Thomas Gottschalk

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Geschrieben von goldorak 22/03/2009 @ 15:11

Tags : thomas gottschalk, schauspieler, kultur

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Thomas Gottschalk

Thomas Johannes Gottschalk (* 18. Mai 1950 in Bamberg) ist ein deutscher Rundfunk- und Fernsehmoderator, Entertainer und Schauspieler, der besonders als Moderator der Fernsehsendung Wetten, dass..? bekannt ist.

Thomas Gottschalk wurde als Sohn des Rechtsanwalts Hans Gottschalk (* 1902 in Oppeln/Oberschlesien; † 1964 in Kulmbach) in Bamberg geboren. Die Familie war aus Oberschlesien geflüchtet und wurde im fränkischen Kulmbach sesshaft. Gottschalk war Ministrant in der Kulmbacher Stadtpfarrkirche „Unserer Lieben Frau“. Er machte 1971 sein Abitur am humanistischen Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium in Kulmbach. Nebenbei jobbte er als DJ in einem Kulmbacher Tanzlokal und erteilte Nachhilfeunterricht, außerdem arbeitete er als Kinder- und Jugendbetreuer der katholischen Kirche. Ein Stipendium der Deutschen Bischofskonferenz ermöglichte es ihm, Germanistik und Geschichte für das Grund- und Hauptschullehramt in München zu studieren. Dort trat er der katholischen Studentenverbindung Tuiskonia bei. Später war Gottschalk Mitglied im Bundesvorstand des Cartellverbands. Er leitete das Pressereferat des größten europäischen Akademikerverbandes.

Ab 1971 arbeitete er als freier Mitarbeiter für den Jugendfunk beim Bayerischen Rundfunk (Bayern 3). 1973 wurde er Sprecher der Abendschau-Nachrichten. 1976 erhielt er nach einem kurzen Abstecher zum Münchner Merkur eine Festanstellung beim BR und steigerte seine Popularität als Moderator der Hörfunksendung Pop nach acht (auf Bayern 3). Anfang der 1980er holte ihn Frank Elstner zum deutschen Hörfunkprogramm von Radio Luxemburg, wo er unter anderem als „Mister Morning“ auf Sendung ging und auch die „RTL-Hitparade“ moderierte. 1985 ging er zurück zum BR, wurde Leiter bei Bayern 3 und moderierte u.a. bis 1989 die "B3-Radioshow" am Nachmittag. Gottschalk moderierte den ersten Teil der "Radioshow" zwischen 14:00 und 16:00 Uhr. Ab 16:00 Uhr wurde die Sendung dann noch 90 Minuten von Günther Jauch moderiert.

1976 schaffte Gottschalk den Durchbruch im Fernsehen mit der Musikclip-Sendung Szene, die später Pop-Stop hieß. Sie besaß vor allem Witz wegen des Clowns Anthony Powell, der mit seinen pantomimischen Slapstickeinlagen die Sendung abrundete. Im selben Jahr heiratete Gottschalk seine vier Jahre ältere Jugendfreundin Thea. Aus der Ehe von Thomas und Thea Gottschalk ging ein Sohn (* 1982) hervor. 1989 adoptierten die Gottschalks einen zweiten Sohn.

1977 moderierte Gottschalk die Anrufsendung Telespiele, die zunächst im Bayerischen Fernsehen und dann im Ersten gesendet wurde. Im April 1980 erreichte die Formation GLS United, bestehend aus Thomas Gottschalk, Frank Laufenberg und Manfred Sexauer, mit dem Rap-Song Rapper's Deutsch Platz 49 der deutschen Hitparade.

Von 1982 bis 1987 moderierte Gottschalk im ZDF die Sendung Na sowas, für die er 1985 die Goldene Kamera bekam. Diese Sendung brachte ihm großen Ruhm und bundesweite Beliebtheit. Gottschalk war bekannt für seine spontane Gesprächsführung und seine – für damalige Verhältnisse – lockere Kleidung (Jeans und Micky-Maus-T-Shirt; Shorts und Schlappen; Hemd und Hosenträger ohne Jackett).

