Pfalz

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Geschrieben von tron 28/02/2009 @ 22:02

Tags : pfalz, battenberg, rheinland-pfalz, deutschland, berg, büchelberg, esthal, hochstadt

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Pfalz (Region)

Einteilung der Pfalz

Die Pfalz ist eine Region in Südwestdeutschland und liegt im Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Sie umfasst 5451,13 km² und hat etwa 1,4 Mio. Einwohner.

Im Westen grenzt die Pfalz an das Saarland, im Nordwesten an den Hunsrück, nordöstlich an Rheinhessen mit dem Alzeyer Hügelland, die östliche Grenze zu Hessen und Baden bildet der Rhein, und im Süden erstreckt sich das Elsass.

Der zum Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen gehörende Pfälzerwald bedeckt ein Drittel der Region und ist mit 1771 km² die größte zusammenhängende Waldfläche Deutschlands. Der höchste Berg der Pfalz ist der im Nordpfälzer Bergland gelegene Donnersberg (687 m ü. NN); der tiefste Punkt (87,3 m) liegt auf der Gemarkung der Stadt Frankenthal und befindet sich nur wenige hundert Meter vom Rhein entfernt.

Gewässer machen lediglich 1,26 % der Fläche der Pfalz aus. 61 % davon liegen in den am Rhein gelegenen Städten und Kreisen; hier ist die Landschaft stark von Altrheinarmen und Baggerseen geprägt. Die pfälzische Hauptwasserscheide verläuft inmitten des Pfälzerwaldes etwa von Südsüdwest nach Nordnordost. Die nach Osten entwässernden großen Wasserläufe – Lauter (Wieslauter), Queich und Speyerbach – fließen direkt zum Rhein; der Schwarzbach nimmt seinen Weg nach Westen, sein Wasser erreicht schließlich über Blies, Saar und Mosel ebenfalls den Rhein. Der Glan tritt im Westen in die Pfalz ein und fließt in nordöstlicher Richtung durch das Nordpfälzer Bergland. Bei Meisenheim verlässt er die Pfalz wieder und mündet schließlich in die Nahe. Mit anteiligen 68 km auf Pfälzer Boden ist der Glan, abgesehen vom Grenzfluss Rhein (gut 80 km), der längste Wasserlauf der Region.

Die Westpfalz ist klimatisch rauer als die Vorderpfalz und umfasst die Südwestpfälzische Hochfläche, die Westpfälzische Moorniederung und den Westteil des Nordpfälzer Berglandes. Die Landkreise der Westpfalz (mit Kfz-Kennzeichen) sind Kaiserslautern (KL, Verwaltungssitz Kaiserslautern), Kusel (KUS) und Südwestpfalz (PS, Verwaltungssitz: Pirmasens), die kreisfreien Städte sind Kaiserslautern (KL), Pirmasens (PS) und Zweibrücken (ZW).

Die Nordpfalz ist ein hügeliges bis bergiges Land, das vom Massiv des Donnersberges überragt wird. Sie ist sehr dünn besiedelt, die größten Orte Eisenberg, Kirchheimbolanden und Rockenhausen haben jeweils weniger als 10.000 Einwohner. Einziger Landkreis ist der Donnersbergkreis (Kfz-Kennzeichen KIB, Verwaltungssitz Kirchheimbolanden), der 1969 durch Zusammenlegung der vorherigen Kreise Kirchheimbolanden und Rockenhausen geschaffen wurde.

Die Vorderpfalz liegt in der Ebene zwischen dem Oberrhein und der Haardt, dem östlichen Rand des Pfälzerwaldes. Den Übergang zwischen Ebene und Gebirge bildet das schmale Hügelland beiderseits der 85 km langen Deutschen Weinstraße, das den größten Teil des pfälzischen Weinbaugebietes ausmacht. Sie weist bei weitem die größte Siedlungsdichte auf, auch die meisten größeren Städte sind hier zu finden. Zudem liegt in der Vorderpfalz das bevölkerungsreichste Dorf Deutschlands, Haßloch, das mehr als 20.000 Einwohner hat. Landkreise der Vorderpfalz (mit Kfz-Kennzeichen) sind der Kreis Bad Dürkheim (DÜW) und der Rhein-Pfalz-Kreis (RP, Verwaltungssitz Ludwigshafen), hinzu kommen die kreisfreien Städte Frankenthal (Pfalz) (FT), Ludwigshafen am Rhein (LU), Neustadt an der Weinstraße (NW) und Speyer (SP).

Die Landkreise Germersheim (GER) und Südliche Weinstraße (SÜW, Verwaltungssitz Landau) sowie die Stadt Landau in der Pfalz (LD), die ebenfalls in der Ebene zwischen dem Oberrhein und der Haardt liegen, bilden die Südpfalz.

Die Pfalz zeichnet sich durch ein gemäßigtes und humides Klima aus, das überwiegend vom Atlantik her bestimmt wird. Die mittlere Jahrestemperatur beträgt etwa 10 Grad Celsius. Von Westen oder Südwesten einfließende feuchte Luftmassen steigen in den Mittelgebirgslagen der Westpfalz auf, dabei kommt es zu ergiebigen Niederschlägen. Auf der Ostseite des Pfälzerwaldes, am Haardtrand und in der Rheinebene, sinkt die Luft wieder ab, wird dabei recht trocken und erwärmt sich rasch. Wegen der milden Witterung ist hier das Anpflanzen mediterraner Gewächse wie Pinien, Zypressen, Hanfpalmen und bestimmter Bananen-Sorten möglich. Dies wird nicht nur von Privatleuten, sondern auch von Kommunen immer häufiger praktiziert, so dass Orte wie Deidesheim oder Bad Dürkheim ein südländisches Flair verbreiten.

Während des 1. Jahrtausends v. Chr. (La-Tène-Zeit) war das Gebiet der heutigen Pfalz von Kelten bewohnt. Kurz vor der Zeitenwende eroberten die Römer alle linksrheinischen Gebiete und förderten die Ansiedlung von Germanen. Die Römer wurden in der Spätzeit ihrer Herrschaft um 400 durch eindringende Germanen vom Stamm der Alemannen abgelöst, diese im Verlauf eines knappen Jahrhunderts durch ebenfalls germanische Franken.

