Sanitz

3.4175075680888 (3964)
Geschrieben von robby 20/04/2009 @ 09:10

Tags : sanitz, mecklenburg-vorpommern, deutschland

Neueste Nachrichten
Lisa Schultz gewinnt Titel über 400 Meter - Ostsee Zeitung
Mit persönlicher Bestleistung holte sich die Leichtathletin des LAV Ribnitz- Damgarten/Sanitz bei den Landesmeister- schaften in Rostock die Goldmedaille. Rostock Im Teilnehmerfeld der Landesmeisterschaften der B-Schüler (Jahrgänge 1996/97) und der...
Pony auf Autobahn gefangen: Polizei sucht Besitzer - Ostsee Zeitung
Grimmen/Sanitz (dpa/mv) - Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern fahndet nach einem Ponybesitzer. Ein Kleinpferd hatte am Freitag einen Ausflug auf der Autobahn 20 unternommen und musste von Beamten zwischen Tribsees und Grimmen-West in Richtung Osten...
Investor fordert mehr Aktionismus - Ostsee Zeitung
Sanitz Bis zu 70 Einfamilien- und Reihenhäuser sollten auf der Ackerfläche „Am Billenhäger Forst“, neben der Esso-Tankstelle in Sanitz, entstehen. „Aber jetzt werden es nur noch 40 Wohneinheiten“, ärgert sich Investor Jörg Nerger....
Kinder bringen Punkte - Schweriner Volkszeitung
An jedem Kinderbegrüßungstag wird in Sanitz ein Baum gepflanzt. Das war auch am Pfingstmontag so. Auch Bürgermeister Joachim Hünecke griff zum Spaten. privat Platz 3 sprang für Sanitz im ersten landesweiten Wettbewerb um die "Familienfreundlichste...
Die Zwillinge Tony und Tino überraschten - rostock-sport.de
lAV Rostock - 7.520m) und Jörg Steingräber (Baltic Runners Rostock - 7.280m) die besten Leistungen. Bei den Frauen leget Heike Neiser-Hoppe aus Hansdorf mit 6.007m vor Antje Heger (Kessin - 5.163m) und Sarah Göbel (LAV Sanitz - 4.444m) die größte...
CDU bleibt stärkste Kraft - Ostsee Zeitung
Durchwachsene Wahlbeteiligung in Sanitz und Tessin. Die CDU verteidigt ihre Spitzenposition und bleibt in beiden Orten stärkste Kraft. Sanitz/Tessin Die SPD, die FDP und Die Linke gewinnen in Sanitz dazu. Die CDU bleibt stärkste Kraft in der Gemeinde....
Börgerende-Rethwisch ist FDP-Hochburg in MV - Stadtanzeiger am Samstag
Der FDP-Kreisvorsitzende, Dr. Michael Giersberg „Joachim Hünecke hat auch im östlichen Teil des Landkreises als FDP-Spitzenkandidat, hauptamtlicher Bürgermeister von Sanitz und langjähriger Fraktionsvorsitzender im bisherigen Landkreis Bad Doberan auch...
Familienfreundlichste Kommunen im Land geehrt - NDR Online
Die drittplatzierten Parchim und Sanitz (Kreis Bad Doberan) bekamen je 1.000 Euro. Bei den kleinen Gemeinden gab es keinen dritten Preis. Zentrales Kriterium bei der Bewertung war Kinderfreundlichekeit. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit der...
Tolles Jahr endet auf dem 4. Platz - SV Warnemünde Fussball
Der Turniersieg in Sanitz wurde zum Höhepunkt der Hallensaison und mit dementsprechend viel Elan ging es wieder auf den grünen Rasen. Nachdem das erste Spiel des Jahres mit 3:0 klar gewonnen wurde glaubten wir wohl, uns könnte gegen den Tabellenletzten...
Einteilung der Staffeln stößt auf Kritik - Ostsee Zeitung
Das gleiche Schicksal wie Rövershagen ereilte auch Union Sanitz, jetzt Landesklasse Staffel III. Kein Wunder, dass Trainer Michael Lau aufgebracht ist: „Als ehemaliger Bezirksligist werden wir hier benachteiligt. Das macht keinen Spaß....

