UEFA

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Geschrieben von c3po 05/03/2009 @ 09:07

Tags : uefa, fussball, sport, uefa cup

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UEFA Women’s Cup

Bild:UEFA Women's Cup.svg

Der UEFA Women’s Cup, im deutschsprachigen Raum auch UEFA-Frauenpokal genannt, ist ein Wettbewerb für europäische Fußball-Vereinsmannschaften der Frauen. Der Wettbewerb wurde erstmals im Jahre 2001/02 ausgespielt und wird von der UEFA organisiert und durchgeführt. Es ist der einzige Europapokal-Wettbewerb im Frauenfußball.

Aktueller Titelträger und Rekordsieger des UEFA Women’s Cup ist der 1. FFC Frankfurt aus Deutschland mit drei Titeln. Aus dem deutschsprachigen Raum konnte außerdem der 1. FFC Turbine Potsdam bisher einmal den Wettbewerb gewinnen. Ab der Saison 2009/10 wird der Wettbewerb den Namen UEFA Women´s Champions League tragen.

Der UEFA Women’s Cup wurde im Jahre 2001 als Antwort auf die neue US-amerikanische Profiliga WUSA eingeführt. 33 Mannschaften nahmen am Premierenwettbewerb teil. Schnell wurden die teilweise krassen Leistungsunterschiede deutlich und zweistellige Siege waren keine Seltenheit. Besonders der College Sports Club (Armenien) und Progrès Niedercorn (Luxemburg) waren mit 0:44 bzw. 0:32 Toren völlig überfordert. Es war das bisher einzige Mal, das Vertreter aus diesen Ländern am Wettbewerb teilnahmen. Wie erwartet setzten sich die Mannschaften aus den traditionell starken Frauenfußballnationen (Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Norwegen, Russland, Schweden) durch. Am 23. Mai 2002 trafen im Frankfurter Waldstadion der 1. FFC Frankfurt und Umeå IK aufeinander. Vor 12.106 Zuschauern konnten die Deutschen den Heimvorteil nutzen und durch Tore von Steffi Jones und Birgit Prinz als erster Pokalsieger Fußballgeschichte schreiben.

Bei der zweiten Auflage fielen zwar in der Gruppenphase weniger Tore, dennoch waren die Leistungsunterschiede immer noch groß. Im Halbfinale kam es zu einer Neuauflage des Vorjahresfinales. Hier konnte sich Umeå revanchieren und zog ins Finale ein. Es war bis heute das einzige Spiel, das ins Elfmeterschießen ging. Im Finale setzten sich die Schwedinnen gegen Fortuna Hjørring aus Dänemark durch.

2004 gelang Umeå die erfolgreiche Titelverteidigung und blieb im Wettbewerb ohne Punktverlust. Beides hat bis heute keine andere Mannschaft geschafft. Im Finale trafen die Nordschwedinnen erneut auf dem 1. FFC Frankfurt und konnte beide Spiele klar für sich entscheiden. Beim 5:0-Sieg im Rückspiel in Frankfurt am Main wurde die Heimmannschaft regelgerecht vorgeführt. Zu einem Kuriosum kam es in der Gruppenphase. Der FC Foroni Verona (Italien) schied aus, ohne ein einziges Gegentor kassiert zu haben.

2004 wurde der Modus geändert. Aufgrund der großen Leistungsunterschiede und des wachsenden Teilnehmerfeld wurde eine zweite Gruppenphase eingeführt. Die Mannschaften der stärkeren Nationen greifen erst in der zweiten Runde in den Wettbewerb ein. Zum zweiten Mal ging der Pokal im Jahre 2005 nach Deutschland. Der 1. FFC Turbine Potsdam konnte gleich bei der ersten Teilnahme den Pokal gewinnen. Im Finale setzten sich die Brandenburgerinnen gegen Djurgårdens IF/Älvsjö aus Stockholm durch.

Die deutsche Dominanz erlebte ein Jahr später eine Steigerung, als der Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam und der 1. FFC Frankfurt im Finale aufeinander trafen. Die Frankfurterinnen profitierten im Halbfinale gegen Montpellier HSC als erste Mannschaft von der Auswärtstorregel. Potsdam machte eine 2:3-Heimniederlage durch einen 5:2-Sieg bei Djurgårdens IF/Älvsjö wieder wett. Im Finale behielten die Frankfurterinnen die Oberhand und zogen mit ihrem zweiten Triumph mit Umeå IK gleich.

Nach dem großen Erfolg folgte 2007 die Ernüchterung. Beide deutschen Vertreter mussten schon im Viertelfinale das Aus hinnehmen. Titelverteidiger Frankfurt scheiterte durch die Auswärtstorregel an Kolbotn IL (Norwegen), während Potsdam gegen Brøndby IF den Kürzeren zog. Mit dem Arsenal LFC zog erstmals eine englische Mannschaft in das Finale ein und galt gegen Umeå IK als Außenseiter. Arsenal gewann das Hinspiel in Schweden mit 1:0 und konnte die Führung durch ein torloses Unentschieden auf eigenem Platz verteidigen. Damit konnte Arsenal die deutsch-schwedische Dominanz brechen.

Ab der Saison 2009/10 wird der Wettbewerb unter dem Namen UEFA Women´s Champions League ausgetragen. Neben den Landesmeistern werden die acht stärksten Verbände auch ihren jeweiligen Vizemeister melden können. Das Finale soll nach den Planungen der UEFA nur noch aus einem Spiel bestehen. Spielort wird die gleiche Stadt sein, in der auch das Finale der Champions League der Männer stattfindet. Das erste Finale der UEFA Women´s Champions League wird damit am 23. Mai 2010 in Madrid ausgetragen werden.

Der UEFA Women’s Cup wird jährlich ausgetragen. In der Regel beginnt der Wettbewerb im August mit der 1. Gruppenphase und endet im April oder Mai mit den Endspielen.

Jeder Mitgliedsverband der UEFA darf entweder seinen Meister oder Pokalsieger für den UEFA Women’s Cup anmelden. In der Regel wird der Landesmeister gemeldet. Nur in Ländern, in denen es keine landesweite Liga gibt, nimmt der jeweilige Pokalsieger teil. Beispiele hierfür sind Irland und Wales. Der Titelverteidiger ist automatisch qualifiziert. Der Landesverband des Titelverteidigers darf zusätzlich einen zweiten Teilnehmer stellen. Ist der Titelverteidiger gleichzeitig Meister seines Landes, wird in der Regel der Vizemeister gemeldet.

Der Wettbewerb besteht aus zwei Gruppenphasen und einer Endphase. Abhängig von der Anzahl der gemeldeten Mannschaften und des jährlich erstellten Vereinsklassements können ein oder mehrere Vereine für die zweite Gruppenphase gesetzt werden.

