UNIX

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Geschrieben von goldorak 06/04/2009 @ 17:10

Tags : unix, betriebssysteme, computer, high-tech

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Unix

Ken Thompson (links) und Dennis Ritchie (rechts)

UNIX ist ein Mehrbenutzer-Betriebssystem. Es wurde Anfang der 1970er Jahre von Bell Laboratories zur Unterstützung der Softwareentwicklung entwickelt.

Unix steht heutzutage allgemein für Betriebssysteme, die entweder ihren Ursprung im Unixsystem von AT&T (ursprünglich Bell Laboratories) der 1970er haben oder dessen Konzepte implementieren.

Da UNIX eine eingetragene Marke der Open Group ist, dürfen nur zertifizierte Systeme den Namen UNIX führen. Dennoch ordnet man auch Betriebssysteme, die z. B. den Linux-Kernel benutzen, der Unixfamilie zu. In der Fachliteratur verwendet man üblicherweise Unix als Bezeichnung für unixartige Systeme, während man UNIX (in Großbuchstaben oder Kapitälchen) zur Kennzeichnung zertifizierter Systeme nutzt.

Zu all diesen Systemen, die in Unix-Derivate und unixoide Betriebssysteme eingeteilt werden können, zählen zum Beispiel die BSD-Systeme, HP-UX (Hewlett-Packard), DG/UX (Data General), AIX (IBM), IRIX (Silicon Graphics), Solaris (Sun) und Mac OS X (Apple).

Einige andere Systeme wie GNU, Linux oder QNX sind im historischen Sinne keine Unixderivate, da sie nicht auf dem ursprünglichen Unixquelltext basieren, sondern separat entwickelt wurden. Sie sind jedoch trotzdem unixoide Systeme, da sie die für Unix typischen Betriebssystemfunktionen implementieren. Einen Sonderfall stellt BSD dar, das zwar ursprünglich auf Bell-Labs-Quelltexten beruhte, seit Mitte der 1990er jedoch vollständig aus Code aus der Community besteht.

Der Unix-Kernel hat über Gerätetreiber allein Zugriff auf die Hardware und verwaltet Prozesse. Daneben stellt er das Dateisystem zur Verfügung, in modernen Varianten zusätzlich den Netzwerkprotokollstapel. Systemaufrufe aus Prozessen dienen zum Starten (Systemaufrufe fork, exec) und Steuern von weiteren Prozessen sowie zur Kommunikation mit dem Dateisystem. Zugriffe auf die Gerätetreiber werden als Zugriffe auf spezielle Dateien im Dateisystem abgebildet. Dadurch werden Dateien und Geräte aus Sicht der Prozesse und damit Anwendungsprogramme soweit wie möglich vereinheitlicht (Systemrufe open, read, write, …).

Eine Vielzahl von Programmen inklusive eines C-Entwicklungssystems und eines Textsatzprogrammes (troff) vervollständigen das System.

Das Dateisystem ist als hierarchisches Verzeichnis mit beliebigen Unterverzeichnissen organisiert, ein damals neues Konzept, das heute überall selbstverständlich ist. Wurzelverzeichnis (Rootverzeichnis) dieser Hierarchie ist das Verzeichnis „/“. Eines der Grundkonzepte von UNIX ist, auch Disketten- und CD-Laufwerke, weitere Festplatten des eigenen Rechners oder fremder Rechner, Terminals, Bandgeräte und andere special files im Dateisystem abzubilden anstatt wie einige andere Betriebssysteme (u. a. VMS, MS-DOS, Microsoft Windows) dafür separate Verzeichnishierarchien unterhalb sog. „Laufwerksbuchstaben“ anzulegen. „Alles ist eine Datei“ ist ein Grundprinzip von Unix. Dieser verallgemeinerte Dateibegriff gehört zum Wesen von UNIX und ermöglicht eine einfache, einheitliche Schnittstelle für die verschiedensten Anwendungen. In manchen UNIX-Derivaten werden selbst Prozesse und deren Eigenschaften auf Dateien abgebildet (proc-Filesystem).

Der Kommandointerpreter, die Shell, – unter Unix ein normaler Prozess ohne Privilegien – sowie zahlreiche Standardkommandos ermöglichen dem Anwender eine einfache Ein-/Ausgabeumleitung in Dateien, und über Pipes die Kommunikation zwischen Prozessen.

