Peter Fonda

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Geschrieben von goldorak 01/03/2009 @ 15:41

Tags : peter fonda, schauspieler, kultur

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Peter Fonda

Peter Henry Fonda (* 23. Februar 1939 in New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmregisseur.

Wie sein Vater Henry Fonda begann Peter Fonda seine Karriere beim Theater. 1960 trat er erstmals auf. Es folgten mehrere Filme, ehe er mit dem Roadmovie „Easy Rider“ als Captain America einem größeren Publikum bekannt wurde. Wenig erfolgreich war seine Arbeit als Regisseur. Peter Fonda erhielt zwei Oscar-Nominierungen (Drehbuch Easy Rider, Hauptrolle Ulee’s Gold) und gewann zwei Golden Globes (Ulee's Gold, Nebenrolle im Fernsehfilm The Passion of Ayn Rand). Seine Schwester Jane Fonda und seine Tochter Bridget Fonda sind ebenfalls als Schauspielerinnen tätig.

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New Hollywood

New Hollywood bezeichnet US-amerikanische Filme, die ab 1967 bis Ende der 1970er Jahre das traditionelle Hollywood-Kino modernisierten.

Als Vorläufer des New Hollywood entstanden noch im klassischen Studiosystem mit Die Reifeprüfung und Bonnie und Clyde zwei Filme, die sich formal wie thematisch von den bis dato gängigen Hollywood-Produktionen unterschieden und damit sehr erfolgreich waren.

Nahezu alle New-Hollywood-Filme zeichnen sich durch eine gesellschaftskritische Grundhaltung aus. Viele stellen in einer radikalen, ungewohnt deutlichen Weise Sex und Gewalt dar. Einige Regisseure modernisierten die klassischen Genres des Hollywood-Kinos (Western, Film noir etc.) oder dekonstruierten sie, indem sie absichtlich gegen Genre-Konventionen verstießen. Typisch für New Hollywood sind inhaltliche oder filmästhetische Experimente mit ambivalenten Außenseitern als Protagonisten, der Bruch mit traditionellen Erzählweisen und der Verzicht auf ein Happy End.

Die relativ kurze New-Hollywood-Ära gilt als eine der künstlerisch bedeutendsten Phasen des amerikanischen Films.

Bevor das New Hollywood erfolgreich war, gab es das klassische Hollywood-Kino – von vielen als „Golden Age“, als „goldene Ära“ bezeichnet. Unter dem Golden Age versteht man allgemein die Zeit zwischen den frühen 1930er und späten 1950er Jahren. Diese Hollywood-Ära wurde von den Produktionsstrukturen und den Genres geprägt, die sich bereits während der Stummfilmzeit herausgebildet hatten. Auch das Starsystem der Traumfabrik hatte sich bereits während der 1920er Jahre etabliert. Viele Filme des Golden Age können einem genau definierten Genre zugeordnet werden (Western, Komödie, Abenteuerfilm) und sind mit den dafür geeigneten Stars besetzt (Western – John Wayne; Komödie – Cary Grant; Abenteuerfilm – Errol Flynn). Während dieser Zeit hatten die großen Filmstudios jahrzehntelang die gesamte Produktions- und Verwertungskette unter Kontrolle – sie stellten die Filme also nicht nur her, sondern vertrieben sie auch über ihre eigenen Kinoketten.

Diese Produktionsstrukturen waren sowohl in kommerzieller wie künstlerischer Hinsicht ergiebig. Obwohl die Filmherstellung während der Golden Age sozusagen „automatisiert“ war, schufen Regisseure wie Frank Capra, Howard Hawks, John Ford, Alfred Hitchcock, John Huston, Fred Zinnemann oder Billy Wilder bedeutende Meisterwerke. Einige dieser Filme wirkten stilbildend und haben Maßstäbe gesetzt. Während des Golden Age arbeiteten viele der weltbesten Regisseure, Schauspieler, Autoren, Kameramänner oder Komponisten in Hollywood – nicht zuletzt wegen der sehr guten Verdienstmöglichkeiten. Die handwerkliche Grundqualität der Golden-Age-Filme ist deshalb in der Regel beachtlich.

Erfolgsrezepte wurden während des Golden Age jahrelang variiert (z. B. Tony Curtis als "Pretty Boy", Rock Hudson und Doris Day als Traumpaar der romantischen Komödie), und als das Fernsehen aufkam und zu einer ernsthaften Bedrohung wurde, reagierte Hollywood mit erfolgreichen Monumentalepen wie Die zehn Gebote (1956), Ben Hur oder Spartacus (1960). Viele der alten Hollywood-Filme spielten in einer Traumwelt und bedienten die eskapistischen Bedürfnisse eines Publikums, das im Kino nicht mit den sozialen Realitäten konfrontiert werden wollte.

In den frühen 1960er Jahren gelangte die Traumfabrik Hollywood mit ihren bewährten Rezepten an einen toten Punkt. Berühmte Regisseure wie Hitchcock oder Ford hatten ihr Hauptwerk abgeschlossen. Die legendären Golden-Age-Stars waren tot (Humphrey Bogart, Gary Cooper) oder kamen in die Jahre (Cary Grant, John Wayne). Und die großen Studios wurden von alten Männern wie Jack L. Warner geleitet, die teils seit der Stummfilmzeit ihren Posten bekleideten und keinen Kontakt mehr mit der gesellschaftlichen Realität hatten. Immer mehr Filme wurden am Publikum vorbei produziert, und in einem verzweifelten Versuch, ihre Zuschauer zurückzugewinnen, pumpten die Studios Mitte der 1960er Jahre enorme Summen in künstlerisch unbedeutende Monumentalfilme und Musicals, die niemand mehr sehen wollte. Die Zeit für eine grundlegende Erneuerung war gekommen.

Das künstlerische Vakuum, das Mitte der 1960er Jahre in Hollywood sichtbar wurde, ermöglichte es jungen Filmemachern, eine neue Art von Kino zu etablieren. Arthur Penn drehte mit Bonnie und Clyde (1967) einen erfolgreichen Gangsterfilm, dessen skeptische Anti-Establishment-Haltung – kombiniert mit einem lyrischen, modernen Erzählstil – haargenau den Zeitgeist traf. Ähnliches gelang Mike Nichols mit Die Reifeprüfung (1967), in dem Dustin Hoffman (dem mit dieser Rolle der Durchbruch gelang) als frustrierter College-Absolvent gegen die langweilige, moralisch korrupte Spießerwelt der Elterngeneration rebelliert.

