Walter Mixa

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Geschrieben von goldorak 03/03/2009 @ 15:08

Tags : walter mixa, katholische kirche, christentum, religion, gesellschaft

Neueste Nachrichten
Ostendorfer Kirche ist fertig renoviert Bischof Walter Mixa feiert ... - Augsburger Allgemeine
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Die Themen Ihrer Memminger Zeitung vom 15.06.2009 - Allgäuer Zeitung
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Jubiläum: Pfarrkirche St. Meinrad Der Bischof feiert mit den ... - Augsburger Allgemeine
Von Armin Schmid Illertissen-Jedesheim Mit einem glanzvollen Jubiläumsfest und einem von Bischof Walter Mixa zelebrierten Festgottesdienst hat die Pfarrgemeinde Jedesheim das 150-jährige Kirchweihjubiläum der Pfarrkirche St. Meinrad gefeiert....
Wenn er Bischof Mixa wäre ... - Augsburger Allgemeine
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Die Linie der Gottlosen - taz
Sie sprechen unterschiedliche Sprachen, das zeigt sich auch in Augsburg wieder, mitten im Bistum des konservativen Bischofs Walter Mixa. 11 Uhr, Freitagmorgen, die Sonne scheint auf den roten Atheistenbus vor der Augsburger Einkaufspassage....
Handgreiflichkeiten vor Augsburger Dom - Bild.de
Wie die Polizei heute mitteilte, verteilte ein 55-jähriger Mann Flugblätter gegen Bischof Walter Mixa an Gäste einer Firmung, als diese die Kirche verließen. Zwei Polizisten, die privat an der Firmungsfeier teilnahmen, erteilten dem Mann einen...
25-jähriges Bischofsweihejubiläum von Erzbischof em. Dr. Karl Braun - Der Neue Wiesentbote
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Bischof Mixa predigt gegen die „Körperwelten“ - Augsburger Allgemeine
Von Alois Knoller Als „Fehlverhalten“ gegenüber der Menschenwürde hat Bischof Walter Mixa zu Fronleichnam die Ausstellung „Körperwelten“ mit plastinierten Leichnamen verurteilt. Er rief die Gesellschaft zu einem „achtungsvollen Umgang mit dem...
Wertingen feiert am Samstag Firmung - Augsburger Allgemeine
Juli, 9.30 Uhr, Firmspender für 40 Kinder aus der Pfarreiengemeinschaft Bliensbach und 30 Kinder aus der Pfarreiengemeinschaft Zusamaltheim ist Bischof Dr. Walter Mixa. In Nordendorf, Emersacker und Altenmünster/Violau findet in diesem Jahr keine...

Walter Mixa

Walter Mixa

Walter Mixa (* 25. April 1941 in Königshütte, Oberschlesien) ist Bischof von Augsburg und deutscher katholischer Militärbischof.

Nach der Vertreibung aus der oberschlesischen Heimat im Jahr 1945 siedelte sich Mixas Familie in Heidenheim an der Brenz an. Walter Mixa besuchte zunächst das naturwissenschaftliche Gymnasium in Heidenheim, später die Spätberufenenschule St. Josef der Oblaten des Hl. Franz von Sales Fockenfeld. 1964 machte er hier sein Abitur.

Mixa studierte von 1964 bis 1970 Philosophie und Katholische Theologie in Dillingen und Freiburg im Üchtland und wurde am 27. Juni 1970 in der Studienkirche zu Dillingen durch Josef Stimpfle zum Priester geweiht. Anschließend war er Wissenschaftlicher Assistent bei Hermann Lais am Lehrstuhl für Dogmatik an der neu errichteten Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg und wurde mit der Dissertation „Das Werden der Person durch Glaube, Hoffnung und Liebe nach Martin Deutinger“ zum Doktor der Theologie promoviert. Zugleich war er als Pfarrvikar in Weilach bei Schrobenhausen sowie als Religionslehrer an mehreren Schulen tätig.

1975 wurde Mixa Stadtpfarrer von Schrobenhausen und Regionaldekan der Bistumsregion Altbayern (Dekanate Schrobenhausen, Neuburg/Donau, Pfaffenhofen) sowie ab 1983 zusätzlich Leiter der Fortbildung der Priester in der Diözese Augsburg sowie Mitglied der Prüfungskommission für die Zweite Dienstprüfung der Priester. Mixa war auch in diözesanen Gremien vertreten: als Mitglied des Pastoralrates der Diözese Augsburg (1977, 1993) sowie des Priesterrates (1984, 1987, 1993). Als kirchliche Ehrentitel wurde er 1982 zum Bischöflich Geistlichen Rat und 1984 zum Ehrenkaplan Seiner Heiligkeit (Monsignore) ernannt.

