Valley

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Geschrieben von tron 16/03/2009 @ 22:09

Tags : valley, bayern, deutschland

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Valley

Wappen der Gemeinde Valley

Valley ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Miesbach. Im Gemeindeteil Unterdarching befindet sich der Sitz der Gemeindeverwaltung, im Ort Valley selbst befindet sich das Schloss Valley mit einem Wohn- und Ökonomietrakt, einer Brauerei und einer Schlosskapelle sowie dem „Alten Schloss“.

Die Gemeinde ist eingebettet in die Münchner Schotterebene. Die Mangfall windet sich durch eine unberührte und ursprüngliche Landschaft. Die Ortsteile der Gemeinde Valley sind Anderlmühle, Aumühle, Fentberg, Grub, Grubmühle, Hohendilching, Kleinschwaig, Kreuzstraße, Mitterdarching, Mühlthal, Neustadl, Oberdarching, Oberlaindern, Schmidham, Sollach, Unterdarching, Unterlaindern, Valley (Ort) und Wildschwaiger.

Der Name der Ortschaft Valley geht vermutlich auf die keltische Göttin Fallada zurück, was Ausgrabungen aus jener Zeit beweisen. Damit ist Valley die älteste Ortschaft im nördlichen Teil des Landkreises Miesbach, wenn nicht die älteste Siedlung im gesamten Landkreis. Die Kopie eines römischen Meilensteines (Original im Museum in Miesbach) verweist auf die Bedeutung der Ortschaft, die einst auch durch eine entsprechende Burg ihre Macht unterstreichen konnte. Valley war vor 1800 Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts der gleichnamigen Grafschaft und gehörte gegen Ende des 18. Jahrhunderts den Grafen von Rheinstein und Tattenbach. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 wurde Valley eine selbständige politische Gemeinde. Noch heute zeigt sich in der Gemeinde der Einfluss des Grafengeschlechtes Arco auf Valley. Weiter hat Frank Duval hier für die Valleyer Schützen einen Marsch komponiert.

In der Presse ist Valley vor allem im Zusammenhang mit der inzwischen stillgelegten großen Sendeanlage von Radio Free Europe für Kurzwelle und Mittelwelle bekannt geworden. Diese Anlage ging 1951 in Betrieb, wurde von den USA betrieben und diente der Versorgung der Bewohner Osteuropas mit westlichen Nachrichten. Die eingesetzten Sender besaßen Leistungen von bis zu 250 Kilowatt (Kurzwelle) und trugen in den 1980er Jahren durch elektromagnetische Einflüsse nach Gutachtererkenntnissen zum Absturz eines Tornado-Jagdflugzeugs bei Oberlaindern bei. Zudem beklagten sich viele Anwohner über Gesundheitsbeeinträchtigungen.

Nach 1989 wurde die Anzahl der Sendungen in Richtung Osteuropa reduziert, so dass die Anlage entbehrlich, 2003 stillgelegt und im Sommer 2004 mit Bundesmitteln komplett demontiert wurde. Maßgeblichen Anteil an der Stilllegung des Senders hatte die Bürgerinitiative Senderfreies Oberland.

Eine 2007 veröffentlichte Studie, die im Auftrag der Gemeinde durchgeführt wurde, belegt einen Zusammenhang zwischen den elektromagnetischen Feldern der Anlage und den gesundheitlichen Störungen.

Derzeit wird auf dem ehemaligen IBB-Gelände eine moderne Golfanlage errichtet.

