Oldtimer

3.3528225806374 (1984)
Geschrieben von goldorak 13/04/2009 @ 18:11

Tags : oldtimer, auto, freizeit

Neueste Nachrichten
Oldtimer rasten in Bergstadt - Derwesten.de
In einem dieser Fahrzeuge konnte Gerhard Hempelmann vergangenes Jahr den ADAC-Oldtimer Cup Westfalen-Lippe gewinnen. Am Start ist ein weiteres Highlight: Ein Rally AZ von 1924, der nach seiner Herstellung zahlreiche Erfolge in Le Mans und bei vielen...
Oldtimer in der Fußgängerzone - Kölner Stadt-Anzeiger
Bereits am Samstag hatten sich mehr als 70 Oldtimer auf dem Zöllerplatz zum Auftakt des Treffens versammelt. Zehn Interessierte, die gerne am Treffen teilgenommen hätten, die jedoch nicht angemeldet waren, mussten nach Angaben des Vorsitzenden Klaus...
Mit einem Oldtimer-Lkw durch Afrika - Allgäuer Zeitung
Seit September sind Anselm Wißkirchen und Johanna Karmann aus Lindenberg (Westallgäu) mit einem Oldtimer-Lkw unterwegs nach und in Afrika. Nach gut einem Dreivierteljahr Reisezeit haben wir mit den Weltreisenden Kontakt per E-Mail aufgenommen und...
3000 Besucher beim "Tag der Oldtimer" in Schüren - Derwesten.de
Motorenknattern im Ohr, Benzingeruch in der Nase, Flugzeugformationen hoch über den Köpfen und Oldtimer im Korso auf der Landebahn - all das gab es jetzt beim "Tag der Oldtimer" auf dem Flugplatz in Schüren. "Wenn ich groß bin, werde ich Pilot",...
10. Internationales Oldtimer-Treffen - Schwäbische Zeitung
Internationalen Oldtimer-Treffen am Sonntag auf dem Festplatz präsentierten. Nostalgie auf zwei, drei und vier Rädern hat das 10. Internationale Wangener Oldtimer- und Klassikertreffen am Sonntag auf dem Festplatz geboten. Jung und Alt schwärmte und...
Oldtimer wecken Emotionen - Südkurier
Konstanz (buf) Keinen einzigen der Oldtimer-Freunde, die zur Eröffnung der Classic Garage Bodensee auf das Rieter-Areal gekommen sind, hört man von Motorstärke oder Geschwindigkeit schwärmen. Viele der Schlitten, die in der ehemaligen Fabrikhalle...
Spritztour mit dem Oldtimer durch die City - Münsterländische Volkszeitung
vom Förderkreis Herzzentrum Münster und der Organisator der Oldtimer-Benefizfahrten, Andreas Franz, freuten sich über das große Interesse. Foto: Münster - Sie sind die Topmodels unter den Fahrzeugen, denn jeder dreht sich nach ihnen um,...
Oldtimer-Spezialist Mirbach erweitert an der A8 - Oldtimer-TV
Für zigtausende von Autofahrern auf der Autobahn A8 München-Salzburg wird sich das Bild bei der Ausfahrt Bernau/Prien ändern. Oldtimer-Spezialist Mirbach hat das Gelände direkt an der Ausfahrt erstanden, die Baupläne für ein neues Projekt liegen vor....
Oldtimer meets Polo auf Gut Aspern - PACE Polomagazin
Mit eineinhalb Toren Vorsprung haben es Philipp von Criegern, Constantin von zur Mühlen, Federico Heinemann und Hugo Iturraspe (Team Lanson) gestern geschafft, das um zwei Goals stärkere Team im Finale der Classic 500 auf Gut Aspern zu bezwingen....

Oldtimer

Oldtimer-Automobil: Ford T

Der Begriff Oldtimer, oder auch Veteran bezeichnet ein Kraftfahrzeug (insbesondere ein Automobil, einen Lastkraftwagen, einen Omnibus, ein Motorrad oder einen Traktor), das älter als 20, 25 oder 30 Jahre (je nach Definition) ist. Beim Begriff Oldtimer handelt es sich um einen Scheinanglizismus, denn das Wort gibt es in der englischen Sprache so nicht. Bei jüngeren Fahrzeugen ab einem Alter von etwa 20 Jahren ist auch der Begriff Youngtimer (ebenfalls ein Scheinanglizismus) gebräuchlich.

Oldtimer sind zumeist Sammlerstücke. Es muss sich nicht immer um ein gut erhaltenes oder restauriertes Fahrzeug handeln, auch unrestaurierte im Originalzustand belassene Autos und Motorräder gehören dazu.

Das Wort Oldtimer bezeichnet im Englischen kein altes Auto, sondern bedeutet alter Mann oder Opa. Für Fahrzeuge vergangener Epochen ist im Englischen vielmehr der Ausdruck classic car, vintage car oder veteran (car) gebräuchlich.

