San Antonio Spurs

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Geschrieben von bishop 09/04/2009 @ 18:12

Tags : san antonio spurs, nba, basketball, sport

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San Antonio Spurs

Logo der San Antonio Spurs

Die San Antonio Spurs sind eine Mannschaft der Southwest Division der US-amerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Seine Heimspiele trägt das Team in San Antonio, Texas im AT&T Center aus.

Die San Antonio Spurs wurden bisher viermal NBA-Meister (1998/99, 2002/03, 2004/05 und 2006/07).

Das Team war 1967 unter dem Namen Dallas Chaparrals eines der Gründungsmitglieder der American Basketball Association (ABA), einer mit der NBA konkurrierenden Liga. Nachdem man zwischenzeitlich als Texas Chaparrals spielte, wurde das Team 1973 in San Antonio Spurs umbenannt. 1976 wurden die Spurs im Zuge der Vereinigung von NBA und ABA in die NBA integriert.

Schon ihre erste NBA-Saison 1976/77 bewies, dass die Spurs den Übergang in die Liga verdient hatten. Sie gewannen mehr Spiele als man Niederlagen einstecken musste (44:38), belegten den vierten Platz in der Eastern Conference und zogen in die Play-offs ein. Dort verloren die Spurs allerdings in der ersten Runde gegen die Boston Celtics.

Die Saison 1977/78 war vom Scorer-Duell zwischen George Gervin und David Thompson von den Denver Nuggets geprägt. Gervin musste im letzten Saison-Spiel gegen die New Orleans Jazz mindestens 58 Punkte erzielen, um Thompson noch überholen zu können. Schon im ersten Viertel machte Gervin 20 Punkte. Der Iceman übertraf dies sogar noch im zweiten Viertel und konnte 33 Zähler verbuchen. Insgesamt machte er in diesem Spiel 63 Punkte und sicherte sich den Punktetitel. Zusätzlich führte er die Spurs zur Central Division-Meisterschaft mit einer Bilanz von 52:30 Siegen. Im Conference-Halbfinale gegen die Washington Bullets mussten die Spurs gedoch trotz durchschnittlich 33,2 Punkten von Gervin ausscheiden.

In der Saison 1978/79 zogen die Spurs sogar in das Conference-Finale ein, wo sie jedoch wieder den Bullets unterlagen.

In den ersten sieben Jahren in den NBA konnten die Spurs fünf Divisionstitel gewinnen, jedoch niemals in die NBA Finals einziehen. Nach der Saison 1984/85 wurde George Gervin zu den Chicago Bulls getradet, was einen Wendepunkt in der Geschichte der Spurs darstellte. In den nachfolgenden vier Jahren konnten niemals mehr Siege als Niederlagen verbucht werden. Das führte dazu, dass über eine Umsiedlung des Teams in eine andere Stadt nachgedacht wurde. Das Tief war in der Saison 1988/89 erreicht, als nur 21 Spiele gewonnen werden konnte.

In der NBA Draft 1987 bekamen die Spurs die erste Wahl zugelost. Sie wählten den United States Naval Academy-Star David Robinson. Allerdings wollte dieser noch zwei Jahre bei der Navy absolvieren, bevor er zur Saison 1989/90 in die NBA kam. Mit Robinson und den Neuzugängen Terry Cummings und Sean Elliott kam es zu einer Wiederbelebung der Spurs-Franchise. Das Team gewann in der Saison 56 Spiele; 35 mehr als in der Vorsaison. In den Play-offs unterlagen sie den Portland Trail Blazers, den späteren NBA Finals-Teilnehmern, im Conference-Halbfinale. Robinson hatte eine sehr erfolgreiche Rookie-Saison. Er wurde sechsmal in Folge zum Neuling des Monats gewählt und gewann den NBA Rookie of the Year Award, nachdem er im Schnitt 24,3 Punkte und 12,0 Rebounds erzielen konnte.

Vor der Saison 1993/94 bekamen die Spurs Dennis Rodman im Tausch für Elliott von den Detroit Pistons. Mit Rodman gewannen die Spurs in der ersten Saison im Alamodome 55 Spiele. David Robinson lieferte sich mit Shaquille O’Neal von den Orlando Magic ein ähnliches Duell um den Top-Scorer-Titel wie Gervin und Thompson während 1977/78. Im letzten Spiel der regulären Saison gegen die Los Angeles Clippers konnte Robinson 71 Punkte machen und so den ersten Platz mit durchschnittlich 29,8 Punkten pro Partie erringen.

Schon in der Folgesaison kam Sean Elliott wieder nach San Antonio zurück und die Spurs führten die NBA mit 62:20 Siegen an. David Robinson wurde zum Most Valuable Player der Liga gewählt und die Spurs erreichten das Western Conference-Finale gegen die Houston Rockets. Schon während er regulären Saison kam es zu Problemen mit dem Verhalten von Dennis Rodman. Die Lage spitzte sich den Play-offs zu, was in dem Ausscheiden gegen die Rockets gipfelte. Nach der Saison wurde Rodman zu den Chicago Bulls getradet.

