Osnabrück

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Geschrieben von goldorak 05/03/2009 @ 15:12

Tags : osnabrück, niedersachsen, deutschland

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Osnabrück

Wappen der Stadt Osnabrück

Osnabrück (niederdeutsch: Ossenbrügge) ist eine kreisfreie Stadt in Niedersachsen mit etwa 163.020 Einwohnern. Die Stadt liegt zwischen Münster und Bremen und an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Sie ist nach Hannover und Braunschweig die drittgrößte Stadt Niedersachsens sowie eines der Oberzentren des Landes.

Osnabrück liegt am Ufer der Hase im Osnabrücker Land inmitten des „Osnabrücker Hügellandes“ zwischen dem Höhenzug des Wiehengebirges im Norden und des Teutoburger Waldes (dessen alter Name Osning ist) im Süden. Die Höhenlage am Neumarkt (Innenstadt) beträgt 64 m ü. NN. Der höchste Punkt der Stadt befindet sich am Piesberg bei 190 m ü. NN, der tiefste Punkt befindet sich beim Fluss Hase in Pye bei 54 m ü. NN. Die nächsten Großstädte sind Bielefeld, etwa 43 Kilometer südöstlich, Münster (Westfalen), etwa 44 Kilometer südwestlich, Enschede 85 Kilometer westlich, Oldenburg (Oldenburg), etwa 95  Kilometer nördlich, Bremen, etwa 103 Kilometer nordöstlich, und Hannover etwa 114 Kilometer östlich von Osnabrück.

Osnabrück liegt in der warm-gemäßigten Klimazone. Bestimmend sind West- und Nordwestwinde, die im Sommer kühles und im Winter mildes regnerisches Wetter mit sich bringen können. Die Wetterlage ist daher unbeständig. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 9,4 °C im langjährigen Mittel, wobei der Januar mit 1,8 °C der kälteste Monat ist und der Juli mit durchschnittlich 17,6 °C der wärmste. Damit sind die Winter etwas milder als in Ost- oder Süddeutschland, die Sommer aber dementsprechend kühler, wobei nicht nur Sommergewitter sondern auch langanhaltende Regenperioden vorkommen. Osnabrück hat mit 856 mm relativ viel Niederschlag im Jahr, dabei halten sich Winter- und Sommerregen die Waage.

Das Osnabrücker Einzugsgebiet umfasst rund 800.000 bis eine Million Menschen. Der Ballungsraum Osnabrück umfasst 275.000 Einwohner.

Die Stadt ist Sitz einer Universität, einer Fachhochschule, des römisch-katholischen Bistums Osnabrück (Bischofsstadt), des Sprengels Osnabrück der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Deutschen Stiftung Friedensforschung.

Osnabrück wurde 780 von Karl dem Großen als Bischofssitz gegründet. 1648 wurde in den Rathäusern der Städte Münster und Osnabrück der Westfälische Friede geschlossen, weshalb die Stadt sich auch als „Friedensstadt“ bezeichnet. Seit April 2002 ist das Steinwerk Ledenhof Sitz der Deutschen Stiftung Friedensforschung. Osnabrück war noch 1669 Hansestadt, gehört seit 1980 zur Neuen Hanse und war im Jahr 2006 Gastgeber des 26. Hansetages der Neuzeit.

Die Einwohnerzahl der Stadt Osnabrück überschritt 1940 die Grenze von 100.000, wodurch Osnabrück zur Großstadt wurde. Seit Mitte der 1990er Jahre sind die Einwohnerzahlen rückläufig.

Das Bild der Innenstadt ist von Kirchen (Turmhöhen bis zu 103,5 Meter) geprägt. Im nördlichen Teil der Innenstadt, zwischen Dom St. Peter und Heger Tor, erstreckt sich die historische Altstadt mit dem Rathaus des Westfälischen Friedens. Hier finden sich viele Gebäude des Klassizismus wie das 1813/1814 Haus Tenge, in dem der Stahlunternehmer Jürgen Großmann ein Gourmetrestaurant betreibt. In der Altstadt finden sich zudem Gebäude des Rokoko sowie Häuser aus der Zeit, als in der Stadt noch in Fachwerkbauweise gebaut wurde. Zu den Fachwerkhäusern gehört das 1690 erbaute Hotel Walhalla.

Der dreieckige Marktplatz mit dem Rathaus des westfälischen Friedens versprüht mittelalterliches Flair. Zudem konnten in Osnabrück um die 150 romanische und gotische Steinwerke nachgewiesen werden, von denen heute noch viele sehr gut erhalten sind. Das sind mehr als in jeder anderen Stadt Deutschlands, Osnabrück wird daher auch die „Hauptstadt der Steinwerke“ genannt. Besonders eindrucksvoll ist der Ledenhof, ein Steinwerk mit Palas gegenüber dem ehemals fürstbischöflichen Barockschloss. Am Domhof befindet sich das Theater Osnabrück, ein Jugendstil-Gebäude von 1909. Im Jugendstil ausgemalt ist die Lutherkirche in der Neustadt. Sie wurde als Tochterkirche der spätgotischen Hallenkirche St. Katharinen gebaut. Von historischer Bedeutung ist das ehemalige Dominikanerkloster, dessen Kirche heute als Kunsthalle genutzt wird.

Die Fußgängerzone im mittleren Teil der Innenstadt schließt an die Altstadt an und bildet die Haupteinkaufstraße (Große Straße). Neben wenigen Gebäuden, die den Krieg überstanden haben, dominieren hier moderne Zweckbauten. Zwischen der Alt- und Neustadt (südliche Innenstadt) befindet sich der Neumarkt. Früher ein zentraler Marktplatz der Stadt, ist er heute durch eine vierspurige Straße zerschnitten und dient als Verkehrsknotenpunkt und Haupt-Busbahnhof. Fußgänger können den Neumarkt nicht nur ebenerdig überqueren, sondern auch durch einen unterirdischen Fußgängertunnel. Dieser wurde im Jahr 2005 zu seinem heutigen Erscheinungsbild umgebaut. Die Neustadt bietet besonders im Bereich um die ehemalige Stiftskirche St. Johann noch alte Bausubstanz. Auf dem früheren Kirchhof von St. Johann steht die denkmalgeschützte Abluftsäule, die eine unterirdische Toilettenanlage be- und entlüftet.

Die Innenstadt wird von einem nierenförmigen Stadtring umschlossen, der den Autoverkehr aufnimmt. Von diesem so genannten Wall gehen sternförmig die Haupt-, Ein- und Ausfallstraßen der Stadt ab. Sieben Türme, eine Wallanlage und zwei Mauern säumen den Stadtring, der ein Überbleibsel der alten Stadtbefestigungen ist.

Zentrumsnah finden sich architektonisch interessante moderne Bauten, wie das Gebäude der Deutschen Bundesstiftung Umwelt oder das Felix-Nussbaum-Haus, erbaut von Daniel Libeskind. Einen Spagat zwischen Alt und Neu wagt die Vitischanze, in der moderne Architektur auf eine alte Stadtbefestigung gesetzt wurde. Hier war bis zum Jahr 2007 ein Teil der Spielbank untergebracht.

Die zentralen Wohngebiete bestehen zu großen Teilen aus meist drei- bis viergeschossigen Mietshäusern, je nach Stadtteil auch aus Bürgerhäusern (z.B. Große Straße 43) und Villen (wie am Westerberg). Etwas vom Stadtkern entfernt geht die Bebauung in zweigeschossige Reihen- und freistehende Häuser über. Große Mietskasernen sind selten. Höhere Bauten, meist gewerblich genutzt, finden sich vor allem im Bereich des Berliner Platzes. Das höchste Bauwerk ist das Iduna-Hochhaus aus den frühen 1970er Jahren mit 21 Stockwerken.

Bis nah an den Stadtkern reichen aus allen Himmelsrichtungen Grün- und Waldflächen, die auch als Naherholungsgebiete dienen. Osnabrück ist die größte Stadt Deutschlands, die inmitten eines Naturparks liegt.

Die angegebenen Distanzen entsprechen jeweils den Entfernungen der Ortsmitten zum Stadtzentrum. Wallenhorst, Belm, Bissendorf, Georgsmarienhütte, Melle und Hasbergen liegen im Landkreis Osnabrück, Lotte und Westerkappeln im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen.

Das Stadtgebiet Osnabrücks ist in 23 Stadtteile eingeteilt.

Diese werden von 01 bis 23 fortlaufend nummeriert und haben Namen, die sich meist aus historisch überlieferten Bezeichnungen ergeben. Dabei wurden teilweise auch mehrere frühere Ortschaften zu einem Stadtteil vereinigt. Jeder Stadtteil gliedert sich weiter in „statistische Bezirke“, von denen jeder mit einer dreistelligen Nummer bezeichnet wird.

Eine Fernhandelsstraße durchquerte die Hase an einer Furt, durch die auch die Ochsen der Bauern getrieben wurden. Später wurde an nahe gelegener Stelle eine Brücke gebaut. Der Name entstand dabei aus einer Verbindung der niederdeutschen Wörter „Ossen“ (Ochse) und „Brügge“ (Brücke) als „Ossenbrügge“, das im hochdeutschen zu Osnabrück wurde. Nach einer anderen Deutung soll sich der Name vom germanischen Namen der Hase herleiten, germanisch „Osna“ oder „Osen“, mit Bezug zu den Asen – und damit vielleicht Brücke der Asen, Brücke zu den Asen oder einfach Brücke über die Hase (Osna).

Osnabrück entwickelte sich als Markt um den 780 von Karl dem Großen gegründeten Bischofssitz. Im Jahre 804 soll Karl der Große auch das Carolinum gegründet haben, was mit diesem Datum eines der ältesten Gymnasien wäre; die Urkunde, die dies belegen soll, ist aber möglicherweise eine frühmittelalterliche Fälschung. Im Alten Reich gehörte Osnabrück bis 1803 zum gleichnamigen Hochstift. Die älteste Stadtverfassung, die Sate, stammt von 1348. In ihrer Tradition wird noch heute der Handgiftentag gefeiert. Zur Zeit der ersten Stadtverfassung entstanden auch die Laischaften, von denen die Heger Laischaft und die Herrenteichslaischaft bis heute existieren.

Schwerpunkte der Hexenverfolgungen in Osnabrück lagen zwischen 1561 und 1639. 1582 in der Regierungszeit des Bürgermeisters Hammacher (1565–1588) wurden 163 Frauen als angebliche Hexen hingerichtet, die meisten verbrannt. Unter dem Bürgermeister Dr. Pelster fanden 1636–1639 mehr als 40 Frauen als Hexen den Tod. Insgesamt wurden 276 Frauen und zwei Männer in Hexenprozessen wegen Zauberei hingerichtet. Der Einsatz des evangelischen Pfarrers von St. Marien und Stadtsuperintendenten Gerhard Grave gegen die vom evangelisch dominierten Stadtrat durchgeführten Hexenprozesse hatte seine spätere Vertreibung aus der Stadt zur Folge.

