Wasserspringen

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Geschrieben von tron 09/03/2009 @ 02:09

Tags : wasserspringen, wassersport, sport

Neueste Nachrichten
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Als der 18-Jährige keine andere Chance mehr sah, als durch die "Werre" abzuhauen, hatte er wohl nicht damit gerechnet, dass der ihn verfolgende Beamte ebenfalls in das Wasser springen würde. Widerstandslos ließ er sich daraufhin festnehmen -im Wasser-....
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Wasserspringen

Schwimmtest Wasserspringen

Die artistischen Sprünge setzen sich aus Salti und Schrauben zusammen. Frauen und Männer werden im Wettkampf getrennt bewertet.

Beim Synchronspringen springen zwei Springer gleichzeitig den gleichen Sprung. Neben den technischen Merkmalen der einzelnen Sprünge wird vor allem die Synchronizität der beiden Sprünge und der künstlerische Gesamteindruck bewertet. Synchronspringen verlangt perfekte Zusammenarbeit und Einfühlung.

Sprünge ins Wasser erfordern Mut und Geschicklichkeit und haben eine lange Tradition. Schon in der Antike wurde gesprungen. An Seeufern wurden Seile, die als Schwungseil an einem Baum befestigt waren, für Pendelsprünge benutzt, oder man sprang von der Böschung oder von Felsen. Auch Holzgerüste und -Türme wurden als Absprungfläche gebaut. In den meisten öffentlichen Freibädern und Hällenbädern steht den Besuchern ein Sprungbrett oder eine Sprunganlage zur Verfügung. Diese Anlagen sind für Kinder und Jugendliche eine Attraktion und werden intensiv genutzt. Bekannt sind auch die Klippenspringer von Acapulco.

In der Schweiz ist Wasserspringen Bestandteil im Schwimmunterricht an Schulen. Die Kinder und Jugendlichen können im Rahmen der Schwimmtest spezielle Tests für Wasserspringen machen und über 8 Stufen entsprechende Stoffabzeichen erwerben. Über die staatliche Organisation Jugend + Sport wird Wasserspringen im Breitensport gefördert.

Jeder Sprung wird durch eine dreistellige, bzw. bei Sprüngen mit Schrauben vierstellige, Sprungnummer ausgedrückt. Ergänzt wird diese mit dem Buchstaben A, B, C oder D, der die Ausführungsart (s.u.) festlegt. Diese Sprungtabelle ist international einheitlich und offen für weitere Sprungvarianten.

Die zweite Ziffer beschreibt, ob ein Sprung mit mindestens einer vollen Saltodrehung "normal" (= 0) oder fliegend (= 1) auszuführen ist. Fliegend bedeutet: mindestens die erste halbe Drehung (180°) gestreckt, die folgenden Drehungen entweder gehechtet (= B) oder gehockt (= C).

Jeder Sprung hat einen Schwierigkeitsgrad, der mit der erzielten Punktzahl multipliziert wird. Zur Berechnung des Schwierigkeitsgrades gibt es eine Formel von der FINA, die jeden Sportler in die Lage versetzt, seine Sprünge zu berechnen.

In den Weltmeisterschaften werden vom 3-m-Brett bis 4 ½-fache Salti und 4 ½-fache Schrauben gesprungen, der schwierigste Sprung vom 3-m-Brett ist im Jahre 2005 mit einem Schwierigkeitsgrad von 3,8 der 2 ½ Auerbachsalto mit 1 ½ Schrauben gehechtet (5353 B). Der schwierigste Sprung von der 10-m-Plattform ist mit einem Schwierigkeitsgrad von 3,8 der Handstanddreifachsalto vorwärts mit 1 Schraube gehechtet (6162 B) und der 2 ½ Salto rückwärts mit 2 ½ Schrauben gehechtet (5255 B).

In internationalen Wettkämpfen bewerten 7 Wettkampfrichter. Jeder vergibt pro Sprung 0 bis 10 Punkte, mit Schritten von halben Punkten. Die zwei höchsten und niedrigsten Wertungen werden gestrichen. Die verbleibenden 3 Werte werden zusammengezählt und das Ergebnis mit dem Schwierigkeitsgrad multipliziert. Bei kleinen nationalen Wettkämpfen werden 5 Richter eingesetzt, die mittleren 3 Werte werden addiert und das Ergebnis mit dem Schwierigkeitsgrad multipliziert.

Trainiert wird im Sommer im Freibad, im Winter im Hallenbad, auf dem Trampolin oder in einer Sprunggrube (Sprungbrett und mit Schaumstoff gefüllte Grube). Zur Förderung von Ausdruck und Haltung werden Tanz und Ballett eingesetzt.