1989 kommentierte er für die ARD den Eurovision Song Contest 1989 in Lausanne.

Ab 1982 drehte Thomas Gottschalk gemeinsam mit Mike Krüger die ebenfalls erfolgreichen Unterhaltungsfilme Piratensender Powerplay, Die Supernasen, Zwei Nasen tanken Super (eine Anspielung auf die langen Nasen der beiden Darsteller) und Die Einsteiger. Es folgten „Mamma Mia“, Zärtliche Chaoten, „Zärtliche Chaoten II“, „Eine Frau namens Harry“, „Trabbi goes to Hollywood“ und Late Show.

Am 26. September 1987 übernahm Gottschalk von Frank Elstner die Sendung Wetten, dass..?. Mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung vom 26. September 1992 bis zum 27. November 1993, als Wolfgang Lippert durch die Sendung führte, moderiert er die Sendung bis heute durchgehend. In der Sendung werden Wetten vom Volk vorgeführt. Die Stargäste müssen sich entscheiden, ob der Wettkandidat die Wette schafft oder nicht. Liegt der Star falsch, muss er seinen Wetteinsatz einlösen.

Die Sendung ist eine der erfolgreichsten im deutschen Fernsehen und in Europa und ist eine der letzten verbliebenen Samstagabendshows. So konnte die Sendung vom 1. April 2006 insgesamt 13,48 Millionen Zuschauer gewinnen, was einem Marktanteil von 39,4 % entspricht. Als Gottschalks Markenzeichen in der Führung der Sendung gelten vor allem seine lockere und zuweilen als frech empfundene Art sowie seine gewagte Kleidung.

Ab 1990 arbeitete Gottschalk auch für den Privatsender RTL. Dort präsentierte er bis 1992 eine Personality-Show, die schlicht „Gottschalk“ hieß. Vom 28. September 1992 bis zum 27. April 1995 moderierte Gottschalk seine eigene Late-Night-Show, Gottschalk Late Night. Obwohl sie als nicht sehr erfolgreich gilt, legte er damit den Grundstein für andere Sendungen wie Die Harald Schmidt Show, TV total und Johannes B. Kerner und schaffte weitaus höhere Einschaltquoten als die angeführten nachfolgenden Formate.

Im Anschluss an seine Tätigkeit bei RTL war er auch einige Jahre für den Privatsender Sat.1 tätig. Sein größtes Projekt dort war die Gottschalks Haus-Party genannte Sendung, die es in den Jahren 1995–1997 auf über 50 Folgen brachte und bis heute eine der erfolgreichsten Shows dieses Senders geblieben ist. Die letzte Sendung brachte es auf 6,5 Millionen Zuschauer. Weiterhin lief von 1996 bis 1999 am Samstagnachmittag die Sendung Gottschalk kommt.

Um seinen Kindern zu ermöglichen, ungestört von Medientrubel aufzuwachsen, zog Gottschalk zu Beginn der 1990er Jahre nach Malibu in Kalifornien. Dies ist heute sein Zweitwohnsitz, wohin er sich vor allem in den Sommerpausen zurückzieht. Gottschalk bewohnt seit 2006 das Schloss Marienfels bei Remagen am Rhein.

Nach dem Ende der Tätigkeit bei Sat.1 kehrte Gottschalk wieder ganz zum ZDF zurück. Seine Haupttätigkeit konzentriert sich seither auf „Wetten, dass..?“, aber er moderiert dort auch verschiedene andere Sendungen in unregelmäßigen Abständen.

Unter anderem präsentiert er seit 2001 einmal jährlich die Spendengala Ein Herz für Kinder, bei der für die gleichnamige Aktion Geld gesammelt wird. Die achte und bisher letzte Sendung lief im Dezember 2008 und brachte über 15 Millionen Euro Spenden ein. Zugleich war es das 30-jährige Jubiläum der Aktion "Ein Herz für Kinder".

