Toshiba

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Geschrieben von bishop 28/02/2009 @ 18:39

Tags : toshiba, notebooks, computer, high-tech

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Toshiba

Die Konzern-Zentrale der Toshiba Corporation liegt unmittelbar an der Tokioter Bucht.

Die Toshiba Corporation (jap. 株式会社東芝, Kabushiki-gaisha Tōshiba), gelistet im Nikkei 225, ist ein internationaler Technologiekonzern (siebtgrößter Hersteller von elektrischen und elektronischen Geräten weltweit) mit Hauptsitz in der japanischen Hauptstadt Tokio.

Toshiba entstand 1939 aus dem Zusammenschluss von Tanaka Hisashiges 1875 gegründeter Elektrotechnikfirma Shibaura Seisaku-sho (芝浦製作所) und dem von Fujioka Ichisuke und Miyoshi Shōichi gegründeten Konsumgüterhersteller Tōkyō Denki (東京電気). Das neue Unternehmen hieß Tōkyō Shibaura Denki (東京芝浦電気), wurde aber vor allem unter dem Namenskürzel Tōshiba bekannt. Erst 1978 wurde dies der offizielle Firmenname. Tō bedeutet Osten (Tōkyō = östliche Hauptstadt) und shiba bedeutet Rasen und leitet sich vom Ortsnamen Shibaura ab.

Im Geschäftsjahr 2006/07 machte die Toshiba Corporation einen Umsatz von 7.116,35 Milliarden Yen, was etwa 43,6 Milliarden Euro entspricht. Konzernweit werden 190.708 Mitarbeiter beschäftigt (Stand: 31. März 2007).

Das Unternehmen expandierte sowohl durch eigenes Wachstum, als auch durch Akquisitionen, unter anderem im Bereich der Schwerindustrie in den 1940ern und 1950ern. Später wurden wichtige Tochtergesellschaften gegründet, wie z. B. Toshiba EMI (1960), Toshiba Electrical Equipment (1974), Toshiba Chemical (1974), Toshiba Lighting and Technology (1989) und Toshiba Carrier Corporation (1999).

Am 6. Februar 2006 kaufte das Unternehmen für 5,4 Mrd. US-Dollar die nukleare Sparte von Westinghouse in den Vereinigten Staaten, die sich seit 1998 im Besitz der British Nuclear Fuels plc. (BNFL) befand, und ist damit Weltmarktführer im Nukleargeschäft.

Der Jahresabschluss 2007 nennt weltweit 672 teil- oder vollkonsolidierte Tochterfirmen der Toshiba Corporation.

Die europäische Hauptverwaltung für den Bereich der IT-/Consumer-/Bürokommunikation ist die Toshiba Europe GmbH (TEG) mit Sitz in Neuss. Außerdem ist dort die Verwaltung der Produktbereiche Computersysteme, Projektoren, Speichermedien (CD, DVD, Festplatten) und Unterhaltungselektronik (DVD-Spieler, Fernseher) untergebracht. Halbleiter- und elektronische Bauelemente werden von Düsseldorf aus verwaltet. In Braunschweig befand sich ein entsprechendes Produktionswerk für Leistungshalbleiter, welches 2007 geschlossen wurde. In Regensburg gibt es die TRO (Toshiba Regensburg Operations), die früher dort Notebooks der gehobenen Preisklassen und Bauteile für PCs herstellte und seit 1. Januar 2008 als Logistikzentrum für die EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) fungiert.

In Krefeld befindet sich die Deutschland-Zentrale von TERIS (Toshiba Europe Retail Information Systems), der Sparte für Kassen-, Ident- und Drucksysteme. TERIS firmierte ehemals als Toshiba TEC Europe bzw. TEC (Tokyo Electric Company).

Seit der Übernahme der Westinghouse Nuclear ist Toshiba auch Eigentümer der Westinghouse Electric Germany GmbH in Mannheim.

