Weilheim

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Geschrieben von bishop 17/04/2009 @ 21:14

Tags : weilheim, baden-württemberg, deutschland

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Weilheim (Hechingen)

Wappen von Weilheim

Weilheim ist ein Stadtteil der Stadt Hechingen im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg (Deutschland).

Weilheim liegt etwa vier Kilometer westlich der Kernstadt.

Die Gemarkungsfläche des Ortes beträgt 694 Hektar.

Weilheim wurde erstmals im Jahr 1275 erwähnt, es besaß schon früh eine Pfarrkirche mit altem Marienpatrozinium, zu der auch Grosselfingen und Wessingen gehörten. Das Dorf war immer zollerisch und hatte den Schutz der Grafschaft und der Burg Hohenzollern gegen Westen zu übernehmen. Daher rührt der ausgesprochene Wehrcharakter der Kirche Mariä Heimsuchung und des Friedhofs. Der Kirchturm mit zwei Meter dicken Mauern, Schießscharten und einen früheren Zugang in fünf Metern Höhe stand bis zur Kirchenerweiterung 1767 frei.

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Weilheim (Baden)

Wappen der Gemeinde Weilheim

Weilheim ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg.

Zur Gemeinde Weilheim gehören die ehemaligen Gemeinden Bannholz, Bierbronnen, Nöggenschwiel und Remetschwiel. Zur ehemaligen Gemeinde Bannholz gehören das Dorf Bannholz, die Weiler Aisperg und Ay, der Zinken Außer Ay und das Gehöft Auf dem Hof. Zur ehemaligen Gemeinde Bierbronnen gehören die Dörfer Bierbronnen (Ober und Unter) und Rohr, der Weiler Heubach und das Gehöft Löchlemühle. Zur ehemaligen Gemeinde Nöggenschwiel gehören das Dorf Nöggenschwiel und das Haus Fohrenbach(er) Mühle. Zur ehemaligen Gemeinde Remetschwiel die Dörfer Remetschwiel und Brunnadern und der Wohnplatz Waldhaus. Zur Gemeinde Weilheim in den Grenzen von 1974 die Dörfer Weilheim, Bürglen und Dietlingen und der Weiler Schnörringen. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Bierbronnen liegt die Wüstung Wislangen. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde liegen zwei 1279 erwähnte, abgegangene Burgen sowie die Wüstung Oberwihl. Die 1276 erstmals genannte Ortschaft Haselbach ist den Dörfern Weilheim und Indlekofen aufgegangen, des Weiteren liegen im Gebiet der Gemeinde Weilheim in den Grenzen von 1974 die abgegangenen Burgen Gutkrenkingen und Isnegg.

Die erste urkundliche Erwähnung des zur Gemeinde gehörenden Ortes Bannholz erfolgte im Jahre 871, von Aisperg im Jahre 890, Weilheim wurde zum ersten mal im Jahre 929 als Wilhaim urkundlich erwähnt.

Bis zum letzten Jahrhundert wurde um Weilheim großflächig Wein angebaut. Der heute eingestellte Weinbau reichte weit ins Mittelalter zurück. Im Jahr 1351 besaßen die Mönche von St. Blasien allein in Weilheim vier Weingärten. 1383 wird ein Klosterhof in Nöggenschwiel erwähnt, zu dem auch ein ausgedehnter Rebgarten gehörte.

Heute steht ein anderes Gewächs im Mittelpunkt der Gemeinde: die Rose. Seit 1970 führt der 1279 als villa Noecherswiler erstmals erwähnte Ortsteil Nöggenschwiel mit seinen über 20.000 Rosenstöcken den Titel „Rosendorf im Schwarzwald“ und gewann 1965 den bundesweiten Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden. Das führte zu einem Aufschwung des Tourismus.

Älter noch ist der 871 in einer Urkunde des Klosters Rheinau bezeugte Ortsteil Bannholz, der im Mittelalter Sitz der Vogtei war. Vom 780 Meter hohen Gupfen ist die Alpenkette zu sehen. Das Dorf Weilheim-Remetschwiel soll noch älter und auf den Fundamenten einer römischen Siedlung erbaut worden sein.

