Penelope Cruz

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Geschrieben von tron 24/03/2009 @ 03:09

Tags : penelope cruz, schauspieler, kultur

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Penélope Cruz

Penélope Cruz (2006)

Penélope Cruz Sánchez (* 28. April 1974 in Alcobendas, Spanien) ist eine spanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin.

Penélope Cruz Sánchez wurde als Tochter von Eduardo Cruz, einem Automechaniker, und Encarna Sánchez, einer Sekretärin, geboren. Sie hat zwei jüngere Geschwister, Mónica, die ebenfalls Schauspielerin ist, und Eduardo, einen in Spanien bekannten Sänger.

Seit Anfang 2008 ist sie mit dem Schauspieler Javier Bardem verlobt.

Nachdem Cruz neun Jahre lang klassisches Ballett an Spaniens Nationalkonservatorium studiert hatte, setzte sie das Training unter einer Reihe prominenter Tänzer fort. Mit 15 gewann sie jedoch einen Talentwettbewerb und der daraus resultierende Vertrag brachte ihr verschiedene Rollen in spanischen Fernsehshows und Musikvideos, die ihr den Weg für eine Karriere auf der großen Leinwand ebneten. Ihr erster Auftritt, durch den sie innerhalb Spaniens zu einer gewissen Berühmtheit gelangte, war 1988 in dem Musikvideo „La Fuerza Del Destino“ der Popgruppe Mecano.

Cruz gab ihr Filmdebüt in El laberinto griego (1991) (The Greek Labyrinth) und ergatterte danach eine kleine Rolle in dem Timothy Dalton-Thriller Framed (1992, TV). Ihr dritter Film war der mit einem Oscar ausgezeichnete Belle Epoque (1992), in dem sie eine von vier Schwestern spielte, die um die Liebe eines attraktiven Deserteurs konkurrieren. Ihre Filmographie wuchs weiter um drei oder vier Filme jedes Jahr und bald war Cruz die führende Frau in Spaniens Kino. Live Flesh – Mit Haut und Haar (Carne trémula, 1997) eröffnete ihr die Möglichkeit mit Spaniens renommiertem Regisseur Pedro Almodóvar zu arbeiten (später war er ihr Ticket zum internationalen Film). Im selben Jahr spielte sie die Hauptrolle in dem Mysteryfilm Virtual Nightmare – Open Your Eyes (Abre los ojos, 1997), der mit ihr in derselben Rolle 2001 als Vanilla Sky für das amerikanische Kino mit Tom Cruise neu verfilmt wurde.

Einen Höhepunkt ihrer Karriere erlebte sie 1998, als sie für die Filmindustriekomödie Das Mädchen deiner Träume (La Niña de tus ojos, 1998) den Goya als beste Schauspielerin bekam. Cruz unternahm noch ein paar Ausflüge in englischsprachige Filme, aber ihr erster internationaler Hit war Almodóvars Oscar-gekrönter Alles über meine Mutter (Todo sobre mi madre, 1999), in dem sie eine schwangere, AIDS-kranke Nonne spielt. Der Film wurde mit Preisen und Lob überschüttet und Cruz war plötzlich auf beiden Seiten des Atlantiks sehr bekannt und begehrt.