Valley befindet sich an der Bundesautobahn 8 und liegt 6 km östlich von Holzkirchen, 36 km südöstlich der Landeshauptstadt München, 13 km nördlich von Miesbach, 22 km westlich von Bad Aibling sowie 32 km von Rosenheim entfernt. Die Gemeinde Valley besitzt gleich zwei Bahnhöfe, einen im Ortsteil Kreuzstraße an der Mangfalltalbahn. Von dort verkehrt meist stündlich die Münchner S-Bahn S6 in die Innenstadt sowie umsteigefrei bis Tutzing. Des Weiteren fährt die Deutsche Bahn stündlich von Holzkirchen über Kreuzstraße und Bad Aibling nach Rosenheim. Der zweite Bahnhof liegt im Ortsteil Darching, dieser wird von der Bayerischen Oberlandbahn auf der Strecke Holzkirchen–Bayrischzell im Stundentakt bedient.

Mitten durch das Gemeindegebiet, in unmittelbarer Nähe der Gemeindebereiche Mitterdarching, Unterdarching, Oberlaindern und Unterlaindern, führt als eine der am stärksten befahrenen deutschen Bundesautobahnen die A 8. Seit Jahren kämpft eine Bürgerinitiative für eine Geschwindigkeitsbeschränkung in den betroffenen Bereichen oder alternativ für einen Lärmschutzwall, da die Belastung durch Lärm und Feinstaub in den letzten Jahren messbar zugenommen hat. Das Anliegen wird auch von Seiten der Gemeinde unterstützt.

Im alten Schloss von Valley und der nebenan stehenden Zollinger Halle befindet sich das Kultur- und Orgelzentrum Altes Schloss Valley mit einer umfangreichen Pfeifenorgel-Sammlung des Orgelrestaurators Dr. Sixtus Lampl. Hier soll Michael Ende die Inspiration für sein Buch Die unendliche Geschichte gehabt haben.

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Big Valley

Big Valley (Originaltitel The Big Valley) ist eine US-amerikanische Western-Fernsehserie, von der in den Jahren 1965 bis 1969 insgesamt 112 Folgen zu je 49 Minuten entstanden.

Die Serie spielt um 1870 auf der Barkley-Ranch in Stockton, Kalifornien. Die Hauptrolle der verwitweten Matriarchin Victoria Barkley wurde von Barbara Stanwyck dargestellt. Jarrod Barkley, den ältesten Sohn und angesehenen Rechtsanwalt, spielte Richard Long. In der Rolle des jüngeren Sohns Nick Barkley, der die Ranch leitet, war Peter Breck zu sehen. Linda Evans spielte Audra Barkley, die einzige Tochter. In der ersten Folge wird Lee Majors in der Rolle des Heath eingeführt. Er ist der uneheliche Sohn von Victorias verstorbenem Ehemann, der sich erst das Vertrauen der Familienmitglieder erwerben muss.

Zu Beginn der Serie gab es mit Eugene (Charles Briles) einen weiteren Sohn auf der Ranch, der jedoch nur sporadisch und nach der ersten Staffel gar nicht mehr auftauchte. Wiederkehrende Charaktere waren der Haushälter Silas (Napoleon Whiting) und der ortsansässige Sheriff Fred Madden (Douglas Kennedy).

In Gastrollen traten u. a. Charles Bronson, Dennis Hopper, Bruce Dern, Katharine Ross, Cloris Leachman, Richard Dreyfuss, Ron Howard, Leslie Nielsen, Warren Oates, Martin Landau, Anne Baxter, Julie Harris, George Kennedy, Yaphet Kotto, Pernell Roberts, Harry Dean Stanton, Harold J. Stone und William Shatner auf.

In Deutschland liefen 61 Folgen der Serie in den Jahren 1969/1970 im ZDF. Die Erstausstrahlung der restlichen 51 Episoden erfolgte erst von 1996 bis 1998 auf den Sendern Sat.1 und DF1.

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Waterville Valley

Waterville Valley ist ein Ort im Grafton County, New Hampshire, USA, mit 257 Einwohnern (Stand: 2000). Der Ort hat eine Fläche von 168,1 km² und ist für Wintersport bekannt.

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Okanagan Valley

Das Okanagan Valley bei Kelowna.