Im Sommer 2005 moderierte er die Reihe Gottschalk & Friends, bei der er als Rückblick auf sein eigenes bisheriges Leben prominente Gäste und private Freunde einlud. Jede Sendung stand unter einem bestimmten Motto. Die letzte der acht Folgen lief am 9. Juli 2005.

Am 28. August 2005 und 26. August 2006 war er dann Gastgeber der Sendung Die Cleversten – Der große Drei-Länder-Check, bei der Teams aus den drei deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz gegeneinander antreten.

Zwischen 2000 und 2005 sendete das ZDF zehn Folgen von „Gottschalk America“.

Im April 2008 moderierte er die Sendung Musical Showstar 2008.

Im Werbefernsehen feierte er seinen Einstand 1987 mit McDonald’s. Den Durchbruch als Spot-Star erlebte er mit Haribo (2006 erhielt Gottschalk hierfür einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde: „längste Beziehung zu einem werbetreibenden Unternehmen“). Ferner warb er zusammen mit seinem Bruder Christoph Gottschalk für die Deutsche Post AG. Die Aktivitäten von Thomas Gottschalk werden in seinen Firmen „Brot und Spiele“ und Dolce Media gebündelt. Im Film Joe & Max (2002) trat er als Produzent auf. Im Jahre 2004 machte er den Synchronsprecher für Garfield – Der Film als Garfield. Für seine Synchronisierung wurde er bei vielen Kritikern gelobt. Bei der Fortsetzung lehnte er aber die Mitarbeit ab.

Seit 2007 ist Thomas Gottschalk als Berater für Tele 5 tätig. Er steht dem Sender Tele 5 und der Tele München Gruppe (TMG) exklusiv als Berater, Ideengeber und Präsenter für Inhalte im Umfeld von Spielfilm, Kino und neue Medien zur Verfügung. Unter anderem moderiert er verschiedene regelmäßige Formate zu neuen Kinofilmen.

An 12. Juli 2000 nahm Gottschalk, der sich freimütig zu seinen schlesischen Wurzeln bekennt, „als Überraschungsgast“ im polnischen Łubowice/Lubowitz an der Eröffnung des Oberschlesischen Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrums teil und spendete dem Zentrum 50.000 DM.

Im Jahre 1993 wurden falsche „Enthüllungen“ einer Verbindung Gottschalks zu Scientology verbreitet. Sie beruhten im wesentlichen auf einer fragwürdigen Berichterstattung des (Konkurrenz)Senders SAT.1. Im Schweizer Thun lebt ein acht Jahre jüngerer Hauptschullehrer namens Thomas Gottschalk, der seit 1982 Mitglied bei Scientology ist; diese Namensgleichheit wurde - absichtlich oder unbeabsichtigt - für die Berichterstattung benutzt.

Thomas Gottschalk hat sich als schillernde Gestalt in der deutschen Medienlandschaft etabliert und gehört im deutschsprachigen Raum zu den bekanntesten Personen. Er hat das Fernsehen und dessen Stil mitgeprägt, Harald Schmidt sagte über ihn: „Thomas Gottschalk hat das Frechsein im Fernsehen erfunden.“ Er polarisiert hierdurch allerdings auch und ist umstritten.

Auch der Drei-Länder-Check wurde heftig kritisiert. So wurde neben technischen Fehlern moniert, dass er auf die Sendung nur unzureichend vorbereitet gewesen sei.

Seine bis dahin drei Bambi-Auszeichnungen (1983, 1984 und 1987) gab Gottschalk 1988 aus Verärgerung über die Berichterstattung in Burda-Blättern zurück (Ute Lemper, Klausjürgen Wussow und Katarina Witt taten es ebenfalls). 2001 nahm er im Rahmen seiner vierten Ehrung die Trophäen wieder in Empfang.

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Die Einsteiger

Die Einsteiger ist eine deutsche Filmkomödie aus dem Jahr 1985 mit den „Supernasen“ Thomas Gottschalk und Mike Krüger. Uraufführung war am 30. Oktober 1985.