Eine große Sammlung von einfachen Kommandos, der UNIX-Werkzeugkasten, kann so mit Hilfe der Programmiermöglichkeiten des Kommandointerpreters kombiniert werden und komplizierte Aufgaben übernehmen. Durch die Kombinierbarkeit der größtenteils standardisierten Werkzeuge wird häufig vermieden, dass man für „Einmalaufgaben“ oder einfachere Administrationsarbeiten jeweils spezialisierte Programme schreiben muss, wie dies in anderen Betriebssystemen häufig der Fall ist.

Zu den wichtigen Merkmalen eines typischen Unixsystems gehören: hohe Stabilität, Multiuser, Multitasking (mittlerweile auch Multithreading), Speicherschutz und virtueller Speicher (zuerst implementiert in der BSD-Linie), TCP/IP-Netzwerkunterstützung (ebenfalls zuerst in der BSD-Linie), hervorragende Scriptingeigenschaften, eine voll ausgebaute Shell und eine Vielzahl von Werkzeugen (siehe Unix-Kommandos) und Daemonen. Betriebssysteme von Unix-Workstations sowie Unix-Derivate enthalten in der Regel eine grafische Benutzeroberfläche basierend auf X11.

Unix ist historisch eng mit der Programmiersprache C verknüpft – beide verhalfen sich gegenseitig zum Durchbruch, und so ist C auch heute noch die bevorzugte Sprache unter Unix-Systemen.

Das System hieß ursprünglich „Unics“ (später gekürzt auf „Unix“), eine Anspielung auf das System „Multics“. Der Name „Unics“ wurde gerne auch als Uniplexed Information and Computing Service interpretiert, allerdings ist dies eine nachträgliche Interpretation (Backronym) – weder „Unics“ noch „Unix“ oder „UNIX“ sind Akronyme.

Die Diskussion, welche Schreibweise nun die richtigere sei, „UNIX“ oder „Unix“, ist alt. Geschichtlich ist „Unix“ die ältere Schreibweise, die Schreibweise „UNIX“ tauchte erst später auf – aus rein ästhetischen Gründen. Heute haben sie unterschiedliche Bedeutungen: In der Fachliteratur verwendet man üblicherweise Unix als Bezeichnung für unixartige Systeme, während man UNIX zur Kennzeichnung zertifizierter Systeme nutzt. Als Plural ist im Deutschen „Unixe“ und das an die 3. Deklination des Lateinischen angelehnte „Unices“ im Gebrauch, im Englischen „Unixes“ und ebenfalls „Unices“.

Ken Thompson erstellte 1969 die erste Version von Unix in Assemblersprache auf der DEC PDP-7 als Alternative zu Multics. Als eines der ersten Programme für den neuen Betriebssystem-Kern schrieben Thompson und Ritchie das Spiel Space Travel, um auszuloten, welche Schnittstellen sie brauchen würden. Das 1972–1974 in C komplett neu implementierte System wurde gemeinsam mit einem C-Compiler kostenfrei an verschiedene Universitäten verteilt – aus ihr entwickelte sich die BSD-Linie von Unix. AT&T versuchte schließlich selbst, Unix gewinnbringend zu vermarkten, woraus die System-V-Linie von Unix entstand. In den 1980er Jahren wurde Unix zum dominierenden Betriebssystem an den Universitäten, und es existierte eine Fülle verschiedenster Unix-Derivate, die alle in irgendeiner Form von den beiden Hauptlinien abstammten, womit langsam Bedarf nach Standardisierung entstand.

Die Rechte am Warenzeichen liegen bei der Open Group.

Jeder Hersteller änderte und erweiterte das System in den 1980er Jahren nach eigenen Vorstellungen. Es entwickelten sich Versionen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Kommandos, Kommandooptionen und Programmbibliotheken. Um 1985 begann die IEEE zunächst, die Schnittstellen für Anwendungsprogramme zu standardisieren. Daraus entwickelte sich der IEEE 1003-Standard, der auf Anregung von Richard Stallman POSIX genannt wird. Er besteht heute aus etwa 15 Dokumenten, die sich mit allen Aspekten von Unix-Systemen wie dem Kommandozeileninterpreter (POSIX schreibt zwingend die Korn-Shell vor), den Unix-Kommandos und deren Optionen, der Ein-/Ausgabe und anderem befassen.

