Toyota

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Geschrieben von robby 01/03/2009 @ 11:05

Tags : toyota, automobile, wirtschaft

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Toyota Aygo

Toyota Aygo (2005–2009)

Der Toyota Aygo ist ein vorwiegend für den europäischen Markt entworfener Kleinstwagen von Toyota mit 4 Sitzen und wahlweise 3 oder 5 Türen. Bei seinem Verkaufsstart im Juli 2005 stellte er bis zur Einführung des Toyota iQ das kleinste Pkw-Modell von Toyota dar. Der Aygo visiert eine eher junge Zielgruppe an, der Name Aygo soll sinngemäß I go (engl. "ich gehe") - also Mobilität - andeuten.

Der Aygo wird gemeinsam mit dem Citroën C1 und dem Peugeot 107 im Werk von Toyota Peugeot Citroën Automobile (TPCA) in Kolin (Tschechien) gebaut. Alle drei Modelle haben den gleichen Dreizylinder-VVT-i-Benzinmotor mit einem Liter Hubraum und 50 kW (68 PS), der aus dem Daihatsu Sirion stammt. Die bei Markteinführung bereits sehr niedrige CO2-Emission von 109 g/km konnte im Modelljahr 2008 auf 106 g/km (mit Schaltgetriebe) weiter gesenkt werden. Das Tankvolumen beträgt 35 l. Das Fahrzeug wird wahlweise mit manueller 5-Gang-Schaltung oder mit dem automatischen 5-Gang-MultiMode-Getriebe angeboten. Die ursprünglich Anfang 2006 vorgesehene Version mit einem 40 kW starken 1,4-Liter-Dieselmotor (Vierzylinder von PSA Peugeot Citroën) wurde auf dem deutschen Markt nicht eingeführt. Der Aygo-Diesel ist jedoch in der Schweiz oder als EU-Import aus Belgien, Dänemark und Frankreich erhältlich.

Aus Gründen der Kostenersparnis sind im Gegensatz zu den meisten anderen Fahrzeugen Fahrer- und Beifahrersitz identisch; die Sitzbezüge sind auf das Polster nur geklebt. Die hinteren Fenster des 5-Türers sind Ausstellfenster, wodurch Scheibenführung, Hubtrieb u.s.w. eingespart werden. Die ab Werk lieferbare Sonderausstattung umfasst nur fünf Positionen, was den Produktionsablauf und die Lagerhaltung vereinfacht. Der Aygo hat einen Wendekreis von nur 9,46 m und ist für Anhängerbetrieb nicht geeignet.

Toyota legte bei der Konzeption Wert auf Sicherheit; bereits das Grundmodell hat Kopfairbags serienmäßig, die im Citroën C1-Grundmodell gar nicht und beim Peugeot 107 nur gegen Aufpreis erhältlich sind. Der Wagen erhielt beim Euro NCAP Crashtest die Wertung von vier Sternen (26 Punkte) bei der Insassensicherheit und drei Sternen (36 Punkte) bei der Kindersicherheit. Auch das Thema Fußgängersicherheit hatte bei der Entwicklung eine hohe Priorität. Der Aygo konnte sich – gemeinsam mit seinen beiden Schwestermodellen des PSA-Konzerns – beim VCD-Umweltranking von 2005 bis 2008 als bestes nicht-Hybrid-Fahrzeug platzieren.

Im Modelljahr 2009 (erhältlich seit dem 24. Januar 2009) wurde der Aygo einem kleinen Facelift unterzogen. Hierbei wurden die Lufteinlässe im Frontbereich umgestaltet und eine neue Seitenlinie eingeführt. Zudem wurden die Heckleuchten mit Chromringen versehen sowie die fünftürige Variante mit schwarzen statt in Wagenfarbe lackierten B-Säulen ausgestattet.

