Rust

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Geschrieben von tron 02/05/2009 @ 22:09

Tags : rust, baden-württemberg, deutschland

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Ingo Rust

Ingo Rust

Ingo Rust (* 17. Januar 1978 in Heilbronn), verheiratet, ist ein deutscher Politiker (SPD).

Seine schulische Laufbahn begann Ingo Rust an der Grundschule in Abstatt bevor er die Realschule Ilsfeld und das Technische Gymnasium Heilbronn besuchte. 1997 machte Ingo Rust dort sein Abitur und absolvierte anschließend den Wehrdienst in Bruchsal und Ulm. Er studierte Maschinenbau an der Hochschule für Technik Esslingen in Esslingen am Neckar und schloss sein Studium 2004 als Dipl.-Ing. (FH). Seither arbeitet er in Teilzeit an der Hochschule Esslingen als Ingenieur in der Forschung.

Ingo Rust trat 1996 in die SPD ein. 1999 wurde er als jüngstes Mitglied in den Gemeinderat der Gemeinde Abstatt gewählt, dem er seither angehört. Im gleichen Jahr wurde er in den Kreisvorstand des SPD-Kreisverbandes Heilbronn-Land gewählt. Von 2000 bis 2001 war er Kreisvorsitzender der Jusos im Stadt- und Landkreis Heilbronn. 2000 wurde er Zweitkandidat von Wolfgang Bebber MdL, dem er 2003 in den Landtag von Baden-Württemberg nachfolgte. Von 2004-2006 war er Europapolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Bei der Landtagswahl 2006 errang Ingo Rust erneut das Zweitmandat im Wahlkreis Eppingen. Seit 2005 ist er Vorsitzender des Finanzausschusses des Landtags von Baden-Württemberg und seit 2006 auch kirchenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Im September 2006 wurde Ingo Rust als Kreisvorsitzender des SPD-Kreisverbandes Heilbronn-Land gewählt, nachdem der bisherige Kreisvorsitzende Alexander Bergtold sein Amt vor Ablauf der Wahlperiode abgab.

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Mathias Rust

Mathias Rust (* 1. Juni 1968 in Wedel) ist ein deutscher Privatpilot, der im Alter von 18 Jahren am 28. Mai 1987 (dem Tag der sowjetischen Grenztruppen), auf einer Brücke unweit des Roten Platzes in Moskau mit einem Flugzeug vom Typ Cessna 172 landete. Er wurde nach seiner Gefängnisstrafe in der Sowjetunion wegen eines Körperverletzungsdelikts, Betruges und mehrerer anderer Straftaten verurteilt.

Rust mietete die Cessna 172 eines Hamburger Luftsportvereins für einen „Rundflug über die Nordsee“, startete in Hamburg-Fuhlsbüttel, Zwischenlandung auf dem Flugplatz Uetersen bei Hamburg, baute hier die Rücksitzbank seiner viersitzigen Maschine aus und flog über Westerland/Sylt und Norwegen nach Finnland, wo er auf dem Flughafen Malmi in Helsinki am 25. Mai 1987 landete. Von dort aus flog er am 28. Mai über die finnisch-russische Grenze Richtung Leningrad und folgte von dort der Eisenbahnlinie nach Moskau. Er wurde dabei frühzeitig von der sowjetischen Luftabwehr erfasst. Eine unmittelbare Abwehrreaktion blieb aus. Im Fernsehen ausgestrahlte Beiträge zeigten parallel mitfliegende MiG-23-Kampfflugzeuge. Entscheidungen wurden nicht getroffen und Rust erreichte schließlich nach etwa fünfeinhalbstündigem Flug Moskau, wo er gegen 18:15 Uhr mehrere Runden über dem Roten Platz und dem Kreml drehte. Da auf dem Platz zu viele Menschen waren, musste er dann gegen 18:40 Uhr auf der nahen Moskwa-Brücke (Moskworezkij most) landen. Er brachte das Flugzeug dann auf dem Parkplatz für Reisebusse am Wassilij-Abhang (Wassilewski spusk) neben der Basilius-Kathedrale direkt am Roten Platz zum Stehen.

Nach seinem Flug sagte Rust, dass er ihn für den „Weltfrieden“ und die „Verständigung zwischen unseren Völkern“ unternommen habe.

Sein Flug löste internationale Aufmerksamkeit aus und führte zu innenpolitischen Konsequenzen in der Sowjetunion. Der sowjetische Verteidigungsminister Sergej Sokolow und der Chef der Luftabwehrtruppe Alexander Koldunow sowie weitere Offiziere, die den 700-km-Flug über sowjetisches Territorium zugelassen hatten, wurden von Michail Gorbatschow zu den Verantwortlichen gemacht und „auf eigenen Wunsch in den wohlverdienten, frühzeitigen Ruhestand“ entlassen.

In Medien und zeitgeschichtlichen Büchern ist nach wie vor von der „Landung auf dem Roten Platz“ die Rede, obwohl das Flugzeug den Platz lediglich überflogen hat und letztendlich rund 100 Meter unterhalb des Platzes zum Stehen kam.

Nach der Landung wurde Rust von Mitarbeitern des damaligen sowjetischen Geheimdienstes KGB festgenommen. Am 2. September 1987 begann sein Prozess vor dem Obersten Gerichtshof. Er wurde am 4. September zu vier Jahren Arbeitslager wegen illegaler Einreise, Verletzung der internationalen Luftverkehrsregeln und schweren Rowdytums verurteilt. Durch die Landung auf der Brücke hätten, so der Richter, Menschen verletzt werden können. Nach der Verbüßung einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten im Lefortowo-Gefängnis in Moskau wurde er am 3. August 1988 infolge einer Begnadigung durch den Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Andrei Gromyko, vorzeitig aus der Haft entlassen und musste auf Anordnung unverzüglich die Sowjetunion verlassen und nach Deutschland zurückkehren.

1989 geriet Rust erneut in die Schlagzeilen. Während seines Zivildienstes traktierte er im DRK-Krankenhaus Rissen eine Krankenschwester mit einem Messer, weil sie ihn nicht küssen wollte. 1991 wurde Rust dafür zu einer 30-monatigen Freiheitsstrafe wegen Totschlagversuchs in einem minderschweren Fall verurteilt, nach 15 Monaten erhielt er eine vorzeitige Entlassung im Oktober 1993.

Im Jahr 2001 musste er wegen Diebstahls eines Kaschmirpullovers in einem Hamburger Kaufhaus erneut vor Gericht und wurde zur Zahlung von 600 DM verurteilt. Das vorläufige Ende seines Vorstrafenregisters bildet ein Urteil eines Hamburger Gerichts vom November 2005: Wegen fortgesetzten Betruges wurde gegen Rust eine Geldstrafe von 1500 € verhängt. Ferner wurde er durch gerichtlichen Beschluss zur Herausgabe nicht bezahlter Möbelstücke gezwungen.

Rust lebt heute in Berlin und bestreitet seinen Lebensunterhalt durch professionelles Pokerspielen.

Die Cessna 172 B (Kennzeichen D-ECJB) wurde nach Rusts Flug von einer Münchner Kosmetikfirma zum doppelten Schätzwert gekauft und später an einen japanischen Club verkauft und in einem Freizeitpark bei Tokio unter freiem Himmel ausgestellt.

In der Comedy-Serie Stenkelfeld wurde der fiktive Mathias-Rust-Flughafen nach ihm benannt. Zeitweise gab es auch einen Mathias-Rust-Fan-Club im Internet.

Die einheimische Bevölkerung bezeichnete den Roten Platz ironisch als Scheremetjewo-3, in Anspielung auf die Moskauer Flughäfen Scheremetjewo-1 und Scheremetjewo-2. Das Terminal Scheremetjewo-3 ist derzeit in Bau und soll voraussichtlich 2009 in Betrieb gehen.

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Rust (Burgenland)

Rust (Österreich)

Die Freistadt Rust (ungarisch Ruszt, kroatisch Rušta) ist eine Freistadt im Burgenland und liegt am Westufer des Neusiedler Sees nahe der ungarischen Grenze. Seit 1681 ist Rust eine Freistadt. Die Stadt ist mit nur 1.800 Einwohnern als Statutarstadt der kleinste Verwaltungsbezirk Österreichs.

Bekannt ist Rust vor allem als die Stadt der Störche und als Weinbaugemeinde.

An Rust grenzen die Gemeinden Mörbisch am See im Süden, Sankt Margarethen im Burgenland, Oslip, Oggau am Neusiedler See im Norden und Illmitz am gegenüberliegenden Ufer (gemeinsame Grenze im Neusiedler See).

Erstmals urkundlich erwähnt ist Rust im Jahre 1317 als Ceel (ungar. ‚Ulme, Rüster‘) in einer Schenkungsurkunde des ungarischen Königs Karl Robert I. von Anjou-Neapel für seinen Gefolgsmann Desiderius Hedevary als possessio Ceel vocatum circa stagnum Ferthew.

Rust, bis 1921 zum Königreich Ungarn gehörig, übte seine Selbstverwaltung durch ein eigenes Stadtrecht aus. Da Rust bereits Freistadt war, wurde Rust jetzt Statutarstadt und stellt seitdem den kleinsten Verwaltungsbezirk Österreichs dar.

Der gesamte malerische Altstadtbereich von Rust ist heute denkmalgeschützt. Die zahlreichen Bürgerhäuser aus dem 16. bis 19. Jahrhundert besitzen gepflegte Barock- oder Renaissancefassaden mit schönen Fenster- und Portalrahmungen, Erkern, Wappen- und Stuckdekorationen. Charakteristische Rundbogenportale und Einfahrtsgewölbe führen in die idyllischen Innenhöfe bzw. zu den noch älteren Hoftrakten mit gedeckten Stiegenaufgängen und Arkaden, teilweise auch mit Resten der Stadtmauer.

Das historische Stadtzentrum steht unter dem Schutz der "Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten". Blauweiße Tafeln kennzeichnen die einzelnen Objekte. Rust ist aber auch eine der drei Modellstädte Österreichs – neben Salzburg und Krems –, die 1975, im Jahr des europäischen, architektonischen Erbes ausgezeichnet wurden, weil hier keine revitalisierte, sondern eine vitale Altstadt besteht. 2001 wurde die Ruster Altstadt gemeinsam mit der Region Neusiedler See in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten aufgenommen. Bereits einige Male wurde Rust für seine denkmalpflegerischen und kulturellen Bemühungen als Schönste Stadt des Burgenlandes ausgezeichnet. Die Häuser besitzen noch heute ihre ursprüngliche Funktion als Wohn- und Betriebsstätten der Bürger.

Das älteste und kunstgeschichtlich bedeutendste Bauwerk der Stadt ist die Fischerkirche, die als Wehrkirche auf den Resten eines römischen Wachturmes errichtet wurde und deren verschiedene Bauteile aus dem 12. bis 16. Jahrhundert stammen. Ein gotischer Kirchturm stürzte nach Zerstörung 1529 und anschließendem Wiederaufbau 1879 ein und wurde nicht wieder aufgebaut. Bemerkenswert sind die Fresken aus dem 12. Jahrhundert, die im 19. Jahrhundert wieder entdeckt, aber erst im 20. Jahrhundert in mehreren Abschnitten freigelegt und saniert wurden. Die kleine Kirche ist heute Museum und wird für kulturelle Zwecke genutzt. Ihrer besonderen Akustik wegen finden jährlich während der Sommermonate Konzerte in diesem besonderen Kirchenraum statt.

Seit 1989 hat die erste deutschsprachige Weinakademie der Welt ihren Sitz in dem aus dem 17. Jahrhundert stammenden Seehof in Rust.

Weiters gibt es einen internationalen Gitarrewettbewerb sowie Instrumenten- und Notenausstellungen. 2008 fand das Festival vom 16. bis 20. März statt.

Seit 1981 ist die Stadt Kulmbach (Deutschland) die Partnerstadt von Rust. Im Jahr 2006 kam als weitere Partnerstadt Tokaj (Ungarn) dazu.

Die Freistadt Rust ist Schauplatz und Originaldrehort der Fernsehserie „Der Winzerkönig".

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Albert Rust

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Albert Rust (* 10. Oktober 1953 in Mulhouse) ist ein ehemaliger französischer Fußballtorhüter und Fußballtrainer.

Rust begann seine Karriere beim FC Sochaux, wo er insgesamt 15 Jahre blieb. 1987 wechselte er zum HSC Montpellier, wo er 1990 französischer Pokalsieger wurde. In diesem Jahr verabschiedete er sich auch aus Montpellier und ging Richtung Monaco zum AS Monaco, wo er noch ein Jahr spielte, ehe er seine Karriere 1991 beendete. In diesem Jahr gelang ihn sein zweiter Triumph im französischen Pokal.

International spielte er einmal für Frankreich. Er nahm als Ersatztorhüter an der Fußball-Europameisterschaft 1984 im eigenen Land teil, wo Frankreich Europameister wurde. Später nahm er an der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko teil, wo Frankreich Dritter wurde.

Er gewann außerdem bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles mit der französischen Auswahl die Goldmedaille.

Nach der aktiven Karriere wurde Rust Trainer. Seine Trainerkarriere begann er bei Les Crés einem kleinen unterklassigen französischen Verein. 1993 ging er zum AS Beauvais, wo er für ein Jahr Co-Trainer wurde. 1994 folgte er Henri Michel, der Rust als Co-Trainer wollte, zu Al-Nasr nach Saudi-Arabien. Bei Al-Nasr konnte er als Co-Trainer die nationale Meisterschaft gewinnen. 1995 kehrte er nach Frankreich zurück und trainierte Chamois Niort für vier Jahre. Danach trainierte er Clermont Foot ein Jahr und folgte wiederum dem Ruf von Henri Michel und wurde Co-Trainer der Nationalmannschaft von Tunesien. Er nahm an der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea als Co-Trainer teil. Tunesien schied in der Vorrunde aus. Danach trainierte er den tunesischen Verein Stade Tunisien für ein halbes Jahr. Im Jahr 2002 kehrte er abermals nach Frankreich zurück und trainierte bis 2006 den FC Sète, Stade Brest und US Créteil.

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Source : Wikipedia