Vorarlberg

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Geschrieben von daneel 27/02/2009 @ 04:40

Tags : vorarlberg, österreich, ausland

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Egg (Vorarlberg)

Egg (Österreich)

Egg ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bregenz. Sie ist die bevölkerungsreichste und mit einer Fläche von 65,37 Quadratkilometern auch die größte Gemeinde des Bregenzerwaldes.

Egg liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bregenz südöstlich des Bodensees auf 561 Metern Höhe. 37,3 % der Fläche sind bewaldet, 31,5 % der Fläche Alpen. Die höchste Erhebung ist der Hohe Ifen mit dem Schneckenloch, der größten Höhle Vorarlbergs.

Ortsteile der Gemeinde sind Egg und Großdorf.

1275 wurde das Dorf „Anderegge“ erstmals urkundlich erwähnt. Bis zum Ende der „Wälderrepublik“ tagte hier das Hochgericht des Innerbregenzerwaldes. Die Habsburger regierten den Ort wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus.

Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Egg seit dessen Gründung 1861.

Bekannt wurde Egg auch dadurch, dass sich der ehemalige Gauleiter von Württemberg-Hohenzollern Wilhelm Murr, am 14. Mai 1945, zusammen mit seiner Frau, durch mitgeführte Giftampullen selbst das Leben nahm. Beide wurden auf dem Friedhof von Egg beerdigt. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Zu einer folgenschweren Brandkatastrophe kam es am 8. Februar 2008. Bei dieser kamen im Altersheim »Vinzenzheim« bei einem Gebäudebrand 11 Personen durch Rauchgasvergiftung ums Leben, 6 weitere konnten von den Feuerwehren schwer verletzt geborgen werden. Eine der Verletzten Personen verstarb am 16. Februar infolge ihrer schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Quelle: Bevölkerungsentwicklung 1869 - 2007 der Statistik Austria Am 31. Dezember 2002 hatte die Gemeinde 3.472 Einwohnern. Der Ausländeranteil lag 2002 bei 4,3 %.

Der Gemeinderat besteht aus 24 Mitgliedern. Bürgermeister der Gemeinde ist Norbert Fink. Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 2.752.567 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 6.460.538 €. Der Schuldenstand betrug 2001 3.659.365 €.

Alois Negrelli (plante den Suezkanal) plante 1834 die aus Holz gebaute „Gschwendtobelbrücke“ zwischen Egg und Lingenau.

Diese gedeckte Holzbrücke mit sechsfach verstärktem Hängesprengwerk über der Subersach ist noch heute trotz ihres hohen Alters ein Meisterwerk der Ingenieurs- und Zimmermannskunst. Sie war die erste mittels eines Sprengwerks sich selbst tragende Hängebrücke.

Dieser Drahtsteg (Hängebrücke) war lange Zeit die einzige Verbindung zwischen Lingenau und Egg bzw. Vorder- und Mittelbregenzerwald.

Er ist 57 Meter lang und liegt etwa 15 Meter über dem Wasserspiegel der Subersach. Die Brücke wurde 1901 errichtet und heute wird der Steg nur noch als Wanderweg verwendet.

Brücken haben für den Ort eine große Bedeutung, weil der Ortskern nur über Brücken erreicht werden kann.

Am Ort gab es im Jahr 2003 92 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 994 Beschäftigten und 41 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 1.485. Ein weiteres wichtiges Beschäftigungsfeld ist der Tourismus; im Tourismusjahr 2001/2002 konnten insgesamt 63.219 Übernachtungen verbucht werden.

Egg liegt an der Strecke der Bregenzerwaldbahn, die 1985 eingestellt wurde und seither noch als Museumsbahn geführt wird. Bauleiter von Teilstücken zum Bau der Bregenzerwaldbahn um 1901 war Kaspar Ritter, deren Ausführung der in Egg ansässige Baumeister Johann Bertolini übernahm.

In Egg gibt es drei Kindergärten sowie zwei Volksschulen, eine Hauptschule und eine AHS. Im Ort gibt es (Stand Januar 2003) 793 Schüler, davon 202 an der AHS.

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Vorarlberg

Lage von Vorarlberg mit Bregenz in Österreich

Vorarlberg ist das westlichste Bundesland der Republik Österreich. Durch seine Verfassung ist das Land als „selbständiger Staat“ und als Teil des Bundesstaates eingerichtet. Vorarlberg, das im einheimischen Dialekt meist Ländle genannt wird, ist flächen- wie bevölkerungsmäßig das zweitkleinste Bundesland.

Seine Menschen unterscheiden sich in vielen Kulturformen von der übrigen Bevölkerung Österreichs. So werden hoch- und höchstalemannische Dialekte gesprochen (Vorarlbergerisch), während das übrige Österreich fast ausschließlich zum bairischen Sprachraum gehört. Verbindene Sprache ist das Hochdeutsche, aber in einer österreichischen Varietät.