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Toyota

Toyota Logo silver.svg

Die Toyota Motor Corporation (jap. トヨタ自動車株式会社, Toyota Jidōsha Kabushiki-gaisha) ist ein Automobilhersteller mit Sitz in Toyota City (Japan) und das fünftgrößte Unternehmen der Welt. Der Toyota-Konzern mit seinen 522 Tochterunternehmen hat insgesamt 316.121 Mitarbeiter (Stand 2008) und produziert außer in den 12 japanischen Werken an 51 Standorten in 26 Ländern.

Das 1937 von Kiichirō Toyoda gegründete Unternehmen übernahm mit einem Absatz von 8,972 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2008 den Status des weltgrößten Automobilherstellers von General Motors, die diese Position über 70 Jahre besetzten.

Toyota wird im Nikkei 225 gelistet und hatte Ende 2007 den höchsten Börsenwert aller Automobilhersteller. Die Fortune Global 500 Liste von 2008 plaziert Toyota als das fünftgrößte Unternehmen der Welt entsprechend seinem Jahresumsatz von 239,4 Milliarden US-Dollar. Toyota ist mittlerweile die wertvollste Automarke der Welt geworden und liegt mit einem Markenwert von 58 Milliarden US-Dollar weltweit auf Platz 12. 2006 erzielte Toyota über 14 Milliarden US-Dollar Gewinn (siehe auch Automobilindustrie).

Beim Pkw-Absatz liegt Toyota seit dem Jahr 2008 erstmals weltweit auf dem ersten Platz. Im Jahre 2007 verkaufte General Motors noch genau 3.106 Fahrzeuge mehr. Toyota ist inzwischen der Hersteller mit den zweithöchsten Verkaufszahlen in den USA und erwirtschaftet höhere Gewinne als jeder andere Autohersteller. In Folge der Wirtschaft- und Finanzkrise ist auch bei Toyota der Absatz geschrumpft: aus dem Vorjahresgewinn von 17,4 Mrd. EUR im laufenden Geschäftsjahr 2008/2009 wird bis Ende März 2009 ein Verlust von 1,2 Mrd. Euro auflaufen. Dies ist der erste operative Verlust in der Firmengeschichte. Auch muss der Konzern im Jahr 2009 den Titel als nach Rendite und Gewinn profitabelster Hersteller an den Volkswagen-Konzern abtreten.

Seit dem Jahr 2001 ist Toyota der weltgrößte Hersteller von Flurförderzeugen (Gabelstapler, Hubwagen). Die Toyota Motor Corporation hat ihren Hauptsitz in der japanischen Stadt Toyota bei Nagoya und wurde 1937 zu einer eigenständigen Firma. Toyota produziert des Weiteren noch viele andere Güter wie beispielsweise Naturschutzanlagen, Fertighäuser, Boote, elektronische Geräte und Banknetzwerke. Seit 2005 ist Toyota Inhaber des zweitgrößten Mobilfunknetzes in Japan.

Die Geschichte Toyotas begann 1867 in einer abgelegenen ländlichen Gegend außerhalb von Nagoya (Japan). Hier wurde in diesem Jahr Sakichi Toyoda als Sohn des armen Zimmermanns Ikichi Toyoda geboren. Von seinem Vater erlernte er das Handwerk des Zimmermanns und benutzte dieses Wissen schließlich, um hölzerne Spinnmaschinen zu entwerfen und zu bauen. 1894 begann er, manuelle Webstühle zu bauen, die billiger waren und besser funktionierten als bisherige Webstühle. Davon gestört, dass seine Mutter, seine Großmutter und ihre Freunde immer noch so hart in den Spinnereien und Webereien arbeiten mussten, begann er, kraftmaschinengetriebene hölzerne Webmaschinen zu entwickeln. Dazu kaufte er sich eine gebrauchte Dampfmaschine und experimentierte mit ihr herum.