Der Oldtimer ist vom Klassiker abzugrenzen. Während Oldtimer ihre Bezeichnung nur dem Umstand verdanken, dass sie vor vielen Jahren hergestellt wurden, aus der Mode und Gebrauch kamen aber die Zeit bis heute überdauert haben, kann ein Klassiker auch nagelneu sein. Er verdankt seine Existenz einer zeitlosen Grund- oder Detailidee, die seit ihrer Einführung immer wieder, möglicherweise sogar unverändert, aufgegriffen wurde, z. B. der klassische Zweireiher. Alte Einzelstücke von Klassikern sind Oldtimer (z. B. Velsheda).

Genaue Begriffsdefinition finden sich aber dazu selten, teilweise tauchen sie im Reglement der FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) und des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund e. V.) auf. Mitunter werden die vorgenannten Begriffe von Kfz-Versicherungen zur Unterscheidung von Tarifgruppen benutzt, allerdings uneinheitlich.

Früher war auch die Bezeichnung Schnauferl verbreitet, diese entspricht aber heute wohl nicht mehr dem Zeitgeschmack – dabei ist sie weniger verniedlichend als man annehmen könnte, denn sie bezieht sich ganz konkret auf das Geräusch des Schnüffelventils, das bei alten Viertakt-Motoren als Einlassventil verwendet wurde. Das typische Geräusch gab dem im Jahr 1900 gegründeten Allgemeinen Schnauferl-Club (ASC) seinen Namen, der heute der älteste existierende Oldtimer-Club in Deutschland ist.

Der Begriff Veteran wird teilweise synonym mit Oldtimer benutzt, teilweise bezeichnet er Fahrzeuge bis zum Baujahr 1918. Die heute im allgemeinen Sprachgebrauch nur noch selten benutzte Bezeichnung Veteran wurde bis in die 1960er und 1970er Jahre verwendet.

Der Begriff Klassiker etwa wird für Fahrzeuge bis zum Baujahr 1945 oder aber ab einem Alter von manchmal 30, manchmal auch 40 Jahren benutzt.

Die in der deutschen Sprache verwendete Bezeichnung Oldtimer ist streng genommen als Scheinanglizismus zu bezeichnen. Im englischsprachigen Raum bezeichnet old-timer einen älteren Menschen, oder genauer: einen Menschen, der den Werten und Gegebenheiten älterer oder vergangener Zeiten anhängt, und kaum je ein Fahrzeug. Verwendet wird der Begriff auch in der Musik, etwa im Jazz, wo von Oldtime-Sound gesprochen wird. Auf Englisch werden solche Autos vintage cars, classic cars oder antique cars genannt.

Auch gesetzlich sind Definitionen notwendig: die Versicherungsanforderungen alter Motorfahrzeuge unterscheiden sich von denen im Alltag verwendeter Kfz, für welche die allgemeinen Services und TÜV/Plaketten-Überprüfungen ausreichen sollten, und ebenso entwickelt sich die Technik stets weiter (Sicherheit, Verbrauch, Abgas u. Ä.). Einer entsprechenden Nachrüstung von Oldtimern stehen – von Fall zu Fall unterschiedlich – grundsätzlich zwei Arten von Hürden entgegen: Nostalgie bzw. Originalitätsanspruch sowie Grenzen der Machbarkeit (abgesehen von Kosten). Andere Wirkungen und Risiken machen andere Regeln nötig, u. a. bezüglich der jährlich zulässigen Gesamtstrecke.

Fahrzeuge mit einem Alter zwischen 20 und 30 Jahren werden als Youngtimer bezeichnet.

Als Oldtimer gelten in der Bundesrepublik Deutschland ab 1. März 2007 generell mindestens 30 Jahre alte Kfz: laut §2 Nr. 22 der dann in Kraft tretenden Fahrzeugzulassungs-Verordnung (FZV), die die bisherige StVZO ablöst. Damit läuft dann auch die rechtliche Anerkennung der Youngtimer aus.

Bis 28. Februar 2007 für mindestens 20 Jahre, nach diesem Zeitpunkt für mindestens 30 Jahre alte Sammler-Fahrzeuge möglich. Zu erkennen ist die rote 07er-Nummer (z.B. ORT-07123) ähnlich dem roten 06er Händler-Kennzeichen (z.B. ORT-06123). Auf dieses spezielle Wechselkennzeichen können mehrere Fahrzeuge eingetragen werden. Zur roten 07ener Nummer gehört jeweils ein rote Heftchen (in den Bundesländer verschieden) in welches die Fahrzeuge eingetragen werden. Die Steuer beträgt z. Z. pauschal pro Jahr für Kennzeichen nur für Motorräder 46,02 EUR und für 07er Kennzeichen für alle anderen Kfz 191,73 EUR.

Weiter gültig bleiben bereits unbefristet bewilligte 07er-Schilder. Mit Beginn 2007 verlieren nicht unbedingt alle auf befristeten 07er-Kennzeichen eingetragene Fahrzeuge, die jünger als 30 Jahre sind, diesen Status. Einige Bundesländer haben bereits unabhängig von einer Befristung des Kennzeichens Bestandsschutz für bis zu dem Stichtag eingetragene Fahrzeuge unter 30 Jahre garantiert.