Den ersten großen Erfolg verbuchte das New-Hollywood-Kino mit dem Road-Movie Easy Rider, den Regisseur Dennis Hopper 1969 zunächst unabhängig realisierte und der erst als fertiger Film von der Filmindustrie aufgekauft wurde. Die Hippie-Helden des Films – dargestellt von Dennis Hopper, Peter Fonda und Jack Nicholson – fallen mordlüsternen Hinterwäldlern zum Opfer. Der mit 400.000 Dollar billig produzierte Film wurde von der „Woodstock-Generation“ mit Begeisterung aufgenommen und weltweit zu einem großen Hit, der etwa 20 Mio. Dollar einspielte.

Der ehemalige Fernsehregisseur Robert Altman drehte mit M*A*S*H (1970) einen ätzend-satirischen Anti-Kriegsfilm über den Koreakrieg, dessen hippieske Helden (unter anderem Donald Sutherland) soldatische Tugenden ad absurdum führen. Der ehemalige Cutter Hal Ashby realisierte mit Harold und Maude (1971) und Das letzte Kommando (1973) zwei New-Hollywood-Filme mit einem ganz eigenen Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse. John Cassavetes arbeitete als Schauspieler in kommerziellen Hollywood-Produktionen (Das dreckige Dutzend) und sezierte als Regisseur die Krisen und Neurosen von Durchschnittsamerikanern in mittleren Jahren (Eine Frau unter Einfluß, 1974).

Hollywood-Veteran Sam Peckinpah realisierte in einem unverwechselbaren, kraftvoll-poetischen Stil pessimistische Spät-Western wie The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz (1969) oder Pat Garrett jagt Billy the Kid (1973). Peckinpahs sympathische Outlaws scheiterten – wie auch die liebenswerten Wildwest-Ganoven im Superhit Zwei Banditen (1969) – an einer massiv aufmarschierten Staatsmacht, die sie gnadenlos niederschoss. In dem unterhaltsam-satirischen Anti-Western Little Big Man (1969) spielte Dustin Hoffman einen freundlichen Anti-Helden inmitten der Indianerkriege. Die sympathischen Indianer des Films wurden von dem vermeintlichen Nationalhelden General Custer – der sich als Psychopath entpuppte – brutal abgeschlachtet.

Robert Altman verweigerte sich in McCabe & Mrs. Miller (1971) allen Regeln des Genres und zeigte illusionslose Glücksritter in einer verschlammten Western-Stadt. In Arthur Penns Duell am Missouri lieferte Marlon Brando 1975 als bizarrer Killer die Travestie eines Western-Schurken. Für Sydney Pollack spielte Robert Redford die Rolle eines jungen Trappers, der die Schönheit und Grausamkeit der Rocky Mountains kennenlernt (Jeremiah Johnson, 1971).

Der ehemalige Bühnenkomiker Woody Allen begann Ende der 1960er Jahre damit, die (Sexual-)Neurosen des modernen urbanen Mannes in originellen Komödien wie Der Stadtneurotiker (1977) zu thematisieren. Der bebrillte, schmächtige, hibbelige Allen, der als sein eigener Hauptdarsteller agierte, war einer der typischen Anti-Helden der Ära. Allen schrieb die Drehbücher, führte Regie und war der Hauptdarsteller. United Artists als sein Stammfilmverleih der 1970er Jahre ermöglichte ihm diese Freiheit und profitierte auch von dessen künstlerischen und kommerziellen Erfolg beim Publikum.

Mel Brooks gelang eine Reihe origineller Genre-Parodien wie z.B. Frankenstein Junior (1974) oder Silent Movie (1976), in denen das klassische Hollywood respektlos, doch liebevoll verulkt wurde.

George A. Romero begründete mit dem aggressiven No-Budget-Streifen Die Nacht der lebenden Toten (1969) den modernen Horrorfilm. Die Bedrohung ging von zu Zombies mutierten Bürgern aus. John Carpenter drehte eine Reihe brillanter, niedrig budgetierter Thriller wie Assault – Anschlag bei Nacht (1976) und Halloween – Die Nacht des Grauens (1978), die sich durch ihre düstere, pessimistische Grundhaltung auszeichneten. Im Horror-Kultfilm Texas-Kettensägenmassaker (1974) von Tobe Hooper wurden friedliche Hippies in der US-Provinz von psychopathischen Farmern abgeschlachtet. In Rosemaries Baby (1968), Der Exorzist (1973) und Das Omen (1975) sorgten „Teufelskinder“ für Angst und Schrecken – alle drei Filme konnten auch als Allegorien auf den damals aktuellen Generationenkonflikt interpretiert werden.

Der amerikanische Science-Fiction-Film dieser Ära zeichnet sich durch eine durchweg zivilisationskritische, pessimistische Stimmung aus. In Planet der Affen (1968) und Der Omega-Mann (1970) erlebt Charlton Heston in postapokalyptischen Welten beklemmende Abenteuer. Jahr 2022… die überleben wollen (1973; wieder mit Heston) zeigt die Endphase der westlichen Zivilisation, die von Smog, Umweltverschmutzung und einem neuen Kannibalismus geprägt ist. In Lautlos im Weltraum (1972) von Douglas Trumbull werden die letzten Wälder des Planeten Erde in einem Gewächshaus-Raumschiff gepflegt (das auf höheren Befehl gesprengt werden soll). In Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All (1971) von Regie-Veteran Robert Wise attackieren außerirdische Mikroorganismen ein Geheimlabor, in Crazies (1973) von George A. Romero lassen biologische Kampfstoffe friedliche Dorfbewohner zu Killern mutieren. 2001: Odyssee im Weltraum ist ein sehr bekannter und einflussreicher US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1968. Die Regie führte Stanley Kubrick.

John Carpenter zeigte in Dark Star – Finsterer Stern (1974) die absurden Abenteuer einer Raumschiffbesatzung, die damit beauftragt ist, „instabile Planeten“ zu sprengen. In THX 1138 (1971) von George Lucas rebellieren die kahlgeschorenen Opfer einer aseptischen Zukunftsdiktatur gegen ihre Peiniger. Phase IV (1974) von Saul Bass zeigt ein Wissenschaftler-Team im vergeblichen Kampf gegen die überlegene Intelligenz eines Ameisen-Kollektivs. Ridley Scotts stilbildender Kultfilm Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1978) erzählte in alptraumhaften Bildern, wie eine Raumschiffbesatzung von einem unbesiegbaren Außerirdischen dezimiert wird. Eine totalitäre, post-apokalyptische Gesellschaft und deren Befreiung wird in Flucht ins 23. Jahrhundert (1976) von Michael Anderson gezeigt.