In der Saison 1996/97 bestritt David Robinson verletzungsbedingt lediglich sechs Partien. Auch Sean Elliott verpasste mehr als die Hälfte der Saisonspiele. Dies führte trotz der Verpflichtung von Dominique Wilkins zu dem schlechtesten Abschneiden der Spurs seit ihrem Beitritt in die NBA. Sie gewannen insgesamt nur 20 Spiele. Während der Saison wurde der Trainer Bob Hill entlassen und durch den General Manager Gregg Popovich ersetzt. Doch das schwache Abschneiden hatte auch seine guten Seiten. Die Spurs bekamen in der NBA Draft 1997 erneut den ersten Pick zugesprochen. Den benutzte man, um die Rechte an Tim Duncan zu sichern, der in seiner Rookie-Saison 21,1 Punkte und 11,9 Rebounds machen konnte und genauso wie Robinson in seiner ersten Saison zum Rookie des Jahres und sechsmal zum Rookie des Monats gewählt wurde. Die Spurs gewannen mit Duncan und dem wiedergenesenen Robinson 56 Spiele; 36 Siege mehr als in der Saison zuvor. Damit brachen sie ihren eigenen Rekord für die beste Bilanzverbesserung im Vergleich zum Vorjahr.

Die Saison 1998/99 wurde aufgrund eines Lockouts die reguläre Saison auf 50 Spiele reduziert. Davon konnten die Spurs 37 gewinnen. In den Play-offs konnten die Spurs mit 11:1 Siegen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte und als erstes ehemaliges ABA-Team überhaupt in die NBA Finals vordringen. Dort besiegten sie die New York Knicks in fünf Spielen und Tim Duncan wurde zum Finals MVP ernannt. Den entscheidenden Wurf in Spiel 5 traf Avery Johnson.

Auch in den nächsten Jahren dominierten die Twin Towers Robinson und Duncan die NBA. Doch zur Meisterschaft reichte es in den nächsten drei Jahren nicht, da ihnen die Los Angeles Lakers im Weg standen. Das Team wurde um die beiden Riesen neu aufgebaut. Man holte Spieler wie den Franzosen Tony Parker, den Argentinier Emanuel Ginóbili, den Defensivspezialist Bruce Bowen und Rollenspieler wie Steve Smith, Steve Kerr oder Stephen Jackson.

Vor der Saison 2002/03 gab David Robinson bekannt, dass dies sein letztes Jahr in der NBA sein wird. Die Spurs spielte ihre erste Saison im neuerbauten SBC Center, beendeten das Jahr mit 60:22 Siegen und bezwangen in den NBA Finals die New Jersey Nets mit 4:2. Tim Duncan wurde nicht nur zum Finals MVP sondern auch zum Most Valuable Player der gesamten Saison gewählt.

Nach dem Rücktritt von David Robinson veränderte sich die Spielweise der Spurs etwas. Zwar war das Team aus San Antonio noch immer sehr defensiv-orientiert, doch mit Parker und Ginóbili kam mehr Schnelligkeit in das Spiel.

In der Saison 2004/05 konnten die Spurs die dritte NBA-Meisterschaft der Vereinsgeschichte gewinnen, nachdem man im Vorjahr an den L.A. Lakers scheiterte. Zum Team stießen Rollenspieler wie Robert Horry, Brent Barry oder Nazr Mohammed. In den NBA Finals 2005 bezwangen sie den Vorjahresmeister Detroit Pistons in sieben hartumkämpften Spielen und Tim Duncan wurde erneut zum Finals MVP gewählt. Er war nach Magic Johnson, Michael Jordan und Shaquille O’Neal der vierte Spieler der NBA-Geschichte, der dreimal diese Auszeichnung erhielt.

Vor der Saison 2005/06 kam Michael Finley als Free Agent nach San Antonio. Mit ihm und den drei All-Stars Duncan, Ginóbili und Parker konnte der Spurs-Vereinsrekord von 63 Siegen aufgestellt werden. Allerdings mussten sich die Spurs im Conference-Halbfinale den Dallas Mavericks geschlagen geben.

In der Saison 2006/07 konnte sich die Mannschaft zum vierten Mal die NBA-Krone holen. In den NBA Finals besiegten die San Antonio Spurs die Cleveland Cavaliers in nur vier Spielen und Tony Parker wurde zum Finals MVP gekürt.

Von 1967 bis 1973 spielten die Chaparrals im State Fair Coliseum (Dallas, 7513 Plätze) bzw. im Moody Coliseum (University Park in Dallas, 8998 Plätze). Während der Saison 1970-71 nutzte man sowohl das Tarrant County Coliseum (Fort Worth, 11200 Plätze) als auch das Lubbock Municipal Coliseum (Lubbock (Texas), 7050 Plätze).

