Roche

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Geschrieben von c3po 07/04/2009 @ 12:21

Tags : roche, pharma, wirtschaft

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Roche

Roche ist ein alter Name für den Turm (s. Rochade). So heißt es in Lessings "Nathan der Weise": Er durfte mit dem König an den Bauer nur rücken, auf ihr Schach...Denn so bekam der Roche Feld: und sie war hin.

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Hoffmann-La Roche

Roche Logo.svg

F. Hoffmann-La Roche AG, kurz Roche, ist ein weltweit tätiger Pharmakonzern sowie Hersteller von Reagenzien und Geräten zur medizinischen Diagnostik mit Hauptsitz in Basel. Aktuell forscht Roche besonders auf den Gebieten Onkologie, Virologie und Transplantationsmedizin.

Roche beschäftigt weltweit über 80'080 Mitarbeiter, davon über 7'500 in der Schweiz und mehr als 12'000 in Deutschland. Der Konzern erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von CHF 45,6 Milliarden und einen Reingewinn von CHF 10,8 Milliarden.

Roche plant, bis 2011 seinen Stammsitz in Basel für über 800 Mio. Franken auszubauen. Abgesagt wurde der Bau des höchsten Gebäudes in der Schweiz, der Bau 1, dessen Form an die Doppelhelix der Biochemie erinnern sollte.

Die Firma F. Hoffmann-La Roche wurde 1896 von Fritz Hoffmann-La Roche in Basel gegründet. Das erste Produkt war Aiodin, ein Schilddrüsen-Präparat. 1898 wurde das Hustenmittel Sirolin, das den eigenentwickelten Wirkstoff Thiocol enthielt, eingeführt. Es wurde über 60 Jahre lang vertrieben. Erfolgreich war auch ein 1904 auf den Markt gebrachtes standardisiertes Digitalis-Präparat. 1919 wurde Roche in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

In den 1930er Jahren wurde Roche im Bereich der Vitamine aktiv. Besonders durch die synthetische Herstellung grosser Mengen von Vitamin C erreichte die Firma die Marktführerschaft auf diesem Gebiet. 1952 gelang mit Rimifon (Isoniazid), einem Mittel gegen Tuberkulose, der Einstieg in die Chemotherapeutika-Sparte.

Leo Sternbach, der seit 1941 in den USA für Roche forschte, entdeckte 1957 die beruhigende Wirkung der Benzodiazepine. Valium mit dem Wirkstoff Diazepam wurde für viele Jahre das meistverkaufte Medikament der Welt. Neben Pharmaforschung und -produktion betätigte sich Roche ab 1968 auch als Hersteller von diagnostischen Produkten. 1971 wurde das Institut für Immunologie Basel eröffnet.

Nachdem Dopamin-Mangel als Ursache der Parkinson-Krankheit identifiziert worden war, brachte Roche 1973 das erste Dopamin-Präparat, Madopar (Levodopa), auf den Markt.

1976 ereignete sich in einer zum Roche-Konzern gehörenden italienischen Tochterfirma das Unglück von Seveso, bei dem durch freigesetzte Dioxine über 200 Menschen verletzt wurden und es zu einer nachhaltigen Schädigung der Umwelt kam.

Ab 1980 arbeitete Roche mit dem amerikanischen Biotech-Unternehmen Genentech zusammen. Damit begann die Ära der Interferone und weiterer gentechnisch hergestellter Substanzen.

Im Dezember 1995 erfolgte die Zulassung in den USA für das erste neu entwickelte AIDS-Medikament. Der Protease-Inhibitor Saquinavir (Invirase) wird heute noch im Rahmen der HAART-Therapie eingesetzt.

1997 wurde die Boehringer Mannheim GmbH übernommen. Deren Pharmasparte wurde in diejenige von Roche integriert, während die Diagnostikasparten beider Firmen zur Roche Diagnostics GmbH zusammengelegt wurden. Diese wurde nach der Jahrtausendwende durch den Zukauf der Medizintechnik-Abteilung der AVL List GmbH sowie des Insulinpumpen-Herstellers Disetronic erweitert. 2002 wurde die Sparte Vitamine und Feinchemikalien an den niederländischen Chemiekonzern DSM NV verkauft. 2005 wurde das gesamte OTC-Geschäft, also der Handel mit Medikamenten, die in der Apotheke ohne Rezept frei verkäuflich sind, an die Firma Bayer AG veräussert.