Die Preise der IEEE für die POSIX-Dokumentation sind sehr hoch, die Veröffentlichung ist durch Urheberrecht untersagt. In neuerer Zeit ist deshalb eine Tendenz zum Single Unix Specification-Standard der Open Group zu verzeichnen. Dieser Standard ist offen, im Internet frei verfügbar und akzeptiert Vorschläge von jedem.

Bis Unix V7 1979 erschien, wurde der Quellcode von Unix gegen Erstattung der Kopier- und Datenträgerkosten an Universitäten verteilt. Unix hatte damit den Charakter eines freien, portablen Betriebssystems. Der Code wurde in Vorlesungen und Veröffentlichungen verwendet und konnte nach eigenen Vorstellungen geändert und ergänzt werden. Die Universität Berkeley entwickelte eine eigene Distribution mit wesentlichen Erweiterungen, die Berkeley Software Distribution (BSD).

In den frühen 1980er Jahren beschloss AT&T, Unix zu vermarkten; der AT&T-Quellcode durfte ab diesem Zeitpunkt nicht mehr öffentlich zugänglich gemacht werden. Auch die Verwendung in Vorlesungen etc. war ausgeschlossen. Auch für auf BSD basierende Systeme wurden – da ein Teil des Codes von AT&T stammte – hohe Lizenzgebühren erhoben.

Viele Firmen lizenzierten den UNIX-Quellcode und brachten ihre eigenen Varianten auf den Markt, selbst Microsoft hatte mit Xenix einige Zeit ein Unix im Angebot.

Die Nichtverfügbarkeit des Quellcodes veranlasste Richard Stallman, 1983 das GNU-Projekt („GNU's Not Unix“) ins Leben zu rufen. Ziel des Projekts war die Schaffung eines freien Unix-kompatiblen Betriebssystems. Bis 1990 hatte das Projekt alle wesentlichen Teile – inklusive des GNU-C-Compilers (gcc) – entwickelt, jedoch mit Ausnahme des Kernels.

1987 erschien das Lehrsystem Minix, entwickelt von Andrew S. Tanenbaum an der Freien Universität Amsterdam. Minix war ein Unix-Klon mit Mikrokernel, C-Compiler, Texteditor und vielen Kommandos, das auf anspruchsloser PC-Hardware lief. Der Quellcode war Teil des Lieferumfangs. Es war zwar kommerziell und proprietär, hatte aber einen sehr niedrigen Preis. Wie vormals Unix diente dieses System vielen als Ausgangspunkt für eigene Experimente.

1991 arbeitete der Student Linus Torvalds an einem Terminal-Emulator, mit dem er auf einen Uni-Computer zugreifen wollte. Mit der Zeit baute er einen Dateisystem-Zugriff und viele andere nützliche Features ein. Bald bemerkte er, dass er mehr als einen Terminal-Emulator programmierte. Den Sourcecode veröffentlichte er in der Newsgroup comp.os.minix als Betriebssystemkern, das auf einem Intel-386er-PC lauffähig sein sollte. Zuerst sollte sein Projekt Freax heißen. Da der Administrator der Universität ihm als Login für sein FTP-Repository „Linux“ vergab, nannte er das Projekt eben so. Im Sourcecode der Version 0.01 von Linux kommt noch der Name Freax vor („Makefile for the FREAX kernel“).

Siehe auch Geschichte von Linux.

1992 erschien mit 386BSD von Bill Jolitz ein weiteres freies System für 80386-Prozessoren. Es bestand aus einem Patch für die nicht von AT&T stammenden freien Teile der BSD-Distribution und bildete ein weiteres freies, sehr fortgeschrittenes Betriebssystem für Intel-Prozessoren.

1994 veröffentlichte Berkeley mit 4.4BSDLite die letzte Version ihrer Distribution, die von AT&T-Quellcode befreit war. Dieses bildete zusammen mit 386BSD die Grundlage für NetBSD, FreeBSD und kurz darauf OpenBSD.

2000 gab Apple den Quelltext des Betriebssystems Darwin, Bestandteil von Mac OS X, frei. Es basiert auf 4.4BSD und dem Mach-Mikrokernel.

Seit 2005 ist auch Solaris (Version 10) in der jeweils aktuellen Fassung für die gebührenfreie Benutzung erhältlich. Solaris läuft auf 32-Bit-Prozessoren (x86) von AMD und Intel sowie auf 64-Bit-Systemen mit Suns UltraSPARC und sogenannten x64-Systemen wie zum Beispiel AMDs Opteron. Für Zugriff auf Quellen und Mitarbeit inklusive Erweiterung ist es in der Fassung OpenSolaris erhältlich, die sich funktionell nicht von der Binärversion unterscheidet. Sun Microsystems verlangt allerdings eine Registrierung und hat eigene Lizenzbestimmungen, die mit der GNU GPL nicht kompatibel sind.

