Transformers

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Geschrieben von robby 30/04/2009 @ 08:07

Tags : transformers, filme, kino, kultur

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Transformers

Transformers auf der BotCon 2006

Die Transformers (jap. トランスフォーマー, Toransufōmā, dt. „Transformer“) sind Spielzeug-Action-Figuren, die seit 1984 in Kooperation zwischen dem japanischen Unternehmen Takara (seit 2006 Takara Tomy) und dem amerikanischen Unternehmen Hasbro hergestellt werden. Takara bedient dabei den japanischen Markt, Hasbro den Rest der Welt. Bei den Transformers handelt es sich um Spielzeugroboter, die sich mit wenigen Handgriffen zu Autos, Flugzeugen, Kampfstationen etc. umwandeln lassen.

Um den Verkauf der Figuren zu fördern, gibt es seit 1984 passende Zeichentrickserien im Fernsehen. Diese erzählen die Hintergrundgeschichte zur jeweiligen Spielzeugserie und charakterisieren die einzelnen Roboter. Außerdem erschienen im Laufe der Jahre diverse Comic-Serien, die unter anderem von den Verlagen Marvel, Dreamwave Productions sowie, aktuell, IDW Publishing veröffentlicht wurden bzw. werden. Auch Kinofilme mit den Transformers gab es bereits, den Zeichentrickfilm Transformers – Der Kampf um Cybertron aus dem Jahr 1986 sowie den Spielfilm Transformers aus dem Jahr 2007.

Videospielumsetzungen erschienen für den C64, das NES, die Playstation, Windows-PCs, die Playstation 2. Zuletzt erschien ein passendes Spiel zum Kinofilm für Xbox 360, Playstation 3, Wii, Nintendo DS und Windows-PCs.

Bei den Transformers handelt es sich um Spielzeugroboter, die sich mit einigen Handgriffen in Fahr- oder Flugzeuge, Alltagsgegenstände oder Tiere und zurück verwandeln lassen. Der Schwierigkeitsgrad dieser Verwandlungen variiert je nach Serie und Kostenpunkt der Figur. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird der Begriff „Transformer“ dabei häufig synonym für die Gattung „verwandelbarer Spielzeugroboter“ verwendet; tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um einen Markennamen des amerikanischen Herstellers Hasbro, der als offizielle Bezeichnung neben verschiedenen Lizenznehmern ansonsten nur von der japanischen Spielzeugfirma Takara (seit 2006 TakaraTomy), einem Partnerunternehmen Hasbros, benutzt wird.

Die Roboterformen der Transformers sind in der Regeln menschlichen Körperproportionen nachempfunden, doch auch Tierformen sowie Mischformen mit Fahrzeugelementen können vorkommen. Die Köpfe der Roboter folgen ebenfalls häufig dem menschlichen Vorbild, wobei Helme, Augenvisiere und Gesichtsplatten jedoch keine Seltenheit sind.

Die Verwandlungsformen der Transformers sind häufig mal mehr, mal weniger realistisch gestaltete Autos, Lastwagen, Flugzeuge, Hubschrauber, Raumschiffe, Militärfahrzeuge oder Wasserfahrzeuge. Andere wiederkehrende Verwandlungsformen sind Alltagsgegenstände wie Radios, Mikroskope, Waffen, Mobiltelefone oder Armbanduhren. Eine dritte Kategorie häufig vorkommender Verwandlungsformen sind Tiere, die entweder „realistisch“ gestaltet sind oder aber mechanische Nachbildungen der jeweiligen Tierformen darstellen.

Neben der Verwandlungsfunktion an sich verfügen viele Transformers-Spielzeuge auch über weitere Zusatzfunktionen. Beispielsweise sind viele der mit den Figuren erhältlichen Waffen mit einem Federmechanismus ausgestattet, über den mitgelieferte Plastikraketen abgefeuert werden können. Ferner verfügen einige Figuren gleich über mehrere verschiedene Verwandlungsformen, während sich wiederum andere Figuren zu größeren Robotern oder Fahrzeugen verbinden lassen. Im Laufe der Jahre kamen viele weitere Varianten und Sonderfunktionen hinzu, darunter winzige, verwandelbare Figuren, die sich zum Teil mit größeren Transformers-Robotern verbinden lassen und auf diese Weise bei letzteren manchmal weitere Funktionen auslösen können. Größere Figuren verwenden auch häufig batteriebetriebene elektronische Licht- und Soundeffekte.

Entwickelt wurden die Figuren ursprünglich von dem japanischen Unternehmen Takara, während Hasbro die Lizenz für den Vertrieb auf dem amerikanischen sowie dem internationalen Markt erwarb. In späteren Jahren gingen Hasbro und Takara dann dazu über, neue Figuren gemeinsam zu entwickeln, wobei die beiden Unternehmen sich die Entwicklungskosten teilen. Gelegentlich stellen die beiden Unternehmen auch jeweils speziell für den eigenen Markt gedachte Figuren ohne die Beteiligung des jeweils anderen her.

Die Spielzeugfiguren bestehen zumeist aus Plastik, gelegentlich kommen jedoch auch Teile aus Gusseisen zum Einsatz. Ferner verfügen einige Figuren mit Fahrzeugformen auch über Reifen aus Gummi. In einigen Fällen unterscheiden sich auch die Hasbro- und Takara-Versionen einer Figur, so kann beispielsweise eine ausgerichtete Takara-Figur Teile aus Gusseisen verwenden, während das Hasbro-Gegenstück statt dessen Plastikteile verwendet. Ebenso kann eine Hasbro-Figur aus Sicherheitsgründen für einige Teile eine weichere, biegsamere Plastiksorte verwenden als das Takara-Gegenstück.

In den ersten Jahren brachte Hasbro jedes Jahr vollends neu entwickelte Figuren mit neuen Namen und neuem Aussehen heraus. Erst nachdem sich herausgestellt hatte, welch große Bedeutung das Zielpublikum den aus der Transformers-Zeichentrickserie bekannten Charakteren beimaß, erschienen ab 1988 auch zunehmend häufiger neue Figuren, die älteren Charakteren nachempfunden waren und in der Regel auch denselben Namen wie diese trugen. Jede neue Transformers-Spielzeugreihe verfügt über eine Kerngruppe an Charakteren, die auch in der jeweiligen Fernsehserie bzw. dem zugehörigen Kinofilm im Mittelpunkt steht. Speziell seit der Jahrtausendwende handelt es sich bei dieser Kerngruppe in den meisten Fällen um neue Variationen bzw. Interpretationen bekannter Charaktere. Weitere Spielzeugfiguren werden in den jeweiligen Fernsehserien als Nebencharaktere eingesetzt bzw. haben dort zum Teil überhaupt keinen Auftritt, sondern existieren nur als Spielzeuge.

In jüngeren Jahren erschienen zudem auch immer häufiger mehrere verschiedene Spielzeugfiguren zu den jeweiligen „Kern“-Charakteren in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Hier sorgen insbesondere Nebencharaktere und Figuren, die nur als Spielzeuge existieren, für eine größere Heterogenität in der jeweiligen Spielzeugserie. Darüber hinaus veröffentlicht Hasbro auch häufig Farbvarianten und leichte Modifikationen bereits erschienener Figuren, die zum Teil als Sonderausführung derselben Charaktere, zum Teil aber auch als eigenständige Charaktere mit neuen Namen vermarktet werden. Dies geschieht vor allem aus Kostengründen, da die Wiederverwendung einer bereits entwickelten Figur in neuen Farben mit weniger Kosten verbunden ist als die Entwicklung einer von Grund auf neuen Figur.

Während des ersten Jahrzehnts der Transformers-Spielzeugreihen, in der Originalserie sowie der Generation 2-Serie, veröffentlichte Hasbro die Figuren im Rahmen von Sortimenten, die jeweils an den Verwandlungsformen der Figuren bzw. an speziellen Sonderfunktionen und anderen gemeinsamen Elementen ausgerichtet waren. Da in jenen frühen Jahren eine große Anzahl verschiedener Sonderausfunktionen für die Figuren zum Einsatz kam, beschränkten sich die einzelnen Sortimente in der Regel jeweils auf maximal ein halbes Dutzend verschiedener Figuren, die dafür etwa ein Jahr lang an den Handel ausgeliefert wurden. Die Händler mussten jedes Sortiment einzeln bestellen, und die Preise der Figuren wurden für jedes Sortiment einzeln festgelegt. Dasselbe Vertriebsmodell kam auch in Europa zum Einsatz, darunter auch in Deutschland.

Beginnend mit der Beast Wars-Serie, die 1996 in den Handel kam, änderte Hasbro (bzw. zunächst das Tochterunternehmen Kenner) das Vertriebsmodell der Transformers. Künftig wurden die Figuren in eine überschaubare Anzahl feststehender Größen- bzw. Preisklassen eingeteilt, die bereits bei der Entwicklung der einzelnen Figuren berücksichtigt werden mussten. Die einzelnen Sortimente wiederum wurden nunmehr in sogenannten „Wellen“ an die Händler ausgeliefert, die sowohl neue Figuren als auch Figuren aus vorangegangenen „Wellen“ enthalten konnten. Lediglich große Einzelfiguren erschienen zunächst noch als Sonderveröffentlichungen, doch wurden in späteren Transformers-Reihen auch hierfür eigene Sortimente eingeführt.

Die mit Beast Wars eingeführten Preisklassen wurden in ihren Grundzügen von den Nachfolgeserien bis heute übernommen, wobei sich die Bezeichnungen der einzelnen Sortimente sowie die Preisstaffelung im Laufe der Jahre mehrfach änderte. Ebenfalls mit der Beast Wars-Reihe begann Hasbro, verstärkt auch einzelne Figuren exklusiv über ausgewählte Handelsketten wie Wal-Mart, Target oder Toys'R'Us zu vertreiben. Bei diesen Exklusivfiguren handelt es sich bis heute in den meisten Fällen um Varianten von Figuren, die in anderer Form auch im regulären Handel erhältlich sind.

In Europa bzw. Deutschland wendet Hasbro im Grunde dasselbe Vertriebssystem an, allerdings wird hier darauf verzichtet, Figuren aus einer früheren „Welle“ in der nachfolgenden „Welle“ noch einmal nachzuliefern. Statt dessen enthält jede „Welle“ eine klar getrennte Auswahl an Figuren. Dies resultiert häufig in einer sehr geringen Heterogenität in den Regalen der Händler. Dieses Prinzip befindet sich allerdings zur Zeit (Stand Anfang 2009) im Umbruch - Hasbro beginnt nun auch in Europa, die stärkere Variation innerhalb der einzelnen „Wellen“ zu übernehmen. Von den in den USA exklusiv in ausgewählten Läden erhältlichen Figuren erschienen nur wenige in Deutschland, die Ausnahme stellen gerade in jüngeren Jahren die exklusiv bei Toys'R'Us erhältliche Figuren dar.

In Japan ist das Vertriebssystem wiederum anders: Dort wird seit Beginn der Transformers-Reihe im Jahr 1985 jede Figur als eigenes Sortiment verschickt. Dies ermöglicht es den Händlern, gezielt einzelne Figuren zu bestellen, allerdings ist dies nur aufgrund der grundlegend anderen Marktsituation in Japan möglich.

Die zur Förderung des Verkaufs der Figuren entwickelte Hintergrundgeschichte der Transformers variiert ebenfalls je nach Serie und wird in den jeweiligen Fernseh- und Comicserien sowie in den Beschreibungen der einzelnen Figuren auf den Spielzeugverpackungen geschildert. Allen Versionen gemeinsam ist, dass es sich bei den Transformers um intelligente, eigenständig denkende und handelnde Roboter handelt, deren Heimatplanet die Maschinenwelt Cybertron ist. Die Transformers teilen sich dabei in mindestens zwei verfeindete Lager, die an Frieden, Freiheit und Kooperation interessierten „Autobots“ („Cybertrons“ in Japan) und die auf Eroberung und gewaltsamen Machtgewinn sinnenden „Decepticons“ („Destrons“ in Japan). Im Falle der Beast Wars-Serie und ihrer Nachfolger kamen jedoch auch andere Bezeichnungen für die Gruppierungen zum Einsatz. Anführer der Autobots ist zumeist Optimus Prime („Convoy“ in Japan), der sich für gewöhnlich in einen Sattelzug (in einigen Fällen auch in einen Feuerwehr-Leiterwagen) verwandeln kann. Der Anführer der Decepticons wiederum heißt zumeist Megatron oder Galvatron (bei letzterem handelt es sich fast immer um eine weiterentwickelte Form von Megatron) und verwandelt sich im Regelfall in eine Waffe, einen Panzer oder eine Art Kampfflugzeug oder Raumschiff.

Für gewöhnlich führt der Krieg der Transformers diese über kurz oder lang auf die Erde, was im Regelfall dazu führt, dass die Autobots nunmehr auch verhindern müssen, dass die Menschheit der Eroberungsgier der Decepticons zum Opfer fällt. Dabei schließen die Autobots häufig Freundschaft mit Menschen (zumeist Kindern oder Jugendlichen), die ihnen bei ihren Abenteuern auf der Erde (und manchmal auch im Weltall) zur Seite stehen. In einigen Fällen, vorwiegend in den Comic-Fassungen, steht der Großteil der Menschheit den Transformers insgesamt allerdings skeptisch gegenüber und greift, unfähig, zwischen Freund und Feind unterscheiden zu können, dabei gelegentlich sogar irrtümlich die Autobots an. In den Zeichentrickserien ist die Mehrheit der Menschen den Autobots dagegen für gewöhnlich wohlgesinnt.

Roboterspielzeuge mit der Fähigkeit, sich verwandeln zu lassen, gab es in Japan schon mindestens seit den 60er Jahren, als eines der ersten gilt heute weithin der „Space Explorer“ von dem Hersteller Yonezawa. Ein Großteil der Figuren, aus denen später die ersten „Transformers“ wurden, erschienen ursprünglich ab 1982 im Rahmen der Spielzeugserien Diaclone und MicroChange, einem Ableger der „New Microman“-Serie, beide veröffentlicht von Takara. Die Roboter konnten unter anderem in Autos, Flugzeuge, mechanische Dinosaurier und Alltagsgegenstände verwandelt werden.

1983 entdeckte der amerikanische Spielzeughersteller Hasbro die Takara-Figuren auf der Spielzeugmesse in Tokio. Ein Spielzeughersteller namens Henry Orenstein überredete Hasbro, sich die Lizenzen für einen Vertrieb in den USA zu sichern. Die Werbeagentur Griffin Bacal wurde mit der Ausarbeitung eines Konzeptes beauftragt und steuerte den Namen „The Transformers“ bei.

Um die Serie entsprechend zu vermarkten, wurde der Comicverlag Marvel beauftragt, eine Hintergrundgeschichte zu entwickeln. Die Redakteure Jim Shooter und Dennis O'Neil entwickelten ein erstes Konzept, während der Autor Bob Budiansky die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere übernahm.

Darüber hinaus wurde Marvel auch beauftragt, eine Comic- und eine Zeichentrickserie zu entwickeln. Erstere erschien ab Mai 1984 (mit Coverdatum vom September desselben Jahres) und war ursprünglich als vierteilige Miniserie angelegt, sollte es jedoch am Ende auf 80 Hefte plus diverser Nebenserien bringen. Die Spielzeugserie startete in den USA ebenfalls im Mai 1984, während der Pilotfilm der Zeichentrickserie noch bis September auf sich warten ließ.

Die ursprüngliche Transformers-Serie trug offiziell den Namen „The Transformers“ und warb mit dem Slogan „More... Much more than Meets the Eye“. Fans gaben der Serie später rückwirkend den Namen „Generation One“, kurz „G1“, der sich vom Titel der Folgeserie, Transformers: Generation 2, ableitet und mittlerweile auch von Hasbro verwendet wird.

In den USA startete die Spielzeugserie im Mai 1984 und umfasste neben Figuren aus Takaras Diaclone- und MicroChange-Serien auch einzelne Figuren anderer Hersteller wie Bandai, ToyBox oder Toyco. Die Figuren konnten sich zunächst in Autos, Flugzeuge und verschiedene Alltagsgegenstände verwandeln. Die Figur des Optimus Prime stammte aus der Diaclone-Serie, während sein Gegenpart Megatron ursprünglich eine MicroChange-Figur war. Erstmals auf der American International Toy Fair im Februar 1984 vorgestellt, verdiente Hasbro alleine an den Vorbestellungen über 100 Millionen US-Dollar. Innerhalb von acht Wochen verkaufte Hasbro drei Millionen Figuren, zwischen Mai und Dezember 1984 zehn Millionen.

1985 kamen weitere Varianten hinzu, darunter mechanische Dinosaurier, Figuren mit mehreren verschiedenen Verwandlungsformen sowie Roboter, die sich zu einem größeren Roboter zusammensetzen ließen. 1985 sollte sich als das für lange Zeit erfolgreichste Jahr für die Transformers erweisen, so verdiente Hasbro in diesem Jahr 333 Millionen US-Dollar mit den Figuren, ein Anteil von 27 Prozent am Jahresgewinn Hasbros.

1986 wiederum erschienen in erster Linie die Spielzeugfiguren zum Kinofilm The Transformers: The Movie. Diese basierten erstmals nicht auf bestehenden oder bereits in Arbeit befindlichen japanischen Figuren, sondern waren auf Grundlage der Filmdesigns des philippinischen Künstlers Floro Dery entwickelt worden. Zudem wurde die Produktion in diesem Jahr von einer Mischung aus Metall- und Plastikteilen vollständig auf Plastik umgestellt.

In den Folgejahren wurden die Figuren wieder von Takara entwickelt und führten regelmäßig neue Konzepte ein. 1987 waren dies die „Headmasters“ und „Targetmasters“, deren Köpfe bzw. Waffen sich in kleine Figuren verwandeln ließen. In diesem Jahr erschien auch die Figur des Fortress Maximus, der mit einer Höhe von über 50 Zentimetern bis heute die größte Transformers-Spielzeugfigur darstellt. Die „Powermasters“ des Folgejahres wiederum verfügten über verwandelbare Motoren. Unter ihnen befand sich auch eine neue Figur von Optimus Prime, die erste Transformers-Figur überhaupt, die den Namen einer früheren Figur verwendete. Neben Figuren mit Sonderfunktionen wie Funkenrädern oder per Federmechanismus ausfahrbaren Waffen führte Hasbro in diesem Jahr auch die „Pretenders“ ein, bei denen es sich um Transformers handelte, die sich in Menschen oder Monstern nachempfundenen Hüllen verbargen. 1989 erweiterte Hasbro das „Pretender“-Konzept um Hüllen in Fahrzeugform, brachte mit den „Classic Pretenders“ einige beliebte Charaktere aus den Anfangsjahren zurück und führte mit den winzigen „Micromasters“ zudem ein Konzept ein, das eine Antwort auf Galoobs „Micro Machines“ darstellte. Zu den „Micromasters“ gab es auch zahlreiche Fahrzeuge und Stationen, die sich zu ganzen Spielwelten verbinden ließen. 1990 führte Hasbro schließlich die „Action Masters“ ein, vollbewegliche Actionfiguren, die zwar zum Teil auf Charakteren der Anfangsjahre basierten, jedoch nicht länger verwandelt werden konnten. Statt dessen verfügten sie über verwandelbare Fahrzeuge und Zubehörteile.

Zu diesem Zeitpunkt waren in den USA die Verkaufszahlen der Transformers-Spielzeugfigure jedoch an einem Tiefpunkt angelangt. Gegenüber 333 Millionen US-Dollar Gewinn im Jahr 1985 verdiente Hasbro 1990 gerade mal 35 Millionen mit den Transformers, was einen Anteil von nur 2,4 Prozent am Jahresgewinn Hasbros ausmachte. So entschloss sich Hasbro noch im selben Jahr, die Serie einzustellen. Der Markt in Japan blieb davon allerdings zunächst unberührt, und viele der noch geplanten „Action Masters“-Figuren sollten im Folgejahr immerhin in Europa veröffentlicht werden.

