Techem

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Geschrieben von bishop 30/03/2009 @ 21:09

Tags : techem, energie, wirtschaft

Techem

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Techem ist mit 559 Millionen Euro Jahresumsatz in Deutschland bereits seit vielen Jahren der Marktführer im Bereich der verbrauchsgerechten Erfassung und Abrechnung von Wärme und Wasser. Vom Energiebezug über die Erfassung und Abrechnung des Wärme- und Wasserverbrauchs bis hin zu detaillierten Analysen, umfasst das Dienstleistungsangebot der Techem das gesamte Spektrum des Energiemanagements. Allein in Deutschland ist Techem für die Erfassung und Abrechnung in über 5,4 Millionen Haushalten verantwortlich. Die Firmenzentrale in Eschborn betreut in Deutschland 4 Regionalleitungen, 56 Niederlassungen, sowie 41 Außenstellen. Außerdem ist Techem in weiteren 20 europäischen Ländern vor Ort, darüber hinaus auch in Brasilien, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Techem beschäftigt rund 2900 Mitarbeiter, davon 2000 in Deutschland.

Dienstleistung und Geräte rund um die Erfassung und Abrechnung von Energie und Wasser, sowie Gerätevertrieb, -vermietung und -wartung.

Lieferung von Wärme, Kälte und Strom sowie Planung, Errichtung, Finanzierung und Betrieb von Energieversorgungsanlagen und die dazugehörige Erfassung und Abrechnung der Energiekosten.

Techem ging im Jahr 2000 an die Börse. Die Erben des Firmengründers (die Familien Felten und Ott) besaßen bis zum 16. Februar 2006 etwa 25% der Anteile; diese veräußerten sie allerdings. Seitdem befinden sich 100% der Aktien an der Börse. Zwischenzeitlich wurden diese im MDAX gehandelt.

Sowohl die australische Investmentbank Macquarie Bank als auch BC Partners versuchten im November 2006 die Techem AG zu übernehmen. Das Vorhaben scheiterte aber im Januar 2007. Die Macquarie Bank hält, nachdem ein zweiter Übernahmeversuch im Verlauf des Jahres 2007 auf Zustimmung der Aktionäre gestoßen ist, seit Juni 2008 98,21% der Anteile.

Die wichtigsten Konkurrenten in Deutschland sind die ista Deutschland, Minol und Brunata.

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Die Launen des Olymp – Der Mythos von Athena, Marsyas und Apoll

Leihgabe aus dem Louvre. Vorderseite eines römischen Sarkophages mit Apoll und Marsyas. Ende 3. Jahrhundert

Unter dem Titel Die Launen des Olymp - Der Mythos von Athena, Marsyas und Apoll wird eine Ausstellung im Liebieghaus in Frankfurt am Main durchgeführt, die sich dem Mythos des Marsyas widmet.

Eines der bekanntesten Exponate des Frankfurter Liebieghaus ist eine antike Figurengruppe, die den Satyr Marsyas und die Göttin Athene, beides Figuren aus der griechischen Mythologie, zeigen. Diese neuzeitliche Bronzegruppe, die einer antiken Statuengruppe des Bildhauers Myron aus der Zeit um 450 v. Chr. nachempfunden ist, empfängt Besucher des Museums schon im Garten der Museumsvilla. In der Antikenabteilung der Dauerausstellung findet sich zudem eine römische Marmorkopie der Athene aus der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr., die zu einer solchen Figurengruppe gehörte. Vom 22. Mai bis 21. September 2008 zeigt das Liebieghaus in einer Sonderausstellung verschiedene Darstellungsformen des Mythos. Dafür wurden diverse Leihgaben aus anderen Museen zur Verfügung gestellt. Wichtigste Leihgabe ist eine Marmorkopie des Marsys aus den Vatikanischen Museen, die ebenfalls zu einer römischen Kopie der Myrongruppe gehörte und mit der Frankfurter Athene zusammen präsentiert wird.

Weitere Leihgeber sind der Louvre aus Paris, das British Museum in London, die Staatlichen Antikensammlungen in München, die Antikensammlung Berlin, die Kapitolinischen Museen in Rom, die Skulpturensammlung in Dresden, die Museumslandschaft Hessen Kassel, das Antikenmuseum und Sammlung Ludwig in Basel, das Antikenmuseum der Universität Heidelberg, das Badische Landesmuseum in Karlsruhe, das Archäologische Nationalmuseum Neapel, das Städel aus Frankfurt und das Martin von Wagner Museum Würzburg.

Insgesamt werden 81 Exponate, davon 38 von fremden Leihgebern, gezeigt. Darunter befinden sich mehrere Bruchstücke von weiteren römischen Kopien der Myron-Statuengruppe, griechische Vasen des Berliner Malers, des Pan-Malers, des Lydos, des Lykurg-Malers, des Suessola-Malers, des Villa Giulia-Malers, des Nikosthenes-Malers, des Harrow-Malers, des Euaion-Malers, des Amasis-Malers, das Martyrium des heiligen Bartholomäus von Stefan Lochner und ein weibliches Idealbildnis von Sandro Botticelli. Gefördert wurde die Ausstellung von der Techem AG, der Hessischen Kulturstiftung und des Ernst von Siemens Kunstfonds. Medienpartner sind die Zeitung Frankfurter Rundschau und der Radiosender HR 2 Kultur.

