Telekommunikation

3.3191642651431 (1388)
Geschrieben von c3po 20/04/2009 @ 04:11

Tags : telekommunikation, high-tech, wirtschaft

Neueste Nachrichten
Massive Probleme mit der Telekommunikation - Süderländer Volksfreund
15.05.2009 · MEINERZHAGEN - Die Firma "ies Industrie Elektronik" ist ein Unternehmen, dessen High Tech-Produkte in vielen Computern zu finden sind. Dazu zählen Systeme für Industrieautomaten, Spielautomaten und Datenerfassungssysteme....
Kinder im Internet stärker schützen - Bild.de
So lautet das Motto des Tages der Telekommunikation und der globalen Informationsgesellschaft, der am 17. Mai startet. Nach Angaben der ITU tauschen sich mehr als 60 Prozent aller Kinder und Jugendlichen täglich in Chatrooms aus....
Telekommunikation: Erneut technische Probleme bei T-Mobile - FOCUS Online
Knapp einen Monat nach dem bundesweiten Netzausfall von T-Mobile hat der größte deutsche Mobil-Anbieter erneut mit technischen Problemen zu kämpfen gehabt. In manchen Regionen konnte ein Teil der Kunden vom Samstagmorgen bis zum Mittag nicht die...
Tellur Gesellschaft für Telekommunikation mbH - Open Source Region Stuttgart
Die Tellur Gesellschaft für Telekommunikation mbH ist ein junges und innovatives Unternehmen. Gegründet im Jahre 1998 versteht sich das Unternehmen als ein branchenübergreifender Dienstleister für Kommunikationslösungen....
Carl-Henric Svanberg sieht eine wachsende Bedeutung der ... - PresseBox (Pressemitteilung) (Abonnement)
Mai 2009 erklärte Carl-Henric-Svanberg, President und CEO von Ericsson, dass die Telekommunikation ihren Beitrag zur Veränderung der Gesellschaft bis 2050 leisten werde. Dabei würden sich Breitbandnetze zu den neuen Autobahnen der Volkswirtschaften...
ots.CorporateNews: HanseNet Telekommunikation / Ergebnis erstes ... - FOCUS Online
Über HanseNet Das Unternehmen HanseNet Telekommunikation GmbH wurde 1995 in Hamburg gegründet. HanseNet betreibt für 2325 Millionen Privat- und Geschäftskunden ein hochmodernes Kommunikationsnetz und bietet Mobilfunk, Festnetz sowie Breitband- und...
Telekommunikation: Jeder zehnte Haushalt telefoniert nur noch mobil - FOCUS Online
Jeder zehnte Privathaushalt in Deutschland telefoniert nur noch mobil. Vor allem junge Menschen und Geringverdiener verfügen nicht mehr über Festnetzanschlüsse. Das hat das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden anlässlich des...
Kostenkontrolle und Transparenz in der Telekommunikation - Presse Mitteilung (Pressemitteilung)
In allen Unternehmen unterschiedlicher Größe entstehen grundsätzlich Kosten für Telekommunikation. Diese Kosten werden in der Regel vom Telekommunikationsanbieter in sehr undifferenzierter Darstellung in Rechnung gestellt....
Telekommunikation: Telefonriese BT streicht bis zu 15 000 Jobs - FOCUS Online
Der britische Telekommunikationsriese BT streicht im kommenden Geschäftsjahr bis zu 15 000 Jobs. Das entspricht zehn Prozent der Arbeitsplätze, wie der Konzern am Donnerstag in London mitteilte. Zudem seien in den vergangenen zwölf Monaten ebenfalls 15...
Telekommunikation: O2 Deutschland verdient mehr - FOCUS Online
Die deutsche Tochter des spanischen Telekomkonzerns Telefónica hat zu Jahresbeginn dank der lebhaften Nachfrage nach mobilen Datendiensten mehr verdient. Der Umsatz von O2 Germany kletterte im ersten Quartal von 855,1 auf 885,8 Millionen Euro....

Telekommunikation

Telekommunikation (von griech. τηλέ = fern und lat. communicare = gemeinsam machen, mitteilen) bezeichnet ganz allgemein jeglichen Austausch von Informationen über eine gewisse Distanz hinweg. So wurden im 18. Jahrhundert sichtbare Signale von Optischen Telegrafen und Heliographen verwendet. Weitere Beispiele für frühe Versuche nichtelektrischer Telekommunikation finden sich im Artikel Telefon.

Das zum Fremdwort „Telekommunikation“ gehörende deutsche Wort ist Fernmeldewesen. Es wird aber seit Mitte der 1990er Jahre praktisch nur noch bei militärischen Einrichtungen und im Katastrophenschutz verwendet (im Katastrophenschutz wird neuerdings oft auch von „Information und Kommunikation“ (IuK), gesprochen) und ist in der Umgangssprache fast völlig verschwunden, da besonders die auf diesem Gebiet tätigen Unternehmen das Wort „Telekommunikation“ verwenden.