In Japan beschloss Takara bereits 1985, aufgrund des großen Erfolges der Transformers in den USA Diaclone und Microman einzustellen und stattdessen fortan ebenfalls die Transformers zu veröffentlichen. Die Zeichentrickserie wurde ins Japanische synchronisiert und ab 1985 parallel zur Veröffentlichung der Spielzeugfiguren ausgestrahlt. Diese kamen zunächst unter dem Namen Tatakae! Chô Robot Seimeitei Transformer auf den Markt, wobei viele der Figuren für den japanischen Markt neue, zumeist aus dem Englischen entlehnte Namen erhielten. 1986 erschienen in Japan parallel zur Veröffentlichung einer OVA mit dem Titel Scramble City weitere Figuren, die auch Hasbro veröffentlichte, während die Figuren zum Kinofilm The Transformers: The Movie in Japan unter dem Titel Transformers: 2010 erschienen.

Nach Absetzung der Zeichentrickserie in den USA ließ Takara in Japan eine neue Serie mit dem Titel Transformers: The Headmasters produzieren und veröffentlichte ab 1987 auch die betreffenden Spielzeugfiguren unter diesem Titel. Im Folgejahr ging es weiter mit der Serie Transformer: Chōjin Masterforce. Die zugehörigen Spielzeugfiguren begannen zunehmend, sich von ihren Hasbro-Gegenstücken zu unterscheiden, und beinhalteten auch immer häufiger Figuren, die in den USA überhaupt nicht erhältlich waren. Im Falle der 1989 gestarteten Serie Transformers: Victory war sogar ein Großteil der Figuren nur in Japan erhältlich. Während die Spielzeugserie in den USA 1990 endete, lief sie in Japan mit den Serien Transformers: Zone, Transformers: Battlestars und Transformers: Operation Combination noch bis 1992 weiter, wobei es sich bei einem Großteil der Figuren um nur in Japan erhältliche „Micromasters“ handelte. Die „Action Masters“ erschienen dagegen überhaupt nicht in Japan. Ab 1993 konzentrierte sich Takara ganz auf die bereits 1990 gestartete Brave-Serie, in der auch einige Transformers-Figuren wiederverwendet wurden.

In Mittel- und Südamerika musste Hasbro aufgrund der lokalen Gesetzgebung ansässigen Unternehmen die Lizenz für einen Vertrieb von Transformers-Spielzeugfiguren erteilen. Im Falle Mexikos war dies das Unternehmen Plasticos IGA, das ab 1985 Transformers-Figuren unter Lizenz von Hasbro veröffentlichte. Die Figuren, die oftmals deutliche Unterschiede zu ihren Hasbro-Gegenstücken aufwiesen, verkauften sich jedoch nicht sonderlich gut, weshalb die Serie schon ein Jahr später wieder eingestellt und die übrig gebliebenen Figuren ab 1989 ohne Genehmigung Hasbros nach Europa exportiert wurden. Weitere Veröffentlichungen erfolgten in Brasilien, Argentinien und Peru durch jeweils ansässige Unternehmen, wobei sich die Auswahl der Figuren in allen Fällen in Grenzen hielt und auch die rechtliche Lage der Veröffentlichungen oftmals unklar ist.

In Großbritannien war Hasbro ab 1984 selbst für den Vertrieb der Transformers-Spielzeuge verantwortlich, während das Unternehmen Milton Bradley 1985 den Vertrieb auf dem europäischen Kontinent, darunter auch Deutschland, übernahm, da Hasbro hier zunächst die nötigen Kapazitäten fehlten. Nach Abschluss der Übernahme MBs setzte Hasbro den Vertrieb in Europa in Eigenregie fort. Dabei waren nicht alle der in den USA veröffentlichten Figuren auch in Europa erhältlich, ferner erschienen auch nicht alle Figuren in allen Ländern. Einen Sonderweg beschritt derweil das heute zu Giochi Preziosi gehörende Unternehmen GiG, das bereits seit 1983 die Lizenz für die Diaclone-Figuren von Takara besaß und erst auf Druck Hasbros eine zusätzliche Lizenz für den Vertrieb der Transformers erwarb. Aufgrund des engen Kontaktes zwischen GiG und Takara erschienen so in Italien häufig Figuren, die nirgends sonst in Europa, zum Teil nicht mal in den USA erhältlich waren.

Ab 1990 passte GiG die eigenen Veröffentlichungen zunehmend denen Hasbros im übrigen Europa an. Während die Spielzeugserie in den USA im selben Jahr endete, setzte Hasbro diese aufgrund des anhaltenden Erfolgs fort und veröffentlichte neben der Classic-Serie, die Neuauflagen älterer Figuren umfasste, ab 1991 auch komplett neue Figuren, die nunmehr exklusiv für den europäischen Markt entwickelt wurden. Die europäische Serie hielt sich bis 1993 und wurde im Folgejahr durch die Nachfolgereihe Transformers: Generation 2 abgelöst.

1993 wagte Hasbro in den USA einen Neuanfang mit den Transformers. Anlass war der anhaltende Erfolg der Verkäufe in Europa. Die neue Serie, die unter dem Titel Transformers. Generation 2 auf den Markt kam, bestand zunächst in erster Linie auf Neuauflagen von Figuren aus den Jahren 1984-86, darunter auch die Originalfigur von Optimus Prime, wobei die Figuren im Vergleich zu sehr stark realistischen Fahrzeugen nachempfundenen Originalfiguren eine eher eigenwillige Farbgebung aufwiesen. Auch die Waffen und sonstigen Zubehörteile vieler Figuren wurden durch neue Teile ersetzt. Die ursprüngliche Megatron-Figur durfte dagegen aufgrund verschärfter amerikanischer Gesetze bezüglich realistischer Spielzeugwaffen nicht mehr veröffentlicht werden, statt dessen gab es eine komplett neue Megatron-Figur, die sich nunmehr in einen Panzer verwandeln ließ.

Ab 1994 erschienen zunehmend neu entwickelte Figuren, ferner auch Figuren, die bereits zuvor in Europa erschienen waren. Häufig verwendeten die Figuren dabei auch die Namen bekannter Figuren aus den Anfangsjahren der Originalserie, obwohl sie darüber hinaus wenig Ähnlichkeit mit diesen aufwiesen. Transformers: Generation 2 sollte sich jedoch letztendlich nicht als der erhoffte Erfolg erweisen, weshalb die Serie schon 1995 wieder eingestellt wurde und viele bereits geplante Figuren unveröffentlicht blieben. Einige davon erschienen später dennoch im Rahmen anderer Transformers-Serien. Inzwischen war auch eine kurzlebige Generation 2-Comicserie bei Marvel Comics erschienen, ferner hatte es auch eine Zeichentrickserie gegeben, bei der es sich jedoch lediglich um eine Neuauflage der Originalserie mit zusätzlichen Sound- und Computereffekten handelte.

In Europa, darunter auch Deutschland, veröffentlichte Hasbro Transformers: Generation 2 ab 1994, womit anders als in den USA, keine Pause in der Veröffentlichung bestand. Neben den in den USA erhältlichen Figuren umfasste die europäische Fassung der Serie auch Neuauflagen der bereits ein Jahr zuvor in Europa erschienenen Figuren sowie weitere, exklusiv in Europa erhältliche Neuauflagen älterer Figuren. Auch trugen einige Figuren in Europa andere Namen als ihre US-Gegenstücke. Einige Figuren, die in den USA aufgrund der Einstellung der Generation 2-Serie nie erschienen, waren dennoch in Europa erhältlich, ferner auch in Kanada, Australien und Neuseeland. Parallel dazu veröffentlichte auch GiG in Italien die Generation 2-Figuren, wobei diese genau wie im Falle der Originalserie eigene, italienische Namen trugen.

In Japan veröffentlichte Takara Transformers: Generation 2 ab 1995, doch beschränkte sich die Auswahl dabei auf die komplett neu entwickelten Figuren. Drei weitere Figuren erschienen 1996.

Nach dem mangelnden Erfolg der Generation 2-Serie trat Hasbro die Verantwortung für die Zukunft der Transformers an die Tochtergesellschaft Kenner ab. Dort beschloss man, es mit einem neuartigen Konzept zu versuchen. Ausgangspunkt von Beast Wars: Transformers war, dass sich die Roboter nicht länger in erster Linie in Fahr- und Flugzeuge verwandeln ließen, sondern in Tiere. Aus Optimus Prime wurde „Optimus Primal“, die Autobots wurden zu den „Maximals“ und die Decepticons zu den „Predacons“. Mainframe Entertainment (heute Rainmaker Animation) entwickelte eine computeranimierte Fernsehserie, während die Spielzeugfiguren nunmehr gemeinsam von Kenner und Takara entwickelt wurden. Die Serie kam 1996 auf den Markt und lief bis 1999, wobei Hasbro zahlreiche Spielzeugfiguren veröffentlichte, die nie in der Fernsehserie auftreten sollten. Von den Fans anfangs abgelehnt, sollten sich die Beast Wars in den USA nach den ebenfalls von Hasbro/Kenner produzierten Figuren zu Star Wars sowie Bandais Power Rangers zur dritterfolgreichsten Spielzeugserie in den USA entwickeln. Der große Erfolg führte dazu, dass Hasbro schon bald wieder selbst die Kontrolle über die Transformers-Marke übernahm.

Auch in Europa, darunter auch in Deutschland, war zunächst Kenner für den Vertrieb der Beast Wars-Figuren zuständig, doch genau wie in den USA wurde dieser später von Hasbro übernommen. Bei der Gelegenheit wurde auch das Unternehmen GiG, das bis dahin den Vertrieb in Italien übernommen hatte, durch die italienische Hasbro-Tochter abgelöst. Die europäischen Figuren waren weitestgehend mit den US-Gegenstücken identisch, allerdings kamen hier zwei exklusiv in Europa erhältliche Varienten hinzu.

In Japan begann Takara 1997 mit der Veröffentlichung der Beast Wars-Figuren, und auch die computeranimierte Fernsehserie wurde ins Japanische synchronisiert. Angesichts der geringen Episodenanzahl der US-Serie ließ Takara nach Ausstrahlung der ersten Staffel der Mainframe-Serie zwei eigene, klassisch animierte Zeichentrickserien mit den Titeln Beast Wars II: Chô Seimeitei Transformer und Beast Wars Neo produzieren. Bei den zugehörigen Spielzeugfiguren handelte es sich zum Teil um Figuren aus Hasbros Beast Wars-Reihe, die nicht in der Fernsehserie auftraten, ferner um zum Teil unveröffentlichte Figuren aus der Transformers: Generation 2-Serie sowie insbesondere im Fall von Beast Wars Neo auch um speziell für den japanischen Markt neu entwickelte Figuren. Den Abschluss der Beast Wars in Japan stellte Beast Wars Metals dar, eine synchronisierte Fassung der zweiten und dritten Staffel der US-Fernsehserie inklusive der dazugehörigen Spielzeugfiguren.

Machine Wars Transformers war eine kurzlebige Serie, die 1996 parallel zur Beast Wars-Serie exklusiv in Läden der amerikanischen Spielwarenkette KB Toys erhältlich war. Im Gegensatz zur Beast Wars-Serie, deren Schwerpunkt Tierformen für die Transformers waren, verfügten die Machine Wars-Figuren wieder über Fahr- und Flugzeugformen. Bei den einzelnen Figuren handelte es sich dabei zum Teil um Varianten von Figuren, die zwischen 1991 und 1993 bereits in Europa erschienen waren, während andere Figuren ursprünglich für die Generation 2-Serie entwickelt worden, dort jedoch nie zum Einsatz gekommen waren. Ein Großteil der Machine Wars-Figuren verwendete die Namen von Figuren aus den Anfangsjahren der Originalserie. In Europa waren die Machine Wars-Figuren dagegen nie erhältlich.

Die Nachfolgeserie von Beast Wars, zunächst unter dem Arbeitstitel Beast Riders geplant, erschien in den USA von Dezember 1999 bis Mitte 2001 unter dem Titel Beast Machines Transformers. Die weiterhin von Optimus Primal angeführten Maximals umfassten einige aus Beast Wars übernommene Charaktere, während Megatrons Gruppe diesmal den Namen „Vehicons“ erhielt. Die Maximals verfügten diesmal über „cyberorganische“ Formen, eine Mischung aus Tieren und Robotern, während es sich bei den Vehicons um futuristische Fahr- und Flugzeuge handelte. Eine Fernsehserie zu Beast Machines wurde erneut von Mainframe produziert, doch wiesen die Spielzeugfiguren diesmal oftmals wenig Ähnlichkeit mit ihren Serien-Gegenstücken auf. Auch die Größenverhältnisse der einzelnen Figuren standen in keinerlei Verhältnis zur Serie. Anders als die Beast Wars war Beast Machines kein sonderlicher Erfolg, was dazu führte, dass die ursprünglich geplante Nachfolge Transtech noch in der Planungsphase eingestellt wurde.

Die Beast Machines-Spielzeugfiguren waren auch in Europa, darunter auch in Deutschland, erhältlich.

In Japan erschien Beast Machines zunächst überhaupt nicht, obwohl die Figuren gemeinsam von Hasbro und Takara produziert worden waren. Erst ab Ende 2004 brachte Takara einige der Figuren unter dem Titel Beast Wars Returns heraus, wobei die Auswahl auf die aus der - zum damaligen Zeitpunkt ebenfalls erstmals in Japan ausgestrahlten - Fernsehserie bekannten Charaktere beschränkt blieb und die Figuren lediglich in begrenzter Stückzahl exklusiv in Läden der japanischen Toys'R'Us-Tochter erhältlich waren.

Da Takara vorerst kein Interesse an einer Veröffentlichung der Beast Machines-Figuren auf dem japanischen Markt hatte, wurde eine neue, eigene Serie entwickelt, die ab 2000 zunächst nur in Japan erscheinen sollte. Car Robots brachte Fahrzeugformen für die „Cybertrons“ zurück, wobei sich der Optimus Prime nachempfundene Fire Convoy diesmal in einen Feuerwehr-Einsatzwagen verwandelte. Insgesamt kamen jedoch in erster Linie auf Seiten der Cybertrons neuentwickelte Figuren zum Einsatz, während deren Gegner, die über Tierformen verfügenden „Destrongers“ und die über Fahrzeugformen verfügenden „Destrons“, auf Figuren basierten, die bereits im Rahmen der Beast Wars und Generation 2-Serien sowie der Originalserie erschienen waren. Die einzige Ausnahme stellte Gigatron, der Anführer der Destrongers, dar. Zu Car Robots wurde in Japan auch eine Zeichentrickserie produziert.

Ebenfalls noch 2000 schloss Hasbro mit Takara einen Vertrag über die Entwicklung dreier neuer Transformers-Serien, die auf den Märkten beider Figuren erscheinen sollten. Um jedoch die Zeit bis zur Veröffentlichung der ersten dieser Serien zu überbrücken, veröffentlichte Hasbro die Car Robots-Figuren unter dem Namen Robots in Disguise in den USA, wobei die Cybertrons in „Autobots“, die Destrongers in „Predacons“, die Destrons in „Decepticons“, Fire Convoy in „Optimus Prime“ und Gigatron in „Megatron“ umbenannt wurden. Hasbro ließ auch die Zeichentrickserie synchronisieren und erweiterte die Spielzeugserie um einige Figuren, die nur in den USA erscheinen sollten, darunter auch einige Figuren, die eigentlich bereits im Rahmen der Beast Machines-Serie hätten erscheinen sollen. 2003, als Transformers: Armada bereits die aktuelle Haupt-Transformers-Serie darstellte, erweiterte Hasbro die Robots in Disguise-Reihe dann um diverse Varianten von Figuren aus früheren Serien, die jeweils exklusiv bei ausgewählten Händlern erhältlich waren.

Viele der Robots in Disguise-Figuren waren auch in Europa erhältlich, darunter auch in Deutschland.

2000 begann Takara erstmals damit, Neuauflagen von Figuren aus der Originalserie zu veröffentlichen, angefangen mit Convoy (Optimus Prime). 2001 wurden die unregelmäßigen Veröffentlichungen durch die Collectors' Edition 2001-Reihe ergänzt, deren Figuren jeweils exklusiv bei ausgewählten Händlern oder auf japanischen Conventions erhältlich waren. Im Juli 2002 begann Takara dann mit der Veröffentlichung der Transformers Collection-Reihe, wobei viele der Figuren Änderungen gegenüber den Originalveröffentlichungen aufwiesen, darunter neue Zubehörteile oder Farbänderungen, die sich an der Original-Zeichentrickserie orientierten. Parallel dazu waren über den japanischen Onlinehändler e-Hobby zu beinahe jeder Figur exklusive Farbvarianten erhältlich. Innerhalb der Transformers Collection-Reihe erschienen bis März 2006 insgesamt 21 Figuren. Seit August 2007 erscheint bei TakaraTomy nunmehr die Reihe Transformers Encore.

Hasbro veröffentlichte ab Sommer 2002 ebenfalls Neuauflagen von Originalfiguren, die unter dem Titel Commemorative Series exklusiv bei Toys'R'Us erhältlich waren. Aufgrund des geringen Erfolges wurde die Serie jedoch schon 2004 wieder eingestellt, wobei zwei weitere, bereits produzierte Figuren im Folgejahr zum einen bei KB Toys, zum anderen über Hasbros Online-Handel, den Hasbro Toy Shop, erhältlich waren. Anfang 2007 erschien zudem eine weitere Figur als Commemorative Edition im Rahmen der Classic-Serie, abermals exklusiv bei Toys'R'Us.

Ende 2005 begann Hasbro darüber hinaus mit der Veröffentlichung einer kurzlebigen Reihe zum zehnjährigen Jubiläum der Beast Wars, Beast Wars 10th Anniversary, die Neuauflagen von beast Wars-Figuren beinhaltete. Takara veröffentlichte seinerseits Anfang 2006 einen Doppelpack mit Neuauflagen zweier Beast Wars-Figuren unter dem Titel Beast Wars Reborn, 2007 gefolgt von der kurzlebigen Beast Wars Telemocha-Reihe, die ebenfalls Neuauflagen von Beast Wars-Figuren enthielt.

Einige der Commemorative Series-Figuren Hasbros erschienen auch in Europa, jedoch in erster Linie in Großbritannien. In Deutschland kamen die Figuren ebensowenig wie die Beast Wars 10th Anniversary-Figuren in den Handel.

Ende 2000 begann Takara mit der Veröffentlichung einer Reihe namens Super Collection Figures (SCF). Dabei handelte es sich um nicht verwandelbare PVC-Figuren, die den Zeichentrickversionen beliebter Charaktere aus den Jahren 1984 bis 1986 nachempfunden waren, später kamen auch noch Figuren aus den japanischen Serien Headmasters, Victory und Masterforce sowie der zum damaligen Zeitpunkt aktuellen Serie Micron Densetsu/Armada hinzu. Außerdem gab es einige größere Mega SCF-Figuren. Die Serie hielt sich in Japan bis Anfang 2003.

Mitte 2002 begann Hasbro, die Figuren unter dem Titel Heroes of Cybertron auch in den USA zu veröffentlichen, wobei die Figuren bewusst nicht bei großen Einzelhandelsketten wie Wal-Mart, Toys'R'Us oder Target erhältlich waren, sondern nur bei kleineren Ketten. Bei der Auswahl der Figuren beschränkte sich Hasbro auf Charaktere aus der Originalserie. Die Serie hielt sich bis Anfang 2004, zudem waren 2007 Neuauflagen einiger Figuren exklusiv bei Hot Topic erhältlich. Auf eine Veröffentlichung der größeren Mega SCF-Figuren verzichtete Hasbro.