Die Fläche Vorarlbergs wird im Allgemeinen mit 2.601,48 km² angegeben. Ohne die Fläche des hohen Sees des Bodensees, der nach der allgemein vorherrschenden Kondominiumstheorie völkerrechtlich von allen Anrainerstaaten gemeinsam verwaltet wird, beträgt die Landesfläche allerdings nur 2.596 km². Es liegt zwischen dem Bodensee und dem Alpenrhein im Westen, dem Arlberg und der Verwallgruppe im Osten, den Gebirgszügen des Rätikons und der Silvretta im Süden, dem Allgäu im Norden und dem Bodensee im Nordwesten.

Das Bundesland ist in vier unterschiedlich große Verwaltungsbezirke aufgeteilt. Die Bezirke tragen jeweils den Namen ihrer Hauptstadt; diese sind, der flächenmäßigen Größe der Bezirke nach abnehmend geordnet Bludenz, Bregenz, Feldkirch und Dornbirn.

Neben diesen Verwaltungsbezirken gibt es sechs Gerichtsbezirke im Bundesland. Es sind dies Bezau, Bludenz, Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Montafon. Generell decken die in den Bezirkshauptstädten ansässigen Bezirksgerichte jeweils den gesamten Bezirk ab. Die beiden Fälle des Bezirksgerichts Bezau, welches den gesamten Bregenzerwald und das Kleinwalsertal abdeckt, und Montafon, welches, ansässig in Schruns, das komplette Montafon behandelt, beschränken jeweils die Gebiete des Bezirksgerichts Bregenz und Bludenz.

Des Weiteren gliedert sich Vorarlberg in 96 eigenständige politische Gemeinden und 107 Katastralgemeinden. Fünf Vorarlberger Gemeinden führen das Stadtrecht (Bludenz, Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Hohenems) und weitere 11 wurden zur Marktgemeinde erhoben.

Sitz der obersten Organe des Landes, des Vorarlberger Landtags und der Landesregierung, ist die Landeshauptstadt Bregenz. Für die Dauer außerordentlicher Verhältnisse kann der Landeshauptmann, laut Landesverfassung, deren Verlegung an einen anderen Ort des Landesgebietes verfügen.

Das gebirgige Vorarlberg wird geographisch vor allem durch die Täler und deren Flüsse strukturiert: Das Rheintal mit dem Rhein und der Walgau mit der Ill sind die bevölkerungsreichsten Gebiete. Weitere Täler und deren Flüsse sind: Montafon (Ill), Klostertal (Alfenz), Großes Walsertal (Lutz), Brandnertal (Alvier), Laternsertal (Frutz), Leiblachtal (Leiblach), Bregenzerwald (Bregenzer Ach), Kleinwalsertal (Breitach) und das Lechtal (Lech) im Arlberg-Gebiet.

Vorarlberg wird in mehrere Großräume eingeteilt, die meistens verkehrstechnisch oder -planerisch zusammenhängen. Den wichtigsten dieser Großräume bildet das von Bregenz bis Feldkirch verlaufende Rheintal, welches mit knapp 240.000 Menschen das größte Ballungszentrum Vorarlbergs darstellt. Damit konzentriert sich rund 66 % der Bevölkerung auf den Westen des Landes.

Die zweitgrößte Region ist der Walgau mit rund 48.000 Einwohnern. Weitere Regionen sind der Bregenzerwald, das Montafon, die Bodenseeregion inklusive Laiblachtal sowie das Große Walsertal. Eine geografische Besonderheit bildet das Kleinwalsertal, das von Österreich aus nicht erreichbar und nur über Bayern zugänglich ist. Dennoch gehört es als „funktionale Enklave“ zum Bezirk Bregenz.

Als Hauptfluss Vorarlbergs gilt der Neue Rhein (Alpenrhein), der auf weiter Strecke die Staatsgrenze zur Schweiz bildet. Die Ill ist der zweitwichtigste Fluss und durchfließt das Montafon und den Walgau, bevor sie bei Meiningen in den Rhein fließt. Weitere wichtige Gewässer sind die Bregenzer und die Dornbirner Ach, da sie große Teile der Berge des Bregenzerwaldes entwässern. Der größte See ist der Bodensee, an dem Vorarlberg mit einer Uferlänge von gut 11 % (28 Kilometer) beteiligt ist. Weitere bedeutsame Seen sind der Lünersee und der Kopsspeicher, allerdings sind beides Stauseen der Vorarlberger Illwerke.