Sanitz

Wappen der Gemeinde Sanitz

Sanitz ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Die Gemeinde Sanitz liegt etwa 15 km östlich von Rostock.

Das Wappen wurde am 1. November 1995 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 92 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Das Wappen wurde von dem Schweriner Heraldiker Karl-Heinz Steinbruch gestaltet.

Die Flagge der Gemeinde ist gleichmäßig längsgestreift von Grün, Silber (Weiß) und Grün. In der Mitte des Flaggentuches liegt, auf jeweils die Hälfte der Höhe der grünen Streifen übergreifend, das Gemeindewappen, umgeben von einem silbernen (weißen) Bord, dessen Stärke ein Zwanzigstel der Höhe des Flaggentuches beträgt. Die Höhe des Flaggentuches verhält sich zur Länge wie 3:5.

In der Gemeinde Sanitz ist die Bundeswehr mit der Flugabwehrraketengruppe 21 der größte Arbeitgeber.

Im Ortsteil Groß Lüsewitz befinden sich zwei Institute der Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen.

Durch Sanitz führt die Bundesstraße 110. Tagsüber bestehen zu jeder Stunde Bahnverbindungen in Richtung Wismar über Rostock Hbf und nach Tessin. An der A 20 verfügt Sanitz über einen Autobahnanschluss.

In der Gemeinde gibt es eine Grundschule, eine Regionalschule sowie ein Gymnasium.

Die gut ausgebauten Sportanlagen beherbergen viele Vereine des Breitensports. Hervorhebend die Fußballvereine TSV Eintracht Sanitz/Groß Lüsewitz und Union Sanitz 03, sowie den in der Oberliga spielenden Basketballverein BSV '99 Sanitz.

Zum Seitenanfang



Flugabwehrraketengeschwader 2

Wappen desFlaRakG 2

Das Flugabwehrraketengeschwader 2 (FlaRakG 2) ist ein Verband der deutschen Luftwaffe und gehört zur 2. Luftwaffendivision. Mit knapp 1.500 Dienstposten für Soldaten und Zivilbedienstete ist das Flugabwehrraketengeschwader 2 "Mecklenburg-Vorpommern" der größte Verband der Luftwaffe im Osten Deutschlands in Bad Sülze in Nordvorpommern.

Das Flugabwehrraketengeschwader 2 "Mecklenburg-Vorpommern" wurde am 1. Juli 1960 als Flugabwehrregiment 4 in Osnabrück aufgestellt. Nach Stationierungen des Geschwaderstabes in Oldenburg/Niedersachsen und Bremervörde sowie Umbenennungen (1965 in Flugabwehrraketenregiment 4, 1989 in Flugabwehrraketenkommando 2 und 1993 in FlaRakG 2), wurde im Zuge der Wiedervereinigung beschlossen, das Geschwader in die "neuen Bundesländer" zu verlegen.

Der Geschwaderstab schloss, nach einer Zwischenstationierung in Ladeburg bei Berlin (Juni 1994 - September 1996), die Verlegung nach Bad Sülze im Oktober 1996 ab. Die unterstellte Flugabwehrraketengruppe 31, ausgestattet mit dem Waffensystem HAWK, verlegte in den Jahren 1993 bis 1995 aus Niedersachsen nach Sanitz bzw. Prangendorf in Mecklenburg-Vorpommern. Die ebenfalls unterstellte Flugabwehrraketengruppe 24, ausgestattet mit dem Waffensystem Patriot, war auf dem Fliegerhorst Oldenburg / Niedersachsen zwischenstationiert und wurde nach Fertigstellung der notwendigen Infrastruktur 2006 in Bad Sülze neu aufgestellt.

Im Dezember 2002 wurde die FlaRakGrp 31 in FlaRakGrp 12 umbenannt und umgegliedert. Kurzzeitig verfügte der Verband neben dem Waffensystem Hawk auch über zwei Staffeln mit dem Waffensystem Roland. Im Zuge der Weiterentwicklung der Luftwaffenstruktur wurde dem FlaRakG 2 zum 1. Januar 2004 auch die mit dem Waffensystem Patriot ausgestattete Flugabwehrraketengruppe 21 in Bad Arolsen und Möhnesee unterstellt. 2004 wurden beide Gruppen an ihren Standorten aufgelöst und als neue FlaRakGrp 21 in Sanitz und Cammin-Prangendorf aufgestellt. Dieser Verband ist gleichfalls mit dem Waffensystem Patriot ausgerüstet, die Waffensysteme Hawk und Roland wurden in dem Geschwader Ende 2003 außer Dienst gestellt.