Ein weiteres Unix-„Derivat“ ist LUnix (kurz für little Unix), welches ein unixoides System auf Commodore C64 oder C128 zur Verfügung stellt.

Die folgende Zusammenstellung gibt nur einen groben Überblick. Es werden nur die wichtigsten Systeme erwähnt. Diese haben jeweils ihre eigenen Versionen und ihre eigene Entwicklungsgeschichte.

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Ls (Unix)

Ein ls-Dienstprogramm erschien in der ursprünglichen Version von AT&T UNIX. Der Name leitet sich von einem ähnlichen Befehl in Multics ab.

Heute gibt es verschiedene Versionen von ls. Unter anderem gibt es die Version der Free Software Foundation als Teil der GNU Coreutils und die der BSD-Varianten, wie FreeBSD, OpenBSD, NetBSD und Apples Darwin. Beide sind freie Software und Open Source.

Unix und unixoide Betriebssysteme kennen das Konzept des Arbeitsverzeichnisses, was nichts anderes bedeutet als die aktuelle eigene Position in der Hierarchie der ineinander verschachtelten Verzeichnisse. Ruft man nun ls ohne zusätzliche Parameter auf, zeigt es den Inhalt des Arbeitsverzeichnisses an. Der Benutzer kann zusätzlich eine beliebige Liste an Dateien und Ordnern angeben, wobei dann all diese Dateien und die Inhalte dieser Ordner aufgelistet werden.

Mit einem „.“ beginnende Dateien und Verzeichnisse werden hierbei standardmäßig nicht angezeigt solange man dies nicht explizit mit der Option -a (für englisch all) wünscht, da unter unixartigen Betriebssystemen sogenannte versteckte Dateien und Ordner mit einem führenden Punkt gekennzeichnet werden.

Auf vielen Systemen muss man jedoch die Option für Farbhervorhebung nicht gesondert angeben, da diese zumeist mittels eines Aliases in der Konfiguration der Kommandozeile bereits automatisch vorausgewählt ist. Weitere Beispiele für beliebte Aliase sind ll für ls -l und l für ls, um Tipparbeit bei diesen häufig genutzten Befehlsvarianten zu sparen.

Benutzer „fred“ hat in diesem Beispiel einen „drafts“ genannten Ordner, eine gewöhnliche Datei mit Namen „edition-32“ und ein Programm „edit“ innerhalb seines Benutzerverzeichnisses. ls stellt dabei die eingestellten Dateiberechtigungen für den Dateibesitzer, die Benutzergruppe und alle übrigen Benutzer in der für Unix-Dateirechte üblichen Kurzschreibweise jeweils in Dreierblöcken dar.

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Geschichte von Unix

Grobe Übersicht über die Entwicklung und Abstammung der größten Unix-Derivate

1965 wurden im Rahmen der Fall Joint Computer Conference einige Aufsätze über ein neu zu erstellendes Betriebssystem namens Multics veröffentlicht. Hinter Multics stand ein Konsortium aus MIT, General Electric, Bell Labs und Honeywell. Ebenfalls beteiligt war IBM, in deren Programmiersprache PL/I Multics entwickelt werden sollte.

Das Team um Ritchie, darunter Ken Thompson, Douglas McIlroy und Joseph Ossanna gab aber nicht auf. Es ging ihnen vor allem darum, ein Mehrbenutzersystem zu haben, das es ihnen erlaubte, nicht nur zusammen zu programmieren, sondern auf dessen Basis sich auch eine echte Gemeinschaft herausbilden konnte. Zu diesem Zweck musste das System einige technische Spezialitäten unterstützen, die damals keineswegs selbstverständlich waren, so zum Beispiel, dass mehrere Benutzer gleichzeitig an Dateien arbeiten konnten, ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen.

