teaching and Training" mit den Abschlüssen "Akademischer Experte" und Master of Arts (M.A.) an.

Die Zielsetzung des Studiengangs ist "die Vermittlung umfassender Kenntnisse und der Erwerb professioneller Handlungskompetenz im Bereich Erwachsenenbildung, einschließlich der betrieblichen Weiterbildung und des Hochschulsektors".

Erwachsenenbildung findet nur in Ausnahmen im Frontalunterricht statt, sondern setzt auf Ganzheitlichkeit und einen starkem Handlungsbezug, der die individuellen Erfahrungen und die lebenspraktischen Erwartungen sowie die Ziele der Maßnahmenträger als auch der Teilnehmer selbst zu erfüllen hat.

Die Prinzipien der Erwachsenenbildung lehnen sich an ein TZI-Dreieck aus Inhalt/Thematik, Sozialarbeiter/Erwachsenenbildender und Adressat/Teilnehmer. Dies alles steht unter einen Globe der Umwelt/Atmosphäre/Bedingungsfaktoren. Grundprinzip der Erwachsenenbildung ist Ganzheitlichkeit der Methodik und Didaktik. Dabei werden Ansätze des Learning by doing, Themenzentriertheit(z.B. nach TZI) und Adressatenzentrierung (und weiterer) umgesetzt. Auch Themen der Sozialinformatik, wie E-Learning oder blended learning greifen zunehmend in die Erwachsenenbildung.

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Berichtssystem Weiterbildung

Das Berichtssystem Weiterbildung ist ein Instrument zur kontinuierlichen Beobachtung des Weiterbildungsgeschehens in Deutschland". Die Berichte werden alle drei Jahre im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung von TNS Infratest Sozialforschung in Kooperation mit dem IES Hannover sowie der Sozialwissenschaftlichen Forschung und Beratung München erstellt. Der erste Bericht erschien 1979, der bisher letzte 2006.

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Landesarbeitsgemeinschaft für eine andere Weiterbildung NRW (LAAW)

Die Landesarbeitsgemeinschaft für eine andere Weiterbildung NRW (LAAW) ist ein Zusammenschluss von 43 nordrhein-westfälischen öffentlichen Weiterbildungseinrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft. Alle diese Einrichtungen sind nach dem Weiterbildungsgesetz NRW staatlich anerkannt und gefördert. Sie haben unterschiedliche Profile von allgemeiner, politischer, beruflicher und kultureller Weiterbildung sowie Familienbildung, arbeiten zum Teil örtlich, zum Teil landes- und bundesweit. Diese Bildungswerke haben ihren Sitz in allen Regionen von Nordrhein-Westfalen – von Ostwestfalen bis in die Eifel, vom Niederrhein bis ins Sauerland.

Die LAAW entstand im September 1982 aus der Kooperation jüngerer Bildungswerke, die meistens aus den „neuen sozialen Bewegungen“ (siehe Artikel neue soziale Bewegungen, also neuer Friedensbewegung, Frauenbewegung, Ökobewegung usw.) entstanden waren, aus deren Versuchen, selbstorganisiertes Lernen zu organisieren und eine breite Bildungsarbeit für diese politischen Anliegen zu machen. Die meisten von ihnen verstanden sich als selbstorganisiert mit einer besonderen Nähe zu ihren Teilnehmenden und bewahren bis heute Teile dieses Selbstverständnisses. Viele Bildungswerke sind in ihrem Arbeitsalltag vernetzt mit Soziokulturzentren, Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen. Diese Einrichtungen erhielten zwar eine staatliche Anerkennung und minimale finanzielle Förderung; wegen gesetzlicher Auflagen und Zuschusskürzungen sind die meisten von ihnen aber relativ klein geblieben.

Die inhaltlichen Ausrichtungen haben sich seit den Gründungsjahren teilweise verändert: Weil die Trägervereine dieser Einrichtungen (im Unterschied zu den Großverbänden, Kirchen etc., die andere Bildungseinrichtungen tragen) keinen wesentlichen finanziellen Beitrag leisten können, sind die LAAW-Einrichtungen schon länger stark auf Teilnahmegebühren angewiesen. Obwohl politische Bildung immer noch einen hohen Anteil hat (ca. 30%), hat ihre Bedeutung etwas abgenommen. Auch im Themenbereich Migration/Integration leisten LAAW-Einrichtungen seit langem Bildungsarbeit. Neue und marktfähige Angebote wie Gesundheitsbildung und kulturelle Bildung sind angewachsen, aber auch in der beruflichen und berufsnahen Weiterbildung und bei der Vermittlung sog. Schlüsselqualifikationen sind LAAW-Bildungswerke präsent. Neuere Akzente liegen in der Kooperation mit Schulen und Vorschulbereich.

Die Mitgliedseinrichtungen der LAAW führen jährlich etwa 130.000 Unterrichtsstunden und 30.000 Teilnahmetage durch und erreichen damit 60.000 Bildungswillige. Viele dieser Bildungswerke waren Vorreiter bei der Entdeckung neuer Themenfelder der Weiterbildung, bei der Zusammenarbeit mit neuen Zielgruppen wie Migrant/innen und Flüchtlingen sowiebeim Experimentieren mit kreativen, aktivierenden Lehr- und Lernmethoden.

Der Verband beteiligt sich an bildungspolitischen Kampagnen – z. B. für den Bildungsurlaub oder für eine kontinuierliche öffentliche Förderung; er hat wesentlich zur Entwicklung eines neuen Qualitätsmanagement-Systems für die Weiterbildung („Gütesiegelverbund Weiterbildung“) beigetragen.

Gemeinsam mit den Landesverbänden der Volkshochschulen, der konfessionellen Weiterbildung und anderer „freier Träger“ sorgt er für die kritische Begleitung der Landespolitik und organisiert die öffentliche Debatte zur Weiterentwicklung der Weiterbildung (z.B. im Rahmen von Evaluationen, Veränderungen des Weiterbildungsgesetzes, Weiterbildungskonferenzen, regionalen Zusammenschlüssen).

Die LAAW kooperiert mit ähnlichen Zusammenschlüssen in anderen Bundesländern – z.B. dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen, der Landesarbeitsgemeinschaft für eine andere Weiterbildung Baden-Württemberg und der Landesarbeitsgemeinschaft Anderes Lernen in Rheinland-Pfalz im Rahmen einer „Bundesarbeitsgemeinschaft für eine andere Weiterbildung“.

Die LAAW ist ein gemeinnütziger Verein, wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet und verfügt über eine Geschäftsstelle mit einer Geschäftsführerin. Die interne Kommunikation und Willensbildung verläuft in erster Linie über 4 Regionalgruppen in den Regionen Bielefeld/Ostwestfalen, Münster, Ruhrgebiet und Köln/Bonn. Jährlich finden 2 Mitgliederversammlungen statt; die Regionalgruppen tagen 4-6mal im Jahr. Fachtagungen und Fortbildungen (z.B. über rechtliche und organisatorische Themen, pädagogische Methoden und bildungspolitische Herausforderungen, einzelne Arbeitsfelder wie Gesundheitsbildung oder politische Bildung) werden unregelmäßig angeboten.

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Source : Wikipedia