Stefan Koubek

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Geschrieben von bishop 04/03/2009 @ 23:13

Tags : stefan koubek, tennisspieler, tennis, sport

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Brands verpasst Finaleinzug in München - FOCUS Online
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Stefan Koubek

Stefan Koubek, US Open 2007

Stefan Koubek (* 2. Jänner 1977 in Klagenfurt, Kärnten) ist ein österreichischer Tennisspieler.

Koubek begann bereits im Alter von zweieinhalb Jahren Tennis zu spielen und wurde schon früh als Talent erkannt. Ab 1993 wurde er von Günther Bresnik als Trainer betreut. Sein Debüt auf der ATP-Tour feierte er 1994, Aufsehen erregte er allerdings erst 1996 beim Turnier von Umag, wo er das Achtelfinale erreichte. Im darauffolgenden Jahr spielte er vor allem Challenger-Turniere.

Ein erster kleiner Höhepunkt in seiner Karriere war das Erreichen des Viertelfinales in Kitzbühel 1997, wobei er unter anderem den Titelverteidiger Alberto Berasategui bezwingen konnte.

1998 wurde er erstmals im Davis Cup gegen Israel eingesetzt, verlor allerdings beide Spiele. Im Verlauf des Jahres war er erstmals unter den Top-100 der Weltrangliste zu finden.

1999 wurde das erfolgreichste Jahr in Koubeks Karriere. Beim Turnier von Atlanta feierte er seinen ersten Turniersieg auf der ATP-Tour. Er besiegte im Turnierverlauf unter anderem Michael Chang, Magnus Larsson und Sébastien Grosjean. Weitere Saisonhighlights waren das Viertelfinale von St. Pölten, das Achtelfinale bei den French Open, das Finale von Bournemouth und das Viertelfinale von Wien. Mit dem österreichischen Davis-Cup-Team erlangte er einen großen Erfolg als er, zusammen mit Markus Hipfl, die hoch favorisierten Schweden ausschalten konnte. Am Saisonende war er erstmals unter den Top-50 der Welt zu finden.

In der Saison 2000 erreichte Koubek mit dem Sieg in Delray Beach seinen zweiten Turniersieg. Ein weiteres gutes Resultat war das Halbfinale von Mexiko-Stadt mit Siegen über Gastón Gaudio und Albert Portas. Ansonsten war es ein schlechtes Jahr für Stefan Koubek und auch im folgenden Jahr lief es nicht viel besser. Gründe hierfür waren eine Bänderverletzung und seine schwachen Nerven. Das einzige gute Resultat war das Erreichen des Halbfinales in Wien, bei dem er unter anderem Goran Ivanišević und den damals aufstrebenden Roger Federer schlagen konnte.

Die Saison 2002 eröffnete Koubek mit dem besten Grand-Slam-Resultat seiner Karriere. Bei den Australian Open schlug er Cyril Saulnier, James Blake (beide jeweils nach 0:2 Satzrückstand) und Fernando González, bevor er sich erst im Viertelfinale dem Tschechen Jiří Novák mit 2:6, 3:6 und 2:6 geschlagen geben musste. Ein weiteres Saisonhighlight war das Viertelfinale beim ATP Masters Series Turnier von Hamburg mit Siegen über Albert Costa und Younes El Aynaoui.

2003 schaffte Stefan Koubek seinen dritten Turniersieg. Bei den Qatar Open in Doha besiegte er im Finale Jan-Michael Gambill. Einziges weiters Highlight war das Halbfinale von München bei dem er die Topspieler Rainer Schüttler und Tim Henman schlagen konnte.

Nach einem schlechten Start in die Saison 2004 schaffte Koubek zum Saisonende einige gute Resultate wie die dritte Runde bei den US Open, das Achtelfinale beim ATP Masters Series Turnier von Madrid und das Halbfinale bei den Swiss Indoors unter anderem mit einem Sieg über Ivan Ljubičić. Ein weiteres Highlight war das Davis-Cup-Relegationsspiel in Pörtschach, wo er Tim Henman und Greg Rusedski keine Chance ließ.