Vorarlberg wird im Osten durch drei Pässe mit dem übrigen Österreich verbunden, die nicht oder nur bedingt ganzjährig befahrbar sind. Das sind der Arlberg, der Hochtannberg (verbindet eigentlich das Bregenzerachtal mit dem oberen Lechtal) und die Bielerhöhe in der Silvretta (zwischen dem Montafon und dem Paznauntal). Der Flexenpass stellt die Verbindung zwischen dem obersten Lechtal, dem Klostertal und dem Arlberg her. Ein nicht ganzjährig befahrbarer Pass ist das Furkajoch, welches das Rheintal über das Laternsertal mit dem inneren Bregenzerwald (Damüls) verbindet. Zwei weitere wichtige innervorarlbergische Übergänge sind das Bödele (Losenpass 1.140 m) zwischen Dornbirn beziehungsweise dem Rheintal und dem Bregenzerwald sowie das Faschinajoch, über das eine Landesstraße vom Bregenzerwald ins Großwalsertal und weiter in den Walgau führt.

Der höchste Berg Vorarlbergs ist der Piz Buin mit 3.312 Metern Höhe. Weitere bekannte Berge sind die Zimba (Rätikon), die Schesaplana (höchster Berg des Rätikons), die Rote Wand (Lechquellengebirge), die Drei Türme (Montafon), die Drei Schwestern (bei Frastanz/Feldkirch), der Diedamskopf und die Kanisfluh im Bregenzerwald, der Große Widderstein (höchste Berg des Kleinen Walsertals), der Karren in Dornbirn und der Pfänder in Bregenz.

Das wohl bekannteste Gebirgsmassiv ist die Silvretta im Südosten des Landes. Hier befinden sich auch Vorarlbergs größte Gletscher. Ein weiterer bedeutender Gebirgszug ist der Rätikon, der sich ebenfalls im Süden des Landes an der Grenze zur Schweiz befindet. Die Gebirge fallen in Richtung Norden steil ab. Im Bregenzerwald steigen die Berghöhen stufenweise Richtung Südosten bis 2.650 m (Braunarlspitze) an. Der bekannte Hausberg der Landeshauptstadt, der Pfänder (1.064 m) im Nordwesten des Landes, erhebt sich zwar mehr als 650 Meter über den Bodensee, ist damit aber dennoch einer der niedrig(st)en Berge im Landesgebiet.

Vorarlberg hat Grenzen mit dem Schweizer Kanton St. Gallen und dem Fürstentum Liechtenstein im Westen, dem Kanton Graubünden im Süden, mit dem österreichischen Bundesland Tirol im Osten und dem deutschen Bundesland Bayern im Norden. Aufgrund einer völkerrechtlichen Besonderheit, nach der es außerhalb der, dem Ufer vorgelagerten, Halde des Bodensee keine festgelegten Staatsgrenzen gibt, und daher alle Anrainerstaaten aneinander grenzen, grenzt Vorarlberg weiters an Baden-Württemberg und den Schweizer Kanton Thurgau.

Vorarlberg war mindestens seit 500 v. Chr. vom keltischen Volksstamm der Brigantier besiedelt. Im Jahre 15 v. Chr. eroberten die Römer das Gebiet.

Um 260 begannen die Einfälle der Alemannen, die dann ab etwa 450 hier siedelten. Mit den Alemannen kam das Gebiet zum Fränkischen Reich, 843 zum Ostfränkischen Reich. Als Erben der Udalrichinger, die karolingische Grafen u. a. im Bodenseegebiet waren, erlangten die Grafen von Montfort um 1200 die Herrschaft im Gebiet von Bludenz, Bregenz und Feldkirch.

Seit dem 14. Jahrhundert gelangten die einzelnen Herrschaften an die Habsburger, die bestrebt waren, ihre Territorien in der heutigen Schweiz und ihre österreichischen Besitzungen zu arrondieren: 1363 die Herrschaft Neuburg am Rhein, 1375 die Grafschaft Feldkirch, 1394 die Herrschaft Bludenz mit dem Montafon, 1397 die Herrschaft Jagdberg, 1451 die halbe Grafschaft Bregenz, 1453 die Gerichte Tannberg und Mittelberg, 1474 die Grafschaft Sonnenberg (der Truchsessen von Waldburg), 1523 die zweite Hälfte der Grafschaft Bregenz. Zahlreiche Herrschaften in Südwestdeutschland (Freiburg im Breisgau) und der heutigen Schweiz (Fricktal im späteren Kanton Aargau) waren ebenfalls in habsburgischem Besitz (Vorderösterreich). Bis ins 17. Jahrhundert hinein stand ein Landvogt an der Spitze der Verwaltung der habsburgischen Gebiete in Vorarlberg.

1765 fiel die Grafschaft Hohenems nach dem Aussterben des Grafenhauses in männlicher Linie ebenfalls an die Habsburger. 1804 rundete der Erwerb der Herrschaften Blumenegg und St. Gerold, ehemals Besitz der Klöster Weingarten bzw. Einsiedeln, und schließlich 1814 des ehemaligen Reichshofes Lustenau das Territorium ab.