Ihr nächstes großes Projekt war Woman on Top (2000), eine amerikanische Komödie über eine Köchin mit bezaubernden kulinarischen Fähigkeiten und einem schweren Fall von Reisekrankheit. Während sie in den USA war, spielte sie mit ihrem Gegenüber Johnny Depp in dem Drogenhandeldrama Blow (2001) und mit Matt Damon in Billy Bob Thorntons All die schönen Pferde (All The Pretty Horses, 2000). Trotz weiterer Hollywood-Filmrollen wie in Cameron Crowes Vanilla Sky (2001) und Breck Eisners Actionfilm Sahara (2005) blieb Cruz der Erfolg als Schauspielerin in den USA verwehrt und sie sorgte nur durch ihre Liaisons mit Filmpartner Tom Cruise (Vanilla Sky) und Matthew McConaughey (Sahara) für Schlagzeilen in der internationalen Boulevardpresse. 2006 kehrte sie in ihr Heimatland Spanien zurück und agierte erneut unter der Regie Pedro Almodóvars in Volver – Zurückkehren. Für ihre Leistung in der Tragikomödie erhielt Cruz im selben Jahr gemeinsam mit ihren Schauspielkolleginnen Carmen Maura, Lola Dueñas, Blanca Portillo, Yohana Cobo und Chus Lampreave den Darstellerpreis auf den 59. Internationalen Filmfestspielen von Cannes, Monate später den Europäischen Filmpreis 2006 als beste Darstellerin. 2007 wurde sie als beste Hauptdarstellerin erstmals für den Oscar nominiert. Ebenfalls Lob seitens der Kritiker erhielt sie für den Part der Maria Elena in Woody Allens Komödie Vicky Cristina Barcelona (2008), der ihr 2009 den Goya und den britischen BAFTA Award, sowie eine Golden-Globe-Nominierung und einen Oscar jeweils als Beste Nebendarstellerin einbrachte.

Ende November 2007 wurde bekannt, dass Penelope zusammen mit ihrer Schwester Mónica in dem neuesten Musikvideo ihres Bruders Eduardo mitspielen wird. Sie verkörpern zwei Pornostars.

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Oscarverleihung 2009

Der rote Teppich am Abend der Oscarverleihung 2009

Die Oscarverleihung 2009 fand am 22. Februar 2009 im Kodak Theatre in Los Angeles statt. Es war die 81. Verleihung des Academy Award seit der ersten Verleihung 1929. Im Jahr der Oscarverleihung werden immer Filme des Vorjahres ausgezeichnet, in diesem Fall die Filme des Jahres 2008. Wie die Academy Ende Dezember 2008 bekannt gab, qualifizierten sich 281 Filme für eine Nominierung in der Kategorie Bester Film.

Am 12. Dezember 2008 wurde von Seiten der Academy der australische Schauspieler Hugh Jackman zum Gastgeber der Oscargala ernannt, der am 22. Februar 2009 durch den Abend führte und eine Musicalnummer live aufführte. Die Verleihungszeremonie wurde von Laurence Mark und Bill Condon produziert; Michael Giacchino war in diesem Jahr als musikalischer Leiter tätig.

Vom 26. Dezember 2008 bis 12. Januar 2009 konnten die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences nach Sparten (Kameramänner für Kameramänner, Regisseure für Regisseure) ihre Nominierungen mitteilen. Diese wurden am 22. Januar 2009 bekannt gegeben. Insgesamt wurden 27 verschiedene Filme nominiert. Die Sieger, die von den Mitgliedern der Academy bestimmt werden, wurden bei der feierlichen Gala am 22. Februar 2009 verkündet.

Die Nominierungen wurden am 22. Januar 2009 durch Sid Ganis, Präsident der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, und den Oscar-prämierten US-amerikanischen Schauspieler Forest Whitaker in Beverly Hills bekannt gegeben. Bei der Verleihung setzte sich erwartungsgemäß als erfolgreichster Film des Jahres Danny Boyles Slumdog Millionär durch. Das Drama, von Kritikern als indische Variante von Oliver Twist hochgelobt, stellt einen jungen Inder (gespielt von Dev Patel) aus den Armenvierteln von Mumbai in den Mittelpunkt. Dieser erhält die Chance, als Kandidat in der indischen Version von Who Wants to Be a Millionaire? aufzutreten. Der Film gewann acht von zehn möglichen Preisen, neben der Kategorie Bester Film auch unter anderem die Auszeichnungen für die beste Regie, Kamera und das Drehbuch. Die als Mitfavorit gehandelte Literaturverfilmung Der seltsame Fall des Benjamin Button von David Fincher sicherte sich nur drei Preise in Nebenkategorien. Das Drama über einen Mann der rückwärts altert basiert auf der gleichnamigen Erzählung von F. Scott Fitzgerald und hatte im Vorfeld mit dreizehn Nennungen das Favoritenfeld vor Slumdog Millionär angeführt. Ebenfalls nominiert als bester Film des Jahres waren die beiden Politiker-Dramen Milk (8 Nominierungen, 2 Preise) und Frost/Nixon (5 Nominierungen, kein Preis) der US-amerikanischen Regisseure Ron Howard und Gus Van Sant, sowie Stephen Daldrys Literaturverfilmung Der Vorleser (5 Nominierungen, 1 Preis).

