Salzburg

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Geschrieben von daneel 29/03/2009 @ 03:10

Tags : salzburg, österreich, ausland

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Salzburg

Salzburg (Österreich)

Salzburg liegt an der Salzach mitten im Salzburger Becken. Sie ist die Landeshauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes und mit 149.355 Einwohnern nach Wien, Graz und Linz die viertgrößte Stadt Österreichs. Im Westen grenzt die Statutarstadt Salzburg an den Freistaat Bayern, während das übrige Stadtgebiet vom Bezirk Salzburg-Umgebung umgeben ist.

Die ursprünglich als römische Siedlung Iuvavum angelegte Stadt wurde im 8. Jahrhundert als Bischofstadt neugegründet und 798 zum Erzbistumssitz erhoben. Die Haupteinnahmequellen von Salzburg bildeten Bergbau sowie die Gewinnung und der Handel mit Salz vom Dürrnberg. Die Festung Hohensalzburg, eine der größten europäischen Burganlagen aus dem 11. Jahrhundert, thront als Wahrzeichen über der Stadt. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Stadt von Erzbischof Wolf Dietrich und dessen Nachfolgern prunkvoll als Residenzstadt ausgestattet. Damals wurde auch das im Süden der Stadt gelegene Schloss Hellbrunn samt Schlosspark, Wasserspielen und umgebenden Alleen errichtet. Wegen ihres bekanntesten Sohnes Wolfgang Amadeus Mozart wird die Stadt auch „Mozartstadt Salzburg“ genannt.

Heute ist Salzburg ein bedeutender Messe- und Kongressstandort mit vielen Handels- und Dienstleistungsbetrieben sowie einem leistungsfähigen Tourismusbereich. Die Altstadt von Salzburg steht seit 1996 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Daneben erreicht Salzburg vor allem durch die Salzburger Festspiele internationale Bekanntheit.

Die Stadt Salzburg liegt westlich der Salzburger Kalkalpen inmitten des Salzburger Beckens. Der historische Altstadtkern befindet sich an der Salzach und wird eng umschlossen vom Festungsberg mit der Festung Hohensalzburg und dem Mönchsberg mit dessen westlichem Ausläufer, dem Rainberg. Östlich der Altstadt, am anderen Salzachufer erhebt sich der Kapuzinerberg sowie der kleine Bürglstein aus dem Boden. Im Süden der Stadt befindet sich der Hellbrunner Berg sowie der Morzger Hügel. Westlich des Ortszentrums von Altliefering liegt der Grafenhügel.

Im Südwesten bildet der von einer Seilbahn erschlossene 1853 Meter hohe Untersberg die äußere Umrahmung der Stadt und des Salzburger Beckens. Im Osten erhebt sich der 1288 Meter hohe Gaisberg aus dem Becken, im Norden umgibt es der Plainberg mit der Wallfahrtsbasilika Maria Plain. Daran schließt sich nordöstlich die Hügellandschaft des Flachgaus an. Im Norden reicht ein geschlossener Auwaldgürtel entlang von Salzach und Saalach ins Stadtgebiet. Der Auwald westlich der Saalach und das dahinter anschließende Hügelland, der Högl, gehören bereits zum Landkreis Berchtesgadener Land im Freistaat Bayern. Im Nordwesten schließt Freilassing fast direkt an den Salzburger Stadtteil Liefering-Rott an. Die Altstadt im Salzburger Becken liegt 420–426 Meter hoch. Der höchste Punkt des Stadtgebietes ist die Gaisbergspitze mit 1288 Metern, die Saalachmündung am Böschungsfuß ist mit 404 Metern der tiefste Punkt. Das Gemeindegebiet ist 65,68 Quadratkilometer groß. Davon sind 2238 Hektar Bauland (34 %), 503 Hektar Verkehrsfläche (7,7 %), 1080 Hektar Wald (16,5 %) und 342 Hektar Gewässer (5,2 %).

Die Stadt befindet sich unmittelbar am Nordrand der Alpen. Der Gaisberg mit dem Kühberg, der Kapuzinerberg und der Festungsberg sind Teile der Kalkvoralpen. Ihre schroffen Nordabhänge bilden dabei den nördlichen Alpenrand, der in ost-westlicher Richtung durch die Stadt verläuft. Die Hügelberge im Norden gehören zur Flyschzone und damit zum Alpenvorland. Das Salzburger Becken wurde durch den eiszeitlichen Salzachgletscher ausgeschürft. Danach wurde das zuerst von einem See ausgefüllte Becken großteils wieder mit Sedimenten aufgefüllt. Nur der Mönchsberg, der Rainberg und der Hellbrunner Berg sind Reste von verfestigten Schottern (Konglomeraten) der Zwischeneiszeit. Das Salzburger Becken besteht salzachnahe aus einer tiefer gelegenen Alluvialebene und. Oberhalb der linksufrig markanten von Nord nach Süd durchs Stadtgebiet ziehenden Terrassenkante schließt die Friedhofsterrasse an, auf der sich in Liefering und Morzg ertragreiche frische Böden entwickelten, in Schallmoos und dem Leopoldskroner Moos aber einst ausgedehnte Moorkomplexe.

Das Klima in Salzburg ist warmgemäßigt, die mittlere Jahreshöchttemperatur beträgt 13,5 °C. Im Jänner liegt die Durchschnittstemperatur bei −4 °C, während sie im Juli auf 18,5 °C ansteigt. Die Niederschlagsmenge ist durch die Nordstaulage vergleichsweise hoch. Sie beträgt im langjährigen Durchschnitt am Flughafen 1298 Millimeter und an den Messstellen der Stadt 1169 Millimeter. Der niederschlagsreichste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 160 Millimetern, die niederschlagsärmsten sind Jänner, Februar und März mit weniger als 70 Millimetern. Salzburg besitzt durch seine Nähe zum Alpenraum ausgeprägte Föhnlagen mit warmem und trockenem Südwind.

Die Stadt gliedert sich unabhängig von den historischen Katastralgemeinden in 24 Stadtteile und drei angrenzende Landschaftsräume.

Den historischen Kern der Stadt Salzburg bildet die Altstadt, an die sich die alten, zeitlich bis ins Mittelalter zurückreichenden Vorstädte Mülln und Nonntal anschließen. Um 1900 entstand westlich der Altstadt der Stadtteil Riedenburg. Auf dem Gebiet der abgerissenen rechtsufrigen Bastionen und Kasernen bildete sich das Andräviertel. Westlich des Hauptbahnhofes entstand der Stadtteil Elisabeth-Vorstadt. Im Nordteil von Mülln wuchs der Stadtteil Lehen.

Salzburg ist in 14 Katastralgemeinden aufgeteilt: Salzburg, Maxglan, Morzg, Gnigl, Itzling, Aigen I, Liefering II und Leopoldskron, sowie in Randlage Gaisberg I, Heuberg I, Bergheim II, Hallwang II, Siezenheim II und Wals II. Der Name der Stadtteile als funktionelle Einheiten entspricht großteils den gleichnamigen Katastralgemeinden, deren Grenzen weitestgehend im frühen 19. Jahrhundert festgelegt wurden. Die Bezeichnung Aigen I besagt, dass die einstige Gemeinde Aigen zum größten Teil in die Stadt Salzburg eingemeindet wurde. Der verbleibende kleinere Teil wurde in den Jahren 1935 und 1939 unter der Bezeichnung Aigen II als eigene Katastralgemeinde der Nachbargemeinde Elsbethen zugeteilt.

Das Gebiet der Stadt ist seit der Jungsteinzeit bis heute durchgehend besiedelt. In vorrömischer Zeit war es ein Verwaltungszentrum der keltischen Alaunen im Königreich Noricum. Die Bevölkerung auf den Stadtbergen wurde nach dem römischen Einmarsch 15 v. Chr. entsprechend der römischen Stadtplanung in den Raum der Altstadt übersiedelt. Die neue Stadt war seit Kaiser Claudius als Municipium Claudium Juvavum eine der wichtigsten Städte der nun römischen Provinz Noricum. Nach der Aufgabe der Provinz Norikum 488 in der beginnenden Völkerwanderung verbleib ein Teil der romanokeltischen Bevölkerung im Land. Im 6. Jahrhundert folgte die Landnahme durch die Bajuvaren.

Bischof Rupert erhielt 696 n. Chr. die Reste der Römerstadt von Herzog Theodo II. von Bayern geschenkt, um das Land im Osten und Südosten zu missionieren. Er erneuerte das Kloster St. Peter und gründete das Benediktinen-Frauenstift Nonnberg. Das Land Salzburg und seine Grafschaften bekamen durch den aufblühenden Salzbergbau und die weiträumige Missionstätigkeit bald immer mehr Einfluss und Macht innerhalb Bayerns.

Seit der Schlacht bei Mühldorf 1322 war das Erzbistum mit dem Mutterland Bayern verfeindet. In der Folge wurde Salzburg zum selbstständigen Staat im römisch-deutschen Reich. 1525 belagerten aufständische Knappen und Bauern die Festung Hohensalzburg, in der sich der mit harter Hand regierende Erzbischof Matthäus Lang von Wellenburg verschanzt hatte, bis Hilfstruppen die Aufständischen zum Rückzug zwangen. Das Fürsterzbistum zählte um 1600 durch Salz- und Goldbergbau zu den reichsten Fürstentümern im römisch-deutschen Reich. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gestaltete Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau die Stadt Salzburg neu. Der alte Dom wurde abgerissen und durch Markus Sittikus neu gebaut. Paris von Lodron gelang es durch eine kluge Neutralitätspolitik, Salzburg aus dem Dreißigjährigen Krieg herauszuhalten.

Wenige Jahre nach Luthers Thesenanschlag stand die Mehrheit der Salzburger dem Protestantismus nahe. Bis 1590 wurden aber alle Protestanten der Stadt des Landes verwiesen. Salzburg wurde zu einem Zentrum der Gegenreformation, in dem Klöster, ein Priesterseminar und zahlreiche Barockkirchen gebaut wurden. Unter Erzbischof Hieronymus Franz Josef Colloredo von Wallsee und Mels wurde Salzburg in den Jahren 1772 bis 1800 zu einem Mittelpunkt der Spätaufklärung. 1803 wurde Salzburg auf Anordnung Napoleons säkularisiertes Kurfürstentum, 1805 zusammen mit Berchtesgaden dem neuen Kaisertum Österreich zugeschlagen und 1810 wieder Bayern angegliedert.

1816 fiel das Land Salzburg zum größten Teil an das Kaisertum Österreich. Salzburg war zuerst wenig bedeutende oberösterreichische Kreisstadt. Wenige Maler und Literaten verirrten sich neben einigen Kurgästen in die Kleinstadt. Sie waren von der Schönheit der Stadt verzaubert, ihre Berichte machten Salzburg immer mehr zum Ziel von Touristen. 1860 wurde mit dem Abriss der Stadtbefestigungen begonnen. Im gleichen Jahr wurden die Bahnlinien Wien–Salzburg und Salzburg–München eröffnet. Dies sorgte für ein starkes Wachstum der Stadt und ließ Handel und Gewerbe aufblühen. In der Zeit zwischen 1935 und 1939 wurden verschiedene Nachbargemeinden eingemeindet. Unter der NS-Diktatur kam es 1938 zu einer Bücherverbrennung auf dem Residenzplatz und zur Verhaftung von Juden und politischen Gegnern. 1944/45 beschädigten Fliegerbomben der USA große Teile der Stadt. Oberst Hans Lepperdinger rettete 1945 die Stadt durch Befehlsverweigerung, indem er sie kampflos an die Amerikaner übergab. Salzburg war nach Kriegsende der Sitz des US-Oberkommandos. In der ersten Nachkriegszeit war die Stadt vom Elend der Flüchtlinge geprägt. In der Folgezeit wurde sie zur wirtschaftlich erfolgreichen Handels- Messe- und Tourismusstadt.

Um das Jahr 1550 hatte die Stadt Salzburg etwa 8.000 Bewohner. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl nur leicht, in der zweiten Hälfte stark an. Im Jahre 1795, kurz vor dem Ende des Fürsterzbistums, wurden 16.837 Bewohner gezählt. Am Ende der napoleonischen Zeit, die durch Besatzung, Plünderung und Erniedrigung geprägt war, sank die Bevölkerungszahl im Jahre 1817 auf 12.037. Nach 1860 stieg die Einwohnerzahl im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs rasch auf an und erhöhte sich nach dem Ersten Weltkrieg weiter. 1934 lebten bereits 40.232 Bewohner im damals kleinen Stadtgebiet.

Mit den Eingemeindungen 1935 und 1939 stieg die Einwohnerzahl dann sprunghaft auf 77.170 an. Der Zweite Weltkrieg brachte große Verluste an Soldaten und in der Zivilbevölkerung. Durch die bis 1955 stationierte amerikanische Besatzung erhöhte sich die Zahl der Bewohner nach dem Krieg wieder. Mit etwa 15.000 Flüchtlingen, vor allem Volksdeutschen, die in Salzburg eine neue Heimat fanden, erhöhte sich bis 1947 die Einwohnerzahl auf 99.244. Der folgende Wirtschaftsaufschwung brachte bis 1970 wiederum große Bevölkerungszuwächse. Während zwischen 1979 und 1990 die Bevölkerungszahl etwa gleich blieb, wuchs sie in den folgenden 18 Jahren um weitere 12.000 Personen an.

Die durchschnittliche Kinderzahl der 36.396 Familien beträgt derzeit 0,97. Trotz des erwarteten Zuzugs von Personen aus dem Stadtumfeld und von Migranten geht die Stadtplanung daher davon aus, dass die Bevölkerungszahl mittelfristig stagnieren oder sinken wird.