Im 18. Jahrhundert erfolgte eine Auswanderungswelle nach Ungarn, im 19. Jahrhundert in die USA.

In der Nähe der Gemeinde Weilheim befinden sich die Reste der Burg Gut-Krenkingen, einer Turmhügelburg aus dem 12. Jahrhundert.

Im Jahre 1975 wurden Bannholz, Bierbronnen, Nöggenschwiel und Remetschwiel nach Weilheim eingemeindet.

Weilheim pflegt seit 1992 partnerschaftliche Beziehungen zu der französischen Gemeinde Baden in der Bretagne.

Weilheim profitiert mit seiner Lage auf der welligen, sich zum Hochrhein im Süden abdachenden Hochfläche des Hotzenwaldes einerseits vom Alpenpanorama und andererseits vom landschaftlichen Kontrast zu den Großschluchten der Schwarza und der Schlücht.

Der Obere Wasserfall des Haselbaches östlich von Indlekofen (siehe auch Wasserfälle in Deutschland) stürzt am Grunde einer kleinen Schlucht mit kompaktem Strahl zwölf Meter tief in ein fast kreisrundes Felsbecken.

Mit dem Unteren Wasserfall stürzt der Haselbach durch einen kurzen klammartigen Spalt neun Meter tief in den Teufelskessel kurz vor der Mündung in die Schlücht.

Der Hohfluhfelsen östlich Nöggenschwiel bietet einen barrierefrei erreichbaren Tiefblick in das Schwarzatal mit dem Bannwald der Berauer Halde (Gemeinde Ühlingen-Birkendorf) und dem Stausee Witznau bis hin zum Schlüchttal.

Nahe Ziele sind die Altstädte von Waldshut und Tiengen, entferntere sind der Schluchsee, St. Blasien oder die Museumsbahn Wutachtal (Sauschwänzlebahn).

Weilheim bietet viele Möglichkeiten zum wandern und radeln. Eine große Anzahl an Rundwegen und Radelstrecken verbinden die einzelnen Ortsteile und zeigen die Schönheit der Natur im Südschwarzwald.

Die Gustav-Siewerth-Akademie ist eine seit 1988 staatlich anerkannte wissenschaftliche Hochschule in privater Trägerschaft. Sie wurde gegründet von Alma von Stockhausen, die auch heute noch Dekanin der Akademie ist. Die Akademie lehrt in den Fächern Philosophie, Soziologie, Journalistik, Philosophie der Naturwissenschaften, Katholische Theologie und Pädagogik.

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Netzgruppe Weilheim

Die Netzgruppe Weilheim in ihrer Urform

Die Netzgruppe Weilheim war 1923 das erste Telefonnetz mit Selbstwählferndienst der Welt. Es umfasste die Stadt Weilheim in Oberbayern und die meisten umliegenden Orte im Radius von ca. 25 km. Dieses Netz ermöglichte erstmals die Selbstwahl von Telefonverbindungen im Fernverkehr, also zwischen Telefonteilnehmern aus verschiedenen Ortsnetzen.

Jede Rufnummer wurde im gesamten Netz nur einmal vergeben. Daher genügte es, von einem beliebigen Anschluss des Netzes nur die gewünschte Rufnummer ohne Vorwahl zu wählen. Es war nicht notwendig zu wissen, in welchem Ort der gewünschte Gesprächspartner wohnte.

Allerdings waren aus technischen Gründen die Rufnummernblöcke geografisch sortiert. Die ersten bis zu vier Ziffern einer Rufnummer standen somit für die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Ortsnetz. Es handelte sich somit um verdeckte Nummerierung. Nach diesem Vorbild wurden bis vor wenigen Jahren noch die Rufnummern in deutschen Großstädten verteilt: Die Rufnummern innerhalb eines Stadtbezirks begannen üblicherweise mit der gleichen Ziffernkombination. Die Möglichkeit der Rufnummernmitnahme nach Umzug innerhalb des Ortsnetzes bzw. nach Anbieterwechsel verwischen zusehends diese räumliche Zuordnung.

Die letzten beiden Ziffern bezeichneten den gewünschten Teilnehmeranschluss innerhalb des Ortsnetzes. Für die meisten Orte reichte diese Kapazität von höchstens 100 Teilnehmern zunächst aus. Nur die größeren Orte bekamen mehrere Hunderter-Nummernblöcke zugewiesen.