2005 war ein schlechtes Jahr in der Karriere Koubeks. Durch Verletzungen, einer halbjährigen Dopingsperre aufgrund des Fehlverhaltens eines Arztes und einer Lungenentzündung konnte er keine guten Ergebnisse erreichen.

2006 lief es für Koubek ebenfalls nicht nach Wunsch. Außer einer Finalteilnahme in Zagreb und einem Semifinale in Mumbai hatte Koubek keine Erfolgserlebnisse.

Das Jahr 2007 begann für Stefan Koubek mit einem Paukenschlag. Gleich beim ersten Turnier in Chennai zog er ins Finale ein und besiegte dabei Carlos Moyá und Paradorn Srichaphan, wobei er jeweils nur vier Games abgab. Das Endspiel gegen den Belgier Xavier Malisse verlor er allerdings. Im Februar erreichte er beim Turnier von Memphis das Viertelfinale, welches er allerdings gegen Andy Murray verlor. Nach einer längeren Durststrecke erreichte er im Sommer mit dem Viertelfinale von Sopot wieder ein gutes Resultat. Bei den US Open scheiterte er nach klaren Siegen über Sam Querrey und Michel Llodra in der dritten Runde, in vier Sätzen, an Lokalmatador James Blake. Im September hatte Koubek mit einem Sieg über Ricardo Mello Anteil am Sieg der Österreicher im Davis-Cup-Relegationsspiel gegen Brasilien. Nach einem Viertelfinale von Mumbai und einem Achtelfinale beim Madrid Masters war Stefan Koubek wieder die Nummer 1 im österreichischen Herrentennis und löste damit Jürgen Melzer ab, der seit Jänner 2004 an dieser Position stand.

2008 startete er bei den Australian Open und verlor in der dritten Runde gegen Paul-Henri Mathieu in fünf Sätzen. Beim Challenger Turnier in East London erreichte er mit seinem Partner Thomas Johansson im Doppel wie auch im Einzel das Finale. Das Einzelfinale verlor er 6:7, 4:6 gegen Ivan Ljubičić. Im März verlor er beim Mastersturnier in Miami in der ersten Runde gegen Robin Söderling. Danach unterzog er sich einer Bandscheiben-Operation und musste rund sechs Monate pausieren. Er fiel dabei aus den Top 100 der Weltrangliste und gab die Position des bestplatzierten Österreichers wieder ab. Sein erstes Spiel nach der Verletzungspause bestritt er am 29. September 2008 beim Challenger Turnier in Mons, welches er gegen Christophe Rochus verlor. Beim Turnier in Wien gab Koubek sein Comeback auf der ATP-Tour, verlor aber das erste Match 1:6, 2:6 gegen den Lucky Loser Santiago Giraldo. Es folgten weitere Erstrundenniederlagen bei Challengerturnieren und Koubek fiel in der Weltrangliste bis auf Platz 234 zurück. Beim Challenger von Eckental kam er bis ins Viertelfinale und in Dnepropetrovsk ins Semifinale und schafft somit am Ende der Saison knapp den Sprung unter die Top-200.

Am Beginn der Saison 2009 musste er die Punkte aus dem Vorjahr verteitigen, um einen Rückfall in der Weltrangliste zu vermeiden. Bis auf sein Erstrundenspiel bei den Australien Open konnte er keine Partie gewinnen und fiel Mitte Februar auf den 304 Platz in der Weltrangliste zurück.

Stefan Koubek ist ein klassischer Grundlinienspieler, der aufgrund seines Kämpferherzens und seiner guten Laufarbeit früher oft mit Thomas Muster verglichen wurde. Allerdings hielten sich Koubeks Erfolge in Grenzen. Des Weiteren ist er ein Laufspieler und fühlt sich auf Hartplatz-Belägen im Freien am wohlsten, wo er auch seine größten Erfolge feiern konnte. Sein Markenzeichen ist die eingesprungene, beidhändige Rückhand, die einst Marcelo Ríos bekannt machte, mit der er einige Winner schlägt. Zudem ist Koubek einer der fittesten Spieler auf der Tour. Sein größtes Problem ist seine mentale Schwäche, weshalb ihm in engen Spielsituationen oft unerzwungene Fehler unterlaufen. In letzter Zeit konnte er seine Schwächen beseitigen und die Anzahl an unerzwungenen Fehlern reduzieren.

