Ottfried Fischer

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Geschrieben von robby 07/04/2009 @ 11:13

Tags : ottfried fischer, schauspieler, kultur

Neueste Nachrichten
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Ottfried Fischer im Interview - ORF.at
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Ottfried Fischer

Ottfried Fischer bei Dreharbeiten zu Pfarrer Braun mit Patrick Mölleken

Ottfried Fischer (* 7. November 1953 in Ornatsöd, Niederbayern) ist ein deutscher Schauspieler und Kabarettist.

Ottfried Fischer ist auf dem Bauernhof Ornatsöd (auch Anetsöd genannt) seines Vaters Werner Fischer bei Untergriesbach (Bayerischer Wald) aufgewachsen. Sein Vater stammt aus Ostwestfalen (aus dem heute zu Bad Wünnenberg gehörenden Elisenhof), hatte die Bayerin Maria Wagner geheiratet und war in Bayern heimisch geworden. Fischer besuchte bis zum Abitur das Maristengymnasium in Fürstenzell bei Passau. Ursprünglich sollte er nach dem Willen seines Vaters Rechtsanwalt werden. Doch nach wenigen Semestern brach er sein Rechtswissenschafts-Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab und gründete mit einigen Freunden 1980 das Münchner Hinterhoftheater, wo er selber als Kabarettist und Schauspieler auftrat.

1983 holte ihn der Kabarettist Werner Schneyder in seine Fernsehshow Meine Gäste und ich. Seinen ersten Soloauftritt als Kabarettist hatte er 1989 mit dem Programm Schwer ist leicht was. Fünf Jahre später gastierte er mit seinem zweiten Solo Was tun. in mehreren deutschen und österreichischen Städten.

Zwischendurch arbeitete er als Schauspieler in zahlreichen Fernsehspielen, Filmen und Fernsehserien. Franz Xaver Bogner verschaffte ihm eine erste Fernsehrolle in seiner Serie Zeit genug. 1985 gab Bogner ihm dann die Hauptrolle in der Serie Irgendwie und Sowieso und die Rolle des Felix in Zur Freiheit – der Startschuss für eine Karriere über die Grenzen Bayerns hinweg. Beim Bayerischen Rundfunk spielte Fischer in Der Schwammerlkönig. Es folgten Spielfilmrollen u. a. in Ein Prachtexemplar (1989), Café Europa (1990), Go Trabi Go (1990), Der Superstau (1990) und Das schreckliche Mädchen (1990).

Seit vielen Jahren machte Fischer Werbung für das Möbelhaus Hiendl ("Hiendl, mehr sag i ned"), seit der Übernahme durch die Möbelkette XXXLutz im Jahr 2007 für diese.

1993 spielte er lange an der Seite von Wolfgang Fierek in der Serie Ein Bayer auf Rügen. Mit dem Jahr 1995 begann Fischers größter Erfolg in der bis heute sehr populären Serie Der Bulle von Tölz (Sat.1 und ORF). Dort verkörpert er den Kriminalhauptkommissar Benno Berghammer, der Morde in der oberbayerischen Kleinstadt Bad Tölz aufklärt und gleichzeitig noch immer bei seiner Mutter – der Witwe Resi Berghammer (Ruth Drexel) – wohnt. Nach seiner eigenen Aussage handelt es sich bei der Serie um eine Mischung aus Krimi und Heimatfilm. 1997 wirkte er in Qualtingers Wien unter der Regie von Harald Sicheritz mit Fritz Muliar und Wolfgang Böck mit. Seit April 2003 hat er die Hauptrolle in der ARD-Reihe Pfarrer Braun (Bild). In ihr spielt er in Anlehnung an Chestertons Pater Brown den katholischen Pfarrer Braun, der mit seinem Gefolge in jeder Episode strafversetzt wird, da er an jedem neuen Ort beginnt, geheimnisvolle Morde aufzuklären. Nach Hamburg verschlug ihn die Serie Der Pfundskerl (Sat.1), in der er als Reporter mit Carol Campbell auf Verbrecherjagd ging (1999–2005).

Seit über 100 Sendungen moderiert er Ottis Schlachthof im Bayerischen Fernsehen. Dort interviewt er Kabarettisten nach ihren Solo-Kurzauftritten und gibt manchem Nachwuchs-Talent eine Chance zum Auftritt.

