San Francisco

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Geschrieben von daneel 09/03/2009 @ 05:10

Tags : san francisco, kalifornien, usa, nordamerika, ausland

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San Francisco

San Francisco mit Golden Gate Bridge im Vordergrund

San Francisco ist eine Stadt und eine Metropolregion im US-Bundesstaat Kalifornien an der Westküste in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit 824.525 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Kaliforniens. Im globalen Vergleich gilt sie neben ähnlich großen Städten wie etwa Frankfurt am Main oder Amsterdam als mittelgroße Weltstadt.

Der Name der Stadt ist spanischen Ursprungs. San Francisco ist nach dem Heiligen Franziskus, also Franz von Assisi benannt. Ein von den Einwohnern lange Zeit verpönter, in den letzten Jahren zunehmend wieder akzeptierter Spitzname für San Francisco lautet Frisco. Ein weiterer Spitzname der US-Metropole ist San Fran.

Die Stadt liegt an der nördlichen Spitze der San-Francisco-Halbinsel, die die Bucht von San Francisco südwestlich abschließt. Sie wird im Westen vom Pazifik, im Norden vom Golden Gate und im Osten von der Bucht begrenzt. Im Süden liegen die 300 m hohen Twin Peaks, die von den spanischen Missionaren auf Grund ihres Aussehens „Los Pechos de la Chola“, auf Deutsch „Die Brüste des Indianermädchens“, genannt wurden. San Francisco ist auch berühmt für seine Hügel, die ab dreißig Metern Höhe "Hill" genannt werden; im gesamten Stadtgebiet gibt es zweiundvierzig. Um die mitunter sehr steilen Straßen überwinden zu können, entwickelte Andrew Smith Halli um 1870 die Cable Cars. Die "Belle of the Bay", wie die Stadt auch liebevoll genannt wird, ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Westküste Nordamerikas. Diese Bedeutung erlangte die Stadt durch den vom Meer geschützten Naturhafen. In der Bucht von San Francisco liegen die bekannte, heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, die Angel Island, Treasure Island, Yerba Buena Island und weitere kleine Inseln. Im Pazifik vor San Francisco liegen die Farallon-Inseln.

Die Nähe der Stadt zur San-Andreas-Verwerfung birgt ein erhöhtes Risiko für Erdbeben. Am 18. April 1906 ereignete sich das bislang schwerste Erdbeben. Es erstreckte sich von San Juan Bautista bis Eureka und hatte eine Stärke von 7,8 auf der Richterskala. Als Folge von Bränden und Sprengungen wurden dabei drei Viertel von San Francisco zerstört.

Das Loma-Prieta-Erdbeben von 1989 war bis heute das letzte große Beben in der Region (7,1 auf der Richterskala). Es hatte erhebliche Auswirkungen auf Teile der Stadt. Viele Straßen und Freeways wurden beschädigt. Der Embarcadero Freeway, an der nördlichen Seite der Stadt, ist dem Beben vollständig zum Opfer gefallen und wurde abgerissen. Teile der oberen Fahrbahn der zweistöckigen Oakland-Bay-Bridge fielen auf die darunterliegende Ebene. Am 30. Oktober 2007 gab es ein Erdbeben der Stärke 5,6, dessen Epizentrum in der Nähe von San José lag. Zu Schäden in San Francisco kam es hierbei nicht. Seit dem Loma Prieta Erdbeben war es jedoch das stärkste in der Bay-Area Region.

Experten befürchten für die Zukunft ein noch stärkeres Erdbeben, als das von 1906. Im Jahr 2008 publizierten der Geologische Dienst der USA (USGS) und das Südkalifornische Erdbebenzentrum eine neue Studie. Darin sagen die Forscher im Rahmen einer 30-Jahre-Prognose ein schweres Erdbeben in Kalifornien voraus. Die Wahrscheinlichkeit für ein Beben der Stärke 6,7 liegt demnach bei 99,7 Prozent, für die Stärke 7,5 oder mehr beträgt sie 46 Prozent.

Wie in vielen amerikanischen Städten gibt es ein Japantown und ein Chinatown. Die Chinatown bildet zusammen mit den Chinesen in den Sunset und Richmond Districts eines der größten Chinesenviertel außerhalb der Volksrepublik China. Außerdem gibt es eine vietnamesische Gemeinde im Stadtteil Tenderloin, eine der Philipinos in Crocker Amazon, eine italienische Gemeinde in North Beach, ein French Quarter, sowie eine irische und russische Gemeinde im Richmond District. Der ursprünglich hispanische Mission District ist einer der ältesten Stadtteile. Er war einer der einundzwanzig Missionen, die von spanischen Missionaren gegründet wurden. Russian Hill erhielt den Namen auf grund der während des Goldrausches dort entdeckten Gräber russischer Trapper. Haight-Ashbury erlangte in den 1960er-Jahren seine Berühmtheit als eine der prominentesten Ansammlungen von Hippies. Das Castro steht für die größte Konzentration von Homosexuellen in Amerika. Die größte afro-amerikanische Gemeinde befindet sich südöstlich von Bayview und Hunters Point. Richmond, an der Westseite der Stadt nördlich des Golden Gate Parks gelegen, ist im Wesentlichen von asiatischen Einwanderern geprägt. Südlich der Market Street, die als eine der wenigen Straßen quer verläuft, liegt der Stadtteil Soma (South of Market), bekannt für seine Galerien und Kunstaktivitäten.

Das mediterrane Klima wird stark von der Lage San Franciscos an der Küste des Pazifik beeinflusst, insbesondere durch den aus nördlicher Richtung kommenden, kalten Kalifornienstrom. Die Sommer sind deshalb kühler als in anderen Regionen vergleichbarer geografischer Breite und fast regenfrei. Die wärmsten Monate sind September und Oktober, ebenfalls ungewöhnlich für diese geografische Lage.

Die Winter sind vergleichsweise mild und niederschlagsreich, Frost gibt es nur sehr selten. Die Tagestemperatur im Sommer reicht von 15 bis 25 Grad Celsius. Bekannt sind aber auch die morgendlichen Nebelschwaden, die vom Meer her über die Hügel ziehen. Dieser Advektionsnebel entsteht dadurch, dass sich die, durch Westwinde transportierte relativ warme, feuchte Luft vom offenen Meer kommend über dem Kalifornienstrom abkühlt und kondensiert. Ebenso bekannt sind die sehr unterschiedlichen Mikroklimate. So kommt es vor, dass es am Golden Gate empfindlich kühl und im Stadtzentrum gleichzeitig hochsommerlich warm ist.

Ursprünglich war die Bucht von San Francisco durch den Indianerstamm der Travianer Muwekma Ohlone besiedelt, die bis ins 19. Jahrhundert fast ausgerottet waren.

