Wardenburg

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Geschrieben von c3po 14/03/2009 @ 08:11

Tags : wardenburg, niedersachsen, deutschland

Neueste Nachrichten
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Wardenburg

Wappen der Gemeinde Wardenburg

Wardenburg ist eine Gemeinde im Landkreis Oldenburg im nordwestlichen Niedersachsen.

Wardenburg liegt im Nordwesten des Naturparks Wildeshauser Geest südlich der Stadt Oldenburg. Durch das Gemeindegebiet fließen die Hunte, die Lethe und die Streeker Fleth. Nördlich grenzt die Gemeinde Wardenburg an den Küstenkanal, östlich und damit jenseits der Hunte an die Osenberge.

Neben der Stadt Oldenburg im Norden sind die nächsten größeren Orte zur Gemeinde Wardenburg die Ortschaften Sandkrug im Osten und Huntlosen im Südosten.

Die Gemeinde Wardenburg kann auf ein mehr als 700-jähriges Bestehen blicken.

Früher führte entlang dem Hunteufer der alte Handelsweg "Die Bronzestraße" vom Süden heraufkommend zur Nordsee. An dieser Straße entstand im "Winkel" des Lerigaus südlich von Tunglo (Tungeln) das Dorf Wardenberge. Von Karl dem Großen war 782 dieser Lerigau dem Erzbistum Münster unterstellt worden.

Bei Wardenberge baute 1270 der Westerholtsche Ritterbund eine Burg und die Marienkirche. Wardenberge, nach Errichtung der Burg Wardenburg genannt, wurde anerkannter Mittelpunkt des "Winkels". Die Wardenburger Kirche, sie war als Wallfahrtskirche weit über die Grenzen des Landes berühmt geworden, wurde 1538 niedergebrannt. Aus der Ruine wurde erst 1578 durch Graf Johann VII. (1540-1603) eine neue Kirche errichtet. Die Wardenburg wurde 1342 von den Söldnern des Bischofs von Münster zerstört.

1951 wurde in dem Ort Benthullen der berühmte Meteorit Benthullen gefunden.

Die Zahl der Einwohner hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Besonders profitiert davon haben die Orte Hundsmühlen, Wardenburg, Tungeln und Littel.

Im Ortsbild von Wardenburg finden sich - verstreut und manchmal ein wenig versteckt - einige sehr unterschiedliche Kunst-Objekte von Künstlerinnen und Künstlern aus der Gemeinde und aus der Region.

Die Bundesautobahn A 29 mit der Anschlussstelle Wardenburg, zwei Landstraßen und mehrere Kreisstraßen geben der Gemeinde eine ausgezeichnete Verkehrsstruktur, welches sich zudem in überregionaler Sicht als auch zur angrenzenden Großstadt Oldenburg sehr günstig auswirkt.

Die Gemeinde Wardenburg ist nur an das überregionale Busnetz angeschlossen. Innerhalb des Gemeindegebietes ist die Weser-Ems-Bus GmbH im Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen für die Personenbeförderung tätig. Die Orte Tungeln und Hundsmühlen sind von Oldenburg aus zusätzlich mit Bussen der VWG - Verkehr und Wasser GmbH zu erreichen.

In den Ortschaften in der Gemeinde Wardenburg sind viele landwirtschaftliche Betriebe zu finden. Der Ort Wardenburg hingegen ist mehr ein Wohn-, Dienstleistungs- und Gewerbezentrum. Nach dem Raumordnungsprogramm ist der zentrale Ort Wardenburg Grundzentrum mit den besonderen Entwicklungsaufgaben für "Wohnen und gewerbliche Wirtschaft". Insgesamt sind auf dem Gemeindegebiet sechs Gewerbegebiete ausgewiesen.

In dem Ort Wardenburg gibt es eine Grundschule sowie das Schulzentrum Everkamp für die weiterführenden Jahrgänge bis zur 10. Klasse. Ein Gymnasium gibt es in der Gemeinde Wardenburg nicht, die Schüler müssen hierzu die Graf-Anton-Günther-Schule in der Stadt Oldenburg besuchen. In einigen Ortschaften sind noch Grundschulen erhalten geblieben, so in Achternmeer, Hohenfelde und Hundsmühlen.

Eine Volkshochschule ist ebenfalls in Wardenburg vertreten.

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Westerburg (Wardenburg)

Westerburg ist ein kleiner Ort mit ca. 260 Einwohnern in der Gemeinde Wardenburg (Niedersachsen).

Westerburg liegt 2 km südöstlich vom Kernort Wardenburg entfernt. In 1 km Entfernung östlich fließt die Hunte.