Im Mittelalter zählten weite Teile der Pfalz zu den Stammlanden der zunächst karolingischen, später salischen und staufischen Kaiser, bis die anfänglich personengebundenen Lehen erblich wurden. Ab 1214 wurde die Adelsfamilie der Wittelsbacher mit ihren verschiedenen Linien die bestimmende Kraft der Region und stellte bei der Königswahl eine Kurstimme. Der größte Teil der späteren Pfalz gehörte bis 1803 zum wittelbachischen Kurfürstentum Pfalz bei Rhein, kurz Kurpfalz. Diese führte spätestens seit dem frühen 13. Jahrhundert den Pfälzer Löwen im Wappen.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestanden in der Region allerdings mehrere Territorien: neben den schon genannten linksrheinisch-pfälzischen Gebieten des Pfälzer Kurfürsten waren dies vor allem das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und das Hochstift Speyer. Das Gebiet um Kirchheimbolanden unterstand dem Haus Nassau. Daneben existierten kleinere reichsgräfliche und ritterschaftliche Territorien (z. B. Leiningen und Sickingen) und nicht zuletzt die Freien Reichsstädte Speyer sowie Landau. Die Kurpfalz (einschließlich ihrer großen rechtsrheinischen Anteile um Mannheim, Heidelberg, Weinheim sowie im Odenwald und an der Bergstraße) wurde noch vor der Französischen Revolution mit dem späteren Königreich Bayern vereinigt, als dort die altbayerische Linie der Wittelsbacher ausstarb und 1777 Kurfürst Carl Theodor aus der Linie Pfalz-Sulzbach das Erbe in München antrat. Die Vereinigung mit dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken wurde dann 1799 vollzogen, als Carl Theodor kinderlos starb und der spätere bayerische König Maximilian alle Wittelsbachischen Territorien in Deutschland vereinte.

Im Verlauf der französischen Revolutionskriege wurden in den 1790er Jahren die gesamten linksrheinischen Gebiete und damit auch die heutige Pfalz von französischen Truppen besetzt. Über verschiedene Abkommen vom Frieden von Lunéville (1801) bis zum Reichsdeputationshauptschluss (1803) wurde das linksrheinische Deutschland formal und völkerrechtlich Teil der Französischen Republik. Die meisten pfälzischen Territorien wurden mit anderen Gebietsteilen (unter Einschluss dessen, was nach 1815 als „Rheinhessen“ bezeichnet werden sollte) im neugebildeten Département du Mont-Tonnerre (Donnersberg) zusammengefasst und als integrierter Bestandteil des französischen Staates verwaltet. Die rechtsrheinischen Gebiete der Kurpfalz dagegen gingen im Großherzogtum Baden auf.

Nach den Napoleonischen Kriegen und dem Wiener Kongress (1815) kam die territorial neu umrissene (linksrheinische) Pfalz 1816 als Rheinkreis an Bayern. Es handelte sich dabei um eine Entschädigung für die Gebiete rechts des Inn und die Stadt Salzburg, welche Bayern im Münchner Vertrag vom 14. April 1816 an Österreich abgetreten hatte. Versuche, auch die rechtsrheinischen Gebiete der Kurpfalz (mit Mannheim und Heidelberg) für das Haus Wittelsbach zurückzugewinnen, waren nicht erfolgreich.

Speyer wurde Kreishauptstadt der Pfalz. Im Jahre 1835 verfügte der bayerische König Ludwig I., dass die Verwaltungseinheiten der mittleren Ebene nicht mehr entsprechend dem französischen Vorbild nach Flüssen, sondern nach historischen Bezugspunkten benannt werden sollten. Der „Rheinkreis“ wurde daher in „Rheinpfalz“ umbenannt. Die Benennung sollte an die lange Tradition wittelsbachischer Herrschaft in der Region vor 1816 erinnern und zudem eine Verwechselung mit der bayerischen Oberpfalz ausschließen. Vor diesem historischen Hintergrund stand „Rheinpfalz“ lange Zeit auch für das pfälzische Weinbaugebiet. Seit dem 27. August 1993 lautet die Bezeichnung für dieses Anbaugebiet ebenfalls „Pfalz“.

Innerhalb des Königreichs Bayern genoss die Pfalz eine rechtliche und administrative Sonderstellung, da die bayerische Regierung wesentliche Errungenschaften der französischen Zeit beibehielt. So war in der Pfalz die Grundherrschaft aufgehoben (im rechtsrheinischen Bayern erst 1848), die Trennung von Justiz und Verwaltung bis auf die unterste Ebene der Verwaltung durchgesetzt (Trennung von Landkommissariaten und Landgerichten) und die völlige Gewerbefreiheit in Kraft. Überdies galt der Code Napoléon bis zum Erlass des BGB im Jahre 1900 als Zivilrecht der Pfalz. Der Regensburger Historiker Heiner Haan beschrieb die Beziehung zwischen dem rechtsrheinischen Bayern und der sonderberechtigten Pfalz als ein Verhältnis von „Hauptstaat und Nebenstaat“. Unter dem Einfluss der französischen Julirevolution von 1830 kam es 1832 auf dem Hambacher Schloss beim damaligen Neustadt an der Haardt zu einer großen Freiheitskundgebung, die als Hambacher Fest in die Geschichte einging. Die Forderungen nach politischen Mitspracherechten gingen weiter, als die bayerische Verfassung von 1818 vorsah. Es handelte sich aber um keine ursprünglich auf die Pfalz, sondern auf Deutschland und die deutsche Nation bezogene Veranstaltung.

Nach der gescheiterten Märzrevolution von 1848 und der Frankfurter Nationalversammlung organisierten pfälzische Revolutionäre im Mai 1849 einen Aufstand gegen die bayerische Regierung. Ziel war die Schaffung einer pfälzischen Republik und die Annahme der Paulskirchenverfassung. Die Erhebung wurde innerhalb weniger Wochen von preußischen Truppen fast kampflos niedergeschlagen.

Die Herrschaft des bayerischen Königshauses wurde durch Bauprojekte wie die königliche Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben und die umfassende Restauration des Doms zu Speyer zum Ausdruck gebracht.