Die spanischen Eroberer schickten im 16.Jahrhundert zwei Expeditionen in den Norden Amerikas, um die Westküste zu erkunden. Hernán Cortés hatte eine „Halbinsel zwischen Golf und Ozean“ entdeckt und nannte sie California. Aber die offizielle Entdeckung erfolgte mit Juan Rodríguez Cabrillo erst zehn Jahre später. Die schwer zu findende Einfahrt zur Bucht wurde erst 1775 entdeckt, obwohl viele Entdecker, unter anderem Francis Drake, die Region schon im 16. Jahrhundert erkundeten. Der Nebel verhinderte allerdings oftmals die Sicht auf die Bucht. Die ersten Europäer siedelten ein Jahrhundert später in der heutigen Stadt, ab 1776. Spanische Soldaten und Missionare gründeten die heutige Kirche Mission Dolores am 29. Juni an einer Lagune, die sie Nuestra Señora de los Dolores nannten, so wie das Presidio am Golden Gate. Die Stadt wurde später von den Missionaren in Gedenken an den Heiligen Franz von Assisi San Francisco de Asís genannt, auf Englisch wurde daraus dann Saint Francis. Einer nahe gelegenen Siedlung wurde der Name Yerba Buena gegeben (hierbabuena bedeutet soviel wie Minze). Der aus Petra stammende Junípero Serra leitete damals die Missionsgründungen, und wird noch heute sehr verehrt.

Im Jahr 1792, 300 Jahre nach der Entdeckung Amerikas durch Christopher Kolumbus, gründete der britische Forscher George Vancouver eine kleine Niederlassung nahe Yerba Buena (die spätere Downtown von San Francisco). Sie wurde zu einer Ausgangsbasis für europäische und russische Siedler, Pelzhändler und Pioniere.

Nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg kam die Stadt 1846 in den Besitz der USA. San Francisco erlebte einen ersten großen Aufschwung durch den 1848 beginnenden Goldrausch in Kalifornien. Der Name Golden Gate leitet sich von diesem Ereignis ab. Die Bevölkerungszahl stieg dabei von etwa 900 auf über 20.000 in einem einzigen Jahr an. Im Umfeld der Mission wurden bald mehr irische als spanische Grabsteine aufgestellt. Viele Schiffe wurden von ihren Besitzern aufgegeben und havarierten im Hafen. Um neuen Platz zu schaffen wurde beschlossen, die Schiffwracks zu nutzen und füllte den Hafen mit Erde und Schutt auf. Große Teile der heutigen Innenstadt sind auf diesen Landfills gebaut. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt auch zum wirtschaftlichen Zentrum Kaliforniens. Es wurden Banken – wie etwa die Wells Fargo Bank – und auch viele andere namhafte Unternehmen in San Francisco gegründet, beispielsweise Levi Strauss & Co. und Ghirardelli Chocolate Company.

Der spätere selbsternannte Kaiser der Vereinigten Staaten und Schutzherr von Mexiko Joshua Abraham Norton wanderte 1849 mit einem Startkapital von 40.000 $ aus Südafrika nach San Francisco ein. Den durch Grundstücksgeschäfte erlangten Reichtum verspielte er bis 1859 wieder. Durch Spekulationen gescheitert und bankrott, wollte Norton die Dinge nun selbst in die Hand nehmen und ernannte sich am 17. September 1859 in Briefen an die örtlichen Zeitungen und Politiker selbst zum Kaiser von Amerika und Schutzherren von Mexico. Einundzwanzig Jahre lang erließ er nun kaiserliche Edikte.

In den 1930er Jahren wurden die Golden Gate Bridge nach Norden und die Oakland Bay Bridge nach Osten fertig gestellt. Dadurch war die Stadt wesentlich einfacher zu erreichen, und die Bevölkerungszahl stieg nochmals erheblich. 1939 fand auf der Treasure Island die „Golden Gate International Exposition“ (die Weltausstellung) statt. Die Insel wurde eigens für die Ausstellung neben der Yerba Buena Island aufgeschüttet. Nach der Ausstellung war sie bis 1996 ein Stützpunkt der U.S.-Marine. Das Gelände soll in der Zukunft wieder öffentlich genutzt werden. 1945 fand die Nachkriegskonferenz statt, aus der als Ergebnis die Charta der Vereinten Nationen und die UN hervorging. San Francisco gilt somit als Gründungsstätte der Vereinten Nationen.

In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der US-amerikanischen Bewegungen gegen das politische Establishment und der Gegenöffentlichkeit. Die Hippie-Bewegung feierte 1967 in der Stadt im Summer of Love ihren Höhepunkt. Janis Joplin und Bands wie Grateful Dead oder Jefferson Airplane beeinflussten die Rockmusik weltweit. Begünstigt wurde das durch die Nähe des Berkeley-Campus der University of California. Autoren wie Timothy Leary, Phil K. Dick oder Robert Anton Wilson lebten in dieser Zeit dort. Scott McKenzies Aufnahme des von John Phillips geschriebenen Songs San Francisco (Be Sure To Wear Some Flowers In Your Hair) war eine Hymne auf die Stadt jener Zeit und wurde ein Welthit. Seit den 1970ern zogen zunehmend Homosexuelle in die Stadt, insbesondere in den Castro District. Die Stadt gilt bis heute als „die“ Stadt der Homosexuellen in den USA, und Queer Politics hat großen Einfluss auf die Stadtpolitik. Diese Zeit wird auch in den „Stadtgeschichten“ von Armistead Maupin ausgiebig beschrieben. Ende des 20. Jahrhunderts waren die Stadt und das nahegelegene Silicon Valley Zentrum des wirtschaftlichen Aufschwungs der Informationstechnik. Während des Dotcom-Booms in den 1990ern zogen immer mehr Softwarefirmen, Unternehmer und Marketingexperten nach San Francisco und beeinflussten die soziale Landschaft gravierend. Ehemals arme Arbeiterviertel wandelten sich zu „IN“-Gegenden und trieben die Immobilienpreise in die Höhe.

Die Mitglieder der Bevölkerung sind nach eigenen Angaben zu 50 % weiß, 31 % asiatischen Ursprungs, 12 % sind lateinamerikanischen und 7 % afrikanischen Ursprungs. Im Gegensatz zur üblichen Verteilung in den meisten Gegenden der Welt leben in San Francisco mehr Männer als Frauen. Das Verhältnis beträgt 103,1 : 100.

Seit den 1960ern und dem Summer of Love hat sich die Stadt zum liberalen Zentrum der USA und zur Hochburg der Demokratischen Partei gewandelt. Diese eher links orientierte politische Einstellung zeigt sich auch in einer nicht umgesetzten Verordnung vom Frühjahr 2006, in der das Tragen, Besitzen und Verkaufen von Handfeuerwaffen innerhalb des Stadtgebietes verboten werden sollte.