Jede Mannschaft erhält für einen Sieg zwei, für ein Unentschieden einen Punkt. Die in der ersten Gruppenphase erzielten Punkte fließen jedoch nur zur Hälfte in die Berechnung ein. Erreicht eine Mannschaft das Viertel-, Halb- oder Finale wird pro Runde ein Bonuspunkt gutgeschrieben. Am Jahresende werden die Punkte zusammengezählt und durch die Anzahl der Teilnehmer eines Verbandes geteilt. Die Summe der Punkte, die die Mannschaften eines Verbandes innerhalb der letzten drei Jahre gesammelt haben werden halbiert. Die von den qualifizierten Mannschaften innerhalb der letzten drei Jahre erzielten Punkte werden zu dieser halbierten Summe addiert. Sollten zwei oder mehrere Vereine die gleiche Punktzahl aufweisen so entscheidet die UEFA über die genaue Reihenfolge. Dabei richtet sich die UEFA in der Regel nach dem Abschneiden der vergangenen Saison. Der Titelverteidiger ist unabhängig von der Punktzahl grundsätzlich auf Platz eins der Rangliste gesetzt.

Die Mannschaften werden vor der Auslosung nach geographischen Gesichtspunkten in drei Kategorien aufgeteilt. Innerhalb dieser Kategorien werden die Vereine abhängig von ihrer Position im Vereinsklassement in vier Töpfe aufgeteilt. Innerhalb der Kategorien werden drei bis vier Gruppen zu je vier Mannschaften ausgelost. Im laufenden Wettbewerb gibt es insgesamt zehn Gruppen.

Je eine Mannschaft innerhalb der Gruppe fungiert als Ausrichter des Miniturniers. Bei der Anmeldung für den Wettbewerb können die Vereine ihr Interesse an der Ausrichtung eines Turniers erklären. Sollten sich mehr Vereine um die Ausrichtung eines Miniturniers bewerben als es Turniere gibt entscheidet die UEFA über die Ausrichter. Sollten sich jedoch weniger Vereine um die Ausrichtung bewerben werden die restlichen Ausrichter von der UEFA per Los bestimmt.

Während der Miniturniere spielt jede Mannschaft je einmal gegen jede andere. Ein Sieg wird mit drei, ein Unentschieden mit einem Punkt belohnt. Die punktbeste Mannschaft ist Gruppensieger und qualifiziert sich für die zweite Gruppenphase. Der punktbeste Gruppenzweite der zehn Gruppen qualifiziert sich ebenfalls für die zweite Runde.

Sofern zwei Mannschaften am letzten Spieltag aufeinander treffen, die die gleiche Punktzahl, das gleiche Torverhältnis und die gleiche Anzahl an erzielten Toren aufweisen und das Spiel der beiden Mannschaften mit einem Unentschieden endet erfolgt unmittelbar nach dem Abpfiff ein Elfmeterschießen.

Gleichzeitig mit der Auslosung der 1. Gruppenphase werden schon die Gruppen für die 2. Gruppenphase ausgelost, d.h. das die Sieger der Miniturniere der 1. Gruppenphase nach Turnierende wissen, gegen wen sie in der 2. Gruppenphase antreten müssen. In der 2. Gruppenphase greifen der Titelverteidiger und die weiteren gesetzten Mannschaften in den Wettbewerb ein.

Insgesamt werden vier Gruppen zu je vier Mannschaften gebildet, die ebenfalls in einem Miniturnier gegeneinander spielen. Die Gruppensieger und die Gruppenzweiten erreichen das Viertelfinale.

Die Endphase besteht aus dem Viertelfinale, dem Halbfinale und dem Finale. Alle Runden werden in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Dabei wird das K.-o.-System angewandt. Die Sieger werden in der Endrunde durch Zusammenzählen der Tore aus Hin- und Rückspiel ermittelt. Steht es danach unentschieden, gewinnt die Mannschaft, die in dieser Paarung mehr Auswärtstore erzielt hat. Herrscht auch danach noch Gleichstand, wird das Rückspiel um zweimal 15 Minuten verlängert. In letzter Instanz entscheidet das Elfmeterschießen. Bisher kam es in der Endphase allerdings erst zweimal vor, dass die Auswärtstorregel angewendet werden musste. Ein Elfmeterschießen kam bisher nur einmal vor.

Die Begegnungen der Endphase werden nicht ausgelost, sondern folgen einem von der UEFA festgelegten Schema. Im Viertelfinale trifft ein Gruppenerster der zweiten Gruppenphase auf einen Gruppenzweiten, wobei der Gruppenerste im Rückspiel Heimrecht genießt. Das Schema sieht seit 2007 ferner vor, das zwei Mannschaften, die bereits in der zweiten Gruppenphase gegeneinander gespielt haben, erst im Finale erneut aufeinander treffen können.

Der Siegerverein erhält für ein Jahr den von der UEFA gestifteten Wanderpokal, auf dem die Namen der Sieger eingraviert werden. Sollte ein Verein den Wettbewerb dreimal in Folge bzw. fünfmal insgesamt gewinnen geht die Trophäe in den endgültigen Besitz des Vereins über. Der amtierende Titelträger behält den Pokal bis zwei Monate vor dem nächsten Endspiel und darf jeweils eine Nachbildung anfertigen lassen, die den eindeutigen Vermerk „Replikat" enthalten muss und 4/5 der Originalgröße des Pokals nicht überschreiten darf.

In den beiden Gruppenphasen erhält der Ausrichter der Miniturniere von den Verbänden der Gastmannschaften sowie vom eigenen Verband einen Betrag von jeweils 25.000 Schweizer Franken (CHF). Für die Schiedsrichter und die Offiziellen erhält der Verein von der UEFA ebenfalls 25.000 CHF. Durch diese Zuwendungen sollen die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung gedeckt werden. Die jeweiligen Gastmannschaften müssen die An- und Abreise zu den Turnieren selber bezahlen. Ab dem Viertelfinale erhalten die beteiligten Mannschaften für jedes Heimspiel ebenfalls 25.000 CHF für die Schiedsrichter und Offiziellen.

Wird eine Spielerin in verschiedenen Spielen zum zweiten Mal mit einer gelben Karte verwarnt so wird sie für das nächste Spiel gesperrt. Nach Ablauf dieser Sperre folgt nach zwei weiteren gelben Karten eine erneute Sperre. Vor der Endphase werden sämtliche gelben Karten gestrichen. Sollte eine Spielerin mit einer roten Karte vom Platz gestellt werden wird sie für mindestens ein Spiel gesperrt. Die Kontroll- und Disziplinarkammer der UEFA kann die Sperre ggf. erhöhen.

Um für die Spiele im UEFA Women’s Cup spielberechtigt zu sein müssen die Spielerinnen mehrere Voraussetzungen erfüllen.

