Oliver Pocher

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Geschrieben von robby 27/02/2009 @ 10:40

Tags : oliver pocher, late night show, fernsehen, kultur

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Oliver Pocher

Oliver Pocher bei einer Veranstaltung in Berlin (Juni 2006).

Oliver Pocher (* 18. Februar 1978 in Hannover) ist ein deutscher Comedian, Musiker, Entertainer und Schauspieler.

Pocher wuchs als Sohn von Gerhard und Jutta Pocher in Hannover auf. Während seiner Kindheit gehörte er ebenso wie seine Eltern den Zeugen Jehovas an und beteiligte sich auch an deren Missionstätigkeit. Heute hat er im Gegensatz zu seinen Eltern nichts mehr mit der Organisation zu tun, weil er „mit den Regeln nicht einverstanden war“.

Nach seiner Schulzeit begann Pocher eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Signal Iduna Bauspar AG, die er erfolgreich abschloss. Eine umlaufende Behauptung, nach der Pocher Waldorfschüler gewesen sei, wurde von seinem Management dementiert. Während seiner Lehrzeit arbeitete er in nebenberuflicher Tätigkeit bei mehreren Radiosendern und als DJ in Clubs und auf Familienfesten. Außerdem trat er in der Comedian-Gruppierung Holla-Bolla und schließlich als Warm-Upper bei Birte Karalus auf. Nachdem Pocher seine Ausbildung beendet hatte, arbeitete er noch für die Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt AG (heute: Swiss Life) sowie für die HDI Lebensversicherung AG.

Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Pocher am 28.10.1998 bei der Nachmittags-Talkshow von Bärbel Schäfer. Mit einer ca. 5-minütigen, eigenen Nummer versuchte Pocher, das Publikum zum Lachen zu bringen und es davon zu überzeugen, dass er das Talent zum Entertainer bzw. Comedian habe. Pocher erntete Buh-Rufe von Seiten des Studiopublikums, zeigte sich davon jedoch völlig unbeeindruckt, indem er seine Nummer trotz Pfiffen und Buh-Rufen fortsetzte und auch hinterher der Moderatorin erklärte, dass er definitiv witzig sei und eine erfolgreiche Fernsehkarriere anstrebe.

Am 29. September 1999 wurde Pocher während einer Fernsehsendung von Hans Meiser von dem Musiksender VIVA für eine einwöchige Gastmoderation der Fernsehsendung Interaktiv ausgewählt. Später wurde er fest angestellt und moderierte die Sendungen Chart Surfer, Was geht ab, Planet Viva und zuletzt 2002 seine eigene Sendung Alles Pocher, … oder was?. Ab dem 25. Mai 2002 spielte er außerdem den Fred in der ARD-Fernsehserie Sternenfänger.

In der Zeit von Januar 2003 bis zum 13. April 2006 moderierte er die Sendung Rent a Pocher auf ProSieben. Weiter gründete er zusammen mit Brainpool im September 2003 die Pocher TV GmbH, die seither für seine Vermarktung zuständig war und an der er neben der Raab TV Produktions GmbH ein Drittel der Anteile hielt. Die Gesellschaft wurde 2008 aufgelöst.

Am 6. Oktober 2005 gewann Pocher den Musikpreis Comet in der Kategorie Live-Comedy. Außerdem wurde er im selben Jahr im Rahmen von Rent a Pocher zum Teamchef der Fußballnationalmannschaft von Sansibar ernannt. Oliver Pocher war offizieller WM-Botschafter der Stadt Hannover. Einer breiten Bevölkerung wurde er im selben Jahr durch seine Werbespots für MediaMarkt 2006 bekannt. Er trat außerdem im Quatsch Comedy Club auf.

Vom 3. April 2006 bis zum Beginn der Fußball-WM moderierte Pocher die Sendung Pochers WM-Countdown bei ProSieben. Am 28. April erschien Pochers erste Single Schwarz und Weiß, ein Fan-Lied zur Fußball-Weltmeisterschaft. Schwarz und Weiß ist die deutsche Version der Frameless-Single Black & White.

Am 26. Juli erhielt Pocher eine Rolle in der Verfilmung des Hörspiels Hui Buh. Er spielt dort den jungen, einfältigen Geist eines Fahrstuhlführers aus dem frühen 20. Jahrhundert. In der Verfilmung des Romans „Vollidiot“ von Tommy Jaud spielt Pocher 2007 mit der Figur des Simon Peters seine erste Hauptrolle.

2007 wechselte er von seinem ursprünglichen Haussender ProSieben zur ARD. Dort präsentiert er seit dem 25. Oktober 2007 mit Harald Schmidt die gemeinsame Late-Night-Show Schmidt & Pocher im Ersten. Die ARD kündigte im Dezember 2008 das Ende der gemeinsamen Show zum April 2009 an.

Im Februar 2009 moderierte Pocher, zusammen mit Barbara Schöneberger, in der O2 World in Berlin die Echoverleihung 2009.

Nachdem Pocher während der Wetten, dass..?-Sendung am 22. Januar 2005 einer Zuschauerin eine Schönheitsoperation empfohlen hatte, wurde er von dieser auf Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 € verklagt. Trotz einer telefonischen Entschuldigung, die er später in einer seiner Sendungen auch öffentlich wiederholte, konnte er den Konflikt nicht außergerichtlich beilegen. Am 11. Januar 2006 wurde Pocher schließlich vom Landgericht Hannover zur Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 6.000 € verurteilt. Die zuständige Richterin bezeichnete Pochers Aussage („Du siehst ganz schön alt aus für dein Alter“) als eine „erheblich herabsetzende Äußerung“.

Pocher setzte die öffentliche Beleidigung im Januar 2008 in der Fernsehsendung Johannes B. Kerner fort, indem er abermals über das Aussehen der Frau lästerte und sich über das Urteil lustig machte. Dafür wurde erneut eine Klage gegen den Entertainer eingereicht. Der Anwalt des Opfers erklärte, die Frau fühle sich gedemütigt und werde in ihrer Funktion als Mitarbeiterin im Außendienst immer wieder darauf angesprochen. Pocher gab dazu zunächst keine Stellungnahme ab.

