Wörth
- Frankreich rechnet mit Defizit von bis zu 7,5 Prozent - Spiegel Online
- Haushaltsminister Eric Woerth sieht das hohe Minus gelassen. Paris - Der französischen Regierung droht ein Riesen-Haushaltsloch: Das Defizit werde in diesem Jahr auf 7,0 bis 7,5 Prozent steigen. Das sagte Frankreichs Haushaltsminister Eric Woerth am...
- Druck von 20 OECD-Ländern Steueroasen müssen mit Sanktionen rechnen - FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
- Er sei wie der französische Haushaltsminister Eric Woerth ausgesprochen zufrieden. Auch nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeige der verstärkte Druck auf Steueroasen Fortschritte....
- Frankreich erwartet 2009/2010 Budgetdefizite von 7% bis 7,5% - FOCUS Online
- Angesichts der hohen Kosten für die Rettungsprogramme und der steigenden Arbeitslosigkeit dürfte das Budgetdefizit in den Jahren 2009 und 2010 bei 7% bis 7,5% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen, sagte Haushaltsminister Eric Woerth am Sonntag bei...
- Zum Auftakt gleich vertagt ++ Millionen trotz Sanierungsfall ++ ... - WELT ONLINE
- Pfund (eine Mrd. Euro) an. dpa Eric Woerth wird in Frankreichs Geschichte eingehen als der Finanzminister, der das größte Haushaltsloch der Nachkriegszeit zu verantworten hat. Für 2009 erwartet das Ministerium jetzt ein Staatsdefizit zwischen sieben...
- Schweiz will gegen Steuerhinterziehung kämpfen - ZDFheute.de
- Er sei wie der französische Haushaltsminister Eric Woerth ausgesprochen zufrieden. Auch nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeige der verstärkte Druck auf Steueroasen Fortschritte....
- Steinbrück spricht von großen Fortschritten bei Steuergipfel - Reuters Deutschland (Pressemitteilung)
- Auch Frankreichs Budgetminister Eric Woerth sagte: "Wir haben weitere Fortschritte erzielt." Dass dabei auch konkret über Sanktionen, vor allem im steuerlichen Bereich, gesprochen wurde, sei von besonderer Bedeutung. Steinbrück sagte, bilateral habe es...
- Rumäne mit über drei Promille von der Autobahn gezogen - Dingolfinger Anzeiger
- Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei Wörth/Isar staunte nicht schlecht als sie einen rumänischen Staatbürger mit einem Pkw spanischer Zulassung auf dem Autobahnparkplatz Pilsting einer Kontrolle unterzogen. Auch ein Radarwarngerät, welches der...
- Zusammenarbeit mit Donaustauf Zukunft für Wörth? - Mittelbayerische
- Er ist auch Vorsitzender des Schulverbandes und damit auch „Herr“ über die 500 Schüler in der Wörther Bildungseinrichtung. Denn immer mehr Kinder gingen auf weiterführende Schulen und kehrten somit Wörth frühzeitig den Rücken....
- AVISO: Pressestatement von Finanzminister Josef Pröll zum ... - FinanzNachrichten.de
- Wien (ots) - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und der französische Haushaltsminister Eric Woerth haben ausgewählte Vertreter von OECD-Mitgliedstaaten - unter anderem Österreich - am Dienstag 23. Juni 2009, zu einem Steuergipfel in Berlin eingeladen...
- Billigere Bustickets sollen Wörther in die Stadt locken - Mittelbayerische
- In die Tasche greifen muss für deren Begleichung die Stadt Wörth. Josef Stadler hatte in der April-Sitzung den Vorschlag gemacht, doch den Wörthern billigere Bustarife während der Umbauzeit anzubieten und damit einem „Ausbluten“ der Innenstadt...
Wörth
Mit dem althochdeutschen Wort Uuerid, woraus u. a. Werid, Werder, Wert, Werth oder Wörth entstand, wurde ursprünglich das Land zwischen zwei Flüssen bezeichnet. Es bedeutete ebenso Fluss-Insel und trocken gelegtes Sumpfgebiet und davon abgeleitet wurden auch Siedlungen an Gewässern so genannt.
