Reinhold Beckmann
- TV-Auftritt bei "Beckmann": Merckle-Sohn spricht über Selbstmord ... - RP ONLINE
- Bei Reinhold Beckmann hat am Montagabend sein Sohn Philipp Daniel Merckle, zwischen 2005 und 2008 selbst Geschäftsführer, zum ersten Mal im Fernsehen über die Hintergründe der Tragödie gesprochen. Reinhold Beckmann unterhielt sich mit Philipp Daniel...
- Monika Hauser bei Reinhold Beckmann (ARD): wertvoller Beitrag zum ... - Pabst Science Publishers
- Am Montag-Abend gab Reinhold Beckmann ihr in seiner Gesprächsrunde (ARD) Gelegenheit, das Thema stückweit zu enttabuisieren: Die Informationen gelangen präzis, eindrucksvoll - und ohne Dramatisierung. Beckmann moderierte kundig und rücksichtsvoll....
- Wie langweilig ist der Kanzlerkandidat Steinmeier? Und wie ... - sueddeutsche.de
- Der Kanzlerkandidat ist zu Gast beim Talkmaster Reinhold Beckmann, und die beiden Männer und Väter, beide Jahrgang 1956, bereden den Amoklauf an der Schule von Winnenden. Ja, sagt Steinmeier, natürlich habe man daheim mit der Tochter über das Ereignis...
- FAZ.NET-Fernsehfrühkritik Ist es Freundschaft, ist es Liebe? - Frankfurter Allgemeine Zeitung
- Artigkeiten soll man sagen und genau solche tauschten Frau und Schmidt und Herr Richling am Montagabend bei Reinhold Beckmann auch aus. Der signalisierte eingangs schon durch seine Anzugsordnung - grüne Räuber-Hotzenplotz-Jacke -, lässig auf dem Tisch...
- Ein bisschen Opel, ein bisschen Adenauer - Handelsblatt
- von Martin Tofern Talkmaster Reinhold Beckmann hat sich in seiner Sendung wieder ein Wirtschaftsthema vorgenommen: Die Rettung des Autobauers Opel. Sein Kronzeuge dafür: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Aber so aktuell der Anlass...
- Maischberger läuft Beckmann den Rang ab - Quotenmeter
- Selbst im internen Duell mit Reinhold Beckmann hat Sandra Maischberger nicht selten die Nase vorn. So war es jedenfalls in dieser Woche. Während «Beckmann» am späten Montagabend nur von 1,33 Millionen Zuschauern gesehen wurde, erreichte «Menschen bei...
- Iris Berben und Jessye Norman zu Gast bei "Beckmann" - DER MEDIENVERWERTER
- Zu seiner Talkshow hat Reinhold Beckmann wieder prominente Gäste, aber auch die Menschen eingeladen, die nicht immer im Rampenlicht stehen und dennoch eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte zu erzählen haben. Zu Gast sind: Iris Berben...
- ARD-Unterhaltungschef: Kein glücklicher Tag - DWDL.de
- ... als 6 Millionen Zuschauer waren dabei, Reinhold Beckmann ist für Jörg Pilawa beim Einbürgerungstest "Wie deutsch bist Du wirklich" eingesprungen und hat bei diesem gesellschaftspolitisch relevanten Thema mehr als 5 Millionen Zuschauer interessiert....
- Leute von Welt Märchenhafte Jessye Norman - WELT ONLINE
- Nun kam sie für zwei Tage nach Hamburg, um im Hotel "Louis C. Jacob" und bei Reinhold Beckmann über ihr neues Programm zu sprechen, mit dem sie im Dezember in der Laeiszhalle zu hören sein wird. Mit "Roots" möchte sie ihre Fans auf eine musikalische...