Die Berichterstattung der Medien findet in einem weitaus kleinerem Rahmen als bei der UEFA Champions League bzw. dem UEFA-Pokal statt. In der Regel werden die Ergebnisse in den Gruppenphasen sowie im Viertel- und Halbfinale nur als Randnotiz in Zeitungen und im Videotext der deutschen Fernsehsender erwähnt.

Als sich im Jahre 2006 zwei deutsche Mannschaften im Finale gegenüberstanden wurden beide Spiele live im Fernsehen übertragen. Beim Hinspiel übertrugen der Rundfunk Berlin-Brandenburg sowie der Hessische Rundfunk die Begegnung, während das Rückspiel im ZDF gezeigt wurde. Ansonsten werden die Finalbegegnungen von Eurosport übertragen.

Der erfolgreichste Verein ist der 1. FFC Frankfurt aus Deutschland mit drei Titeln vor Umeå IK aus Schweden mit zwei Erfolgen. Die Frankfurterinnen gingen im Jahre 2002 als erster Sieger in die Annalen ein. Umeå konnte dagegen als einzige Mannschaft den Titel erfolgreich verteidigen und ist mit fünf Endspielteilnahmen, davon dreimal in Folge, Rekordhalter. Außerdem ist Umeå der einzige Sieger, der im Wettbewerb alle Spiele gewinnen konnte. Bis 2007 gingen die Titel immer nach Deutschland bzw. Schweden, bevor der Arsenal LFC erstmals den Pokal nach England holte. Insgesamt konnten bisher vier Vereine den Pokal gewinnen.

Der Arsenal LFC und der 1. FFC Frankfurt konnten im gleichen Jahr den UEFA Women’s Cup und die nationale Meisterschaft gewinnen. Darüber hinaus konnten beide Vereine auch noch den nationalen Pokal und damit ein Triple gewinnen. Da Arsenal im Jahre 2007 auch noch den englischen Ligapokal gewinnen konnte schaffte die Mannschaft sogar ein „Quadruple“.

Ein Double aus UEFA Women’s Cup und dem nationalen Pokal gewannen Umeå IK (2003) und der 1. FFC Turbine Potsdam (2005).

Erfolgreichste Nation im UEFA Women’s Cup ist Deutschland mit vier Siegen und sechs Finalteilnahmen. Deutschland ist auch der einzige Verband, der zwei Sieger stellte. Im Jahre 2006 standen sich sogar zwei deutsche Mannschaften im Finale gegenüber. Zweiterfolgreichste Nation ist Schweden mit zwei Siegen und drei Finalteilnahmen. Durch diese Erfolge wird deutlich, dass die deutsche Bundesliga und die schwedische Damallsvenskan die stärksten europäischen Ligen sind. Neben Deutschland und Schweden konnten nur Dänemark und England jeweils einen Endspielteilnehmer stellen.

Den höchsten Sieg im Viertelfinale gelang dem 1. FFC Turbine Potsdam, die Valur Reykjavik mit 11:1 besiegten. Den höchsten Sieg im Halbfinale gelang Umeå IK, die Kolbotn IL mit 6:0 besiegten. Den höchsten Sieg im Finale gelang ebenfalls Umeå IK, die den 1. FFC Frankfurt mit 5:0 besiegten.

Das beste Torverhältnis bei einem Miniturnier erzielte der Verein Ryazan TNK aus Russland mit 28:0 Toren. Das schlechteste Torverhältnis wies der College Sport Club aus Armenien vor. Nach drei Begegnungen betrug das Torverhältnis 0:44.

Der einzige Verein, der an allen bisherigen Turnieren teilnahm (inkl. 2007/08) ist KÍ Klaksvík von den Färöer-Inseln. Auf der anderen Seiten haben die UEFA-Verbände Albanien, Andorra, San Marino und die Türkei bisher noch nie einen Teilnehmer entsandt.

Im Finale um den Uefa-Pokal der Frauen am 17. Mai 2008 erzielte die Brasilianerin Marta von Umeå IK beim 1:1 Hinspiel elf Sekunden nach Anpfiff das schnellste Tor der Europacup-Geschichte.

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Stadionklassifikation der UEFA

Verteilung der Stadien in Europa (Rot=5 Sterne; Blau = 4 Sterne)

Durch die Stadionklassifikation der UEFA wird unter anderem festgelegt, ob ein europäisches Fußballstadion für bestimmte von der Uefa durchgeführte Wettbewerbe geeignet scheint. Die Europäische Fußballunion (UEFA) gibt in ihrem Regelwerk Fünf-Sterne-Stadien und Vier-Sterne-Stadien als die höchsten Klassifizierungen für europäische Fußballstadien aus.

Die Auszeichnung als Fünf-Sterne-Stadion ist Voraussetzung, damit in einem Stadion ein Champions-League-Finale ausgetragen werden kann. Um ein UEFA-Pokal-Finale austragen zu können, muss ein Stadion mindestens als Vier-Sterne-Stadion klassifiziert sein. Trotz dieser Bedeutung der Auszeichnung gibt es von Seiten der UEFA keine offizielle Liste der Stadien.

Da es zurzeit keine offizielle UEFA-Liste gibt, die den aktuellen Stand der Stadion-Klassifizierung wiedergibt, können die folgenden Aufzählungen lediglich den Stand der bekannten Veröffentlichungen zu dem Thema aufführen. Die HSH Nordbank Arena in Hamburg, das Olympiastadion und die Allianz Arena in München, das Olympiastadion in Berlin, der Signal-Iduna-Park in Dortmund und die Veltins-Arena in Gelsenkirchen sind demnach die einzigen bekannten Fünf-Sterne-Stadien in Deutschland. Die Mercedes-Benz Arena in Stuttgart ist offiziell das einzige bekannte Vier-Sterne-Stadion in Deutschland. Berücksichtigt man weiterhin die Umbauten der deutschen Stadien zur FIFA-WM, so ist eine neue Klassifizierung der UEFA notwendig.

In Österreich existiert mit dem Ernst-Happel-Stadion in Wien ein Fünf-Sterne-Stadion, in der Schweiz mit dem Stade de Suisse Wankdorf Bern und dem St. Jakob-Park in Basel zwei Vier-Sterne-Stadien. Die drei Stadien sind auch für die wichtigsten Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2008 verwendet worden.

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UEFA Club Football Awards

Die UEFA Club Football Awards sind Preise, die von der UEFA an die hervorragendsten Darsteller der UEFA Champions League vergeben werden. Die Preise werden jedes Jahr im August bei einem speziellen Fest in Monaco an die besten Spieler je nach Kategorie vergeben.