Christopher Nolans achtmal für eine Trophäe nominierte Batman-Verfilmung The Dark Knight hatte im Vorfeld fast nur in technischen Kategorien Berücksichtigung gefunden und gewann die Preise für den Besten Tonschnitt. Ebenfalls mit dem Oscar ausgezeichnet wurde der im Januar 2008 verstorbene Heath Ledger, welcher den zweiten postumen Preis nach der Verleihung 1977 an Peter Finch darstellt. Für seine Leistung als Joker war Ledger in der laufenden amerikanischen Filmpreissaison bereits mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Golden Globe. Den Preis nahm stellvertretend seine Familie entgegen. Als Beste Hauptdarstellerin setzte sich erwartungsgemäß die Britin Kate Winslet durch, die in der Vergangenheit fünfmal vergeblich um den Filmpreis konkurriert hatte. Für ihre Rolle der Hanna Schmitz in Der Vorleser konnte sie unter anderem die US-Amerikanerin Meryl Streep hinter sich lassen. Für ihr Porträt einer boshaften Nonne in Glaubensfrage hatte Streep ihre fünfzehnte Nominierung erhalten und ist damit die meistnominierte Darstellerin bei der Oscarverleihung. Als bester Hauptdarsteller gewann Sean Penn für seine Leistung als homosexueller Politiker und Bürgerrechtler Harvey Milk den Academy Award. Es war die zweite Auszeichnung für Penn nach dem gewonnenen Oscar 2004 für Mystic River. Er setzte sich unter anderem gegen den mitfavorisierten Golden-Globe-Preisträger Mickey Rourke (The Wrestler) durch. Als erste spanische Schauspielerin erhielt Penélope Cruz einen Oscar. Honoriert wurde ihre Nebenrolle in Woody Allens Komödie Vicky Cristina Barcelona.

Unter die fünf Kandidaten für den besten fremdsprachigen Film des Jahres gelangten Uli Edels Der Baader Meinhof Komplex aus Deutschland und Götz Spielmanns Revanche aus Österreich. Das RAF-Drama und der Kriminalfilm konkurrierten gemeinsam mit Laurent Cantets Goldene-Palme-Preisträger Die Klasse aus Frankreich und den dokumentarischen Animationsfilm Waltz with Bashir des Israeli Ari Folman um den Oscar, hatten aber gegenüber den japanischen Beitrag Okuribito (englischsprachiger Titel Departures) von Yōjirō Takita das Nachsehen. Japan konnte sich die Auszeichnung nach elf vergeblichen Nominierungen sichern. Dagegen gewann der Berliner Nachwuchsregisseur Jochen Alexander Freydank mit Spielzeugland den Preis in der Kategorie Bester Kurzfilm, in der auch der Schweizer Reto Caffi (Auf der Strecke) vertreten war. Der deutsche Regisseur Werner Herzog konkurrierte erfolglos mit seinem Antarktis-Dokumentarfilm Encounters at the End of The World in der Kategorie Bester Dokumentarfilm.