Die Spurs bestritten von 1973 bis 1993 ihre Spiele in der HemisFair Arena (über 16000 Plätze). Von 1993 bis 2002 war der Alamodome (36500 Plätze) ihr Zuhause. Seit 2002 spielt die Mannschaft im AT&T Center (zuvor SBC Center, 18797 Plätze).

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National Basketball Association

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Die National Basketball Association (NBA) ist die seit 1946 bestehende Basketball-Profiliga in Nordamerika. Sie ist die mit Abstand stärkste und populärste Basketball-Liga der Welt.

Derzeit besteht die NBA aus 30 Mannschaften, von denen eine (die Toronto Raptors) in Kanada beheimatet ist. Jeweils 15 Mannschaften spielen in der Western und der Eastern Conference, die wiederum in jeweils drei Divisions unterteilt sind. Der Saisongewinner wird nach einer 82 Spiele umfassenden regulären Saison in den Play-offs ausgespielt, wobei jeweils die acht besten Teams beider Conferences in drei Runden nach dem Modus “best of seven” aufeinandertreffen. Der amtierende Meister ist die Mannschaft der Boston Celtics.

Die NBA ist eine geschlossene Liga ohne Auf- oder Absteiger. Neue Spieler werden über eine jährliche Entry Draft auf die Teams verteilt, wobei eine vorhergehende Auslosung über die Reihenfolge der Teams entscheidet. Seit 2001 ist der NBA eine kleinere Liga mit 15 sogenannten Farmteams angegliedert, die NBA Development League.

Als offizielles Gründungsdatum der NBA gilt der 6. Juni 1946, der Gründungstag der Vorgängerliga Basketball Association of America (BAA) in New York. Treibende Kraft für die Gründung des Verbandes waren die Besitzer und Betreiber von Sportarenen, die ihr Geld hauptsächlich mit Eishockey, vor allem in der NHL, verdienten und auf diesem Weg eine Auslastung für ihre Hallen und eine zusätzliche Geldeinnahme suchten. Erster Präsident der Liga und BAA-Vorsitzende wurde daher auch Maurice Podoloff, der damalige Präsident der NHL, nach welchem bis heute die MVP-Trophy benannt ist. Jedoch stand die BAA zu Anfang noch unter einem schlechten Stern. Sie wies zwar zu ihrer Gründung, im Gegensatz zu den meisten anderen Profiligen der damaligen Zeit, eine solide Finanzierung auf, es mangelte ihr aber an guten Spielern. Erschwerend kam hinzu, dass sich bereits nach dem ersten Jahr vier Mannschaften aus der Liga zurückzogen. Deshalb wurde am 3. August 1949 die National Basketball League (NBL) übernommen, nachdem bereits 1948 drei Teams aus der NBL in die BAA wechselten, und die Liga schließlich in National Basketball Association umbenannt. Bis heute werden daher die BAA-Champions von 1947 bis 1949 auch als NBA-Champions geführt.

Anfangs fristete die NBA ein Schattendasein neben der College-Liga NCAA. Diese geriet jedoch 1951 durch einen landesweiten Bestechungsskandal, dem sog. point shaving, in Verruf, wodurch die NBA an Popularität gewann. Zahlreiche College-Stars spielten nun für die NBA, unter anderem Joe Fulks und Jim Pollard. 1950 wurde die Liga auch für Afroamerikaner geöffnet und Earl Lloyd ging als erster schwarzer NBA-Spieler in die Geschichte ein, obwohl Chuck Cooper noch vor ihm gedraftet wurde, jedoch sein erstes Spiel einen Tag später als Lloyd antrat.

Anfang der 1950er dominierte vor allem ein Team die Liga: die Minneapolis Lakers. Ihr wichtigster Spieler war der 2,08 m große Center George Mikan, der erste Superstar der NBA. Obwohl er relativ langsam und schwerfällig war, konnte ihn keine Verteidigung unter dem Korb stoppen. Da durch seine drückende Dominanz das Ligageschehen einseitig zu werden drohte, änderte man die Spielregeln. 1952 erweiterte man die Zone unter dem Korb, um die Center zu mehr Bewegung zu zwingen und das Spiel auf die Flügel zu verlagern. Die Folge war jedoch, dass weniger geworfen wurde und es dadurch zu häufigeren Foul-Spiel kam, um in Ballbesitz zu gelangen und so das Herunterspielen der Spieluhr durch den Gegner zu verhindern. Bei einigen Spielen 1953 pfiffen die Schiedsrichter über 100 Fouls. Der NBA rannten erneut die Zuschauer davon, und man beschloss, das Basketballspiel grundlegend zu verändern.

Am 23. April 1954 wurde nach einer Idee des Teambesitzers Danny Biasone die sogenannte Wurfuhr (engl.: shot clock) eingeführt. Nach der dazugehörenden Regel, der 24-Sekunden-Regel, muss ein Team in 24 Sekunden mindestens einmal auf den Korb geworfen haben. Geschieht dies nicht, wechselt der Ballbesitz. Diese Regel war ein Meilenstein für die Entwicklung des Basketballs und wurde nach und nach auch von der NCAA und der FIBA übernommen.