Nach dem Ersten Weltkrieg war die Pfalz entsprechend den Waffenstillstands- und Friedensbedingungen bis 1930 von französischen Truppen besetzt, wenngleich die Zugehörigkeit zu Bayern fortbestand. Der Versailler Vertrag verfügte die Abtrennung westlicher Gebiete der Pfalz, die dem neu gebildeten Saargebiet zugeordnet wurden, das seinerseits unter Verwaltung des Völkerbundes gestellt wurde. Diese Gebietsteile bilden im heutigen Saarland den Saarpfalz-Kreis. Während der französischen Besetzung kam es in der Pfalz zu separatistischen Bewegungen. Diese begannen am 6. November 1923 mit Aufständen in Kaiserslautern, Neustadt und Landau und gipfelten im Sturm auf das Bezirksamt in Pirmasens am 12. Februar 1924. Sie führten zur Ausrufung der Autonomen Pfalz durch Heinz Orbis, die aber keinen Bestand hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Pfalz Teil der Französischen Besatzungszone und ging dann nach Verordnung Nr. 57 des französischen Oberkommandos im 1947 neu gebildeten Bundesland Rheinland-Pfalz auf. Dies umfasst neben der Pfalz noch das früher zu Hessen gehörige Rheinhessen (Hauptstadt Mainz), das früher zur preußischen Rheinprovinz gehörige moselfränkische Rheinland (mit den Mittelgebirgen Hunsrück, Eifel und Westerwald) und den nördlichen Teil des ehemaligen Herzogtums Nassau (Oberwesterwaldkreis, Loreleykreis, Unterlahnkreis und Unterwesterwaldkreis).

Ein Volksbegehren im Jahre 1956 für eine Rückgliederung nach Bayern fand nicht die notwendige Unterstützung in der Bevölkerung. Seit dem Staatsvertrag zur Verbandsgründung einer länderübergreifenden europäischen Metropolregion vom 26. Juli 2005 zwischen Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg versucht man von Seiten der Wirtschaft und auch der Politik, den gesellschaftlich und wirtschaftlich zusammengehörenden Raum von (linksrheinischer) Pfalz und (rechtsrheinischer) Kurpfalz in der Metropolregion Rhein-Neckar wieder enger zu verbinden.

Innerhalb des neuen Bundeslandes war die Pfalz zunächst ein eigenständiger Regierungsbezirk mit dem Sitz der Bezirksregierung in Neustadt an der Weinstraße. Er bestand aus den kreisfreien Städten Landau, Neustadt, Speyer, Frankenthal, Ludwigshafen, Pirmasens, Zweibrücken und Kaiserslautern sowie den Landkreisen Germersheim, Bergzabern, Landau, Neustadt, Frankenthal, Ludwigshafen, Speyer, Pirmasens, Zweibrücken, Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen.

1968 wurde der Regierungsbezirk Pfalz mit dem Regierungsbezirk Rheinhessen zum Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz zusammengelegt. Während Mainz als Sitz einer Bezirksregierung entfiel, wurde die Verwaltung in Neustadt ausgebaut. Auch die Landkreise wurden im Zeitraum von 1969 bis 1972 neu zugeschnitten: Die Landkreise Landau, Bergzabern, Neustadt, Frankenthal, Speyer, Zweibrücken, Rockenhausen und Kirchheimbolanden wurden aufgelöst. Neu gebildet wurden die Landkreise Landau-Bad Bergzabern (ab 1978: Südliche Weinstraße), Bad Dürkheim und der Donnersbergkreis. Die übrigen Landkreise wurden um Gebiete der aufgelösten erweitert; lediglich der Zuschnitt des Landkreises Germersheim blieb fast unverändert. Auch die kreisfreien Städte wurden – mit Ausnahme von Speyer – durch Eingemeindungen vergrößert. Mit der Verwaltungsreform wurden die Grenzen der Pfalz im Norden leicht verändert: So wurde der Landkreis Kusel um Gemeinden erweitert, die vorher dem rheinländischen Landkreis Birkenfeld angehört hatten; einzelne Gemeinden des erloschenen Landkreises Rockenhausen wurden dem rheinländischen Landkreis Bad Kreuznach zugeschlagen, und eine Gemeinde des ehemaligen Landkreises Kirchheimbolanden gehört heute zum rheinhessischen Landkreis Alzey-Worms.

Mit der Umstrukturierung der Landesverwaltung zum 1. Januar 2000 wurden die Regierungsbezirke in Rheinland-Pfalz aufgelöst. Die Bezirksregierungen wurden in Aufsichts- und Dienstleistungsdirektionen (ADD) beziehungsweise Struktur- und Genehmigungsdirektionen (SGD) überführt, die nunmehr landesweit für ausgewählte Aufgabenbereiche und nicht mehr für alle Aufgaben innerhalb ihres bisherigen Bezirks zuständig sind. In Neustadt befindet sich nun die SGD Süd.

Die Region der Pfalz ist in Landkreise und kreisfreie Städte untergliedert. Diese sind Mitglieder des Bezirksverbandes Pfalz, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, die auf früheren Verwaltungsstrukturen basiert: Der Conseil général, im Jahre 1800 von Frankreich übernommen, mündete 1816, als nach Ende der Ära Napoleons die Pfalz dem Königreich Bayern zugeschlagen wurde, im durch Bayern genehmigten 20-köpfigen Landrath, der schließlich zum Bezirkstag Pfalz, dem Parlament des Bezirksverbandes Pfalz, wurde.

Der Bezirksverband verwaltet verschiedene kulturelle und soziale Einrichtungen in der Region und fördert die Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen und kreisfreien Städten.

Die Pfalz ist das zweitgrößte Weinbaugebiet Deutschlands und verfügt über viele traditionelle Familienbetriebe. Wegen der Landschaft und des im Osten sehr milden Klimas wird die Pfalz in der Werbebranche gerne als die „deutsche Toskana“ bezeichnet. Vor allem entlang der Deutschen Weinstraße ist neben dem Weinbau der Tourismus ein starker Wirtschaftsfaktor. Im Jahr 2006 wurden nach Angaben der Pfalz-Touristik, die ihren Sitz in Neustadt hat, in der Pfalz im Tourismusgewerbe rund 283 Millionen Euro umgesetzt. Dabei liegen die Stadt Bad Dürkheim und der gleichnamige Landkreis mit rund 100 Millionen Euro vorne, bedingt vor allem durch den Dürkheimer Wurstmarkt. Die Pfalz verzeichnete 2006 1,5 Millionen Übernachtungen; im Durchschnitt gab jeder Besucher pro Tag 77,86 Euro aus.

In Ludwigshafen ist die BASF größter Arbeitgeber. In Wörth am Rhein, in einem eng mit Karlsruhe und damit Baden-Württemberg verbundenen Wirtschaftsraum, werden in einem Werk von Daimler Lastkraftwagen gebaut, die weltweit exportiert werden.