Mike erfindet ein Gerät, mit dem man in Videofilme „einsteigen“ kann. Er und Mitbewohner Tommy, ein erfolgloser Schriftsteller und Tankwart, erleben auf diese Weise zahlreiche Abenteuer, bis sowohl ein deutscher als auch ein japanischer Elektronikkonzern auf die Erfindung aufmerksam werden. Es folgt eine verrückte Katz-und-Maus-Jagd zwischen Realität und virtuellen Videowelten. So landen die beiden unter anderem in einem Abenteuerfilm à la Indiana Jones, einem Vampirfilm in Anspielung auf Tanz der Vampire, einem Boxer- und einem klassischen Gangsterfilm . Weitere Segmente behandeln einen Abstecher in die Südsee, einen Western und zu guter Letzt das alte Rom zur Zeit Neros. Beide Freunde finden außerdem jeweils ihre große Liebe.

Die Einsteiger entstand vom 20. Mai bis zum 29. Juni 1985. Drehorte waren München, Burg Kreuzenstein in Niederösterreich, Gran Canaria und Gambia. Dies ist der vierte und letzte gemeinsame Film von Thomas Gottschalk und Mike Krüger nach Piratensender Powerplay, Die Supernasen und Zwei Nasen tanken Super. Unter Anspielung auf die beiden Nasen der Hauptdarsteller werden diese Filme auch als Supernasen-Filme bezeichnet. Das Titellied Supernoses wurde gesungen von den Oliver Onions.

In jedem der Abenteuer spielt der österreichische Schauspieler Kurt Weinzierl unterschiedliche, überwiegend homosexuell gestaltete Rollen, in denen er jeweils auf Mike fixiert ist.

Der als Kommissar Göttmann aus der Serie SOKO 5113 bekannte Werner Kreindl spielt einen Polizisten namens Kommissar Gierke. Gierke ist der Name jener Firma, die SOKO 5113 für das ZDF produziert hat („ELAN-Film, Gierke & Company“).

Als Vampir konnte mit Udo Kier ein wirklicher Star des klassischen Horrorfilms verpflichtet werden.

Am 5. November 2001 erschien der Film erstmals auf DVD. Am 24. Oktober 2005 wurde eine weitere DVD-Variante herausgebracht.

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Frank Elstner

Frank Elstner (2005)

Frank Elstner (* 19. April 1942 in Linz, Oberösterreich; eigentlich Timm Maria Franz Elstner) ist ein bekannter deutscher Radiomacher und Fernsehshowmaster. Da Elstner eine Radioshow mit einem Kollegen moderierte, der Tom hieß, wurde er gebeten, sich einen anderen Namen als Timm auszudenken. Er entschied sich für den Namen seines Bruders Frank.

Frank Elstner wurde als Kind zweier Schauspieler in Linz an der Donau geboren, wuchs aber in Baden-Baden und Rastatt auf. Mit 14 Jahren wechselte er auf das Markgraf-Ludwig-Gymnasium in Baden-Baden. Schon als Kind machte Elstner Erfahrungen mit dem Medium Rundfunk, als er für den Südwestfunk in Hörspielen mitwirkte. Seinen Wunsch, Theaterwissenschaften in Freiburg zu studieren, konnte er wegen des nicht bestandenen Abiturs nicht verwirklichen. Bekannt wurde er dann zunächst als Moderator und später auch als Programmdirektor der „4 fröhlichen Wellen“ des deutschen Hörfunkprogramms von Radio Luxemburg (bis 1983). Gerd Bacher holte den damals als Experten für Jugendradio geltenden Elstner als Berater für den Aufbau von Ö3.

Elstners Fernsehpräsenz begann mit den Shows Spiel ohne Grenzen und Die Montagsmaler. 1981 erfand er die Fernsehshow Wetten, dass..?, welche bis heute als die erfolgreichste Europas gilt. Er moderierte die Sendung von 1981 bis 1987 insgesamt 39 Mal, dann gab er sie an Thomas Gottschalk ab.