- Köln - Wenn das der Alte wüsste... - Express.de
- Im Gespräch zwischen Moderator Reinhold Beckmann und den Enkelkindern Konrad Adenauer (Notar, 64), Sven-Georg (Landrat, 49) und Bettina Adenauer-Bieberstein (Diplomatin, 62) ging es um Privates und das politische Erbe des ehemaligen Oberbürgermeisters...
Reinhold Beckmann
Reinhold Beckmann (* 23. Februar 1956 in Twistringen) ist ein deutscher Fernsehmoderator und Fußballkommentator.
Nach Abitur, Amerikaaufenthalt und Zivildienst machte Beckmann eine Lehre als Radio-, Fernseh- und Videotechniker. Anschließend studierte er in Köln Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften.
Er begann seine Fernsehkarriere 1980 als freier Mitarbeiter beim WDR, für den er Beiträge für die Sendung Aktuelle Stunde lieferte. Ab 1985 kommentierte er auch Sportübertragungen des WDR. Außerdem moderierte er mehrere Unterhaltungssendungen beim NDR und zusammen mit Helge Schneider die Sendung Off-Show im WDR-Fernsehen.
Beckmann wechselte noch 1990 von der ARD zu Premiere, wo er Leiter der Sportredaktion wurde. Ab 1992 war er bei Sat.1 ebenfalls als Sportchef angestellt und wurde durch die von ihm konzipierten und moderierten Sportsendungen ran und ranissimo bekannt. Für diese beiden Formate wurde er mit der Goldenen Kamera, dem Bayerischen Fernsehpreis und der Goldenen Romy (Österreichischer Fernsehpreis) ausgezeichnet. 1993 wurde er Programmchef bei SAT.1.
1998 kam er zurück zur ARD, wo er seitdem als Kommentator von Fußballübertragungen von UEFA-Pokal- und Länderspielen zu hören und als Bundesliga-Moderator in der Sportschau zu sehen ist. Außerdem war er Reporter zahlreicher großer Sportereignisse wie der Fußball-Europameisterschaft 2004. Er kommentierte die Übertragung des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 für die ARD. Für die ARD moderierte er darüber hinaus die Unterhaltungssendung Guinness – Die Show der Rekorde, seit 1999 hat er - ebenfalls in der ARD - seine eigene Talksendung Beckmann.
2008 moderierte er die Quizshow Wie deutsch bist du wirklich?, die ursprünglich von Jörg Pilawa moderiert werden sollte, der jedoch erkrankte.
Beckmann ist verheiratet und lebt derzeit mit seinen zwei Kindern (geb. 1993 und 1997) in Hamburg. Er ist Vereinsmitglied des FC St. Pauli. In Hamburg gründete er 1999 zusammen mit Freunden die Initiative „NestWerk e.V.“, die sich seitdem um Jugendliche in benachteiligten Hamburger Stadtteilen kümmert. 2005 rief er den „Tag der Legenden“ ins Leben. Über 50 Fußball-Legenden wie Paul Breitner, Klaus Fischer, Uli und Dieter Hoeneß, Horst Hrubesch, Felix Magath, Andreas Möller, Uwe Seeler und Rudi Völler spielten vor 11.500 Zuschauern am Hamburger Millerntor für den guten Zweck. Alle Einnahmen des Tages gingen an „NestWerk e.V.“.
In einer Folge der Talkshow Beckmann vertrat der Moderator zusammen mit Nina Ruge gegenüber Norbert Blüm Positionen, die von Teilen der deutschen Presse als sehr positiv gegenüber der privaten Versicherungswirtschaft gewertet wurden. Beckmann war zuvor ab 2006 unter anderem als Testimonial für die WWK Versicherungsgruppe tätig.
Die Tietjen und Dibaba
Die Tietjen und Dibaba ist eine Talkshow im NDR Fernsehen, die einmal im Monat freitags in der Zeit von 22:00 Uhr bis 0:15 Uhr ausgestrahlt wird. Die Sendung wurde nach den Moderatoren Bettina Tietjen und Yared Terfa Dibaba benannt.