Während das Team vergeblich versuchte, die Bell Labs vom Kauf einer geeigneten Maschine zu überzeugen, begannen gleichzeitig die technischen Vorarbeiten: Auf Notizzetteln und Tafeln wurden die Konzepte zu einem Dateisystem entwickelt, das später zu einem der Kernstücke von Unix werden sollte. Thompson entwickelte auch einige Prototypen eines Dateisystems und eines primitiven Kernels, die auf einer GE-645 lauffähig waren, musste das Projekt aber einstellen, nachdem klar geworden war, dass die GE-645 auf absehbare Zeit aus den Labors entfernt werden würde.

Er fand schließlich eine weitgehend unbenutzte PDP-7, auf die er ein zuvor für Multics und GECOS entwickeltes Spiel namens Space Travel portieren wollte. Das Unternehmen erwies sich komplizierter, als zunächst gedacht, da für die PDP-7 kein eigenes Entwicklungssystem vorlag und so sämtliche Entwicklung unter GECOS stattfinden musste, welches dann den PDP-7-Code produzierte.

Um diesen Missstand abzustellen, begann Thompson unter Mithilfe von Ritchie die Implementierung des zuvor konzipierten Dateisystems mitsamt einem primitiven Prozessmanagement und anschließend einer Reihe kleinerer Programme, die das System benutzbar machen sollten: Editor, kleinere Dateiverwaltungsprogramme, und ein einfacher Kommandozeileninterpreter (Shell), bis das System schließlich ausreichend ausgestattet war, um ohne den GECOS-Umweg direkt auf der PDP-7 zu entwickeln.

Die PDP-7 war zu dieser Zeit bereits ein Auslaufmodell und gehörte dem Team noch nicht einmal, aber schließlich erwiesen sich die Bemühungen, einen eigenen Computer für die Unixentwicklung zu beschaffen, als erfolgreich, und die Beschaffung einer PDP-11 wurde in Auftrag gegeben. Unix war rasch portiert, und das System wurde ab 1971 erfolgreich im Patentbüro der Bell Labs als Textverarbeitungssystem eingesetzt. Das System war, durch die Umstände bedingt, erstaunlich klein, verglichen mit heutigen Betriebssystemen: Es bestand aus 16 KB Speicher für das System, 8 KB für die Benutzerprogramme, einer 512-KB-Festplatte, und Dateien konnten maximal 64 KB groß werden.

Der Einsatz im Patentbüro gab der Gruppe genug Glaubwürdigkeit, damit Unix als Projekt für die Bell Labs interessant wurde und um die Anschaffung einer PDP 11/74 zu rechtfertigen, und die AT&T Unix Systems Group (später: Unix Systems Group) wurde als offizielles Projekt der Bell Labs gegründet.

Parallel begann eine Entwicklung, die ausschlaggebend für den späteren Erfolg von Unix war: die Entwicklung der Sprache C.

Thompson entwickelte 1971 eine interpretierte Programmiersprache für die PDP-7 namens B, welche auf BCPL basiert war. Ritchie fügte der Sprache auf der PDP-11 Datentypen hinzu, nannte sie zunächst NB (für New B) und begann, einen Compiler für die Sprache zu entwickeln.

1972 begann nun die Neuerstellung von Unix in dieser Sprache, die mittlerweile den Namen C erhielt, um zukünftig die Portierung von Unix auf neue Rechner zu erleichtern. Die Portierung wurde 1973 abgeschlossen und erhielt den Namen Unix V4.

Gleichzeitig wurde Unix, auf Anregung von Doug McIlroy, um das Konzept der Pipes erweitert. Pipes verbinden kleine Programme und erlauben, das Ergebnis eines Programmes im Rahmen einer einzigen Kommandozeilenanweisung in einem anderen Programm weiterzuverarbeiten, und stellten später eines der wichtigen Kernelemente von Unix dar, da erst sie das Konzept der kleinen spezialisierten Werkzeuge ermöglichten, die genau eine Aufgabe erledigen.

Unix lief mittlerweile innerhalb der Bell Labs auf mehr als 25 Rechnern, und durch einen Vortrag 1973 auf einem ACM-Symposium wurde es erstmals außerhalb der Bell Labs bekannt. Der Vortrag erschien in überarbeiteter Fassung dann 1974 als The UNIX Time-Sharing System in Communications of the ACM. Das Interesse an Unix stieg auch außerhalb der Bell Labs gewaltig an.

Der 1956 abgeschlossene Consent Decree verbot AT&T, Muttergesellschaft der Bell Labs, das Betreten neuer Märkte wie des Computermarktes. Aus diesem Grund wurde Unix (in der 1975 aktuellen Version 6) für lediglich den Preis der Datenträger verschiedenen Universitäten zur Verfügung gestellt, mitsamt dem vollständigen Quellcode. 1976 schrieb der australische Professor John Lions ausführliche Kommentare zum Quellcode von Unix-V6, die als Lions Book berühmt wurden.