Die Definition dazu in der 49. Ausnahmeverordnung zur StVZO: Gestattet sind Probefahrten, Prüfungsfahrten durch Kfz-Sachverständige, Überführungsfahrten, Fahrten zur Wartung und Reparatur sowie An- und Abfahrten zu sowie die Teilnahme selbst an Veranstaltungen, die der Darstellung von Oldtimerfahrzeugen und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturguts dienen. Dies ändert sich auch nach der neuen FZV nicht.

Das Kennzeichenpaar wird jeweils von einem Fahrzeug zum nächsten Fahrzeug mitgenommen und gewechselt, zum selben Zeitpunkt darf nur jeweils eines im Verkehr sein. Nicht statthaft ist der normale Alltags-Gebrauch von Fahrzeugen mit 07er Wechsel-Kennzeichen. In vielen Städten und Kreisen ist es schwierig zu erhalten, was mit Bedenken bezüglich eines möglichen Missbrauchs gerechtfertigt wird.

Die Zulassungsstelle (Stand: Januar 2006) berechnet 96 Euro Gebühr + 28 Euro für die Kennzeichen + 191,73 Euro pauschale Jahressteuer. Hinzu kommen die Kosten für die Haftpflichtversicherung je nach Anbieter und Fahrzeugen.

In Deutschland genießen Besitzer von Oldtimern für ihre Fahrzeuge steuerliche Vergünstigungen, zu erkennen am H am Ende des Kfz-Kennzeichens (Formalbeispiel ORT-DE 12H), wobei das H für Historisches Fahrzeug steht. Das Fahrzeug muss mindestens dreißig Jahre alt sein. Alle Fahrzeuge, die vor dem 1. Juli 1969 gebaut bzw. erstzugelassen wurden, sind auch von der Abgasuntersuchung befreit. Auch die Versicherungskosten sind oftmals niedriger, soweit das Angemeldetsein eines weiteren „normalen“ Alltags-Fahrzeugs darauf hindeutet, dass der Oldtimer nur zum Vergnügen unterhalten wird. Das H-Kennzeichen wird erst nach einer technischen Untersuchung zugeteilt, in der der originale bzw. zeitgenössische und gut erhaltene Zustand des Fahrzeugs bestätigt wird. Bei veränderten Fahrzeugen (Leistungssteigerung, Fahrwerksumbauten) oder durch alltägliche Verwendung abgenutzten Altfahrzeugen verweigern die technischen Prüfer oftmals den H-Status. Der Vorteil dieses Status liegt in einer pauschalen Kfz-Steuer (2005: 191,73 Euro im Jahr), die nicht vom Hubraum des Motors und dem Vorhandensein eines Katalysators abhängt. Nach Angaben der Bundesregierung waren im Dezember 2006 deutschlandweit 152.817 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen ausgestattet.

Eine Class H existiert derzeit noch nicht, man spricht, wie etwa beim Int. Concours d’Elegance in Schwetzingen von Klassikern der Zukunft – classics of the future.

Zusätzliche Bezeichnungen wie Edwardians, Kaiserzeit, Wirtschaftswunder und Youngtimer sind International nicht gebräuchlich und haben lediglich Nationale Bedeutung. Die ebenfalls häufig verwendeten Begriffe Vorkrieg- und Nachkriegs-Oldtimer sind in Ihrer Definition unklar und werden nur im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet. Gemeint ist dabei der 2. Weltkrieg.

Zur Klassifizierung des technischen Zustandes von Oldtimern wird nachfolgendes Notensystem benutzt. Zur Verwendung der Tendenzen (+ oder -) siehe unter „Anmerkungen“.

Die Zustandsnoten, die ein Verkäufer angibt, entsprechen in ihrer übergroßen Mehrzahl nicht dem tatsächlichen Zustand. Insbesondere bleibt festzustellen, dass die „Tendenzen“ (z. B. 2 minus) in Zustandsangaben oft eine Erfindung des Verkäufers sind und benutzt werden, um den Ausgangspunkt für Verhandlungen festzulegen, also eine Diskussion, dass ein Fahrzeug im behaupteten Zustand „Zwei minus“ in Wahrheit nur im Zustand drei oder vier ist, gar nicht erst zulassen zu wollen. Innerhalb der Zustandsnoten gibt es dann Preisspannen, die nach oben oder unten ausgenutzt werden können.

Die Note 1 wird in aller Regel nicht offen gehandelt, wenn, dann selten nur unter Insidern und Clubmitgliedern, da die Kosten, die erforderlich sind, um einen Wagen auf Zustand Eins zu halten oder ihn gar wieder in Zustand Eins zu versetzen, extrem hoch sind. Ein Einser-Besitzer wird in aller Regel sein Auto lebenslang nicht mehr hergeben wollen, Erbfälle sind daher der Regelfall für einen Besitzerwechsel.