Am 29. November 2004 wurde dem FlaRakG 2 durch die Landesregierung der Beiname "Mecklenburg-Vorpommern" verliehen. Dies soll eine dauerhafte Verbundenheit des Geschwaders mit den Menschen und der Region an der Ostseeküste zum Ausdruck bringen. Nach 14 Jahren räumlicher Trennung ist das FlaRakG 2 Ende 2006 mit der Neuaufstellung der FlaRakGrp 24 in einem engen räumlichen Standortbereich, Bad Sülze, Sanitz und Cammin/Prangendorf zusammengeführt worden.

Das Flugabwehrraketengeschwader 2 trägt im Rahmen der erweiterten integrierten Luftverteidigung mit bodengebundenen Luftverteidigungswaffensystemen zum Schutz des Luftraumes bei.

Das Flugabwehrregiment 4 wird in Osnabrück aufgestellt.

Oberstleutnant Eduard Broock wird erster Kommandeur. Am 9. bzw. 10. Januar werden die Flugabwehrbataillone 44 (Aurich) und 42 (Oldenburg i.O.), mit den Waffensystemen Flugabwehrkanone 40mm - L70 ausgerüstet, dem Regiment 4 unterstellt. Unterstellung des Flugabwehrraketenbataillon 24 (Nike) in Schwarmstedt bei Celle Am 1. September verlegt der Stab/Flugabwehrregiment 4 nach Oldenburg i.O. (Donnerschweekaserne). Am 1. Oktober erhält das Regiment den Auftrag, das Flugabwehrraketenregiment 14 aufzustellen, dem später das Flugabwehrraketenbataillon 24 und die aus diesem Bataillon hervorgehenden Flugabwehrraketenbataillone 25 und 26 (Nike) unterstellt werden.

Flugabwehrraketenbataillon 25 und 26 werden aufgestellt. Die Luftwaffenflugabwehrraketenbataillone 42 und 44 feiern ihr fünfjähriges Bestehen. Stab/Flugabwehrraketenregiment 14 übernimmt die Führung der Flugabwehrraketenbataillone 24, 25 und 26. Oberst Eduard Broock ist bis 15. Februar 1963 Kommandeur beider Regimenter.

Oberstleutnant Hans Kruse übernimmt als Stellvertretender Regimentskommandeur vorübergehend die Führung des Flugabwehrregiment 4. Das Regiment nimmt im Frühjahr an der ersten großen öffentlichen Vereidigung in Oldenburg teil. Flugabwehrraketenbataillon 31 wird, von Rheine kommend, in Westertimke dem Regiment unterstellt. Der Verband wird bis Ende 1963 von der FLugabwehr 75mm Skysweeper auf HAWK umgerüstet. Oberst Hans Werner Wehlen wird neuer Regimentskommandeur. Während der Ausbildung im Luftwaffenflugabwehrraketenbataillon 44 stürzt in Brockzetel eine F-86 ab. Sechs Soldaten starben bei diesem schweren Flugunfall. Von Ende 1963 bis Ende 1965 werden die Luftwaffenflugabwehrraketenbataillone 42 und 44 auf das Waffensystem HAWK umgerüstet. Ein Großteil der Soldaten wird in den USA in mehrmonatigen Lehrgängen umgeschult.

Luftwaffenflugabwehrraketenbataillon 42 wird in Luftwaffenflugabwehrraketenbataillon 35 umbenannt. Als erster Verband im Flugabwehrregiment 4 absolviert das Flugabwehrraketenbataillon 31 sein Jahresschießen auf der Mac Gregor Missile Range in New Mexico, USA.

Oberst Karl Götze übernimmt die Führung des Regiments. Luftwaffenflugabwehrbataillon 41 verlegt während der Umrüstphase auf das Waffensystem HAWK von Essen-Kupferdreh in die Standorte Oldenburg, Varel-Friedrichsfeld, Axstedt und Bremerhaven. Der Verband wird dem Flugabwehrregiment 4 unterstellt. Flugabwehrregiment 4 wird in Flugabwehrraketenregiment 4 umbenannt. Die Luftwaffenflugabwehrbataillon 41 und 44 werden, entsprechend ihrer neuen Funktion, in Flugabwehrraketenbataillon 36 und 37 umbenannt.