In napoleonischer Zeit, zwischen 1806 und 1814, gehörte das Gebiet Vorarlbergs zu Bayern und kam dann bis auf die Westallgäuer Teile der Herrschaft Hohenegg an Österreich zurück; es wurde von Innsbruck aus verwaltet.

Nach dem Zusammenbruch der Habsburger Monarchie und der Gründung des Staates Deutsch-Österreich ergab die Bewegung für den Anschluss an die Schweiz in einer Volksabstimmung 1919 eine Mehrheit von 80 %, scheiterte sowohl an der zögerlichen Politik der (provisorischen) Vorarlberger Landesversammlung als auch des Schweizer Bundesrates, der das sorgsam austarierte Verhältnis zwischen Sprachen und Religionen in der Schweiz nicht durch einen zusätzlichen Kanton mit deutschsprachigen Katholiken ins Ungleichgewicht bringen wollte (die herabwürdigende Bezeichnung Vorarlbergs als Kanton Übrig hat jedoch andere Hintergründe) sowie an den Friedensverträgen von St. Germain und Versailles.

Seit 1918 ist Vorarlberg, abgesehen vom nationalsozialistischen Zwischenspiel des Gaues Tirol-Vorarlberg 1938 bis 1945, selbständiger Staat und zugleich ein Bundesland der Republik Österreich.

Mit dem so genannten Anschluss am 12. März 1938 wurde Vorarlberg mit der Republik Österreich vom nationalsozialistischen Deutschen Reich de facto annektiert. Bereits kurz nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde Vorarlberg mit dem Gau Tirol zwangsvereinigt und als selbständige Gebietskörperschaft getilgt. Auch in Vorarlberg forderte die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und der zweite Weltkrieg viele Menschenleben. Mindestens 200 jüdische Einwohner des Gaus Tirol-Vorarlberg fielen dem NS-Rassenwahn zum Opfer; in Vorarlberg lebten vor dem Krieg nur 15 Juden. Kurz vor Kriegsende im Frühjahr 1945 schoss die örtliche SS noch auf einheimische Zivilisten, die „zu früh“ weiße Fahnen vor den anrückenden französischen Truppen aus den Fenstern gehängt hatten.

Nach dem Krieg gehörte Vorarlberg von 1945 bis 1955 gemeinsam mit dem Land Tirol (ausgenommen Osttirol) zur Französischen Besatzungszone. Nach dem Ende der Besatzungszeit sorgte Vorarlberg vor allem 1964 für bundesweite Schlagzeilen, als durch eine aufgebrachte Menge in der Bodenseegemeinde Fußach ein Schiff statt auf den vorgesehenen Namen „Karl Renner“ auf den Namen „Vorarlberg“ getauft wurde.

In den Jahren 1999 und 2005 verwüsteten schwere Überschwemmungen Teile Vorarlbergs und verursachten große Schäden.

Der Name „Vorarlberg“ leitet sich vom Pass Arlberg ab, da das Land sowohl aus Sicht des alten Reiches als auch der Schweizerischen Eidgenossenschaft sowie der Stammburg der Habsburger – „vor“ dem Arlberg liegt.

Die staatlichen Symbole des Landes sind das Landeswappen, das Landessiegel, die Landeshymne und die Landesfarben.

Das Montfortische Banner ist mit drei gleich breiten, und schwarz befransten Lätzen versehen und trägt am oberen Rand drei rote Ringe. Das obere Feld des Banners ist mit zwei, die Lätze sind mit drei schwarzen Querlinien durchzogen.

Das Amt des Vorarlberger Landeshauptmannes hat zurzeit Herbert Sausgruber (ÖVP) inne, sein Stellvertreter ist Landesstatthalter Markus Wallner (ÖVP). Präsident des Vorarlberger Landtages ist Gebhard Halder (ÖVP).

Seit dem Beginn der Zweiten Republik wird Vorarlbergs Politik von der konservativen Österreichischen Volkspartei, zuvor, in der Zeit der Ersten Republik, von deren Vorgängerorganisation der Christlichsoziale Partei (Österreich) dominiert. Die SPÖ schied 1974 aus der Landesregierung aus. Vorarlberg war lange Zeit das einzige österreichische Bundesland, in dem die Regierungssitze laut Landesverfassung nicht nach dem Proporzprinzip, sondern nach dem Majorzprinzip vergeben werden, seit 1999 jedoch gilt auch in Salzburg und in Tirol das Majorzprinzip, es bestehen auch Bestrebungen weiterer Bundesländer auf dieses umzusteigen. Die ÖVP hatte – bis auf die Zeitspanne zwischen 1999 und 2004 – immer eine absolute Mandatsmehrheit im Landtag, die der FPÖ (bis in die 70er Jahre auch der SPÖ) zugestandenen Regierungssitze sind keine politische Notwendigkeit. Seit 1983 sind auch Die Grünen als vierte Partei im Vorarlberger Landtag vertreten. Nach der Abspaltung des BZÖ von der FPÖ, entschied sich die Vorarlberger Landesgruppe zunächst für einen eigenständigen dritten Weg, ordnete sich 2006 aber wieder der Bundes-FPÖ unter. Das Liberale Forum schaffte den Einzug in den Landtag nie. Der Sitz des Landtages und der Vorarlberger Landesregierung befindet sich in Bregenz.