Obwohl einige Definitionen der Zustandsnote 2 mit denen des bundesdeutschen „H-Kennzeichens“ übereinstimmen, ist die Bewertung keineswegs deckungsgleich. Tatsächlich gibt es mehr Übereinstimmungen mit der Note 3: das frisch erhaltene H-Kennzeichen sichert einigermaßen einen Zustand 3 ab, ist jedoch durchaus kein Nachweis, ein Fahrzeug befinde sich im Zustand 2. Dies wird oftmals zwar der Fall sein, jedoch oftmals auch nicht, weil nicht alle Details original sind. Fehlkäufe angeblicher Zustand-Zwei-Fahrzeuge sind letztlich oft die teuersten Käufe, wenn sich dann herausstellt, dass etliche Merkmale zur Originalität nicht gegeben sind. Daher ist immer eine kundige Begleitung beim Kauf anzuraten, wenn eigene Kompetenz beim Käufer fehlt. Experten sind in den Markenclubs zu finden, oftmals mit höherem speziellen Wissensstand als die mit breiter Basis arbeitenden Kraftfahrzeug-Sachverständigen und Gutachter.

Zustände können sich nur auf ein Fahrzeug im Ganzen beziehen (also nicht „im wesentlichen Zustand 2“ oder „Karosserie Zustand 3“).

Der Wert eines Oldtimers ist von vielen wertbildenden Faktoren abhängig. Die Wiederaufbau-Kosten sind dabei regelmäßig höher als der Markt-Wert. Aus diesem Grund gibt es etwa für „Zustand 1“-Autos keinen signifikanten Markt. Als Faustformel für den Wert eines Oldtimers gilt die „3-zu-1-Regel“, die besagt, dass man für drei Euro, die man in den Wagen investiert, bei einem Verkauf nur einen zurückerhält. Zudem bleibt der Wert der eigenen Arbeitskraft unberücksichtigt.

Inzwischen hat sich, neben der bisher hauptsächlich behandelten Originalitäts-Fraktion der Oldtimerszene, eine meist recht junge und vitale Szene herausgebildet, die Oldtimer als einen Teil ihres Lebensstils betrachten. Herausragend hier sicherlich die Rockabilly- und Hot-Rod-Szene, die mit Sicherheit einen bedeutenden Teil der, wenn auch zumeist US-amerikanischen, Automobilgeschichte und -kultur repräsentiert. Diese Szenen sind aufgrund ihrer subkulturellen Abgrenzung und fehlender Vorschriftswerke eher zugänglich, wenn finanzielle Mittel weniger im Vordergrund der Beschäftigung mit interessanten Fahrzeugen stehen. Hier werden beispielsweise auch Oldtimer, die sich nicht im Originalzustand befinden, gesucht und geschätzt. Meistens ist ein zeitgenössisches Tuning von Fahrzeugen dabei durchaus Ziel von Umbauten und Leistungssteigerungen. Bei der herkömmlichen Bewertung zur Vergabe eines H-Kennzeichens wie auch von Oldtimerversicherungen wird diese wachsende Szene in Deutschland bisher wenig beachtet.

Der FIVA Fahrzeugpass (FIVA Identity Card) wird von der FIVA für anerkannte historische Fahrzeuge nach einer Prüfung ausgegeben. In Deutschland ist die Nationale Vertretung der FIVA der ADAC. Der Pass hat eine Gültigkeit von 10 Jahren und dient der zweifelsfreien Identifizierung eines Fahrzeuges, um so den immer häufiger auftretenden Fälschungen von Fahrzeugen vor allem im Hochpreissement entgegen zu wirken.

Die Einstufung nach Baujahren entspricht der o.g. Klassifizierungen von A - G.

Die Technische Klassifikation erfolgt über Fahrzeugklassen und Erhaltungsgruppen. Die am häufigsten auftretende Klassifizierung ist "A3". "A1" und "A2" sind sehr selten.

Rund um den Globus finden zwischen Frühling und Herbst Oldtimertreffen statt. Bei diesen Ereignissen, die oftmals von einschlägigen Clubs organisiert werden, können die Besitzer, die ja meist erheblichen Aufwand für die Ersatzteilbeschaffung und Restaurierungsarbeit hineingesteckt haben, ihre Oldtimer dem Publikum vorführen. Auch die Fahrzeughersteller entdeckten in den vergangenen Jahren den Werbewert der älteren Fahrzeuge ihrer Produktion, bauten Fahrzeugmuseen auf und unterstützen (zumeist) die Markenclubs.

Häufig werden Oldtimerausfahrten irreführend auch als Oldtimerrallye bezeichnet. Der Begriff Rallye bezeichnet den sportlichen Einsatz eines Fahrzeuges. Bei Oldtimerausfahrten wird im Gegensatz zur sportlichen Rallye großen Wert auf Orientierungs- und Gleichmäßigkeitsprüfungen gelegt. Es wird nicht auf Bestzeiten gefahren. Es geht hierbei im Wesentlichen auf das bewegen der alten Fahrzeuge und weniger um den sportlichen Ehrgeiz. Oldtimerausfahrten werden häufig im Zusammenhang mit Oldtimertreffen angeboten.