Im Januar 2009 parodierte Pocher in der Fernsehsendung Schmidt & Pocher, den von Tom Cruise in Operation Walküre gespielten Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg und stieß dabei auf negative Resonanz, woraufhin der Rundfunkrat sich im März mit dieser Sache beschäftigen wird.

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Harald Schmidt

Harald Schmidt 2007

Harald Schmidt (* 18. August 1957 in Neu-Ulm; vollständiger Name Harald Franz Schmidt) ist ein deutscher Schauspieler, Kabarettist, Kolumnist, Entertainer, Schriftsteller und Moderator.

Schmidts Eltern sind Heimatvertriebene. Sein Vater Anton stammt aus Karlsbad im Sudetenland, seine Mutter aus Brünn in Südmähren.

Schmidt, der in Nürtingen aufwuchs, war als Knabe bei den katholischen Pfadfindern aktiv. Später wurde er Kirchenmusiker (mit C-Abschluss an der Kirchenmusikschule in Rottenburg am Neckar) und wirkte als Organist in der katholischen Gemeinde St. Johannes in Nürtingen.

Nach dem Abitur mit einem Notendurchschnitt von 3,2 am Hölderlin-Gymnasium in Nürtingen und der Ableistung des Zivildienstes in einem katholischen Pfarrbüro studierte Schmidt von 1978 bis 1981 Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Um Kontakte zum Fernsehen zu knüpfen, bewarb Schmidt sich 1983 bei der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg, scheiterte aber letztlich bei der Endauswahl unter etwa 100 Mitbewerbern.

Sein erstes Engagement hatte Harald Schmidt von 1981 bis 1984 an den Städtischen Bühnen in Augsburg. Seine erste Rolle dort war der zweite Mameluk in Lessings Nathan der Weise, der nur den Satz „Nur hier herein“ zu sprechen hat.

1984 wechselte Schmidt zu Kay Lorentz ans Düsseldorfer Kom(m)ödchen, wo er bis 1989 blieb und seine kabarettistische Laufbahn unter Anleitung von Lore Lorentz begann. Im Jahr 1985 ging er mit seinem ersten Soloprogramm Ich hab’ schon wieder überzogen auf Tournee. Weitere Soloprogramme waren 1988 Überstehen ist alles und 1992 Schmidtgift.

Im Frühjahr 2002 kehrte er als Diener Lucky in Becketts Warten auf Godot ans Theater zurück und wurde im April Mitglied des Ensembles am Bochumer Schauspielhaus. Dafür erhielt er von der Zeitschrift Theater heute im Alter von 45 Jahren die Auszeichnung „Bester Nachwuchsschauspieler“. Im Sommer 2002 spielte Schmidt ebenfalls in Bochum im Stück Die Direktoren von Daniel Besse die Rolle des Vize-Vorstandsvorsitzenden Montparnasse.

Vom 14. Juli 2004 an war er zusammen mit Manuel Andrack und dem eigenen zweistündigen Kabarettprogramm (Sprechstunde, Einspruch und Summa cum) unterwegs.

Seit der Spielzeit 2008 ist Schmidt Ensemblemitglied am Staatstheater Stuttgart. Am 25. Oktober 2008 hatte dort die Inszenierung des von Schmidt konzipierten Hamlet-Musicals Der Prinz von Dänemark unter der Regie von Christian Brey Premiere, bei dem er auch selbst einige Rollen spielt.

Seine ersten Fernseherfahrungen machte Schmidt ab März 1988 beim Sender Freies Berlin mit der Sendung MAZ ab!, die ab 1989 im Ersten ausgestrahlt wurde.

1990 folgten die Sendungen Pssst… (eine Rateshow nach dem Vorbild der Show Was bin ich? von Robert Lembke) und Schmidteinander, die er mit Herbert Feuerstein bis Dezember 1994 moderierte. Beide Sendungen wurden vom Westdeutschen Rundfunk produziert und ausgestrahlt. Schmidteinander und Pssst… wurden ab 1994 bzw. 1995 im Ersten ausgestrahlt. Im Februar und März 2007 gab es dort im Vorabendprogramm eine Neuauflage von Pssst... mit zwölf Folgen, die aber nicht die erwarteten Einschaltquoten erzielten.

Von Dezember 1992 bis März 1993 folgte ein kurzes Zwischenspiel mit der vierteiligen, von Radio Bremen für die ARD produzierten Show Gala!. Von Oktober 1992 bis Mai 1995 moderierte er in der ARD die von Paola und Kurt Felix übernommene Show Verstehen Sie Spaß?, mit der Schmidt nur mäßigen Erfolg hatte. Schmidt stellte sich immer mehr in den Mittelpunkt der Sendung, in der es eigentlich um Streiche mit der versteckten Kamera ging. Seine Comedy-Einlagen vertrugen sich nicht mit der für die Masse konfektionierten, damals üblichen Unterhaltung.

Vom 5. Dezember 1995 bis zum 23. Dezember 2003 moderierte Schmidt die zunächst von Brainpool im Kölner Capitol produzierte Harald Schmidt Show. Von August 1998 bis Dezember 2003 wurde die Show von Schmidts Firma Bonito im Studio 449 in Köln-Mülheim produziert. Wegen seines oft respektlosen und zynischen Humors erhielt Schmidt in den Medien den Spitznamen Dirty Harry.

Der tabulose Umgang mit seinen Spaßopfern brachte Schmidt einige Klagen ein. So wehrte sich die frühere Tagesschausprecherin Susan Stahnke gegen einen in der „Harald-Schmidt-Show“ gezeigten Beitrag, in dem eine der Betroffenen ähnelnde, in Reizwäsche agierende Darstellerin bei vermeintlichen Dreharbeiten zu einer Sex-Szene für den Film „Basic-Instict II“ gezeigt wurde. Der Filmbeitrag spielte auf die zuvor in der Presse bekannt gemachten Pläne der Klägerin an, in Hollywood Karriere als Filmschauspielerin zu machen.

