Tennisspieler

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Geschrieben von tron 02/03/2009 @ 23:08

Tags : tennisspieler, tennis, sport

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John Hawkes (Tennisspieler)

John „Jack“ Baily Hawkes (* 7. Juni 1899 in Geelong; † 31. Mai 1990) war ein australischer Tennisspieler.

Hawkes war der erfolgreichste australische Tennisspieler der 1920er. Im Jahr 1926 gewann er die Australischen Tennismeisterschaften. Im Finale besiegte er seinen Landsmann Jim Willard in drei Sätzen (6:1, 6:3, 6:1). Ein Jahr später verlor er das Finale gegen Gerald Patterson in fünf Sätzen. In der Doppelkonkurrenz gewann er mit seinem Partner Gerald Patterson gegen James Anderson und Pat O’Hara Wood 6:1, 6:4, 6:2 im Jahr 1926 und 1927 gegen Pat O’Hara Wood und Ian McInness 8:6, 6:2, 6:1. 1930 erreicht er mit Tim Fitchett das Finale, verlor mit ihm aber gegen die Vorjahressieger Jack Crawford und Harry Hopman. Das gemischte Doppel dieses Wettbewerbs gewann er mit Esna Boyd Robertson 1922, 1926 und 1927. Außerdem standen die beiden 1928 im Finale, gaben aber kampflos auf, sodass Daphne Akhurst Cozens und Jean Borotra gewannen. Die Amerikanischen Tennismeisterschaften 1925 gewann er mit Kathleen McKane Godfree gegen Ermintrude Harvey und Vincent Richards 6:2, 6:4 (nachdem er mit ihr 1923 ihm Finale an Bill Tilden und Molla Bjurstedt gescheitert war) und 1928 mit Helen Wills Moody gegen Edith Cross und Edgar Moon 6:1, 6:3.

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Tennis

Ein Tennis-Match

Tennis ist ein Ballspiel, das von zwei oder vier Spielern gespielt wird. Die Variante mit zwei Spielern wird als Einzel, die Variante mit vier Spielern als Doppel bezeichnet. Ein Spezialfall des Doppels ist Mixed, bei dem jeweils ein männlicher und ein weiblicher Spieler pro Team gegeneinander antreten.

Die Gegner stehen sich auf einem durch ein Netz getrennten Spielfeld gegenüber und versuchen, den Tennisball mit Hilfe des Tennisschlägers so in das gegnerische Feld zu spielen, dass der Gegner nicht mehr in der Lage ist, ihn auf reguläre Art und Weise in das Feld zurückzuspielen.

Tennis wird als Sportart sowohl im Breiten- als auch im Profisport betrieben und ist eine der olympischen Sportarten, die bei den Sommerspielen ausgetragen werden.

Der französische Vorläufer des heutigen Spiels, Jeu de Paume (Spiel mit der Handfläche) wurde in Klosterhöfen, später in Ballspielhäusern auf einem rechteckigen Feld gespielt. Die Spieler machten ihre Angabe an der Seite, indem sie den Ball über das Netz gegen eine Wand schlugen, die entlang dem Feld verlief. Die Zuschauer saßen an der Wand gegenüber. Linien teilten das Feld in vier fünfzehn Zoll (knapp vierzig Zentimeter) breite, parallel verlaufende Streifen zu beiden Netzseiten.

Der englische Major Walter Clopton Wingfield ließ sich 1874 seine Art von Tennis, das er „Sphairistike“ (griechisches Wort für Ballspiele) nannte, patentieren und stellte Regeln auf. Das bis heute übliche Tennis entstand, mit neuen Regeln, bei den ersten Meisterschaften in Wimbledon (London) im Juli 1877.

Anfang der 1930er Jahre wurde das Profi-Tennis eingeführt. Dies hatte zur Folge, dass nicht mehr alle Tennisspieler an den großen Turnieren teilnehmen durften. Dies änderte sich erst 1968, als die offenen Turniere eingeführt wurden (hier begann die so genannte Open Era). Zu dieser Zeit entstanden auch die heute hochdotierten Tennis-Turniere wie die US Open oder die French Open.

