Susanne Klatten

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Geschrieben von c3po 20/03/2009 @ 04:11

Tags : susanne klatten, personen, wirtschaft

Neueste Nachrichten
Trittbrettfahrer wollte Susanne Klatten erpressen - WELT ONLINE
Dieser Fall nimmt kein Ende: Die Milliardärin Susanne Klatten ist nach der Erpressung durch den Schweizer Helg Sgarbi auch noch Opfer eines Trittbrettfahrers geworden. Der Mann soll im März versucht haben, für ein angebliches Sex-Video von der...
Eine charmante Übernahme - Derwesten.de
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Was wir von Warren Buffett lernen - Börse Online
Die Großanleger Warren Buffett, Susanne Klatten oder die Wallenbergs haben genauso Geld verloren wie viele Kleinsparer. Und doch gibt es einen entscheidenden Unterschied. Während viele Kleinanleger sich nun enttäuscht zurückziehen und ihr Depot Depot...
SGL Carbon - Börse Online
Zudem erhält ein erneuter Zukauf der Großaktionärin Susanne Klatten weiterhin die Spannung. Über ihre Beteiligungsgesellschaft Skion erwarb die Quandt-Erbin vor einigen Monaten zunächst knapp acht Prozent am Wiesbadener Unternehmen, stockte dann aber...
Beim Chemiekonzern Altana bricht Gewinn zum Jahresstart ein - Reuters Deutschland (Pressemitteilung)
Unter dem Strich rutschte das Unternehmen - das zu über 91 Prozent der Quandt-Erbin Susanne Klatten gehört - sogar in die roten Zahlen und schrieb einen Verlust von 0,2 Millionen Euro nach einem Gewinn von 35,5 Millionen Euro vor Jahresfrist....
Skulpturen-Schau in Bad Homburg - hr online
Doch die Altana-Mehrheitseignerin Susanne Klatten überredete ihren Bruder, seinen Geldbeutel aufzumachen: Stefan Quandt, Bad Homburger Milliardär, sprang ein: "Als Bad Homburger bin ich nun mal stolz auf die Blickachsen", sagte er in einem Interview...
Aktie von SGL Carbon nimmt Positives vorweg - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Positiv aufgenommen wurde vom Markt zudem die Meldungen, wonach die Quandt-Erbin Susanne Klatten zuletzt über die Beteiligungsgesellschaft Skion ihren Anteil an SGL Carbon auf 16,48 Prozent aufgestockt hat. Wie die im ersten Quartal erlittenen Einbußen...
Zementkonzern auf Sparkurs - Financial Times Deutschland
Unter dem Strich rutschte das Unternehmen - das zu über 91 Prozent der Quandt-Erbin Susanne Klatten gehört - sogar in die roten Zahlen und schrieb einen Verlust von 0,2 Mio. Euro nach einem Gewinn von 35,5 Mio. Euro vor Jahresfrist....
ROUNDUP: SGL bekommt Krise zu spüren - Weiter keine präzise Prognose - Financial Times Deutschland
... der Bilanzpressekonferenz Mitte März. Demnach erwartet das im MDAX notierte Unternehmen, an dem sich vor kurzem die Milliardärin Susanne Klatten beteiligt hat, einen niedrigeren Umsatz und einen überproportionalen Rückgang des Betriebsergebnisses....

Susanne Klatten

Susanne Hanna Ursula Klatten (* 28. April 1962 in Bad Homburg vor der Höhe) ist eine der Erbinnen des Milliardenvermögens der Familie Quandt. Mit einem geschätzten Vermögen von 7,8 Milliarden Euro gilt Susanne Klatten als reichste Frau Deutschlands.

Susanne Klatten ist die Tochter von Herbert Quandt und dessen dritter Frau Johanna. Nach dem Tod ihres Vaters erbte sie im Jahr 1982 zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Stefan sein Vermögen, darunter Anteile an BMW.

Nach dem Abitur absolvierte Susanne Klatten von 1981 bis 1983 eine Ausbildung zur Werbekauffrau bei der Agentur Young & Rubicam in Frankfurt am Main. Anschließend studierte sie Betriebswirtschaftslehre an der University of Buckingham in England. Nach einem Praktikum bei der Deutschen Bank AG und einem MBA-Studium am IMD im schweizerischen Lausanne absolvierte sie unter dem Pseudonym Susanne Kant ein weiteres Praktikum im BMW-Werk Regensburg. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann Jan Klatten, Bruder des Wirtschafts- und Medienmanagers Werner E. Klatten, kennen. Zusammen haben sie drei Kinder und leben in München.

In den Jahren 2007 und 2008 wurde Susanne Klatten Opfer einer Erpressung, die sie zur Anzeige brachte. Der Erpresser, der Schweizer Helg Sgarbi, und andere Verdächtigte wurden am 14. Januar 2008 in Vomp im Tiroler Unterinntal festgenommen. Der Hauptbeschuldigte wurde am 9. März 2009 vom Landgericht München I wegen Betrugs und versuchter Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Helg Sgarbis Verteidiger kündigte an, Revision einzulegen.