Inzwischen hatte Sakichis Sohn Kiichirō Toyoda sein Maschinenbaustudium an der Tokioter Universität beendet. Zusammen mit Kiichirō vollendete Sakichi 1924 seine „automatisierte Webmaschine“ (Toyoda Automatic Loom), in der zum ersten Mal ein Prinzip des späteren Toyota-Produktionssystems zum Einsatz kam: Jidōka, auch autonome Automation genannt. Diese Webmaschine enthielt einen Mechanismus, der die Maschine automatisch stoppte, falls ein Faden riss. Somit konnten wenige Personen eine große Anzahl Webmaschinen bedienen, und es musste nicht für jede Webmaschine ein Arbeiter abgestellt werden, der nur darauf achtet, ob ein Faden reißt. Für deren Produktion und Vermarktung gründete er Toyoda Automatic Loom Inc.

Als Sakichi Toyoda bemerkte, dass Automobile immer größere Bedeutung gewannen, schickte er seinen Sohn Kiichirō Toyoda 1929 nach Großbritannien, um die Patentrechte seiner automatisierten Webmaschine an die britische Firma Platt Brothers zu verkaufen, und mit dem Erlös eine Automobilproduktion aufzubauen. Kiichirō Toyoda handelte 100.000 britische Pfund aus und benutzte dieses Kapital, um mit dem Aufbau einer Automobilsparte zu beginnen. 1934 wurde die erste Maschine produziert, die ab 1935 zur Produktion des ersten Automodells Toyota A1 und des GG Trucks diente. Produktionsstart für das Automodell AA war 1936.

Am 28. August 1937 wurde die Automobilsparte dann als Toyota Motor Corporation zu einem eigenständigen Unternehmen. Anstelle des Familiennamens Toyoda wurde Toyota gewählt, um dem Gründer die Trennung von Arbeitsleben und Privatleben zu ermöglichen, und die Aussprache zu vereinfachen. Durch die Verwendung von Katakana wird der Name nun mit acht Strichen geschrieben. Da die 8 in Japan eine Glückszahl darstellt, war auch dies ein wichtiger Grund für die Umbenennung.

Während des Pazifikkrieges diente die Lkw-Produktion dem japanischen Militär. Bevor die geplante Bombardierung der Toyota-Werke stattfinden konnte, war der Krieg jedoch schon beendet. Die kommerzielle Produktion begann erneut 1947 mit dem Modell SA.

Toyotas Erfolg auf dem Automarkt wird mehreren Prinzipien zugeschrieben, die zusammen als Toyota-Produktionssystem bezeichnet werden, welches von Taiichi Ōno entwickelt wurde.

Die amerikanische Automobilindustrie unterschätzte die asiatische Konkurrenz bis in die 1960er Jahre. Dies änderte sich jedoch in den Ölkrisen der 1970er Jahre, als weltweit die Nachfrage nach kleineren, spritsparenden Autos zunahm, und die japanischen Autofirmen den Bedarf deckten. Die japanischen Firmen hatten mittlerweile auch höhere Qualitätsstandards als die westliche Konkurrenz entwickelt, und konnten die Autos weiterhin preiswert anbieten.

In den 1980er Jahren begannen dann europäische und amerikanische Firmen, die Methoden von Toyota und anderen japanischen Automobilfirmen zu übernehmen.

Der Vertrieb von Toyota-Automobilen in Deutschland begann 1970, in der Schweiz bereits 1967. Im Jahr 2004 betrug der Marktanteil in Deutschland 3,9 %, in Europa 5,0 %, in Japan 44 % und weltweit über 12 %.

Die KBA-Pkw-Zulassungen in Deutschland der beiden Unternehmens-Marken Toyota und Lexus lagen zwischen dem 1. April 2006 und dem 31. März 2007 bei 148.639 Einheiten. Sie sind damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,8 % gestiegen. Der Marktanteil für diesen Zeitraum liegt bei 4,4 %. Der Umsatz der Toyota Deutschland im abgelaufenen Geschäftsjahr (1.4.2006 - 31.3.2007) betrug 2,58 Milliarden Euro, das entspricht einem Plus von 12,6 %.

Im Jahr 1989 führte Toyota für den amerikanischen und europäischen Markt die Edelmarke Lexus ein, die sich zur meistverkauften Luxusautomarke Amerikas entwickelte. Mittlerweile werden die Fahrzeuge auch in Japan selbst angeboten.