Der Name Tennis geht auf den mittelenglischen Begriff tenes bzw. tenetz zurück, der ein ähnliches Ballspiel bezeichnete. Der Ursprung dieser Bezeichnung lässt sich wiederum auf den Imperativ Plural von frz. tenir (halten) zurückführen. Der Ausruf „Tenez!“ - im Sinne von „Nehmt, haltet (den Ball)!“ - eines aufschlagenden Spielers war ursprünglich vermutlich als Warnung für den Mitspieler gedacht.

Das Ziel bei einem Tennisspiel ist es, die notwendige Anzahl von Sätzen zu gewinnen. Dies wird erreicht, indem man den Ball regelgerecht so in das Feld des Gegners spielt, dass dieser den Ball nicht mehr erreichen oder ihn nicht mehr zurückspielen kann oder der Gegner den Ball ins Netz schlägt. Dabei ist zu beachten, dass der Ball, nachdem er höchstens einmal den Boden berührt hat, so mit dem Tennisschläger geschlagen werden muss, dass er innerhalb des gegnerischen Feldes (auch die Begrenzungslinien gehören zum Feld) aufkommt. Zu Beginn eines Ballwechsels steht der sogenannte Aufschlag, der in ein spezielles, kleineres Feld, das Aufschlagfeld, gespielt werden muss. Wenn ein Aufschlag irregulär ausgeführt wurde, hat der Aufschläger eine zweite Chance. Falls dieser wieder nicht regelkonform ausgeführt wird, fällt der Punkt dem Rückschläger zu; dies nennt man Doppelfehler. Wenn bei einem ansonsten regelkonformen Aufschlag der Ball die Netzkante berührt, muss der Aufschlag wiederholt werden.

In einem normalen Spiel hat einer der Kontrahenten das Aufschlagrecht. Die Zählweise innerhalb eines Spiels ist 0, 15, 30, 40. Gewonnen ist ein Spiel, wenn ein Spieler mit 40 Punkten einen weiteren Punkt erzielt.

Eine Ausnahme ist der Spielstand 40:40, auch Einstand („deuce“) genannt. Ein Spiel muss mit zwei Punkten Vorsprung gewonnen werden. Der Spieler, der nach Einstand den nächsten Punkt gewinnt, hat Vorteil („advantage“). Auf Vorteil folgt beim Gewinn des nächsten Ballwechsels das Ende des Spiels, bei Verlust erneut Einstand. Generell wird bei Erreichen des Spielstands 40:40 sofort Einstand angesagt. Eine Ausnahme sind die French Open, bei denen der Schiedsrichter bei Erreichen von 40 bei beiden (allen) dies auch so ansagt („quarante-à“). Kommt es im laufenden Spiel erneut zum Einstand, wird „égalité“ angesagt.

Eine Besonderheit ergibt sich noch bei Anwendung der No-Ad- bzw. Deciding-Point-Regel. Sie kommt vor allem in Doppelkonkurrenzen zum Einsatz und dient der Abkürzung der einzelnen Aufschlagspiele. Wird der Deciding Point angewendet, so entscheidet bei Erreichen des Spielstands 40:40 der nächste Punkt über die Spielgewinn. Es ist dann also nicht wie üblich ein Vorsprung von zwei Punkten zum Spielgewinn nötig. Eine weitere Besonderheit ist, dass die returnierende Partei beim Deciding Point die Wahl hat, von welcher Seite der Aufschläger serviert.

Das verlorene Spiel des Aufschlagenden wird Break genannt (der Aufschlagvorteil wurde „durchbrochen“). Dem Break kommt im Tennis besondere Bedeutung zu: Der Spieler, der den Ballwechsel mit dem Aufschlag beginnt, hat einen Vorteil gegenüber dem returnierenden Spieler, da er mit einem kraftvollen Aufschlag Druck auf den Gegner ausüben kann. Im professionellen Tennis ist somit ein gewonnenes Aufschlagspiel eher die Regel, ein verlorenes Aufschlagspiel die Ausnahme, welches oft auch den Satz entscheidet. Kann ein Spieler durch den nächsten Ballwechsel ein Break erzielen, so spricht man von einem Breakball.