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Greg Rusedski

Greg Rusedski

Greg Rusedski (* 6. September 1973 in Montreal) ist ein ehemaliger britischer Tennisspieler.

Er hat eine britische Mutter und einen kanadischen Vater und entschied sich 1995, die britische Staatsbürgerschaft anzunehmen. Die besten Ergebnisse in seiner Karriere waren das Erreichen des Finals der US Open im Jahr 1997, als er gegen Patrick Rafter verlor (3-6 2-6 6-4 5-7), sowie der Gewinn des Grand Slam Cups in München im Jahr 1999.

Er konnte in seiner Laufbahn 15 Einzeltitel gewinnen und wurde als höchste Position in der Tennis-Weltrangliste im Jahr 1997 an Nummer 4 geführt.

Rusedski war Rekordhalter für den härtesten Aufschlag im Herrentennis. Am 14. März 1998 beim ATP-Turnier in Indian Wells schlug er mit 239,8 Km/h auf. Dieser Rekord wurde einerseits vom Schweden Joachim Johansson und praktisch gleichzeitig von Andy Roddick am 6. Februar 2004 gebrochen. Beide Spieler waren gleichzeitig beim Daviscup für ihre Länder in Einsatz. Im Davis-Cup-Match USA gegen Österreich servierte Roddick gegen Stefan Koubek mit 241,4 km/h und ist momentan alleiniger Rekordhalter. Mittlerweile hat Roddick den Rekord auf 249,4 km/h weiter verbessert.

Obwohl Rusedski neben Tim Henman der wohl beste britische Tennisspieler war, fehlte ihm in der britischen Öffentlichkeit die Anerkennung.

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Jürgen Melzer

Jürgen Melzer, Australian Open 2007

Jürgen Melzer (* 22. Mai 1981 in Wien) ist ein österreichischer Profi-Tennisspieler.

Jürgen Melzer debütierte auf der ATP-Tour bei der BA-CA Tennis Trophy 1999 in Wien. Durch einen Sieg mit 7:6 2:6 6:3 über Lars Burgsmüller erreichte er die zweite Runde und verlor dort 4:6 0:6 gegen Nicolas Kiefer.

Im Jahr 2000 qualifizierte er sich für die Wimbledon Championships, wo er aber schon in der ersten Runde gegen Mark Philippoussis in vier Sätzen verloren hat. Weiters spielte er noch bei den ATP-Turnieren Grand Prix St. Pölten und Generali Open in Kitzbühel mit, wo er aber auch jeweils in der ersten Runde scheiterte.

Im Jahr 2001 gewann Melzer das Challenger Turnier in Mönchengladbach. Außerdem erreichte er die zweite Runde bei der BA-CA Tennis Trophy in Wien nach einem 6:7 6:4 6:4 Sieg gegen Fabrice Santoro. In der zweiten Runde unterlag Melzer allerdings Michel Kratochvil aus der Schweiz in zwei Sätzen.

2002 erreichte Melzer zwei Viertelfinale bei ATP-Turnieren (St. Pölten und Wien) und ein Halbfinale in Umag, Kroatien.

2003 erreichte Jürgen Melzer sein erstes Finale bei einem ATP-Turnier. Beim Turnier in Newport, USA verlor er erst im Endspiel gegen Robby Ginepri in drei Sätzen. Außerdem erreichte er ein Viertelfinale in Houston, USA.