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UEFA

Das Logo der UEFA

Die Union of European Football Associations, mit UEFA abgekürzt, offiziell auf französisch Union des Associations Européennes de Football (dt.: Vereinigung Europäischer Fußballverbände) genannt, ist der europäische Fußballverband. Er ist einer der sechs Kontinental-Konföderationen des Weltfußballverbandes FIFA und umfasst insgesamt 53 nationale Verbände einzelner Länder und Gebiete, welche nicht alle innerhalb der geografischen Grenzen Europas liegen. Die UEFA ist ein im Handelsregister eingetragener Verein im Sinne von Art. 60 ff. des schweizerischen Zivilgesetzbuches.

Die UEFA wurde am 15. Juni 1954 in Basel in der Schweiz im Anschluss an Gespräche der Verbände aus Frankreich, Belgien und Italien gegründet. Ihr Sitz war in Paris, bis sie 1959 nach Bern umzog. Seit 1995 befindet sich der Verwaltungssitz der UEFA in Nyon, Schweiz.

Der Präsident des Fußballverbandes ist automatisch auch Vizepräsident des Weltfußballverbandes FIFA. Am 26. Januar 2007 wurde der ehemalige französische Fußballspieler Michel Platini mit 27 zu 23 Stimmen (bei zwei ungültigen) zum neuen UEFA-Präsidenten gewählt. Der DFB wollte Franz Beckenbauer als Kandidaten aufstellen, falls Lennart Johansson nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren würde. Am 11. Juli 2006 teilte Johansson jedoch mit, sich bei der nächsten Wahl zum UEFA-Präsidenten wieder als Kandidat aufzustellen. Franz Beckenbauer hatte eine erneute Kandidatur Johannsons unterstützt. Johansson ist der erste Präsident, der abgewählt wurde.

Der Generalsekretär (auch als CEO bezeichnet, von 1999 bis 2007 war die Bezeichnung Generaldirektor) der UEFA ist für die Erledigung des Tagesgeschäfts zuständig. Der Generalsekretär und der Präsident der UEFA werden in ihrer Arbeit durch das Büro des Generalsekretärs unterstützt.

Das Exekutivkomitee ist das Aufsichtsgremium der UEFA. Es besteht aus 14 Mitgliedern, dem Präsidenten und 13 weiteren Mitgliedern, von denen jeweils die Hälfte alle zwei Jahre gewählt wird. Die Amtszeit eines Mitglieds beträgt somit vier Jahre. Aus dem Exekutivkomitee werden 4 Vizepräsidenten und ein Schatzmeister gewählt.

Die UEFA arbeitet seit ihrer Gründung mit drei offiziellen Sprachen: Englisch, Französisch und Deutsch.

Der Fußballverband der Deutschen Demokratische Republik war von 1954 bis zu seiner Auflösung am 20. November 1990 Mitglied der UEFA. Noch vor der Wiedervereinigung zog sich die DDR-Nationalmannschaft aus sämtlichen UEFA- und FIFA-Veranstaltungen zurück, und machte den Gruppengegner BRD in der Qualifikation zur Europameisterschaft 1992 damit kampflos zum Gruppensieger. Das letzte Spiel einer DDR-Nationalmannschaft fand am 12. September 1990 in Brüssel statt. Gastgeber Belgien verlor mit 0:2.

Letztmalig qualifizierten sich 1991/1992 Vereine über Startplätze der DDR zum UEFA-Cup, gemäß der Fünfjahreswertung von 1989/1990.

Der zum Vereinigten Königreich gehörende Stadtstaat Gibraltar bemüht sich seit Jahren um eine Anerkennung durch die UEFA. Erklärtes Ziel ist ein eigener Startplatz für den nationalen Pokalsieger; analog zu Liechtenstein. Vom 8. Dezember 2006 bis 27. Januar 2007 war der Zwergstaat vorläufiges Mitglied, bis der Aufnahmeantrag endgültig abgelehnt wurde.

Gibraltar hat nach wie vor Interesse an einer Aufnahme in die UEFA. Ebenso versucht Grönland Mitglied der UEFA zu werden (siehe Hauptartikel: Grönländische Fußballnationalmannschaft). Bis dato scheiterten Bewerbungen daran, dass auf Grönland kein Naturrasenplatz existiert. Allerdings wurde vor ein paar Jahren der Passus gestrichen, der die Existenz eines Naturrasenplatzes erfordert.

Der kurdische nationale Fußballverband hat sein Interesse an einem UEFA-Beitritt beurkundet, aber wenig Aussichten auf Erfolg: Zum einen ist die Autonome Region Kurdistan bisher nicht als Nation durch die UNO anerkannt, zum zweiten liegt das Staatsgebiet nicht in Europa. Damit sind beide Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft nach Artikel 5 Abs. 1 der UEFA-Statuten nicht erfüllt.

Allerdings sehen die Statuten Ausnahmemöglichkeiten ausdrücklich vor. Artikel 5 Abs. 2 erlaubt es einem von der UNO anerkannten Staat außerhalb Europas, der UEFA beizutreten, wenn er nicht schon Mitglied eines anderen Kontinentalverbandes ist. Auf diesem Weg hat Israel seine Aufnahme in die UEFA erreicht. Für die Verbände von Schottland, England, Nordirland, Wales und die Faröer Inseln wurde Artikel 5 außer Kraft gesetzt. (Artikel 69 Abs. 1). Der UEFA-Kongress hat die Möglichkeit, weitere Ausnahmen zuzulassen, falls ein entsprechender Antrag von mindestens 2/3 der Mitgliedsverbänden unterstützt wird.

Der Vatikanstaat hat zwar eine eigene Fußball-Liga und sogar eine Nationalmannschaft, sieht aber von einem Beitritt zu FIFA und UEFA ab, da es kaum genügend Spieler mit vatikanischer Nationalität gibt, um regelmäßig an Turnieren teilnehmen zu können. Außerdem gibt es im gesamten Staatsgebiet keinen einzigen Fußballplatz.

Das Kosovo, dem bisher aber auch die UNO-Anerkennung fehlt, stellte einen Antrag auf eine Aufnahme in den Fußballverband. Verhandlungen über den Beitritt in die UEFA und der FIFA wurden geführt. Jedoch führten diese zu keinem Ergebnis und der Antrag wurde abgelehnt.

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UEFA Champions League 2008/09

Logo der UEFA Champions League

Die UEFA Champions League Saison 2008/09 begann mit der ersten Qualifikationsrunde am 15./16. Juli 2008 und endet mit dem Finale im Olympiastadion in Rom am 27. Mai 2009.

Der bulgarische Meister ZSKA Sofia wurde nicht zur Qualifikation zugelassen, da er aus finanziellen Gründen keine UEFA-Lizenz erhalten hatte. Seinen Platz nahm Vizemeister Lewski Sofia ein. Der FC Porto, wegen eines Schiedsrichterbestechungsskandals in der Saison 2003/2004 in erster Instanz von der Gruppenphase der UEFA-Champions League ausgeschlossen, erhielt in zweiter Instanz die Spielberechtigung für die Champions League.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Auslosungen und Spieltage der Saison 2008/09.