Oberst Werner Weng übernimmt das Regiment.

Flugabwehrraketenbataillon 37 verlässt den Regimentsverband und wird dem Flugabwehrraketenregiment 3 in Heide/Holstein unterstellt.

Oberst Günter Hube wird neuer Regimentskommandeur und übernimmt einen Verband, dessen 3 BOC`s sowie 11 von 12 Batterien bereits der NATO unterstehen.

Im August wird das Richtfest der Kaserne in Bremervörde gefeiert.

Oberst Eckart Nemitz übernimmt das Kommando über das Flugabwehrraketenregiment 4. Der Stab/Flugabwehrraketenregiment 4 verlegt von Oldenburg in die Vörde-Kaserne nach Bremervörde, wo bereits seit Anfang 1972 auch das Flugabwehrraketenbataillon 36 stationiert ist. Im September wird mit der 1./Flugabwehrraketenbataillon 36 die letzte Batterie im Regiment der NATO unterstellt.

Alle Bataillone erreichen beim NATO Tag EDAL die Note 2 und werden für die Spitzenleistung mit der Ehrenurkunde des Kommandierenden Generals der Luftflotte ausgezeichnet.

Flugabwehrraketenbataillon 31 erzielt als erster deutscher HAWK-Verband beim NATO TAC EVAL die Traumnote 1. Die ersten Flak 20mm Zw werden den Einheiten des Regiments zugeführt.

Von 1976 bis 1978 wird die Kampfkraft des Waffensystem HAWK durch Umrüstung auf "Improved HAWK" spürbar verbessert.

Neuer Regimentskommandeur wird Oberst Diedrich Kuhhagen. Die Indienststellung des neuen Waffensystems wird beim Flugabwehrraketenbataillon 35 in Delmenhorst unter Beteiligung aller deutscher HAWK-Verbände gefeiert.

Am 27. März übernimmt Oberst Anton Schittko das Regiment.

Das Product Improvement Programm (PIP) passt das Waffensystem erneut der gestiegenen Bedrohung an.

Die 4. Kampfbesatzung wird in den Batterien eingeführt.

Flugabwehrraketenbataillon 35 erhält wegen besonderer Verdienste das Fahnenband des Ministerpräsidenten von Niedersachsen verliehen.

Das Regiment feiert sein 25-jähriges Bestehen. Neuer Regimentskommandeur wird Oberst Klaus Kollat.

Oberst Hartmut Moede übernimmt das Regiment.

Umgliederung und Umstrukturierung des Flugabwehrraketenregiment 4 in Flugabwehrraketenkommando 2. Abgabe Flugabwehrraketengeschwader 35 an Flugabwehrraketenkommando 3. Flugabwehrraketengeschwader 24 (Delmenhorst) und 37 (Cuxhaven-Altenwalde) werden dem Flugabwehrraketenkommando 2 unterstellt.

Oberst Baron von Hoyer-Boot wird Kommandeur des Flugabwehrraketenkommando 2. Abgabe des Flugabwehrraketengeschwaders 31 an Flugabwehrraketenkommando 3.

Abgabe des Flugabwehrraketengeschwaders 36 (Bremervörde) an das Flugabwehrraketenkommando 3 (Oldenburg). Übernahme des Flugabwehrraketengeschwaders 31 (Westertimke). Am 21. September wird das Flugabwehrraketengeschwader 3 aufgelöst. Dem Flugabwehrraketengeschwader 39 werden 1./- und 2./Flugabwehrraketengeschwader 37 unterstellt. 3./- und 4./Flugabwehrraketengeschwader 37 werden dem Flugabwehrraketengeschwader 31 unterstellt.