Die 1632 gegründete und aus dem Gymnasium Carolinum hervorgegangene Jesuitenuniversität wurde 1633 von der schwedischen Regentschaft des Hochstifts Osnabrück aufgelöst; die Universitätsgründung von 1973 berief sich mit der Übernahme des Universitätswappens auf die Universität der Gegenreformation. Von 1643 bis 1648 wurde hier und in Münster der Westfälische Friede ausgehandelt. Osnabrück wurde in den Wirren des Krieges kaum beschädigt, daher wurde die Stadt für die Friedensverhandlungen gewählt.

In dieser Zeit bemühte sich die Stadt vergeblich mehrfach um den Status einer reichsfreien Stadt. Die Regelung „Cuius regio, eius religio“ wurde in Osnabrück als Sonderfall gehandhabt. Bis zur Säkularisierung wechselte jeweils nach dem Tode des Amtsinhabers die Konfessionszugehörigkeit des Fürstbischofs (geregelt in der so genannten „Capitulatio Perpetua“ von 1650). Somit lösten sich katholische und evangelische Fürstbischöfe (aus dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg) als Herrscher ab. Die Konfessionszugehörigkeit der Untertanen blieb davon unberührt. Das Hochstift Osnabrück wurde damit der erste konfessionell-paritätische Staat auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands.

Mit der Aufhebung der geistlichen Territorien durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 und dem Übergang des Hochstifts zum Fürstentum Osnabrück kam auch die Stadt an das Kurfürstentum Hannover, wurde jedoch noch im selben Jahr von französischen Truppen besetzt. 1806 gehörte Osnabrück für kurze Zeit zum Königreich Preußen. 1807 kam die Stadt an das neu gegründete Königreich Westphalen und am 10. Dezember 1810 zum Kaiserreich Frankreich. 1815 wurde es schließlich erneut Teil von Hannover. Am 18. Juni 1815 nahmen etwa 400 Osnabrücker Soldaten an der Schlacht bei Waterloo teil. Zu Ehren dieser Krieger stiftete Gerhard Friedrich von Gülich das Heger Tor mit der Inschrift: „Den Osnabrückischen Kriegern, die bei Waterloo den 18. Juni 1815 deutschen Muth bewiesen, widmet dieses Denkmal G. F. v. Gülich D.R.D.R.“.

Mit dem Königreich Hannover kam Osnabrück 1866 zum Königreich Preußen und wurde 1885 Sitz des Regierungsbezirks Osnabrück. Diesen Status verlor es erst 1977 bei der Gebietsreform, als der Regierungsbezirk Weser-Ems geschaffen wurde, für den Oldenburg als Sitz bestimmt wurde, wobei jedoch in Osnabrück eine Außenstelle der Bezirksregierung verblieb. 2004 wurde der Regierungsbezirk Weser-Ems aufgelöst. Ferner ist die Stadt Osnabrück der Sitz des Landkreises Osnabrück.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt Osnabrück insgesamt 79 Mal durch alliierte Luftstreitkräfte angegriffen. Der erste größere Angriff der britischen moral bombing Offensive erfolgte am 20. Juni 1942, hierbei wurden 9.000 Phosphor- und Elektron-Thermitstabbrandbomben über der Altstadt abgeworfen. Ein weiterer schwerer Luftangriff erfolgte am 6. Oktober 1942 durch die britische Royal Air Force. Hierbei wurden 11.000 Spreng- und Brandbomben über der südlichen Altstadt abgeworfen. Die meisten Todesopfer gab es während eines amerikanischen Tagesangriffs auf den Stadtteil Schinkel mit 241 Menschen. Ein weiterer schwerer Angriff erfolgte am 13. September 1944. Hierbei wurde durch 2171 Sprengbomben und 181.000 Brandbomben ein Feuersturm in der Altstadt entfacht, dem die meisten historischen Gebäude zum Opfer fielen. Einen Monat später, am 13. Oktober 1944, erfolgte ein weiterer Angriff mit 16.000 Brandbomben und 2.616 Sprengbomben über den bis dahin noch nicht zerstörten Stadtteilen Osnabrücks. Am 25. März 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, wurden die noch stehenden Gebäude in der Altstadt nochmals Ziel eines schweren Luftangriffes durch britische Bomber mit vielen Opfern. Der bislang unbeschädigte Teil der Altstadt wurde dabei nahezu vollständig zerstört. Insgesamt wurde das Stadtgebiet zu mehr als 65 Prozent zerstört; am stärksten betroffen war mit 94 Prozent die mittelalterliche Altstadt. Nach Kriegsende sah der Bakker-Schut-Plan eine Annexion der Stadt durch die Niederlande vor, die jedoch aufgrund des Widerstandes der USA und Großbritanniens nicht erfolgte.

Auch heute gibt es noch Spuren der Luftschutzbunker, die in jenen Tagen angelegt wurden.

Das Wappen der Stadt Osnabrück zeigt in Silber ein sechsspeichiges stehendes schwarzes Rad. Die Stadtflagge ist weiß mit schwarzen Randstreifen, belegt mit dem Rad. Das Rad als Münzzeichen des Hochstifts Osnabrück ist schon seit dem 13. Jahrhundert in den Siegeln nachzuweisen, allerdings wurde es im Laufe der Geschichte in unterschiedlichen Formen abgebildet. Anfangs hatte es acht Speichen. War es anfangs noch rot, so ist es seit 1496 in schwarzer Farbe überliefert. Später wird es aber erneut auch rot dargestellt. Das Rad des Bistums ist heute rot, das der Stadt schwarz, jeweils auf Silbergrund. Das Rad wird als Teil des „Wagens Gottes“ (currus Dei) gedeutet, ein Zeichen der Kirche und des Evangeliums im Laufe der Zeit. Im 13. Jahrhundert war neben dem Rad auch der Heilige Petrus als Patron des Domes im Wappen abgebildet. Später wurde jedoch nur noch das Rad gezeigt.

Durch seine Tallage und die geographische Nähe zu Nordrhein-Westfalen wurde in Osnabrück vergleichsweise wenig eingemeindet. So blieben beispielsweise die Gemeinden Belm (hinter dem Schinkelberg), Wallenhorst, Büren (inzwischen in die Gemeinde Lotte eingemeindet), Hasbergen und Georgsmarienhütte von einer Eingemeindung verschont. Das nördlich gelegene Hollage wurde (statt von Osnabrück) von Wallenhorst eingemeindet. Neben den geographischen spielten auch kommunalpolitische Erwägungen bei der zurückhaltenden Eingemeindungspolitik eine Rolle. Man befürchtete, dass sich die Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat ändern könnten.

Im Jahr 1575 starben etwa 75 Prozent der Einwohner Osnabrücks an der Pest. Wegen der folgenden Epidemien, Feuersbrünste, Hungersnöte und Kriege dauerte es rund 200 Jahre, bis wieder die Bevölkerungszahl vor Ausbruch der Pest von 1575 erreicht wurde. Mit der Industrialisierung verfünffachte sich die Einwohnerzahl von über 10.000 im Jahre 1817 auf mehr als 50.000 im Jahre 1900. Großen Einfluss darauf hatte die Entwicklung des Eisenbahnknotens, der viele Arbeitskräfte erforderte. Bis 1939 verdoppelte sich die Bevölkerung der Stadt auf 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1995 erreichte die Einwohnerzahl mit 168.618 ihren historischen Höchststand. Am 31. Dezember 2006 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Osnabrück nach Fortschreibung des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik 164.020 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).

Die Stadt Osnabrück wurde bereits 804 Sitz eines Bistums, so dass die Stadt bis zur Reformation auch vollständig zu diesem Bistum gehörte. Das zuständige Archidiakonat war die Dompropstei. Seit 1521 wurden in Osnabrück lutherische Predigten gehalten und 1543 führte die Stadt die Reformation nach lutherischem Bekenntnis ein. Der Dom St. Peter und die Kirche St. Johann blieben jedoch katholisch. Dies ist die Ursache dafür, dass die Stadt weder ganz protestantisch noch ganz katholisch wurde. Der Dom bildete das Herz des Hochstifts Osnabrück, das bis 1803 ein geistliches Territorium innerhalb des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation blieb. Die katholischen Bewohner unterstanden dem Hochstift, für die protestantischen Bewohner übte der Rat der Stadt die Kirchenverwaltung aus, indem er ein Konsistorium einrichtete. 1803 kam das Hochstift Osnabrück an Hannover, anschließend an Frankreich und 1813 zum Königreich Hannover. Dieses bildete 1815 für die protestantische Kirchenverwaltung insgesamt fünf Konsistorialbezirke, darunter ein lutherisches Konsistorium in Osnabrück und ein paritätisch (lutherisch und reformiert) besetztes Konsistorium in Aurich. Die Konsistorialbezirke wurden in Superintendenturen beziehungsweise Kirchenkreise eingeteilt. Osnabrück wurde Sitz eines Kirchenkreises. 1903 wurde der Konsistorialbezirk Osnabrück aufgelöst, als alle lutherischen Gemeinden der inzwischen zu Preußen gehörigen Provinz Hannover dem Landeskonsistorium in Hannover (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers) unterstellt wurden. Osnabrück wurde später jedoch wieder Sitz eines Sprengels, der sich ebenfalls in Kirchenkreise gliedert. Heute gehören die ev.-lutherischen Gemeinden der Stadt, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt, zu den Kirchenkreisen Osnabrück (betrifft die Innenstadt und die meisten Stadtteile) oder Georgsmarienhütte (betrifft die Stadtteile Osnabrück-Gretesch und Osnabrück-Sutthausen) innerhalb des Sprengels Osnabrück der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers.

Eine reformierte Bewegung ist in Osnabrück schon seit 1788 nachweisbar. Die Gläubigen waren seinerzeit jedoch der benachbarten Grafschaft Tecklenburg angeschlossen. Erst die vermehrte Zuwanderung reformierter Gemeindeglieder im 19. Jahrhundert führte 1889 zur Gründung einer eigenständigen reformierten Gemeinde in Osnabrück, die dem Konsistorium in Aurich unterstand. Aus dem Auricher Konsistorium war 1882 die heute als Evangelisch-reformierte Kirche – Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland bezeichnete Kirche entstanden, die seit den 1950er Jahren ihren Sitz in Leer hat. Die Osnabrücker reformierte Gemeinde konnte 1893 ihre eigene Kirche bauen, die Bergkirche. Sie war der erste Kirchenbau Osnabrücks nach der Reformation. 1926 entstand die Friedenskirche und in den 1960er Jahren wurden drei weitere reformierte Kirchen gebaut, die Gnadenkirche (1960), die Atterkirche (1962) und die Erlöserkirche (1966). Die reformierte Gemeinde Osnabrück gehört heute zum Synodalverband Emsland/Osnabrück, dem VII. Synodalverband innerhalb der Evangelisch-reformierten Kirche.