Besonders beliebt war Unix an der Universität von Kalifornien in Berkeley, wo sofort eine Reihe von Verbesserungen an Unix entwickelt wurden. Als Ken Thompson ab 1976 eine Gastprofessur in der neu gegründeten Informatikabteilung von Berkeley antrat, wurde die Universität endgültig zu einem der wichtigen Zentren der Unix-Entwicklung. Die Universität leistete später wichtige Beiträge zu Unix, wie die Unterstützung von TCP/IP, die später auch in die offizielle Unixversion von AT&T übernommen wurden.

Ab 1977 veröffentlicht die Universität unter Leitung von Bill Joy eine eigene Unixdistribution: BSD - Berkeley Software Distribution.

Im Jahr 1978 wurden bereits über 600 Computer mit UNIX-Betriebssystemen betrieben.

1979 wurde schließlich durch AT&T die letzte UNIX-Version mit freiem Quellcode, nämlich UNIX V7, veröffentlicht. UNIX V7 stellt einen Wendepunkt in der Geschichte von UNIX dar, da sich AT&T erstmals in größerem Umfang an einer kommerziellen Vermarktung versuchte.

Microsoft erwarb 1979 eine Unixlizenz und begann unter dem Namen Xenix die Arbeiten an Portierungen unter anderem auf Intel-8086-, Motorola-68000- und Zilog-Z8000-Prozessoren.

In den späten 1980er entwickelte Microsoft zusammen mit IBM OS/2 (später aufgespalten in IBMs OS/2 und Microsofts Windows NT). Da man mit OS/2 (bzw. Windows NT) und Xenix zwei Serverbetriebssysteme im Angebot gehabt hätte, die sich gegenseitig Konkurrenz gemacht hätten, entschied Microsoft 1987, die Rechte an Xenix an die Firma Santa Cruz Operations (SCO, heute Tarantella) zu verkaufen, die schon seit 1983 Lizenznehmer von Xenix war.

Im Jahr 1980 erschien die erste Portierung von UNIX V7 auf eine 32-Bit-Maschine, die VAX, mit UNIX 32V und 3BSD.

Im Laufe der 1980er wurden UNIX V8, V9 und V10 zwar noch entwickelt, aber nur an ein paar Universitäten vorgestellt, obwohl auch schriftliche Beschreibungen der Arbeit an diesen Versionen erstellt wurden. Die Überlegungen bei dieser Arbeit führten aber letztendlich auch zur Entwicklung des Betriebssystems Plan 9.

Die 1980er-Jahre sind gekennzeichnet durch den Beginn der großen "Unix-Kriege" und die Kommerzialisierung von Unix. AT&T betrat offiziell den Computermarkt und begann 1983, ein auf Unix V7 basierendes System zu vermarkten, System V genannt, während die Universität von Berkeley zeitgleich 4.2BSD veröffentlichte, das Neuerungen wie TCP/IP oder Signale mit sich brachte. Mittlerweile hatte auch die DARPA Interesse an Unix entwickelt und unterstützte die Entwicklungen in Berkeley finanziell.

Um eine weitere Aufspaltung zu verhindern, wurde das POSIX-Standardisierungsprojekt ins Leben gerufen, das eine einheitliche Schnittstelle für Unix definieren sollte. 1988 wurde schließlich POSIX.1 veröffentlicht (heute auch ein IEEE-Standard unter der Nummer 1003.1).

Während OSF/1 bis in die 1990er-Jahre nicht fertiggestellt wurde, veröffentlichten AT&T und UI weitere Verbesserungen an Unix System V. Die Unterschiede zwischen der OSF-Linie und UI wurden öffentlich dem Markt gegenüber weiter betont, aber der Programmcode von System V überbrückte mit jeder weiteren Version die Differenzen – mit System V.4 wurden 1989 praktisch alle wichtigen Neuerungen aus BSD und Xenix in System V übernommen.