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Toshiba TEC

Geschichte Toshiba TEC

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Die Tōshiba TEC K.K. (jap. 東芝テック株式会社, Tōshiba tekku kabushiki-gaisha; engl. Toshiba TEC Corp.) ist ein japanisches Elektronikunternehmen mit Sitz in Shinagawa, Tokio. Es gehört als Tochterunternehmen zu 52,5 % K.K. Tōshiba (Toshiba Corp.).

Das Unternehmen entstand 1950 als Ableger von Tōshiba als Tōkyō Denki Kigu K.K. (東京電気器具株式会社). 1994 fusionierte es mit TEC Denshi K.K. und hieß danach K.K. TEC. Seit 1999, als es die Kopiergeräteherstellung von Tōshiba übernahm, firmiert es als Tōshiba TEC K.K. (Toshiba TEC Corporation).

Zum Konzern gehören zwölf inländische und 62 internationale Tochterunternehmen.

Das Tochterunternehmen in Deutschland, die Toshiba TEC Germany Imaging Systems GmbH, bietet Produkte im Bereich der Informationstechnologie und der Büroausrüstung an, dazu gehören Druck- und Kopiersysteme, Faxgeräte und Softwarelösungen für Dokumentmanagement.

Toshiba TEC Germany Imaging Systems hat den Hauptsitz in Neuss, Deutschland, wo alle Geschäftsaktivitäten in Europa (Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, England, Holland, Deutschland, Schweiz, Polen, Frankreich, Italien, Spanien) geleitet und koordiniert werden. Darüber hinaus ist Toshiba in 39 weiteren europäischen Ländern durch die Zusammenarbeit mit 28 Distributoren vertreten.

Insgesamt sind europaweit ca. 515.000 Toshiba Systeme im Einsatz, diese produzieren ca. 20 Milliarden Seiten pro Jahr. Das Netz der Toshiba TEC Fachhandelspartner in Deutschland umfasst etwa 180 Vertretungen. Ein europäisches Zentrallager ist für die Versorgung der autorisierten Toshiba-Vertriebspartner zuständig. Das Vertriebsnetz besteht aus fünf Niederlassungen mit insgesamt 17 Vertriebsbüros für den Direktvertrieb.

Einer der beiden Gründer von Toshiba war Hisashige Tanaka der am 18. September 1799 als Sohn eines Kunsthandwerkers geboren. Bereits als Kind entwickelte sich sein Erfindergeist und er entwarf ausgefeilte Spielsachen. Hisashige arbeitete hart. Er studierte Mathematik und Astronomie und verwendete seine einzigartige Vorstellungskraft, um viele Dinge zu erfinden. Im Jahre 1875 gründete er das Unternehmen Tanaka Engineering Works (Tanaka Seizo-sho), welches später in Shibaura Engineering Works (Shibaura Seisaku-sho) umbenannt wurde. Unter diesem Namen wurde das Unternehmen zu Japans größtem Hersteller für schwere elektronische Apparate, wie z. B. telegrafische Ausrüstung.

Toshibas zweiter Gründungsvater war Ichisuke Fujioka. Er wurde 1857 als ältester Sohn eines Samurai geboren. Mit 18 Jahren nahm er ein Studium der Ingenieurwissenschaft auf. In seinen Studienjahren reiste er unter anderem in die USA und traf dort Thomas Edison. Kurz nach seiner Rückkehr setzte er sich das Ziel, Japans erste Glühbirnenmanufaktur zu eröffnen. Im Jahre 1890 wurde dann Japans erster Glühbirnenhersteller, die Firma Hakunetsu-sha & Co., Ltd. gegründet. Neun Jahre später wurde sie in Tokyo Electronic Compay (Tokyo Denki) umbenannt und nahm von nun an auch Konsumgüter in ihr Sortiment auf.