Nachdem der Dom und die ehemalige Stiftskirche St. Johann auch nach der Reformation katholisch blieben und Osnabrück bis 1803 Hauptstadt des Hochstifts Osnabrück war, lebten in der Stadt stets auch Katholiken. Das Verhältnis beider Konfessionen war in etwa ausgeglichen. Das um 780 errichtete Bistum Osnabrück war in den Wirren der Reformation stark verkleinert worden, doch bestand es stets fort. Nach Auflösung des Hochstifts Osnabrück wurde die Stadt 1824 Sitz des neu umschriebenen Bistums Osnabrück. Dieses umfasste danach den Westteil des damaligen Königreichs Hannover mit dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und Ostfriesland. 1841 erhielt es die Jurisdiktion der Nordischen Mission Skandinaviens und 1868 der Norddeutschen Mission mit Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg. Formell wurden die deutschen Gebiete 1929 dem Bistum Osnabrück angegliedert. Es war damit das flächengrößte Bistum Deutschlands. Bis 1995 gehörte es zur Kirchenprovinz Köln, dann wurde es dem neuen Erzbistum Hamburg zugeordnet. Die Pfarreien und Gemeindeverbünde der Stadt Osnabrück gehören heute zum Dekanat Osnabrück-Stadt, das jedoch auch die Gemeinde (Hasbergen) umfasst, die nicht zur Stadt Osnabrück gehört.

Zum Brauchtum der Osnabrücker Katholiken gehört seit 1852 die Telgter Wallfahrt, die nach ihrer Teilnehmerzahl die zweitgrößte in Deutschland ist.

Am 16. November 1980 besuchte Papst Johannes Paul II. Osnabrück.

Vom 21. bis 25. Mai 2008 fand in Osnabrück der 97. Deutsche Katholikentag mit 60.000 Teilnehmern statt.

Neben den großen Konfessionen gibt es auch eine alt-katholische Gemeinde, orthodoxe Gemeinden und verschiedene Freikirchen in Osnabrück.

Die meisten christlichen Kirchen arbeiten in der ACKOS (Arbeitsgemeinschaft der christl. Kirchen in Osnabrück) zusammen und gestalten Themengespräche zu Glaubensfragen und den alljährlichen großen ökumenischen Gottesdienst zum Osnabrücker Friedenstag am 25. Oktober. Zur 350-Jahr-Feier des Westfälischen Friedens veranstalteten die Kirchen einen Ökumenischen Kirchentag, der auch überregional Beachtung fand.

Außerdem sind in Osnabrück die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Neuapostolische Kirche, die Apostolische Gemeinschaft, die katholisch-apostolische Gemeinde und die Zeugen Jehovas vertreten.

Buddhisten haben im Buddhistischen Zentrum eine Anlaufstelle. Für Praktiker des Zen gibt es das Zen-Dôjô (Soto-Tradition) oder auch den Zen-Kreis Osnabrück (Rinzai-Tradition).

Auch der Islam ist in Osnabrück vertreten. Die meisten Muslime sind türkischer Herkunft. Aber auch Araber und Pakistaner bilden einen beträchtlichen Teil. Seit 2001 gibt es mit der Bascharat-Moschee (Bascharat = Gutes Omen) der Ahmadiyya Muslim Jamaat den ersten muslimischen Sakralbau in Osnabrück.

Die Alte Synagoge wurde 1906 fertig gestellt. Die Synagoge wurde in der so genannten Reichspogromnacht am 9. November 1938 in Brand gesteckt; ihren Abriss verfügte Oberbürgermeister Erich Gaertner am selben Tag.

Der im 19. Jahrhundert angelegte jüdische Friedhof wurde schon im Oktober 1927 von Schülern geschändet. Im November 1938 wurden mehrere jüdische Geschäfte geplündert, Wohnungen jüdischer Familien verwüstet und der jüdische Friedhof geschändet. Schon Anfang 1938 wurden so genannte Judenhäuser errichtet. Am 12. Dezember 1941 verließ der erste Deportationszug mit 190 noch verbliebenen Juden die Stadt. An die Alte Synagoge erinnern Gedenkplaketten, die am Anbau des 1893 bis 1896 errichteten Regierungssitzes der damaligen Königlich-Preußischen Regierung in der „Alte-Synagogen-Straße“ angebracht wurden. Zum damaligen Zeitpunkt vor der Plünderung umfasste die jüdische Gemeinde Osnabrück etwa 500 Mitglieder, darunter die Familie von Felix Nussbaum.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lebten noch etwa fünf Juden in Osnabrück. 1967 wurde eine neue Synagoge gebaut. Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands hatten etwa 90 Juden ihren Wohnsitz in Osnabrück. Nach dem Zuzug von Kontingentflüchtlingen aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion umfasste die jüdische Gemeinde im Jahr 2005 etwa 1.544 Mitglieder. Am Gebäude der früheren Bezirksregierung Osnabrück befinden sich seit 1978 Gedenktafeln zur Erinnerung an die Alte Synagoge und deren Zerstörung. Hier wurden jedes Jahr am 9. November Kränze niedergelegt und das Kaddisch gebetet. 1986 wurde der jüdische Friedhof erneut geschändet. Im Jahr 2004 wurde neben dem früheren Standort der Alten Synagoge auf den Grundmauern der jüdischen Schule ein neues Mahnmal errichtet. Die Jüdische Gemeinde verfügt seit 1969 über ein Kulturzentrum mit Synagoge in der Straße „In der Barlage“.

An der Spitze der Stadt Osnabrück stand schon seit dem 14. Jahrhundert ein Rat, der sich aus einem „Alten Rat“ und einem „sitzenden Rat“ aufteilte. Dem Rat stand ein Bürgermeister vor. Gegenüber dem Bischof konnte sich die Stadt schon sehr früh verschiedene Freiheiten erwerben, doch reichte es nie zur vollständigen Reichsfreiheit. Nach vorübergehender Zugehörigkeit zu Frankreich, in der die Mairieverfassung galt, standen in hannoverischer Zeit ein Verwaltungs- und ein Justizbürgermeister an der Spitze der Stadt. 1851 wurde die hannoversche Städteordnung eingeführt. Danach gab es einen Bürgermeister, der meist den Titel Oberbürgermeister erhielt. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde dieser von der NSDAP eingesetzt, es blieb allerdings Erich Gaertner.

Seit 1946 wird der Oberbürgermeister nach den jeweiligen Regeln des niedersächsischen Kommunalrechts gewählt – zunächst ehrenamtlich nach dem Modell der „zweigleisigen“ Norddeutschen Ratsverfassung, seit 1997 „eingleisig“ als hauptamtliche Verwaltungsspitze (vgl. dazu ausführlich: Eingleisigkeit, Gemeindeordnungen in Deutschland). Als erster hauptamtlicher Oberbürgermeister amtierte von 1997 bis 2006 der SPD-Politiker Hans-Jürgen Fip, der zuvor schon sechs Jahre als ehrenamtlicher Oberbürgermeister tätig gewesen war. Seit der Kommunalwahl 2006 ist Boris Pistorius, ebenfalls SPD, Oberbürgermeister.

Seit 2001 besteht der Rat der Stadt Osnabrück aus 50 Mitgliedern. Stimmberechtigt ist außerdem der hauptamtliche Oberbürgermeister.

Nach der Kommunalwahl 2006 kam es nicht zur Bildung einer festen, mit einer eigenen Mehrheit ausgestatteten Regierungskoalition. Die Stadt wird daher bis auf weiteres mit wechselnden Mehrheiten regiert, wobei die Ratsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen eine weitreichende Zusammenarbeit ankündigten. Erste Abstimmungen im Rat und in den Fachausschüssen deuteten auf große inhaltliche Schnittmengen mit den beiden Ratsmitgliedern von Unabhängiger Wählergemeinschaft und Osnabrücker Linken an. Die frühere Ratsmehrheit aus CDU und FDP erlitt dadurch mehrere empfindliche Abstimmungsniederlagen in zentralen Themen. Beobachter gingen daher zunächst davon aus, dass sich im Osnabrücker Rat mittelfristig eine von UWG und Linkspartei tolerierte rot-grüne De-facto-Mehrheit herauskristallisieren würde. Bei den Haushaltsberatungen für den Etat 2007 überraschten CDU, FDP, SPD und Grüne die Öffentlichkeit mit einem umfangreichen Kompromisspaket, das ohne Einbeziehung der Vertreter von UWG und Linkspartei ausgehandelt worden war.

Osnabrück unterhält Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften mit mehreren Städten. Als einmalig in Deutschland gilt der wechselseitige Austausch von offiziellen Städtebotschaftern mit den ausländischen Partnerstädten. Junge Frauen und Männer arbeiten für ein Jahr in der Stadtverwaltung der Partnerstadt. Dabei erledigen sie Aufgaben, die im Rahmen der jeweiligen Städtepartnerschaft anfallen.

Im Stadtgebiet befindet sich der Flugplatz Osnabrück-Atterheide und in etwa 35 Kilometer Entfernung vom Stadtzentrum der internationale Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) in Greven. Es gibt eine Expressbusverbindung aus der Osnabrücker Innenstadt zum Flughafen Münster-Osnabrück mit der Express-Buslinie X150.

Durch Osnabrück führen mehrere Bundesautobahnen: Im Nordwesten die A 1 Puttgarden–Saarbrücken, im Süden die A 30 Bad Oeynhausen–Amsterdam und im Osten die A 33 Osnabrück–Paderborn. Ferner führt die B 68 durch die Stadt. Die B 51 und die B 65 verlaufen am östlichen Stadtrand. Innerhalb des Stadtringes („Wall“, siehe oben) sind einige Durchfahrtsstraßen nur für Anwohner freigegeben oder komplett gesperrt.

Der Neumarkt ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt, da hier die Fußgängerzone den Neuen Graben beziehungsweise die Wittekindstraße kreuzt und der Neumarkt tagsüber der ZOB Osnabrücks ist. 1965 wurde eine Fußgängerunterführung mit Einkaufspassage unter dem Neumarkt gebaut. 40 Jahre später wurde die Unterführung teilweise zurückgebaut. Einige Eingänge wurden geschlossen, die Hälfte des Tunnels abgetrennt, der Rest umgebaut und wieder ein Fußgängerüberweg mit Ampelanlage eingerichtet.

Über einen Stichkanal ist der Osnabrücker Binnenhafen an den Mittellandkanal angebunden.

Osnabrück ist Eisenbahnknotenpunkt mit einem Personenbahnhof in der seltenen Bauform eines Turmbahnhofes und einem Rangierbahnhof. Im Hauptbahnhof kreuzen sich die Bahnstrecken Hamburg – Bremen – Ruhrgebiet und Amsterdam – Hannover – Berlin. Außerdem zweigen hier zwei Strecken ab. Die eine in Richtung Südosten nach Bielefeld (Haller Willem), die andere in Richtung Norden. Diese gabelt sich in Hesepe in zwei Strecken: einerseits die Strecke nach Wilhelmshaven über Cloppenburg – Oldenburg (Oldb), andererseits die Strecke nach Delmenhorst über Vechta.

