Triathlon

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Geschrieben von robby 09/03/2009 @ 11:07

Tags : triathlon, sport, peking 2008, olympische spiele

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Triathlon

Langdistanztriathlon in Roth (Schwimmen)

Der Triathlon ist eine Ausdauersportart, bestehend aus einem Mehrkampf der Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen mit ununterbrochener Zeitnahme.

Merkmal des Triathlons ist das unmittelbare Aufeinanderfolgen der drei unterschiedlichen Disziplinen und der damit verbundenen Umstellung der Muskulatur auf die jeweilige Disziplin. Besonders der Lauf nach dem Radfahren ist dabei der vermeintlich schwierigste Teil, da beim Laufen auf die durch das Radfahren bereits ermüdete Beinmuskulatur zurückgegriffen werden muss. Gute Triathleten zeichnen sich dadurch aus, die Übergänge zwischen den einzelnen Disziplinen so kurz wie möglich zu halten und so schnell wie möglich den Körper auf die neue Belastung einzustellen. Dazu gibt es spezielle Trainingsformen wie zum Beispiel das Koppeltraining, also die wiederholte Abfolge aus meist Radfahren und Laufen, sowie dem Wechseltraining (Wechseln der Utensilien).

Einen Triathlon zu absolvieren stellt für viele Breitensportler eine große Herausforderung dar und kann durchaus mit einer erfolgreichen Teilnahme an einem Marathon verglichen werden. Ohne ein kontinuierliches Training aller drei Disziplinen und ein zielgerichtetes Arbeiten an der persönlichen Ausdauer ist die Bewältigung eines Triathlons schwierig und eventuell auch gesundheitsgefährdend. Ähnlich dem Trainieren für einen Marathon stellt genau dieses Training auf einen Triathlon und das anschließende Ankommen im Ziel den Reiz für den Einsteigertriathleten und den Fortgeschrittenen dar.

Mitte der 70er Jahre wurde der Ausdauerdreikampf erneut „erfunden“. Die beiden Amerikaner Jack Johnstone und Don Shanahan organisierten am 25. September 1974 in San Diego, Kalifornien, den ersten auch so genannten Triathlon. Das kleine Rennen mit 46 Teilnehmern ging über 6 Meilen Laufen (ca. 10 km), 5 Meilen Radfahren (ca. 8 km) und 500 Yards Schwimmen (ca. 0,5 km) und trug den Namen Mission Bay Triathlon. Namensgeber war die vor San Diego gelegene Lagune. Einer der Teilnehmer war der später auf Hawaii stationierte Marine-Offizier John Collins, später einer der Initiatoren des ersten Hawaii-Ironmans 1978. Dort findet heute noch der bekannteste und spektakulärste Wettkampf, der Ironman Hawaii statt. Für diesen Wettkampf muss man sich seit 1988 bei einem der weltweit stattfindenden, als Ironman lizenzierten Wettbewerbe durch eine schnelle Gesamtzeit in seiner Altersklasse qualifizieren. Die Altersklassensieger des Vorjahres und die Top-Ten des Elitefeldes sind automatisch qualifiziert, dazu gibt es ein Losverfahren, in dem 200 weitere Startplätze vergeben werden. Der Ironman auf Hawaii gilt als Weltmeisterschaft der Ironman-Serie. Parallel dazu schreibt die International Triathlon Union ihre eigenen Langdistanz-Weltmeisterschaften über eine meistens etwas kürzere Distanz aus.

Neben den Ironman-Veranstaltungen hat die Kurzdistanz in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Seit der Aufnahme ins Olympische Programm im Jahr 1994 ist die Leistungsdichte im von der International Triathlon Union verantworteten Triathlon-Weltcup stetig gestiegen. Die ITU schreibt seit 1989 Weltmeisterschaften auf der Kurzdistanz aus, die seit Mitte der 90er-Jahre offiziell "Olympische Distanz" heißt. Ab dem Jahr 2009 wird die Weltmeisterschaft ähnlich wie in der Formel 1 in einem Serienformat (Dextro Energy Triathlon ITU World Championship Series) ausgetragen.