Das Okanagan Valley ist eine Region im Süden der Provinz British Columbia; sie wird auch als Okanagan oder Okanagan Country bezeichnet.

Das Okanagan Valley erstreckt sich über eine Distanz von etwa 175 Kilometer von Osoyoos bis Enderby.

Auf der Fläche von 20.829 km² leben laut Volkszählung von 2001 etwa 298.000 Menschen, die Bevölkerungsdichte von 14,31 Einwohnern je km² ist für das Binnenland der Provinz weit überdurchschnittlich.

Das Okanagan Valley ist der kanadische Anteil des Tals des Okanagan River, eines Flusses, welcher im Okanagan Lake entspringt und im Bundesstaat Washington in den Columbia River mündet. Das in Nord-Süd-Richtung ausgerichtete, 4 bis 19 Kilometer breite Tal wird von den Monashee Mountains (mit dem Okanagan Highland) und dem Thompson Plateau begrenzt.

Das Klima ist außergewöhnlich warm und trocken, Sommertemperaturen über 30° C sind üblich. Auch die Wintertemperatur ist relativ mild, Okanagan Lake und Skaha Lake frieren in normalen Jahren nicht komplett zu. Da man im Durchschnitt etwa 150 frostfreie Tage zählt, ist das Gebiet für den Anbau von Spezialkulturen geeignet.

Die Trockenheit nimmt von Norden nach Süden zu, rund um Osoyoos werden deutlich weniger als die durchschnittlich für das Tal angegebenen 400 mm Niederschlag pro Jahr erreicht.

Das Tal wird als Tessin Kanadas bezeichnet, die hügelige Landschaft ist im Norden mit lockeren Wäldern hauptsächlich aus Ponderosa-Kiefer und Douglasie bedeckt. Das aride Gebiet im Süden nahe der Grenze zum Bundesstaat Washington trägt wüstenhafte Züge, der Bestand an Ponderosa-Kiefern ist weniger dicht und von mit Kakteen und Sagebrush bestandenen Flächen durchsetzt. Trotz der relativ dichten Besiedlung sind in den Randgebieten auch größere Raubtiere, wie Schwarzbär und Luchs noch relativ häufig.

Das Tal ist Heimat der Okanagan Nation, eines Stammes der Salish, welche das Okanagan Valley entlang des Okanagan River bis zum Columbia River und das Similkameen Valley besiedelten. Dieses indigene Volk lebte als Jäger und Sammler und trieb Handel mit Völkern des Nordwestens.

Die ersten Fremden kamen 1811 in das Tal, schon 15 Jahre später diente der Okanagan Trail von Fort Okanagan, einem Handelsposten der Pacific Fur Company am Columbia River, zum Tal des Thompson River dem Warentransport vom und zum Pazifik. Der Oregon-Kompromiss teilte das Tal 1846 am 49. Breitengrad, was den Warenaustausch über den Okanagan Trail zum Erliegen brachte, da dieser nun durch die Täler des Thompson River und des Fraser River in Richtung Vancouver erfolgte.

Erst 1859, als der Pater Charles Pandosy eine Mission der Oblaten im heutigen Kelowna gründete, begann die Besiedlung der Region, auch um die im Fraser Canyon und der Cariboo Region tätigen Goldsucher mit Lebensmitteln zu versorgen. Prospektoren, welche über den Okanagan Trail aus den Vereinigten Staaten von Amerika kamen, entdeckten im Süden des Tals bescheidene Vorkommen an Gold und Kupfer, deren Ausbeutung führte zu einer weiteren Bevölkerungszunahme.

Der wirtschaftliche Aufschwung war im 20. Jahrhundert zunächst eng an den kommerziellen Obstbau gebunden, 1892 wurde die erste Apfelplantage angelegt. Diese Industrie führte zu einem wirtschaftlichen Aufschwung im Tal, darüber hinaus war insbesondere in Penticton die holzverarbeitende Industrie von Bedeutung. Später folgte Weinbau (siehe hierzu auch den Artikel Weinbau in Kanada).