Das Talkshow-Format wird von der gleichen Redaktion betreut wie die NDR Talk Show; sie unterscheidet sich aber vor allem durch die Auswahl der Gäste von der NDR Talk Show. Neben prominenten Talkgästen aus Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft werden auch unbekannte Gäste – „die etwas zu sagen haben“ – eingeladen. Die Sendung weist einen durchschnittlichen Marktanteil von 16,3 Prozent im Sendegebiet auf.
Am 17. Januar 1997 startete die zunächst als „Talk-Illustrierte“ konzipierte Sendung unter dem Titel Stargeflüster. Die damals aus der „Hanseatic Lounge“ (Terminal 2) des Flughafen Hamburgs ausgestrahlte Sendung war das erste von zwei Frauen moderierte Talkformat Deutschlands: Eva Herman und Bettina Tietjen. Die voraufgezeichneten Interviews internationaler Musiker und von Hollywood-Stars wurden in die Sendung eingespielt.
Im Mai 1999 wurde das Konzept der Sendung geändert und es entwickelte sich daraus die Talkshow Herman und Tietjen mit bis zu acht Live-Gästen. Die Sendungen wurden zunächst aus einem Studio des NDR in Hamburg-Lokstedt ausgestrahlt, ab März 2000 dann aus der „Elbkuppe“ des Hotel Hafen Hamburg in Hamburg-St. Pauli – mit einem Panoramablick über den Hamburger Hafen.
In den Jahren 2001, 2002 und 2003 wurden einzelne Sendungen als Außenübertragen im Sendegebiet des NDR Fernsehen realisiert: im Schweriner Schloss, in den Herrenhäuser Gärten von Hannover und im Schloss Glücksburg in Schleswig-Holstein. Im Mai 2005 wurde die Sendung um 15 Minuten verlängert um Nachgespräche mit Gästen führen zu können. Die Sendung erreichte zu diesem Zeitpunk bis zu 16 Prozent Marktanteil im Sendegebiet und bis zu 1,5 Millionen Zuschauer bundesweit.
Seit dem 20. Januar 2006 erfolgt die Produktion der Sendung in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Hier entstanden die Aufnahmen zunächst im der „Cavallo“, der Königlichen Reithalle der ehemaligen preußischen Kavallerieschule in Hannover-Vahrenwald.
Am 12. September 2007 entschied sich der NDR, nach der Entlassung Eva Hermans, die Talkshow als Talk mit Tietjen weiterzuführen. Tietjen führte am 14. September 2007 zusammen mit Reinhold Beckmann durch die Sendung. Vier Tage nach der Sendung gab der NDR bekannt, dass Jared Terfa Dibaba die Show bis Ende 2007 als Gastmoderator – neben Tietjen – präsentieren werde. Im Dezember 2007 wurde dieser dann fester Moderator der Sendung, die seitdem Die Tietjen und Dibaba heißt.
Seit März 2008 wird Die Tietjen und Dibaba aus einem Fernsehstudio auf dem Messegelände Hannover ausgestrahlt.
Nestwerk
NestWerk e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für sportliche Jugendarbeit. Der Verein wirkt in Hamburger Stadtteilen mit erhöhtem Entwicklungsbedarf. Kernpunkte der Vereinsarbeit sind Gemeinschaft, Teamgeist und gegenseitiger Respekt. NestWerk wurde als private Initiative u.a. von Reinhold Beckmann 1999 zusammen mit dem ehemaligen Vizepräsidenten des FC St. Pauli, Christan Hinzpeter, gegründet .