Kurz nach der Ernennung zum Dekan des Dekanates Schrobenhausen wurde Walter Mixa am 24. Februar 1996 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Eichstätt ernannt. Am 23. März empfing er durch seinen Vorgänger, dem späteren Erzbischof von Bamberg Karl Braun im Eichstätter Dom die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Giovanni Lajolo, und der Augsburger Bischof Viktor Josef Dammertz OSB. Sein Wahlspruch lautet: Iesus hominis salvator: Jesus, der Retter des Menschen. Er war der 80. Nachfolger des hl. Willibald auf dem Eichstätter Bischofsstuhl.

Im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) ist er Mitglied der Kommission für Seelsorgefragen (III) sowie der Unterkommission für Frauenfragen. Außerdem wurde er Stellvertretender Vorsitzender der Kommission für liturgische Fragen (V) der DBK und Mitglied der Kommission für Ehe und Familie (XI) der DBK.

Als Bischof von Eichstätt war Mixa Magnus Cancellarius der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Katholische Universität Eichstätt. 1997 wurde Mixa in die Europäische Akademie der Wissenschaft und Künste aufgenommen. Im selben Jahr erfolgt die Aufnahme in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Bischof Mixa ist Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Tuiskonia München im CV. 1998 gründet Bischof Walter Mixa an der Universität Eichstätt das Collegium Orientale.

Am 31. August 2000 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Katholischen Militärbischof für die Bundeswehr ernannt. Zum XX. Weltjugendtag 2005 organisierte Mixa eine Werkwoche der Militärseelsorge mit mehr als 200 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sowie Gästen der Streitkräfte Argentiniens, Ecuadors, Frankreichs, Großbritanniens, Irlands, Kroatiens, Litauens, der Niederlande, Österreichs, Polens, der Schweiz, der Slowakei, Spaniens, Ungarns und der USA. „Militärseelsorge heißt Kirche unter den Soldaten zu sein“ sagte er aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der katholischen Militärseelsorge bei einem Festgottesdienst in der Sankt Johannes-Basilika in Berlin-Kreuzberg.

Die bundesweite Aufmerksamkeit der Medien erhielt Mixa im Januar 2002, als der mazedonische Zoll am Flughafen von Skopje im Handgepäck von Bischof Mixa D-Mark Bargeld im Werte von 205.000 € sicherstellte. Diese stammten laut Mixa von einem mazedonischen Amtsbruder, der ihn darum gebeten habe, das Geld in Deutschland auf eine kirchliche Bank einzuzahlen.

Am 16. Juli 2005 wurde er von Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Augsburg ernannt. Seit seiner Amtseinführung am 1. Oktober 2005 ist Walter Mixa Bischof des Bistums Augsburg und damit der 60. Nachfolger des Hl. Ulrich in Augsburg.

In seinen jüngsten Büchern und Predigten wirft er immer wieder die Frage auf, was noch von der These des angeblich aufgeklärten 20. Jahrhunderts übrig bleibe, angesichts der geschätzten 125 Mio. Toten von Kriegen und Gräuelherrschaft des letzten Jahrhunderts. Viele seiner Predigten enden mit der These, ob nicht schon dieses, erst wenige Jahre alte Jahrhundert mit all seinen Kriegen und Terroranschlägen, Völkerwanderungen einen Rückschritt ins Vormittelalter andeute.

Mixa kritisierte mehrmals den Kongo-Einsatz der Bundeswehr, „da der politische Sinn und das spezifische Interesse des Einsatzes nicht offensichtlich seien“. Er schlägt ein Ehrenmal für die bei Kampfeinsätzen getöteten Bundeswehrsoldaten vor. Dieser „Ort privaten und öffentlichen Gedenkens“ solle dem Einzelnen und der Gesellschaft beim Umgang mit Verlusterfahrungen helfen.

Im Februar 2007 kritisierte Mixa die Pläne von Familienministerin Ursula von der Leyen und löste damit eine Kontroverse aus, in deren Verlauf es zu erheblicher Kritik und persönlichen Angriffen gegen Bischof Mixa kam. Als einen „gesellschaftspolitischen Skandal“ bezeichnete der Bischof in diesem Zusammenhang Planungen des Familienministeriums, zur Finanzierung neuer Kinderbetreuungseinrichtungen andere Familienleistungen zu kürzen. „Die Familienpolitik von Frau von der Leyen dient nicht in erster Linie dem Kindeswohl oder der Stärkung der Familie sondern ist vorrangig darauf ausgerichtet, junge Frauen als Arbeitskräfte-Reserve für die Industrie zu rekrutieren“, äußerte Mixa in einer Audienz für den Vorstand des Familienbundes der Katholiken seiner Diözese. Die Denkmuster des Familienministeriums erinnerten in beklemmender Weise an die Ideologie der staatlichen Fremdbetreuung von Kindern in der untergegangenen DDR. Wer aber mit staatlicher Förderung Mütter dazu verleite, ihre Kinder bereits kurz nach der Geburt in staatliche Obhut zu geben, degradiere die Frau zur „Gebärmaschine“ und missachte alle wissenschaftlichen Erkenntnisse über die besondere Mutter-Kind-Beziehung in den ersten Lebensjahren. Im November 2007 hat Mixa in einer Pfarrei in einem sozialen Brennpunkt von Augsburg eine katholische Kinderkrippe eingeweiht.