Ein Match beim Tennis wird meist über zwei Gewinnsätze ausgetragen. Bei größeren Turnieren oder im Finale eines solchen werden bei den Herren drei Gewinnsätze gespielt. Bei Senioren kann statt eines entscheidenden dritten Satzes auch ein Tie-Break gespielt werden. In manchen Verbänden des DTB (z.B. in Baden-Württemberg) wird derzeit auch in Verbandsspielen von Aktiven (Damen und Herren) kein dritter Satz mehr gespielt. Stattdessen wird ein Tie-Break auf 10 gespielt, der sogenannte Match-Tiebreak.

Der Ballwechsel, der zum Spielgewinn führen kann, wird Matchball genannt.

Hierzu gibt es zwei Versionen. Bei der am häufigsten genannten Version wird vermutet, dass die Zählweise auf Geldeinsätze und Spielwetten im 14. Jahrhundert in Frankreich zurückgeht. So setzte man zum Beispiel einen gros denier, der wiederum einen Wert von 15 denier hatte. In einem Satz, der damals oft aus vier Spielen bestand, wurden also 4 mal 15 „deniers“ gesetzt: 15 - 30 - 45 - 60. Im 16. Jahrhundert wurde wahrscheinlich aus lauter Bequemlichkeit und der kürzeren Aussprache wegen „45“ durch „40“ ersetzt.

Der altfranzösische Sol (später Sou) diente als Münzeinheit. Der Sol war im Mittelalter die Rechnungseinheit für zwölf Pfennig (altfranzösisch: denier). 1266 wurde diese Einheit erstmals in Form einer Silbermünze geprägt, dem „gros denier tournois“, dem großen Pfennig von Tours. Dieses Geldstück wurde im 14. Jahrhundert mehrmals nachgeprägt – der Wert betrug jeweils 15 deniers tournois, das sind 15 Pfennige aus Tours.

Die zweite Version bezieht sich auf die Linien auf dem Spielfeld. Jedes Mal, wenn ein Spieler beim jeu de paume einen Punkt machte, bewegte er sich einen Streifen weiter und kam so allmählich der Mitte des Feldes näher. Das Spiel begann an der 0-Zoll-Linie. Gewann ein Spieler einen Punkt, rückte er zur 15-Zoll-Linie vor, dann zur 30-Zoll-Linie und schließlich zur 45-Zoll-Linie. Dann erst hatte er das Spiel gewonnen. Da man fand, dass diese Linie dem Netz zu nahe war, wurde die letzte Angabe auf eine 40-Zoll-Linie zurückversetzt.

Da es beim Tennis keine zeitliche Begrenzung gibt, kann es sehr lange dauern, bis ein Sieger feststeht. Deshalb sind immer wieder Regeländerungsvorschläge im Umlauf, die das Spiel attraktiver und die Dauer kürzer machen sollen. So wurde in den 1970ern bereits der Tie-Break eingeführt, damit besonders lange Sätze vermieden werden. Weiterhin gibt es die No-Ad-Regel (No Advantage), bei der bei einem Spielstand von 40:40 der nächste Punkt über das Spiel entscheidet. Diese Regel kam aber offiziell bisher nur bei Doppelkonkurrenzen zum Einsatz.

Eine Gegenbewegung ist vor allem beim Hartplatz-Tennis zu erkennen. Da dort die Ballwechsel relativ kurz sind, gibt es einige Überlegungen, die Ballwechsel attraktiver zu machen und damit die Spielzeit wiederum zu verlängern. Bei einigen Turnieren werden bereits größere Bälle benutzt, die die Geschwindigkeit vermindern sollen. Auch über eine Erhöhung der Netzkante oder die Abschaffung des zweiten Aufschlags wurde diskutiert, damit die Aufschlaggeschwindigkeit reduziert wird. Jedoch blieben solche Vorschläge bisher ohne Resultat.

Eine weitere Änderung ist der sogenannte Champions Tie-Break. Er wird wie ein normaler Tie-Break gespielt, endet allerdings erst bei 10 statt 7 Punkten. Ursprünglich eingeführt, um den älteren Spielern den oft ermüdenden dritten Satz zu ersparen (stattdessen wird der dritte Satz durch den Champions Tie-Break ersetzt), wird er inzwischen auch bei den Aktiven im offiziellen Spielbetrieb und auf Turnieren eingesetzt.