In Europa waren die Heroes of Cybertron-Figuren nie erhältlich.

Im Jahr 2000 schloss Hasbro eine Vereinbarung mit Takara, der zufolge beide Unternehmen gemeinsam drei neue Transformers-Spielzeugserien entwickeln sollten, die wiederum in beiden Ländern auf den Markt kommen sollten.

Die erste davon erschien ab Mitte 2002 unter dem Titel Transformers: Armada in den USA und ab Ende 2002 als Transformers: Micron Densetsu (wörtlich „Die Legende der Microns“) auch in Japan, begeleitet von einer Zeichentrickserie gleichen Namens. Aufhänger von Armada waren die sogenannten „Mini-Cons“, wenige Zentimeter große Transformers-Figuren, die sich genau wie zuvor die Micromasters in kleine Fahr- und Flugzeuge verwandeln ließen. Darüber hinaus konnten die Mini-Cons auch mit den größeren Transformers-Figuren der Reihe verbunden werden und so bei diesen versteckte Waffen und andere zusätzliche Funktionen aktivieren. Die Mini-Cons waren dabei zum einen als Dreierpacks erhältlich, andererseits lag aber auch jeder größeren Transformers-Figur ein Mini-Con bei.

Bei der Auswahl der Charaktere besannen sich Hasbro und Takara wieder verstärkt auf Figuren aus den Anfangsjahren der Originalserie. Die größte Figur aus der Armada-Serie war Unicron, ein Transformer, der sich in einen Planeten verwandeln ließ. Unicron war erstmals im Zeichentrickfilm The Transformers: The Movie von 1986 aufgetreten, doch obwohl seinerzeit ein Prototyp entwickelt worden war, erschien bis zur Armada-Serie nie eine Spielzeugfigur. Die zweite Hälfte der Serie, die vorwiegend Farbvarianten der Figuren aus den ersten Wellen enthielt, trug in der Hasbro-Fassung den Untertitel The Unicron Battles.

Viele der Spielzeugfiguren zu Transformers: Armada waren auch in Europa, darunter auch in Deutschland, erhältlich.

Bereits mit der Erweiterung der Robots in Disguise-Serie im Jahr 2003 hatte Hasbro begonnen, verstärkt Varianten von Figuren aus früheren Serien zu veröffentlichen. Fortgesetzt wurde dies im selben Jahr mit der kurzlebigen Dinobots-Reihe, die parallel zu Armada exklusiv in Läden der Wal-Mart-Kette erhältlich war und Varianten von Figuren aus Beast Machines und Beast Wars Neo enthielt. Parallel dazu wurden die Exklusivfiguren, die auf der „BotCon“-Convention erhältlich waren, zunehmend professioneller. 2001 erschienen diese nunmehr unter dem Titel Transformers: Expanded Universe.

Ab Mitte 2003 veröffentlichte Hasbro dann eine neue Serie mit dem Titel Transformers: Universe, die parallel zur neuen „Hauptserie“ Transformers: Energon erschien und sich ausschließlich aus Figuren aus früheren Serien zusammensetzte, wobei die Figuren jeweils in neuen Farben auf den Markt kamen. Viele der Universe-Figuren waren dabei auch wieder exklusiv bei ausgewählten Händlern erhältlich. Letztendlich erwies sich Universe jedoch nicht als großer finanzieller Erfolg für Hasbro, weshalb sich die Serie ab Mitte 2005 auf sporadische Veröffentlichungen ebschränkte, die zumeist bei Discountern erhältlich waren. In der Zwischenzeit waren die Exklusivfiguren der offiziellen Transformers-Convention, die aufgrund eines Rechtsstreits unter den Betreibern nunmehr den Namen „Official Transformers Collectors' Convention“ trug, in den Jahren 2003 und 2004 ebenfalls unter dem Universe-Banner erschienen.

In Europa waren Universe-Figuren nur über Importhändler erhältlich.

Mitte 2003 startete Takara eine Reihe mit dem Titel Gokushô Henkei Transformers (wörtlich „die kleinsten verwandelbaren Transformers“). Die jeweils nur wenige Zentimeter großen Figuren waren den Originalfiguren aus den Jahren 1984 und 1985 unmittelbar nachempfunden und erschienen in undurchsichtigen Verpackungen, so dass von außen nicht erkennbar war, welche Figur darin jeweils enthalten war. Die Serie wurde jedoch schon Mitte 2004 wieder eingestellt, obwohl Takara zuvor auf einer Spielzeugmesse noch einige neue Figuren vorgestellt hatte, die nie erscheinen sollten.

In den USA war die Veröffentlichung einiger der Figuren im Rahmen der Universe-Reihe geplant, was jedoch nie verwirklicht wurde.

Nach Ende der Car Robots- bzw. Robots in Disguise-Reihe beschlossen Hasbro und Takara, neben den regulären Reihen wie Armada oder Energon und Neuauflagen älterer Figuren auch eine stärker auf Sammler ausgerichtete Transformers-Reihe herauszubringen. Die Roboter sollten sich diesmal in originalgetreue Fahrzeugmodelle verwandeln lassen, die jeweils von den offiziellen Fahrzeugherstellern lizenziert wurden - bis dahin hatte Hasbro nur die Fahrzeugform einer Figur aus der Robots in Disguise-Serie von Daimler Chrysler lizenzieren müssen. Ferner sollten die Fahrzeuge alle in einem einheitlichen Maßstab von 1:24 gehalten sein, was bis dahin ebenfalls nicht selbstverständlich für Transformers-Spielzeuge war. Bei der Auswahl der Figuren orientierten sich Hasbro und Takara anfangs an beliebten Charakteren aus den Anfangsjahren der Originalserie, doch führte dies zu einigen Problemen, da beispielsweise Porsche und Volkswagen jegliche Beteiligung an „Kriegsspielzeugen“ ablehnten.

Erstmals im Sommer 2003 der Öffentlichkeit vorgestellt, wurde die Serie ab der Jahreswende 2003/2004 in Japan unter dem Namen Transformers: Binaltech und in den USA unter dem Namen Transformers: Alternators veröffentlicht. Während die Alternators-Figuren vollständig aus Plastik bestanden, verwendeten die Binaltech-Versionen auch Fahrzeugteile aus Gusseisen. Beide Versionen der Figuren verfügten zudem über Gummireifen. Unter den verwendeten Fahrzeugformen befanden sich unter anderem ein Subaru Impreza, eine Dodge Viper, ein Jeep Wrangler, eine Chevrolet Corvette, ein Mazda RX-8, ein Ford Mustang und ein Honda S2000. Die Lizenzverträge erlaubten den Autoherstellern ein Mitspracherecht an der Gestaltung der Figuren, so durfte die Hasbro-Version des Honda S2000 beispielsweise über keine Waffe verfügen. Takara selbst wiederum willigte erst in die Entwicklung einer Figur, die auf einem Dodge Ram basierte, ein, als Hasbro sich bereit erklärte, die Roboterform als neue Form von Optimus Prime zu gestalten.

2005 ergänzte Takara die Binaltech-Reihe durch die Nebenreihe Binaltech Asterisk, die vollständig aus Varianten bereits erschienener Figuren bestand und zusätzlich über PVC-Figuren verfügten, bei denen es sich um „Fahrerinnen“ handeln sollte. Aufgrund des mangelnden Erfolgs in Japan stellte Takara Anfang 2006 sowohl Binaltech als auch Binaltech Asterisk ein und ersetzte sie durch die kontroverse Kiss Players-Reihe. 2007 wurde die Binaltech-Reihe Reihe jedoch in Form von Exklusivveröffentlichungen wieder aufgenommen. Für 2008 sind vier neue Figuren angekündigt, wobei jedoch es sich bei allen seit 2007 erschienenen Figuren um Varianten bereits veröffentlichter Figuren handelt. Hasbro wiederum unterzog die Alternators-Reihe in den USA Ende 2005 einem Neustart, der jedoch auch nicht den erwünschten Erfolg brachte. Zwischen Mitte 2006 und Mitte 2007 konzentrierte sich Hasbro nunmehr ebenfalls auf Exklusivveröffentlichungen. Die letzte neue Alternators-Figur erschien im Sommer 2007.

Zur Binaltech/Alternators-Serie gab es keine Zeichentrickserie, jedoch gab es im Umfeld der Veröffentlichungen zumindest in Japan eine offizielle Hintergrundgeschichte, die sich inhaltlich direkt auf die Original-Transformers-Zeichentrickserie bezog.

Die Alternators-Figuren wurden von Hasbro ab Anfang 2004 auch in Europa veröffentlicht, jedoch folgte die Veröffentlichung keinem erkennbaren Muster, so erschien nur etwa die Hälfte aller in den USA erhältlichen Figuren in Europa, ferner waren auch nicht alle Figuren in allen Ländern erhältlich. In Deutschland wurden bislang insgesamt nur fünf Figuren offiziell veröffentlicht, die erste davon Anfang 2007.

Zeitgleich mit dem Start der Alternators/Binaltech-Reihe veröffentlichten Hasbro und Takara anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der Transformers-Serie eine neue, an Sammler gerichtete Figur, die auf Optimus Prime basierte. Die entwicklung der Figur hatte drei Jahre gedauert. In Japan kam die Figur Ende 2003 unter der Bezeichnung Masterpiece auf den Markt, während Hasbro die Figur Anfang 2004 als „20th Anniversary Optimus Prime“ veröffentlichte, allerdings zunächst nur außerhalb Europas. Sowohl die Hasbro- als auch die Takara-Version der Figur verwendete neben Plastik- auch Metallteile und Gummireifen.

Eine leicht veränderte Neuauflage der Figur wurde von Hasbro Ende 2007 im Rahmen der Classics-Reihe anlässlich der DVD-Neuauflage von Transformers: The Movie zum 20. Jubiläum des Films in den USA veröffentlicht, während in Großbritannien etwa zur selben Zeit die ursprüngliche Version der Figur auf den Markt kam. Takara setzte die Masterpiece-Reihe in Japan derweil in unregelmäßigen Abständen mit neuen Veröffentlichungen fort, so erschienen bis Ende 2007 insgesamt sechs Figuren innerhalb der Reihe, allerdings handelte es sich nur bei der Hälfte um komplett neue Figuren. Die Masterpiece-Version von Starscream wurde von Hasbro Ende 2007 auch in den USA veröffentlicht, wo sie exklusiv in Läden der Supermarktkette Wal-Mart erhältlich war.

In Deutschland erschien bislang keine der Figuren.

Die Nachfolgeserie von Micron Densetsu/Armada kam Ende 2003 in Japan unter dem Titel Transformers: Superlink und in den USA unter dem Titel Transformers: Energon auf den Markt, erneut begleitet von einer Zeichentrickserie gleichen Namens. Schwerpunkt der Serie waren auf Seiten der Autobots die sogenannten „Powerlinx“-Kombinationen (sic), bei denen sich jeweils zwei Roboter zu einem größeren Roboter verbinden ließen. Eine bereits in früheren Serien wie Robots in Disguise und Armada begonnene Tradition wurde hier ebenfalls fortgeführt, so ließ sich Optimus Prime erneut mit diversen anderen Autobots verbinden.

Mini-Cons gab es ebenfalls noch, doch spielte diese nunmehr eine weitaus geringere Rolle als in der Vorgängerserie.

Die zweite Hälfte der Serie, die zahlreiche Farbvarianten der Figuren aus den ersten Wellen enthielt, trug in der Hasbro-Fassung den Untertitel The Powerlinx Battles und umfasste zudem drei neue Teams von je fünf Robotern, die sich zu einem großen Roboter verbinden ließen, in Anlehnung an ähnliche Figuren aus der Originalserie. Die letzten regulären neuen Figuren erschienen in Japan Ende 2004, in den USA Anfang 2005.

Spielzeugfiguren zu Transformers: Energon waren ab 2004 auch in Europa, darunter auch in Deutschland, erhältlich, doch stellte Hasbro die Reihe in Deutschland Anfang 2005 aufgrund schlechter Verkaufszahlen vorzeitig ein.

Robot Masters war eine kurzlebige Serie, die ab Mitte 2004 nur in Japan erhältlich war und den Namen Transformers nicht im Titel trug. Die Serie enthielt zum einen, ähnlich wie Hasbros Universe-Reihe, Farbvarianten von Figuren aus früheren Serien, zum anderen aber auch komplett neue, modernisierte Spielzeugfiguren zu Charakteren aus früheren Serien, darunter Optimus Prime und Starscream aus der Originalserie oder Optimus Primal und Megatron aus Beast Wars. Die Auswahl der neuen Figuren beschränkte sich jedoch sehr schnell primär auf verschiedene Inkarnationen von Optimus Prime bzw. „Convoy“, wie die Figur in Japan heißt. Mitte 2005 wurde die Reihe in Japan wieder eingestellt.

Zu Robot Masters gab es keine Zeichentrickserie in dem Sinne, jedoch gab es dennoch eine Hintergrundgeschichte, die in Form von Mini-Comics und DVDs mit kurzen computeranimierten Episoden, die einigen der Figuren beilagen, erzählt wurde, ferner gab es auch auf der Takara-Webseite kurze Comicgeschichten mit den Robots Masters-Figuren.

Der dritte Teil der von Hasbro-Mitarbeiter Aaron Archer als „Unicron Trilogy“ bezeichneten Dreiergruppe, zu der auch Armada und Energon gehörten, kam in Japan Ende 2004 unter dem Titel Transformers: Galaxy Force auf den Markt, in den USA dagegen erst im Sommer 2005 unter dem Titel Transformers: Cybertron. Auch diesmal gab es wieder eine Zeichentrickserie gleichen Namens.

Genau we die Vorgängerserien wis auch Cybetrron wieder ein serienübergreifendes Konzept auf: So lag jeder Cybertron-Figur ein sogenannter „Cyber Key“ („Cyber-Schlüssel“, in Japan als „Force Chip“ bezeichnet) bei, der ähnlich wie die Mini-Cons aus Armada versteckte Funktionen der Transformers-Figuren aktivieren konnte. Auch Mini-Cons gab es wieder einige, doch genau wie im Falle der Energon-Reihe spielten diese auch hier keine annähernd so große Rolle wie in der Armada-Reihe.

Eine der größten Figuren der Reihe war Primus, der ursprünglich von Autor Simon Furman für die Transformers-Comicserie von Marvel erfundene „Schöpfer“ der Transformers, der sich in Cybertron, die Heimatwelt der Transformers, verwandeln ließ. Dementsprechend trug die zweite Hälfte der Reihe in den USA den Untertitel Primus Unleashed. In den USA erschienen die letzten neuen Cybertron-Figuren Ende 2006, in Japan dagegen wurde die reguläre Galaxy Force-Reihe bereits Ende 2005 aufgrund schlechter Verkaufszahlen vorzeitig eingestellt und die letzten großen Figuren, darunter auch Primus, lediglich als Sonderveröffentlichungen auf den Markt gebracht.

In einigen Ländern Europas waren Cybertron-Spielzeugfiguren ab Mitte 2005 erhältlich, in Deutschland, wo die Vorgängerserie Anfang 2005 vorzeitig eingestellt wurde, kamen dagegen die ersten Figuren erst zur Jahreswende 2006/2007 auf den Markt. Die Auswahl der Figuren beschränkte sich hier zunächst auf einige Primus Unleashed-Figuren, erst danach wurden dann auch die Figuren vom Anfang der Serie veröffentlicht.

Seit 2006 veröffentlichte Hasbro unter dem Titel Titanium Series eine Reihe von Figuren, die zum Teil aus Metall bestanden. Produziert wurden die Figuren von Galoob, seit 1998 eine Tochtergesellschaft Hasbros. Neben Figuren zu Star Wars beinhaltete die Titanium Series auch ein eigenes Transformers-Segment. Bei den Figuren handelte es sich zum einen um nicht verwandelbare, etwa 8 cm (3 Inch) große Figuren, die von Händlern auch unter dem Namen „Robot Masters“ geführt wurden, sowie um verwandelbare, etwa 15 cm (6 Inch) große Figuren mit dem Händlernamen „Cybertron Heroes“.

Die Auswahl der Figuren beinhaltete nicht nur Charaktere aus der Originalserie, den Beast Wars und Beast Machines, Robots in Disguise, der Alternators-Serie und zuletzt sogar aus dem Kinofilm von 2007, sondern auch Figuren, die auf Designs aus der Comicserie Transformers: The War Within aus dem Verlag Dreamwave Productions basierten. War Within-Zeichner Don Figueroa selbst war auch an der Entwicklung der Figuren beteiligt. Die Verkaufszahlen der Reihe waren jedoch nicht besonders gut, weshalb viele Figuren erst mit Verzögerung im Herbst 2007 erschienen und die Reihe schließlich komplett eingestellt wurde. Einige bereits produzierte Nachzügler sollen 2008 als Exklusivveröffentlichungen nachgereicht werden, während einige weitere Prototypen, die Hasbro im Rahmen der BotCon 2007 präsentierte, nie in Serie gingen.

In Japan erschienen lediglich einige Figuren aus der Titanium Series als Importe, und auch in Deutschland waren nur wenige Figuren erhältlich.

Nach der vorübergehenden Einstellung der Binaltech-Reihe veröffentlichte Takara einige ursprünglich für diese Reihe entwickelte Figuren, die von Hasbro im Rahmen der Alternators-Reihe herausgebracht wurden, in Japan ab Mitte 2006 in Form einer neuen Serie mit dem Titel Transformers: Kiss Play (mit dem englischen Zusatztitel Kiss Players), die nach dem vorzeitigen Ende von Galaxy Force zugleich die neue Haupt-Transformers-Spielzeugserie Takaras darstellen sollte. Statt einer Zeichentrickserie wurde die Hintergrundgeschichte diesmal in Form einer Radiohörspielreihe erzählt.

Der Schwerpunkt der Reihe lag diesmal neben den eigentlichen Transformers-Figuren, die sich wie schon im Falle der Binaltech-Reihe in lizenzierte Fahrzeuge im Maßstab 1:24 verwandeln ließen, auf ebenfalls enthaltenen PVC-Figuren, bei denen es sich um weibliche „Fahrer“ handeln sollte. Zwar gab es letztere auch schon in der kurzlebigen Ablegerserie Binaltech Asterisk, doch wurde das Aussehen der Fahrerinnen für die Kiss Players-Serie deutlich stärker auf „jung“ getrimmt, um auf diese Weise neben Transformers-Fans auch potentielle Käufer aus der Moe-Szene zu gewinnen. Die betreffenden Figuren wurden dementsprechend in allen offiziellen Werbeabbildungen zur Reihe sehr stark in den Vordergrund gerückt. Die Radiohörspiele enthielten zudem zahlreiche sexuelle Doppeldeutigkeiten, ferner wiesen auch offizielle Manga-Geschichten in japanischen Magazinen zahlreiche visuelle Doppeldeutigkeiten, die in den Augen vieler Fans bereits die Grenze zur Pornographie überschritten, auf. Selbst Hasbro-Mitarbeiter äußerten Unverständnis über die von Takara mit dieser Serie eingeschlagene Richtung.

Letztendlich sollte die Kiss Players-Reihe jedoch nur drei Transformers-Figuren im Maßstab 1:24 inklusive PVC-Fahrerinnen, eine größere PVC-Figur mit Miniatur-Transformers-Figur sowie einige Exklusivveröffentlichungen, darunter auch Farbvarianten von Figuren aus früheren Reihen, umfassen. Die letzte Exklusivfigur erschien Anfang 2007.