Im engeren Sinne wird heute Telekommunikation als Datenaustausch unter Verwendung von Elektrotechnik, Elektronik und anderer neuzeitlicher Technologien verstanden. Die ersten Telekommunikationsdienste in diesem Sinne waren Telegrafie (Fernschreiben) und Telefonie, auch Fernmelden genannt. Vor dem Aufkommen von Computern gab es bereits als Fernwirken bezeichnete Datenübertragungsdienste zur Steuerung von Anlagen.

Telekommunikationseinrichtungen sind heute ein elementarer Bestandteil der Infrastruktur. Aus diesem Grund ist zur Vermeidung räumlicher Disparitäten ihre Bereitstellung eine Gemeinschaftsaufgabe der Raumentwicklung (also in der Praxis eine Staatsaufgabe). Seit Beginn der Liberalisierung (in Deutschland seit 1998) werden Telekommunikationsdienste im Wettbewerb erbracht, die Grundversorgung wird durch eine Universaldienstverpflichtung gewährleistet.

ISDN ist das Kürzel für Integrated Services Digital Network und ist der internationale Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz. Über dieses Netz werden verschiedene Dienste wie Fernschreiben (Telex), Teletex, Datex-L (leitungsvermittelte Datenübertragung), Datex-P (paketvermittelte Datenübertragung) und Telefon übertragen und vermittelt.

Über die Digital Subscriber Line (DSL, englisch für Digitale Teilnehmeranschlussleitung) können Haushalte und Firmen Daten mit hoher Übertragungsrate senden und empfangen (1.000 bis 16.000 kbit/s). Dies ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber Modemverbindungen mit 56 kbit/s oder ISDN-Verbindungen mit 64 kbit/s, obwohl sich die ISDN-Verbindung mit Hilfe einer Kanalbündelung verdoppeln lässt. DSL unterscheidet sich von einer herkömmlichen Internetverbindung über analoge Telefonanschlüsse (POTS) oder ISDN dadurch, dass die DSL-Verbindung nur zwischen dem Teilnehmer und der Vermittlungsstelle aufgebaut wird.

Bei Unternehmen der Telekommunikationsbranche unterscheidet man zwischen den Betreibern von Telekommunikationsnetzwerken (Carrier), Anbietern von Dienstleistungen – den sogenannten Service Providern – und den Herstellern von Telekommunikationslösungen, welche als Zulieferer oder Supplier bezeichnet werden.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im Jahresdurchschnitt 2003 im Vergleich zum Jahr 2002 um 1,2 Prozent höher.

Der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz lag im Jahr 2003 um 1,4 % höher als 2002. Ortsgespräche (? 2,9 %), Inlandsfernverbindungen (? 0,4 %), Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze (? 0,5 %) und Auslandsgespräche (? 1,2 %) waren im Jahresdurchschnitt 2003 günstiger als im Vorjahr. Dagegen stiegen die Anschluss- und Grundgebühren um 5,8 %.

Seit den frühen 1990er Jahren stehen im Festnetz die sogenannten Mehrwertdienste (Vorwahl 0190 und 0900) und Shared-Cost-Dienste (Vorwahl 0180) zur Verfügung. Hierbei werden die Kosten für besondere telefonischen Dienstleistungen über die normale Gebührenabrechnung des Anrufers abgewickelt (siehe auch Audiotex, Callcenter).

Die Preise für das Mobiltelefonieren erhöhten sich im Jahr 2003 im Vergleich zum Jahr 2002 um 1,1 %. Im Dezember 2003 lagen die Preise für das Mobiltelefonieren um 0,5 % über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats.

Die Internet-Nutzung verbilligte sich im Jahresdurchschnitt 2003 gegenüber 2002 um 1,3 %.

Zum Seitenanfang



Bundesministerium für Post und Telekommunikation

Neubau am Rande der Rheinaue (1988–1997), jetzt Sitz des Bundesumweltministeriums

Das Bundesministerium für Post und Telekommunikation wurde 1949 unter der Bezeichnung Bundesministerium für Angelegenheiten des Fernmeldewesens errichtet und am 1. April 1950 in Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen umbenannt und wurde in der Folge auch meist als Bundespostministerium bezeichnet; die Kurzform BPM war postintern eine allgemein anerkannte Kurzform. 1989 erfolgte im Rahmen der ersten Stufe der Postreform die Umbenennung in Bundesministerium für Post und Telekommunikation (kurz BMPT).

Durch starke Verminderung der Aufgaben als Folge der Privatisierung von Post und das Fernmeldewesen) wurde es zum 1. Januar 1998 aufgelöst, die verbliebenen hoheitlichen Aufgaben gingen an das Bundesministerium der Finanzen und teilweise an die Bundesanstalt für Telekommunikation und Post (heute als Regulierungsbehörde Teil der Bundesnetzagentur) über.