Die Geschichte von Toshiba beginnt im Jahre 1939 mit der Fusion der Tokyo Electronic Company (Hakunetsu-sha) und der Shibaura Engineering Works Co. Ltd. (Tanaka Seisaku-sho). Das neue Unternehmen hieß Tokyo Shibaura Electric Co. Ltd., wurde aber unter dem Namenskürzel Toshiba bekannt. Aus diesem Firmenverbund schied 1950 die ursprüngliche Tokyo Electric Company wieder aus und firmierte als TEC Corporation.

Im Jahre 1978 wurde der Konzern offiziell zur Toshiba Corporation umbenannt. Jedoch kam es im Jahre 1999 zum erneuten Zusammenschluss der Toshiba Corporation mit der TEC Corporation und so entstand eine Beteiligungsgesellschaft namens Toshiba TEC Corporation mit Hauptsitz in Tokio.

Im Jahr 1973 stellte Toshiba seinen ersten analogen Kopierer vor. Die aktuelle Produktpalette umfasst netzwerkfähige Schwarzweiß und Farbsysteme in Geschwindigkeiten von 16 – 85 Seiten/Minute in S/W und 11 – 65 Seiten/Minute in Farbe. Die Modelle der e-STUDIO Serie (ab 23 Seiten/Minute) sind mit der Toshiba eigenen e-BRIDGE Technologie ausgestattet.

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Toshiba (Radsportteam)

Unter dem Namen des Sponsors Toshiba fungierte von 1987 bis 1991 eine französische Profi-Mannschaft im Straßenradsport.

Der japanische Elektronikkonzern Toshiba übernahm damit den berühmten Rennstall La Vie Claire, welcher 1985 und 1986 durch Bernard Hinault bzw. Greg LeMond die Tour de France gewonnen hatte. Das Toshiba-Team konnte an diese Erfolge jedoch nicht anknüpfen: Hinault hatte seine Karriere Ende 1986 beendet, LeMond fiel nach einem schweren Jagdunfall langfristig aus und wechselte schließlich zu ADR-Agrigel. Auch das organisatorische Erfolgsduo von La Vie Claire, der Sportliche Leiter Paul Köchli und der millionenschwere Teamchef Bernard Tapie, verließen Toshiba nach der Saison 1987 bzw. 1988.

Der wichtigste Erfolg Toshibas war der dritte Platz Jean-François Bernards bei der Tour de France 1987 nach einem Sieg beim Bergzeitfahren zum Mont Ventoux. 1991 gewann Tony Rominger das Etappenrennen Paris-Nizza, im Herbst des gleichen Jahres wurde der junge Laurent Jalabert Zweiter der Straßenrad-WM hinter Maurizio Fondriest. Nach der Saison 1991 beendete Toshiba sein Engagement im Radsport.

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Notebook

Mit dem T1100 führte 1985 Toshiba die Bezeichnung Notebook in Deutschland ein.

Ein Notebook (engl. notebook – Notizbuch) – auch Laptop  Aussprache ?/i (engl. laptop – „auf dem Schoß“) ist ein kleiner, tragbarer Computer.

Laptop (maskulin, selten neutrum) ist der Begriff für den mobilen Computer, der auf dem Schoß Platz findet.

Ende der achtziger Jahre führte Toshiba den Begriff Notebook ein, um besonders kompakte und leichte (wie ein Notizbuch) Geräte besser vermarkten zu können. Inzwischen werden die Begriffe Notebook und Laptop im deutschen Sprachraum aber synonym benutzt. Analog zu dem Begriff „Rechner“ für PC wurden zeitweilig die eindeutschenden Begriffe Klapprechner oder Mobilrechner propagiert, die sich jedoch kaum durchsetzen konnten. Im englischen Sprachraum wird dagegen überwiegend der Begriff Laptop benutzt oder aber auch Notebook Computer.