Im März 2007, während des Besuchs des Ständigen Rats der Deutschen Bischofskonferenz in Israel, sprach er von einer „ghettoartigen Situation“ in den besetzten Gebieten, die „fast schon Rassismus“ sei. Dieser Vergleich hat in Deutschland und Israel Empörung ausgelöst.

Im Oktober 2008 bezeichnete er die geplante Kindergelderhöhung um 10,- EUR als „Beleidigung und grobe Missachtung der Leistung von Familien für unsere Gesellschaft“.

Auf einer CSU-Veranstaltung zum politischen Aschermittwoch am 25. Februar 2009 verursachte Mixa wiederum Diskussionen, als er zwar zunächst mit Blick auf den Bischof der Pius-Bruderschaft Williamson den Völkermord an den Juden in Europa als «entsetzliches Verbrechen» bezeichnete, diesem dann allerdings kurz darauf die Anzahl vorgenommener Schwangerschaftsabbrüche der vorangegangenen Jahre gegenüberstellte. In der Folge kam es zu heftiger Kritik insbesondere seitens jüdischer Organisationen in Deutschland.

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Bistum Augsburg

Karte Bistum Augsburg

Das Bistum Augsburg (lat.: Dioecesis Augustana Vindelicorum) ist eine Diözese im Südwesten von Bayern. Größte Städte im Bistum sind Augsburg, im Süden Kempten (Allgäu) und im Westen Neu-Ulm. Die Diözese umfasst so weite Teile des bayerischen Regierungsbezirkes Schwaben, aber auch Teile des altbaierischen Gebietes östlich des Lechs sowie einige Gebiete im westlichen Mittelfranken.

Augusta Vindelicum (Augsburg) war als Hauptstadt der römischen Provinz Raetia secunda auch ein Ort, in den durch das römische Imperium schon vereinzelt erste Christen kamen. Die Bistumspatronin St. Afra war die erste bekannte Glaubenszeugin, die für ihren Glauben von Römern Anfang des 4. Jahrhunderts hingerichtet wurde. Der Apostel des Allgäus, der Hl. Magnus verbreitete im 8. Jahrhundert verstärkt das Christentum im Gebiet des heutigen Bistums.

Unter Bischof Simpert, einem weiteren Bistumspatron, entstanden um das Jahr 800 Zentren der Kultur wie beispielsweise die Benediktinerabteien Benediktbeuern, Wessobrunn oder Ottobeuren. Auch St. Ulrich prägte ca. hundert Jahre später das Bistum und die Geschichte, in die er vor allem durch die Schlacht auf dem Lechfeld im Jahre 955 einging. Das Bistum gehörte zur Kirchenprovinz Mainz.

1530 wird in Augsburg auf dem Reichstag die Spaltung zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche besiegelt. Kurze Zeit später entstand unter der Leitung des Jesuitenpaters Petrus Canisius in Dillingen 1549 eine katholische Reformuniversität, die weit über die Bistumsgrenzen hinaus bekannt wurde.

Im Zeitalter des Barock entwickelte sich im Süden des Bistums die Blütezeit für Baumeister, Stukkateure und Maler. Bis heute prägen die damals entstandenen unzähligen Kloster- und Pfarrkirchen den Süden des Bistums und wurden auch Namensgeber des sogenannten Pfaffenwinkels. Beispiele hierfür die Baumeister der Wessobrunner Schule, das Marienmünster bei Dießen, die Klöster Benediktbeuern und St. Ottilien oder Wallfahrtskirchen wie die Wieskirche bei Steingaden, die heute zum Weltkulturerbe gehört.

Wenig später wurde die Kirche in der Säkularisation enteignet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Diözese Augsburg neu geordnet. Die Bistumsgrenzen ändern sich und in vielen katholischen Vereinen engagierten sich immer mehr Laien in der Kirche. Auch Ordensgemeinschaften bekamen in dieser Zeit einen großen Zuwachs.

Bistumspatrone sind der Heilige Bischof Ulrich, die Heilige Afra und der Heilige Bischof Simpert.