Die Westpfalz profitiert weniger von den positiven Tendenzen in der pfälzischen Wirtschaft. In und um Kaiserslautern bieten die Adam Opel GmbH sowie die US-Streitkräfte, welche die Ramstein Air Base sowie das Landstuhl Regional Medical Center betreiben, wichtige Arbeitsplätze. Da jedoch die USA ihre Präsenz in der Westpfalz immer mehr verringern und die Schuhindustrie in der Region Pirmasens sich seit Jahren in einer schwierigen Phase befindet, stagnieren dort die Bevölkerungszahlen bzw. sind sogar rückläufig. So büßte Kaiserslautern im Jahr 2000 seinen Status als Großstadt ein, und Pirmasens verlor ab den 1970er Jahren fast 15.000 Einwohner. Trotzdem siedeln sich im Umfeld der Technischen Universität Kaiserslautern vermehrt junge, innovative Firmen an, die vorwiegend im IT-Bereich Arbeitsplätze schaffen.

Ein wichtiger Wirtschaftszweig der Nordpfalz war einst der Bergbau. Da die dortigen Ressourcen längst aufgebraucht sind, leidet auch diese Teilregion der Pfalz unter einem Bevölkerungsrückgang.

Der überregionale Straßenverkehr findet auf verschiedenen Autobahnen statt. Eine der ältesten auch in Deutschland ist die A 6 (Saarbrücken–Mannheim), die vom äußersten Westen quer durch die Region in den Nordosten führt. Vorder- und Südpfalz sind durch die A 61 (Koblenz–Speyer) und die A 65 (Ludwigshafen am Rhein–Karlsruhe) gut erschlossen; die teilweise fertiggestellte A 650 (Ludwigshafen–Bad Dürkheim) hat nur lokale Bedeutung. Der Westpfalz stehen Teile der A 8 (Saarlouis–Pirmasens, dort kein Weiterbau nach Karlsruhe mehr vorgesehen) und der A 62 (Nonnweiler–Pirmasens, streckenweise erst zweispurig) zur Verfügung. Die Nordpfalz ist durch die seit 2004 geschlossene A 63 (Kaiserslautern–Mainz) angebunden.

Die wichtigsten Fernstrecken der Deutschen Bahn verlaufen im Nordosten – die Verbindung Mannheim–Ludwigshafen–Mainz–Köln – sowie von West nach Ost quer durch die Pfalz – die Pfälzische Ludwigsbahn auf der Strecke Saarbrücken–Kaiserslautern–Ludwigshafen–Mannheim.

Das größte Luftverkehrsaufkommen in der Pfalz besitzt der Flugplatz Zweibrücken, der bis 1991 verschiedenen westlichen Staaten als Militärflugplatz diente und eine 2950 m lange Start- und Landebahn aufweist. Seit 2006 findet dort Linien- und Charterverkehr statt, eine neue Abfertigungshalle wurde 2007 in Betrieb genommen.

Kulturell kann die Pfalz nicht eindeutig eingegrenzt werden. Die heutigen geographischen Grenzen kamen 1815/16 zustande (s. Geschichte), davor gab es „die Pfalz“ nicht. Eine pfälzische Identität, wie sie noch heute fortbesteht, entwickelte sich erst nachträglich mit Blick auf die vom Wiener Kongress geschaffenen „vollendeten Tatsachen“. So sind etwa die Grenzen der pfälzischen Dialekte (vergleiche Kurpfälzische Dialekte) ebenso wie diejenigen anderer Kulturgüter unter Umständen weiter zu ziehen.

Die alteingesessenen Pfälzer, die auf humorvolle Art gerne als „Pälzer Krischer“ bezeichnet werden oder sich auch selbst so nennen, gelten als ein „unverfälschter“ Menschenschlag. Ihnen wird persönliche Offenheit, natürliche Neugier und Geselligkeit nachgesagt, aber auch Direktheit und Dickköpfigkeit. Wichtige Eigenschaft sei die sprichwörtliche Pfälzer Gemütlichkeit – man setzt sich gerne zusammen an einen Tisch und speist und trinkt gemeinsam. Konsumwein wird traditionell aus Schoppengläsern getrunken, die eine Kapazität von einem halben Liter haben. Meist handelt es sich dabei um das traditionelle Pfälzer „Dubbeglas“. In beschaulicher Runde, etwa auf dem Dürkheimer Wurstmarkt oder anderen Weinfesten, ist es nicht unüblich, dass der Schoppen reihum gereicht wird.

Pfälzer werden eher als konservativ-liberal und tolerant angesehen. Wenn allerdings etwas nicht so läuft, wie es soll, können auch mal die „Donnerkeile“ fliegen – „Dunnerkeitel“ ist ein gebräuchlicher pfälzischer Fluch. So waren Pfälzer maßgeblich am Bauernkrieg (1525), am Hambacher Fest (1832) und an der Märzrevolution (1848) beteiligt.

Auf Grund der beiden letztgenannten Ereignisse gilt die Pfalz auch als ein Stammland der frühen deutschen National- und Demokratiebewegung. Andererseits hat die Pfalz als deutsches Grenzgebiet Jahrhunderte hindurch immer wieder Heimsuchungen durch Kriege erfahren, was wohl auch zu dem engen Zusammenhalt der Pfälzer geführt hat.

Trotzdem konnte sich in der Pfalz während der Zeit des Nationalsozialismus die NSDAP mit ihrem langjährigen Gauleiter Josef Bürckel schnell etablieren und erzielte überdurchschnittlich hohe Wahlergebnisse.

Die pfälzischen Dialekte gehören zu den westmitteldeutschen, genauer rheinfränkischen Mundarten und sind noch weit verbreitet. Um ihre Bewahrung bemühen sich die Pfälzer Mundartdichter, die regelmäßig in vier landesweiten Wettbewerben um Preise kämpfen: in Bockenheim, Dannstadt, Gonbach und Herschberg. Während der französischen Zeit um 1800 gingen zahlreiche Ausdrücke aus dem Nachbarland in den pfälzischen Wortschatz über, die heute noch in der Mundart lebendig sind. Als Beispiele seien genannt – alle auf der ersten Silbe betont – „Trottwa“ (trottoir, Gehweg), „Barreblee“ (parapluie, Regenschirm) oder „Schässlong“ (chaiselongue, Sofa).

Als traditionelle, inoffizielle Hymne der Region gilt ein hochdeutsches Gedicht von Eduard Jost, das als Pfälzerlied vertont wurde.

Seit den Achtzigern lebt die Musik, die besonders auf Texte nach pfälzischer Mundart setzten in der Region wieder auf. Die Musik liegt meist im Bereich des simplen Rock, oft bestehen Bands nur aus Gittaristen und Sängern. Besonders auf den Weinfesten und unter den heimatorrientierten Jugendlichen sind Lieder von Bands wie Grabowski oder den "Annonyme Giddarischde" sehr beliebt. Letztere haben auch die moderne, inoffizielle Hymne das "Palzlied" verfasst, dass sich auf das oben genannte Gedicht bezieht.