Davon abzugrenzen ist der Portable, denn Computer dieser Art werden nur noch für seltene Spezialanwendungen (z. B. militärisch) verwendet, wo Notebooks nicht verwendet werden können. Portables haben nicht das Buchformat eines Notebooks, sondern sind vielmehr kofferförmig. Dies war notwendig, um die Bildröhre im Gerät unterzubringen. Portables beinhalten in der Regel keine Mobiltechnik, sondern diejenige der Desktop-Computer mit der Fähigkeit, normalformatige Erweiterungskarten aufzunehmen.

Einer der ersten als Laptop zu bezeichnenden Computer ist vermutlich der GRiD Compass 1100, welcher vom britischen Industriedesigner Bill Moggridge 1979 entworfen, aber erst 1982 erstmals verkauft wurde. Größere Verbreitung fand 1984 der Data General One.

Mobilrechner wiegen in der Regel zwischen 700 g (Subnotebook) und 8 kg (Desknote) und sind nicht nur – wie der Name vielleicht vermuten ließe – als elektronisches Notizbuch, sondern als vollwertiger, kompakter Arbeitsplatz-Rechner zu gebrauchen.

Die Rechenleistung heutiger Notebooks ist den Desktop-PCs der gleichen Generation unterlegen, da die Prozessoren und Grafikchips der Desktop-PCs ein Mehrfaches an Wärme entwickeln und mehr Energie verbrauchen dürfen. Dabei steigen die Wärmeentwicklung und der Energieverbrauch mit der Rechenleistung. In Notebooks kann hingegen eine so große Wärme nicht abgeführt werden, und ein geringer Energieverbrauch ist wünschenswert, weshalb in der Regel etwas langsamere Prozessoren und Grafikchips eingesetzt werden müssen. Aus diesem Grund sind auch die CD/DVD- sowie Festplatten-Laufwerke langsamer.

Fraglich ist, ob dieser Leistungsunterschied eine praxisrelevante Einschränkung bedeutet, denn nur wenige Anwendungen (wie z. B. 3D-Spiele) profitieren tatsächlich von den leistungsfähigsten Komponenten.

In den letzten Jahren werden vermehrt auch sehr großformatige Notebooks angeboten (17 Zoll Bilddiagonale und darüber), die mehr Gewichtung auf der Leistung als auf der Mobilität haben. Mehrere Festplatten, zwei Grafikkarten und teilweise Desktop-Prozessoren stehen dabei einer geringen Akkulaufzeit (weniger als drei Stunden) und einem sehr hohen Gewicht gegenüber, so dass diese Geräte mehr für den Einsatz auf dem Schreibtisch als unterwegs gedacht sind.

Inzwischen werden in Europa wesentlich mehr Notebooks als Desktop-PCs verkauft. Sie machen 55% aller verkauften PCs und bei Privatkunden sogar 70% aus.

Der Hersteller Elitegroup hat 2002 eine neue Geräteklasse eingeführt, die sogenannten Desknotes. Diese Notebooks werden als Desktop-Ersatz verkauft und sind für diesen Zweck speziell angepasst, indem auf stromsparende Technik für den Mobileinsatz und hochkapazitive Akkus verzichtet wird und stattdessen leistungsfähigere Komponenten aus dem Desktop-Bereich in das meist etwas größere Gehäuse eingebaut werden. Auch andere Hersteller wie Chaintech hatten solche Geräte im Angebot. Die resultierenden Produkte können zwar eingeschränkt mobil eingesetzt werden, man muss sich aber darüber im klaren sein, dass sie dafür nicht gebaut wurden, da die Akkulaufzeit extrem kurz ist und viele im Akkubetrieb nur mit gesenktem Prozessortakt laufen. Ein Arbeitsplatzwechsel ist wesentlich einfacher als mit einem Standard-PC, und sie benötigen weniger Platz auf dem Schreibtisch. Es gibt vereinzelt sogar reine Desknotes, die ganz ohne Akku auskommen und nur für den stationären Betrieb gedacht sind. Inzwischen sind diese Geräte weitgehend vom Markt verschwunden, einerseits weil die Leistungsfähigkeit der Desktop-Prozessoren keinen so deutlichen Vorteil vor den Mobilkomponenten verspricht, denn gerade im Niedrigpreissegment sind die Anforderungen an die CPU-Geschwindigkeit gering, und weil zudem durch die immens steigenden Stückzahlen die Notebooks mit echter Mobiltechnik inzwischen billiger sind als die Desknote-Rechner. In der Frühzeit der Mikrocomputer gab es Kofferrechner, die zwar zum einfachen Transportieren gedacht waren, aber nicht zum Betrieb fern einer Steckdose.