Das Knotenamt in Peißenberg diente zugleich als Durchgangsstelle von Weilheim zum weiter entfernt liegenden Knotenamt in Schongau. Alle anderen Knotenämter waren über Direktleitungen sternförmig an das Hauptamt angeschlossen.

Durch Abheben des Hörers wurde der Gesprächswunsch direkt an das Hauptamt in Weilheim geleitet. Die ersten gewählten Ziffern legten dann fest, an welches Knoten- und welches Endamt das Gespräch weiterzuvermitteln war, bis die hinteren Ziffern schließlich zur Auswahl des gewünschten Teilnehmers innerhalb des Ziel-Ortsnetzes ausgewertet wurden.

Ein prinzipielles Problem war, dass zunächst jedes Gespräch eine teure Fernleitung zum Hauptamt belegte, selbst wenn es sich nur um ein Ortsgespräch handelte, weil diese Unterscheidung oft erst nach dem Wählen mehrerer Ziffern getroffen werden konnte. Um diesen Effekt abzumildern wurden die ersten gewählten Ziffern parallel zum Hauptamt auch im abgehenden Ortsnetz ausgewertet. Bei Übereinstimmung mit der eigenen lokalen Ortsnetzkennzahl veranlasste dann ein Umsteuerwähler die direkte Weitervermittlung im Ort und sofortige Freigabe der Fernleitung. Dadurch konnte die Blindbelegung von Fernleitungen immerhin auf wenige Sekunden pro Gespräch begrenzt werden.

Schon nach wenigen Jahren wurde dieses Prinzip durch eine offene Nummerierung ersetzt. 1929 wurden in diesem Netz erstmals echte (offene) Ortsnetzkennzahlen eingeführt. Um ein Ferngespräch aufzubauen musste zunächst die Verkehrsausscheidungsziffer 0 gewählt werden, gefolgt von weiteren Ziffern, die das Zielortsnetz angaben. Alle gewählten Nummern, die nicht mit einer 0 begannen, standen für ein Ortsgespräch, das - im Unterschied zum vorherigen verdeckten Kennzahlsystem - ohne Inanspruchnahme des Fernnetzes direkt innerhalb des Ortes vermittelt werden konnte.

Die grundsätzliche Netzstruktur mit den genannten Haupt-, Knoten- und Endämtern blieb jedoch erhalten.

Die erfolgreiche dreistufige Sternstruktur und das Prinzip der offenen Kennzahlen bildeten das Vorbild für das Fernwahlsystem Technik 62 (T 62), das im Jahr 1962 bundesweit eingeführt wurde. Zusammen mit den neu eingeführten Zentralämtern in acht zentralen Städten der damaligen Bundesrepublik einschließlich Berlin (West) ergaben sich somit vier Hierarchieebenen, Zentral-, Haupt-, Knoten- und Endamt, in die sich das Hauptamt Weilheim mit seinen Unterstrukturen gut einfügen ließ.

Mit der Eingliederung der Netzgruppe Weilheim in das bundesdeutsche Landesfernwahlnetz gingen zwangsläufig Änderungen im Nummerierungsplan einher, allerdings sind die früheren Ziffernzuordnungen zum Teil noch in den heute gültigen Vorwahlen zu erkennen. Insbesondere gehen die heute noch klaffenden Ziffernlücken im Bereich der Knotenvermittlungsstellen Murnau (088-41, dann Lücke von -42 bis -44, weiter mit -45), Kochel und Schongau auf den alten Nummerierungsplan mit den Hunderter-Rufnummernblöcken zurück.

Die Knotenämter in Dießen und Peißenberg wurden aufgelöst. Andererseits wurde das neu errichtete Knotenamt in Garmisch-Partenkirchen an das Hauptamt Weilheim angeschlossen, so dass Weilheim fortan vier offene Knotenämter bediente.

Seitdem hat es im Nummerierungsbereich 088xx keine Vorwahl-Änderungen mehr gegeben.