Wörth am Rhein
Wörth am Rhein ist eine Stadt mit rund 17.500 Einwohnern im Südosten von Rheinland-Pfalz. Sie liegt gegenüber von Karlsruhe am linken Rheinufer. Die Ansiedlung eines Mercedes-Benz-LKW-Montagewerks, dem größten LKW-Montagewerk Europas, und einer Raffinerie in den 1960er Jahren führte dazu, dass die Einwohnerzahl von etwa 3500 im Jahr 1960 auf 9000 Mitte der 1970er Jahre stieg. Große Wohngebiete und ein neues Zentrum auf dem Dorschberg entstanden in der Folge der Industrieansiedlung. Seit 1977 trägt Wörth die Bezeichnung "Stadt".
Den größten Teil des Stadtgebiets nimmt der Bienwald, ein großes Waldgebiet, ein. Im Osten bildet der Rhein die Stadtgrenze, im Westen die Grenze zum Landkreis Südliche Weinstraße. Direkt am Rhein liegt Maximiliansau. Am Ostrand des Bienwaldes befindet sich Wörth. Büchelberg liegt in einer Rodungsinsel im Bienwald, etwa zehn Kilometer westlich von Wörth. Schaidt liegt am nördlichen Rand des Bienwaldes, etwa 15 Kilometer westlich von Wörth.
2007 waren 46,8 Prozent der Einwohner katholisch und 26 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.
1979 wurde die 1972 gebildete Verbandsgemeinde Wörth aufgelöst, am 9. Juni 1979 die Gemeinde Büchelberg und am 10. Juni 1979 die Gemeinden Schaidt und Maximiliansau nach Wörth am Rhein eingemeindet sowie ein Gebietsteil mit 60 Einwohnern von Wörth am Rhein nach Scheibenhardt umgemeindet. Wörth am Rhein ist seitdem verbandsfreie Stadt.
Die Industrieansiedlung in den 1960er Jahren führte dazu, dass die Einwohnerzahl Wörths von rund 3500 Anfang der 1960er Jahre auf mehr als 9000 im Jahr 1980 stieg. In Wörth entstand - ab den sechziger Jahren durch die Industrieansieldung beflügelt - westlich des Altortes ein neuer Ortsteil („Dorschberg“) mit einer neuen Ortsmitte, mit neuem Rathaus, Schulen, Kirchen, Geschäften und Sportanlagen. Mit den Eingemeindungen 1979 stieg die Einwohnerzahl der Gesamtstadt auf rund 18.000.
1972 bildeten die Gemeinden Wörth, Maximiliansau, Schaidt und Büchelberg die Verbandsgemeinde Wörth. Erster Bürgermeister wurde in Personalunion der Bürgermeister von Wörth, Karl-Josef Stöffler. 1979 wurde aus der Verbandsgemeinde eine verbandsfreie Stadt, in der vier Ortsbezirke anstelle der vorher bestehenden Ortsgemeinden eingerichtet wurden.
Die 32 Sitze im Stadtrat verteilen sich seit 2004 wie folgt: CDU 17 Sitze, SPD 10 Sitze, GRÜNE 3 Sitze, FDP 2 Sitze.
Seit 1999 hat die CDU im Stadtrat eine absolute Mehrheit. Von 1989 bis 1994 hatte es eine große Koalition gegeben, von 1994 bis 1999 eine Koalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FWG.
Die Blasonierung des Wappens lautet: In Blau ein gestürzter goldener Anker mit einem darumgeschlungenen schwarzen Zeichen in Form eines links unten mit einem Beistrich versehenen S und beseitet rechts von einem goldenen Gänsefuß, links von einer bewurzelten goldenen Buche.
Es wurde 1981 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und zeigt die vier Hauptelemente der historischen Wappen von Wörth (Anker), Büchelberg (Buche), Pfortz/Maximiliansau (S) und Schaidt (Gänsefuß).
In Wörth gibt es den Badepark, eine große Schwimmbadanlage, sowie ein Stadion. In Schaidt existiert ein Sportzentrum mit einem DFB-Fußballstützpunkt.
Größter Arbeitgeber der Stadt ist die Automobilindustrie mit dem größten LKW-Montagewerk Europas. 1963 siedelte sich die damalige Daimler-Benz AG in Wörth mit einem Werk an, welches schließlich zu einem LKW-Montagewerk ausgebaut wurde.
Auf dem Gelände der ehemaligen Raffinerie und nahe dem Hafen wird derzeit ein neues Industriegelände erschlossen.