Am 8. Dezember 2003 gab Harald Schmidt bekannt, dass er nach seiner Late-Night-Show auf Sat.1 eine „kreative Pause“ einlegen wolle. Als Folge der Übernahme der ProSiebenSat.1 Media AG durch Haim Saban war wenige Tage zuvor der damalige Geschäftsführer von Sat.1, Martin Hoffmann, zu dem Schmidt eine freundschaftliche Beziehung pflegt, entlassen worden. Nach einem Bericht des Magazins Der Spiegel hatte der damalige ProSiebenSat.1-Vorstandschef Urs Rohner von Saban die ausdrückliche Anweisung, Hoffmann erst nach der anstehenden Vertragsverlängerung mit Harald Schmidt zu entlassen. Die Verhandlungen verzögerten sich, Rohner entließ Hoffmann vorzeitig, und Schmidt verlängerte seinen Vertrag nicht.

Die Nachfolge auf dem gleichen Sendeplatz trat am 17. Mai 2004 Anke Engelke mit ihrer Show Anke Late Night an, die jedoch am 21. Oktober 2004 aufgrund schlechter Quoten wieder eingestellt wurde. In seiner einjährigen Pause begab sich Harald Schmidt auf Weltreise und bestritt eine Kabarett-Tournee mit Manuel Andrack.

Die erste Vorab-Ausgabe seiner neuen Late-Night-Show Harald Schmidt bei der ARD wurde am 23. Dezember 2004 gesendet – genau ein Jahr nach Schmidts letzter Sat.1-Sendung. Die erste reguläre Folge der Sendung wurde am 19. Januar 2005 ausgestrahlt. Nach Schätzungen des Schweizer Mediendienstes „Klein Report“ soll Schmidts Produktionsfirma für 60 Sendungen pro Jahr insgesamt 8 Millionen Euro von der ARD erhalten, was einem Produktionsetat von rund 133.000 Euro pro Show entspricht (incl. Schmidts Moderationshonorar).

Neben der Moderation seiner Sendung Harald Schmidt trat Schmidt in den folgenden Jahren immer wieder als ein- oder mehrmaliger Moderator verschiedener anderer Sendungen in Erscheinung. Vom 12. bis 26. Februar 2006 moderierte er zusammen mit dem Sportreporter Waldemar Hartmann die 60-minütige ARD-Sendung Olympia mit Waldi & Harry, die in der Zeit der Olympischen Winterspiele 2006 jeweils an den ARD-Sendetagen ausgestrahlt wurde. Am 15. Mai 2006 führte Schmidt als Gastmoderator durch das Fernsehmagazin Report Mainz, das aus Anlass des 40. Jubiläums selbstironisch konzipiert war. Zusammen mit Eva Padberg moderierte Schmidt am 30. November 2006 die Bambi-Verleihung der Hubert Burda Media, die erstmals in der neuen Mercedes-Benz-Welt in Stuttgart stattfand und live in der ARD übertragen wurde. Auch die Bambi-Verleihung 2007 wurde von Schmidt moderiert. Nach einer „Schnupper-Bewerbung“ in seiner ARD-Show, einen Teil des ZDF-Nachrichtenmagazins heute-journal als Probe für eine „Urlaubsvertretung“ zu moderieren, präsentierte Harald Schmidt am 19. April 2007 als „Gastmoderator“ einen Beitrag innerhalb des heute-journals . 4,24 Millionen Zuschauer sahen die Sendung.

Seit 25. Oktober 2007 tritt Schmidt zusammen mit dem Comedian Oliver Pocher in der Sendung Schmidt & Pocher auf. In einem Interview mit der Wochenzeitschrift Der Spiegel nach der letzten Ausgabe von Harald Schmidt erklärte Schmidt im Juni 2007, dass er mit dem Format einer mehrmals wöchentlich ausgestrahlten Late-Night-Show „fertig“ sei und dies lieber seinem Kollegen Oliver Pocher überlassen würde. Im April 2009 beenden sie jedoch ihre Zusammenarbeit.

Am 22. September 2008 übernahm Schmidt anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von NDR Info für einen Tag den Posten des Chefredakteurs dieses Programms.

Neben seiner Moderationstätigkeit im Fernsehen trat Schmidt hin und wieder auch als Schauspieler in verschiedenen Filmen auf. 1995 war er in dem Kinofilm Nich' mit Leo (zusammen mit Jürgen von der Lippe) und 1999 als Protagonist des Films Late Show in der Rolle des Conny Scheffer zu sehen. Weiterhin war er an der Seite vieler Comedians mit einem Kurzauftritt in Otto Waalkes’ Kinofilm 7 Zwerge – Männer allein im Wald zu sehen. Im Film Vom Suchen und Finden der Liebe von Helmut Dietl spielt Harald Schmidt an der Seite von Anke Engelke eine Nebenrolle.

2004 sollte Schmidt in einem RTL-Fernsehfilm über die Flutkatastrophe von 1962 in Hamburg den damaligen Innensenator Helmut Schmidt verkörpern, er sagte die Teilnahme aber kurz vor Bekanntwerden seiner neuen Late Night Show Harald Schmidt bei der ARD ab.

In der an Neujahr 2008 ausgestrahlten Folge der ZDF-Reihe Das Traumschiff auf der Reise nach San Francisco übernahm Schmidt eine Gastrolle. Er spielte den Eintänzer Oskar.

Im zweiteiligen Fernsehfilm Teufelsbraten (2008) von Hermine Huntgeburth (Regie), war Harald Schmidt als Unterwäschevertreter zu sehen.

Sein erstes Werbeengagement startete Schmidt zur Fußball-Weltmeisterschaft 1998, während der er auf dem Sender Sat.1 das „McSchmidt-Studio“ in einer Medienkooperation mit McDonald’s moderierte. Seit dem Jahr 2000 wirbt Harald Schmidt bundesweit regelmäßig für verschiedene Organisationen und Unternehmen. Ab Sommer 2000 pries er auf schwäbisch in TV-Spots von T-Online die Vorzüge des Internetanschlusses und von DSL. In einer bundesweit erschienenen Zeitschriftenanzeige für die deutsche Stiftung Pfadfinden posierte er im Januar 2001 ohne Gage als Werbefigur. Ab 2002 gab es jährliche TV-Werbespotserien mit Schmidt als prominentem Testimonial für die Marke Nescafé der Firma Nestlé. 2003, 2004 und wieder ab Juli 2006 war Schmidt als bekennender Hypochonder Werbepartner des deutschen Arzneimittel-Generika-Herstellers Hexal. Die Spots wurden in den ersten Jahren komplett von Schmidts Firma Bonito TV produziert, ebenso wie schon die TV-Werbeauftritte Schmidts für die Kaufhauskette KarstadtQuelle (2002) und die Deutsche Bahn AG (2003).