Umgliederung und Umbenennung Flugabwehrraketenkommando 2 in Flugabwehrraketengeschwader 2, Flugabwehrraketengeschwader 24 in Flugabwehrraketengruppe 24 und Flugabwehrraketengeschwader 31 in Flugabwehrraketengruppe 31. Am 15. März verlegt die 4./Flugabwehrraketengruppe 24 von Rodenkirchen nach Oldenburg. Abschluss der Verlegung - Stab, Stabstaffel/Flugabwehrraketengruppe 31 von Westertimke nach Sanitz Luftwaffensanitätsstaffel/Gruppe 31 von Westertimke nach Prangendorf 4./Flugabwehrraketengruppe 31 von Axstedt nach Sanitz 6./Flugabwehrraketengruppe 31 von Dörverden nach Sanitz Feierlicher Appell durch den Bundesminister der Verteidigung Volker Rühe anlässlich der Verlegung / Aufstellung der Flugabwehrraketengruppe 31 am Standort Sanitz / Prangendorf. Verlegung der 6./Flugabwehrraketengruppe 24 von Wiesmoor nach Oldenburg. Beginn der Zwischenstationierung aller Einheiten der Flugabwehrraketengruppe 24 auf dem Fliegerhorst Oldenburg. Feldparade auf dem Fliegerhorst Oldenburg anlässlich des Abschlusses der Einführung des Waffensystems Patriot in die Luftwaffe. Verlegung 1./Flugabwehrraketengruppe 24 und 5./Flugabwehrraketengruppe 24 Elsfleth nach Oldenburg. Die Verlegung aller Einheiten der Flugabwehrraketengruppe 24 auf den Fliegerhorst Oldenburg ist abgeschlossen.

Abschluss der Verlegung 1./Flugabwehrraketengruppe 31 von Cuxhaven nach Prangendorf. Am 1. Juni wird die Flugabwehrraketengruppe 24 der NATO unterstellt. Oberst Böhler wird am 1. Juli das Kommando des Flugabwehrraketengeschwader 2 übertragen. Auflösung der 2./Flugabwehrraketengruppe 31 und 3./Flugabwehrraketengruppe 31 an den Standorten Cuxhaven und Axstedt im Rahmen der Einnahme der Luftwaffenstruktur 4. Vom 16. bis 20. Oktober findet die erste Taktische Überprüfung der Flugabwehrraketengruppe 24 als NATO CF statt.

Am 1. Juli werden 5./Flugabwehrraketengruppe 31 und 6./Flugabwehrraketengruppe 31 in 3./Flugabwehrraketengruppe 31 und 2./Flugabwehrraketengruppe 31 umbenannt und zwei Geräteeinheiten 5./Flugabwehrraketengruppe 31 und 6./Flugabwehrraketengruppe 31 am Standort Sanitz/Prangendorf aufgestellt. Vom 9. bis 13. September ist die erste gemeinsame Übung Amber Express mit den polnischen Streitkräften in Mecklenburg/ Vorpommern und Polen. Abschluss der Verlegung Stab/Flugabwehrraketengeschwader 2 von Ladeburg nach Bad Sülze.

Flugabwehrraketengruppe 31 wird der NATO unterstellt. Vom 14. bis 18. April findet die erste Taktische Überprüfung der Flugabwehrraketengruppe 31 als NATO CF in den neuen Bundesländern statt. Das erste Tactical Firing Flugabwehrraketengeschwader 2 mit unterstellten Flugabwehrraketengruppe 24 und 31 wird vom 1. bis 8. Juni auf dem Übungsgelände NAMFI auf Kreta durchgeführt. Am 23. Juli werden ca. 900 Soldaten des Flugabwehrraketengeschwader 2 während der Hochwasserkatastrophe an der Oder eingesetzt. Vom 24. bis 28. November findet eine Taktische Überprüfung der Flugabwehrraketengruppe 24 durch die NATO statt.

Flugabwehrraketengeschwader 2 nimmt vom 15. bis 27. Juni an der Übung CentralL Enterprise 98 im Raum Schleswig-Holstein teil. Durchführung der Truppenerprobung des Konzeptes für die logistische Einsatzunterstützung. Flugabwehrraketengeschwader 2 ist vom 14. bis 18. September Leitverband beim Tactical Firing mit unterstellten Flugabwehrraketengruppe 24 und 31 auf NAMFI/Kreta.

Truppenbesuch des Stellvertretenden NATO Befehlshabers Europa-Mitte, Air Marshal Sir Anthony Bagnall, auf dem Fliegerhorst Oldenburg. Im Rahmen des Truppenbesuchs wird die 3./24 und ihr Staffelchef, Major Kerber, für das beste Einzelergebnis aller FlaRak-Staffeln PATRIOT/HAWK/ROLAND im Bereich Europa- Mitte bei taktischen Überprüfungen ausgezeichnet.