Obwohl die Städte Bregenz, Dornbirn und Feldkirch durchaus die erforderliche Größe hätten, gibt es in Vorarlberg keine Statutarstadt.

In Vorarlberg ist die Verwaltung traditionell dezentral organisiert. Dies liegt zum einen daran, dass Vorarlberg bis 1918 kein eigenständiges Land war, deshalb auch keine Landeshauptstadt besaß und die Einrichtungen auf die größten Städte aufgeteilt wurden. Zum anderen liegt es daran, dass Bregenz zwar Sitz von Landtag und Landesregierung ist, als drittgrößte Stadt des Landes aber nicht die zentrale Stellung einnimmt wie dies Landeshauptstädte in den meisten anderen Bundesländern für gewöhnlich tun. So kann das gesamte Rheintal, insbesondere die drei größeren Städte Bregenz, Dornbirn und Feldkirch, als das eigentliche politische und gesellschaftliche Zentrum Vorarlbergs angesehen werden.

Die Zimba ist einer der bekanntesten Kletterberge in Vorarlberg mit einer Höhe von 2.645 m ü. A.. Da die Form des Berges von allen Seiten an ein Horn erinnert, wird sie auch Vorarlberger Matterhorn genannt. Die Zustiege in die Klettertouren sind nicht allzu schwer, jedoch sollten die Touren an sich nicht unterschätzt werden. Der höchste Berg ist der Piz Buin in der Silvretta mit 3.312 m ü. A..

Das Naturschutzgebiet Rheindelta ist das größte Feuchtgebiet am Bodensee und zählt zu den bedeutendsten Brut- und Rastgebieten für Vögel.

Zu den spektakulärsten Naturschauspielen im Rheintal gehört das Ebniter Tal mit der Rappenloch-, Alploch-, Schaufelschlucht, dem Staufensee, dem Kirchle und der Kobelach. Die Schluchten sind über Dornbirn erreichbar und von April bis Oktober begehbar, außerhalb dieser Zeit besteht die Gefahr von Steinschlag.

Vorarlberg ist mit 141 Einwohnern pro km² nach Wien das am zweitdichtesten besiedelte Bundesland Österreichs. Mit dem Ballungsraum zwischen Feldkirch und Hörbranz verfügt es über eines der am dichtesten besiedelten Gebiete Europas. Das kleine Land hat neben Wien den höchsten Immigrantenanteil. Dieser liegt bei 13% der Gesamtbevölkerung. Die größte migrantische Gruppe sind, entgegen dem österreichischen Schnitt, Bewohner türkischer Herkunft, knapp gefolgt von Immigranten aus dem ehemaligen Jugoslawien. Die weit abgeschlagene drittgrößte Immigrantengruppe stellen in Vorarlberg die Deutschen dar.

Vorarlberg war bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts noch relativ dünn besiedelt. Die Rheinregulierung, der Bahnbau und der damit verbundene Aufschwung der Industrie förderte die Immigration von Trentinern, welche als Arbeitskräfte ins Land kamen.

Die erste Einwanderungswelle in der Zwischenkriegszeit bestand hauptsächlich aus Menschen aus Ostösterreich, vor allem Steirer und Kärntner. Während der NS-Zeit wanderte eine große Anzahl von Südtiroler Optanten ein. Zu diesem Zweck entstanden auch die markanten, noch heute erhaltenen und bewohnten Südtiroler-Siedlungen in den größeren Gemeinden des Landes.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erreichten größere Einwanderungswellen das Vorarlberger Land, was den großen Bevölkerungssprung zwischen 1923 und 1951 (trotz des Krieges) und zwischen 1961 und 1971 erklärt. Die erste Welle bestand vor allem aus deutschen Heimatvertriebenen (Sudetendeutsche und Untersteirer. Die zweite große Einwanderungswelle der 1960er und frühen 1970er Jahre kam mit den Gastarbeitern besonders aus der Türkei und Jugoslawien, deren Arbeitskraft vor allem in der Textilindustrie benötigt wurde. Diese Migrationswelle wurde durch die relativ gute Wirtschaftslage in Vorarlberg und der benachbarten Schweiz herbeigeführt.

78% der Vorarlberger sind katholisch und etwa 2,2% evangelisch. Die Evangelischen bekennen sich größtenteils zum Augsburger Bekenntnis, es gibt aber auch eine kleine Gruppe, die sich zum helvetischen Bekenntnis bekennt. Muslime machen 8,4% der Bevölkerung aus. Dieser Glaube wird vor allem von türkischen und bosnischen Einwanderern praktiziert und ist überdurchschnittlich stark im Bezirk Dornbirn vertreten, wo verschiedene muslimische Glaubensgruppen mehr als 10% der Bevölkerung ausmachen.