Auf dem US-amerikanischen Markt wurde im Jahr 2007 die bisher hinter General Motors zweitplatzierte Marke Ford von Toyota mit 2,62 Millionen verkauften Fahrzeugen verdrängt.

Das Logo der Marke Toyota besteht aus drei miteinander verbundenen Ellipsen. Es wurde 1989 erstmals vorgestellt, um den globalen Markenauftritt zu vereinheitlichen und um die Marke Toyota deutlicher von der im selben Jahr vorgestellten Premiummarke Lexus zu differenzieren. Die zwei kleinen Ellipsen stellen den Anfangsbuchstaben "T" dar und sollen das Herz des Autos und das Herz des Kunden symbolisieren. Alle drei Ellipsen zusammen symbolisieren die Firmenphilosophie Toyotas: das Streben nach Kundenzufriedenheit, das Streben nach Innovation sowie die Verbindung von Kreativität und Qualität.

Der erste offiziell nach Deutschland importierte Toyota war ein Corolla 1211 Coupé, der am 18. Februar 1971 verkauft wurde. Erster Importeur in Deutschland war ein knapp zehnköpfiges Team in einem angemieteten 70 Quadratmeter großen Autohaus in Köln. Bis 1968 hatten sie für die Firma Woodhouse britische Marken wie MG und Morris importiert.

Am 9. Oktober 1970 wurde die Firma „Deutsche TOYOTA-Vertrieb Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ gegründet. Vereinzelt wurden allerdings bereits vor 1970 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, diese stammten allerdings aus Belgien (seit 1963). Im ersten offiziellen Verkaufsjahr (1971) wurden in Deutschland 883 Fahrzeuge der Modelle Corolla und Carina für den Straßenverkehr zugelassen.

Toyota bereitete die Fahrzeuge wegen der deutlich höheren Geschwindigkeiten auf deutschen Straßen sorgfältig vor. Es dauerte bis zum März 1971, bis die ersten Fahrzeuge nach Deutschland geliefert wurden. Hauptverkaufsargumente waren die simple Bauweise mit Starrachse und Blattfedern hinten sowie die für damalige Zeiten sehr umfangreiche Serienausstattung. Wenige Monate nach Vertriebsbeginn wurde der Firmensitz zur Vergrößerung nach Frechen-Königsdorf verlegt. Ende 1972 waren dort bereits 83 Mitarbeiter für 332 Händler tätig.

Am 26. Juni 1974 ging die Herstatt-Bank, die Hausbank des Kölner Firmengründers, in Konkurs. Im November 1974 übernahm die „Toyota Motor Sales Ltd“ die Geschäftsanteile der Kölner Firma mit 133 Mitarbeitern und 500 Händlern. An ihrer Spitze stand nun Mitsuo Yamada.

1976 folgte die Umbenennung in „Toyota Deutschland GmbH“. Derzeit beschäftigt die Toyota Deutschland GmbH rund 350 Mitarbeiter in ihrer Vertriebszentrale in Köln. Außerdem ist Toyota in Köln mit den Gesellschaften TLSDE, Toyota Financial Services (TFS), der Toyota Informations-Systeme GmbH (TIS), der Toyota Kreditbank (TKG) sowie der Toyota Motorsport GmbH vertreten. Insgesamt beschäftigt Toyota in Köln ca. 1.500 Mitarbeiter. Der Marktanteil der Automobilmarke Toyota betrug im Jahr 2005 3,93 %. Am 22. August 2002 wurde das zweimillionste Fahrzeug an eine Kundin übergeben.

Toyota - wie die meisten japanische Autohersteller - schnitt bei Pannenstatistiken in den letzten Jahren regelmäßig sehr gut ab, z.B. sind sie bei der ADAC Pannenstatistik und Kundenzufriedenheitsumfrage regelmäßig auf den vorderen Plätzen. Bei einer Kundenzufriedenheitsstudie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens J. D. Power and Associates in den Jahren 2002, 2004 und 2005 schnitt Toyota sehr gut ab und dominierte das Feld.