Im Vorfeld keine Nominierung erzielen konnte die preisgekrönte Darstellung der Britin Sally Hawkins (Happy-Go-Lucky), die mit dem Golden Globe als beste Komödiendarstellerin ausgezeichnet worden war. Auch Clint Eastwood blieb für seine Altersrolle eines verstimmten Kriegsveteranen in Gran Torino eine Oscar-Nominierung verwehrt. Ebenso konnte sich Bruce Springsteen mit seinem Golden-Globe-Gewinnersong zu The Wrestler nicht unter die drei nominierten Filmsongs platzieren. Auf nur drei Nominierungen in Nebenkategorien kam dagegen Sam Mendes' Drama Zeiten des Aufruhrs, für das Kate Winslet den Golden Globe als beste Dramadarstellerin erhalten hatte, blieb aber unprämiert. Winslet erhielt für ihre Rolle in Der Vorleser den Vorzug.

Der Komiker Jerry Lewis wurde für seine humanitären Verdienste mit dem Jean Hersholt Humanitarian Award ausgezeichnet, der ihm von Eddie Murphy überreicht wurde. Lewis setzt sich seit den 1950er Jahren für die Muscular Dystrophy Association, eine Organisation zur Bekämpfung der Muskeldystrophie, ein und fungiert seit 1966 als Gastgeber der jährlichen Telethons im US-amerikanischen Fernsehen.

Der vierfache Oscar-Preisträger Edwin Catmull wird mit dem Gordon E. Sawyer Award ausgezeichnet. Der Informatiker Catmull ist Mitbegründer von Pixar Animation Studios und führend in der Entwicklung von Computergrafiken in der Filmindustrie. Der Gordon E. Sawyer Award wurde bereits am 7. Februar 2009, zwei Wochen vor der eigentlichen Oscarverleihung, im Rahmen der Verleihung der Auszeichnungen für Wissenschaft und Technik verliehen.

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Elegy oder die Kunst zu lieben

Elegy oder die Kunst zu lieben (Originaltitel: Elegy) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2008. Regie führte Isabel Coixet, das Drehbuch schrieb Nicholas Meyer anhand des Romans Das sterbende Tier von Philip Roth aus dem Jahr 2001.

Der 55-jährige Literaturkritiker David Kepesh lebt in New York City, unterrichtet an einer Hochschule und genießt die Verehrung seiner Studentinnen. Er hat eine gescheiterte Ehe und verschiedene oberflächliche Beziehungen hinter sich, lässt aber keine Frau wirklich an sich heran. Das ändert sich, als Consuela Castillo den Hörsaal betritt. Kepesh ist fasziniert von ihrer sinnlichen Schönheit. Das erste Mal in seinem Leben verliebt er sich, und Consuela erwidert seine Gefühle. Für ihn völlig ungewohnt empfindet er Eifersucht, Angst und Unsicherheit.

Sein bester Freund, der Dichter und Pulitzer-Preisträger George O’Hearn, rät ihm, die Beziehung zu beenden. Sie sei sowieso nicht von Dauer und aufgrund des Altersunterschiedes zum Scheitern verurteilt. Kepesh ist dazu jedoch nicht bereit; er liebt Consuela und will sie nicht verlieren, beide achten darauf, dass ihr Verhältnis nicht publik wird. Es dauert schließlich etwa ein Jahr. Als Consuela ihre Abschlussfeier im Rahmen ihrer Familie und ihrer Freunde plant, bittet sie Kepesh zu kommen, Kepesh akzeptiert, macht jedoch einen Rückzieher, weil er Witzeleien und Demütigungen befürchtet. Consuela ruft ihn ein letztes Mal an und sagt ihm unter Tränen, sie habe ihn geliebt.

Kepesh tut sich schwer, das Ende der Beziehung anzunehmen. Kurz darauf stirbt sein Gesprächspartner George O'Hearn. Kepesh schafft es über Jahre hinweg nicht, sich zu fangen, trauert um George und um Consuela. Er sieht kein Ziel mehr im Leben, keinen Sinn. Sein letzter Halt ist seine etwa gleichaltrige Geliebte Carolyn, die ihm aber auch nicht helfen kann, und er kann Kenneth, seinem Sohn, nicht helfen, der seinerseits in Entscheidungsnöten steckt: Er ist verheiratet und hat sich in eine andere Frau verliebt. Nach außen lebt Kepesh sein Leben als Literaturkritiker und -wissenschaftler weiter. Er glaubt sich schließlich stabilisiert zu haben, wartet unbewusst aber immer noch auf einen Anruf von Consuela, der nicht kommt.