Im Gegensatz zum restlichen Österreich werden in Vorarlberg keine bairischen, sondern alemannische Dialekte gesprochen, vergleichbar dem alemannischen Schweizerdeutsch, dem südbadischen Alemannisch und dem Schwäbischen. Die beliebte Bezeichnung Vorarlbergs als „Ländle“ weist auf den alemannischen Sprachraum hin. Der nördliche Vorarlberger Dialekt (Bregenzerwald und die Landeshauptstadt Bregenz) ist am nächsten mit dem Allgäuer Dialekt verwandt; der im Vorarlberger Rheintal gesprochene Dialekt orientiert sich eher an den Dialekten des Schweizer Rheintals (Kanton St. Gallen) sowie Liechtensteins. Vor allem in geographischen Bezeichnungen, aber auch für manche Alltagsgegenstände, haben sich viele romanische Begriffe erhalten und verbreitet.

Dieser Artikel in der Alemannischen Wikipedia.

Die Hauptverkehrsachse Vorarlbergs führt durch das Rheintal, den Walgau und das Klostertal zum Arlberg, durch den das Bundesland unter anderem mit dem restlichen Österreich verkehrstechnisch verbunden ist. Die erwähnenswertesten Übergänge nach Tirol sind die Bielerhöhe, der Arlbergpass und der Arlbergstraßentunnel, sowie der Übergang ins Lechtal bei Warth.

Auf Ebene des Individualverkehrs ist diese Verkehrsachse mit der Rheintal/Walgau Autobahn A 14 und der Arlberg Schnellstraße S 16 (mit dem Arlberg Straßentunnel) realisiert.

Im Dezember 2008 wurden Vorarlberg, von Seiten des Bundes, Fördermittel in der Höhe von 4,7 Millionen Euro zur Durchführung eines Modellversuches für Elektroautos zugesprochen. Dabei sollen, vor allem im Rheintal, etwa 100 E-Wagen neu eingeführt werden, 50 davon werden durch die Illwerke/VKW-Gruppe angeschafft und verleast. Der für die Fahrzeuge benötigte Strom soll durch erneuerbare Energien gewonnen werden. Bei der Ausschreibung für die Modellregion hatte sich das Land gegen Graz, Linz und Salzburg durchgesetzt.

Im Bereich des öffentlichen Verkehrs wird die Hauptverkehrsachse durch die Vorarlbergbahn und die Arlbergbahn der ÖBB bedient. Die Bahnstrecke von St. Margrethen im schweizer Kanton St. Gallen in die deutsche Grenzstadt Lindau führt über Lustenau und Bregenz und wird im Nahverkehr von den ÖBB betrieben. Auch die EuroCity-Züge von München nach Zürich halten in Vorarlberg im Bahnhof Bregenz.

Daneben gibt es noch die, von einem privaten Betrieb geführte Montafonerbahn die von Bludenz bis nach Schruns fährt. Die Schmalspurstrecke im Bregenzerwald wurde in den 70er-Jahren durch Busse ersetzt und wird nur noch für Nostalgiefahrten genutzt. Das Landbus, Stadtbus und Ortsbus System (die meisten Linien im Halbstundentakt) komplettieren die öffentlichen Verkehrsmittel, die tariflich im Verkehrsverbund Vorarlberg integriert sind.

Die Bodenseeschifffahrt hat entgegen den benachbarten Regionen in der Schweiz und Deutschland keine große Bedeutung. Sie dient zumeist touristischen Zwecken und verkehrt hauptsächlich im Sommer. Ein Bodenseeschiff heißt Vorarlberg, siehe dazu Fußachaffäre.

Vorarlberg hat außer einem Flugplatz für Sportflugzeuge in Hohenems und 2 Heliports in Feldkirch und Ludesch keinen Flughafen. Die nächsten Flughäfen sind Altenrhein (CH), Friedrichshafen (D), Memmingen (D), Zürich (CH), Innsbruck (A) München (D) und Stuttgart (D).

Wirtschaftlich ist das Bundesland Vorarlberg eine der am frühesten entwickelten Industrieregionen Österreichs. Heute dominiert nicht mehr so sehr die traditionelle Textilindustrie, sondern die feinmechanische und Elektroindustrie sowie der Tourismus (Lech und Zürs am Arlberg, Montafon, Bregenzerwald, Kleinwalsertal). Vorarlberg ist das am zweitstärksten industrialisierte Bundesland Österreichs mit der stärksten Exportorientierung (Exportquote der Industrieproduktion zirka 70 %). Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Grenzgänger in die Schweiz und nach Liechtenstein. Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Vorarlberg einen Index von 127.4 (EU-25:100) (2003).