Die Landschaften und Bauwerke der Pfalz, besonders die Rebenhügel entlang der Weinstraße und die Burgen des Pfälzerwaldes, haben eine Reihe von Malern und anderen Künstlerinnen und Künstlern inspiriert. Viele von ihnen haben in ihren Werken die Schönheiten und das Lebensgefühl in der Pfalz vermittelt. Diejenigen, die aus der Pfalz stammen oder diese zur Wahlheimat erkoren haben, sind in der Liste der Bildenden Künstler in Rheinland-Pfalz enthalten. Hierzu passt unter Literatur der Beitrag von Clemens Jöckle in Pfälzische Geschichte, Band 2, Seiten 307–361.

Die traditionelle Pfälzer Küche ist teilweise recht deftig und umfasst u. a. grobe Bratwürste, Saumagen, Leberknödel, „Handkees mit Musik“ (Handkäse mit Zwiebeln, Kümmel, Essig und Öl) sowie „Flääschknepp“ (in heißem Wasser gegarte Fleischklöße), die typischerweise mit Meerrettichsoße, Sauerkraut oder Weinknorzen, einer besonderen Art Roggenbrötchen, serviert werden. Legendär sind die „Gebreedelde“, die Pfälzer Bratkartoffeln, die häufig mit Majoran gewürzt und mit Speckstückchen oder Leberwurst angereichert werden. Auch „Grumbeere (oder: Gequellde) mit weißem Kees“ (Pellkartoffeln mit Quark) sind in der Pfalz ein beliebtes Gericht, ebenso Reibekuchen unter der Bezeichnung „Grumbeerpannekuche“. Aus der Bäckerei kommen Dampfnudle, Quetschekuche (Pflaumenkuchen, mit salziger Kartoffelsuppe) und Kirschenplotzer. Als kleine Stärkung, z. B. bei der Arbeit im Wingert, gelten Weck, Worscht un Woi, also Brötchen, Fleischwurst und Wein.

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Pfalz (Weinbaugebiet)

German wine regions.jpg

Im deutschen Weinbaugebiet Pfalz werden Qualitätsweine hergestellt, die als Pfalzweine bezeichnet werden. Nach Rheinhessen (ca. 260 km²) besitzt die Pfalz mit gut 230 km² Anbaufläche das zweitgrößte deutsche Weinbaugebiet. Etwa 3600 Winzerbetriebe, weniger als die Hälfte davon im Haupterwerb, pflegen hier mehr als 100 Mio. Rebstöcke und erzeugen jährlich etwa 2,5 Millionen Hektoliter Wein. Das prozentuale Verhältnis der Anbauflächen weißer und roter Rebsorten beträgt etwa 60:40, wobei der Anbau von roten im Ansteigen begriffen ist.

Die gut 5400 km² große Pfalz ist eine Region in Südwestdeutschland und liegt im Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Nur knapp 5 % der Gesamtfläche der Pfalz nimmt das gleichnamige Weinbaugebiet ein, in dem der Wein die Landwirtschaft bestimmt. Auf Karte 1 (Süddeutschland) ist es als schmaler gelblicher Streifen zu erkennen und mit der Nr. 8 markiert. Auf Karte 2 (Rheinland-Pfalz) ist es vergrößert als gelbe Fläche eingezeichnet.

Wein wird in insgesamt 144 pfälzischen Orten angebaut, bevorzugt in Vorder- und Südpfalz am Westrand der Ebene zwischen dem Rhein und dem Pfälzerwald. Dort, am Übergang zwischen Flachland und Mittelgebirge, liegt auf 110 bis 150 m Höhe eine schmale, etwa 85 km lange und maximal 15 km breite hügelige Höhenstufe, die das größte pfälzische Weinbaugebiet darstellt. Allerdings ist bei weitem nicht ihre Gesamtfläche mit Weinbergen bewirtschaftet; die geeigneten Teile erstrecken sich vor allem beidseitig der Deutschen Weinstraße, die sich mitten durch die Rebenhügel von Nord nach Süd zieht und auf Karte 2 als feine grüne Linie sichtbar ist.

Ursprünglich war das Weinbaugebiet dreigeteilt und gliederte sich von Süd nach Nord in Ober-, Mittel- und Unterhaardt. Bei der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform 1969 wurde u. a. der Landkreis Frankenthal, zu dessen Westteil die Unterhaardt gehörte, aufgelöst und dieser Westteil dem neuen Landkreis Bad Dürkheim zugeschlagen, der vom gleichfalls aufgelösten Landkreis Neustadt an der Weinstraße auch fast die gesamte Mittelhaardt übernahm. In der Folge wurden Mittel- und Unterhaardt als Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße zusammengelegt, während aus der Oberhaardt die Südliche Weinstraße wurde.

Südliche Weinstraße – Der Bereich liegt größtenteils innerhalb des gleichnamigen Landkreises Südliche Weinstraße einschließlich der zentral gelegenen kreisfreien Stadt Landau, teilweise auch im benachbarten Landkreis Germersheim, und reicht von der elsässischen Grenze im Süden – einzelne Flächen liegen bei Weißenburg sogar auf französischem Staatsgebiet – bis zur nördlichen Kreisgrenze am Südrand von Neustadt an der Weinstraße.

Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße – Der Bereich beginnt an der Südgrenze von Neustadt; er umfasst die kreisfreie Stadt Neustadt sowie den Kreis Bad Dürkheim und endet im Norden an der Grenze zu Rheinhessen.

Generell gilt bei dieser Einteilung, dass Weinbau selbstverständlich nicht auf allen landwirtschaftlichen Flächen der aufgeführten Kreise und Städte stattfindet, sondern nur auf den Teilen, die innerhalb oder zumindest nahe bei der Haardt liegen; die westlichen Bereiche erstrecken sich ins Mittelgebirge hinein, wo wegen der Höhenlage lediglich Forstwirtschaft betrieben werden kann, die östlichen in die Rheinebene, die zu den deutschen Zentren des Gemüseanbaus zählt. Dort ist allerdings in etlichen Gemeinden auch nennenswerter Weinbau anzutreffen, doch reichen die Weinberge hier, im Unterschied zu benachbarten Weinbaugebieten, nicht bis unmittelbar an den Rhein heran.

Westlich der Nordgrenze der Haardt zu Rheinhessen hin schließen sich das Zellertal und das östliche Donnersbergvorland an, die zur Nordpfalz gehören und mit 16 Winzerorten zum Weinbaugebiet Pfalz beitragen. Andere Teile der Nordpfalz im Alsenz- und Glantal zählen zum Weinbaugebiet Nahe.