Beim „Straßenfußball für Toleranz“ spielen Jugendliche unterschiedlicher Nationen und Geschlechter zusammen in einem Team. Es trägt dazu bei, dass bei den Jugendlichen die Integrationsfähigkeit und das Sozialverhalten gefördert werden. Beim "Straßenfußball für Toleranz" gelten die Fußballregeln nicht in der üblichen Form. Die Teams sind gemischt, Mädchen und Jungen spielen gemeinsam. Die Tore zählen erst, wenn ein Mädchen auch ein Tor erzielt hat. Dies ist jedoch nicht allein Spiel entscheidend. Drei Punkte werden für den spielerischen Sieg vergeben, beim Unentschieden zwei, und das unterlegene Team bekommt einen Punkt gut geschrieben. Weitere Punkte werden für soziale Kompetenzen (z.B. faire Spielweise) vergeben. Mit einer mobilen Streetsoccer-Anlage veranstaltet NestWerk pro Saison über 40 Turniere in ganz Hamburg, in denen sich über 2400 Kinder, darunter viele Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, sportlich betätigen.
NestWerk öffnet Sporthallen am Freitagabend, am Wochenende und in den Ferien, an denen sie normalerweise nicht genutzt werden. Ca. 60 Kinder im Alter von 10 bis 17 Jahren treffen sich bis zu viermal die Woche in den Sporthallen, um Fußball, Basketball, Volleyball, Badminton zu spielen. Zusätzlich erfolgt eine pädagogische Betreuung. Auf diesem Wege soll verhindert werden, dass sich Jugendcliquen bilden und den Platz beherrschen.
In einem zum Tonstudio und Übungsraum umgebauten Bus, dem „Jamliner“, können Jugendliche Musik machen und eigene CD aufnehmen. Der Jamliner fährt wird vormittags von Schulklassen besucht und am Nachmitag steht der Bus allen Kindern und Jugendlichen des Stadtteils zur Verfügung. Aufgrund des Erfolgs dieses Projekts hat NestWerk einen zweiten Bus zum Jamliner umgebaut, der ab März 2008 in Hamburg auf Tour ist. Als Förderer des Jamliners unterstützt NestWerk e. V. ein Projekt der staatlichen Jugendmusikschule und des Musikschulvereins Hamburgs. Den Jugendlichen stehen im Inneren Schlagzeug, (E-) Bass und (E-) Gitarren, Keyboard, Mikros und Gesangsanlage zur Verfügung.
Nach dem Abpfiff wurde am Abend im Privattheater Schmidts Tivoli auf der Reeperbahn die Nacht der Legenden gefeiert. Mit 600 geladenen Gästen, Künstlern und Prominenz und Musiker, Comedians, Showacts und Moderatoren entstand eine Gala.
Im Juni 1999 war die Gründungsversammlung. Mitglieder waren Kerstin Beckmann, Reinhold Beckmann, Christian Hinzpeter, Arne Klindt, Helmut Schulte, Nicole Pfaffenbach-Hinzpeter, Dr. Mathias Franck, Rainer Retzlik. Die Projekte des Vereins „Voll in Bewegung“ (VIB) Midnight Basketball in Hamburg-Rahlstedt, Jugendclub "Die Halle" in Hamburg Rahlstedterhiwelten im Juni 2000 finanzielle Unterstützung von NestWerk e.V. Regelmäßige Förderung des Projekts „Jamliner“ der staatlichen Jugendmusikschule Hamburg und des Musikschulvereinserfolgte im Dezember 2001. Bis August 2003 wurden 2 Einsatztage unterstützt und Danach der Tag in Kirchdorf Süd. Erste Erfahrungen gab es im Juli 2002 mit "Straßenfußball für Toleranz" in Kooperation mit der Hamburger Sportjugend. Es folgte eine Finanzielle Unterstützung einer Kletterwand im Haus der Jugend Veddel.
Im Dezember 2002 war der Beginn des Jugendclubs "Die Halle" in der Schule Stübenhofer Weg in Hamburg-Kirchdorf Süd. Im August 2003 war die Durchführung von 30 Turnieren „Straßenfußball für Toleranz“ mit 1067 Teilnehmern. Im August 2004 folgte eine Durchführung von 30 Turnieren „Straßenfußball für Toleranz“ mit 1534 Teilnehmern. Im April bis September 2005 erfolgte eine Durchführung der Turnierserie „Straßenfußball für Toleranz“ mit 1624 Teilnehmern.