Die populäre Musik der 1960er und 1970er Jahre wurde in vielen New-Hollywood-Filmen als Soundtrack eingesetzt. Parallel dazu entstanden auch reine Musikfilme wie Head (1968), in dem Regisseur Bob Rafelson (nach einem Drehbuch von Jack Nicholson) die überdreht-psychedelischen Abenteuer der Retortenband The Monkees schilderte (Vorbild waren die stilprägenden Beatles-Filme von Richard Lester). D.A. Pennebaker dokumentierte in Don't look back (1967) eine Bob-Dylan-Tournee und in Monterey Pop (1968) das gleichnamige Musikfestival. Michael Wadleighs Woodstock-Film (1970) wurde zu einem Zeitdokument der Flower-Power-Generation. Martin Scorsese dokumentierte in The Last Waltz (1978) das Abschiedskonzert der Rock-Band The Band.

Bei den meisten New-Hollywood-Filmen gewann die Person des Regisseurs eine zentrale Bedeutung bei der Produktion. War in früheren Zeiten oft der Produzent oder Studioboss die entscheidende Figur bei der Herstellung eines Films, rückten die Regisseure nun in die wichtigste Machtposition vor.

Die meisten von ihnen sahen sich in der Tradition des europäischen Autorenfilms als den so genannten „auteur“ ihrer Werke, der in die Produktion, die Drehbucherstellung, den Schnitt involviert war. Tatsächlich gingen viele der inhaltlichen und stilistischen Entwicklungen des New Hollywood auf die wegweisenden Filme der französischen Nouvelle Vague zurück.

Die meisten New-Hollywood-Regisseure waren von den Qualitäten des europäischen Kinos begeistert und bewunderten Regisseure wie François Truffaut, Jean-Luc Godard, Jean Renoir, Ingmar Bergman, Federico Fellini, Luchino Visconti oder Michelangelo Antonioni. Sie hatten für die standardisierten Kommerzfilme Hollywoods nur Verachtung übrig und wollten einer individuellen Vision folgen. Sie wollten Filme drehen, die tiefgründig, subtil und künstlerisch relevant waren.

Mehr noch als beim europäischen Autorenfilm blieb dabei der Kreis der Personen, die eine Chance erhielten, als Regisseur zu arbeiten, auf Männer beschränkt.

New-Hollywood-Filme waren meist nahe an der gesellschaftlichen Realität und nahmen oft die Themen der Protestbewegungen auf, die gegen die erstarrten sozialen Strukturen und den Vietnamkrieg rebellierten und eine gesellschaftliche Liberalisierung forderten. In einigen New-Hollywood-Filmen wurde die populäre Musik dieser Ära eingesetzt: Bob Dylan, Cat Stevens, Simon and Garfunkel, The Doors, Steppenwolf, The Rolling Stones.

New-Hollywood-Geschichten spielten nicht in einer hermetischen Traumwelt, sondern erzählten in der Regel von echten Menschen mit realen Problemen. Die Protagonisten wurden nicht heroisiert, sondern in ihren Handlungen und Motiven hinterfragt und analysiert. Viele von ihnen gingen an den Realitäten zugrunde oder wurden in ihrem – oft tödlichen – Scheitern zu Märtyrern, die „das System“ im moralischen Sinne besiegt hatten.

Die Vertreter der staatlichen Autoritäten waren korrupt, psychopathisch, intrigant. Mächtige Männer und hohe Funktionsträger erwiesen sich als moralische Bankrotteure. Undurchsichtige Geheimdienst-Intrigen bedrohten harmlose Durchschnittsbürger. Hinter den Fassaden der Wohlanständigkeit taten sich Abgründe auf. Das New Hollywood spiegelte auf diese Weise die Verunsicherung und die Paranoia der Vietnam- und Watergate-Ära wider. Noch während das New Hollywood seine größten Erfolge feierte, wurde Präsident Richard Nixon als Lügner entlarvt und musste zurücktreten.

Auf der technischen Seite wurde die neue Art des Geschichten-Erzählens durch kleine, handliche Kameras und empfindlicheres Filmmaterial möglich. Die Filmemacher konnten die Studios verlassen und vor Ort drehen, teilweise in einem fast dokumentarischen Stil ohne zusätzliches Licht. Der typische Look vieler Filme dieser Ära hat genau diesen Charme des inszenierten Dokumentarfilms (Asphalt-Cowboy, Hexenkessel, French Connection – Brennpunkt Brooklyn). Dieser „realistische“ Ansatz, der den objektiven Blick auf die Welt zum Ausdruck bringen wollte, wurde oft kombiniert mit einer widersprüchlich scheinenden Technik, dem „Expressionistischen“ – einem erhöhten Einsatz von Stilmitteln, um die Subjektivität des Sehens zu unterstreichen. Vorläufer des realistischen Ansatzes waren vor allem die Werke von Dokumentarfilmern wie Richard Leacock, D.A. Pennebaker, David und Albert Maysles.

Die Rollen im New-Hollywood-Kino wurden in der Regel nicht mit etablierten Hollywood-Stars besetzt (für die in den späten 1960ern in vielen Fällen ein Karriere-Abstieg begann). Stattdessen kamen unangepasste, unglamouröse, doch hochtalentierte Darsteller zum Einsatz, die einen ganz neuen Realismus in ihr Spiel einbrachten: Gene Hackman, Robert Duvall, Martin Sheen, John Cazale, Gene Wilder, Richard Dreyfuss, Donald Sutherland, Elliott Gould oder Bruce Dern. Viele von ihnen kamen vom New Yorker Off-Broadway und hätten im alten Hollywood-System bestenfalls Nebenrollen erhalten. Als die wichtigsten Schauspieler der Ära erwiesen sich Jack Nicholson, Robert De Niro, Dustin Hoffman und Al Pacino. Sie stiegen durch ihre intensiven Rollengestaltungen zu Superstars auf und konnten sich für Jahrzehnte an der Spitze von Hollywood halten.

Andere Darsteller entsprachen zwar äußerlich dem Typus des Filmstars, brachten aber eine skeptische, „unglamouröse“ Grundhaltung in ihr Spiel ein. Warren Beatty und Robert Redford, die bereits Anfang der 60er Jahre in Hollywood aktiv gewesen waren, erreichten erst während der New-Hollywood-Ära Top-Star-Status. Beide profilierten sich auch als Regisseure und Produzenten. Auch die gutaussehenden Darsteller Ryan O'Neal, Burt Reynolds und Jon Voight spielten wichtige New-Hollywood-Rollen. Top-Stars, die bereits in den 1950er oder gar 1940er Jahren erfolgreich gewesen waren, z.B. Paul Newman und Burt Lancaster, arbeiteten ebenfalls für die wichtigsten Regisseure der Ära. Der legendäre Marlon Brando wurde nach einem jahrelangen Karrieretief erfolgreich reaktiviert und spielte unter anderem die berühmte Rolle des „Paten“.