Beginnend in den 80er Jahren entstand sowohl in der BRD als auch in der DDR eine Triathlonkultur in Deutschland (siehe auch Deutsche Triathlon Union). Im Zuge des allgemeinen Fitnesstrends hat sich der Triathlon mittlerweile auch im Breitensport etabliert. Die Anzahl von professionell organisierten Rennen in ganz Deutschland steigt nach Angaben der DTU von Jahr zu Jahr. Es gibt eine von der Deutschen Triathlon Union organisierte Deutsche Triathlonliga mit der 1. Bundesliga und einer in zwei Unterligen aufgespaltenen 2. Bundesliga (Nord und Süd). Darunter werden Regionalligen in sechs Regionen und weiteren Ligen auf Landesebene durchgeführt. Verschiedene Citytriathlons mit einem Einsteigerwettkampf über die Sprintdistanz, einer Kurzdistanz und manchmal auch in Verbindung mit einem Triathlonliga- oder ITU-Weltcup-Rennen in Großstädten wie in Hamburg, Kiel oder Leipzig haben Starterzahlen von über 1000. Außerdem gibt es viele auf regionaler Ebene organisierte Triathlonwettbewerbe. Aufgrund der Veranstaltungsordnung der DTU ergeben sich Teilnehmerzahlen von 50-250 und >250 Wettkämpfen.

Die Wettkampfstrecken sind in der Regel nicht amtlich vermessen und weichen außer beim Ironman oft von den Standardstrecken ab. Auf allen Distanzen gibt es Staffelwettbewerbe für Männer-, Frauen- und Mixed-Teams, bei denen sich drei Personen die Disziplinen aufteilen.

Seit dem Jahr 2000 gehört der Triathlon zum Programm der Olympischen Spiele. Dabei wird die Kurzdistanz über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen absolviert (olympische Distanz). Die hohe Leistungsdichte erforderte eine Freigabe des ansonsten gegebenen Windschattenfahrverbots. Erste Olympiasieger wurden der Kanadier Simon Whitfield und die Schweizerin Brigitte McMahon. Der Deutsche Stephan Vuckovic aus Reutlingen errang in Sydney 2000 überraschend die Silbermedaille. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen siegten Hamish Carter aus Neuseeland und die Österreicherin Kate Allen. Die Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking gewannen Emma Snowsill aus Australien und der Deutsche Jan Frodeno.

Die drei Wettkampfstrecken werden in ununterbrochener Folge absolviert. Die Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren und vom Radfahren zum Laufen gehören zum Wettkampf. Bei niedrigen Wassertemperaturen kann das Schwimmen in kälteschützenden Neoprenanzügen absolviert werden. Das regelkonforme Material zum Radfahren ist weniger streng reglementiert als im klassischen Radsport, weshalb in den 80er Jahren spezielle Triathlonfahrräder entwickelt wurden, u. a. mit kleineren, 26-zölligen Laufrädern und Lenkeraufsätzen, die zu einer aerodynamisch günstigen Sitzposition beitragen. Seit dem Ende der 90er ist dieser Trend jedoch rückläufig und es kommt zu einer Annäherung zwischen dem Radmaterial der Triathleten und den UCI-konformen Zeitfahrrädern.

Zu erwähnen ist weiterhin die strikte Helmpflicht sowie das Verbot des Windschattenfahrens beim Radfahren. Bei Meisterschaften und internationalen Rennen über die Olympische Distanz wird das Windschattenverbot ausgesetzt. Die Aufhebung des Verbots ist im deutschen Raum in den späten 1990er Jahren und 2004 heftig diskutiert worden. In einer Online-Petition aus dem Jahre 2004 wurden durch den nationalen Verband vorgenommene Regeländerungen (Quasi-Aufhebung des Windschattenverbotes für den Breitensport durch Verkürzung der Box auf 5x2 Meter) auf Druck der sportlichen Basis gekippt.

Eine Variante ohne die Disziplin Schwimmen ist der Duathlon ausgetragen über Lang-, Mittel- und Kurzdistanzen in der Abfolge Laufen, Radfahren und abschließendem Laufen. Es gibt auch die Variation des Crossduathlon wo das Schwimmen durch Crosslaufen und das Radfahren durch fahren auf dem Mountainbike im Gelände ersetzt wird. Im Wintertriathlon wird das Schwimmen durch Skilanglauf ersetzt. Es werden auch Wettbewerbe mit den klassischen Disziplinen ausgetragen, in denen das Radfahren ganz oder teilweise mit dem Mountainbike bestritten wird. Wettbewerbe, in denen sich das Laufen direkt der Schwimmdistanz anschließt, heißen Ambathlon, Swim & Run oder Aquathlon. Wird eine vierte Disziplin (etwa Kajakfahren oder Inlineskaten) hinzugefügt, werden diese Wettbewerbe als Quadrathlon bezeichnet. Beim aus fünf Disziplinen bestehenden Schweizer Gigathlon müssen über sieben Tage tägliche Distanzen von im Mittel 4 km Schwimmen, 100 km Rennrad, 50 km Mountainbike, 25 km Inlineskaten und 20 km Laufen zurückgelegt werden.