77 % der Bewohner der Stadt Salzburg wurden in Österreich geboren. Aus dem heutigen Bosnien stammen 4,1 %, aus dem heutigen Serbien und Montenegro 4,0 %. Aus Deutschland stammen 3,9 %, aus den übrigen EU-Staaten 2,9 %. 2 % der Bevölkerung wurde in der Türkei geboren. Den höchsten Anteil der außerhalb Österreichs Geborenen besitzt mit 36,9 % die Elisabeth-Vorstadt, in Schallmoos wurden 35 % der Bewohner nicht in Österreich geboren. Einen hohen Anteil an geborenen Nichtösterreichern besitzt auch Lehen. Im Süden dieses Stadtteils bekennen sich auf Grund ihrer Herkunft 15 % zur islamischen Glaubensgemeinschaft. Der niedrigste Ausländeranteil findet sich im Stadtteil Leopoldskron-Moos.

Salzburg ist durch die katholische Kirche geprägt. Bis zur Auflösung des Fürsterzbistums Salzburg im Jahr 1803 bildeten Kirche und Staat eine Einheit. Die Schwierigkeiten der evangelischen (siehe Protestantenvertreibung) und der jüdischen Gemeinde sowie der Wiedertäufer zeugen davon. Zahlreiche Kirchtürme beherrschen das Bild der Stadt, die bis ins 19. Jahrhundert die Bezeichnung Das deutsche Rom trug. Im 18. und vor allem im 19. Jahrhundert lebten erstmals wieder nichtkatholische Glaubensgemeinschaften auf, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam es, bedingt durch Krieg, Vertreibung und Migration, zu einer größeren Vielfalt an Religionen.

Die Katholiken sind mit 55,6 % der Stadtbevölkerung die mit Abstand größte kirchliche Gemeinschaft. Die Stadt Salzburg ist in 3 Dekanate und 24 Pfarrsprengel gegliedert, die im Wesentlichen den Stadtteilen entsprechen. Zu den Evangelischen Kirchen A.B. und H.B. bekennen sich 6,7 % der Einwohner. Diese Glaubensgemeinschaft ist in drei Pfarrgemeinden mit den zugehörigen Kirchen in der Neustadt, in Gneis und in Taxham gegliedert. Zu den Gemeinschaften des orthodoxen Christentums (Serbisch-Orthodoxe Kirche, Rumänisch-Orthodoxe Kirche und Russisch-Orthodoxe Kirche) gehören 5,3 % der Bevölkerung. Die russisch-orthodoxe Kirche Maria Schutz steht in Mülln, die rumänisch-orthodoxe Kirche im Osten von Schallmoos.

Zu den Glaubensgemeinschaften der Altkatholiken, der Methodisten, der Neuapostolischen Kirche, der Mormonen-Gemeinde, der Zeugen Jehovas, des Bundes evangelikaler Gemeinden, der Christengemeinschaft und der Freien Christengemeinde/Pfingstgemeinde bekennen sich insgesamt 1,6 % der Stadtbevölkerung. Die katholische Kirche steht mit den orthodoxen Kirchen, der evangelischen Kirche, der altkatholischen Kirche und den Methodisten in ökumenischen Arbeitskreisen im Dialog; regelmäßig werden gemeinsame Gottesdienste gefeiert.

Die Muslime sind mit 6,8 % der Stadtbevölkerung die mit Abstand größte nichtchristliche Glaubensgemeinschaft. Zu weiteren Religionsgemeinschaften, wie der buddhistischen Gemeinde, den Bahai, der hinduistischen Gemeinschaft und der Gemeinschaft der Sikhs bekennen sich insgesamt 0,7 % der Stadtbevölkerung. 0,06 % der Salzburger Stadtbevölkerung sind Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde mit der Salzburger Synagoge. Neben den drei Moscheen der Muslime in Schallmoos, Itzling und der Neustadt gibt es einen Gurdwara der Sikhs in Schallmoos. Buddhistische Gebetsräume befinden sich in der rechten Altstadt, in Lehen und Liefering. Ohne religiöses Bekenntnis sind in Salzburg 17,1 % der Bevölkerung, bei 6,5 % ist das Bekenntnis unbekannt.

In der Zeit vom Erwachen der politischen Kräfte bis zum Ende der Monarchie war die Stadt politisch zunehmend antiliberal geprägt. Sie besaß starke klerikale und deutsch-nationale Kräfte, die vielfach zersplittert und untereinander verfeindet waren. Robert Preußler war 1914 der erste Sozialdemokrat im Salzburger Gemeinderat. Überhöhte Ausgaben führten um 1890 fast zum finanziellen Ruin der Stadt. Nach dem Zerfall der Monarchie ging die Abhängigkeit des Gemeinderats von der kaiserlichen Zentralmacht zurück, die Zahl der Mitglieder erhöhte sich von 30 auf 40. Christlichsoziale, Sozialdemokraten und Deutschnationale besaßen in der Folge einen ähnlich hohen Stimmenanteil. Während der autoritären Zeit des Ständestaates und im Nationalsozialismus besaß die kommunale Verwaltung kaum Freiheiten und war weisungsgebunden.

Die erste Nachkriegszeit war von einer engen Zusammenarbeit der SPÖ mit ihrem Bürgermeister Anton Neumayr, der ÖVP und der KPÖ geprägt. Von 1957 bis 1970 führte der populäre Alfred Bäck die Stadtregierung.

1972 traten zuerst erfolglos Salzburger Bürgerinitiativen zur Wahl an. Vorgesehen war die Verbauung von Freisaal und von Teilen des Landschaftsgartens Hellbrunner Allee. Ein Kompromiss des sah den weitgehenden Erhalt des Grünraumes aber auch die Errichtung der Universität Freisaal vor. Neue Konflikte brachte 1976 die geplante Erweitertung des Straßennetzes. Der Konflikt zwischen Wohnbau und Landschaftsschutz hält bis heute an. „Was jahrelang als Gemeinwohl gefeiert wurde – nämlich Menschen ein Dach über dem Kopf zu schaffen, entartete und wurde zum Krebsgeschwür der Stadtlandschaft“. 1965 hatte der Kunsthistoriker Hans Sedlmayr auf die Demolierung und Aushöhlung der Altstadt hingewiesen. Der kulturbewusste Landshauptmann Hans Lechner sorgte 1967 unterstützt durch die Bürgerinitiativen für einen ersten Ensembleschutz. 1980 erreichten die Bürgerinitiativen um den Schauspieler Herbert Fux, den Maler Wilhelm Kaufmann und Richard Hörl dann einen verbesserten Schutz der Altstadt.

Auch der stark zunehmende innerstädtische Verkehr blieb ein umstrittenes Kapitel der Stadtpolitik. Die Innenstadtgenossenschaft ging nach 1960 gegen die Pläne zur Errichtung einer Fußgängerzone in der Altstadt und gegen die „Abschnürung vom Verkehr“ vor. Im Zuge der Neuorientierung mit einem Vorrang des öffentlichen Verkehrs wurden, maßgeblich initiiert von der Bürgerliste, zwischen 1970 und 1994 22 Busspuren errichtet.

Seit 1999 wird der Bürgermeister der Stadt Salzburg direkt vom Volk gewählt. Bürgermeister ist seitdem Heinz Schaden (SPÖ). Erster Stellvertreter bleibt nach der Wahl 2009 Harald Preuner (ÖVP). Martin Panosch wurde zweiter Stellvertreter für die (SPÖ). Claudia Schmidt (ÖVP) wurde neue Stadträtin, Johann Padutsch (Bürgerliste) bleibt Stadtrat.

Der Gemeinderat setzt sich aus 40 Mitgliedern zusammen. Neben einem Bürgermeister besteht die Stadtregierung aus zwei Bürgermeister-Stellvertretern und zwei Stadträten, die gemäß der Stimmenstärke der jeweiligen Parteien (Proporzsystem) ernannt werden. Der Stadtsenat ist als ständiger Ausschuss des Gemeinderates vor allem für Rechts- und Finanzfragen zuständig und besteht aus zwölf Mitgliedern. Das Stadtrecht sieht sowohl Bürgerbegehren auf Antrag von Bürgern als auch Bürgerbefragungen auf Antrag des Gemeinderates vor.

Die erste Städtepartnerschaft wurde 1964 mit der alten Hauptstadt der Champagne, Reims, geschlossen. Diese Kulturstadt war wie Salzburg lange Zeit ein wichtiges geistiges Zentrum Europas. 1973 folgte als Partner Verona mit seiner Weltkulturerbe-Altstadt. León zählt zu den ärmsten Gebieten Lateinamerikas. Salzburger Entwicklungsprojekte unterstützen diese Stadt ebenso wie Singida in Tansania. Beide sind seit 1984 Partnerstädte von Salzburg. Singida, bis 1918 zu Deutsch-Ostafrika gehörend, liegt abseits des Tourismus am Fuß des Kilimandscharo und ist auf Hilfe besonders angewiesen. Busseto in Italien ist seit 1988 ein Partner und in seiner musikalischen Tradition Salzburg besonders verbunden. Vilnius in Litauen, Zentrum weltlicher und religiöser Kultur in Osteuropa, ist seit 1989 mit Salzburg partnerschaftlich verbunden. Dresden, die Hauptstadt Sachsens, weist seit 1991 auf den kulturellen Austausch Salzburgs mit dem Osten Deutschlands hin. Kawasaki in Japan wurde 1992 als Partnerstadt aufgenommen. Im Südtiroler Meran, seit 2000 Partnerstadt, treffen sich Bodenständigkeit und südliche Lebensart. Salzburg vertieft seit 2004 mit der Städtefreundschaft mit Shanghai die vielfältigen Verbindungen zu China.

Blasonierung: In Rot eine gezinnte silberne Stadtmauer, deren Seitenteile perspektivisch zurücktreten und in deren Mittelteil sich ein Stadttor mit offenen Torflügeln und hochgezogenem Fallgatter befindet; hinter der Stadtmauer ein sechseckiger silberner Turm mit goldenem Dach, flankiert von zwei schmaleren und niedrigeren, gezinnten, spitzbedachten Rundtürmen in gleicher Tingierung.

Die älteste erhaltene Darstellung des Salzburger Stadtwappens, auf einem Stadtsiegel, stammt aus dem Jahr 1249 und fand in dieser Form bis ins 15. Jahrhundert Verwendung. Das heutige Stadtwappen ist eine Weiterentwicklung des spätgotischen Stadtsiegeltyps. Wurde bis vor etlichen Jahren ein detailreiches Wappen verwendet, so ist heute ein stark stilisiertes gebräuchlich.

Die erste Barockkirche nördlich der Alpen, der Salzburger Dom, wurde von 1614 bis 1628 errichtet. Das älteste bestehende Kloster im deutschen Sprachraum ist Stift Sankt Peter mit der Stiftskirche Sankt Peter. Das Benediktinen-Frauenstift Nonnberg ist das weltweit älteste ununterbrochen bestehende Frauenkloster mit der Stiftskirche Nonnberg. Von herausragender Bedeutung ist als Hauptwerk des Barockbaumeisters Johann Bernhard Fischer von Erlach die Kollegienkirche. Nach Plänen von Erlachs entstanden in Salzburg auch die Dreifaltigkeitskirche, die Markuskirche und die Johannsspitalkirche. Zu den im gotischen Stil erhaltenen Kirchen zählen in Salzburg neben der Kirche Nonnberg die Franziskanerkirche und die Bürgerspitalkirche St. Blasius. Alte, später barockisierte Kirchen sind die Michaelskirche, die Imbergkirche und die Pfarrkirche Mülln. Die Kajetanerkirche und die Erhardkirche in Nonntal wurden in der Barockzeit von Giovanni Gaspare Zuccalli entworfen.

Die ältesten Teile der Festung Hohensalzburg stammen aus dem Jahr 1077, als sich während des beginnenden Investiturstreits der papsttreue Gebhard vor kaisertreuen Truppen zu schützen suchte. Die Ringmauer um die Burg wurde in der Zeit der ersten Bauernunruhen und der ersten Bedrohung durch die Türken 1465–1485 und erneut um 1500 durch Leonhard von Keutschach verstärkt. Letzterer stattete die Burg mit prunkvollen Fürstenzimmern aus und erbaute den Reißzug, die weltweit älteste erhaltene Standseilbahn. Paris Lodron erweiterte die mittelalterliche Burg zur Festung, indem er sie mit einem starken Außenring aus Artilleriebasteien versah. Er ließ die Hasengrabentorbastei, die Hasengrabenbasteien und die beiden Nonnbergbasteien erbauen und die sogenannte Katze erheblich verstärken. Die Festung Hohensalzburg ist mit über 7.000 Quadratmetern, einschließlich der Basteien mit über 14.000 Quadratmatern bebauter Fläche eine der größten Burgen Europas.

In der frühen Neuzeit und der Barockzeit erbauten mehrere Salzburger Fürsterzbischöfe am Rand der Stadt prunkvolle Sommerresidenzen. Das älteste Schloss dieser Art ist Schloss Freisaal. Es wurde von Erzbischof-Administrator Ernst Herzog von Bayern 1549 als Wasserschloss erbaut.

Schloss Mirabell, ursprünglich Schloss Altenau genannt, erbaute 1606/07 Wolf Dietrich von Raitenau als Landsitz. Die große Schlossanlage Hellbrunn mit dem Landschaftsgarten ließ Markus Sittikus von Hohenems in den Jahren 1613–15 errichten. Mit dem Bau des Schlosses Kleßheim im Nordwesten der Stadt begann Fürsterzbischof Johann Ernst von Thun. Abschließende Arbeiten wurden erst nach seinem Tod von Leopold Anton von Firmian durchgeführt. Der Nachfolger von Johann Ernst, Reichsfürst Franz Anton von Harrach ließ die Arbeiten an Schloss Kleßheim ruhen und stattdessen von dem bekannten Barockbaumeister Johann Lucas von Hildebrandt das Schloss Mirabell zu einem stattlichen Barockschloss ausbauen. Das Schloss Leopoldskron mit dem großen Schlossweiher ließ Leopold Anton von Firmian für seinen Neffen Laktanz errichten.