Für die Anwendung in besonders rauer Umgebung oder unter klimatisch widrigen Bedingungen wurden die sogenannten Ruggedized-Notebooks gedacht, die so robust ausgeführt sind, dass sie für Freiluft- und Freilandeinsatz geeignet sind. Es gibt Fully ruggedized-Geräte, die vollständig gegen äußere Einflüsse geschützt sind, und Semi ruggedized-Notebooks, die nur teilweise bestimmten Widrigkeiten widerstehen, so etwa Spritzwasser auf die Tastatur (Schutzart IP64) oder Stürzen aus einigen Dezimetern Höhe.

Diese Geräte sind mit speziellen gehärteten Gehäusen versehen, die schlagfest sind und Spritzwasser sowie Hitze standhalten sollen. Anschlussstellen sind durch Gummi geschützt, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Die Festplatte ist gel- oder gummigelagert, um sie vor Stößen zu schützen – insbesondere einen Sturz auf den Boden, und oftmals auch noch extra ummantelt, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern, so dass im Ernstfall (Defekt des Computers) zumindest die Daten gerettet sind. Die Widerstandsfähigkeit dieser Geräte wird durch die DIN/VDE IP und den MIL-STD des US-Militärs angegeben. Die Geräte kommen oft dann zum Einsatz, wenn sie außerhalb von Büros arbeiten müssen, beispielsweise bei der Polizei, beim Militär, bei Pannendiensten, Landvermessern oder ähnlichen Außendienstlern und in industrieller Umgebung, meistens zur Datenerfassung. Man kann sie damit auch als mobile Variante von Industrie-PCs ansehen. Aufgrund ihres vergleichsweise hohen Preises und der teilweise eingeschränkten Funktionalität (z. B. bei Schnittstellen oder Grafikleistung) wegen der speziellen Anpassung sind diese Notebooks für Privatanwender weniger interessant.

Die Komponenten eines tragbaren Computers sind für den mobilen Einsatz optimiert.

Im mobilen Einsatz verwenden viele moderne Notebooks Lithium-Ionen-Akkumulatoren zur Stromversorgung, selten auch Lithium-Polymer-Akkumulatoren. Noch vor wenigen Jahren waren Akkumulatoren mit Nickel-Metall-Hydrid-Technik populär, davor Akkumulatoren mit Nickel-Cadmium-Technik. Übliche Laufzeiten von Notebooks ohne externe Stromversorgung liegen zwischen einer halben und acht Stunden, je nach Energieverbrauch und Akku-Kapazität. Während in den Anfängen der mobilen Computer diese Akkus fest eingebaut waren, sind sie heutzutage - von wenigen Ausnahmen abgesehen - austauschbar. Einige Modelle können optional mit einem zweiten Akku bestückt werden, um die Laufzeit zu erhöhen.

Geladen werden die Akkumulatoren aus dem Niederspannungsnetz, dem Zigarettenanzünder von Kraftfahrzeugen oder der vergleichbaren sogenannten EmPower-Steckdose in Verkehrsflugzeugen (meist als Adapter auf den Zigarettenanzünder-Stecker).

