Weilerswist

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Geschrieben von c3po 30/04/2009 @ 06:15

Tags : weilerswist, nordrhein-westfalen, deutschland

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Weilerswist

Wappen der Gemeinde Weilerswist

Weilerswist ist eine Gemeinde im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen.

Der Name des Ortes wird häufig falsch ausgesprochen. Es heißt nicht "Weilers-wist" sondern "Weiler-swist", da es sich bei dem Ort um einen Weiler an der Swist handelt. "Weilers-wist" ist allerdings geläufiger.

Weilerswist liegt im nördlichen Teil des Kreises Euskirchen, grenzt im Norden an die Stadt Brühl und die Stadt Erftstadt, im Süden an die Stadt Euskirchen, im Westen an die Stadt Zülpich und im Osten an die Gemeinde Swisttal. Die Gemeinde liegt westlich des Vorgebirges.

Die Gemeinde besteht aus sechs statistischen Ortschaften mit insgesamt 15 Ortsteilen.

Die Gemeinde Weilerswist entstand am 1. Juli 1969 durch einen freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Lommersum, Metternich, Müggenhausen, Vernich und Weilerswist.

In der fruchtbaren Börde rund um Erft und Swist fanden bereits seit Jahrhunderten Menschen ausreichend Nahrung und siedelten sich dort an. So gibt es Spuren von Steinzeitmenschen, Bandkeramikern und Urnenfelderleuten. Kelten und Germanen, vor allem aber Römer hinterließen ihre Spuren. Fast alle Dörfer und Einzelhöfe wurden von den Franken gegründet.

Blasonierung: Das Wappen ist gespalten. Rechts auf schwarzem Hintergrund ein silberner (weißer) mit einem Kreuz bestechter zweifenstriger Turm; links auf silbernem (weißem) Hintergrund ein linksschauender schwarzer Adler.

Das Wappen verbindet die Symbole der ehemaligen Bürgermeistereien Weilerswist und Lommersum. Der Adler entstammt dem Lommersumer Gerichtssiegel von 1675. Da die ursprünglichen Farben nicht mehr zu ermitteln waren, wurden Schwarz und Silber, die Farben des Kurfürstentums Köln verwendet, dem Weilerswist seit 1303 angehörte.

Bei Weilerswist jenseits der Autobahn liegt die eindrucksvolle Wasserburg Burg Kühlseggen, ehemals Besitz der Kölner Jesuiten jetzt der Freiherrn von Eltz-Rübenach, während sich im Ortsteil Bodenheim die gleichnamige Burg, der letzte erhaltene Adelssitz der ehemaligen Herrschaft Kerpen-Lommersum, befindet.

Im Ortsteil Metternich stehen wiederum die Burg Metternich und Reste der Burganlage von Haus Vellbrück. Sie sind Stammsitze der Familien von Metternich. Beide Häuser sind wohl ursprünglich bereits römisch besiedelt, urkundlich jedoch erst seit dem Mittelalter nachweisbar. Zwischen den beiden Häusern, deren Hofbereiche aneinander grenzen, verläuft in Ost-West Richtung der Swistbach und in Süd-Nord Richtung die Römerstraße von Trier an den Rhein bei Wesseling. Auf Burg Metternich, einer zweiflügligen Anlage, die ihre jetzigen Gestalt im 17. Jahrhundert erhielt, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts der Gesellschaftsvertrag der Firma Friedrich Krupp zu Essen geschlossen. Der rheinisch-französische Jurist und spätere preußische Staatsrat Daniels hat dort den Code Civil ins Deutsche übersetzt und so die Grundlage für das Rheinische Zivilgesetz gegeben. Auf Haus Vellbrück sind die Nachfahren der Familie Hallbach ansässig, Burg Metternich wird heute von Freiherren Spies von Büllesheim bewohnt.

Gut versteckt, im Herzen der Gemeinde ist das Adler-Zweiradmuseum Weilerswist zu finden.

Zudem findet man noch das Druckereimuseum des Verlages Landpresse von Ralf Liebe an der Hauptstraße.

Darüber hinaus gibt es im Ortsteil Groß-Vernich das Handwerk- und Heimatmuseum, welches vom Dorfverschönerungsverein unterhalten wird. Es befindet sich in der alten Schule in Groß-Vernich und ist aufgegliedert in Bereiche des traditionellen Handwerks und des täglichen dörflichen Lebens einschließlich religiöser Elemente und der Landwirtschaft.

Ein weiterer Bahnhof liegt im Ortsteil Ottenheim, welcher allerdings den Namen des benachbarten Ortsteils Derkum trägt. Grund hierfür ist, dass es bei der Eröffnung der Bahnstrecke 1871 noch keinen Ort Ottenheim gab, sondern nur ein gleichnamiges Gut. Der Bf. Derkum wird nur von der RB24 (Eifel-Bahn) täglich stündlich bedient.