Die jeweils erstgenannte Mannschaft hat im Hinspiel Heimrecht.

Die Hinspiele fanden am 15./16., die Rückspiele am 22./23. Juli statt.

Die Hinspiele fanden 29./30. Juli, die Rückspiele am 5./6. August statt.

Die Hinspiele fanden am 12./13., die Rückspiele am 26./27. August statt. Während die Gewinner an der Champions-League-Gruppenphase teilnehmen, gehen die Verlierer in der ersten Runde des UEFA-Pokals an den Start.

Jeweils die Gruppenersten und Gruppenzweiten steigen in das Achtelfinale auf. Die Auslosung der Paarungen erfolgte am 19. Dezember 2008, die Hinspiele sind für 24. und 25. Februar, die Rückspiele für 10. und 11. März 2009 angesetzt.

Teilnehmer sind die Sieger des Achtelfinales. Die Auslosung findet am 20. März 2009 statt. Die Hinspiele finden am 7. und 8. April, die Rückspiele am 14. und 15. April 2009 statt.

Spielberechtigt sind die Sieger der Viertelfinals. Die Spielpaarungen ergeben sich aus dem Ergebnis der Auslosung zum Viertelfinale. Die Hinspiele sind für 28. und 29. April, die Rückspiele für 5. und 6. Mai 2009 angesetzt.

Das Finale findet am 27. Mai 2009 im Olympiastadion in Rom statt. Die Partie wird zwischen den beiden Siegern der Halbfinalpaarungen ausgetragen.

Nachfolgend sind die besten Torschützen der Champions League aufgeführt. Die Sortierung erfolgt nach Anzahl ihrer Treffer bzw. bei gleicher Toranzahl alphabetisch.

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UEFA Champions League

Logo der UEFA Champions League

Die UEFA Champions League ist ein Wettbewerb für europäische Fußball-Vereinsmannschaften der Männer unter dem Dach des Europäischen Fußballverbandes (UEFA). Die Bezeichnung gilt seit der Saison 1992/93, von 1955 bis 1992 wurde die Veranstaltung als Europapokal der Landesmeister (European Champions Clubs’ Cup) ausgetragen. Er bildet im Rahmen des jährlich ausgetragenen Europapokals vor dem UEFA-Pokal den bedeutenderen der beiden Wettbewerbe.

Rekordsieger der Champions League ist der spanische Vertreter Real Madrid mit neun Titelgewinnen, wobei die Spanier die ersten fünf Austragungen des Wettbewerbs für sich entscheiden konnten. Aus dem deutschen Sprachraum waren bisher der FC Bayern München (vier Siege), der Hamburger SV und Borussia Dortmund (jeweils einmal) erfolgreich.

Die Idee eines europäischen Vereinswettbewerbs beziehungsweise einer europäischen „Superliga“ kam erstmals Anfang der 1950er Jahre auf und lehnte an die Idee des Mitropapokals an, der von 1927 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ausgetragen wurde und einen populären Wettbewerb zwischen österreichischen, ungarischen, jugoslawischen, tschechoslowakischen, italienischen, schweizerischen und rumänischen Vereinsmannschaften darstellte. Ähnlich gute Erfahrungen machte man seit Ende der 1940er Jahre mit der Coupe Latine, die einen noch kleineren Teilnehmerkreis (Landesmeister aus Italien, Frankreich, Spanien und Portugal) umfasste. Der neue Europapokal, so die Idee, sollte deutlich mehr Nationen umfassen und somit klären, welche Länder die spielstärksten Vereinsmannschaften stellen. Anlass war nicht zuletzt die britische Presse, die die Klubs der Insel nach internationalen Erfolgen schon mal gerne zum Weltmeister „erklärte“. Ob an einem solchen Wettbewerb eine erlesene Auswahl europäischer Spitzenklubs oder alle europäischen Landesmeister teilnehmen sollten war seinerzeit jedoch noch eine Streitfrage.

Gabriel Hanot, ehemaliger französischer Nationalspieler und 1954 Journalist der französischen Sportzeitung L'Équipe, griff die Frage noch einmal auf und entwickelte einen Entwurf für eine „Europameisterschaft der Klubs“. Die britische Boulevardzeitung Daily Mail hatte sich dabei besonders Hanots Unmut zugezogen, als sie mit den Wolverhampton Wanderers den englischen Meister des Jahres 1954 nach Siegen gegen Spartak Moskau und Honvéd Budapest erneut zur weltweit besten Vereinsmannschaft ausgerufen hatte. Die L'Équipe veröffentlichte den Entwurf am 16. Dezember 1954 und lud daraufhin 18 europäische Vereine, die nicht durchweg Landesmeister waren, nach Paris ein. Der Großteil der Teilnehmer stand der Idee aufgeschlossen gegenüber, und auch UEFA und FIFA stimmten zu. In den folgenden Monaten unterbreitete Hanot Vorschläge für das Regelwerk, unter anderem dass der Sieger optimalerweise in Hin- und Rückspielen ermittelt, die Paarungen ausgelost und bis zum Endspiel das K.-o.-System durchgeführt werden sollte.

Im gleichen Jahr begann bereits der erste Wettbewerb. Die englische Football League blockierte die Teilnahme des FC Chelsea, weshalb Gwardia Warschau nachrückte. Zu den ersten sechzehn Teilnehmern gehörten seinerzeit schon Klubs, die auch noch heute zum Teil zur europäischen Elite gehören. Real Madrid, der AC Mailand und der SK Rapid Wien, in deren Heimat der Profifußball bereits längst Einzug hielt, galten gegenüber den Halbprofis der anderen Nationen als klarer Favorit. Trotzdem konnte der 1. FC Saarbrücken als Teilnehmer für das seinerzeit noch unabhängige Saarland in Mailand einen sensationellen 4:3-Sieg feiern, ehe sie im Rückspiel durch ein 1:4 ausschieden.

Zum Gipfeltreffen zwischen Mailand und Madrid kam es bereits im Halbfinale, in dem sich die Spanier mit 4:2 und 1:2 durchsetzten. Real Madrid gewann schließlich auch das Finale (4:3 gegen Stade de Reims) und sicherte sich somit am 13. Juni 1956 den ersten Europapokal der Landesmeister. Bis 1960 sollten die Königlichen den neuen Wettbewerb dominieren und ihn fünfmal in Folge gewinnen, was bis heute keiner Mannschaft mehr gelang. Auch danach dominierten südeuropäische Vereine aus Italien (Inter Mailand, AC Mailand) und Portugal (Benfica Lissabon) den Europapokalwettbewerb, ehe sich nach einem neuerlichen Sieg von Real Madrid (1966) 1967 und 1968 mit Celtic Glasgow und Manchester United die ersten britischen Vertreter durchsetzten.