Neben der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte ist heute der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, daneben ist das Gebiet aufgrund der klimatischen Verhältnisse bei Pensionären als Alterssitz sehr beliebt.

Kelowna (YLW) und Penticton (YYF) verfügen über Flughäfen, die von Calgary, Cranbrook, Toronto, Vancouver und Victoria aus bedient werden; darüber hinaus wird Kelowna auch von Seattle-Tacoma aus angeflogen.

Von Sicamous kommend bietet eine gemeinsam von Canadian Pacific und Canadian National Railway betriebene Linie die Möglichkeit des Gütertransport nach Vernon und Kelwona.

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Barossa Valley

Das Barossa Valley ist eine Gegend etwa 70 km nordöstlich von Adelaide im australischen Bundesstaat South Australia. Mit einer Rebfläche von ca. 10.000 ha ist es das bekannteste Weinbaugebiet Australiens.

Die Besiedlung des etwa 13 km langen und 14 km weiten Barossa Valley begann um 1840, als George Fife Angas sich hier niederließ. Der Name kommt von den umliegenden Barossa Ranges, die Teil der südaustralischen Bergkette Mount Lofty Ranges sind, und von Colonel William Light nach einer Schlacht in Spanien benannt wurden, in der er gekämpft und die die Briten gewonnen hatten. Durch einen Fehler auf offiziellen Dokumenten wurde aus dem spanischen „Barrosa“ das australische „Barossa“.

Die ersten Siedlergruppen waren englischer Abstammung (aus Cornwall) und ließen sich in der Umgebung von Lyndoch nieder, aber bereits 1842 folgten die ersten Deutschen, die auf der Suche nach (religiöser) Freiheit aus Schlesien, Preußen und Posen ausgewandert waren und sich nun in Bethany an einen Neuanfang machten.

Im Jahre 1847 pflanzte einer der zahlreichen deutschen Einwanderer, Johann Grampp aus Aichig bei Kulmbach, die ersten Reben am Jacob's Creek und begründete damit eine der erfolgreichsten Kellereien Australiens.Joseph Seppelt, ein anderer deutschstämmiger Einwanderer, legte in Seppeltsfield den Grundstein für eine weitere große Kellerei, zahlreiche andere deutsche Weinbauern folgten und machten Wein zum wichtigsten Anbauprodukte der Gegend. Bereits um 1890 wurde dieser Wein nach England exportiert, woraus sich die heutige Dominanz des Weinbaus im Barossa Valley ergibt.

Im Barossa Valley leben ungefähr 20.000 Menschen, viele von ihnen Lutheraner. Die größeren Orte sind Tanunda, Nuriootpa, Angaston und Lyndoch, die alle über 1.000 Einwohner haben. Alle Orte des Barossa Valley sind Teil des Barossa Council. Die nächstgelegene größere Stadt ist Gawler, das auf dem Weg nach Adelaide liegt.

1839 erwarb George Fife Angus Grund, den er Angaston nannte. Um 1842/43 kam John Howard Angas nach Barossa, um seinen Vater bei der Verwaltung des Anwesen zu helfen. Ihm folgten Siedler deutscher und britischer Abstammung, die in der Umgebung einen Neubeginn anfingen. 1844 wurde eine Kirche - die Union Chapel - erbaut. Mittlerweile gibt es vier Kirchen im Ort, dazu einen Bahnhof, ein Krankenhaus, eine Bibliothek und zwei Grundschulen. Es leben etwa 1.870 Menschen in Angaston, die hauptsächlich von Weinbau, Landwirtschaft und Fruchtanbau leben. Ursprünglich war Angaston als German Pass bekannt, wurde aber zu Ehren seines Begründers umbenannt.