Der Nummerierungsplan ist 1. nach Ziffern sortiert und 2. nach Knotenamtsbereichen gegliedert. Die 0 (Null) ist entsprechend ihrer Position auf der Wählscheibe hinter der 9 sortiert. Fett gesetzte Ortsnamen bezeichnen den Sitz eines Haupt- oder Knotenamtes.

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Weilheim an der Teck

Wappen der Stadt Weilheim an der Teck

Weilheim an der Teck, die schwäbische Zähringerstadt am Fuße der schwäbischen Alb, hat eine über 1200-jährige Geschichte. Sie gehört zum Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg. Mit den Gemeinden Bissingen an der Teck, Holzmaden, Neidlingen und Ohmden hat die Stadt Weilheim eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart. Weilheim ist mit einem Teil (59,3 %) seiner Gemarkung Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Weilheim liegt nördlich des Albtraufs und im Vorland der mittleren Schwäbischen Alb und besitzt mit 2251 ha eine relativ große Markung. Diese liegt im schwäbischen Jura und zwar vom Lias eta bis zum Weißjura beta, die Stadt befindet sich dazwischen überwiegend auf dem Braunjura. Zu den Erhebungen gehört die markante Limburg (598 m ü. NN), der „Hausberg“ von Weilheim, der Egelsberg (428 m ü. NN), welcher im Volksmund auch „Bürrle“ (Bergchen) genannt wird, beide sind vulkanischen Ursprungs ebenso der kleine Dachsbühl, und die Tuchbleiche (390 m ü. NN). Auf dem östlich der Stadt befindlichen Albausläufer Wolfscherre (573 m ü. NN) befindet sich auf 480 m ü. NN ein Trinkwasserreservoir mit einem 4000 m³ fassenden Hochbehälter. Ein weiterer Ausläufer der Alb ist der südöstlich gelegene Egenfirst (536 m ü. NN). Die höchste Stelle Weilheims liegt mit 800 m auf dem Bosler (oder Boßler) beim Erdschliff. Die amtliche Höhe am Rathaus beträgt 384 m über NN. Der Bosler, eine Art "Loreleyfelsen" am Albtrauf, hat durch einige Flugzeugunglücke seit 1940 eine traurige Berühmtheit erlangt, wobei sich die Maschinen jeweils in den abrupt ansteigenden Berg bohrten.

Der größte Bach, der mitten durch den Ort fließt, ist die Lindach. Sie entspringt in der Nähe der etwa 7 km entfernten Burgruine Reußenstein beim Nachbarort Neidlingen durch einen kleinen Wasserfall. Nach insgesamt etwa 15 km fließt sie im Stadtgebiet von Kirchheim unter Teck in die Lauter. Nebenbäche sind der Zipfelbach, der im Randecker Maar entspringt und den Stadtteil Hepsisau durchfließt sowie der Kohlesbach, der Schmiedbach und der Federnbach. Außerdem gibt es noch den Ehnisbach, der in den Windbach fließt, der über den Grießnaubach in Kirchheim-Nabern in die Lindach mündet. Ein weiterer Bach, der Lachenbach mündet in den Seebach, fließt nach Holzmaden in den Trinkbach und mündet schließlich ebenfalls in die Lauter.

Die außerstädische Gegend Weilheims ist durch das für das Albvorland typische Landschaftsbild geprägt und wird rege landwirtschaftlich genutzt: Äcker, Felder und Wiesen, Streuobstwiesen, viele Kirschbaumwiesen und, an den Hängen der Limburg, Weinberge. Daneben gehören einige Waldgebiete und Baumschulen zur Gemarkung. Auch sind durchaus noch die für die Schwäbische Alb typischen Wacholderheiden zu finden.

Neben der Kernstadt besitzt Weilheim als Stadtteil den ca. 3,5 km südlich gelegenen Ort Hepsisau (ca. 850 Einwohner), welcher am 1. Januar 1972 eingemeindet wurde. Etwa 3,5 km südöstlich des Stadtgebiets befindet sich der Weiler Häringen. Weitere alte Aussiedlerhöfe am Fuß des Albaufstiegs sind der südöstlich gelegene Pfundhardthof und die östlich gelegene Herzogenau. Am Reutenberg liegen einzelne alte Villen und Wohnhäuser außerhalb des Siedlungsgebietes verstreut. Südlich von Weilheim liegt der neu entstandene Stadtteil Egelsberg mit ungefähr 200 Einwohnern.