Der fünfte Einsatztag des "Jamliners" in Hamburg Jenfeld wurde im Februar 2006 gemeinsam mit anderen Sponsoren auch durch die Förderung von NestWerk e.V. ermöglicht. Im Sommer 2006 erfolgte Straßenfußball für Toleranz und die Durchführung von 40 Straßenfußballturnieren in Hamburg. Im November 2006 war der Start des Projektes "Die Halle" in Hamburg Billstedt.
Im Sommer 2007 war die Durchführung von 37 Turnieren "Straßenfußball für Toleranz" mit ca. 2000 Teilnehmern. Das Finale wurde im Innenhof des Hamburger Rathauses ausgespielt. Am 29.März.2007 eine Spielbank Hamburg spendete € 31 000.- an NestWerk e.V. Am 7. September 2007 feierten 14.000 Zuschauer den "Tag der Legenden" und brachten NestWerk e.V. einen Erlös von 150.000 Euro. Die Stadion-Moderation übernahmen TV-Comedian Lou Richter sowie die Kommentatorenlegende Heribert Faßbender. Das Spiel der Legenden wurde live im NDR übertragen.
Im April 2008 begann der von Nestwerk finanzierte Jamliner II seine Arbeit in Horn, Mümmelmannsberg und Jenfeld. Am 7. September 2008 ein „Tag der Legenden“ fand zum fünften Mal statt.
Im Rahmen des Hamburger Bürgerpreises wurde 'NestWerk' 2005 mit dem Peter von Zahn Preis ausgezeichnet. Für sein Engagement mit NestWerk wurde Reinhold Beckmann wurde 2008 außerdem das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
Marc Bator
Marc Bator (* 4. Dezember 1972 in Hannover) ist Sprecher der Tagesschau im Ersten Deutschen Fernsehen der ARD sowie Station Voice von NDR 2.
Zwischen 1985 und 1992 besuchte er das Matthias-Claudius-Gymnasium in Gehrden, das er mit dem Abitur abschloss. Schon während der Schulzeit absolvierte Bator Redaktionspraktika bei radio ffn in Hannover und NDR 1 Niedersachsen, dem Landesprogramm des Norddeutschen Rundfunks. Dort unternahm er nach dem Abitur erste Schritte als Radiomoderator.
Ende 1992 erfolgte der Umzug nach Hamburg. Marc Bator volontierte beim privaten Alsterradio und nahm zwei Jahre intensiv Sprechunterricht. Er arbeitete als Reporter, Moderator und Nachrichtenredakteur und lernt das journalistische Handwerk im Radio von Grund auf. Im Herbst 1994 wechselte der junge Hörfunkredakteur das Metier. Reinhold Beckmann suchte für „ran- sat 1 fußball“ eine feste Sprecherstimme und fand Bator nach einem umfangreichen Casting.
In den Folgejahren arbeitete Marc Bator von Hamburg aus deutschlandweit für Programmanbieter, Produktionsfirmen und Werbeagenturen. In sieben Jahren sprach er in über zehntausend Produktionen klassische und außergewöhnliche Werbekampagnen für nationale und internationale Markenartikler. Einige Produktionen realisierte er von Konzept und Text bis Studio auch selbst. Seine Stimme wurde in der Medien- und Kommunikationsbranche zu einem festen Begriff.
Im Mai 2000 wechselte Marc Bator als Off-Sprecher der Tagesschau exklusiv zu ARD Aktuell in Hamburg. Ein Jahr später folgte der Wechsel vor die Kamera. Über das Morgenmagazin und die Nachmittagsausgaben arbeitete er wenig später auch im Abendprogramm. Im Jahr 2002 sprach Bator den Nachrichtenblock in den Tagesthemen mit Ulrich Wickert und Anne Will. Anfang 2005 „rutschte“ Marc Bator in die Riege der „20-Uhr-Tagesschau-Sprecher“.
Ein Jahr später moderierte er Nordtour – das norddeutsche Reise- und Wohlfühlmagazin im NDR Fernsehen. Als Nachrichtenmoderator in Das! schreibt er hier auch eigene Texte und kehrt damit zu seinen journalistischen Wurzeln zurück.
Neben der Tagesschau spricht Bator in zahlreichen Produktionen der ARD und des NDR - in Radio und Fernsehen - von Sport bis Unterhaltung und ist die Stimme der Programmverpackung von NDR 2.
Marc Bator ist seit 2004 verheiratet und Vater zweier Töchter.
Fußballkommentator
Ein Fußballkommentator ist ein Sportreporter, der Fußballspiele für den Hörfunk oder das Fernsehen kommentiert. Man kann sagen, dass es diese Aufgabe in Deutschland seit 1929 gibt, denn 1929 wurde erstmals ein Fußballspiel live im Radio übertragen. Im Jahr 1939 wurde dann erstmals ein Fußballspiel im Fernsehen übertragen.
Bekannte Fußballkommentatoren, die diesen Berufsstand geprägt haben sind z. B. Rudi Michel, Rolf Kramer, Werner Schneider, Bernhard Ernst, Herbert Zimmermann, Manfred Breuckmann, Werner Hansch, Sammy Drechsel, Ernst Huberty, Gerd Rubenbauer, Marcel Reif, Heribert Faßbender , Reinhold Beckmann sowie Frank Buschmann und Johannes B. Kerner.
Momentan werden im deutschen Fernsehen die meisten Spiele der deutschen Fußballnationalmannschaft von Tom Bartels, Steffen Simon und Bela Rethy kommentiert.
Gerd Gottlob
Gerd Gottlob (* 27. Oktober 1964 in Reinbek) ist ein deutscher Journalist und Fußballkommentator.
Gottlob legte 1984 sein Abitur am Emil-von-Behring-Gymnasium in Großhansdorf ab. Sein Volontariat absolvierte er beim Stormarner Tageblatt in Bad Oldesloe. Anschließend gehörte er für fünf Jahre der Sportredaktion der Hamburger Morgenpost an, wo er vor allem von den Spielen des FC St. Pauli und des Hamburger SV berichtete. 1992 wechselte er in das Sport-Ressort des Norddeutschen Rundfunks. Als Fußballreporter spezialisierte er sich nun unter anderem auf den britischen Ligafußball. Seit 1993 (zunächst als Assistent von Gerhard Delling) ist er bei großen Turnieren des Frauen-Fußballs im Einsatz; seit 1997 kommentiert er Live-Spiele. Mehrfach analysierte Gottlob für die ARD die deutschen Pokalfinalspiele der Frauen sowie Länderspiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaft.
1998 in Frankreich war Gottlob erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft der Männer akkreditiert. Für 3sat kommentierte er die Vorrunden-Begegnung Belgien gegen Südkorea. Nachdem sich Gerd Rubenbauer vor der WM 2006 überraschend zurückgezogen und seine Karriere als Fußballreporter beendet hatte, rückte Gottlob als dritter Kommentator (neben Reinhold Beckmann und Steffen Simon) ins ARD-Team nach. Für seine fachlich-korrekte und betont sachliche Berichterstattung erhielt Gottlob in der Presse viel Lob; so bezeichnete die Wochenzeitung Die Zeit ihn als „beste Mann im Ersten“. Nach der WM in Deutschland begann er für die ARD Live-Spiele der deutschen Fußballnationalmannschaft zu kommentieren.
Gerd Gottlob ist verheiratet und Vater dreier Kinder.