Die 1960er gelten heute als die Jahre der Celtics-Dynastie, da die Mannschaft der Boston Celtics zwischen 1957 und 1969 insgesamt elf Meisterschaften gewann, davon acht hintereinander. Obwohl die meisten Spieler aus den Celtics-Meistermannschaften heute Mitglieder der Basketball Hall of Fame sind, verbindet man mit der Celtics-Dynastie hauptsächlich zwei Namen; den des Trainers, Red Auerbach, sowie den des Anführers und wichtigsten Spielers, Bill Russell.

Nach dem Ende der Celtics-Vorherrschaft begann eine Art „Dunkle Epoche“ der NBA. Das Spielniveau sank ab, das Zuschauerinteresse ließ nach. Zum einen weil sich die NCAA 20 Jahre nach dem Bestechungsskandal langsam wieder erholte, zum anderen weil 1967 eine Konkurrenzliga namens American Basketball Association (ABA) gegründet wurde. Diese begann nach und nach Spieler aus der NBA abzuwerben, u.a. Rick Barry, damals einer der Topstars. Ebenso erlaubte sie Spielern auch ohne abgeschlossene College-Ausbildung die Teilnahme am Spielbetrieb, und so wurde 1974 mit Moses Malone dem ersten Highschool-Spieler ein Profivertrag gegeben.

Mitte der 1970er geriet die ABA jedoch in finanzielle Schwierigkeiten, was am 17. Juni 1976 zur Übernahme durch die NBA führte. Es wurden allerdings nur vier der neun ABA-Teams in die NBA aufgenommen: die Nuggets, Pacers, Spurs und Nets. Ebenso wurden einige ABA-Neuheiten ins NBA-Regelwerk übernommen, beispielsweise die Dreipunktelinie oder der Slam-Dunk-Contest.

Die 1980er sind heute als die Jahre der Lakers-Celtics-Rivalität bekannt. Die Hauptakteure hießen Larry Bird und Magic Johnson, die sich 1979 auch schon im Endspiel um die College-Meisterschaft gegenüberstanden. Bird führte die Celtics zu drei Meisterschaften, Magic gewann mit den Lakers sogar fünf. Dreimal standen sie sich im Finale um die Meisterschaft sogar direkt gegenüber. Die Ära endete abrupt, als Magic Johnson am 7. November 1991 nach der Diagnose „HIV positiv“ zurücktrat. Ein Jahr später beendete Larry Bird seine Karriere.

Die Bühne war frei für einen neuen Star, und Michael Jordan wurde zum neuen Superstar. Jordan gewann mit den Chicago Bulls zwischen 1991 und 1998 sechs Meisterschaften, und machte durch seine spektakuläre Spielweise die NBA in der ganzen Welt populär. Jordans Rücktritt am 13. Januar 1999 hinterließ ein Vakuum, das kein Spieler der NBA füllen konnte. Die Popularität der Liga sank vor allem in den USA erneut ab. Dazu kam, dass die Gehälter der meisten Spieler ins Unermessliche wuchsen, was die Teambesitzer nun nicht mehr bezahlen wollten. Die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag (Collective Bargaining Agreement, CBA) scheiterten, und so kam es zum Spielerstreik, dem Lockout.

Die Lockout-Saison (engl. lockout = »Aussperrung«) 1998/99 markiert den Übergang von der Jordan-Ära zur heutigen NBA. Seit der Saison 1999/2000 galt Shaquille O’Neal als zentrale Figur der NBA, und auch wenn er nie Jordans Popularität erreichte, war er ihm in puncto Dominanz ebenbürtig. Ebenfalls eine wichtige Figur in dieser Zeit war das junge Supertalent Kobe Bryant, der zusammen mit O’Neal bei den Lakers spielte. O’Neals und Bryants Lakers gewannen 2000 bis 2002 drei Meisterschaften in Folge, 2003 unterlagen sie knapp dem späteren Champion San Antonio Spurs. 2004 unterlagen die favorisierten Lakers dem Ostmeister Detroit Pistons, woraufhin die Mannschaft auseinander brach. Für die Saison 2004/05 galten die Kräfteverhältnisse als ausgeglichen wie schon lange nicht mehr. Am Ende setzten sich erneut die San Antonio Spurs durch und gewannen gegen die Detroit Pistons die Meisterschaft.

Die NBA hat sich unter der Regie von David Stern zu einem florierenden Wirtschaftsunternehmen entwickelt. Die Liga, ursprünglich mit elf Teams gestartet, von denen heute nur noch die Celtics, die Knicks und die Warriors dabei sind, erweiterte sich bis 2004 auf 30 Teams. Zum 50. Geburtstag der Liga 1996 wurde eine Frauenliga, die Women’s National Basketball Association (WNBA) gegründet. Ebenso gelang Stern die Popularisierung von Basketball in der Welt, wodurch in den letzten Jahren immer mehr ausländische Spieler in die NBA wechselten, so etwa der chinesische Center Yao Ming, der französische Guard Tony Parker oder der Würzburger Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks.