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Udo Thomer

Udo Thomer (* 3. Oktober 1945 in Regensburg; † 12. Januar 2006 in München) war ein bayerischer Volksschauspieler.

Nach seiner Schauspiel- und Bühnenausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München hatte Thomer unter anderem Engagements am Staatstheater Hannover, am Thalia Theater Hamburg, in Stuttgart und München. Udo Thomer gehörte ferner zu den Ensembles der Salzburger Festspiele, der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel und der Burgfestspiele in Mayen.

Seit Ende der 1970er-Jahre war der Schauspieler in zahlreichen bekannten Fernsehserien zu sehen, darunter Der Millionenbauer (mit Walter Sedlmayr), Buddenbrooks, Irgendwie und Sowieso und Forsthaus Falkenau. Bundesweit bekannt wurde er durch seine Rolle als tollpatschiger Polizeibeamter Anton Pfeiffer in über 30 Folgen der Serie „Der Bulle von Tölz“ an der Seite von Ottfried Fischer und Katerina Jacob. Auch beim deutschen Film hatte er Rollen, beispielsweise in Loriots „Pappa ante portas“ oder „Ödipussi“.

Daneben trat er auch solo auf: mit seinem Karl-Valentin-Abendprogramm Sinniges und Unsinniges oder mit Lesungen, zuletzt von seinem Sohn David musikalisch (klassische Gitarre) begleitet.

Udo Thomer lebte zuletzt mit seiner Frau Edeltraud im Münchner Stadtteil Perlach. Am 2. Januar 2006 stürzte er in einem Münchner Restaurant eine Treppe hinab und erlitt schwere Kopfverletzungen. Er wurde ins Klinikum Rechts der Isar eingeliefert, wo er in ein künstliches Koma versetzt wurde, aus dem er aber nicht mehr erwachte. Am 18. Januar 2006 wurde der Schauspieler auf dem Neuen Südfriedhof in München beigesetzt.

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Jockel Tschiersch

Jockel Tschiersch (* 24. Juli 1957 in Weiler-Simmerberg) ist ein deutscher Schauspieler und Kabarettist.

Ursprünglich wollte Jockel Tschiersch Journalist werden. Während seiner ersten Semester als Journalistik-Student und Mitglied der 17. Lehrredaktion der Deutschen Journalistenschule (DJS) trat er ab 1978 auf verschiedenen Münchner Kleinkunstbühnen auf (u.a. Musikalisches Unterholz/MUH, Liederbühne Robinson). Sein Repertoire reichte von dadaistisch inspirierten Nonsens-Liedern bis zu kabarettistischen Parodien auf Politiker wie Willy Brandt, Franz Josef Strauß, Herbert Wehner und Erich Honecker sowie Persiflagen auf TV-Prominente wie Luis Trenker, Bernhard Grzimek und Emil Steinberger. Neben seinem eigenen Westallgäuer Dialekt spielte Tschiersch auch mit diversen anderen Mundarten.

Während eines Hörfunk-Praktikums beim Bayerischen Rundfunk reifte in ihm die Erkenntnis, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk (legalen Privatfunk gab es noch nicht) keine erstrebenswerten Arbeitsplätze für kritische, zu Respektlosigkeiten neigende Journalisten bot. Er brach sein Studium sowie die Ausbildung an der DJS ab und entschloss sich, sein Hobby zum Beruf zu machen.

Tschierschs Karriere als Kabarettist und Schauspieler ist eng mit seinem Kollegen Ottfried Fischer verbunden: Zusammen nahmen die beiden 1981 privaten Schauspielunterricht. Gemeinsam traten sie bis 1987 im Münchner Hinterhoftheater auf. Ihr Programm von 1984 Mit Gewalt komisch wurde mehrfach ausgezeichnet.

Deutschlandweit bekannt wurde Tschiersch durch die Krimiserie Doppelter Einsatz, wo er seit 1994 den Karl-Heinz Dilba spielt. Mittlerweile wirkte er in mehr als 90 Fernsehproduktionen mit, darunter die Serien Rosa Roth (ZDF) und München 7 (BR).

Jockel Tschiersch lebt mit seiner Familie in Berlin und Wustrow.