Als nächste Transformers-Spielzeugserie nach dem Ende von Cybertron hatte Hasbro ursprünglich die Figuren zu Michael Bays Kinofilm vorgesehen. Da dieser jedoch zwischenzeitlich von 2006 auf 2007 verschoben worden war, veröffentlichte Hasbro zwischen Herbst 2006 und Anfang 2007 eine kurze Füllserie zur Überbrückung. Den Schwerpunkt bildeten Figuren, bei denen es sich um modernisierte Neuinterpretationen von „klassischen“ Charakteren wie Optimus Prime, Megatron oder Bumblebee handelte. Megatron ließ sich hier das erste Mal seit 1984 wieder in eine Waffe verwandeln, die Spielzeugwaffen aus Hasbros „Nerf“-Reihe nachempfunden war.

Unter Fans allgemein unter dem Namen Classics bekannt (ein Name, der zumindest auch auf der Hasbro-Webseite zum Einsatz kam), verzichteten die Figuren selbst auf diesen Titel und trugen auf der Verpackung selbst statt dessen nur den Titel Transformers: Robots in Disguise, lediglich die Preissegmente waren als Classic Deluxe bzw. Classic Voyager ausgezeichnet. Hinzu kamen zahlreiche andere Figuren wie neue Mini-Cons und Exklusivveröffentlichungen, ferner auch eine Neuauflage der 20th Anniversary Optimus Prime-Figur, die anlässlich der Veröffentlichung einer neuen DVD-Fassung des Zeichentrickfilms The Transformers: The Movie durch Sony BMG erschien.

Für die Zeit nach Ende der Spielzeugreihe zum Kinofilm ist bei Hasbro eine neue Transformers-Spielzeugserie angekündigt, die abermals den Titel Transformers: Universe tragen wird, jedoch eine Fortsetzung der Classics-Reihe mit neuen Figuren im selben Stil darstellen soll.

In Japan erschienen die Classics-Figuren erst ab Frühjahr 2008 unter dem Titel Transformers: Henkei! Henkei!. Nachdem sämtliche von Hasbros Classics-Figuren im Rahmen der Henkei-Reihe erschienen waren, wurde diese mit den neuen Figuren aus Hasbros neuer Universe-Reihe fortgeführt.

In einigen Ländern Europas waren die Classic-Figuren ebenfalls erhältlich, jedoch nicht in Deutschland, mit Ausnahme eines Doppelpacks mit dem Namen The Ultimate Battle.

Auch zu Michael Bays Realverfilmung Transformers, der 2007 ins Kino kam, erschien eine Spielzeugserie. Aufgrund des großen Produktionsvorlaufs der Spielzeugfiguren übte Hasbro Druck auf Michael Bay aus, damit dieser möglichst frühzeitig eine Auswahl der im Film auftretenden Transformers-Charaktere traf sowie die dazugehörigen Figurendesigns fertigstellen ließ. Für die erfahrenen Designer bei Hasbro und Takara bzw. TakaraTomy stellten die komplexen Filmdesigns, die von Industrial Light & Magic entwickelt wurden, eine große Herausforderung dar, da sich diese deutlich von der schlichteren Ästhetik früherer Transformers-Spielzeuge unterschieden.

Anders als im Falle von früheren Transformers-Serien, bei denen sich zumeist Hasbro und Takara die Rechte an den Spielzeugdesigns teilen, kommen hier zwei weitere Parteien hinzu, da Paramount beziehungsweise ILM die Rechte an den Roboterdesigns hält, während die Fahrzeugformen von General Motors, Saleen, Force Protection Industries, der Sikorsky Aircraft Corporation und der Lockheed Martin Corporation lizenziert wurden.

Die Spielzeugreihe zum Film erschien in den USA ab Mai bzw. Juni 2007 und umfasste verschiedene Größenklassen, wobei viele der Filmcharaktere in mehreren Größen erhältlich waren. Übergreifendes Konzept war diesmal die sogenannte „Automorph Technology“, bei der mit Hilfe von versteckten Zahnrädern, Hebeln und Federn ein Teil der Verwandlung automatisch einen anderen Teil auslöst. Angesichts der geringen Anzahl an Transformers-Charakteren im Film erweiterte Hasbro die Auswahl der Spielzeugfiguren unter anderem um ungenutzte Filmdesigns sowie Figuren, die in Kooperation zwischen Activision und Hasbro als „Drohnen“ für die Videospiel-Umsetzung des Films entwickelt wurden. Nebenbei veröffentlichten sowohl Hasbro als auch TakaraTomy zahlreiche Farbvarianten und Sammelpacks, die jeweils exklusiv bei ausgewählten Händlern erhältlich waren, ferner wurde auch auf Varianten von Figuren aus früheren Reihen zurückgegriffen. Spielzeugfiguren der menschlichen Filmcharaktere gab es dagegen nur im Rahmen der sogenannten „Screen Battles“-Packs.

Zwar war Hasbro nicht direkt an den Filmeinnahmen beteiligt, hatte dafür jedoch als Inhaber der Rechte an der Transformers-Marke den Vorteil, an den Spielzeugfiguren mehr zu verdienen als mit Fremdlizenzen wie Spider-Man oder Star Wars. Zudem war es Hasbro so möglich, über 240 Lizenzen an Drittunternehmen zu vergeben. Zumindest in den USA war der Erfolg so groß, dass Hasbro bereits im Juli drei Millionen Transformers-Spielzeugfiguren aus der Filmreihe verkauft hatte, wobei die US-Supermarktkette Wal-Mart zur selben Zeit mehr als fünf Millionen Dollar mit den (Film-)Transformers eingenommen hatte. Im dritten Quartal 2007 konnte Hasbro so einen Nettozuwachs von 18% gegenüber dem Vorjahr verbuchen, was in erster Linie auf die Transformers sowie Spielzeuge zu verschiedenen Marvel-Filmen zurückgeführt wurde. Aufgrund des großen finanziellen Erfolgs in den USA lief die Spielzeugreihe auch Monate nach Erscheinen des Films auf DVD noch weiter, erweitert durch die Unterreihen „Allspark Power“ und die „Premium Series“ während der offizielle Start der nachfolgenden Reihe, Transformers: Animated, auf Juni 2008 verschoben wurde.

Insgesamt umfasste das Spielzeugangebot Hasbros zum Film eine breite Palette an verschiedenartigen Produkten. Neben den „klassischen“ verwandelbaren Figuren und der eher an ältere Sammler gerichteten „Premium Series“ gab es andererseits auch Rollenspiel-Zubehörteile sowie vergleichsweise einfach bis überhaupt nicht verwandelbare Spielzeuge, die zumeist auf eine jüngere Zielgruppe abzielen. Die Mindestaltersempfehlung liegt in einigen Fällen bei gerade mal drei Jahren. Da der Film selbst in den USA jedoch die Altersfreigabe „PG-13“ erhalten hatte, wurde Hasbro dafür von einer Elternvereinigung kritisiert.

In Deutschland erschienen die Spielzeugfiguren zum Film ebenfalls ab Mai bzw. Juni 2007, allerdings in erster Linie die „regulären“ Veröffentlichungen. Von den Farbvarianten und Sammelpacks, die in den USA exklusiv bei ausgewählten Ladenketten erhältlich waren, schafften es nur wenige nach Deutschland.

Die neue Transformers-Spielzeugserie für das Jahr 2008 trägt den Titel Transformers: Animated. Genau wie die vorangegangenen Serien (mit Ausnahme der Spielzeugreihe zum Kinofilm) wurde auch diesmal die Spielzeugreihe parallel zur Produktion der gleichnamigen Zeichentrickserie entwickelt, wobei letztere im Gegensatz zu den vorangegangenen Serien der „Unicron Trilogy“ von Hasbro und dem Sender Cartoon Network entwickelt wurde, während sich TakaraTomys Rolle genau wie im Falle des Kinofilms auf die Entwicklung der Spielzeugfiguren beschränkte. Federführend bei der Entwicklung der Serie war Hasbro-Designer Eric Siebenaler.

Das Aussehen der Charaktere stellte abermals eine deutliche Abkehr von der Ästhetik früherer Reihen dar, so weisen sowohl die Roboterdesigns als auch die Verwandlungsformen einen sehr cartoonhaften Stil auf. Die Auswahl der Charaktere orientiert sich erneut zum Teil an beliebten Charakteren aus der Originalserie, wobei jedoch auch neue Versionen von Charakteren aus der Beast Wars-Serie sowie völlig neue Charaktere enthalten sind. Genau wie im Falle der Spielzeugserie zum Film sind auch von vielen der Animated-Charaktere Figuren in unterschiedlichen Größen erhältlich.

In den USA wurde der Start der Animated-Spielzeugreihe aufgrund des großen Erfolgs der Spielzeugreihe zum Film auf Juni 2008 verschoben, obwohl die Zeichentrickserie bereits seit Dezember 2007 auf Cartoon Network ausgestrahlt wird. In Deutschland erscheint die Spielzeugserie ebenfalls seit Mitte 2008, während in Japan eine Veröffentlichung der Animated-Serie bislang nicht angekündigt ist.

Im Jahr 2008 startete neben der Animated-Reihe auch eine neue Reihe mit dem Titel Transformers: Universe. Im Gegensatz zur vorherigen Reihe dieses Namens handelt es sich bei der neuen Reihe in erster Linie um die Fortführung der Classics-Reihe unter neuem Namen, so stehen im Mittelpunkt abermals modernisierte Neuinterpretationen von „klassischen“ Charakteren aus der Originalserie. Auch Farbvarianten von Figuren aus früheren Reihen wie Cybertron oder der Classics-Reihe erschienen jedoch, letztere in vielen Fällen wiederum exklusiv in bestimtmen Ladenketten erhältlich.

In Japan erscheinen die neuen neuen Universe-Figuren ebenfalls innerhalb der Henkei! Henkei!-Reihe. Auch in Deutschland sind bereits einige der Universe-Figuren erschienen.

Neben den Spielzeugserien gab es zu den Transformers im Laufe der Jahre auch immer wieder Comic- und Fernsehserien und sogar Kinofilme, deren Zweck zumeist darin bestand, die jeweilie Spielzeugserie zu bewerben.

Die ursprüngliche Zeichentrickserie mit dem Titel The Transformers (unter Fans heute auch unter dem Titel „Generation 1“ bekannt, den sogar Hasbro selbst mittlerweile verwendet) wurde ab dem 17. September im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt. Das Aussehen der Spielzeugfiguren wurde stark überarbeitet, was in vielen Fällen dazu führte, dass die Zeichentrickfiguren kaum noch Ähnlichkeit mit ihren Spielzeuggegenstücken aufwiesen. Produziert wurde die Serie von Marvel Productions und Sunbow Productions, für die Animation war zunächst das japanische Studio Toei und in späteren Staffeln dann vermehrt das koreanische Studio Akom zuständig. 1986 kam nach Ende der zweiten Staffel der Zeichentrickfilm The Transformers: The Movie ins Kino, der im Jahr 2005, 20 Jahre nach der zweiten Staffel, spielte und den Zweck verfolgte, neue Spielzeugfiguren einzuführen. Im Anschluss an den Film folgten noch eine dritte und vierte Staffel, wobei letztere nur noch drei Folgen umfasste, da Hasbro und Sunbow beschlossen, die Serie einzustellen.

In Deutschland war die Serie 1985 für Haushalte mit Kabelfernsehen in der englischsprachigen Originalfassung, die auf dem britischen Sky Channel ausgestrahlt wurde, zu empfangen, bis selbiger im Kabelnetz durch Eurosport ersetzt wurde. Eine deutschsprachige Fassung der Serie wurde dagegen erst ab dem 7. April 1989 auf RTL plus ausgestrahlt, wobei die Reihenfolge der Episoden keinem erkennbaren Schema folgte und bis zum 29. Februar 1992 nur 39 von insgesamt 98 Episoden ausgestrahlt wurden. Für die Synchronisation war hier die Polyband GmbH aus München zuständig. Sowohl in den USA als auch in Deutschland wurde die Serie auch auf DVD veröffentlicht, jedoch beschränkt sich die Auswahl der auf den deutschen Boxen enthalteten Folgen auf wenige der von RTL ausgestrahlten Episoden, wobei eine inhaltliche Reihenfolge erneut nicht erkennbar ist.

In Japan wurde 1985 eine synchronisierte Fassung der ersten beiden Staffeln der US-Zeichentrickserie unter dem Titel Tatakae! Cho Robot Seimeitei Transformers ausgestrahlt, 1986 gefolgt von der dritten US-Staffel mit dem neuen Titel Transformers: 2010. Die vierte US-Staffel wurde in Japan nicht gezeigt, statt dessen ließ Takara 1987 eine neue Zeichentrickserie mit dem Titel Transformers: The Headmasters produzieren, die an die letzte Folge der dritten US-Staffel anknüpfte. Es folgten zwei weitere Serien mit den Titeln Transformers: Chojin Masterforce (1988) und Transformers: Victory (1989), während zur geplanten Folgeserie Transformers: Zone nur noch eine Folge produziert wurde, die 1990 als Original Video Animation erschien. Headmasters, Masterforce und Victory wurden später vom Sender RTM aus Malaysia ins Englische synchronisiert, jedoch liefen die Folgen weder in den USA noch in Deutschland im Fernsehen.

Zur Spielzeugserie Transformers: Generation 2 wurde in den USA zwischen 1993 und 1995 eine Zeichentrickserie ausgestrahlt, bei der es sich jedoch lediglich um Episoden der Originalserie mit neuen Computereffekten handelte. Insgesamt wurden 51 Folgen ausgestrahlt, 26 davon ab April 1994 auch in Deutschland, wobei RTL den Kinofilm The Transformers: The Movie unter dem deutschen Titel Transformers – Der Kampf um Cybertron als „Pilotfilm“ verwendete. Die Synchronisation wich hier von derjenigen der Originalserie ab, so wurden beinahe sämtliche Rollen mit anderen Sprechern besetzt. Einige Folgen wurden auf diese Weise auch ein zweites Mal synchronisiert.

Zur Beast Wars-Serie produzierte das kanadische Unternehmen Mainframe Entertainment (heute Rainmaker Entertainment) eine computeranimierte Fernsehserie. Produzenten und Hauptautoren der Serie waren Bob Forward und Larry DiTillo. Die beiden setzten sich bald aktiv mit der Fanszene im Internet auseinander und bauten in der Folge zahlreiche Bezüge zur Originalserie in die neue Serie ein. Die Serie umfasste drei Staffeln mit insgesamt 52 Folgen, die von April 1996 bis Mai 1999 in den USA ausgestrahlt wurden.

In Japan wurde zunächst eine synchronisierte Fassung der ersten Staffel mit 26 Folgen ausgestrahlt. Da die zweite und dritte Staffel jedoch jeweils nur 13 Folgen umfassen sollten, ließ Takara zunächst zwei weitere, mit den Titeln Beast Wars II und Beast Wars Neo produzieren, die im Gegensatz zur US-Serie wieder über klassische Cel-Animation verfügten und zu denen jeweils eigene Spielzeugfiguren erschienen. Im Anschluss wurden eine synchronisierte Fassung der zweiten und dritten US-Staffel unter dem Titel Beast Wars Metals ausgestrahlt.

In Deutschland wurde die erste Staffel der US-Beast Wars-Serie ab April 1998 in einer von Planet Wave synchronisierten Fassung auf RTL 2 ausgestrahlt, die zweite und dritte Staffel dagegen liefen nie im deutschen Fernsehen.

Nachfolger der Beast Wars war die ebenfalls von Mainframe produizerte Serie Beast Machines. Diese stellte zwar inhaltlich eine direkte Fortsetzung der Vorgängerserie dar, und es kamen auch viele Charaktere aus dieser mit denselben Sprechern wieder vor, doch wurde dafür das komplette Kreativteam der Serie ausgetauscht. Verantwortlich für die Richtung der Serie war nunmehr Bok Skir. Die Serie überdauerte zwei Staffeln mit insgesamt 26 Folgen, die von 1999 bis 2001 ausgestrahlt wurden.

In Japan wurde Beast Machines erst zur Jahreswende 2004/2005 unter dem Titel Beast Wars Returns auf einem Satellitensender ausgestrahlt. In Deutschland lief die komplette Serie, synchronisiert von Arena Synchron, ab 2000 auf dem zu Premiere gehörenden Sender K-Toon. 2007 wurde die Serie in Deutschland zudem in zwei Staffelboxen auf DVD veröffentlicht.

2000 wurde in Japan die wieder klassisch animierte Zeichentrickserie Transformers: Car Robots ausgestrahlt, die auf der gleichnamigen Spielzeugserie basierte und 39 Folgen umfasste. Inhaltlich wies Car Robots keine direkten Bezüge zu früheren Transformers-Serien auf, weshalb die Serie bis zu einer gegenteiligen Entscheidung Takaras im Jahr 2007 von vielen Fans als eigenständiges Universum angesehen wurde.

In den USA hatte Hasbro ursprünglich eine Nachfolgeserie zu Beast Machines mit dem Titel Transtech geplant, doch aufgrund der negativen Fanreaktionen auf Beast Machines kam die Serie nie über die Planungsphase hinaus. Statt dessen vereinbarte Hasbro mit Takara die Entwicklung von drei neuen Serien. Um die Zeit bis zur Fertigstellung zu überbrücken, veröffentlichte Hasbro 2001 die Spielzeugfiguren aus der Car Robots-Serie unter dem Titel Transformers: Robots in Disguise. Denselben Titel trug auch die synchronisierte Fassung der Zeichentrickserie, die auf dem Sender Fox Kids ausgestrahlt wurde. Die Synchronisation nahm sich dabei viele Freiheiten gegenüber der japanischen Originalfassung, so enthielten die Dialoge zahlreiche Easter Eggs in Form von Verweisen auf frühere Transformers-Serien. Infolge der Terroranschläge am 11. September 2001 wurden jedoch viele der späteren Folgen erst mit Verzögerung oder sogar überhaupt nicht ausgestrahlt, einige davon zudem auch nur in gekürzter oder anderweitig bearbeiteter Fassung.

In Deutschland erscheinen zwar Spielzeugfiguren aus der Robots in Disguise-Serie, die Zeichentrickserie lief jedoch nie im deutschen Fernsehen.

Die erste der drei von Hasbro und Takara gemeinsam entwickelten Zeichentrickserien trug in Japan den Titel Transformers: Micron Densetsu („Legende der Microns“) und in den USA den Titel Transformers: Armada. Produziert wurde die Serie von dem Unternehmen Aeon (später We've, Inc.) und zuerst in japanischer Sprache vertont, jedoch ab Mitte 2002 zuerst in den USA auf dem Sender Cartoon Network ausgestrahlt, wobei das kanadische Unternehmen Voicebox für die Synchronisation ins Englische zuständig war. Inhaltlich stellte Armada ein komplett eigenständiges Universum dar und basierte nicht unmittelbar auf früheren Transformers-Serien. Für die Ausstrahlung in Japan ab Anfang 2003 wurden einige Änderungen am Bildmaterial vorgenommen, um diverse Animationsfehler zu korrigieren. Die Serie umfasste insgesamt 52 Folgen, von denen 20 zur Jahreswende 2003/2004 auch in Deutschland auf RTL 2 ausgestrahlt wurden, synchronisiert von PPA Film. Für das Jahr 2008 ist in Deutschland eine Veröffentlichung der Serie auf DVD angekündigt, wobei einige der von RTL 2 nicht ausgestrahlten Folgen ebenfalls eine deutsche Tonspur aufweisen sollen, allerdings nicht alle.