Ein altes Salzburger Landschloss am Gaisbergfuß ist Schloss Aigen, dessen naturnaher Schlosspark mit seinen Quellen vom 17. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert berühmt war. Kleine Ansitze auf dem Mönchsberg sind das Johannesschlössl und das Marketenderschlössl. Schlossartige Wehrbauten sind das von Paris Lodron erbaute Franziskischlössl auf dem Kapuzinerberg und das alte Schloss Neuhaus auf dem Kühberg.

Der einzigartige Landschaftsgarten der Hellbrunner Allee zieht sich vom Grünraum Freisaal nach Süden bis zum Schloss und Park Hellbrunn hin. Im Wasserparterre des Schlosses Hellbrunn befinden sich die Wasserspiele Hellbrunn. Am Hellbrunnerberg stehen das Monatsschlössl und das aus dem Fels herausgearbeitete Steintheater. Die beiden architektonischen Achsen von Hellbrunn wurden als Alleen gestaltet: In der Schlossachse liegt zur Salzach führend der Fürstenweg, die Große Gartenachse ist auf Schloss Goldenstein hin ausgerichtet. Auch das Schloss Anif wurde über Landschaftsachsen einbezogen. Entlang der Hellbrunner Allee liegen, bald nach der Fertigstellung von Schloss Hellbrunn erbaut, kleine Adelsschlösser die den Landschaftsgarten gliedern. Die Kayserburg erinnert an den Erbauer, den Hauptmann Kayser, die Fronburg an Freifrau von Fronburg. Schloss Herrnau hat seinen Namen von den Wiesen und Wäldern der Herren-Au. Der Lasserhof leitet sich vom Geschlecht der Lasser ab. Schloss Emslieb und Schloss Emsburg im Süden der Allee erinnern mit ihren Namen an den Miterbauer dieser Schlösser, Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems.

Weitere Besonderheiten unter den Profanbauten sind die Alte und die Neue Residenz mit dem Glockenspiel, in der sich das Salzburg Museum befindet. Bemerkenswert sind die Alte Universität mit Sacellum und Großer Aula sowie das im Kern sehr alte Rathaus. Gegenüber der Alten Universität stehen das Festspielhaus mit Felsenreitschule und die Pferdeschwemme. Dort befindet sich auch das Sigmundstor, der älteste Straßentunnel Österreichs.

In der zentralen Getreidegasse, die für den Handel schon früh eine wichtige Rolle spielte, steht das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart. Weitere Straßen und Plätze der historischen Altstadt sind der Domplatz mit der Mariensäule, an den Kapitelplatz und Kapitelgasse mit der Kapitelschwemme und der Residenzplatz mit dem Residenzbrunnen grenzen. Auch der Mozartplatz mit dem Mozartdenkmal, der Waagplatz, der Alte Markt mit dem Florianibrunnen, die Sigmund-Haffner-Gasse und der angrenzende kleine Rathausplatz sind sehenswert. Kaigasse, Krotachgasse und die Pfeifergasse links der Salzach sowie die Steingasse und die Linzergasse auf der Neustadtseite haben ebenfalls ihren historischen Charakter bewahrt. Auch die Griesgasse zwischen Anton-Neumayr-Platz und Staatsbrücke, die Juden- und die Herrengasse sind bedeutende Altstadtteile.

Kulturhistorisch bedeutend sind die beiden großen Friedhöfe der Salzburger Altstadt. Der Petersfriedhof neben dem Kloster und der Kirche von St. Peter ist der älteste erhaltene Friedhof der Stadt. Der Sebastiansfriedhof wurde von Wolf Dietrich von Raitenau nach dem Vorbild des italienischen Campo Santo grundlegend neu gestaltet. Neben der Sebastianskirche an der Linzergasse befindet sich das Mausoleum des fürsterzbischöflichen Bauherrn Wolf Dietrich.

Der größte Friedhof von Stadt und Land Salzburg ist mit 25 Hektar der 1879 erbaute Kommunalfriedhof am Rande des Stadtteils Gneis. Wenige Meter nordwestlich des Friedhofs lag der 1599 gegründete und um 1830 aufgelassene Arme-Sünder-Friedhof bei der Richtstätte Thumegg. Das einzige Krematorium des Landes Salzburg wurde im Kommunalfriedhof im Jahr 1931 eröffnet. Der zweite große Friedhof wurde 1891 in Aigen eingeweiht, nachdem der alte Friedhof bei der Aigener Kirche zu klein geworden war. Mehrmals erweitert wurde der aus dem Mittelalter stammende Friedhof Maxglan.

Kleine Friedhöfe sind vielfach um frühere Vorstadtkirchen angelegt, wie bei den Kirchen in Liefering, Gnigl, Leopoldskron und Morzg. Im idyllisch gelegenen Klosterfriedhof im Benediktinen-Frauenstift Nonnberg werden seit Jahrhunderten die verstorbenen Ordensangehörigen des Klosters beerdigt. Der Friedhof der Pfarrkirche Mülln ist heute aufgelassen. Im Soldatenfriedhof im Nonntaler Donnenbergpark wurden zwischen 1803 und 1882 viele Salzburger Soldaten bestattet. In Aigen befindet sich der 1893 eingerichtete Jüdische Friedhof.

Schon unter Erzbischof Arn bestand im Austausch mit Gelehrten um Karl den Großen eine frühe Musiktradition. 870 erbat Papst Johannes VIII. angesichts des Rufes der Musikstadt Salzburg den Erzbischof um eine Orgel samt Organisten für den Dienst im Vatikan. Unter Fürsterzbischof Eberhard II. wirkte Neidhart von Reuental. 1424 weilte Oswald von Wolkenstein bei Eberhard III. Unter Pilgrim II. von Puchheim lebte am Salzburger Hof der Mönch von Salzburg, dessen volksliedhafte geistliche und weltliche Lieder bis heute bekannt sind.

Unter Fürsterzbischof Matthäus Lang von Wellenburg wirkten die Komponisten Heinrich Fink, Caspar Clanner und als „König der Organisten“ Paul Hofhaimer. Auch der frühe protestantische Kirchenliedautor Paul Speratus lebte hier bis zu seiner Vertreibung. 1591 gründete Fürsterzbischof Wolf Dietrich die Hofkapelle und Chormusik mit zusammen 78 Musikern neu. Am 27. Jänner 1614 eröffnete Markus Sittikus das neue Hoftheater und wurde so zum Ahnherrn der festlichen Musik- und Theaterstadt Salzburg, wo die ersten Opernaufführungen außerhalb Italiens stattfanden. Äußerst glanzvoll war 1628 unter der musikalischen Leitung von Stephano Bernardi, der auch eigene Werke zur Aufführung brachte, das Einweihungsfest für den Salzburger Dom.

Der von Fürsterzbischof Max Gandolf geförderte Komponist Georg Muffat war 1678–1787 Hoforganist. Als Hofkapellmeister und Leiter der Sängerknaben wirkte damals Heinrich Ignaz Franz Biber, dessen Sohn als Kapellmeister von Leopold Mozart abgelöst wurde. Vor Mozart wirkten außerdem die Komponisten Johann Ernst Eberlin und dessen Schüler Anton Cajetan Adlgasser in der Stadt. Salzburgs größter Sohn Wolfgang Amadeus Mozart kam 1756 zur Welt. Zwei Schüler von Johann Michael Haydn, dem bekanntesten Salzburger Kirchenmusiker, waren Karl Maria von Weber und Sigismund von Neukomm. Mit dem Ende eines selbständigen Fürstentums Salzburg endete 1805 die Tradition der fürstlichen Hofkapelle.

Im Jahr 1841 wurde der Dommusikverein und Mozarteum und 1847 die Salzburger Liedertafel gegründet, die beide Alois Taux bis zu seinem Lebensende leitete. 1842 leitete die Einweihungsfeier für das erste Mozartdenkmal die Tradition der Mozart-Festspiele ein, die, maßgeblich gefördert von Joseph Friedrich Hummel und Lilli Lehmann, 1920 zur Gründung der Salzburger Festspiele führte. Pater Peter Singer komponierte als einfacher Franziskanermönch viele geistliche Werke. Um 1880 wirkte im Salzburger Hoftheater der Liederkomponist Hugo Wolf. 1792 war in Salzburg Franz Xaver Gruber, der Komponist des Liedes Stille Nacht zur Welt gekommen. Dessen Enkel Franz Xaver gründete 1921 den Domchor mit ehrenamtlichen Sängern, der unter seinem Nachfolger Joseph Messner seinen bis heute beachtlichen Ruf erhielt. Die Internationale Stiftung Mozarteum wurde 1870, die Musikschule Mozarteum 1880 gegründet. Diese Schule wurde 1914 zum Konservatorium und später zur Hochschule bzw. Universität aufgewertet. Dort wirkten Clemens Krauss, Bernhard Paumgartner, Klaus Ager und Gerhard Wimberger. Nach dem Ersten Weltkrieg löste sich das Mozarteum Orchester Salzburg vom Konservatorium, nach dem Zweiten Weltkrieg wirkten dort die Komponisten Cesar Bresgen und Carl Orff.

Das älteste Orchester in Salzburg ist das Mozarteum Orchester Salzburg. Es entstand aus dem Orchester der Lehrer und fortgeschrittenen Studenten der Akademie Mozarteum. Als Symphonieorchester von Stadt und Land Salzburg widmet es sich vorrangig der Musik der Wiener Klassik. Die Camerata Salzburg, ein Kammerorchester, wurde 1952 von Bernhard Paumgartner als Camarata Academia des Mozarteums Salzburg gegründet und später über 20 Jahre lang von Sandor Vegh geleitet. 1998 gründete Elisabeth Fuchs mit jungen Musikern die Junge Philharmonie Salzburg und leitet sie seitdem. Das Österreichische Ensemble für Neue Musik mit Sitz in Salzburg wurde 1975 von Klaus Ager und Ferenc Tornai gegründet und anfangs von Ager geleitet. Das kleine Stammensemble mit sehr unterschiedlichen Musikern widmet sich vor allem der zeitgenössischen Musikpflege.

Wolfgang Amadeus Mozart kam am 27. Jänner 1756 im Haus Getreidegasse 9 als Sohn des Hofkomponisten und Vizekapellmeisters Leopold Mozart und seiner Frau Anna Maria Pertl zur Welt. Leopold Mozart wirkte in der fürsterzbischöflichen Hofkapelle von Sigismund Graf Schrattenbach, die unter der Leitung von Johann Michael Haydn stand. Schrattenbach förderte die Familie Mozart sehr. Mit sieben Jahren machte Wolfgang Amadeus auf Konzertreisen als Wunderkind auf sich aufmerksam. Er wurde 1769 zum unbesoldeten Hofkonzertmeister und unter dem neu gewählten Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo 1772 zum Konzertmeister der Hofkapelle ernannt. Das musikalische Leben war für den freiheitsliebenden Mozart in dem kleinen Fürstentum sehr beengt. Die Stadt Salzburg wurde ein „Bettelort“, wo sein Genie nicht „verschlänzen“ durfte. So war die Aufführung großer Musiktheater in Salzburg nicht möglich. Colloredo zeigte zudem wenig Verständnis, Mozart ständig für Tourneen zu beurlauben. Dieser kündigte daher 1781 den Salzburger Dienst und setzte seine Laufbahn in Wien fort, wo er 1791 starb. In der breiten Öffentlichkeit wurden der Name und die Musik Mozarts erst lange nach seinem Tod bekannt. Der Schriftsteller Julius Schilling regte als erster 1835 an, Mozart in Salzburg ein Denkmal zu errichten, das 1842 fertiggestellt wurde. Die erste Gesamtausgabe der Werke Mozarts wurde 1876–1907 von der Stiftung Mozarteum herausgegeben. Heute erinnern in Salzburg viele Orte und Institutionen an den großen Musiker. Aus den Internationalen Musikfesten, die in Salzburg zu Ehren Mozarts ab 1877 stattfanden, entstanden 1920 die Salzburger Festspiele.

Die größte Veranstaltungsreihe Salzburgs mit Konzerten, Opern, Liederabenden und Schauspielen findet seit 1920 im Rahmen der Salzburger Festspiele statt. Diese entwickelten sich aus Mozartfesten und Internationalen Musikfesten im Salzburg des 19. Jahrhunderts. Die Festspielgemeinde wurde 1917 von Max Reinhardt mit Unterstützung Hugo von Hofmannsthals gegründet. Die erste Aufführung der Festspiele fand am 22. August 1920 mit dem Jedermann von Hoffmannsthal in der Inszenierung von Reinhardt vor dem Dom statt.

Von Herbert von Karajan begründet, bestehen seit 1967 als Ergänzung zu den Festspielen die Osterfestspiele und seit 1973 die Pfingstfestspiele, wobei letztere seit dem Tod Karajans im Wesentlichen der Barockmusik gewidmet sind. Die Festspiele nutzen dabei den Saal des Großen Festspielhauses, die Felsenreitschule und das Haus für Mozart. Auch das ehemalige Kleine Festspielhaus und der Großen Saal des Mozarteums werden für Aufführungen genützt.

Konzertsäle für klassische Musik sind neben dem Wiener Saal und der Große Saal des Mozarteum der Yamaha Saal im Orchesterhaus des Mozarteum Orchester Salzburg sowie für Kammermusikdarbietungen der Solitär im Gebäude der Universität Mozarteum. Das dortige Große Studio dient Theateraufführungen. Außerhalb der Festspielzeit zählt die Internationale Stiftung Mozarteum mit den Dialogen zu den bekanntesten Veranstaltern. Sie dient vorrangig der zeitgenössischen Werkinterpretation, der Mozartwoche Salzburg und weiteren Konzerten im Großen Mozarteumssaal.