Lage: 34° 32′ N, 138° 58′ O34.537138.9717 Bethany ist ein kleines Dorf, das 1842 als Bethanien gegründet wurde. Im ersten Jahr siedelten sich 28 lutheranische Familien (insgesamt 117 Personen) preußischer Abstammung an, die das Land von George Fife Angus gemietet hatten. Diesen Hintergrund sieht man dem Ort noch heute an, da er in Form eines Hufendorfes angelegt wurde und der Ortskern mit der typisch deutschen Architektur noch großteils erhalten ist. Während der Zeit des Ersten Weltkriegs erhielt der Ort seinen heutigen Namen. Durch die Nähe zu Tanunda wurde Bethany nicht besonders ausgebaut. Für Einkäufe und ähnliches fahren die Einwohner in die größere Nachbarstadt.

Eden Valley ist ein kleiner, 1864 entstandener Ort mit 200 Einwohnern und einer lutheranischen Kirche. Er ist der Ausgangspunkt zum benachbarten Tal gleichen Namens, in dem ebenfalls der Weinbau eine große Rolle spielt.

Lyndoch liegt am südlichen Ende des Barossa Valley. Die Gründung geht auf Colonel Light zurück, der dem Ort 1837 seinen Namen gab. In der Nähe gründeten Migranten aus Posen die lutheranische Siedlung Hoffnungsthal, obwohl sie von Ureinwohnern vor regelmäßigen Überflutungen im Winter gewarnt worden waren. 1854 gaben die Leute schließlich auf und siedelten sich großteils in Lyndoch an. Heute leben etwa 1.140 Menschen in Lyndoch. Neben zwei Grundschulen, einer Bibliothek und einem Bowling-Club gibt es vier Kirchen, zwei davon sind lutheranisch.

Abraham Shannon erwarb 1850 das Land östlich von Nuriootpa, das heute Moculta ist. Ursprünglich wurde es wegen der vielen wilden Enten The Duck Ponds (dt. Die Ententeiche) genannt. Moculta selbst ist der Aborigines-Namen für einen großen Hügel, der heute als Parrot Hill bekannt ist. Der Ort wurde von Bauern aus Bethany bevölkert. Die zwei lutheranischen Kirchen Gruenberg und Gnadenberg wurden um 1859 bzw. 1860 erbaut. Moculta hat circa 230 Einwohner.

Mount Pleasant - ein Zusammenschluss der Orte Mount Pleasant, Hendryton und Totness - hatte bei der Volkszählung 2001 529 Einwohner und wurde 1854 gegründet. Die Siedler züchteten damals hauptsächlich Schafe und bauten Getreide an. Um 1860 wurde auch Gold gefunden, aber da das Vorkommen gering war, zogen die Schürfer bald weiter. Aus dieser Zeit stammt noch die Polizeistation, die gemeinsam mit dem Krankenhaus das Ortsbild prägt. In Mount Pleasant gibt es neben zwei Kirchen und einer Grundschule auch mehrere Sportanlagen, z. B. einen Golfclub, einen Bowlingclub und mehrere Tennisplätze.

Nuriootpa ist das Handelszentrum des Barossa Valley und liegt am nördlichen Ende nahe dem Stuart Highway. Der Name der Stadt kommt aus der Sprache der Aborigines und bedeutet so viel wie „Treffpunkt“. Um 1850 wurde der Ort von deutschen und britischen Siedlern gemeinsam gegründet und 1856 offiziell zur Stadt ernannt. Heute leben etwa 3.490 Menschen in Nuriootpa, das auch Heimat einiger der bekanntesten Weingüter wie Penfolds, Kaesler Wines und Wolf Blass ist. Die Stadt hat neben zwei Grundschulen auch eine High School und ein TAFE-Zentrum. Zudem gibt es sieben Kirchen.

Penrice ist ein kleiner Ort nördlich von Angaston, der 1850 gegründet und von Captain Rodda nach einer Stadt in Glamorgan, Wales benannt wurde. Die Firma Penrice Soda Products baut hier Kalkstein und Marmor ab.