Toyota verwendet das selbst entwickelte Toyota-Produktionssystem, das vor allem aus den Teilen TQM (Total Quality Management), Kanban, Kaizen, TPM (Total Productive Maintenance) und Poka Yoke besteht. Dieses neuartige Produktionskonzept wurde von Toyota unter der Federführung von Taiichi Ōno ab 1950 entwickelt, und wurde später von sämtlichen größeren Autoherstellern übernommen beziehungsweise kopiert. Es bildet heute eine wichtige Grundlage wissenschaftlicher Arbeit, Forschung und Lehre im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre. Im Produktentstehungsprozess nutzt Toyota die Methode Design Review Based on Failure Mode (DRBFM). Die Methode DRBFM ist eine entwicklungsbegleitende Kreativitätsmethode und zugleich auch eine Philosophie zur diskursorientierten Designfindung beziehungsweise Designevaluierung.

Nach einer Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts Puls im Auftrag der „Süddeutschen Zeitung“ halten die Deutschen Toyota für den umweltfreundlichsten Autohersteller.

Vertrieben werden die Autos in mehr als 160 Ländern weltweit.

In Folge der Expandierung plant Toyota langfristig ein eigenes Werk in Deutschland. Das Land NRW ist zuversichtlich hier durch Standortvorteile das Tauziehen für sich entscheiden zu können.

Als Standort für ein neues Toyota-Werk ist u.a. die Ruhrgebietsstadt Essen im Gespräch.

Zum Mutterkonzern Toyota gehören noch die automobile Premium-Marke Lexus, die Kleinwagenhersteller Daihatsu sowie Scion (speziell für den nordamerikanischen Markt der unter 25-jährigen) und der LKW- und Bushersteller Hino Motors. Toyota ist der Vertreiber der D-CAT-Technologie und ist Marktführer in der Hybridfahrzeugtechnologie. Der Automobilindustriezulieferer Denso ist ebenfalls eine hundertprozentige Toyota-Tochter.

Seit Oktober 2005 ist Toyota mit einem Anteil von 8,7 % Hauptaktionär beim Subaru-Mutterunternehmen Fuji Heavy Industries.

Schon seit mehreren Jahrzehnten feiert Toyota große Motorsport-Erfolge in der Formel 3, sowie im Rallyesport. Verantwortlich dafür war das Kölner Team Toyota Europe (TTE), das sich auf das Tunen von Toyota-Serienfahrzeugen spezialisiert hat.

Ende der 1990er entschied sich Toyota, auch in der Formel 1 an den Start zu gehen. Hierzu wurde das Werksteam Panasonic Toyota Racing gegründet, das ebenfalls von Köln-Marsdorf aus arbeitet. 2002 stieg das Team in die Formel 1 ein, 2005 erreichte es mit Rang 4 seine beste Platzierung in der Konstrukteurswertung.

Seit der Saison 2007 geht Toyota auch als einziger nicht US-amerikanischer Automobilhersteller bei der Nascar-Serie an den Start. Gefahren wird dort mit einem Rennwagen, der sich an den Toyota Camry anlehnt.

Toyota ist Sponsor des Weltfußballverbandes FIFA. Der ehemalige Weltpokal und die Fußball-Klub-Weltmeisterschaft sind seit 2005 nach dem Unternehmen benannt. Seit 2002 ist das Unternehmen auch Sponsor des Eishockeyvereins KEC „Kölner Haie“. Toyota führt im Jahr 2006 bereits zum zehnten Mal den Snowboard-Wettbewerb „Toyota Big Air“ durch. Toyota hat auch die Basketball-Weltmeisterschaft 2006 gesponsert. Weiterhin ist Toyota langjähriger Sponsor des spanischen Fußballklubs FC Valencia sowie des italienischen Erstligaclubs AC Florenz. Ebenso ist Toyota Namensträger der Spielstätte des NBA-Teams Houston Rockets. Seit 2007 ist Toyota der Sponsor der Handball-Bundesliga.