Der Ort liegt etwa 1 km östlich von der Bundesautobahn 29 (Anschlussstelle Wardenburg) entfernt am Nordwestrand des Naturparks Wildeshauser Geest.

Bereits um 800 wurde in dem Ort, der damals Westonstede genannt wurde, von dem Abt Gerbert Castus aus Visbek eine Missionskirche erbaut, die um 890 von Normannen zerstört wurde.

1342 wurde vom Grafen von Oldenburg die namengebende Westerburg errichtet; sie wurde jedoch 1474 wieder zerstört.

Die L 870 von Wardenburg nach Ahlhorn verläuft in 2 km Entfernung westlich.

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Astrup (Wardenburg)

Astruper Schafstall

Astrup ist eine Ortschaft der Gemeinde Wardenburg in Nord-West-Niedersachsen mit ausgeprägtem dörflichen und ländlichen Charakter.

Astrup liegt auf einem Geestzipfel westlich der Hunte und süd-östlich der Gemeinde Wardenburg. Nach Norden und Osten bilden das Griesenmoor und die Hunte eine natürliche Grenze, im Westen reicht Astrup bis an den Staatsforst Tüdick.

Die Landschaft ist durch die Hunteniederung und Geeststandorte geprägt. Vorherrschende Waldart ist der Eichen-Birkenwald auf Dünenstandorten. Weitere Bodenbereiche stammen aus der Weichselkaltzeit und zeichnen sich durch Fein-, Mittel- und Grobsande aus (fluviatile Ablagerungen). Der Grundwasserstand liegt häufig bei weniger als 5 m und wird nur durch Sande überdeckt.

Im 8. Jahrhundert ließen sich in Astrup, welches früher Adestorpe hieß, die ersten Siedler wegen des guten Eschlandes und den Hunteweiden nieder und bewirtschafteten das Land. Auf Grund der abgeschiedenen Lage - frühere Handelswege zwischen Oldenburg, dem Münsterland, Bremen und Wildeshausen gingen an Astrup vorbei - führte die Ortschaft lange Zeit ein ruhiges Dasein. Die Hunte stellte bis ins 20. Jahrhundert eine Grenze dar, war sie doch nur in trockenen Sommern über Furten zu überqueren. Dennoch blieb Astrup nicht von einigen Konflikten verschont.

Im 15. und 16. Jahrhundert standen die Grafen von Oldenburg häufig mit dem Bischof von Münster und dem Grafen von Hoya in Konflikt, wobei die umliegenden Ortschaften oft in Mitleidenschaft gezogen wurden. So z. B. im Jahre 1454, als Astrup verwüstet wurde. Oder am Rande der Münsterschen Fehde zwischen dem Grafen von Oldenburg und dem Bischof von Münster im Jahre 1538: Als sich die Oldenburger auf dem Rückzug befanden, zog das Münstersche Heer unter anderem durch die Ortschaft und setzte Höfe und Felder in Flammen.

Zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges verweilte im Jahre 1623 das Heer vom Graf von Tilly in Wardenburg und die Soldaten durchstreiften und plünderten auch Astrup.

Der Bevölkerungsanstieg ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts führte dazu, dass die Gemeinheiten verteilt wurden. In Astrup führte die Allmende 1824 dazu, dass die neun Brinksitzer ihren Lebensunterhalt vor Ort sichern konnten und nicht mehr auf die Hollandgängerei angewiesen waren. Das in den Jahren 1976/77 durchgeführte Flurbereinigungsverfahren sorgte für weitere Veränderungen im Ortsbild und Aufteilung der Landflächen.

Seit 1937 besteht namentlich der Ortsteil Hohensand mit einer Fläche von 6,7 ha, der in erster Linie als Einfamilienhaussiedlung ausgelegt ist.

Nach dem Deichbruch im März 1981 wurden weite Teile von Astrup überflutet, welches dazu führte, dass der Huntedeich auf hiesiger Seite erhöht und befestigt wurde.

Die einzige Wirtschaft, der Astruper Krug, wurde 1992 geschlossen.

Die Daten bis 1895 sind durch Volkszählungen erhoben worden.

Der einzige Verein ist der Bürgerverein Astrup/Hohensand, der im Jahre 1976 gegründet wurde. Eine Volkstanzgruppe existierte bis 1980.

Astrup ist mit der Landesstraße L 870 und der Kreisstraße K 149 sowie K 242 an das überörtliche Verkehrsnetz angeschlossen.

Eine bedeutende Änderung im Ortsbild ergab sich durch den Bau der Bundesautobahn A 29 und den beiden Autobahnraststätten Huntetal West und Ost ab 1980. Die Autobahn teilt seitdem die Ortschaft in zwei Teile.