Das Wappentier stellt einen Phönix dar, der aus der Asche aufersteht. Dies wurde in Anlehnung an die verheerende Katastrophe von 1906 gewählt. Unter dem Phönix steht der Spruch: „Oro en Paz, Fierro en Guerra“, was so viel bedeutet wie: „Gold im Frieden, Eisen im Krieg“.

San Francisco gilt noch heute als Zentrum der US-amerikanischen Gegenkultur. Die von hier ausgehende Hippiebewegung stellte die ihrer Meinung nach sinnentleerten Wohlstandsideale der weißen Mittelschicht in Frage.

San Francisco ist bekannt für die große Anzahl viktorianischer Häuser. Sie wurden während der Goldgräberzeit Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Leider sind über die Hälfte der Victorians dem Erdbeben und dem darauf folgenden Feuer von 1906 zum Opfer gefallen. Heutzutage gibt es in San Francisco noch etwa 15.000 Victorians. Damals kostete ein Haus im Durchschnitt 3.000 $, mittlerweile sind die Immobilienpreise etwa um das Einhundertfache gestiegen. Grundlegend sind die vier viktorianischen Stilrichtungen: Stick Style, Italianate Style, einer der populärsten Stile in der damaligen Zeit, Gothic Revival Style und Queen Anne Style. Neben weiteren basieret die Mehrzahl der ursprünglichen Häuser auf diesen vier architektonischen Stilrichtungen.

Neben der Mission Dolores Kirche (gegründet am 9. Oktober 1776) gibt es noch weitere sehenswerte Sakralbauten in der Stadt. Die Cathedral of Saint Mary of the Assumption an der Gough Street, Cathedral Hill, beeindruckt von innen und außen den Betrachter. Die 2.500 Plätze, die sich um den Altar in einem Halbkreis anordnen, bieten den Gläubigen in der eher spartanisch ausgestatteten Kirche Platz für Messen. Die zentrale Kuppel, die sich über 15 Etagen in luftigen Höhen erstreckt, wird durch Strebepfeiler gestützt. Die Wände können somit aus Glas bestehen und verleihen dem Gotteshaus eine luftige Anmut. Die Kirche wurde 1971 eingeweiht und ersetzt die alte Saint-Mary-Kirche, die 1962 durch einen Brand zerstört wurde. Der Neubau kostete ca. sieben Millionen Dollar. 1987 zelebrierte Papst Johannes Paul II. hier während seines Besuches im Erzbistum San Francisco eine Messe.

Die Episkopalkirche Grace Cathedral befindet sich auf Nob Hill. Sie wurde im Jahr des Goldrausches 1849 als kleine Kapelle gebaut. Die dritte Kirche, die erstmals Grace "Cathedral" genannt wurde, ist beim großen Erdbeben von 1906 zerstört worden. Der Eisenbahnbaron und Bankier Crocker vermachte sein Grundstück nach der Katastrophe der benachbarten Gemeinde. Die Arbeiten für das heutige Gebäude begannen 1928. Lewis Hobart baute sie im französisch-gotischen Stil. Die 1964 vollendete Kathedrale ist die drittgrößte Episkopalkirche in den USA. Sie soll durch ihre Beton-Stahl-Konstruktion erdbebensicher gebaut sein.

Die Old Saint Mary's Cathedral genannte Catholic Cathedral of Saint Mary of the Immaculate Conception an der California Street ist die älteste Kirche im romanischen Stil an der Westküste Nordamerikas.

Die Saints Peter and Paul Church an der 666 Filbert Street ist eine römisch-katholische Kirche im Stadtteil North Beach.

1923 wurde die San Francisco Opera von Gaetano Merola (1881–1953) gegründet. Zur Eröffnung am 26. September 1923 im City Civic Auditorium wurde La Bohème aufgeführt. Im Jahr 1932 eröffnete das Ensemble das neu errichtete War Memorial Opera House am 15. Oktober mit einer Aufführung von Tosca. Es wurden bis heute viele erfolgreiche Inszenierungen aufgeführt.

Die legendäre Great American Music Hall an der O'Farrell Street wurde 1907 nach dem großen Beben errichtet. Bis zur großen Depression 1933 in den Vereinigten Staaten, wurde sie erfolgreich geführt. Erst 1936 brachte Sally Rand neues Leben in die Halle. 1948 wurde das Haus in einen Jazzclub umgewandelt. In den 1950ern verfiel das Gebäude zunehmend und wurde 1972 von Fans vor dem beabsichtigten Abriss bewahrt. In den letzten drei Jahrzehnten traten in der Great American Music Hall viele bekannte Künstler auf, beispielsweise Duke Ellington, Sarah Vaughan, Count Basie, Van Morrison, the Grateful Dead und Bobby McFerrin.

Das American Conservatory Theater an der Geary Street ist das größte nichtkommerzielle Theater der Stadt. Das ACT wurde 1960 gegründet und führt sowohl klassische als auch zeitgenössische Werke auf.

Das Bill Graham Civic Auditorium an der Ecke Grove und Larkin Street ging aus einem Ausstellungsgebäude der Panama-Pacific International Exposition von 1915 hervor. Das Auditorium fasst circa siebentausend Besucher. Viele Konzerte und Veranstaltungen fanden hier im Verlaufe des Bestehens statt. Ähnlich wie am Walk of Fame in Los Angeles werden hier Bronzemedaillen von ausgezeichneten Künstlern in den Boden des Eingangsbereichs eingelassen.

Bill Graham eröffnete 1965 einen Rock-Tanzpalast an der Ecke Fillmore und Geary Street. 1968 wurde der Tanzpalast in den ehemaligen Carousel Ballroom an der Market Street verlegt und in Fillmore West umbenannt. Zur gleichen Zeit nahm das Fillmore East in der New Yorker Second Avenue ebenfalls den Betrieb auf.

Neben den bekannten und berühmten Museen hat San Francisco auch einige skurrile Vertreter dieser Art zu bieten. Das Museum antiker Vibratoren etwa oder eine Barbra Streisand gewidmete Ausstellung belegen die Besonderheit dieser Stadt.