Zu den großen Vorzeigeunternehmen mit internationaler Bedeutung zählen die Julius Blum GmbH und Grass in Höchst (Beschläge), Gebrüder Weiss in Lauterach, Zumtobel in Dornbirn (Lichttechnik), Alpla in Hard (Plastikverpackungen), Doppelmayr in Wolfurt (Seilbahnanlagenbau), Rauch in Rankweil und Nüziders sowie Pfanner in Lauterach (Fruchtsäfte), Suchard (Schokolade) und Getzner-Textil in Bludenz und Wolford (Textilien) in Bregenz. Daneben haben sich auch einige bedeutende ausländische Großkonzerne mit strategischen Produktionsanlagen in Vorarlberg angesiedelt. Hier sind beispielsweise Liebherr und Hydro-Aluminium in Nenzing zu nennen. Zudem sind in Vorarlberg vier Brauereien angesiedelt, die größte und älteste – seit 1834 bestehende – Mohrenbrauerei August Huber befindet sich in Dornbirn.

In Vorarlberg bieten 51 Pflegeheime 2.147 Wohn-/Pflegeplätze an, davon 1.818 Pflegeplätze und 329 Wohnplätze in 1.914 genutzten Zimmern; davon sind 1.755 Einzelzimmer. 2006 wurden 3.687 Menschen betreut, davon kamen 1.152 nur vorübergehend in ein Pflegeheim (alle Zahlen 2006).

Stromwirtschaft bildet heute einen grundlegenden Punkt der Vorarlberger Wirtschaft, wobei Wasserkraft die Hauptenergiequelle ist. Diese wird vorwiegend für die Produktion von Spitzenstrom genutzt. Die Stauseen der Wasserkraftwerke befinden sich alle im hinteren Montafon. Aufgrund eines Abkommens mit Baden-Württemberg wird Spitzenstrom mit deutschem Grundstrom im Verhältnis 1:4 ausgetauscht. 2003 war Vorarlberg auch die erste Region Europas, in der mehr regenerative Energie erzeugt als dort verbraucht wird. Ökostrom aus Vorarlberg wird deshalb auch ins deutsche Westallgäu, in die Schweiz und in andere österreichische Bundesländer verkauft. Der größte Stromerzeuger Vorarlbergs ist die Illwerke AG. Sie produziert 75 % des Vorarlberger Stroms vor allem durch Wasserkraft. Größter Stromverkäufer des Landes ist die VKW.

Die Vorarlberger Wirtschaft ist momentan von vielen Veränderungen wie Abwanderung von Industriebetrieben (Huber Tricot in Götzis, Head in Kennelbach) und steigenden Arbeitslosenzahlen betroffen, allerdings auf niedrigem Ausgangsniveau. Die Arbeitslosenquote in Vorarlberg entspricht aktuell (Juli 2006) mit 5,6 Prozent dem österreichweiten Durchschnitt und hat gegenüber dem Vorjahr um 7,1 Prozent abgenommen.

Im Bereich der Printmedien dominiert die Tageszeitung VN (Vorarlberger Nachrichten), die neben den beiden anderen reichweitenstarken, landesweit verbreiteten Printprodukten (Neue Vorarlberger Tageszeitung, Wochenzeitung Wann&Wo) unter dem Dach des Vorarlberger Medienhauses der Verlegerfamilie Russ erscheint. Zur herausgeberischen Linie der VN gehörten in der Vergangenheit immer wieder Kampagnen, die Vorarlberg als eigenständige Einheit gegenüber „Restösterreich“ (insbesondere dem sozialdemokratisch dominierten Wien als historisches „Feindbild“) propagieren (Stichwort Schiffstaufe Fußach 1964). Im Zeitungssektor kam es immer wieder zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen dem Vorarlberger Medienhaus und anderen Verlegern, die das Vorarlberger Medienhaus in einer Art Monopolstellung sehen. Das Vorarlberger Medienhaus hält auch Anteile am Privatsender „Antenne Vorarlberg“. Diesem Medienaufgebot kann sich in Ansätzen nur der öffentlich-rechtliche ORF entgegensetzen, mit dem täglichen regionalen TV-Nachrichtenprogrammfenster sowie dem Radiosender Radio Vorarlberg. Am 5. März 2007 hat die erste Analog-Abschaltung in Österreich stattgefunden und die endgültige Umstellung auf digitales TV (DVB-T) startet.

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Team Vorarlberg

Team Volksbank Betreuer und der Teamchef und Gründer der Teams Thomas Kofler (links) bei der Deutschland-Tour 2007

Das Team Vorarlberg ist eine österreichische Profi-Radmannschaft.

Das Team Vorarlberg wurde 1999 als ÖAMTC Volksbank-Colnago gegründet. 2006 erlangte die Mannschaft Vollprofistatus und wurde zum ersten Professional Continental Team Österreichs. Teammanager und Gründer des Teams ist der Österreicher Thomas Kofler. Seit bestehen der Mannschaft war die Volksbank Hauptsponsor und Namensgeber, zog sich aber mit Saisonende 2008 vom Radsport-Sponsoring zurück.