Astrup war ursprünglich ein reines Bauerndorf mit Acker- und Weideflächen. Seit 1992 ist in Astrup ein 23 ha großes Gewerbegebiet ausgewiesen (Gewerbegebiet Astrup) und ein weiteres ist in Planung (Gewerbegebiet Rothenschlatt). Die Landwirtschaft geht seitdem immer mehr zurück. Gab es 1970 noch zwölf Vollerwerbsbetriebe, waren es 1995 nur noch drei.

Im Jahre 1840 wurde in Astrup die erste Schule für die Kinder aus Höven und Astrup gebaut, in der 71 Jahre lang unterrichtet wurde. Im Jahre 1911 wurde dann eine neue Schule errichtet, die bis 1962 genutzt wurde. Danach wurden mehrere Schulen der Wardenburger Ortschaften zusammengelegt und seitdem gehen die Kinder aus Astrup in die Grundschule Hohenfelde. Für weiterführende Schulen müssen die Kinder die Schulen in Wardenburg und Oldenburg besuchen.

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Hunte

Hubbrücke über die Hunte bei Huntebrück - 53° 12′ 0″ N, 8° 26′ 49″ O53.28.446944444447

Die Hunte ist ein 189 km langer, linker bzw. westlicher Nebenfluss der Weser in Niedersachsen (Deutschland). Sie ist nach der Aller der zweitlängste Nebenfluss der Weser.

Der Fluss entspringt im Wiehengebirge südlich von dessen Hauptkamm nördlich von Melle (Landkreis Osnabrück) westlich des Weilers Hustädte beim Stadtteil Buer. Das Gebiet gehört zum Naturpark TERRA.vita.

In einem kurzen Durchbruchstal durchquert die Hunte den Kamm des Wiehengebirges zwischen dem Linner Berg (181 m) im Westen und dem Kleinen Kellenberg (161 m) und erreicht etwa 10 km von der Quelle die Norddeutsche Tiefebene. Bei der Burg Wittlage am Ostrand von Bad Essen wird sie unter dem Mittellandkanal hindurch geleitet. Ein Teil des Wassers wird auch in den Kanal eingespeist.

Im Moorgürtel fließt die Hunte durch Bohmte und dann in den Dümmer. Diesen verlässt sie mit zwei Hauptarmen, die sich in Diepholz wieder vereinen. Der westliche heißt Hunte, der östliche Lohne. Die nächsten Orte an der Hunte sind Drebber und Barnstorf. Dann tritt sie in die Wildeshauser Geest ein, wo sie Goldenstedt und Wildeshausen durchfließt und Dötlingen passiert. In nordwestlicher Richtung durchschneidet sie die landschaftlich reizvolle Niederung westlich der Osenberge – dieser Flussabschnitt gehört zu den schönsten und ökologisch bedeutendsten der Hunte.

Bei Wardenburg verlässt sie den Naturpark Wildeshauser Geest. Von links (Südwesten) mündet die Lethe ein, bevor die Hunte durch Oldenburg verläuft, wo von links (Westen) kommend die Haaren einfließt.

In Oldenburg knickt die Hunte nach Nordosten ab und gelangt ins Marschland. Sie bildet hier die Grenze zwischen dem südöstlich gelegenen Stedingen und dem bis an den Jadebusen reichenden Stadland. Nördlich von Elsfleth mündet sie in die von Südosten kommende Weser. Durch Eindeichungen im Zusammenhang mit dem Bau des Huntesperrwerks ist Elsfleth aus einem Hafen am Weserarm Westergate zu einem Hafen an der Hunte geworden.

Das Einzugsgebiet der Hunte ist relativ schmal (maximale Breite etwa 40 km) und erstreckt sich von Süden nach Norden über die Bundesländer Niedersachsen und zu einem geringen Teil auch Nordrhein-Westfalen (Kreise Minden-Lübbecke und Herford) auf einer Länge von etwa 110 km. Der höchste Punkt des Einzugsgebiets ist der Nonnenstein im Wiehengebirge (275 m ü. NN), die niedrigsten Gebiete des Einzugsgebiet liegen in den Marschen an der unteren Hunte (teilweise unter dem Nullpunkt). Der weitaus größte Teil des Einzugsgebiet liegt in der Norddeutschen Tiefebene, so dass die Hunte hauptsächlich Moore, Geest und Marsch durchfließt. Ein kleiner Teil liegt im Mittelgebirge.