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Starke Zeiten

Starke Zeiten ist ein komödiantischer deutscher Episodenfilm aus dem Jahr 1988. Er wurde am 12. Mai 1988 in Deutschland erstaufgeführt.

Der Film besteht aus mehreren kleinen Episoden, die sich in und um München herum abspielen und die mit zu damaliger Zeit großem Star-Aufgebot in Szene gesetzt wurden. Neben den deutschen Schauspielern Hans-Joachim Kulenkampff, Helmut Fischer, Hans Brenner und Gisela Schneeberger traten bekannte Komiker wie Karl Dall, der Hias, Ottfried Fischer und Gerd Dudenhöffer auf. Ebenso waren die Fernsehmoderatoren Rudi Carrell und Marijke Amado in Nebenrollen zu sehen. Für Showmaster Rudi Carrell war es der erste Filmauftritt nach 15 Jahren.

In weiteren Rollen wirkten mit: Christine Schuberth, Otto Schenk, Volker Prechtel, Margit Geissler, Monika Baumgartner, Isa Haller und Wolfgang Fierek, darüber hinaus auch internationale Schauspieler und Entertainer wie Michael Winslow, David Hasselhoff und Dey Young. Die Zwischensequenzen wurden mit dem Affen aus der Musiksendung Ronny's Pop Show gefüllt, da diese Sendung von der gleichen Filmgesellschaft produziert wurde. Die Regie bei den einzelnen Episoden führten Otto Retzer, Rolf Olsen, Klaudi Fröhlich und Siggi Götz.

Nach seiner Erstaufführung 1988 erschien der Film im Oktober 1988 auf Video und wurde erstmals am 1. Januar 1991 geschnitten im Programm von RTL Plus gesendet, wobei die Zwischenszenen mit dem Affen herausgenommen worden waren.

Alle Münchner kennen den als Monaco Franze bekannt gewordenen Schauspieler Helmut Fischer. Er fügt sich in dieses Leben, ist immer nett zu allen, schreibt brav Autogrammkarten und versucht zu helfen, wenn er darum gebeten wird. Nur ihn selbst macht diese Rolle der besonderen Art nicht glücklich.

Der Kammerschauspieler Hans-Joachim Jennings muss erkennen, dass sein Schwarm ihn nur ausnehmen wollte. So bestellt er beim Blumenhändler Eugen Doleschal eine Flasche mit Pflanzengift, um seinem Leben ein Ende zu bereiten. Doch die unverhohlene Gier des Blumenhändlers auf sein Erbe erweckt wieder seinen Lebenswillen.

Der Hias findet in Rudi Carrells Show Single sucht Single die attraktive Christa. Er fährt mit ihr zum Kennenlernen nach Gran Canaria, hat aber den lästigen Mitbewerber Hannes Blech als Konkurrenten.

Bei einem Wasserrohrbruch überschwemmt die schöne Lilo die Wohnung ihres Nachbarn Frank. Beim Versuch, ihr zu helfen, sperrt er sich aus seiner Wohnung aus. Als ihr erster Liebhaber aufkreuzt, versteckt er sich unter dem Bett, wo er bald Gesellschaft bekommt.

Der Chemiker David hat eine Pille gefunden, die aus Wasser Benzin macht. Scheich Abudallah fürchtet um sein Ölgeschäft und macht ihm eine Millionenofferte, und die attraktive Julia überredet ihn, das Angebot anzunehmen.

Die umschwärmte Rocklady Dey wollte eigentlich nur die pressewirksame Patenschaft für ein Baby übernehmen, doch durch falsche Computervermittlung gerät Mike in ihre Liebesgeschichte.

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Der Bulle von Tölz

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Ernst von Theumer jun.

Ernst von Theumer jun. u. a.

Der Bulle von Tölz ist eine von den Sendern Sat.1 und ORF in Auftrag gegebene, deutschsprachige Krimiserie. Die Hauptrolle spielt Ottfried Fischer. Nach dem Tod der Darstellerin Ruth Drexel (Resi Berghammer) im Februar 2009 werden voraussichtlich keine weiteren Folgen gedreht.

Die Handlung der Serie spielt in und um Bad Tölz. Hauptcharaktere sind Hauptkommissar Benno Berghammer, dessen Mutter Theresia „Resi“ Berghammer sowie Bennos Kollegin Sabrina Lorenz, bzw. Nadine Richter.