1987 entwickelte der in Amsterdam lehrende amerikanische Informatiker Professor Andrew S. Tanenbaum ein unixoides Betriebssystem namens Minix. Minix sollte der Lehre dienen, um seinen Studenten die Grundlagen eines Betriebssystems zu veranschaulichen, da die zunehmend restriktiveren AT&T-Lizenzen für Unix ihn bei der Arbeit behinderten. Minix selbst gewann nie groß an Bedeutung, inspirierte jedoch Linus Torvalds zur Arbeit am Linux-Kernel.

1989 wurde „UNIX System V Release 4“ angekündigt.

1983 begann Richard Stallman, verärgert über die Proprietarisierung von Unix, mit der Arbeit an einem eigenen, unixoiden Betriebssystem namens GNU und rief mit der Veröffentlichung des GNU-Manifests 1985 eine immer stärker werdende Bewegung für freie Software ins Leben.

1990 erschien „4.3BSD Reno“.

1991 stellte Linus Torvalds am 5. Oktober seinen Kernel Linux mit der Versionsnummer 0.02 vor. 4.3BSD NET/2 erschien, und Sun Microsystems veröffentlichte Solaris 1.0. Eine Gruppe von BSD-Entwicklern verließ die Universität Berkeley und gründete Berkeley Software Design (BSDI).

1992 veröffentlichte Billy Jolitz 386BSD, eine Portierung von 4.3BSD NET/2 auf den Intel-i386-Prozessor.

1993 erschien die Version "4.4BSD", und es begann die Entwicklung von FreeBSD und NetBSD, basierend auf "386BSD". BSDI veröffentlichte mit BSD/OS eine kommerzielle Version von BSD.

Am 16. Juni 1993 kaufte Novell von AT&T die Unix System Laboratories (USL).

X/Open erwarb 1993 von Novell das ausschließliche Nutzungsrecht für das Warenzeichen UNIX. Ziel war ein herstellerübergreifender Standard, die Single Unix Specification. Ihre Einhaltung wird Voraussetzung für die Lizenzierung der Bezeichnung "UNIX", die damit eine neue Bedeutung erhielt.

1994 wurde nach Urheberrechtsstreitigkeiten zwischen Novell, USL und BSDI sämtlicher auf USL-Entwicklungen basierender Quellcode aus 4.4BSD entfernt, und es kam zur Veröffentlichung von "4.4BSD lite". Die freien BSDs brauchten ebenfalls neue, auf "4.4BSD lite" basierende Versionen heraus.

Weiterhin kam es zu den sogenannten Desktop-Kriegen. Siehe dazu: Common Open Software Environment (COSE): HP, IBM, SCO, Sunsoft, Univel/Novell, USL -> CDE, Motif, Wabi, Looking Glass.

1995 verkaufte Novell im Rahmen einer langfristig angelegten Kooperation sein UNIX-Geschäft an SCO, behielt aber abgesehen von den Warenzeichen das geistige Eigentum einschließlich Copyrights und Patenten.

1996 schlossen sich OSF und X/Open zur Open Group zusammen. Die Open Group wurde Eigentümer des Warenzeichens UNIX.

1997 veröffentlichte die Open Group den Standard "Single UNIX Spec/2", der jetzt Echtzeit, Threads und 64-Bit-Prozessoren unterstützte.

Im Jahr 2000 wurde Darwin, der Unterbau des Mac OS X veröffentlicht, mit Mach als Kernel.

Im Mai 2001 kaufte Caldera, ein Anbieter einer eher wenig bekannten Linuxdistribution, die Unix-Sparte der Santa Cruz Operations (SCO) auf. SCO benannte sich daraufhin in Tarantella um. Im August 2002 änderte Caldera den Namen in The SCO Group um, da der Markenname SCO bekannter war als der eigene.

Aufsehen erregten von 2003 bis 2007 Klagen der SCO Group gegen IBM und einige seiner Kunden: IBM habe SCO-Patente, Kerntechnologien und urheberrechtlich geschützte Bestandteile von Unix in den Linux-Kernel einfließen lassen. Die Behauptungen erwiesen sich vor Gericht jedoch als nicht haltbar, insbesondere war SCO aber auch nicht wie behauptet seit 1995 Inhaber des Copyrights des Unix-Codes.

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Interactive Unix

INTERACTIVE UNIX auf 5¼"-Disketten

Allgemein bezeichnet Interactive Unix die UNIX-Betriebssysteme der Firma INTERACTIVE Systems Corp (ISC) in Santa Monica (USA, Kalifornien). Im Speziellen ist damit aber häufig das Betriebssystem INTERACTIVE UNIX System V/386 (ursprünglich 386/ix) aus der UNIX System V-Familie gemeint.