Nachdem die Einschaltquoten der von Elstner entwickelten Showformate Nase vorn und Elstner und die Detektive beim ZDF hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren, moderierte er diverse Shows bei RTL, u. a. die deutsche Version der Quizsendung Jeopardy!.

In seiner eigenen Firma Elstnertainment entwickelt Frank Elstner Fernsehformate, die er sowohl öffentlich-rechtlichen als auch privaten Fernsehsendern anbietet.

Heute arbeitet Elstner vorwiegend für den Südwestrundfunk, wo er im dritten Programm die Talk-Show Menschen der Woche moderiert und seit 28. September 2002 für Das Erste die Samstagabend-Show Verstehen Sie Spaß? als Nachfolger von Cherno Jobatey präsentiert. Außerdem moderierte er bis Anfang 2005 die Show Einfach Millionär der ARD-Fernsehlotterie Ein Platz an der Sonne und verkündet nach wie vor die wöchentlichen Gewinner der ARD-Fernsehlotterie Sonntagabends kurz vor der Lindenstraße.

2006 wurde Frank Elstner in die Hall of Fame der Rose d’Or aufgenommen; als Anlass dazu gilt das 25-jährige Jubiläum seines größten Erfolges Wetten, dass..?.

Seit dem 12. September 2006 präsentiert Frank Elstner im Südwest-Fernsehen die neue Quiz-Show Die Besten im Südwesten. Außerdem moderiert er zusammen mit dem Wissenschafts-Moderator Ranga Yogeshwar für die ARD Die große Show der Naturwunder. Bis Ende 2007 waren sechs Shows zu sehen. Am 25. Mai 2007 wurde ihm vom Bayerischen Ministerpräsidenten für sein Lebenswerk der Ehrenpreis des Bayerischen Fernsehpreises verliehen.

Am 3. Februar wurde bekannt, dass er Ende 2009 die Moderation der Samstagabend-Show Verstehen Sie Spaß? abgeben wird.

Am 4. Februar 2009 übernimmt er die Moderation der Preisverleihung Goldene Kamera, die seit 2003 von Thomas Gottschalk moderiert wurde.

Elstner ist in vierter Ehe verheiratet und Vater von insgesamt fünf Kindern. Er lebt in Baden-Baden.

2006 pilgerte Elstner ein 517 Kilometer langes Teilstück des Jakobsweges. Bereits seit fünf Jahren hatte er überlegt, den Weg zu gehen. Den Anstoß für seine Pilgerwanderung gab ihm die Lektüre von Hape Kerkelings Bestseller Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg. Über seine Pilgerreise äußerte sich Elstner, der in seiner Jugend als Messdiener aktiv gewesen war, gegenüber der Zeitschrift Bunte: „Dass ich das gemacht habe, bedeutet mir mehr als alle meine Goldenen Kameras und alle anderen Auszeichnungen.“ Er habe sich auf den Weg gemacht, „um mich mal bei 'dem da oben' zu bedanken.“ Seine Körperwerte seien nach der 22-tägigen Wanderung „so gut wie nie“.

Elstner ist Vegetarier und bekennender Träger eines Glasauges. Er leidet seit seiner Geburt an Mikrophthalmie.

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Zärtliche Chaoten II

Zärtliche Chaoten II (als DVD-Veröffentlichung Zärtliche Chaoten 2) ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1988. Wie beim Vorgänger Zärtliche Chaoten war auch hier Thomas Gottschalk für das Drehbuch verantwortlich und spielt eine der Hauptrollen, außerdem führte er gemeinsam mit Holm Dressler Regie. Ebenso sind seine Filmpartner aus dem ersten Teil, Helmut Fischer und Michael Winslow, wieder in weiteren Hauptrollen zu sehen. Allerdings handelt es sich nicht um eine Fortsetzung des ersten Teils, sondern um einen eigenständigen Film mit neuen Charakteren.