Im Mittelpunkt der Folgen stehen neben den Kriminalfällen auch die Eigenheiten der Figuren und ihre Beziehungen untereinander, etwa die Streitereien und Sticheleien zwischen Benno Berghammer und seiner Mutter.

Figuren wie der Prälat Hinter, die Politiker, Staatssekretär von Gluck und Landrat Wallner, der Baulöwe Rambold u. a. erinnern an Figuren, wie sie schon in der satirischen Zeitschrift Simplicissimus vorgekommen sind.

Der beleibte Hauptkommissar Benno Berghammer wohnt mit seiner Mutter Resi in deren Pension in Bad Tölz. Er ist ledig und lebt nach dem Prinzip „Hotel Mama“. Die Beziehung zu seiner dominanten Mutter ist ein Running Gag, der sich durch alle Folgen zieht. Berghammer selbst kritisiert gerne die aktuelle Politik oder die politischen Machtverhältnisse in Bayern, besonders die (mutmaßlichen) Amigo-Verhältnisse der lokalen Größen der CSU, wobei die Partei nie namentlich genannt wird und häufig mit „bayerische Einheitspartei“ umschrieben wird. Bennos politische Einstellung ist die Karikatur eines „urbayerischen Sozl’n“: Er kritisiert oft und gern die herrschenden Verhältnisse, hat an deren Änderung jedoch kein wirkliches Interesse und weiß sie auch bisweilen zu nutzen („... des is positiver katholischer Filz!“). Auch die katholische Kirche wird von Berghammer kritisiert in Disputen mit dem örtlichen Geistlichen Prälat Hinter, wobei Berghammer Bibelsicherheit und theologisches Verständnis zeigt, Fähigkeiten, die er sich aus der Ministrantenzeit bewahrt hat. Der in Bad Tölz geborene Kommissar hat durch die so gegebene tiefe Verwurzelung mit der Gegend in den Ermittlungen oft einen Trumpf in der Hand.

Obwohl sich Resi gern das Haus mit Benno teilt, überwiegt der Wunsch nach Enkeln, und so lässt sie nichts unversucht, ihren Sohn mit der nächstbesten Frau zu verkuppeln, ein Unterfangen, das ihr jedoch nie recht gelingen will. Beruflich zeigt Resi Berghammer sich nicht weniger engagiert: Sie versucht alles, damit ihre Pension stets attraktiv für ihre Gäste bleibt (Computer, Internet, Ausbau, Feng Shui). Nervös wird Resi nur, wenn Benno sich mit „hohen Tieren“ anlegt, denn sie hat Respekt vor Ämtern und Titeln. Des Weiteren ist sie sehr gutgläubig; so bekam sie in der Folge Der Zuchtbulle von einem Pensionsgast ein Glas „Fitnesspillen“, die sie Benno ins Essen mischte, in der Hoffnung, dass diese ihn bei Frauen beliebter machten. Sie bewirkten jedoch, dass Benno unausstehlich wurde, und aus einer Beziehung wurde wieder nichts. Aus gesundheitlichen Gründen pausierte Ruth Drexel, die Darstellerin von Resi Berghammer, von Folge 65 bis Folge 68, kehrte aber in Folge 69 Abenteuer Mallorca noch einmal zurück.

Hauptkommissarin Sabrina Lorenz (Katerina Jacob) ist die ehemalige Kollegin von Benno Berghammer. Sie kommt aus Berlin, daher hat sie als „Preußin“ im bayerischen Bad Tölz, in dem sie seit 1996 arbeitet, keinen allzu leichten Stand. Allerdings weiß Sabrina Probleme stets mit „weiblicher Durchsetzungskraft“ zu meistern. Während ihr Kollege es bei Kriminalfällen immer wieder vorzieht, die bequemeren Aufgaben zu übernehmen, überlässt er Sabrina gerne die unangenehmen Arbeiten, die ihm lästig sind. Außerdem nennt sie Benno immer wieder „Hase“, um ihn zu ärgern. Sabrina war für Resi Berghammer immer eine geeignete Schwiegertochter, was Benno aber ganz anders sah. Die 58. Folge, Kochkünste, ist die letzte, in der Katerina Jacob als Kommissarin Lorenz zu sehen ist. Viele Fans bedauern ihren Ausstieg, da sie sich mit Ottfried Fischer vor und hinter der Kamera sehr gut verstanden hatte und dies der Rolle zugute kam.