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Eine zweite Bahnlinie, die sogenannte "Ruhr-Mosel-Strecke", auch "Strategische Bahn" genannt, wurde im Zuge des Vertrages von Versailles vor ihrer Fertigstellung wieder abgebaut, sie kreuzte in Weilerswist die Strecke Köln–Trier und sollte an die Ahr führen und in die dortige Bahnlinie einmünden. In Weilerswist-Metternich, nähe „Am blauen Stein“ war ein Bahnhof geplant. Der Streckenverlauf im Gemeindegebiet verläuft fast vollständig unter der heutigen Bundesautobahn 61.

Es besteht eine Anbindung an die Bundesautobahnen 1, 61 und 553.

Seit neustem befindet sich zwischen Weilerswist und Vernich ein Kreisverkehr, welcher auf die Umgehungsstraße L163 zum neuen Autobahnanschluss führt. Über diese Umgehungsstraße kann man in nächster Zeit auch auf die Landesstraße nach Erftstadt wechseln.

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Horchheim (Weilerswist)

Horchheim ist ein Ortsteil der Gemeinde Weilerswist im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen und bildet zusammen mit Großvernich und Kleinvernich die statistische Ortschaft Vernich mit 3346 Einwohnern.

Der Ortsteil liegt südwestlich von Weilerswist an der Kreisstraße 11. Westlich des Ortes verläuft die Bundesautobahn 1. Östlich fließen der Lommersumer Bach und die Erft am Dorf vorbei.

Östlich von Horchheim ist ein Feuchtbiotop als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es hat eine Fläche von 5,6 ha. Die Gehölze der Hofanlage Horchheim sind ein geschützter Landschaftsbestandteil.

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Bodenheim (Weilerswist)

Bodenheim ist ein Ortsteil der Gemeinde Weilerswist im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen und bildet zusammen mit Lommersum die statistische Ortschaft Lommersum mit 2.371 Einwohnern.

Der Ortsteil liegt südlich von Lommersum an der L 181/K 11. Im Osten verläuft die Erft.

In Bodenheim liegt die mittelalterliche Burg Bodenheim.

Bekannt ist, dass die Gemarkung schon vor etwa 32.000 Jahren von Urmenschen der Aurignac-Kultur bewohnt wurde. Hier fand man bei Ausgrabungen nach 1969 die ersten Festlandwohnplätze dieses Eiszeitmenschen in Westdeutschland. Später führte die Römerstraße Köln-Trier durch den Ort. Eine römische Ansiedlung ist durch Münzfunde, eine fränkische Besiedlung vor allem durch große Gräberfelder aus dem 5.-8. Jahrhundert belegt. Seit der Wende zum 1. Jahrtausend gehörte Bodenheim zum Hofverband Lommersum.

Die Buslinien 823 und 869 des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg führen durch den Ort. Die Landstraße 181 bildet die Ortsdurchfahrt.

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Neukirchen (Weilerswist)

Neukirchen ist ein Ortsteil der Gemeinde Weilerswist im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen und bildet zusammen mit Müggenhausen und Schwarzmaar die statistische Ortschaft Müggenhausen mit 515 Einwohnern.

Der Ortsteil liegt südöstlich von Weilerswist an der Landstraße 182. Direkt am Ortsrand liegt die Anschlussstelle Swisttal-Heimerzheim der Bundesautobahn 61.

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Ottenheim (Weilerswist)

Ottenheim ist ein Ortsteil der Gemeinde Weilerswist im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen und bildet gemeinsam mit Hausweiler, Derkum und Schneppenheim die statistische Ortschaft Hausweiler-Derkum mit 1.703 Einwohnern.

Der Ort liegt am südlichen Ende des Gemeindegebietes an der L 194 (ehemals B 51) zwischen Weilerswist und Euskirchen. Im Süden grenzt das Euskirchener Industriegebiet IPAS an den Ort und im Westen fließt die Erft. Nördlich liegt der Ortsteil Derkum.

Ottenheim wird 856 erstmals urkundlich erwähnt. Die ersten bekannten Dorfherren waren um 1128 die Grafen von Limburg. Im Jahre 1430 gehörte der Ort zum Herzogtum Burgund. Nach der spanischen Zeit (1525-1712) wurde auch Ottenheim 1794 von französischen Truppen besetzt. Nach einer Zugehörigkeit zur Provinz Jülich-Kleve-Berg ab 1816 kam der Ort 1822 zur Rheinprovinz. 1886 entstand dann das Amt Weilerswist-Lommersum mit Ottenheim. Seit der Entstehung des Bundeslandes 1946 gehört das Dorf zu NRW. Am 1. Juli 1969 wurde Ottenheim nach Weilerswist eingegliedert.

In Ottenheim befindet sich der Haltepunkt "Derkum" an der Eifelstrecke von Köln über Euskirchen nach Trier. Der Ort ist durch ein Anruf-Sammeltaxi an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

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Source : Wikipedia