Das Konzept der Ausstellung hat der Leiter der Antikenabteilung des Liebieghauses, Professor Vinzenz Brinkmann, erstellt. Er ist auch der Herausgeber eines 186-Seitigen Katalogs. Die Projektleitung hatte Heike Höcherl inne. Neben Brinkmann steuern auch Jochen Sander, Susanne Muth, Gabriele Kaminski, Stefan Hagel, Egert Pöhlmann und Clemens Schmidlin Beiträge zum Katalog bei. Die Ausstellung beleuchtet zunächst den Mythos von Marsyas, Athene und Apoll. Anschließend wird die Figurengruppe des Myron präsentiert. Dritter Punkt der Ausstellung ist die Präsentation des Mythos um Marsyas und Apoll in der Renaissance und im Barock. Danach wird sich dem Gott Apoll als „Rächer“ angenommen, so werden auch andere antike Mythen, etwa die Geschichte um die Niobiden, gezeigt. Ein nächster Abschnitt der Ausstellung widmet sich der Darstellung und Wahrnehmung von Gewalt in der Antike. Ein letzter großer Abschnitt der Ausstellung befasst sich mit der antiken Musik in Mythos und Realität.

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Wilfried Mohren

Wilfried Mohren (* 12. März 1958 in Geilenkirchen) ist ein ehemaliger deutscher Sportreporter. Seine Fernsehkarriere begann bei RTL plus. Zuvor war er im Hörfunk beim WDR tätig und kommentierte u.a. Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1986. Ab 1992 arbeitete er als Sportjournalist für den MDR, wo er bis zu seiner Entlassung Fernsehsportchef war.

Am 4. Juli 2005 wurde er als Fernseh-Sportchef des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) bis auf weiteres suspendiert. Er soll im Zusammenhang mit dem möglichen Korruptionsfall Jürgen Emig Schmiergelder empfangen haben. Gegen den Sportreporter wurde bereits 2004 aufgrund einer anonymen Strafanzeige wegen Korruptionsvorwürfen ermittelt. Mohren bestritt damals alle Vorwürfe. Das Verfahren wurde daraufhin eingestellt.

Am 13. Juli 2005 wurde Haftbefehl auf Verdacht der Bestechlichkeit in mehreren Fällen beantragt. Mohren soll laut Staatsanwaltschaft in den Jahren 1997 bis 2005 insgesamt 150.000 Euro von Unternehmen als Gegenleistung für die Ausstrahlung bestimmter Sportsendungen erhalten haben. Am 14. Juli 2005 wurde er durch eine Anti-Korruptionseinheit der Polizei festgenommen und saß bis zum 1. September 2005 insgesamt sieben Wochen in Untersuchungshaft. Am 21. Juli 2005 wurde Mohren zudem vom MDR fristlos entlassen, nachdem diesem Akteneinsicht seitens der Staatsanwaltschaft gewährt wurde.

Hans-Ludwig Grüschow, ehemals Präsident der Stiftung Deutsche Sporthilfe und gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der Techem AG, soll Mohren insgesamt rund 100.000 Euro gezahlt haben. Dieser sollte dafür firmeninterne Veranstaltungen moderieren. Eine Genehmigung für die Nebentätigkeit hatte der MDR-Sportchef jedoch nicht. Die Staatsanwaltschaft vermutet dahinter eine Gegenleistung für die Fernsehübertragung eines völlig unbedeutenden Hallenfußballturniers 2004 in Halle (Saale), dessen Hauptsponsor die Techem AG war und über das der Mitteldeutsche Rundfunk ausführlich berichtete.

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Hans-Ludwig Grüschow

Hans-Ludwig Grüschow (* 21. Dezember 1935) war vom 1. Januar 1997 bis zu seinem Rücktritt am 29. Juli 2005 Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe, deren Kuratoriumsmitglied er seit 1990 ist. Von 1994 bis 1996 fungierte er bereits als Schatzmeister. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden war am 17. Juli 2005 der Verdacht aufgekommen, dass Grüschow in die Affäre um den früheren MDR-Sportchef Wilfried Mohren verwickelt sei.

Als langjähriger Geschäftsführer, später Vorsitzender des Vorstandes, führte der 1935 in Hamburg geborene Unternehmer Grüschow den Energiespezialisten Techem AG 1999 erfolgreich an die Börse, mittlerweile im M-Dax notiert. Nach Studium und Ausbildung zum Textil-Techniker stieg er 1965 nach verschiedenen Tätigkeiten für Karstadt in die Geschäftsleitung des Alsterhauses in Hamburg ein, das damals zu Hertie gehörte. Bis 1983 war er für den Hertie-Konzern in unterschiedlichen Positionen tätig, ab 1976 als Vorstandsmitglied. Von 1987 bis 2003 war Grüschow für Techem tätig – zuletzt bis 1999 Vorstandsvorsitzender, danach bis 2003 Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Hans-Ludwig Grüschow ist von Jugend an dem Sport zugewandt. 1955 wurde er in Schleswig-Holstein Juniorenmeister über 200 Meter Hürden, bei Olympia Neumünster spielte er von 1953 bis 1956 in der Oberliga Feld-Handball. In seiner Freizeit betreibt er Tennis und Jogging, dem HSV ist er stets ein treuer Anhänger geblieben.

Neben dem Sport ist die Musik Grüschows zweite große Leidenschaft: er ist Mitglied des Vorstands der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e.V. und Mitglied des Hochschulrates der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Für seine zahlreichen ehrenamtlichen Verdienste – neben seinem Ehrenamt im Sport, in der Kulturförderung, bei der Ausbildung Jugendlicher und für den World Wildlife Fund – erhielt er 1997 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und wurde 2002 zum Ehrenprofessor der Nationalen Sportakademie „Wassil Lewski“ der Universität Sofia ernannt.

Hans-Ludwig Grüschow ist mit Gisela Grüschow verheiratet und hat zwei Söhne. Er lebt in Neu Isenburg in der Nähe von Frankfurt am Main.

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Macquarie Bank

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Die Macquarie Bank Limited ist eine australische Investmentbank und Finanzgruppe mit Hauptsitz in Sydney. Sie ist die einzige Großbank Australiens und wird seit 1996 an der Australian Stock Exchange (ASX) gelistet. Das Unternehmen beschäftigte per 31. März 2007 mehr als 10.000 Mitarbeiter und wächst sehr schnell: seit 15 Jahren steigert das Unternehmen regelmäßig seine Gewinne.

Die Macquarie Bank ist Weltmarktführer bei der Investition in Infrastrukturprojekte. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die grundlegende Dienstleistungen für eine Volkswirtschaft anbieten, z.B. (Maut-)Straßen, Tunnel, Flughäfen, Häfen, Energieversorgungs-, Wasser- und Abwassernetze, etc. Die Macquarie Bank betreut weltweit 106 solcher Investments mit einem Eigenkapital von ca. 33 Milliarden Euro.

Institutionelle Investoren können sich über Fonds an diesen Investitionen beteiligen. Als erster Anbieter hat die Macquarie Gruppe 2005 und 2006 auch deutschsprachigen Privatinvestoren ermöglicht, in Infrastrukturprojekte zu investieren: drei als geschlossene Beteiligungen konzipierte Publikumsfonds wurden angeboten. 2007 wurden zwei weitere Fonds angeboten, die in Infrastrukturprojekte in Nordamerika sowie in fünf infrastrukturnahe Unternehmen investieren.

Im November 2006 erwarb ein Konsortium unter Führung der Macquarie Bank das Unternehmen Thames Water für zwölf Milliarden Euro von RWE.

Der Macquarie European Infrastructure Fund II hält seit 3. Dezember 2007 91,5 Prozent der Aktien der deutschen Techem AG.

Zusätzlich versucht Macquarie derzeit, die australische Fluglinie Qantas Airways zu übernehmen.

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Ista Deutschland

Die ista Deutschland GmbH ist ein Energiedienstleister mit Sitz in Essen.

1999 fusionierte Raab Karcher mit Veba Immobilien zur Viterra AG. Raab Karcher arbeitet in dem neuen Unternehmen unter dem Namen Viterra Energy Services weiter. 2000 stieg Viterra Energy Services mit der Übernahme des spanischen Unternehmens Incatema das spanische und brasilianische Metering-Geschäft ein. Im selben Jahr wurde es Marktführer in Tschechien.

Viterra Energy Services gehörte ab 1999 dem Energiekonzern E.ON. Im April 2003 übernahm der britische Finanzinvestor CVC Capital Partners das Unternehmen für 930 Millionen Euro. Am 1. Januar 2003 nahm das Unternehmen den Namen ista Deutschland GmbH an. Im Sommer 2007 übernahm der britische Finanzinvestor Charterhouse die Mehrheit an der ista Gruppe.

Im April 2003 wurde ista an die von dem britischen Finanzinvestor CVC Capital Partners beratenen Fonds verkauft. Diese wollten sich Ende 2006 oder Anfang 2007 wieder von dem Unternehmen trennen. Ista plante einen Börsengang. Im März 2007 haben die Fonds ihre Beteiligung an Charterhouse Capital Partners verkauft. Ein zukünftiger Börsengang bleibt jedoch nicht ausgeschlossen, zudem der Wettbewerber Techem aus dem M-DAX zum 31. Dezember 2007 herausgenommen wird.

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Source : Wikipedia