Zuletzt führte seit seiner Ernennung im Jahr 1992 Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz OSB als 70. Diözesanbischof das Bistum Augsburg. Mit dem Erreichen des 75. Lebensjahres am 8. Juni 2004 nahm Papst Johannes Paul II. das Rücktrittsgesuch des Augsburger Bischofs Dammertz an. Danach verwaltete Weihbischof Josef Grünwald als Diözesanadministrator das Bistum. Am 16. Juli 2005 ernannte Papst Benedikt XVI. den bisherigen Eichstätter Bischof Walter Mixa zum 60. Nachfolger des Hl. Ulrich. Er wurde am 1. Oktober 2005 feierlich in sein Amt eingeführt und ist somit neuer Ordinarius des Bistums Augsburg. Am 8. Dezember 2007 weihte Bischof Mixa in einem feierlichen Pontifikalamt im Augsburger Mariendom das Bistum Augsburg der Ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.

Ehrendomherren sind: Bischof em. Manfred Müller (Regensburg), Erzbischof em. Dr. jur. can. Karl Braun und Prälat Dr. Eugen Kleindienst.

In der Diözese gibt es ein Schulwerk, das als Träger kirchlicher Schulen in der Diözese fungiert und mit anderen staatlichen Schulen zusammen arbeitet. Zur Zeit sind 11 Gymnasien, 21 Realschulen und sieben Fachakademien und Berufsfachschulen in seiner Trägerschaft. Verwaltungsmäßig zugeordnet sind dem Schulwerk auch die Augsburger Domsingknaben, die Fachakademie für Gemeindepastoral in Neuburg a. d. Donau und die Franz-von-Assisi-Schule, eine Katholische Freie Volksschule in Augsburg.

Auch eine Ausbildung im Hochschulbereich ist in der Diözese Augsburg möglich. Folgende Einrichtungen finden sich innerhalb des Bistums.

Hochschulseelsorge und Hochschulgemeinden bietet das Bistum an den Augsburger Hochschulen, an der Fachhochschule Kempten und an der Abteilung Benediktbeuern der Kath. Stiftungsfachhochschule München an.

Mehrere Exerzitienhäuser in der Diözese bieten für kirchliche Mitarbeiter und Laien ein große Bandbreite spiritueller Angebote.

Seit Mitte 2000 gibt es das Diözesanmuseum St. Afra. In fünf Räumen werden Gegenstände aus der Geschichte des Bistums ausgestellt. Das Museum befindet sich an der Nordseite des Hohen Doms zu Augsburg.

Es wurde von Papst Johannes Paul II. gesegnet.

Durch die hohe Arbeitslosigkeit und die anstehenden Steuerreformen werden auch im Bistum Augsburg die Einnahmen aus Kirchensteuermitteln immer weniger. Dadurch ist die Bistumsleitung gezwungen, die Angebote von kirchlicher Seite einzuschränken. Momentan wird deswegen innerhalb aller Fachbereiche Mittel und Personal gekürzt. Seit 2006/2007 hat sich die Lage der Diözese etwas entspannt, da die Kirchensteuern leicht besser sprudeln. Die Diözese Augsburg hat 2008 demnach ein Haushaltsvolumen von 281,4 Mio. €, das sind 28 Mio. € mehr als noch 2007.

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Gregor Maria Hanke

Gregor Maria Hanke OSB (* 2. Juli 1954 in Elbersroth; bürgerlicher Name Franz Maria Hanke) ist der 82. Bischof von Eichstätt.

Die Eltern von Gregor Maria Hanke und seine fünf Geschwister lebten vor ihrer Vertreibung 1946 im Landkreis Troppau im Sudetenland. Franz Maria Hanke studierte von 1974 bis 1980 an der Katholischen Universität Eichstätt sowie in London, Oxford, Würzburg, Rom und Frankfurt/Sankt Georgen Katholische Theologie und Anglistik. 1981 trat er in das Kloster Plankstetten ein (Ordensname Gregor nach Gregor von Nyssa) und empfing 1983 das Sakrament der Priesterweihe. Bereits kurz nach seiner Priesterweihe ersuchte er 1984 gemeinsam mit interessierten Gläubigen um die Erlaubnis, die Hl. Messe nach den liturgischen Büchern von 1962 zelebrieren zu dürfen.

Am 13. Juli 1993 wurde Gregor Maria Hanke als Nachfolger von Abt Dominikus Madlener zum Abt des oberpfälzischen Benediktinerklosters Plankstetten bei Berching gewählt. Die Abtweihe empfing er am 2. Oktober 1993 durch Bischof Karl Braun, den damaligen Eichstätter Bischof.

2004 wurde er an der Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt/ Main mit Prädikat promoviert. Die Arbeit behandelt ein liturgiegeschichtliches Thema aus dem Bereich der Ostkirchen, denen sich der Benediktiner besonders verbunden fühlt. Im speziellen untersuchte er in der Doktorarbeit das Stundengebet an der Hagia Sophia in Konstantinopel.

Von 2001 bis 2005 war Abt Hanke Mitglied des Vorstands der Vereinigung Deutscher Ordensobern.

