Seedorf

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Geschrieben von daneel 28/02/2009 @ 04:39

Tags : seedorf, schleswig-holstein, deutschland

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Seedorf UR

Wappen von Seedorf

Seedorf (UR) ist eine politische Gemeinde des Kantons Uri in der Schweiz.

Seedorf liegt am Ostfuss des Gitschen im unteren Teil des Urner Reusstals am Südufer des Urnersees (einem Arm des Vierwaldstättersees).

Bloss 5,4% der Gemeinde sind Siedlungsfläche. Auch die Landwirtschaftsfläche ist mit einem Anteil von 19,2% bescheiden. Der Grossteil des Gemeindeareals ist von Wald und Gehölz bedeckt (40,6%) oder unproduktives Gebiet (Gewässer und Gebirge; 34,8%).

Seedorf grenzt im Norden an den Vierwaldstättersee , im Nordosten an Flüelen, im Osten an Altdorf, im Süden an Attinghausen und im Westen an Isenthal.

Die Einwohnerzahl wuchs zwischen 1860 und 1900 - mit einem kleinen Einbruch im Jahr 1888 - um beinahe die Hälfte (1860–1900: +47,9%). Im darauf folgenden Jahrzehnt kam es zu einem ebenso starken Rückgang der Einwohnerzahl, dann in den 1910er Jahren zu einem Stillstand. Seither vervierfachte sich die Einwohnerzahl beinahe (1920–2005: +385,2%). Unterbrochen wurde das Wachstum nur in den 1990er Jahren, als die Einwohnerzahl stagnierte.

Die Bevölkerung spricht eine hochalemannische Mundart. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 97,22% Deutsch, 1,26% Italienisch und 0,33% Serbokroatisch als Hauptsprache an.

Die Bevölkerung war früher vollumfänglich Mitglied der Römisch-Katholischen Kirche. Die Konfessionsverhältnisse im Jahr 2000 zeigen immer noch die ursprüngliche Struktur an. 1367 Personen waren katholisch (90,59%). Daneben gab es 5,63% evangelisch-reformierte Christen und 1,86% Konfessionslose. 18 Personen (1,19%) machten keine Angaben zu ihrem Glaubensbekenntnis.

Von den Ende 2005 1587 Bewohnern waren 1531 (96,47%) Schweizer Staatsangehörige. Die Zugewanderten stammen aus Südeuropa (Italien), Mitteleuropa (Deutschland und die Niederlande) sowie aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens. Bei der Volkszählung 2000 waren 1454 Personen (96,36%) Schweizer Bürger; davon besassen 24 Personen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Bedingt durch das starke Wachstum der Einwohnerschaft besitzt Seedorf eine verhältnismässig gute Altersstruktur mit vielen jungen Leuten.

Die Gemeindeversammlung ist die Legislative. Sie tritt mindestens ein Mal jährlich zusammen.

Die Exekutive ist der siebenköpfige Gemeinderat. Er ist nebenamtlich tätig. Derzeitiger Gemeindepräsident ist Andreas Bilger.

Im Jahr 2005 gab es 21 Landwirtschaftsbetriebe, die 77 Personen Arbeit boten. Industrie und Gewerbe beschäftigten in 20 Arbeitsstätten 156, der Dienstleistungsbereich in 34 Betrieben 119 Personen. Von den im Jahr 2000 852 erwerbstätigen Personen Seedorfs arbeiteten 199 (23,36%) in der eigenen Gemeinde. Insgesamt bot der Ort 385 Arbeitsplätze an, von denen 199 (51,69%) durch Einheimische besetzt waren.

Die 653 Wegpendler verrichten ihre Arbeit grösstenteils in anderen Gemeinden des Kantons Uri. Darunter 298 Personen in Altdorf, 77 in Schattdorf, 49 in Flüelen, 32 in Bürglen und 27 in Erstfeld. Bedeutendste Arbeitsorte ausserhalb des Kantons waren die Gemeinden Schwyz, Stans und die Stadt Luzern.

Es gab aber auch 186 Zupendler. Diese kamen hauptsächlich aus Altdorf (36 Personen), Schattdorf (24), Attinghausen (23), Bürglen UR (22), Erstfeld (21) und Flüelen (18).