Zu den Konzerten der Salzburger Kulturvereinigung gehören neben bekannten Konzertreihen vor allem die Salzburger Kulturtage, aber auch verschiedene Opern- und Ballettabende. Im Rahmen der Konzerte der Salzburger Bachgesellschaft wird vor allem das Werk von Barockkomponisten, allen voran Johann Sebastian Bach, gewürdigt. Eine besondere Veranstaltungsreihe ist die Musik für Junge Leute. Die Aspekte Salzburg widmen sich der zeitgenössischen Musik. Sie gestalten hier vor allem das Internationale Festival für zeitgenössische Musik. Das Salzburger Landestheater wurde 1775 von Fürsterzbischof Colloredo unter dem Namen Hoftheater als Bildungseinrichtung für die Salzburger gegründet und 1893 als Stadttheater wiederbelebt. Im Eigentum von Land und Stadt Salzburg, erfüllt es mit Oper, Operette mit Schauspiel, Tanztheater und Kindertheater seit über 240 Jahren einen wichtigen kulturellen Auftrag. Im Geist der Barockzeit belebte 1913 das Salzburger Marionettentheater Professor Anton Aigner eine alte Salzburger Tradition wieder. Das Marionettentheater hat seither Opern von Mozart und anderen Komponisten sowie Märchenstücke aufführt. Reich ist das Angebot an Kammermusikveranstaltungen in Salzburg. Regelmäßige Konzerte werden hier auch im Rahmen der Salzburger Festungskonzerte, der Salzburger Schlosskonzerte im Schloss Mirabell und der Konzerte der Salzburger Hofmusik angeboten. Das Salzburger Adventsingen, von Tobi Reiser 1950 gegründet, ist über Salzburg hinaus bekannt. Es bietet jährlich im Großen Festspielhaus vorweihnachtlich-volksmusikalische Chor- und Instrumentalmusik samt Hirtenspiel.

Der Salzburger Jazz-Herbst findet seit 1996 statt. Dabei wirken internationale Stars des Jazz ebenso wie österreichische Musiker mit. Das Jazzit entstand 2002 aus der 1981 gegründeten Konzertreihe Jazz im Theater. Der alternative Jazzclub bietet daneben Raum für experimentelle elektronische Musik Die Veranstaltung Jazz in der Altstadt findet seit 2000 jedes Jahr Ende Oktober/Anfang November bei freiem Eintritt an verschiedenen Plätzen und in Sälen, Lokalen und Clubs statt.

Die ARGE-Kultur Salzburg, aus der ARGE Rainberg entstanden, wollte ursprünglich in ein Gebäude am Rainberg einziehen. Sie versteht sich als Protestbewegung gegen eine abgehobene Festspielkultur. Sie ist mit ihren angeschlossenen Vereinen ein wichtiger alternativer Kulturträger. Das Rockhouse wurde 1993 eröffnet und bietet jährlich etwa 200 Veranstaltungen an. Die sechs Proberäume werden gerne von Salzburger Bands benutzt. Für Kinder und Jugendliche werden Musikworkshops gestaltet. Die Akkordeon-Initiative Akkorde – On – Stage Salzburg mit dem Akkordeon-Orchester Viel-Harmonie besteht seit 2004. Als Gegenpol zur eher volksmusikbezogenen Ziehharmonika werden verschiedene zeitgemäße Stilrichtungen dargestellt.

Eine der ältesten literarischen Schilderungen der Stadt Salzburg ist das Loblied, das der Nürnberger „Meistersinger“ Hans Sachs im Jahr 1549 auf die Stadt Salzburg schrieb. In Salzburg wohnte lange der Mundartdichter Franz Stelzhamer. In den späten Jahren der Monarchie lebten hier der Impressionist Hermann Bahr, der Novellen- und Romanautor Franz Karl Ginzkey, der Librettist, Lyriker, Dramatiker und Mitbegründer der Festspiele Hugo von Hofmannsthal, der Epiker Thomas Mann, der Essayist Stefan Zweig sowie der Roman- und Reisebuchautor Erik Wickenburg. Der Lyriker Georg Trakl, einer der wichtigsten Vertreter des lyrischen Expressionismus, ist auch durch viele bildhafte Gedichte über Salzburg bekannt. Er verbrachte sein kurzes Leben großteils in Salzburg. Im Gedenken an den Künstler wurde 1952 der Georg-Trakl-Preis für Lyrik geschaffen. In Salzburg lebten auch Johannes Freumbichler, dessen literarische Werke erst durch seinen ebenfalls lange hier lebenden Enkel Thomas Bernhard bekannt wurde, die Lyrikerin Erna Blaas sowie die christlich geprägten Autoren Joseph August Lux und Georg Rendl. Gerhard Amanshauser und sein Sohn Martin Amanshauser sind durch Gedichte und Romane bekannt. In Salzburg lebten außerdem viele Jahre die bekannten Dichter H.C. Artmann, Ilse Aichinger und Peter Handke. Geboren wurden hier u. a. Bodo Hell, Kathrin Röggla und Karl-Markus Gauß. Seit 1991 tritt das Literaturhaus Salzburg im Eizenbergerhof in Lehen als Vermittler anspruchsvoller Gegenwartsliteratur auf. In diesem Haus arbeiten auch die Literatureinrichtungen erostepost, Autorenversammlung, prolit & Edition Eizenbergerhof, Salzburger Autorengruppe und das Salzburger Literaturforum Leselampe mit der Literaturzeitschrift SALZ. Das vielfältige Literaturgeschehen wird seit 1977, durch Adolf Haslinger gegründet, vom Salzburger Literaturarchiv verwaltet.

Neben den Aufführungen des Landestheaters und der Salzburger Festspiele finden in der Spielsaison fast täglich Schauspiel-Aufführungen im Schauspielhaus Salzburg, der ehemaligen „Elisabethbühne“ statt. Das Haus ist das größte freie Ensembletheater Österreichs, das jährlich mit etwa zehn Schauspielen und einem Kinderstück zwei Theatersäle bespielt. Angeschlossen sind eine Schauspielschule und ein Verlag für Kindermusicals. Auch im Toihaus, im Kleinen Theater und im Republic der Szene Salzburg werden regelmäßig Schauspiele aufgeführt, gelegentlich aber auch im Oval, der Bühne im Europark. 1970 wurde von der Salzburger Kulturvereinigung das Salzburger Straßentheater gegründet, das jährlich zur Festspielzeit auf einer von Pferden gezogenen Kleinbühne in Stadt und Land Salzburg viele Besucher mit Darbietungen erfreut. Ebenfalls dem Schauspiel verschrieben haben sich die JugendTheaterTage Salzburg, die im ehemaligen Zentralkino auf der Bühne der Abteilung für Schauspiel der Universität Mozarteum stattfinden.

Die beiden größten und meistbesuchten Museen Salzburgs sind das Haus der Natur Salzburg und das Salzburg Museum. Das Haus der Natur, 1924 vom Zoologen Prof. Eduard Paul Tratz gegründet, widmet sich vorrangig den Bereichen Natur und Technik. Dort wurden Ende 2008 die einstigen Museumsräume des Salzburg Museums eingegliedert, das vergrößerte Museum wird im Mai 2009 wieder eröffnet.

Das Salzburg Museum, 1834 als Provincialmuseum gegründet, wurde von der Kaiserinwitwe Caroline Augusta maßgeblich gefördert. Das einstige Carolino-Augusteum übersiedelte 2007 als Salzburg-Museum in die Neuen Residenz. Das Museum widmet sich vorrangig der Kunst- und Kulturgeschichte von Stadt und Land Salzburg. Weitere Museen sind das Panorama-Museum für das Sattler-Panorama, das Volkskundemuseum im Monatsschlössl Hellbrunn und das Festungsmuseum. Ebenfalls interessant ist das Domgrabungsmuseum am Residenzplatz, das Spielzeug-Museum und das Museum Historische Musikinstrumente im ehemaligen Bürgerspital.

Das Museum der Moderne Salzburg mit seinen Standorten am Mönchsberg und im Rupertinum widmet sich der Darstellung der zeitgenössischen bildnerischen Kunst. Das Dommuseum Salzburg zeigt neben regelmäßigen Sonderschauen die großteils rekonstruierte ehemalige fürsterzbischöfliche Wunderkammer. Die ebenfalls rekonstruierte Sammlung der Ölgemälde der Salzburger Fürsten ist in der Residenzgalerie der Alten Residenz ausgestellt. Die dortigen fürsterzbischöflichen Prunkräume sind unabhängig von der Galerie ebenfalls zu besichtigen. Kleine sehenswerte Museen, die dem Schaffen Mozarts gewidmet sind, sind in seinem Geburts- und in seinem Wohnhaus eingerichtet. Weiteren bekannten Salzburgern sind die Georg-Trakl-Forschungs- und Gedenkstätte der Salzburger Kulturvereinigung und die Johann-Michael-Haydn-Gedenkstätte im Stift St. Peter gewidmet.

Die Malerei des Mittelalters wurde in Salzburg wesentlich von Mönchen geprägt. Das Antiphonar des Klosters St. Peter, heute in der Österreichische Nationalbibliothek, ist eine der bedeutendsten Leistungen der mittelalterlichen Buchmalerei im Alpenraum. In der Stadt entstanden viele romanische und gotische Buchmalereien von europäischem Rang. Bedeutend sind die hochmittelalterlichen Fresken und das gotisches Glasfenster (Clanerfenster) in der Stiftskirche Nonnberg. Namhafte Künstler der Spätgotik waren die Salzburger Bürger Rueland Frueauf und Conrad Laib.

Hans Bocksberger ist ein früher Maler der Neuzeit. Von ihm stammen auch Ansichten der frühneuzeitlichen Stadt Salzburg. Auch von dessen Regensburger Zeitgenossen Albrecht Altdorfer sind Bilder der Stadt erhalten. Die ersten und bekanntesten Barockmaler im süddeutsch-österreichischen Raum waren der Salzburger Johann Michael Rottmayr mit Gemälden in der Residenz, der Kajetanerkirche und der Dreifaltigkeitskirche sowie Martino Altomonte mit einem Residenzgemälde. Der dritte bedeutende Salzburger Maler dieser Zeit war Paul Troger, der Hochaltarbild und Kuppelfresko der Kajetanerkirche malte. Sein Deckenfresko der Sebastianskirche ging verloren. In der Romantik erfolgte die „Wiederentdeckung“ Salzburgs maßgeblich durch Maler. Vor allem waren Ferdinand Olivier und Adrian Ludwig Richter, später Johann Fischbach tief beeindruckt von der Ästhetik der prunkvollen aber auch modrig wirkenden Stadt und ihrer umgebenden Landschaft. Ihre Bilder verklärten Salzburg und schufen gemeinsam mit Reiseschriftstellern die frühe Grundlage für den aufkommenden Fremdenverkehr. Auch Andreas Nesselthaler, Rudolf von Alt und Hubert Sattler malten Bilder der Stadt und ihrer Umgebung.

In dieser Zeit wirkte der in Salzburg geborene Hans Makart, dessen üppige Bilder großen Einfluss auf die jüngere Malergeneration ausübten. Nach dem Ersten Weltkrieg wirkte in Salzburg Anton Faistauer, der in der Morzger Kirche und im Salzburger Festspielhaus großflächige Fresken schuf. Oskar Kokoschka gründete nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Festung Hohensalzburg die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg. In Salzburg lebten und wirkten ebenfalls die Maler Eduard Bäumer und Wilhelm Kaufmann.

Die mittelalterliche Bildhauerkunst war in Salzburg fast durchwegs sakral. Namhafte Bildhauer der Spätgotik waren hier Michael Pacher und Veit Stoß. Michael Pacher schuf für die Franziskanerkirche einen der größten und schönsten Flügelaltäre Mitteleuropas, von dem nur die Madonnenskulptur erhalten ist. Aus der Schule von Veit Stoß stammt der kleine Flügelaltar der Johanniskapelle am Nonnberg. Die darstellungsfreudige Barockzeit gab den Künstlern vielfältige Aufgaben. Der namhafteste Bildhauer der Barockzeit in Salzburg war Bernhard Michael Mandl. Angeregt von italienischen Künstlern schuf Mandl eigenständige Skulpturen. Eines seiner Werke ist der Rossebändiger der Marstallschwemme sowie Peter und Paul vor der Fassade des Domes. Die Kunst des frühen 18. Jahrhunderts wurde in Salzburg von Georg Raphael Donner geprägt, zu dessen Frühwerken die Marmorstiege im Schloss Mirabell zählt. Damals wirkten dort Sebastian Stumpfegger, Johann Georg Hitzl und Anton Pfaffinger. Die barocke Formensprache wurde über das Rokoko vielfach bis ins frühe 19. Jahrhundert weitertradiert. Johann Baptist Hagenauer schuf in Salzburg bekannte Werke wie die Marienstatue am Domplatz sowie die künstlerische Ausgestaltung des Sigmundstores. Ein Salzburger Künstler des Spätklassizismus war Johann Piger. Unter den Künstlern des 20. Jahrhunderts sticht mit seinen Skulpturen in Salzburg vor allem Giacomo Manzu heraus.

Die romanischen und gotischen Kirchen, die frühen Klosterbauten und die Fachwerkhäuser prägten lange die mittelalterliche Stadt. Der unter Bischof Konrad III. erbaute kunstvolle dreischiffige konradinische Dom war die damals größte Basilika nördlich der Alpen. Der Hallenchor der Franziskanerkirche, begonnen von Hans von Burghausen und vollendet durch Stephan Krumenauer, ist eines der ansehnlichsten Werke süddeutscher Bürgergotik. Erst gegen Ende der Gotik entstanden die Stiftskirche Nonnberg, die Margarethenkapelle im Petersfriedhof, die Georgskapelle und die herrschaftlichen Säle im Hohen Stock auf der Festung Hohensalzburg.