Da die New-Hollywood-Filme in der Regel „männliche“ Themen behandelten und mit männlichen Hauptdarstellern gedreht wurden, konnten sich während dieser Ära nur relativ wenige Schauspielerinnen durchsetzen. Wichtige Protagonistinnen des New-Hollywood-Kinos waren Faye Dunaway, Jane Fonda, Barbra Streisand, Diane Keaton, Jill Clayburgh, Ali McGraw, Ellen Burstyn oder Karen Black.

Pauline Kael, Amerikas einflussreichste Filmkritikerin, förderte das New-Hollywood-Kino durch positive Artikel und Besprechungen und war mit einigen der Protagonisten befreundet.

In den frühen 1970er Jahren erreichte das New-Hollywood-Kino seinen künstlerischen und kommerziellen Höhepunkt. Regisseure, die kurz davor noch Low-Budget-Filme gedreht hatten, eroberten sich ein weltweites Massenpublikum.

William Friedkin inszenierte 1971 mit French Connection – Brennpunkt Brooklyn den Prototyp des modernen Polizeifilms und zeigte Gene Hackman als fanatischen, latent rassistischen Drogenfahnder. Friedkin toppte diesen Erfolg zwei Jahre später mit dem unglaublich erfolgreichen, auch künstlerisch überzeugenden Horrorklassiker Der Exorzist, der zu einem weltweit diskutierten Phänomen wurde.

Der Film-Narr Peter Bogdanovich war zuerst mit dem melancholischen Coming-of-Age-Film Die letzte Vorstellung (1970) und dann mit der übermütigen Komödie Is’ was, Doc? (1972) sehr erfolgreich.

Der Pole Roman Polanski lebte seit vielen Jahren in Hollywood und überzeugte Kritik und Publikum mit dem doppelbödigen, brillant inszenierten Krimi Chinatown (1974), in dem Jack Nicholson eine denkwürdige Vorstellung als Privatdetektiv mit aufgeschlitzter Nase gibt.

Noch erfolgreicher war der Italo-Amerikaner Francis Ford Coppola, der 1972 mit dem Mafia-Epos Der Pate Kritik und Publikum faszinierte. Der Pate, für viele der beste Film aller Zeiten, zeigte Marlon Brando in der gerne parodierten Rolle des barocken Mafia-Chefs, dessen altmodische Ehrbegriffe von seinen skrupellosen Nachfolgern und Konkurrenten nicht geteilt werden. Mit dem ebenso brillant inszenierten Nachfolger Der Pate II (1974) und dem faszinierenden Vietnam-Epos Apocalypse Now (1979) etablierte sich Coppola als wichtigster Regisseur der 1970er Jahre.

Den Filmen von Coppola, Friedkin und Bogdanovich ist gemein, dass sie den radikalen Chic des New Hollywood in einen gemäßigten, massentauglichen Stil transformierten. Dass sie damit auch den Niedergang des New Hollywood einläuteten, indem Sie das Blockbuster-Kino erfanden, konnte wohl niemand ahnen.

Regisseur Martin Scorsese war Italo-Amerikaner wie Coppola. Wie dieser und viele andere New-Hollywood-Stars und -Regisseure kam er aus der Schule des B-Movie-Produzenten Roger Corman, der sich ein gut funktionierendes und sehr lukratives Off-Hollywood-Studiosystem aufgebaut hatte. Hier erlernten die späteren Regie-Stars ihr Handwerk, und Darsteller wie Nicholson, Hopper, De Niro, Dern oder Sylvester Stallone spielten bei Corman ihre ersten Rollen.

Scorsese überzeugte zunächst 1973 mit Hexenkessel, einem betont realistischen Porträt New Yorker Straßenganoven. 1976 gelang ihm mit Taxi Driver ein zeitloses Meisterwerk. Robert De Niro brillierte in der Rolle eines entwurzelten Vietnam-Veteranen, der in den Straßen von New York einen Rachefeldzug startet. Das beklemmende Boxerdrama Wie ein wilder Stier – mit einer legendären Darstellung De Niros – wurde 1980 ein weiterer Klassiker.

Bis Mitte der 1970er Jahre drehten etablierte New-Hollywood-Veteranen wie Nichols, Altman oder Penn mit wechselndem, oft nachlassendem Erfolg regelmäßig Filme. Andere Regisseure wie z.B. George Roy Hill, Sydney Pollack, Milos Forman oder Alan J. Pakula fertigten in einem modernen, interessanten, kommerziell erfolgreichen Stil Filme wie Der Clou (1973), Einer flog über das Kuckucksnest (1975) oder Die Unbestechlichen (1976), die sich dezent die Traditionen des New Hollywood nutzbar machten, aber betont massenkompatibel inszeniert wurden.

Der Niedergang des New Hollywood vollzog sich parallel zum Aufstieg der Regisseure George Lucas und Steven Spielberg. Der ehemalige Fernsehregisseur Spielberg, der mit dem Thriller Duell (1971) auf sich aufmerksam gemacht hatte, war mit der ambitionierten Bonnie-&-Clyde-Variante Sugarland Express (1973) an den Kinokassen nicht erfolgreich. Sein Nachfolgefilm Der weiße Hai (1975) wurde dagegen ein kommerzieller Hit. Der weiße Hai wurde zu einer Art Blaupause für alle künftigen Sommer-Blockbuster. Mit dem optimistischen, visuell spektakulären UFO-Film Unheimliche Begegnung der dritten Art setzte Spielberg 1978 ein deutliches Gegengewicht zu den apokalyptischen Science-Fiction-Visionen der vorangegangenen Jahre.

Noch erfolgreicher als Spielberg war zu dieser Zeit George Lucas, dem 1973 mit dem wehmütigen American Graffiti ein erster Hit gelungen war. 1977 sprengte er mit dem Weltraumabenteuer Krieg der Sterne alle Rekorde und etablierte eine Art popkulturelle Ersatzreligion. Krieg der Sterne war ein guter, emotional ansprechender Science Fiction, der den Kampf zwischen Idealisten (Gut) und Egoisten (Böse) glorifiziert. Auf Jahrzehnte hinaus definierte er die neue, global akzeptierte Hitfilm-Formel von Hollywood (die Guten besiegen die Bösen, der Junge kriegt das Mädchen, viele Spezialeffekte). Der Blockbuster-Film inklusive weltweitem Merchandising (zwei Fortsetzungen und drei Prequels) wurde zu einem Erfolgsrezept, das Hollywood bis heute anwendet.