Klatten ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und erhielt 2008 den Bayerischen Verdienstorden. Sie ist seit 2004 Ehrensenatorin der Technischen Universität München.

1993 wurde Susanne Klatten mit 31 Jahren Mitglied im Aufsichtsrat der Altana AG und später dessen stellvertretende Vorsitzende. Im Jahr 1997 trat sie zusammen mit ihrem Bruder offiziell das Erbe ihres Vaters bei BMW an. Sie ist über ihre Beteiligungsgesellschaft SKion Teilhaberin und Mitglied des Aufsichtsrates der BMW AG (12,5 Prozent), des Chemiekonzerns Altana (88,3 Prozent), des Windturbinenherstellers Nordex AG (20 Prozent) und des Kohlenstoffproduktspezialisten SGL Carbon (Einstieg im März 2009 mit 7,92 Prozent, Ausbau bis unter 25 Prozent geplant).

Seit 2005 ist sie Mitglied im Hochschulrat der Technischen Universität München.

Sie gehört zu den größten Parteispendern der CDU und in geringerem Umfang der FDP.

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Quandt (Familie)

Quandt ist der Name einer deutschen Industriellenfamilie. Die aus Holland stammenden Vorfahren der Quandts hatten sich um 1700 im brandenburgischen Pritzwalk angesiedelt. Im Verlauf der industriellen Revolution entstanden in der Mark Brandenburg zahlreiche Webereien. Emil Quandt (1849–1925) übernahm 1883 die Tuchmanufaktur seines vormaligen Arbeitgebers und produzierte unter anderem Uniformen für die Armee. Ihre heutige Bedeutung verdankt die Familie dem Textilunternehmer Günther Quandt (1881–1954), der die Aktivitäten der von ihm kontrollierten Unternehmen im Ersten Weltkrieg und in der Zwischenkriegszeit in der Produktion von Rüstungs- und Industriegütern ausbaute. In der Zeit des Nationalsozialismus vermehrte und vergrößerte Quandt den Familienbesitz teils auf Kosten unrechtmäßig enteigneter Konkurrenten und wurde zu einem der größten Rüstungsproduzenten des Dritten Reichs. Die von Quandt und seinen Söhnen geführten Unternehmen beuteten dabei im Zweiten Weltkrieg in enger Zusammenarbeit mit dem Machtapparat des NS-Regimes systematisch die Arbeitskraft von Zwangsarbeitern aus, von denen viele aufgrund der schlechten Behandlung starben. Einer Anklage bei den Nürnberger Prozessen konnten sich die Verantwortlichen aus der Familie entziehen und Teile ihrer Firmen und ihres Vermögens über das Ende der Naziherrschaft hinaus retten. Das heutige Vermögen der Familie wird auf 20 Milliarden Euro geschätzt. Die noch lebenden Mitglieder der Familie gelten als verschwiegen und öffentlichkeitsscheu.

Günther Quandt kam 1881 in Pritzwalk zur Welt. Sein Vater, der Tuchfabrikant Emil Quandt, ließ Günther Quandt eine Ausbildung in der Textilindustrie absolvieren. Danach trat Günther Quandt als Prokurist in die väterliche Firma ein. Bereits 1909 war er Leiter mehrerer Tuchfabriken in seiner Heimatstadt.

Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Günther Quandt zum Leiter der „Reichswolle AG“ ernannt. Seine Firmengruppe wurde Hauptlieferant der Armee für Textilien und Leder. Nach dem Krieg blieb er bis 1922 Referent im Reichswirtschaftsministerium. Die in der Kriegswirtschaft gewonnenen Kontakte nutzte Quandt geschickt. Ab 1922 engagierte er sich mehr und mehr in der Kaliindustrie, und es gelang ihm, die Aktienmehrheit der Accumulatoren Fabrik Aktiengesellschaft (AFA) mit Sitz in Berlin und Hagen zu erwerben, der späteren Firma VARTA, deren Generaldirektor er wurde. Auch im Rüstungsgeschäft fasste er Fuß: Er reorganisierte die Mauserwerke AG und übernahm 1928 die damalige „Berlin-Karlsruher Industriewerke AG“ (Tarnname der zuvor und ab 1936 wieder Deutsche Waffen- und Munitionsfabrik genannten Rüstungsproduktionsgesellschaft) und baute daneben seine Beteiligungen in verschiedenen anderen Industriezweigen und in der Versicherungswirtschaft aus.

Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme und anfänglichen Schwierigkeiten im Verhältnis zu den neuen Machthabern (der NSDAP nahestehende Teile des Vorstands der AFA versuchten 1933 ohne Erfolg, Günther Quandt zu stürzen) konnte Quandt seine Stellung innerhalb der deutschen Industrielandschaft festigen. 1937 wurde er zum Wehrwirtschaftsführer ernannt. Die Akkumulatoren der AFA dienten unter anderem U-Booten und Raketen als Antrieb; die Textilbetriebe lieferten – wie schon im Kaiserreich und in der Weimarer Republik – die Uniformen und Decken der Wehrmacht; andere Quandt'sche Unternehmen stellten Waffen und Munition her. Neuere historische Recherchen belegen, dass Quandt die Tätigkeiten seiner Firmen im Laufe des Krieges wissentlich durch den Einsatz von Zwangsarbeitern aufrechterhielt. Das geschah unter anderem durch die von der AFA betriebenen, firmeneigenen Konzentrations- und Arbeitslager, in denen die Zwangsarbeiter von SS-Mannschaften bewacht wurden.

Vom NS-Staat enteignete Konkurrenzunternehmen jüdischer Eigentümer konnten von Quandt günstig übernommen werden. Besonders bekannt ist in diesem Zusammenhang der Fall der Batterienfabrik des Luxemburger Unternehmers Léon Laval, dessen Unternehmen Quandt nach der Eroberung des Landes mit Unterstützung der Gestapo übernahm, die den Eigentümer durch Verhöre zu zwingen versuchte, seine Aktien an Quandt zu verkaufen. Nach seiner standhaften Weigerung wurde Laval in einem Konzentrationslager inhaftiert.

1945 floh Quandt, der bis dahin auf einem parkartigen Grundstück in der Villenkolonie Neubabelsberg am Ufer des Griebnitzsees wohnte, aus Berlin und ließ sich in Leutstetten am Starnberger See nieder. Seine Söhne bezogen Ausweichquartiere in Hannover in der britischen Zone, in der die wichtigsten Werke der Familie lagen. Schon wenige Wochen nach der Kapitulation im Mai 1945 hatte die AFA als eines der ersten Unternehmen eine Betriebgenehmigung der britischen Besatzungsmacht bekommen. 1946 wurde Günther Quandt auf Anordnung der US-Militärregierung verhaftet und blieb zwei Jahre interniert. Belastende Dokumente über Günther Quandts Aktivitäten im Dritten Reich hielten die Briten allerdings zurück und leiteten sie nicht an die amerikanische Anklagebehörde weiter. Bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen wurde deshalb trotz anfänglicher Ermittlungen keine Anklage gegen ihn erhoben. Im Rahmen der Entnazifizierung wurde er schließlich trotz seiner Verstrickung in die Verbrechen des Dritten Reichs von einer Starnberger Spruchkammer, vor der er sich unter anderem wegen seiner Rolle bei der Enteignung Léon Lavals (der die Lagerhaft überlebt hatte und als Nebenkläger an dem Prozess teilnahm) verantworten musste, 1948 nur zum „Mitläufer“ erklärt. Die Rolle von Quandts Rüstungsunternehmen während des Krieges und dem Einsatz von Zwangsarbeitern wurden nie Bestandteil des Verfahrens gegen ihn.

So gelang es Quandt und seiner Familie, sich mit Hilfe des durch die Kriegswirren geretteten und zu großen Teilen aufgrund der fragwürdigen Zusammenarbeit mit dem nationalsozialisten Regime erlangten Vermögens einen wirtschaftlichen Vorsprung zu sichern, der den Quandts im Laufe des Wirtschaftswunders rasch eine führende Rolle in der deutschen Nachkriegswirtschaft einbrachte.

In erster Ehe war Günther Quandt mit Antonie Ewald verheiratet, die 1918 an der spanischen Grippe starb. Aus dieser Ehe gingen die beiden Söhne Hellmut Quandt (1908–1927) und Herbert Quandt (1910–1982) hervor. Zwischen 1921 und 1929 war Quandt mit Magda Ritschel verheiratet. Aus dieser Ehe ging der Sohn Harald (1921–1967) hervor, der nach der Scheidung 1929 bei seiner Mutter und nach deren Heirat mit Joseph Goebbels ab 1931 im Hause Goebbels aufwuchs.

Seinen Sohn Herbert und dessen Halbbruder Harald baute Günther Quandt zu seinen Nachfolgern auf. Er brachte beide in leitende Positionen in den von der Familie kontrollierten Betrieben. Gemeinsam mit ihnen führte er das „Quandt-Imperium“ durch die Familiengesellschaft „AG für Industriebeteiligungen“ von Stuttgart aus. Günther Quandt starb am 30. Dezember 1954 auf einer Urlaubsreise in Kairo. Das Kapital der milliardenschweren Quandt-Holding ging zu je 50 Prozent an seine beiden Söhne.

