Speedo

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Geschrieben von daneel 04/03/2009 @ 07:14

Tags : speedo, sportindustrie, wirtschaft

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Mirna Jukic entscheidet über Schwimmanzug - Boerse-express.com
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Alain Bernards 46,94 Rekord unter Vorbehalt - sueddeutsche.de
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Die zweite Chance auf den WM-Zug aufzuspringen - Neues Volksblatt
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Schwimmen: SCD holt "Quali"-Plätze - RP ONLINE
(RP) Im Dortmunder Südbad traf sich beim Speedo Schwimm Meeting beinahe schon obligatorisch alles, was im Schwimmsport Rang und Namen hat. Vor prall gefüllten Zuschauerrängen fand der internationale Wettkampf mit knapp 850 Schwimmerinnen und Schwimmern...
Schwimmer geißeln das Wettrüsten: Technisches Doping - WELT ONLINE
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Speedo

Speedo Badehose im Retro-Stil

Speedo ist ein Schwimmartikel-Hersteller, dessen Geschichte bis ins Jahr 1914 zurück geht, als das australische Unternehmen MacRae Knitting Mills versuchte, ihre Produktpalette um Schwimmbekleidung zu erweitern.

Daneben wird Speedo im heutigen englischen Sprachgebrauch häufig als Synonym für knappe Badehosen verwendet.

Der Begriff Speedo wurde erstmals 1928 verwendet, als das Unternehmen die erste Schwimmbekleidung im Rennfahrer-Design auf dem Markt bringen wollte. Das Produkt wurde damals unter dem Slogan Speed on in your Speedos vermarktet. Während des Zweiten Weltkrieges stellte Speedo fast die gesamte Produktion auf die Herstellung von Kriegsprodukten wie Moskitonetzen um. Nach dem Krieg nahm das Unternehmen die Produktion wieder auf. 1955 nahm Speedo Nylon in seine Stoffpalette für die Herstellung von Schwimmartikeln auf.

Die Olympische Sommerspiele 1956 brachten für Speedo den Durchbruch mit Nylon und der Einführung der knappen Badebekleidung für Männer. Das Unternehmen expandierte international, nicht zuletzt dank der Erfolge bei den Olympischen Spielen 1968, 1972 und 1976: 70 % der Medaillengewinner der Schwimmer trugen Schwimmbekleidung von Speedo. In den 70ern und 80ern wurden neue Stoffe wie Lycra für die Herstellung der Schwimmbekleidung aufgenommen.

In den späten 1990ern führte Speedo erneut neue Stoffe ein und begann mit den Produktlinien Aquablade und Fastskin mit deren Hilfe der Wasserwiderstand beim Schwimmen, durch eine Oberfläche wie Haifischhaut, sehr stark verringert wird. Auch gibt es heute, neben den traditionellen Schnitten für Schwimmbekleidung, von Speedo Schwimmanzüge, die nicht mehr nur den kleinsten Teil des Körpers, sondern teilweise sogar den vollen Körper bedecken.

Auch wurden in den vergangen Jahren Produkte wie Freizeitschwimmbekleidung, Schwimmbrillen, Ohrenstöpsel, Handtücher, Schwimmbretter, Sportkleidung und andere Emblemkleidung, Uhren, Sandalen, Beachvolleyball- und Triathlonprodukte in die Produktpalette von Speedo aufgenommen. Speedo unterstützt heute auch konkurrenzfähige und hoffnungsvolle Schwimmsportler wie Steffen Deibler, Michael Phelps und Amanda Beard durch Sponsoring.

In der aktuellen Werbekampagne, die von Michael Muller fotografiert wurde, wirken olympische Sportler (Schwimmer und Leichtathleten) mit.

Aufruhr erregte Speedo zum Olympiajahr 2008 mit dem Modell LZR Racer. Dieser Anzug wurde von der NASA und verschiedenen Forschungsinstituten mitkonzipiert und führte mitunter zu einem dramatischen Verfall der Zeiten, laut Experten soll der Anzug eine Zeitersparnis von etwa einer halben Sekunde pro Bahn (50 m) einbringen. Infolgedessen gab es in mehreren Nationalteams Kontroversen, ob die Athleten existierenden Sponsorenverträgen zum Trotz zum Speedo-Modell wechseln dürfen.