Ab den 1970er Jahren gab es auffällige Jahresblöcke, in denen immer wieder aufeinander folgend ein Vertreter des gleichen Landes den Europapokal der Landesmeister gewann. Von 1970 bis 1973 dominierten niederländische Teams mit Feyenoord Rotterdam (1970) und Ajax Amsterdam (1971–73), von 1974 bis 1976 siegte dreimal in Folge der FC Bayern München. 1974 musste das Endspiel in Brüssel erstmals wiederholt werden. Damals war zwar schon das Elfmeterschießen eingeführt, jedoch war in den Regeln vorgeschrieben, diese Art der Entscheidungsfindung nicht in einem Endspiel anzuwenden.

Es folgten von acht Jahre, in denen die englische Dominanz des FC Liverpool, Nottingham Forest und Aston Villa nur im Jahre 1983 durch den Sieg des Hamburger SV unterbrochen wurde. Die Erfolgsgeschichte des englischen Fußballs hätte vielleicht noch länger angehalten, wenn der 29. Mai 1985 mit der Heysel-Katastrophe nicht als der schwärzeste Tag der Fußballeuropapokal-Geschichte eingegangen und englische Fußballklubs für fünf (Liverpool gar für sieben) Jahre gesperrt worden wären.

Mit dem Ende der Siegesserie englischer Mannschaften Mitte der Achtziger ging die Zeit einzelner dominanter Länder zu Ende. Abgesehen vom Doppelsieg des AC Mailand in den Jahren 1989 und 1990 konnte nicht nur kein Club seinen Titel verteidigen, auch wechselten sich die gewinnenden Landesverbände ab. Dies war insbesondere eine Folge vereinfachter Regeln zum Vereinswechsel, da Profis aus der Europäischen Union spätestens seit dem Bosman-Urteil von 1995 ohne Beschränkung im Ausland aktiv sein konnten und so die einzelnen Mannschaften „europäisierten“. Dies führte zu einer Angleichung der Spielweisen in den einzelnen Ligen, erfolgreiche „Fußballphilosophien“ wurden schnell auch außerhalb der Landesgrenzen populär.

Andererseits wurde der Wettbewerb sukzessive auch auf andere Mannschaften als die Landesmeister ausgeweitet, so dass nun die gesamte europäische Spitze teilnehmen konnte. Bereits zur Spielzeit 1991/92 wurde im Europapokal der Landesmeister eine Zwischenrunde mit Gruppenspielen eingeführt, ein Jahr später wurde der Wettbewerb dann in „UEFA Champions League“ umbenannt. Zunächst konnten sich jedoch weiterhin nur die jeweiligen Landesmeister für den Wettbewerb qualifizieren; durch die Gruppenspiele blieb allerdings das wirtschaftliche Risiko für die Teilnehmer kalkulierbar, ein Ausscheiden ohne eine Mindestanzahl an Spielen wurde unwahrscheinlich. Um ein repräsentatives Bild der spielstärksten Mannschaften Europas zu ermöglichen und den Wettbewerb weiter zu popularisieren wurde die Champions League ab 1997 dann auch mit den Vizemeistern bestimmter Ligen ausgetragen; mittlerweile können sich sogar bis zu vier Mannschaften eines Verbandes für den Wettbewerb qualifizieren. Gemessen an den Erfolgen der Vorjahre werden den Fußballverbänden je nach Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung eine bestimmte Anzahl an Startplätzen eingeräumt, so dass in den schwächsten Ligen selbst der Meister in eine Qualifikation muss.

Sportlich dominierten in den vergangenen Jahren die finanzstarken Clubs aus Italien, England und Spanien. Mit Ausnahme der Spielzeit 2003/04, als sich der FC Porto und AS Monaco im Endspiel gegenüber standen, hat seit Gründung der Champions League 1992 immer mindestens ein Teilnehmer aus den drei Ländern das Finale des Wettbewerbs erreicht. Am erfolgreichsten waren dabei Real Madrid und der AC Mailand, die den Wettbewerb jeweils dreimal gewinnen konnten. Die erste Mannschaft, die den Titel erringen konnte, ohne vorher Landesmeister gewesen zu sein, war 1999 Manchester United, das im Endspiel von Barcelona mit 2:1 gegen Bayern München gewann. Dieses Finale, das erst durch zwei Treffer der Engländer in der Nachspielzeit entschieden wurde, gilt zusammen mit dem Endspiel von 2005, als der FC Liverpool einen 0:3-Halbzeitrückstand binnen sechs Minuten wettmachte und den AC Mailand schließlich im Elfmeterschießen besiegte, als bedeutendstes Spiel der jüngeren Vergangenheit des Wettbewerbs.

Die Teilnehmer am Europapokal der Landesmeister, dem ersten Europapokal-Wettbewerb, waren ursprünglich die einzelnen europäischen Landesmeister sowie der Titelverteidiger. Die Spiele wurden bis 1991 ausschließlich im K.-o.-System in Hin- und Rückspielen ausgetragen, wobei seit Mitte der 1960er Jahre in der ersten Runde 32 Mannschaften antraten.

In den neunziger Jahren wurde dieser Spielmodus viermal grundlegend geändert: In den Spielzeiten 1991/92 (noch als „Europapokal der Landesmeister“) und 1992/93 (zum ersten Mal als „Champions League“) wurden nach dem Achtelfinale die verbleibenden Mannschaften in zwei Gruppen eingeteilt, deren Gruppensieger das Endspiel bestritten. Ab 1994 beteiligten sich 16 Mannschaften an der Endrunde der Champions League, die drei Spielzeiten lang in vier Gruppen zu je vier Mannschaften eingeteilt wurden und von denen die Gruppenersten und die Gruppenzweiten das Viertelfinale erreichten. Nach der Aufstockung auf 24 Mannschaften wurden 1997/98 und 1998/99 sechs Gruppen zu je vier Teams gebildet. Die sechs Gruppenersten und die zwei besten Gruppenzweiten qualifizierten sich für das Viertelfinale. Der Modus sah vor, dass nach Beendigung der Gruppenspiele die Mannschaften im K.-o.-System in Hin- und Rückspielen um den Einzug in die nächste Runde konkurrieren.

Der aktuelle Spielmodus mit drei Qualifikationsrunden und einer Gruppenphase mit 32 Mannschaften sowie nachfolgenden K-O-Spielen wird seit der Saison 2003/04 angewandt. An der UEFA Champions League nehmen heute insgesamt 32 europäische Vereinsmannschaften teil. Der Titelverteidiger, also der Sieger des Wettbewerbs in der Vorsaison, ist dabei automatisch gesetzt (ggf. auf Kosten eines anderen Vertreters desselben Verbandes). Teilnehmer sind ferner die Meister aus den Verbänden 1 bis 10 und die Vizemeister der Verbände 1 bis 6 gemäß der UEFA-Fünfjahreswertung. Weitere 16 Mannschaften werden in einer Qualifikationsrunde (siehe unten) ermittelt.