1978 veröffentlichte die Softwarefirma INTERACTIVE Systems Corporation (ISC) mit dem Betriebssystem IS/1 das erste kommerzielle UNIX-Betriebssystem. Auf Basis von UNIX V6 (6th Edition) unterstützte IS/1 damals die meisten PDP-11 Systeme.

1983 wurde das auf Basis von UNIX System III weiterentwickelte IS/3 veröffentlicht, welches auch die Minirechner-Architekturen VAX und MicroVAX unterstützte. In Deutschland übernahm die Firma Danet in Darmstadt den Vertrieb sowie die technische Unterstützung der Kunden. Ihrerseits wurde Danet dabei von AT&T über Bell Telephone in Amsterdam unterstützt.

Da der Markt für Minirechner des Herstellers Digital Equipment Corporation (DEC) zunehmend Konkurrenz erhielt, wurde 1984 nach der Veröffentlichung der auf UNIX System V basierenden Version IS/5 die Weiterentwicklung dieser Linie eingestellt.

Im März 1983 wurde von der Firma IBM mit dem IBM XT der erste PC mit Festplatte vorgestellt. Hierfür würde frühzeitig die Firma ISC mit der Entwicklung eines UNIX-Betriebssystems beauftragt, so dass die erste Version des Betriebssystems PC/ix (Personal Computer Interactive eXecutive), einer frühen Portierung von IS/3 bereits 1982 fertiggestellt werden konnte.

Der IBM XT verfügte über 640 KB Speicher und 10 MB Festplattenspeicher - Netzwerke waren damals aber noch nicht im Einsatz. Um dennoch das simultane Arbeiten von bis zu drei Anwendern zu ermöglichen, konnten über zwei serielle Schnittstellen zusätzliche Terminals betrieben werden. Häufig jedoch wurde davon bereits eine für den Anschluss der damals üblichen Typenraddrucker verwendet, so dass nur ein zusätzliches Terminal betrieben werden konnte.

Das Betriebssystem wurde in einem schwarzen Schuber mit der damals für IBM charakteristischen roten Rose ausgeliefert. Primärer Einsatzzweck für PC/ix war das Desktop Publishing (DTP). Hierfür entwickelte ISC das zu troff kompatible Textverarbeitungssystem IN/text und lieferte dies mit PC/ix aus.

1984 erschien unter dem Namen IN/ix eine weiterentwickelte Version mit Unterstützung für Intel 80286 Prozessoren. Darauf aufbauend veröffentlichte ISC 1985 das Betriebssystem 386/ix, wobei die Basis des Quelltextes auf UNIX System V Release 3.0 aktualisiert wurde. 386/ix unterstützte bereits die aufkommende 32-Bit-Architektur des Intel 80386 Prozessors. Um eine höchstmögliche Kompatibilität zur Microsofts UNIX-Derivat Xenix zu erreichen wurden zusätzlich Komponenten aus diesem in das System aufgenommen.

Im Laufe der Folgejahre wurde 386/ix auf der Basis von UNIX System V Release 3.2 weiterentwickelt und später unter dem Markennamen INTERACTIVE UNIX vertrieben. Da SCO mit dem Konkurrenzprodukt SCO Unix erfolgreicher war, blieb aber INTERACTIVE UNIX eher ein Nischendasein beschieden.

Als AT&T mit Release 4 von UNIX System V eine weitere Unix-Version herausbrachte, aktualisierte auch INTERACTIVE das eigene Produkt. Zum gleichen Zeitpunkt hatte inzwischen Intel mit Intel Unix System V/386 ein eigenes Unix-Derivat herausgebracht, das jedoch bald wieder eingestellt wurde.

Im September 1991 verkaufte Eastman Kodak den Geschäftszweig INTERACTIVE Systems Products Division an SunSoft (eine Tochter von Sun Microsystems), welche das Produkt INTERACTIVE UNIX unter diesem Namen weiterführte. Durch den Kauf konnte Sun wertvolles Know-How aus dem Bereich PC-Unix, zur Entwicklung von Solaris 2.0 für x86 erwerben. Im Juli 1998 wurde mit INTERACTIVE UNIX System V/386 4.1.1 die letzte Version von INTERACTIVE UNIX veröffentlicht und im Juli 2006 die Unterstützung durch Sun schließlich eingestellt.

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Source : Wikipedia