Die Söhne verwalteten das Erbe gemeinsam, legten jedoch gewisse Zuständigkeiten fest. Während sich Harald Quandt auf die in der Industriewerke Karlsruhe-Augsburg AG (IWKA), heute KUKA AG, gebündelten Maschinenbau- und Rüstungsaktivitäten konzentrierte, kümmerte sich Herbert Quandt um VARTA, Daimler-Benz und BMW. Letztere, die Bayerischen Motorenwerke in München, sollten sich als eine der größten Herausforderungen im Leben der Quandts erweisen und wurden mit der spektakulären Übernahme der Vorherrschaft bei BMW 1959, mit der die Übernahme durch Daimler-Benz verhindert wurde, ihr wohl größter unternehmerischer Erfolg.

Herbert Quandts 1956 geborener Sohn Sven Quandt wurde vom Vater bereits mit 23 Jahren in den Aufsichtsrat der Firma Varta berufen. Von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind heute vor allem die Beteiligungen, die von Herbert Quandts dritter Frau Johanna Quandt an führenden deutschen Unternehmen gehalten werden. Zusammen mit ihren beiden Kindern Susanne Klatten und Stefan Quandt hält sie unter anderem 46,6 Prozent der Anteile am bayerischen Automobilbauer BMW. Teile des Familienvermögens wurden in die Johanna-Quandt-Stiftung eingebracht, die sich der Wirtschafts- und Medienförderung widmet.

Seit dem Jahr 2002 spendete die Familie Quandt etwa 1,5 Millionen Euro an deutsche Parteien. Der größte Anteil der Spendensumme ging dabei an die CDU. Die Schwesterpartei CSU und die FDP erhielten ebenfalls Spenden.

Betrachtet man heute die Parteispenden der Konzerne BMW (ca. 1,5 Mio. Euro) und Altana (ca. 1,1 Mio. Euro) ebenfalls als Spenden der Familie Quandt, so zählt die Familie zu den größten Einzelspendern deutscher Parteien.

Trotz der Verstrickungen der Familie Quandt in die Verbrechen der Nationalsozialisten beteiligte sie sich nicht direkt am so genannten „Zwangsarbeiter-Fonds“ der deutschen Wirtschaft und lehnte auch zuvor bereits die Bitten überlebender Betroffener um Anerkennung und Hilfe stets ab. Allerdings haben sich führende deutsche Unternehmen, an denen die Familie Beteiligungen hält, zum Teil als Gründungsmitglieder an der Stiftung beteiligt.

Die Mitglieder der Familien stehen für Interviews zu diesem Thema in aller Regel nicht zur Verfügung. Eine Ausnahme machte Sven Quandt, ein Sohn Herbert Quandts, der während seines Interviews für die NDR-Dokumentation Das Schweigen der Quandts im Jahr 2007 die Vorwürfe gegen die Familie zurückweist und fordert, man müsse einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen, weil weiteres Nachbohren Deutschland schade. Eine Mitverantwortung lehne er ab, da er zur Zeit der Nazi-Diktatur noch nicht gelebt habe. Darauf angesprochen, dass aber das Vermögen der Familie durch die Verbrechen vermehrt wurde, schweigt auch Sven Quandt. Experten halten den Gedanken, Günther und Herbert Quandt hätten von der verbrecherischen Ausbeutung der Zwangsarbeiter zugunsten ihrer Unternehmen womöglich gar nichts gewusst, für abwegig. Nach Einschätzung von Benjamin Ferencz, der bei den Nürnberger Prozessen für die Anklagebehörde arbeitete, wären die Quandts ebenso wie Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, Friedrich Flick und die Verantwortlichen der I.G. Farben als Hauptkriegsverbrecher angeklagt worden, wenn die heute zugänglichen Dokumente den Anklägern damals vorgelegen hätten. Nach Ausstrahlung der Dokumentation erklärten Sprecher der Familie im Oktober 2007, die Darstellung habe sie „bewegt“ und sie wolle ihre Geschichte jetzt von einem Historiker aufarbeiten lassen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

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Stefan Quandt

Stefan Quandt (* 9. Mai 1966 in Bad Homburg vor der Höhe, Hessen) ist ein deutscher Unternehmer, Aktionär der BMW AG (rund 17,4 Prozent) und Alleinaktionär der strategischen Management-Holding Delton.

Quandt ist Mitglied der gleichnamigen deutschen Unternehmerfamilie und zählt zu den reichsten Deutschen. In der Liste „The World’s Billionaires“ des Forbes Magazine belegte er 2008 mit umgerechnet 6,8 Milliarden US-Dollar den 137. Platz. Sein Vermögen geht im Wesentlichen auf seinen Großvater Günther Quandt und seinen Vater Herbert Quandt zurück.

Seit dem Tod seines Vaters 1982 spielt Stefan Quandt gemeinsam mit dessen Witwe und dritter Ehefrau Johanna Quandt sowie seiner Schwester Susanne Klatten eine stille, aber entscheidende Rolle bei der Verwaltung des ererbten Vermögensanteils. Heute bündelt der studierte Wirtschaftsingenieur, der 1993 sein Diplom an der Universität Karlsruhe (TH) erhielt, seine Aktivitäten in der 1989 gegründeten „Delton AG“, einer strategischen Management-Holding mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe.

