Schlag den Raab
- Raab schlägt alle - Tagesspiegel
- Aber die Rettung könnte, so ist zu vernehmen, Stefan Raab heißen. Der querköpfige Entertainer hat seinem Haussender ProSieben mit Shows wie „TV Total“ und „Schlag den Raab“ Riesenerfolge beschert. 2005 rief er in üblicher Erfinderlaune die...
- The Black Eyed Peas: "Boom Boom Pow" bei "Schlag den Raab" - pasnu.net
- The END“ wird ihr neues Album heißen, und natürlich spielen die Black Eyed Peas zu gerne mit der Bedeutung der Buchstaben-Kombination. Das Ende ist also nahe? Ja, am 05. Juni. Und nein, denn „The END“ steht für „The Energy Never Dies“ und gibt gleich...
- Absage an „TV total“ Superstar Daniel: Angst vor Raab? - Express.de
- Du solltest zu »TV total« kommen und nicht bei »Schlag den Raab« antreten.“ ProSieben bestätigte am Freitag, dass Daniel Schuhmacher mit der Begründung abgesagt hätte, er fühle sich Raab nicht gewachsen. Sendersprecher Michael Ostermeier (31): „Schade,...
- "Switch Reloaded" und Raab räumen bei Romy ab - DWDL.de
- Und zu diesen Jury-Preisen zählt die Auszeichnung für Stefan Raab. In der Kategorie "Beste Programmidee" wurde er für "Schlag den Raab" ausgezeichnet. Laudator Christian Clerici würdigte Raab als "einen der erfolgreichsten TV-Entertainer Deutschlands....
- Gute Stimmung beim Schildauer Bockbieranstich - Torgauer Zeitung
- Und weil's mit der Stimmung am Nachmittag so gut klappte, gab's am Abend gleich noch eine Fortsetzung beim Spiel „Schlag den Uwe T“. „T“ steht dabei für den Namen Tempel. In Anlehnung an die Show „Schlag den Raab“ galt es, 14 spannende Spielrunden zu...
- Catering für die Stars - SauerlandKurier
- Seit November 2006 versorgt der Olsberger dessen Fernsehteam und VIPs im Studio in Köln-Mülheim mit Sauerländer Spezialitäten aus der eigenen Schlachtung: 15 Mal war er bei "Schlag den Raab", vier Mal bei "Schlag den Star", zwei Mal bei "Fightnight"...
- "The END", das neue Album der Black Eyed Peas erscheint zwar erst ... - Bavariaradio
- Mai LIVE bei "Schlag den Raab"! "The END", das neue Album der Black Eyed Peas erscheint zwar erst am 5. Juni, doch schon jetzt lässt und Will.I.Am einen Blick auf das Albumcover werfen. In seinem Blog verrät der Black-Eyed-Peas-Chef und Mastermind...
- ProSieben sucht neue Promis für "Schlag den Star" - DWDL.de
- (28.04.2009) An den Quoten liegt es nicht: Auch wenn die vier "Schlag den Star"-Ausgaben nicht mit "Schlag den Raab" mithalten konnten, erreichte die Show hervorragende Werte. Doch ohne wagemutige Prominente ist eine Fortsetzung vorerst nicht möglich....
- Stefan Raab will mit FC Titel holen - koeln.de
- Entstanden ist die Idee zu dem Sportereignis während einer "Schlag den Raab"-Sendung. Der fußballerische Zweikampf auf dem Eis am 18. Januar gefiel Raab so gut, dass er ihn gleich größer aufziehen wollte. Außerdem hat Eisfußball laut Raab "ungeahntes...
Schlag den Raab
Schlag den Raab ist eine Spielshow, die von Raab TV und Brainpool produziert wird. Die erste Ausgabe lief am 23. September 2006 auf ProSieben. In der Show haben die Kandidaten die Möglichkeit, in bis zu 15 verschiedenen Disziplinen bzw. Spielen gegen den TV-total-Moderator Stefan Raab anzutreten. Moderiert wird die Sendung von Matthias Opdenhövel. Auch Elton tritt in fast jeder Folge auf, da er in dem regelmäßigen Spiel „Blamieren oder Kassieren“ als Quizmaster fungiert. Seit der fünften Sendung kommentiert Frank Buschmann die Sport-Wettkämpfe.
Zu Beginn der Show werden jeweils fünf Kandidaten kurz vorgestellt. Die Fernsehzuschauer entscheiden dann per kostenpflichtigem Televoting, welcher der Kandidaten gegen Raab spielt. Als Preisgeld stand in der ersten Sendung am 23. September 2006 eine Gewinnsumme von 500.000 Euro bereit. Wenn Raab gewinnt, geht das Geld in einen Jackpot, in den nächsten Sendungen stehen dann jeweils 500.000 Euro mehr zur Verfügung.
Raab und sein Gegner duellieren sich in bis zu fünfzehn verschiedenen Spielen aus verschiedenen Bereichen wie Sport, Wissen, Geschick oder Taktik. Dabei gibt es für das erste Spiel einen Siegpunkt und dann für jedes folgende Spiel immer einen Punkt mehr, also für das zweite zwei Punkte, für das dritte drei und dann schließlich am Ende für das fünfzehnte Spiel 15 Punkte. Die Show ist beendet, sobald einer der Kontrahenten nicht mehr von seinem Gegenspieler eingeholt werden kann, das heißt, wenn einer von beiden mindestens 61 von möglichen 120 Punkten erreicht hat. Dieser Fall tritt frühestens nach dem elften Spiel ein. Haben der Kandidat und Raab nach fünfzehn Spielen beide genau 60 Punkte, gibt es ein Entscheidungsspiel, ein so genanntes Stechen, welches dann endgültig die Entscheidung herbeiführt.
Am 29. März 2007 meldete SevenOne International, dass das Format an die Produktionsfirma Zodiak Television Group verkauft wurde und dort unter dem Namen Beat Your Host in Großbritannien, Italien, Schweden, Finnland, den USA, Frankreich, Spanien, Belgien und Rumänien mit eigenen Moderatoren umgesetzt wird. Mittlerweile konnte der Auslandsvermarkter von ProSiebenSat.1 die Show in 16 Länder verkaufen, zuletzt auf der Fernsehmesse MIPTV in Cannes nach Dänemark und Kroatien.
In Großbritannien und Nordirland wird das Format bei ITV als wöchentliche Sendung unter dem Titel Beat the Star ausgestrahlt und von Vernon Kay moderiert. In jeder Sendung treten ein Prominenter und ein vorher qualifizierter Kandidat in nur 7 Spielen gegeneinander an. Es geht um £50.000, die in den Jackpot kommen, falls der Kandidat verliert. Eine Sendung hat eine Länge von 75 Minuten. Am 20. April 2008 startete die zuvor in Köln aufgezeichnete Show mit einer Spitze von 5,9 Millionen Zuschauern. Prominenter Kandidat in der ersten Folge war Boxer Amir Khan. Die Kritiken zur ersten Ausgabe von Beat the Star fielen mitunter schlecht aus.
Im Herbst 2008 wurde die Sendung unter dem Titel Vem kan slå Filip och Fredrik („Wer kann Filip und Fredrik schlagen?“) erstmals im schwedischen Sender Kanal 5 ausgestrahlt. Die schwedischen Komiker Fredrik Wikingsson und Filip Hammars treten als Team gegen einen zuvor qualifizierten Kandidaten an. Die erste Ausgabe der Show erreichte in der Altersgruppe der 15- bis 45-Jährigen einen Marktanteil von 39,5 % und ist damit die bisher erfolgreichste Eigenproduktion des schwedischen Senders YTD Kanal 5. Der Minimalgewinn liegt bei 500.000 Schwedischen Kronen.