Der Osnabrücker Hauptbahnhof ist seit 2000 Heimatbahnhof der NordWestBahn. Weitere Personenbahnhöfe im Stadtgebiet sind Osnabrück Hasetor (Richtungen Bramsche, Oldenburg, Wilhelmshaven, Vechta, Bremen, Rheine, Bad Bentheim, Bünde, Bielefeld, Hannover und Braunschweig) sowie Osnabrück-Sutthausen (Richtung Halle (Westf) – Bielefeld). Die Bahnhöfe Osnabrück-Eversburg, Osnabrück-Lüstringen und Osnabrück-West (Hann. Bf.) werden nicht mehr bedient.

Den Straßenpersonennahverkehr im Stadtbereich bedienen neun Stadtbus-Grundlinien der Stadtwerke Osnabrück AG und (eng damit verknüpft) Regionalbusse der Weser-Ems Bus GmbH und von weiteren Unternehmen. ZOB ist der Neumarkt.

Es gibt bisher keinen Verkehrsverbund; mit Busfahrscheinen der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) können daher keine Züge benutzt werden. Ausnahme ist die Bahnstrecke Osnabrück–Bielefeld, hier gilt ein besonderer VOS-Plus-Tarif. In Richtung Münsterland wird der Münsterland-Tarif angewendet – diese Bahnfahrkarten sind auch im Stadtbusnetz Osnabrück gültig.

Siehe auch Nahverkehr in Osnabrück.

Von 1906 bis 1960 verkehrten in Osnabrück Straßenbahnen. 1949 wurde die erste Obuslinie in Betrieb genommen. Bis 1968 ersetzte ein Obusnetz die stillgelegte Straßenbahn. Anschließend wurden die Obuslinien auf Dieselbetrieb umgestellt.

Von den Dampflokfreunden gibt es Museumsbahnfahrten auf der Strecke Osnabrück-Hauptbahnhof–Osnabrück-Hasetor–Osnabrück-Piesberg. Des weiteren besteht noch die Strecke der Tecklenburger Nordbahn von Osnabrück über Westerkappeln, Mettingen nach Recke, welche zur Zeit aber nur für Museumsfahrten und für den Güterverkehr genutzt wird.

Bereits seit Mitte des 15. Jahrhunderts wurde am Piesberg Steinkohle abgebaut. Die Zeche wurde 1898 stillgelegt und nur Restpfeiler nach Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1951 abgebaut.

Osnabrück ist Oberzentrum für das südwestliche Niedersachsen und Teile des angrenzenden Westfalen. Viele Menschen aus den Umlandgemeinden arbeiten in der Stadt und nutzen sie als Einkaufs- und Erlebniszentrum. Osnabrück mit seiner industriellen Prägung ist ein wichtiger Standort für die Metall- und Logistikbranche. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt ist durch den Abzug der britischen Truppen im Jahr 2009 gefährdet, da diese einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor darstellen. Gleichzeitig werden diverse Kasernenflächen frei, welche lukrative Entwicklungsmöglichkeiten versprechen. Zum Beispiel sollen die meist sehr zentral gelegenen Flächen als stadtnahe Wohn- oder Gewerbegebiete und vor allem als Wissenschaftsparks genutzt werden.

Der Osnabrücker Arbeitsmarkt entwickelt sich im Jahr 2007 mit dem Bundestrend positiv (im Dezember 2007 Arbeitslosenquote von 7,1 % im Stadtgebiet). Damit sind Stadt und Kreis Osnabrück der Motor im westlichen Niedersachsen.

Tageszeitungen In Osnabrück erscheint die Neue Osnabrücker Zeitung.

Wochen- und Monatspresse Wöchentlich erscheinen die Anzeigenblätter Osnabrücker Sonntagszeitung und Osnabrücker Nachrichten. Monatlich erscheinen der INSIDER Osnabrück, der Eulenspiegel, die Straßenzeitung Abseits!?, das SHOWTIME Magazin Osnabrück sowie die Stadtillustrierte Stadtblatt.

Rundfunk Die Stadt ist Sitz eines Regionalstudios des NDR, das Beiträge für die Hörfunkwellen und das Fernsehprogramm produziert. Ausgestraht werden diese Sendungen vom Rundfunksender Schleptruper Egge in Bramsche. Darüber hinaus gibt es regionale Studios der Radiosender ffn und Hitradio Antenne.

Der Sender os-radio 104,8 ist ein Bürgerhörfunk, in dem jeder Sendungen veröffentlichen kann.

Anderes Das European Media Art Festival findet jährlich in Osnabrück statt.

Der einzige Fernmeldeturm in Osnabrück ist der Schinkelturm, ein 1977 fertiggestellter Fernmeldeturm der DFMG, auf dem sich diverse Sender befinden. Etwa 5 Kilometer nördlich von Osnabrück befindet sich der Rundfunksender Schleptruper Egge des Norddeutschen Rundfunks auf dem Gebiet der Stadt Bramsche.

Die Universität Osnabrück mit Sitz im Osnabrücker Schloss wurde 1974 gegründet. Sie ging aus einer seit 1953 in Osnabrück bestehenden Pädagogischen Hochschule hervor.

Die Fachhochschule Osnabrück, gegründet 1971, entstand durch die Zusammenlegung mehrerer Einrichtungen. Zu ihnen gehörten die Höhere Landbauschule, die Höhere Gartenbauschule und die Staatliche Ingenieurschule. 2005 ging die ebenfalls 1971 aus einer Höheren Fachschule für Sozialpädagogik gegründete Katholische Fachhochschule Norddeutschland Osnabrück und Vechta in der Fachhochschule Osnabrück auf, als sich Bistümer aus der Trägerstiftung zurückgezogen haben.

In Osnabrück gibt es das vollständige Angebot allgemeinbildender und beruflicher Schulen. Das Gymnasium Carolinum wurde angeblich im Jahre 804 von Karl dem Großen gegründet. Es ist eine der am längsten bestehenden Schulen Deutschlands. In direkter Nachbarschaft befindet sich die Ursulaschule, die wie die Angelaschule früher ein von Ursulinen geleitetes Mädchengymnasium war. Heute sind beide Schulen vom Bistum geführte staatlich anerkannte koedukative Gymnasien. Das 1595 eingeweihte staatliche Ratsgymnasium Osnabrück ist die älteste nicht geistliche Schule der Stadt. Das Gymnasium „In der Wüste“ war im Jahr 2000 Expo-Schule. Das 1965 zunächst als 4. Jungengymnasium gegründete Graf-Stauffenberg-Gymnasium liegt am Kalkhügel. Es bietet bilingualen Unterricht. Die Gesamtschule Schinkel, eine UNESCO-Projekt-Schule, ist eine der größten Osnabrücker Schulen. Sie gehörte zu den ersten Gesamt- und Ganztagsschulen in Niedersachsen. Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium ist eine Ganztags- und Europaschule. Von 1961 bis 1990 bestand in der Ameldungstraße das als Mädchengymnasium mit Frauenoberschule gegründete Käthe-Kollwitz-Gymnasium. Zu den Privatschulen zählen eine Montessorischule und die Freie Waldorfschule Evinghausen mit dem Einzugsgebiet Osnabrücks.

Im Stadtteil Schölerberg befindet sich der Zoologische Garten, der 1936 als Heimattierpark eröffnet wurde.

Osnabrück verfügt über mehrere Theater. Das Theater Osnabrück wird von der Städtische Bühnen Osnabrück gGmbH betrieben. Die probebühne e. V. ist ein Amateurtheater, ebenso wie das Erste unordentliche Zimmertheater. Daneben gibt es ein Figurentheater. Die Plattdeutsche Spielgemeinschaft Voxtrup hat regelmäßige Auftritte.

Ebenso finden regelmäßig Filmvorführungen im Kino in der Lagerhalle sowie durch die Initiative Uni-Film in einem Hörsaal der Universität statt.

Das Osnabrücker Rathaus ist das Wahrzeichen der Stadt. Es wurde 1512 nach 25-jähriger Bauzeit im spätgotischen Stil fertiggestellt. In diesem Rathaus wurde 1648, neben dem Münsteraner Rathaus, der Westfälische Friede ausgehandelt. Im Friedenssaal hängen heute 42 Portraitgemälde von den Herrschern sowie europäischen Gesandten aus jener Zeit. In der Schatzkammer ist eine Nachbildung der Friedensurkunde von 1648 zu sehen. Im ersten Obergeschoss befindet sich ein großes Modell von Osnabrück im Jahr 1633 aus der Vogelperspektive.

Das Osnabrücker Schloss im Barockstil stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Es war die Residenz des protestantischen Fürstbischofs Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg und seiner Frau Sophie von der Pfalz. Das Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern zerstört und nach Kriegsende wieder aufgebaut. Es diente ab 1953 als Pädagogische Hochschule und ist seit 1974 Sitz der Universität Osnabrück.

Der Bucksturm wurde Anfang des 13. Jahrhunderts als Wachturm an der Stadtmauer errichtet. Im Mittelalter war im Turm das Städtische Gefängnis untergebracht. Zusätzlich kam während der Hexenverfolgung im 16. und 17. Jahrhundert die Funktion einer Folterkammer hinzu.

Das Heger Tor erinnert in seinem Erscheinungsbild an eine Wehranlage, wurde jedoch erst 1817 errichtet, also zwei Jahre nach dem weitestgehenden Abriss der eigentlichen Wehranlagen. Es erinnert an die Osnabrücker Krieger der King’s German Legion, die in der Schlacht bei Waterloo kämpften. Gestiftet wurde das Tor durch Gerhard Friedrich von Gülich, der Johann Christian Sieckmann mit dem Entwurf des Tores beauftragte. Auf dem Tor befindet sich eine Aussichtsplattform, von der aus man über die Dächer der Altstadt blickt. Die Plattform ist über Rampen und Treppen zu erreichen.

Die Kirche St. Marien zu Osnabrück war im Gegensatz zum Dom die Kirche der Bürger. Aufgrund von Bestattungen, die um das Jahr 800 stattfanden, wird davon ausgegangen, dass sich an heutiger Stelle bereits ein Vorgängerbau aus Holz befand. Dies ist jedoch nicht belegt. Im 10./11. Jahrhundert entstand ein einschiffiger Saalbau, der bereits im 13. Jahrhundert um die beiden Seitenschiffe erweitert wurde. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts kamen Chor und Chorgewölbe dazu. Seit dem 13. Jahrhundert wurde sie im Stil einer gotischen Hallenkirche umgebaut. Auch heute noch ist dieses Aussehen prägend für den Osnabrücker Marktplatz, da die Kirche eine architektonische Einheit mit dem Rathaus und der Stadtwaage bildet. Im Innern befinden sich unter anderem das Triumphkreuz aus dem 13. Jahrhundert und der Hauptaltar, der von 1510 bis 1515 in Antwerpen gefertigt wurde. Im Chorumgang sind Grabsteine in den Boden eingelassen, auch der Grabstein von Justus Möser, einem bedeutenden Osnabrücker Staatsmann und Juristen. Den 79 Meter hohen Turm kann man über 190 Stufen besteigen und erhält einen Blick über Osnabrück. Die im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörte kupferne Turmspitze wurde Anfang der 60er-Jahre wieder aufgebaut.