Ein Turmspringer schießt mit knapp 50 km/h ins Wasser (bei einem Sprung aus 10 Metern Höhe). Innerhalb weniger Zehntelsekunden reduziert sich seine Geschwindigkeit auf Null. Dabei lastet auf ihm das 35-fache des eigenen Körpergewichts.

Durch den Druckabfall beim Eintauchen tritt am Körper das Phänomen Kavitation auf: Das Wasser kann durch die Druckveränderung schon bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius kochen. Für die Sportler bedeutet das: An den Berührungsflächen von Haut und Wasser verdampft dieses. Es entstehen Gasblasen, die an der Oberfläche den so genannten Sekundärspritzer verursachen, eine bis zwei Sekunden nach dem Wassereintritt.

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Olympische Sommerspiele 1948/Wasserspringen

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Bei den XIV. Olympischen Spielen 1948 in London wurden vier Wettbewerbe im Wasserspringen ausgetragen.

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Olympische Sommerspiele 1924/Wasserspringen

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Bei den VIII. Olympischen Spielen 1924 in Paris wurden fünf Wettbewerbe im Wasserspringen ausgetragen.

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Olympische Sommerspiele 1920/Wasserspringen

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Bei den VII. Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen wurden fünf Wettbewerbe im Wasserspringen ausgetragen.

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Olympische Sommerspiele 1988/Wasserspringen

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Bei den XXVII. Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul fanden vier Wettkämpfe im Wasserspringen statt.

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Olympische Sommerspiele 1912/Wasserspringen

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Bei den V. Olympischen Spielen 1912 in Stockholm wurden vier Wettbewerbe im Wasserspringen ausgetragen.

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Olympische Sommerspiele 1956/Wasserspringen

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Bei den XVI. Olympischen Spielen 1956 in Melbourne wurden vier Wettbewerbe im Wasserspringen ausgetragen.

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Olympische Sommerspiele 1932/Wasserspringen

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Bei den X. Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurden vier Wettbewerbe im Wasserspringen ausgetragen.

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Olympische Sommerspiele 1928/Wasserspringen

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Bei den IX. Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam wurden vier Wettbewerbe im Wasserspringen ausgetragen.

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Olympische Sommerspiele 1952/Wasserspringen

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Bei den XV. Olympischen Spielen 1952 in Helsinki wurden vier Wettbewerbe im Wasserspringen ausgetragen.

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Olympische Sommerspiele 1984/Wasserspringen

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Bei den XXIII. Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles wurden im Wasserspringen je zwei Wettbewerbe für Männer und Frauen ausgetragen.

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Olympische Sommerspiele 1996/Wasserspringen

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Bei den XXVI. Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta wurden vier Wettbewerbe im Wasserspringen ausgetragen.

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Olympische Sommerspiele 2004/Wasserspringen

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Bei den XXVIII. Olympischen Spielen 2004 in Athen wurden acht Wettbewerbe im Wasserspringen ausgetragen - je vier Einzel- und Synchronwettbewerbe. Austragungsort war das Olympic Aquatic Centre im Athens Olympic Sports Complex.

Völlig überraschend für alle Beobachter gewannen die beiden Griechen nach einem dramatisch verlaufenden fünften und letzten Durchgang. In diesem Durchgang patzte einer der beiden bis dahin in Führung liegenden Chinesen Peng Bo und Wang Kenan, so dass dieses Paar keine Punkte erhielt. Sie belegten zum Schluss den achten Platz.

Die bis zum vierten Durchgang auf Platz zwei liegenden Russen Dimitri Sautin und Alexander Dobroskok mussten auch einen starken Punktabzug hinnehmen, da Sautin im Sprung das Brett berührte und den Sprung nicht korrekt beendete. Sie belegten in der Endabrechnung nur den siebten Platz.

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Olympische Sommerspiele 2008/Wasserspringen

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Bei den XXIX. Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking fanden vom 10. bis 23. August acht Wettbewerbe im Wasserspringen statt, pro Geschlecht jeweils eine im Einzel und im Synchronspringen vom 3-Meter-Brett und vom 10-Meter-Turm. Austragungsort war das Nationale Schwimmzentrum.

Jede Nation durfte maximal zwei Teilnehmer in den Einzelwettbewerben sowie in jedem der Synchronwettbewerbe ein aus zwei Athleten bestehendes Team an den Start schicken. Insgesamt waren maximal 34 Einzelstarter und 8 Synchronteams pro Disziplin zugelassen. Quotenplätze für das jeweilige NOK errangen in jeder der vier Einzeldisziplinen die zwölf Finalteilnehmer der 12. Schwimmweltmeisterschaften vom 17. März bis 1. April 2007 in Melbourne sowie die 18 Halbfinalisten des Weltcups vom 19. bis 24. Februar 2008 in Peking. Die übrigen Startplätze, deren Anzahl davon abhing, inwieweit sich die durch die Weltmeisterschaft und den Weltcup qualifizierten Quotenstarter überschneiden, wurden im Anschluss an den Weltcup ermittelt.