Der Film beginnt im Jahr 2038 in einem Patentamt in München. Frank und Xaver sind gelangweilt von ihrer Arbeit und werden außerdem ständig von ihrem Vorgesetzten Dr. Kneitz schikaniert. Eines Tages taucht ein Erfinder auf, der eine Maschine zum Patent anmelden will, mit der man in der Zeit reisen kann. Frank und Xaver beschließen, diese Erfindung zu nutzen, um in die Vergangenheit zu springen und die Zeugung ihres Chefs zu verhindern. Beim Start der Maschine befindet sich versehentlich Wachmann Ronny ebenfalls im Raum, und so begeben sich die drei ins Jahr 1988 auf die Insel Gran Canaria. Durch eine Verwechslung halten sie irrtümlicherweise die attraktive Sandy für die Mutter ihres zukünftigen Chefs und versuchen fortan, jeden Kontakt von ihr mit ihren zahlreichen Verehrern zu verhindern. Im Verlauf des Aufenthalts knüpft Ronny Kontakt zu der ebenfalls attraktiven Cleo, nicht ahnend, dass in Wirklichkeit sie die zukünftige Mutter von Dr. Kneitz ist. Das stellen Frank und Xaver erst nach der Rückkehr ins Jahr 2038 fest, wo ihr Chef immer noch anwesend ist, ebenso unangenehm wie zuvor, aber zusätzlich laut, hektisch und dunkelhäutig - Ronny war es, der im Jahr 1988 Cleo Kneitz geschwängert hat.

Wie schon im ersten Teil des Films konnten auch für Zärtliche Chaoten II mehrere prominente Schauspieler für kleinere Nebenrollen gewonnen werden, so zum Beispiel Jochen Busse, Jango Edwards und Janis Kyriakidis. Ein großes Medienecho rief der Gastauftritt des damals in Deutschland äußerst populären David Hasselhoff hervor.

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Zärtliche Chaoten

Zärtliche Chaoten ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1987. Thomas Gottschalk schrieb das Drehbuch und spielt eine der Hauptrollen neben Michael Winslow, Helmut Fischer und Dey Young. Abgesehen von dem eher unbekannten Big Mäc handelt es sich um den ersten Film Gottschalks ohne seinen Partner Mike Krüger nach den sogenannten Supernasen-Filmen. Im Jahr 1988 folgte die Fortsetzung Zärtliche Chaoten II.

Zu Beginn des Filmes sind die drei männlichen Hauptdarsteller bei der Produktion eines neuen Winnetou-Films beteiligt: Richy agiert als Komparse, Walker ist für die Effekte zuständig und Schmidgruber hilft bei der Bewirtung der Crew. Durch unglückliche Umstände und ihre Ungeschicklichkeit werden alle drei entlassen und finden sich gemeinsam ohne Job auf der Straße wieder. Dort treffen sie auf Rosi, die eine Autopanne hat. Die drei helfen ihr, und nachdem das Auto abgeschleppt ist, lädt Rosi ihre Retter zu sich nach Hause ein. Dort entwickelt sich eine feuchtfröhliche Party, die damit endet, dass alle vier in einem Bett aufwachen und niemand sich erinnern kann, was genau geschehen ist.

Kurz darauf stellt Rosi fest, dass sie schwanger ist und dass nur einer der drei der Vater sein kann. Da jeder der Männer glaubt, dass er der Erzeuger ist, bemühen sie sich alle nach Kräften, die werdende Mutter zu unterstützen. Dazu gehört auch, dass sie sich neue Jobs suchen, um Geld zu verdienen. Dabei stellen sie sich derart ungeschickt an, dass eine Katastrophe der nächsten folgt. Als Rosi dann Mutter wird, geschieht die letzte Überraschung des Films: Sie bringt Drillinge zur Welt, und eines der Kinder ist dunkelhäutig. Damit wird klar, dass alle drei „Chaoten“ Vater wurden.

In Zärtliche Chaoten wirken eine Reihe bekannter Schauspieler in kleinen Nebenrollen mit, darunter Ernst Hilbich und Ottfried Fischer. Außerdem spielen Pierre Brice, Jean-Marie Pfaff und Hans-Georg Panczak sich selbst.

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Source : Wikipedia