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Toyota Avensis

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Der Toyota Avensis ist ein Pkw-Modell der Mittelklasse, welches von der japanischen Toyota Motor Corporation seit 1998 hergestellt wird. Der Vorgänger war der Toyota Carina.

Durch sein regelmäßig gutes Abschneiden in Pannenstatistiken und TÜV-Berichten hat der Toyota Avensis sich den Ruf erworben, ein zuverlässiges Auto zu sein.

Seit Sommer 2003 gibt es den Avensis der aktuellen Version (T25). Er wurde speziell für Europa entwickelt und es wurde erstmals bei Toyota in großem Umfang Bosch-Technik eingesetzt. Der Avensis ist auch der erste Toyota, der komplett aus Europa stammt – Design (Südfrankreich), Getriebe (Walbrzych), Motoren (Jelcz-Laskowice) und Endfertigung (Burnaston, Derbyshire).

Seit Juni 2006 war das überarbeitete Modell (Facelift) der zweiten Generation erhältlich, erkennbar an einer veränderten Frontschürze, LED-Blinkleuchten im Aussenspiegel sowie Klarglasleuchten vorne und hinten. Die Version Executive verfügte nun serienmäßig über Xenon-Scheinwerfer und einen CD-Wechsler.

2008 stellte Toyota die dritte Modellgeneration vor, die seit Januar 2009 in Handel ist.

Seit 2001 war darüber hinaus eine Toyota Avensis Verso genannte Van-Version mit sieben Sitzen erhältlich, die den Toyota Picnic ablöste. Sie erhielt 2004 ein Facelift. 2005 wurde der Vertrieb in Deutschland eingestellt; seitdem ist das Fahrzeug nur noch im Ausland, auch unter dem Namen Toyota Ipsum, erhältlich.

Die dritte Generation des Toyota Avensis wurde auf dem Pariser Autosalon 2008 vorgestellt und nimmt stilistisch die Formensprache des auf dem amerikanischen Markt angebotenen Toyota Corolla auf. Auf diese Weise soll das in Amerika bereits schon seit längerem eingeführte neue Markendesign auch in Europa durchgesetzt werden.

Der offizielle Verkaufsstart des neuen Avensis in Deutschland war der 24. Januar 2009. Voraussichtlich ab dem 25. April 2009 wird eine Diesel-Version mit Automatikgetriebe auf den Markt gebracht.

Im Februar 2009 wurde der Avensis dem Euro-NCAP-Crashtest unterzogen und gewann diesen mit der Höchstwertung von 5 Sternen.

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Toyota Kijang

Toyota Kijang Innova

Die Modelle Condor (Südafrika), Kijang (Indonesien), Qualis (Indien), Revo (Philippinen), Tamaraw (Philippinen), Unser (Malaysia), Venture (Südafrika), Z-Ace (Taiwan und Vietnam), Zace (Taiwan) und Zaice (Vietnam) sind SUVs der japanischen Marke Toyota, die auf den von Toyota Indonesia entwickelten Toyota Kijang zurückgehen und zu einem Welterfolg wurde. Besonders in Südostasien und Südafrika, sowie auf einigen karibischen Inseln waren diese Modelle sehr gefragt. Unzählige CKD-Aufträge mussten an freie Werkstätten vergeben werden um der steigenden Nachfrage nachzukommen. 2003/2004 wurde der Kijang schließlich auf einigen Märkten aufgegeben und auf einigen durch andere Modelle ersetzt.