Der Einsatz von Mobilrechnern, die (auch kontinuierlich) über Solarzellen (zum Beispiel auf der Bildschirmrückseite) mit elektrischer Energie versorgt werden können, ist derzeitig nicht verbreitet. Das Hauptproblem liegt darin, dass der übliche Verbrauch bei 15 bis 60 Watt liegt, Solarzellenmodule in der Größe der Displayrückseite bei starker natürlicher Beleuchtung aber nicht mehr als 10 Watt abgeben. Weitere Probleme sind die Hitzeentwicklung durch Sonneneinstrahlung und die eingeschränkte Lesbarkeit des Bildschirms bei heller Umgebung. Lösungsmöglichkeiten sind die Verwendung größerer Solarmodule, die Entwicklung von Solarzellen mit einem höheren Wirkungsgrad oder die Reduzierung des Stromverbrauchs. Beispielhaft ist das XO-Laptop aus dem One-Laptop-Per-Child-Programm, das lediglich circa 2,5 Watt verbraucht (0,3 Watt im Standby). Hierfür wurde bei der Konstruktion speziell auf Energieeffizienz geachtet, beispielsweise durch den Einsatz von Flash-Speicher anstelle einer HDD-Festplatte. Diese Art von Mobilität durch Stromnetz-Unabhängigkeit – wie sie bei Taschenrechnern und zunehmend auch Handhelds bereits weit verbreitet ist – ist für Notebooks also heutzutage durchaus machbar, geht jedoch mit höheren Kosten und/oder der Verwendung energieeffzienterer Teile einher, die unter Umständen auch eine geringere Leistung bringen.

Die Anzahl der Laufwerke, die in einem Notebook-Modell vorgesehen ist, wird in der Notebook-Industrie mit n-Spindel-Design bezeichnet, wobei n für eben diese Anzahl steht. Die meisten Notebooks haben ein Zwei-Spindel-Design (Festplatte und optisches Laufwerk, kaum noch ein Diskettenlaufwerk). Bei vielen Subnotebooks hingegen herrschen Ein-Spindel-Designs vor: Optische Laufwerke und Diskettenlaufwerke werden hier extern angeschlossen. Drei-Spindel-Designs (Festplatte, optisches Laufwerk und ein zusätzlicher Wechselschacht für eine zweite Platte oder ein zweites optisches Laufwerk) gibt es kaum noch.

Am Mobilrechner-Markt gibt es viele Marken, aber nur relativ wenige Hersteller, die für diese produzieren. Dies liegt daran, dass namhafte Firmen (z. B. Fujitsu Siemens Computers) bei Auftragsherstellern (Original Design Manufacturer (ODM)) die Notebooks einkaufen oder auch leicht modifiziert „persönlich“ produzieren lassen, um sie dann unter eigenem Namen zu verkaufen. Wie groß der eigene Anteil an den Gerätedesigns ist, lässt sich meist nur schwer abschätzen. Viele Notebook-Fertiger haben ihren Sitz in Taiwan, zum großen Teil wird aber nicht mehr dort, sondern in der Volksrepublik China produziert. Dabei konzentriert sich die Entwicklung auf Taiwan und die Produktion zunehmend auf dem Festland.

Die Zusammenhänge der Produzenten, namhaften Hersteller und Eigenmarken-Anbieter ändern sich ständig. So versuchen Produzenten wie AsusTek, MSI oder Twinhead verstärkt, als Eigenmarke aufzutreten, während Elitegroup sich davon zurückzieht. Möglicherweise wird auch Lenovo nach dem Kauf der PC- und Notebook-Sparte von IBM eine ODM-Baureihe einführen.

Unklar ist oftmals, wo die tatsächliche Endmontage stattfindet. Viele OEM-/ODM-Designs bekommen schon bei der Produktion in Asien ihre gesamte regionale Ausstattung (Tastatur, Handbücher etc.). Andere werden als Barebones (ohne Speicher, CPU, Festplatte, manchmal auch ohne ODD oder ohne Display) angeliefert und dann in regionalen Fabriken (beispielsweise Fujitsu-Siemens in Augsburg für die Lifebooks, Toshiba in Regensburg, Dell in Irland) teils nach Kundenwünschen fertig bestückt.

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Source : Wikipedia