Wolf Dietrich von Raitenau begann, inspiriert von Vincenzo Scamozzi, mit dem Umbau der mittelalterlichen in eine nach architektonischen Idealen der Spätrenaissance geprägte Stadt, dem „deutschen Rom“. Der vorgesehene gewaltige Dombau von Vincenzo Scamozzi kam, bedingt durch den Sturz des Fürsterzbischofs, nie zur Ausführung. Der Residenzplatz, die umgebaute alte Residenz mit der Dietrichsruh und die Neue Residenz wurden jedoch fertiggestellt. Der folgende Dombau unter Leitung von Santino Solari war der erste frühbarocke Kirchenbau in Salzburg. Er war bahnbrechend für eine Vielzahl weiterer Kirchenbauten im süddeutsch-österreichischen Raum. Markus Sittikus und Paris Lodron setzten den Umbau der Stadt mit bedeutenden Werken wie dem Lustschloss Hellbrunn mit Park und Wasserspielen, der Fürstenresidenz, dem Universitätsgebäude, dem Festungsgürtel sowie vielen anderen Bauten fort. Giovanni Antonio Daria leitete im Auftrag von Guidobald von Thun den Bau des großen Residenzbrunnens. Giovanni Gaspare Zuccalli schuf im Auftrag des gleichen Erzbischofs die Erhardkirche und die Kajetanerkirche im Süden der Altstadt.

Vollendet wurde die Neugestaltung der Stadt mit Bauten von Johann Bernhard Fischer von Erlach unter dem „Stifter“ Fürsterzbischof Johann Ernst von Thun. Als Meisterwerke des deutschen Barocks gelten Schloss Klessheim, die St.-Johannskirche, die Dreifaltigkeitskirche, die Ursulinenkirche und als Krönung die Kollegienkirche. Fürsterzbischof Franz Anton von Harrach ließ vom bedeutenden Baumeister Lucas von Hildebrandt das Schloss Mirabell und Teile der Residenz in hochwertiger Architektur neu gestalten. Nach Ernst Thun erlahmte der weitere Ausbau der Stadt, weshalb keine Kirchen im Stil des Rokoko gebaut wurden. Sigismund Graf Schfrattenbach setzte mit dem Bau des Sigmundstores und der Marienstatue am Domplatz durch die Brüder Hagenauer einige neue Impulse. Mit der Aufteilung des früheren Fürsterzbistums Salzburg an Oberösterreich, Bayern (Rupertigau) und Tirol (Zillertal, Matrei) begann eine lange Zeit des städtebaulichen Stillstands. Erst in der Gründerzeit wurde die Stadt wieder neu belebt. Die Baumeisterdynastie Jakob Ceconi und Baron Karl von Schwarz hatten damals wesentlichen Anteil an der Gestaltung der Stadt.

In der Altstadt ist ohne Verlust des historischen Ensembles eine aussagestarke moderne Architektur kaum umsetzbar. In den letzten Jahren entstanden außerhalb der Altstadt dominante moderne Bauwerke. Das Gebäude der Naturwissenschaftlichen Fakultät, am Rand des Grünraumes von Freisaal errichtet, besitzt mittig eine hohe Halle samt Wintergarten. Die große Baumasse ist kleingliedrig und funktionell gestaltet. Der aufwändige Glasbau des Hangar 7 am Flughafen Salzburg dient Dietrich Mateschitz und seinen Flying Bulls als öffentlich zugängliche „Schatztruhe“. Der auch außen mit schwingenden Linien auffällig gestaltete Europark in Taxham besitzt eine organische Innengestaltung mit Passagen und Ruheräumen.

1921 stellte die Salzburger Stiegl-Brauerei in Maxglan landwirtschaftliche Gebäude der neu gegründeten Firma Salzburger-Kunstfilm zur Verfügung. Dort errichtete die Filmproduktionsgesellschaft ein Labor und ein Filmatelier. Der erste Dokumentarfilm war Die Festspiele 1921, der erste Spielfilm Die Tragödie des Carlo Prinetti (1924). Die Unternehmung mit Sitz im Hotel Österreichischer Hof musste schon 1925 in der schwersten Krise der österreichischen Filmgeschichte Insolvenz anmelden. Das Maxglaner Kino war damals das zweitgrößte Kino Österreichs außerhalb der Bundeshauptstadt Wien. Das Mozartkino wurde 1905 im Hotel Kasererbräu eingerichtet. Zuletzt wurde es 1987 erweitert. Der Vorläufer des Elmo Kino entstand 1947 im Turnsaal der Volksschule Plain. 1949 bauten Alfred und Else Morawetz an der Lehenerbrücke ein neues Gebäude mit einem Saal für 1000 Besucher. 1977 kam ein zweiter Saal, vier Jahre später ein dritter und vierter und nach 1980 ein fünfter Saal, der größte mit 435 Sitzen hinzu. Das Programm umfasst Familien- und Nischenfilme. Am Stein nächst dem Inneren Steintor befindet sich Das Kino, das dort jeden Herbst ein Bergfilm-Festival veranstaltet. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Kulturfilmen und Retrospektiven. Am Bahnhofvorplatz steht gegenüber dem Forum das CityCenter, in dem das Cineplexx City Kino untergebracht ist. Einen Steinwurf außerhalb der Stadtgrenze liegt in der Nähe des Salzburger Flughafens das Cineplexx Airport.

Die jährlich wiederkehrenden überregionale musikalischen Veranstaltungen sind die Mozartwoche im Jänner, das Aspekte Festival im März, die Osterfestspiele zu Ostern, die Begegnungen im Mai und zu Pfingsten die Pfingst-Festspiele. Es folgen im Sommer die SommerSzene und die Salzburger Festspiele. Im Herbst finden die Salzburger Kulturtage, der Jazz Herbst, das Dialoge Festival und das Salzburger Adventsingen statt. Bekannt sind die jährlichen Advent- und Christkindlmärkte, in denen es bodenständige handwerkliche Erzeugnisse zu bestaunen gibt. Die bekanntesten sind die am Domplatz, am Mirabellplatz, auf der Festung Hohensalzburg und in Hellbrunn. Beliebte Volksfeste sind der Rupertikirtag und die Salzburger Dult.

Im Stadtgebiet finden sich 41 Naturdenkmäler, großteils alte, landschaftsprägende oder kulturell bedeutsame Bäume. Zu den geschützten Landschaftsteilen zählt auch die 1615 angelegte Hellbrunner Allee. Sie ist die älteste erhaltene herrschaftliche Allee Europas und der größte Altholzbestand des Landes außerhalb der Gebirgsregion. Für den Artenschutz von holzbewohnende Käfer, Fledermäuse und Spechte ist sie von besonderer Bedeutung. Die Kopfweiden am Almkanal mit fast 500 Bäumen sind die einzigen alten Kopfweiden im Land Salzburg. Die ununterbrochene Kopfweidentradition reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Felsensteppe am Rainberg beherbergt eine besonders trockenheitsliebende Pflanzen- und Tierwelt. Seit langem kaum genutzte Waldbestände sind die Itzlinger Au, der Kühberg und das Naturwaldreservat Gaisberg. Ein gut erhaltener Moorrest ist das Samer Mösl im Nordosten der Stadt.

Große Teile des Grünraumes in der Stadt sind Landschaftsschutzgebiete. In der Innenstadt sind dies der Kapuzinerberg und der Grünraum Mönchsberg-Rainberg. Der Grünraum um Hellbrunn und die Hellbrunner Allee wird unter dem Namen Salzburg-Süd geschützt. Die großteils kultivierte Moorlandschaft des Leopoldskroner Mooses und der Landschaftsraum um den Leopoldskroner Weiher sind ebenfalls Landschaftsschutzgebiete.

Im Jahr 1985 hat die Stadt Salzburg als Antwort auf die fortschreitende Zerstörung der wertvollen Stadtlandschaften eine Grünlanddeklaration beschlossen und damit eine unverrückbare Bauland-Grünlandgrenze festgelegt. In einer Erneuerung der Deklaration 2008 wurde diese rechtlich verankert und die Dauer der Deklaration auf 30 Jahre konkretisiert. Der Flächenverbrauch für den Siedlungsbau soll mit diesem Instrument gebremst und gleichzeitig die bauliche Entwicklung innerhalb der Siedlungsgrenze durch Nachverdichtung und Nutzung unbebauten Baulandes gefördert werden.

Die Stadt Salzburg besitzt 59 Turn- und Sporthallen sowie 39 Fußballplätze. Ebenfalls im Stadtgebiet etabliert sind 22 Tennisanlagen mit 68 Freiplätzen und 18 Hallenplätze. Fünf Freibäder und dazu der Badesee Liefering stehen im Sommer zur Verfügung. Das Paracelsusbad neben dem Kurhaus ist ein ganzjährig genutztes Hallenbad. Elf Stockbahnen, drei Squash-Anlagen, eine Eisarena, drei Minigolf-Anlagen und sieben Sportschießstätten bereichern das Angebot. Eine wichtige Sportstätte, die für viele verschiedene Sportarten genutzt wird, ist die Sporthalle Alpenstraße mit einem Fassungsvermögen von 2200 Besuchern.

Die Sportvereine Salzburgs sind in ASKÖ, ASVÖ und der christlich geprägten Sportunion zusammengeschlossen. Der Salzburger Turnverein wurde 1861 gegründet, der Maxglaner Turnverein 1902. Der älteste reine Sportclub im Bundesland Salzburg ist der Salzburger AK 1914 aus dem Nonntal. Der Arbeiter-Sportklub Salzburg im Stadtteil Maxglan besteht seit 1922.

Erfolgreichster Fußballverein Salzburgs war der 1933 gegründete SV Austria Salzburg. 1994 zog der Fußballklub erstmalig gegen Inter Mailand in das UEFA-Pokal-Finale ein. 2003 übersiedelte der Verein in das Stadion Wals-Siezenheim, in dem drei Spiele der Fußball-EM 2008 ausgetragen wurden. 2005 wurde der Verein in FC Red Bull Salzburg umbenannt. Der Sportverein Austria Salzburg gründete sich als „moralischer“ Nachfolger neu und spielte erst in Nonntal und später in Maxglan. Der 1977 als Salzburger EC gegründete Eishockeyverein EC Red Bull Salzburg spielt seit 2004 wieder in der ersten Liga, die Damenmannschaft Ravens Salzburg gewann in der Saison 2005/06 den Meistertitel. Im American Football gewannen die Salzburg Lions 1984 den erstmals ausgespielten österreichischen Meistertitel in dieser in Österreich noch jungen Sportart. Heute betreibt das Team als Salzburg Bulls in der zweitklassigen Division I Amateursport auf hohem Niveau.

Seit Frühling 2004 findet jährlich der Salzburg-Marathon der AMREF statt. Bei den Lauffestspielen durch die Altstadt und die alten Alleen nehmen Läufer aus über 30 Nationen teil. Die Straßen-Radweltmeisterschaft wurde 2006 in Salzburg und Umgebung ausgetragen. An den vier Renntagen wohnten mehr als 330.000 Besucher diesem Großereignis bei. Salzburg hatte sich für die Olympischen Winterspiele 2010 und 2014 beworben, wurde jedoch beide Male nicht ausgewählt.

Weitum bekannt ist im Norden des weitläufigen Schlossparks von Hellbrunn der große Renaissancegarten mit seinen geometrischen Wegen und Teichanlagen. Abseits davon liegt auf dem Hellbrunner Berg das Steintheater und das Monatsschlössl. Im Süden befindet sich am Anifer Alterbach der einst sakral geprägte Wildnispark. Eine besondere Attraktion im Schlosspark sind die Wasserspiele. Zu den bekannten Gärten gehört auch der barocke Mirabellgarten mit dem Heckentheater, dem Zwergelgarten und dem Bastionsgarten. An den Mirabellgarten grenzt in der Neustadt direkt der Kurgarten an. Der erhaltene Erdkern ist der letzte Überrest der einstigen großen Lodronschen St.-Vitalis-Bastion.

Aus alten Gartenanlagen hervorgegangen ist in Schallmoos der Baron-Schwarz-Park. Er wurde anstelle des Gartens des Schallmooshofes und des späteren weitläufigen Gartens der Baron-Schwarz-Villa angelegt. Der Minnesheimpark in Gnigl ist der Rest des einstigen Gartens des Lodronschen Schlosses Minnesheim. Der Preuschenpark in Aigen-Abfalter war früher der Garten der Villa Preuschen, des früheren Abfalterhofes. Der Stölzlpark in Maxglan-Burgfried war im frühen 20. Jahrhundert der Garten des Villenbesitzers und späteren Maxglaner Bürgermeisters Stölzl.

Der Volksgarten in Parsch, früher Franz-Josefs-Park genannt, wurde anlässlich des 50. Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef I. neu gestaltet. Anstelle der Brothäuslau errichtet ist er bis heute ein Naherholungsraum für die Salzburger. In die gleiche Zeit fiel die Anlage des Kernbereiches des Donnenbergparks in Nonntal. Er entstand, mehrfach erweitert aus dem Garten des Seniorenheimes Versorgungshaus Nonntal.

Das Erholungsgebiet Salzachsee nahe der Salzachseesiedlung ist ein parkartig gestalteter Raum. Er wurde auf einer großen 1967 rekultivierten Mülldeponie angelegt und mit einem Badesee sowie weiteren kleinen Baggerseen der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. In Lehen befindet sich stadteinwärts der Lehener Park, ein Rest der einstigen Lehener Au. Der Dr.-Hans-Lechner-Park in Schallmoos ist ein neuer Park, den 1996 die Salzburg AG der Bevölkerung zur Verfügung stellte.