Der Konzern ist in die beiden Divisionen Pharma und Diagnostics aufgeteilt. Verwaltungsratspräsident ist der Österreicher Franz B. Humer, Vorsitzender der Konzernleitung ist seit Anfang März 2008 der Österreicher Severin Schwan, CEO der Division Roche Pharmaceuticals ist William M. Burns, CEO der Division Roche Diagnostics ist Jürgen Schwiezer.

Die Division Pharma ist weltweit führend in der Onkologie. Andere Therapiegebiete umfassen Blutarmut (Anämie), Entzündungs- und Autoimmunkrankheiten, Erkrankungen des Zentralnervensystems, Transplantation und Viruserkrankungen. Roche hält Mehrheitsbeteiligungen bei Genentech (USA) und Chugai (Japan).

Die Division Diagnostics ist weltweit führend in der In-vitro-Diagnostik. Sie hat ihren Hauptsitz in Basel in der Schweiz und besitzt weitere Standorte in Mannheim, Penzberg (Bayern), Graz (Österreich), Indianapolis und Pleasanton (beide USA) sowie Rotkreuz (Schweiz). Die Division ist aufgeteilt in die Bereiche Applied Science, Molecular Diagnostics, Professional Diagnostics und Diabetes Care.

Die Roche Deutschland Holding GmbH hat ihren Sitz in Grenzach-Wyhlen und ist mit mehr als 12'000 Mitarbeitern sowie einem Umsatz von 4,062 Milliarden Euro eine der wichtigsten Ländergesellschaften von Roche. Sie umfasst die Tochtergesellschaften Roche Pharma AG (bis Sommer 2006 Hoffmann-La Roche AG) in Grenzach, Roche Kulmbach GmbH in Kulmbach, Roche Diagnostics GmbH an den Standorten Mannheim und Penzberg sowie Galenus Mannheim GmbH in Mannheim. Die bedeutendste Vergrösserung geschah 1997, als das Konkurrenzunternehmen Boehringer Mannheim übernommen und eingegliedert wurde. Dessen ehemalige Sparte Diagnostika wurde wesentlicher Bestandteil der Roche Diagnostics GmbH.

Die Roche Diagnostics GmbH war Top-Arbeitgeber 2006 in Deutschland in der Gesamtwertung sowie in der Kategorie Vergütung.

Das Grundkapital von Roche setzt sich aus 160 Millionen Inhaberaktien und aus knapp 703 Millionen nicht stimmberechtigten Genussscheinen zusammen. Beide Titel sind an der SWX Swiss Exchange kotiert, allerdings befindet sich die Mehrheit der Inhaberaktien in festen Händen.

Roche schüttet ihren Aktionären seit mehreren Jahren eine kontinuierlich höhere Dividende aus. Auch im Jahr 2009 möchte Roche - trotz schlechterem Geschäftsjahr - die Dividende auf 5 CHF (Vorjahr: 4,60 CHF) erhöhen.

Mehrheitsaktionär von Roche ist mit einem Anteil von 50,0125 Prozent die Gruppe der Gründerfamilie. Diese setzt sich zusammen aus Vera Michalski-Hoffmann, Maja Hoffmann, André Hoffmann, Andreas Oeri, Sabine Duschmalé-Oeri, Catherine Oeri, Maja Oeri, Jörg Duschmalé und Lukas Duschmalé. Die Familien Hoffmann und Oeri gelten mit einem geschätzten Vermögen von CHF 18 bis 19 Milliarden als die Zweitreichsten der Schweiz.

Zweitgrösster Aktionär von Roche ist mit einem Anteil von 33,33 Prozent der Schweizer Pharmakonzern Novartis.

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Édouard Albert Roche

Édouard Albert Roche (* 17. Oktober 1820 in Montpellier; † 18. April 1883) war ein französischer Astronom und Mathematiker und ist vor allem durch seine Arbeiten im Bereich der Himmelsmechanik bekannt geworden. Die Roche-Grenze, die Roche-Sphäre, das Roche-Volumen und das Roche-Potential gehen auf seinen Namen zurück.

Er wurde in Montpellier geboren und studierte an der Universität von Montpellier, wo er 1844 seinen Doktortitel erlangte. Nach dem er sich für ein paar Jahre in Paris weiterbildete ging er 1849 nach Montpellier zurück und war dort von 1852 bis 1881 Professor für Mathematik. Roche erlangte Berühmtheit durch die noch heute akzeptierte Theorie, nach der die Saturnringe durch das Zerbrechen eines der Monde des Saturn entstanden sind, dessen Abstand zum Planeten unter eine gewisse kritische Grenze geraten ist, und stellte eine Formel für diese nach ihm benannte Roche-Grenze auf. Ursache für das Zerbrechen sind Gezeitenkräfte.

Die Roche-Grenze gilt auch für Sterne, heißt dann aber Roche-Volumen, diese gibt an, wie groß das Volumen eines Sterns in einem Doppelsternsystem sein muss bis Materie von dem einen zum anderen Stern überfließt.

Außerdem widerlegte er die Nebularhypothese von Pierre-Simon Laplace. Laplace war der Meinung, dass sich die Planeten aus der am Ende immer dichter und schneller werdenden linsenförmigen Atmosphäre der Sonne gebildet haben. Roche kam bei einer mathematischen Analyse allerdings zu der Schlussfolgerung, dass ein sich schnelldrehender linsenförmiger Körper eigentlich nicht stabil ist.

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Raymond Roche

Raymond Roche (* 21. Februar 1957 in Ollioules, Frankreich) ist ein ehemaliger französischer Motorradrennfahrer.

Im Jahr 1990 gewann er auf Ducati 851 Racing die Superbike-Weltmeisterschaft. Während seiner Karriere war er auch als "Raymond le rapide" bekannt.

Raymond Roche begann seine Karriere in der Motorrad-Weltmeisterschaft in der Saison 1976, in der er auf Yamaha in der 250-cm³-Klasse einen Grand Prix bestritt. Danach trat er sporadisch in der 250-cm³- und in der 350-cm³-Klasse an.

Zwischen 1979 und 1989 startete Roche für Yamaha, Suzuki, Honda und Cagiva in der 500-cm³-Klasse der WM. Seine beste Saison erlebte er dabei im Jahr 1984, als er auf Honda zwei Pole Positionen, vier zweite sowie vier dritte Plätze einfuhr und mit 99 Punkten hinter Eddie Lawson und Randy Mamola Dritter in der Gesamtwertung wurde.

Als zur Saison 1988 die Superbike-Weltmeisterschaft ins Leben gerufen wurde, startete Raymond Roche auch in dieser Klasse. In den folgenden Jahren kämpfte er auf Ducati jeweils mit um die WM-Krone und konnte im Jahr 1990 mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft den größten Erfolg seiner Karriere feiern. In den Jahren 1991 und 1992 wurde er hinter dem US-Amerikaner Doug Polen, jeweils Vizeweltmeister. Nach der Saison 1992 beendete er seine Karriere.

In der Superbike-WM nahm Raymond Roche an insgesamt 95 Läufen teil, von denen er 23 gewinnen konnte. Des weiteren fuhr er 57 Podiumsplatzierungen und 25 schnellste Rennrunden ein. Damit ist er bis heute einer der erfolgreichsten Piloten in dieser Klasse.

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Tony Roche

Anthony Tony Dalton Roche (* 17. Mai 1945) ist ein ehemaliger australischer Tennisspieler.

Er gewann bei den französischen Meisterschaften 1966 den Titel im Herreneinzel und stand 1968 in Wimbledon im Finale. Bei den Australian Open gewann er im Doppel 4 Mal den Titel (1965, 1967, 1971, 1976), in Wimbledon war er im Doppel 5 Mal erfolgreich (1965, 1968, 1969, 1970, 1974). Sein Doppelpartner war John Newcombe. Mit ihren Triumphen gehören sie zu den erfolgreichsten Doppel überhaupt.

Den Davis Cup gewann er mit der australischen Mannschaft 1964-1967, 1974 und 1978.

Nach seiner Karriere als Spieler wurde Roche Trainer. Sein prominentester Schützling nach Ivan Lendl war Roger Federer.

Im Mai 2007 trennte sich Roger Federer von Tony Roche. Daraufhin wurde er im Juli 2007 von Lleyton Hewitt engagiert, der sich mit seiner Hilfe die Rückkehr an die Weltspitze verspricht.

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Source : Wikipedia