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Seedorf (Kreis Segeberg)

Wappen der Gemeinde Seedorf

Seedorf ist eine Gemeinde am Südwestrand der Holsteinischen Schweiz im äußersten Nordosten des Kreises Segeberg in Schleswig-Holstein. Sie grenzt dort an die Gemeinden Glasau, Travenhorst, Nehms, Damsdorf und Stocksee (Kreis Segeberg) sowie an die Gemeinden Nehmten (Kreis Plön), Bosau und Ahrensbök (Kreis Ostholstein). Die Gemeinde ist nur 6 km vom Plöner See entfernt. Die nächstgelegenen Städte sind Plön, Eutin und Bad Segeberg. Aukamp, Bahrenkrug, Berlin, Blomnath, Fresenfelde, Heidmoor, Hornsmühlen, Kembs, Kuhlenbrook, Schlamersdorf, Seedorf, Seekamp und Weitewelt liegen im Gemeindegebiet.

Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 4.892 ha. Damit ist Seedorf nach Norderstedt die flächenmäßig größte Gemeinde im Kreisgebiet. Die Einwohnerzahl betrug am 30. Juni 2005 2.251 Personen. Die Gemeinde Seedorf zählt mit knapp 46 Einwohnern / km² zu den dünn besiedelten ländlichen Gemeinden des Kreisgebietes.

Der Siedlungsbereich der Gemeinde Seedorf erstreckt sich auf insgesamt neun Ortsteile. Darüber hinaus finden sich mehrere Splittersiedlungen und Einzelgehöfte im Außenbereich. Siedlungsschwerpunkte sind die Ortsteile Berlin und Schlamersdorf.

Die Gemeinde ist mit ihrer landschaftlich reizvollen Gemarkung bereits seit langem Bestandteil des Naturparkes Holsteinische Schweiz. Die Bereiche des Kembser und des Seedorfer Sees sowie des Stocksees/Tensfelder Au gehören zu den Kernzonen des Naturparkes. Große Teile des Gemeindegebietes, insbesondere im Bereich Heidmoor, Seedorfer See und Tensfelder Au/Stocksee stehen unter Natur- oder Landschaftsschutz. Im Landschaftsrahmenplan sind diese Bereiche als Schwerpunktbereiche für den Aufbau eines Schutzgebiets- und Biotopverbundsystems dargestellt. Die Niederungsbereiche der Tensfelder Au und der Trave sowie der Bereich des Verbindungskanals zwischen Seedorfer See und Tensfelder Au sind als Hauptverbundachsen vorgesehen. Die Heidmoorniederung ist als Natura 2000-Gebiet gemeldet. Hier sollen die strukturreiche Brache-Niederungslandschaft und die günstigen Vogelhabitate erhalten werden. Die Wälder am Stocksee und zwischen Schlamersdorf und Garbek im Bereich Hohlegruft sind für eine Meldung vorgesehen.

Nach der amtlichen Statistik bestehen im Gemeindegebiet 617 ha Waldflächen und 213 ha Wasserflächen. Dies sind in erster Linie der Seedorfer, der Seekamper und der Kembser See.

Durch die abwechslungsreiche Landschaftsstruktur, die maßgeblich durch die Seen und die waldreiche Umgebung geprägt wird, durch die enge Verflechtung mit dem Bereich des Plöner Sees und dem Naturpark Holsteinische Schweiz sowie durch das Gut Seedorf mit seiner historischen Bausubstanz bietet die Gemeinde gute Voraussetzungen für ein interessantes Naherholungsziel. Dies kommt auch mit der Ausweisung im Regionalplan I als Gebiet mit besonderer Bedeutung für Tourismus und Erholung zum Ausdruck.

Der kleine Weiler Reuterteich, der etwa 1 km südlich von Schlamersdorf liegt, hatte früher für die Landwirtschaft der Gemeinde Seedorf eine große Bedeutung. Hier befand sich die Meiereigenossenschaft. Rund 200 Landwirte hatten entsprechend ihrer Kuhzahlen Geschäftsanteile. Ursprünglich wurde aus der angelieferten Milch nur Butter und Magermilch hergestellt.

Die Verarbeitungsmaschinen wurden zentral von einer Dampfmaschine angetrieben. Mit dem Abdampf dieser Maschine wurde der Warmwasserbedarf erhitzt. Erhebliche Dampfmengen wurde über ein Abdampfrohr in die Luft geblasen. Nach dem Ende des Krieges wurden vom damaligen Betriebsleiter, Bruno Wessel, Überlegungen angestellt diese Abdampfenergie zu nutzen. Er kam auf die Idee mit dieser Energie ein Gewächshaus zu beheizen. Sowohl die Vorstandsschaft der Meierei als auch der damalige Landrat des Kreises Segeberg waren von dieser Idee begeistert. Das Gewächshaus war für die Anzucht von Gemüsepflanzen geplant und gebaut.

Nach der Währungsreform wurde die Gärtnerei dann an einen Hamburger Wirtschaftsprüfer, Franz Stolz, verkauft, der den Betrieb dann seiner Frau übergab. Der Erlös aus dem Verkauf wurde für den Bau einer Käserei eingesetzt. Zunächst wurde Goudaer Käse hergestellt und mehr aus Hobby eine geringe Menge Steinbuscher Käse. Dem Markt angepasst wurde schließlich bis zur Schließung des Betriebes am Ende der 1960er Jahre Tilsiter Käse in Brotform hergestellt.

Das Gebäude wurde zwischenzeitlich von einer Fischräucherei genutzt, heute steht es leer.

Bei Touristen sorgt der Ortsteil Berlin für Verwirrung, wenn sie in der Gegend unterwegs sind und Straßenschilder den Eindruck erwecken, dass die deutsche Hauptstadt nur wenige Kilometer entfernt sei. Die Durchgangsstraße trägt den Namen „Unter den Linden“. Weitere Bezeichnungen sind „Kurfürstendamm“, „Potsdamer Platz“, „Potsdamer Straße“, „Lichterfelde“, „Heerstraße“. Das Dorf Berlin wurde bereits 1215 urkundlich erwähnt und in der dänischen Zeit von Gut Seedorf aus verwaltet.

Die Gemeinde ist über die Landesstraßen 69 und 161 an das überörtliche Straßenverkehrsnetz angebunden. Die L 69 verbindet die Bundesstraße 432 im Osten mit der Bundesstraße 404/Bundesautobahn 21 im Westen, von ihr zweigt im Seedorfer Ortsteil Berlin die L 161 in Richtung Eutin ab. Mit dem für 2004 anstehenden Ausbau der B 404 zur A 21 zwischen Bornhöved und Negernbötel verbessert sich die Anbindung der Gemeinde Seedorf über die L 69 an das übergeordnete Fernstraßennetz weiter.

Im Gemeindegebiet verlaufen außerdem vier Kreisstrassen. Die K 45 ist die wichtigste Verbindung nach Süden in Richtung Bad Segeberg. Die K 93 und die K 110 stellen überörtliche Verbindungen nach Norden, insbesondere auch für den Ausflugsverkehr zum Plöner See dar. Die K 72 führt nach Osten in Richtung Glasau und Ahrensbök.

Die Gemeinde ist durch die Buslinie 7700 nach Bad Segeberg an das Netz des ÖPNV angebunden. Durch die periphere Lage der Gemeinde und das relativ schwache Angebot im Bereich des ÖPNV wird der weit überwiegende Teil der Verkehrsbedürfnisse der örtlichen Bevölkerung mit dem privaten Kraftfahrzeug befriedigt.

Die Besiedlung im Gebiet der Gemeinde Seedorf geht zurück auf die Errichtung eines alten Wendenturmes im 9. Jahrhundert durch den Wendenfürsten Slaomir etwa an der Stelle, wo heute die Kirche in Schlamersdorf steht. Im Laufe der Zeit wurde der Platz um den Turm, der auch als Predigtstätte genutzt wurde, besiedelt. Aus der Bezeichnung Slaomirsturm ist der Ortsname Schlamersdorf abgeleitet. Um 1150 wurde die Kirchengemeinde Schlamersdorf gebildet, die aus freien und selbständigen Dörfern bestand. Diese wurden im 15. Jahrhundert zu den drei adligen Gütern Seedorf, Hornsdorf und Muggesfelde vereinigt.

Bis heute erhaltener historischer Kern der Gemeinde ist das Gut Seedorf. Zu ihm gehörten neben dem befestigten Haupthof Seedorf das Kirchdorf Schlamersdorf, das Dorf Berlin, der Meierhof Blomnath und später auch das Gut Hornstorf. Das ursprünglich befestigte Gelände des ehemaligen Gutes mit seinen denkmalgeschützten Gebäuden und Gartenflächen stellt noch heute ein herausragendes geschichtliches Zeugnis aus dieser Zeit dar.

Als politische Gemeinde besteht Seedorf erst seit 1929. Bis dahin war Seedorf verwaltungsmäßig ein Gutsbezirk. Bis 1970 war Seedorf amtsfreie Gemeinde, seitdem ist die Gemeinde dem Amt Wensin zugehörig, das 2006 aufgelöst wurde und zusammen mit dem Amt Segeberg-Land zum neuen Amt Trave-Land vereinigt wurde. Seit dem 1. Dezember 2005 hat die Gemeinde ein eigenes Wappen sowie eine eigene Flagge.

Oldekop nennt in seiner Topographie für den Anfang des 20. Jahrhunderts 31 Wohnhäuser mit 124 Einwohnern in Schlamersdorf und 35 Wohnungen mit 318 Einwohnern in Berlin. Die Einwohnerzahl der gesamten Gemeinde wuchs bis 1939 auf 1454 Personen. Nach Kriegsende stieg sie flucht- und vertreibungsbedingt auf etwa 2800 Personen in den Jahren 1946 bis 1949. Erst in den 1960er Jahren pendelte sie sich auf einen Stand von 1700 bis 1800 Personen ein und erfuhr seit der zweiten Hälfte der 1980er Jahre einen stetigen Anstieg auf nunmehr 2242 Personen im Jahr 2003.

Von den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 zehn Sitze, die SPD fünf und die Grünen zwei.

Historische Begründung: Die Gemeinde Seedorf liegt im östlichen Hügelland in den Naturräumen „Holsteinische Schweiz“ und „Seengebiet der oberen Trave“. Die Landschaft wird geprägt durch den Wechsel von Seen und Hügeln mit einer vielfältig strukturierten bäuerlichen Kulturlandschaft. Die blauen Wellenfäden im Schildfuß und der Dreiberg im Schildhaupt soll diese reizvolle Landschaft und die Lage dieses Dorfes am Seedorfer See symbolisieren. Die drei Wellenfäden weisen zugleich auf die drei Seen im Gemeindegebiet hin. Das Gold im Schildhintergrund bezieht sich auf die Bedeutung der Landwirtschaft, in der der Getreide- und Rapsanbau eine besondere Rolle spielt. Das Torhaus des Gutes Seedorf gehört zu den markantesten Gebäuden dieser Region. Es bildet daher die Hauptfigur im Wappen der Gemeinde. Die vier Laubblätter beziehen sich auf die historische Allee, die auf das Gut zuführt und die die Landschaft weithin sichtbar strukturiert sowie auf den Waldreichtum dieser Region.

Im Gemeindegebiet befinden sich zahlreiche, teilweise hochwertige archäologische und bauliche Denkmale sowie Gartendenkmale: Im Gemeindegebiet gibt es ca. 310 archäologische Denkmale und Fundstellen. Sie sind im Denkmalbuch und in der Landesaufnahme verzeichnet und im Plan nachrichtlich wiedergegeben. Bei den eingetragenen Denkmalen handelt es sich überwiegend um Grabhügel, im Wald westlich von Kembs befindet sich eine Turmhügelburg. Der Bereich des Gutes ist in der Planzeichnung als Gesamtanlage, die dem Denkmalschutz unterliegt, gekennzeichnet. Die erhaltene Befestigung des Gutes ist als Denkmal von besonderer Bedeutung unter der Nr. 21 geführt. Bei den einfachen Denkmalen handelt es sich überwiegend um Turmhügelburgen, Grabhügelreste, Siedlungsreste, Ackerbeete, Mahlmulden, Gräben, Fahrspuren und Grabungsbereiche. Außerdem gelten die Bereiche der Tensfelder Au, des Glindgrabens, das Travetal sowie der Thranbruch, der Seekamper See, die Berliner Au, die Glashütte Blomnath, das Heidmoor und das Liethmoor als archäologische Interessensgebiete.

Im Ort bestehen mehrere Einrichtungen für die Fremdenbeherbergung. Es bestehen drei Gastwirtschaften/Ausflugslokale mit Übernachtungsmöglichkeiten, mehrere private Fremdenzimmer und Ferienhäuser und ein Campingplatz am Seekamper See, der insbesondere während der Sommersaison genutzt wird. Im Ortsteil Hornsmühlen besteht ein Wochenendhausgebiet.

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Seedorf (Oberpfalz)

Seedorf ist ein Ortsteil der Großgemeinde Pentling im Landkreis Regensburg. Seedorf ist das zweitkleinste Dorf in der Gemeinde. Seedorf hat keine eigene Feuerwehr, aber eine Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Poign. Seedorf besteht aus 14 Häusern, darunter 6 Landwirtschaftliche Betriebe. In Seedorf verkehrt kein Buslinienverkehr.

Seedorf grenzt an Markt Bad Abbach und an die Ortsteile Poign und Hohengebraching.

Geschichtlich wurde Seedorf zum ersten Mal im Jahre 1723 erwähnt.

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Seedorf (Nielebock)

altes Siegel der Gemeinde Seedorf

Seedorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Nielebock im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt.

Das Dorf Seedorf liegt 2,6 Kilometer südlich von Nielebock direkt am Elbe-Havel-Kanal und ist durch eine Stichstraße zu erreichen.

Seedorf fand seine erste Erwähnung im Lehnsverzeichnis des Magdeburger Erzbistums von 1440, in dem es „Sedorp“ genannt wird. Das Verzeichnis weist aus, dass die Brüder Gevehard und Hildebrand von Plotho mit dem Ort belehnt waren. Die Siedlung entstand wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer alten, am Fluss Ihle gelegenen Niederungsburg. Nach der Inbesitznahme durch die Grafen von Wartensleben errichteten diese auf den Fundamenten der Burg ein Schloss. Mit seinen hohen Wachtürmen, doppelten Mauern und Wassergräben gehörte es zu den stärksten Befestigungsanlagen im Jerichower Land. Es wurde nach dem 2. Weltkrieg abgerissen. Seit 1845 führt der Elbe-Havel-Kanal unmittelbar an Seedorf vorbei. Dies hatte die Ansiedelung einer Ziegelei zur Folge, die bis zum 1. Weltkrieg in Betrieb war. 1952 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde ein Ortsteil von Nielebock.

1910 hatte Seedorf 107 Einwohner. Die Einwohnerzahl erhöhte sich bis 1939 auf 119.

Die ehemalige Gemeinde Seedorf führte in Ihrem Gemeindesiegel schon einmal ein wappenähnliches Siegelbild. Dieses wurde im Zeitraum nach dem zweiten Weltkrieg bis ca. der Einführung der Bezirke und Kreise in der DDR (1945-1952) benutzt. Eine weitere Quelle ist das Kreisheimatmuseum in Genthin.

Gutskapelle Seedorf: Die Vorgängerkirche aus dem 13. Jahrhundert wurde 1826 wegen Baufälligkeit abgerissen. 1868 wurde der Neubau eingeweiht. Er wurde aus Backsteinen im neugotischen Baustil errichtet. Das Kirchenschiff trägt ein steiles Satteldach, im Westen ist ein achteckiger Turm mit gemauerter Spitze angefügt. Das Kircheninnere ist mit einer tonnengewölbten Decke versehen. Das 1926 von Oberammergauer Holzschnitzern geschaffene Inventar ist verloren gegangen. Während des DDR-Systems ging die Kirche ihrem Verfall entgegen. Erst in den 1990er Jahren wurde sie wieder nutzbar gemacht. Die Westempore wurde wieder hergestellt, eine neue Kanzel geschaffen und aus der Magdeburgerforther Kirche Bänke zur Verfügung gestellt.

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Source : Wikipedia