Ausnahme: Ist der Champions-League-Sieger (Titelverteidiger) auch über die Landesmeisterschaft direkt qualifiziert, so verschiebt sich diese Ordnung. Beispiel dafür: In der Saison 2003/04 war der FC Porto sowohl Meister als auch Champions-League-Sieger. Der Meister des zehntplatzierten Verbandes in der Fünfjahreswertung (Fenerbahçe Istanbul/Türkei) übernahm den Platz des FC Porto in der Gruppenphase der Champions League. Auch Platz 16 (Grazer AK/Österreich) konnte davon profitieren und durfte in der Qualifikationsrunde drei beginnen. Die Meister der Länder 26 und 27 der Fünfjahreswertung (Dynamo Bukarest/Rumänien und Ferencvaros/Ungarn) waren direkt für die zweite Runde qualifiziert.

Die Teams werden in jeder Runde in eine Gruppe von gesetzten und ungesetzten Mannschaften eingeteilt, und es wird festgelegt, dass je eine gesetzte Mannschaft gegen eine ungesetzte spielt, die genauen Paarungen werden ausgelost.

Mit Beginn der Saison 2009/10 wird eine reformierte Qualifikation ausgespielt. Nachdem UEFA-Präsident Michel Platini bereits zu Amtsantritt angekündigt hatte, zukünftig mehr Meistern der europäischen Ligen die Teilnahme an der Champions League zu ermöglichen, wurde im November 2007 ein neuer Modus beschlossen.

Qualifiziert sind neben dem Titelverteidiger die Meister der besten zwölf europäischen Ligen (jeweils gemessen am Stand in der Fünfjahreswertung) sowie die Zweitplatzierten der besten sechs Ligen ebenso wie die Tabellendritten der besten drei Spielklassen. Die verbleibenden zehn Startplätze werden zum einen unter den verbliebenen Meistern (fünf Plätze) und zum anderen unter den besten bisher nicht qualifizierten Mannschaften aus den 15 besten europäischen Ligen (ebenfalls fünf Plätze) ausgespielt.

Für die Auslosung der Gruppenphase ordnet die UEFA die 32 teilnehmenden Vereine – gestaffelt nach der Höhe ihrer Mannschaftskoeffizienten – vier Töpfen zu. Daraus werden die Clubs in acht Vierergruppen gelost. Jeder Verein erhält je einen Gegner aus einem der drei anderen Töpfe. Vereine aus dem gleichen Landesverband können nicht in dieselbe Gruppe gelost werden. Der Mannschaftskoeffizient setzt sich zusammen aus der Anzahl der Spiele sowie der Summe der Punkte, die ein Team in die Wertungen der zurückliegenden fünf Spielzeiten in den UEFA-Cup-Wettbewerben eingebracht hat, und zu 33 Prozent aus dem Koeffizienten des jeweiligen Landesverbands. Der Länderkoeffizient errechnet sich aus den Punkten, die die Teams jedes Verbandes in der vorausgegangenen Saison erzielt haben – diese werden durch die Anzahl der Vereine des jeweiligen Verbandes geteilt.

Gespielt wird in acht Gruppen mit je vier Mannschaften in einem Hin- und Rückspiel. Die Ersten und Zweiten der Gruppen verbleiben im Wettbewerb, während die Drittplatzierten in den UEFA-Pokal „absteigen“ (Einstieg in der dritten Runde) und die Viertplatzierten aus dem Europapokal ausscheiden.

Nach den Gruppenspielen folgt die Endrunde (im K.-o.-System) mit den Achtel-, Viertel- und Halbfinalspielen, die in einem Hin- und Rückspiel den Sieger einer Spielpaarung ermittelt. Die Begegnungen werden ausgelost, wobei im Achtelfinale die Gruppensieger auf die Gruppenzweiten treffen und letztere zuerst Heimrecht genießen. Nicht aufeinander treffen können im Achtelfinale Mannschaften, die schon in der Vorrunde aufeinander getroffen sind oder dem gleichen Fußballverband angehören. Ab dem Viertelfinale gelten diese Beschränkungen nicht mehr.

Die Sieger werden in der Endrunde durch Zusammenzählen der Tore aus Hin- und Rückspiel ermittelt. Steht es danach unentschieden, gewinnt die Mannschaft, die in dieser Paarung mehr Auswärtstreffer erzielt hat. Herrscht auch danach noch Gleichstand, wird das Rückspiel um zwei Halbzeiten zu 15 Minuten verlängert. In letzter Instanz entscheidet das Elfmeterschießen.

Das Endspiel findet auf einem Platz statt, den die UEFA vor Wettbewerbsbeginn festlegt. Als Austragungsort sind nur Stadien zulässig, die von der UEFA als Fünfsternestadion klassifiziert wurden. Außerdem hat die UEFA beschlossen, alle Finals ab 2010 nunmehr an Stadien mit einer Mindestkapazität von 70.000 Zuschauern zu vergeben. Im Finale gibt es kein Rückspiel; es wird ggf. ebenso durch Verlängerung und Elfmeterschießen beendet. 1974 gab es ein Wiederholungsspiel zwischen Bayern München und Atletico Madrid, da das erste Spiel mit 1:1 nach Verlängerung endete und das Elfmeterschießen noch nicht eingeführt war.

Am häufigsten (fünfmal) fand das Endspiel bisher im Londoner Wembleystadion und im König-Baudouin-Stadion in Brüssel statt, in letzterem aber nur wegen des Wiederholungsspiels 1974. Ebenfalls fünf Endspiele fanden in Paris statt, davon zwei im Stade de France und drei im Prinzenparkstadion. Dreimal konnte eine Mannschaft das Endspiel im eigenen Stadion bestreiten, Real Madrid (1957) und Inter Mailand (1965) konnten diesen Vorteil nutzen, der AS Rom verlor dagegen 1984 im eigenen Stadion. Siebenmal konnte eine Mannschaft im Stadion des eigenen Landes das Endspiel bestreiten, Stade de Reims (im ersten Endspiel in Paris) und der FC Barcelona (1986 in Sevilla) konnten diesen Vorteil nicht nutzen. Besonders „pikant“ sind dabei sicherlich die Siege in den Stadien der Ligakonkurrenten, insbesondere von Ajax Amsterdam im Stadion von Feyenoord Rotterdam und von Borussia Dortmund im Stadion des FC Bayern München. Die meisten Endspiele fanden in Italien statt, je dreimal in Mailand und Rom und einmal in Bari.