Der 41 km lange Abschnitt zwischen Wildeshausen und Oldenburg ist als Paddelrevier für Anfänger und Gelegenheitspaddler geeignet. Der Fluss ist hier zwischen 12 bis 20 Meter breit, die Fließgeschwindigkeit ist mit etwa zwei Kilometer pro Stunde gering (Gerlach und Nejedly 2002, S. 82 ff). Es gibt keine Wehre oder andere Hindernisse, keinen motorisierten Schifffahrtsverkehr. Der Abschnitt oberhalb von Wildeshausen hat 14 Wehre, die ein Umtragen der Boote erfordern. Vom 1. April bis 15. Juni gilt hier aus Naturschutzgründen ein Befahrungsverbot, in der übrigen Zeit gibt es eine Bootsgrößenbeschränkung auf 6 m Länge und 1 m Breite.

In Oldenburg schließt sich westlich der Küstenkanal an, zusammen mit der unteren Hunte Schifffahrtsweg zwischen Ems und Unterweser. Während der Kanal nur für Schiffe bis 2 m Tiefgang zugelassen ist, ermöglicht die Ausbaggerung der Hunte auch kleineren Seeschiffen, sog. Küstenmotorschiffen bis zu 4 m Tiefgang die Zufahrt zum Oldenburger Hafen. Trotz Tidenabhängigkeit wird diese Möglichkeit regelmäßig genutzt.

In Oldenburg trennt eine Schleuse den Küstenkanal von der Hunte. Die Schleuse wurde mit dem Bau des Küstenkanals von 1922 bis 1928 gebaut. Sie verfügt über eine Kammer, die 105 m lang und 12 m breit ist. Mit der Schleuse wird ein Höhenunterschied von bis zu 5,40 m überwunden.

Siehe auch ausführlichen Artikel über die Schleuse Oldenburg.

Die Hunte wird im Stadtgebiet von Oldenburg von insgesamt fünf Straßenbrücken überquert.

In Oldenburg überspannt die Brücke der Bahnstrecken Oldenburg–Bremen und Oldenburg–Osnabrück die Hunte. Die Brücke ist als Rollklappbrücke ausgelegt, die über zwei Durchfahrten für Schiffe verfügt. Beide Klappen können unabhängig voneinander geöffnet werden. Die Öffnung erfolgt hydraulisch, nachdem die ursprüngliche mechanische Steuerung um den Jahrtausendwechsel gegen eine hydraulische Steuerung ausgetauscht worden war.

Die Klappbrücke an dieser Stelle wurde von 1946 bis 1954 gebaut. Die Klappe über die südliche Durchfahrt konnte bereits 1952 in Betrieb genommen werden, die Klappe über die nördliche Durchfahrt dann 1954. Die Brücke ersetzt eine feste Querung über die Hunte, nachdem eine seit Juli 1866 an gleicher Stelle vorhandene Drehbrücke im April 1945 zerstört worden war. Die zerstörte Drehbrücke wurde zunächst durch eine feste Querung ersetzt, die jedoch den Schiffsverkehr auf der Hunte zu stark behinderte.

Neben dem Bahnverkehr, der über zwei Gleise die Brücke überqueren kann, kann die Brücke auch von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Die Brücke, die der Deutschen Bahn gehört, wird von einem auf der Nordseite direkt an der Brücke stehendem Stellwerk gesteuert.

Das niedersächsische Baudenkmal Hubbrücke Huntebrück wurde 1951 bis 1953 für die B212 von Huntebrück (zu Berne) erbaut und ist die älteste und größte in Betrieb befindliche Hubbrücke in Deutschland. Die Fahrbahn der Straße verläuft in einem Stahlgittertrog, der mit einem Elektromotor in Brückenmitte von 42 kW (57 PS) Leistung bewegt wird. Die Gegengewichte in den Hubtürmen wiegen je 155 t. Bei mittlerem Tidehochwasser beträgt die Durchfahrtshöhe in den beiden Hubstufen 8,23 m bzw. 24,53 m. Der Hubvorgang benötigt 2 Minuten, bei Nutzung der Schnellstufe 30 Sekunden.

Etwa einen Kilometer abwärts der Hubbrücke steht eine Stahlgitter-Drehbrücke der Bahnstrecke Hude–Nordenham.

An der Mündung der Hunte in die Weser bei Elsfleth befindet sich zur Hochwasserabsperrung das Huntesperrwerk. Zwei mächtige, konvex gebogene Sperrtore und zwei zweiteilige Stemmtore können bei Sturmflut geschlossen werden und schützen so das Hinterland vor Überflutung. Damit die Schifffahrt ungehindert das Sperrwerk passieren kann, ist es mit einer Klappbrücke überbaut, die tagsüber zu jeder vollen Stunde geschlossen wird und für fünf Minuten die Überquerung der Hunte für Fußgänger und Radfahrer ermöglicht.

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Source : Wikipedia