Die Suche nach Grenzen ist es wohl, die zu immer drastischeren Varianten des Triathlon führt. Die Distanzen des Ironman zu verdoppeln oder zu verdreifachen (sogenannten Ultratriathlons) war nur der Anfang dieser Ausuferung. Der längste Triathlon bislang war ein in Mexiko ausgetragener, sogenannter Double-Deca - also ein Wettkampf über die zwanzigfache Hawaii-Distanz: 76 km Schwimmen, 3600 km Radfahren, 840 km Laufen.

Die Distanzen werden in der ursprünglichen Reihenfolge am Stück, eventuell unterbrochen durch kurze Pause, bei denen aber die Zeitnahme nicht angehalten wird, absolviert. Außergewöhnliche Erfolge sowie Weltrekorde in diesem Extrembereich verbuchte die Bergisch-Gladbacherin Astrid Benöhr, die über die 3-, 4-, 5-und 10-fache Ironmandistanz Weltmeisterin ist.

Vom 6. bis 16. November 2006 wurden in Mexiko erstmalig an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen jeden Tag ein Ironman absolviert. Der Extremwettbewerb galt als Experiment und nur 9 von 19 Athleten absolvierten tatsächlich 10 Ironmans an 10 aufeinanderfolgenden Tagen. Aus Deutschland erreichten Susanne Beisenherz und Marcel Heinig das Ziel nach 2260 Kilometern.

Triathlonvereine gibt es in vielen Städten und Gemeinden. Dort wird in Schwimm-, Rad- und Laufgruppen trainiert. Oft werden auch sogenannte Wechseltrainings durchgeführt. Hierbei wird die "vierte Disziplin", also der Wechsel im Wettkampf vom Schwimmen auf das Rad oder der Wechsel vom Rad zum Laufen trainiert. Vereinsmannschaften können in verschiedenen Ligen gegeneinander antreten.

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World Triathlon Corporation

Ihr Sitz ist Tarpon Springs, Florida. Anfang 2009 hat die WTC auch die Rechte an nordamerikanischen Rennen über die Ironman-Distanz vom bisherigen Lizenznehmer North American Sports (NA Sports) gekauft und übernimmt damit auch die Organisation des Ironman Arizona, Ironman Florida (auch über die Halbdistanz Ironman 70.3), * Ironman USA, Coeur d'Alene, Ironman USA, Lake Placid sowie des Ironman Wisconsin.

Die weiteren offiziellen Triathlon-Meisterschaften obliegen der International Triathlon Union, kurz ITU.

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Ultraman (Triathlon)

Ultraman (Triathlon) ist eine besonders lange Variante des Triathlons, wobei die zurückzulegenden Distanzen die des einfachen Ironman deutlich übersteigen. Ein Ultraman besteht aus 10 km Schwimmen, 421 km Radfahren und 84 km Laufen, wobei letzteres einem Doppel-Marathon entspricht.

Ein Ultraman wird an drei Tagen veranstaltet. Am ersten Tag findet das Schwimmen sowie die ersten 145 km des Radfahrens statt, wobei zwischen diesen beiden Disziplinen wie beim Triathlon üblich keine Pause eingelegt wird. Am zweiten Tag wird dann die restliche Radfahrwegstrecke zurückgelegt. Der Wettkampf endet schließlich am dritten Tag mit dem Doppelmarathon. Um einen Ultraman abzuschließen, benötigen heutige Spitzenklasseathleten knapp 24 Stunden.

Seit 1983 findet in Hawaii jährlich die Ultraman-Weltmeisterschaft statt, mit maximal 35 Teilnehmern, die eigens dafür eingeladen werden. Neben dem Hawaii-Wettbewerb ist noch der Ultraman in Kanada von Bedeutung, der das erste Mal 1994 ausgetragen wurde.

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Olympische Sommerspiele 2000/Triathlon

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Bei den XXVII. Olympischen Spielen 2000 in Sydney wurden zwei Wettbewerbe im Triathlon ausgetragen.

Der Wettbewerb bestand aus den 3 Disziplinen 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.

Der Wettbewerb bestand aus den 3 Disziplinen 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.

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Liste der Olympiasieger im Triathlon

Triathlon

Die Liste der Olympiasieger im Triathlon listet alle Sieger sowie die Zweit- und Drittplatzierten bei Olympischen Sommerspielen im Triathlon seit 2000 auf, gegliedert nach Männern und Frauen. Den Abschluss bilden die einzelnen Nationenwertungen.

Die Wettbewerbe im Triathlon für Männer und Frauen gehen über die „Olympische Distanz“ (1500 m Schwimmen, 40 km Radfahren und ein 10.000-Meter-Lauf). Bisher wurden sechs Goldmedaillen im Triathlon vergeben.

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Source : Wikipedia