Am 29. November 2008 wurde die Sendung unter dem Titel Qui peut battre Benjamin Castaldi? („Wer kann Benjamin Castaldi schlagen?“) auf dem französischen Sender TF1 ausgestrahlt. Auch in Frankreich ist die Sendung ähnlich erfolgreich und erreichte in der Kernzielgruppe bereits über 40 Prozent Marktanteil.
Die kroatische Adaption wurde erstmals am 20. Februar 2009 unter dem Titel Pobijedi Šolu („Schlag Šola“) auf dem Fernsehsender RTL ausgestrahlt. Ein Kandidat trat in der Show in 15 Runden gegen den Handballspieler Vlado Šola an. Die Moderation der Sendung wird von Belma Hodžic übernommen.
Bisher wurden auf ProSieben 15 Ausgaben von „Schlag den Raab“ ausgestrahlt. Dabei hat Raab viermal verloren und elfmal gewonnen. Der Kandidat Matthias besiegte Raab als Erster und gewann in der dritten Ausgabe 1,5 Millionen Euro. Peter gewann in der fünften eine Million und Martin in der sechsten eine halbe Million. Nach diesen beiden Niederlagen siegte Raab viermal hintereinander, bis in der elften Ausgabe Olufemi die angesetzte Siegprämie von 2,5 Millionen Euro gewann. Dies war zugleich auch die bisher längste Ausgabe, welche bis 01:32 Uhr ging, um 01:28 Uhr erzielte Olufemi im Elfmeterschießen den entscheidenden Treffer.
Die Sendung läuft immer samstags ab 20:15 Uhr.
Als Ableger von „Schlag den Raab“ sendet ProSieben die Show „Schlag den Star“, die ähnlich konzipiert ist, aber mit rund zwei Stunden eine kürzere Sendezeit als „Schlag den Raab“ hat. Es werden hier nur neun Spiele mit steigendem Spielwert bestritten; Gewinner ist, wer zuerst 23 Punkte erkämpft hat. Raab selbst tritt dabei nicht als Gegner, sondern als Moderator auf. Das Spielprinzip bleibt bestehen, allerdings tritt bei „Schlag den Star“ jeweils ein Zuschauer gegen einen von Sendung zu Sendung wechselnden Prominenten an. Das Preisgeld liegt bei 50.000 Euro. Gewinnt der Prominente, wandert das Geld – wie bei „Schlag den Raab“ – in den Jackpot und erhöht damit den möglichen Gewinn in der folgenden Show.
Stefan Raab
Stefan Konrad Raab (* 20. Oktober 1966 in Köln) ist ein deutscher Showmaster, Entertainer, Musiker und Musikproduzent.
Raabs Eltern betrieben in Köln-Sülz eine Metzgerei. In Sülz war er in seiner Kindheit auch Ministrant. Er hat eine Schwester.
Nachdem Raab seine Abiturprüfung 1986 am von Jesuiten geleiteten Aloisiuskolleg in Bad Godesberg bestanden hatte, leistete er 1986/1987 seinen Grundwehrdienst ab (Flugbereitschaft BMVg in Köln-Wahn). Im Anschluss studierte er fünf Semester Rechtswissenschaft in Köln und Bielefeld und absolvierte parallel eine Metzgerlehre im elterlichen Betrieb, die er mit der Note „sehr gut“ als Bezirksbester abschloss.
Raab schirmt sein Privatleben sowie seine Familie von der Öffentlichkeit, besonders von den Medien ab. Mit seiner Lebensgefährtin Nike hat Raab zwei Töchter.
Als Produzent von Werbejingles machte sich Stefan Raab 1990 selbständig (Jingles & Spots für ARD-Morgenmagazin, Bärbel Schäfer, Blend-a-Med, Veronas Welt). Unter anderem produzierte er für Bürger Lars Dietrich, Die Prinzen und das RIAS-Rundfunkorchester. Er hat einen eigenen Musikverlag, den Roof Groove Musikverlag Stefan Raab, der die Rechte seiner musikalischen Werke verwaltet. Der Name spielt auf den Ort des ersten Studios an, das sich in seiner Dachgeschosswohnung befand. Veröffentlicht wird unter dem Plattenlabel RARE (= Raab Records).
1990 erschien sein erstes Album The Best of Schäng and the Gäng Vol. 3, an dem auch der Jazz-Trompeter Till Brönner mitwirkte, 1993 folgte Get Ready mit Instrumentalmusik.
1994 sang er in seiner Sendung Vivasion während der Berichterstattung zur Fußball-Weltmeisterschaft live einen Rap-Song über den damaligen Bundestrainer Berti Vogts. Kurz darauf veröffentlichte er diesen Song als Stefan Raab & die Bekloppten unter dem Titel Böörti Böörti Vogts, der Song erreichte im Juli 1994 Platz 4 der deutschen Hitparade. 1995 folgte eine Coverversion von „Ein Bett im Kornfeld“ von Jürgen Drews, das er zusammen mit Bürger Lars Dietrich und Jürgen Drews singt. Die Single erreichte Platz 27 in der deutschen Hitparade.
Im März 1996 kam er mit dem Lied Hier kommt die Maus, das zum 25. Geburtstag der Kinderfernsehsendung Die Sendung mit der Maus veröffentlicht und mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde, bis auf Platz 2 der deutschen Hitparade. Mit dem ECHO 1997 erhielt er die Auszeichnung als bester nationaler Produzent des Jahres für sein Album Schlimmer Finger.
Im Frühjahr 1998 komponierte er unter dem Pseudonym Alf Igel – eine Anspielung auf Ralph Siegel – den Hit Guildo hat euch lieb für den Sänger Guildo Horn, der damit beim Eurovision Song Contest unter 25 Teilnehmern den siebten Platz erzielte. Auch in der deutschen Hitparade war der Titel erfolgreich und kam auf Platz 4.
Nach dem Start der Sendung TV total benutzte Raab zahlreiche Fernsehausschnitte zur Komposition neuer Hits wie zum Beispiel im Sommer 1999 Ö la Palöma Blanca der „Ö La Palöma Boys“. Kurz danach folgte der Song Maschen-Draht-Zaun (der Dreifach-Gold erreichte). Im Mai 2000 nahm er mit dem Titel Wadde hadde dudde da? selbst am Eurovision Song Contest teil und erreichte Platz 5. Im September 2000 produzierte er die Single Ho Mir Ma Ne Flasche Bier, bei der ein Sprachausschnitt von Gerhard Schröder verwendet wurde. Im November 2001 komponierte, interpretierte und produzierte er den Song Wir kiffen. Im November 2002 schrieb er den Hit Gebt das Hanf frei!, bei dem er einen Ausspruch des Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele benutzte. Ebenfalls 2001 produzierte er als puerto-ricanischer Sänger Eddie Rodriguez für einen McDonald’s-Werbespot den Titel Sensacion mit dem er Platz 30 der deutschen Charts erreichte.
Ende 2003 bis Anfang 2004 landete er einen großen Erfolg mit dem Casting-Wettbewerb SSDSGPS (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star), mit dem er einen Kandidaten für den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2004 suchte. Der Gewinner dieses Casting-Wettbewerbs, Max Mutzke, erreichte bei der Vorauswahl Germany 12 Points den ersten Platz, womit Raab sich zum dritten Mal einen Auftritt beim Eurovision Song Contest sicherte. Unter 24 Teilnehmern erreichte Max Mutzke den achten Platz, in der deutschen Hitparade gelang der Sprung von 0 auf Platz 1. Für das Konzept von SSDSGPS erhielt Raab 2005 einen Adolf-Grimme-Preis.