Spielraum: in Zweifelsfällen entscheidet der Minister, zur Entscheidungshilfe gibt ein ehrenamtlicher Expertenbeirat Empfehlungen: generell, etwa für die oben erwähnte Fahrzeugliste (der Firma Eurotax), sowie zu Einzelanträgen, wie für nicht aufgelistete Modelle oder besondere Ausstattung. Erhaltungswürdig ist Originalität: dazu müssen sich die Hauptbaugruppen im Originalzustand befinden. Zubehör oder Ersatzteile dürfen bis 10 Jahre nach Erzeugung des Kfz im Handel angeboten worden und müssen handelsüblich oder werksnahe sein, dürfen den Originaleindruck nicht beeinträchtigen und sind nachweispflichtig (Literatur, Prospekte, Fotos o. Ä.). Ein innerhalb dieser Grenzen veränderter Grundcharakter des Fahrzeugs und seiner technischen Konstruktionsmerkmale führt entsprechend dem Baujahr des betreffenden Teils zu einer Neueinstufung (bezüglich entsprechend jüngerer, also strengerer einzuhaltender Bedingungen: Sicherheit, Abgas usw.).

Weiters u. a. zu beachten: EU-konforme Lärmgrenze von 89 dB(A), sofern kein strengeres Kriterium gilt, und Begutachtung alle zwei Jahre.

In der Schweiz gelten Automobile je nach Kanton ab 25 oder 30 Jahren als Veteranen. Ein Fahrzeug erhält jedoch nicht automatisch den Veteranenstatus. Damit ein Oldtimer als Veteran eingetragen wird, muss er sich bei der Motorfahrzeugkontrolle in besonders gutem Zustand präsentieren und absolut original sein. Genaue Richtlinien in puncto Zustand gibt es indes nicht, es gilt offiziell das Kriterium „erhaltenswert“. Konkret bedeutet dies, dass der Prüfungsexperte das Fahrzeug nur als Veteran akzeptiert, wenn beispielsweise Schweißarbeiten an der Karosserie in sehr hoher Qualität durchgeführt wurden oder wenn sämtliche Gummiteile ersetzt worden sind, die auch nur ansatzweise Verschleiß aufweisen. Je nach Kanton und Experte liegt die Hürde höher oder tiefer. Unter einer steuerlich begünstigten Veteranenzulassung können je nach Kanton bis zu fünf oder zehn Fahrzeuge eingelöst sein, der Fahrer darf jedoch nicht mehr als 3.000 km pro Jahr mit einem solchen Fahrzeug zurücklegen. Veteranenfahrzeuge, die diese Bedingungen erfüllen, müssen nur alle sechs Jahre im Verkehrsprüfzentrum (Straßenverkehrsamt) zur Fahrzeugkontrolle (ansonsten alle 2 Jahre). Fahrer von Veteranen sind nur dann dazu verpflichtet, Sicherheitsgurte anzulegen, wenn ihre Fahrzeuge nach Mai 1972 (Einführung der Gurtpflicht) in Verkehr gesetzt wurden. Sind jedoch Gurte montiert, müssen diese auch angelegt werden.

Zum Seitenanfang



Oldtimer Grand Prix

Zwischen 1974 und 1987 fand am Salzburgring neun Mal der „klassische“ Oldtimer Grand Prix für historische Motorräder und Automobile statt, der mehrere Hundert Teilnehmer aus aller Welt anlockte. 1994, 1996 und 1997 gab es weitere Veranstaltungen mit geringerer Beteiligung.

Bis zum ersten Oldtimer Grand Prix 1975 konnte man nur kurzzeitig Straßenzüge oder Straßenrundkurse für derartige Veranstaltungen sperren ohne den Verkehr nachhaltig zu behindern. Erst durch die Eröffnung des Salzburgrings 1969 als permanente Rennstrecke vor den Toren der Stadt Salzburg entstand die Möglichkeit, an Veranstaltungen mit historischen Fahrzeugen zu denken.

In den 1960er-Jahren entstanden Motorveteranen-Clubs, und man erinnerte sich der Werte alter Automobile und Motorräder. Während man in England schon längere Zeit auf permanenten Rennstrecken derartige Veranstaltungen durchführte, begann man nun auch in Deutschland auf alten Streckenteilen des Nürburgrings (1973) und auf dem Hockenheimring mit historischen Rennveranstaltungen.

In Salzburg fand in Zusammenarbeit des „MVCS Motorveteranen Club Salzburg“ unter der damaligen Leitung von Helmut Krackowizer und dem „Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club“, kurz SAMTC, 1974 der „1. Wettbewerb um die Castrol-Austria-Trophäe in memoriam Rupert Karner“ am Salzburg-Ring statt, zunächst nur für Motorräder. Erst ab 1976 gab es dann auch Läufe für Automobile.

Schon vorher hatte es eine Veteranen-Rallye im Land Salzburg gegeben: die „5. Int. Motorveteranen-Rallye um den blauen Donaupokal der MARTHA“ fand vom 18. bis 20. September 1970 statt. Die Strecke führte von Salzburg nach Glasenbach, wo die erste Zeit-Etappe begann, die über Hallein, Wiestal zum Fahrerlager am Salzburgring führte. Die nächste Zeit-Etappe führte von Fuschl am See nach St. Gilgen hinüber nach Mondsee, die nächste begann in Zell am Moos und ging über Straßwalchen, Neumarkt und Köstendorf nach Mattsee, wo dann eine „ländliche Jause im Braugasthof Sigl“ in Obertrum folgte. Die letzte Etappe schließlich begann in Obertrum und brachte die Teilnehmer über Elixhausen, Lengfelden, Bergheim und Plainbrücke zum Ziel in Salzburg-Itzling bei der ARAL-Tankstelle der „MARTHA“ in der Raiffeisenstraße. Diese Rallye fand dann nochmals 1975 statt.