Mit dem Auftauchen von Spielberg und Lucas, die den „positiven“ Blockbuster-Film etablierten, war der Niedergang des „alten“, skeptischen, kritischen New Hollywood besiegelt. Nach dem Ende des Vietnam-Krieges und dem Sturz Richard Nixons wollte das Massenpublikum wieder leichte und positive Filme mit Happy-End sehen, die gut zu konsumieren waren und statt die gesellschaftlichen Verhältnisse zu hinterfragen, klare Darstellungen von Richtig und Falsch lieferten. Da die meisten New-Hollywood-Regisseure parallel dazu entweder künstlerisch ausbrannten oder an ihrer eigenen Egomanie scheiterten, gab es plötzlich keine Basis mehr für ihre Art von Kino. Als Ende der 1970er Jahre teuer produzierte Anti-Establishment-Streifen wie Heaven's Gate, The Blues Brothers oder 1941 – Wo bitte geht's nach Hollywood kommerziell scheiterten, stellten die Studios ihre Produktion radikal auf stromlinienförmige Hit-Filme um. Dabei wurde auch gezielt die Macht der Regisseure beschnitten.

Während der Reagan-Ära der 1980er Jahre etablierte sich ein optimistisch-patriotisches Hit-Kino (Rambo 2 – Der Auftrag, Top Gun). Spielberg und Lucas festigten ihre Position, indem sie als Regisseure/Produzenten im Fließband-Stil kommerziell höchst erfolgreiche Serienfilme herstellten (Krieg der Sterne, Indiana Jones, Zurück in die Zukunft), die harmloses Entertainment boten und durch teure Spezialeffekte aufgewertet wurden. Aufwändige Actionfilme ohne inhaltliche Ambitionen wie Aliens – Die Rückkehr oder Stirb langsam wurden zu weltweiten Hits und begründeten ein erfolgreiches neues Sub-Genre. Die Oberflächenreize von Werbespots und Musikvideos wurden erfolgreich für die große Leinwand adaptiert (Flashdance, 9 1/2 Wochen).

Wichtige New-Hollywood-Filmemacher wie Coppola, Penn oder Nichols drehten währenddessen als Auftragsregisseure Routinefilme. Die Karrieren von Friedkin, Bogdanovich, Ashby, Altman, Scorsese stagnierten.

Die Ära des New Hollywood war für immer vorbei, auch wenn Veteranen wie Altman oder Scorsese in den 1990er Jahren bei der Kritik wieder Erfolge feiern konnten.

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Henry Fonda

Henry Fonda während des zweiten Weltkriegs

Henry Fonda, (* 16. Mai 1905 in Grand Island, Nebraska; † 12. August 1982 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler. Er gilt als einer der bedeutendsten US-amerikanischen Charakterdarsteller. Er ist der Vater von Jane Fonda und Peter Fonda sowie der Großvater von Bridget Fonda.

Henry Fonda wird in Grand Island (Nebraska) als Sohn eines Druckers geboren und plant zunächst eine Karriere als Journalist. Mitte der 20er Jahre schließt er sich einer Amateurtheatertruppe an, die von Dorothy Brando (Mutter von Marlon Brando) geleitet wird. An der Universität von Minnesota trifft Fonda auf James Stewart, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden wird. Stewart und Fonda spielen Theater in New York und bewohnen zusammen ein kleines Appartement. Mitte der 30er Jahre erhalten die beiden Schauspieler die ersten Angebote aus Hollywood. 1931 bis 1932 ist Fonda in erster Ehe mit seiner Kollegin Margaret Sullavan verheiratet.

Im Jahr 1935 dreht Henry Fonda seinen ersten Film: Der Farmer will heiraten ist die Adaption eines Bühnenstücks, mit dem er bereits am Broadway erfolgreich war. Ab 1936 ist Fonda mit Frances Seymour Brokaw verheiratet – aus der Ehe gehen die beiden Kinder Jane und Peter hervor, die später ebenfalls als Schauspieler erfolgreich sind. Der gutaussehende, hochtalentierte Fonda wird in Hollywood schnell zu einem populären Star und spielt sofort unter Top-Regisseuren wie Fritz Lang oder William Wyler. In Jesse James – Mann ohne Gesetz tritt er neben Tyrone Power in der Titelrolle als „Frank James“ auf. John Ford gibt Fonda die wichtige Hauptrolle in Der junge Mr. Lincoln (1939) und engagiert ihn 1940 für seine meisterhafte Steinbeck-Verfilmung Früchte des Zorns, wo Fonda der Rolle des Tom Joad nahezu mythische Dimension verleiht. (Fonda ist für einen Oscar nominiert, verliert aber gegen seinen Freund James Stewart, der den Oscar für seine Hauptrolle in Die Nacht vor der Hochzeit erhält).

Der Erfolg von Früchte des Zorns etabliert Henry Fonda als einen der großen Charakterdarsteller seiner Generation. Während die meisten Hollywood-Stars nur in Kinofilmen auftreten, arbeitet Fonda während seiner gesamten Filmkarriere regelmäßig als Theaterschauspieler. In den 40er Jahren spielt Fonda unter Regisseuren wie Fritz Lang oder John Ford wichtige Rollen in Western-Klassikern wie Ritt zum Ox-Bow (1943), Faustrecht der Prärie (1946) oder Bis zum letzten Mann (1948). Fondas Image ist das des aufrechten, moralisch integren Amerikaners.

Im Jahr 1950 stirbt Fondas Frau durch Selbstmord. Er dreht erst fünf Jahre später seinen nächsten Film: 1955 stellt er in Mister Roberts einen Marineoffizier dar, nachdem er die Rolle jahrelang auf der Bühne gespielt hatte. Fonda spielt für Alfred Hitchcock in Der falsche Mann (1956) und dreht 1957 unter Sidney Lumet einen seiner berühmtesten Filme: Im Gerichtsdrama Die zwölf Geschworenen brilliert er als skeptischer Geschworener, der einen Jungen vor der Verurteilung bewahrt. In dem Kalter-Krieg-Drama Angriffsziel Moskau (1964) spielt er den amerikanischen Präsidenten. 1965 übernimmt er die Hauptrolle im Zweiten-Weltkriegs-Streifen Die letzte Schlacht. 1968 besetzt ihn Regisseur Sergio Leone radikal gegen sein Image und gibt ihm so seine vielleicht bekannteste Rolle: Im Kult-Western Spiel mir das Lied vom Tod liefert er als eiskalter Auftragskiller, der ganze Familien auslöscht, eine unvergessliche Darstellung.

In den 70er Jahren ist der alternde Charakterdarsteller bei der Rollenauswahl nicht mehr so wählerisch und tritt häufig in kommerzieller angelegten Filmen wie Schlacht um Midway (1976) oder Meteor (1979) auf. Sergio Leone gibt ihm (als Produzent) in der amüsanten Westernkomödie Mein Name ist Nobody (1973) die schöne Rolle eines legendären Westernhelden, der sich mit einem jungen Bewunderer (Terence Hill) anfreundet. 1981 überreicht Robert Redford dem greisen Schauspieler einen Ehren-Oscar für sein herausragendes Lebenswerk. 1982, nur wenige Monate vor seinem Tod, erhält Fonda erstmals einen Oscar für eine von ihm gespielte Rolle: Neben Katharine Hepburn und seiner Tochter Jane war er in Am goldenen See als verbitterter Rentner aufgetreten. Henry Fonda, der fünf Mal verheiratet war, stirbt am 12. August 1982.