Der Kijang wurde Anfang der 1970er Jahre von Toyota Indonesia auf Basis des bewährten Toyota Land Cruisers entwickelt. Mit der Zielsetzung ein günstigeres und für den Heimatmarkt besser geeigneten Geländewagen zu bauen, war man Anfangs skeptisch, da der Land Crusier sich bereits seit 20 Jahren bewährte. Trotz der Skepsis begannen die ersten Planungen unter Geheimhaltung 1973. Mit einer zweijährigen Zeit der Entwicklung wurden die Modelle schließlich erstmals auf der Jakarta Fair Show der Weltöffentlichkeit gezeigt. Eine Serienproduktion wurde bis dahin von Toyota nicht in Erwägung gezogen, da man den Land Cruiser als unschlagbar ansah. Der große Anklang sowie der Eingang tausender schriftlicher Anfragen änderten diese Meinung rasch und man konnte schließlich 1977 mit der Serienproduktion des Toyota Kijang in Indonesien beginnen. Ein Jahr später folgte dann auch die Auslieferung von CKD-Bausätzen an ein philippinisches Unternehmen. Dort baute man das Modell als Toyota Tamaraw.

Es standen vier verschiedene Karosserievarianten zur Auswahl sowie diverse Motorisierungen. So gab es den Kijang als Minibus, Pikap mit einer oder auf Wunsch mit 2 Kabinen. Ebenfalls stand auch ein Kastenwagen zur Auswahl. Bei den philippinischen Tamaraws gab es des Weiteren auch Langversionen des PickUps sowie eine LKW-Version mit Planengerüst.

1980 wurde der Kijang schließlich überarbeitet und die zweite Generation etabliert. Auf den Philippinen wurde der Tamaraw noch bis 1982 in der Ur-Form weitergebaut und ebenfalls durch die zweite Generation ersetzt.

Einziger Konkurrent des Tamaraw war der Jeepney. Insgesamt 26.806 Einheiten des Kijang wurden produziert.

Mit der Einführung der zweiten Generation gab man dem Kijang und dem Tamaraw ein Design, das die Modelle ein wuchtigeres Auftreten gab. Dennoch lehnte sich das Design noch sehr an seinen Vorgänger an. Die Frontscheinwerfer waren wahlweise Oval, Rund oder Eckig. Es gab diese in verschiedenen Farben.

Als Motorisierung für den Kijang gab es lediglich den 1,4-Liter-4K-Motor. 1985 wurde dieser durch einen 1,5-Liter-Ottomotor ersetzt.

Beim Tamaraw hingegen war ein 2,2-Liter-Dieselmotor von Delta Motors Standard. Von Mazda gab es als zweite Motorenauswahl einen 2,5-Liter-Dieselmotor. Weitere Motoren in der Auswahl des Tamaraw waren der Fiera IV von Ford sowie der Isuzu C-190.

Dragon Motor Vehicles, ein lokaler philippinischer Automobilbauer, hat nach dem Erfolg des Tamaraw erkannt und die Designlizenzen eingekauft. Kurz darauf produzierte das Unternehmen eigenständige Modelle unter dem Markennamen Dragon. Ebenfalls Nissan und Carter Motors haben die Beliebtheit des Modells erkannt und kauften ebenfalls die Lizenzrechte an dem Design. So entstanden des Weiteren auch die Konkurrenzmodelle Nissan Bida, der durch Universal Motors vertrieben wurde; sowie der Carter Masa.

Diese waren nun auch eine direkte Konkurrenz, sodass ein neueres und moderneres Design kreiert werden musste für einen würdigen Nachfolger. 1986 wurde zwar eine Neuauflage gemacht, doch auf den Philippinen erhielt die neue Generation erst 1991 Einzug.

Die in Taiwan und Vietnam gebauten Z-Ace-Modelle waren mit dem Indonesischen Kijang identisch.

Die dritte Generation von 1986 unterschied sich zu seinen Vorgängern erheblich. So war nun das Design wieder Zeitgemäß und konnte mit weit mehr Extras bestellt werden. So wurde das Modell erstmals auch für Privathaushalte interessant. Die vorherigen Generationen zeigten ihren Hauptabsatz bei Händlern und Gewerbetreibenden.