Nach 1994 gab es 1996 und 1997 wieder den „Oldtimer Grand Prix“ am Salzburgring, allerdings organisiert vom ARBÖ Salzburg. Der Charakter der Veranstaltung war der Entwicklung der Zeit angepasst worden: es gab Läufe der „European Challenge for Historic Touring Cars“, Grand Tourisme Meisterschaftsläufe und eben Motorrad-Läufe. Diese waren jedoch mit nur 48 Startern weniger stark besetzt als die Veranstaltungen in den 1970er- und 1980er-Jahren.

1974, 1975, 1976, 1978, 1979, 1981, 1983, 1985 und 1987 trafen sich zunächst nur für einen Sonntag im Mai, später dann für ein Wochenende Ende August oder Anfang September Sammler, aktive und ehemaliger Rennfahrer am Salzburgring. Es gab Bewerbe für Automobile und für Motorräder, jeweils in Jahrgangs- und Hubraumklassen unterteilt. Es handelte sich dabei um Gleichmäßigkeitsbewerbe: eine Zeit/Geschwindigkeit, die nach einer Startrunde gemessen/gefahren wurde, musste möglichst ohne Abweichungen weitere drei Runden gefahren werden. Somit kam ein Lauf auf fünf Runden, je Runde 4,2 km. Es wurden je Klasse zwei Läufe absolviert. Sieger war derjenige, der die kleinste Zeitabweichung hatte.

Bereits am Freitagnachmittag kamen die ersten Teilnehmer im Fahrerlager an. Samstag war der technischen Abnahme (Sicherheits- und Markenkontrolle) und dem Training gewidmet, der Sonntag den beiden Gleichmäßigkeitsläufen. An diesen Wochenenden kamen bis zu 10.000 Zuschauer an den Ring.

Die erste Veranstaltung am 5. Mai 1974 fand bei strömenden Regen statt. 1979, am Wochenende 8. und 9. September, feierte man gleich zwei Jubiläen: „50 Jahre Gaisbergrennen“ (das letzte fand 1968 statt) und „40 Jahre TT-Sieg Schorsch Meier“, sowie die 25-jährige Wiederkehr des Todestag des bisher einzigen österreichischen Motorrad-Solo-Weltmeisters Rupert Hollaus (11. September 1954).

Der „Oldtimer Grand Prix“ musste dann aufgrund von verschärften Lärmschutzbestimmungen des Bundesland Salzburgs in den 1990er Jahren eingestellt werden. Auch weil die österreichische oberste Sportkommission OSK die letzte Veranstaltung 1994 in letzter Minute mit einem verstaubten Passus aus der Sportgesetzgebung abzuwürgen versuchte: bei Veteranenveranstaltungen ist nur eine maximale Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h erlaubt (Anmerkung: 1981 wurde Spitzengeschwindigkeiten von 200 km/h gefahren, Durchschnittgeschwindigkeiten von 137 km/h).

Prof. Dr. Helmut Krackowizer in einem Interview nach der Veranstaltung 1994 mit Andy Schwietzer: „...wir fuhren die Veranstaltung und schlossen am Ende halt alle Teilnehmer aus, um den Bestimmungen der OSK Genüge zu tun...“ - so endete der wohl bekannteste Oldtimer Grand Prix Mitteleuropas.

Bei oft bis zu 100 Automobilen und bis zu 200 Motorrädern stammten die Teilnehmer aus ganz Europa, manche kamen sogar aus Übersee angereist.

Prominente als Zuschauer fanden sich ebenfalls ein, wie Prof. Eberan von Eberhorst, angesehener österreichischer Ingenieur, der vor allem an der Entwicklung und Bau von Grand-Prix-Rennwagen bei Auto Union in der Zwischenkriegszeit beteiligt war, Fürst zu Hohenlohe-Langenburg, die früheren BMW-Konstrukteure Dipl.-Ing. Schleicher und Klaus von Rücker, die beide international bekannten Motorradexperten Dipl.-Ing. Helmut Hütten und Ing. H.W. Bönsch.

Weiters eine Scott TT 500 aus 1926, Puch 250 Sport aus 1928, Megola 640 5-Zylinder aus 1923, DKW 350 SS aus 1939 und natürlich jede Menge Rudge-Motorräder... Der Markenreigen begann mit Ariel und A.J.S. und reichte über Brough Superior, BSA, Calthorpe, DKW, D-Rad, Douglas, DSH, Gillet Herstal, Humber, Harley-Davidson, Moto Guzzi, Megola, Norton, New Imperial, NSU, Puch, Raleigh, Rudge, Schüttoff, Standard, Velocette, und Wimmer bis Zenith (Aufzählung ist aber unvollständig).