2005 initiierte Stefan Raab in Anlehnung an den Eurovision Song Contest den Bundesvision Song Contest. Dabei repräsentieren die Teilnehmer die verschiedenen Bundesländer. Nach eigener Aussage war eine seiner Hauptmotivationen zur Gründung dieses Wettbewerbs, deutsche Musiker zu fördern. Daher singen die Teilnehmer ihre Texte dort auch in deutscher Sprache.
Raab schrieb auch mehrere Lieder für den Bully-Film (T)Raumschiff Surprise – Periode 1; darunter den als Single erschienenen Song Space Taxi, in dem er auch zusammen mit Michael „Bully“ Herbig (Mr. Spuck), Christian Tramitz (Captain Kork) und Rick Kavanian (Schrotty) singt.
Seine letzte Single I want Rock veröffentlichte er unter dem Pseudonym Dicks On Fire – ebenfalls eine Auskopplung aus dem bereits ein Jahr vorher erhältlichen Soundtrack zu „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“. Diese Gruppe besteht außer ihm noch aus Rick Kavanian und Max Mutzke, der den Refrain singt. Im Rahmen der 2. Stock Car Crash Challenge veröffentlichte Raab erneut einen Song mit Dicks on Fire unter dem Namen Superbad Motherfucker.
Die Fernsehkarriere von Stefan Raab begann im November 1993 eher zufällig beim Musiksender VIVA, dem er eigentlich seine Programmjingles anbieten wollte. Nach einem Casting wurde ihm die Moderation der Sendung Vivasion angeboten, die von Dezember 1993 bis Dezember 1998 ausgestrahlt wurde. Außerdem moderierte er die monatlich ausgestrahlte Sendung Ma kuck’n. Entdeckt wurde er von Aufnahmeleiter Marcus Wolter, der auch die Show TV total entwickelte.
Seit März 1999 moderiert Raab die Sendung TV total auf dem Privatsender ProSieben, die anfangs wöchentlich ausgestrahlt wurde und seit Frühjahr 2001 viermal pro Woche läuft. Daneben organisiert und vermarktet Raab in unregelmäßigen Abständen Show-Veranstaltungen, unter anderem die Wok-Weltmeisterschaft, Schlag den Raab, TV Total Turmspringen, Stockcar-Rennen, Parallelslalom und am 6. Juni 2008 die Premiere der Autoball-Europameisterschaft (siehe auch Sondersendungen bei TV total). Die Sendung Schlag den Star wird ebenfalls von Raab TV produziert.
2005 übernahm er zum zehnjährigen Jubiläum des Comets, des Musikpreises des Senders VIVA, zusammen mit Gülcan Kamps die Moderation der Verleihung. Ausgestrahlt wurde die Show erstmals auf ProSieben und später auf VIVA mehrfach wiederholt.
Außerdem produzierte seine Firma Raab TV (Raab und Brainpool halten je 50 %), eine Tochter der Brainpool TV GmbH (Stefan Raab besitzt als Gesellschafter 25 % der Anteile), mehrere Comedy-Sendungen wie z. B. elton.tv.
1997 moderierte Stefan Raab im WDR/Eins Live die zweistündige Sendung Raabio, eine Radio-Entertainment-Show mit Musik, die live gesendet wurde. Außerdem nahm Raab die Telefon-Comedy-Folgen Professor Hase auf, bei denen er telefonisch nichts ahnende Mitmenschen als Professor Hase anrief und verschaukelte.
Für die Unterhaltungssendung TV total erhielt Raab den Deutschen Fernsehpreis sowie den Comedy-Preis Die bronzene Rose von Montreux. Als Komponist und Produzent veröffentlichte er zahlreiche Singles, die mit Gold und Platin ausgezeichnet wurden. Für seine Castingreihe „Stefan sucht den super Grand Prix Star“ (SSDSGPS) im Rahmen von TV Total gewann er 2005 den Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Spezial für die „Entdeckung und Förderung junger Musiktalente“. Am 29. Mai 2005 wurde Stefan Raab, der in seinen Sendungen vielfach besonders zwischen deutscher und türkischer Kultur zu vermitteln versucht, neben Johannes Rau mit dem Deutsch-Türkischen Freundschaftspreis ausgezeichnet. In den Jahren 2000 bis 2003 erhielt er jeweils den Goldenen Bravo Otto in der Kategorie „Comedystar“. 2000 und 2005 wurde Raab mit dem ECHO in der Kategorie Nationaler Produzent ausgezeichnet. Ebenfalls einen ECHO erhielt er 2005 in der Kategorie Medienpartner des Jahres. Am 29. September 2007 erhielt Raab den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Unterhaltungssendung für die fünfte Ausgabe von Schlag den Raab. Am 6. Februar 2008 erhielt Schlag den Raab die Goldene Kamera. Des Weiteren wurde Raab am 27. November 2008 der Medienpreis Bambi in der Kategorie „Entertainment“ verliehen.
Stefan Raab ist ein in Teilen sehr umstrittener Medienstar. Seine Karriere wurde von Klagen und heftiger Kritik begleitet. Vorgeworfen wird ihm unter anderem, dass sein Humor häufig auf Kosten schwächerer oder medienunerfahrener Menschen gehe. Auch sollte sich Stefan Raab bestehender Vorurteile gegenüber gesellschaftlichen Randgruppen bedienen und sie weiter bestärken. „Was Raab hier macht, ist Unterhaltung nach dem Motto: Je niedriger die Schublade, desto höher die Quote“, sagte beispielsweise der CDU/CSU-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach.
Für Aufsehen sorgte Raab, als es 2005 in einem Beitrag seiner Sendung hieß, Sachsen sei so beliebt, dass einmal 1000 Engländer auf einmal zu Besuch gekommen seien. Dies war eine Anspielung auf das Bombardement der Stadt Dresden durch britische Luftkräfte, bei dem 1945 etwa 35.000 Zivilisten ums Leben kamen. Raab entschuldigte sich in einer schriftlichen Stellungnahme für die Äußerung, nachdem sich Sachsens Ministerpräsident mit den Worten „kein Dresdner, kein Sachse und kein Deutscher hat für diese bodenlose Geschmacklosigkeit Verständnis“ beim Haussender Raabs beschwert hatte.
Raab wird auch vorgeworfen, er würde einerseits zwar immer wieder das Persönlichkeitsrecht von anderen Leuten angreifen und doch andererseits seine eigene Familie streng von der Öffentlichkeit abschirmen (siehe oben). Raab argumentiert dagegen in Interviews, dass seine satirischen Darstellungen sich gerade auf Menschen beziehen, die ihre Persönlichkeit und ihr Privatleben aus eigener Entscheidung heraus in die Öffentlichkeit tragen und sich damit zum legitimen Objekt von Satire machen.
Die von Raab unfreiwillig berühmt gemachte Regina Zindler, der ihre Medienpräsenz zur psychischen Belastung wurde, sah sich gezwungen, ihren Wohnort zu wechseln.
Im Laufe seiner Karriere wurden zahlreiche Klagen gegen Stefan Raab erhoben, von denen einige auch der Öffentlichkeit bekannt geworden sind.
Das Oberlandesgericht Köln verurteilte Stefan Raab zu einer Zahlung von 5.000 Euro an einen Mann, den er in seiner Show als „schwule Sau“ beleidigt hatte.
Auch die Klage einer 16-jährigen Schülerin, über deren Namen er sich exzessiv lustig gemacht und ihr unter anderem gute Chancen im Pornogeschäft vorausgesagt hatte, wurde gerichtsanhängig. Diese beklagte, in Folge dieser „derben Späße“ obszöne nächtliche anonyme Anrufe zu erhalten, den Belustigungen ihrer Mitschüler und den Beleidigungen fremder Passanten ausgesetzt zu sein. Das Oberlandesgericht Hamm verurteilte Raab schließlich wegen schwerwiegender Verletzung der Persönlichkeitsrechte zu 70.000 Euro Schadensersatz.
In einem weiteren Fall hatte Raab in seiner Sendung vom 6. September 2004 einen Ausschnitt der hr-Nachrichten Hessen-Aktuell gezeigt, in der die damals 28-jährige Türkin Nil S. aus Frankfurt zu sehen war, die die Schultüte ihrer gerade eingeschulten Tochter in der Hand hielt. Er kommentierte die Szene mit den Worten: „Unfassbar, oder? Die Dealer tarnen sich immer besser.“ Nach mehreren Gerichts- und Berufungsverfahren nahm die Klägerin ein Schmerzensgeldangebot in Höhe von 20.000 Euro zusammen mit einem Entschuldigungsschreiben an und zog im Gegenzug ihre Klage zurück.
Raab selbst gewann eine Klage gegen den Musiker und Produzenten Moses Pelham. Dieser hatte ihm 1997 hinter den Kulissen der ECHO-Verleihung ins Gesicht geschlagen und dabei das Nasenbein gebrochen, weil Raab ihn in einer Sendung seiner Show mit „Möschen“ tituliert hatte und Pelham über längere Zeit Gegenstand von Satiren war, u. a. wurden Interviews und Videoclips verulkt und die Zuschauer aufgefordert, gebastelte Moses-P-„Köpfe“ in die Sendung zu schicken. Raab wurde ein Schmerzensgeld von 10.000 D-Mark zugesprochen, das er anschließend für einen guten Zweck spendete.
Am 26. Juni 2008 wurden Raab und seine Produktionsfirma Brainpool vom Bundesgerichtshof zur Zahlung einer Lizenzgebühr von 1278,23 Euro an die ARD verurteilt. Grund dafür war die Ausstrahlung eines 20-sekündigen Ausschnittes des NDR in seiner Sendung TV total.
Am 11. Juli 2008 hat der NDR die Produktionsfirma Brainpool auf 568.000 Euro verklagt, weil insgesamt 309 Ausschnitte aus NDR-Produktionen verwendet wurden.
Anmerkung: -- nicht veröffentlicht.
Anmerkung: * Single befindet sich aktuell in den jeweiligen Charts, Höchstpositionen können sich verändern.
TV total
TV total ist eine von der Produktionsfirma Brainpool und Raab TV sowie von Fernsehproduzent Marcus Wolter entwickelte und von Stefan Raab moderierte Show auf ProSieben. Die Premiere war am 8. März 1999. Ursprünglich wöchentlich gesendet, läuft die Sendung seit Februar 2001 viermal in der Woche, montags bis donnerstags. Gleichzeitig zog TV total vom Theater am Rudolfplatz in ein Studio im Mediengebäude Capitol an den Kölner Ringen um. Seit 2003 gibt es ein eigenes Studio der Firma Brainpool im Stadtteil Mülheim. Seit dem 14. Januar 2008 wird die Show in 16:9 ausgestrahlt, zuvor wurden nur einzelne Events wie das Turmspringen in diesem Format übertragen.
Im Jahr 1997 produzierte Raab die Sendung „Das kann ja mal passieren“. Mit dieser Sendung, die erstmals auf der „Best of TV total Vol. 2“-DVD in voller Länge zu sehen ist, versuchte er die Sender von seinem Konzept zu überzeugen. Es dauerte jedoch noch einige Zeit, bis ProSieben ihm seine eigene Sendung gab, die dann als „TV total“ ausgestrahlt wurde. Viele Elemente der Ur-Version, bei der Karl Dall, Verona Feldbusch und Rudolph Moshammer zu Gast waren, wurden auch später noch verwendet: der Schreibtisch mit den „Nippeln“, die Band neben der Treppe und Einspieler im Stile von „Raab in Gefahr“. Das Quiz mit den zusammengesetzten Melodien wurde in ähnlicher Form in den ersten Ausgaben von Schlag den Raab gespielt.
TV total hat starke Ähnlichkeit mit einer Late-Night-Show. So gibt es einen Monolog am Anfang der Sendung, eine eigene Showband, den fahrbaren Schreibtisch, Talkgäste, Einspieler zu bestimmten Themen sowie Auftritte von Musikern und Stand-Up-Comedians. Nach den schlechten Erfahrungen von Gottschalk late night und um eine Konkurrenz zur Harald Schmidt Show zu vermeiden, wurde das Konzept für ein jüngeres Publikum angepasst und erweitert. Die respektlose Auseinandersetzung mit Pannen und fragwürdigen Entwicklungen im deutschen Fernsehen war eine zentrale Komponente (wie zuvor schon bei Kalkofes Mattscheibe), was auch in Name und Logo (Fernsehapparat mit Teufelshörnern) der Sendung zum Ausdruck kommt. Mittlerweile ist dieser Aspekt aber zugunsten einmaliger oder wiederkehrender Sonderrubriken etwas zurückgedrängt worden. Oft bezieht sich Raab während des Monologs und im weiteren Verlauf der Sendung nicht auf Fernsehausschnitte, sondern besondere Meldungen in der Tagespresse.
Die Auseinandersetzung mit der aktuellen Fernsehlandschaft findet hauptsächlich über das Einspielen der lustigsten Szenen am Anfang der Sendung statt. Einige kurze Ausschnitte, die auch außerhalb des ursprünglichen Kontexts komisch sind, werden von Raab über spezielle Knöpfe (sogenannte Nippel) an seinem Schreibtisch während der Sendung eingespielt, wenn es in die Situation passt oder auch nur eine ungewollte Pause entsteht. In der Anfangszeit gab es noch einige spezielle fernsehbezogene Rubriken. Mangels Material oder Resonanz wurden diese aber später aus der Sendung entfernt.
Der am 10. April 2003 verstorbene Willi Heß trat als Türsteher auf (Willi macht die Tür) oder konfrontierte in weiteren Einspielern andere ältere Menschen mit Jugendsprache (Check it out Willi).
Die Thüringer Krankenschwester Isabel Kilian, die Raab anlässlich einer Blutspende-Aktion im November 2001 entdeckte, lockte bei Isabel fragt nach Passanten aus der Reserve, indem sie ihnen immer wieder die gleiche Frage stellte.
Musikalisch untermalt wird die Sendung von der Band heavytones, die die von Raab komponierte Titelmelodie am Anfang und Ende der Sendung sowie die diversen Jingles zur Werbepause spielt. Oft begleiten die Heavytones auch Live-Auftritte von Gästen. Von Zeit zu Zeit wird die Hausband durch prominente Gastbands oder interessante musikalische Gruppen wie die Formation Wildes Holz ersetzt.
Die Heavytones sind: Wolfgang Norman Dalheimer (Keyboards), Herb Jösch (Schlagzeug), Dominik Krämer (Bass), Hanno Busch (Gitarre), Alfonso Garrido (Percussion), Rüdiger Baldauf (Trompete), César Pérez (Posaune) und Niels Klein (Saxophon).
In der Woche nach Ostern 2006 wurde die Band Heavytones für drei Sendungen durch die Heavytones Kids ersetzt. Das Publikum wählte eine Woche vorher die jungen Talente im Alter zwischen sechs und 14 Jahren. Zur der Band gehörten Max (Gitarre), Constantin (E-Bass), Marcel (Keyboard), Dorothea (Percussion), Adriano (Schlagzeug), Felix (Trompete), Katharina (Posaune) und Jenny (Saxophon). Einen weiteren Auftritt hatten die jungen Musiker in der Silvester-Sendung von TV total gemeinsam mit Tobias Regner.
Ende 2003/Anfang 2004 initiierte Raab die Casting-Show „SSDSGPS“ (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star), die zwar den Namen von Deutschland sucht den Superstar (DSDS) parodierte, sich aber als ernst zu nehmende und stärker auf das musikalische Talent ausgerichtete Alternative hierzu verstand.
Mit dem Wettbewerb suchte er einen Kandidaten für die deutsche Vorausscheidung des Eurovision Song Contest. NDR-Unterhaltungschef Dr. Jürgen Meier-Beer hatte ihm eine Wildcard versprochen, falls sein Künstler Erfolg in den Charts haben sollte. Die Jury bestand aus Raab, Thomas Anders und Joy Fleming.
Als Sieger aus SSDSGPS ging Maximilian Mutzke hervor, der sich im Finale gegen Bonita Jeanetta Louw, Vanessa Henning und Alex Schröder durchsetzte. Mit deutlichen 92 Prozent schaffte er später im deutschen Vorausscheid die Qualifikation für das ESC-Finale. In Istanbul erreichte er mit seinem Nr.-1-Hit „Can't wait until tonight“ den 8. Platz.
Raab erhielt für SSDSGPS 2005 einen Adolf-Grimme-Preis.
Moderiert wurde die Show von Stefan Raab, Elton und Annette Frier.
Als Nachfolger von SSDSGPS entstand 2007 SSDSDSSWEMUGABRTLAD.
Die Abkürzung steht für „Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gerne auch bei RTL auftreten darf!“ und entstand, als im April 2007 bei Deutschland sucht den Superstar der Kandidat Max Buskohl die Casting-Show verließ und RTL ihm mit Hinweis auf bestehende Verträge untersagte, unmittelbar danach bei TV total aufzutreten. Raab startete eine Kampagne unter dem Motto „Freiheit für Max Buskohl“, in der er mit der Verwendung eines abgewandelten RAF-Entführungsfotos für Wirbel sorgte. Nachdem die von Kritikern als PR-Aktion eingeschätzte Aktion gescheitert war, startete Raab seine neue Castingshow.
Den Kandidaten war die Auswahl der Lieder freigestellt, auch eigene Produktionen waren erlaubt. Aus den Bewerbern, die sich in einer Casting-Box vorstellten, wurden zwanzig Kandidaten ausgewählt. Die Kandidaten präsentierten sich in zwei Vorrunden dem Publikum und der Jury, die aus Stefan Raab, Max Buskohls Vater Carl Carlton und einem Gastjuror bestand. Per Televoting wurden zehn Kandidaten in die nächste Runde gewählt, die sich in weiteren Live-Shows bewähren mussten.
Im Finale am 10. Januar 2008 traten der Country-Musiker Mario Strohschänk, Rockmusik-Sängerin Steffi List aus Schweinfurt, der Balladenschreiber Gregor Meyle und die damals 18-jährige Schweizerin Stefanie Heinzmann aus Eyholz an. Strohschänk schied als Erster aus; alle Kandidaten präsentierten ihre kurz vorher aufgenommenen Singles erstmals live. Die aus dem Kanton Wallis stammende Stefanie Heinzmann gewann schließlich den Wettbewerb und erhielt einen Plattenvertrag.
Moderiert wurde die Sendung von Elton und Johanna Klum.
Aus Enttäuschung über die schwachen Ergebnisse beim Eurovision Song Contest erfand Stefan Raab einen neuen musikalischen Wettbewerb. Beim Bundesvision Song Contest traten statt europäischer Staaten die 16 deutschen Bundesländer gegeneinander an. In den regulären Ausgaben von TV total wurden pro Sendung ein Teilnehmer vorgestellt. Wie beim europäischen Vorbild findet der Wettbewerb immer im Bundesland des Vorjahressiegers statt. Bei der ersten Ausgabe am 12. Februar 2005 in Oberhausen gewann die Band Juli mit dem Titel Geile Zeit vor Fettes Brot und Sido. 2006 in Wetzlar setzte sich die Gruppe Seeed mit Ding gegen Revolverheld und In Extremo durch. 2007 triumphierten Oomph! und Marta Jandová mit Träumst du vor Jan Delay und Kim Frank. Beim Contest in Hannover gewann am 14. Februar 2008 Subway to Sally mit einem Punkt Vorsprung vor Clueso.
Der Bundesvision Song Contest 2009 fand am Freitag den 13. Februar 2009 in Potsdam statt. Gewonnen hat der Berliner Reggae- und HipHop-Musiker Peter Fox, der den Wettbewerb schon 2006 mit seiner Gruppe Seeed gewann. Er erreichte mit 174 Stimmen das bisher beste Ergebnis in der Geschichte des Bundesvision Song Contests. Den zweiten Platz belegte die Band Polarkreis 18 aus Sachsen mit 131 Stimmen, gefolgt von der Metalband Rage (112 Stimmen) aus NRW.
Im April 2005 veranstaltete Raab eine Jazz-Night rund um den Swing. Gemeinsam mit Maximilian Mutzke, Tom Gaebel, Helge Schneider und einer eigens engagierten Bigband präsentierte er neue Versionen bekannter Lieder wie Hänschen Klein, Über den Wolken oder My Way. Am 22. Dezember 2005 folgte die Große Nacht der Stars mit Jeanette Biedermann, Wigald Boning, Tom Gaebel, Luise Koschinsky, Oli.P, Lucy Diakowska, Maximilian Mutzke, Melanie Chisholm, Michael Bublé und Scooter.
Nachdem er einige Jahre zuvor mit einer Wildcard an der Foxtrott-WM teilgenommen hatte, präsentierte Stefan Raab im Oktober 2005 eine Tanzwoche. Mit einer Profitänzerin stellte er die Tänze Samba, Jive, Rumba und Cha-Cha-Cha vor.
Ähnlich wie der amerikanische Entertainer Andy Kaufman für den Titel „Inter-Gender Wrestling Champion of the World“ gegen Frauen in den Wrestling-Ring stieg, kämpfte Stefan Raab gegen Regina Halmich bei zwei Kämpfen um den Titel „Weltmeisterin sämtlicher Klassen“.
Den ersten Kampf über fünf Runden à zwei Minuten gegen die Weltmeisterin im Fliegengewicht verlor die „Killerplauze“ am 22. März 2001 nach Punkten. Die Live-Übertragung brachte Prosieben mit einem Marktanteil von 73,5 % den bisherigen Bestwert in seiner Geschichte.
Am 30. März 2007 kam es in der ausverkauften Kölnarena zum Rückkampf zwischen Regina Halmich und Stefan Raab unter dem Motto Die Rückkehr der Killerplauze. Das mit einem Panzer, einem Käfig und lauter Musik inszenierte Show-Duell war die zentrale Veranstaltung der McFit-Fight Night, in der es u. a. auch zum WM-Kampf von Susianna Kentikian kam. Raab verlor erwartungsgemäß, konnte aber alle sechs Runden überstehen. Weil Elton nicht an ihn geglaubt hatte, musste der Show-Praktikant im November 2007 den New-York-City-Marathon absolvieren. Er lief ihn in fünfeinhalb Stunden und einer Sekunde, Stefan würdigte Eltons Leistung indem er ihn zum Showoberpraktikanten beförderte. Moderiert wurde das Event von Oliver Welke, Dariusz Michalczewski, Matthias Preuss, Jan Stecker und Johanna Klum.
In der Wetten, dass..?-Sendung vom 22. Februar 2003 bot Raab als Wettpate an, die Bob-Bahn in Winterberg in einem Wok herunterzufahren. Daraus entstand die „Wok-Weltmeisterschaft“, bei der prominente Teilnehmer aus Sport und Show jedes Jahr in der Einer- und Vierer-Disziplin antreten. Austragungsorte sind die Bahnen in Winterberg, Innsbruck und Altenberg im Erzgebirge. Die erfolgreichsten Teilnehmer sind der Olympia-Sieger Georg Hackl, der Musiker und Extremsportler Joey Kelly, der Moderator Stefan Gödde und Raab persönlich.
Am 4. April 2002 trat Stefan Raab im Eisschnelllauf gegen die Olympiasiegerin Claudia Pechstein an. Er gewann das Rennen über 3000 Meter knapp, jedoch dank eines Vorsprungs von 900 Metern.
Am 30. September 2004 veranstaltete Stefan Raab auf dem CHIO-Gelände in der Aachener Soers ein Springreit-Championat mit vielen Prominenten. Die Dressurreiterin Isabell Werth gewann den Wettbewerb vor Tobias Schlegl und Charlotte Karlinder, Raab schied nach dem zweiten Durchgang aus.
Als weiterer sportlicher Wettbewerb fand das „TV total Turmspringen“ erstmals am 16. Dezember 2004 in der Olympia-Schwimmhalle in München statt, den die Sängerin Lucy Diakowska im Einzel sowie die Stabhochspringer Danny Ecker und Lars Börgeling im Synchronspringen gewannen. Am 26. November 2005 gab es eine Neuauflage in der Schwimm- und Sprunghalle im Berliner Europasportpark. Im Einzelwettbewerb gewann Lars Börgeling vor Britta Kamrau und Kai Böcking. Im Synchronspringen verteidigten Danny Ecker und Lars Börgeling ihren Titel aus dem Vorjahr vor Kai Böcking und Norbert Dobeleit sowie Bürger Lars Dietrich und Ben. Am 24. November 2007 gab es eine weitere Auflage in der Olympia-Schwimmhalle in München, bei der Joey Kelly bei seinem ersten Turmspringen die Einzelwertung gewann. Kai Böcking und Norbert Dobeleit gewannen das Synchronspringen. Bei der vierten Auflage am 18. Oktober 2008 war im Einzelspringen der Schauspieler Steffen Groth erfolgreich. Den Sieg im Synchronspringen konnte sich Groth gemeinsam mit seiner Schauspielkollegin Wolke Hegenbarth sichern.
Bei einem Beitrag für die Rubrik „Raab in Gefahr“ lernte der Moderator das Stockcar-Rennen kennen und veranstaltete den eigenen Wettbewerb in der Gelsenkirchener Veltins-Arena. Bei der „Stock Car Crash Challenge“ gibt es drei Wettbewerbe in den Klassen 1500, 1900 und 3000 cm³ sowie ein „Rodeo-Rennen“, das so lange dauert, bis nur noch ein Auto fahrtüchtig ist. Die erste Ausgabe fand am 25. Juni 2005 statt. Die Gewinner waren Jan Stecker (1500), Ben (1900) und Stefan Raab (3000) sowie Mathias Lauda (Rodeo). Bei der zweiten Ausgabe am 7. Oktober 2006 triumphierten Axel Stein (1500), Christian Clerici (1900) und erneut Stefan Raab (3000) sowie Joey Kelly (Rodeo). Bei der dritten Ausgabe am 20. Oktober 2007 gewannen Brösel (1500), Matthias Opdenhövel (1900) und Christian Clerici (3000 und Rodeo).
Die vierte Ausgabe fand am 29. November 2008 erstmals nicht in der Veltins Arena, sondern in der LTU arena in Düsseldorf statt. Die Sieger der vierten Ausgabe waren Axel Stein (1500 cm³), Timo Scheider (1900 cm³), Christian Clerici (3000 cm³) und Martin Tomczyk (Rodeo).
Nach einer witterungsbedingten Verschiebung präsentierte Stefan Raab den Großen TV total Parallelslalom am 16. Dezember 2006 aus St. Anton am Arlberg mit 15 prominenten Teilnehmern. Christian Clerici gewann den Finallauf auf der Weltcup-Strecke gegen Richter Alexander Hold. Den dritten Platz sicherte sich DJ Bobo im Duell mit Raab.
Am Freitag, 6. Juni 2008, einen Tag vor der Eröffnung der Fußball-Europameisterschaft 2008, veranstaltete Stefan Raab in der KölnArena die TV total Autoball-Europameisterschaft 2008. Entstanden ist die Idee nach der siebten Ausgabe von Schlag den Raab, in der Raab gegen seine Gegnerin Sonja bei diesem Spiel gewinnen konnte. Insgesamt ermittelten acht Länderteams mit prominenter Besetzung in der Kölnarena den ersten Autoball-Europameister. Neben Stefan Raab (Deutschland) waren noch Patrick Nuo (Schweiz), Thomas Muster (Österreich), Dariusz Michalczewski (Polen), Giovanni Zarrella (Italien), Bülent Ceylan (Türkei), Sergej Barbarez (Bosnien-Herzegowina) und Raabs Dauerrivale Joey Kelly (Irland) mit von der Partie. Die Netto-Spielzeit pro Begegnung betrug fünf Minuten. Aus jeder Vierergruppe qualifizierten sich die beiden besten Spieler für das Halbfinale. Im ersten Halbfinale schied Barbarez gegen Kelly aus, im zweiten Halbfinale gewann Raab gegen Zarrella. Im Finale besiegte Stefan Raab Joey Kelly mit 2:1 und wurde damit erster Autoball-Europameister.
Das nächste Autoball-Event findet 2010 statt.
Neben dem regulären Programm werden in unregelmäßigen Abständen Sondersendungen produziert.
Seit dem 6. Juli 2006 veranstaltet Raab alle paar Monate eine Poker-Nacht. Zusammen mit Elton, drei Prominenten und einem Zuschauer-Kandidaten, der sich im Internet qualifiziert, spielt er Texas Hold’em. Der Gewinner erhält 50.000 €, die zuvor ausgeschiedenen Spieler erhalten 20.000 €, 15.000 €, 10.000 € und 5.000 €, der schlechteste Teilnehmer geht leer aus. Durch die Sendung führen Moderator Oliver Welke, der Experte Michael Körner vom DSF und die Dealerin Gaby.
Von der zweiten bis zur fünften Folge gewann jedes Mal der Internet-Qualifikant. Raab konnte bisher noch kein Turnier für sich entscheiden, dafür siegte schon drei Mal sein Sidekick Elton. Simone Thomalla gewann in der achten Ausgabe als erste Frau; ihr folgte in der zwölften Ausgabe Lilly Kerssenberg, die Lebensgefährtin von Boris Becker.
Die folgende Tabelle nennt die Ergebnisse aller Sendungen. Die Online-Qualifikanten sind dabei kursiv dargestellt.
Die durchschnittliche Platzierung der Dauerteilnehmer Stefan Raab (3,69) und Elton (3,54) lag bisher im Rahmen der Wahrscheinlichkeit (3,50), wohingegen die Online-Qualifikanten im Mittel besser abschnitten (2,85).
Nachdem er für eine Ausgabe der Samstagabend-Show Schlag den Raab eine Bowling-Anlage aufgebaut hatte, veranstaltete Stefan Raab am 25. Oktober 2006 eine Bowling-Runde mit den Gästen Sonya Kraus, Oliver Welke und Elton. Letzterer gewann mit 116 Punkten vor Raab, Welke und Kraus. Am Nikolaus-Abend gab es eine zweite Ausgabe, bei der sich Raab mit 106 Punkten gegen Elton, Jeanette Biedermann und Ben durchsetzte.
Seit 2001 präsentiert ProSieben jedes Jahr zu Silvester ein TV total Silvester Spezial. Bis Silvester 2007 blickten Raab und seine Gäste Christoph Maria Herbst, Rick Kavanian, Michael Herbig und Sonya Kraus auf das abgelaufene Jahr zurück. Seit Silvester 2008 präsentiert Stefan Raab ohne Gäste auf der Couch die besten TV-Ausschnitte, die Hits des Jahres und die Highlights der TV total-Sendungen des Jahres.
Am 17. September 2005 veranstaltete Stefan Raab eine Sondersendung zur Bundestagswahl 2005 mit den Politikern Christian Wulff (CDU), Franz Müntefering (SPD), Guido Westerwelle (FDP), Günther Beckstein (CSU) und Jürgen Trittin (Grüne). Als Co-Moderator half Peter Limbourg vom Partnersender N24. Matthias Opdenhövel präsentierte die Ergebnisse eines Televotings, bei dem jeder, also auch Minderjährige und Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, ihre Stimme für eine Partei abgeben durften: SPD 36,5 %, CDU/CSU 30,1 %, FDP 13,7 %, Grüne 8,9 %, Linkspartei.PDS 10,7 %. Das Ergebnis spiegelte vor allem das politische Spektrum der jüngeren Zielgruppe, war aber vom Trend her genauer als die Vorhersagen der großen Institute. Für die Show erhielten Raab und Limbourg den Goldenen Prometheus in der Kategorie „Coup des Jahres“.
Bei großen Turnieren steht der Fußball im Mittelpunkt der Sendung. Zur WM 2002 präsentierte Raab seine Erlebnisse in Japan, bei der EM 2004 reiste Elton gemeinsam mit Oliver Pocher in einem Wohnwagen durch das Gastgeberland Portugal.
Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde die Sendung unter dem Titel WM total live ausgestrahlt. Raab analysierte dabei das Geschehen rund um die WM, tippte die Spiele und spielte gegen den jeweiligen Studiogast den Blind Kick, ein überdimensionale Variante des Tipp-Kick, bei der lebende Spielfiguren, deren Augen verbunden sind, durch Kommandos von Raab und seinem Gegner gesteuert werden. Im Dezember 2005 hatte Raab bereits die Gruppenauslosung mit großen Übereinstimmungen vorweggenommen.
Am 1. Juni 2006 fand ein Wettlauf mit den Maskottchen von insgesamt 46 Sportvereinen statt, den der Löwe des TV Großwallstadt vor dem Löwen von Bayer 04 Leverkusen, dem Tiger der Walter Tigers Tübingen und dem Zebra Ennatz vom MSV Duisburg gewann.
Parallel zu den Olympischen Spielen 2004 fand die TV total Olympiade statt. Stefan Raab, Elton und jeweils ein prominenter Gast maßen sich in verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen: Hochsprung mit Michael Herbig, Zeitfahrrennen mit Oliver Pocher und 100-Meter-Lauf mit Alida-Nadine Lauenstein. Zu den Olympischen Winterspielen 2006 gab es eine Neuauflage.
Am 2. September 2004 fand das TV total Hochsprung Meeting statt. Pierre Geisensetter gewann mit 1,55 m gegen Elton, Joey Kelly, Matthias Opdenhövel, Simon Gosejohann und Oliver Pocher. Raab konnte verletzungsbedingt nicht teilnehmen.
Vom 9. bis 12. Januar 2006 zeigte Raab Einspieler von seinen Erlebnissen im Schweizer Skiort St. Moritz. Im Studio, das wie eine Alpenhütte gestaltet war, empfing er u. a. den Curling-Experten Max Reiser, die Jodel-Lehrerin Nadja Räss, den Freeski-Meister Alois Bickel und den ehemaligen Skirennläufer Willy Bogner junior.
In der Woche vor dem „Eurovision Song Contest 2004“ zeigten Stefan Raab, Max Mutzke, Elton und andere Gäste die Stadt Istanbul mit beispielsweise der Kultur, Menschen und TV-Auftritten in türkischen Fernsehshows.
In den Jahren 1999 und 2000 war TV total auf dem Höhepunkt der Popularität angelangt und erhielt 1999 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Unterhaltungssendung“. Raab steckt dabei die Grenzen dessen, was an Humor noch als akzeptabel gilt, recht weit ab. Ebenso gewinnen seine Witze ihren Spaß oft auf Kosten Dritter und Fernsehunerfahrener. Aus diesem Grund wurde Raab bereits mehrfach verklagt und beispielsweise im September 2005 wegen Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz (Recht am eigenen Bild) und Beleidigung zu einer Geldstrafe von 150.000 Euro verurteilt . Am 20. Dezember 2007 hatte der Bundesgerichtshof zudem entschieden (Az. I ZR 42/05), dass die Produktionsfirma von TV total sich nicht auf das Zitatrecht berufen könne, wenn es Ausschnitte nahezu unkommentiert ausstrahle, und daher ggf. Lizenzgebühren an andere Fernsehsender zahlen müsse.
Kritik erntet die Sendung in ihrer neuen Ausrichtung, die als Grund für den seit Jahren anhaltenden Zuschauerschwund angesehen wird. War TV total früher noch ein Skurrilitätenkabinett des deutschen Fernsehens, bestimmt heute vor allem als belanglos und bieder angesehener Talk die Sendung, Werbung für von ProSieben produzierte Filme oder Ereignisse wie die Poker-Nacht und die Vermarktung von Popmusikern. Im Jahr 2007 erreichte die Sendung nur noch einen Zuschauerschnitt von 910.000 und liegt mit einer Einschaltquote von 6,5 % unter dem Senderschnitt. Allerdings beginnt die Sendung mittlerweile sehr oft erst um 23:15 Uhr. ProSieben hat seinen Vertrag mit Raab im Jahr 2009 „um mehrere Jahre“ verlängert.
Stefanie Heinzmann
Stefanie Fabienne Heinzmann (* 10. März 1989 in Visp-Eyholz, Kanton Wallis) ist eine Schweizer Pop- und Soulsängerin. Einem breiten Publikum wurde sie als Gewinnerin des Casting-Wettbewerbs SSDSDSSWEMUGABRTLAD von TV total bekannt, der zwischen Oktober 2007 und Januar 2008 im Rahmen von Stefan Raabs Fernsehshow ausgestrahlt wurde.
Die in Eyholz lebende Schülerin der „Handelsschule für Sportler und Künstler“ am Kollegium Brig ist seit 2005 Sängerin der Mundart-Rockband BigFisch. Deren erste Single Chumm ins Wallis avancierte in ihrem Heimatkanton zu einem populären Titel. Vom lokalen Radiosender Radio Rottu Oberwallis (RRO) wurde er zum „grössten Walliser Hit“ des Jahres gewählt.
Im Sommer 2007 bewarb sich Heinzmann als Sängerin für den von Stefan Raab im Rahmen seiner Fernsehshow TV total konzipierten Castingwettbewerb SSDSDSSWEMUGABRTLAD und wurde von den Organisatoren als einer der 20 Teilnehmer der Entscheidungsshows ausgewählt. Mit Interpretationen von überwiegend Soul- und Funkklassikern zog sie in das Finale der besten vier ein. Dort setzte sie sich am 10. Januar 2008 in der telefonischen Abstimmung der Zuschauer als erste Schweizerin in einer deutschen Castingshow gegen ihre Mitbewerber durch. Sie gewann einen Plattenvertrag bei Universal Music und bestritt im Rahmen der Sendung Schlag den Raab einen Live-Auftritt.
Im Mai 2008 schufen Stefanie und ihr Bruder Claudio (auch Manager) die heinzmann-productions GmbH mit je 10 Stammanteilen von je 1000 CHF. Claudio Heinzmann fungiert in der GmbH als Vorsitzender der Geschäftsführung, Stefanie Heinzmann als Geschäftsführerin. Außerdem sind beide als Gesellschafter mit Einzelunterschrift zeichnungsberechtigt.
Bereits am Tag nach dem Finale erschien die erste Single My Man Is A Mean Man – geschrieben von den schwedischen Produzenten Gustav Jonsson, Tommy Tysper und Marcus Sepehrmanesh – zusammen mit den Songs der anderen drei Finalteilnehmer auf einer EP. Heinzmanns erstes eigenes Album Masterplan wurde am 7. März 2008 veröffentlicht. Das Album wurde in den Berliner Numarek-Studios von Marek Pompetzki und Paul NZA produziert. Das Lied Xtal schrieb ihr älterer Bruder Claudio, der seine Schwester zur Teilnahme am Casting motiviert hatte, und sie seitdem als Manager begleitet. Für das Album gab es ebenso wie für die Single My man is a mean man Gold in Deutschland und Doppel-Platin in der Schweiz.
Am 22. Februar 2008 sang Heinzmann zusammen mit der Gruppe Tower of Power im Volkshaus Zürich deren Lied Only so much oil in the ground, mit dem sie bereits im Casting erfolgreich war. Am 9. März fuhr sie bei der Wok-WM in Altenberg im Vierer-Wok mit, der im zweiten Lauf stürzte. Außerdem präsentierte sie ihren Song Like a bullet, der am 18. April als zweite Single erschien. Am Tag der Veröffentlichung trat sie bei RTL in der „ultimativen Chartshow“ auf und belegte in der Rangliste der „erfolgreichsten Castingstars“ Platz 13. Zwei Tage später wurde Heinzmann in Interlaken mit dem Prix Walo als beste Newcomerin ausgezeichnet. In der Kategorie „Publikumsliebling“ war sie ebenfalls nominiert. Am 24. Mai 2008 lobte der Blogger Perez Hilton Heinzmann als „Schweizer Joss Stone“ und sorgte dafür, dass sich nun auch US-amerikanische Labels für Heinzmann interessieren.
Von Mai bis September 2008 absolvierte Heinzmann eine Festival-Tour, bei der sie auf diversen Open-Air-Veranstaltungen in Deutschland und der Schweiz auftrat. Dabei stand sie auch beim größten Musikfest des Wallis, dem Open Air Gampel, auf der Bühne. Am 6. Oktober begann in Saarbrücken ihre bis zum 17. November dauernde Club-Tour durch Deutschland. Bei den Konzerten sang sie neben den Titeln ihres Debütalbum diverse Coversongs, unter anderem von Joss Stone, Norah Jones und KT Tunstall. Einige der Konzerte mussten wegen einer Stimmbandentzündung der Sängerin abgesagt oder verlegt werden. Im Dezember gibt sie acht Konzerte in ihrer Schweizer Heimat. Zu ihrer Band gehören mehrere Mitglieder von BigFisch.
Am 31. Oktober 2008 veröffentlichte Heinzmann die Single „The Unforgiven“. Die Coverversion des gleichnamigen Liedes der Band Metallica entstand durch das Projekt „German Tribute To Metallica“ und ermöglichte der Sängerin ein Treffen mit Schlagzeuger Lars Ulrich. Der Song schaffte es sogar in der Türkei mittlerweile bis auf Position 18 und in Polen auf 10. Am 14. November erschien die Edition Ltd.Deluxe Edt. des Albums Masterplan mit 5 Bonustiteln und einer Bonus-DVD. Die kanadische Sängerin Eva Avila, Siegerin bei Canadian Idol 2006, coverte auf ihrem Ende Oktober 2008 veröffentlichten Album Give me the music Heinzmanns Lieder Like a bullet und Masterplan.
Bei der Echoverleihung 2009 trat Stefanie Heinzmann gemeinsam mit Lionel Richie auf und gewann den Preis für die Beste Künstlerin in der Kategorie Rock/Pop (national). Zwei Tage zuvor wurde die Schweizerin in ihrem Heimatland mit zwei Swiss Music Awards ausgezeichnet.
Im April beginnt Heinzmann ihre neue Festival-Tour. Das neue Album soll Mitte September erscheinen. Die Clubtour in der Schweiz ist für den Herbst geplant.
Die erste Single von Like a bullet enthielt neben einer Album- und Instrumental-Version des Liedes die Bonustracks Superstition (Coverversion von Stevie Wonder) und I wrote the book sowie eine Videodokumentation. Später erschien eine weitere CD mit den beiden Liedern Like a bullet und My man is a mean man. Die Single The Unforgiven erschien parallel in zwei Versionen. Die Premium-Single enthält neben der Radio-Version ein 18minütiges Video, das Ausschnitte vom Casting, „Behind the scenes“ und das offizielle Musikvideo von „The Unforgiven“ zeigt. Die 2-Track-Version umfasst die Radio-Version und eine neu aufgenommene Piano-Version.
Ole Bischof
Ole Bischof (* 27. August 1979 in Reutlingen) ist ein deutscher Judoka, der bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking Olympiasieger in der Gewichtsklasse bis 81 kg wurde.
Bischof begann bei der TSG Reutlingen mit Judo. 1997 wurde er mit 18 Jahren Deutscher Meister in der Altersklasse U21. Vier Jahre später, 2001, folgte der Titel des Deutschen Meisters bei den Männern. In der Folge gewann er zahlreiche Medaillen auf internationaler Ebene und wurde 2005 Europameister.
Bischof startet seit 2001 in den Mannschaftswettbewerben zusätzlich für den TSV Abensberg. Mit dem TSV Abensberg wurde er von 2002 bis 2008 Deutscher Mannschaftsmeister und 2006 Europacup-Sieger.
Für die Olympischen Spiele 2004 in Athen war Ole Bischof Ersatzathlet für Florian Wanner. Die Wahl zugunsten Wanners war denkbar knapp, da Bischof 2004 der bestplatzierte Deutsche in der Weltrangliste war, während Wanner den Titel des amtierenden Weltmeisters (2003 in Osaka/Japan) vorzuweisen hatte.
Am 12. August 2008 holte Bischof beim Olympischen Judoturnier in Peking die Goldmedaille im Halbmittelgewicht (Klasse bis 81 kg). Im Finale besiegte er den Südkoreaner Jaebum Kim durch einen Fußfeger. Zuvor hatte Bischof bereits den Weltmeister von 2007, Tiago Camilo aus Brasilien, bezwungen.
Sein Trainer Frank Wieneke, der 1984 Olympiasieger in Los Angeles wurde, beendete nach diesem Erfolg seine Trainertätigkeit für den Deutschen Judo-Bund. Neuer Bundestrainer seit 2009 ist Detlef Ultsch.
Im November 2008 trat Ole Bischof als Kandidat in der ProSieben-Sendung Schlag den Raab an. Bei der mit einem Preisgeld von einer Million Euro dotierten Fernsehshow konnte sich Bischof jedoch nicht gegen den Moderator Stefan Raab durchsetzen.
Ole Bischof studiert Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln.
Er wurde von Bundespräsident Horst Köhler mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.