Der Nachfolger von Armada trug in Japan den Titel Transformers: Superlink und in den USA den Titel Transformers: Energon. Die Serie wurde abermals von We've produziert, allerdings stellte die Animation diesmal eine Kombination aus klassischer Cel-Animation und computergeneriertem Cel Shading dar. Die Serie, die eine direkte Fortsetzung von Armada darstellte, umfasste erneut 52 Folgen und wurde erneut zuerst auf japanisch vertont und anschließend von Voicebox ins Englische synchronisiert. Im Gegensatz zu Armada lief Energon ab Ende 2003 nahezu zeitgleich im japanischen und amerikanischen Fernsehen, allerdings wurde in der amerikanischen Fassung aus unbekannten Gründen eine Folge ausgelassen. In Deutschland wurde Energon nie ausgestrahlt, obwohl viele der Spielzeugfiguren erschienen.

Die letzte der drei gemeinsam produzierten Serien trug in Japan den Titel Transformers: Galaxy Force und in den USA den Titel Transformers: Cybertron. Produziert wurde die Serie erneut von We've, für die Animation, die erneut eine Kombination aus klassischer Cel-Animation und Cel Shading darstellte, war diesmal das japanische Studio Gonzo zuständig. In Japan wurde die Serie, die erneut 52 Folgen umfasste, von Ende 2004 bis Ende 2005 ausgestrahlt, in den USA dagegen erst ab Mitte 2005 auf Cartoon Network, wobei die ersten zwei Folgen zusammengeschnitten und die fehlenden Szenen am Ende der Serie als „neue“ Folge nachreicht wurden. Für die englische Synchronisation war erneut Voicebox verantwortlich. Inhaltlich sollte die Serie in Japan zunächst unabhängig von den beiden Vorgängerserien sein, was jedoch in der englischen Synchronfassung widerrufen wurde, und auch TakaraTomy bestätigte diese Verknüpfung der Serien 2007 offiziell. In Deutschland wurden die ersten 26 Folgen Anfang 2007 auf Kabel 1 ausgestrahlt, für die Synchronisation war Studio Hamburg verantwortlich.

Die aktuelle Zeichentrickserie trägt den Titel Transformers: Animated und wurde von Hasbro in Zusammenarbeit mit dem Sender Cartoon Network entwickelt, der die Serie seit Ende 2007 in den USA ausstrahlt. Anders als im Falle der vorangegangenen Serien untersteht die Produktion der Animated-Serie wieder der Kontrolle von Hasbro anstelle von Takara bzw. TakaraTomy. Für die Animation sind die japanischen Studios Mook und Studio 4°C zuständig. Inhaltlich ist Animated erneut unabhängig von allen vorangegangenen Serien, jedoch gibt es erneut zahlreiche Verweise auf frühere Serien in Form von Easter Eggs. In Japan ist eine Ausstrahlung von Animated bislang nicht angekündigt. In Deutschland wird eine von dem Unternehmen TV+ Synchron Berlin synchronisierte Fassung von Animated seit Frühjahr 2008 auf dem Sender Super RTL ausgestrahlt.

1986 kam in den USA ein Zeichentrickfilm mit dem Originaltitiel The Transformers: The Movie ins Kino, der inhaltlich zwischen der zweiten und dritten Staffel der Original-Zeichentrickserie spielt. Der Film entwickelte sich zu einem finanziellen Desaster und lief Deutschland nie im Kino, sondern wurde erst 1994 unter dem Titel Transformers – Der Kampf um Cybertron auf RTL ausgestraht. 2004 wurde der Film in Deutschland unter dem schlichten Titel Transformers auf DVD veröffentlicht.

2007 kam eine Realverfilmung mit dem schlichten Titel Transformers ins Kino, mit Michael Bay als Regisseur und Steven Spielberg als Ausführendem Produzenten. Inhaltlich stellt der Film ein von früheren Serien unabhängiges Universum dar. In Deutschland lief der Film ab August 2007 im Kino und ist seit Ende 2007 auf DVD und HD DVD erhältlich. Eine Fortsetzung, Transformers: Revenge of the Fallen, ist bereits abgedreht und soll im Sommer 2009 ins Kino kommen.

1984 wurde parallel zum Start der ursprünglichen Spielzeug- und der Zeichentrickserie auch eine Comicserie entwickelt, die ab Mai 1984, noch vor dem Start der Zeichentrickserie, bei Marvel Comics erschien. Ursprünglich als vierteilige Miniserie angelegt, wurde The Transformers aufgrund des großen Erfolges mit Heft 5 zu einer fortlaufenden, monatlich erscheinenden Serie, von der bis Mitte 1991 80 Hefte erschienen. Zudem gab es mehrere drei- oder vierteilige Miniserien wie Transformers: The Headmasters, Transformers: The Movie (eine Comicadaption des gleichnamigen Films), The Transformers Universe (eine Sammlung von Profilbeschreibungen der einzelnen Figuren) sowie ein Crossover mit den Figuren einer anderen Hasbro-Spielzeugserie, G.I. Joe. Zwar traten in der Comicserie dieselben Charaktere auf wie in der Zeichentrickserie, und auch die Ausgangssituation war dieselbe, doch waren die Geschichten der beiden Medien von Anfang an unabhängig voneinander und entwickelten sich auch bald in unterschiedliche Richtungen. Autor der Serie war ab Heft 5 Bob Budiansky, der im Vorfeld der Serie bereits an der Ausarbeitung der Charaktere beteiligt gewesen war. Mit Heft 56 wurde er von Simon Furman abgelöst, der die Serie bis zu ihrem Ende schrieb. Zeichner waren unter anderem Frank Springer, Don Perlin, José Delbo, Geoff Senior und Andrew Wildman.

Die britische Marvel-Tochter Marvel UK veröffentlichte derweil ab September 1984 ein eigenes Comic-Magazin im Format DIN A4, von dem bis Januar 1992, lange Zeit in wöchentlichen Abständen, 332 Hefte sowie sieben Jahressonderhefte, sogenannte Annuals, erschienen. Etwa die Hälfte der Hefte enthielt Nachdrucke der Geschichten aus den amerikanischen Heften, während die übrigen Ausgaben neue, speziell für den britischen Markt produzierte Geschichten enthielten, die inhaltlich als Ergänzung zu diesen angelegt waren. Autor dieser Geschichten war in den meisten Fällen Simon Furman, der später auch die US-Serie schreiben sollte. Zeichner waren unter anderem Geoff Senior, Dan Reed, Lee Sullivan und Andrew Wildman, die sich aufgrund des wöchentlichen Erscheinungsrhythmus regelmäßig abwechselten.

In Deutschland veröffentlichte der Condor-Verlag die ersten vier Hefte der US-Serie von Juli bis November 1986 als dreiteilige Miniserie unter dem eingedeutschten Titel Die Transformer, ebenfalls im Format DIN A4. Ab Februar 1989 erschien bei Condor dann eine fortlaufende monatliche Serie mit dem Titel Transformers, in der bis Dezember 1992 24 Hefte erschienen. Dabei wurden zunächst Geschichten aus den US-Heften nachgedruckt, jedoch häufig Geschichten ausgelassen. Ab Heft 7 enthielt die Serie nunmehr Geschichten aus den UK-Heften. Dafür veröffentlichte Condor weitere US-Geschichten in vier Taschenbüchern, ferner gab es auch drei Sonderhefte, die weitere Geschichten aus den US- und UK-Heften enthielten, jedoch wiederum ohne nachvollziehbare Reihenfolge.

Zur Spielzeugserie Transformers: Generation 2 erschien bei Marvel von November 1993 bis Oktober 1994 eine zwölfteilige Comicserie gleichen Namens, geschrieben von Simon Furman und gezeichnet unter anderem von Derek Yaniker, Manny Galan und Geoff Senior. Inhaltlich stellte die Serie eine direkte Fortsetzung der Originalserie dar. Außerdem enthielten die Hefte 138-148 der ebenfalls bei Marvel erscheinenden G.I. Joe-Comicserie einen Prolog zur Generation 2-Comicserie.

In Großbritannien veröffentlichte der Verlag Fleetway fünf Hefte der Generation 2-Serie, die neben Nachdrucken der US-Geschichten auch einen neuen Prolog enthielten. In Deutschland erschienen dagegen keine Comics zur Generation 2-Serie.

Von 2001 bis 2006 veröffentlichte der britische Verlag Titan Books in Zusammenarbeit mit Simon Furman Nachdrucke der Marvel-Geschichten in Form von Sammelbänden. Den Anfang machte der Band All Fall Down, der die US-Hefte 69-74 enthielt. Danach wurden in nicht immer chronologischer Reihenfolge beinahe alle 80 Hefte der regulären Serie, die vier Hefte der Headmasters-Miniserie sowie die zwölf Generation 2-Hefte nachgedruckt. Außerdem veröffentlichte Titan Sammelbände eines Großteils der UK-Geschichten, häufig inhaltlich sortiert nach mehrteiligen Geschichten, angefangen mit dem Mehrteiler Target: 2006 aus den UK-Heften 78-88. In Deutschland wurde keiner der Bände veröffentlicht. Derzeit erscheinen im Verlag IDW Publishing außerdem weitere Nachdrucke der Marvel-Geschichten im Rahmen der Serien Transformers: Generations und Transformers: Best of UK.

2001 sicherte sich der kanadische Kleinverlag Dreamwave Productions, ursprünglich ein Studio innerhalb von Image Comics, die Rechte an neuen Comics zu den Transformers. Ab April 2002 erschien dort eine sechsteilige Miniserie mit dem Titel Transformers: Generation One, geschrieben von Chris Sarracini und gezeichnet von Dreamwave-Präsident Pat Lee. Im Mittlepunkt standen die Originalcharaktere aus den Jahren 1984-86, wobei die Geschichte inhaltlich einmal mehr unabhängig von vorangegangenen Fernseh- und Comicserien war. Eine zweite Generation One-Miniserie mit dem Titel War and Peace, geschrieben von James McDonough (unter dem Pseudonym „Brad Mick“) und gezeichnet von Pat Lee, folgte 2003; im Dezember 2003 startete dann eine fortlaufende Serie, geschrieben von McDonough (später gemeinsam mit Adam Patyk) und gezeichnet von Don Figueroa.

Neben den Comics mit den unter Fans beliebten Originalcharakteren veröffentlichte Dreamwave ab Juli 2002 auch eine Serie zur Spielzeugserie Transformers: Armada, die ebenfalls inhaltlich unabhängig von der gleichnamigen Zeichentrickserie war. Autor war zunächst Chris Sarracini; ab Heft 6 wurde er durch Simon Furman abgelöst. Zeichner waren James Raiz, Pat Lee, Guido Guidi und Don Figueroa. Mit Heft 19, das im Januar 2004 erschien, änderte die Serie ihren Titel in Transformers: Energon um, passend zum Start der gleichnamigen Spielzeugserie. Inhaltlich wurde die Handlung der Armada-Serie weitergeführt. Furman blieb der Serie als Autor erhalten, während die Zeichnungen abwechselnd von Guido Guidi, Joe Ng, James Raiz, Alex Milne und Marcelo Matere stammten.

Völlig neuen Boden betrat die als Vorgeschichte zu den Generation One-Serien angelegte, von Simon Furman geschriebene sechsteilige Miniserie Transformers: The War Within, die von Oktober 2002 bis März 2003 bei Dreamwave erschien. Das Aussehen der auftretenden Charaktere basierte erstmals nicht unmittelbar auf existierenden Spielzeugfiguren, vielmehr wurden die Designs allesamt von Zeichner Don Figueroa speziell für diese Serie entwickelt. Eine zweite War Within-Miniserie mit dem Titel The Dark Ages erschien von Oktober 2003 bis April 2004, diesmal geschrieben von Simon Furman und gezeichnet von Andrew Wildman. Eine dritte Miniserie mit dem Titel The Age of Wrath, geschrieben von Furman und gezeichnet von Joe Ng, startete im Dezember 2004.

Ebenfalls bei Dreamwave erschien eine achtteilige Miniserie mit dem Titel Transformers: More than Meets the Eye, geschrieben von Adam Patyk und James McDonough und illustriert von verschiedenen Zeichnern, die von April bis November 2003 erschien und Profilbeschreibungen der einzelnen Transformers-Charaktere aus den Generation One-Serien enthielt. Eine dreiteilige More Than Meets the Eye-Miniserie mit den Armada-Charakteren von denselben Autoren erschien von März bis Mai 2004. Darüber hinaus erschienen bei Dreamwave noch eine vierteilige Miniserie mit dem Titel Transformers: Micromasters, geschrieben von McDonough und Patyk und gezeichnet von Rob Ruffolo, ein Transformers Summer Special sowie ein sechsteiliges Crossover mit G.I. Joe, geschrieben von John Ney Rieber und gezeichnet von Jae Lee.

Anfang Januar 2005 erklärte Dreamwave nach monatelangen Gerüchten über Zahlungsschwierigkeiten offiziell den Bankrott und verlor im Zuge dessen die Transformers-Lizenz, was zu einer sofortigen Einstellung der Serien führte. Die fortlaufende Generation One-Miniserie endete mit Heft 10, die Energon-Serie mit Heft 30, die dritte War Within-Miniserie mit Heft 3, und von einem zweiten Crossover mit G.I. Joe, geschrieben von James McDonough und Adam Patyk und gezeichnet von Pat Lee, erschien sogar nur das erste Heft. Vollends unveröffentlicht blieben eine geplante Beast Wars-Miniserie sowie eine More Than Meets the Eye-Miniserie mit den Energon-Charakteren. Viele der Dreamweave-Geschichten wurden auch in Form von Sammelbänden veröffentlicht, von denen der aktuelle Lizenzinhaber IDW Publishing mittlerweile Nachdrucke anbietet.

Parallel zu Dreamwave veröffentlichte in Großbritannien der dortige Ableger des Panini Verlags eine eigene Comicserie zu Transformers: Armada, geschrieben von Simon Furman und gezeichnet von Andrew Wildman, die inhaltlich unabhängig von der Zeichentrickserie und der Dreamwave-Comicserie war und neun Hefte überdauerte. In Deutschland begann der zu Panini gehörende Dino-Verlag Ende 2003 parallel zur Ausstrahlung der Zeichentrickserie auf RTL 2 mit der Veröffentlichung der Dreamwave-Serie, stellte die Veröffentlichung jedoch aufgrund der kurzen Ausstrahlungsdauer der Serie im Fernsehen (RTL 2 zeigte innerhalb von fünf Wochen nur 20 Folgen) bereits nach zwei Ausgaben wieder ein.

Der Image-Ableger Devil's Due Publishing, der von 2001 bis 2007 die Lizenz für Comics zur Hasbro-Spielzeugserie G.I. Joe besaß, veröffentlichte ebenfalls mehrere Crossover-Miniserien, in denen die Transformers und die G.I. Joe-Charaktere aufeinander trafen.

2005 erwarb der Kleinverlag IDW Publishing die Lizenz für neue Transformers-Comics. Seit Ende 2005/Anfang 2006 erscheinen hier neue Miniserien wie Infiltration, Stormbringer, Escalation, Devastation, Megatron: Origin oder All Hail Megatron, in denen erneut die Charaktere aus der Originalserie auftreten, inhaltlich abermals unabhängig von allen vorangegangenen Geschichten. Ergänzt werden die Miniserien durch sogenannte Spotlight-Einzelhefte, in denen jeweils eine einzelne Figur im Mittelpunkt steht. Autoren der Geschichten sind Simon Furman, Eric Holmes (Megatron: Origin) und Shane McCarthy (All Hail Megatron), Zeichner unter anderem E.J. Su, Don Figueroa, Nick Roche, Guido Guidi, Marcelo Matere und Alex Milne.

Ebenfalls bei IDW erschienen zwei Miniserien zur Beast Wars-Serie mit den Titeln The Gathering und The Ascending (jeweils von Autor Simon Furman und Zeichner Don Figueroa), die vierteilige Miniserie Beast Wars Sourcebook mit Profilbeschreibungen der Charaktere (geschrieben von Simon Furman und Benson Yee und illustriert von verschiedenen Zeichnern), ferner eine erneute vierteilige Comicadaption des Zeichentrickfilms Transformers: The Animated Movie (von Autor Bob Budiansky und Zeichner Don Figueroa), eine vierteilige Miniserie mit dem Titel Evolutions: Hearts of Steel (von Autor Chuck Dixon und Zeichner Guido Guidi) sowie verschiedene Comics zum Transformers-Kinofilm aus dem Jahr 2007 und der neuen Serie Transformers: Animated. Aktuell erscheinen zudem Comics aus dem Umfeld der Fortsetzung des Kinofilms, Transformers: Revenge of the Fallen, der im Sommer 2009 seine Kinopremiere haben soll. Darüber hinaus veröffentlicht IDW auch Nachdrucke von Marvel- und Dreamwave-Geschichten.

Weitere offizielle Transformers-Comics mit den Titeln The Wreckers und Transformers: Universe, produziert von dem Unternehmen 3H Enterprises, waren im Rahmen der BotCon-Convention bzw. später der Official Transformers Collectors' Convention erhältlich. Die Hefte erschienen jedoch sehr sporadisch und endeten 2004 abrupt, als Hasbro 3H 2004 die Lizenz entzog. Seit 2005 veröffentlicht das Unternehmen Fun Publications neue Transformers-Comics, von denen einige im Rahmen der BotCon, andere als Teil des Magazins des Official Transformers Collectors' Club erhältlich sind. Einige der Geschcihten wurden auch von IDW Publishing für ein breites Publikum veröffentlicht.

Der britische Verlag Titan Magazines veröffentlicht seit 2007 ein monatliches Transformers-Magazin, das neben Nachdrucken von IDW-Geschichten auch eigene Kurzgeschichten mit den Charakteren des Transformers-Kinofilms aus dem Jahr 2007 enthält. Ab Juli 2008 sollen die Geschichten in gesammelter Form auch von IDW in den USA veröffentlicht werden. 2008 soll bei Titan ferner eine neue Comicserie zu Transformers: Animated erscheinen.

Zu den Transformers gibt es zahlreiche Fanconventions, von denen eine sogar offiziell von Hasbro lizenziert ist. Die jährlich abgehaltene BotCon wurde ursprünglich 1994 von den Brüdern Jon und Karl Hartman ins Leben gerufen, an der ersten Convention in Fort Wayne, Indiana nahmen 180 Besucher teil. In den Folgejahren wurde die BotCon zunächst von wechselnden Einzelpersonen organisiert, bis die Hartman-Brüder 1997 zur Finanzierung der BotCon gemeinsam mit Glen Hallit das Unternehmen 3H Enterprises gründeten. Von Anfang an stellte Hasbro den jeweiligen Veranstaltern der BotCon Exklusivfiguren zur Verfügung, bei denen es sich zunächst um unveröffentlichte Figuren handelte. In späteren Jahren handelte es sich dabei jedoch um Varianten bereits erschienener Figuren, die über neue, von den Veranstaltern der Convention ausgesuchte Farben trugen und in zunehmend professioneller gestalteten Verpackungen erhältlich waren. Auch offiziell von Hasbro genehmigte Comics waren im Rahmen der BotCon erhältlich. Es gab sogar Ableger der BotCon in Japan und Europa, die sich jedoch beide nicht lange hielten.

2002 wurde die BotCon von Hasbro als offizielle Transformers-Convention anerkannt, ferner wurde auch ein offizieller Sammlerclub angekündigt. Dafür kam es jedoch zum Bruch zwischen den Hartman-Brüdern und Glen Hallit. Während erstere 3H Enterprises verließen und den Namen „BotCon“ mit sich nahmen, veranstaltete Hallit ab 2003 die „Official Transformers Collectors' Convention“. Die Hartmans veranstalteten dafür 2004 noch einmal eine inoffizielle BotCon, doch entzog Hasbro Hallit noch im selben Jahr wieder die Lizenz. 2005 ging diese an das von Brian Savage geleitete Unternehmen Fun Publications, das bereits eine offizielle Convention sowie einen Sammlerclub zur Hasbro-Serie G.I. Joe veranstaltete. Die Hartman-Brüder wurden als Berater angeworben und stellten Fun Publications im Gegenzug den Namen „BotCon“ zur Verfügung. 2005 startete Fun Publications zugleich auch den Official Transformers Collectors' Club, der neben einem zweimonatlichen Magazin mit einem exklusiven Comic auch Exklusivfiguren für Clubmitglieder anbietet. Die bislang letzte BotCon, die im April 2008 in Cincinnati, Ohio stattfand, hatte eine „Rekordzahl“ an Besuchern. Sämtliche Exklusivfiguren, von denen einige auf etwas über tausend Exemplare limitiert waren, wurden komplett ausverkauft.