Außer den berühmten Bauwerken und Museen gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Dass alte, nicht mehr gebrauchte Lagerhallen im Hafengebiet nicht verkommen oder abgerissen werden müssen, zeigt das Viertel Fisherman's Wharf mit seinen Cafés, Kneipen und Restaurants. Die Pier 39, ein Teil von Fisherman's Wharf, ist ein ganzjähriger Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften und Restaurants. Hier gibt es auch ein Aquarium. An Pier 39 haben sich Seelöwen auf Anlegestellen niedergelassen und nutzen diese als Ruheplätze. Für Touristen ist außerdem noch die Market Street mit ihren Geschäften und Kaufhäusern interessant. Sie lädt zum Bummeln und Shoppen ein. Eine Sehenswürdigkeit, die man in der ganzen Innenstadt präsentiert bekommt, sind die Cable Cars. Sie sind eines der Wiedererkennungszeichen dieser Stadt. Heute fahren nur noch drei Linien. Sie dienen hauptsächlich als Touristenattraktion, weniger als Verkehrsmittel. Für Interessierte wurde zusätzlich ein Cable Car Museum eingerichtet. Des Weiteren kann man eine der wenigen Kurvenrolltreppen im Kaufhaus von Nordstrom an der Market Street bewundern.

Weltberühmt ist etwa die von Joseph B. Strauss konstruierte Golden Gate Bridge über das Golden Gate, die Öffnung zur Bucht von San Francisco. Sie ist 2,8 km lang und 25 m breit, die beiden Pylonen sind jeweils 227 m hoch und stehen 1.280 m voneinander entfernt. Die Brücke wurde am 19. April 1937 fertiggestellt und am 28. Mai des Jahres offiziell für den Verkehr freigegeben. Diese besondere Konstruktion wird ständig instandgehalten, bzw. für mögliche nächste Erdbeben laufend auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Der blumengeschmückte, gewundene Teil der Lombard Street wird als „kurvenreichste Straße der Welt“ bezeichnet. Bei einem Gefälle von 27 % war es notwendig, die Straße in Serpentinen zu führen. Mit den attraktiven Häusern und der Bepflanzung entwickelte sich dieser Straßenabschnitt zu einem Touristenmagneten.

Der Wolkenkratzer Transamerica Pyramid im Financial-District ist ein typisches Wahrzeichen der Stadt mit Verkaufs- und Büroräumen. Das Gebäude wurde Ende der 1960er von William Pereira entworfen und 1972 fertiggestellt. Die Pyramide mit ihren prägnanten „Flügeln“ sticht in der Skyline besonders hervor. Sie ist für Touristen nicht zugänglich.

Die spanische Mission Dolores, das älteste Bauwerk in der Stadt, wurde am 9. Oktober 1776 vom Franziskaner Padre Junipero Serra gegründet. Sie hat als eines der wenigen Gebäude mehrere Erdbeben fast unbeschadet überstanden. Sie ist eine der 21 Missionen am Camino Real aus der Zeit der spanischen Eroberung. 1958 entstanden hier Filmszenen für Alfred Hitchcocks Thriller Vertigo – Aus dem Reich der Toten.

Das Presidio wurde im Zuge der Eroberung Neuspaniens zusammen mit der Mission Dolores errichtet. Direkt am Golden Gate war es von 1776 bis 1994 der wichtigste Militärstützpunkt an der Westküste und enthält heute auf sechs Quadratkilometern Gewerbe- und Wohngebiete. Es ist außerdem Schauplatz von vielen Filmen und TV-Produktionen. 2005 wurde im Presidio das Letterman Digital Arts Center eröffnet, das die Firmen von George Lucas (Lucasfilm, Industrial Light & Magic, LucasArts) beherbergt.

Die „Painted Ladies“ sind ein Straßenzug mit historischen Häusern am Alamo Square, in denen ehemals Spielhöllen und Bordelle betrieben wurden und nunmehr mit ihren gepflegten Fassaden den Blick auf die Skyline untermalen.

Die The Cannery ist eine alte Konservenfabrik der Firma Del Monte, neben Fishermen's Wharf ein weiterer touristischer Höhepunkt an der nördlichen Seite der Stadt. Sie beheimatet auch das Museum für Stadtgeschichte. Im Sommer treten im Hof Künstler und Bands unter freiem Himmel auf. Vom Port of San Francisco ist das alte Hafengebäude Ferry Building am Ende der Market Street übriggeblieben. Erbaut um 1898 fuhren von hier aus früher die Fähren zu Zielen an der Bay. Im restaurierten Zustand dient es heute als Wochenmarkt. Die in den Jahren 1912–1916 erbaute City Hall ist das „Rathaus“ der Stadt. Es ist aus weißem Granit und wurde im Stil dem Petersdom nachempfunden. Der Fernmeldeturm auf den Sutro Hills, der nach dem 24. Bürgermeister von San Francisco benannt wurde, ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die weit über der Stadt sichtbare Stahlkonstruktion wurde zwischen 1971 und 1972 errichtet. Der 49-Mile Scenic Drive, auch bekannt als 49-Mile Drive in und um San Francisco, führt entlang zahlreicher Sehenswürdigkeiten und historischer Gebäude der Stadt.

Der riesige Golden Gate Park bietet einen Botanischen Garten, ein Planetarium, einen japanischen Teegarten und ein Aquarium. Er dient den San Franciscans als städtisches Naherholungsgebiet. Der Yerba Buena-Garten wurde zu Beginn der 1990er Jahre auf dem Dach des Moscone North Convention Center errichtet. Es beherbergt ein Denkmal für Martin Luther King, jr.. Im Sommer finden hier Freiluftveranstaltungen statt. Der Alamo Square liegt im Westen der Stadt und erstreckt sich über vier Blocks. Bekannt ist dieser Park wegen seiner viktorianischen Häuser, The Painted Ladies, die noch aus dem 19. Jahrhundert stammen. Der älteste Park der Stadt ist der Buena Vista Park. Er wurde schon 1867 angelegt und befindet sich im Stadtteil Haight-Ashbury. Hier ist auch The Pan Handle zu finden, eine Verlängerung des Golden Gate Parks. Auf dem Stadtplan sieht er aus wie ein Pfannenstiel. Mitten in Downtown befindet sich der Union Square mit seinen edlen Geschäften. Außerdem befinden sich an der Pazifikküste der Zoo von San Francisco und öffentliche Strände, z. B. der Baker Beach, die von der Bevölkerung auch als Naherholungsgebiet genutzt werden.

Zwar kein Naturdenkmal im Sinne des deutschen Naturschutzgesetzes, aber markantes Wahrzeichen: die Zwillingshügel Twin Peaks im Süden der Stadt. Die nähere Umgebung bietet viele kleine „Naturwunder“: die Pazifikküste, die Weinbaugebiete Napa Valley und Sonoma Valley, die Redwood-Bäume im Muir Woods National Monument im Norden, die Strände der Half Moon Bay und der Point Reyes National Seashore mit dem malerischen Leuchtturm.

In San Francisco sind durch das Zusammentreffen von Einwohnern mit vielfältigen kulturellen Hintergründen auch deren kulinarischen Traditionen fest verankert. Aus dem asiatischen Raum sind das vor allem die japanische und verschiedene chinesische Küchen, des Weiteren auch die koreanische, vietnamesische und thailändische. Neben der leichten kalifornischen Küche gibt es auch italienische, dänische, russische, mexikanische und deutsche Restaurants.