In seinen letzten Lebensjahren äußerte er sich betont abfällig über die Politik seines Ex-Kollegen Ronald Reagan, der 1980 als Präsident ins Weiße Haus gewählt worden war.

Henry Fonda wurde im Lauf der Jahrzehnte zu einer amerikanischen Ikone, die von seinen Landsleuten in beispielloser Weise verehrt wurde. Durch seine eindringliche Darstellung moralisch unfehlbarer Männer, die stets verantwortungsvoll handelten, verkörperte er die amerikanischen Tugenden in ihrer reinsten Form. Mehrmals stellte er amerikanische Präsidenten dar. Fonda räumte allerdings ein, dass es unmöglich sei, in der Realität ein ebenso ehrenhaftes Leben wie seine Leinwandcharaktere zu führen.

Bei Kritik und Publikum hat sich Henry Fonda eine einzigartige Reputation erworben. Der schlanke, aristokratische, auch im Alter attraktive Schauspieler mit den legendär blauen Augen war für seinen naturalistischen Darstellungsstil bekannt. Er spielte betont schnörkellos und zurückgenommen und überzeugte durch die außergewöhnliche Intensität seiner Rollengestaltungen. Fonda hielt wenig von der psychologisierenden Schauspielmethode des Method Acting, die der Schauspiellehrer Lee Strasberg propagierte und als dessen herausragendster Vertreter Marlon Brando gilt. Strasberg hingegen bezeichnete Fonda als „den besten Method Actor von uns allen“.

Henry Fonda gilt als einer der bedeutendsten Schauspieler der Filmgeschichte.

Fonda wurde hauptsächlich von dem deutschen Schauspieler Wilhelm Borchert synchronisiert. Außerdem liehem ihm noch Siegmar Schneider, Jürgen Thormann, Friedrich Schoenfelder, Helmo Kindermann oder Ernst Fritz Fürbringer ihre Stimmen.

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Second Skin – Mörderisches Puzzle

Second Skin – Mörderisches Puzzle (Second Skin) ist ein kanadisch-südafrikanisch-britischer Thriller von Darrell Roodt aus dem Jahr 2000.

John arbeitete in der Vergangenheit für die Mafia als Buchmacher. Er hatte eine Liebesbeziehung mit der Geliebten des Mafiabosses. Als dieser von der Liebesbeziehung erfuhr, wurde die Geliebte getötet und John verfolgt. Mit 2 Millionen Dollar tauchte John unter. Mit chirurgischen Eingriffen und einer anderen Identität (Sam Kane) führt er nun eine Buchhandlung. Kane lernt Crystal Ball kennen, die nach einem Unfall ihr Gedächtnis verliert. Kane und Ball verlieben sich.

Später stellt sich heraus, dass Ball eine Killerin ist, die vor ihrem Unfall mit der Tötung von Kane beauftragt wurde. Crystal erinnert sich wieder jedoch kann sie Kane nicht töten. Als bei einem Zusammentreffen die Liebesbeziehung zwischen Kane und Crystal auffliegt, tötet der Killer-Partner von Crystal den Mafiaboss und seine Kompanen. Kane und Crystal ziehen zusammen. Als Kane Crystal die Millionen in der Buchhandlung zeigt, taucht eine geheimnisvolle Frau auf. Es stellt sich heraus, dass sie sowohl die Geliebte als auch die Komplizin von Crystal ist. Kane wird von der geheimnisvollen Frau in der Buchhandlung umgebracht.

Kurt Dahlke schrieb im Apollo Guide, das Sehen des Films sei derartiger Zeitverlust, dass jemand, der masochistisch genug veranlagt wäre, es zu tun, dadurch wütend würde. Die Dialoge seien „abgedroschen“ und auf dem Niveau eines „Grundschultheaters“ („grade-school thespian“), die Handlung lasse keine Klischees aus. Es gebe keine plausible Motivation für die Handlungen der Charaktere. Eine der Szenen, die unnötig aus drei Einstellungen gefilmt würde, wirke derart „dämlich“ und „lächerlich“, dass man sie sehen müsse, um es zu glauben. Der Kritiker fasste zusammen, dass er viele schlechte Filme gesehen habe; dieser gehöre zu den „schlechtesten der schlechtesten“ („this humourless junker is among the worst of the worst“).

Christopher Null schrieb auf efilmcritic.com, den Film könne man nur Masochisten empfehlen. Er sei als ein Starvehikel für Natasha Henstridge konzipiert; sein Drehbuch sei derart schlecht („ultra low-grade material“), dass Null schockiert wäre, würde sich nicht ein Computer als der wahre Drehbuchautor erweisen.

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „fadenscheiniger Thriller“ mit einem unoriginellen Drehbuch. Der Zuschauer rätsele, „warum Natasha Henstridge und Peter Fonda diese mediokren Rollen reizten“.

Der Film wurde in Kapstadt gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 3,5 Millionen US-Dollar.

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Deutsches Zweirad- und NSU-Museum

Deutsches Zweirad- und NSU-Museum (Neckarsulm)

Das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum in Neckarsulm befindet sich im Deutschordensschloss und wurde 1956 eröffnet. Es zeigt eine umfangreiche Sammlung von den Anfängen des Fahrrades über historische Motorräder bis hin zu modernsten Rennmaschinen. Mit etwa 350 Ausstellungsstücken ist es die größte historische Sammlung dieser Art in Deutschland. Eine ständige Sonderausstellung dokumentiert außerdem die Geschichte der ehemaligen Firma NSU, die seit 1880 eng mit der Geschichte Neckarsulms verbunden ist. Außerdem werden vom Team des Museums seit 1971 zusätzlich mehrmonatige Sonderausstellungen zum Thema Zweirad oder zu anderen Themen organisiert.