Am "Wörther Kreuz" treffen sich die Bundesautobahn 65 aus Richtung Neustadt an der Weinstraße und die Bundesstraßen B 9 (Kranenburg - Lauterbourg) und B 10 (Lebach - Augsburg). Bei Maximiliansau befinden sich eine Straßenbrücke und eine Eisenbahnbrücke über den Rhein. (Rheinbrücke Maximiliansau/Karlsruhe).
Im Bahnhof Wörth treffen sich die Bahnstrecken Ludwigshafen - Lauterbourg - Strasbourg (Abschnitt Wörth - Lauterbourg: Bienwaldbahn, Abschnitt Wörth - Schifferstadt: Bahnstrecke Schifferstadt - Wörth) und Neustadt an der Weinstraße - Karlsruhe (Maximiliansbahn). An der Maximiliansbahn ist ein weiterer Haltepunkt in Bau, der das Wohngebiet Dorschberg anbinden soll. Außerdem existiert eine umsteigefreie Verbindung mit der Stadtbahnlinie S5 in die Innenstadt von Karlsruhe und weiter über Pforzheim nach Bietigheim-Bissingen (siehe auch Albtal-Verkehrs-Gesellschaft). Die S5 fährt in Karlsruhe als Straßenbahn, wechselt über eine Verbindungsstrecke auf die Gleise der Deutschen Bahn und fährt als Eisenbahn bis zum Bahnhof Wörth. Von dort geht es über eine Straßenbahnstrecke durch den neuen Wörther Ortsteil Dorschberg. Diese Strecke, die bis zu dem großen Freibad Badepark führt, wurde in Abschnitten von 1996 bis 2003 gebaut. In Wörth hat die Stadtbahn sieben Haltepunkte, in Maximiliansau zwei.
Maximiliansau hat neben den Haltepunkten der Stadtbahn (Maximiliansau Eisenbahnstraße, Maximiliansau West) auch einen Haltepunkt für Regionalbahnen (Maximiliansau Im Rüsten) an der Bahnstrecke Wörth - Lauterbourg.
Schaidt liegt an der Bahnlinie Neustadt an der Weinstraße - Wissembourg. Der Ortsteil Bahnhof Schaidt gehört allerdings zur Gemeinde Steinfeld, der 1997 errichtete Bahnhaltepunkt befindet sich näher an der Ortsmitte von Schaidt.
Am Hafen Wörth befinden sich Umschlaganlagen für Container, für Autos und für Papier. 2004 wurde außerdem ein Güterverkehrszentrum eröffnet. Der Hafen gilt nach Duisburg als zweitwichtigster Binnencontainerhafen Deutschlands.
1963 siedelte sich die damalige Daimler-Benz AG an und errichtete das größte Lkw-Montagewerk Europas. Es werden die Typen Unimog, Econic, Atego, Axor und Actros gefertigt. Das Werk hat etwa 9000 Mitarbeiter. Jüngste Erweiterung des Mercedes-Benz-Werks Wörth ist ein mehr als 50 Hektar großes Entwicklungs- und Versuchszentrum für Nutzfahrzeuge der Daimler AG, das 2007 in Betrieb gegangen ist.
Ab 2001 entstand auf dem Gelände der ehemaligen Raffinerie (1996 geschlossen) die Papierfabrik Palm mit der weltgrößten Papiermaschine. Ab 2006 wurde ein Wellpappenwerk bei der Papierfabrik errichtet. Die Installation der Wellpappanlage begann im November 2006. Die Anlage ging Ende Februar 2007 in Betrieb. Außerdem entstand ein Kraftwerk auf dem Werksgelände.
Der Automobilzulieferer Faurecia produziert in Wörth auf dem Gelände der Daimler AG Kunststoffteile, beispielsweise Armaturenbretter für verschiedene Autohersteller. Harman/Becker stellt in Schaidt Autoradios und Navigationssysteme her. Außerdem existieren mehrere Automobilzulieferer und Speditionen und ein größerer Metall verarbeitender Betrieb.
In der Stadt befinden sich neben Kindergärten und Grundschulen auch ein Gymnasium (Europa-Gymnasium), eine Regionale Schule, eine Berufsbildende Schule und eine Schule für Lernbehinderte Schüler (Bienwaldschule).