In der Zeit einer stetig wachsenden Mozartverehrung erfand der Salzburger Konditor Paul Fürst 1890 die Mozartkugeln, Schokoladenkugeln mit einem Marzipankern. Sie wurden zum kulinarischen „Wahrzeichen“ der Stadt und werden seitdem von verschiedenen Firmen angeboten. Die Salzburger Nockerln sind eine alte Süßspeise aus aufgeschlagenem und gebackenem gezuckertem Eigelb. Das heute beliebte Bosna, das aus Schweinsbratwürstel in Weißbrotwecken mit gehackten Zwiebeln und Currygewürz besteht, wurde erstmals 1949 angeboten.

In der Stadt Salzburg haben sich im Raum der Altstadt um den Anton-Neumayr-Platz und dem Rudolfskai diverse Lokale und Pubs niedergelassen. Man findet hier dicht aneinander gereiht Bierlokalen sowie Irish Pubs. Irische Musik wird im Shamrock oder O’Malley’s angeboten, australische Speisen wie Krokodil oder Känguru kann man im Koala zu sich nehmen. Das Podium, die Sega Bar, Roses und viele andere Lokale sind Treffpunkt für junge Nachtschwärmer. Neben dem beliebten Republic am Anton-Neumayr-Platz wird im Flip in der Gstättengasse Musik von hard’n heavy bis Hip Hop geboten. Am Franz-Josef-Kai haben sich Lokale mit internationaler Küche angesiedelt, etwa das Rautz und das Coco Lezzone. Das geräumige Augustiner Bräustübl in Mülln ist sehr bekannt und vor allem im Sommer sehr gut besucht. Am Giselakai auf der rechten Salzachseite befinden sich Chez Roland und Daimler’s, Bajazzo und Baboon-Bar. Direkt an der Salzach hat man im Living Room Bazillus den Blick auf Altstadt und Festung. In der Steingasse haben sich viele Lokale, Bars und Beiseln angesiedelt. Mexikanische Küche bietet Pepe Gonzales, Meeresfrüchte und Salate die Shrimpsbar. Das gemütliche ARGE Beisl bietet ebenso hervorragende warme Küche. Am Hauptbahnhof wurde ein Urban Entertainment Center, das City Center errichtet.

Die Stadt Salzburg ist das Wirtschaftszentrum einer Region, die im Norden bis nach Oberösterreich und im Westen bis in bayerische Landkreise reicht. Zusammen mit der angrenzenden Flachgau präsentiert sich die Stadt als attraktiver Standort für Unternehmen, sie ist damit der wirtschaftliche Motor des Bundeslandes. Die Wirtschaftskraft der Stadt liegt, gemessen an der Bruttowertschöpfung des gesamten Landes Salzburg, bei rund 43 %.

Im Jahr 2001 hatten 7.838 Betriebe mit zusammen 100.055 Beschäftigten in 10.210 einzelnen Arbeitsstätten hier ihren Standort, es arbeiteten hier 90.222 oder 90,2 % aller Beschäftigten. 2001 wurden in Salzburg 10.729 (+ 12,0 %) mehr Arbeitskräfte beschäftigt als zehn Jahre vorher. Die Zahl der Arbeitsstätten wuchs von 1991 bis 2001 (+ 24,8 %) von 8.182 auf 10.210. Salzburg besitzt dabei eine ausgeprägt kleinbetriebliche Struktur.

Nicht wenige in Salzburg beschäftigte sind Pendler. 44.082 oder 57 % der nach Salzburg einpendelnden Beschäftigten stammen aus dem Flaugau, 13 % Tennengau. Aus den restlichen Gauen kommen 9 %. Aus Oberösterreich, vor allem aus den Bezirken Braunau und Vöklabruck pendeln über 14 % der hier beschäftigten Nichtsalzburger, aus den übrigen Bundesländern 7 %. Der Anteil der aus Salzburg auspendelnden Beschäftigten liegt bei 15.027 Personen, die weit überwiegend in stadtnahen Betrieben im Flachgau arbeiten.

Salzburg ist der Sitz bekannter internationaler Unternehmen. Der größte Wirtschaftsbetrieb in Salzburg ist mit einem konsolidierten Konzernumsatz von 12,84 Milliarden Euro im Jahr 2007 die Porsche Holding. Sie ist im Kraftwagen-Import, -Export -Handel und in der Verwaltung von Grundstücken und Realitäten tätig. An zweiter Stelle folgt mit 10,88 Milliarden Euro die SPAR Österreichische Warenhandels AG. Das Unternehmen ist im Lebensmitteleinzelhandel und in Entwicklung und Betrieb von Shoppingcentern eines der führenden österreichischen Unternehmen.

Die größte und älteste österreichische Bausparkasse ist die Wüstenrot Versicherungs-AG. Bedeutend sind die beiden Kraftwagen-Importfirmen BMW Austria und Mercedes-Benz Österreich. Die größte Spedition Salzburgs ist die Lagermax Lagerhaus und Speditions AG, die neben der Güterbeförderung einen Paketdienst, Fahrzeuglogistik und Expressdienste anbietet. Die größte private Brauerei Österreichs ist die Stieglbrauerei. Sie wurde 1492 in der Altstadt gegründet und befindet sich seit 1863 im Stadtteil Maxglan. Im Jahr 2005 wurde die Stieglbrauerei erweitert und das zu dieser Zeit modernste Sudhaus eingeweiht.

Die beiden überregionalen Einkaufszentren Salzburgs sind die Geschäfte der Altstadt (Umsatz 2005: 206 Mio) und der Europark in Taxham. Der Europark ist, gerechnet auf den Umsatz pro Quadratmeter das erfolgreichste Einkaufszentrum Österreichs. Zudem erreichte es 2007 als erstes Shoppingcenter Österreichs die Auszeichnung der ICSC als Bestes Shopping Center der Welt.

Regionale Zentren sind das Shoppingcenter Alpenstraße (SCA mit 135 Mio. Umsatz), das Zentrum Im-Berg samt Umgebung (66 Mio.) und der Bahnhofbereich (56 Mio). Einschließlich der lokalen Einkaufzentren wurde salzburgweit auf 217.514 m² Verkaufsfläche ein Jahresumsatz von 909 Mio. Euro erzielt.

Der Tourismus ist für die Stadt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Mit über 2,1 Millionen Nächtigungen im Jahr 2007 liegt sie nach Wien unter Österreichs Städten an zweiter Stelle. Der wachsende Kongress- und Messetourismus sowie neue Flugverbindungen begünstigen diese Entwicklung. Die 5,5 Millionen Tagesgäste gaben 2007 etwa 137 Millionen Euro aus und sicherten damit rund 1800 Vollarbeitsplätze in der Stadt.

Im Tourismusbereich selbst arbeiten zwar nur 5,6 % der Salzburger, seine Wirkungen auf andere Dienstleistungsbranchen, vor allem den Handel sind aber hoch. Die Salzburger Festspiele haben je Jahr einen gesamtwirtschaftlichen Nutzen von rund 153 Mio. € und einen Beschäftigungseffekt von etwa 1600 Arbeitsplätzen.

Besonders umworben wird in Salzburg der Qualitätstourismus. Neben den Festspielen tragen Mozartwochen, Osterfestspiele, Pfingstfestspiele und Barock und das Salzburger Adventsingen mit zur Attraktivität Salzburgs bei, sowie Besuchermagneten wie die Festung Hohensalzburg (rund 845.000 Besucher), Mozarts Geburts- und Wohnhaus (rund 400.000 Besucher) und Schloss Hellbrunn (rund 300.000 Besucher). Auch das Messe- und Kongresswesen hat für den Tourismus der Stadt Salzburg Bedeutung, es führt zu verbesserten Auslastungen der Beherbergungskapazitäten außerhalb der Hauptsaison.

Salzburg erlangt durch das Messezentrum als Messestadt immer mehr Bedeutung. Im Messezentrum fanden 2005 20 Veranstaltungen mit über 250.000 Besuchern statt. Die 15 ringförmig angelegten Hallen im Südosten des Stadtteiles Liefering haben eine Fläche von 34.721 Quadratmetern. Mit dem eigenen Autobahnanschluss Messezentrum und fast 3400 Parkplätzen wird das Messezentrum auch bei Großveranstaltungen als Park-and-Ride Parkplatz benützt. Direkt neben dem Messezentrum steht die neu errichtete große und vielfältig nutzbare Veranstaltungshalle Salzburgarena.

Die Verkehrsentwicklung in der Stadt Salzburg ist von der stetigen Zunahme im privaten Kfz-Verkehr gekennzeichnet. Der mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zurückgelegte Anteil der Wege sank dagegen zwischen 1995 und 2004 von 21 allmählich auf 16 %, ein Wert der im mitteleuropäischen Vergleich eher unterdurchschnittlich ist. Zugenommen hat aber der Radverkehr zwischen 1995 und 2008 von 12 auf 20 %.

Für die Stadt haben die Salzburgs Brücken für den Verkehr eine besondere Bedeutung. Vom frühen Mittelalter bis 1859 war die hölzerne Stadtbrücke, an der Stelle der heutigen Staatsbrücke, die einzige der Stadt. Die nächste Salzachbrücke im Süden und im Norden lagen jeweils knapp 20 km entfernt in Laufen und in Hallein. Zuerst in der Mitte der Stadtbrücke, später am linken Salzachufer, wurde vom Mautner die Brückenmaut eingehoben. 1959 wurde als zweite Brücke in der Stadt die erste Karolinenbrücke eröffnet, ein Jahr später die Eisenbahnbrücke. Nach der Autobahnbrücke sind Lehenerbrücke, Karolinenbrücke und Staatsbrücke die drei wichtigsten innerstädtischen Brücken.

Besonders in der Innenstadt sind viele Ziele zu Fuß oder mit dem Fahrrad schnell erreichbar. Ein Großteil der Altstadt ist als Fußgängerzone ausgewiesen. Eine wichtige Rolle spielt das Fahrrad, dessen Anteil am Gesamtverkehr liegt bei fast 20 % und liegt damit mitteleuropaweit im Spitzenfeld. Seit 1991 arbeitet in der Stadtverwaltung ein eigener Radverkehrskoordinator. Heute sind in der Stadt über 170 Kilometer Radwege vorhanden. Entlang der Salzach wurden gut angenommene Fahrradwege errichtet. Salzachstege ermöglichen ein problemloses Wechseln der Salzachseiten.

Auch das Citybike mit dem Leihfahrrad. wird gut angenommen. Nach der Registrierung über Internet oder beim Standplatz kann mit der Maestro-Karte ein Fahrrad entliehen werden. Die Benützung ist für eine Stunde kostenlos. Am Hauptbahnhof und am Bahnhofen Itzling wurden erste gesicherten Fahrradgaragen errichtet.

Die Stadt besitzt seit 1940 ein später oft erweitertes O-Busnetz. Der O-Bus, von der Salzburg AG unter dem Namen StadtBus betrieben, hat die größte Bedeutung im öffentlichen Personenverkehr. Die Lücken im O-Bus-System, etwa die Strecken nach Freilassing oder Siezenheim füllen die Albus-Autobuslinien aus. Das Bus- und Obusnetz in der Stadt ist 117,3 km lang. Dabei verkehren 72 Obusse und 38 Autobusse, die 2005 insgesamt 45 Mio. Fahrgäste beförderten.

Das Netz ist hauptsächlich sternförmig ausgerichtet. Dadurch fehlen einige wichtige Querverbindungen. Die Umlandgemeinden sind durch ein gut ausgebautes Regionalbusnetz der Postbus GmbH erreichbar. Die Verkehrsträger sind im Salzburger Verkehrsverbund aufeinander abgestimmt und in ein gemeinsames Tarifsystem zusammengefasst.

Der Hauptbahnhof Salzburg wird von täglich etwa 20.000 Reisenden besucht. Über die Westbahn wird die Bundeshauptstadt Wien erreicht. Die Tauernbahn erreicht den Süden Österreichs. Über die Bahnstrecke München–Salzburg sind München und Innsbruck zu erreichen. Hier verkehren auch zahlreiche Züge der Deutschen Bahn nach Salzburg. Somit ist die Stadt ein wichtiger Bahnknoten.

Die von Salzburg ausgehenden Bahnstrecken bedienen auch den Regionalverkehr und bieten zahlreichen Pendlern eine Möglichkeit, nach Salzburg zu gelangen. Zu den wichtigsten Nahverkehrsträgern zählt die S-Bahn Salzburg, die sich immer mehr als innerstädtisches Verkehrsmittel durchsetzt, dabei wird das Schienennetz der Bahn vom Hauptbahnhof bis Taxham mit den geplanten Haltestellen Mülln, Aiglhof, Liefering und Europark-Taxham bis 2013 dreispurig ausgebaut. Die Haltestellen von Süden zum Hauptbahnhof (Salzburg-Süd, Aigen, Gnigl, Parsch und Sam) wurden großteils neu gestaltet. Die Salzburger Lokalbahn führt vom Hauptbahnhof über Oberndorf und Bürmoos und Lamprechtshausen sowie nach Trimmelkam.

Seit Ende 2008 wird der Salzburger Hauptbahnhof weitgehend neu gestaltet. Durch die Wiedererrichtung von Gleissträngen wird der Bahnhof dabei zu einem Durchgangsbahnhof ausgestaltet, um mehr Züge abfertigen zu können. Besonderes Augenmerk gilt neben der Barrierefreiheit der Erhaltung der unter Denkmalschutz stehenden Bausubstanz, wobei auch die historische Dachkonstruktion über dem Mittelbahnsteig erhalten bleibt.

Der Güterbeförderung dienen der im Osten des Hauptbahnhofs gelegene Frachtenbahnhof sowie der große Rangierbahnhof zwischen den Stadtteilen Gnigl und Schallmoos. Gleisstränge für den Güterverkehr führen von den Hauptbahnlinien auch in die Gewerbegebiete von Gnigl, Schallmoos und Itzling (Salzburg) sowie nach Maxglan („Stieglgleis“).

Die höchsten Verkehrsbelastungen finden sich innerstädtisch im Norden der Vogelweiderstraße (50.000 Kfz je Tag), der Lehener Brücke (43.000 Kfz), der Fürbergstraße (34.000) und der Alpenstraße (33.000). In den wichtigen Radialstraßen der Stadt wuchs der Verkehr zwischen 1961 bis 2005 um etwa 300 %. Zum Erhalt der Luftgüte sind in Vollziehung des EU-Rechtes Maßnahmen gegen den zunehmenden Individualverkehr erforderlich.

Das tourismusbedingte Spitzenverkehrsaufkommen belastet zusätzlich das Verkehrssystem der Stadt. In der Festspielzeit müssen vor einem Zusammenbruch des Innenstadtverkehrs alle Fahrzeuge ohne Salzburger Kennzeichen daher auf große Parkplätze an der Peripherie umgeleitet werden. Sowohl im Süden der Alpenstraße als auch im Osten beim Messegelände befinden sich große Park-and-Ride-Parkplätze. Die gesamte Innenstadt ist außerhalb der Fußgängerzone eine gebührenpflichtige Kurzparkzone. Von dort ist das Zentrum mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Im Knoten Salzburg laufen die Autobahnen A1 und die A10 zusammen. Auf- und Abfahrten im Stadtgebiet sind Salzburg Nord, Salzburg Messegelände (Halbanschluss), Salzburg Mitte, Salzburg Kleßheim, Salzburg Siezenheim (Halbanschluss), Salzburg Flughafen, Salzburg West und Salzburg Süd. Im Planungsstadium befindet sich der Autobahn-Halbanschluss Hagenau. Der Abschnitt zwischen Salzburg Nord und Salzburg West ist auch als Stadtautobahn wichtig.

Der W. A. Mozart Airport liegt in Salzburg-Maxglan. 2007 wurden 1.946.422 Fluggäste befördert. Die Tendenz ist wegen des starken Wintertourismus in der Region insgesamt weiter steigend.

Die Versorgung der rund 60.000 Stromabnehmer erfolgt zum überwiegenden Teil durch die Salzburg AG, ebenso wie die Versorgung mit Trinkwasser. Nur ein geringer Teil der Einwohner, vor allem am Gaisberg, besitzt private Quellfassungen. Zwei große Hochbehälter am Mönchsberg und Kapuzinerberg mit je 25.000 Kubikmeter und verschiedene kleinere Hochbehälter gewährleisten eine Notversorgung mit Wasser. Der Hauptteil des Trinkwassers stammt aus dem Tiefenbrunnen von St. Leonhard. Bis vor wenigen Jahrzehnten versorgte noch die Fürstenbrunner Quelle vorrangig die Stadt mit Wasser. Die stets gleichbleibende Qualität von Tiefenwasser sprach jedoch für den Umstieg auf Grundwasser aus sehr tief liegenden Wasserhorizonten.

Der Ausbau des städtischen Kanalnetzes wurde 2004 weitgehend abgeschlossen. Nur rund 100 entlegene Gebäude, vor allem am Gaisberg, sind nicht an das Kanalnetz angeschlossen. Die Müllentsorgung der Stadt wird durch das Abfall-Service des Magistrats vorgenommen. Die Hausabfälle werden in der Anlage des Reinhalteverbandes in Siggerwiesen bei Anthering mechanisch-biologisch vorbehandelt. Seit 1994 wird Biomüll der Stadt getrennt gesammelt.

Die beiden mit Abstand größten Spitäler sind die Christian-Doppler-Klinik am Südrand von Liefering und das St.-Johanns-Spital in Mülln. Sie sind seit 2004 mit weiteren Salzburger Krankenhäusern zur Dachgesellschaft Salzburger Landeskliniken (SALK) zusammengefasst.

Das St.-Johanns-Spital wurde dabei 1695 durch Fürsterzbischofes Johann Ernst von Thun gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es neugestaltet und ausgebaut. Zuletzt wurde 2001 die Chirurgie West errichtet. In über 1.000 Krankenbetten werden jährlich 48.000 Patienten in 19 Fachabteilungen und sieben Instituten stationär betreut. Neben den beiden Spitälern bestehen das Unfallkrankenhaus der Unfallversicherungsanstalt am Äußeren Stein, das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder neben der Kajetanerkirche, das Diakonissen-Krankenhaus in Aigen, das Dr.-Pierer-Sanatorium, die Privatklinik Wehrle sowie ein Sonderkrankenhaus und ein Genesungsheim für Alkohol- und Medikamentenabhängige.

In Salzburg bestehen 13 Seniorenheime, die größten fünf davon, die Seniorenheime Hellbrunn, Itzling, Liefering, Nonntal und Taxham werden von der Stadtverwaltung geführt. Insgesamt sind in diesen Heimen circa 1600 Senioren untergebracht, in den städtischen davon gut 1000. Von der Diakonie wird im Aigner Diakonie-Zentrum zudem ein großes Haus für Senioren geführt. Neben den Heimverwaltungen bietet die Stadt Salzburg viele Seniorenveranstaltungen, Seniorenerholungsaktionen, einen Seniorenmittagstisch, sowie Essen auf Räder an.

In der Stadt Salzburg bestehen 30 Krabbelstuben mit mehr als 600 Plätzen und über 200 Tageselternplätzen. Über 65 % der Kinder im Kindergartenalter werden in den 31 Kindergärten der Stadt betreut. Auch die Nachmittagsbetreuung ist in diesen Kindergärten möglich. Mit sechs Schülerheimen und 350 Heimbewohnern von Internatsschulen, 4 Lehrlingsheimen mit 240 Bewohnern und 20 Studentenheimen mit über 2000 Bewohnern bietet Salzburg auswärtigen Jugendlichen die Möglichkeit, sich in Salzburg weiterbilden. Diese Heime werden großteils von Vereinen wie dem Salzburger Studentenwerk und kirchlichen Organisationen getragen.

In den 24 Salzburger Stadtteilen befinden sich 26 Volksschulen, neun Hauptschulen und sieben Sonderschulen. Drei der zwölf Gymnasien, die im Schuljahr 2005/06 von über 8000 Schülern besucht wurden, werden von kirchlichen Institutionen geführt. Zur Schulstadt Nonntal zählen das Bundesgymnasium Nonntal, das BORG Nonntal, das Bundesrealgymnasium Akademiestraße, das BORG Akademiestraße und das Wirtschaftskundliche Bundesrealgymnasium. In Verbindung mit dem in Bau befindlichen Unipark-Nonntal wird die Schulstadt Nonntal zu einer geschlossenen Einheit und der zentrale Bildungsstandort der Stadt. Weitere Gymnasien sind das Akademische Gymnasium Salzburg in Riedenburg, das Bundesgymnasium Zaunergasse in Maxglan, das Christian-Doppler-Gymnasium am Franz-Josef-Kai in Mülln und das Musische Gymnasium in Itzling. Katholische Privatschulen sind das erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum in Parsch, das Gymnasium der Herz-Jesu-Missionare in Liefering und das Gymnasium und Oberstufenrealgymnasium St. Ursula in Aigen. Weitere Privatschule sind die Rudolf-Steiner-Schule (Waldorf-Schule) mit mehr als 200 Schülern, sowie die englischsprachigen Schulen Salzburg International Preparatory School an der Moosstraße und das Salzburger Seminar im Schloss Leopoldskron.

Neben den allgemeinbildenden Gymnasien bestehen in Salzburg sechs berufsbildende mittlere und höhere Schulen, die 2005/06 über 3500 Schüler besuchten. Dazu zählen die Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule I und II, die Höhere Bundeslehranstalt für Wirtschaftliche Berufe, genannt Annahof und die Höhere Technische Bundeslehranstalt. Katholische Privatschulen dieses Schultyps sind die Höhere Lehranstalt für Sozialmanagement, die Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik und die Fachschule für wirtschaftliche Berufe.

Eine künstlerische Akademie ist die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst. Die Pädagogische Hochschule des Bundes bildet Volks- und Hauptschullehrer aus, die Religionspädagogische Akademie der Erzdiözese Salzburg katholische Religionslehrer. Die Werbedesign-Akademie Salzburg dient dem Studium des Kommunikationsdesigns. Für angehende Journalisten besteht die Österreichische Medienakademie des Kuratoriums für Journalistenausbildung.

Im medizinischen Bereich gibt es die Hebammenakademie sowie die Akademien für ergotherapeutischen und orthopädischen Dienste. Für medizinisch-technische Laboratoriumsdienste, den radiologisch-technischen Dienst und den physiotherapeutischen Dienst gibt es ebenfalls Ausbildungsmöglichkeiten. Die Nährstoffakademie Salzburg widmet sich wissenschaftlich der angewandten Ernährungsmedizin.

In Salzburg sind fünf Universitäten und Hochschulen angesiedelt. Die älteste ist die Paris-Lodron-Universität Salzburg, die 1622 gegründet wurde und von 1810 bis 1962 aufgelassen war. Die Paris-Lodron-Universität gliedert sich in die vier klassischen Fakultäten Katholische Theologie, Rechtswissenschaften, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften sowie Naturwissenschaften. Sie ist zudem mit 11.000 Studierenden und 1.600 Mitarbeitern in Forschung, Lehre und Verwaltung die größte Bildungseinrichtung in Stadt und Land Salzburg.

Die Universität Mozarteum wurde 1841 als Musikschule gegründet und ist abgesehen von den Jahren 1939–1953 seit 1970 eine Hochschule. Es werden vor allem Konzertfachstudien für Streicher, Bläser und andere Instrumentalisten sowie für Sänger werden angeboten. Auch pädagogisch orientierte Fächer sowie Studienmöglichkeiten in Schauspiel, Bühnenbild und Regie sind gegeben.

Mit der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) wurde die an der Universität Salzburg fehlende medizinische Fakultät 2003 als private Universität gegründet. Ein Drittel der Finanzierung leistet dennoch die staatliche Seite. Angeboten werden die Studiengänge Humanmedizin, Pflegewissenschaften sowie ein Postgraduate-Studium der Molekularen Medizin. Die klinische Ausbildung der Studierenden erfolgt an den Universitätskliniken Salzburg. Die PMU kooperiert bei der praktischen Ausbildung außerdem mit Krankenhäusern in Bayern bis hin zum Klinikum Rosenheim.

Die Salzburg Management Business School wurde 2001 eingerichtet und hat fünf Gesellschafter, zu denen die Universität Salzburg gehört. Angeboten werden ausschließlich Masterstudiengänge für Wirtschaftsstudenten.

Einen großen Teil der Erwachsenenbildung leistet in über 1000 Kursen und über 10.000 Kursteilnehmern die Salzburger Volkshochschule mit einem sehr breit gefächerten Angebot. Auch das kirchliche Bildungshaus St. Virgil, das Katholische Bildungswerk Salzburg, das Salzburger Bildungswerk und das Ländliche Fortbildungsinstitut Salzburg der Landwirtschaftskammer arbeiten in der Erwachsenenbildung. In der beruflichen Fortbildung und der Erwachsenenbildung ist das Berufsförderungsinstitut der Kammer für Arbeiter und Angestellte und das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer tätig.

Die Stadtbücherei zählt mit täglich über 1000 Besuchern zu den beliebtesten Serviceeinrichtungen der Stadt. Die früher großteils im Schloss Mirabell untergebrachte Bücherei übersiedelte Anfang 2009 nach Lehen. Sie gliedert sich in die Bereiche Hauptbücherei, Kinderbücherei, Mediathek sowie dem Bücherbus mit seinen wechselnden Standorten.

Die Universitätsbibliothek ist vorrangig eine Bildungseinrichtung für Studenten, Akademiker, Lehrer und Wissenschaftler. Zu ihr zählen die einzelnen Fakultätsbibliotheken und die Fachbereichsbibliotheken. Auch die Universität Mozarteum und die Internationale Stiftung Mozarteum besitzen eigene umfangreiche Bibliotheken.

Zu den wichtigsten Medien der Stadt Salzburg zählt die Salzburger Nachrichten. Sie ist als überregionale Tageszeitung die auflagenstärkste der Stadt. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Stadt und Land Salzburg. Die Druckauflage der Zeitung betrug laut Medienanalyse 2008 97.914 Exemplare.

Das Salzburger Fenster, 1979 als Gratiszeitung gegründet, erscheint wöchentlich. Seit 2004 erscheinen ebenfalls wöchentlich die kostenfreien Stadt-Nachrichten (Salzburger Woche) als Beilage der Salzburger Nachrichten. Die Salzburger Volkszeitung ist mit 8.500 verkauften Zeitungen die kleinste Tageszeitung Österreichs. Bis 2005 Parteizeitung der Salzburger ÖVP, ist sie heute unabhängig. Der frühere Asphalter, jetzt Apropos (Zeitschrift) genannt, ist eine Zeitung, die im Rahmen eines Sozialprojektes vorwiegend von Arbeitslosen verfasst und verkauft wird. Seit 2005 erscheint die Nachrichtenillustrierte ECHO als politisch unabhängige Monatsmagazin.

Das ORF-Landesstudio Salzburg in Salzburg-Nonntal ist eine Außenstelle des Österreichischen Rundfunks. Das Bauwerk wurde 1972 vom Wiener Architekten Gustav Peichl entworfen und steht unter Denkmalschutz. Dort werden die Sendungen von Ö2 und Radio Salzburg sowie die Fernsehnachrichtensendung Salzburg Heute aufgenommen. Der überregionale Sendemast des ORF-Salzburg steht seit 1930 am Gipfel des Gaisberges. Die 1998 gegründete Radiofabrik – Freier Rundfunk Salzburg ist das einzige unabhängige Radio Salzburgs. Das Programm wird ausschließlich von freiwilligen Mitarbeitern gestaltet. Ebenfalls 1998 ging das Privatradio Welle 1 auf Sendung. Salzburg TV ist ein Regionalsender mit Sitz in Wals-Himmelreich im Eigentum des Unternehmens Red Bull.

Die Ernennung zum Ehrenbürger ist die höchste von der Stadt Salzburg zu vergebende Auszeichnung. Mit ihr verbunden sind alle Rechte eines Salzburger Bürgers ohne dessen Pflichten. Erstmals vergeben wurde die Ehrenbürgerschaft am 6. Mai 1829 an den Landschaftsmaler Johann Michael Sattler. Nach beinahe 100 Jahren wurde 1920 mit der Kammersängerin Lilli Lehmann die erste Frau zur Ehrenbürgerin der Stadt Salzburg erkoren.

Christian Doppler wurde 1803 als Sohn einer wohlhabenden Steinmetzfamilie im Haus Makartplatz 1, direkt neben dem Wohnhaus Mozarts geboren. Er wurde 1850 als Universitätsprofessor für Experimentalphysik nach Wien berufen und dort Begründer und Leiter des Physikalischen Instituts der Universität. Er entdeckte vor allem den heute vielfach angewandten Doppler-Effekt. Dopplers Entdeckungen bilden die Grundlage vieler wissenschaftlicher Arbeiten, etwa von Ernst Mach, Albert Einstein und Werner Heisenberg. Doppler starb lungenkrank während eines Genesungsurlaubs in Venedig im Jahr 1853.

Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, ist am Salzburger Sebastiansfriedhof in der Linzergasse bestattet. 1524 und 1525 war er im Kumpfmühlhaus in der Pfeifergasse 11 zu Hause. Paracelsus, der 1525 mit den Aufständischen sympathisiert hatte, floh im selben Jahr überstürzt aus Salzburg und kehrte erst 1540 zurück. Er wohnte im Haus Platzl 3 und starb dort 1541.

Aufgrund seiner historischen Bausubstanz bietet sich Salzburg als Kulisse für Filmprojekte an. Die folgende Liste zeigt nur eine kleine Auswahl der über 200 in Salzburg gedrehten Filme.

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Herzogtum Salzburg

Das Herzogtum Salzburg entstand 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluss als Territorium des Heiligen Römischen Reiches aus dem Erzstift Salzburg.

Das Erzstift wurde in ein weltliches Kurfürstentum umgewandelt und neben Eichstätt, Berchtesgaden und einem Teil von Passau Erzherzog Ferdinand von Österreich, dem Großherzog von Toskana, als Entschädigung für die von ihm abgetretene Toskana übergeben. Salzburg kam schon im Frieden zu Pressburg 1805 an Österreich, während der Kurfürst Ferdinand dafür durch das Großherzogtum Würzburg entschädigt wurde und Eichstätt und Passau an Bayern fielen. Durch den Wiener Frieden von 1809 wurde Salzburg französisch und kam 1810 an Bayern. Nach dem Pariser Frieden von 1814 kam es an Österreich zurück, mit Ausnahme eines Teils vom linken Salzachufer, dem Rupertiwinkel, der wie auch Berchtesgaden bei Bayern blieb. 1824 wurde das Erzbistum restituiert. Das Salzburger Land bildete unter dem Titel eines Herzogtums (mit Ausnahme einiger zu Tirol geschlagener Bezirke) den Salzachkreis des Landes Österreich ob der Enns, bis es 1849 zu einem selbständigen Kronland erhoben wurde. Aus ihm entstand 1918 das Bundesland Salzburg.

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Flughafen Salzburg

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Der Salzburg Airport W. A. Mozart (IATA: SZG, ICAO: LOWS) liegt im Stadtgebiet Salzburg und ist der zweitgrößte Flughafen Österreichs. Der Flughafen wurde am 16. August 1926 in Betrieb genommen und nach dem in Salzburg geborenen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart benannt.

Der Flughafen befindet sich circa vier Kilometer vom Stadtzentrum Salzburgs und etwa zwei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, im Westen Salzburgs, nahe Piding und Freilassing im Salzburger Stadtteil Maxglan. Der Flughafen liegt 430 Meter über Normalnull auf dem ehemaligen Gebiet des Untersberger Moores sowie im Bereich des Salzburger Beckens. Südlich des Flughafens liegt der Untersberg. Das Areal des Flughafengeländes erstreckt sich über 175 Hektar.

Der Flughafen ist durch Busse der Linie 2 an den Stadtverkehr Salzburgs sowie durch diverse regionale Linien, meist bedient durch das Busunternehmen Postbus, wie beispielsweise nach Bad Reichenhall, Zell am See und weitere, erreichbar. Über die Stadtbuslinie ist der Airport an das Netz der Österreichischen Bundesbahnen angeschlossen. Über die Straße wird der Flughafen beispielsweise über die West Autobahn (A1) und die Wiener Straße (B1) erreicht.

Der erste Flug im Salzburger Raum fand am 4. September 1811 statt, als ein mit Warmluft gefüllter Ballon in Salzburg landete. Zwölf Jahre darauf gründete der Salzburger Joseph Wibmperger eine erste Luftfahrtgesellschaft. Das erste motorisierte Flugzeug hebt am 16. Juli 1910 von einer Trabrennbahn in Aigen bei Salzburg ab. Nachdem der Flugbedarf in Salzburg hierauf langsam ansteigt, kommt nach dem Ersten Weltkrieg erstmals am 31. Mai 1920 die Forderung auf, einen Flugplatz nahe Salzburg zu errichten.

Dieser konnte schließlich am 16. August 1926 seinen Betrieb aufnehmen. Der Eröffnungsflug begann in München und führte über den neuen Flughafen in Salzburg zu dem ein Jahr zuvor eröffneten benachbarten Flugplatz in Bad Reichenhall. Die Zeremonie wurde durch den Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl geleitet. Zu dieser Zeit bestand der Flughafen aus einer Holzbaracke mit einem Warteraum, einem Zollamt und einem Bereich für die Passagierabfertigung. 1928 findet die erste Pilotenprüfung in Salzburg statt. Die Holzbaracke kann 1930 durch ein neues Gebäude abgelöst werden.

Während der Zeit des Nationalsozialismus erfolgte eine Erweiterung und Modernisierung des Flughafens durch neue Hangars, die Betonierung der Start- und Landebahn und durch die Verbesserung der Flugsicherungsanlagen. Bevor der Flughafen nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 durch die Streitkräfte der Vereinigten Staaten übernommen wurde, diente er in den letzten Kriegstagen als Zufluchtsort für die Flugzeuge des NS-Regimes. Darunter waren unter anderem Jagdflugzeuge vom Typ Messerschmitt Me 262, dem ersten serienmäßig hergestellten Düsenflugzeug der Welt. Eine erhebliche Anzahl an Me 262 wurde kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner gesprengt. Sie sollten dem Feind nicht in die Hände fallen. Das einzig verbliebene Exemplar im deutschsprachigen Raum ist im Deutschen Museum in München ausgestellt.

Während der amerikanischen Besatzung wurde der Salzburger Flughafen wieder in den internationalen Luftverkehr eingebunden. Obwohl Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg der Motorflug noch untersagt war, wurde mit Genehmigung der US-Militärregierung bereits 1954 mit der Einschulung von österreichischen Piloten für den Wiederaufbau der zivilen Luftfahrt in Österreich begonnen.

In den späten 1950ern wurde über den Neubau eines Flughafens diskutiert, der nördlich der Stadt Salzburg, im Salzburger Flachgau entstehen sollte. Nachdem die Entscheidung zu Gunsten eines Ausbaues des alten Standortes getroffen wurde, erfolgte in den 1960ern eine großangelegte Modernisierung und Erweiterung des Flughafens. Am 26. September 1968 besucht mit einer Boeing 737 der Lufthansa erstmals ein Flugzeug dieses Typs den Flughafen.

Die 1970er Jahre waren geprägt von Protesten der Anwohner und der beginnenden Ökologiebewegung, die den Flughafenbetreiber dazu zwangen, in den Lärmschutz zu investieren und eine strenge Betriebszeitregelung einzuhalten. Da mit dem beginnenden Zeitalter der Düsenflugzeug und durch die steigende Beliebtheit von Flugreisen, stiegen die Flugbewegungen stark an, wodurch in diesem Jahrzehnt der Segelflugbetrieb eingestellt werden musste. Am 25. März 1976 landete zum ersten Mal ein Großraumflugzeug vom Typ Airbus A300 auf dem Flughafen, den die Lufthansa zu Präsentationszwecken nach Salzburg beordert hatte. Zwei Jahre später kam am 30. März mit einer Douglas DC-10 der Swissair erstmals ein Langstreckenflugzeug nach Salzburg.

Das Überschallverkehrsflugzeug Concorde landete erstmals am 23. April 1984 in Salzburg, gefolgt von einer Boeing 747 im darauffolgenden Februar. Am 26. Oktober 1988 ereignete sich eine fatale Kollision zweier Flugzeuge. Eine Cessna Citation startete mit zwei Personen an Bord auf der Piste 34 mit Ziel Innsbruck. Auf Grund der tiefstehenden Sonne übersah der Jet in 400 m Höhe eine einmotorige Cessna, die mit einem Fallschirmspringer unterwegs war. Bei diesem Unglück kamen alle vier Beteiligten Personen ums Leben.

Anfang der 1990er Jahre wurde die Piste verbreitert, um sowohl dem zunehmenden Verkehr als auch den immer strengeren Sicherheitsvorschriften gerecht zu werden. Zur gleichen Zeit entstanden am Nordwestteil des Flughafens einige neue Hangars. 1995 fand die Erstlandung einer Boeing 777, dem damals größten zweistrahligen Passagierflugzeug, am Flughafen statt. Aufgrund erneuter Proteste wegen erhöhten Lärmbelastungen, dürfen seit 2005 sowohl An- und Abflüge nur zwischen sechs und 23 Uhr durchgeführt werden.

Im August 2003 wurde der Hangar 7 östlich der Piste feierlich mit einer Flugshow eröffnet. Es handelt sich dabei um ein Museum historischer Flugzeuge, die im gegenüberliegenden Hangar 8 gewartet werden. Betreiber ist die Firma The Flying Bulls. Im Hangar 7 ist ein Restaurant unter der Leitung von Eckart Witzigmann eingerichtet.

Im Dezember 2003 wurde das neue Flughafen-Terminal 2 für den saisonalen Wintercharterverkehr eröffnet, um den Passagierkomfort für touristische Gäste Salzburgs zu erhöhen. Bis zum Jahr 2005 investiert der Flughafen 25 Millionen Euro, der Großteil davon wird für Sicherheitsmaßnahmen wie die neue 100-Prozent-Großgepäckskontrolle aufgewendet. Am 4. Mai 2005 wird das Terminal 2 auch für den Linienverkehr geöffnet.

2006 wurden insgesamt 1,9 Millionen Passagiere abgefertigt.

Der Flughafen Salzburg verfügt über zwei Terminals. Diese können bis zu 1400 Passagiere pro Stunde abfertigen und verfügen über 17 Parkpositionen. Davon gehören 14 zum öffentlichen Bereich, drei sind für Privatflugzeuge vorbehalten. Fünf der zum öffentlichen Teil gehörenden Parkpositionen sind für Großraumflugzeuge ausgelegt. Das amadeus terminal 2 ist auf den starken Verkehr der Samstage des Wintercharterverkehrs ausgelegt, bedeutet aber ebenso eine Vorbereitung auf eventuelle Kapazitätsengpässe. Im Abfertigungsgebäude ist im Keller eine Gepäcksortierungsanlage eingebaut. Neben der Funktion als Terminal wird das Gebäude auch für kulturelle Veranstaltungen benutzt. Auf dem östlichen Flughafenareal befindet sich ein Frachtterminal. Auf 2300 m² Lagerfläche und 1600 m² Bürofläche wird von hieraus Fracht abgefertigt. Da es jedoch am Flughafen Salzburg keine reine Frachtflüge gibt, wird diese lediglich unterflur in Passagierflugzeugen mittransportiert. Das Terminal hat eine Kapazität von 11.500 Tonnen Fracht pro Jahr. Im Terminalgebäude befinden sich zwei Gefahrengutsräume, die jeweils durch Schleusen betreten werden können, sowie ein Tiefkühl- und ein Kühlraum zur Abfertigung von Spezialgütern.

Am Flughafen Salzburg herrscht ein siebenstündiges Nachtflugverbot von 23:00 Uhr bis 06:00 Uhr. Bei Maschinen mit lauten Triebwerken verkürzt sich das nutzbare Zeitfenster von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr, verspätete Maschinen werden jedoch abgefertigt, da der Flughafen hierzu wegen der Betriebspflicht gezwungen ist. Falls doch ein Flug außerhalb dieses Zeitfenster stattfinden sollte, muss sich mit diesem die Geschäftsführung des Flughafens im Einzelfall auseinandersetzen. Einzige Ausnahme von allen Beschränkungen sind Ambulanzflüge, die 24 Stunden am Tag durchgeführt werden dürfen.

Eigentümer und Betreiber des Flughafens Salzburg ist die Salzburger Flughafen GmbH, deren Gesellschafter sind zu 75 Prozent das Land Salzburg und zu 25 Prozent die Stadt Salzburg. Geschäftsführer des Flughafens ist Ing. Roland Hermann. Die Salzburger Flughafen GmbH hält weiterhin eine hundertprozentige Beteiligung an der Salzburg Airport Services GmbH und ist mit 85 Prozent an der Carport Parkmanagement GmbH beteiligt.

Der Flughafen Salzburg dient dem Quell- und Zielverkehr im Großraum Salzburg einschließlich den angrenzenden bayerischen Landkreisen (Euregio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein). Als Ziel von internationalen Charterflügen, vor allem aus Großbritannien, Russland und Skandinavien, stellt der Flughafen Salzburg einen wichtigen Zubringer für den Sommer- und Winter-Tourismus in der Region dar. Im Linienverkehr werden vor allem die großen internationalen Flughäfen Frankfurt, Wien, Zürich, Paris und Düsseldorf angeflogen.

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Source : Wikipedia