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The Bambi Molesters

The Bambi Molesters sind eine kroatische Surf-Rock-Band um die beiden Gitarristen Dinko Tomljanovic und Dalibor Pavcic, gegründet 1995 in Sisak, Kroatien. Beeinflusst vor allem durch die Garagen- und Surfmusik der 1960er Jahre wusste das 1997 erschienene Debütwerk Dumb Loud Hollow Twang bei Rockkritikern und Independentpublikum zu gefallen. In den folgenden Jahren tourten die „Bambi Molesters" u.a. mit den Cramps, Man or Astro-man?, Chrome Cranks, The Flaming Sideburns oder REM in Kroatien, Europa und Neuseeland.

1999 unterzeichnete die Band einen Plattenvertrag mit dem Label „Dancing Bear" und veröffentlichte ihr zweites Album Intensity!. Auch dieses Album wurde an „Kamikaze Records" lizenziert. Das Lied C Alpha E ist auf dem Soundtrack des Films The Treat von Jonathan Gems (Mars Attacks und 1984) zu finden. Beide Alben, Dumb Loud Hollow Twang und Intensity!, wurden von der Musikpresse sehr positiv aufgenommen und für verschiedene kroatische Musik Awards nominiert.

Im Dezember 2001 veröffentlichten die „Bambi Molesters" ihr drittes Album Sonic Bullets: 13 From the Hip. Das Album wurde im slowenischen Studio „RSL Production" im August 2001 aufgenommen und wieder durch das Label „Dancing Bear" veröffentlicht. Der kroatische Produzent Edi Cukeric und Ed Brooks (RFI/CD Mastering, Seattle, USA) waren für Produktion und Mastering zuständig. Im Juni 2002 wurde Sonic Bullets: 13 From the Hip dann durch „Big Beat" („Ace Records", London) für den Europäischen Markt veröffentlicht. Auf dem Album wirken Peter Buck (REM), Scott Mc Caughey (Young Fresh Fellows), The Walkabouts Frontman Chris Eckman, Terry Lee Hale, US-amerkikanischer Singer/Songwriter und Speedo Martinez (The Flaming Sideburns) mit. Buck war von den Kroaten so überzeugt, dass er sie einlud, einen Teil der REM Europa Tour zu supporten und Eckman rief mit den Molesters gleich das Projekt The Strange ins Leben.

Im Februar 2002 spielten die Molesters auf dem Neuseeland Festival. Von den sechs Shows in Wellington wurde eine live aufgenommen und im neuseeländischen Radio übertragen. Nach einer ausgiebigen Europa-Tournee 2003 begannen die „Bambi Molesters" ihr erstes Album neu aufzunehmen. Neben einigen Änderungen der Arrangements wurden zusätzliche Bonustracks aufgenommen. Das Ergebnis Dumb Loud Hollow Twang - deluxe wurde im Dezember 2003 von „Dancing Bear Records" veröffentlicht. Eine DVD-Dokumentation über die Band von 1999 bis 2003, The Bambi Molesters Backstage Pass, unter der Regie von Gonzo, wurde dem Album beigelegt.

Im Januar 2004 begannen die Molesters zusammen mit Chris Eckman und Phil Brown (Co-Produzent) im slowenischen Studio „Metro" in Ljubljana die EP Comin' Undone und das Album Nights Of Forgotten Films unter dem Bandnamen „The Strange" aufzunehmen.

1999 Intensity!

Die Bambi Molesters wurden 1995 gegründet.

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Hobart Alter

Hobart Alter (Spitzname: Hobie) (* 31. Oktober 1933 in Ontario im US-Bundesstaat Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Surfbretthersteller und Yachtkonstrukteur.

Aufgewachsen in Kalifornien begann er 1950 die von ihm benutzten Surfbretter selbst zu bauen. In der Garage des elterlichen Sommerhauses in Laguna Beach (Kalifornien) fräste (engl. to shape) er sehr erfolgreich die ersten Surf-Bretter aus Balsa-Holz. 1954 eröffnete er mit $12.000 den ersten Surf-Shop unter dem Namen Hobie Surfboards.

Hobart Alter verließ sich nicht nur auf sein eigenes Können, sondern engagierte andere talentierte Surfbrett-Bauer wie Phil Edwards und Reynolds Yater. Nachdem Kunststoffschäume und Glasfiber auf den Markt kamen, heuerte er die Shaper Joe Quigg aus Hawaii, Ralph Parker and Terry Martin an, Leute, die große Erfahrung im Bau der Surfbretter mitbrachten und für ein revolutionäres Design standen. Seine Mitarbeitermanschaft wurde durch Dewey Weber, Mickey Munoz, Corky Carroll, Don Hansen und die Patterson Brüder vervollständigt. Nach einer langen Reihe von Experimenten und Tests erreichte das Unternehmen 1958 den Durchbruch in Bezug auf Wendigkeit und Festigkeit der Surfbretter. Die neuen Bretter hatten Namen wie Speedo Sponges und Flexi-Fliers und verkauften sich nicht zuletzt wegen ihres Designs sehr gut (wöchentliche Produktion von 250 Stück). Der wirtschaftliche Erfolg wurde durch sportliche Erfolge von Hobart Alter und denen seines Hobie Competition Team unterstützt.

Hobart Alter hat von jeher alle Arten von Wassersport praktiziert. So segelte er mit seinen Freunden Wayne Schafer, Sandy Banks, Dick Barrymore und Bobby Patterson insbesondere die schnellen Katamarane. 1966 beschlossen die fünf Freunde, ein eigenes Boot zu bauen. Hobart Alter konstruierte den weltweit ersten Strand-Katamaran Hobie Cat 14 (die 14 steht für die Bootslänge von 14 Fuß (Einheit)) und baute 1968 den Prototypen aus den ihm bekannten Kunststoffen. Dabei kam ihm seine große Erfahrung mit der Surfbrett-Produktion zugute. Die asymmetrischen (bananenförmigen) Rümpfe wurden ohne Schwert, aber mit einer automatischen Ruderanlage konstruiert, die bei Grund- oder Strandberührung hochklappen. Auf eine Fock wurde verzichtet. Dadurch ist die Handhabung des Katamarans im Wasser und auf dem Strand sehr gut, die gesamte Konstruktion ist sehr robust und in bester Qualität ausgeführt.

Die Neukonstruktion Hobie 14, zum Preis von $999 verkauft, wurde auf Anhieb beim Publikum sehr erfolgreich. So organisierte Wayne Schafer gleich im ersten Jahr eine Regatta in Newport Beach (Kalifornien). Die Presse war begeistert, und ein Artikel in der US-Zeitschrift Life unter dem Titel Der Katamaran, der fliegen kann machte den Hobie 14, seinen Schöpfer Hobart Alter und den Hobie Way of Life gesellschaftsfähig. Der Hobie 14 verkörperte offensichtlich eine Mischung aus Ferienstimmung und ersthaftem Sport, Sport und Spaß für alle.

Der Erfolg motivierte Hobart Alter zu Weiterentwicklungen der Hobie Cats (siehe Übersicht). Inzwischen bilden die Hobie Cats die größte Strandkatamaran-Klasse der Welt. Ein einziger Erfolg blieb aus: Alle Versuche, einen Hobie-Typ zur Olympischen-Bootsklasse im Segeln zu erheben, scheiterten. Den Vorzug erhielt der schnellere und rasantere Tornado.

Im Jahr 1971 kamen die ersten Hobie 14 von USA nach Europa. Noch im gleichen Jahr begann die US-Werfttochter Coast Catamaran France in Hyères, Frankreich mit der Produktion von Hobie 14 und 16 für Europa.

Das Hobie Competition Team war so erfolgreich, dass es in den 1960er Jahren eine besondere Herausforderung war, es zu schlagen. Hobart Alter sponserte die erfolgreichsten Surfer der West- und Ostküste, unter anderem Corky Carroll und Gary Propper.

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The Coasters

The Coasters waren eine R&B-Vokalgruppe der 1950er Jahre. Sie wurden im Oktober 1955 in Los Angeles gegründet. Ursprung für die Gruppe war die bereits 1949 gegründete Gruppe Robins um ihren damaligen Leadsänger Bobby Nunn. Anfang 1954 stieß Tenor Carl Gardner zu der Gruppe.

Bereits im Frühjahr des gleichen Jahres nahm sich das berühmte Produzententeam Jerry Leiber und Mike Stoller, das bereit 1951 das Lied "That's what the good book says" für die Robins geschrieben hatten, des Quintetts an und produzierte fortan dessen Platten auf seinem neu gegründeten "Spark"-Label. Heraus kamen einige Klassiker wie "Riot in Cell Block No. 9" und "Smokey Joe's Cafe" mit den auch für die späteren Coasters-Hits typischen, für damalige Verhältnisse aber absolut unüblich kritisch-humorvollen Texten.

Nesuhi Ertegun von Atlantic Records wurde auf die im August 1955 veröffentlichte Single "Smokey Joe's Cafe" aufmerksam. Im September wurde der Kauf perfekt und Atlantic-Records veröffentlichten die Single auf ihrem ATCO-Label noch einmal, was der Gruppe Platz 10 in den R&B-Charts und Platz 79 in den Pop-Charts einbrachte, ihren größten Erfolg bis dahin. Leiber und Stoller realisierten, dass dieser Erfolg mit ihrem kleinen Label niemals möglich gewesen wäre, und so wurde schließlich das gesamte Material von Spark an Atlantic veräußert.

Dieser Umstand brachte nunmehr natürlich die Frage, ob die Robins mit den Hit-Komponisten ebenfalls zu Atlantic wechseln würden, woran schließlich die Band zerbrach. So gingen Bobby Nunn und Carl Gardner von den Robins mit Leiber und Stoller zu Atlantic-Records und gründeten im Oktober 1955 zusammen mit Leon Hughes, Billy Guy und Adolph Jacobs an der Gitarre die neue Formation "The Coasters" in Anlehnung an die Herkunft der Band von der amerikanischen Westküste. Der Rest der Robins machte - allerdings ohne großen Erfolg - mit neuen Bandmitgliedern bis Anfang der 60er weiter.

Leiber und Stoller waren seit Gründung der Coasters ihre Produzenten und schrieben auch praktisch jeden Hit für die Band. Schon im Januar 1956 nahmen sie ihre ersten Songs auf, darunter ihre Debüt-Single "Down in Mexico", die es ebenfalls in die Top 10 der R&B-Charts brachte. Ab 1957 regnete es dann Erfolge, durch die die Costers zwar Berühmtheit nicht jedoch besonders viel Geld erlangten: Sie erhielten zusammen nur 5000 Dollar pro Woche. Es war eine Zeit, in der sich schwarze Sänger noch mit dem zufrieden geben mussten, was sie erhielten. Young Blood und Searchin', beides Leiber/Stoller-Songs, waren die größten Erfolge der Band in diesem Jahr und die ersten Top 10-Platzierungen in den US-Pop-Charts.

1958 zogen Leiber und Stoller nach New York. Guy und Gardner kamen mit, während die anderen in Los Angeles blieben. Als Ersatz kamen Cornell Gunter und Will "Dub" Jones. Mit Yakety Yak (1958) und Charlie Brown (1959) erschienen daraufhin die größten Erfolge der Coasters. Auf beiden Aufnahmen spielt King Curtis Saxophon. Die Songs, beide von Leiber und Stoller, zeichnen sich durch humorvolle und für damalige Zeiten rebellische Texte aus. Nach Along Came Jones und Poison Ivy 1959 sowie Little Egypt (Ying-Yang) 1961 war die große Zeit der Coasters Anfang der 60er Jahre endgültig vorbei.

In den 60ern stiegen Gunter und Jones aus, man fand Ersatz in Earl "Speedo" Carroll (1961) und Ronnie Bright (1968). 1971 gelang mit der Coverversion von Love potion No. 9, einem Hit der Clovers aus dem Jahre 1959 noch einmal eine Platzierung in den US-Pop-Charts. Kurz danach verließ auch Billy Guy die Band, mit der er allerdings bereits seit 1963 neben Plattenaufnahmen nur noch sporadisch aufgetreten war, und wurde durch Jimmy Norman abgelöst.

Daraufhin tourte die Band als Oldie-Gruppe durch die Lande. Seit den 70ern und 80ern gab bzw. gibt es häufig mehrere Bands mit dem Namen Coasters, da u.a. Gunter und Guy ihre neuen Bands ebenfalls so genannt hatten. 1987 erfolgte ihre Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame. Zu diesem Anlass kam ein letztes Mal die Original-Formation Gardner, Guy, Gunter und Jones zusammen.

Carl Gardner hat zusammen mit Ronnie Bright die Coasters bis heute zusammengehalten. Aus Anlass des 50jährigen Bandjubiläums im Oktober 2005 hat sich der 1928 geborene Gardner allerdings als Lead-Sänger zurückgezogen. Für ihn ist sein Sohn Carl Gardner jun. in die Fußstapfen des Vaters getreten.

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Rei Kawakubo

Rei Kawakubo (jap. 川久保 玲, Kawakubo Rei; * 11. Oktober 1942 in Tokio) ist eine japanische Haute-Couture-Modedesignerin aus Tokio. 1981 zeigte sie auf den Pariser Modeschauen ihre erste Modekollektion. Ihre Mode wird unter dem Label Comme des Garçons vermarktet. Der Hauptsitz ihrer Firma befindet sich in Tokio, eine Zweigstelle in Paris. Rei Kawakubo ist mit dem Briten Adrian Joffe verheiratet, welcher gleichzeitig auch Vorstandsvorsitzender des Unternehmens Comme des Garçons ist.

Kawakubo studierte Kunst an der Keiō-Universität in Tokio. Ihr Vater war Universitätsprofessor. 1964 begann sie, in der Werbeabteilung eines Chemiekonzerns zu arbeiten. Drei Jahre später wurde sie freie Stylistin in Tokio. Ihr Beruf und ihre Selbstständigkeit galten damals in Japan als ein Bruch mit den Traditionen des Landes. Da Kawakubo die japanische Mode der 60er und 70er Jahre sehr missfiel, begann sie im Jahr 1969 eigene Mode zu entwerfen. 1973 gründete sie ihre eigene Firma (Comme des Garçons Co. Ltd), welche sie bis heute alleine führt. 1976 eröffnete sie ihren ersten Flagshipstore in Tokio. Sie entwickelte die Shop-Philosophie des Minimalismus. Der Architekt Takao Kawasaki entwickelte einen komplett weißgekachelten Store, in welchem lediglich wenige Kleidungsstücke zum Verkauf standen.

1981 zeigte Kawakubo ihre erste Frauenkollektion in Paris, welche mit einer absolut entgegengesetzten Designphilosophie den europäischen und internationalen Designern entgegenwirkte. Seit 1978 designt Kawakubo auch eine Männerkollektion unter dem Label Comme des Garçons Homme Plus. 1982 eröffnete sie den ersten Store außerhalb Japans, nämlich in Paris und trat der Chambre Syndicale du Prêt-à-Porter bei. Seither entwirft Kawakubo Möbel und Interieur für Pariser Modeläden. Sie begann schnell auch für den europäischen Markt zu produzieren. 1994 wurde ihr erstes Parfüm mit dem Namen Comme des Garçons etabliert. In den 1990er Jahren veröffentlichte sie ein eigenes Kunstmagazin mit dem Titel Six (abgeleitet von the Sixth Sense), welches zweimal jährlich erscheint. 1992 überließ Kawakubo ihrem Assistenten Junya Watanabe das Design für die Kollektionen ihres Labels. Dennoch ist sie bis heute Alleinbesitzerin ihrer Firma. 2007 entwarf Kawakubo eine Poloshirtkollektion für das britische Modelabel Fred Perry. Im Herbst 2008 kreierte Sie eine eigene Kollektion, sowie ein Unisex Parfüm für das schwedische Modehaus H&M. Des Weiteren entwarf Kawakubo für den Schwimmtextilhersteller Speedo eine Bademodenkollektion. Weiterhin arbeitete Sie bereits mit Vivienne Westwood zusammen und designte 2008 eine exklusive Taschenkollektion für Louis Vuitton.

In Japan gibt es mehrere Stores des Labels Comme des Garçons, davon zwei in Tokio. Der neue Flagshipstore befindet sich im Tokioter Stadtteil Minami-Aoyama. Kaufhäuser, wie z.B. Mitsukoshi und Seibu vermarkten das Label ebenfalls. In Europa gibt es nur zwei feste Stores in Paris und London. Der Dover Street Market in London verkauft mehrere Labels von Rei Kawakubo. Ein weiterer Shop existiert in New York. In Deutschland vermarkten nur sehr wenige Geschäfte die Marken der japanischen Designerin, darunter der ehemalige Guerrilla Store in Berlin. 2008 eröffnete Kawakubo zwei Pocket Stores in den Pariser Stadtteilen Marais und Abbesses. Das neue Konzept besteht aus einem kleinem, minimalistisch eingerichtetem, Geschäft, welches lediglich die Marke Play Comme des Garçons, Accessoires und Parfums führt. Ein weiteres Geschäft mit dem Namen White Box eröffnete 2007 in Hong Kong.

Ein Marketingprojekt der Firma etablierte sich 2006: das Guerrilla Store Konzept sieht eine jährliche Verlagerung eines Comme des Garçons Stores vor. So wurden bereits Stores in Los Angeles, Warschau, New York, Berlin, Singapur, Moskau und Wien eröffnet und nach einem Jahr wieder geschlossen. Im Sommer 2008 war der Guerrilla Store von Rei Kawakubo zu Gast in Düsseldorf.

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Adam Willard

Adam "Atom" Willard (* 15. August 1973) ist ein US-amerikanischer Schlagzeuger, der in San Diego lebt. Er war Mitglied bei American Hi-Fi, MOTH, Alkaline Trio und Rocket from the Crypt. 2003 war er ebenfalls Schlagzeuger von The Offspring, er ersetzte Ron Welty. Im Moment spielt er in der Rockgruppe Angels & Airwaves von Ex-blink-182 Mitglied Tom DeLonge. Man kennt ihn auch aus der Band The Special Goodness. Er wird auch als "Drum God" in Weezer's Green Album erwähnt.

In den frühen 90ern spielte er in der Untergrund-Skate Band "Custom Floor" mit den pro Skatern Garry Davis (Gitarre) und Phil Esbenshade (Bass). Er tourte auch mit der Band "Brown Bag Special" bestehend aus Hira Chowdhury (Gitarre), Mahesh Kotagi, Bilbo Baggins und Adeel Zeb.

Reis gründete Rocket from the Crypt 1990, nach der Trennung seiner eigentlichen Band Pitchfork. Auf der Bühne gab er sich selbst den Namen "Speedo". Andere Bandmitglieder waren N.D. (Andy Stamets, Gitarre) und Petey X (Pete Reichert, Bass).

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Berghaus Ltd.

Berghaus ist ein Hersteller von Bekleidung und Ausrüstung für Outdoor-Aktivitäten mit Sitz im Vereinigten Königreich.

Die Firma wurde 1966 von Peter Lockey und Gordon Davison in Newcastle upon Tyne gegründet. Zunächst importierten und vertrieben sie Outdoor-Artikel, bevor 1972 mit der Herstellung eigener Produkte unter dem Namen Berghaus begonnen wurde. Der deutsche Name Berghaus sollte die Firma glaubwürdiger erscheinen lassen, da damals Outdoor-Artikel aus Deutschland und Österreich am Markt dominierten.

Im Jahr 1974 gelang es Berghaus, sich mit dem Rucksack Cyclops im Geschäft zu etablieren. Dieser verfügte als erster Rucksack über ein integriertes Traggestell. Zudem war Berghaus einer der europäischen Vorreiter bei der Verwendung von Gore-Tex in den Kleidungsstücken. Seit 1994 fertigt Berghaus auch Wanderschuhe. Bekannt wurde Berghaus auch durch die Zusammenarbeit mit den bekannten britischen Bergsteigern Sir Chris Bonington und Alan Hinkes. In Großbritannien haben Berghaus-Produkte einen signifikanten Anteil am Outdoorproduktemarkt.

Seit 1993 gehört Berghaus zur britischen Pentland Group, die auch Besitzerin der Marken Speedo und Kangaroos ist. Der Erlös des Unternehmens stieg in der Zeit von 2002 bis 2004 von 16,2 Millionen US-Dollar auf 77,8 Millionen US-Dollar. 2004 beschäftigte Berghaus 91 Angestellte.

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Source : Wikipedia