Der Ball wird auf der Seite der Schlaghand (bei einem Rechtshänder also rechts, bei einem Linkshänder links) gespielt. In der Regel wird der Vorhandschlag mit einer Ausholbewegung eingeleitet und der Ball idealerweise etwa hüfthoch seitlich vor dem Körper getroffen. Grundsätzlich wird die Vorhand einhändig gespielt und auch so gelehrt. Sie kann jedoch auch beidhändig gespielt werden. Eine bekannte Vertreterin dieser Technik ist Monica Seles. Die Vorhand stellt mit Rückhand und Aufschlag (siehe unten) einen der Grundschläge dar.

Bei der Rückhand wird der Ball auf der der Schlaghand gegenüberliegenden Seite (bei einem Rechtshänder also links, Linkshänder rechts) geschlagen. Im Gegensatz zur Vorhand ist der Bewegungsablauf komplexer und der Schlag im Vergleich zur Vorhand schwieriger durchzuführen. Ein Rückhandschlag kann sowohl einhändig als auch beidhändig ausgeführt werden. Die beidhändige Rückhand ist erst in den 1970er Jahren bekannt geworden und setzt sich immer stärker durch. Gerade Anfängern wird diese häufig empfohlen, da die Durchführung weniger Kraft benötigt als die einhändige Rückhand. Da bei der beidhändigen Rückhand beide Hände am Schläger sind, hat der Spieler mehr Gefühl als einhändig. Ausnahme ist der Rückhand-Slice, der meist einhändig geschlagen wird.

Der Aufschlag leitet den Ballwechsel ein. Hinter der Grundlinie wird der Ball in die Luft geworfen und im Allgemeinen so hoch wie möglich getroffen und in die diagonal gegenüberliegende Aufschlagzone des Gegners geschlagen.

Es ist allerdings nicht regelwidrig, den Ball auf eine andere Art und Weise als mit dem Überkopfball in das gegnerische Feld zu befördern. Nur ist dies die meistgewählte Variante, da man mit dem Überkopfball (auch Schmetterball genannt, engl. smash) die höchste Geschwindigkeit beim Aufschlag erzeugen kann.

Als Return (dt.: Aufschlagrückschlag) wird der Schlag bezeichnet, der den Aufschlag des Gegners zurückschlägt. Da der Aufschlag (oder auch der Schmetterschlag -s.u.-) in der Regel den härtesten Schlag beim Tennis darstellt, ist es schwierig, den Ball zurück in das Feld des Gegners zu schlagen (zu „returnieren“). Meist wird der zweite Aufschlag (man hat immer zwei Versuche) aus Vorsicht etwas „weicher“ geschlagen, was aggressiveres Return-Verhalten ermöglicht.

Der Schmetterball ähnelt von der Bewegungsausführung der Aufschlagbewegung. Es handelt sich um einen Überkopfschlag mit hoher Geschwindigkeit. Er wird meist als Reaktion auf einen Lob-Versuch des Gegners gespielt und ist der kraftvollste Angriffsschlag.

Als Passierschlag (Vorhand oder Rückhand) bezeichnet man einen Schlag, mit dem der Ball am in der Nähe des Netzes postierten Gegner für diesen unerreichbar seitlich vorbei gespielt wird.

Beim Lob versucht man, den im Feld stehenden Gegner mittels eines hoch geschlagenen Balls zu überwinden. Ist der Schlag zu flach oder zu kurz geschlagen, kann der Gegner mit einem Schmetterschlag antworten oder den Ball noch erlaufen und zurückspielen. Um dies jedoch zu verhindern, kann man versuchen, den Lob mit Topspin zu versehen, damit der Ball nach dem Aufkommen schneller wird.

Bei einem Stopball wird der Ball so gespielt, dass er nur wenige Zentimeter hinter dem Netz „herunterfällt“. Üblich ist, dass der Ball zusätzlich (mit Rückwärtsdrall ) angeschnitten wird, damit er nach dem Auftippen nicht mehr vorwärts, vielleicht sogar rückwärts springt.