Neckarsulm und NSU wurden früher oft in einem Atemzug genannt. In Neckarsulm wurde zwar nicht das Rad erfunden, aber die Fa. NSU stellte als eine der ersten Firmen der Welt ab 1886 Fahrräder und ab 1901 Motorräder her. Deshalb lag die Idee nahe, in Neckarsulm ein Zweirad-Museum aufzubauen. Ein wichtiger Grund war außerdem die Zweiradkrise Mitte der 1950er Jahre. Für spätere Generationen sollte die, wie man damals meinte, aussterbende Zweirad-Technik dokumentiert und überliefert werden. Mit Unterstützung der Fa. NSU und des Deutschen Museums München, vor allem seines Abteilungsleiters Dipl.-Ing. Max Rauck, wurde auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Dr. Hans Hoffmann im ehemaligen Deutschordensschloss das Deutsche Zweirad-Museum eingerichtet. Es wurde unter Anwesenheit von in- und ausländischen Gästen am Pfingstsamstag, den 19. Mai 1956 feierlich eröffnet. Die Ausstellung umfasste damals rund 70 Exponate, die auf 600 m² präsentiert wurden. Im Jahre 1971 gab es die erste Sonderausstellung zum Thema Weltrekordfahrzeuge. In den Jahren von 1956 bis 1977 zählte das Museum rund eine halbe Million Besucher. Die Ausstellungsfläche und die Anzahl der Exponat wurden fortlaufend vergrößert. 1981 wurden 200 Ausstellungsstücke auf 900 m² gezeigt und 1984 wurde die Fläche nochmals auf 1200 m² erweitert. 1986 eröffnete die NSU-Abteilung, und das Museum erhielt seinen heutigen Namen: „Deutsches Zweirad- und NSU-Museum“. Ab 1989 erfolgte der Umbau des Museums. Dabei wurden die beiden historischen Gebäude Bandhaus und Amtshaus (Palas) durch ein modernes Stahlglas-Rampentreppenhaus verbunden. Der Name Treppenhaus ist dabei irreführend, da die einzelnen Etagen über schiefe Ebenen barrierefrei auch für Rollstuhlfahrer leicht zu erreichen sind. 1991 wurde das Museum auf einer Fläche von knapp 2000 m² mit 350 Exponaten wiedereröffnet. Im Jahre 2005 begann die Neukonzeption des Museums mit einer Neugestaltung der Rennsportabteilung im zweiten Obergeschoss. Die neue Konzeption wurde im Jubiläumsjahr 2006 am 8. und 9. April mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt.

Die Fahrrad-Abteilung befindet sich im Erdgeschoss und beginnt direkt links nach dem Eingang. An 40 Modellen wird die Entwicklung des Fahrrades dokumentiert. Diese Abteilung beginnt mit den ersten Versuchen des badischen Forstmeisters Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn, der 1817 seine zweirädrige Laufmaschine konstruierte. Der Franzose Pierre Michaux entwickelte diese Idee weiter, indem er die bisherige Laufmaschine mit einer Tretkurbel im Vorderrad ausstattete, welches das Zweirad in dauernder gleichmäßiger Bewegung hielt. Die weitere Veränderung zum klassischen Hochrad von James Starley, erwies sich aber als Fehlentwicklung. Der entscheidende Entwicklungsschritt kam vom Neffen James Starleys, vom Engländer John Kemp Starley, der 1884 das Urmodell unseres heutigen Fahrrades konstruierte. Er verlagerte den Antrieb auf das Hinterrad, indem er dieses und die Tretkurbel über verschieden große Zahnräder mit einer Kette verband. Er nannte diesen Fahrradtyp „Rover“. Die dritte Version dieses „Rover-Rades“ von 1888 gilt heute als Prototyp des modernen Fahrrades. Diese Entwicklung ist in der Fahrradabteilung vollständig dargestellt und wird durch verschiedene andere Exponate, wie zum Beispiel Kleidung aus dieser Zeit, Kinderräder, Dreiräder, Holländer und Spielzeug aus dieser Epoche ergänzt.

Die Motorrad-Abteilung musste auf Grund des Umfanges von über 250 Motorrad-Oldtimern aller bekannter Hersteller der Welt in drei Unterabteilungen aufgeteilt werden. Sie erstreckt sich dabei vom ersten über das Zwischengeschoss bis in das zweite Obergeschoss, in dem auch modernere Modelle zu sehen sind. Es ist ein Querschnitt über die komplette Motorradgeschichte von 1885 bis heute zu sehen. Gezeigt werden unter anderem viele Modelle von Herstellern mit bekannten und klangvollen Namen wie: Adler, A.J.S., BMW, DKW, Douglas, Hercules, Honda, Horex, Husqvarna, Kawasaki, Kreidler, Maico, Mars, Megola, MZ, Norton, Opel, Puch, Scott, Standard, Triumph, Victoria, Vincent, Wanderer, Windhoff, Yamaha, Zündapp.

Im ersten Obergeschoss befinden sich die Motorräder aus den Jahren 1885 bis 1929. Der sogenannte „Reitwagen“ von Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach war das erste Zweirad mit Verbrennungsmotor, den sie 1885 in ein zweirädriges Holzgestell einbauten. Das Museum zeigt einen Nachbau dieses „Ur-Motorrades“ von etwa 1900. Zur selben Zeit hatte Carl Benz in Mannheim seinen dreirädrigen Motorwagen vorgeführt. In folgenden Jahren experimentierten die Brüder Heinrich und Wilhelm Hildebrand zusammen mit Alois Wolfmüller und dem Mechaniker Hans Geisenhof an motorgetriebenen Fahrzeugen. Sie konstruierten 1894 in München ein Zweirad mit Rohrrahmen, in das ein liegender Zweizylindermotor eingebaut war. Wolfmüller und Geisenhof erhielten für dieses Fahrzeug 1894 das Deutsche Reichspatent Nr. 78553, in dem erstmals der Name „Motorrad“ erwähnt wurde. Dies war das erste serienmäßig hergestellte Motorrad der Welt. Im Museum kann man das Original des Versuchsmodells - das sogenannte „Hildebrand und Wolfmüller“ - von 1894 und eines der ersten Serienmotorräder besichtigen. Die weitere Entwicklung des Motorrads führte über die Stationen des 1901 gebauten „Neckarsulmer“ der NSU-Werke AG und des 1922 herausgebrachten „Reichsfahrtmodell“ von DKW. Ausgestellt sind weiterhin sowohl Modelle fast vergessener Marken wie Cyklon, De Dion Bouton oder Allright als auch Highlights wie das Windhoff-Motorrad von 1928, eine Indian Four oder ein Nimbus-Motorrad, um nur einige wenige zu nennen.

Im Zwischengeschoss zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss sind die Modelle von 1930 bis 1945 zu besichtigen, von denen einige im Krieg Verwendung fanden. So zum Beispiel eine Zündapp K800, die von der Wehrmacht genutzt wurde, eine BSA M20, die in der britischen Armee als Kradmeldermotorrad diente, oder das legendäre Kettenkrad HK 101 von NSU mit Opelmotor, das zu Rommels Afrika-Korps gehörte. Neben einer Standard Rex Sport von 1935, einer Sunbeam Modell 9 oder einer Dresch 500 von 1930 ist das eigentliche Highlight eine Brough Superior 11.50 von 1939, die auch als „Rolls-Royce“ unter den Motorrädern bezeichnet wird und von Lawrence von Arabien gefahren wurde. (Zurzeit befindet sich die Brough Superior bis Anfang 2007 im Sonderausstellungsraum im Erdgeschoss.) Außerdem gibt es in dieser Abteilung einen Lehrfilm der Dekra zu sehen, in dem über die Risiken des Zweiradfahrens informiert wird.