Nach mehreren Jahren ruft sie plötzlich an. Sie kommt zu ihm in die Wohnung, doch ihr Zustand ist schlecht: Sie hat Brustkrebs und steht vor einer Operation, in der ihr eine Brust amputiert werden soll. Sie bittet Kepesh, ihren noch unzerstörten Körper zu fotografieren. Von Kenneth, der Onkologe an der Klinik ist, wo Consuela in 14 Tagen operiert werden soll, erfährt Kepesh, dass die Operation schon in zwei Tagen stattfinden muss. Obgleich Consuela Kepesh gebeten hat, sie im Krankenhaus nicht zu besuchen, tut er es doch. Die frisch Operierte freut sich, doch sie sagt: "Ich werde dich vermissen." Kepesh aber macht ihr deutlich, dass er sie nicht zu verlassen gedenkt. Die Endeinstellung am offenen Meer könnte eine Rückblende sein (denn da waren sie mal in ihrer Anfangszeit), könnte aber auch die Rückkehr an diesen Ort des Glücks vorwegnehmen.

Leslie Felperin schrieb in der Zeitschrift Variety vom 10. Februar 2008, das „karge Low-Budget-Drama“ übersetze intelligent Roths Gedanken über Begierde und Sterblichkeit ohne „brutal ehrliche“, sexistische Ansichten des Erzählers in der Romanvorlage. Die Dialoge würden beinahe wie Musik wirken; die Chemie zwischen Penélope Cruz und Ben Kingsley sei jener zwischen Nicole Kidman und Anthony Hopkins in Der menschliche Makel ähnlich.

Julian Hanich schrieb in der Zeitung Der Tagesspiegel vom 14. August 2008, der Film behandle offen „das Thema des späten Begehrens“ und meditiere „einfühlsam über das Leid, das die Vergänglichkeit des Körpers über menschliche Beziehungen“ bringe. Der Kritiker lobte die „betörende Sinnlichkeit“ der Bilder sowie die „Schönheit und Vitalität“ von Penelope Cruz und Ben Kingsley.

Michael Kohler schrieb in der Frankfurter Rundschau vom 13. August 2008, der Film sei „leider genau so geschmäcklerisch, wie es sein deutscher Titelzusatz vermuten“ lasse. Die „dekorative Trauerfeier-Beleuchtung“ sei „noch nicht einmal das Schlimmste“; der Film verheize „eine ganze Garde großartiger Nebendarsteller“. Besonders „unverzeihlich“ sei jedoch, „dass die Leidenschaft reine Behauptung“ bleibe sowie die „prätentiösen Reflexionen der Hauptfigur“, die dem „wehmütig-spöttischen Abgesang auf die männliche Potenz“ „endgültig den Rest“ geben würden.

Mark Stöhr spottete in der Zeitung Die Zeit vom 13. August 2008, er wäre gerne während der Filmvorführung blind gewesen. Der Film sei „rührselig und schlecht“; ihm fehle die „obsessive Sprengkraft“ der Romanvorlage. Im Film täte nichts weh, nur dieser selbst.

Der Film nahm an der Berlinale 2008 teil, wo Isabel Coixet für den Goldenen Bären nominiert wurde. Der Goldene Bär ging an den brasilianischen Film Tropa de Elite.

Der Film wurde in New York City und in Vancouver gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 13 Millionen US-Dollar. Die Weltpremiere fand am 7. Februar 2008 auf der Berlinale 2008 statt.