Bei jährlich über 1800 Sonnenstunden weist sie die mildesten Temperaturen in ganz Deutschland auf, die nach Werbeaussagen ein fast mediterranes Klima bewirken. Innerhalb der EU wird das Gebiet der Weinbauzone A zugeordnet. Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 11° C, die Durchschnittstemperatur im Sommer bei 20° C, im Winter bei 0° C. Hinzu kommt, dass die Rheinebene durch die sie einschließenden Gebirge weitgehend vor extremen Kaltlufteinbrüchen geschützt ist. Bei den Hanglagen der Haardt wird zudem die Gefahr von Frostschäden nach dem Austrieb der Reben im Frühjahr minimiert, weil in den Nächten entstehende Kaltluft nicht über den Weinbergen liegen bleibt, sondern zur Ebene hin abgleiten kann. Obendrein bewahrt das Mittelgebirge im Westen das in seinem Lee gelegene pfälzische Weinbaugebiet bei Südwest- oder Westwetterlagen vor zu viel Niederschlag; in Neustadt an der Weinstraße z. B. beläuft sich die jährliche Menge auf nicht einmal 500 mm.

Besonders solchen Hängen, die nach Südost, Süd oder Südwest und damit zum Sonnenlauf hin ausgerichtet sind, kommt die Summe der aufgezählten Vorteile zugute.

Die Böden an der Haardt bestehen durchweg aus Mischungen von Sand, Lehm, Mergel und Ton, allerdings wechseln die Anteile. Generell gelten die Böden an der Südlichen Weinstraße wegen ihres höheren Gehalts an Lehm als nährstoffreicher und damit als schwerer als diejenigen im Bereich Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße. Deren leichtere Böden sind durchlässiger für Wasser und bewirken, dass die Wurzeln des Weinstocks eher im Trockenen stehen, wodurch sich die umgebende Erdschicht stärker und nachhaltiger erwärmen kann. Dass die Reben in leichten Böden zudem tiefer wurzeln müssen, um sich mit Feuchtigkeit zu versorgen, fördert obendrein die Aufnahme von Mineralien. Diese Umstände werden dafür verantwortlich gemacht, dass die Reben der Südpfalz höheren Ertrag bringen, während die pfälzischen Spitzenweinorte mehr zwischen Neustadt und Bad Dürkheim zu finden sind.

Die Weinrebe kam mit den Römern kurz nach der Zeitenwende auch in die Pfalz. Ihre weitere Geschichte deckt sich mit derjenigen der übrigen deutschen Weinbaugebiete, wie sie unter Geschichte des Weines nachzulesen ist.

Nach dem Ende der napoleonischen Ära 1815 wurde die Pfalz ab 1816 durch das Königreich Bayern zunächst als „Rheinkreis“ verwaltet und später, auch zur Unterscheidung von der Oberpfalz, bis nach dem Zweiten Weltkrieg als „Rheinpfalz“ bezeichnet. Vor diesem historischen Hintergrund stand „Rheinpfalz“ lange Zeit auch für das pfälzische Weinbaugebiet. Seit dem 27. August 1993 lautet der Name für dieses Anbaugebiet, der Benennung der Region folgend, ebenfalls „Pfalz“.

45 weiße und 22 rote Rebsorten sind in der Pfalz zum Anbau zugelassen.

Führende Rebsorte beim Pfälzer Weißwein ist seit langem der Riesling (5058 ha = 21,7 % der Anbaufläche), der haltbare und bekömmliche, mitunter säurebetonte Weine hervorbringt. Diese sind es auch oft, die – entsprechend restzuckerarm ausgebaut – das Gütesiegel „Für Diabetiker geeignet“ tragen dürfen. Müller-Thurgau (Rivaner) als jüngere Rebsorte und Silvaner als alte müssen Einbußen hinnehmen, wobei der Müller-Thurgau (2364 ha = 10,1 %) aber noch deutlich den 2. Platz behauptet. Auch die über Jahre erfolgreiche Züchtung Kerner (1206 ha = 5,2 %) auf Rang 3 verliert wieder. Der Weiß- und der Grauburgunder (Ruländer) haben ihre Marktanteile in der letzten Zeit deutlich erhöht. Regional bedeutsam sind außerdem Gewürztraminer, Morio-Muskat und Scheurebe. Für den im Herbst beliebten Federweißen, der hier „Najer Woi“ (Neuer Wein) heißt, werden bevorzugt die früh reifenden Sorten Bacchus, Siegerrebe und Ortega verwendet. Im Norden der Pfalz dominiert der Riesling als die am häufigsten angebaute Rebsorte, gefolgt vom Müller-Thurgau. Im südlichen Teil ist der Rebsortenspiegel reichhaltiger: Müller-Thurgau, Weißer und Grauer Burgunder, Riesling, Gewürztraminer, Muskateller und Chardonnay sind die Weißweinsorten.

Vor allem aus Riesling-, aber auch aus Weißburgundertrauben stammen die mittlerweile über die Region hinaus bekannten pfälzischen Winzersekte.

Häufigste Rotweinsorte der Pfalz war lange Zeit der anspruchslose Portugieser. Heute ist er, gezielt für leichten Schoppenwein und Weißherbste angebaut, auf Rang 2 (2346 ha = 10,1 %) zurückgefallen. Enorme Zuwächse verzeichnet der Dornfelder, der wegen seiner Vorzüge als früh reifer und farbintensiver Massenträger zur Modesorte geworden ist und nun mit bereits 3240 ha = 13,9 % auf dem 1. Platz liegt. Im Zuge der Qualitätsverbesserung holt auch der Spätburgunder (Pinot noir) auf und erreicht auf dem 3. Rang 1588 ha = 6,8 %. Nennenswerte Anteile verzeichnen z. B. auch Cabernet Sauvignon, Regent, Merlot oder St. Laurent.

Der noch wenig verbreitete rote Winzersekt wird in erster Linie aus Trauben vom Spätburgunder, z. T. auch vom Dornfelder, hergestellt. Aus roten Trauben wird teilweise auch weißer oder zart roséfarbener Sekt bereitet. Diese auch in der Champagne übliche Methode wird gerne bei Schwarzriesling und Spätburgunder angewandt. Sie ergibt weiche, säurearme Sekte, die besonders bekömmlich sind.