Eine derartige Veranstaltung wäre auch damals schon nicht ohne die großzügige Unterstützung von Firmen möglich gewesen. So lief der Automobilteil unter dem Titel "Mercedes-Benz-Cup", später dann umbenannt in "Mercedes-Benz-Trophäe Alfred Neubauer", gesponsert von Mercedes Benz Österreich und der Motorradteil unter dem Titel "Castrol Austria Trophy", gesponsert von Castrol Austria. Natürlich gab es noch eine Reihe weiterer Sponsoren wie z. B. den österreichischen BMW-Importeur Wolfgang Denzel.

Zum Seitenanfang



Oldtimer (Computerspiel)

Erlebte Geschichte (engl.: History Experience) ist eine Computerspiel-Serie des österreichischen Herstellers Max Design, deren Titel neben spielerischem Anspruch vor allem durch eine außergewöhnlich realitätsgetreue Darstellung der simulierten historischen Epochen geprägt sind.

Die Spiele haben das Genre-Bild von der typisch deutschen WiSim in den 1990er Jahren mit geprägt und, zusammen mit einigen wenigen Konkurrenztiteln wie z.B. Der Patrizier (Ascaron), neue Maßstäbe etabliert. Sie haben im deutschsprachigen Raum bis heute eine große Fangemeinde, was z.B. zahlreiche später verfasste Foren-Einträge belegen, in denen immer wieder über (meist erfolglose) Versuche berichtet wird, die alten Spiele auf moderner Hardware wieder ans Laufen zu bringen, oder der Wunsch nach zeitgemäßen Neuauflagen geäußert wird.

Dass es tatsächlich zu Neuauflagen oder einer Fortsetzung der Serie kommen wird, ist allerdings äußerst unwahrscheinlich. Nachdem Max Design, deren Kernteam sich immer nur einem Spiel gleichzeitig gewidmet hat, die Serie zunächst mit dem Endzeitspiel Burntime unterbrochen hatte, folgte später Anno 1602 als weitere Unterbrechung. Vermutlich durch dessen enormen Markterfolg bedingt kam es zu einer dauerhaften Aussetzung zugunsten der mehrteiligen Anno-Reihe. Mit der plötzlichen Einstellung der Geschäftstätigkeit von Max Design im Jahr 2004 scheint eine Fortsetzung der Erlebten Geschichte praktisch ausgeschlossen.

1869 (oder genauer: 1869 - Hart am Wind) ist ein rundenbasiertes Strategie- und Wirtschaftssimulationsspiel des österreichischen Herstellers Max Design, das 1992 veröffentlicht wurde und für den Commodore Amiga und den PC erschien. Der Name stützt sich auf das Eröffnungsjahr des Sues-Kanals.

Bis zu vier menschliche Spieler treten im Zeitraum von 1854 bis 1879 gegeneinander an. Jeder von ihnen hat die Aufgabe, ein Handelsimperium aufzubauen, indem er als Reeder mit Schiffen die Sieben Meere befährt und bis zu 20 Handelsgüter auf unterschiedlichen Schiffstypen vom kleinen Zweimaster bis zum 20.000-Tonner transportiert.

Die Länge des Simulationszeitraums kann variabel im Bereich 5 - 25 Jahre gewählt werden. Als Heimathäfen stehen London, Liverpool, Le Havre oder Savannah zur Verfügung. Bei Spielstart erhält jeder Spieler 8.000 Dollar Startkapital. Die ersten Schritte bestehen üblicherweise im Kauf eines gebrauchten Segelschiffs in der örtlichen Werft und dem Anheuern einer Mannschaft. Eine gut ausgebildete Mannschaft kostet zwar mehr, hat aber den Vorteil, dass sie sich in Gefahrensituationen besser behaupten kann.

Die Häfen unterscheiden sich bzgl. ihrer Handelsgüter und Preise. Neben reinen Handelsgeschäften können in Einzelsituationen auch lukrative Passagierfahrten und, mit entsprechendem Risiko, Waffentransporte in Krisengebiete vollzogen werden.

Bei den Überfahrten wirken sich die unterschiedlichen Jahreszeiten auf die Dauer der Transporte aus, und eventuelle Stürme und der unvermeidbare Muschelbewuchs hinterlassen ihre Spuren an der Seetüchtigkeit der Schiffe. Als problematisch erweist sich dieser Umstand insbesondere bei intensivem Interkontinentalhandel, denn nicht in jedem Hafen besteht auch die Möglichkeit, das Schiff nach Ankunft in einer Werft überholen zu lassen. Vor allem die Kolonialgebiete wie Afrika oder die noch jungen USA verfügen hierzu in der Zeit des Spiels noch nicht über die nötige Infrastruktur. Außerdem können empfindliche Waren an Bord verrotten, falls die Überfahrt sich z.B. durch raue See stark verlängert.

Falls das Kapital knapp werden sollte, steht den Spielern (entsprechende Kreditwürdigkeit vorausgesetzt) eine Bank zur Verfügung. Die Steuern werden im Spiel nach dem alten englischen Steuersystem verrechnet, d.h., die vorjährigen Steuern werden erst am 31. Dezember des Folgejahres fällig. Sie werden zudem nach der Schiffsgröße berechnet.