Im Januar 2006 veröffentlichte das Münchener Marktforschungsinstitut Imas International eine bundesweite Umfrage, nach der nur 36 Prozent der Deutschen Harald Schmidt für eine sympathische Werbefigur halten, im Gegensatz etwa zum bestgetesteten Günther Jauch, der eine Sympathiequote von 69 % erzielte. Bei der Aktion „Darmkrebsmonat März“ der Felix-Burda-Stiftung warb Schmidt im Frühjahr 2006 für Darmspiegelungen. Ab Oktober 2006 synchronisierte Schmidt in 14 TV-Spots ein männliches Hausschwein als Werbefigur der Saubillig-Kampagne des Media-Markts; dazu war seine Stimme in den Radio-Spots des Unternehmens zu hören. Obwohl Schmidt bei dieser Kampagne nicht als Person in Erscheinung trat, sorgte sie für bundesweites Aufsehen. Ab 28. November 2006 warb Schmidt in Radio-Spots mit schwäbischer Dialektfärbung für das integrierte ÖPNV-System „3-Löwen-Takt“ der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg.

Schmidt lebt mit seiner Partnerin in Köln-Marienburg. Er hat vier Kinder – einen Sohn mit seiner ehemaligen Freundin sowie zwei Töchter und einen Sohn mit seiner jetzigen Lebensgefährtin. Schmidt ist nach eigenen Angaben in einer streng katholischen Familie aufgewachsen. Vom Priesteramt habe ihn der Zölibat abgehalten.

Daneben schreibt Schmidt wöchentliche Kolumnen für das Magazin Focus.

2003 erschien eine von Harald Schmidt nicht autorisierte Biographie Harald Schmidt von Mariam Lau.

Mit dem 2003 erschienenen Buch „Late Night Solo – Die Methode Harald Schmidt“ versucht Autor Kay Sokolowsky Schmidts Humor und seiner Einzigartigkeit in der deutschen Fernsehlandschaft auf den Grund zu gehen.

2006 erschien das Buch „Wer ist Harald Schmidt“ von Peter Reinwarth, einem ehemaligen Weggefährten Schmidts. In diesem umstrittenen Buch setzt sich der Autor kritisch mit dem Medienphänomen Harald Schmidt auseinander.

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Wer wird Millionär?

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Wer wird Millionär? ist die deutsche Ausgabe der britischen Quizshow Who Wants to Be a Millionaire? Sie wird seit dem 3. September 1999 vom Privatsender RTL ausgestrahlt und läuft damit inzwischen in der zehnten Staffel (2008/2009).

Die Fernsehaufnahmen für die deutsche Ausgabe entstehen im Studio 7 der nobeo GmbH in Hürth-Efferen bei Köln und werden von der endemol Deutschland GmbH aufgezeichnet. Die Sendung wird nicht live ausgestrahlt, auch wenn der Moderator dies immer wieder zu suggerieren versucht. Die Sendung wird immer dienstags für den darauffolgenden Freitag und Montag aufgezeichnet. Seit 25. August 2008 sendet „Wer wird Millionär?“ im Bildschirmformat 16:9. Die Introsequenz wurde modernisiert und an das 16:9-Bildschirmformat angepasst.

Wer wird Millionär? wird derzeit montags und freitags um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Bis Herbst 2007 wurde die Sendung auch samstags um 20:15 Uhr und in den ersten Staffeln sporadisch auch sonntags im Vorabendprogramm ausgestrahlt. Die Prominenten-Specials finden üblicherweise montags oder donnerstags statt.

Moderator der Show ist Günther Jauch. Neben der Spannung am Spiel selbst sind es seine Gespräche mit Kandidaten, Begleitern und Telefonjokern, die zum Erfolg der Sendung in Deutschland beitragen.

Die Regeln der deutschen Ausgabe sind im Wesentlichen identisch mit den internationalen Regeln der Show. Nach der Sommerpause führte RTL am 3. September 2007 neue Regeln ein, die das Spiel interessanter gestalten sollen. Der durch die Auswahlfrage bestimmte Spieler muss zunächst entscheiden, ob er nach den alten Regeln spielen will oder die neue Version („Risikovariante“) wählt.

Die neuen Regeln beinhalten den „Zusatzjoker“, den der Kandidat im Gegenzug zum Verzicht seiner Sicherheitsstufe bei 16.000 Euro nutzen kann. Sollte eine Frage (egal auf welchem Level) nicht beantwortet werden können, kann eine Person aus dem Publikum gewählt werden, die helfen soll. Der Moderator bittet die Zuschauer aufzustehen, die glauben, die Frage richtig beantworten zu können. Der Moderator fragt den vom Kandidaten ausgewählten Zuschauer nach seiner Antwort, die der Kandidat annehmen kann, aber nicht muss. Sollte die Antwort des Zuschauers richtig sein, erhält dieser 500 Euro.

Wenn der Kandidat zwar den Telefonjoker einsetzen möchte, aber keinem seiner Bekannten zutraut, die richtige Antwort zu wissen, kann er einen per Zufallsgenerator ausgewählten Teilnehmer in Deutschland anrufen und um Hilfe bitten. Vorgaben wie etwa Geschlecht oder Wohnort sind möglich. Sobald jemand abhebt, gilt der Joker als gespielt, auch wenn der Angerufene nicht helfen will oder kann. Es wird so lange bei unterschiedlichen Teilnehmern angerufen, bis abgehoben wird. Nach 30 Sekunden wird der Anruf gestoppt und der Kandidat kann wählen, ob er die Antwort des Jokers nehmen möchte oder nicht. Sollte die Antwort des Angerufenen richtig sein, so erhält dieser 500 Euro. Erstmals genutzt wurde er in der Sendung vom 14. September 2007: Die zufällig ausgewählte Gesprächspartnerin aus Berlin wusste, dass die Berliner Siegessäule früher einen anderen Standort hatte.

Bis zur Einführung des Euro im Jahre 2002 gab es die Gewinnstufe 250.000 DM (Frage 12 auf 13). Da man aber dem Titel der Sendung weiterhin gerecht werden, jedoch nicht bereits bei der 1. Frage mit 100 Euro beginnen wollte, wird der Gewinn zwischen der 13. und der 14. Frage nicht verdoppelt, sondern vervierfacht. Auch zwischen den Fragen 3 und 4, 4 und 5 sowie 12 und 13 findet keine „Verdopplung“ statt.