Der Kinostart in Spanien folgte am 18. April 2008. Nach einer Vorführung am 29. April 2008 auf dem Tribeca Film Festival wurde der Film am 25. Mai 2008 auf dem Seattle International Film Festival gezeigt. Er kam am 8. August 2008 in die ausgewählten Kinos der USA und Kanadas sowie in die britischen Kinos. Am 14. August 2008 startete er in den Kinos in Deutschland und in Österreich. Der Film spielte bis zum 19. Oktober 2008 in den Kinos der USA ca. 3,5 Millionen US-Dollar ein.

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National Board of Review Award/Beste Nebendarstellerin

Gewinner des National Board of Review Awards in der Kategorie Beste Nebendarstellerin (Best Supporting Actress). Die US-amerikanische Filmkritikervereinigung gibt als eine der ersten alljährlich Anfang Dezember ihre Auszeichnungen für die besten Filmproduktionen und Filmschaffenden des laufenden Kalenderjahres bekannt, die einen Monat später, Anfang Januar, verliehen werden.

Am erfolgreichsten in dieser Kategorie waren die britische Schauspielerin Edith Evans und die US-Amerikanerin Winona Ryder, die den Preis zweimal gewinnen konnten. Zehnmal gelang es der Filmkritikervereinigung vorab die Oscar-Gewinnerin zu präsentieren, zuletzt 2008 geschehen, mit der Preisvergabe an die Spanierin Penélope Cruz (Vicky Cristina Barcelona).

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New York Film Critics Circle Award/Beste Nebendarstellerin

Gewinner des New York Film Critics Circle Award in der Kategorie Beste Nebendarstellerin (Best Supporting Actress). Die US-amerikanische Filmkritikervereinigung gibt als eine der ersten alljährlich Anfang Dezember ihre Auszeichnungen für die besten Filmproduktionen und Filmschaffenden des laufenden Kalenderjahres bekannt, die einen Monat später, Anfang Januar, verliehen werden.

Am erfolgreichsten in dieser Kategorie war die US-amerikanische Schauspielerin Dianne Wiest, die den Preis bisher zweimal gewinnen konnte. Elfman gelang es der Filmkritikervereinigung vorab die Oscar-Gewinnerin zu präsentieren, zuletzt 2008 geschehen mit dem Sieg der Spanierin Penélope Cruz (Vicky Cristina Barcelona).

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All die schönen Pferde

All die schönen Pferde (All the Pretty Horses) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Billy Bob Thornton aus dem Jahr 2000. Ted Tally schrieb das Drehbuch anhand eines Romans von Cormac McCarthy.

Die Handlung spielt im Jahr 1949 und erzählt die Geschichte des 19jährigen John Grady Cole und seinem Freund Lacey Rawlins. Nachdem Cole's Großvater gestorben ist, soll die Ranch der Familie verkauft werden. Da sich Cole aber nichts mehr wünscht als auf einer Pferderanch zu arbeiten und es in Texas kaum noch welche gibt, reiten er und Rawlins nach Mexiko, mit dem Ziel dort auf einer Ranch anzuheuern. Auf dem Weg dorthin lernen sie den jungen Ausreißer Jimmy Blevins kennen und gemeinsam überqueren sie die Grenze nach Mexiko. In einem Gewitter läuft Blevins das Pferd davon. Sie entdecken das Pferd in einem Dorf wieder, stehlen es zurück und trennen sich, um den Verfolgern zu entkommen.

Kurz darauf finden Cole und Rawlins Arbeit auf der Farm von Hector de la Rocha. Cole verliebt sich dort in Hectors Tochter Alejandra. Nach einer Weile treffen die Beiden sich öfter heimlich. Doch diese Beziehung entehrt Alejandra als Frau und ihre Familie. Deswegen lässt der Patron Hector de la Rocha Cole und Rawlins verhaften, die von der mexikanischen Polizei, wegen ihrer Verbindung zu Blevins, schon lange gesucht werden. Blevins kam nämlich noch einmal in das Dorf zurück, wo sie sein Pferd zurück gestohlen hatten, um sich auch noch seinen Revolver zurück zuholen. Dabei erschoss er angeblich 3 Männer.