Durch die Lage am pazifischen Ozean finden sich insbesondere Fisch und andere Meeresfrüchte auf den Speisekarten. So gibt es am Fischerman's Wharf Krabbenküchen, die z. B. Krabbensuppe in Sourdough Bread anbieten. Dieses Sourdough Bread (Sauerteigbrot), das während der Goldgräberzeit aus Europa eingeführt wurde – und den Goldgräbern den Spitznamen Sourdough eintrug – wurde zu einer Spezialität der Stadt. Der Sourdough Sam, ein vollbärtiger Mann in Goldgräbermontur, ist das Maskottchen der American-Football Mannschaft San Francisco 49ers.

Ein 1947 veranstaltetes Festival of Modern Poetry begründete die literarische Bewegung San Francisco Renaissance. Hier ist die Avantgarde der amerikanischen Literatur vertreten.

Seit den 1950ern sind die sogenannten Coffee houses, ähnlich den europäischen Kaffeehäusern, zu einem zentralen Treffpunkt von Künstlern, Poeten und politischen Aktivisten geworden. Francis Ford Coppola schrieb große Teile seiner The Godfather Trilogy im Cafe Trieste, der erste Coffee-Shop, wurde 1956 eröffnet. Sie sind über die ganze Stadt verteilt. Zur Zeit gibt es über zweihundert Kaffeehäuser im Stadtgebiet von San Francisco. Geführte Touren durch prominente Coffeeshops demonstrieren den vitalen Aspekt der urbanen Kultur dieser Stadt.

Einige bekannte Filme, die in San Francisco gedreht wurden, sind Im Angesicht des Todes, Is’ was, Doc?, Basic Instinct, EDtv, Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen, Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart, Vertigo, Dirty Harry, Presidio, Metro, Bullitt, 10.5 - Die Erde bebt, Das Streben nach Glück und Hulk. Mehrere Filme, wie zum Beispiel Flucht von Alcatraz und The Rock, spielen auf der nahe gelegenen Gefängnisinsel Alcatraz. Weitere Filme wurden auf dem Gelände des Presidios gedreht.

Zu den bekanntesten Serien, die in San Francisco spielen, zählen Die Straßen von San Francisco, Nash Bridges, Full House, Monk, Dharma & Greg, Falcon Crest, Kung Fu und die Mystery-Serie Charmed – Zauberhafte Hexen. Durch diese Serien erlangte San Francisco ebenfalls einen guten Werbeeffekt. Bei Charmed z. B. wurde häufig die erste Minute nach den Opening Credits für Luftaufnahmen und Aufnahmen quer durch die Stadt genutzt.

Das Lied „San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in Your Hair)“ von Scott McKenzie stammt aus den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts und ist weltweit ein Klassiker geworden.

San Francisco hat für amerikanische Verhältnisse ein ausgeprägtes öffentliches Verkehrsnetz, das durch die San Francisco Municipal Railway (MUNI) betrieben wird. Neben teilweise historischen Straßenbahnen aus aller Welt, Bussen und der U-Bahn verkehren in manchen Straßen der Stadt die Cable Cars, seilgezogene Straßenbahnen aus dem 19. Jahrhundert. Es gibt heutzutage drei Cable-Car-Linien: Die California-Line, die Powell-Mason-Line und die Powell-Hyde-Line. Am ehesten dem verbreiteten Bild von San Francisco mit seinen steilen Hügeln kommt die Powell-Hyde-Line nahe. Vom Embarcadero werden Fährverbindungen zu den angrenzenden Orten an der Bucht angeboten. Die Region östlich der Bucht von San Francisco lässt sich mit dem Bay Area Rapid Transit (BART) (vergleichbar einer U-Bahn) erreichen, die San-Francisco-Halbinsel und das Silicon Valley sind durch Caltrain (vergleichbar einer S-Bahn) mit San Francisco verbunden.

Die nächstgelegenen von Amtrak betriebenen Fernverkehrsbahnhöfe sind Emeryville, Oakland und San José. Anschlüsse ins Zentrum von San Francisco bestehen von San José aus mit dem Regionalzug Caltrain (siehe bei ÖPNV), von Emeryville und Oakland mit Thruway-Bussen der Amtrak sowie den BART-Zügen (siehe ÖPNV). Emeryville ist Ausgangspunkt des transkontinentalen Fernverkehrszuges California Zephyr nach Chicago. Der Fernzug Coast Starlight Richtung Seattle bzw. Los Angeles hält an allen drei Fernverkehrsbahnhöfen.

Die Straßen von San Francisco sind ungeachtet der geologischen Beschaffenheiten überwiegend schachbrettförmig angelegt. Das heißt sie verlaufen direkt über die Hügel. Daher sind viele Straßen extrem steil. So müssen bergab parkende Autos aus Sicherheitsgründen ihre Räder zum Straßenrand hin eingeschlagen haben und bergauf parkende Autos vom Straßenrand weg eingeschlagen haben. Nach Norden ist San Francisco über die Golden Gate Bridge mit dem Marin County verbunden. Richtung Osten führt zurzeit noch die alte, doppelstöckige San Francisco-Oakland Bay Bridge aus dem Jahre 1936 nach Oakland. Die New Bay Bridge befindet sich im Bau.

Der San Francisco International Airport ist nach Los Angeles der bedeutendste internationale Flughafen an der US-amerikanischen Westküste. Er liegt 12,9 km südlich etwas außerhalb der Stadt direkt an der Bucht. Der Standort wurde eigens für den Flughafen in der Bucht aufgeschüttet.

Der Hafen von San Francisco, Port of San Francisco, war lange Zeit der größte und geschäftigste an der ganzen amerikanischen Westküste. Die Piers wurden allerdings mit dem Aufkommen von Containern zu klein und damit überflüssig. Der gesamte Container-Umschlag wurde nach Oakland auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht ausgelagert. Lange Zeit verfielen die Piers. Teilweise wurden sie von der Stadt verkauft, bis man sich besann und einige Piers, wie etwa Pier 39, zu neuem Leben erweckte. Heute sind vom alten Hafen nur noch wenige Piers und die alte Hafenmeisterei am Anfang der Market Street übrig. Dieses Gebäude wurde in den letzten Jahren aufwendig renoviert. Da die Piers vollständig aus Holz sind, besteht eine ständige Brandgefahr. Ende der 1990er brannte tatsächlich auch eines dieser alten Bauwerke ab.

Die Zeitschriftenlandschaft in San Francisco ist so vielfältig wie seine Einwohner. Hier seien nur einige wichtige Publikationen genannt.