Wer als Zuschauer bei Wer wird Millionär? im Studio dabei sein will, muss Eintritt zahlen. Die Aufzeichnung findet in der Regel dienstags statt. Das Studio fasst insgesamt 215 Zuschauer.

Derzeit werden die Eintrittskarten nur über eine Warteliste vergeben. Durch die große Menge der Voranmeldungen beträgt die momentane Wartezeit etwa 20 bis 22 Monate (Stand: März 2008).

Um als Kandidat an der Sendung teilzunehmen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man schickt eine Postkarte mit Namen, Adresse und Telefonnummer oder man bewirbt sich online auf der Internetseite von RTL. Ebenso ist eine Bewerbung telefonisch oder per SMS möglich; alle Bewerbungsvarianten sind kostenpflichtig.

Die Kandidatenauswahl erfolgt nach Aussagen von Günther Jauch nach dem Zufallsprinzip, so dass es immer wieder Kandidaten gibt, die sich lediglich einmal beworben haben und gleich eingeladen wurden und andere Kandidaten, die sich über mehrere Jahre hinweg um einen Platz als Kandidat bemühten.

Bisher gab es in der deutschen Show acht Millionäre. Zweimal wurde der Hauptgewinn in Deutscher Mark, sechsmal in Euro erreicht.

Alle sechs Monate findet eine „Wer wird Millionär?“-Sendung mit Prominenten statt, die mit über zwei Stunden länger als die normalen Sendungen dauert. Die prominenten Gewinner spenden dabei ihren Gewinn an wohltätige Einrichtungen oder Stiftungen, die Novemberausgabe findet währdend des RTL-Spendenmarathons statt. Aus diesem Grund gelten in diesem Spiel nicht ganz so strenge Regeln wie bei den normalen Ausgaben. Vor allem in den unteren Gewinn-Regionen sprechen sich die Kandidaten mitunter ab um einen Joker zu sparen, ohne dass Günther Jauch eingreift. Die Reihenfolge der Prominenten wird genauso wie in den normalen Sendungen durch Auswahlfragen bestimmt. Im Unterschied zu diesen kommen hier aber immer alle Kandidaten an die Reihe. Harald Schmidt war im November 2005 der erste Kandidat, der zum zweiten Mal an der Show teilnahm. In einem Prominenten-Special zur Fußball-WM 2006, in dem sich sämtliche Fragen um Fußball drehten, nahm Günther Jauch selbst an der Show teil. Hape Kerkeling (als Horst Schlämmer) war als Kandidat eingeladen, welcher nach der 8.000-Euro-Frage mit Günther Jauch die Plätze tauschte. Jauch gewann stellvertretend für Kerkeling 500.000 Euro, welche wie alle erspielten Beträge an die Deutsche AIDS-Stiftung gespendet wurden. Die Sendung gewann später den Deutschen Fernsehpreis 2006. Diese Ausgabe war auch die erste, an der nur noch vier Prominente teilgenommen hatten. Zuvor waren es stets fünf.

Beim 12. Prominenten-Special nahm Barbara Schöneberger zum zweiten mal teil, beim 13. Peter Kloeppel und Maria Furtwängler und beim 15. Special Anke Engelke. Seit dem 17. Special gehört auch Thomas Gottschalk zu den zweimal dagewesenen Prominenten.

Beim 16. Prominenten-Special am 30. Mai 2008 beantwortete Oliver Pocher als erster Prominenter erfolgreich die Eine-Million-Euro-Frage. Zuvor hatte er angeboten, im Falle einer falschen Antwort 100.000 Euro aus eigener Tasche zu spenden. Thomas Gottschalk war beim 17. Prominenten-Special der zweite Prominente, der den Höchstgewinn erspielen konnte.

Insgesamt sammelten die jeweiligen Prominenten 14.803.613 € (Umrechnung früherer DM-Beträge in Euro inbegriffen).

Gelegentlich gibt es Folgen in doppelter Länge, beispielsweise nach einer Sommerpause. Früher wurden bei derartigen Sendungen nach einer Stunde die Kandidaten gewechselt, um ihnen keinen Vorteil gegenüber den Kandidaten aus Sendungen normaler Länge zu geben. Inzwischen wurde dies jedoch abgeschafft, so dass die Kandidaten eine höhere Chance haben, auf den Stuhl zu kommen.

Am 10. September 2005 wurde die 500. Folge der Quizshow ausgestrahlt. Dazu stand für die Kandidaten zusätzlich ein vierter Joker zur Verfügung, der sogenannte „Kompetenzteam-Joker“. Die vier bisherigen Millionäre Prof. Eckhard Freise, Marlene Grabherr, Gerhard Krammer und Dr. Maria Wienströer wurden noch einmal in die lange Sondersendung eingeladen, um sich in einem Team zusammenzusetzen und sich bei einer schwierigen Frage zu beraten. Dieser Joker konnte vom Kandidaten allerdings erst ab einer Gewinnsumme von 1.000 Euro eingesetzt werden. Das Kompetenzteam hatte – wie der Anrufende beim Telefonjoker – 30 Sekunden Zeit, um eine richtige Antwort abzugeben. Die Millionäre wurden aus einem anderen Studio per Bildschirm zugeschaltet.

Normalerweise wird der Rest der zehn verbleibenden Kandidaten am Ende der Sendung ausgetauscht. In der 500. Folge durfte aber jeder einzelne bis zum Schluss der Sendung in der Mitte auf dem „heißen Stuhl“ Platz nehmen und die Chance erhalten, als Millionär das Studio zu verlassen.

Am 10. November 2006 wurde erstmalig ein „Wer wird Millionär?“-Familienspecial ausgestrahlt. Dabei stellten sich ganze Familien den Fragen Jauchs. Drei Familien gewannen Beträge zwischen 4.000 und 125.000 Euro. Alle drei Familien traten mit ihren Töchtern an, die sich allesamt durch den Gewinn ein eigenes Pferd erhofften. In der Familie, die letztlich 125.000 Euro gewann, gab die Tochter, nachdem die Familie entschieden hatte, auszusteigen, sogar die richtige Antwort zur 500.000-Euro-Frage.