Als Volley (dt. Flugball) werden Schläge bezeichnet, bei denen der anfliegenden Ball noch vor dessen Auftreffen auf dem Boden zurückgespielt wird. Üblicherweise wird dieser Schlag nahe dem Netz gespielt. Es gibt verschiedene Sonderformen.

Als Halbvolley wird ein Schlag bezeichnet, bei dem der Ball kurz nach dem Aufspringen getroffen wird. Dieser Schlag wird nur in Notfällen verwendet, da mit diesem Schlag nur schwer Druck auf den Gegner ausgeübt werden kann.

Ein Volleystop ist eine Schlagtechnik, bei der aus einem gegnerischen Flugball ein Stopball wird. Die Schwierigkeit des Schlages besteht darin, dem Ball die Geschwindigkeit zu nehmen und ihn kurz hinter dem Netz zu platzieren.

Der Hechtvolley ist eine spezielle Sonderform des Volley, bei der versucht wird, einen Passierschlag des Gegners noch mit Hilfe eines Sprungs zur Seite zu erreichen und so den Ball noch ins Feld des Gegners zu bringen. Dieser Schlag wurde durch Boris Becker bekannt. Ursprünglich hatte ein Jugendtrainer Beckers diesen Schlag entwickelt, um die Reichweite von Nachwuchsspielern am Netz zu erhöhen. Becker behielt aber diesen Schlag in seinem Repertoire und setzte ihn zur Verblüffung seiner Gegner und der Zuschauer auch bei internationalen Turnieren (z.B. 1985 in Wimbledon) erfolgreich ein.

Der Drivevolley ist ein Volleyart bei der man den Ball nicht ins Feld "schiebt" sondern, wie bei der Vorhand, mit hoher Geschwindigkeit und Spin durchzieht. Richtig populär machten diesen Schlag besonders die Williams-Schwestern.

Die häufigste Schlagvariante im modernen Tennis. Topspin beschreibt eine Vorwärtsrotation des Balles. Dieser bewirkt eine stärkere Krümmung der Flugkurve und ein verändertes Absprungverhalten. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass auch schnelle oder hoch gespielte Bälle noch im Feld aufspringen und den Gegner in Schwierigkeiten bringen.

Beim Slice erfährt der Ball eine Rückwärtsrotation (engl.: Backspin). Dadurch kann der Ball sehr flach über das Netz fliegen und springt beim Auftreffen auf den Boden kaum mehr ab. Er kann als Angriffsball dienen. Der Spieler hat, bedingt durch den längeren Flug des Balles, mehr Zeit ans Netz vorzurücken. Der Slice kann auch dazu verwendet werden, sich aus einer Defensivsituation heraus Zeit zu verschaffen, etwa bei der Annahme eines harten Aufschlags. Ein Slice kann nur langsam gespielt werden, da er durch die flache Flugkurve ansonsten ins Aus „segelt“. Da heutzutage auch von der Grundlinie üblicherweise Angriffstennis gespielt wird, wird der Slice deutlich weniger verwendet als früher.

Ein cross (dt.: quer) geschlagener Ball ist ein Ball, der in die jeweils diagonal gegenüber liegende Ecke des Platzes gespielt wird. Ein Rechtshänder spielt demnach eine cross geschlagene Vorhand einem rechtshändigen Gegner ebenfalls auf die Vorhand (bzw. Rückhand auf Rückhand). Da die Diagonale des Platzes länger ist als die Seitenlinie, können etwa härtere und damit weiter fliegende Bälle cross geschlagen werden.

Ein longline (dt.: entlang der Linie) geschlagener Ball ist ein Ball, der in die jeweils gegenüber liegende Ecke des Platzes gespielt wird, d. h., der Ball fliegt parallel zur Seitenauslinie. Ein Rechtshänder spielt demnach eine longline geschlagene Vorhand einem ebenfalls rechtshändigen Gegner auf die Rückhand (bzw. Rückhand auf Vorhand). Befindet sich der ausführende Spieler seitlich außerhalb des Feldes, kann ein Longline-Schlag auch seitlich am Netzpfosten vorbei gespielt werden.