In den Jahren nach der Gründung 1999 bestritt das Team Volksbank-Colnago vornehmlich Rennen in Österreich. Treibende Kraft der schnellen Entwicklung zur GS3-Mannschaft waren die Zwillingsbrüder Thomas und Johannes Kofler. Zu dieser Zeit fuhr für ein Jahr, die Saison 2001, auch der damalige Mountainbike-Weltmeister Michael Rasmussen (Gewinner des Bergtrikots der Tour de France 2005 und Tour de France 2006) für das Team Volksbank, wo er seine Karriere auf der Straße startete.

Nach Erfolgen im U23-Bereich und bei internationalen Rennen ließ man sich für 2002 als GS3-Sportgruppe registrieren und wurde somit zur Profimannschaft. Das Team mit dem erweiterten Betreuerstab lief nun unter dem Namen der österreichischen Bank und des griechischen Radsponsors Ideal Bikes, nämlich Volksbank-Ideal. 35 Top-10-Plätze – darunter acht Siege – waren die Ausbeute dieses ersten Jahres als Profiteam. Unter holten Fahrer der Mannschaft bei der Österreich-Rundfahrt mit das Bergtrikot und das Sprinttrikot.

2003 stießen Fahrer wie der noch immer zum Team gehörende Schweizer Pascal Hungerbühler, der starke Schweizer Jean Nuttli der die Brandenburg Rundfahrt für sich entschied, oder der Slowene Jure Golcer, der die Österreich-Rundfahrt als Zweiter beendete, zum Team Volksbank. 2004 verstärkte der deutsche Neuzugang René Weissinger die Équipe, der bei der Bayern-Rundfahrt mit Fahrern wie Jens Voigt mithielt und neben zahlreichen guten Etappenplatzierungen auch den vierten Gesamtrang belegte und somit das Team erstmals in das Blickfeld der Öffentlichkeit auch in Deutschland rückte. Pascal Hungerbühler holte im selben Jahr den bislang größten Erfolg bei einem UCI-Rennen, als er sich beim Köln-Bonn-Airportcup aus einer Fluchtgruppe durchsetzte. Harald Morscher (Straße), Hans-Peter Obwaller (Berg) und Harald Berger (U23-Zeitfahren) holten zudem vier Staatsmeistertitel für das Volksbank-Ideal Team. Zum Saisonstart 2005 gewann René Weissinger das Schweizer UCI-Rennen Tour de Berne. Dieser Erfolg sollte aber der einzige internationale Sieg für das Team Volksbank-Leingruber-Ideal 2005 bleiben. René Weissinger war in der zweiten Saisonhälfte im Tchibo-Cup jedoch der Mann der Stunde und dominierte die Rennen auf jedem Terrain.

Für 2006 gelang dem Teammanagement um Thomas Kofler der Schritt zum Vollprofi-Team und die Registrierung zum Professional Continental Team. ProTour-Fahrer wie Gerrit Glomser oder Andreas Matzbacher unterzeichneten beim Team Volksbank.

Im Jahr 2007 verstärkt sich das Team auf dem Fahrersektor mit international anerkannten Profis wie dem Kletterer Gerhard Trampusch oder dem Schweizer Florian Stalder, der von der aufgelassenen Phonak Cycling Team-Mannschaft zum Team stieß. Die Mannschaft verlebte einen turbulenten Saisonauftakt, nachdem Jan Ullrich bei einer Pressekonferenz, bei der er seinen Rücktritt erklärte, seine neue Tätigkeit als Berater des Team Volksbank bekannt gab. Als sich der Verdacht gegen Jan Ullrich im spanischen Dopingskandal erhärtete, reagierte die Mannschaft und legte das Engagement von Ullrich auf Eis. Neben einer von vier begehrten Wildcards für die Deutschland-Tour erhielt die Mannschaft in diesem Jahr auch die einzige Wildcard für die Tour de Suisse, wo Florian Stalder das Sprinttrikot gewinnen konnte.

Am 24. Juli 2007 trennt sich Team Volksbank wegen – laut Presseaussendung – „wiederholt vertragswidrigen Verhaltens“, nicht aber aufgrund eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Richtlinien, mit sofortiger Wirkung von Gerhard Trampusch, der in der laufenden Saison bei beim Continental Team Swiag in Österreich Unterschlupf fand.

Am 10. Juni 2008 wurde das Team nach dreimonatiger Probezeit als offizielles Mitglied der MPCC bestätigt.

Nach dem Ausstieg von Hauptsponsor Volksbank wird das Team ab der Saison 2009 unter dem Namen Team Vorarlberg-Coratec fahren.

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Source : Wikipedia