SpVgg Greuther Fürth

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Geschrieben von goldorak 11/04/2009 @ 12:08

Tags : spvgg greuther fürth, 2. bundesliga, fussball, sport

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SpVgg Greuther Fürth

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Die Spielvereinigung Greuther Fürth ist ein Sportverein in Fürth, der vor allem durch seine Fußballabteilung landesweit bekannt ist. Die größten Erfolge in der Vereinsgeschichte sind die drei deutschen Meistertitel in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth.

In den Anfangsjahren des Fußballs entstanden in vielen Turnvereinen Fußballabteilungen als Spielvereinigungen, so auch beim TV Fürth 1860, wo sich die Spieler am 23. September 1903 im Gasthaus Balzer zur Gründung der SpVgg Fürth einfanden. Wegen der geringen Unterstützung der neuen Abteilung durch den Hauptverein wurde am 21. November 1906 die Loslösung und Gründung eines eigenen Vereins beschlossen.

Nach und nach wurden im neuen Verein weitere Abteilungen gegründet, u.a. Leichtathletik (1907), Ski, Gesang (1911), Tennis (1912), Schwimmen, Radsport, Handball (1920). 1914 war die SpVgg Fürth mit mehr als 3000 Mitgliedern größter deutscher Sportverein. Am 27. August schloss sich außerdem der FC Schneidig Fürth dem Verein an.

Am 1. Juli 1996 schloss sich schließlich die Leistungsfußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg Fürth an und der Verein erhielt seinen aktuellen Namen SpVgg Greuther Fürth. Beispielen von anderen Profivereinen folgend wurde am 19. Mai 2003 die Leistungsfußballabteilung in die SpVgg Greuther Fürth GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. Am 1. Juli 2003 ging der benachbarte Verein TuSpo Fürth in der SpVgg Greuther Fürth auf.

Seine größten sportlichen Erfolge feierte die SpVgg Fürth noch weit vor dem 2. Weltkrieg. Von 1909 bis 1914 spielte der Verein in der Ostkreisliga und konnte dort zwischen 1912 und 1914 dreimal in Folge Meister werden und sich so für die Endrunde um die Süddeutsche Meisterschaft qualifizieren. Diese konnten die Fürther 1914 im dritten Anlauf gewinnen und nahmen so erstmals an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil. Dort erreichten sie sogleich das Finale, wo sie in Magdeburg auf den VfB Leipzig trafen. In einem Marathonspiel stand es nach 90 Minuten 1:1 und das Spiel ging in die Verlängerung, wo die Fürther zum zweiten Mal in Führung gingen, der VfB Leipzig aber nur wenig später den erneuten Ausgleich erzielte. Nach 120 Minuten wurde nach damaligen Regeln die Verlängerung jeweils um zehn weitere Minuten verlängert, bis eine Entscheidung fällt. Diese gelang den Fürthern schließlich in der 153. Spielminute mit dem 3:2, was die erste Deutsche Meisterschaft für die Franken besiegelte.

Aufgrund des ersten Weltkrieges wurden in den folgenden Jahren keine Meisterschaftsspiele ausgetragen, sodass erst sechs Jahre später wieder um die Deutsche Meisterschaft gespielt wurde. Die Fürther waren als Titelverteidiger automatisch für die Endrunde 1920 qualifiziert und erreichten, obwohl sie vier Spieler der Meistermannschaft im Krieg verloren, erneut das Finale. Dort unterlagen sie in Frankfurt gegen den fränkischen Rivalen vom 1. FC Nürnberg mit 0:2. Beide Mannschaften gehörten zu den Stärksten ihrer Zeit, jedoch durfte immer nur ein süddeutscher Verein an der Endrunde um die Meisterschaft teilnehmen. Gegenüber den Nürnbergern zog Fürth hier meistens den kürzeren, bis 1925 die Regeln für die Qualifikation zur Endrunde geändert wurden. Ab sofort durften drei Vereine aus dem Süden teilnehmen, wodurch die Spielvereinigung wieder ins gesamtdeutsche Rampenlicht rückte.

1926 erreichten sie sofort wieder das Finale in Frankfurt und konnten dort nach einem 4:1 gegen Hertha BSC die zweite Deutsche Meisterschaft feiern. Den letzten großen Titel konnte Fürth 1929 gewinnen. Nach Siegen gegen den FSV Frankfurt, Fortuna Düsseldorf, den Hamburger SV und SC 08 Breslau standen die Franken erneut im Finale. Wie schon drei Jahre zuvor hieß der Gegner Hertha BSC und auch diesmal konnte die Spielvereinigung mit 3:2 die Oberhand behalten. In den 30er Jahren war die große Zeit der Fürther, in der sie auch einen großen Teil der Deutschen Nationalmannschaft stellten, bereits vorbei. In der 1933 neu eingeführten Gauliga landete der Verein zumeist im Mittelfeld der Tabelle, lediglich 1935 konnte die Gaumeisterschaft gewonnen werden. In der Endrunde war dann aber bereits in der ersten Runde Schluss.

Nach dem 2. Weltkrieg spielte Fürth zunächst keine große Rolle mehr und stieg 1948 sogar in die zweitklassige Amateurliga Bayern ab. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg konnten die Fürther sofort die Meisterschaft in der Oberliga gewinnen und nahmen noch einmal an einer Endrunde teil. Nach Siegen gegen STV Horst-Emscher und den FC St. Pauli kam im Halbfinale nach einem 1:4 gegen den VfB Stuttgart das Aus. Bis 1963 spielte der Verein weiterhin in der Oberliga Süd, konnte sich aber wegen der schlechten Platzierungen nicht für die neu gegründete Bundesliga qualifizieren.

Bis 1983 spielten die Fürther zweitklassig, zunächst in der Regionalliga Süd, später in der 2. Bundesliga. 1983 stieg der Verein hochverschuldet in die Oberliga Bayern ab und nur vier Jahre später folgte der Absturz in die Landesliga. Die Geschichte des Vereins schien vorbei zu sein, doch 1991 kehrte der Verein in die Oberliga zurück. Der Wendepunkt wurde am 4. August 1990 eingeleitet, als man Borussia Dortmund in der 1. Hauptrunde des DfB-Pokals ausschaltete. Bemerkenswert ist dies zudem, dass der damalige Viertligist nach einer frühen Roten Karte für David Schneider 88 Minuten lang in Unterzahl agierte.

In den Folgejahren erreichte man durch einen dritten, zweiten und sechsten Platz die Qualifikation für die 1994 neu gegründete Regionalliga.

Den Verein beschäftigten jedoch immer noch immense Geldsorgen, und so kam das Angebot des Beitritts der Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth den Fürthern gelegen. Der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt, und das alte Vereinswappen musste einem Rundlogo weichen, welches neben dem traditionellen Kleeblatt der Fürth auch den Holzschuh des TSV Vestenberggreuth enthielt. Ein Jahr später glückte dem Fusionsverein der Aufstieg in die 2. Bundesliga, in der er bis heute recht erfolgreich spielt und schon mehrmals kurz vor dem Sprung in die Bundesliga stand. Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 2003 wurde das Wappen erneut verändert, unter anderem enthielt es drei Sterne, die die gewonnenen Meisterschaften der SpVgg Greuther Fürth symbolisieren. Diese Änderung trat noch vor der Einführung der Regelung der DFL bezüglich der Meistersterne in Kraft, sodass der Verein später gezwungen wurde, die Sterne auf den offiziellen Trikots zu entfernen.

Zur Zeit ist die SpVgg Greuther Fürth durch die ununterbrochene Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga seit 1997 der "dienstälteste" Zweitligist. Die zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth erreichte in der Bayernliga 2007/08 frühzeitig die Qualifikation für die neue dreigleisige Regionalliga.

Da die SpVgg aufgrund geringer Zuschauerzahlen über weniger finanzielle Mittel als vergleichbare Zweitligavereine verfügt, setzt man in der Vereinspolitik verstärkt auf den Juniorenbereich und die Entwicklung junger Spieler im Zweitligabetrieb. So spielt die A-Jugend des Vereins seit dem Jahr 2003 in der Bundesliga Süd/Südwest und erreichte bereits zweimal das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Verkäufe von jungen Talenten wie etwa Roberto Hilbert, Heiko Westermann, Martin Lanig oder auch Christian Eigler an Erstligavereine tragen dabei immer wieder wesentlich zur Finanzierung des Bundesligaetats bei.

Die Zahl in Klammern gibt die Länderspiele an, die die Spieler bei anderen Vereine absolviert haben.

Von 1903 bis 1906 spielten die Fußballer auf dem Spielplatz am Schießanger, von 1906 bis 1910 war der Spielplatz an der Vacher Straße der Spielort. Seit dem 11. September 1910 ist der Ronhof die Heimat der Spielvereinigung. Bei der Gründung stellte diese die größte und modernste Sportanlage des Deutschen Reiches dar. In den erfolgreichen Jahren beschloss man auf einer Mitgliederversammlung den Ausbau des dortigen Sportplatzes zu einem Stadion und sammelte die dafür notwendigen 30.000 Mark ein. 1955 bot das Stadion Platz für 30.000 Zuschauer, nach diversen Umbaumaßnahmen und Modernisierungen fasst das Stadion derzeit 15.500 Zuschauer. 1997 wurde das traditionsreiche Stadion umbenannt und trägt seitdem den Namen Playmobil-Stadion.

Im Erwachsenenbereich stellt die Hockeyabteilung auf dem Feld je eine Herren- und eine Damenmannschaft, die jeweils in der 1.Verbandsliga Nordbayern spielen. In der Halle gibt es zwei Herren- und eine Damenmannschaft, hier spielen die Damen in der Oberliga Bayern. Besonder Wert wird auf die Jugendarbeit gelegt.

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Playmobil-Stadion

Das Playmobil-Stadion 2007, gesehen von Südwesten, links die Haupttribüne

Im Playmobil-Stadion in Fürth trägt die SpVgg Greuther Fürth ihre Heimspiele aus. Es befindet sich im Stadtteil Ronhof in der Nähe der Bundesautobahn 73.

Am 11. September 1910 wurde es mit dem Namen Sportplatz am Ronhofer Weg gegenüber dem Zentral-Friedhof eingeweiht. Eine kleine Holztribüne sowie Stehwälle boten Platz für etwa 8000 Personen.

Schon ein Jahr später wurde die Tribüne vergrößert und mit Umkleideräume und Duschen versehen. Damit konnten sich nun 10.000 Zuschauer die Spiele ansehen. 1919 wurde das Stadion erneut vergrößert - höhere Erdwälle und breitere Stehplatzstufen boten nun Platz für 25.000 Personen.

Im April 1945 wurde die Tribüne bei einem Fliegerangriff getroffen und brannte aus. Eine nicht überdachte Behelfstribüne tat ihr Werk bis zum 20. Mai 1951, als der Neubau der Haupttribüne eingeweiht wurde. Sie steht mit wenigen äußeren Veränderungen auch heute noch.

Einen Besucherrekord hatte das Stadion kurz davor zu verzeichnen: Am 1. April kamen zum Spiel der SpVgg Fürth gegen den 1. FC Nürnberg 30.000 Zuschauer, die die Absperrung zum Spielfeld einbrechen ließen. Trotzdem blieb alles friedlich und das Spiel endete 1:0.

1983 wurde der Sportpark Ronhof an Horst Brandstätter (Playmobil) aufgrund einer drückenden Schuldenlast der SpVgg verkauft.

1995 fusionierten die Fußballabteilungen der SpVgg Fürth 1903 und des TSV Vestenbergsgreuth 1974 zur SpVgg Greuther Fürth. Als Spielstätte wurde das Stadion der SpVgg Fürth - der Ronhof - gewählt. Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 1997 musste das Stadion neuen Anforderungen genügen. Bisher gab es keine Blockunterteilung, kein Flutlicht, eine analoge Spielstandsanzeige und keine Trennung der Gästefans. Nachdem sowohl Horst Brandstätter als auch die Stadt Fürth von der Wichtigkeit der Umbaumaßnahmen überzeugt waren, konnte das Unternehmen beginnen.

Am 19. Juli 1997 wurde das neue Playmobil-Stadion mit einem Spiel gegen den TSV 1860 München eingeweiht. Die Hausherren gewannen mit 1:0. Das Fassungsvermögen sank von etwa 2.500 Sitz- und 24.500 Stehplätzen auf 5.000 Sitz- und 9.500 Stehplätze. Die Haupttribüne (2.500 Sitzplätze), sowie die Südkurve (4300 Stehplätze) und Block 1 (700 Stehplätze) blieben in ihrer bisherigen Form erhalten - es wurden allerdings Zäune zur Trennung der Fangruppen errichtet. Die Nordkurve (4.500 Stehplätze) wurde mit Fertigbetonteilen errichtet - die Gegengerade (2.500 Sitzplätze) besteht aus einer Stahlrohrtribüne mit Plastiksitzen und einem Teflondach. Außerdem wurde eine Videoleinwand installiert, der Eingangsbereich umgestaltet und neue Kassen errichtet.

Im Juli 1999 wurde die Südkurve planiert und eine Stahlrohrkonstruktion für Sitz- und Stehplätze aufgebaut. Mit der Fertigstellung im August wurde auch das neue Flutlicht eingeweiht. Die Stehplätze in der Südkurve bieten etwa 1.200 Gästen Platz, die Kapazität Sitzplätze beträgt 4.500.

Im August 2003 erhielt das Stadion eine neue Videoleinwand.

In der Sommerpause 2007 wurde eine Rasenheizung verlegt, neue Sitze für die Haupttribüne eingebaut und der alte Block 1 abgerissen.

Im Sommer 2008 wurde ein neues Dach über die Stehränge im Norden gebaut. Zudem wurden die Ecken zwischen Gegentribüne und den anschließenden Blöcken mit Wänden geschlossen. An der Stelle des ehemaligen Block 1 wurde ein VIP-Gebäude für 700 Zuschauer errichtet.

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Christian Eigler

Christian Eigler (* 1. Januar 1984 in Roth) ist ein deutscher Fußballspieler, der zurzeit beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag steht.

Eigler begann seine Profikarriere im April 2003 bei der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga. Bis Juni 2006 absolvierte er 104 Spiele und erzielte dabei 43 Tore, wobei er in der Saison 2005/06 mit 18 Treffern Torschützenkönig wurde.

Juni 2006 wechselte er zu Arminia Bielefeld in die 1. Bundesliga und hatte dort einen Vertrag bis 2009, der auch für die 2. Liga galt. Im Juli 2008 wechselte er zum 1. FC Nürnberg, der zuvor in die 2. Bundesliga abgestiegen war. Dort hatte er sein erstes Pflichtspiel am zweiten Spieltag der Hinrunde, sein erstes Tor für den FCN erzielte er in seinem zweiten Pflichtspiel gegen Alemannia Aachen.

Er absolvierte ein Länderspiel für die deutsche U21-Nationalmannschaft.

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Stefan Reisinger

Stefan Reisinger (* 14. September 1981 in Landshut) ist ein deutscher Fußballspieler. Er gilt als guter Vorbereiter von Torchancen, verfügt als Angreifer neben seiner Schnelligkeit über eine robuste Spielweise und besitzt mit dieser Stärke eine große Durchsetzungfähigkeit vor dem gegnerischen Tor.

Das Fußballspielen hat er als Kind beim SV Essenbach angefangen und ging im Anschluss als D-Jugendlicher zur SpVgg Landshut. Als B-Jugendlicher hat er für den TSV 1860 München bereits ein Probespiel absolviert.

Im Alter von 18 Jahren hat er für Landshut in der Landesliga 23 Tore erzielt und wechselte daraufhin zur SpVgg Greuther Fürth, wo er in zweiten Mannschaft 20 Tore in der Bayernliga geschossen hat. In seiner zweiten Saison steigerte er mit 26 Treffern diese Leistung weiter und wurde Bayernliga-Torschützenkönig, wobei ihm trotz einiger Einsätze der Durchbruch in der ersten Mannschaft noch nicht gelang.

Rudi Bommer, damals Trainer bei Wacker Burghausen, gab ihm eine Chance, die Reisinger auch unmittelbar nutzen konnte. In der Saison 2003/04 erzielte er neun Treffer und entwickelte sich in der darauffolgenden Spielzeit mit fünfzehn Toren und vier Assists zum besten Torschützen. Am Ende der Saison mehrten sich Gerüchte über einen Wechsel zum MSV Duisburg, letztlich entschied sich Reisinger aber für einen Wechsel zum TSV 1860 München, dessen Anhänger er nach eigenen Angaben seit Kindesalter ist. Reisingers Wechsel war Teil der Strategie des Vereins, verstärkt junge deutsche (bzw. bayerische) Spieler zu fördern. Reisingers Zeit bei den "Löwen" war jedoch nicht von Erfolg geprägt, so dass er sich schon nach einem Jahr zu einem Wechsel entschloss und sich erneut der SpVgg Greuther Fürth anschloss, für die er aktuell in der 2. Bundesliga stürmt.

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Bernd Nehrig

Bernd Nehrig (re.) mit Fernando Meira beim Training im Trikot des VfB Stuttgart

Bernd Nehrig (* 28. September 1986 in Heidenheim an der Brenz) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Stürmer, der mit dem Nachwuchs des VfB Stuttgart deutscher A-Junioren-Meister wurde, steht derzeit in der 2. Bundesliga bei der SpVgg Greuther Fürth unter Vertrag.

Nehrig begann mit dem Fußball beim TV Steinheim als Torwart, ehe er 1998 zur Juniorenabteilung des Bundesligisten VfB Stuttgart wechselte. Mit der B-Jugend-Mannschaft des schwäbischen Klubs erreichte er 2003 das Endspiel um die deutsche Meisterschaft, das jedoch gegen den Nachwuchs von Hertha BSC verloren ging. Zwei Jahre später stand er mit der VfB-A-Jugend im Endspiel, ein 1:0-Sieg über die Juniorenmannschaft des VfL Bochum bedeutete den Titelgewinn. 2005 nahm er zudem mit der Mannschaft des württembergischen Fußballverbandes am Rheinpokal teil. Parallel entwickelte er sich zum Nachwuchsnationalspieler und durchlief ab 2001 nahezu sämtliche Juniorenauswahlen des Deutschen Fußball-Bundes.

Im Sommer 2005 rückte Nehrig in den Kader der zweiten Mannschaft des VfB auf. Als Amateurspieler lief der gelernte Automobilkaufmann für die Reserve des Klubs in der Regionalliga Süd auf und konnte sich direkt bei seinem ersten Einsatz im Männerbereich, einem 2:2-Unentschieden gegen den späteren Vizemeister und Aufsteiger TuS Koblenz am ersten Spieltag der Spielzeit 2005/06 der drittklassigen Liga, in die Torschützenliste eintragen. In der Folge etablierte er sich an der Seite des vom 1. SC Feucht gekommenen Mittelfeldspielers Peter Perchtold sowie den Angreifern Danny Galm und Tobias Weis in der Offensive der Mannschaft. Bis zum Saisonende gelangen ihm 15 Tore, darunter jeweils ein „Doppelpack“ gegen Eintracht Trier und den 1. FC Eschborn.

In seiner zweiten Spielzeit rückte Nehrig nicht zuletzt wegen seiner Leistungen im ersten Jahr bei der VfB-Reservemannschaft in den erweiterten Kader der Bundesligamannschaft auf. Somit kam er nur noch unregelmäßig bei der Zweitvertretung zum Einsatz und feierte am 26. August 2006 sein Debüt im Profibereich, als er bei der 1:3-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund in der 79. Spielminute beim Zwischenstand von 1:2 von Trainer Armin Veh für den Defensivspieler Ludovic Magnin eingewechselt wurde, um – letztendlich vergeblich – die Wende zu schaffen. Nachdem er wegen eines Bänderrisses im Verlauf der Spielzeit pausieren musste, verließ er den späteren deutschen Meister nach diesem einzigen Bundesligaeinsatz im Frühjahr 2007 leihweise, um bei der sich im Abstiegskampf befindlichen Zweitligamannschaft der SpVgg Unterhaching Spielpraxis zu sammeln. Jedoch kam er dort nur dreimal zum Einsatz und konnte den Abstieg des vormaligen Bundesligisten in die Drittklassigkeit nicht verhindern.

Im Sommer 2007 wechselte Nehrig zur SpVgg Greuther Fürth, wo er einen bis 2010 datierten Kontrakt unterzeichnete. In seinem ersten Pflichtspiel für seinen neuen Arbeitgeber gelangen ihm in der ersten Runde des DFB-Pokals beim 3:1-Auswärtserfolg im Stadion am Böllenfalltor gegen den SV Darmstadt 98 zwei Tore. Mit sechs Treffern im gesamten Saisonverlauf platzierte er sich hinter Stefan Reisinger und Martin Lanig gleichauf mit Aleksandar Kotuljac als drittbester Torschütze in der von Bruno Labbadia betreuten Mannschaft. Negativer Höhepunkt der Spielzeit war sein Platzverweis bei der 0:1-Niederlage gegen Carl-Zeiss Jena am 25. Spieltag, als er nach groben Foulspiels des Feldes verwiesen wurde und drei Spiele pausieren musste. In der Vorbereitung auf die Saison 2008/09 verletzte er sich bei einem Freundschaftsspiel gegen AEK Athen am Knie. Beim Auftritt in der ersten Pokalrunde gegen Kickers Offenbach konnte er jedoch wieder mitwirken, allerdings blieb er wie seine Mannschaftskollegen ohne Torerfolg und schied nach einem Treffer von Benjamin Baier direkt aus dem Wettbewerb aus.

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Source : Wikipedia