Ein Ass (engl.: Ace) ist ein Aufschlag, bei dem der geschlagene Ball vom Gegner nicht erreicht werden konnte. Ein Ass kann sowohl mit dem ersten als auch mit dem zweiten Aufschlag erzielt werden. Allerdings wird der Begriff nicht angewendet, wenn der Gegenspieler den Ball in irgend einer Art und Weise noch mit dem Schläger trifft. Wenn das letztgenannte zutrifft, nennt man es Service Winner.

Das rechteckige Spielfeld beim Tennis wird durch das Netz in zwei Hälften geteilt. Das Spielfeld ist 78 Fuß (23,77 Meter) lang (eine Spielfeldseite also dementsprechend 39 Fuß = 11,89 m). Die Breite für das Einzel ist 27 Fuß (8,23 Meter), für das Doppel 36 Fuß (10,97 Meter). Das Spielfeld wird durch Linien begrenzt, die sogenannten Grundlinien (Baselines) und Seitenlinien (Sidelines). Die Linien sind Bestandteil des Spielfeldes. Fällt der Ball (auch nur teilweise) auf eine Linie, so ist er nicht „aus“. Im professionellen Tennis werden zum Teil Videobeweise angewendet.

Die Grundlinien verlaufen parallel zum Netz, die Seitenlinien rechtwinklig dazu. Parallel zum Netz liegen auf beiden Seiten im Abstand von 21 Fuß (6,40 Meter) die Aufschlaglinien. Die Fläche zwischen Netz und Aufschlaglinien wird inoffiziell auch als T-Feld bezeichnet, da die Aufschlagmittellinie, die das T-Feld in zwei gleich große Flächen unterteilt, und die Aufschlaglinie ein großes T bilden. Dementsprechend wird die Aufschlaglinie auch als T-Linie bezeichnet. Die zwei Flächen eines T-Feldes werden Aufschlagfelder genannt.

Das Netz ist in der Mitte 3 Fuß (0,914 Meter) hoch. Das Netz ragt an beiden Seiten mindestens 3 Fuß (0,914 Meter) über das geltende Spielfeld hinaus und muss an dieser Stelle eine Höhe von 3,5 Fuß (1,07 Meter) aufweisen.

Die Fläche zwischen Grundlinie und Einzäunung hat etwa eine Länge von 18 bis 21 Fuß (5,50 bis 6,40 Meter). Die Breite der Fläche zwischen Seitenlinie und Einzäunung liegt bei etwa 10 bis 12 Fuß (3,04 bis 3,66 Meter).

Der Platz ist beim Tennis entweder ein Sand-, Rasen-, Kunstrasen-, Teppich-, Kunststoffgranulat- oder Hartplatz. Im Freien sind Sandplätze vorherrschend, in der Halle wird meist auf einem Hart- oder auch einem Granulatplatz gespielt.

Beim Serve-and-Volley-Spiel geht der aufschlagende Spieler nach einem guten Aufschlag sofort ans Netz, um den vom Gegner nur mühsam zurückgespielten Return durch einen Volley unerreichbar für den Gegenspieler zu verwandeln. Diese Strategie ist auf schnellen Belägen, insbesondere auf Rasen, sehr erfolgreich. Durch einen Volley wird die Reaktionszeit für den Gegenspieler drastisch verkürzt, da der vom Ball zurückzulegende Weg durch das Spielfeld des Angreifers fast gänzlich entfällt. Ein gut gesetzter Volley ist daher in vielen Fällen ein direkter Punkt und spart dem Angreifer zudem den Großteil der Laufwege. Allerdings ist die Netzposition für den Angriffsspieler riskant. Der Rückschläger ist unter normalen Bedingungen immer in der Lage, den Spieler zu passieren, der die Netzposition eingenommen hat. Daher ist der Vorbereitungsschlag für einen Angriff von entscheidender Bedeutung für einen erfolgreichen Netzangriff. Mit einer guten Vorbereitung kann der Angreifer einen vorbereiteten und überlegten Schlag des Gegners vermeiden und auf einen erreichbaren Volley hoffen.