Qualifiziert für die Synchronwettbewerbe waren Gastgeber China, die jeweiligen Medaillengewinner der Weltmeisterschaft 2007 (wenn die Chinesen dazugehörten, rückte das viertplatzierte Team nach), sowie die vier besten der restlichen Teams beim Weltcup 2008.

Datum: 19. August 2008, 20:30 Uhr Es nahmen 29 Athleten am Wettbewerb teil, von denen sich die besten 18 für das Semifinale und daraus und die besten zwölf für das Finale qualifizierten.

Datum: 23. August 2008, 20:00 Uhr Es nahmen 23 Athleten am Wettbewerb teil, von denen sich die besten 18 für das Semifinale und daraus und die besten zwölf für das Finale qualifizierten. Patrick Hausding erreichte mit 448,30 Punkten Rang 9. Sascha Klein schied mit 382,85 Punkten (Rang 18) im Halbfinale aus.

Datum: 13. August 2008, 14:30 Uhr Am Start waren acht qualifizierte Teams, die jeweils fünf Synchronsprünge absolvieren mussten. Auch beid der vierten Entscheidung im Wasserspringen führte kein Weg an den chinesischen Weltmeistern Wang Feng und Qin Kai vorbei. Dahinter sicherten sich Russland und die Ukraine Silber und Bronze. Zwischenzeitlich lag das deutsche Team mit Pavlo Rozenberg und Sascha Klein auf dem dritten Platz, dann gelangen jedoch einige Sprünge nicht, sodass die beiden auf den sechsten Rang zurückfielen.

Datum: 11. August 2008, 14:30 Uhr Am Start waren acht qualifizierte Teams, die jeweils fünf Synchronsprünge absolvieren mussten. Das chinesische Team mit Yue Lin und Liang Huo konnte der chinesischen Olympiamannschaft souverän die siebte Goldmedaille einbringen. Vor dem letzten Sprung stand das deutsche Team mit Patrick Hausding und Sascha Klein noch mit zwei Punkten Rückstand auf die Russen Gleb Galperin und Dmitri Dobroskok und nur einem Punkt Vorsprung vor den Australiern Mathew Helm und Robert Newbery auf dem dritten Platz. Der fünfte und letzte Sprung gelang den deutschen Springern jedoch am besten, sodass sie die zweite Medaille für ihre Mannschaft holen konnten.

Datum: 17. August 2008, 20:30 Uhr Es nahmen 30 Athletinnen am Wettbewer teil, von denen sich die besten 18 für das Semifinale und daraus und die besten zwölf für das Finale qualifizierten. Im Semifinale schieden die beiden Deutschen Ditte Kotzian (292,25 Punkte, Rang 15) und Katja Dieckow (263,00 Punkte, Rang 18) aus.

Datum: 21. August 2008, 20:00 Uhr Am Start waren 29 Athletinnen, von denen sich die besten 18 für das Halbfinale und daraus die besten zwölf für das Finale qualifizierten. Die beiden Deutschen Christin Steuer (290,80 Punkte, Rang 19) und Annett Gamm (234,30 Punkte, Rang 29) schieden im Vorkampf aus.

Datum: 10. August 2008, 14:30 Uhr Am Start waren acht qualifizierte Teams, die jeweils fünf Synchronsprünge absolvieren mussten. Das chinesische Team mit Guo Jingjing und Wu Minxia konnte seinen Titel von den olympischen Spielen 2004 in Athen deutlich verteidigen. Vor dem letzten Sprung stand das deutsche Team mit Ditte Kotzian und Heike Fischer punktgleich mit den Amerikanern Kelci Bryant und Ariel Rittenhouse auf dem dritten Platz. Im fünften Sprung holten die deutschen Springerinnen jedoch mehr Punkte, sodass Kotzian und Fischer der Olympia-Mannschaft aus Deutschland die erste Medaille bei diesen Spielen sicherten.

Datum: 12. August 2008, 14:30 Uhr Am Start waren acht qualifizierte Teams, die jeweils fünf Synchronsprünge absolvieren mussten. Das chinesische Team mit Wang Xin und Chen Ruolin gewann souverän die dritte Goldmedaille für China im Wasserspringen und die elfte insgesamt. Im letzten Durchgang sicherte sich Mexiko die erste Medaille dieser Olympischen Spiele. Sie schlugen die deutschen Springerinnen Annett Gamm und Nora Subschinski, die so die dritte deutsche Medaille um einen Rang verpassten. Die Australierin Briony Cole war bereits im 3-Meter-Synchronsprung gestartet und hatte dort eine Medaille verpasst.

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Source : Wikipedia