Neben den großen und bekannten Zeitschriften gibt es natürlich auch viel Publikationen für die unterschiedlichen ethnische Gruppen wie etwa die Chinese Sing Tao Daily, die 1976 hier gegründet wurde. Ebenso sind auch viele nationale Verlage und Zeitschriften, wie etwa die Financial Times, das TIME Magazin, The Economist und die Newsweek, hier mit einer Regionalausgabe vertreten.

San Francisco und die Bay Area sind der fünftgrößte Fernseh- und viertgrößte Radiomarkt in den USA. Alle großen Fernseh-Networks haben entsprechende lokale Vertragssender, die das Programm der Networks in entsprechenden Zeitfenstern (meist Prime-time) übertragen. Lediglich CNN und BBC haben direkte regionale Filialen.

Im Presidio von San Francisco befindet sich das Internetarchiv mit 85 Milliarden Webseiten (Stand: März 2007). Das Presidio selbst taucht im Star-Trek-Universum von Gene Roddenberry als Hauptsitz der Sternenflotte der Föderation auf.

San Francisco ist der Geburtsort zahlreicher prominenter Personen. Siehe Liste der Persönlichkeiten aus San Francisco.

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Bucht von San Francisco

San Francisco Bay, San Pablo Bay, und das Golden Gate (Satellitenfoto)

Die Bucht von San Francisco (engl.: San Francisco Bay) ist eine durch das Golden Gate (Goldenes Tor) mit dem Pazifik verbundene Meeresbucht des Pazifischen Ozeans im Westen des US-Bundesstaates Kalifornien. Sie ist etwa 70 km lang und bis zu 20 km breit. Etwa in Höhe der Städte San Pablo und San Rafael geht sie in die Bucht von San Pablo über.

Das die Bucht umgebende Gebiet wird als San Francisco Bay Area (Area = Gebiet) bezeichnet und bildet ein Ballungsgebiet um die größten Städte (Oakland und San Francisco) dieser Region.

In der Bucht liegen unter anderem die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz und die künstliche Insel Treasure Island.

Der erste Europäer, der die Bucht durch das Golden Gate befuhr, war wahrscheinlich der spanische Entdecker Juan de Ayala. Er durchfuhr das Golden Gate am 5. August 1775 mit seinem Schiff San Carlos, und ankerte in einer Bucht von Angel Island.

Die Bucht von San Francisco stand im 19. Jahrhundert im Mittelpunkt amerikanischer Besiedelung des fernen Westens. Von den 1820er Jahren an begehrten amerikanische Präsidenten und Expansionisten die Bucht, weil sie als riesiger natürlicher Pazifik-Hafen nutzbar war. Nach vielen erfolglosen Versuchen, die Bucht zu kaufen und angrenzende Gebiete zu verändern, eroberten die US Navy und Army im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg (1845–1848) die Region, die bis dahin in mexikanischer Hand war. Während des kalifornischen Goldrauschs (1848–1850) stieg die San Francisco Bay sofort zu einer der weltweit bedeutendsten Seehäfen auf und dominierte im amerikanischen Westen bis in die letzten Jahre des 19. Jahrhunderts Verfrachtung und Verkehr. Überragende Bedeutung bekam die Bucht, als 1869 die Endstation der transkontinentalen Eisenbahn in Oakland angesiedelt wurde.

Die Bucht von San Francisco besitzt weiterhin die dichteste industrielle Produktion und städtische Bebauung der Vereinigten Staaten. Sie stellt mit fast acht Millionen Einwohnern das zweitgrößte städtische Gebiet West-Amerikas dar.

Trotz ihres Nutzens als Seeschifffahrtsstraße und Hafen wurden die vielen Quadratkilometer sumpfiges Feuchtgebiet, die die Bucht umgeben, lange Zeit als Flächenverschwendung angesehen. Das hatte zur Folge, dass für Gebäudeprojekte ausgehobene und aus Kanälen gebaggerte Erde oft als Füllung auf die Sumpfgebiete und andere Teile der Bucht gekippt wurde. Von der Mitte des 18. bis zum späten 19. Jahrhundert wurde mehr als ein Drittel der ursprünglichen Bucht zugeschaufelt und teilweise bebaut. Die tiefe, feuchte Erde in diesen Gebieten lässt während Erdbeben immer wieder Bodenverflüssigungen entstehen, und die meisten der Hauptschäden in der Nähe der Bucht während des Loma-Prieta-Erdbebens von 1989 entstanden an Bauwerken in diesen Gebieten. In den 1990er Jahren schlug der San Francisco International Airport vor, weitere Quadratkilometer aufzufüllen, um die überfüllten Start- und Landebahnen zu erweitern und im Gegenzug andere Teile der Bucht zu erwerben, um diese wieder in Feuchtgebiete umzuwandeln. Die Idee war und bleibt umstritten.

Trotz ihres städtischen und industriellen Charakters bleibt die Bucht von San Francisco vielleicht Kaliforniens wichtigstes Biotop. Kaliforniens Taschenkrebse (zu den Krabben gehörig), der Pazifische Heilbutt und die pazifische Lachs-fischerei sind auf die Bucht als Kinderstube angewiesen. Die wenigen verbleibenden Salzwiesen repräsentieren derzeit den Hauptteil an Kaliforniens restlichem Salzwiesengebiet. Sie beherbergen eine große Artenvielfalt und spielen eine Schlüsselrolle im Ökosystem. So filtern sie Schmutzstoffe und Sedimente aus den Flüssen.

Die Bucht spielt auch für die pazifische Zugstraße eine wichtige Rolle. Millionen von Wasservögeln nutzen jährlich ihre Watten als Zufluchtsort.

In der Bucht von San Francisco wurde mit dem San Francisco Bay National Wildlife Refuge das erste Naturschutzgebiet der USA gegründet, das in einer Metropolregion liegt (1972). Es besteht zu einem großen Teil aus Salzverdunstungsbecken, die von der Leslie Salt Company und dem Nachfolger, der Cargill Corporation, erworben oder gepachtet wurden. Diese Salzbecken produzieren Salz für eine Vielzahl industrieller Zwecke, z. B. Chlorbleichung und Kunststoffverarbeitung. Im Jahr 2003 begingen Kalifornien und Cargill eine der größten privaten Landerwerbungen in der amerikanischen Geschichte. Der Staat und Bundesregierungen zahlten 200 Mio. US-Dollar für ca. 65 km² Salzbecken im Süden der Bucht. SFBNWR und staatliche Biologen hoffen, einige der nun erworbenen Becken als den Gezeiten unterworfene Feuchtgebiete wiederherzustellen.