Die NBA ist in Western Conference und Eastern Conference unterteilt, die wiederum in je drei Divisions gegliedert sind.

In einer regulären Saison (Regular Season) spielt jedes Team je viermal gegen die vier Mannschaften aus der eigenen Division (16 Spiele), je drei- bis viermal gegen die zehn Mannschaften aus den anderen Divisions der eigenen Conference (36 Spiele) und je zweimal gegen die fünfzehn Mannschaften aus der anderen Conference (30 Spiele). Jedes Team bestreitet somit vor den Play-offs 82 Spiele.

Anhand der Tabelle werden die Play-offs ermittelt, in denen die besten acht Mannschaften jeder Conference in einem K.-o.-System gegeneinander antreten (der Erste gegen den Achten, der Zweite gegen den Siebten usw.). Die drei Divisionssieger und der beste Zweite werden dabei entsprechend ihrer Bilanz an eins bis vier gesetzt, die restlichen vier besten Teams der Conference nehmen die Plätze dahinter ein. Gespielt wird eine Serie von maximal sieben Spielen (engl. best of seven). Somit gewinnt das Team die Runde, das als erstes vier Siege verbuchen konnte. In den Play-off-Runden wird der Ost- bzw. West-Meister gekürt. Diese beiden Mannschaften spielen dann abschließend in der sogenannten Finalserie, die ebenfalls nach dem Modus best of seven ausgetragen wird, um die Larry O'Brien Championship Trophy.

Die NBA vergibt nach jeder Saison eine Reihe von Auszeichnungen an einzelne Spieler. Die älteste ist die Nominierung zum All-NBA Team, eine Auswahl der besten zehn (seit 1988/89: der besten 15) Spieler der NBA. Diese Auswahl ist in zwei (seit 1988/89: drei) Teams unterteilt und wird seit der ersten NBA- bzw. BAA-Saison 1946/47 von Sportjournalisten gewählt.

Zur Saison 1955/56 führte man eine Auszeichnung für den wertvollsten Spieler (eng.: Most Valuable Player, kurz MVP) ein. Die dazu gehörige Trophäe ist nach Maurice Podoloff, dem ersten Liga-Präsidenten benannt. Bis 1980 wurde der MVP von den NBA-Profis gewählt, was dazu führte, dass unbeliebte Spieler wie Rick Barry die Auszeichnung nie gewannen, obwohl sie sie verdient hätten. Seit der Saison 1980/81 wird auch die MVP-Auszeichnung von einer Jury aus Sportjournalisten vergeben.

Noch vor der Einführung des MVP wurde eine Auszeichnung an den besten Neuling der Liga, den sog. Rookie of the Year vergeben. Seit der Saison 1952/53 gibt es diesen Titel, dessen Trophäe nach Eddie Gottlieb, einem Gründungsmitglied der NBA und Teambesitzer der „Warriors“, benannt ist.

Bei den NBA-Finals 1969 wurde erstmals eine Auszeichnung für den besten Spieler der Finalserie vergeben, den sog. Finals MVP. Jerry West war in jenem Jahr der erste und einzige Spieler, der die Auszeichnung gewann, obwohl er aus der Verlierermannschaft kam. Bis heute ist es ungeschriebenes Gesetz, dass der Finals-MVP nur aus der Siegermannschaft kommen kann.

Um auch die besten Verteidiger der Liga zu würdigen wurde 1968/69 die Wahl zum All-Defensive-Team eingeführt. Genau wie beim All-NBA-Team werden dabei die zehn besten Verteidiger zu je zwei Teams zusammengestellt.

In der Saison 1982/83 kamen wieder gleich zwei Neuerungen hinzu: Zum einen wurde zusätzlich zum All-Defensive-Team auch ein Defensive Player of the Year gewählt, zum anderen wurde eine Auszeichnung für den wertvollsten Bankspieler, der Sixth Man of the Year Award, geschaffen.

Seit 1985/86 wird außerdem der Spieler ausgezeichnet, der sich im Vergleich zur vorherigen Spielzeit am meisten verbessert hat (Most Improved Player Award kurz: MIP).

Eine Art Auszeichnung können auch die Fans verleihen, indem sie per Voting die fünf besten Spieler jeder Conference für das NBA All-Star Game nominieren.

Der ehemalige Schiedsrichter Tim Donaghy erhob im Juni 2008 schwere Vorwürfe gegen die NBA. Einige Schiedsrichter sollen auf Anweisung der NBA Spiele manipuliert haben. Im Jahr 2002 sollen die Schiedsrichter die L. A. Lakers in ihrem sechsten Playoff-Spiel gegen die Sacramento Kings bevorteilt haben. Die NBA wollte, dass es zu einem siebten Spiel kommt. Auch sollen die Schiedsrichter von der NBA angewiesen worden sein, gegen bestimmte Starspieler keine technischen Fouls zu verhängen.