Nach ein paar Tagen Haft und Verhören im Dorf werden die drei zum Zuchthaus gebracht. Blevins wird auf dem Weg dahin von einem Polizisten erschossen. Als Rache für einen der drei Männer, die Blevins umgebracht hatte. Rawlins wird kurz darauf im Zuchthaus in einer Messerstecherei schwer verletzt. Cole weiß nicht, ob Rawlins die Verwundungen überlebt hat und findet sich bald in einer ähnlichen Situation wieder. Im Speisesaal geht vor aller Augen jemand mit einem Messer auf ihn los, doch Cole besitzt inzwischen auch eins und kann sich behaupten. Er sticht den Angreifer brutal nieder und verlässt den Saal. Die zwei Freunde treffen sich in der Krankenstation wieder und erfahren, dass sie von Alejandra's Tante freigekauft wurden. Sie werden aus der Haft entlassen.

Rawlins hat genug von Mexiko und fährt mit dem Bus zurück nach Texas. Cole will jedoch unbedingt Alejandra wiedersehen und trifft sich noch einmal heimlich mit Alejandra, will sie heiraten und nach Texas mitnehmen. Doch Alejandra bleibt. Daraufhin holt sich Cole seine 3 Pferde zurück und nimmt den Captain, der Blevins erschossen hatte, als Geisel mit. Ein paar Indianer helfen ihm unterwegs und nehmen den Captain mit, mit dem sie auch noch eine Rechnung offen haben.

Zurück in Texas trifft Cole auf einen Hilfscheriff und muss sich wegen der Pferde und Waffen vor einem Richter verantworten. Doch der ist von Cole und seiner Geschichte schwer beeindruckt und lässt ihn laufen.

Rotten Tomatoes schrieb, der Film sei „eher flach“ und „nicht hineinziehend“. Die gezeigte Liebesgeschichte wirke schwunglos.

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei eine „oberflächliche Verfilmung“ der „hintersinnigen“ Romanvorlage. Er begnüge sich „mit der Wiedergabe der schlichten Geschichte“, erfasse dabei die „Metaebene“ der Romanvorlage nicht. Konzipiert als „Kino der großen Gefühle und der Überwältigung“ biete er „allenfalls veräußerlichte Unterhaltung, der auch die Darsteller kein Leben einhauchen können“.

Die Zeitschrift Cinema schrieb, der Film sei eine „lahme Pferdeoper“ und ein „schmerzlicher Einschnitt in die Karriere des bisher hoch gehandelten Billy Bob Thornton“. Die „raue Poesie“ und der Handlungsfluss der Romanvorlage würden „auf der Strecke“ bleiben.

Die Filmmusik wurde im Jahr 2001 für den Golden Globe Award nominiert. Lucas Black wurde 2001 für den Young Artist Award nominiert. Matt Damon und Penélope Cruz wurden 2001 für den Blockbuster Entertainment Award nominiert.

Ted Tally gewann im Jahr 2000 den National Board of Review Award und wurde 2001 – gemeinsam mit Cormac McCarthy – für den USC Scripter Award nominiert. Zu den sechs Nominierungen für den Las Vegas Film Critics Society Award im Jahr 2000 gehörten jene in der Kategorie Bester Film, für Matt Damon und Lucas Black sowie für das Drehbuch von Ted Tally. Der Film wurde 2001 in der Kategorie Beste Arbeit mit einem Tier für den Taurus Award nominiert.

Der Film wurde in zahlreichen Orten in Texas und in New Mexico – darunter in San Antonio und in Santa Fe – gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 45 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 15,5 Millionen US-Dollar ein.

Die ursprünglich von Billy Bob Thornton fertiggestellte Filmfassung hatte eine Länge von ungefähr vier Stunden. Der Film wurde auf Anordnung der Leitung des Produktionsunternehmens stark gekürzt.

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Source : Wikipedia