Samba

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Geschrieben von robby 27/02/2009 @ 11:02

Tags : samba, tanz, kultur

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Samba (Tanz)

Die Samba (auch und in Österreich nur „der Samba“, port. o samba), ist ein paarweise getanzter Gesellschafts- und Turniertanz im 2/4-Takt.

Ursprünglich war Samba ein Sammelname für viele Tanzformen, die im 19. Jahrhundert von afrikanischen Sklaven aus dem Kongo, dem westlichen Sudan (d. h. hier: der Großlandschaft) und Angola in ihre neue Heimat Brasilien eingeführt wurden. Der Rhythmus der getrommelten batuques gilt als Ursprung der Sambamusik, der samba de roda, ein Kreistanz (port. roda „Runde“, „Kreis“) gilt als Ursprung des heutigen brasilianischen Samba.

1910 kam die Maxixe, ein dem Tango Argentino verwandter enger Paartanz, aus Brasilien nach Europa, konnte sich dort jedoch nicht durchsetzen. Unter dem Namen „Samba“ tauchte die Maxixe 1924 und 1925 in Turnierprogrammen wieder auf, wiederum ohne großen Durchbruch.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Samba zum festen Repertoire jeder Tanzkapelle. Im beginnenden „Wirtschaftswunder“ 1948/49 erreichte die Samba in einer sehr vereinfachten Form große Popularität: „Am Zuckerhut, am Zuckerhut, da gehts den Senoritas gut“, „Ay ay ay Maria, Maria aus Bahia“ - zu letzterem Schlager gab es viele Parodien (Ay ay ay Sanella, Sanella aufm Teller) und 1950 sogleich: „Ay ay ay Korea, der Krieg kommt immer näher“.

Die Tanzschulen nahmen die Samba mit Erfolg in ihr Programm auf. 1959 wurde sie in das Turnierprogramm der lateinamerikanischen Tänze aufgenommen.

Der ursprünglich aus der afrobrasilianischen Musik stammende Musik- und Tanzstil gehört in seiner europäischen Variante zu den fünf lateinamerikanischen Tänzen und hat kaum noch etwas mit der ursprünglichen brasilianischen Tanzform gemein. Typisch für die Samba sind deutliche, schnelle Hüftbewegungen und das Bouncen genannte komplexe Vor-und-Zurück des Unterkörpers durch leichtes Strecken und Beugen des Standbeinknies, die aber nicht ein Heben des Oberkörpers beinhalten dürfen. Die Längenänderung des Standbeines wird durch die Hüfte ausgeglichen. Da die Samba kein stationären Tanz ist, entsteht eine sehr fließende Bewegung über das Parkett.

Samba wird für gewöhnlich bei einem Tempo von 50 bis 53 Takten pro Minute getanzt. Es gibt verschiedene Rhythmen in der Samba. Einmal wird zwischen Körper- und Fußrhythmus unterschieden. Der Körperrhythmus wird durch eine Vorwärts-Rückwärtsbewegung des Beckens wiedergegeben, jeweils auf „slow“. Je nach Art der getanzten Figur entsteht ein unterschiedlicher Rhythmus der Füße. Der Grundrhythmus der mehr stationären Figuren wird mit dem englischsprachigen Zählmaß one-a-two bezeichnet. Dabei besteht ein 2/4-Takt aus drei Schritten, der erste Schritt nimmt 3/4 eines Schlags ein, der zweite 1/4 und der dritte Schritt einen ganzen Schlag. Dieser Grundrhythmus wird häufig variiert, beispielsweise werden gelaufene Figuren im Rhythmus „Slow-quick-quick“ oder auch „Quick-quick-slow“ gezählt. In einigen Figuren wird hiervon ein „slow“ aufgelöst, so dass sich ein Rhythmus „Slow-quick-quick-quick-quick-quick-quick“ ergibt. Möchte man den brasilianischen Ursprüngen des Tanzes näher kommen, so können mehr als eine Vor-Rückbewegung der Hüfte auf einen Schlag getanzt werden; möglich sind drei Hüftbewegungen je Takt. Dies sind die Batucadas, was auch eine Bezeichnung für eine Stilrichtung der Samba ist. Wird ein „Quick“ in einer Figur getanzt, entfällt im Übrigen das Bouncen.

Das größte Samba-Festival außerhalb Brasiliens ist das seit 1992 jährlich im Juli im oberfränkischen Coburg stattfindende Samba-Festival Coburg.

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Talbot Samba

Talbot Samba Hatchback

Der Samba war in den Jahren 1982 bis 1986 das kleinste Modell der zu Peugeot gehörenden Marke Talbot. Er war weitgehend baugleich mit den Modellen Peugeot 104 Z und dem Citroën LN, hatte aber eine eigenständigere Karosserie und einen längeren Radstand als die anderen Modelle. Unter diesen drei Modellen stellte er das teuerste Segment dar. Es gab ihn als dreitürige Kompaktlimousine und als von Pininfarina gezeichnetes Cabriolet.

Angeboten wurde der Samba mit Motoren in den (in Frankreich geltenden) steuerlichen Einstufungen 4 CV, 6 CV und 7 CV. Der Motor mit 954 cm³ entwickelte 45 PS, der Motor mit 1.124 cm³ leistete 50 PS. Den Motor mit 1.360 cm³ gab es in Varianten mit 72 oder 79 PS.

Als Nachfolger des Samba sollte der Citroën AX unter dem Talbot-Logo gebaut werden, was aber wieder verworfen wurde.

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Samba Syndrom

Workshop im Freien (Funk'in Lata) - Samba Syndrom 2005

Das Samba Syndrom ist ein internationales Treffen von Samba Musikern und Samba Bands die seit 1996 in der Landesmusikakademie Berlin stattfindet.

Im Jahre 2008 wurden während des Samba Syndroms 20 unabhängige Workshops abgehalten. Neben den klassischen Themen wie Samba Reggae, Samba Batucada, Maracatu und Power Percussion wurden auch Workshops für Afrobrasil-Tanz, Chorgesang und reine Kinderworkshops sowie Capoeira angeboten. Außerdem wurden in diesem verschiedene Aspekte des Spielens des Instruments Timbalis (Timba) Schwerpunktthemen für Workshops. Dozenten der Workshops werden oft direkt aus Brasilien engagiert.

Neben diesen Workshops besteht das Samba Syndrom traditionell aus einem Bühnenprogramm, welches von den mitwirkenden Percussiongruppen selbst zusammengestellt wird. In der ganzen Zeit des Samba Syndroms werden Mitmachangebote für Erwachsene und Kinder zusätzlich angeboten.

Höhepunkte sind die beliebten Show Events am Sonnabend und das gemeinsame Musizieren am Rande des Berliner Marathons.

Das Samba Syndrom wurde im Jahre 1996 durch den Percussionisten Klaus Staffa ins Leben gerufen. Das Samba Syndrom wird jährlich am letzten Wochenende im September abgehalten und zählte in den letzten Jahren bis zu 1000 Teilnehmer und Aktivisten.

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Christopher Samba

Christopher Veijeany Samba (* 28. März 1984 in Créteil) ist ein kongolesisch-französischer Fußballspieler.

Über die französischen Vereine FC Rouen und CS Sedan kam der 1,94 m große Abwehrspieler Anfang 2005 zu Hertha BSC. Sein erstes Bundesligaspiel bestritt Samba am 27. August 2005 in München. Im Januar 2007 absolvierte er ein Probetraining beim englischen Premier League Club Blackburn Rovers, zu dem er kurz darauf wechselte. Die Ablösesumme soll sich auf 500.000 Euro belaufen haben. Bereits im Oktober 2007 verlängerte Samba, der bei Blackburn Rovers Stammspieler ist, seinen Vertrag um zwei weitere Jahre bis 2012.

Samba ist Nationalspieler des Kongo.

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Source : Wikipedia