Der Dom St. Peter wurde an der heutigen Stelle im Jahr 785 geweiht. Der heutige Bau jedoch entstand erst von 1218 bis 1277. Die Kathedralkirche wurde im spätromanischen Stil erbaut. Ursprünglich verfügte der Dom über Zwillingstürme, jedoch wurde der Nordwestturm im 15. Jahrhundert durch einen dickeren gotischen Turm ersetzt. Im Innern finden sich unter anderem ein bronzenes Taufbecken von 1225 und ein großes Triumphkreuz, entstanden gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Es zählt mit seiner Höhe von fast sechs Metern und dem Korpus von 3, 80 Meter Länge zu den größten seiner Art in Europa. In Domnähe lebte von 1210 bis 1233 der aus Groningen stammende Einsiedler und später heilig gesprochene Reiner von Osnabrück. Vor dem Dom steht das Standbild des Löwenpudels.

Zu den im Mittelalter gegründeten Klöstern gehören das Kloster Gertrudenberg sowie das Dominikanerkloster zum heiligen Kreuz. Sie wurden 1803 im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses aufgehoben und die bis heute erhaltenen Gebäude anderen Zwecken zugeführt.

Die Bauzeit des Pernickelturmes ist unbekannt. Er wird in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erstmals erwähnt und diente als Wachturm und zum Schutz der Pernickelmühle, wie man an den Schießscharten erkennen kann. Der Turm wird seit dem 19. Jahrhundert als Wohngebäude genutzt, weshalb sein Inneres nicht mehr dem Ursprung entspricht. Die Pernickelmühle wurde 1891 zerstört und kurz darauf am anderen Ufer der Hase wiederaufgebaut.

Ein weiterer Turm der historischen Stadtbefestigung ist der Anfang des 16. Jahrhunderts errichtete Bürgergehorsam.

Eines der bekanntesten Denkmale Osnabrücks ist der Haarmannsbrunnen am Herrenteichswall.

Der Stahlwerksdirektor und Senator August Haarmann stiftete im Jahr 1909 den Brunnen, um dem Bergmannsberuf ein Denkmal zu setzten. Die Brunnenanlage mit der leicht überlebensgroßen Bronzeskulptur eines Bergarbeiters wird in Osnabrück häufig fälschlich mit dem Grubenunglück am Piesberg im Jahr 1893 in Zusammenhang gebracht, bei dem mehrere Bergleute bei einem Wassereinbruch während des Steinkohlenabbaus am Piesberg ums Leben kamen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient das Ebert-Erzberger-Rathenau-Denkmal am Herrenteichswall, das an die drei bedeutenden Politiker der Weimarer Republik erinnert. Die abstrakt gestaltete Denkmalsskulptur symbolisiert die Demokratie und ist wahrscheinlich das einzige Denkmal in Deutschland, das diese drei Persönlichkeiten würdigt. Es wurde 1928 unter Protesten von rechtskonservativen Gegnern errichtet und bereits 1933 von SA-Mitgliedern wieder abgerissen. Erst Anfang der 80er Jahre wurde es durch die Stadt wieder aufgebaut. Eine Inschriftenrolle, die ein mutiger Bürger beim Abriss des Denkmals heimlich sicherte, wurde bei der Wiederherstellung in die Skulptur integriert.

Im Dezember 2006 beschloss der Rat der Stadt Osnabrück, die Idee des Kölner Künstlers Gunter Demnig zu übernehmen, Stolpersteine zu verlegen. Sie sollen an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur erinnern und werden vor deren ehemaligen Wohn- oder Arbeitsstätten verlegt. Dieses Projekt wird seit November 2007 umgesetzt und bis Juli 2008 wurden bislang 36 Stolpersteine verlegt, am 11. November erfolgte die bisher letzte Verlegung mit neun weiteren.

Historisches Ein Gang über die beiden alten Friedhöfe bietet interessante Einblicke in zwei Jahrhunderte Osnabrücker Kulturgeschichte.

Beide Friedhöfe entstanden 1808 und wurden damals aus hygienischen Gründen außerhalb der Stadt angesiedelt: der Hasefriedhof vor dem Hasetor und der Johannisfriedhof an der Iburger Straße. Es bestand kein Zweifel an dem Zusammenhang von Friedhofsüberfüllung und Seuchengefahr. Ein Erlass von König Jeromes verbot ab 1808 innerstädtische Bestattungen.

Ab 1840 wurden gezielt kleine, besinnliche Eckplätze auf den neuen Friedhöfen eingerichtet. Es wurden Büsche und Rosen angepflanzt und allmählich vollzog sich ein Wandel vom Gottesacker zum Ruhegarten.

Ein Rundgang über die ältesten Abteilungen zeigt, dass es sich bei den Bestattungen überwiegend um Mitglieder reicher, alteingesessener Familien handelt, die entlang der Mauern bestattet wurden. Im Innenbereich fanden die gesellschaftlich schlechter Gestellten ihre letzte Ruhe.

Ein für das frühe 19. Jahrhundert typisches Symbol zeigt die älteste Pforte des Hasefriedhofs: zwei kindliche Gestalten auf den Torpfeilern, Genien als Sinnbild von Tod und Schlaf. Des Weiteren hervorzuheben ist die florale Ausgestaltung der Steine – als tiefgründiges Symbol, beispielsweise Mohnkapseln als Sinnbild für den ewigen Schlaf, Wein als Blut Christi.

Während die Auswahl einer bestimmten Grabform und ihre Ausgestaltung mit dekorativen Elementen, der Würde und Ehre des Verstorbenen angemessen war, blieb in den Inschriften Freiraum für persönliche Worte. Dem Wandel des Zeitgeistes entsprechend spiegeln sich hier sprachlicher Ausdruck und Gedankengut.

Gegenwärtig Heute werden diese beiden Friedhöfe nicht mehr neu belegt, die letzte Beerdigung fand 1995 statt. 2015 laufen die Ruhezeiten ab und die Friedhöfe werden entwidmet.

Um kulturelle Belange kümmert sich unter anderem der Landschaftsverband Osnabrücker Land, ein eingetragener Verein unter Trägerschaft des Landkreises und der kreisfreien Stadt Osnabrück.

Das Gourmetrestaurant „la vie“ wurde im November 2006 vom Michelin-Restaurantführer mit zwei Sternen ausgezeichnet. Ebenfalls im November setzte der Gault-Millau-Führer Küchenchef Thomas Bühner auf Platz fünf in Deutschland und verlieh dem „la vie“ die höchste Auszeichnung von vier Hauben. Eigentümer und Mäzen des Restaurants ist der Manager Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, Gesellschafter der Georgsmarienhütte Holding GmbH und Aufsichtsratmitglied der Volkswagen AG.

Die Osnabrücker gelten als norddeutsch-bedächtig und gleichzeitig erfindungsreich: Hier entstand eine Delikatesse aus der profanen Steckrübe, der „Ramanken-Eintopf“. Steckrüben – oft auch als Kohlrüben bezeichnet – werden im Raum Osnabrück Ramanken genannt und im Herbst für den traditionellen Ramankeneintopf verwendet. In dieses Gericht gehören Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, Möhren, Lauch und Sellerie, den letzten Schliff geben süße gekochte Birnen.

Grünkohl ist ein traditionelles Winteressen. Alle Jahre wieder ist in der Zeit von November bis Februar in Osnabrück Grünkohlzeit. Das frühere Grundnahrungsmittel der armen Leute ist heute eine Delikatesse – vor allem in Kombination mit seinen Fleischbeilagen. Um dem Kohl seine besondere Würze zu verleihen, wird ihm beim Kochen unter anderem die beliebte Kohlwurst beigegeben. Man kann den Kohl aber durchaus auch vegetarisch zubereiten. Serviert wird Grünkohl in der Regel mit Kasseler, Kohlwurst, frischer grober Bratwurst und Bratkartoffeln.

Diese Wurstsorte ist ein typisches Essen aus dem Osnabrücker Raum und wird, in Scheiben geschnitten und mit Schmalz oder Butter gebraten, mit Brot serviert. Die Wurst besteht aus Blut, Roggenschrot, fettem Speck, Schweinefleisch, Mehl und Gewürzen. Auch das Wurstebrot ist ein traditionelles Winteressen. Ehedem wurde dieses Produkt im Herbst zur Schlachtezeit hergestellt.

Ein weiteres typisches Wintergericht für diese Region ist Stopsel. Das herzhafte Stopsel wird in der Pfanne angebraten und mit Brot serviert. Bestandteile dieses Gerichts sind Schweinefleisch (u. a. gekochter Schweinekopf und Schweinepfötchen), Brühe und Grütze. Stopsel ist sehr gehaltvoll und wurde wie auch das Wurstebrot zur Schlachtezeit im Herbst hergestellt.

Pumpernickel wird in Osnabrück und Umgebung häufig als Schwarzbrot bezeichnet. Diese Brotsorte soll schon um 1450 während einer Hungersnot auf Geheiß der Stadtherren auf Kosten des Stadtsäckels Brot für die armen Leute gebacken worden sein, das „bonum paniculum“ – gutes Brot – genannt wurde. Aus diesem „bonum paniculum“ machte dann angeblich das Volk, weil es kein Latein verstand, zuerst „Bompernickel“ und später „Pumpernickel“. Heute noch gibt es in Osnabrück den alten „Pernickelturm“, hier soll der große Backofen gestanden haben, in dem das „bonum paniculum“ für die Armen gebacken wurde.

Springbrötchen haben ihren Namen von der aufgesprungenen Gebäckoberfläche. Es ist eine Brötchenspezialität aus dem Raum Osnabrück und wird auch nur hier angeboten. Die aufgesprungene Oberfläche entsteht durch verschiedene Streichen, die auf den fertigen Teig aufgetragen werden. Die Fettstreiche enthält dazu noch das Lockerungsmittel ABC-Trieb (Hirschhornsalz), was dem Ganzen einen leicht laugigen Geschmack verleiht.

Hedeweggen (niederdeutsch für „heiße Wecken“, die gleichwohl in der Regel kalt verzehrt werden) sind ein dem Rosinenbrötchen ähnliches Gebäck. Es enthält aber einen etwas höheren Fettanteil und neben den Rosinen auch noch Zitronat. Es wird in Osnabrück gerne zu Tee und Kaffee gereicht und ist vor allem in der Karnevalszeit beliebt.

Folgenden Personen wurde das Ehrenbürgerrecht aberkannt: In namentlicher Abstimmung wurde in der Ratssitzung am 2. April 1946 Paul von Hindenburg, Adolf Hitler und Hans Gronewald das Ehrenbürgerrecht aberkannt. Weitere Unterlagen über die Verleihung von Ehrenbürgerrechten sind beim Rathausbrand vernichtet worden. Auch in den Beständen des Staatsarchivs Osnabrück konnten keine Unterlagen ermittelt werden, die über die Verleihung von Ehrenbürgerrechten Auskunft geben.

Folgende Personen sind in der Stadt Osnabrück geboren. Nicht berücksichtigt wurde dabei, ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Osnabrück hatten. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Zu beachten ist außerdem die etwas weiter definierte Kategorie:Person (Osnabrück).

Die Stadt Osnabrück vergibt mehrere Auszeichnungen an verdiente Bürger der Stadt und andere Persönlichkeiten.

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Regierungsbezirk Osnabrück

Regierungsbezirk Osnabrück 1905

Der Regierungsbezirk Osnabrück war einer von acht Regierungsbezirken bzw. Verwaltungsbezirken, die bei Bildung des Landes Niedersachsen 1946 eingerichtet wurden. Die anderen waren Aurich, Braunschweig, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg und Stade.

Nach der Angliederung des 1810 an das napoleonische Frankreich gefallenen früheren Bistums bzw. Fürstentums Osnabrück an das Königreich Hannover im Jahre 1813 wurde in Osnabrück zunächst eine "Regierungskommission" eingesetzt, die 1816 durch eine Provinzialregierung ersetzt wurde. Der Amtsbezirk dieser Behörde, die ihren Sitz im Osnabrücker Schloss hatte, umfasste das Osnabrücker Land sowie das Emsland. 1823 wurde die Provinzialregierung durch eine Landdrostei ersetzt, der nun auch die Grafschaft Bentheim unterstellt wurde. Nach der Angliederung Hannovers an Preußen blieb die Osnabrücker Landdrostei zunächst bestehen, erst 1885 wurde sie in eine (Bezirks-)Regierung umgewandelt. Dementsprechend geht die Geschichte des Regierungsbezirks Osnabrück bis auf das Jahr 1885 zurück, als aus dem früheren Fürstbistum Osnabrück sowie aus den Territorien Grafschaft Bentheim, Niedergrafschaft Lingen und Herzogtum Arenberg-Meppen der Regierungsbezirk Osnabrück gebildet wurde. Vorbild waren die bereits in anderen preußischen Provinzen 1815/16 errichteten Regierungsbezirke. 1895 bezog die Osnabrücker Regierung das neu errichtete Regierungsgebäude am Kanzlerwall (heute Heger-Tor-Wall).

Der Regierungsbezirk Osnabrück umfasste zuletzt die kreisfreie Stadt Osnabrück sowie die Landkreise Aschendorf-Hümmling (Sitz in Aschendorf/Ems), Grafschaft Bentheim (Sitz ab 1945 in Nordhorn), Bersenbrück, Lingen, Melle, Meppen, Osnabrück und Wittlage. Bei der Kreisreform, die in Niedersachsen im Wesentlichen zwischen 1973 und 1977 durchgeführt wurde, wurden die Landkreise Aschendorf-Hümmling, Lingen und Meppen zum Landkreis Emsland (Sitz in Meppen) und die Landkreise Bersenbrück, Melle, Osnabrück und Wittlage zum neuen Landkreis Osnabrück vereinigt. Der Landkreis Grafschaft Bentheim blieb nahezu unverändert.

1978 ging der Regierungsbezirk Osnabrück im neuen Regierungsbezirk Weser-Ems auf. Das Osnabrücker Regierungsgebäude wurde Sitz der Schulabteilung der Behörde des Regierungsbezirks, der Bezirksregierung, und Dienstsitz des stellvertretenden Behördenleiters, des Regierungsvizepräsidenten. Seit der Auflösung der Bezirksregierung Weser-Ems (Ende 2004) dient das frühere Osnabrücker Regierungsgebäude als Dienstsitz der Polizeidirektion Osnabrück. Es ist beherbergt außerdem die Abteilung Osnabrück der Landesschulbehörde Niedersachsens.

Am Erweiterungsbau des Regierungsgebäudes aus dem Jahr 1956 zur Rolandstraße (seit 1978 „Alte-Synagogen-Straße“) wurden 1978 Gedenkplaketten angebracht, die an die Alte Synagoge erinnern. Sie hatte sich seit 1906 auf diesem Grundstück befunden, wurde am 9. November 1938 in Brand gesetzt, worauf der damalige Osnabrücker Oberbürgermeister Erich Gartner am selben Tag den Abriss verfügte. Er strebte einen Gebietstausch der Fläche mit Gelände im Staatsbesitz am Schloss Osnabrück an.

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VfL Osnabrück

Historisches Logo des VfL Osnabrück in den 1930er Jahren (Kurmark)

Der VfL Osnabrück (Verein für Leibesübungen von 1899 e.V.) ist ein Sportverein, der die Sportarten Basketball, Tennis, Fußball, Gymnastik, Schwimmen und Tischtennis anbietet.

Gegründet wurde der erste Fußballverein in Osnabrück am 17. April 1899 unter dem Namen FC 1899 Osnabrück aus den beiden Freizeitmannschaften Antipodia Osnabrück und Minerva Osnabrück. Dieser Verein absolvierte im Jahr 1900 das erste erfasste Fußballspiel einer Osnabrücker Mannschaft gegen FC Brema Bremen (1:1). 1906 kam es zum ersten Spiel gegen eine ausländische Mannschaft. Gegen Tubantia Hengelo aus den Niederlanden spielte man 3:2. Zu dieser Zeit war der beste Fußballverein Osnabrücks jedoch der 1902 gegründete FC Teutonia Osnabrück, der dreimal die Bezirksmeisterschaft gewinnen konnte. Der FC Olympia Osnabrück, gegründet 1903, erreichte 1912 das Halbfinale der Westdeutschen Fußballmeisterschaft, auch der Osnabrücker Ballspielverein 05 konnte bereits 1911 die Bezirksmeisterschaft gewinnen. Nach dem Ersten Weltkrieg fusionierten der FC Teutonia und der FC Olympia zu Spiel und Sport Osnabrück, welcher 1922 westfälischer Vizemeister hinter Arminia Bielefeld wurde. 1920 fusionierten die Rivalen FC 1899 und der Osnabrücker Ballspielverein zum Ballspielverein Osnabrück von 1899 (OBV), der in der Gauliga Westfalen spielte. Höhepunkte waren damals die Duelle gegen den Lokalrivalen Spiel und Sport. Im April 1924 vereinigten sich schließlich der OBV und Spiel und Sport, zunächst unter dem Namen Spiel und Sport, nach einem Jahr wurde der Name jedoch in Verein für Leibesübungen von 1899 Osnabrück, kurz VfL Osnabrück geändert.

Durch die Konzentration des Fußballs in Osnabrück auf den VfL konnte der Verein schnell zum Rivalen von Arminia Bielefeld in der Gauliga Westfalen aufsteigen. 1925 und 1926 konnte die Mannschaft jeweils die Westdeutsche Endrunde der Zweiten erreichen. Höhepunkt war bis hierhin ein 3:2-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf im Jahr 1926. Das Duell gegen Schwarz-Weiß Essen wurde live im Rundfunk übertragen. Im Jahr 1925 spaltete sich der SC Rapid Osnabrück vom VfL ab. Grund hierfür waren unter anderem interne Meinungsverschiedenheiten, bedingt durch die alte Rivalität zwischen den Gründungsvereinen. Der 29. Juni 1925 ist das offizielle Gründungsdatum des SC Rapid. Ansässig war der Verein im Osnabrücker Stadtteil Schinkel, der Vereinsname leitete sich vom österreichischen Verein Rapid Wien ab, der damals auf Deutschlandtour war. Als Vereinsfarben des SC Rapid wählten die Gründer die Farben des Lokalrivalen von Rapid Wien - der Austria - Lila und Weiß. Viele Fußballtalente aus der Region spielten nun bei Rapid statt beim VfL, wodurch der VfL schnell an Popularität verlor und die Leistungen stagnierten. Mit dem Abstieg aus der Bezirksliga Westfalen 1933 endete auch die Mitgliedschaft im Westfälischen Fußballverband, denn die Nationalsozialisten strukturierten die Fußballverbände neu. Der VfL wurde in die Gau Niedersachsen eingegliedert und spielte in der Bezirksliga, der damaligen zweiten Spielklasse. Am 18. August 1935 wurde der Wiederaufstieg in die Gauliga Niedersachsen durch ein 4:3 gegen SV Linden 07 perfekt gemacht. Doch die Saison 1935/36 endete im direkten Wiederabstieg mit nur einem Sieg aus 20 Spielen. 1936 wurde Osnabrück Garnisonsstadt, wodurch die Mannschaft durch Spieler aus den Kasernen verstärkt wurde. Unter anderem kam auch Matthias Billen zum VfL, der einer der erfolgreichsten Spieler im Trikot der Osnabrücker zu jener Zeit werden sollte. 1937 stieg man wieder in die Gauliga auf, in der man in der Saison 1937/38 den zweiten Platz hinter Hannover 96 erreichte. 1938 kam es zur Wiedervereinigung des VfL mit dem SC Rapid auf Befehl der Nazis. Seit dieser Zeit spielt der VfL in Lila-Weiß und an der Bremer Brücke. Vom SC Rapid kam auch Addi Vetter zum VfL, ebenfalls einer der legendären Fußballer Osnabrücks.

1939 gewann der Verein die Gauliga vor Hannover 96 und Eintracht Braunschweig und nahm erstmals an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil. Großen Anteil daran hatte vor allem Addi Vetter, der 24 Tore in seiner ersten Saison erzielte. Jedoch durfte der VfL beim Endrundenturnier aufgrund des maroden Stadions nur ein Spiel (gegen den Hamburger SV) in Osnabrück austragen, die Spiele gegen den SV Hindenburg Allenstein und Blau-Weiß 90 Berlin wurden in Bremen bzw. Hannover ausgespielt. Schließlich erreichte man den zweiten Platz in der Gruppe 1 hinter dem HSV.

Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden viele Fußballer aus Osnabrück einberufen, weshalb ein geregelter Spielbetrieb während dieser Zeit theoretisch kaum möglich war. Durch eine neue Regelung war es jedoch möglich, Gastspieler einzusetzen, wodurch ein halbwegs geregelter Ablauf der Spielzeiten gegeben war. Im Herbst 1939 verordnete Hans von Tschammer und Osten die sogenannte Kriegs-Gaumeisterschaft in regionalen Spielklassen. Das Wort "Liga" wurde durch die Nazis verboten, da es englischen Ursprungs war, demnach spielte der VfL nun in der Bereichsklasse Nord und erreichte die Endrunde der Deutschen Meisterschaft 1940, jedoch war aufgrund des Krieges das Zuschauerinteresse gering. Durch die immer näher rückende Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg wurde der Ligabetrieb zur Farce. 300 Mannschaften spielten 1943 erstklassig, dies waren jedoch alle Vereine Deutschlands, die überhaupt eine Elf aufstellen konnten. Die Nazis bestanden auf eine Fortsetzung des Spielbetriebs um die Bevölkerung vom politischen Geschehen abzulenken. Die Saison 1944/45 fand zwar statt, doch finden sich heute keinerlei Aufzeichnungen von Ergebnissen oder Spielberichten.

Am 28. Oktober 1945 begann das erste Fußballturnier mit Osnabrücker Beteiligung nach dem Zweiten Weltkrieg, die Osnabrücker Stadtmeisterschaft. Da die britischen Behörden die alten Vereinsnamen vorest verboten, trat der VfL unter dem Namen 1. FSV Osnabrück an. Bereits zur Saison 1946/47 konnte man jedoch wieder unter dem alten Namen in der Oberliga Niedersachsen spielen. Von Kriegsende bis 1949 war die Spielkleidung der Mannschaft rot, denn dieser Stoff war nach dem Krieg günstig zu bekommen. Einige Spieler aus der Vorkriegszeit spielten wieder für den VfL Osnabrück, darunter Addi Vetter, Matthias Billen, Otto Coors und Eduard Sausmikat. 1947 wechselte mit Erich Gleixner ein späterer Nationalspieler zum VfL, mit Heinz Flotho war ein weiterer Nationalspieler im Kader. Der Verein spielte zu dieser Zeit in der Oberliga, der höchsten Spielklasse im deutschen Fußball gegen Vereine wie den Hamburger SV, FC St. Pauli, Werder Bremen, Eintracht Braunschweig und Hannover 96. Am Ende der Saison verlor man das Entscheidungsspiel um den Dritten Platz gegen Werder Bremen mit 1:3. 1950 erreichte der VfL die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, dies war die erste Saison seit Kriegsende in lila-weißer Spielkleidung. Das erste Spiel der Endrunde verlor der VfL gegen den VfB Stuttgart in Köln vor 30.000 Zuschauern mit 1:3. Das Erreichen der Endrunde war der größte Erfolg des VfL nach Ende des Krieges.

Der VfL spielte weiterhin in der Oberliga Nord, der höchsten Spielklasse Deutschlands. Am Ende der Saison 1951/52 erreichte man den zweiten Tabellenrang hinter dem Hamburger SV und qualifizierte sich für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft, wo man in einer Gruppe mit dem VfB Stuttgart, Rot-Weiss Essen und Tennis Borussia Berlin den dritten Platz belegte. In dieser Saison avancierte Hans Haferkamp zum Zuschauerliebling und Nationalspieler, Ernst-Otto Meyer wurde mit 28 Toren Torschützenkönig der Oberliga. In jener Zeit waren die Spiele gegen den Hamburger SV die Zuschauermagneten. 1951/52 und 1952/53 strömten jeweils 30.000 Zuschauer an die Bremer Brücke, der Zuschauerrekord wurde jedoch beim Spiel gegen den VfB Stuttgart 1952 aufgestellt, als 38.000 Fans den VfL unterstützten. In den folgenden Jahren stagnierte die Leistung des VfL, 1954 spielte man erstmals gegen den Abstieg aus der Oberliga, der am Ende durch zwei Siege gegen den späteren Meister Hannover 96 vermieden werden konnte. Bis 1958 verschwand der VfL im Mittelfeld der Liga, erst die Saison 1959/60 brachte mit dem dritten Tabellenrang hinter dem HSV und Werder Bremen wieder etwas Glanz in die Bilanz des Vereins. In der folgenden Saison konnte die Mannschaft Erfahrungen im Europapokal sammeln. In der ersten Runde des International Football Cups, dem Vorläufer des heutigen UI-Cups, spielte man in einer Vierergruppe gegen Banik Ostrau (Tschechoslowakei), Motor Jena (DDR) und den Grazer AK (Österreich), wobei man in sechs Spielen vier Niederlagen kassierte. Nur gegen den Grazer AK konnte die Mannschaften zweimal den Platz als Sieger verlassen und belegte am Ende der Vorrunde den dritten Tabellenrang, welcher das Aus bedeutete. In der Saison 1962/63 verpasste der VfL die Qualifikation für die Bundesliga. Trotz 19 Toren von Udo Lattek musste man nach 16 Jahren Erstklassigkeit und 466 Spielen den bitteren Gang in die Regionalliga, der damaligen zweiten Liga antreten.

1963/64 startete der VfL in die erste Saison nach Einführung der Bundesliga in der Regionalliga Nord, einer der fünf zweitklassigen Ligen Deutschlands, die man mit dem sechsten Platz abschloss. In den folgenden Jahren rangierte der VfL zwischen Rang 7 und Rang 10, ehe in der Saison 1968/69 mit dem Sieg der Regionalliga Nord die Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur Bundesliga erreicht wurde. Höhepunkt der regulären Saison war das Heimspiel gegen den FC St. Pauli vor 32.000 Zuschauern. In der Aufstiegsrunde verlor die Mannschaft nur ein Spiel gegen Rot-Weiss Essen, doch diese Niederlage reichte aus um mit dem zweiten Platz den Aufstieg nur knapp zu verpassen. 35.000 Zuschauer strömten zum Heimspiel gegen Essen an die Bremer Brücke und sahen ein 3:3 Unentschieden. Auch die Saison 1969/70 endete mit der Endrunde um den Bundesligaaufstieg, wo man jedoch abgeschlagen Fünfter wurde. In den Jahren 1971 und 1972 wurde man ebenfalls Zweiter in den Aufstiegsrunden hinter dem VfL Bochum bzw. dem Wuppertaler SV, 1973 erreichte der VfL den vierten Platz der Aufstiegsrunde. In fünf Anläufen gelang es dem VfL nicht in die Bundesliga aufzusteigen. Die letzte Saison der Regionalliga beendete Osnabrück auf dem dritten Tabellenrang und qualifizierte sich damit für die 2. Liga Nord, wo man regelmäßig Endplatzierungen im Mittelfeld erreichte. 1977/78 kämpfte man das erste Mal gegen den Abstieg und erreichte am Ende den ersten Nichtabstiegsplatz mit nur einem erzielten Tor mehr als der SC Herford. 1978/79 wurde der Abstieg nur am Grünen Tisch verhindert. St. Pauli und Westfalia Herne wurde die Lizenz entzogen und nur ein Nordverein stieg aus der Bundesliga ab. Damit war der VfL trotz eines 18. Tabellenplatzes weiterhin zweitklassig. Höhepunkt der Saison war jedoch ein 5:4-Sieg gegen den FC Bayern München im Münchener Olympiastadion im DFB-Pokal. In der nächsten Spielzeit erreichte man den achten Tabellenrang, 1981 konnte man sich mit dem sechsten Rang für die eingleisige Zweite Liga qualifizieren.

Die ersten beiden Spielzeiten in der eingleisigen Zweiten Liga beendete der VfL Osnabrück im Mittelfeld der Tabelle. Doch am Ende der Saison 1983/84 musste man nach einer schlechten Leistung den Gang in die Amateuroberliga Nord antreten. Mit dem Ziel Wiederaufstieg und einer Finanzspritze des Präsidenten Hartwig Piepenbrock ging der Verein ein hohes Risiko und wurde am Ende mit dem direkten Wiederaufstieg belohnt. In den weiteren Jahren zeigte der VfL ordentliche Leistungen und rangierte zwischen Rang 6 und Rang 15. Der zweite Abstieg innerhalb von neun Jahren konnte in der Saison 1992/93 nicht verhindert werden. Durch die Reduzierung der Zahl der Vereine in der Zweiten Liga reichte der 20. Tabellenrang nicht aus um die Klasse zu halten. Damit war der VfL in die Oberliga Nord abgestiegen und qualifizierte sich in seiner ersten Saison für die Deutsche Amateurmeisterschaft. 1994/95 wurde der Aufstieg nur knapp verpasst, man wurde Zweiter hinter dem VfB Lübeck. Außerdem gewann Osnabrück die Deutsche Amateurmeisterschaft im Finale gegen die Stuttgarter Kickers. In den folgenden Jahren beendete der Verein die Spielzeiten im oberen Tabellendrittel. 1998/99 wurde man Meister der Regionalliga Nord und qualifizierte sich für die Relegationsspiele gegen den Sieger der Regionalliga Nord/Nordost, den Chemnitzer FC. Nachdem das Hinspiel an der Bremer Brücke durch ein Tor von Martin Przondziono mit 1:0 gewonnen wurde, verlor man das Rückspiel in Chemnitz mit 0:2. Die zweite Chance auf den Aufstieg bot die Runde der Zweiten gegen Kickers Offenbach und Eintracht Trier. Das erste Spiel wurde mit 3:2 gegen Trier gewonnen, das "Endspiel" gegen Offenbach wurde jedoch vor 18.000 Zuschauern an der Bremer Brücke mit 1:2 verloren.

In der Saison 1999/2000 wurde der VfL Osnabrück Meister der Regionalliga Nord vor dem VfB Lübeck und qualifizierte sich damit für die Relegationsspiele gegen den Sieger der damaligen Regionalliga Nord/Nordost, 1. FC Union Berlin. In Berlin erreichte man am 28. Mai 2000 ein 1:1 Unentschieden, ehe es vier Tage später, am 1. Juni 2000 in der Osnatel-Arena in Osnabrück zum entscheidenden Spiel der beiden Mannschaften kam. Vor 20.000 Zuschauern kam es nach 120 Minuten und einem Spielstand von 1:1 zum Elfmeterschießen, welches der VfL mit 9:8 für sich entscheiden konnte. Zunächst hatte Jacek Janiak vom VfL die Möglichkeit, mit einem Treffer zum 5:3 das Spiel zu entscheiden, doch er verschoss. Im folgenden trafen alle Spieler bis auf Uwe Hartenberger (VfL). Kurz vor dem Aus, hielt Uwe Brunn dann den Elfmeter von Steffen Menze und verwandelte den nächsten Schuss. Den alles entscheidenden Elfmeter parierte Brunn gegen Kay Wehner, womit er zum Aufstiegshelden wurde und in Osnabrück seitdem Kultstatus besitzt.

Damit spielte der VfL nach sieben Jahren Abstinenz wieder in der 2. Bundesliga.

Am Ende der ersten Zweitligasaison des neuen Jahrtausends musste der VfL wieder den Gang in die Regionalliga antreten. Am letzten Spieltag hatte man noch die Möglichkeit mit einem Sieg beim MSV Duisburg und einer gleichzeitigen Niederlage von Arminia Bielefeld gegen den 1. FC Saarbrücken den Klassenerhalt zu schaffen, doch Bielefeld gewann 4:2 und Osnabrück spielte 2:2 in Duisburg. Nach nur einem Jahr in der 2. Liga war der VfL wieder drittklassig und spielte nun in der neuen, zweigleisigen Regionalliga, wo man Platz 7 erreichte. 2002/03 konnte man erneut den Aufstieg in die 2. Liga feiern, diesmal jedoch weniger dramatisch durch einen 2:0-Erfolg gegen Holstein Kiel am letzten Spieltag. Vor der Saison 2003/04 kündigte Aufstiegstrainer Jürgen Gelsdorf seinen Vertrag und sein Nachfolger wurde Frank Pagelsdorf, der jedoch mit der Mannschaft nicht zurecht kam. Am Ende der Saison stand der Abstieg schon am 31. Spieltag fest, man belegte den 18. Tabellenrang mit lediglich 28 Punkten. Nach einer eher mittelmäßigen Saison 2004/05 konnte man sich am Ende doch noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen, jedoch belegte man am Ende nur den vierten Tabellenplatz.

Nach einer trostlosen Saison 2005/06 mit dem zehnten Platz bot die Saison 2006/07 eine enorme Spannung im Aufstiegskampf, als der VfL Osnabrück von Anfang an stark startete und zur Winterpause an der Tabellenspitze der Regionalliga Nord stand. Doch eine schwache Rückrunde ließ den VfL drei Spieltage vor Schluss auf den vierten Tabellenrang sechs Punkte hinter dem FC St. Pauli, dem 1. FC Magdeburg und Kickers Emden zurückfallen. Die nächsten zwei Partien gewann man gegen Borussia Mönchengladbach II und Holstein Kiel, während der 1. FC Magdeburg keines der letzten zwei Spiele gewinnen konnte. Vor dem letzten Spieltag der Saison stand der VfL auf Platz drei mit nunmehr einem Punkt Rückstand auf Magdeburg, während St. Pauli schon für die 2. Bundesliga qualifiziert war. Nun musste der VfL zuhause gegen Rot Weiss Ahlen gewinnen und auf ein Unentschieden zwischen Magdeburg und St. Pauli beziehungsweise auf eine Niederlage von Magdeburg hoffen. Magdeburg und St. Pauli trennten sich 1:1, der VfL lag bis zur 80. Minute mit null zu eins zurück, doch dann traf Thomas Cichon per Kopf zum Ausgleich und in der 88. Minute schoss Thomas Reichenberger das 2:1 für den VfL, der damit in die 2. Bundesliga aufstieg.

In der Spielzeit 2007/08 schaffte der vor der Saison als „erster Absteiger“ gehandelte VfL am letzten Spieltag durch einen 3:0-Sieg gegen Kickers Offenbach den Klassenerhalt. Als Festung erwies sich die Osnatel-Arena, in der man sich erstmals am 10. Februar 2008 nach zuvor 27 Ligaspielen ohne Niederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden geschlagen geben musste.

Seit dem 2. April 2008 wird die Spielstätte des VfL, die osnatel-ARENA (im Volksmund bekannt als Bremer Brücke) modernisiert, voraussichtlich mit Ausgaben im Bereich von etwa 5,5 Millionen Euro. Der größte Teil der Bausumme geht in den Neubau der alten Nordtribüne. Diese Tribüne wird schließlich komplett überdacht und 4.000 Sitzplätze sowie 2.000 Stehplätze besitzen, die Gesamtkapazität wird sich dadurch leicht reduzieren. Durch den Einspruch einer Anwohnerin wird die Nordwestkurve allerdings nicht ausgebaut werden können. Durch die dann entstandene Überdachung wird dennoch der Eindruck eines kompletten Fußballstadions entstehen. Zudem wird die neue Nordtribüne nach außen rücken, um einen größeren Innenraum zu gewinnen. Zum ersten Heimspiel gegen den SC Freiburg am 22. August 2008 wurde diese zum ersten Mal benutzt.

Von 1973 bis 1981 war die 2. Bundesliga zweigleisig unterteilt in eine Nord- und Südstaffel.

Die zweite Mannschaft des VfL Osnabrück spielt zurzeit in der Weststaffel der fünftklassigen Niedersachsenliga. Trainer der Mannschaft ist Joe Enochs.

Beim VfL Osnabrück wurde seit den 1950er Jahren, von Kindern und Jugendlichen sowie Damen und Herren, sehr erfolgreich Basketball gespielt.

Der erste bedeutende Erfolg der Herren war 1959 die Meisterschaft in der damals erstklassigen Oberliga Nord (incl. Berlin) und die damit verbundene Qualifikation zur Endrunde um die Deutsche-Basketball-Meisterschaft. In den Spielzeiten 1964/65 und 1965/66 wurde das VfL-Team jeweils erneut Tabellenerster der Oberliga Nord. 1964/65 gelang in der Endrunde um die Deutsche Basketball-Meisterschaft die Qualifikation für das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft in Heidelberg. Im Finale gegen den MTV Gießen (68:69) erreichte der VfL in einem erstklassigen und spannenden Spiel die Vize-Meisterschaft 1964.

1966 wurde vom Deutschen Basketballbund (DBB) die Basketball-Bundesliga gegründet. In der Basketball-Bundesliga erspielten die semiprofessionellen 'Meister-Teams' des VfL Osnabrück in der Zeit von 1966 bis 1970 ihre großen Erfolge. Die VfL-Teams wurden 1967 (in Oberhausen gegen den ATV Düsseldorf, 86:74) erster Pokal-Meister des DBB und 1969 Deutscher Basketball-Meister (in Gießen gegen den MTV Gießen, 69:76).

Die Bundesliga-Basketballer des VfL Osnabrück nahmen vier Mal an einem Europapokal-Wettbewerb der FIBA teil.

Sie trainierten und spielten in der Osnabrücker Schloßwallhalle. Ihre Trikotfarben waren gelb-schwarz.

Ständige VfL-Stammspieler in der Erfolgsperiode der Basketball-Bundesliga und somit an allen bedeutenden Erfolgen beteiligt waren fünf VfLer: der vielfache, aus Koblenz stammende A-Nationalspieler Klaus Weinand, der aus Palästina stammende syrische Nationalspieler Rassem Yahya, der Dortmunder Wilfried 'Wiwi' Böttger sowie die aus der eigenen VfL-Jugend stammenden Egon Homm und Ingbert 'Koppi' Koppermann.

Die VfLer Klaus Weinand und Helmut Uhlig (damals allerdings USC München) nahmen 1972 in München, mit der deutschen Nationalmannschaft, an den Olympischen Sommerspielen teil.

1973 wurde der gesamte Basketballspielbetrieb beim VfL eingestellt. Nachdem zwei Jahrzehnte beim VfL kein Basketball mehr gespielt wurde, trainiert seit Mitte der 1990er Jahre eine Herren-Freizeit-Mannschaft, die auch in der Senioren-Kreis-Liga spielt, regelmäßig (zu der aber keine ehemaligen Bundesligaspieler gehören). Einige dieser VfL-Spieler nehmen, in Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen, an den jährlich im Monat Mai deutschlandweit ausgespielten MaxiBasketballMeisterschaften des DBB teil.

Bereits seit den 1950er Jahren gehörte der VfL im Herren-Bereich zu den stärksten Mannschaften in Niedersachsen. Die Mannschaft spielte häufig im Vorderfeld der Oberliga Nord, der damals höchsten deutschen Spielklasse, mit. 1966 konnte man nicht nur den Nordtitel gewinnen und sich damit für die neugegründete Tischtennis-Bundesliga qualifizieren, sondern durch einen 9:7-Finalsieg gegen den SV Moltkeplatz Essen in der Aufstellung Hans Micheiloff, Ernst Gomolla, Herbert Gomolla, Lutz Wolf, Reinhard Michel und Helmut Sandmann auch erstmals den Deutschen Meistertitel an die Hase holen. Zwei Jahre später gelang der Coup erneut: Opernsänger Micheiloff, Youngster Bernt Jansen (inzwischen vom Lokalrivalen Osnabrücker TB gekommen), die Gomolla-Zwillinge, Reinhard Michel sowie Dieter Lippelt und Karl-Heinz Dependahl sicherten sich am vorletzten Spieltag durch einen 9:7-Erfolg gegen TuSA Düsseldorf den zweiten Deutschen Meistertitel. Die 1.200 Zuschauer in Osnabrück bedeuten damals Bundesligarekord. Im Folgejahr lief es nicht so gut für die Niedersachsen, dafür konnte man sich aber im DTTB-Pokal schadlos halten. Nachdem in den 1960er Jahren bereits dreimal das Pokalfinale erreicht aber stets verloren worden war, gelang dem Team um Jansen, der gerade in München Vizeweltmeister mit der Deutschen Nationalmannschaft geworden war nun ein sicherer 5:1-Finalerfolg gegen die Düsseldorfer Borussen, bei denen mit Eberhard Schöler ebenfalls ein Vizeweltmeister spielte.

1970 gelang noch einmal die Vizemeisterschaft hinter Borussia Düsseldorf, doch dann wechselte Bernt Jansen zu Hertha BSC und die Osnabrücker Herrlichkeit war vorbei, 1972 musste die Mannschaft in die Oberliga absteigen. Dort wurde das Team zwar 1973 und 1974 Meister, musste sich aber zweimal mit Platz drei in der Aufstiegsrunde begnügen (1973 hinter dem 1. FC Saarbrücken und Blau-Weiß Datteln, 1974 hinter dem TTV Metelen und dem TTC Remlingen). 1975 gelang dann endlich der Wiederaufstieg, aber der sofortige Abstieg folgte. Als die Mannschaft dann auch in der Oberliga Nord den freien Fall nicht aufhalten konnte und als Neunter sofort nach unten durchgereicht wurde, verließen alle Spieler der ersten Herrenmannschaft den Verein.

Im Jahr des ersten Meistertitels der Herren gelang endlich auch den Damen der Aufstieg in die Oberliga Nord. Star der Mannschaft war bereits damals die erst 16-jährige Brigitte Scharmacher. Mit ihr als Spitzenspielerin konnten sich die VfL-Damen bald in der Spitzengruppe etablieren und gehörten dann 1972 zu den vier Mannschaften aus der Oberliga Nord, die sich für die neugeschaffene zweigleisige Damen-Bundesliga qualifizierten. Die erste Saison in der Bundesliga Nord/West schlossen "Püppi" Scharmacher, Monika Kneip, Margot Mahlke und Marianne Meyer als Staffelsiegerinnen ab und qualifizierten sich damit für das Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gegen die Post SG Stuttgart. Dieses wurde mit 6:2 gewonnen, so dass die Damen-Mannschaft nach den beiden Erfolgen der Herren für den dritten nationalen Mannschaftsmeistertitel binnen sieben Jahren sorgte. Als 1975 die eingleisige Damen-Bundesliga eingeführt wurde, hatte der VfL als Fünfter die direkte Qualifikation knapp verpasst, hätte sich aber noch über zwei Ausscheidungsrunden qualifizieren können. Diese Aussicht war den beiden Topspielerinnen zu ungewiss, so dass Brigitte Scharmacher (zum DSC Kaiserberg) und Monika Kneip (zu Weiß-Rot-Weiß Kleve) den Verein verließen. In der Erkenntnis ohne diese Beiden nicht konkurrenzfähig zu sein, zog der VfL Osnabrück daraufhin seine Mannschaft aus den überregionalen Klassen zurück.

Heutzutage spielt der VfL mit Damen- und Herren-Mannschaften in der Bezirksliga.

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Source : Wikipedia