Über einen langen Zeitraum in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Mengensteigerungen angestrebt. Dieses Ziel erwies sich als Sackgasse; Minderqualität und Preisverfall waren die Folge. Deshalb wird seit Beginn der 1990er Jahre der Güte Vorrang eingeräumt: Die Mindestzahlen bei den Oechslegraden wurden angehoben, und weit mehr als die Hälfte der Weine werden inzwischen trocken oder halbtrocken ausgebaut; bei den trockenen geht die Tendenz deutlich von herb zu fruchtig. Insgesamt lässt sich eine Entwicklung zu Pfalzweinen feststellen, die sowohl jung getrunken werden können als auch zur Lagerung geeignet sind.

Wettbewerbe, Weinforen und Weinmessen dokumentieren die gestiegene Qualität. So werden in der Pfalz mittlerweile Weißweine angebaut, die mit denjenigen in bekannten Anbaugebieten wie Burgund oder Friaul mithalten können; Pfalz ist weißweinmäßig nicht mehr mit Riesling gleichzusetzen, auch wenn dieser weiterhin dominiert. Beim Rotwein belegt die rückläufige Entwicklung des Portugiesers einen gleichgerichteten Trend; Spätburgunder- oder Regentweine aus der Pfalz konkurrieren, vor allem bei Barriqueausbau, mit Spitzenerzeugnissen aus der Toskana oder aus Bordeaux. Selbst der tiefrote, anfangs als Konsumwein favorisierte Dornfelder, dessen Oechsle-Untergrenze im Jahr 2005 heraufgesetzt wurde, zeigt nach Reifung im Barriquefass Duftnoten und Beerenaromen, die an Merlot erinnern.

Der offizielle Marketing-Verein Pfalzwein e. V. gibt für seinen Verantwortungsbereich 144 Weinbaugemeinden an. In den beiden nachstehenden Tabellen sind sie – untergliedert nach Nordpfalz und Vorderpfalz – alle enthalten. Es fehlen diejenigen Nordpfälzer Orte, die zum Weinbaugebiet Nahe gehören.

Die größten Weinbaugemeinden der Pfalz nach dem Kriterium Bestockte Rebfläche in Hektar gehen aus der nebenstehenden Tabelle hervor. Die Rangfolge ergibt sich aus der Gesamttabelle für Rheinland-Pfalz.

Die Weinerzeuger setzen sich aus ca. 1520 Selbstvermarktern, also Weingütern, sowie 21 Winzergenossenschaften und elf Erzeugergemeinschaften zusammen.

Den Markt beliefern Weinhändler zu ca. 48 %, Selbstvermarkter zu ca. 34 % und Erzeugergemeinschaften zu ca. 18 %. Ein Viertel der Produktion geht in den Export, wobei Großbritannien mit Abstand das bedeutendste Abnehmerland ist.

Die meisten dieser Weingüter – in der Liste mit * markiert – sind im Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) zusammengeschlossen, der seit 1972 unter diesem Namen tätig ist und dessen pfälzische Sektion sich Verein Pfälzer Prädikats- und Qualitätsweingüter nennt.

Bekannteste Sektkellerei der Pfalz und zugleich der Welt größter Sekthersteller ist die seit 1888 bestehende Schloss Wachenheim AG in Wachenheim an der Weinstraße.

Im Bereich der Winzengenossenschaften kam es in den letzten Jahrzehnten zu einer starken Konzentration, da sich kleinere Genossenschaften teilweise zu größeren Einheiten zusammenschlossen. So umfasst das Geschäftsgebiet der Winzergenossenschaft Deutsches Weintor eG mit Sitz in Ilbesheim fast die komplette Südliche Weinstraße.

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Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)

Karte der Evangelischen Kirche der Pfalz

Die Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) ist eine von 22 Gliedkirchen (Landeskirchen) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Wie alle Landeskirchen ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und hat ihren Sitz in Speyer. Die Kirche hat 596.846 Gemeindemitglieder in 429 Kirchengemeinden (Stand: Dez. 2007) und ist eine der unierten Kirchen innerhalb der EKD.

Hauptkirche der Evangelischen Kirche der Pfalz ist die Gedächtniskirche in Speyer. Die Landeskirche unterhält eine Evangelische Akademie in Speyer.

Das Gebiet der "Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)" umfasst das historische Gebiet der Pfalz, welche bis 1945 zu Bayern gehörte und seit 1946 Bestandteil der Länder Rheinland-Pfalz und des Saarlandes (Saarpfalz-Kreis) ist. Davon ausgespart ist der St. Ingberter Stadtteil Rentrisch, der seinerzeit preußisch war, sowie zusätzlich die Gemeinde Ensheim (Stadtteil von Saarbrücken) und Schnappach (Stadtteil von Sulzbach), die beide ursprünglich bis 1974 zu St. Ingbert gehörten. Die rheinland-pfälzischen Teile bildeten bis 1968 einen eigenständigen Regierungsbezirk Pfalz, der die kreisfreien Städte Frankenthal (Pfalz), Kaiserslautern, Landau, Ludwigshafen, Neustadt an der Weinstraße, Pirmasens, Speyer und Zweibrücken sowie die Landkreise Bad Bergzabern, Frankenthal, Germersheim, Kaiserslautern, Kirchheimbolanden, Kusel, Landau in der Pfalz, Ludwigshafen am Rhein, Neustadt, Pirmasens, Rockenhausen, Speyer und Zweibrücken umfasste.

Die Pfalz gehörte vor 1800 zu mehreren Herrschaften. Den größten Anteil hatte das Kurfürstentum Pfalz, dessen Residenzstadt zunächst Heidelberg, später Mannheim war. Hier setzte sich nach der Reformation überwiegend der reformierte Glaube durch. Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde die Pfalz mit einigen benachbarten, zum Teil auch lutherischen kleineren Herrschaftsgebieten Bayern zugesprochen. Innerhalb des geschlossenen linksrheinischen Gebiets, das unter der Bezeichnung "Pfalz" (auch "Rheinpfalz") geführt wurde, gab es fortan reformierte und lutherische Gemeinden. Vor diesem Hintergrund veranlasste Bayern Anfang 1818 eine Befragung bei den Gemeinden, deren Ziel es war, herauszufinden, ob es evtl. zu einer Union der lutherischen und reformierten Gemeinden kommen könnte. Das Ergebnis war für die Pfalz positiv, so dass vom 2. bis 16. August 1818 in Kaiserslautern eine Generalsynode die Union der lutherischen und reformierten Gemeinden beschloss. Die neue Kirche nannte sich "Vereinigte Protestantisch-Evangelisch-Christliche Kirche der Pfalz", die jedoch zunächst noch dem Konsistorium in München unterstand. Im Kernland Bayern konnte man sich hingegen nicht zu einer Union beider Bekenntnisse durchringen. Nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen Auffassung in der Bekenntnisfrage wurde die "Vereinigte Protestantisch-Evangelisch-Christliche Kirche der Pfalz" 1848 vom Konsistorium in München rechtlich unabhängig und erhielt in Speyer ein eigenes Konsistorium.