Auf diesem Wege wurde das Modell nun auch in Afrika und in der Karibik bekannt. Dort waren die Nachfragen zu diesem Modell ebenfalls sehr hoch, sodass diese Generation nun auch in Südafrika als ’’’Toyota Venture’’’ gebaut wurde. Diese exportierte man schließlich auch in andere afrikanischen Länder sowie in die Karibik.

In der Kijang-Modellreihe unterschied sich das Modell in erster Linie bereits in der Länge. So gab es eine ’’’KF-40’’’-Serie mit kurzem Radstand und die ’’’KF-50’’’-Serie mit langem Radstand. Die einfachste Modellvariante war der ’’Standard Kijang’’. Die beste Version war der ’’Super Kijang’’. Die PickUp-Version der neuen Generation wurde bei freien Werkstätten in Auftrag gegeben und basierte auf dem Toyota Hilux. Das Design wurde dennoch einheitlich gestaltet um nicht von der Minibus-Version abzuweichen.

1992 wurden schließlich kleinere stilistische Änderungen an dem Modell gemacht. So wurden die Einheiten aus dem Toyota-Werk mit dem Schriftzug ’’Toyota Original Body’’ ausgewiesen. Auch das Interior wurde leicht überarbeitet, wobei der ’’Standard’’ immer noch das Einsteigermodell war. Für Gewerbetreibende war dieser besonders beliebt. Eine Etage höher rangierte der ’’Deluxe’’. Das Top-Modell stellte der ’’Grand Extra’’ dar. Als Motor diente dem Kijang der 1,8-Liter-7K-C-Motor.

Beim Tamaraw FX hingegen gab es diverse Benziner- und Dieselvarianten. Diese wurden auch bei dem malaiischen Unser sowie dem Zaice angeboten. Der Venture war zunächst komplett mit dem Kijang identisch. So auch der Zace. Mit der Einführung des Qualis auf dem indischen Markt wurden weitere Motoren entwickelt. Diese leisteten 83 und 102 PS. Die lösten schließlich alle bisherigen angebotenen Motoren des Venture sowie dem Zaice und Zace ab. Der Qualis war zwar technisch identisch, doch die Frontpartie war absolut eigen und ist eine Vorversion zur vierten Generation.

Die indonesische Facelift-Version wurde schließlich ab 1993 als vierte Generation im Tamaraw FX angeboten. Der vietmanesische Zaice wurde dem Modell 1996 entsprechend angepasst. Bei den freien Werkstätten für die Karosserie des Toyota Unser auch des Öfteren Karosserieteile des Mazda MPV verwendet.

Mit der vierten Generation, bzw. der zweiten Tamaraw-FX-Generation wurde das Design erneut modernisiert. Auf einigen Märkten hingegen wurde diese jedoch nicht angeboten. Dort blieb die dritte Generation weiterhin im Angebot.

In der Kodierung wurde die PickUp-Version nun als Series 60 bezeichnet. Der Minivan, im Volksmund auch ’’Kijang Capsule’’ war die Series 70 und in der Langversion die Series 80. Für den Antrieb des Kijang sorgten wahlweise ein 1,8-Liter-Ottomotor oder ein 2,4-Liter-Dieselmotor.

Im Jahr 2000 bekam der Kijang ein kleines Lifting an Front und Heck. Ebenso stand nun für die LGX- und Krista-Modellversionen zusätzlich ein 2,0-Liter-Motor zur Auswahl. Des Weiteren wurde auch das Interior dieser beiden Modellversionen leicht überarbeitet. Eine weitere leichte Überarbeitung fand 2003 statt. So werden diese Modellversionen nun auch in A (1997-2000), B (2000-2003) und C (2003-2005) unterschieden. Als die Kijang-Serie mit der Zeit nun mehr zu einen PKW entwickelt hat, beschlossen Toyota India und Toyota Indonesia die Entwicklung eines geeigneten Nachfolgers. Dieser wurde 2005 etabliert und trägt je nach Markt die Namen Toyota Innova (Indien), Toyota Kijang Innova (Indonesien) und Toyota Revo (2. Generation; Philippinen).

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Source : Wikipedia