Das Ministerium war oberste Instanz im Bereich der Deutschen Bundespost. Ihm waren unmittelbar die Oberpostdirektionen und die anderen zentralen Mittelbehörden (Posttechnisches Zentralamt, Fernmeldetechnisches Zentralamt, Sozialamt der Deutschen Bundespost etc.) der Bundespost unterstellt.

Es führte bis zur seiner Auflösung auch die Aufsicht über die Bundesdruckerei. Diese wurde dann durch das Bundesministerium der Finanzen wahrgenommen.

Zum Seitenanfang



Ministerium für Post und Telekommunikation

Das Postministerium in Chiyoda, Tokio war von 2001 bis 2003 Sitz der Postaufsichtsbehörde zur Umwandlung der Staatspost in die Japan Post.

Das Ministerium für Post und Telekommunikation (jap. 郵政省, yūsei-shō, dt. „Ministerium für das Postsystem“, offiziell engl.: Ministry of Posts and Telecommunications, MPT) war bis 2001 ein Ministerium der japanischen Zentralregierung. Es war für die Post, die Versicherungen und Finanzdienstleistungen der Post, ab 1952 für die Nippon Telegraph and Telephone (NTT) und nach deren Privatisierung 1985 für die Aufsicht über den Telekommunikationssektor zuständig.

Das Ministerium wurde 1949 als Nachfolger des Teishin-shō (逓信省, „Ministerium für Kommunikation“) geschaffen, das seit 1885 für die Post, das Telegraphensystem und die Leuchttürme zuständig gewesen war (zeitweise auch für Eisenbahnen). Von 1943 bis 1945 war es Teil des Ministeriums für Verkehr und Kommunikation (運輸通信省, un’yu-tsūshin-shō). Von 1945 bis 1952 existierte neben dem Postministerium das eigenständige Ministerium für Telekommunikation (電気通信省, denkitsūshin-shō).

Bei der Restrukturierung der Zentralregierung am 6. Januar 2001 wurde das Postministerium Teil des Ministeriums für Innere Angelegenheiten und Kommunikation, dem Sōmu-shō.

Zum Seitenanfang



Kollokation (Telekommunikation)

Mit Kollokation (von lat. con = zusammen und locus = Ort) wird in der Telekommunikation das Mitbenutzen von Ressourcen am Standort des Hauptverteilers bezeichnet. Alternative Netzbetreiber benötigen in dem Gebäude, in dem der Hauptverteiler steht, einen sogenannten Kollokationsraum, in dem sie ihre eigenen technischen Gerätschaften unterbringen können. Gewöhnlich steht der Hauptverteiler in dem Gebäude, in dem auch die Vermittlungsstelle untergebracht ist. Des Weiteren werden Stromversorgung und Klimaanlagen benötigt. Hintergrund ist die Entbündelung der Teilnehmeranschlussleitung. Wesentlichstes Merkmal der Kollokation ist die Übergabe der entbündelten Leitungen (galvanische Durchschaltung). Die Möglichkeiten zur Kollokation werden von den Netzbetreibern zur Verfügung gestellt, die im Besitz der Teilnehmeranschlussleitungen sind und diese vermieten. Sie werden zur Bereitstellung von Ressourcen und entsprechenden Dienstleistungen von den nationalen Regulierungsbehörden verpflichtet. Bei den Dienstleistungen für die Kollokation handelt es sich gewöhnlich um den Zugang zu IT-Systemen der Betriebstechnik, in denen Informationen über das Netz der Anschlussleitungen gesammelt werden. Für die Kollokation ist die Einhaltung einer Reihe von technischen Standards erforderlich. So darf zum Beispiel das Gewicht der technischen Gerätschaften der alternativen Netzbetreiber die maximale Bodenbelastung der Räume nicht überschreiten, die Abstrahlung von Störstrahlung muss zulässig sein, die Wärmeabgabe, etc. Es muss gewährleistet sein, dass die Gerätschaften aller alternativen Netzbetreiber, die die Kollokationsflächen gemeinsam benutzen, sich nicht gegenseitig stören.

Die Entbündelung wird nicht immer als galvanische Durchschaltung realisiert. Die entbündelten Leitungen können beispielsweise auch in PCM-Technik gemultiplext übergeben werden. Werden die Leitungen nicht vollständig vermietet, sondern nur ein Line-Sharing betrieben, wird nur ein Bitstrom übergeben. Solche Techniken ermöglichen, die Kollokation in anderen Gebäuden oder sogar anderen Orten als in dem Gebäude zu betreiben, in dem der Hauptverteiler steht. Diese Schnittstellen zu den Anschlussleitungen lassen sich über Multiplexsysteme und die öffentlichen Fernnetze von jedem anderen Ort auch erreichen. Für diese technischen Verfahren bei der Entbündelung wurden Ausdrücke geprägt wie "Fernkollokation" oder "virtuelle Kollokation".

Die nationalen Regulierungsbehörden stellen in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern ein Regelwerk für die Kollokation auf und legen die Preise fest, die von den alternativen Netzbetreibern für die unterschiedlichen Formen der Kollokation zu zahlen sind.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia