Sean Combs

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Geschrieben von c3po 02/04/2009 @ 09:07

Tags : sean combs, sänger, musik, kultur

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Sean Combs

Sean Combs und Söhne

Sean John Combs (* 4. November 1969 in Harlem, New York), auch bekannt als Diddy, P. Diddy, Puff Daddy oder Puffy, früher auch Bad Boy, ist ein US-amerikanischer Rapper, Musikproduzent und Modedesigner.

In den frühen 1990ern war er als Produktionsassistent bei Uptown Records, bevor er 1993 seine eigene Plattenfirma Bad Boy Entertainment gründete und Künstler wie The Notorious B.I.G., Junior Mafia, Lil' Kim oder Craig Mack produzierte.

Nachdem sein Freund Notorious B.I.G. erschossen wurde, begann er 1997 seine eigene Gesangskarriere mit der Veröffentlichung des Albums No Way Out, das mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Es enthielt Lieder wie It's all about the Benjamins, Can't nobody hold me down oder I'll be missing you. Letzteres war eine Coverversion des Hits Every Breath You Take von The Police. Das Lied, an dem auch Notorious B.I.G.s Witwe Faith Evans mitwirkte, sollte eine Hommage an den Rapper sein. Bei den MTV Video Music Awards spielte er dieses Lied mit Sting, dem ehemaligen Sänger von The Police.

1998 gründete er die Modemarke Sean John. Dafür hat er 2004 den Mode-Award des Council of Fashion Designers of America bekommen, nominiert war er schon fünfmal zuvor. Kritisiert wurde er wegen der Produktionsbedingungen seiner Kleidung zu Billiglöhnen in Honduras.

1999 war er zusammen mit seiner damaligen Freundin Jennifer Lopez in eine Schießerei in einer New Yorker Disco verwickelt. Im anschließenden Strafprozess wegen unerlaubten Waffenbesitzes, bei dem er durch Staranwalt Johnnie Cochran verteidigt wurde, kam es zu einem Freispruch.

Als zweites Album folgte 1999 dann Forever, die Singleauskopplung Satisfy you mit R. Kelly wurde zu einem Erfolg.

Als Schauspieler trat er u.a. in dem Film Monster's Ball so wie in der Neuauflage von Carlitos way (2001) auf.

2002 folgte sein drittes Soloalbum The Saga Continues. Dies nahm er in Marokko auf. Es wurde durch Tracks wie Bad Boy 4 Life und I Need A Girl zu einem großen Erfolg. Letzterer nicht zuletzt durch Remixes von Künstlern wie Ginuwine, Mario Winans, Usher, Loon und vielen mehr.

Am 17. Oktober 2006 wurde sein angeblich letztes Album veröffentlicht, welches den Titel Press Play trägt. Diddy gilt als einer der bekanntesten Amerikaner und wurde von dem amerikanischen Magazin Time in die Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt gewählt.

Am 2. Mai 2008 bekam er als erster männlicher Rapper einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

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Tupac Shakur

Tupac Shakur Figur im Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds

Tupac Amaru Shakur (* 16. Juni 1971 in Brooklyn, New York, NY; † 13. September 1996 in Las Vegas, Nevada; eigentlicher Name Lesane Parish Crooks), auch bekannt unter seinem Künstlernamen 2Pac und Makaveli, war einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Rap-Musiker. Er verkaufte weltweit mehr als 75 Millionen Tonträger und veröffentlichte das erste Doppelalbum in der Geschichte des Hip-Hop. Auch nach seinem Tod sind seine Archivaufnahmen Verkaufserfolge. Derzeit ist das sechste postum veröffentlichte Album erhältlich.

Tupac Shakur wuchs als Sohn von Afeni Shakur in schwierigen Verhältnissen auf. Seinen leiblichen Vater William „Billy“ Garland, ein ehemaliger Black Panther, lernte er erst als erwachsener Mann kennen. Sein Stiefvater, Dr. Mutulu Shakur – Bruder der Bürgerrechtlerin Assata Shakur und Vater von Tupacs Halbschwester Sekyiwa – wurde nach einem Banküberfall zu 60 Jahren Haft verurteilt. Den Großteil seiner Jugend verbrachte Shakur mit seiner Mutter und seiner Halbschwester in ständig wechselnden Unterkünften in New York. Seine Eltern waren Anhänger der Black-Panther-Bewegung, welcher der Rap-Musiker den Namen Tupac Amaru verdankt – eine Anspielung auf einen Freiheitskämpfer der Inka-Zeit.

1986 zog Afeni Shakur mit ihren Kindern nach Baltimore, Maryland in eine zum Großteil weiße, bürgerlich geprägte Nachbarschaft. Dort besuchte Shakur die Baltimore School for the Arts. Er belegte Kurse in Literatur und Ballett, las viel und spielte Theater. Gleichzeitig fing er an zu rappen. Obwohl er seiner sozialen Herkunft wegen ein Außenseiter war, bezeichnete er später bei vielen Gelegenheiten die Jahre in Baltimore als die glücklichsten seines Lebens; er sah sich gegenüber den anderen Jugendlichen in seiner Nachbarschaft als vom Schicksal privilegiert und erkannte die Bedeutung von Bildung. Im Jahre 1988 zog seine Mutter jedoch zwecks Arbeitssuche an die Westküste und ließ sich dort in Marin City, Kalifornien nieder. Damit entwurzelte sie den nach einer Vaterfigur suchenden Shakur ein weiteres Mal. Tupac selbst sah den Umzug und seinen damit verbundenen Schulabbruch rückblickend als den entscheidenden Punkt, „an dem ich auf die schiefe Bahn geriet“ („where I got off track“).

In den Ghettos von Oakland schaute er zu den erfolgreichen Zuhältern und Drogenhändlern seines Viertels auf und versuchte sich schließlich selbst im Drogenhandel. Gleichzeitig aber kam er mit Leuten aus dem Musikgeschäft zusammen, die ihm zu einem losen Engagement als Roadie, Tänzer und schließlich auch Rapper bei der Rapgruppe Digital Underground verhalfen. Mit einem Auftritt in dem Digital-Underground-Titel „Same Song“ machte er auf sich aufmerksam und erhielt seinen ersten Soloplattenvertrag bei der Firma Interscope Records. 1991 veröffentlichte Tupac Shakur sein erstes und zugleich politischstes Album 2Pacalypse Now. Zwei Jahre später folgte Strictly 4 My N.I.G.G.A.Z. Neben der Musik trat Shakur in einer Reihe von Filmen auf, etwa in Poetic Justice an der Seite von Janet Jackson.

Zu dieser Zeit geriet er in eine Reihe gewalttätiger Auseinandersetzungen, die ihm zahlreiche Gerichtsverfahren einbrachten. Auf der anderen Seite war Shakur sozial engagiert – er richtete z. B. ein Sorgentelefon für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche ein. 1994 wurde er angeschossen, als er sich mit Christopher Wallace, besser bekannt als „The Notorious B.I.G.“, und Sean Combs alias „Puff Daddy“ in den Time Square's Quad Recording Studios von New York traf, um einen neuen Titel einzuspielen. Er wurde von fünf Schüssen getroffen, einer davon traf ihn am Kopf. Er überlebte den Angriff und beschuldigte Combs und Wallace des Attentats, was der Beginn der so genannten East-Coast-vs.-West-Coast-Fehde wurde. Im Jahr 1995 wurde Shakur wegen sexueller Belästigung verurteilt. Während er im Gefängnis saß, erreichte sein Album Me Against the World Platz 1 der Billboard Charts. Von den ursprünglich vorgesehenen viereinhalb Jahren Haft, verbüßte er jedoch nur elfeinhalb Monate, da er vom Chef des Labels Death Row Records, Suge Knight, für 1,4 Mio. US-Dollar Kaution ausgelöst wurde. Im Gefängnis schrieb Shakur, der sich in Anspielung auf den berühmten florentinischen Staatstheoretiker des 15. Jahrhunderts, Niccolò Machiavelli, Makaveli nannte, das Drehbuch Live 2 Tell, das vom Ausstieg eines Drogenkönigs erzählt. Die Dreharbeiten zum Film sollten angeblich im März 2006 beginnen und von seiner Mutter als Produzentin überwacht werden.

Am 7. September 1996 wurde Tupac Shakur in Las Vegas erneut angeschossen, nachdem er sich mit Suge Knight und mehreren Freunden einen Boxkampf im MGM Grand Hotel angesehen hatte. An einer roten Ampel, Ecke East Flamingo Road/Koval Lane, fielen Schüsse auf den schwarzen BMW 750i, in dem sich der Rapper befand. Vier Kugeln durchschlugen die Reifen, fünf die Beifahrertür und drei Projektile zerschlugen die Fensterscheiben. Shakur wurde durch mehrere Schüsse getroffen, unter anderem in die Brust. Der ebenfalls sich im Wagen befindende Suge Knight erlitt einen Streifschuss am Kopf. Am 13. September erlag Shakur im Krankenhaus den Schussverletzungen.

Bis heute ist der Mord ungeklärt. Orlando Anderson, der als Hauptverdächtiger galt, wurde am 29. Mai 1998 in Los Angeles erschossen. Er war kurz vor der Tat von einer Gruppe um Shakur zusammengeschlagen worden, weil er ein Mitglied des Labels Death Row Records ausgeraubt haben soll. Dies wurde als Motiv vermutet. Die Körperverletzung war von Überwachungskameras aufgezeichnet worden und führte später zu empfindlichen Strafen für Mitglieder der Gruppe. Die Täterschaft Andersons und die Frage, ob tatsächlich Rache sein Motiv für die tödlichen Schüsse gewesen sein könnte, bleibt offen.

Auch nach seinem Tod erscheinen weiterhin Werke, die bisher unveröffentlichtes Material enthalten. Ein jüngeres Beispiel ist Ghetto Gospel, das 2005 veröffentlicht wurde. Das Lied, dessen Refrain von Elton John gesungen wird, schaffte es in Großbritannien und Australien an die Spitze der Singlecharts.

Die Texte von Shakurs Titeln, etwa auch gemeinsam mit den Musikern Snoop Dogg, Dr. Dre und der Gruppe Outlawz veröffentlicht, drehen sich um Ghetto-Erfahrungen und Rassendiskriminierung. Dabei bedient er sich einer expliziten, teils gewaltverherrlichenden Sprache. Jugendliche Polizistenmörder gaben an, von seinem Lied Souljah's Story zu ihrer Gewalttat inspiriert worden zu sein. Politisch konkreter wird 2Pac etwa in dem Lied „Black Power“, das den American Dream verwirft und kritisiert und sich mit offen antikapitalistischer Rhetorik im Stil der Black-Panther-Linken mischt. Der teilweise gewaltfördernden Sprache stehen aber auch Stücke mit gefühlvollen Texten gegenüber, etwa „Keep Ya Head Up“ oder „Dear Mama“. Ersteres Lied richtet sich gegen Frauendiskriminierung allgemein, das zweite ist eine ausgiebige Danksagung und Shakurs Mutter gewidmet. In Hiphop-Kreisen wird 2Pac eine unverwechselbare, lyrische Fähigkeit im traditionellen Sinn von Literatur zugesprochen.

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Fonzworth Bentley

Fonzworth Bentley (* 12. Februar 1974 in Atlanta, Georgia; bürgerlich: Derek Watkins) ist ein US-amerikanischer Hip-Hop-Künstler und Modedesigner. Bekannt geworden ist Watkins als persönlicher Assistent von Sean Combs. 2008 erlangte er mehr internationale Bekanntheit als Moderator der MTV-Show From G's to Gents.

Bentley hatte Gastauftritte in diversen Musikvideos, unter anderen in Yeah von Usher, D.I.D.D.Y. von Sean Combs und The Way You Move von OutKast. 2006 wurde er von Kanye Wests Label G.O.O.D Music unter Vertrag genommen. Im gleichen Jahr sollte ursprünglich auch ein erstes Studio-Album C.O.L.O.U.R.S. erscheinen. Die Veröffentlichung wurde allerdings auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben. 2008 spielte Watkins die Violine im von will.i.am produzierten Song Yes We Can zu der Rede von Barack Obama ein.

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Dream

Dream war eine US-amerikanische Girlgroup, die 1998 nach einem Casting in Los Angeles/Kalifornien gegründet wurde.

Dream war die erste Pop/R'n'B-Gruppe, die von Puff Daddy (Sean Combs) bei seiner Firma Bad Boy Records unter Vertrag genommen wurde.

Die erste Single "He loves U not" platzierte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten in den Top 5 der US-Billboard-Charts und machte die vier talentierten Sängerinnen über Nacht zu Popsternchen.

Auch ihr erstes Album "It was all a dream" klingt nach einer Mischung aus Pop, Hip Hop, R'n'B, und natürlich Pop. Namhafte Produzenten (u. a. Mario Winans und Sean Combs) arbeiteten an dem Album mit. Das Album wurde ebenfalls in Japan veröffentlicht.

Ihre zweite Single "This Is Me" schaffte es nicht so weit nach oben wie ihre Debüt-Single. In Deutschland wurde "This Is Me" gar nicht veröffentlicht.

Nach einer vom Management verordneten Änderung in der Besetzung und im Image löste sich die Band im Sommer 2003 auf.

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Day26

Day26 ist eine fünfköpfige US-amerikanische Contemporary-R&B-Band. Sie entstand im Sommer 2007 im Rahmen der Castingshow Making The Band, die Programm des US-amerikanischen Musiksenders MTV ausgestrahlt wurde. Der Name der Band bezieht sich auf den 26. August 2007, dem Datum der Ausstrahlung der letzten Epsidode der Show. Das Quintett wird von dem Rapper Sean Combs produziert.

Das Debütalbum der Band erschien am 25. März 2008 und erreichte mit 198.945 verkaufter Kopien in der Veröffentlichungswoche Platz 1 der US-amerikanischen Albumcharts.

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Sean John

Sean John ist eine von Sean Combs alias Puff Daddy 1998 gegründete Modemarke. Unter dem Markennamen werden Kleidung, Schuhe, Schmuck und Kosmetika vertrieben.

Die Marke wurde nach Sean Combs Vor- und Mittelnamen benannt. Die ersten Produkte waren schwarze T-Shirts mit dem aufgedruckten Namenszug der Marke. Die Kollektion bestand bis 2004 hauptsächlich aus Kleidung für die Hip-Hop-Kultur. Damit wurde ein Umsatz von 400 Mio. $ erzielt. Nach rückläufigen Verkaufszahlen, wurde sowohl das Management als auch die Produktpalette ausgetauscht. Anders als die ebenfalls von Rapmusikern gegründeten Rocawear und Phat Farm setzt Sean John fortan auf hochpreisige Prêt-à-porter und Haute Couture-Kollektionen. Als Berater wurde Zac Posen verpflichtet.

Auch außerhalb der Modewelt ist Sean John u.a. im Bereich der Autofelgen aktiv.

Sean John wurde vom „Council of Fashion Designers of America“ mehrfach als „excellent“ bewertet. Im Oktober 2003 wurden in Presseberichten Anschuldigungen wegen misserabler Arbeitsbedingungen in den honduranischen Produktionsstätten gegen Sean John erhoben.

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Ready to Die

Hip-Hop-Musiker Sean Combs

Sean Combs, DJ Premier u.a.

Ready to Die ist das Debütalbum des US-amerikanischen Hardcore Rappers The Notorious B.I.G.. Es erschien am 13. September 1994 über das Label Bad Boy Records. In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde der Tonträger mit vierfach Platin ausgezeichnet.

1992 wurde Notorious B.I.G. von Sean Combs, zu dieser Zeit noch als „Puff Daddy“ bekannt, für Uptown Records unter Vertrag genommen. B.I.G. begann mit den Aufnahmen 1993 und machte sich durch Gastauftritte bei anderen Künstler einen Namen. Die ersten Lieder für sein Album waren sehr düster, der Rapgesang von Notorious B.I.G. noch sehr hoch. B.I.G. hatte bis dahin wenig Erfahrungen im Aufnahmeprozess eines Albums. Er benutzte anfangs ein Notizbuch, um letzte Reime und Verse aufzuschreiben. Auch fehlte es ihm an ausreichend Songmaterial. Als er etwa die Hälfte des Albums fertiggestellt hatte wurde Sean Combs von der Plattenfirma aus seiner A&R-Stelle entlassen. Auch B.I.G.s Karriere stand damit auf dem Spiel. Zu dieser Zeit war Notorious B.I.G. weiterhin in den Drogenhandel verstrickt. 1994 lud ihn Sean Combs nach New York ein und nahm ihn auf seinem eigenen Label Bad Boy Entertainment unter Vertrag. Unter besseren Bedingungen konnten die Arbeiten fortgeführt werden.

Sean Combs arbeitete als Executive Producer an dem Album. Die eigentliche Produktion übernahm Hitmen Productions, einem Zusammenschluss namhafter Produzenten wie Pete Rock, DJ Premier und Lord Finesse. Das Album enthält zahlreiche Samples von Funk-, Soul- und anderen Hip-Hop-Künstlern. Aus dem Hip-Hop-Bereich befinden sich unter anderem Samples von bekannten Eastcoast-Rappern wie Teilen der aufgelösten N.W.A., Lords of the Underground , sowie Onyx auf dem Album. Als Soul-Samples wurden Isaac Hayes Walk on By, die Isley Brothers und Kool & The Gang verwendet. Das Intro besteht aus Klassikern der schwarzen Musik. Das bekannte Titellied des Films Superfly von Curtis Mayfield, das oft als erste Rap-Single bezeichnete Rapper’s Delight der Sugar Hill Gang, der erste Hit des Duos Audio Two Top Billin, sowie Tha Shiznit von Snoop Dogg, bilden das Grundgerüst des Intros.

Ready to Die wurde in den USA mit 4-fach-Platin ausgezeichnet. Das Album stellte damit den ersten großen Erfolg eines Hip-Hop-Künstlers der Ostküste der Vereinigten Staaten dar. In Europa hielt sich der kommerzielle Erfolg in Grenzen. Das Album konnte zehn Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung als Neuauflage in die französischen Top 200-Charts einsteigen. Dort belegte Ready to die die Positionen 140, 118, 147 und 153.

Ready to Die gilt bis heute als stilprägendes Meisterwerk des Hardcore Raps. Im Jahre 2006 wurde es vom Time Magazine als eines der 100 wichtigsten Alben bezeichnet.

Drei Lieder des Albums wurden als Singles ausgekoppelt. Die erste Single entstand zu dem Stück Juicy. Sie erschien am 8. August 1994 in den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Jahr 2002 veröffentlichte der Hip-Hop-Musiker Eminem das Lied ein weiteres Mal auf seinem Sampler More Music from 8 Mile.

Im April 1995 folgte die zweite Single Big Poppa. Als dritte Single wurde das Musikstück One more chance ausgewählt. Im Gegensatz zur Album-Version, wird der Refrain auf der Single von Faith Evans gesungen. Des Weiteren ist die Musikerin Mary J. Blige an dem Lied beteiligt.

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Contemporary R&B

R&B (meist R ’n’ B oder RnB, Rap ’n’ Beat aber auch Rhythm ’n’ Beat) ist seit den 1980er-Jahren eine Sammelbezeichnung für afroamerikanische Mainstreammusik.

Der Begriff bezeichnet ursprünglich einen von Afroamerikanern praktizierten Musikstil, der aus einem schnell gespielten Blues mit seinem typischen 12-Takt-Schema in Verbindung mit dem auf den Taktteilen 2 und 4 betonten, akzentuierten Boogie-Woogie-Rhythmus bestand. In noch schnellerem Tempo gespielt entstand daraus der Rock 'n' Roll.

Der Begriff Rhythm and Blues taucht 1941 nach einem Tantiemenstreit zwischen der amerikanischen Urheberrechtsgesellschaft ASCAP und den Rundfunkanstalten der USA erstmals als Gattungsbegriff auf. Ab 1948 vermarktete die Plattenfirma RCA Victor ihre „schwarze“ Musik unter dem Namen Blues and Rhythm. Die umgedrehte Bezeichnung Rhythm and Blues soll Jerry Wexler, der spätere Produzent des Atlantic-Labels, erfunden und populär gemacht haben, als er als Journalist des Billboard-Magazins ab 1949 eine seiner Hitparadensparten Rhythm and Blues nannte und damit den vor dem Weltkrieg in der schwarzen Musikszene entstandenen Terminus race music ersetzte, der nunmehr als „politisch inkorrekt“ und diskriminierend galt.

In den 80er-Jahren, nach dem Ende der Disco-Zeit, erlebt der Begriff „R ’n’ B“ ein Comeback als im weitesten Sinne eine Verbindung von Pop, Funk und Soul. Luther Vandross, Prince und Michael Jackson gelten als Vorreiter des neuen R&B. 1986 vereinte Teddy Riley erstmals Hip-Hop-Elemente mit R&B. Dieser neue Stil wurde unter dem Namen New Jack Swing oder New Jill Swing bekannt. Wichtige Vertreter dieser Gattung sind New Edition und Keith Sweat. Neben New Jack Swing, dessen Vertreter eher Männer waren, erfuhren auch R&B/Soul-beeinflusste Sängerinnen wie Janet Jackson, Whitney Houston und Tina Turner große Erfolge auf internationalen Terrain. Während Jackson und Houston eher Pop/R&B-Musik machten, ist die Musik Turners eher von Rock-Musik beeinflusst.