Lage: 34° 32′ N, 138° 57′ O34.525138.9587 Langmeil wurde um 1843 von Preußen aus der Gegend von Klemzig besiedelt. Während des Ersten Weltkriegs wurde es in Bilyara umbenannt und erhielt erst 1975 seinen alten Namen zurück. Tanunda entwickelte sich aus der Vereinigung von Langmeil und mehreren anderen kleinen Dörfern. Der Name kommt aus der Aborigines-Sprache und bedeutet „Wasserloch“. Heute leben in der 1848 gegründeten Stadt ungefähr 3.500 Menschen. Durch frühere Streitigkeiten zwischen den Siedlern sind vier der sieben Kirchen in Tanunda lutheranisch. Neben zwei Grundschulen gibt es auch eine Hauptschule, einen Bahnhof, eine Bibliothek, eine Galerie, ein Schwimmbad und ein Krankenhaus.

Lage: 34° 40′ N, 138° 53′ O34.671138.8897 Williamstown wurde 1839 unter dem Namen Victory Creek besiedelt. 1857 wurde es zur Stadt ernannt. Heute leben hier 1.160 Einwohner. Neben drei Kirchen und einer Grundschule gibt es im Ort die Whispering Wall, eine Touristenattraktion.

Im Barossa Valley gibt es ein typisch mediterranes Klima mit trockenen Sommern und milden Wintern. Der meiste Regen fällt zwischen April und Oktober bei durchschnittlich 550 mm, wobei es in dieser Zeit auch kühle Nächte gibt. Im Sommer von Dezember bis Februar sind Temperaturen bis 35 °C üblich.

Das Barossa Valley gehört v. a. in seinem Nordteil zu den heißeren Anbaugebieten des Kontinents und eignet sich für die Herstellung sehr kräftiger, alkoholreicher Weine. Es gibt dort ca. 60 Weingüter, deren Produkte zum Teil unter den Besten der Welt zu finden sind. Die Gegend umfasst die Weinbauorte Tanunda, Bethany, Lyndoch, Seppeltsfield, Nuriootpa und Penrice. Sie sind alle im Umkreis von 10 km um Tanunda zu finden, das den Mittelpunkt des Barossa Valley bildet. Das eigentliche Barossa Valley ist mit dem benachbarten Eden Valley zu einer übergeordneten Appellation zusammengefasst, d. h. Weine beider Gebiete dürfen unter dem Namen „Barossa“ vermarktet werden.

Die meistkultivierte Rebsorte ist Shiraz, deren Rebstöcke in einigen historischen Weinbergen bereits weit vor der Reblauskatastrophe des 19. Jahrhunderts noch als Direktträger gesetzt wurden und teilweise mehr als 130 Jahre alt sind. Shiraz macht für den australischen Weinbau mit ca. 30 % den höchsten Anteil aller angebauten Rebsorten aus. Einige der ältesten Shiraz-Reben stehen im Gebiet um Adelaide auf Magill Estate auf den Weinbergen um Kalimna, das im Besitz der Weinkellerei Penfolds ist und von wo auch heute noch ein Großteil der Reben zur Vinifizierung des australischen Weins „Grange“ kommen.

Der von Joseph Seppelt gegründete Weinbaubetrieb gehört heute zum Brauereikonzern Foster’s Group, der mit seiner Weinsparte das größte Premium-Wein-Unternehmen der Welt repräsentiert. Zu den bekanntesten Marken des Unternehmens zählt neben den renommiertesten australischen Kellereien wie Penfolds, Lindemans, Wolf Blass und Rosemount auch die kalifornische Kellerei Beringer. Trotz dieser Zugehörigkeit zu einem großen Konzern agieren die Kellereien eigenständig und werden jeweils von einem „Chief Winemaker“ mit seinem Team von Önologen geführt.

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Source : Wikipedia