Seit dem Jahr 1967 wird dem jeweiligen Sieger ein vom Bremer Designer Horst Heeren entworfener und von der Silberwarenmanufaktur Koch & Bergfeld in Bremen produzierter Wanderpokal überreicht. Celtic Glasgow gewann 1967 als erste Mannschaft den neuen Pokal. Wer die 62 cm große Trophäe insgesamt fünfmal oder aber dreimal in Folge gewinnt, darf ihn behalten. Da der FC Liverpool 2005 seinen fünften Gesamtsieg errang, wird seit 2006 das mittlerweile sechste Exemplar übergeben. Auf dem neuen Pokal sind erstmals alle Titelgewinner eingraviert.

Nach drei Gelben Karten ist ein Spieler automatisch für die nächste Partie gesperrt, anschließend nach jeweils zwei weiteren (nach der fünften, nach der siebten usw.). Ein Platzverweis hat eine Sperre von mindestens einem Spiel zur Folge, der Kontroll- und Disziplinarausschuss der UEFA kann eine Verschärfung der Strafe beschließen. Diese Regeln gelten wettbewerbsübergreifend, also auch beim Wechsel von Champions League zu UEFA-Cup.

Zur Saison 2006/07 wurden die Prämien für die teilnehmenden Vereine abermals erhöht, aktuell verteilen sie sich wie folgt: Für das Erreichen der Vorrunde bekam jeder der 32 Vereine 4.400.000 Euro. Zusätzlich konnte man in jedem Gruppenspiel 600.000 Euro für einen Sieg und 300.000 Euro für ein Unentschieden verdienen. Für den Einzug ins Achtelfinale erhielten die Teams zusätzlich je 2.200.000 Euro, die acht Viertelfinalisten kassierten jeweils weitere 2.500.000 Euro und die vier Halbfinalisten je 3.000.000 Euro. Der unterlegene Finalist erhielt 4.000.000 (3.901.145,25 Euro), der Titelgewinner 7.000.000 Euro (6.501.909 Euro). Bestenfalls konnte ein Verein also Prämien in Höhe von 22.700.000 Euro verbuchen.

Zusätzlich bekam jeder Verein für jedes Heim- und Auswärtsspiel einen bestimmten Anteil an den Fernsehgeldern, die mit einem Gesamt-Etat von 270 Millionen Euro gespeist sind, welche vom Sender, der die Fernsehrechte im Land des Heimklubs erworben hat, bezahlt werden. Die Höhe dieser Fernsehgelder variiert stark je nach Nationalität des Heimklubs.

Die Vermarktung des Markennamens „Champions League“ und, insbesondere der Fernseh- und Werberechte, erfolgt durch die „T.E.A.M. Television Event And Media Marketing AG“ mit Sitz in Luzern. Die aus den Einnahmen der Vermarktung weitergegebenen Prämien sind eine wichtige Einnahmequelle der Top-Fußballklubs in Europa. Mittlerweile werden fast alle Dienstags-Spiele der Champions League im europäischen Bezahlfernsehen ausgestrahlt, während die Partien vom Mittwoch im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu sehen sind. SF 2 und ORF übertragen seit 2005 als einzige deutschsprachige Öffentlich-rechtliche-Sender auch am Dienstag Spiele. Seit 2006 sind die Spiele der Champions League in Deutschland exklusiv beim Bezahlsender Premiere zu sehen, im Free-TV produziert Premiere für Sat.1 an allen 13 Mittwochsspieltagen je ein Spiel live.

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Erfolgreichster Verein in der Geschichte des Landesmeisterpokals ist Real Madrid, das insgesamt neun Titelgewinne erringen konnte. Vor allem in der Frühgeschichte der europäischen Wettbewerbe war das „weiße Ballett“ um Alfredo Di Stéfano und Ferenc Puskás praktisch unschlagbar; allein die ersten fünf Austragungen des Europapokals der Landesmeister gewannen die Spanier. Nach dem sechsten Erfolg von 1966 musste der Verein allerdings bis 1998 warten, um erneut einen Wettbewerb als Sieger abzuschließen.

Etwas beständiger war der AC Mailand, der je zwei seiner sieben Titel in den 1960ern, den 1990ern und den 2000ern erringen konnte, sowie einmal in den 1980ern den Wettbewerb gewann.

Neben Real Madrid, das mit den fünf Siegen zwischen 1956 und 1960 auch den Rekord an Siegen in Folge hält, konnten auch Ajax Amsterdam und der FC Bayern München den Titel mehrfach verteidigen. Ajax siegte dabei von 1971 bis 1973, Bayern folgte zwischen 1974 und 1976.

Die Statistik der meisten Einsätze im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb wird von Spielern aus der jüngeren Vergangenheit angeführt; dies lässt sich speziell durch den veränderten Austragungsmodus erklären, der zu deutlich mehr Spielen pro Saison führt als dies früher bei der Austragung im K.-o.-System der Fall war.

Mit Abstand führend in dieser Statistik ist der italienische Rekordspieler Paolo Maldini, der sich seit 1988 regelmäßig mit dem AC Mailand für die Champions League qualifizieren konnte. Da er in seiner Karriere zudem vergleichsweise wenig mit Verletzungen zu kämpfen hatte und bereits seit jungen Jahren Stammspieler bei den „Rossoneri“ war, konnte er bislang an insgesamt 14 Austragungen des Wettbewerbs teilnehmen. In der Saison 2002/03 stellte er mit 19 Spielen auch den Rekord für die meisten Einsätze in einer Spielzeit auf, als er in jedem Spiel des AC Mailand von der Qualifikation bis zum Finale auf dem Platz stand.

Hinter Maldini folgen vor allem die großen Spieler von Real Madrid, Manchester United und dem FC Bayern München, die sich ebenfalls regelmäßig für die Champions League qualifizieren und mehrfach bis in die letzten Runden des Wettbewerbs vorstoßen konnten.

Neben den größten Offensivspielern der jüngeren Zeit finden sich in der Statistik der besten Torschützen auch viele berühmte Stürmer aus der Anfangszeit der europäischen Pokalwettbewerbe wieder.

Führend in der Liste der Torjäger ist der spanische Mittelfeldspieler Raúl González Blanco, der sämtliche seiner 56 Treffer im Trikot von Real Madrid erzielt hat. Hinter ihm folgen mit nur wenigen Toren Abstand der ukrainische Stürmer Andrij Schewtschenko und der niederländische Angreifer Ruud van Nistelrooy. Aus der Zeit des Europapokals der Landesmeister sind mit di Stéfano, Eusébio, Puskás und Müller vier der prominentesten Fußballer Europas vertreten.

Bemerkenswert ist, dass fünf der zehn besten Torschützen aller Zeiten das Trikot von Real Madrid trugen; neben Raúl waren auch van Nistelrooy, di Stéfano, Morientes und Puskás für „die Königlichen“ aktiv.

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Source : Wikipedia