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Transformers (Film)

Das maschinelle Aufgebot des Films.

Transformers ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2007, der auf den gleichnamigen Spielzeugreihen des Herstellers Hasbro basiert. Der Film entstand unter Regie von Michael Bay und im Verleih von Paramount Pictures und DreamWorks SKG, die menschliche Hauptrolle wird von Shia LaBeouf verkörpert. In den Vereinigten Staaten startete der Film am 4. Juli 2007, in Deutschland und Österreich dagegen erst am Mittwoch, den 1. August 2007.

Unterstützt wurde die Produktion unter anderem von dem Spielzeugunternehmen Hasbro, den Streitkräften der USA sowie zahlreichen Unternehmen, die im Gegenzug ihre Produkte mittels Product Placement im Film unterbringen konnten, darunter der Fahrzeugfabrikant General Motors.

Begleitet wurde der Filmstart von einer gigantischen Marketing-Kampagne, die neben den Hasbro-Spielzeugfiguren auch Comics, Bücher, Videospiele und ein Alternate Reality Game umfasste.

Weltweit spielte der Film an den Kinokassen über 700 Millionen US-Dollar ein; zudem stellte Transformers in den USA die erfolgreichste DVD-Veröffentlichung des Jahres 2007 dar. Der Film gewann mehrere Scream Awards und wurde in mehreren Nebenkategorien für einen Oscar nominiert. Die Fortsetzung Transformers 2 – Die Rache startet am 24. Juni 2009 in den deutschen Kinos.

Auf dem Planeten Cybertron lebte eine Rasse intelligenter, eigenständig agierender Roboter, die über die Fähigkeit verfügen, ihre Körper in andere Formen zu verwandeln. Einst regierten die Brüder Optimus Prime und Megatron gemeinsam über den Planeten, doch insgeheim scharte der machthungrige Megatron eine Armee ihm treu ergebener Gefolgsleute, die Decepticons, um sich, mit dem Ziel, Macht über das gesamte Universum zu erlangen. Optimus Prime und seine Gefolgsleute, die Autobots, stellten sich den Decepticons jedoch entgegen, was schließlich zu einem Bürgerkrieg führte. Megatron hatte es auf den Allspark abgesehen, ein Artefakt, das den Maschinen auf Cybertron einst das Leben geschenkt hatte. Die Autobots sahen schließlich nur noch einen Ausweg und entschlossen sich, den Allspark ins All zu schießen.

Tausende Jahre später stößt eine Arktis-Expedition unter der Führung von Captain Archibald Witwicky auf den leblosen, eingefrorenen Körper von Megatron, der auf der Suche nach dem Allspark auf der Erde bruchgelandet ist. Versehentlich aktiviert Witwicky Megatrons Navigationssystem, was dazu führt, dass die Koordinaten des Allsparks in die Brille von Captain Witwicky eingraviert werden. Über hundert Jahre später suchen die Decepticons unter der Führung von Starscream auf der Erde nach ihrem Anführer Megatron und dem Allspark. Mit diesem wollen sie aus den irdischen Maschinen eine neue Armee erschaffen. Die Autobots suchen den Allspark ebenfalls, allerdings um auf ihrer Heimatwelt ihre Zivilisation neu aufzubauen; im Gegensatz zu den Decepticons versuchen sie dabei möglichst keine Menschen zu töten oder zu verletzten.

Die Filmhandlung beginnt mit einem Angriff der Decepticons Blackout und Scorponok auf eine US-Basis in Katar, mit dem Ziel, an militärische Geheiminformationen zu gelangen. Bei diesem Angriff kommen fast alle Soldaten ums Leben, mit Ausnahme einer kleinen Gruppe, der die Flucht gelingt, darunter Captain William Lennox und Technical Sergeant Robert Epps.

Der siebzehnjährige Sam Witwicky, Captain Witwickys Urenkel, bekommt in der Zwischenzeit von seinem Vater Ron als Belohnung für gute Schulnoten sein erstes Auto spendiert, allerdings ist Ron nur bereit, 4000 US-Dollar auszugeben. Dem Autobot Bumblebee, als Vorhut zur Erde geschickt, um nach dem Allspark zu suchen, gelingt es in der Tarnung eines gebrauchten Camaro, die Ereignisse so in seinem Sinne zu manipulieren, dass Sam sich für ihn entscheidet. Während Sam seinen neuen Wagen nutzen will, um seine Mitschülerin Mikaela zu beeindrucken, verschafft sich Bumblebee Gewissheit, dass Sam im Besitz der Brille ist, und informiert anschließend seine Autobot-Kameraden, dass sich der Allspark tatsächlich auf der Erde befindet. Dabei wird er jedoch von Sam beobachtet.

In der Zwischenzeit ist der Decepticon Frenzy in die Air Force One eingedrungen, um dort ein Computervirus zu installieren, das sämtliche Funkverbindungen weltweit lahmlegen soll, und zugleich nach Hinweisen auf den Allspark zu suchen, wodurch er ebenfalls auf Captain Witwicky und dessen Nachfahren Sam aufmerksam geworden ist. Daraufhin wird Sam von Barricade, einem anderen Decepticon, angegriffen, doch Bumblebee kommt ihm und Mikaela zu Hilfe. Nachdem er Barricade überwältigt hat, bringt er Sam und Mikaela zum vereinbarten Treffpunkt mit den übrigen Autobots, die in der Zwischenzeit auf der Erde gelandet sind. Nachdem Optimus Prime Sam die Situation erklärt hat, willigt dieser ein, den Autobots die Brille auszuhändigen.

Erschwert wird die Sache jedoch dadurch, dass mit der Geheimorganisation „Sector Seven“, die vor Jahrzehnten den von Captain Witwicky entdeckten Megatron in ihren Besitz gebracht und mittels Reverse Engineering dazu genutzt hat, den technischen Fortschritt der Menschheit voranzutreiben, eine dritte Partei auf den Plan tritt. Unfähig, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, nehmen sie Bumblebee gefangen und bringen diesen in ihr geheimes Hauptquartier im Inneren des Hoover-Staudamms, wo sich auch Megatron und der Allspark befinden. Dorthin bringen sie schließlich auch Sam, Mikaela, Lennox, Epps sowie die Computerspezialistin Maggie Madsen, den mit ihr befreundeten Hacker Glen Whitman und den US-Verteidigungsminister John Keller.

Während Frenzy ebenfalls ins Hauptquartier von Sector Seven eindringt, Megatron befreit und die übrigen Decepticons herbeiruft, gelingt es Sam, die Armeesoldaten davon zu überzeugen, dass Bumblebee keine Bedrohung darstellt. Als die Decepticons den Staudamm angreifen, fliehen Sam, Mikaela, Bumblebee, Lennox und Epps mit dem Allspark und treffen unterwegs auf die übrigen Autobots, während sich Maggie, Glen, Keller und Sector Seven-Agent Reginald Simmons in einem Funkraum im Inneren des Damms verschanzen und die US-Streitkräfte alarmieren.

In der fiktiven Stadt Mission City kommt es schließlich zur entscheidenden Auseinandersetzung zwischen den Autobots, den Decepticons und der US-Armee. Nachdem Megatron den Autobot Jazz getötet hat, liefert er sich einen erbitterten Kampf mit seinem Erzfeind Optimus Prime. Am Ende gelingt es Sam, den Allspark zu zerstören, indem er diesen Megatron in die Brust drückt und letzteren auf diese Weise ebenfalls tötet. Am Ende bittet Bumblebee darum, bei Sam bleiben zu dürfen, woraufhin sich die Autobots entschließen, fortan auf der Erde zu leben. Die leblosen Körper der Decepticons werden im Meer versenkt.

Im Abspann ist zu sehen, wie Starscream die Erdatmosphäre verlässt und ins Weltall flieht.

Im Mittelpunkt der Handlung steht der 17-jährige Samuel James „Sam“ Witwicky (Shia LaBeouf), der von seinem Vater sein erstes Auto spendiert bekommt, ohne zu wissen, dass es sich dabei um einen außerirdischen Roboter handelt. Als Nachfahre von Captain Archibald Witwicky ist Sam in Besitz von dessen Brille, in die eine Karte zur Position des Allspark-Würfels eingraviert ist. Sam basiert auf der Figur des „Spike“ Witwicky, eines menschlichen Freundes der Autobots aus der Transformers-Zeichentrickserie aus den 1980er Jahren.

Mikaela Banes (Megan Fox) ist Sams Mitschülerin und wird von diesem angebetet. Im Laufe der Ereignisse des Films wird sie tatsächlich zu Sams Freundin. Als Vorbild für die Figur der Mikaela kann Carly, Spikes Freundin und spätere Ehefrau aus der ursprünglichen Transformers-Zeichentrickserie, angesehen werden, mit der sie auch die technischen Kenntnisse gemeinsam hat. Sams Eltern sind Ron Witwicky (Kevin Dunn) und Judy Witwicky (Julie White). Während Spikes Mutter in der ursprünglichen Transformers-Zeichentrickserie nie erwähnt wurde, war sein Vater dort nur unter dem Spitznamen „Sparkplug“ bekannt, der im Film jedoch ebenfalls keine Verwendung fand. Der Autohändler Bobby Bolivia (Bernie Mac) wiederum verkauft Sam Bumblebee und tritt danach nicht wieder auf.

Captain William Lennox (Josh Duhamel) gehört den US Army Rangers an und leitet ein Team von Soldaten aus unterschiedlichen Abteilungen der US-Streitkräfte, die auf der fiktiven SOCCENT Forward Operations Base in Katar stationiert sind. Lennox' Team stellt im Film die einzigen Überlebenden eines Angriffs des Decepticons Blackout auf die Basis dar. Lennox ist verheiratet und Vater einer neugeborenen Tochter. Seinem Kommando untersteht Technical Sergeant Robert Epps (Tyrese Gibson) von der US Air Force, dessen Aufgabe darin besteht, Luftangriffe vom Boden aus zu koordinieren.

John Keller (Jon Voight) ist der Verteidigungsminister der USA und dem zum Zeitpunkt der Entstehung des Films amtierenden US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld nachempfunden. Ihm untersteht die aus Australien stammende Computerexpertin Maggie Madsen (Rachael Taylor), die als erste ein Muster in einem Signal der Decepticons erkennt. Unter Missachtung der Sicherheitsbestmmungen des Pentagons zieht sie ihren Freund, den Hacker Glen Whitman (Anthony Anderson), zur Beratung hinzu, was die beiden in Schwierigkeiten mit Maggies Vorgesetzten bringt. Der Hintergrund Maggies und Glens wird in der Buchadaption Tranformers: The Junior Novel näher erläutert, wobei Maggies Nachname hier sowie im Buch Transformers: The Movie Storybook - basierend auf einer frühen Drehbuchfassung - statt „Madsen“ mit „Marconi“ angegeben wird.

Agent Reginald „Reggie“ Simmons (John Turturro) arbeitet für die fiktive Regierungsorganisation „Sector Seven“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Aktivitäten von Außerirdischen auf der Erde zu verfolgen, zu dokumentieren und vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Weitere Details zur Geschichte der Figur wurden in der Comic-Vorgeschichte von IDW Publishing enthüllt. Zur Zeit der Filmhandlung ist der Leiter von Sector Seven Tom Banachek (Michael O'Neill).

Anführer der Autobots ist Optimus Prime, der Freiheit als das Recht aller empfindenden Wesen betrachtet. Einst ein Frontlenker-Sattelzug mit Anhänger, erachtete Regisseur Michael Bay eine daraus resultierende Roboter-Form für den Film als zu klein und entschied sich statt dessen für einen Langhauber, den Peterbilt 379. Auch auf einen Anhänger wird im Film verzichtet.

Bumblebee, ursprünglich als Vorhut der Autobots zur Erde geschickt, agiert während des Films als Sams Beschützer. Aufgrund einer Kampfverletzung kann er die meiste Zeit über nicht sprechen, sondern kommuniziert über sein Autoradio. Die Fahrzeugform der ursprünglichen Bumblebee-Figur aus dem Jahr 1984 basierte auf einem VW Käfer, doch da Michael Bay ungewollte Assoziationen mit Disneys Herbie vermeiden wollte, verwandelt er sich im Film statt dessen in einen Chevrolet Camaro - zunächst in ein 1976er-Modell, später dann in das brandneue 2009er-Modell.

Jazz, Optimus Primes Stellvertreter und zugleich ein großer Bewunderer der irdischen Kultur, verwandelt sich statt in einen Porsche 935 im Film vielmehr in einen Pontiac Solstice, womit er nunmehr der kleinste aller Autobots ist - aus diesem Grund war Michael Bay mit der von General Motors zur Verfügung gestellten Fahrzeugform für Jazz auch nicht wirklich glücklich.

Ironhide ist Optimus Primes Waffenexperte. Statt in einen roten Minivan verwandelt er sich im Film in einen schwarzen GMC Topkick-Pickup.

Ratchet, der Chefarzt der Autobots, verwandelt sich statt in eine Krankenwagen-Version eines Minivans nunmehr in einen modifizierten Hummer H2-Search and Rescue-Rettungswagen.

Anstelle von Ironhide war ursprünglich ein „weiblicher“ Autobot namens Arcee vorgesehen, der/die sich in ein Motorrad verwandeln sollte, jedoch entschieden sich die Autoren letztendlich gegen diese Figur. Hasbro brachte dennoch eine Spielzeugfigur von Arcee heraus, die auf dem ungenutzten Filmdesign basiert.

Megatron, der machthungrige Anführer der Decepticons, verbringt den größten Teil des Films in tiefgefrorenem Zustand, weshalb er auch als einziger Transformer über keine irdische Tarnform verfügt, sondern sich in eine Art außerirdischen Jet verwandelt. Der Original-Megatron von 1984 verwandelte sich in eine Walther P38-Pistole, eine Form, die im Film nicht nur schwer zu erklären gewesen wäre, sondern aufgrund verschärfter amerikanischer Gesetze bezüglich realistischer Spielzeugwaffen auch Hasbro vor große Probleme gestellt hätte.

Megatrons Stellvertreter ist Starscream, der sich statt in einen F-15 Eagle-Kampfjet nunmehr in das aktuelle Modell, einen F-22 Raptor, verwandelt. Traditionell als hinterlistiger Opportunist dargestellt, der gerne selbst Megatrons Platz einnehmen würde, wird das angespannte Verhältnis zwischen den beiden im Film nur kurz angedeutet.

Bonecrusher, ein Buffalo MPCV-Minenräumfahrzeug, verbindet außer dem Namen wenig mit dem Original-Bonecrusher, der sich in eine Planierraupe verwandelte.

Die übrigen Decepticons sind Barricade, ein Saleen S281 „Extreme“ Mustang; Devastator alias Brawl, ein stark modifizierter M1 Abrams-Panzer; Frenzy, ein GPX Portable CD/MP3/WMA/AM/FM-Ghettoblaster; Blackout, ein MH-53 Pave Low-Transporthubschrauber; sowie Scorponok, damals wie heute ein mechanischer Skorpion, wobei die Filmversion eine symbiotische Verbindung mit Blackout besitzt und zugleich einen Teil des Antriebs von dessen Hubschrauber-Modus bildet. Hasbros Spielzeugfiguren verfügen zudem über einen Roboter-Modus, der jedoch im Film nie zum Einsatz kommt.

Einige der Decepticons änderten im Vorfeld ihre Identitäten: So basierte Frenzy ursprünglich auf einem Decepticon namens Soundwave , der sich einst in einen Kassettenrekorder verwandelte. Ferner gab Hasbro der Spielzeugversion des Panzers den Namen „Brawl“, obwohl dieser im Film den Namen „Devastator“ trägt.

Regisseur Michael Bay hätte außerdem gerne noch einen weiteren Roboter im Film eingesetzt, der sich in einen Flugzeugträger verwandelt, gab diese Idee jedoch aus Kostengründen sehr schnell wieder auf.

Der Film enthält zahlreiche Anspielungen auf andere Filme und Fernsehserien wie Armageddon, E. T. – Der Außerirdische oder Star Trek sowie Film- und Comicfiguren wie Freddy Krueger oder Wolverine. Ferner gibt es auch zahlreiche Anspielungen auf und Zitate aus der Original-Transformers-Zeichentrickserie, der Spielzeug- und Comicserie sowie aus dem Zeichentrickfilm Transformers – Der Kampf um Cybertron aus dem Jahr 1986.

Bumblebees Duftspender, der die Aufschrift „Bee-Otch“, ein Wortspiel mit seinem Namen, trägt, war derweil später Anlass für eine Klage, da der bereits vor dem Film existierende Duftspender ohne Genehmigung verwendet wurde, unter anderem auch zu Promotionszwecken im Vorfeld des Films.

Regisseur Michael Bay hat einen kurzen Auftritt im Film als Passant, der von Megatron mit dem Kommentar „Disgusting!“ („Widerlich!“) gegen ein Taxi geschleudert wird.

Ursprünglich hatte Produzent Don Murphy geplant, einen Film zu produzieren, der auf der Hasbro-Spielzeugserie G.I. Joe basiert, entschloss sich jedoch infolge des Beginns des Irakkriegs im März 2003, statt dessen einen Transformers-Film zu drehen. Tom DeSanto schloss sich als zweiter Produzent dem Projekt an und verfasste einen ersten Handlungsentwurf, der für den fertigen Film letztendlich keine Rolle spielte.

Im Juni 2003 wurde der Film offiziell angekündigt. Steven Spielberg übernahm 2004 die Rolle des Ausführenden Produzenten, während John Rogers im November desselben Jahres als Drehbuchautor bestätigt wurde. Im Februar 2005 wurde Rogers durch Alex Kurtzman und Roberto Orci ersetzt. Spielberg versuchte Ende Juli 2005, Michael Bay davon zu überzeugen, den Regiestuhl zu übernehmen. Dieser hatte zunächst kein Interesse an einem „Spielzeugfilm“, änderte seine Meinung jedoch nach einem Besuch bei Hasbro. Allerdings entschloss sich Bay, den Film „realistisch“ und für Erwachsene zugänglich zu gestalten.

Im Mittelpunkt der Filmhandlung sollte die so genannte „Matrix“ stehen, die ein fester Bestandteil des Transformers-Mythos ist. Da der Name jedoch schon für die Matrix-Trilogie verwendet wurde, benannte man den Würfel im Film in „Allspark“ um.

Aufgrund des großen Produktionsvorlaufs der Spielzeugfiguren drängte Hasbro Bay, möglichst frühzeitig eine Auswahl der im Film auftretenden Transformers-Charaktere und ihrer Verwandlungsformen zu treffen sowie die dazugehörigen Roboterdesigns fertigzustellen, obwohl das Drehbuch zu jenem Zeitpunkt noch nicht vollständig war. Dies hatte zur Folge, dass im Film einige neu erfundene Charaktere auftreten, die außer dem Namen wenig mit zuvor existierenden Transformers-Figuren verbindet.

Die Roboterformen der Transformers wurden größtenteils per Computeranimation erschaffen, zu drei Vierteln von ILM und zu einem Viertel von Digital Domain. Allerdings wurden auch von einigen Robotern Attrappen gebaut.