Vom 23. bis 28. Mai nimmt Flugabwehrraketengeschwader 2 an der Übung Ocelot 99 auf dem Schießplatz Ustka in Polen teil. Das Tactical Firing des Flugabwehrraketengeschwader 2 mit unterstellten Flugabwehrraketengruppe 24 und 31 ist vom 1. bis 5. November auf NAMFI/Kreta.

Oberst Hoppe wird das Kommando über das Flugabwehrraketengeschwader 2 übertragen. Feierlicher Appell im Flugabwehrraketengeschwader 2 anlässlich 40. Jahrestag des Bestehens Flugabwehrraketengeschwader 2.

Vom 21. bis 29. September wird das Tactical Firing Flugabwehrraketengeschwader 2 mit unterstellten Flugabwehrraketengruppen 12 und 24 auf NAMFI/Kreta als erstes und gleichzeitig letztes Schießen mit den Waffensystem HAWK und Roland durchgeführt. Am 17. Dezember wird die Flugabwehrraketengruppe 21 von Flugabwehrraketengeschwader 4 an Flugabwehrraketengeschwader 2 im Rahmen eines feierlichen Antretens in Burbach übergeben. Am 31. Dezember ist die Außerdienststellung der Waffensysteme HAWK und Roland und gleichzeitig das Ende des Einsatzauftrages der Flugabwehrraketengruppe 12.

Am 25. Juni verabschiedet sich die Flugabwehrraketengruppe 21 nach 45 Jahren mit einem militärischen Appell von ihrem Standort Bad Arolsen/Möhnesee. Am 30. Juni wird die Flugabwehrraketengruppe 21 in ihrer neuen Heimat Sanitz und Cammin/Prangendorf mit einem militärischen Appell begrüßt. Im Rahmen eines militärischen Appells wird dem Flugabwehrraketengeschwader 2 am 29. November der Beiname "Mecklenburg-Vorpommern" verliehen. Gleichzeitig wird das Kommando von Oberst Rüdiger Knappe an Oberstleutnant Lutz Kohlhaus übergeben.

Vom 3. bis 9. Oktober findet das Tactical Firing des FlaRakG 2 mit unterstellten FlaRakGrp 21 und 24 auf Kreta statt. Am 18. Oktober 2005 feierliches Roll-Out des Gefechtsstand Flugabwehrraketengeschwader (NATO-Bezeichnung) Surface to Air Missle Operations Center (SAMOC) in der Friedensausbildungsstellung Warbelow.

Vom 1. bis 7. Mai findet das Tactical Firing des FlaRakG 2 mit den unterstellten FlaRakGrp 21 und 24 auf Kreta statt. Am 19. August Teilnahme des Geschwaders an der Veranstaltung 50 Jahre Luftwaffe in Laage. Auflösung der FlaRakGrp 24 am Standort Oldenburg. Aufstellung der FlaRakGrp 24 in Bad Sülze. Vom 27. November bis 8. Dezember NATO OpEval zum Zwecke der nationale Zertifizierung im Rahmen der NATO Response Force 9.

14. bis 23. Mai Teilnahme an der NRF(NATO-Reaktionskräfte)-9-Übung "Noble Award" in Dänemark. Kommandoübergabe FlaRakG 2 an Oberstleutnant Dipl.-Ing. Andreas Delp.

Zum Seitenanfang



Bundestagswahlkreis Rostock

BWahlkreis 14.svg

Der Wahlkreis Rostock (Wahlkreis 14) ist ein Bundestagswahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern und umfasst das Gebiet der Stadt Rostock und vom Landkreis Bad Doberan das Gebiet der amtsfreien Gemeinden Graal-Müritz und Sanitz sowie das Gebiet der Ämter Carbäk, Rostocker Heide und Tessin. Wahlberechtigt waren bei der letzten Bundestagswahl 193.869 Einwohner.

Bei den Bundestagswahlen 1990 bis einschließlich 1998 hatte der Wahlkreis Rostock die Wahlkreisnummer 265.