Am 27. und 30. April 2007 wurde das zweite Familienspecial ausgestrahlt bei dem drei Familien zwischen 16.000 Euro und 64.000 Euro gewannen. Das dritte Familienspecial fand am 22. Dezember 2007 statt. Die drei Familien erspielten nacheinander 32.000 Euro, 64.000 Euro und 32.000 Euro.

Am 23. Dezember 2006 strahlte RTL erstmals ein „Wer wird Millionär?“-Special mit dem Namen „Die Zweite Chance“ aus. In dieser Sendung konnten zehn ehemalige Kandidaten, die das Studio ganz ohne Gewinn verlassen mussten, noch einmal antreten. Dabei stand jedem Kandidaten zusätzlich ein Berater zur Seite, mit dem er sich absprechen konnte. Jedoch musste der mitgebrachte Gast die Antworten freigeben.

Davor waren 15 Kandidaten ohne Gewinn ausgeschieden, doch verzichteten, wie Jauch in der Sendung erklärte, fünf der Kandidaten darauf, noch einmal an der Sendung teilzunehmen.

Am Montag, dem 11. Februar 2008, gab es erstmals eine Sendung mit Paaren, die sich im Studio zum ersten Mal begegneten. Zuvor mussten sich die Bewerber online qualifizieren und sich in einem besonderen Chat eine/-n Partner/in wählen. Sie durften im Chat nichts über ihr Aussehen schreiben. Die Sendung begann, wie üblich, mit der normalen Auswahlrunde und zehn Kandidaten. Auf die zwei Kandidaten, die es auf den Stuhl schafften, wartete hinter einer Studiotür der Chatpartner, der sich, wie schon bei den Familien-Specials, dazusetzte.

Während der Sendung lernten sich die Partner weiter kennen und wurden von Günther Jauch nach ihren Erwartungen an den Partner gefragt, und ob sich ihre Vorstellung vom Gegenüber erfüllt zeige. Die beiden Paare, die es auf den Stuhl schafften, gewannen 32.000 und 64.000 Euro. Die Gewinnsummen wurden zur Hälfte auf beide Partner aufgeteilt. Am Ende der Sendung wurden auch den restlichen acht Kandidaten ihre Partner vorgestellt.

Die Fragen für die Sendung werden von einem externen Redaktionsteam erarbeitet, für die deutschen Fragen ist die Firma Mind the Company verantwortlich. Mitunter wurde behauptet, die Fragen seien im Laufe der Jahre kniffliger geworden. In einem Interview gab Günter Schröder von Mind the Company an, dass es in der Tat immer aufwendiger geworden sei, Fragen für die unteren Gewinnstufen zu entwickeln. Auch seien die Fragen teilweise spezieller gestellt, aber dafür die Antwortalternativen leichter konzipiert. Die Antworten werden durch das Studium mehrerer Quellen auf ihre Richtigkeit geprüft, zu denen etwa die Brockhaus-Enzyklopädie, der Pschyrembel für die Medizin, Chroniken wie „100 Jahre Olympische Spiele“ und Internetquellen wie Wissen.de gehören. Auch Wikipedia gehörte dazu, wie der Moderator im Oktober 2005 in einer Sendung verriet. Nach der „Niels-Bohr-Frage“ (siehe unten) wird die Wikipedia von der WWM-Redaktion jedoch nicht mehr als Quelle zugelassen. Trotz intensiver Überprüfungen können in seltenen Fällen dennoch Fehler auftreten, zumeist aufgrund sich widersprechender Quellen. In zwei Fällen durfte der betreffende Kandidat später neu einsteigen.

Jeder Kandidat, der es in der Sendung einmal in die Mitte geschafft hat, ist von weiteren Teilnahmen an der Sendung ausgeschlossen. Diese Regel umging am 10. April 2006 ein Kandidat, der auf dem Stuhl in der Mitte als Reinhold Schlager 64.000 Euro erspielte, obwohl er bereits drei Jahre zuvor am 16. Mai 2003 unter dem Namen Luis Meyer 500 Euro als Kandidat gewonnen hatte. Er soll auf der Bewerbung zur erneuten Teilnahme auch falsche Angaben zu seinem Wohnsitz gemacht haben. Die Sendungsverantwortlichen haben den Spieler, der zufällig von einem Zuschauer wiedererkannt wurde, nachträglich disqualifiziert und zahlten den Betrag von 64.000 Euro nicht aus. Die verbliebenen Kandidaten der Show vom 10. April 2006 bekamen am 8. Mai 2006 eine zweite Chance.

In der Sendung vom 8. Dezember 2006 fragte Jauch nach einem körpereigenen Wirkstoff, der als Anti-Falten-Mittel Verwendung findet. In der folgenden Werbepause zeigte RTL einen Spot für eine Creme mit genau dieser Substanz. RTL bestritt einen Zusammenhang zwischen Frage und Werbespot; die für RTL zuständige niedersächsische Landesmedienanstalt sah darin ebenfalls keine Schleichwerbung und wertete das Vorkommnis als Zufall.

Wie auch andere Sendungen mit hohen Einschaltquoten im deutschen Fernsehen hat WWM einen gesamtgesellschaftlichen Einfluss. So haben inzwischen die Begriffe „Telefonjoker“, „Publikumsjoker“ und „Fifty-fifty-Joker“ einen so hohen Bekanntheitsgrad erreicht, dass sie in der 24. Auflage des Duden-Rechtschreibwörterbuchs zu finden sind. Diese Tatsache wurde sogar in einer 125.000-Euro-Frage im Prominentenspecial vom 22. November 2007 thematisiert: „Welcher Begriff schaffte es nicht in die aktuelle, 24. Auflage des Rechtschreibdudens? A: Millionenfrage B: Fifty-fifty-Joker C: Telefonjoker D: Publikumsjoker“ – Anke Engelke war die Kandidatin und beantwortete sie richtig, indem sie Antwort A wählte.

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Daniela Preuß

Daniela Preuß (* 22. April 1978 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin.