Gedreht wurde Transformers unter anderem in Boston, Los Angeles, New York City, auf dem Gelände der Universal Studios Hollywood, der Holloman Air Force Base, der White Sands Missile Range und am Hoover-Staudamm. Für die Tarnformen der meisten Transformers, mit Ausnahme Megatrons, wurden echte Fahr- beziehungsweise Flugzeuge verwendet.

Als erster Darsteller für den Film wurde im März 2006 Shia LaBeouf bestätigt.

Optimus Prime wird im Film von Peter Cullen gesprochen, der diese Rolle bereits in der Zeichentrickserie verkörperte. Dies sollte ein „Geschenk“ an die Fans darstellen.

Die Streitkräfte der USA unterstützten den Film und die gesamte Produktion nicht nur finanziell, sondern stellten den Filmemachern auch exklusiv mehrere Fahr- und Flugzeuge sowie einige Soldaten zur Verfügung, die mit den Darstellern trainierten. Auch ist Transformers der erste Film, in dem F22-Kampfflugzeuge zu sehen sind, die nicht am Computer erschaffen wurden. Im Gegenzug räumte Bay den Streitkräften ein Mitspracherecht bei der Endfassung des Films ein. Diese versprachen sich hiervon eine Besserung ihres leicht angeschlagenen Rufs in den USA sowie eine moderne, unbewusste Art, junge Menschen zu Rekrutierungszwecken anzuwerben.

Darüber hinaus wird in Transformers sehr viel Product Placement eingesetzt. Die größte Rolle spielte der Spielzeughersteller Hasbro, der als Rechteinhaber an der Transformers-Marke nicht nur Lizenzgeber, sondern auch direkt an der Entwicklung des Films beteiligt war und ein Mitspracherecht bei der Darstellung der Transformers im Film und anderen Details hatte. Hasbro übte aufgrund des Produktionsvorlaufs der Spielzeuge Druck auf Michael Bay aus, damit dieser möglichst frühzeitig eine Auswahl der im Film auftretenden Transformers-Charaktere traf sowie die dazugehörigen Figurendesigns fertigstellen ließ. Auf Grundlage der von Industrial Light & Magic entwickelten Roboterdesigns entwickelten Hasbro und das japanische Partnerunternehmen Tomy dann die Spielzeuge. Für viele der Spielzeuge musste Hasbro eine Lizenz der Fahrzeughersteller erwerben. Zwar war Hasbro nicht direkt an den Filmeinnahmen beteiligt, hatte dafür jedoch als Inhaber der Rechte an der Transformers-Marke den Vorteil, an den Spielzeugfiguren mehr zu verdienen als mit Fremdlizenzen wie Spider-Man oder Star Wars. Zudem war es Hasbro so möglich, über 240 Lizenzen an Drittunternehmen zu vergeben. In den USA war der Erfolg so groß, dass Hasbro bereits im Juli drei Millionen Transformers-Spielzeugfiguren verkauft hatte. Im dritten Quartal 2007 konnte Hasbro so einen Nettozuwachs von 18 % gegenüber dem Vorjahr verbuchen, was in erster Linie auf die Transformers sowie Spielzeuge zu verschiedenen Marvel-Filmen zurückgeführt wurde. Angaben zu den Verkäufen in Deutschland liegen dagegen nicht vor.

Auch die Fahrzeugformen der Autobots, die sich alle in Fahrzeuge von Tochterunternehmen des US-Fabrikanten General Motors verwandeln, stellen eine Form von Product Placement dar. Michael Bay konnte so drei Millionen Dollar seines Budgets bei der Beschaffung von Fahrzeugen einsparen. Darüber hinaus wurden Marken wie Cadillac, Apple, Yahoo, Burger King, Mountain Dew, Nokia, Panasonic, Cisco und HP an verschiedenen Stellen des Films werbewirksam platziert.

Die deutsche Synchronisation des Films übernahm die Interopa Film GmbH aus Berlin. Das Dialogbuch stammt von Tobias Meister. Als Synchronsprecher sind unter anderem David Turba (als Sam Witwicky/Shia LaBeouf), Luise Helm (als Mikaela Banes/Megan Fox), Dennis Schmidt-Foß (als Captain William Lennox/Josh Duhamel), Stefan Fredrich (als Agent Reggie Simmons/John Turturro), Reiner Schöne (als Optimus Prime/Peter Cullen), Hans-Jürgen Wolf (als Megatron/Hugo Weaving), Anja Stadlober (als Maggie Madsen/Rachael Taylor) sowie Klaus Dieter Klebsch (als Tom Banachek/Michael O'Neill) zu hören.

Hasbro veröffentlichte die gemeinsam mit dem japanischen Partnerunternehmen TakaraTomy (Tomy außerhalb Japans) entwickelte Spielzeugserie. Im Gegensatz zu früheren Transformers-Serien standen hier nicht die Spielfiguren an erster Stelle, sondern die Filmdesigns, die von Industrial Light & Magic entwickelt wurden. Neben Spielzeugen zu den Film-Robotern in verschiedenen Größen und Ausführungen umfasste die Reihe auch Figuren, die nicht im Film auftraten. Aufgrund des großen finanziellen Erfolgs in den USA wurde die Spielzeugserie bis weit ins Jahr 2008 hinein fortgesetzt. Viele der Figuren waren auch in Deutschland erhältlich.

Der amerikanische Comicverlag IDW Publishing veröffentlichte mehrere Comic-Miniserien zum Kinofilm, darunter eine Vorgeschichte zur Filmhandlung, eine Comicadaption des Films selbst und eine Fortsetzung mit dem Titel The Reign of Starscream. Alle diese Miniserien erschienen auch als Sammelbände. Weitere Comics zum Film erscheinen in Großbritannien in Form des monatlichen Transformers-Magazins bei Titan Magazines. In Deutschland erschienen bisher nur die ersten 17 Seiten des ersten Heftes der Comic-Vorgeschichte zum Film im Rahmen des Offiziellen Magazins zum Film im Verlag Comma Publishing.

Der Verlag Del Rey Books, ein Imprint des zu Random House gehörenden Verlags Ballantine Books, veröffentlichte zwei von Alan Dean Foster verfasste Bücher, eine Vorgeschichte zum Film mit dem Titel Transformers: Ghosts of Yesterday sowie die Romanadaption des Films. Zwei weitere Bücher für jüngere Leser, Transformers: The Junior Novel sowie Transformers: The Movie Storybook, erschienen bei HarperEntertainment, einem Imprint des Verlags HarperCollins. Dorling Kindersley wiederum veröffentlichte das Buch Transformers: The Movie Guide.

Passend zum Film erschien auch ein von Activision entwickeltes Videospiel mit dem Titel Transformers: The Game, das für die Nintendo Wii, die PlayStation 2, die Playstation 3, die Xbox 360 und PCs mit DVD-ROM-Laufwerken erhältlich war und auch in Deutschland in den Handel kam. Eine Variante des Spiels erschien für die PlayStation Portable, zudem erschienen für den Nintendo DS zwei weitere Spiele mit den Titeln Transformers: Autobots und Transformers: Decepticons, entwickelt von Vicarious Visions.

Schließlich gab es noch zahlreiche Online-Spiele, die häufig im Rahmen von Promo-Aktionen mit Partnern wie Pepsi, der Einzelhandelskette Target oder General Motors angeboten wurden. Zudem gab es Vorfeld des Films ein Alternate Reality Game mit dem Namen Sector Seven.

Der ursprüngliche Soundtrack zum Film, Transformers: The Album, ist ein Sampler mit Stücken von Bands wie Linkin Park, den Goo Goo Dolls, den Smashing Pumpkins uvm., die im Film enthalten sind oder dazu passen. Die eigentliche Filmmusik mit den von Steve Jablonsky komponierten orchestralen Stücken, Transformers: The Score, erschien dagegen erst im Oktober 2007.

Weltpremiere feierte Transformers am 28. Juni 2007 in Australien, später am selben Tag gefolgt von anderen Ländern wie Neuseeland, Singapur und den Philippinen. Am 3. Juli lief der Film dann mit 4011 Kopien auch in den USA an. Bereits an seinem ersten Spieltag spielte der Film 28 Mio. US-Dollar ein und erzielte damit das größte Dienstagsergebnis überhaupt. Nach Die Simpsons – Der Film ist dies der zweiterfolgreichste Starttag eines Films, der keine Fortsetzung darstellt. Transformers spielte am Starttag in China 3 Millionen US-Dollar ein und ist damit erfolgreichster ausländischer Film. Dies schaffte er auch in Südkorea. Im Oktober 2007 belegte Transformers in China mit umgerechnet 37,3 Millionen Dollar an den Kinokassen Platz 2 der erfolgreichsten ausländischen Filme. Insgesamt beträgt das Einspielergebnis in den USA 319 Millionen US-Dollar und weltweit 706,2 Millionen US-Dollar. Damit ist Transformers einer von 29 Filmen, die weltweit über 700 Millionen Dollar eingespielt haben.

Der Filmstart in Deutschland wurde von UIP kurzfristig vom 4. Juli auf den 1. August 2007 verschoben. Somit sind Deutschland, Österreich und Japan die letzten Länder, in denen der Film gestartet ist. Dies hatte zur Folge, dass der Deutschlandstart von Hasbros Spielzeugreihe zum Film sowie eine Promo-Aktion bei Burger King weit vor dem Start des Films im Kino erfolgten und der erhoffte gegenseitige Werbeeffekt so nicht die gewünschte Wirkung entfalten konnte. In Deutschland sahen den Film während der zehn Wochen Laufzeit insgesamt 1.507.542 Besucher im Kino, womit er Platz 16 der erfolgreichsten Kinofilme des Jahres 2007 in Deutschland einnimmt, das Einspielergebnis in Deutschland beträgt insgesamt 14,0 Millionen US-Dollar.

Der Verkaufsstart der DVD- und HD-DVD-Fassungen in den USA begann ebenfalls sehr erfolgreich, so verkaufte sich die DVD-Fassung alleine am ersten Tag mehr als 4,5 Millionen Mal und in der ersten Woche mehr als 8,3 Millionen Mal, wobei letzteres einen neuen Verkaufsrekord darstellt; die HD DVD verkaufte sich am ersten Tag mehr als 100.000 Mal und in der ersten Woche mehr als 190.000 Mal. In den USA stellt Transformers mit 13,7 Millionen verkauften Exemplaren die erfolgreichste DVD-Veröffentlichung des Jahres 2007 dar.

Die Medienresonanz war gemischt. So bezeichnete Die Zeit den Film als „Triumph der Hirnlosigkeit“, und laut der taz sind die Dialoge von „so herzzerreißender Dämlichkeit, dass sogar Bays bisheriger Karrieretiefpunkt Armageddon im Nachhinein beinahe wie ein Shakespearedrama anmutet.“ Der Tagesspiegel kritisierte unter anderem die „verherrlichende Feier des US-Militärs“ und die „schamlos Schleichwerbung“ und kam zu dem abschließenden Urteil: „Es ist ein unförmiger und entsetzlich dummer Film.“ Die Welt bemängelte, „dass mit jedem zusätzlichen Gigabyte Fähigkeit schrumpft, eine Geschichte anständig zu erzählen“, bezeichnete es ferner als „eklatantes Versagen der Regie“, dass man die einzelnen Transformers in den „endlosen Action-Szenen kaum auseinanderhalten“ könne, und konstatierte Bay insgesamt ein „offensichtliche Desinteresse an Menschen“ sowie eine „Anbetung von Maschinen“.

Positiver fiel das Urteil des Spiegels aus: „So laut, so bunt und so schön plemplem ist dieses visuell beeindruckende Verschrottungsszenario, das der überwältigte Zuschauer über weite Strecken dem Charme der Gigantomanie erliegt.“ Die Berliner Zeitung attestierte dem Film gar eine „plausible Geschichte“, bezeichnete die „Vermenschlichung der technischen Ungetüme“ als „roblemlos“ und sah den „Genusswert“ bzw. „Eskapismus“ des Films darin, „dass hier in ganz großem Stil in der dichten Architektur einer Metropole wie Los Angeles gewütet wird, ohne dass auch nur eine Sekunde lang der Gedanke an eine Allegorie auf terroristische Bedrohungen auftaucht.“ Gelobt wurden auch die Spezialeffekte, so bezeichnete Filmstarts beispielsweise die Actionszenen als „die vielleicht am besten inszenierte Materialschlacht aller Zeiten.“ Auch die Verwandlungen der Transformers selbst fanden viel Lob, die Frankfurter Allgemeine Zeitung sprach in dem Zusammenhang beispielsweise von der „Kunst, Schwermetall am Computer zu falten“, auch wenn der Rest „kaum intelligenter als das, was sich ein Zwölfjähriger im Kinderzimmer ausdenkt“ und Transformers insgesamt ein „ganz normaler doofer Michael-Bay-Film“ sei.

Das Urteil des Stern fiel ähnlich gemischt aus: Zwar wurden die „krude Handlung“ und das „Übermaß an Action, schale Loblieder aufs Soldatentum und Dialoge so zähflüssig wie Motoröl“ kritisiert, dennoch zeigte man sich beeindruckt von der „Materialschlacht ohnegleichen“, und auch Hauptdarsteller Shia LaBeouf wurde eine „passable Figur“ attestiert.

Von der Filmbewertungsstelle erhielt der Film das Prädikat: wertvoll mit der Begründung, „dass Michael Bay mit diesem Film die Messlatte für weitere CGI-Blockbuster wieder ein gutes Stück höher gelegt“ habe. Bei den MTV Movie Awards wurde Transformers in zwei Jahren in Folge ausgezeichnet, am 3. Juni 2007 in der Kategorie „Best Summer Movie You Haven’t Seen Yet“ und am 1. Juni 2008 in der Kategorie „Bester Film“. Darüber hinaus war der Film in neun Kategorien für den Teen Choice Award nominiert, Hauptdarsteller Shia LaBeouf außerdem gleich dreimal. Gewonnen wurde die Trophäe bei der Verleihung am 26. August 2007 jedoch nur einmal: LaBeouf erhielt ihn als „Bester männlicher Newcomer“ für die Filme A Guide to Recognizing Your Saints, Disturbia und Transformers zusammen. Am 22. Oktober wurde der Visual Effects Supervisor Scott Farrar in der Kategorie „Visual Effects of the Year“ mit einem Hollywood Award ausgezeichnet, zudem gewann Transformers im selben Monat gleich vier Scream Awards: Neben den Kategorien „bester Science-Fiction-Film“ und „beste Spezialeffekte“ für den Film selbst wurden Haptdarsteller Shia LaBeouf und Megan Fox jeweils zum „Science-Fiction-Star“ beziehungsweise zur „Science-Fiction-Sirene“ gewählt. Außerdem erhielt der Film drei Oscar-Nominierungen für den besten Ton, den besten Tonschnitt und die besten visuellen Effekte.

Im September 2007 wurde Transformers in mehreren ausgewählten IMAX-Kinos in den USA gezeigt, später auch in IMAX-Kinos in Großbritannien, Kanada, Australien und den Niederlanden. Enthalten waren sechs neue Szenen, bei denen es sich größtenteils um längere Fassungen bereits bekannter Szenen handelte. In keiner der neuen Szenen kommen zusätzliche CGI-Effekte zum Einsatz.

Am 16. Oktober 2007 erschien Transformers in den USA auf DVD und HD DVD, allerdings zunächst nicht auf Blu-ray Disc. Verschiedene Läden boten zusammen mit der DVD exklusive Bonusdreingaben an, darunter Poster, eine verwandelbare Verpackung, Spielfiguren und sogar eine Bonus DVD oder einen Comic.

In Deutschland erschien der Film am 10. Dezember 2007 ebenfalls sowohl auf DVD als auch auf HD DVD und am 24.Oktober 2008 als Blu-ray, wobei es von der DVD-Fassung wiederum ebenfalls mehrere Versionen mit Bonus-DVDs, verschiedenen DVD-Hüllen usw. gab.

Am 2. September 2008 erschien der Film in den USA neben weiteren Sonderausführungen auf DVD nunmehr auch auf Blu-ray Disc. Am 24. Oktober 2008 wurde diese Version auch in Deutschland veröffentlicht.

Inspiriert durch den Erfolg des Transformers-Films, strahlte der US-Sender NBC im Februar 2008 einen als Fortsetzung bzw. Neuauflage der Fernsehserie Knight Rider angelegten Fernsehfilm aus, aus dem schließlich eine neue Serie hervorging.

Sowohl die Effekte als auch die Marketing-Kampagne von Transformers dienten als Vorbild für die Comicverfilmung Iron Man aus dem Jahr 2008.

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Transformers 2 – Die Rache

Megan Fox und Shia LaBeouf am Set zu Transformers 2 – Die Rache

Transformers 2 – Die Rache ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2009. Die Fortsetzung des Films Transformers aus dem Jahr 2007 basiert genau wie dieser auf den gleichnamigen Spielzeugreihen des Herstellers Hasbro. Regie führte erneut Michael Bay im Verleih von Paramount Pictures und DreamWorks SKG, die menschliche Hauptrolle wird wie schon im ersten Teil von Shia LaBeouf verkörpert. In Deutschland und den Vereinigten Staaten startet der Film am 24. Juni 2009.

Da Sam etwas über die Ursprünge der Transformers und ihre Geschichte auf der Erde herausgefunden hat, stehen er und Mikaela im Kreuzfeuer der Decepticons, die sich dieses Wissen aneignen wollen. Die Decepticons nehmen Sam gefangen. In der Zwischenzeit hat sich das US-Militär mit den Autobots sowie international gegen die Decepticons verbündet.

Paramount kündigte den Film im September 2007 für Juni 2009 an. Das Budget wurde auf 200 Millionen Dollar festgesetzt – 50 Millionen mehr als Teil 1. Laut Produzent Lorenzo di Bonaventura sollten zwei Sequels gleichzeitig gedreht werden, was Bay allerdings nicht unterstützte, so schlug er die Veröffentlichung von Teil 3 für den 4. Juli 2012 vor. Die Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman wurden nach anfänglichen Schwierigkeiten auch wieder zu Transformers 2 – Die Rache verpflichtet. Zudem wurde Ehren Kruger wegen seines Wissens über das Transformers-Universum von Bay und Hasbro-Präsident Brian Goldner für das Drehbuch verpflichtet. Das Autorenteam allein erhielt 8 Millionen Dollar. Um Produktionsverzögerungen wegen des Autorenstreiks 2007–2008 zu vermeiden, wurde ein Treatment in der Nacht vor Streikbeginn eingereicht. Nachdem Bay das Drehbuch überarbeitete verbrachten die Drehbuchautoren vier Monate damit, das Script fertigzustellen.

Die Dreharbeiten begannen im Mai 2008 in Los Angeles. Die meisten Innenaufnahmen fanden auf einem früheren Gelände der Hughes Aircraft statt. Vom 2. Juni an wurde eine Action-Szene drei Tage lang auf dem Gelände der Bethlehem Steel in Bethlehem (Pennsylvania) gedreht. Dargestellt wurde ein Teil Shanghais. Später folgten Dreharbeiten in Virginia und am 9. Juni in Philadelphia. Drehorte waren die Delaware Avenue, die University of Pennsylvania, die Drexel University, das Eastern State Penitentiary, der Fairmount Park, die Philadelphia City Hall, der Rittenhouse Square und die historische Chancellor Street. Am 22. Juni wurde in Princeton gedreht. Allerdings darf weder die Universität noch die Stadt im Film genannt werden.

Nach einer Drehpause ab dem 30. Juni begannen die Dreharbeiten weiterer Shanghai-Szenen in Long Beach. Im September wurde auf der Holloman Air Force Base und auf der White Sands Missile Range in New Mexico gedreht. Die Millitärbasen dienten bereits im ersten Teil zur Darstellung von Katar, hier allerdings wurden sie für Szenen in Ägypten verwendet. Für Nachaufnahmen der Pyramiden wurden Modelle in Los Angeles verwendet. Im Oktober wurde als Referenz zu Star Trek (die Filme konkurrieren in den Kinos) unter dem falschen Filmtitel „Prime Directive“ auf dem Flughafen Tucson und auf dem Aerospace Maintenance and Regeneration Center gedreht. Zudem wurde auf der Marine Corps Base Camp Pendleton und der Davis-Monthan Air Force Base gedreht.