Tim Donaghy wurde wegen Spielmanipulation und Weitergabe von Insider-Wissen angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, auf die Hälfte der von ihm seit 2003 geleiteten NBA-Spiele gewettet zu haben. Die NBA verlangt nun das an ihn in diesem Zeitraum bezahlte Gehalt zurück. Außerdem soll Donaghy für die 16 Partien in der Saison 2006/07 zahlen, in denen er seine Insiderinformationen an Dritte weitergegeben hat. Der ehemalige Schiedsrichter soll auch die Anwaltskosten übernehmen. Somit verlangt die NBA einen Betrag von ca. 1,4 Millionen Dollar als Schadensersatz von Donaghy. Die Gerichtsverhandlung fand am 14. Juli statt. Donaghy wurde dabei zu 15 Monaten Haft verurteilt.

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David Robinson

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David Maurice Robinson (* 6. August 1965 in Key West, Florida, USA) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketball-Spieler. Er ist 2,16 Meter groß und spielte auf der Position Center.

David Robinson spielte lediglich ein Jahr High-School-Basketball bei Osbourn Park in Manassas, Virginia. Er besuchte bis 1987 das College der Navy-Akademie (daher sein Spitzname "The Admiral"). Er war Mitglied des US-Basketball Olympiateams in Seoul 1988 (Bronze), in Barcelona 1992 (Gold) und in Atlanta 1996 (Gold). Robinson ist der einzige Profi der NBA, der an drei Olympischen Spielen teilgenommen hat. Zusätzlich spielte er 1987 bei den Panamerikanischen Meisterschaften und den Weltmeisterschaften 1986 für die USA.

Robinson wurde 1987 von den San Antonio Spurs in der ersten Runde (erster Pick insgesamt) des NBA Drafts gewählt, kam aber erst ab der Saison 1989/90 zum Einsatz, da er zunächst seine Militärausbildung abschließen wollte. Er spielte in seiner gesamten NBA-Karriere von 1989 bis 2003 für die Spurs. Mit diesem Team gewann er 1999 und 2003 die Meisterschaft in der nordamerikanischen Profi-Basketballliga NBA. David Robinson wurde zehn mal in das NBA All-Star-Team berufen.

Mitte der Neunziger war der Admiral zweifellos einer der besten Basketballspieler der Welt. In der Saison 1993/94 hatte er den höchsten Punktedurchschnitt aller NBA Spieler, den er sich im letzten Saisonspiel am 24. April 1994 gegen die Los Angeles Clippers auf eine höchstbeeindruckende Weise sicherte, indem er seine Karrierebestleistung von 71 Punkten erzielte (einen Wert den sogar NBA-Legende Michael Jordan niemals erreicht und erst in der Saison 2005/06 von Kobe Bryant mit 81 wieder überboten werden konnte). Es war der höchste Punktewert eines einzelnen Spielers seit der Saison 1977/78 (David Thompson, 73 Punkte). Ein Jahr später in der Saison 1994/95 machte Robinson seine Spurs zum besten Team der Liga und wurde deshalb zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt. In den Play-offs schieden die Spurs dann unglücklich gegen den späteren Meister aus Houston aus.

Eine NBA-Meisterschaft konnte er jedoch erst mit Unterstützung von Tim Duncan im Jahre 1999 gewinnen. Nach dem zweiten Meisterschaftsgewinn (2002/03) beendete David Robinson am 15. Juni 2003 seine aktive Laufbahn.

Am 17. Februar 1994 gelang Robinson etwas Außergewöhnliches. Er konnte als erst vierter Spieler der NBA-Geschichte in einem Spiel in vier statistischen Kategorien jeweils zweistellige Werte erzielen (ein sognenanntes Quadruple-Double). Gegen die Detroit Pistons konnte er 35 Punkte, 10 Rebounds, 10 Assists und 10 Blocks verzeichnen. Zuvor gelang dieses kleine Kunststück lediglich Nate Thurmond (1974), Alvin Robertson (1986) und Hakeem Olajuwon (1990).

In 987 Regular-Season-Spielen (985 als Starter) erzielte David Robinson durchschnittlich 21,1 Punkte (bei einer Feldwurftrefferquote von 51,8 %), 10,6 Rebounds, 2,5 Assists, 1,41 Steals und 2,99 Blocks in 34,7 Minuten pro Spiel. In 123 Playoff-Spielen (bei allen in der Starting Five) konnte er im Schnitt 18,1 Punkte (bei einer Feldwurftrefferquote von 47,9 %), 10,6 Rebounds, 2,3 Assists, 1,23 Steals und 2,54 Blocks in 34,3 Minuten pro Spiel verbuchen.

In der Geschichte der San Antonio Spurs hält er die Rekorde für bestrittene Spiele (987), Rebounds (10.497), Blocks (2.954), Assists (2.441) und verwandelte (6.035) sowie versuchte Freiwürfe (8.201). In den ewigen Bestenlisten der NBA belegt Robinson den fünften Platz bei den Blocks, den 13. Platz bei den verwandelten Freiwürfen, den 27. Platz bei den Punkten, sowie den 28. Platz bei den Rebounds.