Am 14. Oktober 2006 wurde er durch Papst Benedikt XVI. als Nachfolger von Walter Mixa zum 82. Bischof von Eichstätt ernannt. Als Bischof von Eichstätt ist Hanke kraft Amtes zugleich Großkanzler (Magnus Cancellarius) und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Aufgrund einer Indiskretion aus Kreisen der Bayerischen Staatsregierung, die konkordatsgemäß einer Bischofsernennung zustimmen muss, wurde die Ernennung bereits am 10. Oktober 2006 durch die Katholische Nachrichtenagentur und den Bayerischen Rundfunk publik gemacht.

Mit der Ernennung des Benediktinerabtes setzte sich die Tradition fort, dass mit kurzen Unterbrechungen immer ein Bistum im Bereich der Bayerischen Bischofskonferenz mit einem Benediktiner besetzt ist. Dies war, nachdem das Emeritierungsgesuch des vormaligen Augsburger Bischofs Viktor Josef Dammertz 2004 von Papst Johannes Paul II. angenommen worden war, nicht mehr der Fall.

Am 2. Dezember 2006 empfing Abt Gregor Maria Hanke durch den Metropoliten der Kirchenprovinz Bamberg, Erzbischof Ludwig Schick die Bischofsweihe im Hohen Dom zu Eichstätt. Konkonsekratoren waren der Vorgänger auf dem Eichstätter Bischofsstuhl und jetzige Bischof von Augsburg Walter Mixa sowie Bischof Gabriel Akwasi Abiabo Mante aus der mit der Abtei Plankstetten partnerschaftlich verbundenen Diözese Jasikan in Ghana.

Während des Besuchs des Ständigen Rats der Deutschen Bischofskonferenz im Heiligen Land im März 2007 hat Bischof Hanke, ähnlich anderen Bischöfen, einen Vergleich zwischen dem „unmenschlichen Warschauer Ghetto“ und dem „Ghetto in Ramallah“ vorgenommen, nämlich der Einschließung der Palästinenser, darunter zahlreichen Christen, durch Israels Grenzbefestigungen. Dessen natürliches „Lebensrecht“ dürfe „nicht so brutal durchgesetzt“ werden. Der geäusserte Eindruck Hankes hat in Deutschland und Israel bei Grünen und Linken Missbilligung und Empörung, bei Rechtsextremen und Islamisten Verständnis hervorgerufen. Bischof Hanke hat daraufhin in einer Erklärung das Lebensrecht Israels ausdrücklich betont sowie jegliche Vergleiche zwischen „den Geschehnissen des Holocaust und der gegenwärtigen Situation in Palästina“ als „nicht annehmbar“ und „nicht beabsichtigt“ bezeichnet.

Hanke nahm als einer von drei Delegierten der Deutschen Bischofskonferenz an der Weltbischofssynode vom 5. bis 26. Oktober 2008 in Rom teil. Die deutschsprachige Arbeitsgruppe wählte ihn dabei zu ihrem Moderator.

Bischof Hanke ist Urmitglied der K.D.St.V. Alcimonia Eichstätt im Cartellverband (CV) und Bandphilister der K.D.St.V. Gothia-Würzburg im CV und der K.D.St.V. Rupertia Regensburg. Er ist zudem Geistlicher Berater des Bund Katholischer Unternehmer (BKU).

Er ist Mitglied der Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste (Kommission IV) sowie der Kommission für Wissenschaft und Kultur (Kommission VIII) der Deutschen Bischofskonferenz.

Der Wahlspruch des Bischofs lautet: Fides nostra victoria („Unser Glaube ist unser Sieg“).

Im Mai 2008 stimmte Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Funktion als Großkanzler der Universität Eichstätt der Ernennung von Ulrich Hemel, der im Januar vom Hochschulrat mit großer Mehrheit zum Präsidenten gewählt worden, nicht zu. Als Begründung ließ er mitteilen: „Es habe sich nicht das notwendige und für eine Stiftungsuniversität erforderliche wechselseitige Vertrauen entwickeln können, das die gewünschte Weichenstellung und Ausrichtung der Hochschule auf zukunftsweisende Perspektiven hin gewährleistet“. Im Juni 2008 beurlaubte er mit sofortiger Wirkung den Kanzler der Universität Gottfried von der Heydte, wegen konkreter Anhaltspunkte für eine nicht durchgängig sach- und fachgerechte Tätigkeit.

Hanke hat eine grundlegende ökologische Haltung, die über Wirtschaftsfragen weit hinaus geht.