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Weilheim an der Teck, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Esslingen bzw. zum Landkreis Göppingen¹: Holzmaden, Aichelberg¹, Gruibingen¹, Neidlingen, Bissingen an der Teck und Kirchheim unter Teck.

Funde aus ur- und frühgeschichtlicher Zeit weisen auf eine sehr frühe Besiedlung des Weilheimer Raumes hin. Die älteste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich am 1. Oktober 769 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch. Von 1050 bis 1070 gründet der Herzog Berthold mit dem Bart aus dem Geschlecht der Zähringer die Burg Limburg und eine Propstei in Weilheim. Weilheim wurde für etwa 20 Jahre der Hauptsitz der Zähringer.

Im Jahre 1319 wurde Weilheim zur Stadt erhoben, befestigt und gewann durch das Marktrecht rasch an Bedeutung. 1334 wurde der Ort württembergisch. 1461 verwüstete ein Stadtbrand den Siedlungskern. 1489 wurde anstelle der Kirche von 1089, die Peterskirche mit ihrer reichhaltigen Ausstattung im spätgotischen Stil erbaut.

In den Jahren 1634 bis 1638 wütete die Pest in der Stadt, 1505 Personen sterben. 1647 wurde der Ort während des Dreißigjährigen Kriegs von schwedischen Truppen geplündert.

1777 entstand am Marktplatz das heutige Rathaus.

Ende des 19. Jahrhunderts setzte zögernd die industrielle Entwicklung ein. 1858 wurde die Post Kirchheim-Weilheim eingerichtet, 1884 entstand mit einer Weberei der erste größte Industriebetrieb und im Jahre 1908 wurde die Eisenbahnstrecke Kirchheim-Weilheim in Betrieb genommen, am 25. September 1982 wurde der Personenverkehr eingestellt, 1986 auch der Güterverkehr. Von 1922 bis 1924 entstand die städtische Wasserversorgung durch Wasserleitungen.

1934 bis 1937 wurde die nahe gelegene Autobahn A 8 gebaut. Von 1938 an gehörte Weilheim zum Landkreis Nürtingen, mit dem es 1973 im Landkreis Esslingen aufging. Im Jahre 1975 entstand eine Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Bissingen, Holzmaden, Neidlingen und Ohmden.

Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Hepsisau nach Weilheim eingemeindet. Das 1952 angenommene Wappen zeigt in Blau einen goldenen Schrägrechtsbalken, belegt mit einem natürlichen Kirschenzweig.

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes (nur Hauptwohnsitze).

Blasonierung: Unter dem goldenen Schildhaupt, belegt mit einer liegenden, schwarzen Hirschstange, in Silber ein blauer Schlüssel.

Das Wappen ist seit etwa 1600 überliefert und in der jetzigen Form mindestens seit 1907 gültig. Die Hirschstange (halbes Geweih) weist auf die Zugehörigkeit der Stadt zu Württemberg hin. Der Schlüssel erinnert an das Symbol des Patrons St. Peter der Weilheimer Peterskirche. Die weiß-blaue Flagge wird mindestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts rechtens geführt.

Weilheim ist der südöstlichste Ausläufer des Weinanbaugebietes Württemberg, dessen Lage zur Großlage Hohenneuffen im Bereich Remstal-Stuttgart gehören. Die Weilheimer Einzellage ist die Schlosssteige.

Neben der Realschule und der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule existiert mit der Limburg-Schule auch eine reine Grundschule in der Stadt. Eine Förderschule rundet das Schulangebot ab. Der Besuch des Gymnasiums erfolgt in Kirchheim unter Teck. Weiterhin gibt es fünf städtische Kindergärten, die Einrichtung „Freier Kindergarten Weilheim e. V.“ und den Waldkindergarten Weilheim e. V.

In Weilheim und Umgebung wird gerne der Bätscher, ein pizzaähnliches Gebäck, das mit einer Sauerrahmmischung beschichtet und mit Kümmel und Speckstücken garniert wird, gegessen.

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Source : Wikipedia