Früher wurde diese Taktik von vielen Weltklassespielern angewandt, typische Serve-and-Volley-Spieler waren z. B. Pete Sampras, Stefan Edberg, Boris Becker oder John McEnroe. Da die Spieler heutiger Zeit auch in der Lage sind, äußerst druckvoll von der Grundlinie zu spielen, verliert diese Strategie mehr und mehr an Bedeutung. Einige Profispieler gestalten Spiele zumindest phasenweise mit dem Serve-and-Volley-Spiel nach wie vor erfolgreich.

Beim Grundlinienspiel bleiben beide Spieler an der Grundlinie und spielen den Ball hin und her. Dabei versuchen sie, dadurch einen Vorteil zu erzielen, dass sie den Ball auf die vom Gegner weiter entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung spielen. Mit dieser Taktik erzielt man meist erst dadurch einen Punktgewinn, wenn mehrere gut platzierte Schläge hintereinander gespielt werden. Der vorherrschende Schlag beim Grundlinienspiel ist Top-Spin, da er von vielen Spielern als einer der effektivsten Schläge angesehen wird, nach dem Schmetterschlag.

Hierbei wird der gegnerische Aufschlag direkt mit einem Angriffsball retourniert (chip). Der retournierende Spieler rückt dann sofort ans Netz auf (charge) und versucht dann, per Volley den Punkt zu machen. Dieser Ablauf wird fast ausschließlich auf den zweiten Aufschlag praktiziert. Wird diese Schlagfolge clever eingesetzt, hat sie eine sehr überraschende Wirkung auf den Gegner.

Das professionelle Tennis wird von internationalen Turnieren bestimmt, die das ganze Jahr über stattfinden und zumeist im K.-o.-System ausgespielt werden. Die Dachorganisation für diese Turniere ist bei den Frauen die WTA und bei den Männern die ATP. Bei den Turnieren werden jeweils Punkte für die Tennis-Weltrangliste vergeben. Die Weltranglistenposition der Spieler wiederum entscheidet über die Teilnahmeberechtigung bzw. Setzposition bei den einzelnen Turnieren.

Die prestigeträchtigsten Turniere im Tennis sind die vier Grand-Slam-Turniere, die von dem Tennisweltverband ITF ausgetragen werden, sowie der Tennis Masters Cup (Herren) bzw. die WTA Tour Championships am Ende der Saison. Bei den Herren folgt als nächste Kategorie die ATP Masters Series mit neun Turnieren.

Die Sieger der Olympischen Sommerspiele werden alle vier Jahre ermittelt.

In Deutschland wird der Tennissport vom DTB, dem Deutschen Tennis-Bund, organisiert, der sich jeweils in Landesverbände aufteilt. Er organisiert den Ligaspielbetrieb, die Turniere, das Nationalteam (Daviscup- bzw. Fed Cup-Team) und bildet auch Tennistrainer aus.

Von den Landesverbänden bzw. von den ihnen untergeordneten Bezirken werden in allen Altersklassen Mannschaftswettkämpfe, die sogenannten Medenspiele, organisiert. Dabei wird in Amateurligen von Kreisklassen für Freizeitsportler bis hinauf zu Verbands- bzw. Regionalligen um Auf- und Abstieg gerungen. Den Oberbau mit Ausrichtung zum Profitennis (bei den aktiven Herren und Damen) bilden die 1. und 2. Bundesligen, die vom DTB organisiert werden.

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Andy Murray (Tennisspieler)

Andrew „Andy“ Murray (* 15. Mai 1987 in Dunblane) ist ein britischer Tennisspieler aus Schottland.

2004 gewann Murray die US Open im Juniorenbereich, 2005 wurde Murray Profi. Im selben Jahr gab er sein Debüt im Davis Cup.

2006 gewann Murray das ATP-Turnier in San Jose (Kalifornien), wo er im Finale Lleyton Hewitt bezwang. Im selben Jahr erreichte er in Wimbledon unter anderem mit einem Sieg gegen den zweimaligen Finalisten Andy Roddick erstmals das Achtelfinale. Dort unterlag er jedoch dem Zyprioten Marcos Baghdatis deutlich in drei Sätzen. Im ATP-Masters Series Turnier von Cincinnati bezwang er in der zweiten Runde den Weltranglisten-Ersten Roger Federer mit 7:5 und 6:4. Bei den US Open erreichte er das Achtelfinale.