Daniela Preuß stand bereits während ihrer Schulzeit vor der Kamera und spielte in Praxis Bülowbogen und Mona M. Neben ihrem Schauspielunterricht bei Heidi Wallier nahm sie auch Gesangsunterricht. Danach besuchte sie die Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule in Berlin und arbeitete 2006 am Sanford-Meisner-Workshop bei Mike Bernardin in London. Im selben Jahr begann sie mit Szenenarbeiten bei Sigrid Andersson.

Ihre erste größere Rolle hatte sie in dem Film Meine grüne Freiheit – Ein Frühling in Irland. Bis dahin und auch danach hat sie vorwiegend in kurzen Episoden verschiedener Serien mitgewirkt. So unter anderem im Tatort, in der Serie Küstenwache oder SOKO 5113.

Seit 2001 ist sie verstärkt in größeren Fernsehproduktionen zu sehen. Im Film Vollidiot war sie 2007 neben dem Moderator und Comedian Oliver Pocher zu sehen. In der Serie SOKO Rhein-Main spielt sie die Rolle der Kriminalkommissarin Nina Horn.

Neben ihren Fernsehrollen spielt Daniela Preuß auch am Theater.

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Wok-WM

Stefan Raab und Georg Hackl bei der Wok-WM 2008

Die Wok-WM ist eine seit 2003 jährlich vom deutschen Privatsender ProSieben live ausgestrahlte Fernsehsendung. Sie wird vom Fernsehmoderator Stefan Raab moderiert und ist wie alle Sport-Veranstaltung von TV total prinzipiell wie eine reguläre Sport-Übertragung aufgebaut, jedoch sind nahezu alle Teilnehmer Prominente aus den Bereichen Sport und Unterhaltung und humoristische, sowie musikalische Elemente spielen eine tragende Rolle.

Bei dem nur im Rahmen dieser Sendung praktizierten Wok-Sport befahren die Athleten mit einem modifizierten asiatischen Wok eine Rennschlitten- und Bobbahn. Es gibt jeweils ein Einzelrennen („Einer-Wok“) und einen Mannschaftswettbewerb („Vierer-Wok“).

Bei seiner Teilnahme an der ZDF-Sendung Wetten, dass..? am 22. Februar 2003 bot Stefan Raab als Einsatz einer Wette, bei der ein Auto die Bob- und Rodelbahn in Winterberg hinauffuhr, an, diese Bahn mit einem Wok zu befahren. Obwohl er die Wette gewann, löste er seinen Wetteinsatz ein und fuhr die Bahn in einem chinesischen Wok hinab. Raab inszenierte daraufhin am 6. November 2003 die Fernsehsendung „1. offizielle Wok-Weltmeisterschaft“ (Wok-WM), aus der er selbst als Sieger im Einer-Wok hervorging. Das Rennen im Vierer-Wok gewannen Dick Brave and the Backbeats. Aufgrund der hohen Einschaltquoten der ersten Veranstaltung wurde bereits vier Monate später die zweite Wok-WM veranstaltet. Hierbei siegte der aus dem Rodelsport bekannte Georg Hackl im Einer-Wok und die Mannschaft des Senders ProSieben im Vierer-Wok.

Die dritte Wok-WM fand am 5. März 2005 wiederum in Winterberg statt. Im Gegensatz zu den bisherigen Wettbewerben wurden jeweils zwei Läufe ausgetragen und die Zeiten addiert. Aufgrund des kommerziellen Erfolgs der ersten beiden Sendungen wurden die Teams erstmals nach Sponsoren benannt und jedem Vierer-Wok ein Einer-Wok zugeordnet. Eine weitere Premiere dieses Wettbewerbs war das am Vortag ausgetragene Qualifying, bei dem durch einen Sprung von einer Trickski-Schanze die Reihenfolge der Startplätze ermittelt wurde. Eine Besonderheit unter den Teams dieser Wok-WM war die Jamaikanische Bobmannschaft, die Platz 4 in der Gesamtwertung im Vierer-Wok erreichte. Seit 2005 darf bei jeder WM ein Zuschauer mit einer Wildcard mitfahren.

Am 11. März 2006 fand die vierte Wok-WM in Innsbruck statt, bei der sich Joey Kelly seinen ersten Einzel-Titel sicherte. Am 9. März 2007 sowie am 8. März 2008 gewann Georg Hackl die dritte und vierte Goldmedaille im Einerwok. Nur fünf Teilnehmern (Georg Hackl, Joey Kelly, Stefan Raab, Detlef D! Soost und Christian Clerici) ist es bisher gelungen, eine Medaille in der Einer-Disziplin zu gewinnen.

Das Sportgerät selber ist in der Grundsubstanz ein herkömmlicher, handgearbeiteter Wok aus Stahlblech, wie er für Großküchen verwendet wird. Der Durchmesser beträgt 66 cm, die Wandstärke circa 2 mm. Um den Wok renntauglich zu machen, wird in den Boden der Schüssel ein Dämpfungselement aus Polyurethan eingebaut, welches neben der Vibrationsdämpfung gleichzeitig das Eindellen des Woks während der Fahrt verhindert. Dieser Dämpfer basiert auf einer Erfindung von Dr. Andreas Brosinger aus dem Jahr 2003 und wird seitdem unverändert verbaut. Auf den oberen Rand wird als Schutz ein aufgeschnittener PU-Schlauch befestigt, über den ein Schaumstoffmaterial kaschiert wird.

Der Einsatz von „Tuning“-Mitteln ist von Seiten der eigens von Stefan Raab gegründeten World Wok Union, deren Präsident er selber ist, gestattet. Dazu zählen das Polieren und Erhitzen des Woks, wodurch der Widerstand verringert werden soll. Bei der 6. Wok-WM wurden allerdings erstmalig Regeln bezüglich einer Gewichtsbegrenzung eingeführt. Wok und Fahrer dürfen im Einerwok insgesamt höchstens 130 kg und im Viererwok maximal 500 kg wiegen.

Vorreiter auf dem Gebiet derartiger Innovationen ist der als „Tüftler“ bekannte Georg Hackl. Im Laufe der 4. Wok-WM verbot Raab kurz vor dem Start Hackls Wok, da dieser aus Schlittschuhkufenstahl gefertigt war.