Oberhaupt der pfälzischen Kirche war der jeweilige König von Bayern als "summus episcopus". Die Verwaltungsbehörde, das Oberkonsistorium in München, später das Konsistorium in Speyer, wurde von einem "Präsidenten" bzw. "Direktor" geleitet. Nach dem Ersten Weltkrieg musste der König in Bayern abdanken (Ende des landesherrlichen Kirchenregimentes). Als Oberhaupt fungierte daher zunächst der Konsistorialdirektor. Dann erhielt die pfälzische Landeskirche 1920 eine neue Verfassung und 1976 nach einer neuerlichen Überarbeitung der Verfassung ihren heutigen Namen Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche). Mit der Verfassungsänderung von 1920 war das Oberhaupt forthin der Kirchenpräsident. Die Verwaltungsbehörde wurde in "Landeskirchenamt" umbenannt.

An der Spitze der Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) steht der Kirchenpräsident, der von der Landessynode auf sieben Jahre gewählt wird. Seine Amtszeit endet in der Regel mit der Vollendung seines 65. Lebensjahres. In der pfälzischen Kirche ist die Wahl des leitenden Geistlichen nicht auf den Kreis der Pfarrer und Pfarrerinnen (d.h. der Ordinierten) beschränkt.

Als "Parlament" hat die Landeskirche eine Landessynode. Deren Mitglieder, die Synodalen, werden von den Kirchenbezirken auf sechs Jahre gewählt. Ihre Aufgaben sind ähnlich wie die von politischen Parlamenten. Die Landessynode stellt die eigentliche Leitung der Kirche dar. Außerhalb ihrer Tagungen liegt die Leitung beim Kirchenpräsidenten.

Vorsitzender der Landessynode ist der Präsident der Synode bzw. die Präsidentin der Synode.

Der Kirchenpräsident hat seinen Amtssitz in Speyer. Er ist Vorsitzender des Landeskirchenrats, des höchsten Gremiums der Landeskirche. Ihm gehören neben dem Kirchenpräsidenten noch sein Stellvertreter sowie weitere geistliche und weltliche Oberkirchenräte an. Daneben gibt es noch die Kirchenregierung, der der Kirchenpräsident als Vorsitzender, dessen Stellvertreter, das dienstälteste geistliche und weltliche Mitglied des Landeskirchenrats sowie 9 Mitglieder der Landessynode angehören. Die Kirchenregierung verwaltet die Landeskirche im Auftrag der Landessynode im Landeskirchenamt.

An der Basis stehen die Kirchengemeinden als Körperschaften des öffentlichen Rechts mit gewählten Kirchenvorständen, den "Presbyterien". Die Mitglieder des Presbyteriums heißen "Presbyter". Mehrere Kirchengemeinden bilden zusammen einen Kirchenbezirk (auch "Dekanat" genannt) (in der allgemeinen Verwaltung einem Landkreis vergleichbar), an dessen Spitze ein Dekan steht. Die Kirchenbezirke sind ebenfalls Körperschaften des öffentlichen Rechts und haben als Gremium die Bezirkssynode, deren Mitglieder von den jeweiligen Kirchengemeinden bestellt bzw. berufen werden, sowie einen Bezirkskirchenrat.

Die Kirchenbezirke bilden zusammen die Landeskirche (in der allgemeinen Verwaltung dem Bundesland vergleichbar). Eine mittlere Ebene (in der allgemeinen Verwaltung einem Regierungsbezirk vergleichbar), gibt es bei der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) nicht.

Die 20 Kirchenbezirke (Dekanate) sind in 429 Kirchengemeinden, davon 32 im Saarland, unterteilt. Diese Zahl war bei Bildung der Kirchengemeinden geringer. Im Laufe der folgenden Jahre hat sich die Zahl jedoch erhöht, indem meist in Städten durch Zuzüge die Kirchengemeinden so groß wurden, dass man sie aufteilte und damit neue Kirchengemeinden entstanden.

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Regierungsbezirk Pfalz

Der Regierungsbezirk Pfalz war einer von fünf Regierungsbezirken, die bei Bildung des Landes Rheinland-Pfalz 1946 eingerichtet wurden. Die anderen waren Koblenz, Montabaur, Rheinhessen (Sitz in Mainz) und Trier.

Er umfasste das historische Gebiet der Pfalz (Region), das bis 1945 als Bezirk Pfalz zu Bayern gehörte, nach dem Zweiten Weltkrieg unter französische Besatzung kam und 1946 Bestandteil des Landes Rheinland-Pfalz wurde. Er gliederte sich in die kreisfreien Städte Frankenthal (Pfalz), Kaiserslautern, Landau, Ludwigshafen, Neustadt an der Weinstraße, Pirmasens, Speyer und Zweibrücken sowie die Landkreise Bad Bergzabern, Frankenthal, Germersheim, Kaiserslautern, Kirchheimbolanden, Kusel, Landau in der Pfalz, Ludwigshafen am Rhein, Neustadt, Pirmasens, Rockenhausen, Speyer und Zweibrücken. Sein Verwaltungssitz war bis 1945 Speyer, seitdem Neustadt an der Weinstraße.

Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gehörten auch die mittlerweile nicht mehr bestehenden Landkreise Homburg und Sankt Ingbert zur Pfalz. Diese wurden jedoch 1919 dem Saargebiet zugeteilt und standen dadurch unter Völkerbundsmandat. Sie verblieben auch nach dem Zweiten Weltkrieg beim Saarland und wurden 1974 im Rahmen der saarländischen Kreisreform zum Saar-Pfalz-Kreis (jetzt Saarpfalz-Kreis) vereinigt.

1968 wurde der Regierungsbezirk Pfalz mit dem Regierungsbezirk Rheinhessen zum neuen Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz mit dem Verwaltungssitz in Neustadt an der Weinstraße vereinigt.

Bei der Kreisreform, die in Rheinland-Pfalz zwischen 1969 und 1974 vollzogen wurde, wurden die Landkreise zu größeren Verwaltungseinheiten zusammengeschlossen. Zur Verwaltungsgliederung nach der Kreisreform siehe unter Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz.

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Source : Wikipedia