Diese Abteilung im zweiten Obergeschoss zeigt Motorräder der Nachkriegszeit, also aus der Zeit des Wirtschaftswunders der 1950er und 1960er Jahre. Insbesondere sind hier Motorroller wie Lambretta, Vespa, DKW Hobby oder Zündapp Bella zu sehen, die um eine Milchbar gruppiert sind. In dieser sind Marilyn Monroe und Elvis Presley aus Pappe dargestellt, da wohl viele diese Zeit zum Beispiel auch mit dem Rock ’n’ Roll verbinden. Neben bekannten deutschen Motorradmarken wie Adler, Horex, Triumph, Victoria, und Zündapp finden sich hier auch Motorräder italienischer Firmen – zum Beispiel Bianchi und Ducati – und die wohl bekannteste amerikanische Firma Harley-Davidson. Nicht zuletzt sind hier auch viele der bekannten japanischen Motorrad-Hersteller wie Kawasaki, Yamaha und Honda vertreten. Als Highlights in dieser Abteilung sind neben einer Hercules Wankel 2000, mit dem innovativen Wankelmotor, eine BMW K 1200 S aus dem Jahre 2006 und der Nachbau einer Harley Davidson „Easy Rider“ von 1987 (zur Zeit in der Sonderausstellung) aus dem gleichnamigen Film mit Peter Fonda zu sehen.

Die Rennsport-Abteilung befindet sich im zweiten Obergeschoss nach dem Aufgang links. Sie wurde im Jahre 2005 neu gestaltet und zeigt verschiedene Rennmotorräder in einer stilisierten Steilbahnkurve ähnlich der NSU-Einfahrbahn. Besondere Schmuckstücke der Sammlung sind die über 40 Rennmaschinen. Besonders fallen dabei die Kompressor-Boliden aus den 1930er und 1940er Jahren von BMW, DKW und NSU auf. Diese und andere Raritäten wurden von Spitzenkönnern wie Tom Bullus, Georg Meier, Heiner Fleischmann, Wilhelm Herz, H. P. Müller, Werner Haas, Dieter Baum, Toni Mang, Manfred Herweh und vielen anderen gefahren. Texte informieren über die Geschichte des Rennsports und werden durch Bilder und Kurzporträts berühmter Rennfahrer ergänzt.

In derselben Etage nach dem Aufgang rechts befindet sich die Sondersport-Abteilung, in der Geländesportmotorräder und Weltrekordfahrzeuge ausgestellt sind. Hier kann man die „BMW Enduro“, mit der Gaston Rahier die Rallye Paris-Dakar 1985 gewann, ebenso bewundern wie die wegen ihrer Form so genannte „Kreidler-Zigarre“ von 1965. Mit dieser stellte Rudolf Kunz mehrere Geschwindigkeitsweltrekorde auf den Salzseen von Utah (USA) auf. Bemerkenswert sind außerdem die zwei Dragster des Holländers Henk Vink. Sein Rocket-Bike mit einem Peroxyd-Raketenmotor mit einer Leistung von 2000 PS kann auf eine Geschwindigkeit von über 400 km/h beschleunigt werden.

Das Unternehmen von Christian Schmidt und Heinrich Stoll, das 1880 nach Neckarsulm verlegt wurde, produzierte zunächst Strickmaschinen. Die schwäbischen Tüftler erkannten aber die Zeichen der Zeit und stellten ab 1886 Fahrräder und ab 1901 Motorräder her. NSU wurde nach dem Zweiten Weltkrieg die größte Motorradfabrik der Welt. 1955 erreichte die Produktion mit 350.000 motorisierten Zweirädern den absoluten Höhepunkt. Nach der Zweirad-Krise 1956/1957 begann man neu mit dem „NSU Prinz“, der recht erfolgreich war. Die Ingenieure von NSU brachten immer wieder neue Ideen auf den Markt, so entwickelte man bei NSU den neuartigen, aber für die Serienproduktion ungeeigneten Drehkolbenmotor von Felix Wankel zum NSU-Wankel-Kreiskolbenmotor weiter. Dieser wurde zum Beispiel im legendären NSU Ro 80 eingebaut. 1969 fusionierte NSU mit der Auto Union GmbH zur Audi NSU Auto Union AG, die heute noch unter dem Namen Audi AG erfolgreich Autos produziert.

Das NSU-Museum ist im Kellergeschoss untergebracht. Dort wird anhand von mehr als 50 Ausstellungsstücken die Geschichte der ehemaligen Firma NSU dokumentiert. Es werden im Kellergewölbe unter dem ehemaligen Amtshaus die Anfänge der Fa. NSU mit dem ersten Hochrad von 1886 gezeigt sowie die Entwicklung der Motorräder von 1901 bis 1938 und zwei Autos, die bereits vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden. Im Zwischengang sind erfolgreiche Rennmotorräder zu sehen: unter anderem eine Sportmax von 1955 und eine Rennfox „Blauwal“ von 1954, mit der Werner Haas Weltmeister wurde. Im geräumigen Keller unter dem Bandhaus wird die Geschichte der Fa. NSU in den 1950er und 1960er Jahren präsentiert. Hier kann man sowohl die Motorräder der Baureihen Fox, Lux und Max sehen als auch das NSU Quickly, das zu seiner Zeit mit 980.000 Exemplaren meistverkaufte Moped der Welt. Aber auch Autos, die zur Glanzzeit des Unternehmens produziert wurden, sind hier ausgestellt: unter anderem ein NSU Prinz III von 1961 und ein NSU Ro 80 mit Wankelmotor von 1967. Damit soll dem Besucher verständlich gemacht werden, warum die Geschichte von NSU und Neckarsulm über ein Jahrhundert so eng miteinander verflochten war.

Die Exponate zeichnen sich durch ihren durchweg ausgezeichneten Restaurierungszustand aus und sind nach Angaben der Museumsleitung überwiegend fahrbereit. Fotografieren, Stativ und Blitz sind zulässig, die Innenraumgestaltung erlaubt auch mit indirektem Blitz gute Ergebnisse und die Exponate bieten oft eine freie Sichtlinie.

Da es unmöglich ist, die Vielzahl an interessanten Ausstellungsstücken hier darzustellen, sei nur eine ganz kleine Auswahl gezeigt.

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Source : Wikipedia