Bereits 1994 wurde unter seiner Leitung die komplette Landwirtschaft des Klosters auf organisch-biologische Wirtschaftsweise (Bioland-Richtlinien) umgestellt. 2001 wurde das Kloster generalsaniert und durch die Einrichtung eines neuen Klosterladens die regionale Vermarktung der Produkte der Klosterbetriebe und einiger Zulieferbetriebe aus der Region um Plankstetten verbessert. Infolge dieser Neuerungen erhielt die Abtei den Ruf, ein „grünes Kloster“ zu sein. Er selbst wurde als Verfechter der ökologischen Kreislaufwirtschaft zum gefragten Gesprächspartner für Grenzfragen zwischen Theologie und Ökologie, von der Bewahrung der Schöpfung über den verantwortlichen Umgang mit Lebensmitteln („Nahrungsmittel als Lebens-Mittel“) bis hin zu Fragen des Tierschutzes. Sein bischöflicher Dienstwagen wird mit Rapsöl angetrieben.

Für eine „Ökologie des Herzens“ sprach er sich in seinem ersten Hirtenwort aus. Im Gegensatz zu den „harten Gesetzen der Nützlichkeit und Effizienz“ seien mehr Herz und ein Wachstum in der Liebe gefragt: „Je mehr wir uns mit Blick auf den Herrn großherzig verschwenden, desto mehr gewinnen wir“. Dies könne die Grundlage sein für ein neues Miteinander der Menschen und für einen achtsamen Umgang mit der Schöpfung. In dem Rundbrief, der am ersten Adventssonntag in den Gemeinden des Bistums Eichstätt verlesen wurde, warnte Bischof Hanke vor einem „gottvergessenen Stolz auf eigene Errungenschaften, der keine ethische Zurückhaltung mehr kennt“, vor „ungehemmtem Sinnengenuss und rücksichtslosem Egoismus“.

Die Deutsche Gesellschaft für Umwelt und Humantoxikologie (DGUHT) hat Gregor Maria Hanke für sein ökologisches Engagement am 3. Mai 2008 mit der Rachel-Carson-Medaille geehrt. Damit wurde Hankes "vorbildhafter Einsatz zugunsten des regionalen Umweltschutzes und des ökologischen Landbaus" gewürdigt.

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Ruinenkirche Spindeltal

Die Ruinenkirche im Spindeltal. Aquarell von Siegfried Schieweck-Mauk, Eichstätt

Die Ruinenkirche Spindeltal ist eine wiederbelebte mittelalterliche Marienwallfahrtsstätte bei Wellheim im Landkreis Eichstätt in Oberbayern.

Die Spindeltal-Ruinenkirche liegt am südlichen Talrand des Spindeltals, einem Seitental des Wellheimer Trockentals in der Südlichen Frankenalb, ca. 2 km westlich von vom Wellheimer Ortsteil Konstein. Kirchlich gesehen liegt sie an der Grenze zwischen den Bistümern Eichstätt und Augsburg. Der Name des Tals soll sich von Spindelbäumen ableiten.

Graf Conrad von Helfenstein, Landvogt von Monheim, erwarb im Jahre 1458 vom Markgrafen von Ansbach Burg und Markt Wellheim als erbliches Lehen. Sein Sohn Jörg von Helfenstein ließ 1477/78 im Spindeltal anstelle einer baufälligen Marienkapelle eine gotische Kirche errichten, die sich rasch zu einer Marienwallfahrtsstätte entwickelte.

Nach Aussterben der Heidenheim-Wellheimer Hauptlinie der Helfensteiner (1517) und nach seinem Religionswechsel 1542 ließ der Neuburger Pfalzgraf Ottheinrich um 1550 die Kapelle profanieren, Kirchengeräte entfernen und das Dach abtragen. Dies bedeutete das Ende der Wallfahrt.

1727 stürzte Franz Ferdinand von Schwab, Herr auf Trippach und pfalz-neuburgischer Kastner zu Graisbach, in der Nähe der Kirchenruine vom Pferd, blieb aber unverletzt. Aus Dankbarkeit brachte er in der Ruine ein Mariengemälde an. Bald setzten wieder Wallfahrten aus den Dörfern der Umgebung ein. Der Pfarrer vom nahen Rögling, zum Bistum Eichstätt gehörend, der 1729 auf den alten gotischen Resten die Kirche neu erbaut und 1747 erweitert hatte, stritt sich jahrzehntelang mit dem Pfarrer von Wellheim, zum Bistum Augsburg gehörend, um die Wallfahrtseinnahmen; Ursache war die nicht eindeutige Lage der Kirche. Auch der Pfarrer vom benachbarten Ort Ensfeld (Bistum Eichstätt) reklamierte die Einnahmen für sich. Nachdem die Wellheimer erneut die Opfer an sich genommen hatten, beantragte das Ordinariat Eichstätt beim Ordinariat Augsburg am 26. April 1871 den Abbruch. Man verständigte sich auf eine kleinere Lösung, nämlich die Kirche nicht zu "demolieren", sondern sie zu schließen und dem natürlichen Verfall zu überlassen. Da die Wallfahrten auch zur geschlossenen Kirche nicht nachließen, wurde die Kirche in Ausführung einer Neuburger Regierungsanordnung vom Landrichter von Monheim 1783 zerstört. Der Grund wurde an Privat verkauft. Das Pilger-Wirtshaus hielt sich noch bis 1811.