Quandt gehört dem Kuratorium der Johanna-Quandt-Stiftung an.

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Lockvogel (Person)

Ein Lockvogel (von engl. shill: Lockvogel, Anreißer) ist eine Person, die im Auftrag von Dienstleistern oder Produzenten im Sinne einer Interessenvertretung bestimmte Waren bewirbt, die der Konkurrenz abwertet oder andere Handlungen im Interesse des Auftraggebers ausführt, dabei aber die eigene Parteilichkeit verschweigt. Die Absicht hinter dem Einsatz basiert auf dem Ausnutzen von Mundpropaganda, dem Glauben potentieller Kunden auf authentische Empfehlungen (anderer scheinbar unbedarfter Kunden). Es ist demnach eine Form der Täuschung.

Der Begriff Gebotstreibung oder englisch shill bidding (to bid: bieten) bezeichnet die Gebotsabgabe auf Auktionen von Personen, die vorgeben mit dem Verkäufer nicht assoziiert zu sein, in Wahrheit jedoch in Absprache mit diesem den Preis in die Höhe treiben.

Diese Form der Preismanipulation ist besonders einfach auf Internetauktionsplattformen, wie z.B. eBay durchführbar, da hier der Anbieter selbst mit verschiedenen Identitäten agieren kann. Während dies in den Anfangszeiten noch sehr einfach war, bemühen sich die Auktionsanbieter heute mit technischen Mitteln darum, das Vertrauen der Käufer zu wahren und shill bidding zu verhindern.

Insbesondere in Online Diskussionsforen, Newsgroups oder an Stellen, wo Kunden Produktempfehlungen ausgeben, werden gezielt Shills eingesetzt. Sie treten hier als unbedarfte Kunden, neutrale Experten oder anderweitig unverdächtig auf um im Sinne einer Interessenvertretung bestimmte, meist kommerzielle Interessen der Auftraggeber zu fördern. In gleicher Absicht können auch Websites eröffnet werden.

Beispielsweise können Beauftragte einer Firma bei Produktempfehlungen in Online-Shops unverdächtige, positive Kommentare eines Produktes der Firma einstellen. In anderen Fällen können Konkurrenzprodukte negativ bewertet oder anderweitig abgewertet werden.

Ein Beispiel für einen Internet-Lockvogel ist Steve Milloy, dem Herausgeber von junkscience.com und Kolumnist bei FoxNews.com, der sich auf die Verbreitung verzerrter Darstellungen wissenschaftlicher Daten im Interesse bestimmter Firmen spezialisiert hat. Er stellt Dioxine, Pestizide in Nahrungsmitteln, Blei als Umweltgift, Asbest, Passivrauchen oder die globale Erwärmung als Angstmacherei und Schwindel dar..

Hierbei treten angeworbene Schauspieler als scheinbar überzeugte Kunden auf, um ein Produkt zu bewerben.

Eines der bekanntesten Beispiele für den fest eingeplanten Einsatz von Lockvögel in einem kriminellen Schema ist das Hütchenspiel. Erotische Lockvögel, welche nachträglich zur Erpressung dienten, wurden bei Peter Graf und Susanne Klatten thematisiert.

Im Geheimdienstumfeld bezeichnet ein Lockvogelangebot, auch Honigfalle genannt, eine erotische Verführung einer Zielperson. Dabei wird der Vorgang dokumentiert, um mit sie anschließend dann mit dem Material zu einer Kooperation zu bewegen. Bekannt wurden diese Vorgehensweise bei Mordechai Vanunu und Gabriele Gast.

Shill bidding ist in aller Regel verboten bzw. wird von den Auktionen vertraglich ausgeschlossen, da es die Marktsituation verzerrt.

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Johanna Quandt

Johanna Quandt (* 21. Juni 1926 als Johanna Bruhn) aus der Unternehmerfamilie Quandt ist die frühere Sekretärin und Witwe des deutschen Industriellen Herbert Quandt (1910–1982).

Sie war Quandts dritte Ehefrau und zählt heute zu den reichsten Frauen Deutschlands. Unter anderem hält sie 16,7 Prozent der Anteile am Automobilhersteller BMW, bei dem sie auch Mitglied im Aufsichtsrat war. Nach dem Tod ihres Mannes entwickelte sie seine vielfältigen Unternehmensbeteiligungen weiter und teilte dieses Erbe Ende der 1990er-Jahre unter ihren beiden Kindern Stefan Quandt und Susanne Klatten auf.

Johanna Quandt wurde 2005 aufgrund ihres Engagementes für die Behandlung krebskranker Kinder im Universitätsklinikum und der Frankfurter Kinderkrebshilfe zur Ehrensenatorin der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main ernannt.

In den Jahren 2002 und 2003 spendete sie CDU und FDP insgesamt 325.000 Euro. Sie gehört damit zu den größten Parteispendern in Deutschland.