Nadine Richter, gespielt von Katharina Abt, ist die neue Kollegin Benno Berghammers in den Folgen, die seit Dezember 2006 im ORF und seit Februar 2007 von Sat.1 ausgestrahlt werden. Ihr Debüt als Kommissarin hatte Katharina Abt in der Folge Keiner kennt den Toten. Als Sabrina schwanger in Berlin bleiben möchte, präsentiert der Staatsanwalt Benno Berghammer seine neue Kollegin, die aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern stammt. Nach einigen Streitigkeiten kann sich Nadine Richter etablieren, nicht zuletzt durch ihre satirische Ader, die Benno imponiert. Bei der Charakterentwicklung der Nadine wurde nicht versucht, „nur“ einen adäquaten Ersatz für Sabrina zu schaffen, sondern die neue Kollegin von Anfang an mit einem eigenen markanten Markenzeichen auszustatten.

Neben den drei Hauptcharakteren gibt es noch weitere Personen, die regelmäßig, aber nicht in jeder Folge mitspielen, so zum Beispiel der Gerichtsmediziner Dr. Sprung (Norbert Heckner), der örtliche Bauunternehmer Anton „Toni“ Rambold (Gerd Anthoff), ein alter Schulfreund von Benno, der Ortsgeistliche Prälat Hinter (Michael Lerchenberg), der SPD-Bundestagsabgeordnete Meidenbauer (Alexander Held), Staatsanwalt Dr. Georg Lenz (Moritz Lindbergh) sowie Polizeihauptmeister Anton Pfeiffer (Udo Thomer). Nach dem plötzlichen Tod des Schauspielers Udo Thomer erschuf die Nürnberger Drehbuchautorin Doris Jahn die neue Figur Wachtmeister Schmidt (Norbert Mahler). In den alten Folgen tauchten darüber hinaus die Staatsanwältin Dr. Zirner (Diana Körner), Staatssekretär Berthold von Gluck (Klaus Guth), Landrat Siggi Wallner (Friedrich von Thun) und Bürgermeister Wegener (Bernd Helfrich) auf. Bekannte Schauspieler wie Gregor Bloéb, Hans Brenner, Ulrich von Dobschütz, Veronica Ferres, Wolfgang Fierek, Lisa Fitz, Eisi Gulp, Henry van Lyck, Corinna Nilson, Uwe Ochsenknecht, Götz Otto, Sissi Perlinger, Christian Tramitz, Helmut Zierl, Sepp Schauer, Thomas Limpinsel, Marijam Agischewa und Mathieu Carrière waren bereits in Gastrollen zu sehen.

Diverse Schauspieler waren doppelt zu Gast beim Bullen. Den Rekord in diesem Rollentausch hält mit sieben Auftritten Gottfried Drexler: als Bauunternehmer in der ersten Folge Das Amigo-Komplott, in Berg der Begierden als arbeitsloser Akademiker, in Mord im Irrenhaus und Tod auf Tournee als Pensionsgast, in Tod am Rosenmontag als Trachtler, in Treibjagd als Dr. Edenhofer, in Eine tödliche Affäre in seiner größten Rolle beim Bullen als Resis verbündeter Springer und in der Folge Bei Zuschlag Mord als Portier.

Neue Folgen wurden bis Nr. 58 für gewöhnlich zuerst in Sat.1 und erst nach einer Verzögerung im ORF ausgestrahlt. Seit der 59. Folge zeigt der ORF die neuen Folgen kurz vor der Ausstrahlung auf dem deutschen Sender.

Wie die Tabelle zeigt, wurden einige Folgen nicht in der Reihenfolge ihrer Entstehung gesendet, sondern es gibt zum Teil erhebliche Abweichungen. Das interessanteste Beispiel dafür ist wohl, dass die als Jubiläumsfolge 50 angekündigte Episode Der Tölzi in Wirklichkeit als 49. neue Folge gesendet wurde, obwohl Benno Berghammer am Ende der Folge eine Anspielung auf seinen 50. erfolgreichen Fall macht und der Film mit den Worten „... und das soll auch die nächsten 50 Fälle so bleiben“ endet.

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Source : Wikipedia