In Rögling hatte der Pfarrer 1775 für das Spindeltal-Gnadenbild eine Kapelle an die Pfarrkirche angebaut; dorthin gelangte aus der Spindeltalkirche außer dem Gnadenbild auch ein Rokoko-Altar von 1750 mit einer Anna selbdritt-Darstellung und Plastiken der Eichstätter Bistumsheiligen Willibald und Walburga.

In der Ruine wurde 1931 eine verschüttete gotische Madonnenfigur aus Ellinger Buntsandstein gefunden und in die nahe Pfarrkirche von Ensfeld verbracht. Nach einem erneuten Besitzstreit verblieb sie dort. Der Ensfelder Professor Dr. theol. Andreas Bauch, Regens des Priesterseminars Eichstätt und Professor der dortigen Philosophisch-theologischen Hochschule, ließ in den 1960er Jahren das Bruchsteinmauerwerk der Ruine festigen, um sie vor dem gänzlichen Zerfall zu bewahren.

1984 wurde in der Ruine auf Privatinitiative hin ein Holzkreuz aufgestellt und bald darauf wieder ein Madonnenbild angebracht. Ab 1985 wieder regelmäßig Ziel von Gläubigen, wurde die Ruinenkirche trotz Bedenken des Denkmalschutzes teilweise wieder aufgemauert und mit einem Schutzdach versehen, wurden Fenster und Türen eingebaut und Bänke eingestellt. Im Oktober 1996 segnete der Eichstätter Bischof Dr. Walter Mixa die nunmehrige Ruinenkirche „Zu unserer lieben Frau im Spindeltal“. 2005 fand dort das 10. Motorradtreffen der Katholischen Landjugendbewegung Eichstätt statt. 2006 wurde eine Kopie der Spindeltal-Madonna in der Kirche aufgestellt. Die jetzige Kirche wird von der Diözese Augsburg als zur Pfarrei Gammersfeld gehörend betrachtet.

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Gimpertshausen

Gimpertshausen ist ein Ortsteil des Marktes Breitenbrunn (Oberpfalz), Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz, Bayern. Mit ca. 300 Einwohnern und ca. 120 Häusern gehört es zu den größeren Dörfern in der Gemeinde.

Wenn man sich dem Dorf aus Richtung Staufersbuch nähert, so fällt der Blick zuerst auf den Kirchturm der barocken Kirche St. Pankratius. Die Kirche wurde unter Einbeziehung des Turmes aus romanischer Zeit im 17. Jahrhundert errichtet. Die drei barocken Altäre entstanden um das Jahr 1700 (Seitenaltäre) und um die Mitte des 18. Jhs. (Hochaltar). Der neue steinerne Volksaltar, der mit einer Reliquie des Kirchenpatrons versehen ist, wurde an der Kirchweih 2007 von Bischof Gregor Maria Hanke eingeweiht. Trotz der sich in Grenzen haltenden Dorfgröße ist Gimpertshausen eine eigene Pfarrei.

Das ehemalige Pfarrhaus, der heutige Kindergarten St. Willibald, liegt inmitten des Dorfes, neben der Kirche. 1997 wurde das Gebäude erstmals als Kindergarten genutzt. Das jährliche Kindergartenfest findet immer gegen Ende Juli statt und ist meist gut besucht. 2006 besuchte der damalige Bischof Walter Mixa zur Freude der Kinder den Kindergarten.

Bis Ende 2007 existierte außerdem auch das Wirtshaus Fersch, welches aber aus unbekannten Gründen geschlossen wurde.

Das Dorf hatte früher eine eigene Schule. Jedoch wurde diese geschlossen und abgerissen. Jetzt besuchen die Grundschüler die Schule in Breitenbrunn.

Jedes Jahr am 12. Mai feiert die Dorfgemeinschaft das Fest zu Ehren des Kirchenpatrons und Eisheiligen St. Pankratius. Wie schon genannt hielt 2007 Bischof Gregor Maria an der Kirchweih den Gottesdienst. Bis 2007 wurde an diesem Tag zu Mittag im Gasthaus Fersch gegessen.

Jährlich wird in der Dorfhalle in Gimpertshausen, das Hehner-Mauser-Fest'l gefeiert, was auf den Spitznamen der Dorfeinwohner zurückgeht. Organisiert wird dieses Fest von der Gimpertshausener Landjugend.