Weitere Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sind das CJD Maximiliansau und das Institut für Bildungsförderung Wörth.
In den Ortsbezirken Wörth, Maximiliansau und Schaidt gibt es jeweils Gewerbevereine. Der größte Gewerbeverein hat seinen Sitz in „Alt-Wörth“. Insgesamt haben sich in den drei Gewerbevereinen fast 200 Einzelhändler, Gewerbetreibende und Selbstständige zusammengeschlossen.
Wörth an der Isar
Wörth an der Isar (amtlich: Wörth a.d.Isar) ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Landshut und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Wörth a.d.Isar.
Wörth a.d.Isar liegt in der Region Landshut an der Isar.
Es existieren folgende Gemarkungen: Wörth a.d.Isar.
Wörth an der Isar gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Rottenburg des Kurfürstentums Bayern. Das Kloster Niederviehbach hatte bis zur Säkularisation 1803 hier umfangreiche Besitzungen. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 974, 1987 dann 1.389 und im Jahr 2000 2.237 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist Daniel Sporer (CSU/Freie Wählerschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Karl Rannow (SPD/Freie Wähler).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.334.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 422.000 €.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 523 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 220 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 802. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 11 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 440 ha, davon waren 404 ha Ackerfläche und 36 ha Dauergrünfläche.
Wörth am Main
Wörth am Main (amtlich: Wörth a.Main) ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Miltenberg und liegt im Maintal, eingebettet zwischen den Hügeln von Odenwald und Spessart.
Römische Soldaten haben vermutlich schon in der Zeit Kaiser Domitians (81 - 96 n. Chr.) ein einfaches Holz-Erde-Kastell und später ein massives Steinkastell in Wörth errichtet.
In fränkischer Zeit, seit dem 6. Jahrhundert, war Wörth ein Zentrum königlicher Herrschaft und mit der St. Martinskapelle im heutigen Friedhof Ausgangspunkt christlicher Missionierung für das Odenwaldhinterland. Die Stadt wurde in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts von den Herren von Breuberg unter der Oberherrschaft der Erzbischöfe von Mainz am heutigen Standort neu gegründet. Im Jahr 1291 wird sie erstmals urkundlich als Stadt Werde (= Insel) erwähnt. Eine bedeutende politische Veränderung war der Übergang an Bayern im Jahr 1816.
Schiffahrts- und Schiffbaumuseum Wörth in der ehemaligen St. Wolfgangskirche. Eine kleine Außenstelle im Bürgerhaus informiert über die Römer in Wörth.
Am 16. Juni 2006 wurde die Städtepartnerschaft mit Honfleur offiziell begründet. Am 29. April 2007 erfolgte die Gegenunterzeichnung der Partnerschaftsurkunde im Wörther Schifffahrtsmuseum.
Wörth (Landkreis Erding)
Wörth ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hörlkofen.
Wörth liegt in der Region München im Tal der Sempt zwischen der Kreisstadt Erding und Markt Schwaben (jeweils 8 km entfernt) sowie 22 km westlich von Dorfen, 21 km südlich vom Flughafen München, 23 km nördlich von Ebersberg und rund 33 km von der Landeshauptstadt München entfernt. Im Ortsteil Sankt Koloman besitzt die Gemeinde eine Bahnstation, welche (überwiegend im 20-Minuten-Takt) von der S-Bahn München bedient wird (S-Bahnlinie S 2). Im Ortsteil Hörlkofen liegt eine weitere Bahnstation, an der Regionalbahnen auf der Bahnstrecke München–Mühldorf halten.
Es existiert nur die Gemarkung Wörth.
Außerdem existieren noch die Ortsteile Hörlkofen, Wifling, Hofsingelding, Kirchötting, Niederwörth, Breitötting, Sonnendorf, Willgruber, Oberau, Teufstetten und Berg.
Wörth wurde im Jahre 788 zum ersten Mal erwähnt. Der Ort gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Erding des Kurfürstentums Bayern, Grundherren waren bis 1803 die Bischöfe von Freising. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1978 bildeten die Gemeinden Wörth und Walpertskirchen die Verwaltungsgemeinschaft Hörlkofen.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.215, 1987 dann 2.858 und im Jahr 2000 4.294 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist Rudolf Borgo (SPD).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1833 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 344 T€.
Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Flagge mit den Farben Gelb-Blau-Gelb.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 189 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 73 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1468. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 8 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 67 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1363 ha, davon waren 1016 ha Ackerfläche und 341 ha Dauergrünfläche.
Wörth an der Donau
Wörth an der Donau (amtlich: Wörth a.d.Donau) ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Regensburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Wörth an der Donau.
Die Stadt liegt eingebettet zwischen Ausläufern des Bayerischen Wald und der Donauebene und 22 km östlich von Regensburg bzw. 20 Kilometer nordwestlich von Straubing. Am 5. Mai 1954 wurde Wörth zur Stadt erhoben.
Die Stadt Wörth liegt in einer waldreichen Umgebung mit einer Höhenlage zwischen 320 m und 630 m über NN. Das Stadtgebiet mit einer Fläche von 5.233,74 ha gliedert sich in landwirtschaftliche Nutzfläche mit ca. 2.500 ha und Forst mit ca. 2.250 ha. Die restlichen Flächen sind vor allem Siedlungsgebiete. Wörth liegt eingebettet zwischen die Bayerwaldausläufer Lerchenhaube (446 m), Herrenberg (399 m), Schlossberg (380 m) und Königsberg (373 m).
Gartenroith, Giffa, Hafnerhof, Hintergrub, Hinterzirnberg, Hornau, Kälberhäusl, Kirnberg, Kleinkiefenholz, Lohbach, Oberelend, Pfraumbach, Piehl, Reichenbach, Reiserhof, Unterelend, Vordergrub, Vorderzirnberg, Wichenbach, Wörthhof sowie Bierschneidermühle, Hornau, Hungersdorf, Kleinkiefenholz, und Rothmühle.
Der erste sichere Beleg für die Existenz Wörths ist eine Schenkungsurkunde von 787. Aus ihr geht hervor, dass die Schenkung in der Kirche St. Peter in der Ortschaft Uuerid geschah. Aus dem althochdeutschen Wort Uuerid, die ursprüngliche Bezeichnung für Siedlungen an Gewässern, wurde Werid und dann Wörth.
Bei einem Hunneneinfall wurde Werid 909 zerstört. In dieser Zeit wurde eine Burg, die Veste Werd, auf dem heutigen Schlossberg errichtet, die den Fürstbischöfen von Regensburg in Kriegszeiten diente und der Bevölkerung Schutz vor Angreifern bot. Nicht beweisen lässt sich, ob an gleicher Stelle eine Gaugrafenburg aus der Karolingerzeit um 800 gestanden hat. Ebenso lässt sich nicht beweisen, ob der Ort eine Kultstätte der Kelten gewesen ist.
Die Existenz der heutigen Stadtteile lässt sich ab 1134 urkundlich nachweisen, und zwar 1134 Hofdorf und Oberachdorf, 1145 Kiefenholz, 1179 Tiefenthal, 1184 Zinzendorf und schließlich 1384 Weihern.
Der Pfalzgraf und Herzog Johannes ließ um 1200 auf der älteren mittelalterlichen Burganlage das Schloss Wörth bauen. Die Regensburger Fürstbischöfe ließen in einer langen Umbauphase in 16. und 17. Jahrhundert die Veste Werd zu einem Renaissanceschloss umbauen. Das Gebäude war dann über Jahrhunderte beliebter Sommeraufenthalt der Regensburger Fürstbischöfe. Ferner gab es immer wieder Zeiten, in denen die Schlossherren die gesamte Hofhaltung nach Wörth verlegten und das Bistum von hier aus verwalteten. Am 26. Juli 1806 unterzeichnete Karl Theodor von Dalberg im Schloss die Rheinbundakte. 1810 ging die Herrschaft der Kirchenfürsten zu Ende, das Schloss und die umliegenden Wälder wurden vom Königreich Bayern säkularisiert. 1812 wurde der Besitz an Carl Alexander von Thurn und Taxis als Ausgleich für die Ablösung der Postrechte übertragen.