Die ersten Dreharbeiten in Ägypten selbst fanden bei den Pyramiden von Gizeh und in Luxor statt. Über vier Tage wurde mit Untersützung der jordanischen Luftwaffe in Jordanien gedreht. Anschließend wurde in Paris am Place de la Concorde, dem Eiffelturm und dem Triumphbogen gedreht. Die Dreharbeiten wurden am 2. November 2008 auf dem Flugzeugträger USS John C. Stennis (CVN-74) beendet.

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Transformers – Der Kampf um Cybertron

Transformers – Der Kampf um Cybertron (im Original The Transformers: The Movie) ist ein US-amerikanischer Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1986, der auf Hasbros Spielzeugserie Transformers basiert. In den USA stellte der Film einen Übergang zwischen der zweiten und dritten Staffel der Transformers-Zeichentrickserie dar. In Deutschland lief der Film nie im Kino, sondern wurde erst im Jahr 1994 auf RTL plus ausgestrahlt. Sowohl in den USA als auch in Deutschland wurde der Film auch auf DVD veröffentlicht.

Bereits 1984, während der Entwicklung der ursprünglichen Transformers-Spielzeug- und Zeichentrickserie, beabsichtigte Hasbro, Zeichentrickfilme zu den drei Spielzeugserien G.I. Joe, Mein kleines Pony und den Transformers ins Kino zu bringen. Produziert werden sollte der Film, wie schon die Zeichentrickserie, von Sunbow Productions und der zu Marvel Comics gehörenden Firma Marvel Productions. Die Animation sollte, wie schon im Falle eines Großteils der Folgen der ersten beiden Staffeln der Zeichentrickserie, von Toei Animation stammen. Das Drehbuch stammte von Ron Friedman, und als Regisseur wurde Nelson Shin, einer der Produzenten der Zeichentrickserie, verpflichtet.

Ziel des Filmes war es, die Figuren, deren Spielzeuge 1984 auf den Markt kamen, aus dem Weg zu räumen und Platz für neue Figuren zu schaffen. Während die Spielzeugfiguren, die Hasbro von 1984 bis 1986 veröffentlichte, noch auf Figuren basierten, die bereits zuvor von der japanischen Partnerfirma Takara (heute TakaraTomy) im Rahmen der Spielzeugserien Diaclone und Microman veröffentlicht worden bzw. zumindest ursprünglich für diese vorgesehen gewesen waren, sollten die im Film auftretenden Figuren und die dazugehörigen Spielzeuge erstmals für den Film ganz neu entwickelt werden.

Dem philippinischen Künstler Floro Dery, der bereits an der Entwicklung der Animationsdesigns der Figuren aus der Serie beteiligt war, fiel die Aufgabe zu, die neuen Figuren zu entwickeln, aus denen Hasbro und Takara dann neue Spielzeugfiguren herstellen konnten - zu jener Zeit ein absolutes Novum. Dies hatte allerdings zur Folge, dass sich die Ästhetik der Figuren sehr stark von jener der bisher veröffentlichten Figuren unterschied, so wurden beispielsweise die realistischen Fahrzeugformen durch futuristische Fantasiemodelle ersetzt. Die einzige Ausnahme stellte die Figur des Ultra Magnus dar, dessen Spielzeugfigur auf einer Diaclone-Variante derselben Figur basierte, die auch schon als Vorlage für Optimus Prime gedient hatte.

Die übrigen Figuren waren auf Seiten der Autobots der Veteran Kup, der schnelle Blurr und der junge Hot Rod, ferner dessen verbesserte Form, der neue Autobot-Anführer Rodimus Prime, der „Triple Changer“ Springer, der sich gleich in zwei verschiedene Formen verwandeln konnte, der reimende Wheelie sowie ein weiblicher Autobot namens Arcee, während auf Seiten der Decepticons der neue Anführer Galvatron und seine Handlanger Cyclonus und Scourge hinzukamen. Weitere Figuren aus dem Film waren die als „Junkions“ bekannten Müllsammler, deren Anführer Wreck-Gar ebenfalls als Spielzeugfigur - aus Gründen der Übersichtlichkeit als „Autobot“ - erschien, ferner die Bewohner des Planeten Lithone, der Weltenverschlinger Unicron und die Quintessons sowie ihre Handlanger, die Sharkticons. Von letzteren erschien eine Spielzeugfigur namens „Gnaw“, die wiederum aus Gründen der Übersichtlichkeit als „Decepticon“ vermarktet wurde. Die Bewohner Lithones, die Quintessons sowie Unicron und Arcee erschienen derweil nicht als Spielzeuge, obwohl von den beiden letzteren Prototypen entwickelt wurden.

Aufgrund der langen Vorproduktion des Films kam es zu zahlreichen inhaltlichen Konflikten mit der Zeichentrickserie. So stellte sich im Film heraus, dass Optimus Prime die „Matrix der Führerschaft“, ein Objekt mit besonderen Eigenschaften, in seiner Brust trug, obwohl diese in den beiden ersten Staffeln der Serie nie erwähnt wurde. Auch kamen viele der Spielzeugfiguren des Jahres 1986, die bereits im Laufe der zweiten Staffel der Zeichentrickserie eingeführt worden waren, im Film selbst nicht vor.

Während die bereits zuvor in der Serie aufgetretenen Charaktere weiterhin von den etablierten Sprechern vertont wurden, besetzte man viele der neuen Figuren mit bekannten Film- und Fernsehdarstellern. So wurde Galvatron beispielsweise von Leonard Nimoy gesprochen, während Unicron die letzte Arbeit des noch vor der Fertigstellung des Films verstorbenen Orson Welles darstellte. Entgegen anderslautenden Gerüchten konnte Welles jedoch vor seinem Tod sämtliche Dialoge aufnehmen und musste nicht an einigen Stellen durch Nimoy ersetzt werden.

Der Film spielt im Jahr 2005, zwanzig Jahre nach Ende der zweiten Staffel der Transformers-Zeichentrickserie. Megatron und seine Decepticons haben Cybertron, den Heimatplaneten der Transformers, erobert, während sich Optimus Prime und seine Autobots auf Stützpunkte auf den beiden Monden des Planeten zurückgezogen haben und von dort aus die Rückeroberung ihrer Heimatwelt planen. Außerdem haben die Autobots auf der Erde eine Stadt mit Namen Autobot City errichtet. Spike Witwicky, der menschliche Freund der Autobots, ist erwachsen geworden und hat einen Sohn namens Daniel.

Die Handlung des Films beginnt mit einem Großangriff der Decepticons auf Autobot City, in dessen Verlauf zahlreiche Autobots ums Leben kommen. Es kommt zu einem Zweikampf zwischen den beiden Erzrivalen Optimus Prime und Megatron, der damit endet, dass beide Kontrahenten schwer verwundet werden. Während die Decepticons den Rückzug nach Cybertron antreten, stirbt Optimus Prime an seinen Wunden und übergibt seinem Nachfolger Ultra Magnus die „Matrix der Führerschaft“.

Auf dem Rückweg zurück nach Cybertron setzt Megatrons Stellvertreter Starscream, der zuvor schon mehrfach versucht hatte, selbst das Kommando über die Decepticons an sich zu reißen, Megatron selbst sowie einige andere schwer verwundete Decepticons im All aus. Dort begegnen sie dem Planetenvernichter Unicron, der zu Beginn des Films den Planeten Lithone verschlungen hat. Unicron verwandelt Megatron in Galvatron, stellt ihm die neuen Krieger Cyclonus und Scourge zur Seite und erteilt ihm den Auftrag, die Matrix der Autobots zu vernichten.

Galvatrons erste Handlung besteht darin, Starscream, der sich in der Zwischenzeit zum neuen Anführer der Decepticons erklärt hat, zu töten. Im Anschluss greift er abermals Autobot City an und schlägt die Autobots in die Flucht. Eines der Schiffe der Autobots stürzt dabei auf dem Planeten Quintessa ab, wo Kup, Hot Rod und die Dinobots den fünfgesichtigen Quintessons begegnen, die mit allen ihren Opfer bizarre Gerichtsverfahren abhalten. Mit Hilfe des reimenden Wheelie gelingt es den Autobots die Flucht von Quintessa.

In der Zwischenzeit ist das zweite Schiff der Autobots mit Ultra Magnus, Springer, Arcee, Perceptor und Daniel auf dem Planeten Junk abgestürzt. Nachdem Galvatron Ultra Magnus in Stücke geteilt und ihm die Matrix abgenommen hat, begegnen die übrigen Autobots den Bewohnern des Planeten, den Junkions. Nach einigen Missverständnissen gelingt es Kup und Hot Rod, die inzwischen ebenfalls auf Junk gelandet sind, die Junkions davon zu überzeugen, Ultra Magnus wieder zu reparieren.

Galvatron ist derweil mit der Matrix zu Unicron zurückgekehrt, der in der Zwischenzeit die Monde Cybertrons verschlungen hat. Als er versucht, die Matrix gegen Unicron einzusetzen, verwandelt sich dieser in einen gigantischen Roboter, verschlingt Galvatron und macht sich im Anschluss daran, auch Cybetron zu verschlingen.

Kurz darauf treffen Hot Rod und die übrigen Autobots auf Cybertron ein und dringen sogleich ins Innere Unicrons ein. Während Daniel seinen Vater Spike sowie einige andere Autobots, die von Unicron mitsamt der Mondbasen verschluckt worden sind, rettet, spürt Hot Rod Galvatron auf und verwickelt diesen in einen Zweikampf. Schließlich gelingt es Hot Rod, letzterem die Matrix abzunehmen, woraufhin diese ihn in Rodimus Prime verwandelt. Daraufhin schleudert er Galvatron ins All, öffnet die Matrix und zerstört mit ihrer Hilfe Unicron.

Der Film endet damit, dass Rodimus Prime als neuer Anführer der Autobots eine neue Ära des Friedens auf Cybertron ausruft, während Unicrons Kopf Cybertron als neuer Mond umkreist.

Auch offensichtliche Ähnlichkeiten mit der Star Wars-Trilogie wurden häufig bemängelt. Carrie Rickey Knight-Ridder faßte dies in der Dallas Morning News mit den Worten „Essentially a cartoon Star Wars about robots from a toybox galaxy far, far away“ zusammen und bezeichnete den Film zudem als „utterly uninspired entertainment“.

Caryn James kritisierte in der New York Times, der Film sei „not for anyone too grown-up“, die Handlung „a variation on a standard plot“, die Animation „not spectacular enough to dazzle adults“, und die Transformers selbst hätten „few truly human elements to lure parents along“.

Für Fans der Serie wiederum stellte der abrupte Tod nahezu sämtlicher bekannter Figuren, die daraufhin durch vollkommen unbekannte Figuren ersetzt wurden, ein großes Problem dar. Insbesondere der Tod Optimus Primes wurde von vielen Kindern als regelrecht traumatisierendes Erlebnis wahrgenommen. Erst Jahre später sollte sich der Film infolge diverser Video- und DVD-Veröffentlichungen zu einem nachträglichen Erfolg entwickeln.

Der kommerzielle Misserfolg von Transformers – Der Kampf um Cybertron hatte unter anderem auch zur Folge, dass ein weiterer Zeichentrickfilm, der auf einer Hasbro-Spielzeugserie basierte, namentlich G.I. Joe: The Movie, überhaupt nicht mehr im Kino lief, sondern gleich auf Video erschien.

Die Ereignisse des Films hatten für den weiteren Verlauf der Zeichentrickserie noch große Nachwirkungen. So wurde Rodimus Prime, der in der dritten Staffel der Serie als neuer Anführer der Autobots häufig im Mittelpunkt der Handlung stand, von vielen Fans abgelehnt. Da sich viele Eltern bei Hasbro über den Tod Optimus Primes beklagten, kehrte dieser am Ende der Staffel schließlich im Verlauf eines Zweiteilers ins Leben zurück, obwohl er zum damaligen Zeitpunkt überhaupt nicht mehr als Spielzeugfigur erhältlich war.

In den USA wurde Transformers: The Movie erstmals im Dezember 1988 im Rahmen der sogenannten „fünften Staffel“ der Zeichentrickserie im Fernsehen gezeigt, die vollständig aus Episoden aus früheren Staffeln bestand. Zu diesem Zweck wurde der Film in fünf Teile aufgespalten, die als Transformers – Der Kampf um Cybertron: Day One bis Transformers – Der Kampf um Cybertron: Day Five ausgestrahlt wurden.

Zwar wurde die Transformers-Spielzeugserie in Deutschland ab 1985 veröffentlicht, die Zeichentrickserie dagegen wurde erst ab April 1989 auf RTL plus ausgestrahlt. The Transformers: The Movie selbst lief in Deutschland nie im Kino, sondern wurde erst am 24. April 1994 unter dem Titel Kampf um Cybertron auf RTL uraufgeführt. Die bislang einzige Wiederholung im Fernsehen erfolgte am 1. Mai 1995.

Für RTL stellte der Film einen „Pilotfilm“ zur Serie Transformers: Generation 2 dar, einer Neuauflage der Originalserie mit zusätzlichen Effekten und neuem Vorspann, mit der wiederum die gleichnamige Spielzeugserie beworben werden sollte. Dementsprechend kamen in Kampf um Cybertron auch nicht die Sprecher aus der deutschen Synchronfassung der Originalserie zum Einsatz, sondern diejenigen, die auch in der Generation 2-Serie selbst zu hören waren.

Ein Gerücht besagt, dass die RTL-Fassung des Films geschnitten sei, so soll angeblich Starscreams Sterbeszene fehlen. Dies wird jedoch von noch existierenden Videoaufzeichnungen der RTL-Ausstrahlung widerlegt.

Transformers – Der Kampf um Cybertron wurde erstmals 1987 von Family Home Entertainment auf VHS und Laserdisc veröffentlicht. Um den Film „familienfreundlicher“ zu gestalten, wurde Spike Witwickys „Oh Shit!“-Ausruf entfernt. 1991 wurde der Film von Avid Home Entertainment erneut auf VHS veröffentlicht, gefolgt von einer erneuten Veröffentlichung durch Kid Rhino im Jahr 1999. Von Kid Rhino stammte auch die erste DVD-Veröffentlichung, die im November 2000 auf den Merkt kam, inklusive digital überarbeitetem Bild und Ton. Im November 2006 brachte Sony BMG zum 20. Jubiläum des Films eine abermals überarbeitete Fassung auf DVD heraus, die unter dem Titel The Transformers: The Movie 20th Anniversary Special Edition DVD erschien.

Das erste Mal wurde Transformers – Der Kampf um Cybertron in Großbritannien im Jahr 1987 vom Label Video Gems auf VHS veröffentlicht. im Jahr 2001 veröffentlichte Maverick Entertainment den Film dann parallel auf VHS und auf DVD. 2005 wiederum brachte Metrodome eine überarbeitete Fassung unter dem Namen Transformers: The Movie - Reconstructed heraus, 2007 gefolgt von einer abermals überarbeiteten Fassung unter dem Namen Transformers: The Movie: Ultimate Edition. Im Oktober 2007 veröffentlichte Metrodome den Film zudem erstmals auch auf Blu-ray Disc.

In Deutschland wurde der Film im August 2004 von Best Entertainment/Carol Media auf DVD veröffentlicht. Die DVD trug dabei den schlichten Titel Transformers, und weder den auf der Hülle verwendeten Abbildungen, die aus der Zeichentrickserie selbst stammen, noch dem Klappentext, der lediglich die Ausgangssituation der ersten beiden Staffeln der Zeichentrickserie zusammenfasst, war zu entnehmen, dass es sich dabei um einen Film handelt.

Für die DVD-Veröffentlichung wurde der Film komplett neu synchronisiert, da die ursprüngliche Synchronfassung der RTL-Fernsehausstrahlung nicht auffindbar war. Später sollte sich herausstellen, dass letztere unter dem Titel „Kampf um Cybertron“ abgelegt war. Die DVD-Synchronisation kam komplett ohne bekannte Synchronstimmen aus und wies zudem zahlreiche inhaltliche, sprachliche sowie handwerkliche Fehler auf. Die englischsprachige Originaltonspur wurde als „Special Feature“ beworben.

Im November 2006 wurde die DVD unter dem Label „Great Movies“ noch einmal veröffentlicht. Selbst der Klappentext wurde ohne jegliche Änderungen übernommen. Den einzigen Unterschied stellte hierbei die DVD-Hülle dar, die diesmal Abbildungen aus dem Umfeld verschiedener Transformers-Comic- und Zeichentrickserien, -Videospielen sowie den Titelschriftzug des Transformers-Kinofilms aus dem Jahr 2007 verwendete, was noch weniger Rückschlüsse auf den Inhalt der DVD zuließ.

Für die musikalische Untermalung des Films steuerten verschiedene Rock- und Metal-Bands Stücke bei, so beispielsweise Instruments of Destruction von N.R.G. oder die Lieder Nothing's Gonna Stand in Our Way und Hunger von der kanadischen Band Kick Axe, die sich in den USA aus rechtlichen Gründen „Spectre General“ nannte. Der Gitarrist und Sänger Stan Bush wiederum stellte die Stücke The Touch und Dare zur Verfügung, der Komiker Weird Al Yankovic das Lied Dare to be Stupid, und der Titelsong, der auf dem von Anne Bryant geschriebenen Titelthema der Zeichentrickserie basierte, stammte von einer Band namens Lion. Die Hintergrundmusik selbst wiederum stammte von Vince DiCola.

Alle Lieder sowie drei Stücke aus der Filmmusik Vince DiColas waren auch auf dem offiziellen Soundtrack-Album enthalten, das zunächst als Langspielplatte und in den 90er Jahren dann auch auf CD veröffentlicht wurde. Im Rahmen der BotCon-Convention wurde 1997 zudem eine Doppel-CD mit dem Titel Til All Are One angeboten, wobei die erste der beiden CDs weitere Stücke aus Vince DiColas Filmmusik enthielt. Zusammen mit der ursprünglichen Soundtrack-CD ist so die komplette musikalische Untermalung des Films auf CD erschienen.

Transformers – Der Kampf um Cybertron wurde bislang zweimal als Comic umgesetzt.

Die erste Fassung erschien 1986 parallel zum Kinostart des Films in den USA als dreiteilige Miniserie mit dem Titel Transformers: The Movie bei Marvel Comics. Autor der Adaption war Ralph Macchio, die Vorzeichnungen stammten von Don Perlin, und die Tuschezeichnungen von Ian Akin und Brian Garvey. Die Adaption basierte auf einer frühen Fassung des Drehbuchs und unterschied sich daher in vielen Punkten vom fertigen Film.

2006 erschien parallel zur Veröffentlichung der Jubiläums-DVD durch Sony BMG eine neue Comicadaption des Films als vierteilige Miniserie mit dem Titel Transformers: The Animated Movie 20th Anniversary Special Edition bei IDW Publishing. Autor war diesmal Bob Budiansky, der 1984 bei Marvel maßgeblich für die Ausarbeitung der Charakterisierungen eines Großteils der Original-Transformers verantwortlich und zudem Redakteur von Marvels ursprünglicher Comicadaption des Films gewesen war, während die Zeichnungen von Don Figueroa stammten. Im April 2007 erschien zudem ein Sammelband, der alle vier Ausgaben enthielt.

Bislang wurde keine der beiden Comicadaptionen auf Deutsch veröffentlicht.

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Source : Wikipedia