Geschichtliche Ereignisse wurden realitätsgetreu in das Spiel übernommen und wirken sich tatsächlich auf den Spielfluss aus. So erweitern beispielsweise der Amerikanische Bürgerkrieg, die Eröffnung des Sueskanals oder der Siegeszug der Dampfschifffahrt die Handlungsmöglichkeiten der Spieler bzw. schränken diese ein. Die Zeitschrift PC Joker lobte die historische Genauigkeit als „beeindruckend“. Im Handbuch sind 103 Seiten der Schilderung der historischen Hintergründe gewidmet, wobei u.a. Die Welt des 19. Jahrhunderts und Seefahrt im 20. Jahrhundert mit eigenen Kapiteln behandelt werden.

Es erschienen 3 Versionen: Jeweils eine für Amiga 500, Amiga 1200 und PC. Die beiden Amiga-Versionen unterscheiden sich hauptsächlich durch die Qualität der Grafik. Die Grafik der PC-Fassung ist qualitativ auf Höhe des Amiga 1200.

Die Serie wurde 1995 fortgesetzt mit Oldtimer (englische Version: Motor City), einer historischen Simulation der Automobilgeschichte, die in Deutschland zu einem sehr erfolgreichen Chart-Titel wurde.

Oldtimer ist angesiedelt in den frühen Jahren der Automobilindustrie. Der Spielzeitraum reicht von 1886 bis 1929. Die Spieler haben als Automobilhersteller die Aufgabe, ein eigenes Unternehmen aufzubauen und dieses im europäischen Raum erfolgreich zu machen.

Die Handlungsmöglichkeiten der Spieler bestehen in der rundenbasierten Simulation u.a. in Forschung und Entwicklung, der Fertigung von Bauteilen, der Endmontage von Automobilen und der Teilnahme an Automobilrennen. Daneben muss aber auch ein Filialnetz gepflegt, eine erfolgreiche Marketingstrategie ausgearbeitet und mit Händlern die Bestellungsabwicklung vollzogen werden. Unterschieden wird dabei grundsätzlich zwischen den Marktsegmenten für Klein-, Mittelklasse- und Luxusautomobile.

Auch bei Oldtimer wirken sich reale historische Ereignisse auf das Spielgeschehen aus. Schleichende Fortschritte wie die Einführung immer stärker automatisierter Produktionstechniken werden ebenso simuliert wie technologische Revolutionen (Beispiel Elektromotor) oder politische Krisen (Beispiel 1. Weltkrieg).

Zum Liefer- und Lernumfang gehörte auch diesmal ein umfangreiches Handbuch mit Hintergrundmaterial, in dem die Geschichte der frühen Automobilindustrie mit Artikeln und umfangreichem Bildmaterial aufbereitet wurde. Die PC-Version wurde außerdem mit einem elektronischen Automobillexikon mit Bild- und Filmmaterial aus der Gründerzeit auf der Spiel-CD-ROM ausgeliefert.

Das Spiel wurde für den Commodore Amiga und den PC veröffentlicht. Der für damalige Verhältnisse technisch bemerkenswerte Fahr- und Rennsimulator war der PC- und Amiga-AGA-Version vorbehalten, und das elektronische Automobil-Lexikon gehörte sogar ausschließlich in der PC-Version zum Spielumfang.

Zum Seitenanfang



Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn

Der Zug

Die Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn entstand als Pioniereisenbahn 1976 in Görlitz. Die Idee stammte von Hans Rüdiger Eulitz.

Errichtet wurde die Bahn in der Spurweite 600 mm. Die Strecke bildet einen einfachen Kreis, der in einem Park- und Waldgelände südöstlich der Görlitzer Innenstadt verläuft. Hinzu kommt ein Abzweig zu der Abstellanlage. Es gibt einen Haltepunkt für den Publikumsverkehr, den Bahnhof „Freizeitpark“.

Bei der Errichtung der Bahn halfen über 80 Betriebe materiell und finanziell mit. Die Lokomotive und die dazugehörigen Wagen wurden durch den Waggonbau Görlitz hergestellt. Am 1. Juli 1976 wurde die Anlage eröffnet.

Als Besonderheit gegenüber anderen Pioniereisenbahnen wurden für diese Bahn Fahrzeuge geschaffen, die der ersten deutschen Eisenbahn, der Bayerischen Ludwigsbahn von Nürnberg und Fürth, nachempfunden sind. So fährt die Eisenbahn noch heute.

Im Mai 1993 wurde die Bahn durch den gleichnamigen Verein, der 1991 gegründet worden war, übernommen. Sie wird seitdem von dem Verein betrieben.

In der Zeit der DDR wurde die Eisenbahn, wie alle anderen Pioniereisenbahnen in der DDR auch – außer in den für den Betrieb sicherheitsrelevanten Bereichen – von Kindern und Jugendlichen betrieben. Diesen pädagogischen Ansatz versucht der Trägerverein auch heute fortzusetzen. Es besteht aber ein Nachwuchsproblem.

Zum Seitenanfang



Source : Wikipedia