Das US Army Corps of Engineers hat einst ein hydraulisches Modell der San Francisco Bay gebaut und genutzt, um z. B. die Auswirkungen von Mülldeponien und Abwassereinleitungen unter Berücksichtigung der Süßwasserzuflüsse und des im Tagesverlauf ein- und ausströmenden Salzwassers des Pazifiks zu untersuchen. Dieses dreidimensionale hydraulische Modell ist mit über 4000 Quadratmeter Fläche eines der größten jemals gebauten Modelle der Welt und in seiner Art einzigartig. Das Modell ist nicht mehr in Betrieb, kann aber besichtigt werden in Sausalito im Bay Model Visitor Center (Sausalito ist der erste Ort nach Überqueren der Golden Gate Bridge in Nordrichtung). Bei der Besichtigung des Bay Model kann man sich anschaulich und eindrucksvoll per Schautafeln und Audiotour über das sensible Ökosystem San Francisco Bay informieren.

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Öffentlicher Nahverkehr San Francisco

Ein BART-Zug im Innenstadttunnel von San Francisco

Der öffentliche Nahverkehr in San Francisco wird von dem BART und der San Francisco Bay Area Rapid Transit Authority (getrennt von San Francisco Municipal Railway) betrieben, wobei das Muni auch die berühmten Cable Cars betreibt.

BART (Abk. für „Bay Area Rapid Transit“) ist ein U-Bahn-ähnliches Nahverkehrsystem, das die größten Orte in der Bucht von San Francisco in Kalifornien miteinander verbindet. Der erste Streckenabschnitt zwischen Oakland und Fremont wurde 1972 eröffnet. Das System hat eine Spurweite von 1676 mm (Kolonialspur) und befördert täglich über 370.000 Passagiere. Durch die Höchstgeschwindigkeit von 128 km/h und die großen Stationsabstände erreicht BART eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 53 km/h. Das Netz ist angesichts der nicht überall hohen Zugdichte großzügig ausgebaut, erkennbar an der Zweigleisigkeit aller Strecken, der geschwindigkeitsgünstigen Trassierung und der Anlage aufwändiger Gleisanlagen. In San Francisco führt die Stammstrecke unter der Market Street entlang und weist dort vier zentrale Stationen auf. In Richtung Osten führt die Strecke unter der Bucht von San Francisco hindurch nach Oakland, wo sie sich in verschiedene Richtungen verzweigt. Vier Linien führen durch San Francisco, die fünfte (orange) bleibt auf der östlichen Seite der Bucht. Jede Linie fährt im 15-Minuten-Takt, wodurch sich auf der Stammstrecke ein 4-Minuten-Takt ergibt. Im Abendverkehr fahren noch 3 Linien im 20-Minuten-Takt, auf der Stammstrecke fährt dann noch alle 10 Minuten ein Zug. Außerhalb von San Francisco werden die Strecken häufig in Mittellage von Autobahnen geführt. Die Stationen verfügen in den meisten Fällen über Busbahnhöfe und eine große Anzahl von teilweise kostenpflichtigen Park-and-Ride-Plätzen.

Am frühen Morgen des 1. Januar 2009 wurde der 22-jährige Oscar Grant von einem Polizisten des BART auf dem Bahnsteig der Station Fruitvale in Oakland erschossen.

Die San Francisco Municipal Railway (Muni) betreibt Busse, Trolleybusse, Straßenbahnen und die Cable Cars.

Die Cable Cars sind historische Straßenbahnen, die über ein Seil angetrieben werden. Die 3 Linien gehören zu den Sehenswürdigkeiten San Franciscos und sind bei Touristen sehr beliebt.

Neben dem BART ist die Muni Metro das zweite Schienenverkehrsmittel, das in der Innenstadt teilweise unterirdisch fährt. Die Linien J, K, L, M, N und T fahren durch den Tunnel in der Market Street parallel zur BART-Strecke und haben dort dieselben Stationen. Im weiteren Verlauf verzweigen sich die Strecken insbesondere auf der westlichen Seite des Tunnels. Die Linien N und T verlaufen am Ufer der Bucht von San Francisco und bedienen auch die Endstation des Caltrain.

Die Straßenbahnlinie F fährt als Touristenlinie mit historischen Fahrzeugen oberirdisch in der Market Street.

Der Caltrain ist ein Vorortzug von San Francisco in Richtung Süden durch das Silicon Valley. Die Strecke führt über Millbrae und Palo Alto nach San Jose im Santa Clara County. Der Zug fährt werktags im 30-Minuten-Takt und wird in der Hauptverkehrszeit durch Expresszüge verstärkt. Eingesetzt werden diesellokbespannte Doppelstockzüge. An der Station Millbrae in der Nähe des internationalen Flughafens von San Francisco gibt es die Umsteigemöglichkeit zum BART-System.

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San Francisco Bay Area

Klimadiagramm von San Francisco

Die San Francisco Bay Area (Gebiet um die Bucht von San Francisco), kurz auch Bay Area genannt, ist eine Metropolregion im nördlichen Teil des US-Bundesstaates Kalifornien. Ihre wichtigsten Städte gruppieren sich um die Bucht von San Francisco. Größte Stadt der Region ist San Jose. Kulturell dominierend ist jedoch San Francisco, das historische Zentrum der Region. Die vereinigte Agglomeration von San Jose, San Francisco, Oakland sowie ihrem Umland umfasst rund sieben Millionen Einwohner. Damit ist die Bay Area die fünftgrößte Metropolregion in den Vereinigten Staaten und auf Platz 41 weltweit.

Die Bucht von San Francisco (San Francisco Bay) ist namensgebend für die sie umgebende Region. An die eigentliche Bucht angeschlossen sind zwei Nebenbuchten, die San Pablo Bay und die Suisun Bay. Die Countys der Bay Area gruppieren sich um diese drei Buchten, die insgesamt eine Wasserfläche von 1600 km² umfassen. Die San Francisco Bay und ihre Nebenbuchten werden nach Norden und Süden durch die pazifischen Küstengebirge begrenzt, nach Westen durch den Pazifischen Ozean und nach Osten durch das Kalifornische Längstals (Central Valley).

Die San Francisco Bay bildet die einzige natürliche Öffnung des Central Valley. Dessen beiden Hauptflüsse, der Sacramento River und der San Joaquin River, bilden in ihrem Mündungsbereich ein großes Binnendelta und vereinigen sich schließlich bei Antioch. Von hier aus fließen sie über die Suisun Bay, die San Pablo Bay und die San Francisco Bay in den Pazifischen Ozean. In den Bergen nördlich Bay Area entspringen der Napa River und der Russian River, die sich in die San Pablo Bay bzw. den Pazifik ergießen. Im südlichen Bereich der Bay Area fließt der Guadalupe River in die Bucht von San Francisco.