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Helg Sgarbi

Helg Sgarbi (* als Helg Russak in Zürich) ist ein Schweizer Staatsbürger, früherer Offizier und Bankangestellter. Er wurde bekannt, als er neben mindestens drei wohlhabenden Frauen auch die reichste Frau Deutschlands, Susanne Klatten, um 7 Mio. Euro betrog und dafür sowie für weitere versuchte und vollendete Erpressungen am 9. März 2009 vom Landgericht München I zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt wurde.

Sgarbi wurde in Zürich geboren. Er schloss seine Schulzeit mit der Matura (Abitur) ab und begann Jura zu studieren. Später ging er zur Schweizer Armee als Freiwilliger und Offiziersanwärter. Er erlernte den Beruf eines Übersetzers und qualifizierte sich in sechs Sprachen. Später war er Analyst in einer Schweizer Bank.

Sgarbi mietete sich in Wellness-Hotels im Alpenraum ein und ging auf Kontaktsuche zu wohlhabenden Frauen, mit denen er sich anfreundete und später intim wurde. Es ist bislang unbekannt, ob bei diesen Kontaktversuchen Barretta eine Rolle spielte - es gibt Vermutungen, dass Sgarbi ihm hörig sei und Barretta den wohlerzogenen, gewandt auftretenden Sgarbi als Werkzeug zum Erlangen von Vermögenswerten reicher Frauen und auch für Erpressungen einsetzte. Zunächst spielte Sgarbi den Frauen einen an ihnen persönlich interessierten Freund und Liebhaber vor. Dann begann er Geschichten zu erzählen, dass er in Problemen stecke – angeblich habe er ein Kind einer Mafia-Familie überfahren und werde nun mit Forderungen auf die Zahlung von zehn Millionen Euro gejagt, von denen er selbst aus eigenen Mitteln lediglich drei Millionen begleichen könne - diese Geschichte kam im Vorfeld des Münchner Prozesses an die Medien. Klatten gab ihm zunächst sieben Millionen Euro – als „Darlehen“. Dieses Vorkommnis wurde als Betrugsversuch bewertet.

Später filmte er Susanne Klatten und sich beim Sex und begann Klatten mit der Androhung einer Veröffentlichung dieser Aufnahmen zu erpressen, um an noch weitaus höhere Summen zu gelangen – berichtet wurde von neunstelligen Eurobeträgen, die Sgarbi später auf 49 Millionen Euro und dann 14 Millionen Euro reduzierte.

Susanne Klatten erkannte, dass im Fall weiterer Zahlungen niemals auszuschließen sei, dass sie immer wieder zur Kasse gebeten werde, und entschloss sich, die Polizei einzuschalten. Helg Sgarbi und Barretta wurden am 14. Januar 2008 in Vomp im Unterinntal (Tirol) festgenommen.Bei einer eingeleiteten Geldübergabe wurden Sgarbi und Barretta in Österreich von einer Spezialeinheit der Polizei verhaftet. Helg Sgarbi wurde an die deutschen Behörden überstellt, Ernano Barretta hingegen freigelassen.

Barretta wurde später in Italien nach Auswertung von Überwachungsmaßnahmen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt. Die Eröffnung begann im März 2009 an.

Bei dem Münchner Prozess verzichteten die Staatsanwaltschaft und das Gericht auf eine Durchleuchtung möglicher Hintergründe, die über die Person Sgarbi hinausweisen könnten. Sgarbi bekannte sich der Erpressung in mindestens vier Fällen für schuldig, was eine Zeugenaussage von Susanne Klatten entbehrlich machte und auch das Erscheinen und die Namensnennung mindestens dreier weiterer wohlhabender Frauen, die Opfer von Sgarbi geworden waren.

Sgarbi bekannte sich schuldig und entschuldigte sich bei den „geschädigten Damen“.

Über den Verbleib der Millionen aus den Erpressungen schweigt Sgarbi - dies schließt eine vorzeitige Freilassung aus.

Helg Sgarbi wurde am 9. März 2009 vom Landgericht München I wegen versuchter Erpressung und Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt. Der Anwalt von Sgarbi kündigte zwei Tage nach dem Urteil an, gegen das noch nicht rechtskräftige Urteil Revision einzulegen.

Die deutsche Justiz wird teils in den Medien kritisiert: für ihre Bereitschaft, ein schnelles Urteil zu erwirken und hierfür auf die vollständige Aufklärung der Hintergründe verzichtet zu haben.

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Technische Universität München

Das Audimax der TUM im Stammgelände. Das Gebäude heißt nach seinem Sponsor Werner-von-Siemens-Hörsaal.

Die Technische Universität München (TUM) ist die einzige Technische Universität in Bayern. Sie ist eine der größten Technischen Hochschulen in Deutschland (TU 9) und zählt zu den auch international renommierten deutschen Spitzenuniversitäten. Ihr Stammsitz ist München. Sie gehört zu den drei ersten Universitäten, die im Rahmen der Exzellenzinitiative in die Förderlinie „Zukunftskonzept“ aufgenommen wurden. Sie ist in das Elitenetzwerk Bayern eingebunden.

An der TU München werden 132 Studiengänge angeboten. Die TU-typischen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten werden durch Fakultäten für Wirtschaft, Sport und Medizin ergänzt.

Die Technische Universität München hat mit dem Stammgelände in der Münchner Innenstadt, dem neuen Campus in Garching und den Hochschuleinrichtungen in Freising-Weihenstephan drei Hauptstandorte. Dazu kommen zahlreiche Sondereinrichtungen auch außerhalb der Hauptstandorte. So gehören der Medizinischen Fakultät das Klinikum Rechts der Isar, das Deutsche Herzzentrum München und die Kinderklinik München Schwabing an. Als Teil der Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen besteht das Oskar von Miller-Institut für Wasserbau am Walchensee. Das Architekturmuseum der TUM befindet sich in der Pinakothek der Moderne.

Im Rahmen eines Joint-Venture mit der National University of Singapore hat die TU München eine Niederlassung in Singapur eröffnet. Das so genannte German Institute of Science and Technology (GIST) wurde 2002 gegründet. Später wurde die Nanyang Technological University als weiterer Partner gewonnen.

Die TUM wurde 1868 durch König Ludwig II. von Bayern als Polytechnische Schule gegründet und ab 1877 offiziell als Königlich Bayerische Technische Hochschule München bezeichnet. Die Umbenennung von TH in TU erfolgte 1970.

1901 wurde der Hochschule das Promotionsrecht verliehen. Die Hochschule für Landwirtschaft und Brauerei Weihenstephan wurde 1930 integriert. 1937 wurde unter Max Schmitt die Planung für einen Universitätsneubau in Nymphenburg fortgesetzt, sie wurde nie umgesetzt.

Während des zweiten Weltkriegs wurden die Einrichtungen auf dem Stammgelände zu 80 % zerstört, der Universitätsbetrieb wurde 1946 wieder aufgenommen. Der Standort Garching wurde 1957 durch die Inbetriebnahme des Forschungsreaktors München (FRM) begründet. 1967 wurde am Klinikum rechts der Isar die medizinische Fakultät eröffnet. Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) wurde 2004 als Nachfolger des FRM in Garching in Betrieb genommen.

Präsident der TUM ist seit 1995 der Chemieprofessor Wolfgang A. Herrmann, der sich bundesweit als Hochschulreformer profiliert hat. Er wurde zweimal wiedergewählt, zuletzt am 10. Mai 2005 einstimmig durch den Verwaltungsrat der Hochschule. Auf seine Initiative geht die grundlegende Strukturreform der TU München zurück, woran sich andere Bundesländer und Österreich mit ihren neuen Hochschulgesetzen orientierten.

Die TU München gehörte zu den ersten drei Universitäten, die von der Exzellenzinitiative für ihre erfolgreichen Zukunftskonzepte ausgewählt wurden. Sie wird ab November 2006 fünf Jahre lang mit jährlich 30 Millionen Euro gefördert: zwei Exzellenzcluster (Cognition for Technical Systems und Origin and Structure of the Universe – The Cluster of Excellence for Fundamental Physics) und eine Graduiertenschule (International Graduate School of Science and Engineering) sollen davon aufgebaut werden. In den Medien werden diese Universitäten als Eliteuniversität bezeichnet.

Das im Jahre 2006 gegründete TUM Institute for Advanced Study (TUM-IAS) erhält über das Zukunftskonzept der Exzellenzinitiative fünf Fellowship-Linien, die herausragenden Wissenschaftlern die erforderlichen Freiräume zur Entfaltung ihrer wissenschaftlichen Kreativität gewährt, die akademische Schulenbildung mit Nachwuchswissenschaftlern fördert und Spitzenforschung im interdisziplinären Kontext ermöglicht. Für das Institut entsteht im Zentrum des Campus Garching ein Neubau.

Ein erstes umfassendes Geschichtswerk über die TU München in zwei Bänden erschien im Oktober 2006 (Metropol-Verlag, Berlin).

Der Schwerpunkt des Fächerangebots liegt naturgemäß auf den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern. Insbesondere wird eine „konsequente Politik der Verschränkung von Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften“ angestrebt. Erklärte Ziele von Präsident Wolfgang A. Herrmann bestehen darin, „Fakultätsgrenzen in der Forschung (zu) überwinden“ und die Anwendung unternehmerischer Prinzipien in Hochschulgestaltung und Wissenstransfer zu fördern.

Zu den kerntechnischen Forschungseinrichtungen der TUM in Garching gehören unter anderem der Forschungsreaktor München (das „Atomei“) und der Siemens Argonaut Reaktor (welche beide mittlerweile ausser Betrieb sind) sowie der neue Forschungsreaktor München Heinz Maier-Leibnitz. Auf dem Garchinger Forschungscampus sind in direkter Nachbarschaft vier Max-Planck-Institute (für Astrophysik, Extraterrestrische Physik, Plasmaphysik und Quantenoptik), das Walther-Meissner-Institut für Tieftemperaturforschung, das Walter Schottky Institut und das Hauptquartier der Europäischen Südsternwarte (ESO) angesiedelt.

Die Medizin ist mit dem Klinikum rechts der Isar und dem akademisch angegliederten Deutschen Herzzentrum München vertreten. Im Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt in Freising werden die Forschungsbereiche Sportwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften und Life Sciences behandelt. Die Kombination dieser Forschungsbereiche verleiht der TU München ein Alleinstellungsmerkmal unter den europäischen Universitäten.

Geisteswissenschaftliche Fächer werden von der ebenfalls in München angesiedelten Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), angeboten, wobei es jedoch in Einzelfällen zu Überschneidungen kommt. So ist beispielsweise ein Studium der Physik, Chemie, Mathematik, Informatik, Medizin oder Betriebswirtschaftslehre an beiden Universitäten möglich, allerdings mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung.

20 Angehörige der TU München wurden mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Die TUM besitzt zehn Teilbibliotheken. Aufgrund des Bedeutungszuwachses der Standorte außerhalb des Stammgeländes wird die dortige ehemalige Zentralbibliothek nun als eine der Teilbibilotheken geführt.

Während die Münchner Standorte der TUM in lebendigen Stadtvierteln der Millionenstadt liegen, befinden sich der Weihenstephaner und der Garchinger Campus in der Peripherie von Kleinstädten. In Weihenstephan ist man mit dem Bau eines Studentenwohnheims einen Schritt in Richtung Campus-Universität gegangen; in Garching befinden sich Wohnheime in der Stadt, nicht auf dem Hochschulgelände. Seit November 2006 gibt es die von Studenten betriebene Campus-Cneipe C2 in einem Nebenraum der Mensa.

Seit 2006 ist der TU Standort Garching mit der neuen Endstation Garching-Forschungszentrum der U-Bahn-Linie U6 direkt an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen.

Zwischen der TU und der LMU - teils auch weiteren Hochschulen - wird jährlich die Münchner Universitäts-Ruderregatta abgehalten.

Das jährlich stattfindende und mittlerweile 3 Tage lange IKOM Karriereforum der TU München dient als Unterstützung beim Übergang von Absolventen in das Berufsleben. Die u.a. von Susanne Klatten geförderte UnternehmerTUM GmbH - Zentrum für Innovation und Gründung - am Campus Garching widmet sich der Förderung von unternehmerischen Talenten und bietet kostenfrei Businessplan-Seminare, Workshops, ein Förderprogramm für Nachwuchs-Führungskräfte (Manage&More) und Unterstützung für angehende Gründer an.

Studenten und Angehörige des akademischen Mittelbaues der TU München wirken im UniversitätsChor München mit. Außerdem veranstalten einige Fachschaften und der AStA der TUM ehrenamtlich regelmäßig Kultur- und Partyveranstaltungen, unter anderem die Open-Air-Festivals TUNIX (Standort Innenstadt) und GARNIX (Standort Garching).

Die Spitze weltweiter Universitäts-Rankings wird seit Jahren vor allem von US-amerikanischen und britischen Universitäten gestellt. Deutsche Universitäten schaffen es, insgesamt weit abgeschlagen, nur in Einzelfällen überhaupt unter die „Top 100“ (siehe Hauptartikel Universität). Innerhalb dieser Gruppe belegte die TU München in den vergangenen Jahren führende Positionen.

Im Einzelvergleich des Bereichs „Science“ (Technische Hochschulen) belegte die TU München 2006 den 32. Platz (1. Platz unter den deutschen Kandidaten).

Innerhalb Deutschlands belegen die TUM (in der Gesamtwertung) sowie ihre Fakultäten (in Einzelwertungen) regelmäßig Spitzenplätze bei Rankings.

Ab dem Sommersemester 2007 wurde für das Studium an der TU München ein Studienbeitrag von insgesamt 592 Euro pro Semester erhoben. In Einzelfällen kann zwar eine Entbindung von dem darin enthaltenen Beitrag zur Finanzierung der Lehre in Höhe von 500 Euro erfolgen; der Teilbetrag von 92 Euro für Studentenwerk und Verwaltung ist aber in jedem Fall zu entrichten. Ab dem Sommersemester 2009 wird die Verwaltungsgebühr in Höhe von 50 Euro abgeschafft, womit sich der zu zahlende Betrag auf 542 Euro verringert.

Im Mathematik/Informatik Gebäude befindet sich derzeit die größte Tafel Deutschlands (bis 2004 Europas) mit einer Länge von über zwölf Metern und über zwei Metern Höhe. Die Fläche beträgt damit 25,5 Quadratmeter.

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Source : Wikipedia