2004 schaffte Melzer den Einzug in die dritte Runde der Australian Open. Er scheiterte an Sjeng Schalken um den Einzug in die Runde der letzten 16. Melzer feierte eine starke Sandplatz-Saison, in der er Viertelfinale in Houston und ein Viertelfinale bei den German Open in Hamburg erreichte, wo er Marat Safin 6:4 6:4 besiegte und dann gegen Lleyton Hewitt unterlag. Nach Hamburg schaffte Melzer auch noch den Einzug ins Halbfinale in St. Pölten, wo er Xavier Malisse unterlag. Danach erreichte er noch das Viertelfinale beim Rogers Masters in Toronto, wo er drei Top-20-Spieler der Entry-Weltrangliste (Dominik Hrbaty, Andre Agassi und Fernando Gonzalez) besiegte, bevor er Nicolas Kiefer in drei Sätzen unterlag. Auch bei den US Open erreichte er die dritte Runde. Das Jahr 2004 beendete Melzer auf Platz 40 im ATP Champions Race.

2005 erreichte Jürgen Melzer bei den Grand-Slam-Turnieren Australian Open, French Open und Wimbledon die dritte Runde. Bei den US Open scheiterte er in der ersten Runde. Außerdem erreichte er zwei Halbfinale (San Jose, USA und Houston, USA), ein Viertelfinale (Adelaide, AUS) und sein zweites ATP-Finale (St. Pölten). Auch in den Doppelbewerben bei den Grand Slam-Bewerben konnte er überzeugen. So gewann er in der ersten Runde bei den Australien Open gegen das topgesetzte Duo Daniel Nestor/Mark Knowles und unterlag erst im Halbfinale den späteren Sieger.

2006 war statistisch gesehen das beste Jahr für Jürgen Melzer. Obwohl er bei allen Grand-Slam-Turnieren in der ersten Runde ausschied, erreichte er ein Finale auf der ATP-Tour (Houston) und zwei weitere Semifinale (München, Newport) bis ihm im September 2006 endlich der erste Turniersieg beim mit 300.000 US-$ dotierten ATP-Turnier von Bukarest gelang. Er schlug den als Nummer 5 gesetzten Italiener Filippo Volandri souverän mit 6:1 7:5. Nach 10 Siegen in Serie, unterlag er eine Woche später im Finale von Metz, Novak Đoković aus Serbien. In seinem nächsten Turnier bei der BA-CA Tennis Trophy in der Wiener Stadthalle unterlag er im Viertelfinale den als Nummer 3 gesetzten US-Superstar Andy Roddick mit 6:4, 6:3.

Jürgen Melzer startete auf Rang 41 in das Jahr 2007, doch es war viel Potenzial für Verbesserung da, weil der Österreicher fast keine Punkte im ersten Halbjahr zu verteidigen hatte. Er begann jedoch mit einer Niederlage in Doha gegen den Qualifikanten Frederico Luzzi. Eine Woche später in Sydney zog Melzer nach gutem Spiel ins Halbfinale ein, doch er bekam einen Magendarmvirus und musste somit das Duell mit James Blake absagen. Bei den Australian Open bezwang Melzer in der ersten Runde die Aufschlagkanone Ivo Karlovic in drei Sätzen. In Runde zwei würde Tommy Robredo warten, doch der Virus kam zurück und es kam sogar eine Handgelenksverletzung hinzu und somit musste Melzer die Partie in drei Sätzen abgeben. In Las Vegas Ende Februar kam der Österreicher zurück auf die Tour und marschierte dort gleich ins Finale, wo er allerdings Lleyton Hewitt mit 4:6 und 6:7 unterlag. Bei den Masters-Series-Turnieren verlor er sofort die ersten Partien, doch in Houston, wo er viele Punkte zu verteidigen hatte, kam er ins Viertelfinale. Nach der Niederlage gegen Mariano Zabaleta verlor Melzer allerdings nur eine Platzierung und war immer noch unter den Top 30. Danach war eine kleine Durststrecke von Melzer, in der er ein nur Viertelfinale in München und eine zweite Runde bei den French Open, wo er Juan Monaco klar unterlag. In Halle verlor Melzer gegen den Russen Davydenko in drei Sätzen und im Doppel musste Melzer aufgeben wegen einer Handgelenksverletzung. Danach diagnostizierte man einen Sehnenriss im Handgelenk und das hieß er müsste eine Zwangspause von einem halben Jahr nehmen. Nach Versuchen diese Operation zu umgehen blieb ihm dann jedoch nichts mehr übrig und somit wird Melzer sein nächstes Turnier im Jänner 2008 spielen. Melzer hat Glück, dass er ein „Protected Ranking“ bekam, damit er auch noch nächstes Jahr einen Platz in den Top 100 hat. Mitte Juli kam die Sensation: Nach einer Therapie beim Wunderheiler Mohamed Khalifa konnte Melzer wieder schmerzfrei trainieren und spielte wieder Sparrings. In Montreal feierte der Österreicher sein Comeback auf der Tour und bot ein tolles Match gegen den Amerikaner James Blake, doch verlor knapp mit 5:7 und 6:7. Eine Woche später beim Masters-Series-Event von Cincinnati bekam es Melzer mit dem Aufschlagriesen Ivo Karlovic zu tun. Genau dort feierte er den ersten Sieg nach seiner Handgelenksverletzung: Melzer zerlegte den Kroaten in zwei Tie Breaks. In Runde zwei ging es wieder gegen einen Kroaten, nämlich Mario Ancic, den er in einem 3 Satz-Krimi bezwingt. Allerdings verlor Melzer gegen seinen Angstgegner Lleyton Hewitt in Runde drei in zwei Sätzen, jedoch fährt der Österreicher motiviert zum letzten Grand Slam-Turnier der Saison.