Bei den Katar Open 2007 erreichte Murray das Finale, unterlag aber dort Ivan Ljubičić. Am 18. Februar 2007 gewann Murray den zweiten Titel seiner Karriere. Der Schotte verteidigte den 2006 gewonnenen Titel von San Jose. Im Finale schlug er den Kroaten Ivo Karlovic mit 6:7, 6:4, 7:6. Im Mai verletzte sich Murray am Handgelenk und musste seitdem pausieren.

In seinem ersten Turnier nach der verletzungsbedingten Pause schied er beim Rogers Cup (Montreal) in Runde zwei aus. Er verlor 6:2, 6:2 gegen Fabio Fognini. Im selben Jahr beendete Murray die Zusammenarbeit mit seinem Coach Brad Gilbert. Er beendete das Jahr 2007 als Weltranglistenelfter.

2008 gewann Murray die Katar Open. Er besiegt im Finale Stanislas Wawrinka aus der Schweiz mit 6:4, 4:6 und 6:2. Seinen fünften Titel holte er in Marseille. Das Finale gewann er gegen Mario Ančić mit 6:3, 6:4. Seit diesem Jahr betreut ihn Miles Maglagan.

Sein erstes Turnier der ATP Masters Series konnte Murray in Cincinnati gewinnen. Im Endspiel besiegte er den Serben Novak Đoković in zwei Sätzen jeweils im Tie-Break mit 7:6 und 7:6.

Murray vertrat das Vereinigtes Königreich bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking, wo er in der ersten Runde gegen Lu Yen-Hsun ausschied.

Im September erreichte er zum ersten Mal das Finale eines Grand-Slam-Turniers. Bei den US Open konnte er im Halbfinale den Weltranglisten-Ersten Rafel Nadal in vier Sätzen mit 6:2, 7:6, 4:6 und 6:4 besiegen. Das Finale verlor er gegen Roger Federer glatt in drei Sätzen mit 2:6, 5:7 und 2:6.

Nach dem Turnier von Cincinnati war Madrid die nächste Station der ATP Masters Series. Auch dieses konnte Andy Murray erfolgreich abschließen. Den zweiten Titel in Folge holte er sich gegen den ungesetzten Franzosen Gilles Simon, den er mit 6:4 und 7:6 besiegen konnte. Auch das folgende Turnier in St. Petersburg gewann er und holte sich damit seinen achten ATP-Titel.

Bei dem Turnier in Doha konnte Murray seinen Titel verteidigen. Im Halbfinale besiegte er Roger Federer und im Finale triumphierte er über Andy Roddick.

Bei den Australian Open wurde er als einer der Favourite gesehen. Allerdings scheiterte Murray überraschend an Fernando Verdasco im Achtelfinale.

Andys älterer Bruder James „Jamie“ Murray (* 13. Februar 1986) ist ebenfalls Tennisprofi, in erster Linie aber Doppelspieler.

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Alexander Popp (Tennisspieler)

Alexander Popp (* 4. November 1976 in Sandhausen) ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler und wohnt in Berlin. Mit einer Körpergröße von 2,00 Metern, bei einem Gewicht von 85 Kilogramm, war er lange Zeit der längste Profi-Tennisspieler der Welt.

Popp gewann in seiner Karriere, die 1997 begann, 45 Matches bei 65 Niederlagen. Er erreichte in seiner Laufbahn 1 Einzelfinale und 1 Doppelfinale, beides Rasenturniere in Newport. Seine größten Erfolge feierte Popp in Wimbledon, wo er 2000 und 2003 jeweils das Viertelfinale erreichte und u.a. Michael Chang und Gustavo Kuerten besiegen konnte. In seiner Karriere gewann er Preisgelder in Höhe von 976,038 U.S.Dollar.

Er ist Rechtshänder und spielt seine Rückhand beidhändig. Alexander Popp hat dank seiner Körpergröße einen starken Aufschlag. Seine Rückhand ist stärker als seine Vorhand.

Zum Ende des Jahres 2005 zog sich Popp aufgrund vieler Verletzungen aus dem aktiven Profitennis zurück. Er studiert heute Pharmazie und möchte seine Fähigkeiten einer Universitätslaufbahn widmen.

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Source : Wikipedia