Das Wahlkreisgebiet umfasste ursprünglich lediglich das Gebiet der kreisfreien Stadt Rostock. Im Zuge eines Neuzuschnitts der Wahlkreise vor der Bundestagswahl 2005 wurde das Wahlkreisgebiet auf den eingangs beschriebenen Umfang vergrößert.

Zum Seitenanfang



Flugabwehrraketengruppe 21

Wappen der FlaRakGrp 21

Die Flugabwehrraketengruppe 21 (FlaRakGrp 21) ist eine von zwei Gruppen des Flugabwehrraketengeschwader 2 (FlaRakG 2).

Die heutige Flugabwehrraketengruppe 21 wurde im Rahmen eines feierlichen Appells am 30. Juni 2004 in Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern) als erster PATRIOT-Verband in den neuen Bundesländern aufgestellt. Hierbei wurde das Personal der alten FlaRakGrp 21, das an den Standorten Möhnesee (Nordrhein-Westfalen) und Bad Arolsen (Nordhessen) disloziert war, an den Standorten Sanitz/Prangendorf mit der dort befindlichen FlaRakGrp 12 zusammengeführt.

Die FlaRakGrp 21 ist somit aus der FlaRakGrp 21 (alt) und der FlaRakGrp 31/12 hervorgegangen. Beide Stränge der Geschichte des Verbandes werden hier in Form einer Kurz-Chronik aufgezeigt.

Die Flugabwehrraketengruppe 21 hat ihren Ursprung im Flugabwehrraketenbataillon 21, das im April 1959 in Fort Bliss, Texas und auf dem Fliegerhorst Köln-Wahn in Dienst gestellt wurde. Köln-Wahn war der erste deutsche Aufstellungsort, doch bereits 1959 strebte man eine Dislozierung des Verbandes in den Räumen Iserlohn, Soest, Warendorf und Dülmen an. Als erster Verband der Luftwaffe erhielt das neu aufgestellte Flugabwehrraketenbataillon 21 das neue Waffensystem „Nike Hercules“. Im Sommer 1959 waren bereits Zwischenstandorte in Gelsenkirchen-Buer und Bocholt bezogen. Bemerkenswert war Ende 1959 die Übernahme der „Burg Erwitte“ bei Soest, nachdem die Bundeswehr dieses Anwesen für stattliche 1,6 Millionen DM erworben hatte.

In den folgenden Jahren entstanden die Einsatzstellungen an den Standorten in Westkirchen (Münsterland, 1./21), Datteln (4./21) und Holzwickede (Ruhrgebiet, 3./21). Die Einsatzstellungen waren in den FlaRak-Gürtel der NATO integriert, der von der Nordsee bis nach Bayern zur Abwehr eines potentiellen Angriff aus dem Osten entstand. Für das System Nike Hercules standen in von der US Army bewachten Depots auch Nukleargefechtsköpfe bereit.

In den 1980er Jahren kamen die Standorte in Lennestadt (Sauerland, 5./21) und Waldbröl (Bergisches Land, 6./21) aus dem Bereich des FlaRakBtl 22 dazu. Mit ihren nunmehr sechs Einzelstandorten galt die Flugabwehrraketengruppe 21 Ende der 1980er Jahre als der weiträumigst dislozierte FlaRak-Verband der Luftwaffe. Alle Standorte lagen im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

1970 kam der Standort Möhnesee-Echtrop hinzu, nachdem die kanadischen Streitkräfte von dort abgezogen waren. In Möhnsee befanden sich Stab, Stabsstaffel, Versorgungsstaffel, Luftwaffensanitätsstaffel und die 2./21. Die als Fort York bezeichnete Kaserne erhielt 1973 den Namen Graf-Yorck-Kaserne; trotz Ähnlichkeit hatten beide Namen keinen Bezug zueinander.

Das Waffensystem NIKE prägte die Identität des Flugabwehrraketenbataillons 21 bis 1986. Zahlreiche Überprüfungen und der Schichtdienst waren für viele Angehörige des Verbandes fast 30 Jahre lang militärischer Alltag. Daran konnte auch eine Umstrukturierung im Jahre 1987 nichts ändern, als das Flugabwehrraketenbataillon 21 kurzfristig zum Geschwader avancierte.