Am Mittwoch vor Beginn der US-Open wurde der Argentinier Diego Hartfield Melzer als Erstrundengegner zugelost. Jürgen gewinnt dieses Match locker in drei Sätzen mit 6:4, 7:5 und 7:5. Danach wartete in Runde zwei Juan Martín del Potro, an den Melzer nicht die besten Erinnerungen hat, denn Melzer verlor im Februar im Davis Cup in fünf Sätzen. Am Freitag, dem 31. August musste sich Melzer schließlich auch in der Einzelkonkurrenz gegen den Argentinier mit 3:6, 1:6 und 4:6 verabschieden. In der Woche nach den US-Open trat Melzer zu seiner Titelverteidigung in Bukarest an, doch das mit einer sofortigen Niederlage: Als 3. Gesetzter verlor der Österreicher in der ersten Runde gegen den Italiener Andreas Seppi in drei Sätzen. Mit dieser Niederlage fiel Melzer aus den Top 40 der Weltrangliste, womit er auch erstmals seit Jänner 2004 die Position des besten Österreichers in der Tennis-Weltrangliste an Stefan Koubek abgeben musste. Im Davis Cup - Relegationsspiel gegen Brasilien siegte er jedoch drei Mal und führte somit Österreich zurück in die Weltgruppe.

Zum Saisonauftakt 2008 erreichte er jeweils die zweite Runde bei den Turnieren von Chennai und Auckland. Er scheiterte ebenfalls in der zweiten Runde bei den Australian Open. Ende Jänner erreichte er beim Challenger-Turnier in Wroclaw das Finale, welches er gegen Kristof Vliegen verlor. In Sunrise schaffte er es bis in Semifinale. In Pörtschach unterlag er Igor Kunitsyn im Viertelfinale. Bei den drei Grand-Slam-Turnieren von Paris, London und New York kam er bis in die dritte Runde. In Kitzbühel erreichte er sein erstes ATP-Einzelfinale der Saison, das er gegen den Juan Martin Del Potro verlor. Beim Saisonhöhepunkt in Peking bei den olympischen Sommerspielen verlor er erst gegen den späteren Olympiasieger Rafael Nadal im Viertelfinale.

Mehr Erfolg hatte er 2008 im Doppel. So erreichte er jeweils das Finale von Auckland, Wroclaw, Pörtschach und ’s-Hertogenbosch, welches er auch gewinnen konnte. In Graz gewann er das Challengerturnier mit seinem Bruder Gerald. Während der Saison spielte er mit unterschiedlichen Partnern.