Alle zwei Jahre veranstaltet das Dorf Gimpertshausen ein Fest am örtlichen Backofen. Dort wird von der Feuerwehr Pizza gebacken, Kinderschminken wird angeboten, die Frauen des Dorfes backen Kuchen und ein großes Festzelt bietet Sitzgelegenheiten.

Jedes Jahr zur Kirwa pilgern Leute aus Brunn (bei Laaber) nach Gimpertshausen. Dies geht auf eine Legende zurück, welche besagt: In früheren Jahren kam ein großes Unwetter auf. Um ihre Äcker zu schützen, schenkten die Gimpertshausener den Brunnern selbst gebackenes Brot. Dieses sollten sie auf ihren Äckern verteilen, was die dann auch taten. Die Ernte in diesem Jahr fiel trotz des Unwetters reichlich aus.

Von den umliegenden Dörfern werden die Gimpertshausener Einwohner auch als "Hehner-Mauser" bezeichnet.

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Johann Evangelist Wagner

Johann Evangelist Wagner (* 5. Dezember 1807 in Dattenhausen bei Dillingen; † 10. Oktober 1886 in Dillingen an der Donau) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Gründer der Regens-Wagner-Stiftung.

Am 19. März 2001 wurde das Seligsprechungsverfahren für den Regens und Gründer der Regens-Wagner-Stiftungen durch Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz OSB eröffnet. Am 3. Mai 2004 wurde das diözesane Verfahren abgeschlossen. Seither liegt das Material zur weiteren Prüfung im Vatikan vor. Bei der Positio handelt es sich um eine in italienischer Sprache verfasste Zusammenfassung der Akten des Bischöflichen Gerichtes sowie der Zeugenaussagen und Gutachten der Historischen sowie der Theologischen Kommission. Diese Positio wird von Bischof Dr. Walter Mixa in Rom übergeben werden.

Wagner wurde als sechstes von acht Kindern des Bauern Johann Evangelist Wagner und dessen zweiter Ehefrau Kreszenz, geborene Waldenmayer, geboren. Nach einem Theologiestudium an der Universität München führte er ab 1830 sein Studium an der Hochschule Dillingen weiter und wurde am 31. Mai 1833 zum Priester geweiht.

1842 erhielt Johann Evangelist Wagner eine Professur in Dillingen, im Jahr darauf wurde er geistlicher Direktor des Frauenklosters und Beichtvater der Dillinger Franziskanerinnen. 1847 gründete er zusammen mit der Oberin dieses Ordens, Sr. Maria Theresia Haselmayr, eine Taubstummenanstalt, aus denen die Regens-Wagner-Stiftungen hervorgingen.

Am 22. Juli 1863 wurde Wagner zum Regens des Priesterseminars in Dillingen ernannt.

Bis zu seinem Tod im Jahr 1886 gründete er weitere sechs Einrichtungen in den Diözesen Augsburg, Eichstätt und Bamberg.

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Kloster Fockenfeld

Kloster Fockenfeld ist ein Kloster der Oblaten des hl. Franz von Sales in Fockenfeld bei Konnersreuth (Landkreis Tirschenreuth) in der Diözese Regensburg.

Seit 1362 war Fockenfeld Eigentum der Zisterzienser-Prälaten von Kloster Waldsassen. Abt Alexander Vogl ließ Fockenfeld seit 1750 als Sommersitz ausbauen. 1768 unter Abt Wigand von Deltsch wurde der Festsaal mit dem von Elias Dollhopf gestalteten Letzten Abendmahl vollendet. Während der Säkularisation wurde Fockenfeld 1803 versteigert. Auf Initiative der Resl von Konnersreuth kam es zum Erwerb durch den Orden der Sales-Oblaten und zur Übersiedelung der Spätberufenenschule nach Fockenfeld 1955.

Im April 2006 wurde das 60-jährige Jubiläum der Spätberufenenschule feierlich begangen. Aus diesem Anlass kam am Sonntag, dem 2. April 2006 der Regensburger Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller, um mit den Schülern, Mitarbeitern und Freunden des Hauses einen Pontifikalgottesdienst zu feiern. Am Montag, dem 3. April 2006 kamen viele ehemalige Schüler nach Fockenfeld, um zusammen mit Regionaldekan Msgr. Johann Schober einen Gottesdienst zu feiern.

Aus der Spätberufenenschule sind bis zum 60. Jubiläumstag 350 Priesterberufungen hervorgegangen. Darunter sind auch der heutige Diözesanbischof von Augsburg Walter Mixa (Abitur 1964) und der Weihbischof von Regensburg Reinhard Pappenberger (Abitur 1979). Auch ein Großneffe von Papst Benedikt XVI., Alois Messerer, heute katholischer Stadtpfarrer und Dekan in Simbach a. Inn im Bistum Passau, machte in Fockenfeld 1965 sein Abitur.

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Source : Wikipedia