In den zehn All-Star-Spielen, die Robinson bestritt (drei als Starter), erzielte er durchschnittlich 14,1 Punkte (bei einer Feldwurftrefferquote von 58,8 %), 6,2 Rebounds, 0,8 Assists, 1,30 Steals und 1,30 Blocks in 18,4 Minuten pro Spiel.

1990/91 holte sich Robinson den NBA-Reboundtitel (13,0 Rebounds pro Spiel), führte 1991/92 die Liga ins Blocks (im Schnitt 4,49 Blocks) und erzielte 1994-95 die durchschnittlich höchsten Punktedurchschnitt (29,8 Punkte pro Spiel). Er und Kareem Abdul-Jabbar sind die einzigen zwei Spieler in der Geschichte der NBA, die alle drei dieser Titel jeweils gewinnen konnten.

Er führt die ewigen Bestenlisten der USA bei Olympischen Spielen in Karrierepunkte (270), -rebounds (124) and -blocks (34) an.

1989/90 wurde David Robinson zum NBA Rookie des Jahres (Neuling) gewählt. Er wurde in der Saison 1994/95 zum wertvollsten Spieler (MVP) gewählt. Außerdem wurde er 1991/92 zum NBA Defensive Player of the Year ernannt und gewann fünf IBM Awards (1990, 1991, 1994, 1995 und 1996).

Er wurde viermal in das All-NBA First Team (1991, 1992, 1995 und 1996), zweimal ins All-NBA Second Team (1994 und 1998) und dreimal in das All-NBA Third Team (1990, 1993 und 2000) gewählt. Zusätzlich ernannte man ihn viermal ins NBA All-Defensive First Team (1991, 1992, 1995 und 1996) und viermal in das All-Defensive Second Team (1990, 1993, 1994 und 1998). Er war der erste Spieler der NBA-Geschichte, der sowohl in ein All-NBA- als auch in ein NBA All-Defensive Team in jeder seiner ersten sieben Saisons berufen wurde.

Insgesamt wurde Robinson 15 mal in seiner NBA-Karriere zum NBA Player of the Week und viermal zum NBA Player of the Month gewählt.

1996 ernannte man David Robinson zu einem der 50 besten NBA-Spieler aller Zeiten. Zusätzlich wurde er 1998 in die World Sports Humanitarian Hall of Fame berufen.

2001 wurde er mit dem NBA Sportsmanship Award geehrt.

Am 15. April 2008 wurde bekannt gegeben, dass Robinson am 19. Juni in die U.S. Olympic Hall of Fame aufgenommen wird, eine Ruhmeshalle für US-amerikanische Olympiateilnehmer.

Noch viel größere Ehre wurde ihm im Februar 2009 zuteil. Er wurde als Finalist für die Wahl in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame-Klasse von 2009 bekannt gegeben. Das Ergebnis der Abstimmung, bei der Robinson mindestens 18 von 24 Ja-Stimmen des Komitees benötigt, wird am 6. April veröffentlicht werden. Die Aufnahmezeremonie würde dann im September 2009 stattfinden. Am 6. April 2009 wurde Robinson schließlich gemeinsam mit Michael Jordan, John Stockton und Jerry Sloan in die Basketball Hall of Fame aufgenommen.

Seine Frau Valerie und er haben drei Söhne: David Maurice, Corey Matthew and Justin Michael.

David Robinson hält einen Bachelor's Degree in Mathematik von der Naval Academy und spielt Saxophon.

Er spendet große Beträge für wohltätige Zwecke. David und Valerie riefen im November 1992 die David Robinson Foundation ins Leben.

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Avery Johnson

Avery Johnson (* 25. März 1965 in New Orleans, Louisiana) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler (Position: Point Guard). Avery Johnson wurde am 30. April 2008 von seinem Cheftraineramt der Dallas Mavericks (NBA) entlassen.

Zwischen 1988 und 2004 war Avery Johnson Spieler bei den Seattle SuperSonics, Denver Nuggets, Houston Rockets, San Antonio Spurs, Dallas Mavericks und Golden State Warriors.

Sein größter sportlicher Erfolg war der Gewinn der NBA-Meisterschaft 1999 mit den Spurs, an der Seite von Tim Duncan und David Robinson. Im entscheidenden Spiel 5 traf Johnson den Korb zum Sieg, und entschied damit die Serie zu Gunsten der Spurs.

In der Saison 1997/98 wurde Johnson mit dem NBA Sportsmanship Award ausgezeichnet.

Am 22. Dezember 2007 wurde Avery Johnsons Trikotnummer (6) von den San Antonio Spurs "retired", d.h. sie wird nicht mehr an andere Spieler vergeben.

Avery Johnson wurde von keinem NBA-Verein gedrafted. Er spielte 1988 in der United States Basketball League (USBL) bei den Palm Beach Stingrays. Er unterzeichnete einen Vertrag als Free Agent bei den Seattle SuperSonics am 2. August 1988. Johnson wurde am 24. Oktober 1990 von den SuperSonics zu den Denver Nuggets getradet, im Austausch für einen Zweitrunden-Draft-Pick. Er wurde allerdings am 24. Dezember 1990 von den Nuggets wieder entlassen. Er erhielt einen Vertrag als Free Agent von den San Antonio Spurs am 17. Januar 1991. Er wurde von den Spurs am 17. Dezember 1991 entlassen. Avery unterzeichnete den ersten von zwei aufeinanderfolgen Zehntagesverträgen bei den Houston Rockets am 10. Januar 1992. Am 31. Januar erhielt er dann einen Vertrag für den Rest der Saison. Er unterzeichnete als Free Agent wieder bei den Spurs am 19. November 1992. Er wurde am 25. Oktober 1993 als Free Agent von den Golden State Warriors unter Vertrag genommen. Wechselte am 21. Juli 1994 als Free Agent wieder zu den San Antonio Spurs. Er unterzeichnete als Free Agent bei den Nuggets am 19. Juli 2000. Er wurde von den Nuggets zusammen mit Raef LaFrentz, Nick Van Exel und Tariq Abdul-Wahad zu den Dallas Mavericks im Tausch für Juwan Howard, Donnell Harvey, Tim Hardaway und einem Erstrunden-Draft-Pick am 21. Fenruar 2002 getradet. Am 18. August 2003 wurde er wieder zu den Golden State Warriors zusammen mit Nick Van Exel, Evan Eschmeyer, Popeye Jones und Antoine Rigaudeau getradet, im Austausch für Antawn Jamison, Chris Mills, Danny Fortson und Jiri Welsch. Abschließend unterzeichnete er am 30. September 2004 als Free Agent wieder bei den Mavericks, erklärte aber am 28. Oktober 2004 seinen Rücktritt vom aktiven Basketball.

Avery Johnson machte in 1.054 NBA-Spielen (nur Regular Seasons) im Schnitt 8,4 Punkte, 5,5 Assists, 1,7 Rebounds und 0,96 Steals in 25,3 Minuten pro Spiel. In 90 Play-off-Spielen erzielte er durchschnittlich 10,5 Punkte, 6,2 Assists, 2,1 Rebounds und 1,13 Steals in 31,2 Minuten pro Spiel. Seine 5.846 Karriereassists belegen in der ewigen Bestlenliste der NBA den 28. Platz.

Er war erst der fünfte Spieler in der NBA-Geschichte, der seinen Punktedurchschnitt in jeder seiner ersten sieben Saisons erhöhen konnte (1994/95 erzielte er durchschnittlich 13,4 Punkte). Er erzielte am 18. April 1995 seine persönliche Karrierebestleistung von 29 Punkten gegen die Denver Nuggets. Außerdem konnte er zweimal in seiner Karriere 20 Assists verbuchen.

Nach seinem Rücktritt als Spieler 2004 war Johnson Assistenz-Trainer bei den Dallas Mavericks. Am 19. März 2005 folgte er dem aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Don Nelson als Cheftrainer der Mavericks. Von 18 Saisonspielen gewannen die Mavs unter Johnson 16, womit er eines der erfolgreichsten Trainerdebüts der NBA-Geschichte feiern konnte. Johnson erreichte seinen 50. Sieg als Trainer schneller als je ein anderer Coach, ebenso seinen 100. Sieg. Dabei übertraf er den legendären Red Auerbach.

Nach der Saison 2005/06 mit einer Bilanz von 60:22 Siegen wurde Johnson zum Coach of the Year 2006 ernannt. Während der Saison 2005/06 konnten die Dallas Mavericks in die NBA Finals einziehen, unterlagen allerdings in der Best-of-Seven-Serie den Miami Heat mit 2:4.

In der Saison 2006/07 erreichte Johnson mit den Mavericks etwas, das bisher einmalig in der NBA-Geschichte ist. Er führte das Team während einer Saison zu drei Serien von jeweils mindestens 12 in Folge gewonnen Spielen: 12 Siege (9. November bis 1. Dezember), 13 Siege (13. Dezember bis 5. Januar) und einer Siegesserie (und gleichzeitig ein Vereinsrekord für eine solche Serie) von 17 Spielen (27. Januar bis 12. März).

Am 18. November 2007 gegen die Memphis Grizzlies führte er die Mavericks zu seinem 150. Sieg als Trainer. Dies erreichte er in nur 191 Spielen. Damit übertraf Johnson Phil Jackson, der für seinen 150. Sieg 203 Spiele benötigte.

Avery Johnson wurde am 30. April 2008 als Headcoach der Dallas Mavericks aufgrund des zweiten Erstrunden-Aus in den Play-offs in zwei aufeinander folgenden Jahren entlassen.

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Source : Wikipedia