Nördlich der Bay Area liegen die Mayacamas Mountains, die schließlich in die Mendocino Range übergehen. Höchster Punkt der Mayacamas Mountains auf dem Gebiet der Bay Area Countys ist der Mount Saint Helena mit einer Höhe von 1.319 Metern. Südlich der Bucht von San Francisco liegt die Diablo Range, die sich bis ins südliche Kalifornien erstreckt. Ihre höchsten Berge innerhalb der Bay Area sind Mount Hamilton (1.327 m) und Mount Diablo (1.160 m). Die Halbinsel, auf der San Francisco liegt, wird von den Santa Cruz Mountains dominiert, deren höchster Punkt der Loma Prieta (1.136 m) ist.

Die Bay Area wird in verschiedene Unterregionen eingeteilt: Das Gebiet nördlich der San Francisco Bay ist bekannt als North Bay und umfasst die Countys Marin, Sonoma, Napa und Solano. Sie ist der am wenigsten verstädterte Teil der Bay Area, ihre größte Stadt ist Santa Rosa.

Westlich der Bucht von San Francisco liegt die San-Francisco-Halbinsel, örtlich nur Die Halbinsel genannt. Dieser Bereich besteht aus der Stadt San Francisco und dem San Mateo County. Die meisten Städte dieser Region sind in einer langen Kette angeordnet, die sich an der Bucht entlangzieht.

Das Gebiet um die Städte Oakland, Fremont und Richmond wird als East Bay bezeichnet. Diese deckt sich mit den Countys Contra Costa und Alameda.

Südlich der Bucht liegt die South Bay. Sie besteht aus dem Santa Clara County, der unter anderem die Städte San Jose, Sunnyvale und Santa Clara umfasst.

Laut der Association of Bay Area Governments umfasst das Gebiet der Metropolregion nur die neun Countys, die an die Bucht von San Francisco und San Pablo angrenzen. Das United States Census Bureau zählt darüber hinaus auch Santa Cruz dazu, welches zwar nicht an die Bucht von San Francisco grenzt, aber wirtschaftlich und kulturell mit dieser verbunden ist.

Aufgrund der großen Wasserflächen und der verschiedenen Gebirge beinhaltet die Bay Area Subregionen mit leicht voneinander abweichenden Klimata. Die jährlichen Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 14–16 Grad Celsius. Die Gebiete nahe dem Pazifik weisen mit kühlen Sommern und milden Wintern allerdings deutlich geringere Temperaturschwankungen auf als die Städte im Landesinneren wie Livermore. Letztere verzeichnen zudem nur einen geringen Niederschlag, da sie teilweise vom Ozean durch Berge abgetrennt sind. Im Gegensatz dazu haben die küstennahen Gebiete der North Bay einen so hohen Niederschlag, dass hier Küstenmammutbäume wachsen können.

Die Bay Area umfasst mehrere naturgeschützte Naherholungsgebiete, die allerdings nicht in die Kategorie von Nationalparks fallen. Dazu zählen in Marin die Point Reyes National Seashore und das Muir Woods National Monument, sowie die Golden Gate National Recreation Area, die sich zusätzlich über San Francisco und San Mateo erstreckt. In Contra Costa liegt der Mount Diablo State Park, in Santa Cruz der Big Basin Redwoods State Park.

Alle Countys der Bay Area haben im innerkalifornischen Vergleich überdurchschnittliche Einkommen. Marin ist sogar reichster County in den gesamten Vereinigten Staaten.

Bedeutend für die Wirtschaft der Bay Area sind unter anderem die Weinregion des Napa Valley. Das Silicon Valley ist das wichtigste amerikanische High-Tech-Zentrum. Berkeley verfügt über eine der angesehensten Universitäten der Vereinigten Staaten.

Die Bay Region verfügt über drei internationale Flughäfen. Der älteste und bedeutendste ist der San Francisco International Airport (SFO). Mit etwa 17 Millionen Passagieren jährlich befindet er sich auf Platz 13 der größten amerikanischen Flughäfen. Weltweilt liegt der Flughafen San Francisco in dieser Statistik auf Rang 23. Er bietet täglich mehrere Direktflüge nach Frankfurt sowie eine direkte Verbindung nach München.

Von steigender Bedeutung sind der Oakland International Airport (OAK) sowie der San Jose International Airport (SJC) mit 7 bzw. 5 Millionen Passagieren jährlich. Beide bieten vor allem inneramerikanische Flüge an.

Die Bay Area ist durch mehrere Schnellstraßen mit anderen amerikanischen Ballungsräumen vernetzt. Die Interstate 5 verläuft entlang der amerikanischen Westküste von Seattle bis San Diego. Die Bay Area ist über andere Schnellstraßen an diese angeschlossen. Die zweite wichtige Nord-Süd-Verbindung ist die U.S. Route 101, welche von Cloverdale über San Francisco entlang San Jose bis Gilroy durch die Bay Area verläuft.

Die bedeutendste Schnellstraße in östlicher Richtung ist die Interstate 80. Diese beginnt in San Francisco und verläuft über Oakland und Sacramento bis zur amerikanischen Ostküste, wo sie in New York endet.

Darüber hinaus sind für den Verkehr innerhalb der Bay Area weitere Schnellstraßen von Bedeutung: Parallel zur U.S. Route 101 verläuft zwischen der San-Francisco-Halbinsel und der South Bay die Interstate 280. In San Rafael beginnt die Interstate 580, welche die North Bay mit der East Bay verbindet, bevor sie bei Tracy die Interstate 80 schneidet. Die Interstate 880 verbindet East Bay und Southbay zwischen Oakland und San Jose.

Mehrere Brücken verbinden die Regionen der Bay Area miteinander: Die Richmond-San Rafael Brücke, die Carquinez-Brücke und die Benicia-Martinez Brücke verlaufen zwischen der North Bay und der East Bay. Die Golden Gate Bridge zwischen der North Bay und San-Francisco-Halbinsel ist die bekannteste Brücke der Bay Area. Die Bay Bridge verbindet San Francisco mit Oakland und vernetzt gemeinsam mit der San Mateo–Hayward Brücke und der Dumbarton Brücke die San-Francisco-Halbinsel mit der East Bay.

In Oakland befindet sich der viertgrößte amerikanische Seehafen.

Zahlreiche Profiteams der in den Vereinigten Staaten populärsten Sportarten haben sich in der Bay Area angesiedelt. Dazu gehören mit den San Francisco Giants und den Oakland Athletics zwei Teams der Major League Baseball (MLB), sowie mit den San Francisco 49ers und Oakland Raiders ebenfalls zwei Mannschaften der National Football League (NFL).

Die in Oakland ansässigen Golden State Warriors sind Mitglieder der National Basketball Association (NBA), die San Jose Sharks der National Hockey League, die San Jose Earthquakes der Major League Soccer.

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Source : Wikipedia