Mittlerweile hat er Stefan Koubek als bestplazierten Österreicher in der Weltrangliste abgelöst.

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Markus Hipfl

Markus Hipfl (* 26. April 1978 in Wels, Oberösterreich) ist ein österreichischer Tennisspieler.

Hipfl begann bereits im Alter von vier Jahren Tennis zu spielen und wurde zuerst von seinem Vater betreut. In seiner Jugendzeit sorgte er in Österreich für großes Aufsehen und wurde schon als Nachfolger von Thomas Muster gefeiert. 1992 wurde er mit der österreichischen Mannschaft U14-Weltmeister, 1996 gewann er die Orange Bowl und mit der Mannschaft den Vizeweltmeistertitel. 1997 gewann er die Satellite-Serie in Italien und Österreich. Sein Debüt auf der ATP-Tour feierte er 1994. Er wurde am Anfang seiner Profikarriere von Ronald Leitgeb, dem damaligen Trainer von Thomas Muster trainiert.

1994 startete Hipfl beim ATP-Turnier von St. Pölten, verlor aber in der ersten Runde gegen Francisco Clavet mit 0:6 und 4:6.

1995 konzentrierte er sich weiterhin auf Nachwuchsturniere und erhielt für das ATP-Turnier von Wien eine Wildcard. Er spielte gegen Mark Woodforde und verlor erneut in der ersten Runde.

1996 gab er sein Debüt im österreichischen Davis-Cup-Team und spielte in Brasilien gegen Gustavo Kuerten. Nach dem Gewinn der ersten beiden Sätze verlor er noch in fünf Sätzen. Er startete zum ersten Mal in Kitzbühel und erreicht nach einen Sieg über Stefan Koubek die zweite Runde.

1998 siegte Hipfl bei den Challenger-Turnieren von Nettingsdorf und Guadalajanea in Mexiko. 1999 erreichte er die Viertelfinali von St. Pölten, Palermo und Mallorca. 2001 feierte er seinen größten Erfolg mit dem Erreichen des Finales von St. Pölten, welches er gegen seinen Trainingspartner Andrea Gaudenzi 0:6 und 5:7 verlor. Im selben Jahr feierte er Siege über Marcelo Ríos in Buenos Aires, Albert Costa oder Jewgeni Kafelnikow beim ATP-Masters-Turnier von Monte Carlo. Am Anfang des Jahres 2002 wurde er an 62. Stelle in der Weltrangliste geführt. Markus Hipfl kämpfte seine ganze Karriere mit Verletzungsproblemen. So gab er 2005 in Kitzbühel sein Comeback, verletzte sich aber erneut am Ellbogen. Derzeit spielt er bei kleineren Turnieren, hat aber seine Profi-Karriere beendet.

Beeindruckend ist seine gute Davis-Cup-Bilanz von 10-3. Unter anderem war er, gemeinsam mit Stefan Koubek, 1999 am Erfolg über Schweden beteiligt.

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Xavier Malisse

Xavier Malisse (* 19. Juli 1980 in Kortrijk) ist ein belgischer Tennisspieler.

Sein erfolgreichstes Jahr war 2002, als er als erster Belgier den Sprung unter die Top 25 der Weltrangliste schaffte und außerdem als erster Belgier seit Paul de Borman 1904 das Halbfinale von Wimbledon erreichte. Auf dem Weg dorthin besiegte er unter anderem Jewgeni Kafelnikow, Greg Rusedski und Richard Krajicek. Im Halbfinale musste er sich nach fünf Sätzen gegen den Argentinier David Nalbandian geschlagen geben.

Im Jahr 2004 gewann Malisse das ATP-Turnier in Delray Beach. Des weiteren stand er bei 7 weiteren Turnieren im Finale. Außerdem gewann er im gleichen Jahr gemeinsam mit seinem Landsmann Olivier Rochus die Doppelkonkurrenz der French Open.

2007 gewann er das Turnier von Chennai, er besiegte im Finale Stefan Koubek und schaltete im Turnierverlauf den hohen Favoriten Rafael Nadal aus. Kurz darauf gewann Malisse, wie schon im Jahr 2004 das Finale von Delray Beach, indem er den an Eins gesetzten James Blake besiegte.

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Christophe Rochus

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Christophe Rochus (* 15. Dezember 1978 in Namur) ist ein belgischer Tennisspieler.

Seinen größten Erfolg auf der ATP Tour feierte er im Jahr 2000, als er gemeinsam mit Julien Boutter die Doppelkonkurrenz des Turniers von Chennai gewann. Im Einzel konnte er mit Valencia 2003 und Rotterdam 2006 zweimal ein Endspiel auf der Tour erreichen, die er aber beide verlor. Im Doppel scheiterte er ebenfalls zweimal in einem Finale (Kitzbühel 2005 und Doha 2006).

Seine höchste Weltranglistenplatzierung im Einzel erreichte er im Mai 2006 mit Platz 38.

Rochus nahm erstmals bei den French Open 1999 an einem Grand-Slam-Turnier teil. In der ersten Runde unterlag er dem Franzosen Arnaud Di Pasquale in vier Sätzen. Bei den Australian Open 2000 besiegte er Albert Costa, Kevin Ullyet und Max Mirnyi, ehe er im Achtelfinale dem Russen Jewgeni Kafelnikow in drei Sätzen unterlag. Im gleichen Jahr erreichte Rochus die zweite Runde beim Turnier in Wimbledon durch einen Sieg gegen Mikael Tillström. In der zweiten Runde verlor er jedoch gegen Sjeng Schalken aus den Niederlanden deutlich in drei Sätzen. Bei den US Open musste er sich in der ersten Runde dem US-Amerikaner Justin Gimelstob geschlagen geben.

Anfang des Jahres 2001 konnte Rochus in die dritte Runde der Australian Open einziehen, nachdem er bereits Justin Gimelstob und Andre Sa besiegte. Gegen den Slowaken Dominik Hrbaty verlor er jedoch in drei Sätzen. Bei den French Open im gleichen Jahr musste Rochus bereits nach der ersten Runde und einer Niederlage gegen Guillermo Canas die Heimreise antreten. Auch in der ersten Runde in Wimbledon war für den Belgier gegen Roger Federer nichts zu holen. Bei den US Open 2001 erreichte er die zweite Runde, nachdem er Sergí Bruguera schlug, verlor jedoch gegen Patrick Rafter in drei Sätzen.

Auch 2002 konnte Rochus die erste Runde der Australian Open gegen Raemon Sluiter überstehen, gegen Marat Safin konnte er jedoch in der zweiten Runde nichts ausrichten und verlor in drei Sätzen. Bei den French Open schied er schon in der ersten Runde gegen Amir Hadad aus Israel aus. In Wimbledon spielte Christophe Rochus gegen seinen Bruder Olivier, dem er in vier Sätzen unterlag.

2003 erreichte Rochus erneut die zweite Runde der Australian Open, nachdem er den Georgier Irakli Labadze geschlagen hatte. Gegen Nicolas Escude schied er jedoch aus. Bei den French Open schied Rochus in der zweiten Runde gegen den Marokkaner Younes El Aynaoui aus. In Wimbledon kam er nicht über die erste Runde hinaus, gegen den Österreicher Stefan Koubek verlor er in vier Sätzen.

Nachdem Rochus bei weiteren Grand-Slam-Turnieren nicht über die erste Runde hinaus kam, schaffte er bei den French Open 2004 den Einzug in die zweite Runde nach einem Sieg gegen Marc López, doch in der zweiten Runde unterlag er Albert Costa in drei Sätzen. Bei den Australian Open 2005 konnte er ebenfalls mit einem Sieg gegen Albert Montanes die zweite Runde erreichen, Nikolai Dawydenko konnte er jedoch nicht besiegen. Nach einer längeren Durstrecke schaffte es Rochus bei den French Open 2006 unter die letzten 64 Spieler, musste jedoch aufgrund einer Verletzung beim Stande von 2:5 gegen Ruben Ramirez Hidalgo aufgeben.

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Source : Wikipedia