Anfang der 90er-Jahre, als Hip Hop und Rap immer mehr Einfluss auf die amerikanische Musik ausübten, kam es zu einer stärkeren Vermischung von R&B mit diesen Stilen. Sean Combs, Produzent von Mary J. Blige, nennt den neu entstandenen Stil „Hip Hop Soul“. Wichtige Vertreter dieser Richtung sind R. Kelly, Brandy und Aaliyah. Zur gleichen Zeit entwickelte sich unter Babyface und Brian McKnight mit Quiet Storm eine R&B-Richtung zum klassischen Rhythm and Blues hin.

Mitte der 90er-Jahre kam für den zeitgenössischen R&B die erfolgreichste Zeit. Mariah Carey und Boyz II Men schafften es mit ihrem gemeinsamen Song One Sweet Day, sich am längsten auf Platz eins der Billboard Charts zu halten. Die Alben II von Boyz II Men und CrazySexyCool von TLC verkauften sich allein in der USA über zehn Millionen mal. Ein paar Jahre später wurde mit Neo Soul ein weiteres R&B-Genre entwickelt. Neo Soul mischt Contemporary R&B mit dem Soul der 70er-Jahre. Bekannte Künstler sind D'Angelo, Lauryn Hill, Erykah Badu und Maxwell. Ende der 90er begann der R&B, vermehrt Einfluss auf die Popmusik zu nehmen. Zu nennen in diesem Zusammenhang sind Jennifer Lopez, Mariah Carey, *NSYNC und 98 Degrees.

Bereits seit den späten 90ern vermischten R&B-Künstler wie R. Kelly und TLC R&B mit Hip Hop. Klassisch sind R&B Refrains im Rap Genre sogar schon viel länger vorhanden (Anfang der 90er). Seit 2000 hat sich der Trend noch verstärkt und R&B und Hip Hop sind zunehmend miteinander verschmolzen. Diese Fusion lässt sich als "Black Music" oder "Urban Music" bezeichnen. Auf der einen Seite integrierten noch mehr Rapper wie 50 Cent oder P. Diddy R&B Refrains in ihre Songs. Auf der anderen Seite wurden die Tracks der R&B Künstler hip-hop- und beatlastiger. Die Zahl der R&B-Gruppen nahm stark ab und das Genre fokussierte sich auf zu dieser Zeit sehr erfolgreiche Solokünstler wie: R. Kelly, Mary J. Blige, Brandy, Alicia Keys, Beyoncé, Usher, Rihanna, Sisqó, Ne-Yo, Chris Brown, Jamelia, Ciara, Ashanti und Craig David. Obwohl der derzeitige R&B mehr Hip-Hop-lastig ist findet auch das sogenannte "Soulful R&B" erfolgreiche Vertreter wie Anthony Hamilton, Erykah Badu, D'Angelo, India.Arie, Mario und John Legend. Neben dem starken Hip-Hop-Einfluss ist auch das noch sehr junge Crunk&B erwähnenswert, die Mischung des Crunks und des R&Bs. Musik von Künstlern wie Usher, Ciara, Monica und Lil' Jon lässt sich als Crunk&B bezeichnen.

Deutscher bzw. deutschsprachiger Contemporary R&B trat auf kommerzieller Ebene erstmals Ende der 1990er hervor. Künstler wie Joy Denalane und Xavier Naidoo platzierten seit 1997 Singles und Alben regelmäßig in den Top Ten-Positionen der deutschen Charts. Daneben konnten weitere Contemporary R&B-Interpretinnen und Interpreten Anfang der 2000er vermehrt Erfolge feiern. Dazu gehören Hip Hop-beeinflusste Sänger wie Manuellsen, J-Luv, pure R&B-Sängerinnen wie Nadja Benaissa und Cassandra Steen und Folk-Soul-Interpretinnen wie Ayọ und Nneka, aber auch sogenannte Soul-Pop-Sängerinnen wie Yvonne Catterfeld und Sarah Connor, welche auch international kommerziell erfolgreich ist. Aktuell ist deutscher R&B, verglichen mit anderen Mainstream-Musik-Richtungen wie Rock, Hip Hop und Pop aus Deutschland die noch jüngste und am schwächsten vertretene.

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Source : Wikipedia