Mit der Einführung des Waffensystems PATRIOT war 1990 das Flugabwehrraketengeschwader 21 wiederum Pionier in Sachen Flugabwehr. Als erste Staffel wurde in Westkirchen die 1./21 mit dem neuen Waffensystem ausgerüstet. Bereits im Juli 1990 meldete das Flugabwehrraketengeschwader 21 die Einsatzbereitschaft des ersten Halbgeschwaders (1./-, 2./- und 3./21) nach abgeschlossener Umrüstung. Eine Reorganisierung brachte schließlich 1993 die Flugabwehrraketengruppe 21 mit ihren sechs Standorten in NRW hervor, so wie sie bis zum Jahr 2002 existieren sollten.

Mit der weiteren Anpassung der Luftwaffenstruktur 5 bildete Bad Arolsen nur einen Übergangsstandort in der inzwischen über 40 Jahre zählenden Geschichte der Flugabwehrraketengruppe 21. Im Januar 2004 wurde ein Vorauskommando am neuen Standort in Sanitz in Mecklenburg-Vorpommern aufgestellt. Soldaten aus den verschiedensten Bereichen bereiteten in Zusammenarbeit mit den Soldaten der aufzulösenden Flugabwehrraketengruppe 12 die Aufnahme des Waffensystems PATRIOT vor. Im April 2004 löste ein personell stark verstärktes Vorkommando das Vorauskommando ab. Mit einem großen Abschlussappell in Möhnesee-Echtrop endete am 25. Juni 2004 die lange Ära der bodengebundenen Luftverteidigung in Nordrhein-Westfalen.

Die Flugabwehrraketengruppe 21 war bis zum 17. Dezember 2003 dem Flugabwehrraketengeschwader 4 (aufgelöst) in Burbach zusammen mit der Flugabwehrraketengruppe 25 unterstellt, danach zusammen mit der Flugabwehrraketengruppe 24 dem Flugabwehrraketengeschwader 2 in Bad Sülze.

Am 1. Juni 2004 wurde am Standort Sanitz in der Siebenbuche-Kaserne der Stab, die Stabsstaffel sowie die 1. und 2. Staffel, in der Kaserne Prangendorf die Versorgungsstaffel sowie die 4. und 5. Staffel neu aufgestellt. Für eine Übergangszeit wurde die 3. Staffel in Bad Sülze in der Recknitztal-Kaserne aufgestellt und zum 30. Juni 2006 aufgelöst. Am 1. Juli 2006 wurde die 5. Staffel in 3. Staffel umbenannt. Somit war für die Flugabwehrraketengruppe 21 die Einnahme der Luftwaffenstruktur 5 abgeschlossen.

Im Dezember 2006 wurde der Verband zusammen mit dem Flugabwehrraketengeschwader 2 und der Flugabwehrraketengruppe 24 im Rahmen einer „Operational Evaluation“ (OpEval) durch die NATO für die vom 1. Juli 2007 bis 18. Januar 2008 dauernde NRF-9-Standby-Phase zertifiziert.

Am 27. Juni 2007 erfolgte die Umbenennung der Kaserne Prangendorf in Graf-Yorck-Kaserne im Beisein des ehemaligen Botschafters Graf Yorck von Wartenburg.

Im April 2009 wird die Flugabwehrraketengruppe 21 als ältester Flugabwehrraketenverband der Luftwaffe 50 Jahre alt.

Zum Seitenanfang



Kösterbeck (Fluss)

Die Kösterbeck ist ein Fluss in Mecklenburg-Vorpommern bei Rostock.

Die Kösterbeck ist ein Nebenfluss der Warnow. Der kleine Fluss führt durch das gleichnamige Naturschutzgebiet der Gemeinde Roggentin in einem Teil der Rostocker Schweiz. Diese hügelige Landschaft entstand als Endmoräne in der Eiszeit.

Die Kösterbeck entsteht aus mehreren kleinen Rinnsalen, die das „Teufelsmoor“ bei Sanitz entwässern und der Möhlenbäk ca. 1,5 km südlich von Sanitz. Durch die landwirtschaftliche Nutzung in der direkten Umgebung des Flusses wurde die Kösterbeck in ihrem natürlichem Lauf verändert. Die Kösterbeck quert bei Kessin die Bundesautobahn 19 und mündet nach 1,3 km in die Warnow.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia