Riedlingen

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Geschrieben von robby 21/04/2009 @ 14:13

Tags : riedlingen, baden-württemberg, deutschland

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Riedlingen

Wappen der Stadt Riedlingen

Riedlingen ist eine Stadt an der Donau, südlich der Schwäbischen Alb.

Riedlingen liegt an der Donau in einem weiten Talgebiet südlich der Schwäbischen Alb. Im Westen und Norden erheben sich die Albausläufer, der ganz bewaldete Teutschbuch (734 m) und der Österberg (652 m). Auf der anderen Seite Riedlingens erhebt sich der Bussen, der Hausberg Oberschwabens, der auch heiliger Berg Oberschwabens genannt wird (767 m).

In die Donau münden auf der linken Seite die Biber bei Altheim, der Zollhauser Bach bei Riedlingen und die Zwiefalter Aach bei Zwiefaltendorf. Auf der rechten Seite fließt die Schwarzach beim Vöhringer Hof in die Donau, bei Daugendorf die Kanzach.

Die Stadt besteht aus der Kernstadt und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten sieben Gemeinden Bechingen, Daugendorf, Grüningen, Neufra, Pflummern, Zell und Zwiefaltendorf. In jeder Teilgemeinde gibt es eine Ortsverwaltung, deren Leiter der Ortsvorsteher ist.

Riedlingen bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Donau-Iller, dessen Oberzentrum die Stadt Ulm ist. Zum Mittelbereich Riedlingen gehören neben der Gemeinde selbst die Städte und Gemeinden des westlichen Landkreises Biberach. Im Einzelnen sind dies die Stadt Bad Buchau sowie die Gemeinden Alleshausen, Altheim, Betzenweiler, Dürmentingen, Dürnau, Ertingen, Langenenslingen, Kanzach, Moosburg, Oggelshausen, Seekirch, Tiefenbach, Unlingen und Uttenweiler.

Riedlingen ist vermutlich eine alemannische Gründung. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 835. Die mittelalterliche Stadt wurde zwischen 1247 und 1255 östlich des Weilers von den Grafen von Veringen angelegt. Es war eine typische Gründerstadt in rechteckiger Form und rechtwinklig geführten Straßen, die Hauptstraße verbreiterte sich zum Marktplatz. Die Lage an der viel genutzten Donaustraße begünstigte den Standort Riedlingens als Marktstadt. Noch im ausgehenden 13. Jahrhundert kam die Stadt in den Besitz der Habsburger, welche sie aber bald wieder verpfändeten. 1314 kam die Stadt an die Grafen von Hohenberg, später an die Herren von Ellerbach und 1384 schließlich an die Truchsessen von Waldburg.

Die Reformation im 16. Jahrhundert fand anfangs starken Rückhalt bei der städtischen Bevölkerung, konnte sich gegen die katholische Kirche jedoch nicht durchsetzen. Von 1654-58 wurde in Riedlingen ein Kapuzinerkloster erbaut. Im Jahr 1680 fiel die Stadt Riedlingen an Österreich zurück. Bis zum Pressburger Frieden 1805 gehörte Riedlingen zu Vorderösterreich.

1806 kam Riedlingen zum Königreich Württemberg und wurde Sitz des gleichnamigen Oberamtes.

1938 wurde das Oberamt Riedlingen mit dem Oberamt Saulgau zum Landkreis Saulgau mit Sitz in Saulgau vereinigt. Den Zweiten Weltkrieg überstand die Stadt - zumindest in architektonischer Hinsicht - unbeschadet. Lediglich die Donaubrücke wurde in den letzten Kriegstagen im April 1945, kurz vor dem Einmarsch französischer Truppen, von deutscher Seite aus gesprengt. Große gesellschaftliche Auswirkungen hatte der Zweite Weltkrieg dennoch für Riedlingen: Im Oktober 1949 kamen - nach einem fünfjährigen Zwischenaufenthalt in Niederbayern - Heimatvertriebene nach Riedlingen. Es waren die Nachkommen deutscher Auswanderer, die ihre Heimat in Südwestungarn 1944 aufgeben mussten. Bis Sommer 1951 entstand oberhalb des Vöhringerhofes der neue Stadtteil Eichenau.

Seit 1973 gehören die Stadt Riedlingen und ihr Umland zum Landkreis Biberach.

Bereits 758 wird Bechingen urkundlich erwähnt. Zwischen 1292 und 1342 kommt nach und nach der gesamte Ort an das Kloster Zwiefalten, dem er bis zur Säkularisation 1803 gehört. Zusammen mit Zell bildet er danach eine eigenständige Gemeinde im Oberamt Riedlingen.

Grundherr dieses gegenüber vom Kloster Zwiefalten gelegenen Ortes war der Freiherr von Spät. Bereits 776 wird die dortige Michaelskirche in einer Urkunde des Klosters Sankt Gallen als Schenkung erwähnt.

Das Riedlinger Stadtwappen zeigt auf einem in der Mitte senkrecht geteilten Schild links vom Beschauer auf rot-silber-rotem Grund zwei schräg gekreuzte goldene Ruder. Die rechte Seite zeigt einen auf goldenem Grund nach links aufgerichteten roten Löwen. Die Blasonierung lautet: In gespaltenem Schild vorne in Rot ein silberner Balken, überdeckt von zwei schräggekreuzten goldenen Rudern, hinten in Gold ein roter Löwe. Das älteste bekannte Siegel stammt aus dem Jahr 1303. Der rot-weiß-rote Grund wird als österreichische Binde bezeichnet und stellt die Farben Österreichs dar. Sie wurde erst im 16. Jahrhundert hinzugefügt. Der rote Löwe, den auch Bad Saulgau, Mengen und Munderkingen im Stadtwappen tragen, ist das Wappen der Habsburger.

Seit 1996 pflegt Riedlingen eine Partnerschaft mit der niederösterreichischen Kleinstadt Pöchlarn. Freundschaftliche Beziehungen bestehen zu Bürgel (Thüringen).

Riedlingen liegt an der Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm und ist Regionalexpress-Halt. Es besteht ein Stunden-Takt nach Ulm und Sigmaringen, aber nur ein Zwei-Stunden-Takt nach Donaueschingen und Neustadt (Schwarzwald). Es gibt darüber hinaus direkte Busverbindungen in die Kreisstadt Biberach an der Riß und nach Stuttgart. Riedlingen ist in den Donau-Iller-Nahverkehrsverbund eingegliedert.

Riedlingen verfügt über ein Segelfluggelände, das mit Segelflugzeugen, Motorseglern und Ultraleichtflugzeugen angeflogen werden kann.

1916 wurde die Federseebahn (Kanzachtalbahn) Schussenried - Riedlingen als letzte Schmalspurstrecke Baden-Württembergs mit dem Reststück von Dürmentingen bis Riedlingen eröffnet. 1960 wurde der Gesamtverkehr auf diesem Streckenteil eingestellt und die Strecke abgebaut.

Durch Riedlingen führen die Bundesstraßen B 312 (Stuttgart - Reutlingen - Biberach an der Riß - Memmingen) und B 311 (Donaueschingen - Tuttlingen - Ulm).

Riedlingen verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Ravensburg und zum Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört.

Die Stadt ist auch Sitz des Dekanats Riedlingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart, das zum Dekanatsverband Biberach gehört.

Die Stadt ist Sitz der SRH Fernfachhochschule Riedlingen, einer staatlich anerkannten Hochschule für Wirtschaft.

Außerdem ist Riedlingen eine Schulstadt von regionaler Bedeutung. In Riedlingen gibt es allgemeinbildende Schulen aller Schularten, eine berufliche Schule und eine Jugend-Musikschule. Das Einziehungsgebiet des Riedlinger Kreisgymnasiums reicht von Bad Buchau bis weit auf die Schwäbische Alb. Neben den staatlichen Schulen wurde 2004 die Freie Schule Riedlingen gegründet, die sich an der Waldorfpädagogik orientierte. Deren Betriebsgenehmigung wurde jedoch 2008 widerrufen, die Schule musste schließen.

In der Erwachsenenbildung sind das Kolping-Bildungswerk und die Volkshochschule Donau-Bussen e.V. tätig.

Die Seniorengenossenschaft ist eine bürgerschaftliche Selbsthilfeeinrichtung, die seit 1991 existiert. Sie war das erste Modellprojekt einer solchen Seniorengenossenschaft in Deutschland. Zweck ist Mitglieder zu unterstützen, wenn diese auf Hilfe angewiesen sind, damit ältere Menschen bis zum Lebensende in ihrem Wohnumfeld verbleiben können oder jüngere zusätzliche eigene Altersvorsorge betreiben können. Der Verein erhielt 2004 den Zukunftspreis vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung.

Riedlingen liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße, der Deutschen Fachwerkstraße, am Donauradweg und am Bodensee-Donau-Radweg.

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SRH Fernhochschule Riedlingen

Die SRH Fernhochschule Riedlingen ist eine staatlich anerkannte Fachhochschule in privater Trägerschaft im oberschwäbische Riedlingen an der Donau, die sich auf das berufs- und ausbildungsbegleitende Fernstudium konzentriert. Sie gehört zur SRH-Gruppe.

Gegründet wurde die Fernhochschule im Jahre 1996 als Kolping-Fachhochschule für Wirtschaft. Schwerpunkte sind Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Im Jahre 1998 übernahm der Deutsche Orden die Trägerschaft und übergab diese 2001 an die Stiftung Rehabilitation Heidelberg Learnlife AG.

Im Jahre 2005 wurde die SRH FernHochschule Riedlingen vom Wissenschaftsrat als erste private Fernhochschule Deutschlands akkreditiert. Im Jahr 2008 folgte die FIBAA-Akkreditierung.

Die angebotenen Studiengänge sind außerdem staatlich zugelassen und haben das Siegel der ZFU.

Das Studium an der FernHochschule Riedlingen ist in erster Linie an Berufstätige gerichtet, die sich im Rahmen eines Fernstudiums für Führungsaufgaben qualifizieren möchten. Das Riedlinger Modell sieht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Selbststudium (70%), freiwilligem Präsenzunterricht an vier Wochenenden je Semester im Studienzentrum der Wahl (25%) und internetbasierter Betreuung über ein hochschuleigenes Intranet inklusive virtueller Vorlesungen vor (5%). Aufgrund des hohen Anteils berufstätiger Studierender ist das Modell so ausgerichtet, dass ein Studienabschluss auch ohne durchgängige Teilnahme an Präsenzveranstaltungen möglich ist. Das Lerntempo sowie die Arbeitsteilung können durch die Studierenden selbst bestimmt werden. Da die Studieninhalte praxisnah ausgelegt sind, können diese mit der täglichen Berufspraxis verknüpft werden.

Partnerhochschule der FH Riedlingen ist die Kannur University in Kerala, Indien.

Zur Betreuung ihrer Studenten betreibt die SRH FernHochschule Riedlingen in Deutschland elf Studienzentren. Dort können die Studierenden die Präsenzphasen und ihre Prüfungen absolvieren.

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Oberamt Riedlingen

Karte der württembergischen Oberämter, Stand 1926

Das Oberamt Riedlingen war ein württembergischer Verwaltungsbezirk (auf beigefügter Karte #44), der 1934 in Kreis Riedlingen umbenannt wurde und 1938 größtenteils im Landkreis Saulgau aufging. Allgemeine Bemerkungen zu württembergischen Oberämtern siehe Oberamt (Württemberg).

Im seit dem Mittelalter zum Einflussbereich der Habsburger zählenden Raum Riedlingen verteilte sich die Landeshoheit um 1800 auf viele Herren. Einzelne Orte, wie die Stadt selbst, standen unmittelbar unter österreichischer Hoheit, daneben gab es landständische Herrschaften, Gebiete von Reichsklöstern und Rittergüter. Mit der Säkularisation der Klöster begannen die Umwälzungen der napoleonischen Zeit. Württemberg erhielt 1803 vom Reichsdeputationshauptschluss die Klöster Zwiefalten und Heiligkreuztal zugesprochen und errichtete dort jeweils ein neuwürttembergisches Oberamt. Kloster Marchtal sowie Stadt und Stift Buchau fielen an das Haus Thurn und Taxis, das – im Gegensatz zu Württemberg – über beträchtlichen Altbesitz in der Region verfügte. 1805 brachte der Friede von Pressburg die vorderösterreichischen Territorien unter die Hoheit Württembergs, das sich im folgenden Jahr auch die per Rheinbundakte mediatisierten Besitzungen des Fürsten von Thurn und Taxis sowie einige Rittergüter einverleiben konnte. Dem 1807 gebildeten Oberamt Riedlingen gliederte man sogleich das kurzlebige Oberamt Heiligkreuztal und die ehemaligen Herrschaften Dürmentingen, Neufra, Grüningen und Wilflingen ein, dazu kam als einziger altwürttembergischer Ort Pflummern. Bis 1810 kamen von den Oberämtern Biberach und Zwiefalten weitere Orte hinzu.

Der von 1818 bis 1924 dem Donaukreis zugeordnete Bezirk grenzte an die württembergischen Oberämter Ehingen, Biberach, Münsingen, Waldsee und Saulgau sowie an das Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen (ab 1850 preußischer Regierungsbezirk Sigmaringen). Er schloss zwei Enklaven ein: Nonnenweiler gehörte zum Oberamt Saulgau, Langenenslingen und Billafingen zu Hohenzollern. Der Ort Burgau war württembergisch-hohenzollerisches Kondominium.

Der zur Mitte des 18. Jahrhunderts rund 1100 ha große Federsee war Kondominium der drei Seeherrschaften Marchtal, Stadion-Warthausen und Stadt Buchau.

Nachdem die Verfassung von 1819 und das Verwaltungsedikt von 1822 die Grundlage für die kommunale Selbstverwaltung bereitet hatten, konstituierten sich aus den „Schultheißereien“ die Gemeinden im modernen Sinne. Dem Streben kleinerer Orte nach Selbständigkeit stand eine restriktive Auslegung der Verwaltungsvorschriften entgegen. Sinn der Bestimmung, dass eine Gemeinde mindestens 500 Einwohner haben solle, war es, eine Zersplitterung bestehender Gemeinden zu verhindern. Vor allem in den Oberämtern Münsingen und Riedlingen wurden aber, unter Verweis auf diese Regel, bislang getrennte Schultheißereien zu einer Gemeinde zusammengefasst, bis ein Erlass der Kreisregierung für Klarheit sorgte und diese Praxis beendete. Als Konsequenz wurden Bechingen, Dietershausen, Oberwachingen, Seekirch und Unterwachingen 1828 zu selbständigen Gemeinden erhoben.

1834 wurde der Seelenhof von Dürmentingen nach Kanzach umgemeindet.

1837 wurde Upflamör von Mörsingen getrennt und zur selbständigen Gemeinde erhoben.

1842 wurden die Gemeinden Braunenweiler und Großtissen vom Oberamt Riedlingen zum Oberamt Saulgau versetzt.

1856 wurde der Dollhof von Beuren nach Heiligkreuztal umgemeindet.

1873 wurde Moosburg von Betzenweiler getrennt und zur selbständigen Gemeinde erhoben.

1877 wurde der Henauhof, der bis etwa 1860 zu Buchau, dann zu Kappel gehört hatte, endgültig Buchau zugeteilt.

1932 wurde Aderzhofen von Möhringen nach Offingen umgemeindet.

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Volksbank-Raiffeisenbank Riedlingen

Die Volksbank-Raiffeisenbank Riedlingen eG ist eine Genossenschaftsbank mit Sitz in Riedlingen. Ihr Geschäftsgebiet umfasst den westlichen Teil des Landkreises Biberach.

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Riedlingen (Donauwörth)

Riedlingen (Deutschland)

Riedlingen ist ein Stadtteil von Donauwörth im schwäbischen Landkreis Donau-Ries in Bayern.

Riedlingen hat über 3.000 Einwohner und liegt im Südwesten von Donauwörth.

Überreste römischer Villen und Gutshöfe bei Riedlingen aus dem 1. bis Mitte des 3. Jahrhunderts bestätigen die Zugehörigkeit zum Römischen Reich.

1696 wird die alte St. Martinskirche in Riedlingen erbaut. Riedlingen war ehemals eigene Pfarrei, später Filiale und seit 1804/07 Kaplanei-Expositur der Pfarrei Wörnitzstein; seit dem Neubau der Dreifaltigkeitskirche im Jahr 1973 ist Riedlingen wieder eine eigenständige Pfarrei.

Am 1. Januar 1972 wird Riedlingen zusammen mit der Gemeinde Zusum im Rahmen der Gebietsreform nach Donauwörth eingemeindet. Am 1. Mai 1971 waren bereits Auchsesheim, Nordheim und Zirgesheim eingemeindet worden. Am 1. Januar 1973 folgte Berg und am 1. Januar 1978 wurde die Gebietsreform in Donauwörth mit den Eingemeindungen von Wörnitzstein und Schäfstall abgeschlossen.

1982 erhält der Stadtteil Riedlingen seine neue Aussegnungshalle. 1985 wird der wiedererrichtete Pitzbrunnen (Fred Jansen) übergeben. 1987 wird die Südspange übergeben, die im 1979 ausgewiesenen Gewerbegebiet Riedlingen endet. 1999 erhält Riedlingen einen neuen Kindergarten.

Das Riedlinger Wappen ist gespalten von Blau und Gold, es zeigt vorne den golden gekrönten goldenen Großbuchstaben K und hinten eine heraldische Lilie in Blau.

Es gibt zahlreiche Vereine in Riedlingen. Die wichtigsten sind der Fischereiverein Riedlingen, der Männergesangsverein Riedlingen, den Soldaten-, Reservisten- und Kameradenverein Riedlingen (gegründet 18. Januar 1920), die Schützengesellschaft Hubertus Riedlingen (31. Oktober 1926), die Siedlergemeinschaft Ramberg, die Spielvereinigung Riedlingen (1948), die Freiwillige Feuerwehr Riedlingen (1878), der Glatzkopfclub und der Katholische Frauenbund.

Die Gebrüder-Röls-Schule ist eine Grundschule in Stadtteil Riedlingen. Beschult werden dort Kinder aus den Donauwörther Stadtteilen Riedlingen und Wörnitzstein. Im Schuljahr 2006/07 waren dies 278 Schülerinnen und Schüler in 11 Klassen. Rektor ist Roland Matitschka.

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Source : Wikipedia