Die 1. Wok-WM fand am 6. November 2003 in Winterberg statt und wurde von Kai Pflaume moderiert. Sonya Kraus und Oliver Pocher führten als Co-Moderatoren Interviews mit den Beteiligten. H. P. Baxxter von Scooter brach sich den Arm. Als Konsequenz mussten einige Konzerte der Deutschland-Tour von Scooter verschoben werden. Die Show wurde von durchschnittlich 4,54 Millionen Zuschauern gesehen (16,3% Marktanteil). In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnten 3,64 Millionen Zuschauer gemessen werden (29,7% Marktanteil).

Die 2. Wok-WM fand am 4. März 2004 in Innsbruck statt und wurde wie im Vorjahr von Kai Pflaume, Oliver Pocher und Sonya Kraus moderiert. Die Show wurde von durchschnittlich 4,98 Millionen Zuschauern gesehen (19,7% Marktanteil). In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnten 3,86 Millionen Zuschauer gemessen werden (33,7% Marktanteil).

Die 3. Wok-WM fand am 5. März 2005 in Winterberg statt. Durch die Sendung führten Kai Pflaume, Mirjam Weichselbraun, Oliver Pocher und Sonya Kraus. Die Show wurde von durchschnittlich 3,96 Millionen Zuschauern gesehen (14,5% Marktanteil). In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnten 2,95 Millionen Zuschauer gemessen werden (26% Marktanteil).

Die 4. Wok-WM fand am 11. März 2006 in Innsbruck statt. Moderator der Sendung war Oliver Welke unterstützt von Matthias Opdenhövel und Sonya Kraus. Die Show wurde von durchschnittlich 3,28 Millionen Zuschauern gesehen (11,4% Marktanteil). In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnten 2,52 Millionen Zuschauer gemessen werden (20,7% Marktanteil).

Die 5. Wok-WM fand am 9. März 2007 in Innsbruck statt. Die Show wurde von durchschnittlich 2,70 Millionen Zuschauern gesehen (11,4% Marktanteil). In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnten 2,03 Millionen Zuschauer gemessen werden (20,8% Marktanteil).

Als Showacts traten Mando Diao, Die Fantastischen Vier und Monrose auf. Moderator der Sendung war Oliver Welke. Sonya Kraus befand sich wie in den Vorjahren am Ende der Eisbahn, um ankommende Fahrer zu interviewen. Matthias Opdenhövel befragte die Prominenten am Start.

Dero, der Sänger von Oomph! erlitt bei seiner Fahrt im Vierer-Wok, nachdem sein Kopf bei der Ausfahrt aus Kurve 9 gegen die Bande schlug, eine Gehirnerschütterung, sodass eine zweite Fahrt mit dem Wildcard-Gewinner Peter, der Sängerin Marta Jandova und seinem Bandkollegen Crap nicht mehr möglich war. Stattdessen fuhren Joey Kelly und zwei Mechaniker des Pick Up-Teams die zweite Fahrt.

Die 6. Wok-WM fand am 8. März 2008 auf der Rennschlitten- und Bobbahn in Altenberg (Sachsen) statt, die wegen ihres steilen Starts (Power-Tower) als besonders anspruchsvoll gilt. Reiner Calmund löste seine Wettschuld aus dem Vorjahr ein und fuhr im Einer-Wok - allerdings außer Konkurrenz, da er das bei dieser Wok-WM erstmals eingeführte Gewichtslimit von 130 kg überschritt.

Bei dieser Wok-WM erreichte Stefan Raab erstmals seit Austragung des Wettbewerbs im Einer-Wok keinen der ersten drei Plätze. Der Musik-Wok blieb im zweiten Lauf als erster Wok der WM-Geschichte auf der Bahn stecken. Beim ProSieben-Wok wurden die beiden Frauen im zweiten Lauf durch Jan Stecker und Joey Kelly ersetzt.

Die sechste Wok-WM wurde von 2,88 Millionen Zuschauern verfolgt. Damit konnte die Show einen Marktanteil von 12 Prozent erreichen. In der werberelevanten Zielgruppe sahen 2,20 Millionen Menschen, was einem Marktanteil von 21,5 Prozent entspricht, die Sendung. Moderiert wurde die Sendung von Oliver Welke, Sonya Kraus und Matthias Opdenhövel.

Darüber hinaus gibt es 49 weitere Medaillengewinner.

Nach der Weltmeisterschaft 2007 kritisierte die Medienaufsicht der Landesmedienanstalten Schleichwerbung während der Veranstaltung. Während ProSieben argumentiert, dass die auf den Anzügen der Sportler, den Renngeräten und der Rennstrecke angebrachten Firmenlogos die allgemein übliche Banden- und Trikotwerbung sei, sieht die Medienaufsicht hierbei eine unzulässige Vermischung von Programm und Werbung. Obwohl ProSieben laut eigenen Aussagen kein Geld von den Firmen für die Bandenwerbung erhält, ist die Firma, welche die Werbeflächen vermietet, eine hundertprozentige Tochter von ProSieben. Mitte April 2007 fand diesbezüglich eine Anhörung statt.

Am 12. Dezember 2008 hat das Verwaltungsgericht Berlin die Klage von ProSieben gegen einen Beanstandungs- und Untersagungsbescheid der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) zurückgewiesen. Demnach sei die ProSiebenSat.1 Media AG für die unzulässige optische und verbale Einbindung von Markennamen verantwortlich (Az.: VG 27 A 132.08). ProSieben wird die Wok-WM 2009 am 7. März als „Dauerwerbesendung“ kennzeichnen.

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Monica Ivancan

Monica Ivancan (2008)

Monica Jasminka Ivancan (* 2. Juli 1977 in Stuttgart) ist ein deutsches Model kroatischer Abstammung.

Ivancan schloss die Realschule im Jahre 1992 ab. Darauf folgte eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau und zur Ernährungsberaterin.

Monica Ivancan wurde vor allem bekannt durch die RTL-Sendung Bachelorette, in welcher sie in der zweiten Staffel die „Bachelorette“ spielte. Sie arbeitet auch als Model. Seit Herbst 2006 spielt sie die Rolle der Kitty Kübler in der ARD-Seifenoper Verbotene Liebe. Derzeit ist sie an der Moderation der Dokusoap Das Model und der Freak beteiligt, die auf ProSieben ausgestrahlt wird.

Privat ist sie seit 2005 mit Oliver Pocher liiert.

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Source : Wikipedia