Am 5. Mai 1954 wurden Wörth die Stadtrechte verliehen. Die Unterzeichnung der Stadterhebungsurkunde durch Innenminister Dr. Wilhelm Hoegner war die Geburtsstunde der Stadt Wörth. Nach mehreren Eigentümerwechseln wurde das Schloss 1983 vom Landkreis saniert und beherbergt heute ein Seniorenheim.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden von der Militärregierung der Vereinigten Staaten Gemeindezusammenlegungen verfügt, dabei wurden Tiefenthal und Oberachdorf in Wörth eingemeindet. Der heutige Stadtteil Kiefenholz kam zur Gemeinde Wiesent, Hungersacker und Weihern wurden zusammengeschlossen.
Am 1. April 1971 haben sich die Gemeinden Oberachdorf, Kiefenholz, Tiefenthal, Hofdorf, Zinzendorf und Weihern und die Stadt Wörth zur neuen Stadt Wörth verbunden.
Die Wohnbevölkerung von Wörth hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Hatte Wörth zum 31. Dezember 1999 4.387 Einwohner, so waren es am 31. Dezember 2003 bereits 4.514. Die Bevölkerungsstruktur von Wörth ist recht jung, 30,8 % der Einwohner sind unter 25 Jahre, 53,3 % zwischen 25 und 65 Jahre und 15,9 % über 65 Jahre alt.
Bei der Kommunalwahl 2002 bekam keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit. So kam es am 17. März 2002 zur Stichwahl zwischen Herbert Schötz und Anton Rothfischer. Anton Rothfischer gewann die Stichwahl mit 1.211 Stimmen (53.04 %) und wurde zum Bürgermeister der Stadt Wörth gewählt.
Das Wappen der Stadt Wörth an der Donau zeigt unter einem roten Schildhaupt mit silbernem Schrägbalken in Silber auf grünem Dreiberg drei grüne Sumpfpflanzen.
Beschreibung: Das Wappen leitet sich aus einem erhaltenen Siegelabdruck von 1560 ab. Das rote Schildhaupt mit dem silbernem Schrägbalken symbolisiert die einstige Zugehörigkeit des Ortes zum Hochstift Regensburg. Die Hauptdarstellung mit dem Dreiberg und den drei Sumpfpflanzen spielt als redendes Wappen auf den Ortsnamen an. „Wörth“ bedeutet sprachlich einen etwas höher gelegenen Ort am Wasser, meist bewachsen mit Sumpfpflanzen oder Auwald. Das Wappen stellt somit drei nicht näher bezeichnete Pflanzen auf Erhöhungen dar. Das Wappen wurde am 3. Januar 1977 durch die Regierung der Oberpfalz genehmigt.
Im Sommer und Herbst finden die Veranstaltungen im Schlosskeller oder im Schlosshof statt. In der restlichen Zeit bietet der schönste Raum des Landkreises, das Rondellzimmer im Schloss, die geeignete Atmosphäre für Konzerte, Lesungen usw. Für Ausstellungen steht die Galerie unter dem Bergfried zur Verfügung.
Immer an einem Juni-Wochenende gibt es ein weit über die Region hinaus bekanntes VW Käfer-Treffen für Freunde luftgekühlter Volkswagen.
Anlässlich der 50 Jahrfeier zur Stadterhebung wurde 2004 in Wörth eine Gewerbeschau ins Leben gerufen, um die heimische Wirtschaft zu fördern und zu stärken. Organisiert wird die Ausstellung von ortsansässigen Firmeninhabern in ehrenamtlicher Arbeit. Wegen des großen Erfolgs mit bis zu 120 Betrieben aus der Region wird die Gewerbeschau alle zwei Jahre neu aufgelegt.
Wörth an der Donau liegt unmittelbar an der A 3 mit den Ausfahrten „Wörth-Ost“ und „Wörth/Wiesent“.
In Wörth erscheint die Donau-Post, eine Lokalausgabe des Straubinger Tagblatts und der Wörther Anzeiger als eine Lokalausgabe der Mittelbayerischen Zeitung.
Reinbot von Durne war ein mittelhochdeutscher Autor der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Er war Hofdichter am bayerischen Herzogshof, möglicherweise aber auch Notar in der herzoglichen Kanzlei. Er verfasste zwischen 1231 und 1256 oder nach 1246 in Wörth an der Donau im Auftrag des Herzogs Otto II. (Bayern) und seiner Ehefrau Agnes in 6134 Versen den mittelhochdeutschen Georgsroman, die höfische Fassung der weit verbreiteten Legende des Heiligen Georg .

